1843 / 118 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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fatholischer Könige voll=

hunderten die Beichtiger und Jnquisitoren brachten. La Plata - Staaten.

- Paris, 18. Oft, Auf dem Wege über England erfährt wieder Neueres über den Stand der Dinge in Montevideo bis Jn der Nacht auf den 14ten hat die orientalische Re gierung Depeschen erhalten, welche meldeten, daß der General Ur ( i einer {wachen Abtheilung von etwa 200 Mann, den

quiza mit j<hwad Ó von < Fe traurigen Ueberresten seines Corps, nit sern von der Stadt Mon

mai! ) 12. August.

tevideo selbst bis an die Meeresküste gedrängt worden war. Der General Nuñez, dem nah seiner Niederlage es gelungen war, etwa 150 Mann zusammenzubringen, ist von neuem geschlagen worden und hat si< zu Rosario mit uur 30 Maun eingeschisst. Die nah Mon- tevideo gekommenen Ueberläufer vou Oribe's Armee sagten aus, daß

unter dessen Belagerungs-Truppen große Unzufriedenheit und Nieder geschlagenheit herrschte, einerseits wegen der harten Strapazen und Entbehrungen , die sie zu ertragen hatten, andererseits wegen der mehr und mehr unter ihnen sich feststellenden Ueberzeugung von der Unmöglichkeit, die Stadt Montevideo zu nehmen.

Die Berichte über die fortwährende Regierungsweise des Difkta tors Rosas zu Buenos = Ayres lauten nah wie vor höchst beklagens werth, Er sebt ohne Unterlaß sein Plünderungs= und Aussaugungs System fort. Am 25. Mai wurde, um ein ret treffendes Beispiel anzuführen, das Haus eines Franzosen, der eine Schenke hielt, plöß li< von nicht weniger als vierunddreißig Polizei - Ageuten umringt, die sofort in dasselbe eindrangen. Man fand darin neun Personen vor, von denen aber nicht eine einzige bewassnet gewesen sein soll. Dessenungeachtet sollen diese Agenten über dieselben hergefallen jein und sie furchtbar nußhandelt und verstümmelt haben. Es ist zu wün hen, daß eine Uebertreibung in der Angabe liegen möge, nah wel- her einige an dreißig Wunden davongetragen haben sollen. Zwei sollen daran gestorben sein. Die Brigg „„Tactique‘“, die einen Monat zuvor nah Buenos-Ayres abgeschi>t worden war, um an den franzö ischen Gesandten Herrn de Lurde die Nachricht von dem von so furcht- baren Neben-Unständen begleiteten Morde an zwei Unglücklichen dez französischen Hülfs-Legion zu überbringen, war damals noch niht_ in Montevideo zurück eingetroffen, und es scheint, daß der französische Contre-Admiral Massieu de Clerval darüber einigermaßen beunruhigt

war, da er das Kriegsschiff „Dupetit Thouars“ abgeschi>t hatte, sio aufzusuchen. Die Regierung der orientalis<en Republik hatte Herrn Florencio Varela, einen der ausgezeichnetsten Männer des Landes, mit einer besonderen Mission an das Kabinet von St. James

beauftragt.

Notizen über die australischen Kolonicen.

Die Kolonie Süd-Australien mit der Hauptstadt Adelaide, westlich von

Port Philip und östlich von der Niederlassung am Schwanensflusse belegen,

hat bei ihrem Entstehen im Jahre 1836 mehr, als irgend eine der anderen Kolonicen, die dffentliche Aufmerksamkeit im Mutterlande wie auf dem Kon- tinente auf si gezogen. Worin diese Celebrität ihren Grund habe, darüber blicb die Masse des Volkes im Dunkeln; genug der Strom der Aus- wanderung hatte seine Richiung dorthin genommen und man folgte dersel- ben blindlings. Jn den folgenden paar Jahren kühlte sich dieser Enthu siaómus allmälig ab, man konnte sich nicht länger verbergen, daß der Er- folg weit hinter den Erwartungen zurückblieb, und später noch lauteten die Nacbrichten von dorther schr betrübend. Zur Erklärung dieser Erscheinung

1115

zuvörderst bemerkt werden, daß die Colonisation Süd-Australiens und

muß Port Philips auf Bedingungen basirt war, die bei den älteren Kolonicen Neu-Süd-Wales und Vandiemensland gar nicht und bei der Niedeilassung

am Schwanenflusse nur theilweise stattfanden. Vandtemensöland und Neu

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1 zwei bedeutende Voriheile, es erhielt nämlich ein Jeder, nach Verhältniß

| |

Süd - Wales waren nämlich ursprünglich zur Aufnahme von Verbrechern | l

bestimmt und wurden erst später freien Ausiedlern zugänglich, Um die Aus wanderung dahin zu befördern, gewährte die Regierung dem Einwanderer }

Allagemeine

des eingeführten Vermögens, eine Stre>e Landes als freies Eigenthum und war zugleich zu den Diensten einer Anzahl von Sträflingen berechtigt, die er bei dem Betriebe seiner Wirthschaft ohne weitere Vergütigung be schäftigen konnte.

Die Niederlassung am Schwanenflusse, jeßt au< West - Australien ge- nannt, war die erste freie Kolonie jener Gegend ; die Auswanderer dahin (‘der bedeutendste unter ihnen war ein Verwandter Sir Robert Peel’s) batten es sich ausdrücflic) bedungen, daß die Regierung keine Verbrecher dahin schi>e; die unentgeltliche Vertheilung von Landereien aber wurde auch hier bewilligt.

Die junge Kolonie war stolz auf thren Vorzugz statt aber, wie man erwartet hatte, {nell aufzublühen, zeigte sich von Anfang an ein Mangel

an Lebenskraft. Die wohlhabenderen Ansiedler zogen allmälig nach Ban diemensland über, Andere, dur< Verhältnisse an ihre Scholle gebunden,

verharrten, besseren Zeiten entgegenschend, während Hunderte und darunter zablrei<he Familien, in ihren Hoffnungen getäuscht, von Mitteln entbloßt, sich nach allen Richtungen hin zerstreuten, um 1gend Existenz zu be

grunden,

eme

Dinge hat

Dies war der Stand der um das Jahr 1831 und seitdem der Schwanenfluß sich wohl nur wenig neuer Ankömmlinge zu erfreuen gehabt, doch lauteten in jüngster Zeit die Berichte von dort erfreulicher. Mittlerweile < im Mutterlande Bedürfniß er gemacht,

1 zu eröffnen und Mittel dazu gefunden zu 1834—393, 1n Parteien

11

IBgar L

jatte das immer sühlba1 dem vanderung glaubte man das sicherste Dieser Gegenstand erregte besonders in der allen Kreisen der Gesellschaft das lebhafteste Jnteresse, es traten geaen und für die bestehenden Prinzipien der Colonisation auf, Bischof der englischen Kirche schrieb darüber.

