1901 / 124 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Lina von Posern, geb. von Schlegel, zu Dresden, Lindengasse 22;

3) der Schuldverschreibung der 3 °/gigen Anleibe des Deutschen Reichs vom Jahre 1888 Litt. E. Nr. 45 137 über 200 Æ von dem Rangierer Jacob | die Todeserklärung des Josef Gärtner, geboren am Horster zu Osterfeld i. W.; 24. November 1831 zu Bibera< O.-A. Heilbronn,

4) der Schuldverschreibungen der 4%%- jeßt E wohnhaft in Hausen b. Massenbach, im Jahre 3# °/oigen Anleihe des Deutschen Reichs vom Jahre | 185 förmli<h na< Amerika ausgewandert, Sohn 1879 Litt. C. Nr. 3985 über 1000 und vom | des + Sebastian Gärtner und der Franziska, geb. Jahre 1878 Litt. C. Nr. 8281 über 1000 Æ von | Haaf, in Biberach, später in Hausen b. M., für dem Samtgemeinde-Vorsteher A. Richard zu Laer welchen in Biberah ein Vermögen von ca. 430 M (Bez. Osnabrück); i öffentli<h verwaltet wird, im Vege des Aufgebots-

9) der Schuldverschreibungen der 314 9%- vormals verfahrens beantragt.

[18137] K. Württ. Amtsgericht Brackenheim. E Aufgebot. Josef Blum, Bauer in Hausen b. Massenbach, hat

[18811] Oeffentliche Zustellung. ; Die verehelichte Zigarrenmacher Pauline Gabriel, ebor. Nix, zu Schwiebus, Prozeßbevollmächtigter:

Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Zimmer 109, auf den 13. Juli 190Xx, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. : /

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

Leipzig, am 24. Mai 1901.

Neustettin, zu 4) von der Ebefrau Wilhelmine hier, zuleßt wohnhaft in Boston, für todt Schroeder-Nichter, geh. Müller, in Stuttgart. Die | klären. Der bezeihnete Vers e wird ute bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, si | fordert, sih spätestens in dem auf den 8. spätestens in dem auf den 4. Jauuar 1902, Vor- | 1902, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeid mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, | neten Geriht anberaumten Aufgebotstermine 5, Zimmer Nr. 6, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen | wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod wird. An alle, welhe Auskunft über Leben und des Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine Gericht Anzeige zu machen. dem Gericht Anzeige zu machen. Rostock, den 22. Mai 1901.

Neustettin, den 22. Mai 1901. Großherzoglihes Amtsgericht.

Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, | zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstr., von E Ge nur ages efriedigung verlangen | IT. Sto>werk, Zimmer 27, auf den 19, Oktober fönnen, als (d nah Befriedigung der nicht aus- | 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- : s{lossenen Gläubiger noch ein Rebe ergiebt, | forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- ehtsanwalt Rosenthal hier, flagt gegen den s daß jeder Erbe s der Theilung des Nach A lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der Zigarrenmacher Carl Gabriel, zuleßt in Finster- nur für den seinem Erbtheil entsprechenden Theil | öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung | walde, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund bös- der Verbindlichkeit haftet. bekannt gemacht. j licher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Hamburg, den 20. Mai 1901. Berlin, den 23. Mai 1901. arteien zu trennen und den Beklagten für den Das Amtsgericht Hamburg. Lehmann, huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Abtheilung für Aufgebotssachen. Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts T. Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

(gez.) Völ>ers Dr. Zivilkammer 20. vor die T1I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [18343] Oeffeutliche Zustellung. zu Kottbus auf den 12. Juli 1901, Vormittags

[18346] j Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 6087. Das uneheliche Kind der ledigen Louise

: T: R n, Ÿ 5mma Bausch von einen bei dem | Baus von Furtwangen, Namens Em [8

[18357] Aufgebot. —— 9 Uhr, mit der Aufforderung,

I E E E E E E LO

E E L

S Ti R I L Edt aérnagritzi Eer: iz

Gtatiaenia ‘t Pauap:

A

Fat

E Lift R E

ima

E -

ge i » P s ien

gls

A:

Ta EA A

0A

4°/oigen Anleihe des Deutschen Reichs von 1879 Litt. D. Nr. 15 139 und Litt. D. Nr. 15 140 über je 500 Æ von dem Branntweinbrenner FJulius Nobert zu Reichersberg, Kreis Diedenhofen, ver- treten dur< die Bank von Elsaß-Lothringen zu Met;

6) der Schuldverschreibung der 3 9%/oigen Anleibe des Deutschen Reichs von 1890 Läitt. D. Nr. 35 298 über 500 Æ von dem Konditór Max Heinrich zu Meißen a. E. :

7) der Schuldverschreibung der 33 % igen Anleihe des Deutschen Reichs von 1887 Litt. D. Nr. 13 899 über 500 M von der verehelichten Gastwirth Emma Schöpke, geb. Wosche, in Kaltdorf bei Mallmit, mit ehemännliher Zustimmung, vertreten dur< den Justizrath Ubhse zu Sagan.

Der Aufgebotstermin wird auf den 27. März 1902, um 102 Uhr, Klosterstr. 77/78, IT1 Tr., Zimmer 6/7, anberaumt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine ihre Nechte bei dem Gerichte anzumelden und die Urkunden vorzulegen. Andernfalls wird die Kraft- loserkflärung der Urkunden erfolgen.

Berlin, den 12. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht 1.

[13873 Aufgebot. :

Der Kirchenvorstand von Simmershausen hat das Aufgebot der Schuldverschreibung des Leih- und Pfandhauses zu Fulda Nr. 9297 über 1725 #4 vom 4. September 1880 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20, Februar 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Fulda, den 8. Mai 1901.

Königliches Amtsgeriht. Abth. 4.

Abtheilung 82.

