1843 / 117 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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sind dadur wieder etwas ermuthigt worden und bleiben vorläusig.

Daß sih an diese Ruhe in der Hauptstadt und im Piräus aber Hoff

nungen im z E E bis jeßt mit den Wahlen begonnen wurde, z. B. in Vostizza und Ka rytena, j: y i fa Bei beiden siegten die Leute des Kriegs-Ministers Londos und Kolo

fotroni?s Palikaren über die Gegner. Makryjannis dürfte, offenbar

Allgemeinen knüpfen ließen, is leider nicht der Fall. Wo

da sind die Erfolge niht ohne Gewaltthaten erzielt worden.

aus Eifersucht über den militairishen Einfluß Kalergis", vielleicht

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Athen verlassen und si< auswärts einen Wirkungskreis suchen, doch möchte ih in dieser Beziehung nichts verbürgen. Gewiß is nux, daß Makrgianni?s Palikaren dur< Kalergis* Reiter {hon mehr denn ein mal von Gewaltthätigkeiten abgehalten worden sind.

Am 30. September wurde der Namenêtag Sr. Majestät Königs festlich begangen. Ju der Hermesstraße, wo sie sih mit der Aeols\traße kreuzt, hatte man einen großen Triumphbogen errichtet, welcher no< heute steht, weil Morgen der Namenstag der Kömgmn gefeiert wird. Die Juschriften „der constitutionelle König“ und „det 15. September‘ mochten für Jhre Majestäten, als Höchstdieselben im offenen Wagen zur Kirche fuhren, wohl eben so wenig zu ange nehmer Erinnerung dienen, als für uns Deutsche, indessen bewies sich sowohl der König als die Königin gegen die jubelude Menge freund lih. Sonst verbirgt wenigstens die Königin ihreu Kummer Uber die täglichen Vorkommnisse niht mehr so sehr, als anfänglich, und man sagt sich, daß Jhre Majestät gegen ein längeres Verweilen in Athen lebhafte Abneigung ausdrü>e. Kalergis fungirte bei diesem Fest zugleich als Adjutant des Königs und als Militair-Gouverneur,

Maurokordato, unser bisheriger Gesandter in Konstantinopel, ist gestern hier angekommen. Seine Zurückberufung dürfte jedoch eher ein erster Schritt zu seiner Exilirung als zu seiner Ernennung an

Metaras? Stelle sein, da auf ihm der Haß gegen alle Fanarioten lastet. Koletti ist no< niht hier angekommen. Von 1hm erwarten

die Progressisten nichts, da man allgemein der Meinung i S Werde sich die Ansichten des französischen Kabinets angeeignet haben, welche man für antirevolutionair hält. Baron Lyons und Herr Katakazi werden dagegen als Stüßen der gegenwärtigen Ordnung der Dinge angesehen,

Fch kann ein Gerücht nicht unerwähnt lassen, wonach die Pa! teihäupter, welche jeßt regieren, fest entschlossen sein sollen, die Na tional-Versammlung uicht hier, sondern auswärts abhalten zu lassen, \heinbar natürli, um fremden Jutriguen einen nur geringeren Ein fluß zu gestatten, ineder Wirklichkeit aber, um den König nicht i Berührung mit den Repräseutanten der Nation kommen zu lassen. Niemand wagt es übrigens, über unsere Zukunft, au<h nur über die nächste, sih eine Meinung zu bilden, bis nicht irgend eine Beschluß fassung der drei Schubmächte vorliegt. Möchte nur eine solche ein treffen, ehe ihr die Ereignisse allzu weit vorausgehen.

Das abgehende Dampfschiff zählt wieder viele Passagiere, Un ter den heimkehrenden Deutschen befindet sich der bekannte Ordonnanz Offizier des Königs, Hauptmann von Steinsdorf aus München. Se. Majestät soll gewünscht haben, denselben um sich zu behalten , aber vergeblich, Ich füge diese Bemerkung hinzu, da sie in Aller Mund ist, ohne sie, wie manches Andere, vertreten zu können.

Man hört von verwiüstenden Stürmen im s{warzen Meere. Der Handel sto>t in Folge Geldmangels außerordentlich.

TÜLREe L Ueber die zwischen Montenegro und den Gouvernements der

angränzenden türkischen Provinzen bestehenden Zwistigkeiten meldet d G 10), Oftober von Türkish=Albanien Folgendes :

„Es ist nun kaum ein Jahr verstrichen, seitdem zwischen dem Bladika von Moutenegro und zwischen dem Wesir der Herzegowina, welche beide damals zu einer Konferenz si<h in Ragusa eingefunden hatten, die Unterhandlungen über den Bezirk von Grahovo statt fanden, Zu dem nämlichen Behufe war auf die zweite Hälfte des ili d eite Zusammenkunft in Slivglie (zwischen Ostrog und Niksich) verabredet wordenz nachdem jedoch die Ergebnisse hiervon ungünstiger Art gewesen, so kamen bald danach die schon lange vor ausgesehenen Feindseligkeiten zum Ausbruche. Die Türken griffen das zum Gebiet von Grahovo gehörige Dorf Grahovaz an, verfolgten die daraus vertriebenen Einwohner bis zum Strome Rieka und kehrten, nachdem sie die Dörfer Grahovaz, Vilusse, Spille und Zagore in Brand geste>t, nah Klobuck zurü.

„Die Streitkräfte, welche der Wesir von Mostar in der Herzego wina im Monate September zusammenzog, sollen si<h auf 15 bis 15,000 Mann belaufen. Der Vladika von Montenegro hielt mi

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mit einem Corps von 5 bis 6000 Mann die Hochebene von Grahovo und das Dorf Umaz beseßt. j

„Eben so war es zwischen den Montenegrinern und zwischen den Türken Albaniens zu einem Gefechte gekommen, nachdem der Pascha von Skutari dem Wesir von Mostar seine Mitwirkung zugesagt hatte. Und wirklich au<h war der Pascha von Skutari mit allen Leuten, welche er aufbringen konnte (5 bis 6000 Mann), ins Feld gerüdt, so wie er au< von Dulcigno und Antivari mehrere große bewaffnete Schiffe in den See von Skutari hatte hinab kommen lajfen.

