1843 / 136 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Schulden oder Verbrechen eingesperrt.

itleidige Seele r Sermelsser T LgeN ein kleines Trinkgeld erlangt.

llgemeinen reiht es hin, daß eine : R Bc gschast leistet, um dessen Freiheit zu erwirken, ‘feiten schen es gern, au Teig. ihier Gefangenen enthoben zu werden. einem Gefangenen droht, wenn sih Niemand sen ju werden. \ ein, so daß er nun sein ganzes Krankheit ihn hinwegraffen. solcher Unglüd>lichen angetroffen zu haben, im Gefängni Herr Blanqu

Leben im Kerker zubringt,

i in ihren Kerker trat, warfen sie

für sie zu sprehen, auf daß man sie doch vor Ein Pascha p wande, daß sie Taugenichtse wären, einsperren lassen. \{on ein Jahrzehend im Gefängnisse von Konstantinopel. Grausamkeiten in

den entfernteren Provinzen bestellt sein mag. Die türkischen Paschas begreifen nur zu Straf-Verwaltung. Darum geben

laubniß, ihre Kerker zu besuchen, Sie schämen si,

päer mit dem Krebsschaden ihrer Regierung vertraut zu machen. Serbien konnte Herr Blanqui, ungeachtet der eifrigsten Verwendung des nicht besuchen.

daß die Negierung eine neue Straf-Anstalt errichten lasse, In der That wird

der Strafbarkeit

französischen Konsuls, die dortigen Gefängnisse als Vorwand an, welche des Besuches der Europäer würdiger sein felle. bei dem Bau derselben die Verschiedenheit des Alters und berüdsichtigt,

Jn Widdin besuchte Herr Blanqui den bekannten Hussein Pascha, welcher sich so sehr auszeichnete. Blanqui auf das \chmeichelhasteste empfing, so hoffte Leyterer vom Pascha doch zuleßt die Erlaubniß zu erwirken , die Gefängnisse im desselben besuchen zu dürfen. Nach einem dreitägigen Warten, während Pascha's auf das prächtigste bewirthet Antwort: „Ein Franzose hätte während die Türken Alles

bei der Vertilgung der Janitscharen

dessen Herr Blanqui im Palais des wurde, gab erx Herrn Blanqui zur nichts in der Türkei zu lernen, in Frankreich lernen fönnten,“

Ungeachtet dieser abshlägigen Antwort wurde die Neugierde des Herrn Blanqui fortwährend duxch cinen Galgen erregt, den der Pascha als Symbol Hauptihore seines Palastes prangen Bt Der besonders bei den unteren

öffnete endlich Herrn Blanqui die = sernen Thore der Festung von Widdin, worin, im Vo. beigehen gesagt, gerade

seiner Strenge vor dem silberne Schlüssel, welcher im Beamten, selten seine Macht verleugnet ,

Orient,

Bekanntmachungen.

[1059] Nothwendiger Verkauf, Stadtgericht zu Berlin, den 20, Mai 1843,

Das hierselbst Wilhelmsstraße Nx. 138 belegene Grundstü>k der Erben des Schuhmachermeisters Carl Gottlieb Beitrich, taxirt zu 8695 Thlr, 21 Sgr, 6 Pf, \oll am 12. Januar 1844, Mas 14 Wh r, an der Gerichtsstelle subhastirt werden, Laxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

Die dem Aufenthalte nah unbekannten Neal-Prâ- tendenten werden unter der Verwarnung der Präklusion

hierdurch öffentlich vorgeladen.

Boner Posen Ende dieses Jahres wird die Stelle cines Bau-

vakant, Theoretisch und

[1883]

Mit raths bei hiesiger Kommune { u praktisch gebildete Techniker, welche ihre Qualification durh Zeugnisse genügend darzuthun vermögen und beabsichtigen sollten, sih um diejen Posten zu bewerben, werden hiermit aufgefordert, ihre diesfälligen Gesuche an unseren Vorsteher, Kaufmann Klo>ke, bis zum 30. November d. Js. franco einzusenden,

Breslau, den 25. Oktober 1843.

Die Stadtverordneten.

Ge t

Rheinische Eisenbahn- 211 Gesellschaf.

Unter Bezugnahme auf die $$. 33,

L S und 34. des Statuts berufen wir hier-

mit eine außerordentliche General - Versammlung auf Montag den 20. No vember d. J., Vormittags 10 Uhr, im großen Saale des Rathhauses zu Köln, um über Abänderungen folgender Bestimmungen des Stqgtuts zu beschließen : die Zins - und Dividenden - Zahlungen in den 68S. 19. 20; die Qualification zur Wählbarkeit in den Admini- strationsrath im $. 465 den Maßstab zur Festseßung der den Direktoren

zut gewährenden Entschädigung im $. 76,

Es wird ebensalls in der General-Versammlung über die Herstellung des Doppelgeleises berathen, eventuell beschlossen werden.

Nach $8, 30, und 31, des Statuts sind nur diejeni- gen Actiongire zur Ausübung eines Stimmrechts in M General-Versammlung befugt, welche ihren Actien-

esiy wenigstens vierzehn Tage vor dem Datum ge-

\btéiben (0 Einladung in unsere Negister haben ein-

reiben lassen, und welche wenigstens Einen Tag vor der General - Versammlung entwed lbst od

ihre Bevollmächti g entweder se st oder durch

besis 0d i (edi iten, ‘daß ihr Actien-

ver Gesellschast eingeschrieben Ren Köln, den 19, Oktober 1843. Die Direction der Rheinischen Eisenbahn - Gesellschaft, Hirte, Syez.-Dir.-Subst.

siterarische Anzeigen.

