1843 / 116 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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E mie“

Der Anhang des Herrn Baring ist darum unter diesem Handels= stande nicht unbedeutend, uud den beiden Reden, welche er bis jeßt vor

London Tawern gehalten hat, Seine Grundsäße werden „Wenn man mich fragt, ob i< mit den abstrakten Grundsäßen des freien Handels überein- stimme, so is meine Antwort „Ja.“ Wenn man mi fragt, ob ih für die Entfernung aller unnöthigen Restrictionen stimme, o Aber ich bin keiner, der sie alle abge= Auch bin ih gegen alle unnöthige plöbliche

zahlreichen Versammlungen in der wurde ein ungetheilter Beifall gezollt, aus folgenden Stellen dieser Rede klar:

antworte i< wieder „Ja.“ geschaft sehen will.

gewisse Elastizität besißt, welhe es je na<h den Bedürfnissen des

Landes und den Zeit-=Umständen modifizirt.“

Systems für England durch die Heranziehung einiger Erklärungen l ; y Adam Smith's Es sind dieselben Grundsäße, welhe der Peelschen

zweier großen Autoritäten für dies System, Huskisson's, Politik zum Grunde liegen.

Veränderungen, obgleih i< glaube, daß unser Handels - System eine

Y Sehr überzeugend erweist Herr Baring den Nachtheil der Anwendung des freien Handels= |

und

„„Bei Ausführung der freien Handels - Prinzipien“, sagt Herr Baring, „bat man auf die Erfolge für die gesammte Nation zu achten, nämlich auf die Crfordernisse der Staats-Einnahme, auf die Bedürfnisse der Gesellschaft

und auf die Ansprüche der Menschheit. rage der National-Vertheidigung,

Nun aber betrachte man nur die wer tann da behaupten, daß unsere

Schifffahrts-Geseze mit den abstrakten Grundsäßen des freien Handels über einstimmen? und doch, wer wird es wollen, daß wir in fremden Schiffen

Bekanntmachungen.

1928] E uBIL an du a. Nothwendiger Verkauf.

Die im Departement des Königlichen Ober - Landes- gerichts zu Marienwerder, im Carthaus schen Kreise, be- legenen Ritterguts-Antheile Czestkowo Lit. D, und E, zu Folge der nebst dem neuesten Hypothekenschein und den Verkaufs-Bedingungen in hiesiger Registratur ein zusehenden Taxe auf 6140 Thlr. 11 Sgr. 8 Pf. land schaftlich abgeschäßt, sollen im Termin den 9, (neun E Dele bard, Zee Bormittags 44 Uhr an hiesiger Gerichtsstelle subhastirt werden,

Marienwerder, den 12, Mai 1843.

Civil - Senat des Königl, Ober-Landesgerichts, [1807]

Nachdem zufolge heutiger Verfügung über das Ver- mögen des Kausmanns Herrmann Balz der Konkurs verhängt worden, ergeht an alle diejenigen, welche von dem Gemeinschuldner ctwas an Gelde, Sachen, Cffelten oder Briefschafteu hinter sich haben, oder ihm verschulden, hiermit die Aufforderung: dem Gemeinschuldner nichts davon verabfolgen zu lassen, vielmehr dem Gerichte davon Anzeige zu machen und die Gelder oder Sachen, vorbehalilich ihrer Rechte daran, zum gerichtlichen De- posito abzuliefern.

Jede Verabfolgung oder Zahlung, dieser Aufforderung zuwider, wird für nicht geschehen geachtet und zum Besten der Masse anderweit beigetrieben werden; die Jnhaber vershwiegener Sachen gehen außerdem ihrer Pfand- und sonstigen Rechte verlustig.

Magdeburg, 20. Ottober 1843,

Königliches Land- und Stadtgericht.

[1740] O brigfkeitlihe Bekanntmachung.

leber den Nachlaß [des hierselbst verstorbenen Ban quiers Julius Friedemann is der Konkurs eröffnet und die gerihtlihe Beschlagnahme desselben für die Gläubi ger verfügt, weshalb Allen und Jeden, tvelche von die jem Gemeinschuldner Gelder, Sachen, Effekten oder Briefschaften hinter sich, thm etwas zu zahlen oder zu liefern haben, angedeutet wird, davon an feinen Dritten das Mindeste zu verabfolgen, vielmehr Alles, nach zu- voriger dem unterzeichneten Stadtgericht darüber treu lih zu leistenden Anzeige, in dessen Depositorium , je- doch mit Vorbehalt ihrer Nechte daran, abzuliefern, in dem Alles, was dem entgegen gezahlt oder ausgeant wortet wird, als nicht geschehen erachtet und zum Be sten der Masse anderweit beigetrieben werden muß.

Wer zur lehteren gehörige Gelder oder Sachen ver hweigt und zurückbehält, wird ihr deshalb veraniwort- lih, außerdem aber auch noch alles ihm daran zuste henden Unterpfands und anderen Rechts verlustig.

Berlin, den 7, Oktober 1843. Königliches Stadtgericht hiesiger Residenz. Abtheilung für Kredit-, Subhastations- und Nachlaß

Sachen.

4,

Preußische Renten - Versiche- “—_— rungs- Anstall.

Bean maun g.