[16499] Aufgebot.

Der Gerichtsnotar Brecht in Cannstatt, als Konkurs- verwalter im Konkurs über das Vermögen des Zigarrenfabrikanten Carl Valet daselbst, hat das Aufgebot des von dem K. Haupt-Steueramt Cann- statt am 11. Dezember 1900 ausgestellten Nieder- lagescheins (Niederlage-NReg. A. Konto 111 Blatt 65 Nr. 18), betr. die Niederlegung von 9 Kolli über- arbeiteten Taba>kblättern (gezeihnet S. 5903, /04, 05, /06, /07, /09, /10, /11, /12) dur Carl Valet in Cannstatt, beantragt. Der Inhaber t: Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 30. Dezember 1901, Vormitt. 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Cannstatt, den 11. Mai 1901.

K. Amtsgericht. Reiff, stv. A.-R.

Es ergeht nun die Aufforderung:

1) an den Verschollenen, sih spätestens in dem auf den 13. Februar 1902, Vormitt. 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melde, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen würde;

2) an Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 21. Mai 1901.

/ Oberamtsrichter Laz.

Veröffentlicht dur< Amtsgerichts\chreiber Hail er.

[18013] Aufgebot.

Der Friedri<h Kauffmann, alt Lammwirth in Schmiden, O.-A. Cannstatt, hat beantragt, die ver- \chollenen |

1) Philipp Lausterer, geb. am 21. Septbr. 1830,

2) David Lausterer, geb. am 24. Oktbr. 1831, beide in Schmiden gebürtig und daselbst zuleßt wohnhaft, für todt zu érflären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem uf Montag, den 13. Januar 1902, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- schollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge- riht Anzeige zu machen.

Cannstatt, den 17. Mai 1901.

K. Amtsgericht. Landgerichtsrath Klum pp.

[18362] Aufgebot eines Verschollenen.

Der am 26. Oktober 1843 zu Wangen O.-A. Göppingen geborene Jakob Stiefel, früher Kronen- wirth in „Wangen, Sohn des + Johann Georg Stiefel in Pulzhof O.-A. Welzheim und der + Marie Ursula, geb. Baumeister, ist im Jahre 1880 von Wangen aus, ohne förmli< auszuwandern, nach Nordamerika gereist und seit 1886 verschollen. Die Christiane Schmid, geborene Stiefel, Ebefrau des Boten Georg Schmid in Adelberg hat das Auf- gebot8verfahren zum Zwecke der Todeserklärung des Verschollenen in zulässiger Weise beantragt. Der Verschollene wird deshalb hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 10. Februar 1902, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin \ih zu melden, widrigenfalls seine To eserklärung er- folgen würde. Zugleich wird Jedermann, der Aus- kunft über Leben oder Tod des Verschollenen - zu er- theilen vermag, aufgefordert, spätestens in diesem Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Göppingen, den 18. Mai 1901.

K. Amtsgericht. __ Stv. A. R. Benz. Veröffentlicht dur<h Gerichts\chreiberei K. Amtsgerichts Göppingen. (Unterschrift.)

{18002] Aufgebot.

Der Taglöhner Conrad Hagemann von Unter- haun, Pfleger und Bruder des am 20. August 1841 zu Unterhaun geborenen, seit den se<ziger Jahren verschollenen Zimmermanns Konrad Jacob Hage mann von Unterhaun, bat das Aufgebotsverfahren zum Zwe>ke der Todeserklärung des Konrad Jacob Vagemann beantragt. Konrad Jacob Hagemann wird hiermit aufgefordert, \sih spätestens in dem auf

DE nfalls die Kraft!

[106978] Aufgebot.

Die Handelsgesellschaft F. W. Scheulen in Unter Barmen, vertreten dur< den Justizrath Kranz in Barmen, hat das Aufgebot des angebli verloren gegangenen, am 25. Januar 1899 fällig gewesenen Wechsels, d. d. Liebau, den 27. Oktober 1898, über 90 M. der von E. Türk auf Joh. Laiwer, Scneider- meister in Hohenfriedeberg, gezogen und von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Ok tober 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht 3immer 12 anberaumten Aufgebotstermine seine Ne<hte anzumelden und die | Urkunde vorzulegen, widrig oserflärung der Urkunde erfolgen wird.

Bolkenhain, den 27. März 1901. Königliches Amtsgericht.

[16009] Aufgebot. Der Gastwirth Iosepb Kubiak vertreten durh den Rechtsanwalt picki in Koschmin, das Aufgebot des igt efenbriefes vom 2. Mai 1885 über die auf seinem Grundstü>e Szelcjewo Blatt 49 in Abtheilung 3 unter 5 3 für die am 22. Dezember 1879 geborene * Gluszak eingetrac Theilbypothek von 532, Kaufgeldantheil und Zinsen beantragt. Der J} der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Januar 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeiwneten Gerichte anberaumten Auf e seine Nechte anzumelden und die Uckunt

L zenfalls die Kraftloserklärung de

Ú r oTolom at DzelcIewo Bat,

i

Koschmin, den 15. Mai 1901. Königliches Amtsgericht.

[12692] : Aufgebot. Von dem Erbpächter Johann Knaa> zu Dabe ijt das Aufgebot angeblih verloren gegar

4 S t

( ) ngenen, über die Fol. 3 seiner Erbpahtbufe Nr. 1! u Dabel ! für die Wittwe des weiland Erb ahters Knaad, Sophie, geb. Robde, zu bel eingetragene For

derung von 1500 { unt u 25. August 1882 | ertheilten Hypothekenscheins beantrag In Will- | fahrung dieses Antrags werden alle, welche vermeinen, | Rechte ans dem Hvpotbekenscheine geltend machen | zu fônnen, bierdur< aufgefordert, solche Rechte bei | Vorlegung des Vypothekenscheins spätestens in dem

auf ittwo<h, den 11S. September 1901, | Vormittags UA Uhr, bestimmten Aufgebotstermine anzumelden, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird

Sternberg (Mee>l.), den 30. April 1901.

