1940 / 98 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 26 Apr 1940 18:00:00 GMT) scan diff

Î 5 » 4 S i ) ; él l t “f t i: x (8 L k: \ 4 0 d f t 2 32 J F F , | If /4 x Ps E S e S Hg k «40 > 4 “Cû / E N i a f “O M6 Æ G 4 F «f Mig 5 á E. T 4 \ d; 4, : 7 R i: # 4 à bi F A M L G 4 dk T4

P

A

einlagen und sangen Geldern, deren ordnungsgemäße Verwaltung und An- legung, die Verwaltung von Wert- apieren. Zur besonderen Sicherung End alle anvertrauten Gelder möglichst zu erststelligen, besten Hypotheken auf rentable Wohngrundstü>e innerhalb der Mündelsicherheitsgrenze anzulegen. Jn diesem Rahmen gilt eine Hypothek auch dann als erststellig, wenn ihr eine andere dinglihe Belastung vorgeht. Solche Hypotheken können auh erwor- ben oder belichen werden. Ferner sind zulässig: in beshränktem Umfange Hypotheken gegen Reichsbürgschaft aus- ugeben, das Siedlungêwesen zu [0r- ern, Erwerb von Wertpapieren zur Anlegung flüssiger Mittel und BVe- leihung gegen Hinterlegung, die Aus- gabe. gutgesiherter Betriebsfkredite und Zwischenfinanzierungen, Darlehn und Vorschüsse, dexr Erwerb und Ver- waltung von Grundstücken, die Beteili- gung an Unternehmungen gleiher Art.

Veber folgende Angelegenheiten be- {ließen Vorstand und Aufsichtsrat in

emeinsamer Sißung: 1. Ausschluß von Mitgliedern, 2. Abs<hluß von- Verträ- gen, die wiederkehrende Leistungen für die Genossenschaft begründen, 3, Be- stimmung der Höhe der Zinsen und Provisionen für die zu gewährenden Kredite, 4. Bestimmung der Höhe der Zinsen für Geldeinlagen, 5. Aufstellung von Geschäftsanweisungen, 6. Anschluß an Unternehmungen gleiher Art, 7, Ausleihung von Geldern, 8, Erwerb und Veraußerung von Grundstü>en. Absat 9. in $ 11 ist niht geändert. Gen.-R. 58.

/ [4280] Reichenbach, Eulenugeh,

Jn unsex Genossenschaftsregister Nr. 4 ist bei der Genossenschaft Bankverein zu Reichenbach 1e: G. m. b. H. in Reichen- bach, Eulengebirge, am 11. April 1940 eingetragen worden:

Die Firma lautet jevt: „Volksbank Reichenbach e. G. m. b. H., Reichenbach, Eulengebirge.“ Das Statut ist im $ 1 durch Beschluß der Generalversammlung vom 30. März 1940 geändert worden.

Reichenbach, Eulengebirge, 11. 4. 1940.

Amtsgericht.

Reichenberg. [4002] Genossenschaftsregister ¿Amtsgericht Reichenberg.

Abt. 6. Reichenberg, 20. April 1940. Neueintragungen :

9. April 1940,

Gen. V 275 „Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatgenosfseutschaft für Langenbruck und Umgebung, eingetragene Genossenschaft mit be- \chränfier Haftung mit dem Sue in Langenbruci“‘. Datum des Genossen- chaftsvertrages: 6. Fuli 1939, Gegen- tand des Unternehmens: Gemeinschaft- icher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaft- lihen Betriebes. Gemeinschaftlicher Verkauf landwirtshaftliher Erzeug- nisse, die Förderung der Maschinen- benutzung. Die Genoßjenschaft beschränkt ihren Geschäftsbetrieb auf den Kreis ihrer Mitglieder. Höhe eines Geschüfts- anteiles: 10 KA. Haftung: mit dem Geschäftsanteil und einem weiteren Be- trage in der Höhe desselben. Die Be- kanntmachungen der Genossenschaft er- folgen dur< Veröffentli<hung im „Wochenblatt der Landesbauernschaft Sudetekhland“. Beim Eingehen dieses Vlattes tritt an dessen Stelle bis zur nächsten Generalverjammlung, in wel- cher ein anderes Veröffentlichungsblatt zu bestimmen ist, der „Deutsche Reichs- anzeiger“, Der Vorstand besteht aus dem BVorsißenden, seinem Stellvertreter und einem weiteren Mitglied. Vor- standsmitglieder: Adolf Knobloch, Land- wirt (in Langenbru> Nr. 68), Vor- Es Gustav Tischer, Landwirt (in angenbru> Nr. 78), Vorsirenderstell- vertreter, Adolf Hübner, Landwirt (in Langenbru> Nr. 93), Vorstandsmit- glied. Die Willenserklärung und Zeich- nung für die Genossenschaft erfolgt dur< zwei Vorstandsmilglieder, dar- untec den Vorsißenden oder seinen Stellvertreter, welhe in der Weise zeihnen, daß sie der Firma der Ge- nossenschaft ihre Namensuuterschrift

beifügen. 12. April 1940.