Ju Verlage der Unterzeichneten is #0 eb i nen und in der Hirsch wald schen Bubhandlung is Berlin, so wie in sämmtlichen Buchhandlungen Deuisch-

lands, zu haben: Handwörterbuch der Physio- [1922] logie

mit Rü>ksicht auf physiologishePathologie, in Verbindung mit mehreren Gelehrten Lu

von Dr. Rudolph Wagner, Prof. der Physiologie an der Universität Göttingen,

Alle zusammen sizen in

7 Monate gefangen zuweilen Jahre lang, lichen Lohe ehre T ihrer 9 nimmt und ihre Freilassung vom

bekannte Person für den Ge-

f solche Art des Unterhalts und der Beauf- Die größte Gefahr, welche seiner annimmt, is, verges- Jn solchem Falle tritt gegen ihn gleihsam

Herr Blanqui versichert, wenigstens ein Dußend welche aht und zehn Jahre schon ß saßen, ohne ein einziges Mal verhört worden j si< vor ihm auf die Knie, Füßten seine Nokschöße und flehten ihn mit aufgehobeuen Händen, irgendwo den Nichter

aus der Provinz hatte sie einzig und allein unter dem Vor- Und \o saßen sie

Wenn dergleichen der Hauptstadt, unter den Augen der Regierung, began- en werden, so kann man si denken, wie es mít dem Pönitentiarwesen in

gut die Uebelstände ihrer

sie höchst selten den Europäern die Er- den gebildeten Euro-

822 in jenem Augenbli>e auf Befehl des Hussein Pascha ein Gouverneur fest-

saß, welcher mehrere Christen hatte nied Der Festungs-Keiker von Widdin is eine Art Wachthaus, welches an einen

dem nän:- wenn nicht

mit Palisaden verschanzten Hof stößt. Gefangenen in den Hof gelassen,

Die türkischen halten, zu arbeiten, wollen sie jedoch

der Luft leben. anderes Gefängniß, welches Herr war das von Sophia in der Bulgarei. in den Häusern Europa’s. Man stieg und Luft drangen durch eine Thore angebracht war.

die Verjährung bis Elend und

zu sein. Als

stellen möchte,

Selbst in Man gab Ruf hat.

fonnte Herr Blanqui von einem

fortwährend dort bestehen.

D Her e Da er V | aroßen eisernen Haken beseßt,

(Herichts\prengel Brunnens errcichten,

feiten, die dortigen Gefängnisse zu b

lon, mit dem Unterschiede,

Mit Kupfern und in den Text gedruckten Holzstichen, Drei Bände von 50 —69 Bogen, größtes Oktav, in Lieferungen von 8—12 Bogen, Preis der Liesg. mit Holzschnitten und geh. 1 Thlr. Erschienen sind Lieferung 1—7.

Dieses Handwörterbuch bringt die physiologischen Leh ren und viele sür die allgemeine Pathologie und prak- tische Medizin wich:ige Abschnitte, in Form gedrängter Monographieen nach alphabetischer Ordnang, von Män- nern bearbeitet, welche dieselben zum Gegenstande \pe- zieller Forschungen gemacht haben. So trägt das Wörterbuch mehr den Charater eines Handbuchs, das statt etnes Béersajjers deren mehrere hat. Die Koryphäen dieses Zweiges deutscher Wissenschaft haben für die Bearbeitung der Artikel ihre Mitwirkung zuge- sagt und zum Theil schon erfüllt, Bd, I. Lief. 1 6. und Bd. 1l. Lief. 1. enthalten: Leben, Lebens- fraft, von Prof. Lohe in Leipzig. Absonderung, Elektrizität der Thiere, Ernährung, Flim- merbewegung, Galvanismus (in seiner Ein wirkung auf den thierischen Körper), Gewebe des menschlichen und thierishen Körpers, von Prof. Valentin in Bern. Atrophie, von Dr. Cannstatt in Ansbah, Aufsaugung, die Er- scheinungen der Herzthätigkeit bei uuver- leztem Thorax, von Prof. Kürschner in Mar- burg, Blut, Chylus, von Prof. Nasse in Mar- burg. Entzündung und ihre Ausgänge, Gewebe (in pathologischer Hinsicht), von Prof. Vogel in Göôt- tingen, Fieber, von Prof. Stannius in Rosto, Galle, von Prof. v. Berzelius in Stockholm, Gehirn, von Prof. Volkmann in Dorpat. Ge- \chle<ts - Eigenthümlichkeiten, von Professor Berthold in Göttingen, Entwi>kelungs - G e- \chichte, mit besonderer Berücksichtigung der Mißbil- dungen, von Prof. Th. L, W. Bischoff in Heidel- berg, Harn, von Prof, Lehmann in Leipzig. Haut, von Medizinalrath Prof. Krause in Hannover,

Braunschweig, Oktober 1843.