Großherzogliches Amtsgericht.

j j j j

[17575] Bekanntmachung. Ver in dem font aufre<t exbaltenen des unterzeibneten Gerichtä vom 10. Mai 1901 an

beraumte Termin in der Wittwe

I Klär'schen Auf

u T. C A eiu

peboissahe wird auf t 2. Februar 1902, j |

Vormittags 14 Uhr, verlegt Nixdorf, ten 2 Nai 190 F onialidbet

| shollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Aufforde | rung, Anzeige zu machen.

| (Nimsch), geb

Ludwig Schroeder-Nichter, geboren am 26 | 1837 zu Rethwish bei Waren

den 2, Dezember 1901, Vormittags 9 Uhr, vor dem hiesigen Königlichen Amtsgericht, Zimmer Nr. 5, anberaumten Termin zu tnelden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben und Tod des Ber |patestens im Aufgebotstermin dem Gericht Hersfeld, den 11. Mai 1901. Königliches Amtsgericht.

Aufgebot. __ Der Maurermeister und Eigenwobner Johann Viedrich Cordes in Jork hat Xeantragt, den ver schollenen Jacob Cordes, Sobn des weiland Häus- lings Diedrich Cordes und der Margaretha, geb. Vollmer, in Jork, geb. 22. Ianuar 1856 daselbsi zuleßt wobnhaft in Jork und im Jahre 1883 nad) Amerika ausgewandert, für todt zu erflaren. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich patestens in dem auf Dienstag, deu 17. De- zember 1901, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod d ertheilen vermögen, ergeht die

Abth. 1.

[18360]

des Verschollenen zu Aufforderung, spätestens im Aufgebotêtgrmine dem Gericht Anzeige zu macben.

Jork, den 16. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht.

[18451] Aufgebot. _ És is beantragt, folgende verschollene Personen für todt zu erklären :

l) den Schneider Johann Ferdinand David Neu- manu, geboren zu Jatthum am 17. September 1836 als Sobn des Bauern Johann Richard Neu- mann und der Charlotte Henriette Neumann geb. Vilwo>, zulett wobnbaft in Streizzig, Kreis Neu Iteitin,

2) die Briefträgerwittwe Caroline Emilic Nimps\c<h

d. Krause, geboren zu Zechendorf am 22. August 1823, zulegt wohnhaft in Neustettin.

3) den Seemann_ Gugen Reinhold Theodor Knuth, geboren am 7. Januar 1854 zu Balsdrev, Kreis Schivelbein, zuletzt wobnbaft in Münchowshof,

4) den Gutspächter August Friedri Tbeodor April zuleyt wohnhaft in Briesen, Kreis Neustettin.

Anträge auf Todeserklärung sind gestellt: zu

2) von den Abwesenheitspflegern, dem Eigen

1 t -_ Ÿ <

Königliches Amtsgericht. [18359] Königl. Württ. Amtsgericht Nürtingen.

Das Aufgebotsverfahren zum Zwe>e der Todes- erÉlärung ist eingeleitet gegen :

1) Maria Dorothea Knöll, geborene Aichmann, Wittwe des Wendel Knöll, Zimmermanns von Nürtingen, geboren am 1. Oktober 1804 zu Nürtingen, Tochter des verstorbenen Zimmermanns Iohann Philipp Aihmann - von da und der Marie Judith, geb. Freisinger, zuleßt wohnhaft in Nürtingen, vor vielen Jahren nah Amerika gereist und seit mehr als 20 Jahren verschollen, auf Antrag des Abwesen- heitspflegers Friedrih Eberke, Noßleswirths in Nürtingen;

2) Jakob Philipp Knöll, geboren am 3. April 1825 zu Nürtingen, Sohn des verstorbenen Wendel Knöll, Zimmermanns daselbst, und der verschollenen Marie Dorothea Knöll, geborene Aichmann, zuletzt wohnhaft in Nürtingen, vor vielen Jahren nach Amerika gereist und seit mehr als 20 Jahren ver- {collen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Friedrich Gberle, Nößleswirths in Nürtingen: :

3) Karl Christian Krack, Bäcker, geboren am 26. September 1838 zu Nürtingen, Sohn des ver- storbenen Jakob Kra>k, Meßgers, und der verstorbenen Marie Friederike, geborene Wißmann, zuleßt wohn- haft in Frtiagen im Jahre 1869 in das Ausland gereist und seither verschollen, auf Antrag’ des Ab- wesenheitspflegers Wilhelm Kra>, Schneidermeisters in Nürtingen :

4) Albert Imanuel Lieb, Bäcker, geboren am 31. November 1843 zu Nürtingen, Sohn des ver- storbenen Imanuel Gottfried Lieb, Bäckers daselbst, und der verstorbenen Christiane Heinrike, geb. Wohl- hauptec, zuleßt wohnhaft in Nürtingen, in den 1860er Jahren nah Amerika gereist und seither verschollen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Karl Woblhaupter, Drehermeisters in Nürtingen:

9) Friedrih Adolf Lieb, Flaschner, geboren am 22. Dezember 1847 zu Nürtingen, Sohn des ver- storbenen Jmanuel Gottfried Lieb, Bäers daselbst, und der verstorbenen Christiane Heinrike, geborene Wohlhaupter, zuleßt wohnhaft in Nürtingen, in den 1870er Jahren na<h Amerika gereist und seither verschollen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Karl Wohlhaupter, Drehermeisters in Nürtingen:

6) Anna Maria Claß, geboren am 24. Oktober 1847 zu Größingen, O.-A. Nürtingen, Tochter des verstorbenen Jakob Franz Claß von dort und der verstorbenen Marie Katharine, geborene Klein, zulett wohnhaft in Größingen, Ende der 1870 er Jahre in das Ausland gereist und seither vers{ollen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Christof Maurer, Amtsdieners in Grötingen;

() Karoline Friederike Stark, geboren am 26. De

zember 1839 zu Nürtingen, Tochter des verstorbenen Johann Friedri<h Stark, Nagelschmieds daselbst, und der verstorbenen Nosine Barbara, geborene Be>, zuleßt wohnhaft in Nürtingen, im Jahre 1860 nach Amerika gereist und scit dem Jahre 1877 verschollen, auf Antrag des _Abwesenheitspflegers Christian Friedrih Henzler, Shuhmachers in Nürtingen:

8) Christian Philipp Schmohl, Bierbrauer, ge- boren am 8. Mai 1865 zu Nürtingen, Sobn des verstorbenen Johann Gottlieb S{mohl, Hafners daselbst, und der verstorbenen Christiane Luise, ge

borene Lindenschmied, zuleßt wobnbaft in Nürtingen, im Jahre 1870 na Amerika gereist und seit dem Jahre 1889 verschollen, auf Antrag des Abwesen

heitspflegers Julius Berroth) Kaufmanns in Nür

tingen ;

9) Johann Friedri Hiller, geboren am 7. November 1845 zu Großbettlingen, O.-A. Nürtingen, Sobn des verschollenen Wilhelm Friedrih Hiller, Tuch

machers daselbst, und der verschollenen Rosine Katharine, geborene Veit, zuleßt wohnhaft in Groß

bettlingen, im Jahre 1847 na< Amerika gereist und seither verschollen, auf Antrag des Abwesenbeits- pslegers Christof Vogel, Accisers und Gemeinderaths in Ne>karbausen;

10) Yosfine Barbara Weiler , geboren ain 3. Juni 1853 zu Ne>arhausen, O.-A. Nürtingen, Tochter des verstorbenen Johannes Weiler, Bauers ’0n dort, und der verstorbenen Jakobine, geborene Beckdorf, zuleßt wobnbaft in Ne>arhausen, im Jahre 1881 na< Amerika gereist und seitber ver schollen, auf Antraa des Abwe'enbeitspflegers Christof Vogel, Gemeinderaths in Ne>arbausen:

11) Christian Friedrich Griesinger, geboren am 10. Juni 1845 ¿u Nürtingen, Sobn des verstor denen Maurers Karl Ludwig Griesinger von da und der verstorbenen Christiane Margarcthe, geborene Hauß mann, zuleßt wohnhaft in Nürtingen, in den 1870er Jahren nah Amerika gereist und seither verschollen auf Antrag des Abwesenheitspflegers August Jehle, Stadtpflegers in Nürtingen . 12) Pauline Buchmann, geborene Knöll, (be frau des Bortenmachers Buchmann, geboren am September 1848 zu Nürtingen, Tocbter des ver- storbenen Christian Friedri< Knöll, Schubmachers daselbst, und der verstorbenen Ghristiane, geborene Fuchs, zuleßt wobnbaft in Nürtingen, im Iabre 1868 nah Amerika gereist, später in Philadelphia verheirathet und seit mebr als 10 Jahren ver schollen, auf Antrag des Abwesenheitspflegers Wilbelm Knöll, Schuhmachers in Nürtingen. Aufgebotstermin ist auf Dienstag, den 10, De- zember 1901, Vormittags 9 Uhr, bestimmt És ergeht die Aufforderuna l) an die Verschollenen, ih spätestens im Auf gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes erklärung erfolgen würde, :

2) an alle, wel<he Auskunft über Leben oder Tod

der Verschollenen u ertbeilen vermögen, spätestens

im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige 1 machen

Nürtingen, den 21. Mai 1901! : Aufgebot.

ermcijier Kollwiy bier als Abwesen-

Li Freitag îin Streitzig bew. dem Rechts nzig, zu 3) von det

ecebauer, verw

vfleger hat beantragt, den veri<ollenen Seemann

um 20. April 1861

Der Fabrikarbeiter Georg Wilhelm Krell in Apfelstedt hat beantragt, den verschollenen, am 29. September 1841 zu Benshausen geborenen Johannes Krell, zuleßt wohnhaft in Benshausen für todt zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 12. Dezember 1901, Vormittags 11 1 r vor demunterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebots: termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Suhl, den 21. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht. [18356] Aufgebot.

Der am 16. August 1832 in Fisherbach geborene Ludwig Baumann und der am 6. September 1833 in Fischerbach geborene Moriß Baumann sind seit mehr als 30 Jahren verschollen und follen für todt erflärt werden. Die Verschollenen werden darum aufgefordert, sich spätestens bis zu dem auf Freitag, den 27, Dezember 1901, Vormittags 9 Uhr, vor dem Gr. Amtsgericht hier bestimmten Termin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, wel<he Auskunft über Lebe oder Tod der Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Wolfach, den 20. Mai 1901.

Großh. Amtsgericht. (gez.) Marbe. ___ Dies veröffentlicht : Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerihts: Reich.

[17686] Aufgebot. ' Nr. 19190. Der am 18. Juni 1843 lingen, Amtsbezirk Karlsruhe, geborene, zuletzt in Kntelingen wohnhaft gewesene Landwirth Fafkob Friedrih Ruf ist am 20. März 1865 nah Amerika auêgewandert und seit dem Jahre 1873 verschollen.

Da dessen Bruder Landwirth Gottlieb Nuf VI111, von Knielingen Antrag auf Todeserklärung gestellt hat, fo ergeht die Aufforderung :

1) an den Verschollenen, ih spätestens in dem auf Dienstag, den 18. Februar 1902, Vor: mittags 9 Uhr, bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird.