„Nach einem fruchtlosen Angriffe, welchen die Türken den 17, und 20, September nah der Montenegriner Gegend bei Godigne und gegen die Felsen-Jusel Vragnina unternommen hatten, erneuei ten sie mit zahlreihen Schiffen, deren einige mit {werem Geschüße

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versehen, den 21sten den Angrisf gegen Vragnina und gegen das Fort Lesendria, welches auf einem nahen Felsen-Eilande liegt, und vertrieben die Montenegriner aus Vragnina, Zu Lesendria wurden von Leßteren 9 enthauptet und 19 gefangen genommen; zu Vrag- ning sind ihrer 8 im Gefechte geblieben,

P „Bei diesem Sturme waren die Albanesen von dem unker dem Pascha von Skutari, Osman, steheuden Mustapha Beg befehligt, Bragnna ist, nachdem alles darin mit Feuer und Schwert verheert war, geräumt worden; Lesendria hingegen wurde fortwährend besebt gehalten, E

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fen O N u Tage (den 21, September) hatten die Tür-

R TEO vou Antivari befehligt, den Punkt U duo Uschia,

unweit dem Bazar vou Vix, d das Dorf 2alkovi Oa GräulinisCuf bem Sutasis ann das Dorf Zalkovina und die inb Q ad D uturmam=Berge angegriffen, wurden aber nach Ie DEE Se S auf allen Punkten zurückgedrängt Hierauf hatte Os Daf 4 rot S Au) O a ult Welt E Las Stelle Pascha mit seinen Streitkräften bei Preschia, O L „m welcher die zwei Nahien Rie>a und Cernizza zusammenfließen, sein Lager aufgeschlagen.“

Der Ofsêrvaätore Trifstinobestätiat nah Borid

Cattar G Sitober bt j \tatigt nah Berichten aus

A E E S tober die obigen Nachrichten, und fügt hinzu daß bei Abgang der leßten Meldungen \sih das (no< unverbürate) Gerücht von einem zwischen den Mo! inter pra A et m zwischen den Montenegrinern und den Türken ab- geschlossenen Waffenstillstande daselbst verbreitete.

Eisenbahnen. Berlin-Potsdamer Eisenbahn. In der VVoche vom 17, bis incl. den 23, Oktober c. subren auf der Berlin-Potsdamer Eisenbahn 8159 Personen.

Berlin-Frankfurter Eisenbahn. In der VVoche vom 15. bis 21. Oktober sind auf der Berlin-Frank-

furter Eisenbahn 3525 Personen besördert worden.

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nach Berichten von der Gränze

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| Marktvreise vom Getraide. Berlin, den 23. Oftober 1843,

Zu Lande: Weizen (weißer) 2 Nthlr. 3 Sgr. 7 Pf., au< 2 Nihlr. 1 Sgr. 2 Pf. und 1 Rthlr. 22 Sgr. 10 Pf.; Noggen 1 Rihlr. 16 Sgr. 2 Pf, au< 1 Rihlr. 12 Sgr. 4 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr. 7 Pf, auch 1 Rtblr.z kleine Gerste 1 Rihlr, 3 Sgr., auch 28 Sgr. 10 Pf.; Ha fer 24 Sar., auch 20 Sgr. 5 Pf.z; Erbsen 1 Rthlr. 20 Sgr. 5 Pf,, auch 1 Ntblr. 13 Sgr, 2 Pf.z Linsen 2 Nthlr. 12 Sgr., au<h 2 Rthlr.

Zu Wafser: Weizen 2 Nthlr. 6 Sgr.,, auch 2 Rthlr, 2 Sgr, 5 Pf.z Roggen 1 Nthlr. 19 Sgr. 2 Pf., auch 1 Rthlr. 18 Sgr. z; kleine Gerste 1 Rthlr,z Hafer 20 Sgr. 9 Pf., auh 19 Sgr. 7 Pf.

Sonnabend, den 21, Oktober 1843.

Das Scho> Stroh 7 Rthlr. 15 Sgr., auch 6 Rthlr, 15 Sgr. Der Centner Heu 1 Nihlr. 5 Sgr., auch 25 Sgr, |

Breslau , 20. Okt. Handelsbericht, (Schl. Z.) Ueber unse- ren Getraidemarft läßt sich seit unserem lezten Bericht vom 13ten d. nicht viel sagen, da dic schle<hten Wege und noch fortdauernder

Feldarbeite!

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und

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men werden, Die Preise erhielten sich demnach ziemlich unve1

wurden für neuen gelben Weizen 50 a 54 bis 55 V

Scheffel nah Qualität bezahlt, für neuen weißen 53 a 57 Sgr. pr. Scheffe Alter Weizen findet viele Frage, doch kommt davon äußerst selten etw

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Handels - und Börsen -Uachrichten.

Zusuhren de! l

flein bleiben, die

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zugesührten Qualitäten Fxport nicht eigneten und die angetragenen Pöstchen nur meistens zum Kou

gewöhulich mit neuem

in reeller Waare an den Marft, da das Vorkommende Weizen gemischt ist, doch fanden dergleichen Partícen zu 57 Scheel für gelben, und 59 a2 62 Sgr. für weißen willige 9 Die Frage nach Noggen hät unverändert an und haben gemeldeten Preise von 39 a 42 Sgr. pr. Scheffel behauptet. Gerste in guter Qualität 1 a 2 Sgr. pr, Schfl. höher

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zu Boden genommen we

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Qualität, Roth Nehmerz |

mittel 4117 a 135 Nthlr. pr. Ctr. bezahlt. Weißer Kleesamen ohne Umgang. Rüböl, rohes, Loco-Waare mit 117 a Nthlr. pr. Ctr. bezahlt; auf Licferung 12 Rthlr. Spiritus in loco fnapp und sür Kleinigkeiten mit 85a R E 60 Quart a 802% Tr. bezahlt, auf Lieferung in den spateren Monaten auf Ta MUEDIT Gevattait S | Zink loco zu 65 a 6 Nthlr, 55 Sgr. iges gemacht Stettin, 21. Okt, Getraide-Marktpre1]e. Weizen Nb 25 Gal VIS 2 1 qt Roggen . | 13 / 164 Gere. 1 1 2 D) aler -. 2 e B E Erbsen . j 1 127 [ 15 Magdeburg, 21, Okt, Hochske1 und niedrigster Getraide - Markt- preis pro Wispel, e l Weizen; 495 44 Rihlr, Gerste: 285 28 Ilhilr. Noggen : 41 38 Haser: 19 18