Man beschäftigte sich hauvtiächlih mit der Frage + durch welche Mittel eine freie Kolonie die erforderliche Menge von Arbeitskräften herbeiziehen fönnez; Geld sei allerdings auch nothwendig, und dies wird von l

den wohi- habenden Auswanderern des Mutterlande

zeit von

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3 mitgebracht, welche die bedeutenden

Kosten der Ueberfahrt nicht \<heuenz dic Klasse der Arbeiter aber je1 nicht im Stande, diese Kosten aufzubringen und ziche es daher vor, nach den näber belegenen Vereinigten Staaten Amerikas zu gehen. Man schlug

daher vor, die Ländercien ferner nur zu verkaufen, auc) große Strecken zu

verpachten und die Einnahme, die sogenannte Land - Revenue, darauf zu verwenden, nüßliche Arbeiter aus dem Mutterlande herbeizuziehen. Hier-

durch hoffte man die Uebelstände zu bescitigen, an denen die Niederlassung am Schwanenflusse gelitten. Man sagte: die freie Ländervertheilung sei Ursache, daß die Ansiedler, immer nur dem reichen Boden nachgehend, sich weit umher zerstreuen, sih auf diese Weise isoliren und }o des gegenseitigen Beistandes und der Vortheile verlustig werden , die aus einer geregelten Arbeitsvertheilung (division of labour) jeder bürgerlichen (Gesellschaft erwach sen müssen,

Dieses Svstem der „Conceniration““, wie man es auch in den höheren Kreisen des Mutterlandes viele in den Blättern angepriesen, aucb Privat=Jnteressen mischten sich hinein, und fo erlangte der Gegenstand jene Celebrität, der wir 1m Eingange gedachten.

nannte, fand

Anhänger, ces wun

Es fanden si<h bald in England Spetulanten , die Landerctlen vo Di Regierung erfauften, eine große Anzahl Arbeiter, met mil Familien, anwa ben, deren Neisckosten von dem Gouvernement aus Del Land-Nevenüe e1 stattet wurde, und der Südkiste Neu-Hollands zueilten Dem Systeme „der

1 Adelaide“ emporsteigen,

Concentration““ getreu, ließ man bald etne Siadt,

a} naa Mhait (6 ia halb aus8gebauten Wajst

die Neuangekommenen drängten sich 1n den höófen, die eingeführten Kapitalien wurden 11 Ländercikäufen angelegt, Ban fen ließen ihre Noten coursiren, kurz diejer j einer (Gesellschast zeigfc bereits eine Thätigkeit, wie man sie nur ig gegründeten Staaten

antri}t.

Auf der entgegengesezten Seite der Bochses-Straße, in dem blühenden Randiemensland, {ah man jenem Treiben mit der Cmpsindung zu, die uns der Anblick eines Unerfahrnen gewährt, der irgend ein nißliches, aber gefährliches Werkzeug handhabt, Die Blätter berichteten von der Menge von Segeln, die in Adelaide angekommen scien, von den vielen CEinwande- rern, aber vergebens suchte man nach Auskunft über den Zustand Del Schaf- und Vichheerden, über die Fortschritte 1m Ackerbau. Es zeigte sich auch bier, daß Maßregeln, die ins praktische Leben einzugreifen bestimmt

sind, sich nur dann bewähren konnen, wenn fie ein Nesultat der Erfahrung gewesen. Das System der Concentration aber war auf dem entgegenge j den Gegenstand nur aus

seßten Punkte der Erde ersonnen, von Köpfen, die

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der Beschreibung kannien, Wie hätte man auch sonst übersehen können, daß die Schaszucht, und darauf sind jene Kolonieen hauptsächlich angewie- sen, ausgedehnte Ländereien erfordert, weil die Heerden nicht wie in Europa fünstlih ernährt und daher fonzentrirt werden fönnen, sondern, da fie ledig lich von wilder Weide leben und zu allen Jahreszeiten, Tag und Nacht int Freien bleiben, ein grofes Terrain erfordern. Eben so zerstreut müssen auch die Heerdenbesißer felbst von einander leben, weil ohue stete Aussicht Herrn in den Kolonicen kein Geschäft gedeiht, Wie hätte man sonst Mißgriff gethan, Tausende von Leuten dahin zu schien, die von ihrer Hände Arbeit leben sollten, ohne vorher zu untersuchen, ob die dortigen Berhalt nisse es gestatten werden, sie sofort in Thätigkeit zu seßen.

Bald kam man auch in Adelaide zur Ueberzeugung, daß der Zustand cin unnatürlicher sei; denn während man in den benachbarten Kolonieen dringenden Mangel an Arbeitern litt, wanderten Hunderte kräftiger Menschen in den Straßen der neuen Stadt arbeitslos umher und die geringsten Be dürfnisse des Lebens mußten eingeführt werden. Nun ergriff man, was zuerst hätte geschehen sollen; der Pflug durhfurchte den jungfräulichen Boden, die fernen Triften benußte man für Schafheerden, denn nur au} diesc Weise lassen die reichen Hülfsquellen des Landes sich dauernd benugen Daß auch hier viele Menschen in Noth und Unglück gerathen waren, laßlk ich leícht abschen, und cs wäre nur zu wünschen, daß dergleichen Beispiel allenthalben zur Warnung dienen mogen.

ie das Concentrations-Svstem sich im Port-Philip bewährt, daruber mitzutheilen dürften wir später einmal Veranlassung nehmen, hier bemerkten wir \{licli<h nux noch, daß die neuesten Nachrichten aus Adelaide k

digender lauten; im Februar d. J. betrug die Zahl der Einwohne1 16,000, del

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_— e - , Z y chm ein Viehbestand: an Schafen 360,009, Hornvich 23,400, Pferde 2000, wein und Ziegen 15,000, das kultivirte Land wird, gewiß seh itberlteven, auf 20 000 Acres angegeben. Die Woll-Ausfuhr betrug im Jahre 1840 33,000, 1841 0 )O,V0U, gus ,, , DIETI U il ori dsy 4 1842 00,000, 1845 1,200,000 Pfd. z auch leßlere AUgaof uver} e1tcî das Verhältniß zum Schafbestande viel zu schr, um Glauben zu verdienen, )/ - “A 4 Etsenvahnen t. Die von dem provisorischen Comite de1