Gen. V 283 „Landwirtschaftliche Maschinen - Genossenschaft für den Vertrieb und Verbrauch elektrischer Kraft in Landwirtschast und Ge- werbe, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Grof Hammer“, tshe<is<: „Hospodáïské strojníi druzstvo pro rozvod a upo- trebení elektrické síly v hospo- dátství a Zivnostech, zapsané spole- Tenstvo s rutením obmezenÿm v Hamrech Velkgch“, Sig: Groß Hammer. Datum des Genossenschaft3- vertrages (Sazßung): 17. Fuli 1921. Gegenstand des Unternehmens: Zweck der Genossenschaft ist, in Landwirtschaft und Gewerbe ihren Mitgliedern behislf- lih zu sein, und zwar: a) das genossen- schaftliche Leben unter den Mitgliedern zu pflegen dur< Belehrung der Mit=- glieder über Einrichtungen, welche thnen in dc. Landwirtschaft nüyglich sein können und ihrer materiellen und moralischen Hebung dienen; b) im Be- veich der Genossenshaft an die Mitglie- der elektrishen Strom zu vertreiben und gegen Entgelt zu liefern zur Beleuch-

Zentralhandelsregisterbeilage zum Reihs- und Staatsanzeiger Nr. 97 vom 25. April 1940. S. 8

tung und zum Antrieb der Genossen- [hast gehörender und den Mitgliedern eliehener Arbeitsmaschinen oder zum Antrieb den Mitgliedern gehörender Maschinen und überhaupt zu allen an- deren Zwe>en, zu denen sh der elek- trishe Strom verwenden läßt; e) ge- meinschaftli<h mechanische Antriebe (Mo- toren) und andere landwirtschaftliche Maschinen anzuschaffen und sie zu ver- schiedenen Arbeiten .im Landwirtschafts- und Gewerbebetriebe den Genosjen- shaftsmitgliedern zur Verfügung zu stellen; dabei darf ein VerwaltungsUber- [<uß (Gewinn) nicht verteilt werden. Höhe cines Geschäftsanteiles: 100 Kn. = 12 A. Haftung: Die Genen schaftsmitglieder haften für - die Ver- bindlichkeiten der Genossenschaft mit ihren Geschäftsanteilen und außerdem mit dem dreifahen Betrag der von ihnen gezeihneten Änteile, Kund- machungen werden - in den Genosjen- shaftsraumen ausgehängt. Der Vor- stand besteht aus dem Obmann, dessen Stellvertreter, dem Kassier, dem Kon- trollox und zwei Beisißern. Die Firma- zeichnung erfolgt in derx Weise, daß zu dem stampiglierten oder von wem im-

mer vorgeschriebenen Firmatworitlaut

dex Obmann odér dessen Stellvertreter und ein weiteres Aus|<hußmitglied ihre Unterschriften beifügen. Mitglieder des Vorstandes: Jng. Albert Vosátka, Bau- meister (in Groß Hammer), Obmann; Adalbert Krnpka, Landwirt (in Groß Hammer Nr. 106), Obmannstellvertre- ter; Franz Zitek d. J., Drogist (in Groß Hammer Nr. 360), Kassier; Stanis- laus Hleubuèëek, Elektrotechniker (in Groß Hammer Nr. 372), Kontrollor; Fosef Busek, Geschäftsmann (in Groß Hammer Nr. 249; Faroslaus Morá- vek Elektrotechniker (in Groß Hammer Nr. 335), Ausschußmitglieder; Peter Kouble, Geschäftsmann (1n Groß Ham- mer Nr. 300), Ph. Mag. Johann Rub- ner, Apotheker (in Groß Hammer), Er- saßmänner. Vorher eingeiragen im Ge- nossenschaftsregister beim Kreisgerichte Fungbunzlau im Protektorat Böhmen unter Dr. IV 85, seit 29, Fuli 1921. 9. April 1940.

Gen. V 270 „Landwirtschaftliche Maschinengenossenschaft für Vertei- lung und Gebrauch der elektrischen Kraft in der Landwirtschaft und in den Gewecrben, eingetragene Ge- nofsenschot mit beschränkter Haf- tung in Pasek a. d. Jser“‘, öder tshehis<h: „Hospodáïské strojni druzstvo pro rozvod a upottebenií elektrické síly v hospodátïství a Zivnostech, zapsané SpoleCenstvo S rutením obmezenÿm v Pasekách nad Jizerou“, Siy: Pasek a. d. JFfer. Datum des Genossenschaftsvertrages: 2. August 1922. Gegenstand des Unternehmens ist, den Mitgliedern in der Landwirtschaft und in den Gewer- ben behilflih zu sein, und zwar: a) das Genossenschaftsleben unter den Mit- gliedern zu pflegen, dur< deren Beleh- rung über die Einrichtungen, welche in ihren Landwirtschaften nüßli<h sein können und die der materiellen und moralen Hebung dienen; þÞb) den elek- trishen Strom im Wirkungskreise der Genossenschaft zu verbreiten und an die Mitglieder gegen Zahlung zu liefern zur Beleuchtung und zum Betriebe der Arbeitsmaschinen, entweder der ge- nossenschafilihen und den Mitgliedern geliehenen Maschinen oder zum Be- triebe der eigenen Maschinen der Mit- glieder und überhaupt zu allen anderen Zwecken, zu welchen der eleftrische Strom gebrauht. werden fann; c) mechanische Betriebe (Motoren) und andere landwirtschaftlihe Maschinen ge- meinsam zu beschaffen und sie zu ver- schiedenen Arbeiten in der Landtoirt- [haft und in den Gewerben der Mit- glieder der Genossenschaft zu leihen; da- bei darf der Verwaltungsübershuß (Ge- winn) ni<ht verteilt werden. Höhe eines Gefchäftsanteiles: 6 A. Haf- tung: beshränkt mit den Anteilen und darüber hinaus mit dem dreifahen Be- trage der gezeichneten Anteile. Kund- machungen exfolgen dux< Aushängen in den Genossenschaftsräumen. Der Vorstand besteht aus dem Obmann, seinem Stellvertreter, dem Kassier, dem Kontrollox und zwei Beisißenden. Mitglieder des Vorstandes: Alexander Stépánek, Kaufmann (in Pasek a. d. Jser Nr. 262), Obmann; Wenzel Patoëka, Weber (in Pasek a. d. Fser Nr. 256), Obmannstellvertreter; Bohus- lav Schovánek, Landwirt (in Pasek a. d. Jser Nr. 215), Kassier; Kaxl Hajna, Tischler (in Pasek a. d. 7Fser Nr. 261), Kontrollor; Fsidor Kol- dovsky, Sägewerksbesißer (in Pasek a. d. Zser Nr. 983) und Josef Vöchet, Arbeiter (in Pasek a. d. Fser Nr. 176), Beisißer. Die Firmazeichnung erfolgt in der Weise, daß zu dem Firmatwvoortlaute der Obmann oder sein Stellvertreter und ein weiteres itglied des Vor- standes ihre Unterschriften beiseven.