Je L gewordene holländische nicht ungut tlares Licht fester, DeSq

meinen ist der Börsen -

Gespannt ist aber, daß die Negierung endlich nicht mch1 svielt. Die spanischen und griechischen Wirren halten die Börse natürlich wiewohl sie auf die Harmonie

flüssiger. lobt es

auch etwas vertraut,

Paris, 19, Okt, scbäfte gemacht; die

unverändert. 43 Sgr. pr. Schfl. rafen < mußten dieselben größtentbeils rden, Die wenigen Sommer

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los oh Jt d 114 DVeachli auc) mi!

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holländischc n Fonds un 1stig, allein s iber leuchten. Die holländischen ¿Fonds leichen vou den österreichischen die lUlmsa aber immer man auf die Entwicelu

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ganzen Dauer der Börse nur um 5 Centimen und schlossen die erstere zu 81, 80, die leßtere zut 121, 10, B eee B Os e Den 24. Oktober 1843. | i E L ms « L »r, Cour. : E Pr Cor Fonds. |8 E E S A | Brief. | Geld. Brigf, Geld, jem, 1 3 Ia Pots. Eisenb.' 5 | 159 St. Schuld-Sch. |35 (4 1035 Î A E i023 N c S 193 - do. do. Prior.O0bi.! 4 j Pr. Bugl. Obl1.30.| 4 | 102% - i É 1-7 N A QO1 Med, Lpz. Biseub. - Ed Lia C2 Aa 5 s E do. do. Prior. Obl. 1 10:3; Kur- u. Neumärk. L 3 13 6 Ä Brel, Anb. Eisenb. 145%; 144 SchuldJverschr. 37 1021 / 1 F j E 4 0 L : E Qu 162? do. do. Prior, Obi, 4 ).»7 E S 2s 8 Dies Rib Bisonb. O 74% E D M Po Od 933 Westpr. Pfandbr. 3575| 102 i N c -1 z P E Rhein. Biseub, 2 (95 Grossb. Pos. do, 1 106 106 5 j 4 o6 31 101 3 + Flo. do. Prior. Obl.| á 96 —— O S E 12 Brl. Frankf. Eisb.| 5 1241 s »{. 5 è Y a Ostpr. Pfandbe. 957 E 2 do. do. Prior. Obl.| 4 E 104 » )- E o ; do. I T O Selle, Rieb 4 111 L l 10! s u, Neum, do, 22 He 1003 S 117 L 116: Seblesischbe do. |95| 1014 )OZ ao do LLB. 117 / 116! | Gold al marco. —_— ——— Magdeb. - Halber Friedrichsd’or. 13 13% städter Eisenb, 1 115 And.Gidm.à5 Th. 12 i Bresl- Schweidn.- Discouto, 3 4 Freibae. Eiseub. 1 e T | Er Vour. W echaeci- Ou & | Thle, zu 30 Sgr. | Ber |[ Geld. Amsterdam .««-ooo oooooooo. 250 FI. Kurz 141 / O S 250 FI. 2 Mi. 140% E Hamburg ae v o babsn e o odd odo oes e 300 Mk. Kurz 150 O e a ai Chef 300 Mk. | 2 Mt. s 149! Éondóli «ooo ca todte dodatdeatiedss L S. 3 Mt. 6 25 L énniqi Pi eid s i Ge O Me ELAS 300 Fr. 2 Mt. 80 795 Wilen n 20 N a ao odo abi a os 150 Fl. 2 Mt. 104 E Augsburg «een e ooooo ooooo d ¿ 1590 FL 2 Mt. 102% HORIAA aaen eee SE S 100 Thle. 2 Mt. | 99! 8 Tage | 100. a Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss. « 100 "1 ble. j 92 ut | 992 5 è | D935 Frankre a. M. WA voi edtaeo os 100 FI. 2 Mt. D 100 Rbl | 3 Woch, | - | 1073

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Amsterdam,

Kauz-Bill, —.

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Auswärtige Börsen,

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Neue Aul. 18%.

P aris, 19, okt. 5% Rente fiu cour. 121.10. 3% Reute fn cour. S1. S0.

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Wien Actien 1662,

, 19, okt. 5% Met. 1107. Anl. de 1834 1455. de 1839 1147. L E

5% Span. Rente 297. Pass. —. 4% 1002.

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Angekommene Fremde Hotel de Braudebourg. Freiherr Lon Schrö tter, Landes-Ocfonomie Präsident, nebst Gemahlin, Marienwerder, Gutsbesizer von Kiersfky und Baron vonHendrich und Fräulein vonuHend1 aus Posen. Regierungs-Rath Bauer, nebst Gemahlin, ans werder. Gutsbesißer Baron von Wülknii aus Happvenrade.

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Hotel de Prusse. Jhre Exc. die Frau General - Lieutenant von To! und Frl. von Owstien aus Neu-Bleien, Baron von Quillfeld

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Rittergutsbesizer, und von Engfort, Gutsbesißer, aus Hohenziethen Kaufmann Braune nebst Gemahlin aus Halle. Nother Adler. (Kölnischer Hof.) Kausleute Tochter, aus Stettin, Maehlerx und Sch umann

Nückfort, nebs

aus Tferlohn, K 11

melbein aus Barmen, Gerloff aus Magdeburg. Pastor Au e1 b ah aus Nelben, Dr. Weber aus Groß Neuendorf. Portugal. Gutsbesißer von Troschke aus Pfortt

Konig von >imon, Lieutenant a. D., nebst Gemahlin, aus Halberstadt. Particu Grohs aus Elbing, Niesius aus Stettin, Otto aus König

von Hagemann aus Graudenz, und Halpert nebst Gemahli li T

lers

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aus Níaga. Rentier Rinow aus Königsberg. Fabrikbesißer Thode aus Dresden. Fabrikant Micholts aus Hamburg. Gärtner, Kau] mann und Stadtrath, aus Halle, Kaufleute Mever aus Dresden, L'gaigles aus Hamburg, Betzhold aus Deßa und Halperi

aus Niga.

