1901 / 123 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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den Gerichts - Assessor Groenewold in Bassum zum Am Sullehrer-Semin 1 ist der ‘bi Amtsrichter in Bafsum, ordentlihe Seminarlehrer E CCDi inar- enige den Gerichts-Assessor Degener in Gelsenkirhen zum befbrdert woe Y j T EET S S Ae aab in d A L Fen E Hubert Salentin in Düsseldorf ift - : fe 0 n t - FT4 ; riéhter in Zerlohn, n zum Amts- | das Prädikat „Professor“ beigelegt worden. chts-9 E 44 ik : E S E ne s-Assessor Hilf in Wiesbaden zum Amtsrichter Ministerium für Handel und Gewerbe. den Gerichts-Assessor Krnold Weber in Cöln zum | _ Der Bureau-Diätar Georg Kirchner in Königsberg Amtsrichter in Neuß, i. Pr. und der Schihtmeister Gustav Eggers von der den Gerichts-Assessor Julius Landsberg in Euskirchen | Grube „König“ - bei Saarbrü>en sind zu Sekretären bei den zum Amtsrichter in Lennep, Königlichen Bernsteinwerken in Königsberg i. Pr. ernannt den Gerichts-Assessor Be >er in Elberfeld zum Amtsrichter | worden." in Reis ie Gerihts-Affessoren Heinrih Bauer in Düsseld und Diederichs in Erkelenz zu Amisrichtern in Srl : du den Gerichts-Asjessor Weyers in Euskirchen zum Amts- Abgereist: er il Adenay, / Seine Excellenz der Unter-Staatssekretär i inisteri ___ den Gerichts-Assessor Presser in Völklingen zum Amts- | für Handel und Gewerke, Rae Geheime, Nail Con R a Éei4 SAntefor SeinriG M S mann, mit kurzem Urlaub. )1S- nri aye Amtsrichter in Bitburg und ; A E den Gerichts-Assessor Kuhn in Bitburg zum Amtsrichter in Hermeskeil zu ernennen, sowie dem Hypothekenbewahrer z. D. Dr. Budde in Prüm den Charakter als Justizrath zu verleihen.

Nicßtamlliches. Deutsches Reich.

Le j Preußen. Berlin, 25. Mai. Seine Mazestät der König haben Allergnädigst geruht : Jhre Majestät die Kaiserin und Königin trafen infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu | heute früh auf der Station Wildpark ein und begaben Sich

Ruhrort getroffenen Wahl den Kaufmann Hugo B!uhm da- | nah dem Neuen Palais.

selbjt als Unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Ruhrort für

die geschlihe Amtsdauer von se<s Jahren, sowie a Ee der s der Gei U E U A zu oblen; roffenen Wahl den Geheimen Zustizrath Fulius Die Einnahmen der Reichs-Post- - Rie! aselbst als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt ct Ct en im Monat Moeil U A oblenz auf fernere se<s Jahre zu bestätigen. nah dem „Centralblatt für das Deutsche Reich“ 37 698 124 46, 3 331 085 6 mehr als in demselben Monat des Vorjahres, die Einnahmen der Reichs - Eisenbahnverwaltung 7 478 000 M, 403 000 Æ mehr als im April 1900. #4 #3

Justiz-Ministerium.

Verseßt sind: der Amtsgerichisrath Steinmann in Krotoschin als Landgerichtsrath nah Essen, der Amtsgerichts- rath Speichert in Driesen an das Amtsgericht IT in Berlin, der Amtsgerichtsrath Albrecht in Ostrowo als Landgerichts- Die Rü>beförderung der ausgedienten Mann- rath an das Landgericht daselbst und der Amtsrichter Mauba schaften der Marine-Jnfanterie aus Ost-Afien findet in Ostrowo als Landrichter nah Gnesen. laut Meldung des „W. T. B.“ mit dem Dampfer „Arkadia“

Dem Amtsgerichtsrath Schulze in Magdeburg ist die der Hamburg-Amerika-Linie statt. Derselbe verläßt am 18. Juni nachgesuchte Dienstentlassung mit Pension ertheilt. Taku, am 27. Juni Hongkong, am 3. Fuli Singapore, am

Bei dem Landgericht T in Berlin sind zu Handelsrichtern | 24. Juli Port Said und joll am 8. August in Hamburg ein- ernannt: der Fabrikbesißer Rihard Fle> und der Kaufmann | treffen.

“6 rd Weigert in Berlin, wiederernannt: der Banquier | _ S. M. S. „Seeadler “, Kommandant: Korvetten-Kapitän Richard Dyhrenfurth und der Fabrikbesißer Robert Scha>, is am 23. Mai in Tsingtau angekommen. i Kerb in Berlin; zu stellvertretenden Handelsrichtern ernannt: | _ S. M. S. „Möwe“, Kommandant: Korvetten-Kapitän der Kaufmann Érih Burchardt in Berlin und der Kauf- | Schönfelder, beabsichtigte, heute oon Sydney nah Matupi mann Philipp Mühsam in Charlottenburg, wiederernannt: | n See zu gehen. A:

der Fabrikbesißer Karl Rakenius in Gr.-Lichterfelde. _ Der Dampfer „Mainz“ is mit der abgelösten Be-

Der Staatsanwalt von Schramm in Gleiwitz is na< | aßung S. M. S. „Vineta“, Transportführer: Kapitän- Greifswald verseßt. leutnant Schultz, gestern von Rio de Janeiro nah Bahia in

Der Staatsanwalt Dr. Cornel vom Landgericht T in See gegangen.

