1843 / 176 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Bekanntmachungen.

[2207] Subhastations-Patentkt. Nothwendiger Verkauf.

Von dem Königlichen Land - und Stadtgericht zu Stettin soll das % Meile von Stettin auf dem alten Tornei belegene, aus folgenden, zusammen ein Ganzes bildenden Grundstücken, als E 1) dem Ackerwerk Nr. 4 von 4! Hufen und zwei Käm-

pen nebst Wiesen, 2) dem Ackerwerk Nr. 94 von 42 Hufen nebst Zube- behör und zwei bei Bollinken belegenen Wiesen, 3) dem sogenannten pommerensdorfer Kamp Nr. 1296, 4) dem Ackerwerk St. George oder Skt. Jürgen Nr. 9 und 10 nebs Zubehör, 5) dem Ackerwerk Nr. 30 von - Hufe, bestehende, dem Kaufmann Johann Friedrich Wilhclm Müller zugehörige Ackerwerk, abgeschäßt auf 104,631 Thlr. 10 Sgr. 6 Pf. zufolge der nebst Hypothekenschein und

[2243]

ßesten Theils solche Gedichte nie öffentlich erschienen sind, den früheren Sammlungen seiner Pocsieen befindlichen, weshalb er ein durchaus neues und selbstständ1ges Werk bildet, das eine gesichtete Auswahl der neuesten Erzeug- nisse des Autors enthält, die früher erschienenen Sammlungen anschließt, so sehr

Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe, am 19. Juni, Vormittags 11 nr;

an ordentlicher Gerichtsstelle hierselbst subhastirt werden.

Zugleich werden alle unbekannte Real - Prätendenten

aufgeboten, sich, bei Vermeidung der Präklusion, späte-

stens 1 diesem Termine zu melden,

[493 b]

Wenn über das Vermögen des hiesigen Saffian-Fa- brifanten Ferdinand Friedrich Wilhelm Stausebach der förmliche Konkurs eröffnet worden, so werden hierdurch alle diejenigen, welche aus irgend einem Nechtsverhält- nisse Ansprüche und Forderungen an den genannten Ge- meinshuldner zu machen berechtigt sind, aufgefordert, solche in nachstehenden Terminen, als: am 21. De- zember dieses Jahres, oder am 4, oder endlich am 18, Januar 1844 vor uns auf hiesiger Wein- fammer, Nachmittags 3 Uhr, gehörig anzumelden und zu bescheinigen, oder zu gewärtigen , daß sie durch das am 24. Januar 1844 in öffentlicher Diät zu publizi- rende Präfklusiv - Erkenntniß werden präkludirt und von aller Theilnahme an der vorhandenen Konkurs - Masse ausgeschlossen werden.

Stralsund, den 13. Dezember 1843.

Verordnete zum Stadtkammergericht,

i S) Erichso n,

E. e uis Berlin - Anhaltische Eisenbahn.

zu Bequemlichkeit der auf der Eisenbahn von hier nach Braun schweig Reisenden, fönnen vom 1. Ja- nuar k. J. ab in unserer hiesigen Billet-Expedition au- ßer den Fahrbilletten von hier nah Magdeburg, auch gleih Fahrbillete von M agdeburg bis Braun- schweig gelöst und das Reisegepäck kann gleich von hier aus zur Beförderung bis nah Braunschweig auf- gegeben werden. ; Preis der Billeite von Magdeburg nach Braunschweig.

1. Klasse 2% Thlr.) Freigepäc 50 _. Für jede 10 t,

i s ( mehr sind 7 Sgr, von Berlin

Mo E bis Braunschweig zu zahlen. Berlin, den 20. Dezember 1843.

Dle Direction

[484b s E Nieder -Schlesisch- HMärkische Eisenbahn.

