1843 / 113 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

fonnte sie ertragen, aber niht wollen. Der Plan einer direkten Verbindung mit dem Nheine is von Jahrhundert zu Jahrhundert, von Karl V. bis auf Napoleon, aufgefaßt und wieder aufgenommen worden, allein stets schei- terten diese Versuche. Heute ift diese doppelte und große Eroberung endlich ge- sichert, Unsere Eisenbahn verbürgt für immer die Freiheit der Schelde und führt uns in das Verz von Deutschland selbst. Die alten Handelsbande, welche während dreier Jahrhunderte Antwerpen und Köln vereingten, sind nicht die cinzigen Nechtsgründe, auf welche dicse beiden Städte sich berufen fónnen, um Schwestern genannt zu werden. Die Kunst hat sie beide ver edelt, und wenn Köln sih rühmt, die Wiege von Rubens gewesen zu scin, so i Aniwerpen stolz darauf, sein Grab zu bewahren. Erlauben Sir mir, m. H., die preußischen Behörden, die Abgeordneten Kölns und Agchens, welche die Beweise von Sympathie, die sie selbst uns geschenkt haben, hier empfangen sollen, bei Jhnen einzuführen und Jhnen vorzustellen, Es leben Antwerven, Lüttih und Köln !““

Nach dieser Rede uahm der Bürgermeister von Köln, Herr Steinberger, das Wort und sagte :

„Wie durch cinen Zauber in der Zeit weniger Stunden von den Ufern des Rheins in diese alte und berühmte Stadt verseßt, kennten wir die große Entfernung nicht bemerken, welche unsere beiden Städte trennt ; der Empfang aber, den Sie uns ertheilen, scheint uns ganz vergessen machen zu wollen, daß wir nicht zu Hause sind, so freundlich, liebevoll und herzlich is derselbe, so wohl und glüd>lich sind wir bei Jhnen. Die Sorgfalt, mit der Sie uns mit Erinnerungszeichen zu umgeben gesucht haben, die uns unfer theures Vaterland zurü>krufen, is nur zu sehr geeignet, dies Vergessen zu begünsti- gen,“ Der Redner schloß zuleßt mit den Worten: „So bitte 1<h denn meine Landsleute, mit mir unserer guten und loyalen Nachbarin Belgien und unserer theuren Schwester und Allürten, der Stadt Antwerpen, ein dreifaches Lebehoch zu bringen, ““

Daun folgte, wie hon erwähnt, die Grundsteinlegung zu dem neuen Rheinthor und dem Magazin für die transitirenden Waaren. Herr von Arnim, der preußische Gesaudte in Brüssel, that den ersten Hammerschlag; ihm folgten neben den Belgischen Autoritäten der Regierungs - Präsident von Gerla<h und Herr Ober-Bürgermeister Steinberger aus Köln, so wie Herr Bürgermeister Zurhelle von Aachen. Es folgte nun das Diner in der Börsenhalle, bei welchem zuerst die bereits mitgetheilten Toaste auf dic Monarchen der beiden Staaten, Preußens und Belgiens, ausgebraht wurden. Der dritte Toast, welcher der Königin der Belgier galt, wurde von dem Bürge meister von Antwerpen ausgebracht und lautete :

„Die Stadt Antwerpen würde den Toast auf Se. Majestät den Kv nig ausgebracht haben, wenu nicht eine bei dieser großen Begebenheit sehr natürliche Ehrerbictung ihr die Pflicht auferlegt hätte, diese ausgezeichnete Ehre dem Gesandten eines großen Souverains, dem Nepräsecntanten einer großen Nation einzuräumen, mit der wir eine neue Acra von Beziehungen, die sich immer inniger gestalten werden, sich eröffnen schen. Jch bringe einen Toast aus auf die Königin und die Königliche Familie, auf unsere treffliche Königin, die man uur zu kennen braucht, um sie zu lieben, gen ihre Kinder ihr gleichen, und Belgien wird glücklich sein,“

Daun erbob si\{< Herr vou Brouckere, Gouverneur der Provinz Antwerpen, und begleitete seinen auh bereits erwähnten Toast mit folgenden Worten:

„Jch bringe unseren deutschen Gästen, der Verbrüderung Deutschlands und Belgiens , der Blüthe des Handels beider Länder, einen Toast. Die Zeiten sind {hon weit hinter uns, wo eine Douanenulinie zwischen zwei Völkern sie eifersüchtig machte und cines dem anderen feindlich entgegen stand, wo die Volitik der Regierungen vor allem Anderen zum Zweck hatte, den benachbarten Staaten zu schaden, und man nur reich durch das Elend seiner Nachbarn, glücklih durch ihr Unglück zu sein glaubte. Dank der Weisheit der Könige, Dank den Fortschritten der Civilisation, ist dieser fal schen und egoistishen Politik eine auf Gercchtigkeit begründete gefolgt, deren Zweck die Erhaltung des Friedens uud dei Emitracht zwischen den Völkern is. Mehr als je können wir die Epoche vorhersehen, wo sich endlich der Traum der Dichter, der Gedanke der Philosophen und die Hoffnung aller Ehrenmänner verwirklichen wird, die Epoche, wo alle Menschen sich verbrüdern werden, die schon einer der großten Geister L eutschlands, der unsterbliche Schiller, vorhersah, als er in einem großherzigen Enthusias mus ausrief :

„Seid umschlungen Millionen, Diesen Kuß der ganzen Welt, „Alle Menschen werden Brüder.