Veränderungen: 22. März 1940.

Gen, 1! 544 „Sparverein Herms- dorf, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung in Hermsdorf, Vez. Deutsch Gabel““, Gelöscht wird der Obmann Franz Linke und der Ob- mannstellvertreter Wilhelm Linke, Auf Grund des E des Hauptver- sammlung vom 14. Dezember 1939 wird 1. die Neuwahl des Josef Altmann, Brettschneiders in Hermsdorf Nx. 14,

zum Obmann und des Ludwig Wohl- mann, Landwirts in Hermsdorf Nr. 25, zum Obmannstellvertreter, 2. die Aenderung des $ 14 der Saßungzen, w9o- na<h ein Geschäftsanteil nunmehr 24,— A beträgt, eingetragen.

4. April 1940.

Gen. 1V 500 „Allgemeine Volks- kreditanstalt, registrierte Genossen- schaft mit beschränkter Haftung in Prag, Zweigaustalt Gablonz a. N.“‘. Fn der am 30, Fuli 1939 abgehaltenen Hauptversammlung wurde die Auf- lósung der GBenossenschaft und - deren Liquidation beschlossen. Die Liqui- dationsfirma wird lauten: „Allgemeine Volkskreditanstalt, registrierte Ge- nossenschaft mit beschränkter Haf- tung in Liquidation, Zweiganstalt Gablonz a. N.“ Zu Liquidatoren wurden gewählt: Otto Schauer, Bank- vat (Berlin), Josef Pulz, Direktor (Reichenberg, Dr.-Bayer-Straße 27), Dr. Otto Rösler, Direktorstellv. (Rei- chenberg, Ruppersdorfer Str. 24). Zur Vertretung berechtigt sind je zwei Liqui- datoren gemeinsam und werden die- selben die Firma in der Weise zeichnen, daß zum vorgeschriebenen oder vorge- dru>ten Firmawortlaut zwei Liqui- datoren , ihre Unterschriften beiseyen. Die Kollektivprokura des Dr. Gustav John ist exloshen. Der Vollzug im Register für Gan len alten des Kreis- handelsgerihtes Prag, als Register der Hauptniederlassung, erfolgte auf Grund des Beschlusses dieses Gerichts vom 6, 2, 1940, Dr, XXIX 75/256.

12, April 1940.

Gen. II 116 „Landwirtschaftliche Maschinen- und Dreschgenofsenschaft für die Gemeinde Henuersdorf und Umgebung, registrierte Genossen- schaft mit beschränkter Haftung in Hennersdorf, Bezirk Deutsch Ga- bel““. Gelöscht wird das Vorstandsmit- glied Franz Hanig. Neugewählt wurde als Vorstandsmitglied: Franz Künstner Bauer in Hennersdorf Nr. 1830, auf Grund des Beschlusses der ordentlichen Vollversammlung vom 25. Februar 1940. Die Genossenschaft beruht nunmehr auch auf den dur< Beschluß der ordent- lihen Vollversammlung vom 25, Fe- bruar 1940 im Wortlaut derx $8 6 P. 2 und 25 geänderten Saßungen. Nach dieser Aenderung beträgt nun- mehr ein Geschäftsanteil 10,— A. Die übrigen Aenderungen betreffen die inneren Verhältnisse der Genossenschaft.

Rheinberg, Rheinl [4003] Jn das Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. 14 bei der Spar- und Darlehnskasse, eingetragene Genossen- schaft mit unbeshränkter Haftpflicht in Kamp, Kreis Mörs, eingetragen: Durch Beschluß der Generalversamm- lung vom 5. Februar 1940 ist das bis- herige Statut dur<h das vom Reichs- verband der deutschen landwirtschaft- lihen Genossenshaften Raiffeisen e, V. Berlin, herausgegebene Einheits- statut erseßt worden unter gleichzeitiger Aenderung der Firma in Spar- und Darlehnskasse Vierquartieren e. G. m. u. H, in Kamp-Lintfort, Kreis Mörs. Amtsgericht Rheinberg, 10. April 1940.

Schenefeld, Bz. Kiel [4004]

Fn dem hiesigen Genossenschasts- register ist heute bei der Spar- und Darlehnskasse e. G. m. u. H. in Olden- büttel folgendes eingetragen worden; Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist gemeinshaftlihe Maschinenhaltung.

Schenefeld, den 18. April 1940.

Das Amtsgericht.