Berlin ist infolge seiner Zulassung zur Rechtsanwaltschaft aus S E O dem Amt N : i, y

Der Rechtsanwalt Dr. Mann in Stettin ist zum Notar Jn der Ersten Beilage der heutigen Nummer des für den Bezirk des Oberlandesgerichts Stettin, mit Anweisung „Reichs- und Staats-Anzeigers“ werden Nahrichten über seines Amtssißzes in Stettin, | den Saatenstand im Deutschen Reihe um die

der N-htsanwalt Purgold in Hameln zum Notar für | Mitte des Monats Mai 190%, zusammengestellt im den Birk des Oberlandesgerichts Celle, mit Anweisung seines Kaiserlichen Statistisczen Amt, veröffentlicht.

Amtssißes in Hameln, h Ä E E Ap in Herne zum Notar für den Bezirk des Oberlandesgerihts Hamm, mit Anweisung seines i Amtsfitzes in Herne, E lung ] ; Potsdam, 24. Mai. Jhre Königlichen Hoheiten die der Rechtsanwalt Thiele in Frankfurt a. M. zum Notar Prinzen Eitel-Friedri <, August Wilhelm und Oskar für den Bezirk des Oberlandesgerihts Frankfurt a. M, mit trafen, von Plóôn kommend, heute Abend hier ein und begoben Anweisung seines Amtssizes in Frankfurt a. M., ernannt sich nah dem Neuen Palais. Zur heutigen Feier des cdórdên. 70. Geburtstages des Chefs des Zivilkabinets, Wirkkichen

Dem Rechtsanwalt und Notar, Justizrath Dr. Oswalt Geheimen Raths Dr. von Lucanus brachte, wie „W. T. in Frankfurt a. M. ist die nahgesu<hte Entlassung aus dem B.“ meldet, heute früh auf Allerhöchsten Befehl die Amt als Notar ertheilt. s i Kapelle“ des 1. Garde - Regiments z, F. dem Jubilar ein

Der Notar Medem in Tilsit hat sein Amt niedergeleat. Ständchen. Der Kommandeur des Hauptquartiers Seiner

In der Liste der Nehtsanwälte sind gelöscht: die Nechis- Majestät _ des Kaisers und Königs, General der Jufanterie anwälte Richard Goldstein bei dem Landgericht I in Berlin, | von Plessen überbrachte die Glückwünsche Seiner Majestät. Medem bei dem Landgericht in Tilsit, Dr. Be>kmann bei | Zer Minister der geistlichen 2. Angelegenheiten Dr. Studt dem Amtsgericht in Papenburg und Lohwasser bei dem überreichte cine von dem Bildhauer, Professor Harzer gescaffene Amtsgericht in Schlochau. Büste des Jubilars, welche später, in Marmor ausgeführt, im

Jn die Liste der Reht3anwälte sind eingetragen: der | Kultus-Ministerium Aufstellung finden foll. Zahlreiche Mit- Rechisanwalt von Paledzki aus Thorn bei dem Amtsgericht | Zieder der Staatsbehörden und Hofämter überbrachten persönlich und dem Landgericht in Danzig, die Gerichts-Assessoren Pl um thre Glü>wünsche. Telegramme fowie schriftlize Gratutationen bei dem Ober-Landesgeriht in Cöln, Wichmann bei dem | liefen von allen Seiten ein.

Ober-Landesgericht in Hamm und der frühere Gerichts-Affessor Kiel, 24. Mai. Das Spezialschiff „Pelikan“, welches Fischer bei dem Landgericht in Hagen. aht Wochen lang bei dem Adlergrund Vermessungen angestellt hat, ist jeßt hierher zurü>gekehrt. Die Lothungen ergaben,

nach cer Meldung des „W. T. B.“, als Unfallsdätie des : B l J Linienschiffs „Kaiser Friedrich T1.“ eine auf den Scee- Medizinal-Angelegenheiten. karten nicht verzeichnete Stelle ° von 8 m Tiefe dilhibs Bekanntmachung. halb des Adlergrundes, welhe als ein Glied des Höhenzuges

Für die Theilnehmer und Theilnehmerinnen an dem bei | Bornholm-Rügen anzusehen ist. Die Taucher fanden an der der Königlichen Taubstummen-Anstalt in Berlin im Etatsjahre Unfallstelle die beim Auflaufen des Linienschiffs adgebrochene 1900 abgehaltenen Lehrkursus ist am 27. März d. J. eine Hacke, in wi lher das Steuer hängt. Am 3. Juni wird der Prüfung nah Maßgabe der Prüfungs-Ordnung vom 27. Juni | " Pelifkan“ die Vermessungen fortseßen.