S L / a Elberfeld, <1. V ie von dem bergish-märkishen Eisenbahn-Gesellschaft auf den 18. |

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rufene General Versammlung der Actionaire hat un Y

des Ober-Bürgermeisters von Elberfeld am 18. und gent ädtishen Rathhause stattgefunden und 1st aus g und Gegenden, welche von der projektirten höchstwichtigen Bahn ber | werden, sehr zahlreih besuht worden. Die Verhandlungen un faßten den ganzen, von dem provisorischen Comité vor der General

Versammlung den Actionairen im Druck mitgetheilten Entwurf

u Allerhöchster Sanction vorzulegenden Statuts, und wurden 9 allen Seiten mit demjenigen warmen Juntere]se geuhrt, welches in dei

ohen Bedeutung der Grundbestimmungen über die projektirten Anschlü die Verlältnisse zum Staat, die Verwaltung u. i M, Ugturlic

gründet war. Nach dem Schluß der Diskussionen über das Statut ward die Wahl der Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des

Rerwaltungs-Raths vollzogen, welcher bis zur Ertheilung der Al

höchsten Konzession fungiren wird, und beguftragt 0, Tofore L Cr

und später, nach der Seitens des Staats ausgesprochenen Zusicherung

der Konzession unter den der Actien = Zeichnung zu Grunde li noch weitere 9 pCt. des gezeichneten Actien

den Bedingungen Iv tals einzufordern, und diese Gelder, so weit sie nich

ï Vorarbeiten verwendet werden, bei der Königlichen

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sten jen Bank, oder im Fall der Ablehnung, in anderer sicherer Weise zu belegen ; jodan die Königliche Konzession zu erwirken und nach deren Entscheidung

weitere General berufen. Nach zweitägiger

eine Versammlung zu Disfussion trennte si< die Versammlung, leblzaft

unaussprehli< großen Bedeutung eines Unternehmens, welches berufen is, in dem unbedingt gewerbreichsten Distrikt des preußische