Fricdrih Vieweg und Sohn,

Kupfertafeln

[1930] - -— M: | Bei (E. D Mittler in Berlin (Stechbahn Nr. 3, Posen und Bromberg is #0 eben erschienen und daselbst, so wie durch alle Buchhandlungen, zu beziehen: Beiträge zu einer künftigen Biographie V t E ( . Ivo Friedrich Wilhelms Ul. so wie einiger Staatsdiener und Beamten seiner nächsten Umgebung,

Aus eigener Erfahrung und mündlich verbürgten Mit-

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General-Lieutenant von Minutolíi. bros, Preis 25 Sgr.

Alle guten Bud paud unen Deutschlands, Oester- reichs und der Schweiz nehmen Subscription an auf

die im Verlage von George Westermann in Braunschweig erschienene Ge. 01M e

der Hohenstaufen Jobn Sth Prachtausgabe.

Geziert mit 10 \{önen Stahlstichen \ , gestochen von den bedeutendsten Künstlern nah Original-Zeichnungen von Trautischold und Anderen.

Das große Kaisergeschleht der Hohenstaufen tritt

[1926]

ermegzeln lassen.

und damit sind sie an Händen und Füßen mit schweren Ketten gefesselt. werden sie an eisernen Ringen angekettet. essen, so müssen sie, durch Arbeit so viel gewinnen, um damit ihr Leben zu fristen, so zu sagen, Für ihre Kleidung müssen Blanquí in

handbreite Oeffnung, die Dort lagen ein paar hundert unglückliche Geschöpfe, die von Menschen uur höchstens den Namen noch bewahrten. ih von dem Elende und der Entartung, die ich Blanqui bei dieser Stelle seines Berichts licher Schlund sich in der Stadt Corte (auf der Jusel Korsika) befindet, wo ih vor 3 Jahren einen 15 jährigen Knaben mit Verbrechern, die zum Tode verurtheilt waren, zusammen eingesperrt, Zwei Weiber, die nur durch ein einfaches Gitter von ihnen abgesondert waren, lagen gleih den übrigen Gefangenen auf dem bloßen Boden, ohne Stroh, ohne Decke, ohne Kleidung, gerade wie in nissen. Und, seßt Herr Blanqui hinzu, Korsika noch bis zur Stunde in dem nämlichen

Herr Blanqui hatte sich an den französischen nopel gewendet, um von diesem ermächtigt zu werden, des türkishen Neiches so bekannten Kerler von Dimotika, vel, zu besichtigen, der, gleich den Bleidächern Venedigs , einen furchtbaren Der französische Botschafter erh‘elt cine abschlägige Antwort ; doch gut unterrichteten Türken so viel daß gegenwärtig keine Staatsgefangene sich befinden, und daß die berüchtigten Die inneren so daß die Staatsgefangenen, wenn man sie hineinwaif, in Stücken zerrissen würden ,

Jn Konstantinopel selb fand Herr Blanqui keine großen Schwierig- esuchen,

stadt des türkischen Reiches vier große Gefängnisse: brecher, das Cla 09 des Serasfiers, E inte Gefängniß der Pforte, und endlich das Zu 3 von Topchana. P nan der / E AUDNE dis QUIAIs LLO d Herr Blanqui konnte keine nähere Erfundigung Strafhäuser in der Türkei einzichen ; er erfuhr nur,

Seit der Einführung dcs Nisam werden Militair-Verbrecher in die Gefäng- nige giebt, und daß dieselben eben

nisse ihrer respektiven Kasernen eingesperrt.

Das Arsenal von Konstantinopel is eine Art Zwinger, wie in Tou- 11 daß die Ordnung und Aufsicht im ersteren gänz- lich vernachlässigt ist. Das Gefängnißhaus des Seraskiers wird so genannt,

Al lge mein x

mit der Polizei

Während des Tages werden die sie niht entwischen können, Des Nachts Die Gefangenen sind nicht ge- wenn sie nicht von sie ebenfalls selbst sorgen. Ein Augenschein nehmen konnte, Es glich vollfommen einem Keller auf etwa 20 Stufen hinab, Licht im eisernen

werden.

Was soll hier sah, sagen? ruft Herr

aus. Nichts, als daß ein ähn-

mit eigenen Augen erblicke,

nen gleich

den türkischen Gefäng Ordnung

ih verbürge es, daß die Dinge in Zustande sich befinden.

Botschafter in Konstanti- den in der Geschichte unweit Adriano-

erfahren, mehr in der Bastille von Dimotika Brunnen nach persischer Art noch Wände dieser Brunnen sind mit | Kavasz bevor sie no< den Boden des

fung von Kavas

Es giebt in der Hauyt- das Arsenal für Ver-

Art Polizei-Gewahrsam, das selbs seit den

erlaubt hätte.

Harems,

Anzeiger.

die sein Name we>t, so oft derselbe genanut wird, gleichsam aus dem Mittelalter in die Gegenwart, Die zwei merkwürdigsten Ereignisse, oder vielmehr Erecigniß- Reihen des zwölften und dreizehnten Jahrhunderts, die Kreuzzüge und der Kampf der Kaisergewalt mit der Papstmacht sind mit ihrer Geschichte unzertrennlich ver- bunden, und besonders ist die leztere von Folgen ge blieben, die bis auf unsere Zeit fortdauern. Ohne den Untergang der Hohenstaufen, ohne den Vernich- tungsfampf zwischen ihnen und den Päpsten hätte Deutschland \{hwerlich je seine gegenwärtige Gestaltung erhalten,