1878 abgehalten worden, in welcher das Zeugniß der Lehr- _ Bonn, 24. Mai. Jhre Majestät die Kaiserin und befähigung an Taubstummen-Anstalten erlangt haben: | Königin besuchte, wie „W. T. B. meldet, im Laufe des 1) Borch ardt, Frieda, Kursistin der Königlichen Taub- | Vormittags das Korpshaus der „Borusfia“, den Sportplag und stummen-Anstalt in Berlin, A 7 die Casselsruhe auf dem Venusberg und kehrte sodann nach

9) Kleinke, Emil, Kursist der Königlichen Taubstummen- | der Stadt zurü>. Nach éinem Besu<h der Stadthalle in Anstalt in Berlin. der Gronau begab Sih Jhre Majestät zum Frühstü> röieder

Berlin, den 20. Mai 1901. na) der Kronprinzlichen Villa und stattete später Seiner

Der Minister Durchlaucht dem Prinzen und Jhrer Königlichen Hoheit der

der geistlichen, Untercichte- und Medizinal-Angelegenheiten. Prinzessin Adolf zu Shaumbur( Lippe in deren Villa Im Auftrage: einen halbstündigen Besuch ab. Die Abreise Jhrer Majestät don Bremen. erfolgte gegen 5 Uhr Abends.

- Württemberg. N v .

Der Minister des Jnnern von Pischek und der F é S L i i 29 s | eri r Finanz- Der Departements-Thierarzt Pauli in Stettin ijt zum | Minister von Zeyer werden ih, ie M. L D. erfährt Veterinär-Asessor bei dem Königlichen Medizinal-Kollegium | zu der zollpolitischen Konferenz am 4. Juni nach Berlin für die Provinz Pommern ernannt worden begeben. a e

Jn der gestrigen Sihung der Kammer der Abgeord-

Ministerium der geistlihen, Unterrichts- und

Der bisherige Privatdozent in der philosophischen Fakultät der Universität zu Marburg, Professor Dr. Eugen kühne- | neten machte, wie der „St-A. f. W.* berichtet, der Finanz- mann ist zum außerordentlichen Professor in derselben Fakultät | Minister von Zeyer bei der Berathung der Ueberwcisunden

theilung, daß die Aussicht auf ein baldiges Zustandeköttiten längst erstrebten Reihsfinanzreform ¡Aupon tiegen i als unter den verbündeten Regierungen inigfeit ‘barübe herrshe. Auf die weitere Frage, ob neue Reichssteuern im R seien, erwiderte der Finanz-Minister, ihm sei davon ni S A ae Y /

__ Heute hat die Kammer ‘der Abgeordneten den Haupt- Finanz-Etat erledigt und sich bis zum 7. Juni Rie d

Oefterreich-Ungarn.