Schenefeld, Bz. Kiel, [4005] Genossenschaftsregister Nr. 57. Meiereigenossens<haft zu Besdorf,

Bokelrehm und Umgegend, eingetragene

Genossenshaft mit unbeshränkter Hast-

pflicht.

Die Firma lautet jet: Meierei-Ge- nossenshaft Besdorf, Bokelrehm und Umgegend, eingetragene Genossenschaft mit beshränkter Hastpfliht zu Besdorf.

Schenefeld, den 18. April 1940.

Das Amtsgericht.

Stargard, Pomm. N Veränderungen: Gn.-R. 5 Moike-

reigenossenschast Stargard i. P.,

eingetragene Genossenschaft mit un-

beschränkter Haftpflicht in Stargard

i. Pom. Die Firma ist geändert in:

Molkereigenossenschaft Stargard

i. P., eingetragene Genossenschaft

mit beschränkter Haftpflicht in Star-

gard i, Pomm. Es gilt jeßt das

Statut vom 12, 12, 1938. Stargard

(Pom.), 15, April 1940, Amtsgericht. Stolp, Pomm, [4907]

Fn unser Genossenschaftsregister ist am 13, 4, 1940 unter Nr. 202 die Brennerveigenossenshaft Grumbkow, ein- getragene Genossenschaft mit beshränk- ter Haftpfliht in Grumbkow, eingetra- gen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwertung der von den Mit- gliedern angelieferten Kartoffeln auf emeinschaftlihe Re<hnung und Gefahr urh den Betrieb einer p d t- lichen Brennerei im Sinne der $8 25, 26 des Gesetzes über das Branntwein- monopol vom 8. April 1922, Stolp, den 13, April 1940. Das Amtsgericht.

Seetognu, e [4008] Jm Genossenschaftsregister ist bet dem unter Nr. 3 eingetragenen „Striegauer Bankverein, eingetragene Genossenschaft

-

mit beschränkter Haftpflicht“ in Strie- gau, eingetragen worden, daß dur Be- s der Generalversammlungen vom 27, Februar und 19, März 1940 die Firma der Genossenschaft geandert wor- den ist, Die Firma lautet jeßt: „Volks- bank Striegau, eingetragene Genossen- shaft mit beshränkter Haftpflicht“ in Striegau. egenstand des Unter- nehmens is derx Betrieb eines Bank- eschäfts mit Sparkasse auf gemein- schaftliche Rechnung zwe>s Beschaffung der in Gewerbe und Wirtschaft der Mit- glieder benötigten Geldmittel, 5. Gn.-R, 3a.

Amtsgericht Striegau, 17. April 1940,

Troppau. : [4281] Genossenschaftsregister Amtsgericht Troppau. Abt. 7. Neueintragung vom 4. 4. 1940:

Jn das Genossenschaftsregister ist heute unter Nr. Gn.-R, XIV 176 eine Genossenschaft unter der Firma „„LaunD- wirtschaftlice Genuofßseuschaft für Braunseifen und Umgebung in Braunseifen, eingetragene Goenmossen- schaft mit bes<ränkter Haftpflicht“ mit dem Siye in Braunseifen einge- tragen worden. Die Saßung ist am 28. 10. 1939 festgestellt. Gegenstand des Unternehmens ist: gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, gemeinschaftliher Verkauf landwirtschastliher Erzeugnisse, die Forderung der Maschinenbenüßzung.

Löschung vom 2. 4. 1940:

Gn.-R.VIIT—152 Obecné prospésné stavební drustvo Polance n/Odrau, zapSsané spoletenstvo s obmezenym ruCením, se sidliem v Polance n/Odrau v liquidaci, Polanka, Krei8 Wagstadt. Die Firma ist erloschen.

Löschung vom 15. 4. 1940:

Gn.-R, VIIll 148 Volks8- und landwirtschaftliche Vorschußkassa reg. Gen. m. b. Haffung, Troppaa. Die Zweigniederlassung in Mähr.-Weiß- kirchen (Protektorat) ist aufgehoben.

Ulm, Donau. [4009] Amtsgericht Ulm, Donau.

Jm e wurde am 4, 4. 1940 bei der Firma Molkerei- genossenschaft Altheim e. G. m. b. S. in Altheim die Aenderung der Firma in Milchverwertung®genossen- schaft Altheim/Alb e. G. m. b, H. eingetragen.

Waldsee, Württ. [4019]

Amtsgericht Waldsee, Württ.

Eintragung bei der Landw. Ein- und Verkaufsgenossenshaft Rötenbach, e. G. m. b. H. in Rötenbach, vom 13. April 1940:

Statut vom 17. März 1940. Der Gegenstand des Unternehmens ist: 1. gemeinschaftliher Einkauf von Ver- brauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlihen Betriebes, "2. ge- meinschaftliher Verkauf landwirtschaft- licher Erzeugnisse.

Eintragung vom 18. April 1940 bei der Gewerbebank Waldsee e. G. m. b. H. in Waldsee: Der Wortlaut der Firma wurde in Volksbank Waldsee e. G. m. b. H. in Waldsee geändert.

Ziegenhals. [4282] Genossenschaftsregister Amtsgericht Ziegenhals, 13. 4. 1940.

Nr. 26 Elektrizitäts - Genossenschaft eingetragene Genossenshaft mit be- s<hränkter Haftpflicht, Borkendorf.

Durch Beschluß der Generalversamm- lung vom 22. 3, 1940 ist die Genossen- schaft aufgelöst worden. Liquidatoren sind die Bauern Karl Ernst T und Hein- ri<h Streit in Borkendorf.