Staats für Transport und Verkehr eine neue Aera zu bild

durchdrungen vot

Der

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f telle : 27 i 16 fic 4 4 alle | Ç3 benfalls in der General-Versammlung übe! "N E N + 4 zut bestellen, sub praejudicio, daß he jon zu allen | wird ebenfalls in der General-Berjammlung uver , A t L : 4 ¿ 4 ah 40 d 2 , , . , Cy G A A 7 rôll j x j Sckanntmachungen. | ferneren Verhandlungen in dieser Konkurssache nicht die Herstellung des Doppelgeleises berathen, eventuell } [1815/80 erar de < nz L Îto Z s ( | werden zugezogen, viel! berall an die Beschluß- beschlossen werden | Ins aonbo in bfonflichen Aufführungen böch beifällig “4 Gt ï | werden zugezogen, vielmehr überall an die Beschluß eschlossen w , Í Folgende in öffentlichen Aufführungen höchst beifalli [1908] E E S A hme der hiesigen oder hier gehörig vertretenen Kre Nach 88. 30. und 31. des Statuts sind nur dtejent A R E E E e S O, SObaNN CAI Be vos Vier, ele 4 me pet iegen E A j z | aufgenommene Gesä sind bei uns erschiene E S G ird “m E | ditoren werden vinkulirt werden aen Actionaire zur Ausübung eines Stunmrechts in | durci alle solide Musikhandlungen zu haben : a in bre 1832 ohne Wise imo Willens seiner oren werden am : i : durch alle solide Musikhandlungen zu haben: cher 1m TFaÿre 15994 L nt O C FIIY: G6 Ele ) ih werben C 1j s hiermit geladen n dem der General-Versammlung befugt, welche ihren ctien | „c A, t A G Aa Nano a ugleich werden Creditores htermit geladen, 11 den Del enerat-Berjammlung Desugi, weic tren Ci | 5 E ¿ z ; D pay Ehefrau, Dorothea Brocke geborenen Pape, jemen | z S T aa Tiilo iur veran Beschluß befin Wentasiens: vine Tage vor. vem Datum: ge- Bartóni, Mieerere Mr Âlt u, Piano E Aka (ntr orlafo Fe Eau )oj M Cen Liquidations = Verme Zul IWEliCte De luß- wenigstens vierzeyn Lage Ol 11 O D; 1 | : 4 A ) E E a, E S AOEE I | nahme über die in Betreff der Masse zu ergreifenden | genwärtiger Einlgdung in unsere Begiste1 haben ein- | Curschmann, Blumengruls f, 3 Sopranstim Nachricht von sich gegeben hat, wird in Folge der von es | L L S N olf E e de Venlasis Ele Lag C0 | (8 Sr, Haldhilda für Sopran der Teno1 seiner genannten Ehefrau gegen iln angebrachten Ebe )\(azregein und die LICjEl C ache Zur ereinsfazung Jd reren ajjeit, 1D eic)e eng D 20 en Val v0] | S D A R E J 8 hierdurch aufgeford ih binnen drei derselben zu gebende Einleitung sich einzusinden, unter | der General - Versammlung entwede elbst oder durch | P: 20, 10 D8r. 5 E scheidungsflage hierdurch ausge[ordert , E dem Präjudiz, daß die nicht Erscheinenden an die B ihre Bevollmächtigten sich legitimiren, daß 1hr Actien- | Gumb ert, 6 Lieder !, Sopran od, 16nor. P: Monaten, und spätestens 1n dem auf O S Nebel ver E/héendên Wirbel E I bestebt wle es (n! von Registern | 5 S Du debadubien No „Ob id Dee Naermittäas 14 Uhr chlußnahme der Mehrheit der Crscheinenden werden besis noch immer jo besteht, 1 es in den Negiste | / E i E E A den 9, Dezember c., Dormiittags / N H der Gesellschaft eingeschriebeu ift | U be od T dén Augen ligat das Mere vor dem Deputirten, Herrn Land- und Stadtgerichts A rve erachtet E (7. Oktober 1843 | ! Qs A 19. A 1843 s | C o Cho 9 Nothf N tas Galle 5 wad é Greifswald, den 17. Oftober 1843, öln, den 19, Oktober 3, | ückKen. Yas 1 ( B j \ Rath Rothfeld, an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten | E s j | Die Direction der Rheinischen Eisenbahn - Gesellschaft. | ang oil 4 Solouimmco On 20 Het U > , , 7 c , r d Vie pred S Siadtae % | t 14 « E L S4 R . 1 . 1 Lermíne zu melden, widrigenfalls gegen ihn, als habe | D | Hirte, Spez,-Dir.-Subst Partitur und Stimmen 1% Thlb I G e _y! 4 N A | G "ma! | D) De, L2 6 QUOIT, É t er seine Ehefran böslih verlassen, angenommen und | (l. 8.) Dr, Lepmann,. | h V E oE on? fue cin deshalb die zwischen ihnen bisher bestandene Ehe ge= | enen timme 0 Sgr. 5 , 2 E | Ea A I - 4 M f L ¿ L trennt werden wird. E | C Cry 2 an Düsseldorf-Elberfelder Meyerbeer, 7 geistliche Gesänge sür Sopran Erfurt, den 11. August 1843. | [322 b] | b iw E i w Ie d Alt. Tenor u. Bals. Partitur 2 lhilr, Stimmen f ugu] a ' | %. . o 444 Cer ( | 1 324 b] ( s Königl, Preuß, Land - und Stadtgericht, Pp M ¿(Ton PY V 1h ai | Fat D (Y j 07 8,0477 2 T Derun-( tetliner Cijenvahn. | CGisenvahn. E E R | Jn Folge des Ausscheidens G L j Jn der General - Versammlung vom Piano, Op. 190. 125 So) O Lieder S Bal [l 362] Bekanntmachun g | Des Herrn (Geheimen Regierungs-Naths und Ober | I r Toi d, Me. Ut bejchlo]sen worden, daß oder Bariton. Op. 157. Perlen im GChampagnt Nothwendi er Verkauf. Bürgermeisters Masch e und | 1) vom 1. Januar 1844 an Dividenden anjkait dei P E S, Stadtgericht zu Berlin den 10. Juli 1843 des Herrn Regierungs-Raths Heegewaldt Jinsen vertheilt und die am 2. Januar 1845 und Schäffer, 3 launige Lieder für Bass oder Ba! Das in der Blumenstraße Nr. 71 belegene Grund- | 9s dem Dircftorium unserer Gesellschaft, sind die bei \pâter fällig werdenden Zins - Coupons als werth (on u. Piano, Op. 7/7. 125 S081, dto f 481 ù E (1 „(l ( E | E , L O E S S S E L E A ov ‘o 111 Ï é en E \tück des Böttchermeisters Schmidt, gerichtlih abgeschäßt | den ältesten Stellvertreter, R E E los eingezogen verden, wogegen über DIC t migen Männerclor 1 Thl: S zu 5159 Thlr. 10 Sgr soll V ) ge at der Her! Banquier Wiesenthal und 2, Januar 1843 fällig gewordenen und am 2, Ja Di, U Gen U Drei ano f din am 23, Februar 1844, Vor mittags 11 Uhr der Herr Prem. Lieutenant Kutscher, nuar 1844 fällig werdenden Coupons die eitere I : B Ñ R , di N A T F Bla E 4 i x die, 4 p a l l an der Gerichtsstelle subhastirt werden, Taxe und Hy- bride von Vier, uit 009 Qiretionin ge 4 Beschlußnahme der im 2. Quartal k, J. stattfin D E E Malta afi GbBchem pothekenschein sind in der Registratur einzusehen E welches wix nach Vorschrift des $, 43, unjeres Stanis denden General-Versammlung vorbehalten bleibez | Rahan. | E hiermit bekannt machen. l : ; 9) für unvorhergeschene Ausgaben, Verbesserungen 2, | 234 Linden, Schles îingersche Buch- u. Musikhdlg An die Stelle des Herrn Geh. Rath Masche 1! so wie zur Erneuerung des Juventars fortwährend (323 b| E L E S der Regierungs-Ajjejjor As aus unjerer ein Reservefond crhalten werde und die zur C! M (efi x, M l Mitte Rorsißenden des Direktoriums ge- n Nee ina velselbe 19. der De i _WBenn der hiesige Kaufmann Heinrich Schwerdtfeger Mitte zum Bor S S ra g gänzung und Verstärkung desselben que e S [310 b] S sich veranlaßt gefunden, honis zu ceonis ‘u 1d ha wählt, Steitin, den 20. Oktober 1849. triebs -Einnahme zu entnehmenden Beitrage Lon Am 23. Oktober erscheint und wird gratrs y A Das Oie ori ms dem Verwaltungs-Rath festgeseßt werden ; ausgegeben:

dessen Vermögen am heuti T ao E kurs erkannt worden, \o Ae der förmliche Kon- lung der Passiv oen zur genauen Feststel-

g Passiomasse alle diejenigen, welche Kaufmann Heinrich Schwerdife I Q Dei \ deinrich Schwerdiseger und dessen Vermö en, namentlich d zter Len Bermio gen, 1c) an das zu legterem gehörige, an d

Langestraße hierselbst sub No. 70. belegene, früher Les Frau von Lepel, geb, v, d. Lanken, gehörig Liv iséhs z Wohnhaus c, p. aus irgend einem Rechtsgrunde For- | S derungen und Ansprüche zu machen sich berechtigt hal-

ten, hierdurh geladen, solche in einem der auf dén 3, und 1/7, Novbr. d. J. Und den 1. Dezbr.

_d. J., jedesmal Morgens 10 Uhr, angeseßten Liquidations-Termine vor dem Stadtgerichte hierselbst gehörig anzumelden, zu verifiziren und die etwa dafür in Anspruch zu nehmenden Vorzugsrechte an- und auszuführen, bei Vermeidung der in termino den 15, Dezember d. J., Morgens 10 Uhr, auszuspre- chenden Präklusion und Abweisung von der vorhande- nen Masse, wobei den auswärtigen Kreditoren hierdurch aufgegeben wird, hiesige Bevollmächtigte zu den Aften

R EAA/x q Rheinische Eisenbahn- 1 Gesellschaft.