Für die im Jahre 1840 auf die Jahre 1841, 1842 und 1843 erwählten beiden Mitglieder des Kuratoriums und Stellvertreter läuft die dreijährige Dienstzeit mit diesem Jahre ab und is deren Erseßzung durch neue Wahl erforderlich. f

Behufs derselben wird daher hierdur< eine General Versammlung auf E

SrGitag den 1, Dezember d, J.

j Morgens 11 Uhr (Mohrenstraße Nr. 59) ausgeschrieben, und ergeht an die Mitglieder der Anstalt die Einladung zur Theil- nahme an derselben. 3 g A L die Bestimmungen sub Nr, 2—6

merlt , daß atn A gemacht und be-

Suitalorluns zur Wahl der neuen Mitglieder des

: ums und der Stellvertreter g tellende Kan-

didaten-Liste, vom 25. N auszustellende Kan

9 Aovember c. ab, für dic Mit-

lieder der A j R Gri S r a nstalt, bei der Direction zur Einsicht offen

R Se den 10, Oktober 1842 as Kuratorium der Preuß. N N ov ll 004 Renten - Versicherungs-

710

Handel treiben und fremden Seeleuten unsere Vertheidigung anvertrauen? Nach den Argumenten für die freien Prinzipien sollen wir unsere Schiffe auf dem billigsten Markte kaufen und die billigsten Seeleute dafür suchen ; aber die Vertheidigung der Nation erfordert es, daß wir selbst das Bauen | unserer Schiffe besorgen , unserer großen Handels-Marine, so wie die Bil- | dung jener Gattung von eingebornen Seeleuten, welche so lange die Ver theidiger unseres Landes gewesen sind, Wir müssen niht Schweden und Preußen uns anvertrauen, wie andere Nationen sich den s<hweizer Solda- ten anvertraut haben, weil sie die billigsten waren. Doch Niemand wird leugnen, daß die Schifffahrts -Geseßze die Anwendung der freien Handels Grundsäße verbieten. Adam Smith hat gesagt: „Die Navigations - Akte | war das weiseste aller Handels-Geseße Englands,“ Huskisson sagte in sei- ner großen Rede über denselben Gegenstand: „Diese Schifffahrts - Gesetze haben einen doppelten Zweck, erstens, in diesem Lande eine große Handel3- Marine zu schaffen und zu erholten, und zweitens, was nicht weniger wich- tig ist, die übrigen Nationen zu hiudern > einen großen Theil der Schi}f- fahrt des übrigen Theils der Welt an sich zu nehmen.“ Und er fügte hin- zu: „Wenn jemals die Jutetessen des Handels und der Schifffahrt sich nicht vertragen sollten, so müssen die Juteressen des Handels in allen sol- chen Fällen denen der Schifffahit Plaß machen, welche einen so aus\<hließ- lihen Vorzug wie nur möglich erhalten sollen, Das erfordert nicht das nteresse der Judividuen, sondern der Nation.“ Das sind zwei große Au toritäten, welche gegen ein striktes Anhängen an die abstrakten Prinzipien des freien Handels sprechen, ““ / j

Diese Grundsäße der Politik des Herrn L aring find der treue

e Z Ausdruck der Ansichten der Regierung, über die man si< auch in

E5) A ) Z E E P

A Ä E S E P T E H T 25 5 F 0p C TLEE 7 M R I “L LRDE I P I R; LOVPIEE B R E R E M I 7 i A As Da Lt AMETE

anderen Ländern nicht täuschen mag. Man schreitet auf dem Wege des freien Haudels fort, so weit die Grundsätze desselben praktisch brauchbar sind und si< mit dem Schuße der nationalen Juteressen, die man nie qus dem Gesichte verliert, vertragen. Ob sie in der City die Wahl tes Herrn Baring zur Folge haben werden, steht noch dahin. i

__ Die Korrespondenz eines deutschen Blattes aus London zweifelt nicht an dem Erfolge des Herrn Baring, wid motivirt ibre Ansfí lt dur<h die Popularität der Peelschen Politik in der City: „Sir R. Peel's Regierung genießt, wie ih glaube, größere Volfsthümlichkeit in der City als in irgend einem anderen Landestheilk. Seine ge sundeu Ansichten und seine Erfahrung in allen auf Handei und Ge werb bezüglichen Gegenständen, seine Vorsicht, seine Zurüctyzltung und selbst die Fehler seines Charakters machen ihn unseren Alt städtern theuer. Vielleicht is er besser befähigt, im Sprechzimmer der Bauk vou England oder in der Leadenhall Street leitend aufzu treten, als cine ho<hstrebende und stolze Aristokratie zu lenken oder au einem eleganten auf Außenwerk und runde Form gestellten Hof zu glänzen. Sir R. Peel i} vorzugsweise, fast typish, der englische Geschäftsmann, und so werden die Geschäftsleut?e die leßten sein, die von ihm abfallen, Mit etwas mehr Thatkraft in Jrland und etwas mehr Prosperität im Lande zu welchen beiden Stücken jeßt die Ausficht eröffnet ift ist überhaupt die Stärke und Populgrität dei Peelshen Verwaltung mehr im Auf= als Niedergaug.'“

x

E C IE O 2 R: C A "1E E ERG 7

Allgemeiner Anzeiger.

[316 b] Kun

Die unter gelegenen Kunst - Ÿ Halberstadt, Halle, den 1n dieser Re 24. Februar bis 31

stellungen von Bild

sich

Unterzeichneter, Verei schäsfts-Angelegenlu

I. D I GTINZCnaeCI

Vel bundenen

mit die zeichneten Künstlei1 diese Ausstellungen

terstützen zu wolle

fallen den abs

f B R A V4! e 5:4 > bet erfie 01 f t-A e | ber d. J. den Herren Actionairen auf jede Namen S9. event er]Mieit vet E. S S s : I p 0 O T f s F A v «S Und Kunithandler Un c 1 inde! verbundenen, westlich der Elbe P C Mm 2 Fl. Lo au lee uha! N e B Al 4 [ N E x Actie it 9 187 f rautet: die Herre ale Buchhandlungen zu bezichen : ereine zu Hannover, Magdeburg, / E I S Ole 40A L r, vergutef DEE E i lc Dinge chen ; Bache d A «lctionaire werden gebeten, diese ihnen zufommeuden C e G A en c L VV o ass V (1 s S - S 1 = L 4 Lie (i I (Un L U U «11 L H Mole n T 844 n | U an Der legten baren Gddo sogleich in [1805] vom D E N E j O) 4 » 4 «o 119 s «l-Citittitt tber È Ie A S ü E , Oktober abermals. grosse Aus- | lbzug zu bringen und eine Total-L a iber dicje Ben Sandeló ub Aatloaroin ; E j muliefern i; O Und 0D 11 Ia l l o infsenbeträge ant zZahlungsSstat! mit einzuliefern, lautet : Frankfurt a. M., den 16. Oktober 1843. | ; - : abermals mit dem Vertrauen dei heer E A S G s G 4 On emem VEUt 0 ent . . n Auftrag des Verwaltungs Nalhes der ¿Frankfurter | E y z Z ne beehrt, die allgen einen G R : N Oa Ge Gan Der 2Ualetl< Qannoveraner {Ut ° ° s ° Pra Unge c ute 2 C ( mi S iten zu leiten, erlanbt s1ch hier \ O Der Direktor 2 Da 8, Preis geb, 77 Sgr. . S _ 4 4 4 M 1 Aussorderungen an alle ausg | {ulinus Löwengard | des Inlandes ergehen zu lasscn s 5 [1 1 R EUERIE n é S t nl durch VWVerke threr Hand un M E E SE I AN I S S S A A M M 2 | ¿ : Ä G n der Hrop1ius schen Buch and