5. Musterregister.

Detmold. [4013]

Jn das Musterregister Nu. 871 Sinaleo - Aktiengesellschaft, Det- mold ist heute eingetragen worden: Die Verlängerung der Schußfrist ist am

28, März 1940, vorm. 11,50 Uhr, um weitere 10 Jahre angemeldet. Detmold, den 15, April 1940, Das Amtsgericht, 1, Iserlohn. (4014)

Jn unserm Musterregister ist fol- gendes eingetragen:

Die Firma Geldermaun «& Co. G, m. b. H. in Fserlohn hat für die unter M.-R., 4102 eingetragenen Muster, Hut- haken Nr. 3020 und Flurgarderoben- träger Nr. 1252/1, die Verlängerung dex Schußfrist bis auf 10 Fahre an- gemeldet.

Jserlohn, den 18, April 1940.

Amtsgericht,

7. Konkurse und Vergleichssachen.

Berlin. [4462]

Ueber den Nachlaß des am 24. Ok- tober 1939 verstorbenen Technikers Alois RNauwolf, zuleßt wohnhaft in Berlin- Köpeni>, Adlershofer Str. 7, ist heute um 11 Uhr das Konkursverfahren er- öffnet worden. 353, N. 19. 40. Verwalter: Kaufmann Kurt A>kermann, Berlin-Niedershöneweide, Briyer Straße Nr. 18. Frisk zur Anmeldung der Kon- kursforderungen bis 22, Mai 1940.

Erste Gläubigerversammlung am 15. Mai 1940, 11s Uhr. Prüfungstermin am 26. Juni 1940, 114 Uhr, im Gerichts- gebäude, Berlin N 65, Gerichtstr. 27, Zimmer 342, II[. Sto>werk. ffener Arrest mit Anzeigefrist bis 22, Mai 1940. Berlin, den 20. April 1940. Amtsgericht Berlin. Abt. 353.

Berlin, ; [4463] Ueber das Vermögen der Richard Thomas «& Co. G. m. b. H. i. L,, Verlin W 50, Tauengienstr. 8, Bau- unternehmungen und Fngenieurbüro für Hoch-, Tief- und Eisenbahnbau, Werkstattanlagen und Werkstatteinrich- tungen, ist heute, 12,10 Uhr, das Kon- kursverfahren eröffnet worden. 354 N. 21, 40, Verwalter: Kaufmann Wallischprinz, Berlin-Wittenau, Trift- straße 83. Frist zur Anmeldung der Konkursforderungen bis 8, Funi 1940, Erste Gläubigerversammlung 22. Mai 1940, 11,45 Uhr. Prüfungstermin am 8. Juli 1940, 11,30 Uhr, im Gerichts- gebäude, Berlin N 65, Gerichtstr. 27, Zimmer 314, Il]. Sto>. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis 20, Mai 1940. Berlin, den 23. April 1940. Amtsgericht Berlin. Abt. 354.

Bad Doberan. [4464] Beschluß.

In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Ziegeleibesißers Heinrich Höppuner in Kühlungsborn wird ein Termin zur Anhörung der Gläubiger=- versammlung über Einstellung des Kon- kursverfahrens mangels Masse auf den 10. Mai 1940, 814 Uhr, bestimmt.

Bad Doberan, den 22. April 1940,

j Amtsgericht.

Jena. | [4465]

Beschluß im Konkursverfahren über den Nachlaß des Gastwirts Rudolf Scheller in Hohlstedt.

Zur Anhörung der Gläubiger über den Antrag des Konkursverwalters auf Einstellung des Verfahrens mangels Masse gemäß $ 204 KO, wird Termin auf den 10. Mai 1940, vormittags 914 Uhr, im Amtsgericht-Nebengebäude Stoystraße 3, Zimmer 7, anberaumt, Zu dieser Gläubigerversammlung wer- den die Beteiligten hiermit geladen. Für den Fall der Einstellung des Ver- fahrens wird dieser Termin zugleich zur Abnahme der Schlußrehnung und zur Festseßung der mea al und der Aus- lagen des Konkursverwalters bestimmt. Die Schhlußrehnung nebst Belegen liegt 3 Tage vor dem Termin im Geschäfts- zimmer Nr. 5 zur Einsicht der Be- teiligten aus.

Jena, den 22. April 1940.

Das Amtsgericht. Abt. 6. Kiel. __ [4466]

Das Konkursverfahren über den Nachlaß des am 9. Februar 1939 in Kiel ad S Rudolf Sellhorn wird nah erfolgter Abhaltung des Schlußtermins hierdurch aufgehoben. 25a N 16/39.

Kiel, den 18. April 1940,

Das Amtsgericht. Abt. 25 a.

Neumark, Westpr. [4467] Konkursverfahren. , Jn dem Konkursversahren über das Vermögen des verstorbenen Schneide- mühlenbesißers Friy Reimann aus Bischofswerder ist zux Prüfung der nachträglich angemeldeten- Forderungen Termin auf den 39. Mai 1940, 10 Uhr, vor dem Amtsgericht in Neu- mark, Westpr., Zimmer Nr. 6, anbe- raunit. i Neumark (Westpr.), 11. April 1940. Das Amtsgericht.

Staffelst cin. [4468] Bekanntmachuug.

Das Konkursverfahreu über das Vermögen des Fabrifbesizers Karl Hergloß in Staffelstein, z. Zt. unbe- kannten Aufenthalts, Fnhaber der srU- heren Firma „Bayer. Möbelfabrik Karl Hergloßg in Staffelstein“, wird nach Ah- haltung des Schlußtermins hiermit aufgehoben. :

Staffelstein, den 27. April 1940.