Zwar giebt es ein sehr ansführlihes Werk über die Geschichte der b obedstaufenz indessen erschien es doh wünschenswerth, eine gedrängte, aber in ihrer Gedrängtheit voll ndige, und vor allem auf eigene Forschungen gegründete Geschichte des großen Kaiserhauses dem Publikum darzubieten. Dies geschieht hiermit, und der Verleger hat allen Grund auf gleichen Erfolg zu hoffen, wie ihn die Geschichte des dreißigjährigen Krieges von demselben Herrn Verfasser hatte. Die dieser Prachtausgabe beigefügten 10 \chönen

gen,

weil es in der Nähe des Hotels des Kriegs-Ministers liegt, welcher zuglei des Reiches beauftragt i ein wahres Gesammt-Bild der türkischen Gefängnisse, und bilvet gleichsam ein allgemeines Strafhaus. gen Gefängnisse in der Türkei. von einer ekelhaften Unreinigfkeit. Reihen von Zimmern oder besser Löchern, Sie enthalten weder Betistellen, dern der Gefangene liegt und shläft am Boden, so gut er es vermag, in seine <mußigen Lumpen gehüllt. den Boden jedes Zimmers ein Loch gegraben ist, worin der Gefangene seine Nothdurft verrichtet. s behälter, welher von oben ein spärliches Licht empfängt. wird mittelst Ketten an einen an der Wand angebrachten eisernen gelegt, und bleibt so Tag und Nacht. alle 24 Stunden ein wenig shwarzes Brod und eine Portion Bohnen. wegen Schulden Verhafteten sind gezwungen, unter diesem Gesindel zu leben, Herr Blanqui fand darunter ein Dußend unglüd>licher Handelsleute, wovon drei chrwürdige Greise, tie in einem Winkel gekauert, durch ihre moralische Leiden einen tiefen Kontrast gegen die entartete Stumpssinnigkeit der übri- gen Gefangenen bildeten.

So groß isst indessen der Einfluß des den menschlichen Geist, daß selbst in diesem Sündenloche, wo die Hefange- wilden Thieren si selbs überlassen sind, unter ihnen wahrgenommen werden konnte, Schuldgefangenen in ciner Ee, die ben Verbrecher verkehrten wurden von Allen gemieden, und blieben den fortwährenden Beschimpfungen der übrigen Gefangenen ausgeseßt.

Die Plhysiognomie der meisten Gefange! reinlichkeit, erregen einen so widrigen Cindru, daß selbst wärter nie in den inneren Hofraum des Gefängnisses tret Vorsicht8maßregeln für ihre Gesundheit und Þ Herr Blanqui drang in dere! die Kerkermeister blieben z1 daß Herr Blanqui sich Etwas notirte, sischen Reisenden so sehr besorgt, daß er zum zu begehren. haus zu verlassen im Begriffe stand, daß ihm während seiner

Unglück widerfahren sel, | i r er Reformen Mahmud's, sih ein so gefährliches Unternehmen

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is, Dicse Anstalt giebt Mer dieses geschen hat, der kennt alle übri-

Es besteht aus fünf unregelmäßigen Höfen Rings um diese Höfe laufen mehrere worin die Sträflinge eingesperrt no<h Matten, no< Stroh, son-

Die Atmosphäre i} mephitis, da in

Verbrecher liegen in einem alten Fisch- Der Gefangene Ring Zur Nahrung erhält er einmal Die

Die \<weren

Gefühles der Gerechtigkeit auf

eine gewisse hierarchische So standen die Knaben in der anderen Eckez die gr9-

nur mit einander, Die betrügerischen Verkäufer

ten und deren anste>ende Un- die Gefängniß- en, ohne besondere ersónliche Sicherheit zu treffen, 1 Mítte unter einer starken Bedeckung von urü>, und als einer von ihnen bemerkte, schien er um das Leben des franzü- Seraskier cilte, um eine Verstär- Als Herr Blanqui das Gefängniß- wünschten ihm alle Wächter dazu Glück, gefährlichen Wanderung durch die Kerkerräume kein und versicherten, er wäre der erste Europäer, der,

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Fulaud, Berlin. Berichtigende Erläuterung in Ccusur- Sachen. Naumburg. Versammlung des Gustav - Adolph - Vercins, Kölu, Die Unterhaltung der Provinzial-Arbeits-Anstalt zu Brauweiler,

Deutsche Bundesftaaten. Kurhessen, Kassel, Bericht des Eisenbahn - Ausschusses in der Stände - Versammlung. Anhalt- Deßau. Deßau. Dank - Urkunde der Stadt Hamburg, Freie Städte. Hamburg. Neubauten. : :

Oesterreichische Mouarchie. wegen der bei den Berathungen Sprache,

Frankreich, Paris. Hof- Nachrichten. Aenderung des Reiseplans des Herzogs von Aumale, Rhone - Ueberschwemmungen, Vermisch- (8 7 Len 0A P aris, Caeore Stellung des Ministeriums; Streit der Geistlichke1 ¿x Regierung z eblicher Vermitte 3 Versuch des Königs.) und der Regierung; angeblicher Bermittelungs-

Großbritanien und Jrland, London. Hofnachricht, Erwiederung eincs Nogalisten auf die Erklärung des Standard über den Besuch

_des Herzogs von Bordeaux. Abermalige Erklärung des Standard,

Spanien, Bricfe aus Madrid. (Das Separat-Votum Campuzano's; der Regentschafts-Rath und die Constitution von 1837.) und P a ris, 4 Näheres über die Beschießung von Barcelona.) i

Griecheuland. Triest, Das Land is rubig. Schrciben aus n-

_<hen. (Neueste Berichte aus Athen.) L i O

Haudels- und Börsen - Nachrichten. Marktbericht.