„Von heute au aber möge diese Verbrüderung wenigstens beginnen wischen Deutschen und Belgiern, zwischen zwei Nationen gemeinsamen Ursprungs, die auf der nämlichen Bildungsstufe stehen, deren Sitten, Ge bräuche, Juteressen so viele Beziehungen haben, die so alü>lih sind, von Königen regiert zu werden, die ihre Herrscher selbst dann sein würden, wenn man die Kronen den Würdigsten ertheilte. Diese Verbrüderung, ni<ts kann sie besser begründen und festigen, als die Eisenbahn , die wir einweihen, denn sie wird die Verbindungen beider Länder leicht und innig machen, und indem sie si< besuchen, lernen die Menschen sich lieben und \häßzen. Wenn aber die Eisenbahu vom moralischen Gesichtspunkte aus eine unermeßlihe Wohlthat ist, o sind ihre materiellen Bortheile nicht weniger groß, Sie wissen es, meine Herren, die Fragen des Han dels reduziren si< auf die des Transports. Wohlan denn, die Waa ren aller Art werden von nun an von cinem Lande zum anderen ge bracht werden, von der Schelde zum Rhein, vom Rhein zur Schelde, auf regelmäßigem, schnellem, ökonomischem Wege, und wenn ih mich nicht irre, werden die Eisenbahnen spät oder früh das gewaltige, für den Handel so erwünschte Nesultat des Sturzes aller Zoll-Linien haben, Vertrauen Sie meiner Aufrichtigkeit, meine Wünsche sind dieselben für den Handel Deutsch lands wie für den Belgiens. Möge er erblühen in Köln wie in Antwer=- pen, in Aachen wie in Lüttich, in Düsseldorf wie in Brüssel! Jhnen aber, meine Herren, die Sie Deutschlands Gränzen überschritten haben, um mit uns ein Ereigniß zu feiern, das Sie in gleichem Grade angeht, dan: fen wir für ihren Besuch ; morgen werden wir- Jhnen denselben erwiedern, morgen von Ihnen diese Gastfreiheit begehren, die wir Jhnen heute anzubie ten so glückli sind. Morgen, ich bin dessen sicher, wird Einer unter Jhuen auf den Toast antworten, den ih darbringe, und in welchen alle Belgier ein- stimmen werden : „Unseren deutschen Gästen! Der Verbrüderung der Deut \chen und Belgier! Der Blüthe des Handels beider Länder!“ E

Zuleßt gab si< noch die Dankbarkeit der Antwerpner für ihren ehemaligen Gouverneur und Minister der öffentlichen Arbeiten, Herr Rogier, kund, der zuerst den Bau der Eisenbahnen organisirte. Von allen Seiten ertönte der Ruf: „Es lebe Rogier, es lebe der Freund der Eisenbahnen!“ bis derselbe einige Worte an die Versammlung richtete, deren Shuß war: „Die Aufgabe des Staats is beinahe vollendet, Die des Handels beginnt. Jch hege volles Vertrauen zu der energischen Thätigkeit seiner Anstrengungen, denen hon die jener Rie aroßen Handelsstadt entsprehen , deren zahlreiche und wür= dige eprajentanten wir hier erbli>en: Es lebe die Stadt Antwer=

pen! es lebe die Stadt Köln 1“

11

Dn, 10. Oi, Von Aden ots boy i é ; Menschen angefüllten Siallónen Elbe E O A line Zeit aufgehalten, nach Köln, wo der erste, MiEavel Cokomotiven v \spannte Zug der mit Wimpeln und Flaggen aat ‘ten W s 5 Uhr anlangte, empfangen O B B ge 2 g psangen von Tausenden der Bevölkerung und be= grüßt von mehreren in der Nähe der Station guf dem Rheine kreu- zenden, festlih bewimpelten und Böllergrüße versendenden fölnischen Dampfschiffen. Etwa ein Stunde später folgten in kurzen Zwischen= räumen no< vier Züge. ; den Dwisen= Gegen 7 Uhr begann in dem {ön ge\{<mii>t Gen Gar Saale das Fest-Diner, welches oon hen Dig T A, Eisenbahn zu Ehren der fremden Gäste veranstaltet worden G an welchem gegen 300 Personen Theil nahmen. Die heiterste Stimmun und der Geist wahrer Verbrüderung wurden dur< Absingung A Festlieder und die ausgebrahten Toaste noh bedeutend erhöht. Zu-

erst spra<h Herr Minister Dehamps folgende Worte: 5

„Dem Könige! Wir legten Werth darauf, die Belgisch - Rheinische

A Cl 345, A0 L 4132—33yf, a Cf, 360, 20 X. 130 pf. und

696

Eisenbahn heute, am 15. Oktober, einzuweihen, weil wir wollten, daß bel-

gische Stimmen zu Köln den Geburtstag Ihres erlauchten Landesherrn feiern sollten. Dieser Monarch hat erkannt, daß Preußen, bewundernswerth für den Krieg eingerichtet, dies auch eben so gewaltig für den Frieden sein tónne. Die dur< Errichtung des Zoll - Vereins errungenen industriellen Siege haben der preußischen Monarchie nicht mindere Stärke verlichen, als

A

die Triumphe Friedrich)s 11, Vor einem Jahre Sie erinnern sich dessen, meine Herren weihte der König die Vollendung Jhres Domes ein. Er redete zu Jhnen in edler Sprache von jener deutschen Einheit, der er die Bestrebungen

seines ganzen Lebens gewidmet hat. Diese Einheit myß durch die Handelsbezie

hungen Zuwachs erhalten, welche Sie mit Nationen auknüpfen werden, die, wie Belgien, den Jhrigen gleiche Juteressen haben, Hätte der König dieses Fest

durch seine Anwesenheit krönen lönnen, er würde die Worte wiederholt ha

ben, welche er vor einem Jahre an Sie richtete und welche Jhre Begeiste-

rung erwe>ien: „, Meine Herren von K ln!‘ sagte er, „es begiebt sich

Großes unter Ihnen!“ Jch kann den Namen Jhres Königs nicht aus-

sprechen, ohne ihm jenen Jhrer vielgeliebten Königin und jenen der König

lichen Familie beizufügen, Verschmelzen wir denn, meine Herren, in der L ,

nämlichen Ehrerbietung die nämlichen Huldigungen und die nämlichen Freu denrufe: Es lebe der König, es lebe die Königin, es lebe das Königliche Haus !

Nun erhob si<h der kommandirende General Herr Freiherr von Pfuel und brachte in herzliher Weise das Hoh Sr. Majestät des Königs der Belgier aus. Hieran {loß si<h ein Trinkspruch des Heirn Vice=Präsidenten Hansemann, der folgendermaßen lautete :

„Meine Herren! Unsercn Freunden, den Belgiern!

11

und Deutschland sind dur<h Eiscnschienen verbunden. Nicht ein gewöhn- liches Fest der Einweihung einer Eisenbahn feiern wir heute; es sind nicht allein Antwerpen und Köln, Lüttich, Veiviers und Aachen, die sich des neuen, {nellen Communicationsmittels freuen, nein, Belgien, die vreußische

Rhein - Provinz, ja, das ganze westiche Deutschland feiezt den Fortschritt,

ja, den Sieg einer großen Jdec.