Kaiser von Rußland. Particulier Baron von Hochkir ch aus Br denburg. Kreis - Secretair Gattmann aus Troel (Zutsbef/i ><rüder aus Meserilz, und R ö fick e, nebst Gemahlin >chwedt a. Kaufleute Gerlach aus Frankfurt a. d. O.,, Völkma aus M

1 D S] «ta 1 t e p hf aua Gall d Wi1inants aus Slkelliin. Nechtsgelehrter Neu h off aus Halt

Hotel Stadt London. von Baßmakoff, Ober-Lieutenant 1n 4 serlih russishen Diensten, aus Peiersburg. Winterniß, Ka1je1 österreichischer Kreis - Steuer - Einnehmer, aus KomgSgraß. \BUlsdve] Hausen aus Bernsdorf, bei Stettin. Particulier Müggenberg Breslau. Kaufmann Berolzheim aus Hamburg.

lig von Preuß Kaufleute Deussen a (S < ff us Lyon, B c ben aus Posen und Koch aus

Goltel be Saxe Kaufleute Marshall, nebst Familie, a Tel ( Magdeburg und Barnecker aus Königsberg Varticulier Flemming aus Magdeburg. Gutsbeitzer von L

aus Lauenburg.

Mein barbi s Hotel Ga Lon Nee erg qutsbesißer Graf Fr. von Bassewiy, nebst Sohn,

Hotel de Nome. Jhre Excellenz die Frau Gräfin von Uw In Durchlaucht Fürst von Urussow, der Kaiserl. russische Hosrai Baldbin, Dr. von Adels son, Kaiserl. russischer >taatsra (Bent 1, sämmilich aus Petersburg. Tod d, Königl, großbrit. Lb und Todd aus London. 5

Gotel de Russie. Konzertmcister Niefstah1l a Stralsu

Kronvrinz. Nittmeister von Dannenberg ns (5 Nimptsch.

\ YBrtvathäusern Zuvperintendent Vila aus 111111 hr

P T U LTI CUPperinienc ( ( l Í bei Rausch, Major a. D, Lon Görßke aus G B 1 lemerstr. 29 bei Döbes Ion On De bsstt Famili IBildberg und Frau von Flemming nebst Familie aus Bukow, nenstr. 44 bei Dierbach. Amtsräthin Kramer aus Bultterseide lottenstr. 68 bei Friederich,

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Thaupunkt 1 O E: j 39? R —- 19° R.| Bodenwärme Ÿ 1

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S hansniele (Yaul Ce, Mittwoch, 25. Oft, Ein Sommernachtstraum, nach Schlegel in 3 Abth,

von Musik von Felix Mendelsfohn Tänze von Hoguet. Decorationen von Gerst.

Donnerstag, 26, Okt. Ein Sommernachtstraum.

Jm Konzertsaale: Pour le premier début de Mr. el Mad \rmand de Bongars, la premiére représenlalion de Pierre-le

Ronuge, pitce nouvelle cen 3 ¿poques, par MM. de ougemonl el Dupeuly. (Mad. Armand de Bongars remplira les

Teannelon, de Cornélie et de la Marquise d'Entraigues, ct Mr

róôles de

‘rmand de Bongars, ceux de Pierre-le Rouge, de OQuis Ae Gi du comle de Mondragon.)

Die resp. Abonnenten werden ersucht, ihre Abonnements Billeté bis am Tage der Vorstellung, Mittags 1 Uhr, abholen zu lassen, in

dem solche nach dieser Zeit weder im Verkaufs-Büreau, noch bei der Abend = Kasse verabsolgt werden können.

Freitag, 27. Oft. Konzert: O Ouvertüre. 2) Concertino für Flöte, komponirt und ausgeführt von Herru Briccialdi, 3) Arie aus ver Oper: Torquato Tasso, von Donizetti, gesungen von Dlle. Tuczek. 4) Andante und Variationen für Flöte über Motive aus der ODper: Die Puritaner, von Bellini, fomponirt und vorgetragen von Herrit Briccialdi. Hierauf: Das Nachtlager in Granada. (Herr Ditt, vom Stadttheater zu Breslau: Gomez.)

Zönigsstädtisches Theater.

Overn=Vorstellung.) Chiara di

Mittwoch, 25. Okt. (Jtalienische a |: ahlara, IUSICa (16 1a O

Rosemberg. Opera SemISerta n 2 AUE Luigi Ricci. h L a

“Terxtbücher in italienischer und deutscher Sprache sind im Billet Verkguss-Büreau und Abends an der Kasse à 9 Sgr. zu haben.

Der Anfang der italienischen Opern=-Borstellungen ist um halb 7 Uhr. Die Kasse wird um halb 6 Uhr geöffnet. i

Donnerstag, 26. Okt. Das bemooste Haupt, oder: Der lange Israel. Vor Anfang des Stücks: Ouvertüre: Akademische Erinne rungen, von H. Gödeke,

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Verantwortlicher Redacteur Dr. J, W. Zinkeisen.

Gedruckt in der Deer schen Geheimen Ober Hofbuchdruerei.

Beilage

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Marien-

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JInulauDd.