Unter Bezugnahme auf die $$. 3: —— Saund 34, des Statuts berufen wir hier-

Mit eine außerordentliche General - Versammlung auf Montag den 20. No vember d. J., Vormittags 10 Uhr, im großen Saale des Rathhauses zu Köln, um über Abänderungen ( Statuts zu beschließen : C ag Dividenden - Zahlungen in den

die Qualification

strationsrath im $, 46;

den Maßstab zur Festsezung der den Di zu gewährenden Entschädigung im $, P

re<hnet werden, bis zu 15

zugleich die Stelle der sammlung vertritt,

4 E Q j Z é f folgender Bestimmungen des «lôvaun mit einfacher

den werden wird. zur Wählbarkeit in den Admini-

Ve

Antrag gebrachten Abänderungen des

Düsseldorf, den 16. Oktober 1843, Der Verwaltungs - Rath, Sybel.

3) kein Actiongir mehr als 10 Stimmen sühren dur|e,

wobei cigene und fremde Stimmen zusammenge- Actien

Stimme gewahren und bei einer größeren

von Stimmen gewisse Abstufun | Da jedoch die statutenmäß'g erforderliche ; Actien nicht vertreten war, 0 werden | * | naire zu der am 30, Dezember d, 10 Uhr, im Gasthofe zum Prinzen von Bahnhofe stattfindenden General-Versammlung, welche ordentlichen diesjährigen Ber- mit dem Bemerken cingeladen, daß Stimmenmehrheit über die in Statuts entschie-

gen eintreten.

A Supplément du Calalogut de la Nouvt lle Bi bo d uo d e euture TGIIQAISE,

anglaise « Itallenne. cu

L Zedner. Behren-Sitr. No. 20

je drei eine Zahl Zahl von ämmtliche Actio F. , Vormittags Preußen am di [1814] H Jn der Universitäts-Buchhandlung zu Kiel ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben,

in Berlin in Oehmigke's Buchhdlg.

h .. ( n Bülow Y; Burgstr, 8, wie auch in Grau denz: C F Drovsen, J. G., Rede zur 1000jährigen Gedächt- nißfeier des Vertrages von Verdun, 75 Sgr.

Abounementk beträgk 2 Üthlr. sür 4 Iahr.

1 üthlr. - 4 Jahr. DA

8 üihlr. - 1 Jahr. allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.

isertions-Gebühr sür den L S ium einer Zeile des elllg. d S D -/ zeiger 4 gr j G2 a 5 « j ¿ C2 <)

Aal

° o + ¿2 Smtlicher Theil, “nlan®, Donn,

(Georg von Preuß

Confirmation des Prinzen

1

Geh. Ober-Regierungsrath von Rebfues Posen 5m} (General-Lieutenants von Colomb

D o f Aver. eun cen.

Deutsche Bundesstaaten.

Nuüuckkehr des

Zen. oticler’s Utelter. Eröffnung des Klosters i Jal L am Anger. Württemberg. Stuttgart. Nechenschafts - Bericht des Schiller - Vercins. :

Nagusa. Abermalige Erdstoß

tSesterreichische Monarchie. 1 St. Petersburg.

Pathen des Großfürsten

o E „l K ais 111 NHuctiehßr des Kaisers Unl

Niïolaus,

Thronfolgers,

Frankreich. Paris. Notenwechsel mit England über Haiti. Pu blication der Verträge mit Sardinien Das Journal des Débat über Lamartine. Weinverfälschung. <-chreiben aus Paris, (Vlid na) dem Mittelmeer; der Bey von Tlemcen.)

(Zvoßbritanien und Zrland. London, koralon 4% E beralen bei der Parlamentswahl in der Citv.

in ZJrland,

Gunjstiger Ersolg der Li

Stimmung des Volles

Spanien, Paris, Telegraphische Nachricht aus Spanien. Madri 1e Vaceta widerlegt die Nachricht von der Anwerbung einer Schwei zer-Varde. Briefe aus Paris, (Jn Barcelona währt das Feuer von ciden Seiten fo der Präsident der dortigen Junta stirbt an seinen BUnden; die Lruppen Martell's kapitulirenz neuer Waffenstillstand zwischen plim und Amettler; Teruel soll sich pronunzirt haben; Concha’s Trup en dejeriren na< Saragossa, Nevolte und Feuerêbrunst auf Ma Hua.)

Zeveinigte Staaten vou Nord-Amerika. Schreiben aus New

rf, (General Bertrand zu New-Orleans; Vermischtes.)

: iseubahnen. Hannover, Bevorstehende Eröffn

ing der Bahn nach

[ V ari (Ras, í R - Y S Verichtlihes Erkenntniß in Bezug auf einen Un gucasfall bei Orleans, i Gaul 1 IY ¿46 „F x l 104 3 e Z L 11D Börsen-Nachrichten, Berlin, Skettrn, Bres e Le Bali, Veagdeburg, Koln, Sl: Peters a D Ma n, Narktbericht, VDArts BOorie, London f 1 t M 4 M G A G2 t h (MTEDPiIC)I Amnterdam, Borse; GVetraidemarkt, 115 > dau toll a1 u E q igl, Schauspielhaus, (Eine neue Oper von Lorßing: „Der Wildschüßz“‘.) } »{Í ly py n dv E 4 Ba E S 7, r UVET den rischen Kultus z das Acerndtefest.

lIaa Sitlqus E 3 i (12a „di Maio, D GIlerinig all ie Io De 19 {olt )rTauer= mt 51! L 1 G R c J: Koln, Lrauer- emt zum (Bedächtuijje der Wohlthäter fatho l 1 ul 5 e G 2 wo RC d Ó 92 ; N uen, DEeUt)sche Bundesstaaten. Bavern. Wür z-

achsen. Dresden. Sonderbares Gernsheim. Zusammenstoßen zweier

eilung der Armen, F

Or, Dee

i Nachträgliches über den Unfall des Dampfbootes „Leo- e olstein, Rendsburg, Untersuchung in Juehoe. Das es - Aontingent, Frankreich. Paris. Emancipations- Pro

Garnison - Wechsel. Ledrü - Rollin's Freisprechung und neue

Türkei.