Pr.eßburg. Königliches Reskript des Neichstages zu gebrauchenden

Berlin. . Borsett-. und

Ausbilî ov Li . l d Boa als , S O (usbildung der Lithographie in Frankreich, Kunst-Notiz. Joseph Gung!l,

B eil ey Ç j L tut on Juland, Breslau. L aus - Kollelte für eine evangelische meinde in Böhmen, Koblenz. Raubmo:d. Deutsche Bun- SESISNATEN, “Hannover, Celle. Advokat Gans +4. ‘Baden, Nastatt. Festungsbau, Frankreich, Paris. Dauer der ver- schiedenen Ministerien seit der Juli-Revolution, Schreiben aus Paris E der Stellung Lamartine's.) Schweden und Sa ai Ta De Dampsfschissfahrt in Schweden. Der E el zum Gesandten in Wien bestimmt, Jtalien. Rom, “n! if des Herzogs von Aumale, Der niederländische Gesandte in E Eigenschaft bei dem Hofe von Turin ernannt. 2 Die Wieder- M6 Lea S Lampadusa durch neapolitanische Truppen. im ‘Sudan A i hade Ms E Mp a gegen Achmed Pascha : an. Kant . ‘w-Y orf, Thätigkeit des kanadisch

Parlaments, Vortheilhafte Betsrguns des Negie al os gi real, Neu-Granada, Sthreibe é D Ari s. (Ed a Un >y e , , E : i Ire zur Srin- Saubels - ns Wee Run z Give Ea E L Magdeburg und Brtsia u. Mr tiber E Ce Ss, mit Ostindien und China, Hamburg. Getraidemaärtt,* L Loe Börse, Hull, Getraidemarkt, 5 ies

Amtlicher Theil.

E Kammergerichts - Assessor Dr. Hannemann hat guf die ihm übertragene Stelle eines Justiz - Kommissars bei dem Land= E Stadtgerichte zu Aschersleben und Notars im Halberstädter Ober= landesgerihts-=Bezirke verzichtet. , A

Î Berat mann g.

Bon deu Giro = Anweisungen, welche der hierselbst verstorbene Banquier Julius Friedemann auf die Königliche Haupt - Bank p gestellt hat, sind die folgenden : : i L s

Nr. #2 über 100 Rthlr. Nr, 22 fiber 200 Rthblr » 1000 A A

13413 16368 - 1637 ls 500 S 100 Sas» O0 16181 200 S G00 16390 200 | 10391 Z » A 1 } 1 t Ha » m M ) E darin ausdriü>lih bestimmt ist, nur noch bis zum 30, November - J. gültig und daher spätestens bis dahin bei der Haupt - Bauk=

Ausbildung der Lithographie in Frankreich.

2) Paris, im Nov. S i E T Nov. Selten hat ein mechauisches Verfahren i m gn Kunst eine shnellere und umfassendere A e L ogs apblr Ev Möglichkeit, auf diesem Wege schrifiliche Auf- und tooblfell b nstbdn Aa A0 er Art schnell zu vervielfältigen ius A O iesem Verfahren eine so allgemeine Verbrei- 19, daß es gege! ig fast in allen Theilen Europa's mi pder minder glü>lichem Erfolge in Ausü Î Aa Mliniben aus endli d bie G vem Erfolge in ? usübung ist. Von München aus verbreitete A n L e 4 f < La 0) allen Richtungen hit, Zunächst nach clifübrten Dies erste U rüder André aus Offenbach im Jahre 1809 / A nternehmen scheiterte aus M “Ai i nte! l angel p; [- deulhe Une d O Iporee Leitung. Erst im “Salire 12 A Kuni | er Lithographie durch erfolgreiche Anwendun er o B gh höheres Juteresse gegeben und durch ‘effe Arbeit \ranzsischen Dublitte Vortheile diese Crfindung darbiete, fand dieselbe beim Mani ectidittten i um mehr Theil - und Aufnahme. Die Herren Engel- die Schönheit Ret Paris ihre lithographi <e Druerci, die alsbald durch stalten Münden ite Klarheit und Kraft der Abdrü>e die Mutter - An- Publikum anfanasg überflügelte, Die deutsche Erfindung, vom französischen Ube nus heiß ¿Na kalter Geringshägung und Zurücksezung hebondalt Vaudeville - Couplets hee - bewundert und sogar in Straßenliedern und dernz wenn er auch ten, Dieser Enthusiasmus darf nicht verwun- sind durchaus gewohnt 7 Bes einstimmig ausgebrochen die Franzosen von tonangebenden Fübre ücksirht“auf Geshma>, Urtheil und Gefühl sich séhr. wobl, warum die Q bestimmen zu lassen so begreift man doch anderen “Lande Anklan ithographie in Frankrei<h mehr als in jedem g finden mußte. Mag sie nun zur Nach-

ihr H ¿ , , Feit der Behandlung 1 auptverdienst is Leichtigkeit und Schnellig- französischen Volks Me Sth Aller begierig ergriffen werden, da 4 A

auffassenden pariser Künstlern die Mög-

L den fein beobachtenden und nell. emeinen zu statten kam und besonders

Preu

A1 EW Tine

Z (T5 4 p tj e 459 [e E v 9 e c c: c CX a zur Zahlung einzuliefern, widrigenfalls si< die Juhaber die n Ÿ eiligen Folgen der Versäumung selbst beizumessen haben. Wir sinden uns veranlaßt, auf den schon nahen Ablauf der obigen rist vorzüglich diejenigen Inhaber, welche mit dem Giro - Verkehr nicht genau befannt sind, hierdur<h besonders aufmerksam zu machen

Berlin, den 8%, November 1843. f

Königl. Haupt - Bank - Direktoriun. acz. Witt, NReiVenbach, Meven,

Uichtamtlicher Theil.