@ónigsberg, 1. Oft, Das Königl. Regierungs Kollegium Marienwerder zeigt 1i der hiehigen Zeitung an, daß der Königl, “e Regierungsrath und Baudirektor des hiesigen Regierungs ¿im Herr Karl Gottlieb Hartmann, Ritter des Rothen Adler dritter Klasse mit der Schleife, am 6. Oktober d. J. auf Geschästsreise plößlich gestorben ist. Das Kollegium sagt über die amtliche Laufbahn und Thätigkeit des Dahingeschiedenen : Seit dem Jahre 1793 als Bau-Beamter im Staaksdienjie, und ]eit dem «ahre 1809 zum Königl. Regierungs- und Bau=-Rath ernannt, hat V ’Norstorbene in seiner beinahe funfzigjährigen amtlichen Laufbahn

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L tbeils bei dem Königl. Regierungs Kollegium zu Danzig, theils in un i Mitte, auf dem fruchtbaren Felde seines wichtigen Berufs dem Vaterlande mit rastlosem Eifer zu nüßen gestrebt, Mehrere aroße Bauwerke, welche unter seiner Leitung und Beihülfe in der hiesigen 13 ausgeführt sind, und von denen wir besonders der Chaussee in Westpreußen, seiner thätigen von Sr. Majestät dem Könige Allerhöchstselbst huldreihs| anerkannten Mitwirkung bei dem <loß-Bau 1n iburga, und seiner eben so erfolgreichen als an (trengenden Bemühungen bei der mehrmaligen Wiederherstellung der ur große Uebershwemmungen zerstörten Niederungsdeiche im De irtement erwähnen wollen, werden den Namen unseres heimgt venen verdienstvollen Kollegen auch im dankbaren Andenken der

eit geraten.

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Breslau, 18. Oft. Nach dem heutigen Amtsblatte is am Präsidium des hiesigen Königl. Ober=Landes

richts eine ergangen, welche die Einrichtung und Ein endung der Conduiten - Listen über die Justiz-Beamten des hiesigen

ber-Landesgerichts-Bezirïfs betrifft. Die Königlichen und stabilen

ten d. V. von dem Ces

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)atrimonial - Gerichte, so wie die Patrimonial - Einzeln= Richter, welchen diese Verordnung mht binnen 14 Tagen zugehet, werden fordert, davon ungesäumte Anzeige zu machen.

Das heute ausgegebene Amtsblatt t die Verordnung vom 4. März 1833 in Erinnerung, welche den Orts = Behörden aufgiebt, dafür zu sorgen, daß die Kir- nach den Post-Normal-Uhren gestellt werden,

Minden , 13. Oft.

Kreis = und hen-Uhren

Stadt sezcerte vor \

Duiseldorf, 18. Ole C Z): Unseére aestern cin Fest, wie wohl kein zweites in ihren Annalen gufgezei net stebt, das 70jährige Amts=-=Jubiläum des Konsistorial-Raths, Pr. theol. Hartmann, ältesten Pfarrers der hiesigen evangelischen Ge meinde, der seit 68 Jahren seiner Gemeinde treuer und inuigstgelieb

ter Seelsorger und der Stadt allgemein hochgeachteter Bürger war. Ausland. Deutsche Bundesstaaten. Bayern. Aus Franken, 14, Oft, (M. J) Eine be

nertenswertbe Erscheinung ift es, daß unter den Auswanderungslusti ( die Zahl der Begüterten immer mehr zunimmt. Die direkten Abgaben sind bei uns verhältnißmäßig sehr gering, vielleicht geringer, als auderwärts, aber Alles klagt über die steigende Nahrungslosig der fortschreitenden Zersplitterung des Grundeigenthums natürli zummnit. Der Gewerbfleiß bietet wenig Beschäftigung. Gunderte vou Familien miissen sih auf wenigen Hufen verschuldeten andes ernähren. Es is gewiß bezeichnend, daß neulich ein bayeri

dem fruchtbaren Ober-Frauken berichtete, nun sei alle

{ches Blatt aus b vorüber, da man wieder Kartoffeln zu ejjen habe. Unter die

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Golz-= und Wilddiebstghl immer mehr überhand nehmen.

eld, D München, 19, Oft. Franz Lißt gab gestern im Odeon sein die Allerhöchsten Herrschaften mit ihrer Gegen

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erstes Konzert, das wart beehrten.

Sachsen. Leipzig, 22. Okt. Die hiesige Zeitung theilt na einem amtlichen Berichte über einen Unglücksfall auf dem Eisen hüttenwerfke Königin Maria zu Cainsdorf folgendes mit: „Königin Marienbütte, 14. Oft. Beim Heben cines Walzwerks - Gebäudes stürzten heute Mittags in Folge des Zerbrechens eines Balkens vier ¿ehn Arbeiter, theils Zimmerleute, theils Handarbeiter, gerade an der tiefsten, Behufs der Einlegung von Turbinen ausgegrabenen Stelle in den Grund des Gebäudes, und es wurden sowohl durch den tiefen Fall, als auch dur<h das nachstürzende ¿Zimmerwerk einige getödtet, mehr oder minder beschädigt. Ein Zimmermann und ein verschicden gleih na< dem Hervorzichen unter den Bei der ärztlichen Untersuchung fand sich au ihren Leichen feine außere Verleßung. Eine halbe Stunde na<h dem Sturze ver \chied ein Dritter. Elf Andere wurden mehr oder minder s{<wer verlezt. Nur Einer von ihnen war im Stande, nach Hause zu ge- hen. Nach der ersten ärztlichen Hülfsleistung wurden die Verlebten nah Zwickau in das daselbst neu errichtete Krankenhaus getragen. Eine Privat-Nachricht gedenkt noch, daß auch diesmal die Menschen= liebe der Bewohner Zwickau?s Alles aufbot, um den Verunglückten beizustehen oder Linderung zu verschaffen,“ ;

andert VOandarbeite! Trümmern.

