1843 / 171 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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4 % vorschicßen will, dergestalt also, daß der ganze Nest erst im Jahre 1847 nachzuzahlen wäre.:

1031 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

S > ia m

obne Leben. Von Nüböl sind in diesen Tagen ca. 1200 Cir, auf Lieferung von Mänz bis Mai zu 11 1055 Rihlr, gekauft worden und würde zu ersterem Preise no< anzukommen sein. Jn loco ist zuleßt 105 Rthlr. be- zahlt, zu 105 ferner erlassen. Für Leinöl 103 Rthlr. gefordert, Palmöl und Baumöl unverändert, wie leßtgemeldet. Thran eben so, Südsee 10 Rthlr.,

j rn bier angekommenen Briefe, wo sie Kolettis? e L bie gestern Aimensier Anerkennung seiner hohen Loyalität r Zu leich wird aber in eben diesen Briefen, deren Juhalt bis n end so ziemlih allgemein befannt war, leider immer noch der eine und andere Zweifel darüber laut, ob Kolettis dahin gelangen werde, entweder alle Parteien in Griechenland, respektive in ihren Repräsentanten in der National-Versammlung, zu einem großen patrio tischen Zwed>e vereinigen, oder sich zur Niederhaltung der übrigen an die Spibe der mä@tigsten unter denselben stellen zu können. Nicht unerwähnt glaube ich lassen zu sollen, daß sich in den Briefen unserer Landsleute, je länger, desto mehr, über die geringe Schonung beschwert wird, welche unjere Zeitungen dem Privat-Charakter mau cher Griehen haben angedeihen lassen, die in den Revolutionstagen eine vorzügliche Rolle gespielt haben und noch jeßt auf die öffentlichen Verhältnisse einen mehr oder weniger entscheidenden Einfluß üben.

Montag den 13!" Dez.

Am 17. Dez. An der heutigen Halle ging viel in frankf., niedershl.- märkischen und köln-mindener Eisenbahn-Actien zu gestiegenen Coursen um; frank. bis 138%, köln-mindener bis 103, niederschl, bis 106 % bezahlt ; | berger br. Leber 265 Rthlr., astrach, 12 Rthlr. anhalter flauer und à 144/,/% verkauft, stettiner bis 1163 % bezahlt, Hering. Es is kein Geschäft von nur einigem Belang in einer oder Nordbahn 126 %, gloggnizer 1132 % Geld. | der anderen Sorte während dieser Woche bekannt geworden. Bei kleinen

Marfkt - Bericht.

Bedarfs-Ankäufen müssen die bestehenden Preise bewilligt werden, i; , ; Noheisen ohne Umgang, wie leßtgemeldet, Berlin, 16. Dez. Es liegt in dieser Jahreszeit, in dem gewöhnli- hen Geschäfts-Betriebe, daß unser Getraide-Verkehr beschränkt bleibt, Wäh &ochster :

I ——————— —————— meme

=— uns: -

Ständen vorgelegten Etat, so wie die in Folge gemeinsamer ü

| festgestellte Verwendung der Ueberschüsse. Bas aag Le teilte | Proposition betrifft, so sind die von den Ständen gegen das landes- | derrlihe Verlangen dargebra<hten Gründe niht der Art, daß Se. Königl. Hoheit eine andere Rechts- Ansicht über diese Angelegenheit habe gewinnen können. Daß die überwiegenden Billigkeitêgründe die Stande nicht bewogen haben, zu einer gütlihen Vereinbarung die

Inland.

Birnbaum, 8. Dez. (Pos. Z.) Bei uns is gestern, wie {on früher in Meseriß, Gostyn, Gnesen und Samter ein land- wirthschaftliher Verein ins Leben getreten, zu dessen Stiftung das im vorigen Jahre errihtete Königl. Landes-Oekonomie- Kollegium zu Berlin und das von demselben fürdie ganze Monarchie projektirte System von landwirthschaftlihen Zweig = (Kreis=- oder Lokal-) und Provinzial - Vereinen den allgemeinen Jmpuls gegeben hat. Jn der ersten General - Versammlung, die gestern gehalten wurde, er schienen nahe an 60 Mitglieder, darunter nicht nur mehrere aus den

ten, und nachdem diese beendigt war, sofort zu praktischen dem Zwee des Vereins angemessenen Arbeiten übergegangen. x |

X Pelplíin in Preuß., 24. Nov. Zur „wirklihen Berichti- gung“ der zuerst in der Breslauer Zeitung Nr. 227 vom 28, September d. J. mitgetheilten, aus Preußen den 25sten d. M datirten Korrespondenz-Nachricht, über den in der Divözese von Kulm vorhandenen Mangel an katholischen Geistlichen, so wie über die bei- | Hand zu bieten, können S e i den in der hiesigen Provinz vorhandenen Königlich fatholishen Gym- | höhstsie behalten es f R A Hoheit nur bedauern. Aller- nasien zu Koniß und Kulm, dur welche diesem Mangel abgeholfen | fortbestehende Diffe E weiteren Schritte zu thun, um diese werden soll, und endlich über die gegen diesen Mangel in Anwendung | / isserenz zu beendigen. Se. Königl. Hoheit geben

Breslau, 14. Dez.

»

Getraide-Preise. O e Mi Pyr 0 Çç p T rend bei regelmäßigem Winter das Geschäft durch Ausbleiben der Zufub- | .:, Nthl 25 Sar.6 Pf 1 Rthl Es Pf E 6 Pf ren vermindert wird , zeigt es sih, daß die gegenwärtig ofene S(hifssah1t, | Weizen 1 Nthl. 25 Sgr. 6 Pf. Nthl, 20 Sgr. 6Pf. 4 O ISgr. 6 Ph verbunden mit anhaltend bedeutenden Zufuhren in der Hauptsache, dieselbe | Roggen 1 » 5A » L N N Me DF E e Wirkung hervorbringt. Dieser legte Umstand übt sogar einen nachtheiligen Gerste N 4 7 E f D 4 t l 7 E Einfluß auf unser sonst um diese Zeit bedeutendes Consumtions - Geschäft Hafer o E D » s i d A0 A

Berücksichtigung der Lage, in welche nothwendig dadurch alle noch in Griechenland anwesende Deutsche kommen mußten, dergleichen nicht Indessen mag wohl Furcht vor der eigenen

| | l Wenn nicht politischer Takt im Allgemeinen, so hätte doch freundliche | | als verleßtes |

geschehen lassen sollen. pol h Gefahr diese Beschwerden mehr haben diktiren lassen,

Wahrheitsgefühl.