Nachdem die Allerhöchste Bestätigung des Statuts der Nieder-Schlesisch-Mär- fischen Eisenbahn-Gesellschaft nunmehr erfolgt is, wird hierdurch bekannt gemacht , daß die beiden Vorstands- Kollegien unserer (esellschaft unter dem Vorsiße des für beide vom Staate ernann- ten Mitgliedes und Königlichen Kommissarii, Negie- rungsraths Nauns9n, nah den Wahlen der General-Versammlung vom Au- gust d. J. in folgender Weise zusammengescßt sind: A. Der Verwaltungs - Rath:

C X

Naunvn, Negierungsrath und Konmissarius des Staats, Vorsizender, von Buddenbrock, Major, aggr. der ersten Ar- tillerie-Brigade und dienstleistender Adjutant bei der General-Jnspection der Artillerie, Keibel, Stadtrath, Rellstab, Lieutenant a. D,, : Fr, Carl Krause, Kaufmann und Kalkbrenneret- Besitzer, oon Reuß, Oberst ‘a. D,, Liebert, Banquier. R Mie Difectiont Naunyn, Regierungsrath (\. oben), Vorsipender, Mannkopff, Kammergerichtsrath, Rubens, Banquier, Schimmelfennig, Rechnungsrath, Fournier, Kammergerits - Assessor ar Daz Stadtverordneter, Gelpcke, Banquier, Dr. Riedel, Gch. Archivrath und Pro-( Stcllver- fessor, treter, Furbach, Justiz-Kommissarius, __Verlin, den 11, Dezember 1843. Die Direction der Nieder-Schlesish-Märkischen Eisen- bahn-Gesellschaft. Naunyu. Mannkopff. Rubens. Schimmelfennig., Fournier.

und

Lilexarische Anzeigen. [2229] T T : e aa L rautweinsche Buch- und Mu- ienhandlung (F. Guttentag), i pin Welhmadht8zel die egeben Cmrhlung fers ri altigen Lagers von rohen und elegant gebundenen Bü- chern im Gebicte der Wissenschaft und

Bibelgesellschaft,

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\henbüchern, Jugendschriften , Musitalien i der Tonkunst, Werken über Tyeoris der Musit u Bild: nissen berühmter Musiker alter und neuer Zeit. Nicht minder sind daselbst alle anderweitig öffentlich angezeig- und Musifalienhandels worunter auch die Ausgaben“ zu ermäßigten oder her-

ten Gegenstände des Buch-

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und sich dabei ergänzend an er auch durch sein größeres Format von ihnen verschie- den is. Die Rubriken dieser neueren Gedichte sind mit den älteren übereinstimmend geblieben, um dem Leser,

der überhaupt christliche Poesieen liebt, den Fortschritt der reiferen Jahre vor Augen zu legen. ifl aus welchem sie geflossen sind, wird theils als der gleiche wie früher, theils noch als entschiedener gefunden werden.

Der Geist,

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Des Engländers Borro w neues ch st lesens [2248] werthes Werk über Spanien.

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Alexander Duncker, Kénigl. vof- buhhändler, Franz, Str. 21, zu haben : es /- S . i . Fünf Jahre in Spanien. E 4090 (1835— 1839.) Von George Borrow, Abgeordneten der englischen Nach der dritten Ausgabe aus dem Englischen überseßt, 3 Bände. 8. 1844, Gehestet. I Thl, 15 S4 E Es giebt vielleicht kein neueres Buch, das über Spa- niens innere Zustände, über die unheilvollen Wirren, die es zerrütten, über den Geist und Charafter des Volks, der Parteien und der Gewalthaber so tiefe Auf- schlüsse gäbe, als diese mit scltenem Darstellungs - Ta- lent abgefaßten Berichte, deren Verfasser im Austrage der englischen Bibelgejellschaft Spanien nach allen Rich- tungen zu durchreisen, zu erforschen und kennen zu ler-

nen veranlaßt ward. : : „Jn Spanien, dem Lande des alten Ruhmes, der

Wunder und der Geheimnisse““, sagt der Verfasser, „trieb ih mich, so zu sagen, von Anfang bis zu Ende auss Gerathewohl umher und hatte bessere Gelegenheit, mit seinen seltsamen Heimlichkeiten und Eigenthümlichkeiten bekannt zu werden, als irgend ein Mensch, zumal ein Ausländer, nur je gehabt.“ :

Jn England erlebte dies Werk binnen kurzer Zeit drei Auflagen; es steht zu erwarten, daß es in Deutsch land mit nicht minderer Theilnahme aufgenommen wer- den wird.