„Die Befestigung und Erhebung der Nationalfreiheit, der Nationallraft zweier nachbarlichen Nationen ist die hohe Bedeutung des Festes, welches

wir feiern, das Gefülbl, welches uns tief durchdringt.

„Nicht die Traktate allein schaffen ein Volk; es muß sich selbst schaffen wenn es einen würdigen Play in der Geschichte einnehmen will; es Großes wirken, es nruß mit Thaten eingreifen in die Jdeen, welche die Menschheit zur Civilisation im Laufe der Jahrhunderte heranb!

„Dies habt Jhr, Belgier, rühmlih gethan. Kaum als Nation / den europäischen GÖroßmächten anerkannt, habt Zhr vor zehn Jahren das jeßt in Eurem Lande bestehende umfassende Eisenbahunes begonnen L

GoHn

y ewig gestcherte

Euch die Verbindung von Schelde und Rhein, die für freiung der beiden Ströme von den Fesseln, in welchen sle E lang gekettet waren, zur Aufgabe gestellt, Keine Nation kann dauernd auf Macht und kräftiges Leben renen, wenu ihre schönsten Strome unsre n°2, Jhr habt nicht nur Eure Nationalkraft, soudern au dié ou Deutschland gestärkt, indem Jhr dur<h Eure Eisenbahnen df & De Ee d des Rheines gegen eine dritte Nation gesichert, ao —Ul® dies Berk, durch die Energie und Weisheit, womit es betrieben wude, durch die Ge seblichkeit und Ordnung, welche Zd1 mit ber großten pol ichen und religi0 sen Freiheit zu vereinigen versteht, habt Zhr Europa d +lctung erworben und in Deutschland die Ueberzeugung begründet, daß jeme Nation allrast auf das innuigste an die Eurige geinupst 1. Wir ehren Euch hoch, wi danken Euch, daß Jhr durch das Einwethungs8se]t der internationalen Cijens- bahn das Fest unseres Komtgs millsetert, des KRonmgs, Der nil erhabenem Sinne Deutschlands Freiheit und Nationalkrafk mächtig anregt und beschügt, E Die belgische Nation, die freie, edle belgische Nation lebe hoch!“ Der Bürgermeister vou Antwerpen, Hr. Seavelle, envieDerte, iudem er namentlich die glänzende Vergangenheit der neu verbünde ten Städte Antwerpen und Kölu hervorhob und darau] hinwies, wie buen vielleicht in naher Zukunft die Hossnung ähnlichen Glanzes erblühen werde. :

Auch der ehrwürdige Gürzenich, der schon so manches Zeitalters ernste wie heitre Kinder in seinen riesigen Räumen begrüßt, sollte ein Zeuge sein von dem Jubel, welchen die Muse der Tonkunst, von der glückverbeißenden Verbrüderung der Nachbarvölker begeistert, mit um so größerem Recht austimmte, als diese Verbrüderung gewiß nicht ohue großea Einfluß auh auf die Künste bleiben wird. Um 8 Uhr versammelte si< eine äußerst zahlreihe und glänzende Gesellschast auf dem Kaufhaussaale, um einem großen Concerte zum Besten des Dombaues beizuwohnen, welches die Société Royal de la grande Harmonie de Bruxelles unter Mitwirkung der hiesigen Gesangver

eine veranstaltet hatte.

Tabrhunderie > {1

Typ "j A Felolho 113! *eretheit der Schelde un

11

Yandels- und Börsen - Üachrichten. Marttree Lom Getraide, Berlin, den 19, Oitober 1843,

de: Weizen 2 Nthlr. 1 Sgr. 2 Pf., auch 1 Nthlr. 24 Sgr. blr. 16 Sgr. 10 Pf., au< 1 Nthlr, 13 Sgr. 2_Pf.; große sr, 3 Sal, auß 28 Sgr, 10 Ps; lleimèé Gerte 4 Nthl 4 Sar., au< 20 Sar, 5 Pf.z Lnsen 2 NRthir. 4 )

U Lan Roggen 1 Rt Gerste 1 Rth ( {1 Sar. 2 Pl: Oer 2 15 Sgr, Eingegangen sind 87 y _ Zu Wasser: Weizen 2 Rthlr. 9 Sgr. 7 Ps, und 2 Rthlr, 3 Sgr. ai 2 N 2e 0 Roggen 1 Nthlr, 18 Sgr., auch hlr. 16 Sgr. 10 Pf.z kleine Gerste 1 Nthlr. z Oafer 20 U 0 D

N t

7E 1 ui i : ) au<h 19 Sgr. 7 Pf.z Erbsen 1 Nthlr. 9 Sgr. 7 Pf. Eingegangen sind 280 Wispel. Mittwoch, den 18, Oftober 1843, Das Scho> Stroh 7 Nthlr. 15 Sgr., auch 7 Rihlr, Der Ceutner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auh 25 Sgr. S Karte Dre e Der Scheffel 15 Sgr, auch 10 Sgr, E Branntwein - Preije. Die Preise von Kartoffel-Spiritus waren am 14en 155 n i O R n n 10 E O (frei ins Haus geliefert) pro 200 Quart à 54 vCt, oder 1 na< Tralles. Korn-Spiritus: ohne Geschäft, Berlin, den 19, Oktober 1843, Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin,