Geschäftsstelle des Amtsgerichts Staffelstein. Stuttgart. [4469] Amtsgericht Stuttgart.

Das - Konkursverfahren über den Nachlaß des verstorb. Albert Junge- blodt sen., Hoteliers in Stuttgart-N., Kanzleistr. 50, wurde am 19. April 1940 nah Abhaltung des Schlußtermins aufgehoben.

Tilsit. : [4470]

/ Beschluß. 5

Das Konkursverfahren über das Vermögen der Frau Anna Waldheim wird na< Abhaltung des Schlußter- mins aufgehoben.

Tilsit, den 15. April 1940.

Das Amtsgericht.

Waltershausen. [4471] Konkurs. i Das Konkursverfahren über den

Nachlaß des am 29. Juni 1938 verstor-

benen Kohlenhändlers Oskar Nelke in

Waltershausen wird nah erfolgter Ab- e des Schlußtermines aufge- oben. Waltershausen, Th., 22. April 1940, Das Amtsgericht.

Deutscher Reichsanzeiger Preußischer Staatsanzeiger.

Erscheint an jedem Wochentag abends. Bezugspreis durh die Post monatlih 2,30 ÆXK einshließli<h 0,48 ÆK Zeitungsgebühr, aber ohne Bestellgeld; für Selbstabholer bei der Anzeigenstelle 1,90 ÆXK monatlich. Alle Postanstalten nehmen Bestellungen an, in Berlin für Selbstabholer die Anzeigenstelle IW 68, Wilhelmstraße 32. Einzelne Nummern dieser Ausgabe kosten 30 /, einzelne Beilagen 10 #/. Sie werden nur gegen Barzahlung oder vorherige Einsendung des Betrages ein\{hließlih des Portos abgegeben. Fernspre<h-Sammel-Nr.: 19 33 33.

ile

85 A. A IW 68, Wilhelmstraße 32. Alle DruÆaufträge sind auf einseitig E benem Papier völli ist darin auh anzugeben, wel<he Worte etwa durh FettbruÆ (einmal unterstrichen) oder dur hervorgehoben werden sollen. Befristete Anzeigen müssen 3 Tage vor dem Einrü>ungstermin bei der Anzeigenstelle eingegangen sein.

beschrie

Ann enpreis für den Raum einer fünfgespaltenen 55 mm breiten etits-,

ile 1,10 ÆXK, einer dreigespaltenen 92 mm hreiten e nzeigen nimmt an die Anzeigerstele Berlin

dru>rxeif einzusenden, insbesondere

Sperrdru> (besonderer Vermerl' am Rande)

Reichsbankgirokonto Nr. 1913 bei der Reichsbank in Berlin

Irr. 98

Fnhalt des amtlichen Teiles. Deutsches Reich.

S und sonstige Personalveränderungen.

ru>fehlerberichtigung zu den in Nr. 96 abgedru>ten Grund- säßen für die Gewährung des Zinsvoraus.

Anordnung 6 der Reichsstelle für Kohle. Ergänzung und Neu- fassung der bisher ergangenen Anordnungen über Erfassung von Koksofengrafit und Retortenkohle. Vom 26. April 1940.

Preußen.

Bekanntmachung des Regierungspräsidenten in Düsseldorf über die Einziehung von Vermögenswerten für Preußen.

Amtliches.

Deutsches Reich.

Die Ministerialräte Dr. Kriege und Willers sind zu Ministerialdirigenten im Reichsjustizministerium ernannt.

Druckfehlerberichtigung.

Ju den in Nummer 96 des Deutschen Reichsanzeigers und Preußischen Staatsanzeigers abgedru>ten Gru steu sür die S s des Zinsvoraus inuß es unter Il Kredit- genossenschaften Absay 3 richtig heißen:

_„(3) Kreditgenossenschaften, deren Bilanzsumme 15 Mi l-

: lionen NA, jedo<h nicht 30 Millionen NAM übersteigt,

dürfen nur die für Kündigungs- und feste Gelder ($5 3 und 4 des Abkommens) vorgesehenen Höchstzinssäße um höchstens 4 % Überschreiten.“

Unter V) Begrenzung des Hinsvoraus muß es im ersten Absatz richtig heißen:

„Der von ehrenamtlih geleiteten Kreditgenossenschaften, soweit deren Bilanzsumme in der leßten Fahresab|chlußbilanz 900 000,— NAM übersteigt, und der von hauptamtlich geleiteten Kreditgenossenschaften für Kündigungsgelder und Sparein- lagen ($8 3 ‘und 6 des Abkommens) vergütete : Zinssaß darf einschließli<h Zinsvoraus 324 % nicht überschreiten.“

Anordnung 6 der Reichsstelle sür Kohle

Ergänzung und Neufassung der bisher ergangenen Anords nungen über Erfoassung von Koksofengrafit und Retortenkohle.

Vom 26. April 1940.

Auf Grund der D E über den Warenverkehr in der Fassung vom 18. August 1939 (Reichsgesebblatt I S. 1430) in Verbindung mit der Bekanntmachung über . die Reich8- stellen zur Ueberwachung und Regelung des Warenverkehrs vom 18. August 1939 (Deutscher Reichsanzeiger u. Preußischer Staatsanzeiger Nr. 192 vom 21. August 1939) wird mit Zu-

stimmung des Herrn Reichswirtschaftsministers angeordnet:

81 (1) Wer Kokereien oder Gaswerke betreibt, ist verpflichtet, den Koksofengrafit und die Retortenkohle, die bei der Kohle- destillation entstehen, zu sammeln. Er darf diese Rohstoffe nur an nach $ 2 Abs. 1 zugelassene Händler oder an das Gas- kokssyndikat abgeben.