Der Budget-Aus\{<huß der österreihis<hen Dele- aen berieth gestern das Budget des Ministeriums es Auswärtigen. Der Delegirie Kramarc billigte wie „W. T. B.“ berichtet, im allgemeinen die China: Politik der Regierung und erklärte, die Czehen hätten nichts gegen den Dreibund, wenn die MWMonargie est un voll Vertrauen „auf ein Einverständniß mit Rußland, bei aller Loyalität gegenüber den ab- eshlossenen Verträgen, eine selbstbewußte und gerechte riedenspolitik entfalte. Seine Partei wolle keine feindliche Stellung zu Deutschland und halte au ein freundschaftliches Verhältniß ju Deutschland für eine Friedensgarantie sie wolle aber ein loyales, gleihwerthiges Verhältniß. Der Redner tadelte die Ausweisung österreichisher Unter- thanen aus Deutschland, ferner die Unterstüßung der einen entschieden politishen Charakter tragenden, für Oester- reih gefährlihen „Los von Nom“-Bewegung seitens der ci n evangelishen Kreise Deutschlands und erklärte, seine artei könne der T t Politik kein Vertrauen votieren da die österreichische Politik keine felbstbewußte und der Un- abhängigkeit würdige sei. Der Delegirte Graf Dzieduszycki trat für eine tolerante China - Politik ein und \pra< namens der engsten Parteigenofsen dem Grafen Goluchowski die Anerkennung aus für die auf Erhaltung des Friedens ge- richteten Bestrebungen. Der Red er hielt Deutschland vor daß es in Verfolgung einer falshen Nationalitäten-Politik auf die Vergewaltigung der Polen in feinen Grenzen ausgehe weshalb die Polen dem Dreibunde nur aus Rücksicht auf das Friedensbedürfniß und die Machtstellung der Monarchie zu- stimmten. Troß des Einvernehmens mit Rußland müsse die Monarchie für alle Fälle diplomatis<h und militärish gerüstet sein. Graf Dzieduszy>i fragte, welche Mittel die Regièrung ergreifen werde, um den Ausweisungen slavischer Arbeiter aus Deutschland ein Ende zu machen. Auch bezüglich der Oesterreich schädlihen Interpretation der ‘Ve rinär-Konvention ix Deutshlan® müsse Oesterreich bei der Er- neuerung der Handelsverträge sih vorsehen. Der Redner drückte \hließli das Vertrauen zur auswärtigen Politik aus. Der Delegirte Pommer erklärte, weder die offiziellen Kreise Deutschlands no< die evangelishe Kirche Oefsterreihs unter: stüßten die „Los von Nom“-Bewegung. Der Redner fragte den Minister, ob die Zeitungsmeldungen richtig seien, wonach feit dem Natritt der neuen italienis<hen Regierung cine Er- faltung der Beziehungen Jtaliens zu Oesterreich: sowie eine Er- shütterung des Dreibundes eingetreten sei. Das Bündniß mit Deutschland sei den Deutschnationalen selbstverständlich Herzens- sache. Der Redner warf der Rogiinzing Liebedèenerei gegen England vor und fragte, ob das Einvernehmen mit Rußland no<h bestehe und welchen greifbaren Nugzen es gegenüber der offenkundig feindseligen Haltung Montenegros und theilweise auch anderer Balkanjtaaten gehabt habe? Er könne nur dann Vertrauen zum Auswävtigen Amt haben, wenn es bei der Erneuerung der Zoll- und Handelsoerträge die Juteressen der Jndustrie und des Gewerbes zielbewußt wahre. __ Der Minister des Aeußern Graf Goluchowski erklärte hierauf: _ Einen Widerspru<h s\ciner Aeußerungen hinsichtlich der Ver- qui>ung politisHer und bandelépolitiser Beziehungen könne er nit zugeben. Gute politishe Beziehungen vertrügen sich baum mit ge- spannten ökonomischen, und gewiß werde überall das gleiche Bestreben vorhanden sein, in gegenseitigen Konzesfionen soweit als möglich zu gehen im Interesse der Erhaltung der: für den Frieden so widh- tigen politisGen Bündnisse. Der Mahnung des Delegirten Kramarc zur Selbständigkeit und zum: Selbstbewußtsein Deutsch- laad gegenüber bedürse -es ni<ht. Dies werke - dur die außerst forrekte Haltung der deutschen Regierung schr leicht gemaht. Nach Zeitungsartikeln dürfe man nicht urtheilen, und fene Regierung sei für Preßäußerungen verantwortli<h. Was die Verständigung mit Rußland anbetreffe, so verweise ex auf die ZU- stände auf dem Balkan vor der Verständigung. Damals habe es geshienen, als ob ein feutdlicher Konkurrenzkanpf zwischer Rußland und» Oesterrei<-Ungarn best2he. Die kleinen Balkan- staaten hâtten beide gegen einander auszuspielen gesucht, 1 dies sei dem Frieden ni<t zuträglid> gewesen. Das Jahr habe feinen Vertrag und: keine Konvention gebracht, wobl abe cine offene loyale Ausfprahe und die beiderfeitige Ueber- zeugung, daß das Balkan-Problem keineswegs eine Lösung in beide jeitigem Einvernehmen ausschließe. Dies sei cine werthvolle Garankr des Friedens, die nicht zurückzuweisen sei. Diesen Gesuhtspunkt halte

| die Regieruag auch beute fest, und sie dabe allen Grund anzunehmen,

daß au< Rußland ibn festhalte. Bei der jüngsten Bewegung 18 Macedonien hätten die Signatar-Mäthte in ihren ernsten Mahnungen keine Zweifel darüber aufkommen lassen, daß man die Leute un Falle eines Konfliktes ihrem Sc<i>sal überlaffen werde. 8 sei aber auch die Ausficht vorhanden, daß das Einvernehmen mit Rußland eine Gewähr gegen das Eintreten lofaler Unruhen für die Zukuns! biete. Die Beunruhigung des Delegirten Kramarc über die Balkan“ lage ers<heine ihm (dem Minister) niht berehtigt. Die Beziehungen zu Serbien seien ganz vortrefflich uad würden es bleiben, da kein (Grund zum Gegentheil vorliege. Gegenüber dem Vorwurf des Delegirten Kramarc, daß die Regierung ihre Balkan-Polîtik immer an Einzelper)onen knüpfe, erfläre er, die Regierung sei bestrebt, sih mit allen Perjonen auf guten Fuß zu ftellen. Hinsichtlich Albaniens sei sie mit Zlalen vollkommen im Reinen. Weder Oesterrcih-Ungarn noch Italien batten Expansionsgelüste. Die Regierung wünsche nihts, als den status 17" aufrecht zu erhalten. Wie in Oesterreich-Ungarn über die italienischen Fort- schritte in Albanien, so klage man in Italien über die oiterre! ige Fortschritte. Bezüglich der Hindelsverträge beständen in der Monar? wie in Italien die besten Absichten. Er zweifle ni<ht an L Lr jiclung eines Kompromisses, welcher geeignet sei zur Befestigung ie beiderseitigen guten Beziehungen. Den Autêdru> gLiebedten E s gegenüber England könne er nicht gelten lajjen. Was die "mi weisungen in Preußen betreffe, so seien im leyten „Jahre vel 50 Fälle zu seiner Kenntniß gekommen, und eue Vorstellungen seien vielfa von Erfolz begleitet gewesen. Nicht üummer 11S sen Auêweisungen auf nationale Gründe zurü>zuführen, sondern pes t- auf Konkurrenzrü>sichten, wie bei den Ausweisungen italieniser per beiter aus Frankreih. Die Bemängelung der Handhabung c Notori ß : Í f här ehe er (heil Veterinär-Konvention seitens der preußischen Behêrden S enheit weise zu. Die Erneueriing der Handelsverträge werde" ische Ent- bieten, auf diesen Gegenstand zurü>zukommen. ie meritor freis