Gern1icWtes, 9)

Bermischtes,

Konstantinopel, Gährung

eise der vier Haupt-Getraide-Arten im Monat September 1843 A Á [i É tit * [ M R V 0 i d V N Stolte fo a4 \ O 4 y 5e. Majejtat der König haben Allergnädigst geruht : em MAgbdinetS=Secretair Sr, Konutal. Hoheit des Prinzen Friedrich der Mederiande, van Vtterloo, dei Rothen Adler-Orden vierter Klasse zu verleihen; ferner D N a4 naa- M s E ;

Hem Regierungs-Rath, Freiherrn vou Thermo zu Köslin, und em Regierungs-HRath von Usedom zu Stettin den Charakter als Ge 06 V A V) bli + B G} ps 0 r

ner Negterung Rath; dem Regierungs=Secretair und Kanzlei-Diri

H 9. D N Red aenten MAro ciu s O 410 11952 MeMeruniao NHegqierungs ( 2 ais

rattel nalfulator

i zu Köslin den Charakter als Kanzleirath; dem Secretair und Archivarius Werdt zu Stettin und dem Secretair und Registrator Ziemann zu Köslin den Cha Registratur Rath ; Und dem Regierungs -Secretair und Karow zu Stettin, so wie dem Regierungs - Secretair den Charakter als Rechnungs Rath zu bewilligen,

FNInD Ai

aa: das C: vai P Mae Se ic P i Si A d A GIEE A E A B O dia Ci Di aan

Königliches Schauspielzaus. Ne Nele Der Von O O Uu ae __ Zivanzig Jahre sind verslossen, seitdem H, Heine zu Berlin als Studiosus das Lied vom Schmerz“ anstimmte, Wenn er in seiner da

maligen Verborgenheit die sich 1822 fein Buchhandlung we und an 1hx Mitgefi

i

) er mußte die erste Auflage seiner Gedichte, für Berlegor finden WORIE, ohne Houorar an die Magurerfche ben „die Natur zu stillen Zeugen desselben aufrief (l appellirte,

(„Und wüßten's die Blumen , die lleinen, Wie tief verwundet mein Hen,

Sie würden mit mir weinen,

Zu heilen meinen Schmerz“)

so gewann er doch auch bald die Sympathie der Herzen für seinen mclodi |hen Ausdru> der „jungen Leiden.“ Der Schmerz Heine's hielt sich da mals noch in den Gränzen des Neiumenschlichen, seine Lieder wirkten ivie ote stillweinende Trauerweidez als er ihn poetish begraben ließ, holte er aus seinem volksthümlichen Bilderkasten sogar solche Gleichnisse bervay U scinem Schmerz ein bestimmtes Maß anwiesen: der Sarg, der nit sein n iedern auch seîne Liebe und scinen Schmerz zur Erde zu brin en besti Hy war, sollte nämlich so lang wie die Mainzer Brücke und d Tblbre fein E R ähnlich dem großen Christoph im Kölner Dom V t a ber Natal auci Schmerz Vorrath waren aber die Spaten, weite sie zogen das Va Me L L lde Hart _noch nicht zufrieden, A d Bereic e d le trüge j i

der ganzen Welt in ihrer Brust und Vitgeltt bié S ab, und diesen Znbegriff der fosmovolitischen Afffectione! ies A nannten sie den Weltschmerz, sich selber für Patiente Erd: bie an demselben trank daniederlägen, : : aaa as __ Dieses modishe Welts<merzthum i| vo Geiße : Satir a d amen geblieben, und jevt it es A die Pn Se Ee genommen worden, denn A, Lortßzin« es i Woran A A Kronthal ín seiner neuesten eri Der Wild #4 E Die Stimme der Natur“, welche am 24, Oktober m lede ett geben wurde, mit leichter Laune auf gefällige Weise gene>t Das Mt: Jchmerzlerwesen is jedo<h nur eine Episode und auch in der Code mi

Der zeitherige Jnspektor des hiesigen Königl. botanischen Gartens

Virefto1 Otto, if mit Pension aus dem Dienste geschieden und der -Fnspektor Carl David Bouché¿ provisorisch in dessen Stelle getreten. Zur Vermeidung von Irrungen für die mit dem Königl. botanischeu Garten in Verbindung stebenden Institute und Personen des In

und Auslandes, wird dies hiermit bekannt gemacht. i i

Berlin, den 23. Oftober 1843. i In Abwesenheit des Direktors. Der Bice-Direftor des Königl. botanischen Gartens Yrofessor Pr. Kunth.

Ub gereist: Der Wirkfliche Geheime Ober - Regierungs -= Ratl und Direktor der Abtheilung im Finanz Ministerium für Handel,

Gewerbe Bauwesen, Dr. Beuth, na<h Wriezen

russi dhe

unD IEL JTLATTEUI, DOTT. Ia E

Wirkliche Geheime Rath, Graf Petersburg. Deli riaung,

Jn der im gestrigen Blatte der Allg. Preuß. Bekanntmachung des General - Post - Amts sind vom 2ten Absatz an die drei Säße: „Dem General-Konsul 2c.“ bis „ernennen“, welche durch ein Versehen a 111 dieser Zeitung mit herübergenommen worden sind, zu streichen,

Ztg. gegebenen

13 Nr H - Vie

lichtamtlicher Snlaud,

Majestät der

Rath Bord

Cu - O0 - _, _— è o Ä Berin, 25. Ol Se, Kaiser von Rußlant haben dem Geheimen Legations den St. Wladimi

Orden dritter Klasse Allergnädigst zu verleihen geruht.

Bonn, 20, Okt, Heute legte Se. Königl. Hoheit Prinz Georg von Preußen, zweiter Sohn Sr. Königl, Hoheit des Prinzen Friedrich, velher seit einigen Jahren die Lehrmittel der Universitätsstadt benußt und den Religions - Unterricht von Pastor Wichelhaus erhalten hatte, in der hiesigen Schloß = und Universitäts-Kirche in Gegenwart feiner durchlauchtigsten Aeltern, der ersten Autoritäten des Orts und seiner Lehrer sein Glaubensbefkfenntniß ab und empfing unmittelbar nach der (Finsegnung gemeinschaftli<h mit seinen durhlauchtigsten Eltern das heilige Abendmahl, Sicherem Vernehmen nach wird Se. Köntal. Hoheit no< länger in unserer Stadt verweilen und an den akademi hen Studien Theil nehmen.

_*& Bonn, 21. Okt. Jn der verwichenen Nacht ist der Ge heime Vber-Regierungs-Rath, Dr. von Rehfues, vieljähriger Ku rator der Rhein - Universität, im 64sten Lebensjahre mit Tode abge gangen. Borzüglich bei der hiesigen Bürgerschaft, welche: Ber storbene besonders zugethan war, findet dieser Trauerfall allgemeine und inmge Theilnahme, Posen, 21. Okt. (P. Z) Gestern Abend zwischen 6 und 7 Uhr traf der zum kommandirenden General des 5ten Armeecorps ernannte General-Ueutenant Herr von Colomb Excellenz hier ein und wurde von den höheren Offizieren feterli<s| empfangen. Um 8 Uhr wurde demselben vom gesammten Offiziercorps eine Abendmusik und

uberaus glänzender Fackelzug gebracht.