(2) Der Koksofengrafit und die Retortenkohle sind auf einem äußerlich erkennbar gemachten Plaß zu lagern, A sie nicht unmittelbar nah der Gewinnung an die im Absaß 1 bezeichneten Stellen abgegeben werden.

(3) Wer Kokereien oder Gaswerke betreibt, hat spätestens zehn Tage nah Ablauf eines jeden Kalenderhalbjahres die im abgelaufenen Kalenderhalbjahr gesammelten Mengen an Koks- ofengrafit und Retortenkohle der Reichsstelle für Kohle über die zuständige Wirtschaftsgruppe (Bergbau, Eisenschaffende vndustrie oder Gas- und Wetierdeviepgirne) oder eine von

dieser bestimmte Fach- oder Bezirksgruppe schriftlich in-

doppelter Ausfertigung zu melden.

-S 2 (1) Handelsunternéhmungen dürfen mit Kolo endes oder Retortenkohle nur handeln, wenn sie von der Reichsstelle für Kohle zum Handel mit diesen Rohstoffen zugelassen I (2) Die Händler und das Gaskokssyndikat haben spätestens

Ve rlin, Freitag, den 26. April, abends

o

0 Tage nah Ablauf eines jeden Kalenderhalbjahres der Ae für Kohle einen Nachweis über Menge und Wert des Absatzes an Koksofengrafit und Retortenkohle im abge- laufenen Kalenderhalbjahr unter Angabe der einzelnen Ab- nehmer einzureichen. 83

Koksofengrafit und Retortenkohle dürfen nur zur Her- tellung bestimmter künstlicher Kohlefabrikate verwendet wer- den, die die Reichsstelle durch Bekanntmachung im Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger näher be- zeichnet. f

8 4

(1) Die Reichsstelle für Kohle seyt die Höchstmenge an Koksofengrafit und/oder +Retortenkohle fest, die an die Her- steller künstlicher Kohlefabrikate geliefert und von diesen ab- genommen werden darf.

(2) Sie kann den Anteil an Koksofengrafit und/oder Re- tortenkohle festsegen, der in den e O E zur Her- stellung künstlicher Kohlefabrikate höchstens verwendet wer- den darf.

S5

Die Reichsstelle für Kohle känn in besonderen e Ausnahmen von den Vorschriften dieser Anordnung zulassen.

86 s gegen diese Anordnung werden nach den 8S8$ 10, 12 bis 15 der Verordnung über den Waren- verkehr bestraft.

S …_ Diese Anordnung tritt drei Tage nah ihrer Ver- kündigung im Deutschen Reichsanzeiger und Preußi- schen Staatsanziger in Kraft. Sie gilt auch für die einge- gliederten E Zugleich treten die Anordnungen Nr. 1 vom 10. Oktober 1938, Nr. 1a vom 15. März 1939 und Nr. 1b vom 17, Januar 1940 außer Kraft.

Der Reichsbeauftragte für Köhle. Paul Walter.

a

Postscheckkonto : Berlin 41821 1 940 j

Preußen.

Verfügung.

__ Auf Grund des Gesetzes über die Einziehung kommunistis \hen Vermögens vom 26. Mai 1933 (RGBl. I S. 293) in E mit $ 1 der Verordnung zur Durchführung des Geseßes über die Einziehung kommunistishen Vermogens vom 31. Mai 1933 (GS. S. 207) und des Gesetzes über die Einziehung volls- und staatsfeindli<hen Vermögens vont 14. Fuli 1933 (RGBl. [1 S. 479) wird das gesamte beweg- liche Vermögen des aufgelösten „Knappen- und Arbeiterver- eins St. Barbara“ in Hamborn-Schmidthorst mit der Maß- gabe zugunsten des Preußischen Staates eingezogen, daß mit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Verfügung im Deut- schen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger diese Vermögenswerte Eigentum des Preußischen Staates werden.

Gegen diese Verfügung ist ein Rechtsmittel nicht gegeben.

Düsseldorf, den 20. April 1940.

Der Regierungspräsident. J At PPERFEL:

Itichtamtliches.

Deutsches Reich.

d Der Gesandte von Uruguay in Berlin, Herr Virgilio Sampognaro, ist nah Berlin zurückgekehrt und hat die Leitung der Gesandtschaft wieder übernommen.

__ Das von der Deutschen Seewarte herausgegebene Werk „Nau- tishes Jahrbuch oder Ephemeriden und Tafeln für das Jahr 1941“ zur Bestimmung der Zeit, Länge und Breite zur See nach astro- nomischen Beobachtungen ist in Carl Heymanns Verlag, Berlin W 8, Mauerstr. 44, soeben erschienen. Das Buch wird den Reichs=- und Staatsbehörden sowie den Wiederverkäufern bei unmtittel- barer Bestellung zum Preise von NAÆ 1,50 für das Stü>k vom Verleger geliefert. Jm Buchhandel ist das Buch zum Preise von N A 2,— für das Stück zu beziehen.

afisteil.

Außenhandelstagung der WirtschaftS8sgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhrhandel in Wien.