n und bittet, die nachsfolzenden

E endenden Künstlern zur Last;

und abgedüngt, in sehr hoher Kultur sich befindet, cig

| ; D? 4 G T x Könial, Bauschule Laden 9 12 ia: | » Ia L i e A P ÁÂ| 9 f A4" s- tf 30 Ï vf? a MUONntgi, Daitfchuie Laden 1. “y q: | Punkte zm gefälligen Beachtun dienen zn lassen. Terra i e Agen. G L Ps z i | 1, Alle an die Kunst-Vereine zu richtende Schrei Bs M e E i) | ben werden nur dann unfrankirt angenommen, [1806] er L Q L A —_— 4 l | Ee ; L 2 N ENS j) 10ITeN | wenn sle unler Krenzband mit der Bezeich Steen: E 1 C (Lit, | nung „Angelegenheiten des Kunst- Vercins fü! Fm Verlage der unterzeihuecten Buchhandlung if} [308 b] 7 Se S ps »OS D | verschen sind ; “ih C R N E | E é E \ i | H a s . 1 11 j D be 4 14) d dh 1 ¿ | Bei V VV dl 11 Betr EE un SDandauersIr, | 2 VV enn bei der FEinsendungs keine 7 S ner ersienen und bei ¿Uran (1 “is: nd c 9 I S t L t j 3 [l B i | \i Ll | : ¡u bal l . 9 - - \ , Cy - 18S D T 1 I E S 1 C 11. IUSIKRIGIZ, Zu HaAanbcI | Bevorwortung reschlieht, so durchlau!’en du I DAITO I DO}fbvU m<handler in B C O O Ls E S S | ; : S ' ; I N ay ; | Kunstwerke sämmtliche Ausstellungen, Le 214, zu haben ; î V > N » 1 7 R [Sf A 4 oma hNna ) e j : a Ca Is % e l | LZ1C VVOHRITITCIISLC AUSCADd ) Die Einsendung muls s0 zeitig erlolgen, dal | R c q 144 szl t N L | O | ; : I C 101) Als ver Ex | 7 | die Kunstwerke spältes!ens (Qo 96S L lie Vit, M O | HIOozari SChen Onert : | am 10. Februar in Hannover, nerung niedergeshrieben von Henrich | der Mll LOTLIUUL F E \ " 20, Marz Macedeburg, Serre. 7x Und Sr Band. Oi 1843. | ständizem Klavier-Auszuce mit itallenischem und | 20. A pril » Halberstadt, 52 Bogen. Geheftet, 3 blr. Í 5 | denutschem Texte und Titel-Vignetl 16. Mai Halle, | Tnhalt: Ankunft in Breslau, Erste Zeit daselbst. Don Juan à 25 Sgr., Figaro'’s Hochzeit 2. Juli ) Braunschweig, | Politisches, S IVaffenstillstand, Iaffenruhe. Le { un, Zaubece1 O ti 4 O) T. l'itus L Septbr, MKassal Reife zur Armee. Winter-Feldzug in Frankreich. | 15 Ser., Entführung aus dem Serail eintreffen. Breslau, bis zum allgemeinen Frieden. Meine Lage | 25 Sg Idomenecns à 25 Ser. und Così l, Znr Erleichterung der Künstler werden ; | in Breslau. Schriftsteller-Arbeiten, Ansichten. - : | FaD utt L I eda a N avschenk in Berlin Herr Kunsthändler Sachse, | Aus dem Inhalt diejer neuesten Bande dcr Stef) - | in Düsseldorf Herr PBrofessor VVintergerst, | On Sen Memoiren ist schon zu erschen, wie schr | CISSDLEE A S E E S; U R S R E T A A ZLIEI D O E ARND | in Mänchen Herr Konservator Klotz | viel Juteressantes, Gehaltvolles und Wichtiges dem | [313 þ] | ic j : id Versendun: bereitwil- | Leser in denselbe bermals dargeboten wird. Das | r / Cie v) ° | di Anmeldungen uud Versendungen bere wnl I Leer im dentelden abermals darge ofc ITD, Qad | L: Gi 2 (S2 Li A | lig übernehmen Eirloebte in einer der wichtigsten Epochen der Geschichte | Qi 1llodi 2H CTAUT , in der b | 8 . 214084 ! tgqIten C DC EICDICIIE j L S 6066/4 / 866 L 6 ee [ S c E p L y 4 2 ebl l M 2 Y pr 1ty T arstofl, p f S e - 9 E i | 9, Die Bilder O In angemessen SLat Fen) iN des deutschen Volks ift hier zur L arstellung gebracht, sten und frequentestenGegend Westpreußen | den Fucen Ia Papict V rklebten Kisten, durch (YS teht ul ertvartett, da! auch it d1ieten Bänden der von 2wwei >eiten an Chausseen li end best hend 4 E . . S e , L s \ L 41 Z- +1 l 4 C t i l ( Schrauben sorgfältig befestigt werden, und wird | Vetter volle Befriedigung finden und den bald nachfol ! 1050 Morgen des besten Ielzenbodens foll mit 9 . . . j Y \ p “jw z 2 z “s 4 Liv 4 «Citi 1D, n gewünscht, dass nur ein, höchstens zwei Ge | genden Ren Band, welcher diese Memoiren ließt, | fombleîtén Snbeitar Unter, wélcen 100 S hod / Ï . . . L Z : : N 1 « L D, L A TASRE t I P rae LUBEH A Did / ill ULA | E Ss N) Kiste en werden, a 2 N mit gleicher Theilnahme entgegen nehmen wird, veredelte Schafe sich befinden, für den Preis von 60 M, chädigungen Können dle reine NU ann an _- - h 4 L C U Or L L 5 Pa i ; | L A COHGS N l } 5 1; E 1, H “i | Buchhandlung COtebh S) Je ax U 1) Thlr. mit der Hälfte Anzahlung Familien - Verhältnisse 7 » » p V , ( 4 1 t ú B k Ly c 2 | KO T C, wenn AAE L CPWeCeISIIC Gurcii 111 7 A & \ F 4) e V 0 halber verkauft tverden | Schuld lasst sind | i Ci vVerantiais SING, Ct L ( 7 A S / s A ae C s E E L i: | Barm ails Liejes Witktergut, welches, vollstandig abgemergelt | 6. Die Kosten der Kisten und dei Verpackung | 11 D 1 Gau, D R S J avgemergel l 1