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Die Mythologie des Homer und Hesiod

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Unter den mannichfachen Hülfsmiiteln, welche der studirenden Jugend bei der Lektüre der alten Klassiker evaian werden, fehlte es bis jeßt noch an einem Hand-

uhe, welches das wirre Gebiet der griechischen und römischen Mothologie, deren Studium auf Gelehrten- Schulen meist dem Privatsleiß überlassen bleibt, in seiner allmähligen Entwickelung klar vor Au- gen führte, Mit den ersten Quellen (Homer und He-

Erste Abtheilung:

siod) beginnend, wird der Herr Verf. im Bande die weiter: Ausbildung der griech. Myothologíe unter steter Hinweisung auf die Schriftsteller jeder Pe- riode entwickeln, und endlich in einem dritten und leyten Bande die altitalische, so wie die spätere rö- mische Dichter - und Staats - Mvthologie umfassen, Wir machen Schulvorsteher und jeden Freund des klas- sischen Alterthums auf den erschienenen ersten Band aufmerksam , dessen Brauchbarkeit überdies noch durch umfassende alphabetische Re

Einige Worte über das Verhältniß der

Kunst krank zu sein zux Kunst gesund zu sein.

Von Cal Guta Carus, und Medizinalrath, Leibarzt Sr. Maj. des Kö- nigs von Sachsen, Nitter 2c. gr. 8. Preis 9 gGr. (41% Sgr.) Leipzig, Dezember 1843, August Weichardt.

[486 b] E L C Mit dem ersten Januar 1844 beginnt der

zweite Jahrgang der Königsberger allgemei-

nen Zeitung. Dieselbe hat es sich zur Aufgabe ge- stellt, neben einer genaueren und vollständigeren Dar- stellung der Ereignisse und Zustände des preußischen Staates, vorzugsweise die der deutschen Bundes- staaten und nächstdem die der wichtigsten Länder Euro- pa’s und der übrigen Erdtheile, sowohl !in gewöhn- lichen Zeitungs-Nachrichten, als in ausführlicheren Ori- ginal-Ariikeln ihren Lesern vonzuführen und damit ein- zelne Berichte aus dem Gebiete der Künste, Wissen- schaften und Literatur zu verbinden, Dies Bestreben wird auch in dem nächsten Jahrgange unter derselben Redaction festgehalten werden, und wie wir verheißen können, mit einer größeren Ausdehnung in Bezug auf die Original-Artikel. Die Lage und die Verhältni)se Königsbergs rechtfertigen noch insbesondere einen gr09- ßeren Antheil an den Verhältnissen Rußlands und Po- lens, indem auch hierin zugleich Neues nach Ort und Zeit in möglichster Schnelle dargeboten werden fann.

Die verehrlichen Abonnenten dieser Zeitung werden gleichzeitig ergebenst ersucht, ihr Abonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Lieferung der Blätter keine Un- terbrechung erleide. Neue Bestellungen werden aupßer- halb Königsbergs bei den rep. Königl. Postbehörden zu 1 Thlr. 20 Sgr. für das Quartal, für hiesige Abon- nenten zu 1 Thlr, 5 Sgr. in der Zeitungs - Expedition augenommcn. 2

Königsberg, den 13, Dezember 1843. Die Redaction der Königsberger Allgem, Zeitung.

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nisten s1ch stets zu ersreuen hatte, bedarf keiner weiteren Empfehlung.

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Der Jahrgang von 12 Heften fostet 6 Thlr.

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[495 b] Bekanntma hu 19 4 Von der Königlichen Seehandlung mit angemessenen Fonds unterstüßt, haben wir Unterzeichnete in Gemein- schaft mit derselben unter der Firma: j „Flachsgarn - Maschinen - Spinnerei“ : hier ein Etablissement errichtet, welches sich mit Anfer- tigung und dem Verkaufe von rohen und gebleichten Maschinen-Garnen in allen gangbaren Nummern beschäf- tigen und jeden Auftrag in aller und zeder Beziehung zur Zufriedenheit auszuführen bemüht ein wird. “Nach dem zwischen der Königlichen Sechandlung und den übrigen Theilnehmern des Geschäfts bestehenden Vertrage bedürfen verbindliche Erklärungen der Soz1e- tät der Unterschrift eines der unterzeichneten in Landes- hut wohnenden Theilnehmer und des von der König- lichen Sechandlung zum Mit - Disponenten ernannten Herrn Wek zu ihrer Gültigkeit. Judem hiervon Kenntniß zu nehmen anheimgestellt und das neuerrichtete Etablissement zur gefälligen Be- nußung bestens empfohlen wird, werden schriftliche Auf- träge unter Adresse der oben bezeichneten Firma erbeten. Landeshut in Schlesien, den 15. Dezember 1843.