Inlaud.

] Berlin, 11. Nov. Ein Artikel aus Berlin vom 4, November in Nr, 261 der Hamburger neuen Zeitung glaubt bei Gele genheit einiger neuerdings ausgesprochener Erkenntnisse ‘des Ober- Censurgerichts, mehrere Mängel der gegenwärtigen Censur-Einrichtung zur Sprache bringen zu müssen, indem er zunächst eine, offenbar auf einen Schreibefehler hinauslaufende und daher nit weiter zu berührende Verwechselung in der Anführung der Censur=Geseße rügt dann aber über die „ungleihmäßige Handhabung der Censur in den verschiedenen Gegenden des Staats“ Klage führt. Diese Klage is nicht neuz die= selbe beruht inzwischen unseres Erachtens auf einer gänzlichen Verken- nung der Natur des Censor - Amtes. Man hat dasselbe häufig und in manchen Beziehungen gewiß nicht mit Unrecht mit dem richterlichen Amte verglichen; ein Vergleich, welcher besonders in der Gegenwart zutrifft, seitdem die für den Censor bindenden Vorschriften in geseblicher _Form zur öffentlichen Kenntniß gebraht und eine höhere Jnstanz in Form eines “obersten Gerichtshofs für Cen= sursachen gegründet worden ist. Jm Verhältniß zu diesem Tribunal erscheint der Censor als Richter erster Jnstanz, dem vor Allem, wie jedem anderen Richter, völlige “Freiheit und Selbstständigkeit in der gewissenhaften Auslegung des Gesebes und in der Fällung seines Urtheils gewährt bleiben muß, während die wünschenswerthe Gleichmäßigfeit und Uebereinstimmung in den Ur-= theilen der verschiedenen Censoren, eben so wie bei denen der übrigen Gerichts-Behörden, der Natur der Sache nach nur durch die in dem Ober-Censur- Gericht erfolgte Einseßung einer einigen obersten Jn- stanz in Censursachen herbeigeführt werben kam.

Wir dürfen daher die Klagen wegen ungleihmäßiger Handha= bung der Censur insofern für völlig unbegründet erklären, als einem jeden Betheiligten, der sih über ungleihmäßige Entscheidung der a E! au fönnen vermeint, der Rekurs an das gedachte S pitain) unt id A Wenn aber der Eingangs erwähnte 40d Gas bin E seite Klage zu spezialisiren, und namentlich ¿u druden es j N R d das Vorrecht haben, etwas basmot ‘än L ddl Provinzialblättern nicht verstattet werde, und io: Lis Richtigkeit e P s stattsinde“’, so müssen Betreff ce A leser niht näher begründeten Behauptung in

ensurpflichtiger Artikel geradezu in Abrede stellen,

H . 5 i E E d Nov. (N. Bl.) Am heutigen Tage, als dem Sie= 0 Outao A y ge O Schweden=-Königs, hielt der hiesige Verein Personen aus A ) Stiftung eine öffentliche Versammlung, zu der sich R aus allen Ständen eingefunden hatten. Nach einigen ein- eitenden Worten des Archidiakonus Jahr schilderte Diakonus Slevogt L Worten das Leben und Wirken des Helden, den er A s auf Lübens Ebene begleitete, mit dem herzlichen E M L E A Christen einem solchen Beispiele fol A h dem L len Gustav Adolph nach Kräften helfen möch= en den be rängten Brüdern, Hierauf theilte Archidiakonus Jahr die Statuten des Vereins mit, der namentlich in Sachsen und Hessen den E Häuptern des protestantischen Deutschlands, blüht, uind N S d der Hülferuf bedrängter evangelischer Brüder E v R A ri en gehört worden set, weshalb thätige Hülfe

E u n s Das heutige Amtsblatt enthält die Berech- g Antheils, der von den im nächsten Jahre aufzubringenden

lihfeit an die Hc et der i i

prbeg n, (Vedanten d a de, Malux (ober dem leben gerade abge - ne Mint Gesan Was tre Be seen 018 mnd amies- nas vie gefige Yebagr bie ie dl andeutenden Vortrag ‘des Gaavons R eg L e