Handeis - und Börsen - Uachrichten.

Börsen - Bericht.

Berlin, 16. Dez. Die Lebendigkeit, welche sih am Schlusse der vo- rigen Woche in dem Handel unserer Eisenbah n-Actien cingestellt, hat bis heute angehalten. Wir hielten zwar dafür, daß der herannahende Jahres\chluß den Geschäfts-Verkehr im Allgemeinen vermindern dürste, pre chen auch unsere desfallsigen Ansichten dahin aus, nehmen indeß unser Ur- theil nah den Vorgängen in der abgelaufenen Woche gern zurück, und sa- gen uns selbst, daß die seitherigen Erfahrungen, worauf wir unsere Mei- nung begründeten, nicht mehr für die gegenwärtigen Börsen-Berhälinisje aus reichen. Früher belebte fast ausschließlih der Spekulant die Börse, und dessen Unternehmungen waren es, welche auf die Schwankungen der Courje

am meisten Einfluß hatten; wir wollen annehmen, daß der Jmpuls immer no< von unseren Spekulanten ausgeht, bemerken jedoch, daß die bedeuten- den Kapital-Anlagen unserer Privaten einen ausüben, Aus diesen Gründen mag es auch kommen,

feit im Handel mitunter kurze Zeit unterbrochen wird,

daß die Lebhaftig- | sich jedoh eben jo

ras<h wieder herstellt, und diesmal ohne Rücksicht auf den bevorstehenden |

ahres\{luß, anzuhalten scheint, : i

Da) Spit e e Ait erfuhren unsere Eisenbahn-Actien feinen so be- deutenden Aufschwung, als die berlin-frankfurter und m agdeburg- leipziger, welhe um circa 5% in die Höhe gingen, Berlin Fraue furter {lossen vorige Woche 131 %, der fortwährende Begehr dafür \tei- gerte den Cours derselben vor einigen Tagen bis 135%, und gestern stellte sich bereits beim Beginn der Börse abermals eine entschieden günstige Mei- nung dafür heraus, o daß bis 136% p. ult, bezahlt wurde. Wir hatten in unserem vorleßten Bericht bereits des günstigen Ergebnisses von dem abgelaufenen Betriebsjahre dieser Eisenbahn erwähnt, und befremdet es uns niht, wenn bei einer Vertheilung von 7% Dividende sih täglich mehr Liebhaber für diese Actien zeigen, Magd eburg-leipziger nahmen in Leipzig einen bedeutenden Aufshwung, in Folge dessen ansehnliche Kauf- Ordres eingingen, die den Cours von 182—1865 % steigerten ; der Umsaß darin kann indeß nie bedeutend sein, weil sich nur wenig effektive Stücke an unserer Börse befinden. Gestern und heute licß die Frage etwas nach, doch hielt sich der Cours fest auf 186 %.

Ín berlin-anhalter Eisenbahn - Actien ging es beim Beginn der Woche sehr träge zu, jedoch bemerkte man eine unterdrüdte Kauflust. Die nunmehr veröffentlichte Bekanntmachung zur Einberufung einer außerordentlihenGeneral- Versammlung am15, Januar k. J. übte feinen nachtheiligen Einsluß auf den Cours der Actien ausz im Ge- gentheil stiegen solche gestern bis 145%, fonnten sich jedoh heute nicht behaupten und schlossen 1457 Brief und Geld. _ Der angedeutete Zwe> der General-Versammlung dürfte noch bedeutendere Schwankungen in den Coursen dieser Actien hervorrufen, daher sih auch viele unserer früheren Spekulanten vorläufig ruhig verhalten und den Verlauf der Angelegenheiten abwarten E berlin-potsdamer wurden bein Beginn der Woche einige billigere Virkäufe gemacht, doch hob sich der Cours bei sehr geringsügigem Ge\(chäft wieder bis 1604, wozu Brief und Geld blieb. an

Rheinische Eisenbahn-Actien erregten nach langer Zeit wieder die Aufmeiksamkeit unserer Spekulanten, und stieg der Cours rasch von 694—72 %, Die Mittheilung, daß der Direction die Emittirung neuer Prioritäts-Actien im Betrage von 1,250,000 Rthlr., so wie die Zins- Garantie von 35 % dafür, seitens des Staats ertheilt sein soll, war der Hauptgrund der Steigerung. Wenn auch durch diese Anleihe die Schul- denlast aufs neue vermehrt wird, 0 wei man doch, daß solche zur Anlegung eines zweiten Geleises benußt werden soll, und präsumirt nicht mit Unrecht, daß die Einnahmen in nächster Zeit dadurch bedeutend steigen können, Die am 15. Januar k. J. ausgeschriebene Gener al-Versam mlung wird hoffentlich den Zinszahlungs-Termin für den diesjährigen Coupon feststellen, U EIDOTNET Eisenbahn - Actien haben sich gleichfalls von 68—692 % gehoben, jedoch ging darin nux sehr wenig um, Für magde- burg - halberstädter, obershles. u. oppeln-beruner zeigte sich fortwährend Begehr, wodurch deren Course etwas angezogen en

Stettiner Actien machten eine Ausnahme von der fast durhgängigen Steigerung und fonnten sich bei trägem Geschäfte darin nicht auf dem vor- wöchentlichen Stande behaupten, Es scheinen noch bedeutende Engagements bis ult. d. M. erledigt werden zu müssen und zeigen sich die Znhaber. täg- lich williger zum Verkauf. Heute wurde indeß Ende der Börse 1162 be- zahlt, nachdem Mehreres à 116; realisirt worden i, S

Die neu projektirten Unternehmungen, finden täglich mehr Liebhaber, und vornehmlich die Cöln - Mindner, wovon im Laufe dieser Woche abermals sehr bedeutende Posten für Rechnung unserer Privaten angekaufi worden sind. Der Cours stieg gestern bis 1025 %, und da unsere Spekulanten si< zum größten Theil ihrer Papiere entledigt zu haben \chei- nen, so dürften neu eingehende Ordres eine fernere Steigerung hervor- bringen, Niederschlesi\<-Märk. wurden erst seit einigen Tagen be- liebt, und stiegen gestern bis 105%, wozu Brief und Geld blieb. Ju Ham- burger war das Geschäft sehr unbedeutend, und konnte sich der Cours nicht über 1053, % heben,