Carl Pohl.

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Berlin;

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E rpedition selbsi ( Fricdrihs-S ra ß ß 2 ] j 2 V i

dem angegebenen kann nicht mil Gewißheit die Nummern erwarten, E Uebrigens ist die Einrichtung getroffen, Þ? Uhr ab bis Nachmittags ciner Zeile 2 Sgt. machungen der Königl. Behörden, finden,

It ck14

Amtlicher Theil. Juland, Königsberg.

Breslau. Máßigkeits-Verein, Bayern. München.

Der „„Neptunus““. Deutsche Bundesstaaten.

sé, L armstadt. feits-Verein. Freie Städte. Hamburg. men. Schreiben aus Frankfurt a. M die Habersche Angelegenheit.) Schreiben aus Luxemburg, bau-Verein ; die westliche deutsche Sprachgränze.) Î Frankreich. r Kreirung. Beabsichtigte öffentliche Unternehmungen. - den griechischen Präsidenten- und Vice - Präsidenten Wahlen,

Vermischtes, Großbritanien und Irland. London,

Einsezung der Untersuchungs - Kommis Jrland.

Niederlande. Aus dem Haag, Ztalien, Palermo. Ausbruch des Aetna. Spanien. Schreiben aus Paris.

_— S

tlage gegen Vlozaga ;

verneur; Geburtstag der Königin ; „B Minen;z Sterblichkeit unter den Fremden.) Tunis, Schreiben aus Paris. i Bey und dem sardinischen Konsul.) Ven Staaten vou Nord-Amerika.

I O Fe Ueras; Sir Charles Metcalfe.) Handels- und Börsen-Nachrichten.

lau, Magdeburg. Marktbericht. -

Fran 4 M. Doe

=lizen aus Persien.

Die säcbsischen F&ortlezung.)

N 90 15 B eila.g e, Cijenbahnen.

(Verhandlungen der Stände arüber, i

Amtlicher Theil.

20. Majestät der Kömg haben Allergnädigst geruht : Den L ber - Präsidenten der Provinz Pommern, von Bonin zum Wirklichen Geheimen Rathe mit dem Prädikate „Excellenz“ zu fFrnenneil. :

- Berlin, den 22. Dezember, e Königl. Hoheit der Großherzog von Medcklenburg- cktreliß is nach Streliß zurückgereist.

Br A iat, L Ani

Skizzen aus Persien.

L Smyrna, im Nov. Nachstehende Skizzen sind aus der Feder des Herrn P ichon de Gestas geflossen, welcher lange als Oberst-Lieute- nant in Persien gedient hat und im vorigen Monat hier von dort einge- troffen is, Sie dürsten jeßt um so größeres Junteresse erregen, als das Nei, des ckhach in neuester Zeit wieder die Aufmerksamkeit auf sich ge- enft halt,

Handel und Judustrie gründen den Wohlstand der Staaten Persien hat gegenwärtig Mangel an beiden. Ein Staat ohne Handel ver- mag sich wohl aufrecht zu erhalten, wenn eine umsitige Verwaltung weise mit den Einnahmen haushält und die Ausgaben den Umständen anpaßt.