S

Nthlr,

195 41 0,800 pCt,

Berlin, 18— 19, Oft, Die Getraide Pr eise am Wasser ‘Markt

bleiben fest und die Vorräthe äußerst gering. Weizen in A O aare fam nicht vorz neuer \<les. gelb. $5 à 86pfünd. à 40 Nthlr, pr, Wöspl, offerirt, 455 Rthlr. pr. Wspl. geboten z alter hochb. poln. 54 Nthlr. pr. Wspl. gefordert; von anderen (Hattungen ist nichts angestellt, Roggen loco 84 à 85pfünd. 39 à 40 Rthlr., 83 à 84psUnd. schwimmend 382 Nthlr. und 82pfünd. 38 Rthlr, pr. W3spl, bezahlt. Connoisse- m ent ti Liefer 1 ng pro (D ftober 7A à 375 Nthlr. Pr. Wöspl, bezahlt und Mehreres umgegangenz pro Frühjahr 34 Rthlr, pr, Wöspl. Geld z cffeftiv pr. Mai /Juni à 35 Rihlr, pr, Wspl. offerirt auch zu machen, Große und kleine G erste behielt die legten Preise. Hafer 50pfünd, vr. Okt. 17 Rthlr. Geld, auf 17 Rthlr. gehalten, loco 172 Rthlr.z pro Frühjahr 17 Rthlr. vergebens geboten. Von R app8saat wurde etwas à Nthlr. verkauft; Rübsen ohne Anstellung, Sommer-Rübsen à 64 Nthlr. pr. Wspl. verkauft, i . i uboi dw williger und höher, loco auf 11% Nihlr, pr. Ctr. gehal- ten, 117 Rthlr. Geld, pro Nov. / Dez / Zan, über 113 Rthlr, nicht zu machen; pro Febr. /März 115 Rthlr. geboten, April. / M ai 113 Rthblr. Brief, 112; Rthlr. Geld. S P bei O 14 Rthlr. bezahlt. N) ol 152 Rthlr. pr. Ctr. loco zu machen. : A und von 17 Rthlr, à 16 Rihlr. für 10,800 pCt, loco verfauftz Lieferung in den Winter-M onaten 152 Rthlr, geboten ; pro Frühjahr k. J. bleiben à 192 Rthlr. Käufer.

Danzig, 18. Olt. Marktbericht, An der Börse sind heute ver- kauft; Weizen inl. 20 L. 131 132 pf. a Cf. (#)3z vom 17 L S vf 432— 3305, a Cf, 270, 02 L, do. a Cf (), 62, 134 pf. a Cf, 400; Roggen inl, 61; L, 123 yf, a Cf. (2) pr, Last.

Das große Werk is vollbracht ; Schelde, Maas und Rhein, Belgien

Magdeburg 18, Oki, Höchster und niedrigster Getraide - Markt- preis pro Wispel, Weizen: 48 465 Rthlr, Gerste: 282 24 Rihlr. Roggen; 40— » Hafer 134 7 (25

N s R EeE S r Den 20. Oktober 1843. Ex. Cour.

Fonds. Ac lien.

zrief. | Geld.

Berl. Pots. Eisenub.

do. do. Prior. Obl. d

Md. Lpz. Eiseub.

Z E Z do. do. Prior. Obl,

He ai Cas A Z Brl. Anb. Eiseub. Scbuldverschr. 3

Berl. Stadt-Obl.

Danz. do, in 'Th.

Westpr. Pfandbr. 35 2% | 101%

Grosshb. Pos. do.‘ »* 1067; do. do. Ds É 1002

Ostpr. Pfandbr. ': : D ——

Pomm. do. Pz 23 1027

Kuer- u. Neum. do,

Sckllesiscbe do,

St. Schuld-Sch 35 ií4 1032 Pr. Eugl. Obl. 30. 102% - Präm Sch.d.Seeb. S9

do. do. Prior. Obl. Düss. Elb. Eiseub. do. do. Prior. Obl! Rhbeiu. Eiseub.

do. do. Prior. ObL/| trl. Frankf. Eisb.| lo. do. Prior. Obl. 0b.-Schles. Eisb.| < Brl.-Stet.E. Lt.A lo. do. do. Lt.B, Gold al marco. Magdeb, - Halber Friederichksd’or Is e324 städter Eisenb. And.Gidm. à 5 Thb, - ; L TBresI- Schweidn Freibg. Eisenb 1

Discouto, Auswärtige Börsen. Amsterdam, 16. Okt Niederl. wirkl. Sch. 84 F. Kanz-Biil,. —. 5% Span. 187 3% do. 29Z. Pass, - Predas: Pein, Sil Pa Oesterr. 110. 1% Antwerpen, 15. Okt. Ziusl. Neue Anl.

Petersburg, 13. Okt. Lond. 3 Met. 38. Hamb. 300 FI. do. 500 Fl. —, do. 200 Fl. 293

W ien. 159. Okt. Bank-Actien 1605. Aul. de 1839

Angekomi Fremde.

Hotel Stadt London, I, Gon Veeodita. Provinz Brandenburg, aus Potsdam. Nittergutsk Schilden aus Hüttersleben. >tudent v Halle. Particulier von Raumer aus Schönberg aus Schneidemühl. Kaufmann B lin aus Dresden,

Hotel de Prusse. Premier-Lieutenant a. D. Graf von aus Fürstenwalde. Frau Gräfin von Hardenberg uni Hardenberg aus Merseburg. Nüitmeister a.

t I oh y , 1A (A Ar I 119) On O Eo d aus Saarow. Amtmann

D. und RNitterg1 Kun Dotel de S Madr a: D. WAeoe als Masche aus Stettin. Gutsbesißer Tie aus Se frau Victor aus Leipzig. Modistin Peumijie« leute Ebermann aus Tarnapol und Sch wedersky aiser Lon Rußland. Particulier von Lieltenstern Prediger und Dechant Mettenmeyer aus Dirschau. Königl, Commissair Schr ader aus Bromberg. Schauspielerin & Stettin. Postschreiber Pflatau aus Warendors. Kauf aus Magdeburg, A. Gottschalk aus Petersburg, Kraff lau, Guiltke aus Dahme. König von Portugal. Gutsbesißer von Katte aus Z Inspektor von Sprewiy und Hauptmann ag, von Güstrow. Dr. med. Horlach er aus Augsburg. Apotheker Hinÿman1 aus Stralsund. Particulier Tiedemann aus Stettin, Forst-Ka Covho aus Guhrau. Oefonom Heimer gus Halberstadt. Berger und Gra ßmann aus Posen, Schlumberger aus qa. O, Sucrow aus Stettin, und von Nordanfk1old aus Hotel du Rhin. Graf von Kospoth, Nittergutsbesißer, aus von Westernhagen, Assessor und Nittergutsbesißer, aus Tel Mad. Sesftier, Rentiere, nebst Tochter, aus Warschau. Fräul. Manz, Nentiere, aus Berg. Professor Cho uit aus Düsseldorf. Teplouschoff, Ober - Förster, nebst Gemahlin, aus St, Petersburg. Burgmann, evangelischer Pfarrer, aus Lieberhausen, Lieutenant von Langen au Potsdam, Assessor Reichenberger aus Koblenz. Kausle verf aus Barmen, Lünenschloß und Peipers aus Solù ü

TE D

ute Vor igen. Ur pee Wel * Forster a O: Lott Particulier Strube, aus Thorn, Kaufmann K

l h 10M,

Baron von Gersdorff, Kammerherr, nebst Familie, Jac son, englischer Edelmann , aus London. randebourg. Baron von Beo) nbe aus Halberstadt, Theater-Direktor Be n elli aus Mailand. Nedacteur der privilegirten schlesischen Zeitung, aus Breslau, British Hotel. Major a. D. von Engelbrecht aus Deßau, Hotel St. Petersbourg. Baron vou Knebel-Döberiß, rungs-Assessor, aus Magdeburg.

