1844 / 118 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Bekanntmachungen. [539]

Kriminalgeri<tli<he Bekanntmachung. Der Arbeitsmann Gottlieb Gladow aus Eichstaedt i ergriffen und der hinter denselben unterm 16ten v, Mis, erlassene Stebrief dadurch erledigt. Berlin, den 20, April 1844. Königliches Kriminalgericht hiesiger Nesidenz,

[541]

Da folgende beide Sparkassenbücher angeblich ab-

händen gekommen sind, als:

1) das auf den Namen des Lohgerbers Carl Müller ausgestellte Sparkassenbu<h Nr, 21,974, welches am 1. Januar 1844 auf 78 Thlr. 13 Sgr. 10 Pf. gültig war, welches dem 2c. Mül- ler am 28, März 1843 dur Einbruch gestohlen scin soll,

2) das auf den Namen Zen sz ausgestellte Spar- fassenbu<h Nr. 17,370, welches am 27. Juni 1843 auf 11 Thlr, 1 Sgr. 8 Pf. gültig war, und welches dem Unteroffizier des 2ten Garde-Ulanen- Regiments Friedrich Wilhelm Zensz im Mai 1843 gestohlen sein soll,

so werden auf den Antrag der beiden benaunten Ver- lierer alle diejenigen, welche an diese Sparkassenbücher als Eigenthümer, Cessionarien, Pfand- oder Briefs-Jn- haber oder deren Erben Anspruch zu haben behaupten, hierdurch öffentlich vorgeladen , in dem vor dem Kam- mergerihts-Referendar Sticber auf den 1, Juli d. J., Vormittags 14 Ubr; hier auf dem Kammergerichte anberaumten Termine zu ersheinen und ihre Ansprüche zu bescheinigen, widrigen- falls die Sparkassenbücher für amortisirt erklärt und statt derselben neue ausgefertigt werden sollen,

Den Auswärtigen werden die Justiz - Kommissarien Wendland und Justizrath Dr. Kahle zu Mandatarien in Vorschlag gebracht.

Berlin, den 11, April 1844.

Königl. preuß. Kammergericht, Artie meñ 1

Banko - Obligation Litt. M. Nr. 32,744, über

den Betrag von 80 Thlrn. lautend, welche das Patri-

monialgeriht Zwirniß für den Johann Gottfiied Klemz beim Königlichen Banko-Comtoir zu Stettin am 1. Mai

41837 zinsbar bestätigt hat, und auf welche die Zinsen

seit dicsem Tage noch nicht bezahlt sind, ist nach der An-

gabe des Jnhabers , Knechts Johann Gottfried Klemz, bei dem im herrschaftlichen Wohnhause zu Quisbernow in der Nacht vom 26. auf den 27. August 1841 statt- gehabten Brande verloren gegangen. Auf den Antrag des gedachten Knechts Klemz werden alle diejenigen, welhe an die benanute Bauk-Obligation Litt. M. Nr, 32,744 über 80 Thlr, als Eigenthümer, Cessionarien, Pfand- oder sonstige Briess-Jnhaber Ansprüche zu ha-

[233]

Ie

706

Allgemeiner Anzeiger.

Monaten, und spätestens in dem auf den 12. Juni 1844, Vormitt. 11 Uhr, vor dem Herrn Referen- darius von Dewitz anberaumten Termine entweder per- sónlih oder durch zulässige Bevollmächtigte anzumelden, als welche ihnen die Justizräthe Teßmar und Hilde- brand und die Justiz-Kommissarien Villnow und Valen- tin vorgeschlagen werden, widrigenfalls sie mit solchen präkludirt, die erwähnte Bank-Obligation amortisirt und an deren Stelle eine neúe ausgefertigt werden wird, Cöslin, den 14. Februar 1844,

Königliches Ober-Landesgericht, Civil-Senat,

[542] Bekfkanntmawh ung.

Die zu den im Schweinizer Kreise des Negierungs- Bezirks Merseburg bei Herzberg belegenen Ahlsdotfer Gütern gehörigen Vorwerke Ahlsdorf und Hohen-Kuhns- dorf, mit einem Flächeninhalte von circa 1700 Mor- gen A>er und Wiesen und einer Wald- und Niede- rungs-Weide von circa 2500 Morgen, sollen nebst Jn- ventariuum von Johannis dieses Jahres ab anderweit auf zwölf hintereinander folgende Jahre meistbietend verpachtet werden.

Hierzu haben wir einen Termin auf den 20, Mai d. J., Vormittags 10 Uhr,

im Schlosse zu Ahlsdorf angesezt und laden Pachilustige mit dem Bemerken ein, daß zur Licitation nur solche Personen zugelassen wer- den, welche im Termine 500 Thlr. baar oder in Staats- papieren zur Sicherheit des Gebotes niederlegen,

Die Pacht - und Licitations - Bedingungen sind bei uns selbst und bei dem Herrn Ritterguts-Besizer Baron von Arnim auf Baerwalde bei Dahme einzusehen,

Berlin, den 22. April 1844,

General-Direction der Sechandlungs-Sozietät, gez, Kayser, Mayet, Wenzel,

[403 b] A (t $ J ls

Mit Hinweisung auf die den Stralsundischen Zeitun- gen vollständig inserirten Proklamen vom heutigen Tage, werden Alle und Jede, welche an die Verlassenschaft des im November 1842 verstorbenen Pächters Carl Friedri<h Anton Behrendt, vormals zu Clementelviß, insbesondere an das dazu gehörende, diesem an dem auf Rügen belegenen Gute Clementelviy c. p. zustän- dig gewesene, annoch bis Trinitatis 1853 laufende Pacht- ret, an den desfallsigen Pachtvorschuß, die Jnventa- rienstüce, die Saaten und A>erarbeiten Forderungen und Ansprüche haben, zu deren Anmeldung und Be- glaubigung in einem der folgenden Termine:

den 22. April, den 6. oder 24. Mai d, I, Morgens 10 Uhr, vor dem Königl, Hofgericht, bei Ber- meidung der am 14. Juni cer. zu erkennenden Práäklu- sion, hiermit aufgefordert,