Eín Land, das von seinen Erzeugnissen nichts oder doh nur wenig dem Auslande bieten kann, darf von diesem wieder nur äußerst wenig beziehen, Persien könnte durch seine innere Handels- und Jndustriebewegung bestehen, wenn ihm nicht seine eigene Regierung hinderlich wäre, und fo geht denn auch dieses Reich mit raschen Schritten seinem Untergang entgegen. Außer Seide, Shawls, Teppichen und einigen anderen Stoffen besißt es fast gar keine Aus- fuhr-Artikel, während die namhaften Jmporten ihm jährlich beträchtliche Sum- men entziehen. Ein solcher Sachbestand muß endlich verderblich werden, und Persien empfindet au wirklich schon lange die traurigen Rückwirkungen dessel- ben, Außerdem pflegen die Reichen ihr Geld in fremden Banken anzulegen oder in ihren Wohnungen zu vergraben, um es der Habgier der Oberen zu ent- hre ‘l N in ben Fällen gehen diese Summen der industriellen Bewe- gung verloren. Uebrigens giebt e E s ißli gung erre Ee gens giebt es noch andere Ursachen der mißlichen Der Schach oder vielmehr sein Divan betraut die verschiedenen Prinzen die Entre, die Chans mit der Leitung der Provínzen gegen einen jährlich oder einmal zu entrichtenden festen Betrag. Da nun der Schach fast immer Geld braucht, so entseßt er die Gouverneure nach kurzer Zeit ihres Amtes, um andere damit zu betrauen und seine Kasse zu füllen. Gleichzeitig wird Rechnun über die Verwaltung abgefordert, in der die Mirzas oder Secretaire des Scha immer ein Defizit herauszufinden wissen, das der abgeseßte Gouverneur ohne Weiteres erlegen muß, Dieser versteht es jedoch immer, durch den Ankauf einer anderen Provinz sich \hadlos zu machen, und die armen Bewohner müssen am meisten darunter leiden, Man höre, wie er dabei zu Werke geht : Unmittelbar nach seiner Ankunft ernennt er in jedem Distrikte einen Unter - Gonverneur, welcher die Abgaben durch die ihm untergeordneten Beamten für ihn in den Dörfern eintreiben läßt, Der arme Landmann

Datum, frei ins Haus gesandt. Nuswäártige, die vor der hier eingegangenen

4 Uhr in unserem Expeditions -L Um wiederholten Anfragen zu begegnen, wird zugleich

Berlin. Jnhalt des Justiz-Ministerial-Blattes, \ J. Die Fahnen des ostpreußischen National-Kavallerie-Re- giments. Straudungen. Danzig. Seesturm, Swinemünde,

_Bu j Hof - Nachrich- ten. Studirende Griechen. Monten's Beerdigung. Grh, He\- Hof-Nachrichten. Holstein, Altona, Mäßig-

Samuel Clegg angekom- (Der Herzog von Nassau z (Dom=-

Paris, Neuer Minister der öffentlihen Bauten und Pairs- Kommentar zu | lech 1 ite d Vice Verän- derte Stimmung französisher Oppositions - Blätter gegen Olozaga.

Die Königl. Ordre zur r sion für die Pacht - Verhältnisse in Schreiben aus London (Die Hauptfragen in der bevorste- henden Parlaments-Session und die Stellung der Regierung zu denselben.) Hoftrauer. Mission nah Berlin,

aris. (Die Prüfungs-Konmission der An- flag gen 1 Graf Bressonz die Zinsen der 3 proc. Schuld z Amettler’s Propositionen. Zustände der Jusel Cuba: der neue Gou- Kaffee-Aerndte; gelbes Fieber; neue

(Weiteres über die Differenzen zwischen

S Schreiben aus New - 1 » Tulart 5 C, ; E (Präsident Tyler; das Nepudiations-Svystemz der Anschluß von

Meldung erschiencn sind.

gy i . P G d ( 4 c von Medcklenburg-Schwerin ist, von Leipzig kommend, nach Schwerin hier durchgereist. E j 9 » on+ (So - T irÉli i Angekommen: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath d E N 2 : i T G und Ober-Präsident der Provinz Sachsen, Flottwell, von Mag deburg. N Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Ober-Präsident der Provinz Pommern, von Bonin, von Stettin, __ Der General = Major und General = Adjutant Sr. Majestät des Königs, von Neumann, von Neu-Streliß. Der General-Major und Commandeur der 3ten Landwehr: Bri- gade, von der Heyde, von Stettin.

Uichtamtlicher Theil.

Inland.

: BVerlín, 22, Dez. Das heute ausgegebene Justiz-Mini- sterialblatt enthält eine Verfügung des Justiz - Ministers durch welche zwei vom 9, Juli 1840 und vom 9, November 1843 datirte Allerhöchste Kabinetsbefehle in Bezug auf die Verhältnisse der Men noniten im Gebiete des ehemaligen Freistaates Danzig und im fkulm- hen und michelauschen Kreise den Gerichten zur Nachachtung be kannt gemacht werden. Der erste dieser beiden Allerhöchsten Kabi- nets-Befehle lautet, wie folgt : e f „Auf Jhren Bericht vom 9. Juni d. J. erkläre Jch, daß die Rechtsverhältnisse der in dem Gebiete des ehemaligen Freistaates