2) An alle, wel<e Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu erstatter,

Karlsruhe, den 20. Mai 1901.

Thum, Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichti

[18363] Aufgebot.

Infolge Antrags des Gerichts-Sekretärs Heinri Anton Hahne>e zu Borken auf Ertheilung eines Grbscheins werden alle diejenigen Personen, welde als Ebegatten oder Abkömmlinge des verstorbenen, dur Ausschlußurtheil des Königlichen Amtsgerichts Cassel vom 21. Dezember 1900 für todt erklärten Barbiers Ludwig Cbristian Hanece (oder Hahne>ec oder Hanefe) aus Cassel, geboren am 8. September 1830 als Sohn des Gärtners Heinrih Christoph Vane>e (oder Hahne>e oder Haneke) und dessen Ebe frau, Anna Catharine, geb. Schröder, ein Erbret an deffen Nacylaß geltend machen wollen, bierdur aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestent im Aufgebotstermin am 29. Juli 1901, Vor- mittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Geridt (Zimmer Nr. 40) anzumelden.

N

Wenn etwaige Erbansprüche nicht bis zum Sc{luse des Aufgebotstermines angemeldet werden, erfolgt di Ertheilung eines Erbscheins zu Gunsten anderer Ver wandten des Erblassers. Cassel, am 22. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht. Abtbl [18355] Bekanntmachung. ._ Am 15. April 1900 , verstarb zu Komorowo Vauland, Kreis Bomst, die Auszüglerwittwe Anna Eleonore Girndt, verwittwet gewesene Schneider geborene Milke, im Alter von ctwa 78 Jahren ist in Alt-Tuchorze, Kreis Bomst, als Tochter det Eigenthümers Johann Milke daselbst und der Anna Rosina, geb. George, geboren, die beide vor ihr ver itorben find. Außer dre vorverstorbenen ledigen Kindern hat fie aus ihrer ersten Ebe mit dem Schmied Ghristian Schneider cinen Sohn Johann Julius Schneider, geboren am 29. Dezember 1842 aus ihrer zweiten Ehe mit dem Schmied Gottlieb Girndt cinen Sohn, Samuel Täieneg Girndt, geboren am 1. März 1852, binterla Die Ermittelungen nah diesen beiden ind erfolglos geblieben.

Va andere Erben des Nachlasses bisher ermittelt sind, werden die, denen ein Erbre<! Kt dem Nachlaß der genannten Wittwe Girndt ziustedt aufgefordert, ibre Rechte bis zum 20. September 1901 bei dem gezeihneten Gerichte a! widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der Preußische Fiskus nicht vorhanden ist Der reine Nachlaß beträgt 240 M Wollstein, am 23. Mai 1901.

Das Amtsgericht Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des Nachlaßpflegers des Des storbenen Seemannes Carl Johannes (au Charles) Karstensen, nämlih des Rectsanwalts Dris. Stra, vertreten durch die hiesigen Rechtéanwälte Dres. zur Dounenberg, Jaques, Stra>, Bagge Wetshfv, werden alle Nachlaßgläubiger des am 20. März 1900 in New London Conn. verstorbenen Seemannet Garl Johannes (au< Charles) Karstensen au gee fordert, ibre Forderungen spätestens in dem e Mittwoch, den 10. Juli 1901, Vormittag 14 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine erer unterzeihneten Gerichte, Poststraße 19, Srdge]Mo® links, Zimmer Nr. 1, anzumelden, unter dem

zu Knie-

[183611

[lf Eduard Peters,

Erdmann Nicolaus Peteré

Y e o p e . F * wad M E, Recbiénachtheil, daf: sie sonst, unbeschadet des e vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsre<ten,

8372 t Ueber den Nachlaß der am 4. Februar 1901 ver- storbenen, zu Potsdam wohnhaft gewesenen Frau verwittweten Baronin von Ahlefeldt, Emilie, geb. v. d. Lühe, ist auf Antrag des alleinigen testamen- tarishen Erben derselben, des Barons von Ablefeldt- Dehn zu Weimar, die Nachlaßverwaltung angeordnet. Zum Nachlaßverwalter ist der Taxator Ernst König ¡u Potsdam, Spandauerstr. 26, bestellt.

Potsdam, den 21. Mai 1901. :

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 3. [18369] Oeffentliche Bekanutmachung.

Der am 7. Januar 1901 hierselbst verstorbene Rentner Rudolph Otto Albert Schwarz (Schwartz) hat in seinen am 21. und 30. Januar dieses Jahres eröffneten Verfügungen von Todeswegen T. 28 961/89 seinen Cousin Arthur Friese hier, Waldemarstr. 33, seine Cousine Gretchen Friese, ebenda, und seinen Cousin, den Schlosser Georg Ehmert hier, Brandenburgstr. wohnhaft, bedacht.

Berlin, den 17. Mai 1901. : 85

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 95. [18366] i

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todes- erklärung des verschollenen Karl Hermann Oswald Roland Schrôn von Allendorf hat das Königliche Amtsgericht in Allendorf am 21. Mai 1901 für Recht erkannt. f

Der verschollene Karl Hermann Oswald Roland Schrön von Allendorf wird für todt erklärt.

Allendorf a. W., den 22. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht.

18367] Bekauntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Privatbeamte Johann Meion Senftleben, geboren 23. Oktober 1844 in We>riß, Kreis Glogau, Sohn des Anton Eenftleben und der Dorothea Senftleben, geb. NRam- puth, zuleßt in Wien wohnhaft gewesen, mit Wirkung jür diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sich nach den deutshen Geseßen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inland befindlihe Vermögen für todt erklärt worden.

Als Zeitpunkt des Todes ift der 31. Dezember 1893, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt.