scheidung bezüglih der Handelsverträge falle in den Wirkun Fúl- Handels-Ministers. Dem Minister des Aeußeren komme nur

ernannt worden. | seitens des Reichs auf die an ihn gerichteten Anfragen die Mit-

rung der Verhandlungen zu.

< weiterer Debatte wurde das Budget mit den Nachtrags- frediten unverändert angenommen. i Bei Beginn der gestrigen Sißung des österrei hischen gAhgeordnetenhaujes am der‘ Präsident Graf Vetter auf den Zwischenfall in der a Bun zurü> und erklärte, ¿nne aus dem stenographischen Protokoll nit entnehmen, daß der Abgeordnete Breiter dur den Regierungsvertreter e<ner beleidigt worden sei, wie Breiter behauptet habe. ollte jedo einmal etwas derartiges vorkommen, so werde er stets die Würde des Hauses und dieEhrejedes Abgeordnetens <üßen. ¡erauf wurde die Berathung der Jnvestitionsvorlage zu" Lide geführt. Der Abg. Wolf beantragte, sofort die dritte Lesung vorzunehmen. Dagegen erhoben mehrere Redner der deutschen Volkspartei mit Rücksicht auf die Abmachungen mit anderen Parteten Widerspruch. Hierbei kam es zu einem scharfen persönlichen Wortwechsel zwischen den Abgg. Steinwender und Wolf. Schließlich wurde der Antrag Wolf mit allen Stimmen gegendie der Alldeutschen abgelehnt. Am Schlusse der Sigzung be- antwortete der Minister-PräftdentvonKo erbe rJnterpellationen, darunter diejenige, betreffend die Vorfälle in Mona|sterzec, wo es am 20. d. M. zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen Bauern und Gendarmen gekommen war. Ersteren war die Ausübung der Hutweide auf der Wiese eines Gutsbesigers verweigert worden. Der Minister gab eine, eingehende Schilderung der Vorfälle und erklärte, die einschreitende Gendarmerie sei von einer Bauernschaar mißhandelt worden; sie sei genöthigt gewesen, von der Feuerwasfe Gebrauch zu machen, wobei zwei Bauern getödtet und einer s<hwer verlegt worden seien. Der Minister-Präsident versicherte, die eingeleitete gerichtliche Untersuchung werde mit aller Oh- jeftiv;tät und Beschleunigung zur Klarstellung des Falles ge- führt. Bei der Interpellation, betreffend die Gewährung von Erleichterungen bei den Waffenübungen für die Bauernsöhne, erklärte der Landesvertheidigungs-Minister Graf Welsersheimb, es sei bei den Waffenübungen der verschiedenen Perioden thunlihste Rüksichtnahme auf die land- wirthshaftlihe Bevölkerung angeordnet worden. Sodann ver- tagte sich das Haus bis zum 29. d. M.'

Großbritannien und JFrland.

Der König überreichte, wie „W. T. B.“ meldet, gestern in Gegenwart der Königin, des Herzogs von Connaught und des Prinzen Christian zu Schleswig-Holstein auf den Paradeplaz in Whitehall dem dritten Bataillon der schottischen Garde eine neue Fahne. i : |

Der Gouverneur von Süd-Afrika Sir Alfred Milner traf gestern Vormittag in Southampton ein und seßte alsbald die Reise nah London fort, wo er um 21/5 Uhr anfam. Vom Bahnhofe begab si<h Sir Alfred Milner mit dem Premier- Minister Lord Salisbury und dem Staatssekretär für die Kolonien Chamberlain nah Marlborouah House, wo er von dem König in Audienz empfangen und ihm die Pairswürde verlichen wurde.

Im Verlaufe der gestrigen Sißung des Unterhauses rihtete Sir Charles Dilkfe die Frage an die Regierung, ob dieselbe si< verpflichten wolle, keinerlei weitere Ab- machungen mit dem Congostaat oder den mit ihm in Ver- bindung stehenden Gesellschaften über Privilegien in irgend welchen britihen oder egyptishen Besißtheilen zu treffen, ohne das Parlament vorher davon in Kenntniß zu Jegen. Der Unter-Staatssekretär des Auswärtigen Lord Cranbourne entgegnete, eine jolhe Verpflihtung könne er nicht auf ih nehmen. Die Regierung habe aber nicht die Absicht, dem Congostaat oder den mit ihm in Verbindung stehenden Gesellschaften no< irgend welche Privilegien von größerem Werthe und größerer Ausdehnung zu überlassen als diejenigen, zu denen sie {hon berehtiat seien. Nach längerer Berathung wurde dann die zweite Lesung der Bill über die Zivilliste des Königs mit 149 gegen 38 Stimmen genehmigt. Das Haus vertagte sih hierauf bis zum 6. Juni.