Nuslanud. Deutsche Bundesstaaten

München , 20. Oft. (A. Z,) werden hre Königl, Hoheiten der Kronprinz und die

m Bayern.

Wie man hort, Kronprinzen

eine Zugabe zu dem ursprünglichen Textbuche, wel<hes guf den Grund de1 Koßebueschen Posse: „Der Rehbo>, oder: Die schuldlosen Schuldbe wußten“ gebaut is, Letztere is unstreitig, vom dichterishen Standpunkte aus, die beste Arbeit Kogebue's, wie viel die Moral, und mit Recht, gegen eine solche Dramatisirung eines Schwankes im Geiste des Boccaz auch cin zuwenden haben mag und einzuwenden uicht verabsäumt hat, da die koßebue [che Posse bekanntlich an vielen Orten gar nicht mehr auf den Brettern e: scheinen durste. Cs wäre Untvahrheit, wenn man sagen wollte, in der rLorßingschen Benußung derselben zu einem Opernbuch seien die verfänglichen Situationen, die bedenklichen Equivoquen , es sei überhaupt der grelle C9 ni8mus des Süjets irgendwie gemildert worden; und dennoch bringt das Stud in seiner jeßigen Gestalt weniger unzufriedene Gesichter zu Wege, als in der früheren, da viele Stellen, in die Bonbons süßer Musik gewielt, cher willfährig hingenommen werden, als wären sie uns in nackter Prosa aufgeboten, / Eine zweite Zuthat, die der Bearbeiter des Lorgzingshen Operntextes dem Kozßebueschen Stück gegeben, ist die Verhöhnung der Antikomanie, Wie in der ersten Cpisode de Welts<hmerz travestirt, so is in dieser zweiten der Welthumor herbeigczogen. Letzterer stellt sih über alle Erscheinun- gen und belächelt sie als etwas Zeitliches mit dem \chalkhaften Bli>k des (Genie’s, das immer noch etwas Höheres als das Gebotene will, Jm glü> lichen Besiß eines solchen Welthumors war z. B, Aristophanes, als er die Sokratie und Euripedie mit seinen spibigsten Pfeilen beschoß, Ju se¿nem Besiß waren nach ihm am umfassendsten Shakespeare und Cervantes. Ein leßter, noch lebender Repräsentant desselben is der Verfasser des ¡Zerbino“‘‘, worin nicht nur die Gebrechen der Pseudo-Poesie bestraft, sondern zugleich die Gärten der echten erschlossen werden, Ein solher Humor weiß jeder Zeit- und Geistesrihtung die fomishe Seite abzugewinnen, und so war es zu erwarten, daß er sich auch der jeßt wiedererwachenden Vorliebe für die Tragödien der Griechen, und für die Darstellungen derselben in der ursprüng lihen Form, bemächtigen würde, Jn der Person der Gräfin von Eberbach

giebt der Text unserer Oper eine, man muß zugestehen, nicht ohne humoristische SUN aag angelegte Persifflage der Antigone - Liebhaberei der Halbge- ildeten,

Wenn der Tert nun auch in solher Art durh Anspielungen auf Zu- stände der Gegenwart gewürzt is und dadurh gus der erotischen Region von Zeit zu Zeit îín die ästhetishe übergeht, so is des Schwankthums im Langbeinschen Genre do<h no< o viel übriggeblieben, daß der Verfasser

Alle Post-Anstalten des In- und «uslandes nehmen Sestellung auf dieses Slatt an, für Berlin die Expedition der Allg. Preufss . Í i Zeiiung : 2 rtedri<sstrasse Ur. 72.

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E a L T E E I E R E

am Anfang Novembers aus Hohenschw hiesiger Stadt ein tressen und jich pater vou da zu langerem Aufenthalt nach Bamberg begeben. - Vel {Wömgl, Hauptmann im Generalstab, Frhr. v. Gump ijt diejen Morgen als Courier nah Athen abgereist. Vieles welche in t T

Iaau 11

penberag, ( den jüngsten Tagen, gelegent-

_feierlihen Uebergabe des ehemaligen Angerklosters an die men Schulschwestern, der Präsident der Regierung von Oberbayern, Or. Staatsrath Hörmann 9. Hörbach, gebalten. Im Atelier unseres ODofmalers Stieler, der sich befanntlih diesen Sommer längere Zeit

1 M t 1Tlrol+ Ce T A Dao A C Ç í cr 5 , in Berlin gushielt, sind die lebensgroßen Bildnisse des Königs und

puterec}jje erregt hier die Nede,

(Der

der Komgin von Preußen, Alexander v. Humboldt's -und“ des Krieas Ministora 9 Bao anutfaoltol S Oi p c 2

Ministers v, Voyen aufsgeitellt, von denen jedoch nur die Köpfe voll endet sind. Stieler is dermal beschäftigt, die Accessorien daran zu

malen; zugleich hat er L

Bildniß Ihrer Königl.

on unserem König den Auftrag erhalten, das Hoheit der Prinzessin Hildegard zu fertigen.

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___ Vie. 10, itl (W 3) Nele aud Ves vie Fröffnung, Einweihung und Uebergabe des neuerbauten Mutterhauses bei St, Jakob am Anger dur<h den hochwürdigen Herrn Erzbischof en Königl. Commissair, Staatsrath und Regierungs-Präsidenten Hörmann ftatt, welcher sodaun das Kloster an die Oberin über Das Klostergebäude enthält Raum für 40 Schwestern, 40 No- vizinnen ) Kandidatinnen. Das Mutktterhaus zählt nebst den 13 Filialen in Städten, Märkten Dörfern jeßt 77 Schwestern, 19 Novizinnen und 31 Kandidatinnen und sieht si, nebst 40 Pen-

Schulkinder anvertraut.

A 1 aqaby, und {3 11H s Far dard niOonairinnein, 30 /

Württemberg. Stuttgart, 21. Vit, Der S<wabi \<he Merkur enthält folgenden Recheuschafts-Beriht des Schiller

Vereins, der, nachdem der Zwe> desselben vollständig erreicht ist, seine Auflösung erklärt. Einnahme: Beiträge, Sammlungen, Er= trag bei den Schillersfesten des Liederkranzes von 1825—43 2c.