Grabstichel, der Nadel und dem Schabeisen i : Steif Braof : i yabeijen immer etwas Steises u Me behielten, den Reiz beweglicher Anmuth und Sebeubiakeit, L Ee catier e U Lieben Qo ie i und frappanten Gelegenheits- ( 3 z Wortspie Finfá in ü Interess des A béntatdaudetes p ed e E __ Bezeichnend genug, wurde in Deutschland die Lithographie zuerst au ege eNe Gegenstände der Kunst angewandt; wie e Diana en ‘ine böbere W auswählten, um der Buchdruckerkunst bei ihrer Entstehung e : ias zu geben, so adelten sie auch die neu auftauchende Stein- Que ur adurch, daß sie dieselbe von vorn herein zur Nachbildung und A deng der Meisterwerke frommer Kirchen - Malerei gebrauchten, De Us er gab die kostbare altniederdeutsche Gemälde-Sammlung der s En heraus, und Herr Piloty besorgte die Nachbildung der Wor )sten Gemälde in den Gallerieen von München und Schleißheim, h L N Frankreich die Lithographie hier und da angewandt, gedie- g unstleistungen wiederzugeben, so zeigte sich doch im Ganzen kein re- ¡E D und die Arbeiten, welche die Lithographie beim großen Pu- li um eliebt gemacht hatten, konnten niht wohl zu höherer Ausbildung E! doch sollte der Anbau dieses Kunstzweiges nicht lange der Routine mittelmäßigen oder ganz und gar mittellosen Händen überlassen bleiben er Schlag, der bei dem Einen Funken giebt, giebt bei dem Anderen lam- n, und eine Lde Hand konnte aus dem lithographischen Steine helles Feuer herausshlagen. Drei Künstler trugen insonderheit dazu bei,

der Lithographie“ in Frankreich neue Wege zu bahnen, Von ihrem ersten

Ç F . > - S Berlin, Montag: Len. 19" November

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; p Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung auf dieses Blatt an, für Serlin die Expedition der Ällg. Preuss.

: Zeitung: 4 Friedrihsstrasse Ur. 72.

Unterhaltungsfosten für die Provinzi i Unterhaltungsfo die Provinzial-Arbeits-Anstalt zu ile aus den diesseitigen Regierungs-Bezirk fällt, Dieser bat A

| der Anstalt aufgenommenen Köpfen 189 zu erhalten, was bei einem ( 7 ,

N orutlo T » A A N INSYAN von 2 Sgr. 11 Pf. für den Kopf und Tag (nah Ubzug des Arbeits - Verdienstes und f\onstiger Fi für 68, Abzug i L sonstiger Einnahme : 68,985 e l egungNinte) 6706 Rthlr. 26 Sgr. B Pf. A is Kassen - Bestand von 493 Rthlr. 14 Sagr, f 134 V L J5 Nthlr. 14 Sgr, 2 Pf. abzuziel

2 “E G pte eti E 50 P}. abzuziehen, so da a: Ae! res 12 Sgr. 1 Pf. bleiben, Diese auf eine Aa

( 44/,009 Seelen vertheilt, bedingen eine Beisteuer von

| 0 Ph df ven Kobl,

Nuslanud. Deutsche Bundesstaaten.

Kurhessen. Kassel, 9. Nov. Die hiesige Zeitung theilt heute den wesentlichen Jnhalt des wichtigen, in ‘der Sibung vom ¡ten d. vom Abgeordneten Freiherrn Waiß von Eschen der Stände= Dersammlüng Namens des Ausschusses für Eisenbahnen erstatteten Berichts über den Antrag der Herren Deputirten von Kassel, Ober= Bürgermeister Arnold und Obergerichts-Anwalt Schwarzenberg, mit welcher dahin geht: „die hohe Staats-Regierung um Auskunft über e S der kurhessis<en Eisenbahn-Angelegenheit und