N é -_ -

_ Die aus acht Torpedobootzerstörern bestehende Shul- Flottille von Portsmouth geht unter dem Befehl des Schiffskommandanten Napier am 28. d. M. zu einem

M... , —_ Vesu<h nah Wilhelmshaven in See.

Frankreich.

L Jn dem gestern abgehaltenen Ministerrath wurde, wie g. L. V.” berichtet, eine von dem Kriegs-Minister, General André eingebrachte Vorlage, betreffend die Abänderung der Militär-Strafprozeßordnung, unterzeihnet. Der pinanz - Minister Caillaur theilte mit, daß infolge des omrasttretens des Gesehes über die hygienischen Getränfe de Verbrau<h von Wein und Apfelwein in den vier ersten dieses Jahres si<h um 50 Prozent erhöht habe; namentili<h sei in weitem Umfange der Verbrau<h von Weiß- wein an die Stelle desjenigen von Absinth getreten.

Die Vorlage über die Reform der Militär-Straf PrTozezordnung isst der Deputirtenkammer bereits gestern zugegangen. Der Entwurf gilt jedoh nur für Friedens fllen und für außerhalb des Dienstes begangene Verbrechen. ah kurzer Debatte wurde dersclbe einer Kommission über wiesen. Der Deputirte Morinaud interpellierte über die Unruhen in Algerien; er fragte nah den Ursachen des Fusruyrs in Marguéritte, we cher auf den Fanatismus der —Jamedaner und nicht auf die shlehte Behandluna der Ein pevorenen durch die französishen Anthiedler zurüczuführen ey in denen im Gegentheil die Eingeborenen ihre Wohl- ter zu erbli>en hätten. Jm Fall eines europäischen ieges, meinte der Redner, werde offenbar in Algerien ein caoemeiner Aufstand losbrehen; die Regierung müsse daher Yon jeßt die nöthigen Maßnahmen ergreifen. Vor allem müsse eine beständige und feste Regierung in Algier ein- Fefuhrt werden, die sich niht mit Politik, sondern mit der gerwaltung des Landes beschäftige. Schließlih müsse die egierung dem Treiben der englischen Missionare ein “0e machen, welhe Haß und Verachtung gegen Frankreich en Eingeborenen säefen und eine allgemeine Erhebung S eiteten. Der Redner legte an der Hand eines Berichts des franz c ommissars von Constantine dar, day die Mijhonen habe L eOrIhe Agitation betrieben. Vor » einigen Tagen Del F Maire von Richelieu Pain Eingeborene anget1 offen, weer nit Gewehren englischen Fabhrikats bewassnet ge- ióriute Die Regierung dürfe sich nicht darauf „be Foudtee den. talholi jen Klerikalismus zu bekämpfen, E ihre Pt ei es ebenso, die englishen Metho- ie befämp en und auszuwcisen. Wenn die Regierung andeut Verwaltungsmaßregeln treffe, welche er, Redner, wahrhe jo werde sie es bald erreicht haben, aus Algerien ein Tho stt französisches Land zu machen. Der Depulirte mson bemerkte, die Nede Morinaud's enthalte viel

l r T N nats (ONgien

Richtiges; eine der Hauptursachen der gegenwärtig herrshenden Gen E bef Algerien seien do die antisemitishen Hetereien, welche fhließlih l l (

die gegen die hohen Beamten gerichteten Angriffe führten dazu, daß die Araber Frankreih verachteten. an habe unreht gethan, die Araber in die politischen Kämpfe Frankreichs hineinzuziehen. Der Redner {loß mit der Bitte an die Re-

auf die Eingeborenen gewirkt hätten;

ierung, Algerien die Ruhe und N O wiederzugeben. er Deputirte Pourquéry de Boisjerin verlangte, daß man keine Bedenken trage, die englischen Methodisten zu ver- folgen; der Aufstand in Marguéritte sei nicht energish genug unterdrü>t worden. Die Araber beugten si<h nur der Gewalt. Hierauf wurde die Weiterberathung auf -den 31. d. M vertagt. Die Patriotenliga sowie mehrere andere nationali- stishe und antisemitishe Vereine hielten am Donnerstag Abend eine von mehreren Tausend Personen besuchte Versamm- lung ab, in we!her Reden Déroulède's und Marcel Habert's ver- lesen wurden. Ferner hielt der frühere Präsident des Kassations- les de Beaurepaire eine Ansprache, in welcher er die

ersammlung in leidenschaftlihen Worten aufforderte, zur That zu schreiten und sih von der gegenwärtigen Regierung zu befreien. Nah Schluß der Verjammlung zogen cinige Hundert Nationalisten vor die Bureaux der „Libre Parole“ und des „Drapeau“ und brahten Hochrufe auf Déroulède aus. Mehrere Personen wurden verhaftet.

Nach Meldungen aus Constantine wurde der Schei< von Zauia von einem Eingeborenen ermordet, in dessen Behausung er im Auftrage der französischen Regierung nach Waffen und Munition suhte. Der Mörder wurde verhaftet.