44,681 Fl. 28 Kr. Davon ab: Aus dem Ertrag der Sillersfeste nach früherem Vertrage mit dem Liederkranze zur Erhaltung der jähr lichen Feier aus den Zinsen in einer Staats-Obligation 2000 Fl, bleiben 42,681 Fl. 28 Kr. Zinsen aus jeweilig bei der Königlichen Hofbank zu 25 vCt. velêégten Geldern 1905 l, 5 Kr. Reinertrag von Schillers Album 2135 Fl. 12 Kr., Feld-Verkauf nah veränder= tem Aufstellungsplaße an das Königliche Kriegs-Ministerium 7278 Fl. 7 Kr., Baum = Verkauf vom Felde 130 Fl, 10 Kr., zusammen 53,788 Fl. 2 Kr. Ausgaben: Aukauf eines Grundstücks zum Denk mal, Anlage, Unterhaltung, Bewachung, Steuern und Zehnten 2c. 8600 Fl., Erzguß nebst Metall in München und Transport der Modelle von Rom (Statue 8000 Fl., vier Basreliefs 2000 Fl., Ornamente 4500 F[.,

Ins<risten 79 Fl. 15 Kr., LTransvort von Nou 1207 l, 24 A 4 - v -- « f me (> - E T EE Spejen an Ninesseén, Porto 2c, 4/ Fl 12 Al) 12,529 Nl 48 7 Frachten der Modelle und Erzgüsse nah und von München 329 F|[

16 Kr., Kandelaber aus Wasseralfingen nebst Transport, Aufstel lung 2c. 1974 Fl, 53 Kr., Granit »c., Piedestal nebst Weichsteinen 2c. 18,420 Fl, 2 Kr., Grundstein nebst Juhalt 2c. 88 Fl,, Schillersfeste und Enthüllungsfeieier 2658 Fl. 13 Kr., Verwaltungskosten, Druckkosten, Jnse= rate (außer den unentgeltlichen in dem Schw b. M erf. und der A ugsb. Allg. Zk g), Schreibgebühren, Geldporto der Beiträge, Briefporto Honorar, Zeichnungen, Trinkgelder 2c. 1450 Fl. 34 Kr. Zusammen 93,799 Sl. 94 Kr. Einnahme und Ausgabe verglichen: Saldo 32 Fl. [4 Ar. ie vollständige Abrechnung mit den Belegen und Nach

liegt in dem Comtoire der Banquiers Stahl und Federer zu

weisen Stuttgart während 4 Wochen zu Jedermauns Einsicht bereit. Das

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Denkmal if} befkannutlih der städtis<hen Behörde, als Eigenthum der Stadt, deren hohe Zierde es is, zur Obhut übergeben.

Oesterreichische Monarchie.

Nagusa, 3. Oft, (Wiener Ztg.) Am 30. September un Uhr 50 Minuten Nachmittags vernahm man hier ein unterirdisches Getöse, auf welches in den Zwischenräumen von zwei zu zwei Se- kunden drei rüttelude Erdstöße, dann abermals ein s{<hwächeres Ge

feinen Compositionen er hat auch schon cinen nicht allzutief in die Decameronen zu gerathen wenngleich das Schöne für alle Zeiten \{ön ift

werden muß, mi?

‘“ fomponmrt

gewarnt Casanova

und zu beherzigen, daß

dies doch nicht guf eine öffentliche Aufführung, und auf die Okular - An schauung überhaupt, überall angewandt werden fann. Es macht sogar auf

die Dauer einen peinlichen Eindru>, wenn man alle Personen dieses Stücks sih einen n Abend hindurch abhezen sieht, um verliebte Absichten zu erzielen, die auf das unumwundenste dargelegt sind, mit gänzlicher Vergessen- heit dessen, warum die Alten den Amor mit einem Finger auf dem Munde darstellten. Auch die Frauenverkaufs-Wite haben im Grund etwas Empdö- rendes, und Baculus sollte dies Gefühl durch sein Apropos, er werde das Geschäft des Weiber-An- und Verkaufs in Zukunft vielleiht en gros betreiben, mi<t noch steigern.

Was die Musik ¡betrisst, so zeigt Lorßing diesmal weder Fort - noch Nückschritiez nur kommt ihm der Umstand zu Hülfe, daß die einzelnen Num mern von Att zu Akt an Juteresse zunehmen und dadurch ein gutes End- resultat erzielt wird, Würde in dieser Beziehung ein Anti-Klimax vorhan den sein, so dürfte man’ um das Durchgehea der Oper besorgt sein. Das Pikante, Epigrammatisch Geschliffene, Sinnlichbewegte, mit naiven und volks thümlichen Elementen tur<hmis<ht, is der Grund - Charakter dieser Musik Sie arbeitet nicht so schr auf melodiöse Effekte hin, als sie durch die drollig- sten Berwebungen geistreich zu sein strebt. Dieses unausgeseßte Ringen des Komponisten, mit Verschmähung ungehöriger Reizmittel immer ‘die fo- mische Wendung im Auge zu behalten, unterstüßt dur sein Festhal- ten an der musikalischen Phvsiognomie, macht, daß seine Ensemblestü>ke zu einem gesälligen Neße werden, aus tausend leichten Knötchen kunstreich und doch dem Anscheine nach leichthin zusammengeseßt.

A: Ouvertüre ist gleichsam durczittert von hübschen Anklängen aus der Dper, die, kaum aufgetaucht, wieder vers<hwimmen; der Hornsab er- innert uns sogleich, daß wir es hier mit einer „Cornuto““-Geschichte zu thun haben werden, was wir denn au< nah dem Jntroductions-Tanze und det heiteren Chore „So munter und fröhlich wie heute“ alsbald cthibren und diesmal leider doppelt erfahren mußten, da die Darftellerin des Gretchen wegen des Zuspätkommens des Schulmeisters gezwungen wax, die Ser hungen auf den „gehörnten Siegfried“ zu wiederholen. Das ABC-Lled des Schulmeisters ist von keinem besonderen Gehalt; im Munde des Volks leben weit melodiösere Buchstabir-Gesänge. (Der verstorbene Eßlair dekla- mirte das ABC manchmal, um zu zeigen, mit welcher Runduna und

ganzen