Kaiser Ferdinand's Nordbahn- Actien gingen allmälig von 126 425 zurü>z man schien im Allgemeinen das Ergebniß der am 12ien d. M, in Wien stattgefundenen General-Versammlung abwarten zu wollen, Heute am Swhlusse der Börse trafen höhere Notirungen von Wien ein, in Folge dessen die Course stiegen und 1255 % Geld blieben, Gloggnißer, welche Anfangs der Woche begehrt waren und zu höheren Coursen gekaust i R A Lz % gur, lossen jedoch heute 113% Geld, 114 %

a Ves. E nedig wurde bis 102% % bezahlt, A

> : etten beschränkten sich die Umsäße hauptsächlich auf preuß, Staats -Shulv\<{ eine, welche nah und nah auf 1025 % zurückgingen. M rae Iv waren 32, % posensche à 1002 % und P 1 Cjue 4 I S est oute Uebrigen unter Notiz zu haben. Von : 9 vlieden im Laufe der Woche 300 Fl. und 500 Fl. poln. Partial-Obligationen zu höheren Coursen vr. K }e sowohl

wie auf Zeit sehr begehrt, Holländ. 22, % C 4 ajje 10 L 522 % zurüd>, stiegen indeß wieder guf 525%, % eld grale gingen bis

S, So eben gehen uns virefte Mittheilungen von Wi d 12, Dezember ein, wonach es heißt, daß in der Vila Minvenen G e iu

Versammlung der Nordbahn-Actionaire von diesen einstimmi der Beschluß gefaßt worden is, zum Weiterbau nah Ostran, unter Va vorgeschlagenen Form, daß jeder Actien-Besizer der Nordbahn gegen Ein- zah ungen bis im Jahre 1847 den vierten Theil der in Händen Labenken ctien zubekfommt, Der Cours der Nordbahn war sehr {hwankend sie fingen diesen Morgen a 118 % an, gingen {nell auf 1192, {lo}en jedoch an der Börse nur 1187 a $ %. Eins der bedeutendsten Banqguier- Häuser soll erklärt haben, daß es für diejenigen , die nur die erste Cinzah- lung für die neuen Actien a 250 Fl. leisten wollen, die übrigen Raten a

| l weit überwiegenderen Einfluß | |

|

| bedingen sein.

| Hamburg stattgefundenen Rath -

aus, da die Konsumenten nur nach Maßgabe ihres Bedürfnisses kaufen, Beim Beginn der Woche stellte sich in Folge der kälteren Witterung zwar ein etwas lebhafteres Geschäft ein, jedo< wurde cs auch eben so ras wie der still an unserem Markte, und wir haben bedeutende Umsäße von keiner- lei Getraide-Gattung zu melden. Nach uns vorliesnden Berichten aus den Piovinzen stehen die dortigen Getraide-Preise gegen die unseren fast durch- gängig außer Verhältniß, was wir einzig und allein dem Umstande zuschrei- b-n müssen, daß die starken Abladungen auf hier unseren Getraidemarltt überführt haben. 4

Weizen wurde Anfangs dieser Woche etwas lebhafter gekauft; man bezahlte für gelben \<lesishen 52 Rthlr.,, für weißen desgl. 56 Rthlr. Für polnischen bunten 86à 87 pfünd. wurde 52 à & Rthlr. bewilligt. Vom märkischen Weizen haben wir ziemlich bedeutende Zu- fuhren zu erwarten, daher diese Sorte vorzugsweise offerirt blieb, Unsere Notirungen schließen für gelb \chles. 525 à 515, für weißen chle f, 54 a 55, für bunten poln. 53à 51, w eißen desgl, 54—56, märki- \<hen 52 à 51 Nthlr. pro Wspl, - :

Für Ro ggen findet sich augenbli>li<h gar fein Abzug vor, und wäh rend in voriger Woche noch einiges na< Magdeburg versandt worden, bleibt der Absay lediglih auf Ankäufe zur Consumtion beschränkt, Es wurden einige Ladungen 84 pf. Waare Anfangs der Woche a 347 zu Gelde gebracht, seit dem sind uns neue Verkäufe von ganzen Ladungen nicht befannt geworden, und wir beschränken uns auf folgende nominelle Noti- rungen: 82—83pf. 335 a 33 Rthlr., 83—84pf. 333 a 34 Rihlr, 84—8dpk. 34— 35 Rthlr. p. Wspl. So unbedeutend das Geschäft in loco war, eben so geringfügig blieben die Umsäbe p. Frühjahr k. J. Es scheinen zwar immer noch bedeutende Kauf-Ordres für diese Termine hier zu liegen, jedoch sind die Limitten nicht ausreichend, um das Geschäft lebhafter zu gestalten z wir notiren für 82pf. p. Frühjahr 3427 bezahlt und Geld, 84pf. 355 Bf., 35% geboten. : ; S :

Nachdem von G erste mehrere Partieen eingetroffen sind, mußten die Preise weiter nahgebenz es wurden einige Ladungen à 24 Rthlr, begeben, jedoch hielt man ferner auf 25 Rihlr. z auf Lieferung pro Frühjahr blieben für 71—72pf. Waare à 24% Rihlr. Me e

Hafer hält sh im Preise, und notiren wir 48pf. 167 Rihlr, , 50pf. \ 417 Rthlr. pro Wispl., vro Frühjahr Lieferung würden diesclben Preise zu

In Oel-Saaten hat der Handel fast ganz aufgehört, undisponirte Zufuhren haben wir in dieser Woche nicht bemer!st, und was bisher an Markte war, is zum größten Theil zu Boden gea1ommen, da die Znhaber sich nicht entschließen konnten, zu den gedrückten Preisen loszuschlagen. Die Preise sind nominell für Winterraps 71 Nthlr., Winterrübsen 68 Rthlr,, Sommersaat 57—56 Nthlr. pro Wspl. : :

Kleesagat behauptet sich fortwährend hoch im Preise und wghrend bicher noch rothe Saat in feinster Gattung leicht käuflich war, wird es schwer, etwas davon aufzusinden , selbs wenn man 17 Nihlr, pr. Ctr, anlegen wolltez ordinaire Gattungen bleiben vernachlässigt, mittel und | fein mittel würde von 13:—16 Rihlr. bedingen, Von weißer Saat fehlt es ebenfalls an Rorräthen, man würde für feinste Waare bis 96 Rthlr. bedingen können, eit MIERAE 224 242 O, miliei 19 «90 Rtblr. zu machen, ordinair 16 a 18 Nthlr. zu notiren,

Nüböl hat sih auf den! vorwöchentlichen höheren Stande nicht be- haupten können, woran hauptsächlich die wieder eingetretene mildere Witte- rung huld sein magz außerdem hatten wir uicht unbedeutende Zufuhren von Stettin, wo unsere Konjumentken sich jeßt durch die erleichterte Com- munication mittelst Dampfkraft häusig versorgen. Der Preis ging von 115, auf 11% Rthlr, p. loco zurü>z; p. Dezember blieb 11% Brief, 1142 Rthlix. Geld, Januar bis Frühjahr k. N 11x Mtblr, Blles, )/ Sept, / Vit, f. J, wurde 117 Nthlr. geboten, und es finden sich unter 113 Rthlr. keine Abgeber, Leinöl behauptet sich loco auf 10% Nihlr. ohne erheblichen Um \aßz auf Lieferung p. Frühjahr wird 11% Rthlr. geboten, Süd)e ethran ist in Folge der Stettiner höheren Notirungen auch hier gestiegen und wird auf 107 Nihlr. pro Ctr, gehalten, während 10 Nthlr. willig zu bedin-

| gen bleibt.