Spanien.

Ñach den leßten Wahlergebnissen wird, dem „W. T. B.“ zu- folge, die neue Deputirtenkammer aus 238 Ministeriellen und 163 Oppositionellen zusammengeseßt sein.

Die catalonische Partei trifft, na<h einer Meldung aus Barcelona, eifrige Vorbereitungen für eine Ver-

ammlung, welhe morgen in der Nähe von Tarrasa stattfinden 0 und an welcher Vertreter von 1500 Vereinen theilnehmen werden.

Türkei.

Der Admiral Krigues, welcher den Admiral Birilew in dem Kommando der russishen Mittelmeerflotte ersezt, ist am Donnerstag in der Suda-Bay eingetroffen und begiebt sich heute nah Rethymon.

Amerika.

Aus Washington vom heutigen Tage wird dem „Reuter’shen Bureau“ gemeldet, der russis<he Gesandte Graf Cassini habe eine einstündige Unterredung mit dem Unter-Staatssekretär Hill gehabt. Nach einer halbamt- lihen Mittheilung werde Rußland den Vorschlag ab- lehnen, chinesische Obligationen zu dem berei!s erwähnten Zinssaße anzunehmen, es sei denn, daß die Mächte dafür Garantie leisteten. Die Vereinigten Staaten hielten es für unmöglich, einer solchen Garantie zuzustimmen. Man glaube in Washington, China werde nunmehr die ganze geforderte Entschädigung zahlen müssen oder wenigstens sih vecpslichten müssen, fie zu zahlen; im übrigen zweifle man, daß China im stande sein werde, sie zu zahlen.

Afien.

Den Londoner Blättern wird aus Tientsi 23. d. M. gemeldet, daß sih die Per Tru e Forts durch die Verbündeten wegen der Gefahr für grenzende Eigenthum nur langsam-vollziéhe. Es seien bereits viele Gesüüße dur<h Dynamit zerstört worden.

Afrika.

Wie dem „Reuter’shen Bureau“ aus Kapstadt vom 93. d. M. berichtet wird, überrashte die leihte Hoch- länder-FInfanterie ein Burenlager im Brandfort-Bezirk

13 verwundet und 12 gefangen genommen.

Von Durban gingen gestern 300 gefangene Buren an Bord des Dampfers „Hamwarden Castle“ nah den Bermuda- Inseln ab.

und zersprenate den Feind; hierbei wurden 12 Buren getödtet, | 1

Statistik und Volkswirthschaft.

Bauwesen.

Gin Wettbewerb zur Erlangung von und Ausaestaltung eines Playes behufs ichen Scblosses und des S<hloßteichs i s, dem „Centralbl. d. Bauverw.“ Deutschlands mit Frist bis zum worden. Ausgeseßt sind drei Preîfe von

Ankauf weiterer Entwürfe für je em Preisgeriht gehören an die Perren: :

an, Post-Baurath Prinzhaujen, König! und Stadt-Baurath Mühlbach.

10. August

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Land- und Forstwirthschaft. Saatenstand in Rußland. Dex Kaiserliche Konsul in Kowno berichtet unter der Die Wintersaaten waren îm Herdît gut grüntk 1 im größten Theil des Amtsdezirks cinen günstigen Winter. mäßiger Frost und meist reichlicher Schneefall [Gepten bie

6 etwa Mitte März, wo ras< Thauwetter eintrat und die Ae>ker bald

Trel-

ih qut erholen zu lassen, wozu ergiediger MNegen-

i Ire

i und Kowno zeigten sówobl Roggen- wie Weizenfelder b Ys einen didhten, fräftigen Stand und versprac

eine reiche Ernte. În andern Gegenden bieser Provinzen, fowie auch

in den Gouvernements Wilna und. Grodno ist das S bidfal

Winterfelder weniger günstig gewesen. Es find strichweife

wegen mangelnder Sbneebede>ung \&Hlecht dur den Winter gel

sodaß cin Theil der Winterung bei manhen Besißern bis 50°,

umaerflügt und neu bestellt werden mußte. Seit Anfáng Mai mac

Negenm angel fühlbar, der namentlich auf die Bestellung der y a Ä s A 4 S Ä s _ Ï merung ungünstig gewirkt hat. Diese konnte in den metsten Viitri

{on Ende April begonnen werden und if in einem Theile von Suwalki (Kreis Mariampol) und Kowno beendet. Strichweise ist aber die rasche Auftro>nung und A des Bodens fehr binder- lih gewesen, sodaß jeßt hon ängstli<h auf Regen gewartet wird.

Ernteauss\ihten in-Shweden.

Wie der Kaiserliche General-Konsul in Sto>holm unter dem 18. d. M. berichtet, sind die Aussichten für die diesjährige Ernte zur Zeit in denjenigen Landestheilen, wel<he mit Rücksicht auf die Aus- ehenng ihres A>erbaues als ausslaggebend gelten, nit die aller- esten.