Preußische Renten - VBersiche- [319b] rungs- Anstalt.

i) TanntmaGuüñng,

Zur Beantwortung miéhrseiticer Unfa 2 bemerkt die unterzeichnete Direction, daß die Anzahl der Einlga- gen zu der diesjährigen Gesellschaft bis zum 2. September c. betragen hat: „14,406“. :

Zugleich macht dieselbe darauf aufmerksam, daß nach $$. 4. und 10, der Statuten mit dem 2. November c, die diesjährige Gesellschaft abgeschlossen wird, Beilin, den 30. September 1843,

Direction der preuß. Renten - Versicherungs - Anstalt,

|

Sendungen mit

überall nicht,

der Post können in der Regel

auf keinen Fall abei

[310 b]

( HraäankIt

net sich wegen seiner Annehmlichkeit und Bequemlil keit, vor allem wegen des schönen massiven ganz neien geschmackvoll eingerichteten Wohnhauses

UNO Let Neuen

- angenomm 11 A r n, E, : “lm 23, C F Ct C eint UID ¡ I Iirthschaftsgebäude für einen Kapitalisten, der rubi i Ein jedes Gemälde ist auf der BRückseite mit | a usg geben; j : : i | E O E N us enem Lettel zu aaa welk den Namen | IX Supplément du Catalogne d la A [le Bi | Kapital erzielen will, Nähere Nachrichten hicrüber ac e O A : E E E E | bliothè que deLecturí [ Pad 1 L Ol I Sd 5 | L a E S A, A Agent Neu

snn2 dieser Bedingungen entstehenden Nach- | : ol 2 y rf ; i A | mann zu Schloppe in ZBesipreupen, theil können die Vereine auf keine VV eis Vet | a Tas S Idi ren : G | L | ———— n antwartlich sein. | f E An S |

8. Knpsferstiche, Lithographie n, oder Zeichnun- | J. J, 0 G Belren-Str No 20 [318 þ| (ine A 5 sf fal if gen hinter Glas und ahmen, s0 wie Listen zu | 44e f al l S 20> l $2 j J Subseriptionen auf Kunstwerke, sind von den | a von zoei Bütten, verbunden mit S chneidemühle, Holz \usstellunzen ausgeschlossen, eben s0 werden | In unserem Verlage ist erschienen und bei G. handel, Mahlmühle und Ziegelei, Zu jedem XUbiay sehr

keine Kopicen und Gegzenstände der Industri | B A zu haben

und Handarbeiten angenommen. | { F S 9, Die Künstler werden dringend ersucht, 14 Tage | [315 b] l hroplastik

vor der Absendung die Geschästsführer der Ver- | j

è ode

ne day unter genauer Angabe des Gegen è x ° e

S : M es D Si | die sämmtlichen bisher bekannt

standes und des tigen Zz.11 wollen,

vollständig aufgestellt werden können

Die

Briese sind zu

änulsersten Preises benac hr h-

damit die Kataloge zeitig und | ° | zum

n . adress1ren:

Wr I di neCTI

künstlichen Hände und l

| Frsatz dieser verloren gegangenen Gliedmalsen,

vortheilhaft gelegen, wünscht der Besißer zu verkaufen zu recllen Bedingungen, welche dem Käufer eine um \o bessere Aussicht eröffnen, als die neueren hafteren Constructionen und Methoden der Papier-Fa brication bier noh<h nicht zur Anwendung gekommen sind.

, Hierauf Ncflektirende, welche eine A 10,000 Thlr. leisten können, belieben sich formiren Köpnicker Straße Nr. 114 eine

N L f L vortheil

ul Se nzablung Lon

aher zu in

LUrepLe hoch

) . 3 Y C s j G P x sür Hannover an Herrn Stadt - Baumeister | nach M f uskripten rechts, ULCSs Macdebnr 2 QUOOA Grubitz | Königl, (Ge heimen Medizinal- Raths, Professors S E a C) Z K, a «1 z L A y y 5 S i i A H D G A, Kluge, ° 7 E F x ; E Ritter u, s. w. Die Kunsthandlung von ) alle » » * E O. cDET, L A N Z » Braunschweig » N Carl de Marées, bearbeitet E abgebildet [276 b] Iulius he uhr , Kassel » » Ober - Finanz - Às D H Ÿ P 6 a A i sess0r du Fais : e B, N befindet s1ch jetzt i ; O Mit 26 in Stein gravirten Taseln. y E | S h Oi und unmer an gr. 4. gech, Preis 4 Thlr. j nter den LINGeCnN U. ZU.

wo zur Zeit dié Braunsch weig, den Namens und im Anft

[305 b] Wera

Die dritt e oder leßte Einzahlung der Actionaire an die Kasse der Frankfurter Versicherungs - Gesellschaft in

Gemäßheit der $8. 14.