Spiritus schien beim Beginn der Woche weichen zu wollen, jedoch befestigten sich die Preise nit nur, sondern stiegen selbst, und blieben loco 5 a 5 NRihlr,, für 10,800 % bezahlt und Geld, Per Frühjahr waren einige Kauf - Ordres hier, die jedoch kein höheres Limitum als 15 Rthlr, brachten, und unausgeführt bleiben mußten, weil man fest auf 152 Nthlr. hält. i : - “N, S. So cben geht uns die für unseren Getraide Verkehr höchst erfreuliche und wichtige Nachricht zu, daß in dem am 14, Dezember in und Bürger - Konvent in Betreff der Revision der Korn-Ordnung, der eingebrachte Porschlag, unser berliner Maß dort einzuführen, mit Stimmen-Mehrheit angenommen sei. Demnach verändert si< die bis jeßt bestehende Korn - Ordnung, vom 22, März 1737 datirt, und behalten wir uns vor, die Wichtigkeit dieser Veränderung nah näher eingehenden Mittheilungen darüber, mit Bezug auf unseren Getraide-Handel, ausführlicher zu beleuchten,

Stettin, 15. Dez, (B. N, d. O,) Getraide, Mit Weizen is es hier seit kurzem entschieden flauer, da Aufiräge vom Auslande zurückbleiben und Speculation durch die leßten Berichte aus England keinesweges ange- regt werden konnte, Für besten 128/130. neuen ucermärker ist an leßter Piodulten-Börse in Prenzlau noch 522 à 53 Rthlr, frei hier bewilligt wor- den. Jeßt kauft man gleiche Waare am hiesigen Landmarkt zu 51 505 Rihlr, und will über 50 Rthlr, im Allgemeinen nicht mehr bewilligen. Auch neuer {lesischer is billiger verkauft worden, und zwar 125/26. gelber zu 49 Rihlr., weißer zu 51 Rihlr, Noggen in loco bleibt ohne Kauflust, zu 34 à 26 Rthlr., nah Qualität, ganz nominell, auf Lieferung im Frühjahr 332; Nthlr. bezahlt und Briefe. Gerste würde Käufer finden und auf Lie- ferung im Frühjahr für 105/106. große vorpommersche 27 à 275 Rthlr., 102 /1034. Oderbruch 245 à % Nthlr. augenblicklich zu machen sein, doch sehli es an Abgebern. Hafer vernachlässigt, auf Lieferung im Frühjahr »ommerscher von mindestens 50. pr. Schfl. zu 175 Rthlr. zu haben, Auch für Erbsen zeigt sih no< immer keine Frage, große 34—33 Nthlr, kleine 32—31 Rthlr., wozu am Landmarkt zu faufen ist. :

Saamen. Rapps und Rübsen bei größeren Partieen nicht angetragen, bei kleineren zu 64—60 Rthlr, seit kurzem gekaust und über dem nicht zu machen, Schlagleinsaamen 111 /112pfünd, preuß. zu 525 —5952 Rihlr. zu haben, Von Kleesaamen bleibt weißer steigend, Von neuer Waare is noch fast nichts zum Vorschein gekommen, vorigjährige , nach Qualität, mit 20 à 24 Rthlr. bezahlt worden und augenbli>lich nichts mehr davon zu haben. Rother bleibt dagegen vernachlässigt und is zu 11 à 16 Rthlr., nach Qual, angetragen. Für Thimothce, wovon der Vorrath sehr unbedeutend is, wird 12 Rihlr, gefordert. Spörgel 35 4 Rthlr. pr. Ctr. Säe - Leinsaamen till, rigaer 7% Rthlr., pernauer 87 à 9 Rthlr,, windauer 9% Rihlr. gehalten,

Spiritus aus erster Hand zur Stelle 204 —# %. Das Meiste is im Laufe der Woche zu 265 % gekauft worden und scheint man über dem im

Allgemeinen nicht bewilligen zu wollen, Aus zweiter Hand ist zu 26% begeben worden, Auf Lieferung im Frühjahr ist ein neuer Abschluß zu 24% zu Stande gekommen, wozu noch einzelne Käufer, aber auch Verkäufer,

Butter, Wir haben über keine neue Zufuhren zu berichten, Die noch vorhandenen Vorräthe von holsteiner und me>lenburger bleiben ausreichend für den Bedarf, daher auch keine höhere Preise anzugeben sind. Nur an ord, hinterpommerscher is Mangel, und dürfte solche zu den Preisen von 20 a 22 Rihlr. p. Ctr. prompten Absaß finden.

Fettwaaxen aller Art bleiben ziemli< unverändert in den Preisen, doch

Magdeburg, 15. Dez. Höchster und nicdrigster Geiraide-Markipreis

pro Wispel: Weizen: 49? 43 Rthlr. Noggen: 385 —36 » Hafer: 48% 16 Kölu, 41. Dez, (H. O.) Rubol, 29 pro Mai 29, pro Ottober 307, Nthlr,

Geister 28% 275 Rthlr.