Württemberg. Krailsheim, 12. Okt. (Schw. M.) Heute Nachmittag hat in unserer Umgegend ein furchtbarer Sturm gewüthet, Dächer abgede>t, Bäume eutwurzelt und die Marktstände auf der Messe bei Roth a. S. mit den Waaren beschädigt. Die hiesigen Biere haben wegen ihrer Güte sich im Laufe dieses Jahres cines fortwährenden günstigen Absaßes nach außen zu erfreuen ge= habt, \o daß sie uiht mehr hinreichten, um das Bedürfniß bis zu Ende des Spätjahrs zu befriedigen. Der dieëjährige gute und bil- lige einheimische Hopfen wird günstig auf die Beschaffenheit einwir= fen, da dic Erfahrung gelehrt hat, daß derselbe die Biere haltbarer macht, als es hin und wieder bei fremdem Hopfen, namentlich ame= rifanischem, der Fall gewesen. :

_ Hannover. $&aunover, 18, Okt. Die hiesige Zeitung bringt einen ausführlichen Artikel über das Uebungs-Lager des 10ten Bundes=Armee Corps bei Lüneburg, vom 24. September bis 10. Oktober, und die stattgehabten Manöver 2c., wie es scheint, nach amtlichen Quellen. Hiernach zählte das ganze Corps: G7 Schwa-= dronen Reiterei, 3489 streitbare Maun; 34 Bataillone Jufanterie 20,497 M.; 9 Batterieen Artillerie mit 58 Geschüßen, 1103 M : Pioniere und Poutonniere, 326 M.; Stäbe, Gendarmerie 2c, 81; Total des Armce-Corps: 25,496 streitb, M. mit 1079 Offizier= und 38957 Trupp-Pferden. Die 1. Corps-Division, Gen.-Lt. von der Decten, zählte 14,690 streitb. M,, nämlich Hannovergner: 8 Regt.

721 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung,

Mittwoch den 25k" Okt.

S L P A T T A M T L E E

2019, 16 Bat. Juf. 9910, 5 Batt. mit 573, 2 Comp. Ingenieur-Truppen 147; Braun- hweiger: 1 Regt. oder 3 Schwadr. Reit. 350, 3 Bat. Jnf. 1579,

Die 2. Corps

| Batt. 6 Geschützen Art. 86, Pioniere 26. eut. Landgraf Wilhelm zu Hessen, war 10,725

Maun stark, als: Holstein-Lauenburger: 1 Regiment Reiterei zu 4 Schwadronen 474, 4 Bat. Junfanterie 2197, 1 Batt. 8 Geschüben Art. 162, Pountonniere 105; Me>lenburger: 1 Reg. Reit. 4 Schwadr. 107, 5 Bat. Juf. 3010, 1 Batt. 6 Gesch. Art. 120; Oldenburger und Hanseaten: 2 Schwadr. Reit. 239, 6 Bat. Jnfant. 3801, 1 Batkt. 8 Gesch. Art. 162, Pioniere 48 M. Der Gesundheitszustand des Armee-Corvs war, troß der äußerst ungünst‘gen Witterung, vortre}ff

oder 24 Schwadr. Reiterei 30 Geschüßen Art. 5753

m, )

Division, General=Li

lich. Zu Lüneburg waren für 600 Kranke Militair=Hospitäler einge richtet. Die Anzahl der Krauken erreichte aber nur emen einzigen (den 4. Okt.) 328, also 17 pCt. der Stärke des Armee-Corps.

Lag Nach dem Abmarsche der Truppen am 10, Oktober blieben nur 120 Kranke in den Spitälern zurü>, Jm Ganzen waren 533 Mann frauk, also 2 Ct. der Gesammtstärke. An Unglücksfällen von bleibende1 Folgen hat man nur einen einzigen. Einem Artilleristen des holstein lauenburgischen Kontingents wurde bei der Bedienung des Geschübes die Hand zerschmettert, so daß er amputirt werden mußte. MúündDen, 18. Okt. Die lang ersehnte Ankunft des Dampf hiffs „Hermann“, welches gegen das Ende vorigen Monats auf dem Seewege über Havre, nah muthigem Kampfe gegen die Mee reêwogen, in Bremen eintraf, erfüllte uns gleich allen Bewohnern der Weser-Ufer mit der lebhaftesten Freude. Nachdem es in Bremen von der Direction und den 4 Administrationen der vereinten Wese1 Dampfschifffahrt unter Zuziehung von Sachverständigen geprüft und in allen Theilen als wohlgelungen und den fontraktlichen Stipulatio nen vollkommen genügend befunden worden war, begann es seine Reise hierher, wie in einem Triumphzuge. Ueberall wurde es mit lauten Zurufen der Freude begrüßt, und an den größeren Orten die dasselbe leitenden Direktoren und Actionaire noch mit besonderen Feierlich:- feiten empfangen. Am Sten d. M., Nachmittags, erreichte es in raschem Fluge unser romantisches Thal, wo Tausende seiner freudig harrten und es unter Kanonendonner und rauschender Musik mit Jubel empfingen. Der Tiefgang des Schiffes is 16 17 Zoll und legt dasselbe stromaufwärts fast 3 Stunden und stromabwärts 6 Ztun den in 1 Zeitstunde zurü>, so daß man in 6—7 Stunden von hier nach Hameln (Wasserweg 16— 18 Meilen) uud im Sommer in einem Tage aufwärts hierher die Reise wird machen können. Am 11. Ok tober bat ber „Oman f regelmäßige Fahrt auf der Oberweser

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Le G N x s I 9 ervssnet und wird Mittwoch und Sonnabend vLon hier 5 ameln abgehen,

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Oesterreichische Monarchie.

Naa, 30 C Œieiecr Bn) D De oe am 26\ten d. M. verspürten Erdstöße war um halb 9 Uhr Abends. Den 27sten wiederholte si< das Erdbeben, jedoch in s{hwächerer Art, um 2 Uhr, um 4 Uhr und um 11 Uhr 35 Minuten Vormittags, dann um halb 3 Uhr Nachmittags und um 10 Uhr Abends, Jn Be= tref der übrigen Erschütterungen, welche täglich und bis zu diesem Augenblicke fortdauern, wird die Zeit ihres Eintrittes verschieden an gegeben, Zu Malfi und Bergatto foll gestern um 3 Uhr Morgens ein ziemlich heftiges, und um 5 Uhr ein etwas {wächeres Erdbeben verspürt worden sein, die aber in Ragusa nur von Wenigen wahrge- nommen wurden. Das Barometer fiel heute hier auf 27 9" herab, das Thermometer steht auf +4 15° R. und die Witterung is regne ris<h mit Scirokkowind. Die traurige Erwartung neuer Schwinguit= gen, die durch ein sehzehutägiges Erdbeben leider nur zu sehr ge- rechtfertigt wird, und die furhtbaren Folgen, welche si in den Wohn gebäuden darans ergeben dürften, haben viele Einwohner genöthigt, die Stadt zu râumen und in den Vorstädten, so wie in Gravosa sh anzusiedelnz diejenigen, welche, sei es wegen des Verkehrs oder wegen Amtspslichten, zur Tageszeit an die Stadt gebunden sind, verlassen dieselbe gegen Abend, so daß man auf den Straßen nichts als die zur öffentlichen Ordnung und Sicherheit patrouillirenden Wachen er blift. Man fängt bereits an, die Häuser, welche am meisten gelitten haben, zu revariren und mit Eisenketten zu verbinden; das Dach des Militair-Magazins, genannt zum Felsen, welches auf die umliegenden Häuser niederzustürzen drohte, is abgetragen worden. :