Berlin, den 18. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 82. [18368] Bekauntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des PEETIE Eta: Gerichts vom heutigen Tage is der verschollene Georg Schlingloff, geboren im Juni 1850 als ebelicher Sohn des Schreinermeisters Johann Georg Schlingloff und der Anna Margarethe Schlingloff, geb. Wahn, zuleßt, soweit bekannt, in Amerika wohnhaft ge- wesen, mit Wirkung für die Rechtsverhältnisse, die ih na< den deutshen Geseßen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inlande befindliche Ver- mögen für todt erklärt worden. Als Zeitpunkt des

Todes ist der 31. Dezember 1881, Nachmittags

12 Ubr, festgestellt.

Verlin, den 18. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht 1.

18364] : Durch Aus\{lußurtheil vom beutigen Tage ift der vershollene Moses Speyex-Klecberg von Wolf bagen für todt erflärt.

Wolfhagen, den 21. Mai 1901.

Königliches Amtsgericht. Im Namen des Königs! Berkündet am 16. Mai 1901. Ibscher, Gerichtsschreiber.

în der Aufgebotssache

|) des Rentners Theodor Nettesheim zu Cöln, , 2) des Rentners Joh. Gerh. Wirt zu Cöln dat das Königliche Amtsgericht, Abtb. V 7, in Cöln durh den Amtsrichter Dr. Imhoff für Recht erkannt :

l) die Aktie A. Nr. 916 (Bl. 93 des Aktienbuches der Kölner Bürgergesellschaft) über 250 M,

2) die Aktie A. Nr. 7:

Abtheilung 82.

S365]

Nr. 728 (Bl. 73 des Aktienbuches r Kölner Bürgergesellschaft) über 250 4 werden für fraftlos erklärt.

41] Oeffentliche Zustellung.

R. 294/00. 3.-K. 20.

Frau Martha Henning, geb. Schulte, zu tteriz bei Leipzig, Christian Weissestraße 281 b , Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Grün- hier, klagt gegen ihren Ebemann, den Artisten lugust Ferdinand Hermann Henning, früber zu rün, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ebe hs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu rennen und den Beklagten für den allein \{uldigen

Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be-

flagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtöstreits r die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen

randgerihts l zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude,

Grunerstraße, 11. Sto>werk, Zimmer 27, auf den

23. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit

der Aufforderung, einen bei dem gedabten Gerichte

¡gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der

entlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

dekannt gemacht. Berlin, den 22. Mai 1901. Lebmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 20. Oeffentliche Zustellung. F R. 371.00. C. K. 20

¿Vie Frau Sophie Kapp, geb. Stehl, zu Frank it a. M., Friedebergerlandstr. 143, Prozeßbevoll-

mächtigter: Rechtsanwalt Fraenkel, hier klagt gegen

gen Ehemann, den Versicherungsbeamten Hermann app, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Auf enthalts auf Ehescheidung unter der Behauptung

29 derselbe Ehebruch getrieben und dur< ehrloscs

va nittliches Verhalten eine so ticfe Zerrüttung

„eé ehelichen Verhältnisses vers<uldet hat, daß ihr

ortsezung der Ebe nicht zugemuthet werden

101 15542]

zu Berlin, Reimer zu Berlin, : l Arbeiter August Steinkopf, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Mißhandlung und roher Den auf Chescheidung geklagt und die Klage am 15. *

Klägerin ladet nunmehr den Beklagten zur weiteren

Die Frau Margarethe Steinkopf, geb. Shmeichel, Prozeßbevollmächtigter : hat gegen ihren Ehemann, den

März 1901 zustellen lassen. Die

mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, C. 63, Grunerstraße, Hauptportal, 11. Sto>- werk, Zimmer 2—4, auf den 3. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 23. Mai 1901.

Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts

Zivilkammer 22.

[18344] Oeffeutliche Zustellung. i Der Schankwirth Johann Wollgast zu Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrath Rosenheim, klagt gegen seine Ebefrau Wilhelmine Wollgast, geb. Dierke, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Auf: enthalts, wegen Ehebru<s und shwerer Pflicht- verlezung mit dem Antrage auf Ehescheidung. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin C. 63, Grunerstraße, Hauptportal, 11. Stockwerk, Zimmer2-4, auf den 7. Oftober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 23. Mai 1901. Hahn,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

Zivilkammer 22.

[18340] Oeffentliche Zustellung. Die Schneiderin Anna Hulda Kölm, geborene Neuhäuser, zu Chemniy, Marienstraße 1, Prozeß- bevollmächtigter Justizrath Friedländer in Bielefeld, flagt gegen ihren Ebemann, den Feuermann Ferdinand Friedri Kölm, früher zu Enger, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er sie böslih verlassen habe, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bielefeld auf den 19. September 1901, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei | dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bielefeld, den 22. Mai 1901. | j j

Biermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

J: Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Louise Sommer, geb. Neben, zu Kiel, Knooperweg 132, Prozeßbevollmächtigter: NRechts- anwalt Crespel in Flensburg, fklagt gegen den | früberen Zugschlosser, späteren Dienstknecht Friedrich | August Sommer, zuleßt in Warnkenhagen in Mecklenburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf | Grund der Behauptung, daß Beklagter in den | Jahren 1898 und 1899 îin Warnkenhagen bei Klüt | in Me>klenburg mit der unvercbelichten Schneiderin Rie> «ein ehebreherishes Verhältniß unterhalten, | aus welhem auch ein Kind hervorgegangen ist, mit | dem Antrage, die zwischen Parteien bestehende Ehe | zu scheiden und den Beklagten für den \{uldigen | Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten | zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor | zu Flensburg auf den 25. September 1901, | Vormittags 10 Uhr, Saal Nr. 55, mit der | Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- | gelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der | öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befannt gemacht.

Flensburg, den 21. Mai 1901. Petersen, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[18336] Oeffentliche Zustellung.