Berlin, Danzig, Bres-

L E ao, Oie weniger Druck, mehr Sicherheit des Eigen- ms 1 nur ein Schatten von Recht, so müß Ade IJn- ut N blühen, eik E 2 e: croitien enn die Regierung würde, statt ihm Schuß angedeihe sen, i s denn De I MUR / Schus angedeihen zu lassen, ihn auf lian Beise belasten und sih endlich gar seines Etablissements be- D L L fan eee zu erzielen. huldigen is, kennt er doh nur einen Theil der Mißbräuche, die in seine

t: aag: M Lte ) Mißbräuche, die in scinem

muß nun herhalten, Bei dem mindesten Einwande, daß er mit dem Er-

Danzig und im kulm= und michelaushen Kreise wohnhaften Menno niten, die in den Jahren 1814 und 1815 in den diesseitigen Unter- thanen=-Verband wieder aufgenommen worden, nur nach den Bestim- mungen des Edikts vom 30, Juli 1789 und der Declaration vom 17. Dezember 1801, so wie nach dem Erlasse vom 24. November 1803, in Verbindung mit der Declaration vom 29, Februar 1824 zu beurtheilen sind, jedoch unter der Maßgabe, daß diejenigen Grund stüde, welche die betreffenden Mennoniten unter der Herrschaft des Freistaates Danzig oder des Herzogthums Warschau nah den Ge- seßen derselben eigenthümlich, emphyteutisch , erbzinslih 2c. etwa er- worben und bei ihrem Uebergange in den diesseitigen Staats-Verband noch besessen haben, mit den Beschränkungen der diesseitigen Gesebe in ihrem Besiße verbleiben. : : O

Sanssouci, den 9, Juli 1840.

Friedrich Wilhelnr.

An die Justiz-Minister und den Minister des Junnern,“

N . 9 S Se C: C E El zweite auf diese Verhältnisse bezügliche Allerhöchste Kabinets Befehl is folgender :

T den in dem Berichte des Staats - Ministeriums vom 22sten v, M. angezeigten Verhältnissen will Jh es dabei belassen, |

trage seiner Mühen kaum sein Leben zu fristen vermöge, wird der Sto ohne Weiteres gehandhabt, und ein Reicher, ein Verwandter oder ein Freund zahlt dann gewöhnlich für den Unglücklichen, wenn er selber es nicht im Stande is, Der Betrag, den die Unter - Gouverneure herbeischaffen müssen, übersteigt beinahe vierfach den festgeseßten Grundzins , allein der Gouverneur muß den Kausfschilling dem Schach entrichten und auch darauf bedacht sein, für den Fall, daß er wieder abgeseßt würde, eine andere Stelle an sich zu bringen, um si so ehrenvoll behaupten zu fönnen,

Wäre die Regierung nur einigermaßen geregelt, würden die Abgaben

Der Perser kann aber keine Fabrik errichten,

Aus demselben Grunde baut der Landmann sein Feld nur, So wenig auch der Schach zu ent

Wehe ab f Í e, im Di : g va» v Klage zu ee pat et Ba a

ersien hat in Folge des Wassermangels einen größtentheils unfrucht- baren Boden. Zwei Provinzen etwa gti atr afts Hecet Be O Cor weit von einander entfernt, Es giebt indeß beträchtliche verödete Strecken welche bei geringer Pflege die Mühen des Landmanncs reichlich belohnen AE Die Entwaldung trägt ebenfalls viel zur Unfruchtbarkeit des Bo-

__ Die persischen sogenannten re( ulairen Truppen besteh 70 L

taillonen Jufanterie zu 1000 Mani, Die in der GCUE Meerdiibbdun ausgehobene Artillerie umfaßt ungefähr 600 Mann. Die Artillerie auf Kameelen zählt 200 Stück Geschüß. Die irregulairen Truppen woran alle Waffenfähige Theil nehmen, sind weit zahlreicher Die Jnfanterie - Bataillone enthalten jedoch nicht immer 1000 Mann sondern meistens kaum die Hälfte. Die Leibgarde des Schachs wird aus einem Bataillon von 12 Compagnieen und 1000 Jägern gebildet welche Lestere in der gebirgigen Provinz Mahanderan ausgehoben werden, tüchtige Schüßen, aber äußerst schlecht bewehrt sind. Die Obersten welche den Sold für 1000 Mann beziehen, haben deren nur häufig 500 unter sich, Dessenungeachtet erhalten die Soldaten niemals vollständig ihre Zah- lung und die ihnen bestimmten Nationen. Jhre Klagen verhallen in die Luft, und um zu leben, verkaufen sie cinen Theil ihrer Waffen und Mon- tur oder durchstreifen raubend und plündernd die Dörfer, Darf es nun