Die Jusel Lesina hat so ziemlih um die nämliche Zeit wie in Ragusa erhebliche Erderschütterungen erlitten, Diejenigen vom 1Aten, l5ten und 27sten waren die stärksten. Den 15. September um 4 Uhr Morgens bemerkte man von dem Orte Lesina aus fast im Zenith ein sehr glänzendes Feuer-Meteor, welches langsam dem Horizonte zuzog und verlosch z cine zweite aber minder glänzende Erscheinung dieser Art verlosch noch schneller. :

Grossbritanien und Irland.

London, 18. Oft. „Getreu der Erklärung Sir Robert Peel's““, schreibt der Standard, „daß das gewöhnlihe Geseß die Regel seine Regierung sein folle, richtet der General - Anwalt seine Be- rufung gegen die Repealer nur an das gewöhnliche Geseß in seiner infachsten, ältesten und verfassungsmäßigsten Gestalt, wie es das gemeine Recht bestimmt. Auch richtet er sein Verfahren nur gegen so Viele wie nöthig sind, um der Berufung Gewicht zu geben. Die Prozedur bringt allerdings nur die Frage über die Geseßmäßigkeit der Repeal - Bewegung zur Entscheidung , sollte indeß die Bewegung sih als ebenso geseßwidrig ergeben, wie sie ohne Frage gefährlich und für die Sitten des Volkes verderblih ist, so wird es nöthig sein, durch strenge exemplarische Strafen von dem Beharren bei dem Vergehen abzuschre>en. Das Verfahren, welches der General-Anwalt von Jrland in dieser Beziehung eingeschlagen hat, kann den besten Erfolg nicht verfehlen. Die Repealer selbs werden einsehen, daß es Friede ist, ni<ht Rache, was die Regierung will... . Auch wird das Verfahren des sehr ehrenwerthen Herrn Smith seine Einwirkung auf die Konservativen in beiden Juseln nicht verfehlen. Von ihm werden wix Alle lernen, nah dem Frieden zu streben, jedes Rache= gefühl von uns zu weisen und selbst die Nothwendigkeit zu beklagen, welche die Strafe derjenigen, die den öffentlichen Frieden gestört haben, erfordert. Was uns betrifft, und wir glauben, Niemand ist in der Repeal - Association ärger geshmäht worden, als wir, so würden wir von Herzen wünschen, daß O'Connell und seine aht Genossen in der Gefahr glüd>li<h der ihnen drohenden Prozedur enthoben wären, vorausgeseßt, „daß sie sich nah einem Lande begeben würden, in welhem sie die Ruhe des Vereinigten Königreiches nicht länger zu stören vermöchten, denn wir wissen, daß die Entfernung dieser Herren eben so wirksam dazu beitragen würde, die schon verglim- mende Asche der Repeal= Umtriebe zu entfernen, als die {<werste Strafe, mit der sie heimgesucht werden können.“

Die \honende Weise, in welcher von der Regierung gegen die Repealbewegung verfahren wurde, wird neben dem Standard von dem eben fo ministeriellen Morning Herald gleichfalls überaus

gebilligt. Die Times, stolz darauf, daß ihr Wille, wie sie sagt, endlih geschehen sci, {ließt si< dem Lobe an, do<h fährt sie mit ihrem Rathe fort und giebt zu verstehen, baß strengere Maßregeln den Sieg der Minister vollständig machen würden. Nur das {wan= feude Benehmen derselben habe die Autorität des Agitators begrün- det; die Repeal müßte in sih zerfallen, sobald die Regierung unverzüg= li weiter gegen sie einschreite. „Die Minister“, heißt es, „haben Feuer gegeben; jcht kommt es darauf an, den Bajonett - Angriff zu unter= nehmen, so lange der Feind no< betäubt von dem unerwarteten Schlag is.“ Die Times meint damit die Unterdrückung der Siz= zungen des Repeal = Vereins, und hat an der Morning Poft die alte Verbündete, welche gleichfalls die Nothwendigkeit strenger Maß- regeln erweist und selbst das Einschreiten militairisher Macht ohne Weiteres anräth, Unter den Oppositions- Blättern herrsht eine Stimme über die Maßregel der Regierung; sie halten dieselbe alle für unwirfsam, weil die Freispre<hung O'Connell's dur<h das Gericht unzweifelhaft wäre. Den Repeal-Umtrieben würde alsdann dadurch neues Gewicht gegeben.

Die Aufmerksamkeit der Presse is für einen Augenbli> neben den politischen Fragen der Gegenwart durch eine Frage über den Jnfan terie -Tschako in Anspruh genommen worden , an dessen Gestalt der Prinz Albrecht, der bekanntlich Feldmarschall in der Armee i}, Anstoß genommen hatte, und den er in eine gefälligere Form umwandeln wollte. Die von ihm projektirte Kopfbede>ung soll si<h, der Be= schreibung zufolge, dem Hute der österreichischen Landwehr nähern. Die Königin, heißt es, war damit einverstanden, das militairische Publikum aber hattc sih gegen dieselbe ausgesprochen. Dessenunge-= achtet scheint die Ausführung nahe gewesen zu sein, Doch nahm sih der Herzog von Wellington der Sache an, und seiner Autorität gelang es, den alten Tschako zu konserviren oder doch die nöthigen Aenderungen zu mäßigen.