Meteorologische Beobachtungen. .

(

1843, Morgeus Nachmittags Abends Nach einmaliger 19. Okt. 6 Ubr. 2 Ube. 10 Ubr. Beobachtung,

» ey dd o " y S - 0 Luftdruck .. « «.|336,09 Par. I 08 Par, 339 51 Par. | Queilwärme (,2 R

3: Luftwärme . «» -+- L G: -t- G0 R. + 26S R.! Flusswürme 0,0" R. Thaupunkt ... + 20° R.+ 06° R. -{- 05° R.| Bodenwärme 9,4? R. Dunstsättigung | 4 pi. 60 pCt, 54 pú't, Ausdünstung 0,019 Rb, Wetter regie. heiter, beiter. Niederschlaz 0/022 Rh, NW. N W. Wüärmewechsel + T,L' Wolkeuzug. - + —- N + 2,07 R.

'F'azesmittel : 337/84 Par... 450m. f LoÎR.. T0 pCE

zÄönigliche Schauspiele.

Sonnabend, 21. Oft. Ein Sommernachtstraum, nah S atespeare von Schlegel, in 3 Akten. Musik von Felix Mendelssohn=-Bartholdy. Tänze von Hoguet. Decorationen von Gerst. ; 7

Im Konzertsaale: Pour la continualion des débuts de Mr, Villas, 1) La rePrise de: La Vengeance italienne, vaudeville en 2 actes, par Scribe. 2) Un Monsteur el une dame, vaude Ville coique en 1 ace (ans la première piece ly. Villars remplira le rôle de Sgrimazzi, et dans la seconde celut d’un Monsileur.) ; i E

Sonntag, 22. Oft. Der Platzregen als Ehe-Prokurator. Hier auf: Robert und Bertrand. S N

Im Konzertsaale: Mademoiselle de Belle=Fsle. -

Preise der Pläve: Parquet 20 Sgr. Balkon 1 Rth' Steb-Balkon 0 Sgr. Parterre 15 Sgr.

‘Alle Meldungen um Billets zu den Vorstellungen der Köna lichen Theater, sowohl von Seiten des hiesigen, als des potsd.. Publikums, sind an das Billet - Verkaufs - Büreau der Königlichen Schauspiele, uicht an die General-Juntendantur, gefälligst zu richten.

Königsstädtisches Theater. Sonnabend, 21. Oft. (Italienische Opern - Borstellung.) ZU

erstenmale in dieser Saison: U Barbiere di Seviglia. Opera busfa in 2 Atti, Masica del Maestro Rossimi. (Ggr. Serasino

Panzini: Basilio, als Debüt.) E L Sonntag, 22, Okt. Das bemooste Haupt, oder: Der lange Jsrael. S —— R E H E es S ; ; ; j Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Gedrudt in der De >er schen Geheimen Ober - Hofbuchdrukerci, Beilage

Ne 113.

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung. Sonnabend den 21 f Okt.

E S Sh T E P M S A E

dahin abgeändert, daß derjenige, der insgeheim geprägtes Geld aus= s{muggelte, zur Deportation verurtheilt wurde; endlih aber wurde auch diese noch immer große Strenge dahin gemildert, daß die neue- sten Zollvorschriften anordnen, daß der Ausführer geprägten Geldes niht blos der Wegnahme desselben, wenn er ertappt wird, sondern auch einer Geldbuße verfällt, welhe dem dreifachen Betrag der weg= genommenen Summe gleihkommen soll. Außerdem aber unterliegt auh das Schiff, auf welchem die Ausfuhr bewerkstelligt werden jollte, der Confiscation,

für die bei dem großen Brand-Unglü>e geleistete Unterstübung seinen Dank gusspricht, is in dieseu Tagen hier angekommen und gegenwär tig mit der Kapsel, die zu ihrer Aufbewahrung dient und welche ein wahres Kunstwerk is, in dem Lokale des Kunst-Vereins ausgestellt.

InlaudD.

Das heutige Amtsblatt t an, daß von Seiten des Königl. Ministeriums des Jnnern dem ichart zum Zeichen der Anerkennung für eine mit menschenfreundlicher Bereitwilligkeit und Entschlossenheit und nicht ohne cigene Gefahr bewirkte Lebensrettung die Erinnerungs-Medaille bewilligt worden is. Der Vorgang, der hi

Zranffurt a. d

Handlungs Gehülfen K urheffen. Kassel, 15. Okt. Jn der vor gestrigen Sißung der Stände =- Versammlung wurde nah Verlesung des Protokolls über Eingaben berichtet, sodann weiteren Bericht über den Gesez-Entwurf, die Beziehung des Pfarrei-Einkommens nah Erledigung der Pfarreien betreffend, ins besondere über die früher von den Herren Eberhard gestellten Amendements. Wippermann ihre früheren Anträge nochmals näher ausgeführt, beshloß man nah dem Antrage des 5 | hohe Staats-Regierung zu ers durch für den Fall der Beschränkun mens auf das erste Quartal di Pfarrerwittwen

u die Veranlassung gab, ift D: D Ee Vormittags wollte der 59 Jahr alte Aufseher Bethke zu Küstrin mit einem kleinen in der Warthe neben einander liegende Holzf Nachdem die Herren Bähr und Steuerruder des zubringen, stel aber emselben bis an den Hals in das Wasser und war, ob wohl er si< zuerst an dem Steuerruder des Flosses, darauf an dem ersuchte, bereits im Untersinken als auf sein Hülferufen der mit Angeln beschäftigte Hand chart seinen Rock ablegt, mit der übrigen m \pringt, alle Hindernisse überwindend, de en Verunglückten in denselben hineinzieht und gli

lfer bringt, wo er sich ba

die Mittel vorzuschlagen, des Bezugs des Dienst-Einkom daraus für die Wittwen l erwachsenden der Ersteren

nteren Ende des Kai gesichert werde. e einen selbstständigen Antrag der

agde x l E >d<hwarzenbera, die

Gustav W - “c I er Herr Präâs1ide

Hefleidung in Arnold und wieder erholte. Ae ollätt

Zollstätte g: münde, 15. en hiesigen H erflossenen Quartals 697 Schiffe, zusammen von f Davou waren 6045S 1581 Lasten groß, geballastet u T Nationalität nach i med>lenburgische, 7 che, 18 norwegische, 126 hannoversche, 1 französisches, 4 neapoli nordamerifanishe und 395 preußische,