In der Ehescheidungssache der verebelichten Arbeiter | Anna Ewald, geb. Schôß, in Spremberg, Lausitz, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Levi în Görlitz, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter August | Ewald, früher zu Weißwasser, jeßt unbekannten Aufenthalts, ist Termin zur weiteren mündlichen | Verhandlung des Rechtsstreits vor der Ersten Zivil kammer des Königlichen Landgerichts in Görlitz auf den | 26, September 1901, Vormittags 9,15 Uhr, | anberaumt, zu wel<hem der Beklagte mit der Auf- | forderung geladen wird, einen bei dem gedacbten | Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum | Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung | bekannt gemacht. 4. R. 33./00

Görlitz, den 18. Mai 1901

(Gerichtsschreiber des Landgerichts

Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Emma Julianna Geiseler, geb. | Voigt, u Hamburg, vertreten dur< Rechtsanwalt | Dr. Hinricbsen, flagt ge ibren Ebemann Bruno Louis Geiseler, unbekannten Aufenthalts, auf Ebe- scheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen | Verbandlung des Rechtsstreits vor die Zweite | tivilklammer des Landgerichts zu Hamburg (altes Ratbbaus, Admiralitätîtr. 56) auf den 18. Sep- tember 1901, Nachmittags 12? Uhr, mit | der Aufforderuna, einen bei dem gcdachten Gerichte Anwalt iu bestellen. Zum wee der öffentlichen Zustellung wird diefer Au

bekannt gemacht

z¡ugelafsenen

Ezug der Ladung

Die Klägerin ladet den Beklagten von neuem r mnd j

, dlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die “"Hgite Zivilkammer deé Königl ichen Landgerichts 1

| Hamburg, 25 Mai v. Schröder, G

[18807]

| verlassen und si< in | häuslichen Gemeinschaft fern gehalten habe, mit dem

| Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer

| gelassenen Anwalt zu bestellen.

] | E , LOT } 718334] die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts | ! :

| dem gedachten Gericht

| mund

| unbekannten Aufenthalts | baltêsrente, mit dem Antrage

Nechtsanwalt E Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kottbus, den 25. Mai 1901.

: Werne, : Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Oeffentliche Zustellung. Die Frau Emilie Beschow, geb. Wildberg, zu

Berlin N. 37, C horinerstraße 32 III, vertreten dur den Justizrath Cunow zu Potsdam, flagt gegen ihren

Chemann, den Arbeiter August Beschow, un- bekannten Aufenthalts, zuletzt wohnhaft gewesen zu

Brandenburg a. H., wegen Trachtung nach dem Leben

und böslicher Verlassung aus den 8 1566 und 1567 Nr. 2 des Bürgerlichen Gesezbuches, mit dem An- trage, die Che der Parteien zu scheiden und in dem Urtheil auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Potsdam auf den 23. September 1901, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Potsdam, den 18. Mai 1901.

Noa, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts. Zivilkammer 2. [18810] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Klara Kittner, geborene Koch, in Waldenburg, Charlottenbruunerstraße 10a., Prozeß- bevollmächtigter: Nehtsanwalt Büning in Schweidnitz, flagt gegen ihren Ehemann, den Glaser Hermann Kittner, früher in Waldenburg, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus $ 1567 Absaß 2 Bürgerlichen Geseßbuchs, wegen Chescheidung unter der Behauptung, daß der Beklagte sie böslih verlassen habe, daß er leihtlebig und träge sei, den größten Theil seines Verdienstes für sh behielt und seine Familie darben ließ, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären und ihm die Kosten des Nechts- streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Schweidniß auf den 7. Oktober 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem geda<hten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zu- stellung wird diefer Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Schweidnitz, den 21. Mai 1901.

Königliches Landgericht.

[18815] Oeffentliche Zustellung.

Die Händlerin Johanna Mueller, geb. Liedert, in Kaukehmen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Cohn in Tilsit, klagt gegen den Musiker Otto Mueller unbekannten Aufenthalts, unter der Be hauptung, daß Beklagter sie seit mehr als 4 Jahren bösliher Absicht von der

Antrage, die Ebe der Parteien zu \{eiden, den Be- flagten für den schuldigen Theil zu erklären und ibm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Klägerin ladet Beklagten zur mündlichen Verhandlung des des König- lichen Landgerichts zu Tilsit auf den 19. Oktober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Tilsit, den 21. Mai 1901. MRNeddig, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Marie Popiolek, geb. Schmollke, zu Hemelingen, vertreten durh Rechtsanwalt Dr. Koellner in Verden, klagt gegen ihren Ebemann, den Arbeiter Hieronymus Popiolek, unbekannten Aufentbalts, auf Ebescheidung auf Grund der $8 1566, 1567 und

| 1568 des Vürgerlichen Gesetzbuchs mit dem Antrage, | die zwischen den Parteien bestehende Ebe zu scheiden

und den Beklagten für dea s{uldigen Theil zu er laren, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver bandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer [1

| des Königlichen Landgerichts zu Verden (Aller) auf

Donnerstag, den 17. Oktober 1901, Vor- mittags 9'/; Uhr, mit der Aufforderung, einen bei zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt aemacbt. Verden (Aller), den 23. Mai 1901. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[18349] Oeffentliche Zustellung.