Effektiv 29, pro Laufe d. M,

Paris, 12. Dez. Es wurden an der heutigen Börse schr wenig Ge- \chäfte gemacht, doch hielt sich der Cours der 3proc, Rente auf 80, 70 und der der öproc. auf 122,70,

London, 11. Dez. (B. H.) Getraidemarfkt. Der diejen Mor gen angebotene Weizen bestand mit aus der vorige Woche übrig gebliebe- nen Zufuhr, welche, ihrer hle<ten Beschaffenheit wegen, feine Käufer ge- funden hatte. Heute befand sih der Weizen in einen jämmerlichen Zu stande und konnte nur zu 3 a 4 Sh. niedrigeren Preisen begeben erden Vieles is unverkauft geblieben, während die schönen trocenen Particen, welcbe sich rar machen, sich auf dem Pretsstande vom vorigen Montage be lauvten. Fremder Weizen wid 1m Kleinhandel zu den früheren Preisen verkauft; Vondwaare is vernachlässigt, Gerste wird, bei sehr starker Zu fuhr, beinahe wie in der vorigen Woche verkauft. Gelbe Eben, so wi auch braune und graue, sind 1 Sh. im Preije gewichen. L asselbe gilt auch von neuen Bohuenz alte wie früher notirt. Mit Hafer ist es flau zu den früheren Preisen,

AUSWAr Lie DOrSEN Niederl. wirkl. Sch, 0447. 9%0 do. 904

Amste dam, 13. Dez. i ZinsI

E

« 1 307 do. 9)

Pass. . Ausg. —,. Preuss, 4% Russ. Hope 907, o » 12 Í g: edi L 1: 90 Antwerpenl;, 4 Dez. Zins! . “Neve Aul; ZV:

l'rankfurt a. A 14 Des 5% Met. 112%. Bank - Actien 2028

p. ult. 2030. Bayr, Bank-Actien 675 G. Uope 895. Stiegl. 88%. lnt. 934

Poln. 300 FI. 937 G do, 600 Fl, 90%. do, 200 FL 31K

Hamburg, 19. Dez. Bauk-Actien 1695 Br. Engl. Russ. 1182.

{i2. Dez 5% Rente fin cour 122. 70. 3% Reute fin cour

5% Span, Reute 295. Pass. 9.

Met Ls 4%

1839 118

r 0/ G ‘) 5% Span, <

Ps Sch Pol. . Vestlere.

Pavia, S

5% Neapl

Wien. 12 Dex. 0% A ctien 10017. Anl, de 1834 1493. de Raab. 1075.

1002. 3% 76%. Bauk- Nordb, 118%. Mal. 101

Augekommene ÉÎremde. . von Bothenstern, Lieutenant im Z4sten Jnsan Particuliers von Werner aus Span dau und Renzel a:s Magdeburg, Frl. Könäew, Rentiere, aus Moskau. Kaufleute Leuthi aus Hâäuslenen 1n dex >chweiz, Haad aus Hanau und Nüchert, nebst Gemahlin, aus Schwedt a. d. Wder. Rathmann Doernberg aus Soest in Westphalen. Dekonom S bert aus Zwickau, aisér Lon Rußland, und von Ribe> aus Riga.

Nheinischer Hof. terie Regiment, aus Straljund,

Gutsbesißer Hoffmann aus Brandenburg

Naturforscher Koh aus Dresden, ÞP1

med. Löwenstein aus Landsberg a. d. W. Schiffs-Capitain Cas pa-

ris aus Stockholm. Kauflente Rü>kert aus St. Petersburg, Maaß aus Kolberg, Liederheim aus Danzig, Büchting aus Magdeburg,

Ohmann aus Stettin und Heilmann aus Halle, E önig von Portugal, Gutsbesißerin von Wißmann, nebst Fräul. Tochter, aus Falkenberg. Pastor Puttler und Gutspächter Ku hlo aus Arnsberg bei Neu-Streliß, Kaufmann Hörner gus Birmingham, Ockonom Schwarzbe> aus Magdeburg.

Hotel de Prusse. Rittergutsbesißer Kohlb a<h aus Neu - Mühle, Justizräthin Aschenborn, nebst Töchtern, aus Frankfurt a. O. Obe1 Amtmann Lu>ke aus Genthin, Fabrikant Ebers aus Merseburg. Particulier von Schwerin aus Hernstad, : e

H otel Stadt London, Rittergutsbesißer von Harrißsc<, nebst Ge mahlin, aus Bromberg. Fabrikant Neubauer und Buchbalter Dronké« aus Breslau, Fahrländer, Stud. med., aus Königsberg. Amtmann Kluge aus Wittenberg. j

Hotel de Saxe. Kaufleute Tiesler aus Memel, Seydel aus König®L- berg i P. und Trepte aus Leipzig.

Rother Adler. (Kölnisher Hof, ) Guisbesißer Bertram aus Lepniß, Ober-Amtmann Rißmann aus Posen, Particulier Mertens aus Wittenberg. Prediger Westphal aus Proßen, Kaufleute Ber- nard aus Leipzig und Farck aus Barmen.

König von Preußen. Müller, Lieut, im 1sten Ulanen - Regiment, aus Militisch. Frl. Spies aus Hamburg. Hotelbesizer Vohs, nebst Gemahlin, aus Helsingfors. Kaufmann Couttenier aus Paris.

Meinhardt’'s Hotel, Landrath vou Waldow, nebst Familie, aus Steinhöfel, Kaufmann Godeffroy aus Hamburg,

Jn Privathäusern, Der Königlich preuß, Gesandte in der Schweiz, Freiherr von Werther, aus Bern, Leipzigerstr. 57 bei Sr. Excellenz dem Herrn Staats-Minister von Werther.

üönigliche Schauspiele.

Montag, 18. Dez, Franz von Sikingen, Trauerspiel in 5 Abth., von L. Rellstab.

Dienstag, 19. Dez, Ein Sommernachtstraum,

Jm Konzertsaale : Spectacle demandé: Pour la continuation des débuti de Mlle: Mélanie Maulvau, artiste du théâtre du Gymnasez; la seconde représentation de: Nanon, Ninon et Maintenon, ou: Les trois boudoirs, vaudeville nouveau en Z acles, par MM. Théoulon et Darlois. (Mlle. Mélante Maul- vau remplira le rôle de Nanon,) Le ¿pédtacle’ commencera ar: Les circonstances átlénuantés, vaudeville en £ acte.

Mittwoch, 20, Dez. Der Mann im Feuer, Lust\piel in 3 Akten, von Schmidt, (Neu einstudirt) Hierauf : Pas de trois, ausge- führt von Mad. Brue, Dlle, Wagon und dem Solotänzer Herrn Rathgeber. Und: Bersuche.

Königsstädtisches Theater.

Montag, 18. Dez. (Ftalienishe Opern-Vorstellung) Lucia di Lammermoor. Opera in 3 Ati. Poesiía del Sgr. Salvatore Cammarano, Musica del Maestro Gaelano Donizetti.