) hte Beförderung der auf die Ausführ i Fisent 3

habenden Vorlage zu rfte PNERNG, Sue E i Der Herr, Berichterstatter sagt: „, Unter allen Erfindungen , deren die Neuzeit sich rühmt, ist gewiß keine wichtiger und in alle Verkehrs -, Zeit- und Raumverhältnisse tiefer eingreifend, als die Erfindung der Eisenbahnen und ihre Befahrung mit durch Dampfkraft bewegten Lokomotiven. Während man früher schon das Höchste erreicht zu haben glaubte, wenn man auf gut angelegten Chausseen die Personen, mittelst ras<h befördertcr Eilwagen, mit einer Geschwindigkeit von einer Meile innerhalb der Stunde, bei Waaren aber 20 Centner auf eine Pferdekraft, kaum mit der halben Schnelligkeit fortschaffte, leistet die Cisenbahn beim Personen - Verkehr das fünffache der Geschwindigkeit, die man für das höchst Erstrebbare hielt, während beim Waaren - Transporte, mit nicht viel längerem Zeitauswande, jede Pferdekraft das zehnsache der bisherigen höchsten Leistung fortbewegt Diese Ergebuisse, welche mit der fortschreitenden Vervollkommnung der Eisen- bahnen und Lokomotiven noch einer weiteren Steigerung entgegensehen sichern den Cisenbahnen ein so gewaltiges Uebergewicht vor jeder anderen Transportweise zu, daß es welche Nachtheile auch sonst etwa damit ver- bunden sein möchten vergeblich sein würde, sih ihrer Einführung länger zu tvidersezen, da jedenfalls die ungeheuren Vortheile des neuen Transport- mittels, welches das mechanische Problem löst, gleichzeitig Kraft und Zeít zu gewinnen, diefe etwaigen Nachtheile federleicht in die Höhe schnellen, Diese Wahrheit, und damit z-gleih die Nothwendigkeit und Unvermeidlichkeit der Eisenbaynen, wird jezt auch so allseitig anerfannt, daß in diesem Augenbli>e alle Negierungen, größerer Länder mehr oder minder eifrig bemüht sind, Eiscnbahn- Anlagen in ihren Gebieten zur Ausführung zu bringen und zu verwirklichen Selbst Rußland, welches, seiner konsequenten Politik gemäß anf Neucrun- gen nicht leicht eingeht, verkennt die Wichtigkeit der Eisenbahnen nicht und beeilt sich, ein Anlehen im Auslande aufzunehmen, um mittelst desselben und gleichzeitig darauf verwandter bedeutender militairischer Kräfte die pro- jeftirte Eisenbahn zwischen Petersburg und Moskau ins Leben zu rufen Alle größeren deutschen Staaten beschäftigen sich ernstlich mit der Verwirk= lichung der Eisenbahnen, und es wird daher um so dringender, daß auch Hessen seinerseits in der Ausführung der ihm durch seine Lage an ewiesen Eisenbahnlinien niht zurü>bleibe, als dur<h jeden Aufschub ben Vater lande unberechenbare Ve:luste entstehen. Die ungeheure Schnellig- feit, womit der Reisende bei verhältnißmäßig geringeren Kosten auf der Eisenbahn fortgeshaft wird, giebt derselben einen so be- deutenden Vorzug vor den Eilwagen - Fahrten , daß selbst größere Umwege nicht in Anschlag kommen, wenn man durch dieselben nur länger auf ber Eisenbahn bleiben, oder dieselbe früher erreichen kann,“ Der Herr Bericht- erstatter führt nun aus seiner eigenen Erfahrung b:i seinem ¡üngsten Auf- enthalte zu Stuttgart an, wie die Mehrzahl des reisenden Publikums um von dort nach Frankfurt zu gelangen, statt, wie bisher, mit der Eilpost über Heilbronn und Heidelberg mit der nach Karlsruhe reist, um von da mit Der Eisenbahn Mannheim, dann mit dem Dampfschiff Mainz und endlict auf der Taunus-Eisenbahn Frankfurt, um drei Stunden früher, als mit ber Eilpost auf dem direkten Wege, zu erreichen, Da nun auch der We über Karlsruhe und Mainz nach Frankfurt an sich weiter, als der über Helllrdun dorthin is, so ergebe sich, daß das Publikum den Umweg von “etwa 18 Stunden per Cilpost nicht ansieht, blos weil auf demselben theilweise schon ein Eisenbahn - Betrieb stattfinde. Werde nun erst die schon in Angriff

Auftreten au hatten diese Künstler eine entschiedene Tüchtigkeit in i Fache gezeigt, und es war vorauszusehen, daß B dem O R legten , einen “erheblichen Anstoß geben würden, Unter io energisd mi ï samem Jmpulse trat die französische Lithographie alsbald in ein neues Ent- wicfelungs-Stadiumz hatte sie bisher im Zickzack schwankend herumgetastet, ,

| so steuerte sie von nun an, über hemmende Sch i |

l —_ , , 'Yy T L ran ¿ f Schrittes in gerader Nichtung fort. lea oe Ra E L a M JFOEE ? | gen, und der Voitr s Griff rxr ie S

kamen die kleinen, flüchtigen Skizzen, die bei der Behandlung mit dem | Pie! Worte ves. deutsen Steindäucies eta il E s.

Die Malerei war ihr zu Hülfe gesprun-

Die Weike des deutschen Steindruckes i iti : erke Stein machten sich unstreitig durch : tende Vorzüge geltend; gründliche Fertigkeit im Zeichnen , géobe e anaer

| heit und Sorgfalt der Behandlung, Feinheit und Treue der Nachbildung

liebevolles Eingehen in den Geist, Charakter und Au j tat y r t 1 Ssdru iat r or t A Ge Benner Sallndant) ges i oon diesen löblichsten Eigenschaften hemmend für die freie Entf tung der Lithographie. Auf der bec Yyemn ie freie Entfal- s gra - quemen Heerstraße in der Ebene fortgehe gang! man freilih eher zum Ziel, als wenn m : rtgehend, den Berg hinanklimmt , erreicht indeß auch fei an auf mühevollem Pfade der Kunst soll man aber stets das Höchst aeben ag h ortes» reen der zun Gipfel- führt, Das bebarrich t en und den Weg einschlagen, das rüdsichtslose Aufgehen im Vorbilde u A irre na S r s freiwillige Selbstentä jeder eigenen Behandlungs- und Erfind aon vigtn: ae had v mg thographie sich zum Gesetz machte ähn e E Me: s E R EE l , thwendig ihren fr Flug s dadurch, daß man der Litho uv bia dami Uf mit d een Dos pp l ufgabe mít der Kupfe j ats, De man die vielseitige Ausbildung, ihrer Üaenthümlüchen Mit- vie 218 veranlaßte vergleichende Würdigungen und Zusammenstellungeu, nicht p zu ihrem Vortheil ausfallen konnten, Ju Frankrei dauerte es Ne ange, daß die Lithographen sich entschlossen, die Fesseln der treuen tachbildung fremder Originalwerke abzuschüttelu, und ihre Gedanken auf eine freie, ihnen zusagende Weise auszudrücken, Von Géricault's Griffel angefeuert, zog die Lithographie das wirklihe Leben mit allen sei- nen Erscheinungen in den Bereich ihrer Darstellungen und nahm eine neue, schraukenlose, selbstständig fetafenw L worin es ihr gelang, unge- mein Tüchtiges zu leisten. Aeußerst kräftig, ebendig und wahr zeigt sie stich