Die Frübjahrsarbeiten wurden infolge der günstigen Witterung früher als gewöhnlich beendet, darauf trat jedo< ungewöhnlich tro>enes Metter ein, welhes nun {hon mebrere Wochen angedauert und den Boden stark ausgetro>net hat. Kleinere Distrikte haben zwar in den legten Tagen Regen erhalten, für das Ganze ist dies jedo von wenig Belang.

Bon den Wintersaaten zeigt nur der Noggen ein gutes Ausfeben, während die Weizensaaten zum theil dur< den Winter gelitten baben und jeßt wieder umgepflügt werden mußten, um mit Samenkorn besäât zu werden.

Ein gutes Resultat wird im wesentlichen von dem baldigen Ein- treffen genügender Niederschläge abhängig sein.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Abfverrungs-

Maßregeln.

Niederlande. _ Durch Verfügung des Königlich niederländishen Ministers des Innern vom 21. d. M., veröffentliht im „Niederländischen Staats- courant* vom 22. d. M., Nr. 117, i Port Elisabeth (Kap- folonie) für pestverseu<t erflärt worden; die Quarantäne- frist ist auf zehn Tage festgeleßt worden.

Griechenland. _ Gleichzeitig mit der am 13. d. M. erfolgten Aufhe Quarantäne ist au<h das Waatenausfuhrverbot Konstantinopel zurü>genommen worden. Ausgenommen hiervon bleiben jedo< bis auf weiteres: Lumpen jeder Art, Kleidungs- stü>e, Sä>e, Matrayen, De>en, Strohmatten, alte oder {mußige Kissen sowie als Waare versandtes altes Papier und gebrauchte oder beshmußte Zeitungen. (Vgl. „R.-Anz." Nr. 118 vom 20. d. M.)

Egypten. Der Internationale Gesundheitsrath in Alerandrien bat am

13. d. M. beslofsen, die gegen Herkünfte aus Konstantinopel angeordneten Maßregeln außer Anwendung zu seßen. (Val. .R.-Anz.“ Nr. 113 vom 13. d. M.)

Theater und Mufik.. Königliches Schauspielhaus. * Neu einstudiert ging gestern Lessing?s Trauerspiel „Emilic

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Galotti“ in Scene. Die mannigfahen Schwierigkeiten, wel dieses gedankenvolte und géfühlstiefe Drama der Darstellung bietet wurden von den Vertretern der Hauptrollen mit Geschi>k 1 bestem Gelingen überwunden. Das gut besetzte Haus bezeugte d dur< reichen Beifall. Die Titelrolle gab Fräulein Wachuer 1 flarem Verständniß und gewinnender Zurü>haltung : besonder: wußte fle die Momente trefli<h wiederzugeben, in dener die feuïsde Seele Emilia's unter den verlangenden Bli>ken un ÜUeberredungéfunst des Verführers erzittert. Die Cl

in Fräulein Lindner eine warmßherzige Vertreterin, Gräfin Orsina wurde von Fräulein Popve mit scharf terisierungsvermögen und echter Lidenschaft dargestellt.

leistung bot Herr Pohl als Marinelli, der in Ton

berden die Rolle dieses gewissenlosen Intriganten

obne Uebertreibung dur<führte. Herr Molena

würdig zu gestalten; ebenso wurde i

in seinem, dem Guten und Bösen ge(

treffend gezeichnet.

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„Der Kaufmann von Venedig“ Abends das Sudermann"! Auffübruna. Am Montag wird Nachmittags „Wilhelm Tell“, Sabinerinnen“ gegeben. F

des Trauerspiels „Die

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Rabenvater“

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N ° - 9 P S “s "A Preisen „Der Freishüt“ in Scene, Abends gaîtiert Fraulein Pr n „La Traviata“*, in welhet Vper sie ih aud am Donnerêtc

| vom biesigen Publikum wverabschieden wird. Am io. Traten au< no< gelegéntlih Nachtfröfte ein, o war | F Tageswärme doch durWichnittli genügend, um die | : en ' i | Aufführung. Am Dienstag wird „Der Waffenschmied“ eitrua. In einem größen Theil des Gouvernements | j o

Nachmittag gelangt „Martha“, am Abend mit Frau Lehmann und Herrn Emil Fischer als Gästen, „Fidelio“

Miitwoh als Abschiedêvorstellung- für die vorgenannten

| Künstler „Norma“ gegeben. Am Freitag veranstaltet das Eichel

berg's<he Konservatorium unter Mitwirkung früherer und jeyiger Schüler cine Opernaufführung. Am Sonnabend, den 1. Juni artistischen Leitung des Herrn Direktors Bausenwein, und zwar gelangt à > L, d uns Tis \{ôn Unaarin“ ee A 68) ey . am Sonnabend und Sonntag „Vie [<one Ungarin zur Au itdrung

Im Lessing-Theater gebt morgen, sowie am Mittwoch und am Freitag „Die Zwroillingsschwester“ Am Dienstag und Donnerstag finden Wiederholungen von Walter Harlan's Luslpiel

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„Der tolle Biômar>* statt, am Montag wird „Flahsmann als

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A ad Ï font a dias E tokoll, untor do ainnen die bereits angekündigten Enscmble-Ga'tfpiele unter der