in Empfang genommen bemerkt, daß in dem 2 riger der 2 Y: f i z

Á | léferarihen E O A S amilien: Nachrickton jeder llg. Preuß. O außer gerihtlihen und anderen offentlihen Bekannt- Auswärtige haben ihre Inserate unter der Adresse der Expedition in frankirten Briefen cinzusenden e Industrie und Handel betreffende Anzeigen, stets Aufnahme

Jhre Königl. Hoheit die verwittwete Frau Erbgroß herzogin |

des In- oder Auslande wirken ihre Beste N : des JIn- oder Auslandes , bewirken ihre A rechtzeitig bei den resp. Post-Aecmtern ; wer dies versäumt a Für einzelne Nummern des Blattes is der Preis 2! p ) x / daß Inserate, deren Y i : ; - Sn ] s Diattles 1 der Preis 2 ß Inf 8 en Aufnahme in den Allgemeineu Anzeiger diescr Zeitung gewünscht wird A L H ck okále, Friedrichs - Étrañe Nu: Lb; ; g 6 , an den Wochentagen von Morgens

¿ Sgr.

5 p N op gt . E : wr werden. Der Preis der Insertion beträgt für den Raum

daß die in dem Gebiete des ehemaligen Freistaates Danzig und in dem fulm= und micelausck@en Kreise ‘vormals von Mennoniten be- sessenen Grundstücke, welche während des Bestehens jenes Freistaates, oder der Vereinigung des genannten Kreises mit dem vormaligen Herzogthum Warschau, aus dem Besiße der Mennoniten herausge=- gangen sind, von Mennoniten nicht wieder erworben werden dürfen. Sie, die Staats-Minister Mühler und Graf von Arnim, haben dem- gemäß das Erforderlihe in Jhren Ressorts anzuordnen. Sanssouci, den 9, November 1843, Friedrich Wilhelm.

An das Staats = Ministerium.“

Ï Durch eine Verfügung vom 4. Dezember d. J. erklärt sih der Justiz - Minister mit der Ansicht eines Königl. Ober - Landesgerichts einverstanden, daß die im $, 1 des gedachten Gesebes vorgeschrie- bene Einsperrung des inländischen Landstreichers in eine Corrections- Anstalt niht vom erkennenden Richter ausgesprochen zu werden braucht, we'l sie, den Worten des Geseßes nach, nicht ein Theil der Strafe ist , sondern „nach ausgestandener Strafe erfolgen soll‘““ und als eine polizeiliche Maßregel lediglih dem Ressort der Verwaltungs- Behörden gufällt, welhe nach $. 8 des Gesetzes in jedem Falle die Dauer der Einsperrung in die Corrections - Anstalt zu ermessen und zu bestimmen haben. :

Eine Verfügung vom 7. Dezember d. J. entwickelt die Gründe, um derentwillen der Justiz-Minister gegen die von einem Ober-Lan- desgerichte getroffene Bestimmung: daß die Mandatarien - Gebühren der, armen Parteien ex officio zugeordneten Sachwalter fünftig nur dann festgeseßt werden sollen, wenn der Mandatar nachzuweisen ver=- mag, entweder, daß die Partei sih nicht zum Armenrechte qualifizire, oder aber, daß dieselbe später Vermögen erworben habe, nichts zu erinnern findet.

: Eine allgemeine Verfügung vom 12. Dezember weist sämmtliche Gerits Behörden und in der Rhein-Provinz die Herren Ober-Pro- furaioren an, die Vorschriften der allgemeinen Verfügung von 5. Au- gust 1841, auf welche die allgemeine Berfügung vom 8. Januar 1842 (Justiz-Ministerial-Blatt S. 17) zurüdckweist, genau zu beah- ten und in allen Untersuhungen wider Civil Beamte, welche den Regierungen untergeordnet sind, das Erkenntn i: ersterJInstanz an dem Tage an welchem die Eröffnung desselben den Aneesduldiaten verfügt wird, sowohl a. dem betreffenden Devart tä-Chef unmittelbar, als b. der dem Beamten vorgeseßten Regierung oder Provinzial-Steuer-Direction wegen des Rechtsmittels der Aggrava ion und wegen des Interesses, welches die Aufsihts- Bebörde an dem Ausfalle des Erkenntnisses zu nebmen bat, mitzutheilen,

j î . Q Do I T Ç Pp a! E Königsberg, 19. Dez. (K. Z.) Das im Befreiungskriege bier errichtete ostpreußz1\che National-Kavallerie-Regiment empfing bei seinem Ausmarsh aus Königsberg im Jahre 1813 vier fostbare