Ausstellung stattfindet, 18. Oktober 1843, rage der vorbezeichneten Kunst-

Meyersche Hofbuchhandlung

| | denjenigen Verein zu richten, | | |

Vereine, | Der Haupt-Geschäftsführer | Carl de Marées, |

L1t.

alle Buchhandlungen zu beziehen:

n maun q

oder

[1798]

und 15. der Statuten wird vom Jer

24. Oktober an in dem Geschäfts-Lokal (im Börsen- T s 2 a

Gebäude an der neuen Kräme im ersten Stock) ange- nommen z dabei i} für die Actien auf Namen die über Billirininan, zweite Einzahlung ausgestellte Jnterims- | definiti igung gleichzeitig mit einzuliefern, wogegen die | esmitiven Eintragungs-Certifikate ausgegeben werden,

Zn Folge des $. 16, der Statuten werden bei dieser s

die erste

leßten Einzahlung die

üsse, für den Zeiiraum vom 1, Juli bis 31, Dezem-

E D Bearbeitet von Friedrich Tra ugott

R

gr, 4 In Karton.

, d Leipzig, im September 1843. laufenden Zinsen der bagren Ein- S l

Anzeige L: CPIR VV,. B CSSENr (Behrenstr, 44),

In meinem Verlage erscheint so eben und ist durch Phycologia generalis,

Anatomie, Physiologie und Sys

Kützing. Mit $0 farbig gedruckten Tafeln, ist gezeichnet und gravirt vom Verfasser, 40 Thlr.

F, A. Brockhaus,

11 Lemgo 4 T ) J N HTOOA D I tag , Ecke der Fricdrichsstralse, vV18-à- 1L/ Bs d r | d . y Konditor K Traniz Cr fm Sen Hause.

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Herrn

merbrodtschen

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Berit T

Att C M. Ct 0

Dicnsiläa Len t

eußische Zeitun

Alle Posl-Anstalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung aus dieses Slatt an, sür Serlin die Expedilion der Allg. Preuss. Zeikung: Friedri<hsstrasse Ur. 72.

1843.

Jy all

Amtlicher Theil,

“nlaud. Fischbach, Ankunst der Prinzessin Karoline von Hessen. Koblenz. Ankunft der Fürstin von Legnipß. Ehrenbreitstein. Ankunft des Prinzen Friedrich. Bojanowo, Einweihung ciner von Sr, Majestät dem Könige geschenkten Fahne. )onn, Jubelfeier der Universität. E

Deutsche Bundesstaaten. Sachsen-Weimar, der Schlacht bei Leipzig. reie SI0die, FLanisurt fassungsfest. Gasbeleuchtung. Prinzessin Friederike bura. Der Herzog von Nassau. Die evangelische Kirche tenburg.

Rußland uud Polen. St., Familie in Moskau.

Frautreich, Paris, Bevorstehende Minister-Berathung über Finanz Maßregeln, Mendizabal’s Rückkehr nah Paris, Ein- und Aus fuhr-BVerhälinisse. Staats-Eiunahme. Bricf aus Paris. (Neuester Operaiionsplan gegen Abd el Kader; Sendung uach China und Athen.)

Weimar. Feier (Is M. Ber von Olden zu Ascha Kaiserlichen

Petersburg. Ankunft der

(Großbritanien und Zrland. London. Weitere Verhaftungen in Jrland, Schreiben aus London, (Die Politik der Regierung gegen

Jrland und ihre Folgen.)

Niederlande. Aus dem Haag. Taufe des Primen der Niederlande, Schreiben aus dem Haag. (Die Thronrede; Graf von Oriolla.) Spanien, Briefe aus Madrid (Geburtsfest der Königin ; neueste Nach- richten aus den Provinzen; Diplomatisches.) und Paris. (Folgen des

jüngsten Bombardements von Barcelouaz Haltung der Jusurgenten. (General Concha und die Jusurgenten vor Saragossa; neueste Nach richten aus Barcelona.) : i Portugal. Schreiben aus Lissabon. (Neise der Königin und Haltung der Opposition in Bezug auf dieselbez Stimmung in Betreff der spani

schen Zustände; Graf Aguilar und Zurbano.)

Griechenland. Griechenland und die Scbußmächte,

Handels- und Börsen-Nachrichten. Danzig, Köln, Markt- bericht, Paris, Börse, London, Getraidemarkt.

-hreiben aus Frankfurt a, M. Theater- uud Kunst-No!izen. Paris. ><luß der Mystères de Paris und Schreiben ugene Sue's über ein

neues Volksblatt, Meverbeer's : Provhet ‘‘, brenner, Neue Oper von Thomas. Lucca. Glanz der Oper.

Oie Sängerin Frezzolini und der Komponist Verdi, Dilettanteit- Theater, Theodor Döhler. Naturmerkwürdigkeit. Abweichung

ov Mol Ra der Wagneinadel.

Panseron und Kalk

Beilage. Fuland. Breslau. Gedächtnißfeier der heiligen Hedwig. Entdeckung eines Braunkohlenlagers. Berichtigung. Stettin. Armenpflege. Deutsche Bundesstaaten. Sachsen. Dres von Verelite ZUX Berbreitung von Volksschriften. Baden. Karls

ruhe. Schuldenwesen der Stadt. Grh. Hessen. Gießen. Schif

barmachung der Lahn. Zunft-Streitigkeiten. Nassau. Herborn,

Jubelfeier des theologischen Seminars. Usingen, Volks-Lese-Ver

ein. Frankreich. Schreiben aus Paris, (Der amerikanische und

der chinesische Tarif.) Italien. Nom. Rückkehr des Papstes.

(Gerücht über einen beabsichtigten Handels - Vertrag zwischen Neapel und

Hannover, Bermischtes. Florenz. Erkranfung des Grafen Sur

villiers. Errichtung eines Kunst-Vereins, Ancona, Ausbesserung

der Festungswerke. Moldau und Wallachei. Braila. Ent

dete Verschwörung, Aegypten. Alexandrien, Die Anlegung

einex Eisenbahn aufgegeben. Das für den Sultan bestimmte Damvf Meriko. Schreiben aus Paris, (Der neue Tarif.)

Eisenbahnen. Breslau. Freiburger Bahn. Von der \<weizer1

Gränze. Bahn von St. Louis uach Basel. Handels- uud

Börsen-Nachrichten. Stettin. Markibericht,

Köln, Oelhandel, Amtlicher Theil.