Dienstag, 19, Dez. Zum erstenmale: Eine Reise nah Spanien, Posse in 2 Akten, nah Gautier, von B. A. Hermann. Vorher : Zum erstenmale wiederholt: Drei Fen. Lustspiel in 2 Akten von Friedrich. A Oeffentliche Aufführungen.

Montag, 18. Dez., Abends 7 Uhr, im Saale des Hotel du Nord: Zweite Quartett - Soiree der Königl. Kammermusiker Zimmermann, Ronneburger, E. Richter und Lobe.

E MRE E e y Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W., Zinkeisen.

Gedruckt ín der Deer schen Geheimen Ober - Hofbuchdruerei, Beilage

Keiner sich

im Jahre 1836 eröffnet worden, und daß diejenigen, welche ihre Borbereitungs-Studien auf einem Gymnasium gemacht, nach erfolgter

gische Triennium vischöflien Divz - Seminar j indes bischöflichen Diözesan - Seminar zu absolviren, daher mindestens vier

vorschristsmäßige Prüfung darzuthun haben, vom Gymnasium in Kulm Abgegangenen ordinirt werden konnten Ie vom künftigen Jahre ab schon zur Priesterweihe gelangen werden. : U

tenen Nachricht, betreffend den hierselbst zur Unterstüßung würdiger hülfsbedürftiger, für den geistlichen Stand in der pu Kulm id vorbereitenden Gymnasiasten gebildeten Fonds is zu bemerken , daß nach der von dem bischöflichen General-Vikgriat-Amte Ende Dezember 1842 darüber dur< den Dru>k bekannt gemachten und einem jeden Geistlichen der Divzese, \ i nannten Gymnasien mitgetheilten Nachricht und resp. dieser Fonds _mit Einschluß der Weihbishof Kutowskishen Stiftung überhaupt 3075 Rthlr, in Pfandbriefen und 387 Rthlr. 5 Pf. in Baarem, also zusammen dreitausend vierhundert zweiundsehzig Rthlr, und fünf Pf. besessen hat, und daß im Laufe des vorigen Jahres 1842 q n EURe für Gymnasiasten zu Koniß 297 Rthlr, x und für A E L 390 Rthlr., zusammen 647 Rthlr. gezahlt worden find, so vie, day TelneSweges, wie behauptet worden, die sämmtliche fatho- lische Disözesan-Geistlichkeit,

dru>ten Nachricht oder Rechnung Geistlichen freiwillige Beiträge geleistet haben.

gestrigen lebten Normal-Getraide-Schranne ohne besondere Erwar-

benachbarten Kreisen Meseriß, Buk und Samter, sondern au aus der Stadt Posen. Freudig überrasht ward die Versammlung dur die Ankunft des Herrn Ober - Präsidenten von Beurmann und des Herrn Vice - Präsidenten Grafen von Jbenpliß, welche auch sogleich dem Verein als Mitglieder beitraten.

Der Herr Ober-Präsident eröffnete die Sißung dur< Mitthei- lung sowohl des für den hiesigen Zweig =- Verein speziell entworfenen Statuts, als auch des Statuts für den projektirten, sämmtliche hon bestehende und noch zu bildende Zweig-Vereine umfassenden landwirth- \chaftlihen Provinzial-Verein. Nachdem die ganze Versammlung ihre Beistimmung zu deren Jnhalt dur<h Acclamation zu erkennen gegeben und demnächst der landwirthschaftliche Verein des birnbaumer Kreises für fonstituirt erklärt war, wurde zur Wahl des Vorstandes geschrit-

gebrahten materiellen

ein diese Nachricht „, berihtigender Artikel‘, datirt aus

mäßige Nachweisung der Oeffentlichkeit zu übergeben. Aus

Diese Ÿ ilyre 1 tj ç 5 f L Diözese von Kulm ihre gegenwärtige Begränzung erhielt) ordinirten

0. or Gn 9 7 c 2 O Di d 5 Pyr P q einem der vorgedahten Gymnasien oder auf einem anderen die Vor-=

F N vot So E ss Q s L - / E14 4 S C N E A : H 54 Nachwetsung der jeit dem {Fahre 15824 für die Divzese von Kulm ordinirten und verstorbenen katholischen Geistlichen,

Von den Ordinirten waren vom Gymnasiunt

Sind zut

N Den

Die in den verschiedenen Jahren Ordinirten sind der Heimat

Mithin

4

nach aus Zahl In den einzel- } der Priester.

Priestern ] ordinirt | worden,

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der Grafsc (Hlayg,

von anderen Gymnasien.

Großher-

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nen Jahren sind gestorben : | zuge- | abge Priester nom- | nom : men | men

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J 4 taaten.

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Pommern,

Westphalen provinzen.

dem Erm

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1824 1825 1826 1827 1828 1829 1830 1831 1832 1833 1834 1835

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Zusammen

1836 1837 {838 1839 1840 1841

1842 1843

Zusammen Hierzu wie oben 33 J 14 7

0

1 1 “— 31 | 41

Summa T [ 8 94 14 9 _ O vorstehender Nachweisung sind diejenigen, welhe in dem oeitraume von 1824 bis 1835 incl. als Ordinirte aufgeführt sind zur Zeit des verstorbenen Bischofs Herrn von Mathy und demnächst während der Sedisvakanz, diejenigen hingegen, welche in dem Zeit- raume von 1836 bis 1843 incl. ordinirt worden, während der Ver- waltung des gegenwärtigen hohwürdigen Bischofs, Herrn Dr. Sedlag aufgenommen, und es dürfte diese numerische Zusammenstellung am besten darthun, wie aus anderen Provinzen dem Mangel abgeholfen worden, oder das Gymnasium in Konitz als die fast einzige Quelle wie zu sagen beliebt wurde, der fatholis<hen Geistlichkeit in der hie- sigen Diözese angesehen werden könne. Wenn sh hiernach zugleich allerdings herausstellt, daß unter den in den leßteren Jahren Ordiuirten ) befindet, _der von dem Gymnasium zu Kulm ah= gegangen 1, so muß bemerkt werden, daß diese Anstalt erst

F 7 homfsoll p , G F H Entlassung von demselben mit dem Zeugniß der Reife das theolo= entweder auf einer Universität oder im hiesigen Jahre vor ihrer Ordination zu studiren und ihre Tüchtigkeit durch daher bis jeßt feine der

Jn Ansehung der in dem lebteren der obgedachten Artikel enthal-

o wie den Herren Direktoren der beiden ge= Nachweisung

sondern nur die in der vorgedachten ge- namentli bezeichneten katholischen

Domkapitul Pas, ovmtapitular und Direktor des bis<öfli Klerikal «Seminars. höflichen

Nusland.