Wien, 25. April. Die Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhrhandel hält am 25. und 26. April in Wien eine n handelstagung ab, zu der die Wirtschaftskammer Wien die Außen- banbelöfanflezie der Ostmark geladen hat. Nachdem am 25. April Dipl.-Fng. Walter Rafelsberger einen Vortrag über „Die Entwi>lung der Hafen-, Verkehrseinrihtungen und Lager- häuser in Wien“ gehalten hatte, sprah der Ministerialdirigent im Reichswirtschaftsministerium Dr. Günther Bergemann, Berlin, über das Thema „Unser Außenhandel im Kriege“. Der ‘Vortragende legte dar, in welcher Weise und in welhem Umfange es schon vor Kriegsbeginn gelungen sei, unsere e ads Ms keit vom Auslande zu verringern. Die Lage sei insofern außer- ordentlich viel günstiger als 1m Fahre 1914. Der Vortragende zeigte dann, daß der heutige Betätigungsraum für den deutschen Außenhandel viel größer sei, als oft angenommen wird. Troß des ges des Außenhandels mit dem Feinde und der Behinderung des Warenaustausches mit den neutralen Ländern in Uebersee bleibe für den Außenhandel im Kiege eine erstaunli<h große Wirkungsmöglichkeit, die dur<h den Wirtschaftsverkehr mit der Sowjetunion no< außerordentlich gesteigert worden sei. Dr. Berge- mann machte dann nähere Angaben über den Stand unserer Wirtschaftsbeziehungen zu den wichtigsten neutralen Handels- partnern und die Hardave gesicherten deutschen Einfuhren an Rohstoffen und Lebensmitteln. Ex beschäftigte sih sodann mit dex Bezahlung dieser Einfuhren durch deutsche Exporte und mit der iVatakmtltaeh Struktur der deutschen Ausfuhr nah den neu- tralen Ländern. Er kam zu dem Ergebnis, daß auch diese Seite des deutshen Außenhandels keine unlösbaren Probleme stelle. Die R aht Kriegsmonate hätten hon den Beweis dafür erbracht, daß es gelingen werde, die im. Krieg erforderliche Ausfuhr mit dem deutschen Eigenbédarf in T zu bringen. Der Vor- tragende sprah dann über die heute besonders notwendige Zu- sammenaLbeit zwishen den mit der Lenkung des Außenhandels betrauten Behörden und den am Außenhandel beteiligten deutschen biger Er betonte die Notwendigkeit der Erhaltung leistungs- ähiger Außenhandelsfirmen für die Zukunft und seßte sih in aller Offenheit mit einer Reihe organisatoris<her Probleme aus- einander, die den Außenhandelsfirmen heute am Herzen liegen.

Ueber S und der Südosten“ ras Dr. Karl Janovsky, Geschäftsführer der Länderaus- <iüsse Südosteuxopa der Wirtschaftsgruppe Groß-, Ein- und Aus-

fuhrhandel, Abteilung Außenhandel, Berlin. Ziel und Zweck des Vortrages war, die während des Krieges veränderten wirtschaft- lichen Beziehungen der Balkanstaaten zu Großdeutshland zu um= reißen. Der Vortragende hob hervor, daß sih das kommende Süd- ostgeschäft keineswegs mit dem reinen Ueberseegeshäft vergleichen lasse. Auf dem Balkan werden in niht allzu ferner Zeit der deutshe Kaufmann und Fndustrielle mit festen Größen in bezu

auf ihre jeweiligen Geschäfte rechnen können. Der deutsche Kauf- mann dürfe sih auf diesem für uns wichtigen Wirtschaftsgebiet nicht damit zufriedengeben, seine Tätigkeit in der bloßen Ueber- windung von Raum und Zeit zu sehen. Auf dem Balkan über- nehme er gleichzeitig die Aufgabe, die für unsere Einfuhr in Frage fommenden Güter hinsihtli<h Erzeugungs8mengen und Ausfuhr- fähigkeit fortlaufend zu entwi>eln. Vielfah müssen die einzelnen Eiñfuhrgüter aus dem Südosten erst an Ort und Stelle richtig ausfuhrreif gemaht werden. Das nationalsozialistis<he System gegenseitiger Bedarfsde>kung und Ergänzungswirtschaft sowie die besondere Tätigkeit des deuts<hen Kaufmanns im Südostraum werde dazu beitragen, daß unser künftiges Außenhandelsgeschäft in diesem Teil Europas ständig an Festigkeit gewinnen wird. Aus- führlih behandelte Dr. Fanovsky die Auswirkung des Krieges auf den Südostraum. Das deutsche System der Verrechnungswirtschaft erfahre durch die jeßigen Zeitumstände no<h eine weitere, dauger- hafte Untermguerung. Unsere Wirtshaftsbeziehungen zum Süd- ostraum habe, wie Dr. Janovsky abschließend ausführte, auch eine wichtige verkehrspolitishe Seite. Die neuen Verkehrsmöglich- keiten können derzeit no<h niht einmal andeutungsweise über- ehen werden. Die schrittweise Verwirklichung des verkehrstwirt- <haftlihen Zusammenschlusses von Mittel-, Südost- und Ost- europa bildet eine der wesentlihen Grundlagen für das Erstarken des in seinen Umrissen si<h schon abzei<hnenden festlandeuropät- hen Wirtschaft8raumes.

Hauptversammlüngskalender.

Jn dem in Nr. 95 des Dien Reichsanzeigers und Preußi- schen Staatsanzeigers vom 23. April auf Blatt 3 des Hauptblatts veröffentlichten Hauptversammlungskalender ist ein Dru>fehler unterlaufen. Unter Dienstag, 30. April, muß es in Zeile 2 statt „Scheidemandel-Motorrad-Werke A.-G.“ richtig „Scheidemandel- Motard- Werke A.-G.“ lauten.

m ——