>70. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem Geheimen Justiz- und Ober=Landesgerichts-Rath S <l ü ter in Münster, so wie dem evangelischen Pfarrer und Konsistorial Nath Pr. Hartmann zu Düsseldorf, den Rothen Adler-Orden zwei ter Klasse mit Eichenlaub; desgl. dem katholis<en Pfarrer Schult zu Bachem, 1m Landkreise Köln, den Rothen Adler - Orden vierter Klasse zu verleihen,

VOBT,

5hre Königl. Hoheit die Prinzessin Karl i| von Weimar hier wieder eingetroffen.

Die vffentlihe Sißung der Königlichen Akademie der Küuste zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Königs, ihres erhabenen Protektors, welhe am 16. d. M. im Saale der Sing Afademie, und unter Vorsilz des zeitigen Vice - Direktors Professor ör, Tie stattfand, wurde mit einer von dem Musik = Direktor Laubert, ordentlichem Mitgliede der Akademie, komponirten Fest Kantgte unter dessen eigener Dirigirung, eröffnet, Die Königlichen t Frankfurt a. M., 17. Okt, Nächsten Montag werden tir Venefiz eines Bühnen-Mitgliedes zum erstenmale auf unserem Theater Drama „Thomas Aniello‘“’ von dem vor länger als zwei Dezennien im Lebens-Ueberdrusse heimgegangenen jungen Frankfurter Fresenius sehen. ®orne hat sich schr günstig über das Drama ausgesprochen, Es soll Shak- |peareschen Geist aushauchen und reich an poetischen Schönheiten, doch nicht bühnengereht sein. Für die Aufführung hat es nun, wie ein hiesiges Blatt sagt, Neger eingerichtet, Dieser pseudonvme Neger is das hiesige Bühneu- Mitglied Hallenstein, der sich durch die Abfassung einiger Lokalpossen befannt gemacht hat. Heinrich Neeb, der Komponist des „Cid“, hat eine Ouvertüre und einige Musikfstücke zu dem Drama kompouirt, wel<he Kenner und Laien besriedigen werden, Auch den von unserem Bai'on für die Bühne bearbei- teten „Cortiolan““ von Shakspeare werden wir demnächst sehen. Baison wird das Trauerspiel zu seinem Benefiz geben, und wenn auch die hamburger ritt es wurde in Hamburg zuerst bei Baison's Gastspiel dort gegeben nicht ganz zufrieden damit war, daß er das Stück den Bühnen-Forderun- gen allzusehr anpaßte, war sie doch eines Lobes voll, wie Baison deu Co "iolan darstellte. Die bekannte Pianistin Laidlaw gab vor einigen Tagen hier ein Konzert, 11 welchem sie ihren s{önen Nuf bestätigte. Die Kon- zeïtmanie is aber in unserer Stadt ganz erloschen, und wix glauben nicht, daß ein junger Pianist aus Wien, Pauer, der sehr gediegen sein soll und ein Schüler des Sohnes Mozari's if, in dem Konzerte, das er am näch- sten Freitag zum Besten der Mozarkstistung geben will besonderen Erfolg haben wird. Die Soireen unseres Museums beginnen für diesen Winter 1n nächster Woche wieder. Sie haben {hon im vorigen Winter aufgehört blos musifalisch - deflamatorische Abend-Unterhaltungen zu sein und sollen auch in diesem vorzugsweise klassishe Musik und in literarischer Beziehung die literarishen Vorlesungen Dr, Th. Corignach's und die dramatischen Vorträgr Baison's bieten, Dem Theil des Museums Publikums, das sie

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und die Damen Demoiselles Tucze> und Hoffkfunß, hatten die Solostimmen übernommen, die Chöre wurden von den geehr ten Mitgliedern der Sing - Akademie ausgeführt. Der Vortrag des Sekretairs der Akademie, Geheime Regierungs-Rath Pro fessor Toelken gab, von der Feier des Tages den Aulaß nehmend, eine furze Schilderung dessen, was seit der Huldigung im Oftober i840 während dreier gesegneten Regierungsjahre, nach allen Rich tungen Großes vollendet und angebahnt worden und no< Größeres für Preußen und Deutschland in Aussicht stellt. Dann übergehend zu der Verwandtschaft und nothwendigen innigsten Wechselbeziehung sämmlicher {önen Künste, deren Zusammenwirken eine ideale, in sich harmonische Welt zur Wirklichkeit zu machen sucht, so daß zum vollen Einklang feine der Künste fehlen darf, wurde angedeutet, was auch in dieser Rücksicht Großartiges, in der Hauptstadt wie in den Pro vinzen durch Förderung der Künste geschehen sei, Nach etwas längerem Verweilen bei dem, gleihsam als Kathedrale des protestaut:\chen Deutschlands, in angemessener einfaher Großartigfeit, nah dem Willen Seiner Majestät in Berlin zu erbauenden evangelischen Dom, {loß dieser Vortrag mit den von der Feier des Tages hervorgeru fenen Segens8wünschen für den König, die Königin und das König liche Haus. Ein Symphonie -Sayß, komponirt von dem abgehenden Eleven der afademis<hen Schule für musikalis<he Composition, C, Lührß, und Händel)s unsterblihes Hallelujah, von Mitgliedern der Sing=- Akademie vorgetragen, beschloß die Feier, welcher des Herrn Staats = Ministers Pr. Eichhorn Excellenz, mehrere hohe Staats-=Beamte und eine sehr zahreiche Versammlung beiwohn ten, Eine Preis-Ertheilung fand nicht statt, da die diesjährige fün Architekten bestimmte akademische Konkurrenz, nah der unterm |. September c. ergangenen Bekanntmachung (Allg. Preuß. Ztg. Nr. 68, 72 und 77), auf die Wintermonate verlegt worden i} und an 20, November d 4, U Es qum LOtent L M. 1d moldenden Bewerber er0 ffnet v ird. Detail A.