Deutsche Bundesstaaten. München, 10, Dez. (N. B.) Man hatte der

Bayern.

Schlachten der Pferde,

rige Landtag in Sternberg is am 5ten d, d | 3 Abschied geschlossen Red A oh ten d, dur nachstehenden Landtags= De LA E und Herr, von Me>lenburg 2c. 2c,, unser Allergnädigster Fürst und Her i von Y g 2c. 2c, Q i tbieten Jhrer auf gegenwärtigem Landtage ver i“ renn Mi und Landi ärtig ndtage versammelten getreuen Ritter- auf die Erklärung Jhrer Stände über sämmtli ‘ei i ( ( s 0 he drei capita den A In Betreff der ersten Proposition nehmen Allerhöchstdieselben Ns der ordinairen Contribution für das Jahr von Johannis 3 bis Johannis 1844 unter Bezug auf den Convocationstags- Abschied n Jahre 1808 gnädigst an und wollen, mit Rücksicht auf die auch dies- M, A oe D eiaving eines Viertels der ordinairen jon für das Etatjahr von Johannis 1844 bi i 45 A Dees derselben von Îtterschaf r Aba rosto>der Distrikts-, städtishen Kämmerei -= und Oekonomi ü 1 5 nerei =- nomie= Gütern us dem vorgeschlagenen und kraft dieses genehmigten Contributions- odus das landesherrliche Contributions = Edikt nah dem Wunsche der getreuen Stände mit Einrückung des Jnhalts der Patent = Ver- ordnung, vom 23, Juni 1828 und des Reskripts vom 12, Januar 1836 hinsichtli<h der Nebensteuer, \o der Bauernhufen - Steuer und mit Erstre>ung auf die diesjährigen

ordentlichen Landes - Nezessarien, fördersamst publizi i dent , ren u - tribution erheben lassen. Anlangend die zweite Provin die Bedürfnis

der R -K : , of Edikte edes e betreffend, so sind diese dur die Bewilligung dreier

L O14 N 210

tungen entgegengeschen, da man im voraus überzeugt war, daß si in den Preisen kein wesentliher Unterschied ergeben werde. Judessen hat sih do< wenigstens eine erste allgemeine Neigung zum Sinken gezeigt, indem gegen die leßte Schranne durchschnittlich der Weizen um 29 Kr., Hafer um 27 Kr., Korn um 11 Kr., und Gerste um 33 Kr. wohlfeiler verkauft wurde, Zu Markt waren im Ganzen 10,7%0 Scheffel Getraide gebracht, davon 8692 Scheffel verfauft und dafür die Summe von 135,738 Fl. gelöst worden. Auch in den übrigen Viktualien-Preisen, mit Ausnahme der &Fleisgattungen, zeigt sich dieselbe Neigung zum Sinken, und es ist nur zu wünschen ‘daß dasselbe ein dauerndes sein möge. i O

_ _Würkttember g. Altdorf-Weingarten, 7. Dez. (S. M.) In Folge der hohen Preise der Lebensmittel ist hier das Pferdefleisch in die Reihe der gewöhnlichen Nahrungsmittel getreten. Zwei hiesige Bürger \hlahteten vor drei Wochen ein Pferd zur Nahrung für ihre zahl- reihen Familien. Da bei denselben alsbald Nachfrage nach Pferde- fleisch entstand, \o \s{hlachteten sie seit dieser Zeit noch fünf Pferde deren Fleisch, zu 3 Kr. pr. Pfund, jederzeit {nell abgeseßt war und werden in den nächsten Tagen wieder zwei bereits zu diesem Behufe angekaufte Pferde s{hla<ten, Sie versichern, Bestellungen aus der Umgegend auf das Fleisch von 8 10 Pferden zu haben. Noch ist s S gegen diese neue Nahrung bei dem fleinsten Theil

s Volkes beseitigt. Es fand si< nämlich fein hiesiger Meßger zum

Mittel und Vorkehrungen, in Folge welcher West- preußen den 10, Oktober zuerst in Nr. 107 der Allg. Preuß. Ztg. erschienen, jedo nicht vollständig und genügend berichtigt hat, ist der Unterzeichnete ausdrü>lih ermächtigt, die nachstehende afkten- 1a igl l er ti dieser läßt sih die Zahl der seit dem Jahre 1824 (in welchem befanntlih in Folge der Umschreibungs - Bulle „de salute animarum” auch die

und verstorbenen Geistlichen ersehen, so wie, welhe von ihnen auf

bereitungs-Studien gemacht haben und welche ihre Heimat gewesen ist.

hat die

N ed i S Mec>lenburg. Schwerin, 11, Dez. (S < w. Z.) Der diesjäh-

„Se. Königl. Hoheit der Allerdurhlauh- Herr Friedri<h Franz, Großherzog

Jhren gnädigsten Gruß. Se. Königl. Hoheit geben

Con-

den ritterschaftlihen und Klöster=, den

wie mit namentliher Angabe

Se. Königl, Hoheit genehmigen den Jhnen von den

T A M E T

“nd hiemit dem Landtage seine Endschaft und entlassen die von Hitter= und Landschaft auf demselben gehorsamli<h Erschienenen in

Gnaden, womit Allerh öchstdie\ y : Ullerhöchsidieselben ihnen « 4 geben 2c. 2c.“ : ihnen gewogen verbleiben. Ge-

Grh Sachson=Noi p08 0A A Ir h, Sachsen Weimar= Eisena h.

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__Um in den verschiedenen Gebiettheilen ‘ves C UENAE thums eine gleihmäßigere Benußung und Vertheilung der durch die Waisen-Anstalten zu Weimar und zu Eisenach gebotenen Wohlthaten möglich zu machen, werden die beiden Waisen-Jnstitute welche bisher sür den weimarischen Kreis und den neustädtischen Kreis zu Weimar für den eijenachishen Kreis zu Eisenach bestanden haben , als beson- dere Anstalten vom 1. Januar 1844 an aufgehoben ‘und in eíne allgemeine Waisen- Versorgungs - Anstalt (Waisen - Anstalt) vereinigt Dieje neue Anstalt tritt in alle diejenigen Rechte und Verpflichtuneen ein, welche bis dahin nah Landesgeseßen, Ortsgeseßen, Herkommen Vertrag, leßtwilliger oder anderer Verfügung einer der ‘beiden aufge- yovenen Stiftungen zustanden und oblagen oder denselben künftig

anfallen.