1) Der minderjährige Friedri<h Adolph Nestler in Bilzingsleben, geseulih vertreten dur< seinen Vor den Handelsmann Gottlieb Nestler daselbst,

2) der Handelsmann Gottlieb Nestler in Bilzings- leben,

Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Felix Zehme, Dr. Hezel und Dr. Jahrmarkt in Leipzig,

agen gegen den Geschäftsführer und Oberkellner Johannes Friedrih Heuser, früher in Leivzig, jetzt auf Zahlung einer Unter-

Beklagten für den Vater des von der F

1) den

| Dienstperson Bertha Nestler am 12. Juli 1900 ge- | borenen Kindes Namens Friedrih Adolpyh zu erklären,

2) ihn zu verurtheilen, zum Unterhalte des Klägers zu 1 von dessen am 12. Juli 1900 erfolgten Geburt an bis zum erfüllten 16. Leb:nsjahre einen jährlichen Betrag von 240 M (in Buchstaben ZFweibundert- undvierzig Mark) in monatlihen Vorauszablungen von je 20, und zwar die rü>fländigen Beträge in ungetrennter Summe an den Kläger zu 2, die künftig fällig werdenden jeweiligen Vormund des Klägers zu 1, zu das Urtbeil

da, vertreten dur den Vormund Leopold Bausch, klagt gegen den Säger Pius Steiert, früher in Furt- wangen, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Ernährungsbeitrags mit dem Antrage auf Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung einer monatl. Nente in Höhe von 5 Æ von der Geburt des Élagenden Kindes, d. i. 21. Januar 1901, bis zu dessen zurückgelegtem 16. Lebensjahr, zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits und vorläufige Vollstre>- barkeitserklärung des Urtheils gemäß $ 708® Z. P. O. und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amts- geriht zu Triberg auf den Gerichtstag zu Furt- wangen, Mittwoch, den 10. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffent- lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Triberg, den 21. Mai 1901.

(E S) (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.

[18805] Oeffentliche Zustellung.

Der Gastwüith W. Borchert zu Berlin, Veteranen- straße 8, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ernft Schlesinger, klagt gegen das Fräulein Louise Hoff, jeßt verehelihte von Wysocki, und den Herrn M. von Wysfocfki, früher zu Berlin, Linien- straße 201 a., jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einer Wechselforderung, mit dem Antrage, die Be- klagten solidarish fostenpflihtig zu verurtheilen, an Kläger die Summe von 900 4 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 1. April 1901 und 10 (A 90 Wechselunkosten zu zahlen. Beklagten zur mündlichen „Verhandlung des Rechts- streits vor die 2. Kammer für Handelsfachen des Königlichen Landgerichts T zu Berlin, Grunerstraße, [T. Sto>, Zimmer 65, auf den 10. Oftober 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 21. Mai 1901. Groß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. 2. Kammer für Handelssachen.

[18806] Oeffentliche Zustellung.

Des Kaufmanns Josef Katz zu Berlin, Schilling- straße 11, Prozeßbevollmächtigter Nehtéanwalt Tallert in Berlin, Friedrichstraße 115, klagt gegen

1) den Bâker Wilhelm Weihert,

2) dessen Ehefrau Bertha Weihert , Meliß,

früher zu Groß- Lichterfelde, Boothstraße 4, jetzt unbekannten Aufenthaltsorts, unter der Behauptung, daß der Beklagte zu 1 als Acceptant, die Beklagte zu 2) als Ausftellerin und Girantin dem Kläger als legitimierten Wechselinhaber die Wecbselsumme von zusammen 638 Æ aus einem Wechsel vom 16. De- zember 1900, fällig gewesen am 15. Januar 1901, die auf dem Proteste quittierten Protestkosten mit zufammen 12,60 M, } 9/6 eigene Provision mite2,12 M shulden, mit dem Antrage, die Beklagten solidaris< zur Zahlung von 638 M nebst 6 9/9 Zinsen von 210 M seit 17. Januar 1901, von 210 M seit 4. Februar 1901, von 218 M seit 16. Februar 1901, und Wechselunkosten 14 A 72 & zu verurtbeilen. Ver Klager ladet die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts 11 zu Berlin SW. 46, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer Nr. 33, auf den 9. Juli 1901, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 24. Mai 1901.

Voi gt,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11.

geborene

[18817] Oeffentliche Zustellung. Der Gutsbesitzer Julius Merbit in Naußlitz, ver treten dur die RNec<htäanwälte E. Schanz u. M. Falk in Dresden, klagt gegen den Gastwirth Gustav Adolf Thomas, zuleßt in Dresden, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Zablung einer Hvpotbekenforde- rung von 18000 M nebst 4 9%, Zinsen seit dem 1. Oktober 1900, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten, bei Vermeidung der Zwangsverwaltung und Zwangsversteigerung des Grundstü>s Bl. 44 des Grundbuchs für Kotta, sowie der Pfändung in sein übriges Vermögen, an den Kläger 18000 M A nebst 4 9% Zinsen seit dem 1. Oktober 1900 zu zablen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtéstreits vor die 9. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 3. Oktober 1901, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgericht

Dresden, am 4. Mai 1901

[18339] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Gustav Bode zu Braunschweig, Leisewitzstr. 91, vertreten dur< den Rechtsanwalt Engelbrecht, klagt gegen die Ehefrau Margarethe lnger, geb. Wagner, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegea Forderung 2c., mit dem Antrage

1) dem Kläger 10 000 M nebst 4 9% 1. Januar 1901 zu zablen,

2) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen

3) wegen der vorgedahten Hypotbekforderung zu 10 000 Æ nebst 4 9% Zinsen feit 1. Januar 1901 und der Kosten des Rechtsstreits die Zwangs- versteigerung des Neupetrithorfeldmark Blatt [1 Nr. 13a. an der Maschstraße zu Braunschweig be- legenen Theilgrundstü>s zu Ta 57 qm sammt darauf befindlihem Wobnhanse Nr. 3174 zu dulden und das Urtheil gegen Sicherheitéleistung für vorläufig vollftre>bar zu erflären

‘1 F

Zinsen seit

Ber-

Tot

ind 1 d at zur mündlichen handlung des Rechtsstreits vor die 111. Zivilkammer v F des Herzoglichen Landgericht Braunschweig auf

I crklären

den 25, September 19021, Vormittags

Der Kläger ladet die

D e) D ant itr 6e G A wo T A

u