__ Von den Giro - Anweisungen, welche der hierselbst verstorben Banquier Julius Friedemann auf die Königlihe Haupt-Bank ausge-= stellt hat, sind die folgenden :

Nr. ie über 300 Rihlr, Nr. r uber 100 Rthlr. S N 10) —— » 200 » | 900 28 200 5 » O ODO N D M) B » 1 2 » (i) » S » 300 J » 13336 5300 »» S O0 S » 13407 500 6c » (0) » ») a » 500) ») 1000 » » S » 400 »

wie darin gusdrücklich bestimmt ist, uur noch bis zum 31, Oktober d. J, gültig und daher spätestens bis dahin bei der Hauyt Baufkkasse zur Zahlung einzuliefern , widrigensalls sich die Inhaber die nachtheiligen Folgen der Versäumung selbst beizumessen haben. Wir finden uns veranlaßt, auf den hon nahen Ablauf der obigen Frist vorzüglich diejenigen Juhaber, welche mit dem Giro - Verkehr nicht genau be fannt siud, hierdurch besonders aufmerfsam zu machen, Berlin, den 13. Oktober 1843. Kömgl. Haupt =Bank-Dù1 A A Mee

¡reftorium. <, Meyen

lUchtamtlicher Theil. SnlaudD. Fischbach, 18. Okt. (Schl. Z) Gestern Abends 11% Uhr

traf “Fhre Hoheit die Prinzessin Karoline von Hessen Kassel, üben Gorliß fommend, hier ein,

Si oblenz, 18. Oft. (Rh. u. M. Z.) Heute traf Jhre Durch laucht die Frau Fürstin von Liegniß, von Köln kommend, hier mit Gefolge ein.

Ehrenbreitstein, 18. Oft, Heute traf Se. Königl. Hoheit der Prinz Friedrih von Preußen hier ein.

Vwojanowo, 17. Okt, (P. Z) Die hiesige Schüßzengilde feierte in der Pfingstwoche d. J. ihr zweihundertjähriges Bestehen und hatte

i Sr, Majestät dem Köuige hiervon durh<h ihren Vorstand allerunte1

nun unterhalten will, is freili<h nicht damit gedient, aber dem Vorstand wird der Dank aller wahrhaft Gebildeten,

Paris, 16. Okt. Eugene Sue hat gestern seine Mystères de Paris im Feuilleton des Journal des Débats beendigt. Die achte und leßte Abtheilung dieses Romans begann in dem Blatt vom 5. Oltober und ging durch acht Nummern. Sie bildete cine Art Epilog des Ganzen. Zugleich mit dem Schluß dieses Werkes hat der Verfasser desselben ein Schreiben an die Redaction des Journal des Debats gerichtet, worin er deren Un- partheilichkeit zu Gunsten einer neuen Monatsschrift in Auspruh nimmt, welche unter dem Titel „der Volks-Bienenkorb““ (la Ruche populaire) be- gründet und blos von Arbeitern redigirt werden soll. „Einige rechtschaffene und aufgellärte Handwerker“, heißt es in dem Briefe Eugene Sue's, „ha ben diese Volks-Tribüne errichtet, wo sie ihre Forderungen mit eben so viel Anstand als Mäßigung vortragen. Die Organisation der Arbeit, die Ein \hränkung der Konkurrenz, der Tauif des Arbeitslohus werden dort von den Arbeitern selbst besprochen , und in dieser Hinsicht verdient, wie mir scheint, ihre Stimme bei allen denen, welche s< mit den öffentlichen Angelegenl)ei- ten beschäftigen, ein aufmerfsames Gehör zu finden. Doch leider werden vielleiht no<h viele Jahre vergehen, che diese großen Fragen, welche für die Massen wahre Lebensfragen sind, ihre Lösung erhalten. “Unterdessen bringt und enthält jeder Tag neues Elend, neue individuelle Leiden; die Begrün- der des „Bienenkorb“ hoffen nun, daß, wenn sie monatli einen Aufruf zu Gunsten ihrer unglü>lichsten Brüder ergehen lassen, die Glücklichen dieser Welt vielleicht auf sie hören werden. So werden denn die Wohlhabenden, welche sih auf dieje Monatsschrift abonniren, jeden Monat von irgend einem achtung8werthen Unglü> unterrichtet werden, dessen Linderung ihnen vielleicht süß sein dürste, denn, laut sei es gesagt, es ist in Frankreich im

thanigst Anzeige gemacht. Auf dieselbe traf Mitte September c. zur großen ¿Freude der gesammten Einwohnerschaft folgendes Allerhöchste huldreihe Schreiben ein : i ;

„„Z<h habe aus Jhrer Eingabe vom Znteresse das zweihundertjährige Bestehen der Schüßen-Gesellschaft in Zhrer Stadt erjehen und Jhuen dasselbe dur< das Geschentf einer neuen Fahne bethätigen wollen, welche Ihnen zugehen wird. Yiögen die guten Gesinnungen, welche unter Shnen herrschen und die bewiesene Baterlandsliebe uie erlöschen unt der Anbli> des neuen Pauiers zum Beharren in derselben auffordern und gnfeuern,

Berlin, den 9. September 1843,

11. April d. J. mit vielem

Friedrich TWilhelur.

d Naprl o p > on alo Ç e An die Vorsteher der Schüßengilde in Bojanowo.“

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r würdigen Einweihung der prahtvollen Fahne

i E ) L len wurde der 15, Öftober bestimmt. _Bormittags wurde dieselbe im feierlichen uge vom Rathhause abgeholt, in die Kirche gebracht und neben dem “ltare aufgestellt, Nach der Predigt hielt der Herr Pastor Meißner am Altare eine auf die Feier des Tages bezügliche Rede, worauf die Fahne von der Kirhe aus nah dem Schüßenhaguse gebracht wurde. Hier hielt der Herr Bürgermeister Franke eine Ansprache an die Schübengilde und brahte Sr. Majestät dem Könige ein Lbehoch aus, in welches alle Anwesenden jubelnd einstimmten. Sodann wurde ein besonderes Festschießen für diesen Tag begonnen. Abends ver ) die Mitglieder der Schüßen - Gesellschaft, die angese-

sammelten sich d die Beamten der Stadt zu einem Balle. Und

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hensten Bürger und so s<loß der Tag in lauter Freude über die Gnade, welche uns von Sr. Königlichen Majestät zu Theil geworden ist.