Grete Städte. LübeÆ>, 11. Dez. (H. E,) - Ale: Aniws fennung verdienen die neuerdings bekannt gewordenen Resultate der im vergangenen Sommer beschafften Ausbaggerung unseres Hafens Ver vom 27. Mai bis zum 28. Oktober unablässig auf der soge-

111+ or S » Gor Tragomtinbo cl Sf c nannten Plate vor Travemünde beschäftigt gewesene Dampfbagger

e

hat in 112 Arbeitstag

4

= 1,482,750 Kubikfuë S oder 10484 Arbeitsstunden 3295 Schuten Tiefe von iren 14 Unf berett I E e C N EAE

E z p hergestellt 11t, so daß bei solhem Erfolge gegründete Aussicht vorhanden is, hon in den nächsten Jahren die bezweckte Tiefe von 15 16 Fuß zu erreichen. /

. :

Frankfurt a. M., 11. Dez. (Ober-Post-Amts=Zei- tung.) Vas Comile des Vereins zur Beförderung der Handwerke unter den israelitishen Glaubensgenossen hat über den Bestand und

Fortgang des Vereins Bericht erstattet, dem wir Folgendes entneh- men : Die Gesammtzahl der Unterstüßten is in diesem Jahre von 9-) aus 945 gestiegen. Von diesen gehören 272 dem Großherzog- thume, 90 dem Kurfürstenthume Hessen, 76 dem Herzogthume Nassau, 37 der Landgrafschaft Hessen, 20 dem Königreihe Bayern, und 53 der freien Stadt Frankfurt an, - Die Zahl der neu aufgenommenen Lehrlinge betrug 19; darunter befinden \ih zwei, welhe bis jeßkt no< niht unterstüßte Gewerbe, die Gelbgießerei und die Schriftgießerei, erlernen, Nach oollen- deter Lehrzeit ausgeschrieben wurden 20, Kleidungsstücke erhielten 43 Werkzeug 22, Außerdem wurden 17 Jndividuen zur Wanderschaft unterstüßt; für 4 wurden Unterrichtsfosten bezahlt, und 8 (Waisen) erhielten außerordentliche, monatliche Geldunterstüßbungen. Zu ihrer Niederlassung als Meister wurden 4 junge Männer mit einer Summe von 220 Fl, 50 Kr. unterstüßt. Vier Lehrlinge mußten, wegen Kränk= lichkeit, wegen körperlicher Untauglichfeit, wegen Todesfall des Meisters, wegen schlechten Betragens, das Handwerk wieder verlassen, Die Geldmittel des Vereins erhalten sich fortwährend auf erwünshter Höhe; wie aus dem Kassen= Saldo ersichtlich, der si< auf 5402 Fl. 37 Kr. belauft , ‘eine Summe, welche mehr als hinreichend is, die eingegangenen Verbind= lihfeiten zu de>den, Auch mit außerordentlichen Geschenken wurde der Verein in diesem Jahre mehrfach bedaht. Herr Hayum Salomon Goldschmidt hat aus seinem Nachlasse eine Summe von Zehntausend Gulden, resp. deren sährlihe Zinsen, im Belaufe von Vierhundert Gulden, zur Erlernung von Handwerken für solche unbemittelte israelitische Knaben bestimmt, welche statutenmäßig von unserem Vereine niht unterstüßt werden können. Die somit entstandene ,, H. S. Goldschmidtshe Stiftung“ wird si< demna vorzüglich auf solhe Judividuen bezichen, deren Heimat weiter als 6 Moutias von Frankfurt entfernt ist, und ihr wird es vorbehalten bleiben, die Wohlthat einer bürgerlichen Ausbildung auf einen größeren Umfan auszudehnen , als es bis jeßt mögli< war. Die von dem Erblasser selbt ernannten Administratoren (Herr B. H. Goldschmidt und Ba H. H. Goldschmidt) haben der diesseitigen Verwaltung in Betracht ihrer erlangten Geschäfts-Kenntniß, die Verwendung für die nächsten 3 Jahre überlassen, und die Verwaltung hat diese Mission, in Ueber= einstimmung mit dem statutenmäßigen Ausschusse, angenommen.

Aarau, 6, Dez: (N. 3. Z9

frauen hat, der erhaltenen Aufforderung gemäß, von ihren verlassenen Räumlichkeiten wieder Besiß genommen, Jn Fahr ist am 5ten d. M die Frau Priorin mit 10 Frauen und 5 Schwestern eingezogen; 4

S <8: L: Ein Theil unserer Kloster=

Grauen und 2 Schwestern werden in den nächsten Tagen nachfolgen.

Jn Gnadenthal sind am Aten d. M. den Frauen, welche si zu ihrem

Einzuge am 7ten d, M.

im Kloster Frauenthal versammeln und von

da das erstere Kloster wieder beziehen werden, 2 Schwestern mit den

Hausgeräthschaften vorausgegangen, zu besorgen. ! oten di M übrigen Konventualinnen , sollen folgen. diejer Konventualinnen aufhielten,

n v0 O um dort die erste Einrichtun

M Hermetshwyl sind zu gleichem Zune “A

9 prauen und 1 Schwester angekommen. Die

am 11ten oder 12ten d. M

9 e l s + . naM-

Noch vor ihrem Auszuge aus Sarnen, wo sich die e haben si< dieselben im dortigen

Frauenkloster versammelt, und an die Stelle der E rauer „versam , er am 27. Februar 184 verstorbenen Aebtissin die Frau M. Josepha Huber C Bats pur

Vorsteherin gewählt. Wissen, ohne seine Mitwirkung

Der kleine Rath hat jedo dieser ohne sein und außer dem durch Dekret des

großen Rathes wiederhergestellten Kloster i hoheitlihe Genehmigung A E D E

St. Moriz, 7. Dez. (O. P. A, Z.) Einige Minuten

diesseits des Städtchens Siders ist gestern Abend ein fast unerklär-

li as | j Tae gegen den waadtländer Eilwagen geschehen. Ein Trupp

von dem Conducteur Monnier die Schlüssel zu den Depeschen. Der

mit Stußern bewaffnet, hielt denselben an und verlangte

wad>ere Maun ließ si< nit einschüchtern, weigerte sih standhaft und erklärte, den Tod der Schande vorzuziehen. Nun berieth i die Bande einige Zeit und gestattete dann, weiter zu fahren, Gleich nah seiner Ankunft in Sitten machte der Conducteur die Anzeige, und sofort eilte ein Agent der Regierung, von 6 Landjägern begleitet,