Seewärts gingen von hier 758

Sachsen-Meiningen. Hildburghaufen, 18. sen sihs jeßt viele Pfarrer igelegen sein, i

bessere Unterhaltung as Vorlesen guter, bel das Kartenspiel verdrängt unt Jn den meisten Amts

2 ntl pfo, OIbIot fi n,

= (Q

r

IgLEiT FINges 1 den langen brender und chriften wird bere Geist ausgetrieben. \gthums Meiningen bestehen

iche, L russische ] li ampf\chiffe, ische, 1 fuiephausen holländische, ( portugiesisches,

3 Dampfschiffe. 91,717 Lasten groß, aus, unter de1 Lasten groß,mit Getraide, i 27,221 Lasten groß, mit Ballast beladen und die

pfindlih waren.

gebracht, wo jie n

‘Un Ofbober, entwictelnden es betrachtet werden, daß unsere

igen auf die zu Travemünde

orsichtig und

- / bis fekt Niemand Sfr aecmelhpo 98 Hor 393 Schiffe, 24/ E H ld btie at a gemeidet, was den zirituoßen 15 (Hüte O «E o einma) auêge su ri uojen und Vutern, 362, zujammen ppengedachten Zerie E N Ad ziegung auf Nationalität bestan M l g auf : eit ecbhlatte! ire Meinun

ter wagen ed 9ga1

erschetnendce1 den Anfang 1 Die Died

folgte und ersi

1 Russen, 22S

HDannoveraner!

Schweden, 18 Norwegern, 120 Engländern, 9 Vldenburgern, 59 Hol Nord - Amerikanern

l Franzosen 2 R Q ( aufgehobene Verhaf ars und Buchhändlers Carstens als rechtswidrig dar

zustellen und bittere Beschwerde doch würde diesem Falle der L

dieses Mannes engstem Gewahrsam gehalten

i; Bei dem Brande, de 54 Hâäuser, beinahe der sechste er durch das Feuer bedeutend niedergerissen worden, um dem Fortschreiten Es hat sich leider herausgestellt, daß Der Thäter, ein \<{<on

Schrift verfaßt zu haben, die über hiesige Verhältnisse enthält. den älteren Carstens scheint allerdings unge s | fonnte nichts weiter zur Last gelegt werden, als daß er seinen Solhu den inquirirenden Behörden nicht zu stellen ver mochte; und zur Entschuldigung des jüngeren Carstens, der übrigens die Autorschaft der auf seine Veran | beharrli<h ableugnen foll, läßt sich anführen, daß dieselbe benachbarten Bundesstaates erschie! Welches Aufsehen die Besprechung einer solchen Angelegenheit in ei t, läßt sih schon daraus s<ließen, daß der lleine le dret hamburger Zeitungen übergin enheiten der Schwester ie auswärtigen handlungen gemeldet haben, durch welche die verhafteten Theilnehmer an den jüngsten Unruhen zum Geständ eruht auf argen Uebertreibungen. dessen unser

ergebraunt, 0 : D erfahren gegen den jungeren

dstiftung entstanden ift. L nkenbold übel berüchtigter Mensch, soll, seinem Geständnisse nah, das Feuer aus Rache gegen seinen Vater, zufrieden war, Die armen Abgebrannten, die der Hülfe in

Lebenswandel assung aus arts gedruckten Schrift 0 nlafsi ng Zul einer Maßregel werden wird, we i O ; (1! migung der Censur eines

benachbarten Ortschaften, wenigstens gegen

ausgezeichnet

\ithurger, 0 wie de ; ly o For Blat » E lvecter VDiatrre mac

f\al sogleich in

Gelegenheit d V L iren Berichten

Mül Wien, wo er den Posten eines nordamerikanischen Gesandten und

ssleistung bereit waren bevollmächtigten Ministers einnalm, auch in Deutschland näher be-=

asse herüberschicten. L I N: lätter übrigens über Mi

nisse gebraht sein follen, darf nur an den wohlverdienten Ruf denken pellationsgericht si<h in ganz Deutschland erfreut , lih zu erfennc x gangen sein

inge unter dessen Augen vorge 1zahl unnübßer Bursche haben bei lten, um sie von der Rück [les und s{werli<h so großen Auf hebens

Bundesstaaten.

Aa ras L üblichen „Wil Zerg! riMtenen, dur velcbe die n10 ert au vorton e erfig1 g eri nen, dur) welche die Uni zuschre>en : philosophischen hen und Würzburg gleichgestellt wi

C5 4 ey 191 Q Ier SSODVE N

Erlangen, bezüglich Universitäten s auc dort fi ie Gemüther in den Provinzen jeßt das Gerücht ausgesprenagt, ns eine Ueberrumpelung Jch brauche auf t erst aufmerksam zu machen. Berichte stimmen darin überein, daß die Ruhe in den Legationen hergestellt und von den Banden feine Spur mehr zu finden ist. Nach beiden Brüdern Muragtori gelungen, zu entfommen,

Nom, 7. Okt. (A. au erpalren, revolutionaire Partei

cona?’s, vermuthlih von Malta a1 Lächerlichkeit dieses Schre>schusses n!

aldstreu haben die Landl angefangen , getraideleeren Acgypten thun eser Felde nd läßt fie ) i Saft in sih haben, no< einige Tage auf dem Aer abwelken, ehe man fie nah Hause bringt. J Morgen großen Aer zwei große Fuder solcher Der Acker verliert dadurch nichts, Dünger wieder zurü.