Das Stocfbörsen-Comité hat jeßt entschieden, daß die von den mexifanishen Agenten Uzardi und Comp. das vertragêmäßige Quan tum übersteigenden, von ihnen indeß no< nicht ausgegebenen, Stocks zum Betrage von 100,000 Pfd., nicht am Markte cirkuliren dürfen, und daß die mexikanishen Fonds fortan ohne die beiden lestfälligen Coupons notirt werden fönnen.

x London, Unterdrückung der Reveal-Agitation haben bis jeßt no< vollständigen Erfolg gehabt. Das Gerücht, O'Connell würde die Frage von dev Geseblichkeit der Repeal - Versammlungen vor Gericht bringen, hat sich nicht bestätigt; im Gegentheil, das Verhalten des Liberators ist von dem Augenblicke an, da die Regierung zu handeln begann, durch- aus passiv und auf die Defensive beschränkt gewesen. Er vermied es absichtlich, sich vor dem Volke zu zeigen, und die Repealer, welche die Erwartung auf eine bevorstehende Krisis nach Dublin gezogen hat, langweilen sih ohne Führer auf den Straßen; selbs das sonst gedrängt volle Theater des Repeal-Vereins sieht wahrscheinlich seinem baldigen Schluß entgegen, denn die Hauyt - Acteurs werden kleinmü thig und die Zuhörer fangen zu zweifeln an, ob das, was sie für ihr Geld hören, es auch werth ift.

Indeß giebt es, obschon dies Alles schr friedlih und ermuthi= gend klingt, doch Elemente in der Repeal-Agitation, die zu erreichen und zu zügeln weit schwieriger sein wird. Die Regierung kann die {lauen Rädelsführer dieser Conspiration mit den Schre>en und dem Getriebe des Geselzes verfolgen; der General-Quartiermeister kann mit deu Truppen im Lande Posto fassen, und die zügellose Volks menge dur< Bajonette in Schranken halten, aber die geheime Or= ganisation der Repeal= Bewegung liegt tiefer, und besteht in einer Form, über welche die Herrschaft zu erlangen zu den größten Shwie= rigkeiten gehören dürfte. Die wahren Repeal=Leiter sind die katho- lischen Priester ihre Gottes-Häuser sind die Sibße einer Agita- tion, welche furchtbarer is, weil sie im Namen der Religion und unter Autorität der Diener Gottes bereitet wird. Wie können aber die Werk zeuge der Regierung in die Zufluchtsstätten der katholishen Kirchen dringen, wo allwöchentlih nah der Messe bei verschlossenen Thüren jede Gemeinde zum Aufruhr angeregt und für Komplotts bearbeitet wird? Was O'Connell selbst betrifft, so habe ih schon längst seine persönlichen Beweggründe als käuflich und unredlich bezeihnetz mit den Priestern aber is} es anders, Hier zeigt sich die Energie eines angestammten Fanatismus. Sie haben feinen besonderen politischen wed, - sie bekennen si< zu feiner politischen Partei, sie verlangen selbst nicht eine Ausdehnung ihrer bürgerlichen und religiösen Rechte, sie haben ihren nichts

17. Oft. Die Maßregeln der Regierung zur y

C Glauben auf

Anderes gesetzt, als cine thatsächlihe Herbeiführung irländisher Un= abhängigkeit und römischer Oberherrschaft. Es ist keine Frage, daß diese Jdeen die Herzen von Millionen im Süden Irlands tief durch- drungen haben. Während O'Connell friedliche Agitation predigte, hatten sie allmälig Pläne zum Kriege vorbereitet *). Es war der

Advokat, nicht der Priester, welcher zum Frieden rieth. Der Diener der Kirche, der unter dem Schuße seines Ro>kes und seines Heilig= thums sprach, wurde fast ein blutdürstiger Enthusiast.

So werden wir wieder auf den Punkt zurü>gesührt, von wel- hem die britishe Politik in Jrland ausging. Gewalt hat die Unter- dri>ung, Milde die Versöhnung nicht bewirkt. Die Entfernung der Beschränkungen der Katholiken in Hinsicht ihrer bürgerlichen Rechte hat uns in 15 Jahren an den Rand eines Bürgerkrieges gebracht. Roms imperium in Imperio erhebt sein drohendes Haupt gegen die Krone Englands, und der Kampf vor 300 Jahren i} no< immer unentschieden. Es gab zwar Zeiten, wo es in der That möglich war, dur eine gegen die Katholiken nachsihtigere Politik den Sturm einigermaßen zu beshwichtigen. Ein Konkordat mit Rom hätte negozürt werden, die Bildung der katholischen Geistlichkeït hätte man auf besseren Fuß stellen müssen, und selbst eine Geldbewilligung hätte vielleicht vom Staate für die katholische Geistlichkeit gemacht werden können; aber i<h glaube dennoch nicht, daß diese Konzessio nen den Frieden erkauft hätten. Die fkatholishe Priesterschaft Jr=

lands is von einer ingrimmigen, unversöhnlihen Feindselig leit gegen dis keßerishe Regierung Englands durchdrungen. Sie hat die politischen Leidenschaften des Volkes in demselben

Verhältniß entwid>elt, als sie die Lehren ihrer Kirche einpflanzte und die Zunahme des finstersten Aberglaubens beförderte; ja, ih behaupte mit tiefem Bedauern, der ich von einer mehr als gewöhnlichen Ver- ehrung für die Würde und Stabilität der römischen Kirche durhdrun- gen bin, ihre Priester in Jrland haben ihre Autorität zu den shle<- testen Zwecken hergegeben und in Zeit und Art, auf das Volk zu wirken, dieselben Abscheulichkeiten begangen, welche in früheren Jahr=

x) Wi c, e N mlung zu Lismore am 24. ) Wir verweisen auf die Repeal - Versammlung 3 in großer

September (Allg. Preuß. Ztg. Nr. 100), wo die Geistlichkeit sich 5 Zahl eingefunden hatte und wo es O'Connell nur mít e gelan tigen, sächlichen Feindscligkeiten geneigte Stimmung dersel ha l pre j „Jch bin nicht als Abgeordneter hier“, erklärte eut i sent ‘ha F ebe aber versichern, daß ih zu Hause 7000 Mann zurü V uctért, L reit sind, mit mix in den Kampf zu ziehen,