Boun, 19, Okt. (K. Z.) Der gestrige Tag, an welchem vor einem Viertel - Jahrhundert König Friedri<h Wilhelm 41. zu Aachen die Stiftungs-Urkunde der hiesigen Universität vollzog, wurde von derselben als Jubelfeier festlih begangen. Nachdem am Morgen für beide Konfessionen in ihren Kirchen Gottesdienst stattgefunden hatte, füllte si< um 10 Uhr die mit ihren Wandgemälden prangende, überdies zur Feier des Tages mit Büsten, Transparenten, Laubgewin den, Kränzen auf das geshmackvollste verzierte Aula allmälig mit Damen, Studirenden und auderen Zuhörern, worauf denn das ganze Universitäts - Personal, Behörden und Lehrer und die dazu eingeladenen Honorationen der Stadt erschienen. Den Anfaug der Handlung machte die am 18. Oktober jedesmal stattfindende fei erliche Amtsniederlegung des abgehenden und die Einführung des an tretenden Rektors. Nachdem der erstere, Herr Professor Naumann, und der leßtere, Konsistorial -Rath Blee>, hierauf bezügliche ange messene Worte in lateinischer Sprache gesprochen hatten, folgte der eigentlihe Festredner, Herr Regierungs-Rath Delbrück. Die ausführ liche Rede, die der würdige Greis hielt, war deutsch abgefaßt, aller dings gegen das gewöhnliche Universitäts - Herkommen, aber diesmal gewiß höchst zwe>mäßig, da die Beziehungen der Hochschulen zu Va- terland und Volk in gemüthlicher Weise kaum anders als in vaterlän dischen Lauten ausgesprochen werden könnten. Ju der an ihm gewohn ten ernst feierli<h gemessenen Weise verbreitete sih der Redner über Schichale der Universität, gedachte der vielen freudigen, die sie er- lebt, wie 1hrer Trauerfälle, indem er um den Tod \o mancher ihr in der Mitte der segensreichsten Laufbahn entrissenen Lehrer klagte. Unter den reisten historischen Beziehungen, welche die Rede, bald dankbar und freudig anerkennend, bald ernst und angemessen ermah nend, enthielt, war besonders auch der außerordentlihe Fortschritt der religiösen Duldsamkeit und Friedlichkeit hervorgehoben, der sich in der Einrichtung wie in der Entwickelung der Universität Bonn in Bezug auf das Verhältniß der Konfessionen darstellt. Nach Be endigung der Rede wurden von dem philosophischen Dekan die von den meisten Fakultäten bei dieser Gelegenheit alter Sitte gemäß ernanuten Ehrendoktoren feierli proklamirt. Es sind dies: 1) von Seiten der evangelisch = theologischen Fakultät die Herren F. R. Hasse, Professor an der hiesigen Universität, und F. Lohmann, Suyveriuten dent zu Wesel, 2) vou Seiten der juristischen Herr Lacomblet, Archiv Rath zu Düsseldorf, 3) von Seiten der medizinischen die Herren W. Bud>land, Professor zu Oxford, A. von Ettinghausen, Professor zu Wien, C. Lyell , Professor zu London, A. Quetelet, Direktor der Sternwarte zu Brüssel, H. Rose, Professor zu Berlin, und J. P. Schweigger, Professor zu Halle, 4) von Seiten der philosophischen die Herren G. Hagen, Geheimer Ober =Baurath zu Berlin, A. W. Hülsmann, Superintendent zu Elberfeld, H. Kanne, Gymnasiallehrer zu Bonn, L. J. Magnus, Privatlehrer zu Berlin

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Aligemeinen viel Mitleid für Leidende vorhanden; nur fehlt es sehr oft an Gelegenheit, diese christliche Liebe auf cine dem Herzen genügende uud, wenn man so sagen darf, anziehende Art auszuüben, Jn dieser Hinsicht kann der ,, Volks - Bienenkorb jenen besseren Seelen, welche nach reinen und edlen Genüssen streben, kostbare Belehrungen darbieten. Noch ein Wort, mein Herr. Da Sie an meinem Werke einen halben Antheil haben, vermöge der außerordentlichen Verbreitung, die demselben dur< Sie geworden ist, so glaube ich, Sie von einem Erfolge unterrichten zu müssen, zu dem Sie sich, wie ih hoffe, mit mir Glück wünschen werden. Man schreibt mir vou Bordeaux und Lyon, daß mehrere reiche und mitleidige Leute sih damit be- schäftigen, in diesen beiden Städten mein Projekt, einer Bank, die den unbeschäftigten Arbeitern unentgeltlihe Vorschüsse gewähre, ins Werk zu richten; und es hat mir Jemand, der hier den großmüthigsten und auf gellärtesten Gebrauch von seinem großen Vermögen macht, für die Grüu- dung einer ähnlichen Anstalt in Paris die ermuthigendste Hoffnung gege- ben. Es bleibt nun zu wünschen, mein Herr, daß ein Geseßgeber, der ein wahrhafter Freund des Volkes wäre, folgende Fragen in ernste Ueberlegung nähme: die Ernennung von Armen-Advokaten , die Herabsezung des úüber- mäßigen Zinses, der für die in dem Leih-Hause versezten Gegenstände er hoben wird, die Ausübung einer erziehenden Vormundschaft vou Seiten des Staates über die Kinder der Hingerichteten und lebenslänglih Verur- theilten, die Reform des Abschnittes im Straf-Gesepbuche über den Miß- brauch des Vertrauens, So wird denn vielleicht dieses Buch, das noch kürzlich erst mit so vieler Bitterkeit und Heftigkeit angegriffen wurde, we- nigstens einige gute Früchte getragen haben. Genehmigen Sie, mein Hert, den Ausdru> meiner lebhaftesten Dankbarkeit und die Versicherung meiner aufrichtigsten Hingebung. Eugen S Af Einige Blätter hatten die Aufführung von Meyerbeer's „Prophet zie nahe bevorstehend angekündigt, Die Gazette musikale glanbt aber