Kinder Jsraels 11 reißt nämlih im Herbste bei mit Rechen heraus, bringt sie auf Haufen zurzeln noch etwas brieflihen Mittheilungen i es O E nach Marseille Stoppelstreu wegfahren. angt ja seine Stoppeln al:

sie bereits eingetroffen sind. Canino, Sohu Lucian Bonaparte's ift aus Lucca, italienis<en Gelehrten besucht hatte, hier unter den italienischen immer Einige giebt, die den Zweck solcher Vereinigung verkennen, bei wiederum erleben müssen, indem einige L Vorträgen eine politishe Tendenz gaben. weit, daß die Versammlung ihn durch Mißfallbezeugung zum Schweigen bringen mußte, worauf er von der Polizei über (

wo er die Versammlung Württemberg. her zurüdcgekehrt. em Fremden 1 Anstalten und Stuttgart nicht gegenständen verschiedener Art.

Stuttgart, Anfangs Oktober, irttembergs Hauptstadt auch keine großen bedeutenden Kunstshäße dar, \o feblt es d urhaus an Sehenswürdigkeiten, an Kunst inden ; _ n neueren Zeiten geschieht vor zugEweije viel, um die Residenzstadt zu verschönern. Neue geschmacdt | e erheben |ih besonders neben den Königlichen Anlagen; das alte, winflige und enge Stuttgart wird allgemah von einem Gürtel neuer, breiter, mit {bnen und theilweise gro beseßter Straßen eingeschlossen; die freundlihen Umgebungen der Stadt werden durch Anlagen, Landhäuser, tref j s zungen verschönert; großartige Kasernen find vollendet oder ihrer enkmale, berühmten Männern oder hohwichtigen erheben si; ein neues Kunst-

Einer von ihnen ging \o

Gränze geschafft

3 etwas geschehen ihren Kandidaten für die Präsidentenschast Herrn T. F. M’Kennan durchzuseßen, Bereits haben ihre bedeutendsten Männer sich unbe- dingt in dem Sinne ausgesprochen, daß die regelmäßigen Zinszahlun- gen wieder aufzunehmen, zur unagbweisbaren Nothwendigkeit geworden

Gebäude erbe Tj ; é J c Vie hierher kommenden ¿Fremden werden se nissen bei ihrer Ankunft streng examinirt, was von welchen Mitteln sie leben, Portug an l : Im ganzen Lande herrs{ht Ruhe, und ieje wird allem Anschein no< vorläufig auch nicht gestört werden, a die Regierung ihre Vorsichtsmaßregeln mit Umsicht getroffen hat. on dem Ergebnisse der Unterhandlungen i zu London vernimmt man nichts Bestimmtes, Gerüchte von dem er folgten Zustandekommen eines und Portugal scheinen voreilig, Jn Ermangelung anderer Jhnen daher heute von einem Vorfalle berichten , der zunächst eng lische Kaufleute berührt, nebenbei aber beweist, daß die portugiesi= schen Zollwächter es do< mit Erfüllung der ihnen obliegenden und dabei ohne Unterschied der Flagge verfahren, die si< eine Uebertretung des Gesebes zu Schulden kom

den lebten Ereig ; A wBollen N ßartigen Häusern vollen und

[liche Wege und Pflan A Lissabon,

Vollendung nahe ; Sreignissen oder der Kunst geweiht, gevaude stet vollendet daz ein neues Theater wird projektirt. Wenn ( | Bi Stuttgart seit furzem zieren und die att zieren sollen, wie Schiller?s Statue, die < DONe Gruppe im Schloßgarten nach Viedenen Skulpturen und Statuen auf dem Königlichen Lustschlo er HBelegenheit eines neuen Kunstwerks der beiden folossalen Pferdegruppen, die in karrarischem At und entweder auf einem passenden Punkt in den “nlagen oder auf_ dem Schloßplaß zu stehen kommen sführu eiden Kunstwerke hat der Köuig cudwig Hofer betraut, einen Württemberger, der acht= Jtalien, großentheils in der Werkstätte Thorwaldsens, mit inniger Liebe zu seiner Kunst einen regen Fleiß

j e st : s Herzogs P

1) auf die Denkmale deutete, C n M es biläums=-=Säule, Großbritanien anne>er’s Modell, die i Ä V R N S vemerfenswerther Rosenstein, jo muß ich bei dies orfille beridten.

Marmor aus

Pflichten ernstlih nehmen der Ausführ leser Fo E A Zussuhrung dieser b den Bildhaue H L

zehn Jahre i | )re in Nach einem alten Gesebe war es früher aufs strengste ver boten , und sogar als ein mit Todesstrafe bedrohtes Verbrechen an-= gesehen, geprägtes Geld aus dem Königreiche insgeheim auszuführen. Diese Bestimmung. der älteren Gescbgebung mußte natürlich nach- mals auh dem Einflusse der Zeit und dem mildernden Einflusse der GBesittung weichen, und wurde durch ein Geseß vom 5, Januar 1785

Chaos zurüwirft, so is es jedenfalls gestattet, gnt zu hegen, die aber dessenungeachtet niht über e ausgehen dürfen, um nicht zu abermaligen L

T E L IEIY A f! t: Ur a o theuer früheren zu verleiten, die so manchen Familien M Éuropa so th

zu stehen gekommen sind.

Karlsruhe, 14. Okt.

S i Die Urkunde, in welcher engt im Namen der Sta

dt unserem Großherzoge

der hamburger

Vor wenigen Tagen nun, am 27. Sept., hat si< ein Fall ereignet, diese Verordnung zur Anwendung gebracht wurde. Der englische

„Teaser‘“’ von London wollte am 28sten den Tajo ver j Segel gehen, als am 27sten den Douanen-Beamten nzeige zukam, daß auf diesem Schiffe eine niht unbeträchtliche

tit

„¿uantität portugiesischen Geldes, zur Ausfuhr bestimmt, verborgen sei Man jaumte daher feinen Augenbli chung zu schreiten. Das Resultat dieser, welhe mit der größten Strenge vorgenommen wurde, \o, daß sogar das auf dem Schooner

l zu der angemessenen Untersu-

,

Sch:f bauholz auseinandergesägt wurde, war im Ganzen

110

\LUL L,

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Man fand die Ladung des Schiffes hauptsächlih in Trauben und