überaus wohlbeleibt, von sanften und ein Y i P j nehmenden Gesichts E, und besonders den Fremden leicht e inglich Au Serte N Ae einfach gekleidet, und er trägt nie Königlichen chmu er ein Abzeichen der Herrschaft; aber an die Ste i ü- heren Manneskraft ist eine zunehmende Hinfälligkeit A Bie Gh die unzertrennliche Gefährtin sinnlicher Lüste, quält ihn in allen Tagesftun- u u Es ihm keinen Augenblick der Ruhe n Ertl seine Gegenwart in den Provinzen erheischt, | g z eischt, so kann er ungeachtet al-

tacbsens zu de S e L LIEEE und Beförderungsmittel doch (i leidende Zustand aide, Vie Glei Baue E L Diese e

ene U Gemächer zu verlassen. Diese alle sei physischen Kräfte lähmende Krankheit wirkt au auf made Geist nadit eiti

ein, Er kümmert \sich weni l e Tan i: Dienern üderlafaa A wen um sein Land, dessen Schifsal ganz seinen

Fahnen z ein Geschenk und die Arbeit hochedler Frauen und Jung= frauen, Es sollteu diese Fahnen dem Regimente eine Zierde, vor 4 » T) pf Ns »j Co v r (A 2 1A E _

Allem aber ein Beweis sein, daß der Segen der Mütter, Frauen,

befremden , daß die persischen Soldaten , troß der ihnen natürlichen Tapfer- keit, bei einer solchen Disziplin und unter Leitung von zwanzigjährigen Anlivrern, feig im Kriege fliehen und dem Feinde niht Stand halten?

F Nehm ed, der jezige Shach von Persien, erhielt von seinem Vater Abbas Mirza, dem Gouverneur von Aderbeidshan und einstigen Thron- erben, eine ganz militairische Erziehung. Er verlebte seine Jugend unter

Soldaten im Lager, und während des leyten Krieges zwischen Rußland und Persien ward er von Abbas Mirza, der die Operationen leitete, mit einem wichtigen Kommando betraut. Da er unter den Augen seines fennt- nißreihen und tapferen Baters erzogen wurde, so glaubte man die schönsten Hoffnungen von feiner und Persiens Zukunft Ö ein di ) g r u Zukunft nähren zu können ; Erwartung ward getäuscht. j i i ee Tod seines Vaters, dem bald auch Fatteh Ali Paf ;

‘od sein ers, C Fatteh Ali Pascha folgte, hatte N

die nächsten Ansprüche auf das persische Sor dg de eve Billictante a Ee treue Truppen unterstüßt, ging er nach Teheran, wo ihm sein G jeim, Ali Schach, den Thron abtrat, den er 40 Tage inne hatte; aber ieser plöylihe Glücköwechsel brachte dem Schah Mehmed nur Unheil

Ls B : e Durch den unglücklichen und unvermutheten

Durch fremde Bajonette

Schach Mehmed is gegenwärtig 36 Jahre alt, mittler Statur und

sehr

Außer an

Die Gicht,

Wenn irgend ein Ereig-

Schach Mehmed verfügt sich Morgens um 7 Uhr aus den Gemächern

feiner Frauen in das Empfangzi ; ; ; trt

) npsangzimmer, wo er dic Ee eines weich mit Kis-

O R Sophas einnimmt. Neben ihm liegen einige geladene Piste- , eine Flinte, ein Säbel und einige zerstreute Schriften, nah denen man

lauben könnte, einen in Arbeiten vertieften Mann vor sih zu sehen. Ueber

seinem Haupte steht in einer Nische die Büste Napoleon's, und die

In / steht i N ! ände zieren Bilder dieses Helden, für den er die größte Verehrung ausspricht und von dessen Leben und Schlachten er sih gern unterhält, Auf den reichen