Orangen bestehend, die in Kisten verpackt waren. Diese wurden in die

vracht, und dort von jeder Gattung einige geöffnet, ihr

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idt lyp F oli G R E a ( wicht hergestellt, und dann auch die übrigen dagegen abgewogen, us

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aus dem Vergleiche si< zu vergewissern, daß niht Geld unter ezrüchte verpackt sei. Das war nun nicht der Fall, aber in den

anderen Schissstheilen hat man bis jeßt die Nachsuhung dauert noch fort etwa 10 Contos de Reis (etwa 27,600 Fl. Rhein.) meist Trt

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ugiesischer Münze, neuen Cruzados in Silber, dann in Gold=

stücken, unter denen jedoch auch eine Anzahl ausländischer sich befan= G Q Y 4 Í ® » M í en, deren Ausfuhr gegen Bezahlung einer Abggbe von 2% pCt. des

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Verwahrung genommen worden i}, bis der oder Eigenthümer sich melden, um sie zurückzuverlangen. Hier hat sich V das Geld

v Na As DLrda(ht, 1

d werden sollte, no< mehr begründet, Es muß

Werthes gestattet is, vorgefunden. Man hat diese Summe ans Land t l

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hergestellt werden, wie das Geld an Bord des Schiffes kam, ob auf

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heimliche Weise, oder ob der Schisss-Eigenthümer cs mit sh brachte,

zur Befrachtung seines Schiffes damit zu bewerk= leßtere der Fall, so hätte es der Schiffsherr bei chiffes deklgriren müssen, und da er es nicht gethan, enfalls gegen die Vorschriften der Zoll - Einrichtungen verfällt also {on deshalb in eine geseßli<he Strafe z j [ Verlust des Schiffes und seiner La=

eintreten.

Percinigte Staaten von Uord - Amerika. New - York, 19. Sept. Aus dem Staate Pennsglvanien

lgufen erfreuliche Nachrichten ein, denen gewiß Jedermann, und vor= züglich die Gläubiger jenes Staates die vollste Bestätigung wünschen wird. L G

stehende Wahl eines neuen Gouverneurs des S

Briefe aus Philadelphia berichten nämlih, daß die bevor- aates zugleih Ver=

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ï l lche cben so sehr von Tnteresse jenes Staates,

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und Redlichkeit, als dem eigenen der Rücksicht auf Wiederemporhebung des gesunkenen Staats-=

Kredits geboten is, Die bei weitem die Mehrheit zählende demo fratische Partei jenes Staates hat nämlich als ihren Kandidaten für

elle eines Gouverneurs an Herrn Porter's Stelle, den Herrn berg auserschen, der dur< sein mehrjähriges Verweilen zu

St )le1

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kannt geworden ist. Die Männer nun, welhe Herrn Mühlenberg sehr genau fennen, versichern, derselbe habe für den Fall, daß das Bextrguen seiner Mitbürger ihn wirklih an die Spiße der Verwaltung

“G t Jo (4 1110) vovrtofo Co; 0 » {4 Ç c . von Pennsglvanmen beriefe, seine bestimmte Absicht ausgesprochen, vor allen anderen Dingen die Wiederemporhebung des Kredits und

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des Bertrguens zum Ziele seiner angestrengtesten Bemühungen zu

machen, um wenigstens so viel zu erreichen, daß sofort die Zinsen l A [Lw

der Staatsschuld wieder regelmäßig bezahlt würden.

Als die Kunde hiervon dem jeßigen Gouverneur Herrn Porter ir

zu Ohren kam, wurde nun auch vou dessen Seite ein jedenfalls {ehr aner- fennenswerther Chrgeiz rege, er will sih dem Vernehmen nach den Ruhm

niht durch seine etwaigen Nachfolger nehmen lassen, selbst und {hon jeßt in der möglichst kürzesten Zeit zu Maßregel den Anstoß gegeben, und ihre

ier so wünschenswerthen r<sührung herbeigeführt

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on M; d 11 Corn Mietlitiraor ; 0 0 Z 2 haben. Nicht uur seine Mitbürger im engeren Sinne des Wortes,

sondern auch alle Amerikaner überhaupt, denen die Wiederherstellung es guten Rufes ihrer Nation wahrhaft am Herzen liegt, und die hlreihen C nten auch in Europa, in England vor Allem we1 den ihm Dank wissen, wenn wirklih gegründet is , daß er bereits

ernstlich mit den Vorarbeiten beschäftigt ist, um der künftigen Legis f d

r durchgreifende Maßregeln zur Wiederaufnahme der Zinszahlun vorzuschlagen. Man hegt allgemein die Hoffnung, daß in diesem le die Legislatur gewiß keinen Anstand nehmen würde, si<h den néwerthen Absichten des Gouverneurs beizugesellen, wiewohl nicht verkennen i}, daß diese Maßregel, von einem Demokraten unter= nmen, und von der großen Majorität, welche seine Partei im aate bildet, kräftig unterstüßt, no< größere Bürgschaften des

urchgehens hätte. Wie dem aber auch sei, die Macht der Dinge,

Wendung der Verhältnisse wirken so mächtig zusammen, muß, selbs wenn es den Whigs gelänge,

Die neuerliche Gestaltung der politischen Verhältnisse niht minder,

als der unverkennbar bedeutend besser gewordene Stand der Dinge in der Handels- und Geschäftswelt, namentlich der blühende Stand des Geld= marftes, äußern hierauf ihre nothwendige glnstige Rückwirkung. Bereits ist der Glaube, ja das feste Vertrauen, daß binnen kurzem selbst die am meisten verrufenen Staaten allmälig wieder zu Erfüllung der gegen ihre Gläubiger ihnen obliegenden Verpflichtungen zurückkehren werden, fast allgemein geworden. Mississippi spielt in dieser Bezichung noch immer die schlehteste Rolle, von diesem Staate is vorläufig noch am wenigsten zu hoffen.

Jch kann dadur natürlich nicht gemeint sein, unbedingt schon

den amerikanischen Staatsgläubigern in Europa goldene Berge vor- zumalen. Weit entfernt davon, habe ih nur die Wendung zunt Besseren hier anerkennen und hervorheben wollen: diese aber is Un- leugbar. Kommt nicht abermals eine neue Krise irgend einer schen, welche, die begonnene Entwirrung hemmend, Alles w

Art dazwi= ieder in bas alte tige Erwartungen ine gewisse Gränze hin- Täuschungen, wie die