Datum Greif8wald, den 30, März 1844. Königl, preuß, Hofgericht von Pommern und Rügen,

den vermeinen, hiermit aufgesordert, solche binnen drei

[81] Ediktal-Citation. És werden hiermit die in dem untenstehendeu Ver-

zeichnisse aufgesührten verschollenen Personen auf den rieuy iei Drlivultoiril sp, Kurasoren geladen, auf

den Sehs und Zwanzigsten November d, J, Vormittags 11 Uhr,

vor dem Deputirten, Herrn Ober-Landesgerichts-Assessor

Zeiz, auf hiesigem Land- und Stadtgerichte persönlich

zu erscheinen oder schriftlich sich zu melden und weitere

Anweisung zu gewärtigen.

Die Ausbleibenden werden für todt erklärt und ihr Vermögen an die sih legitimirenden Erben ausgeant- wortet werden. Die etwa no< unbekannten Erben der Verschollenen werden aufgefordert, sich zur Wahrneh- mung ihrer Nechte in dem obígen Tecmine mit einzu- finden.

Ferner werden zu diesem Termine noch geladen :

a) die unbekannten Erben der am 8, Juli 1841 zu

Wee 4.

Ort und Tag Na! der

Geburt.

Name der Verschollenen,

Sta sein

Laufende Nummer,

und

Aeltern.

| (L, S.) v, Möller, Praeses.

gebracht und wie das frühere auf allen Stationen un- serer Babn für 1 Sgr, zu haben i. Demgemäß ist vom 1, Mai cr. ab eine neue 1, Wagenklasse eingc- richtet, die bisherige 1. Klasse in eine neue zweite und die bis jeßt bestandene 11, Wagenklasse in eine neue dritte Klasse umgewandelt, während die Stehpläge gänzlich abgeschafft und die Preise für beide umgewan- delte Wagenklassen ermäßigt sind, wie solches der $,. 3, des neuen Betriebs - Reglements ergiebt, Wir machen zugleich darauf aufmerksam, daß außer dem genannten $. 3, die $S. 7.40. In 21 0 30, 20 04, S0. 37) 58. 59, 60. 74. 76. 77. und 81, die bedeutendsten Ab- änderungen enthalten. Berlin, den 22. April 1844, Die Direction der Berlin - Frankfurter Eisenbahn- Gesellschaft. :

D . ( - Berlin - ¿Frankfurter 347 b L | Eisenbahn. Tägliche Dampf- wagenzüge. Personenzüge. Abfahrt von Berlin Mrg, 7 Uhr 45 M., Ab, 6 Uhr M. - Ì- Frankfurt « 8 - - - 6 - 30 - Ankunst in Frankfurt Mrg. 10 Uhr 30 M., Ab. 9 Uhr 10 M. Derlin “40 «45 « 0e 40e Mit den Personen-Zügen werden 2 Klassen von

Personenwagen 1, und 11, Klasse, Equipagen und Eil- sracht befördert,

B. Güterzüge. Abfahrt von Berlin Morgens 11 Uhr 30 Min, - # Gron Dage 12 * F Ankunft in Frankfurt Nachmitt, 3 Uhr 15 Min, - - Berlin - Ge Mit den Güterzügen werden Personen in Perso- nenwagen 11. Klasse und auf Stehpläßen, so wie Equi- pagen, Frachtgüter und Vieh, befördert, : Die näheren Bestimmungen ergiebt das Betricbs- Reglement, welches auf allen Stationen für 4 Sgr. zu haben ist. Die Direction der Berlin-Frankfurter Eisenbahn- Gesellschaft.

Berlin - Stettiner 1481 Eisenbahn.

Fahrplan April-4844 ab täglich,

A,

Lom L,

Kertiy verstorbenen Rosine Friedrike Tauer, außer- ehelihen Tochter der Johanne Wilhelmine Tauer, und deren nächste Verwandte ;

b) die unbekannten Erben der Wittwe Kristiane Erd- muthe Döring zu Wiesewiz und deren nächste Verwandte ;

c) die «unbekannten Erben des Gottfried Brode zu

Wiedemar ;

unter der Verwarnung, daß, wenn sich kein Erbe mel- det, die Döringsche, Tauersche und Brodesche Verlassen- schaft dem Fiskus als ein herrenloses Gut zugesprochen werden wird,

Dep dieserhalb bereits auf den 18. September 1844, Vormittags 11 Uhr, angeseßte Termin wixd hierdurch wieder aufgehoben.

Deliy\ch, den 12, Januar 1844.

Königl, preuß, Land- und Stadtgericht,

Müller. s Stand

und n d Gewerbe er des Verschollenen.

4{_-W: U e BErla.60 seines

Vermögens,

D e t seiner Abwesenheit.

den 30, November| uneheliche

Johann (Hottlob 1801 zu Delizsch.

Otto,

Gottlieb Teutsch- bein,

Juni .

den 28. Dezember 1783 zu Gollm bei Landsberg im Kreise Delißsch.

den 7. Januar 1768 Flemsdorf bei Delißsch.

ist nicht befannt,

Johann Kristian

Bettmann, zu Bettm

Johann Gottfried sind nicht Birnsteinzu Brehna, , \Gottfried Hillmann.|den 2, Juni 1789 zu Serbiy bei De- lis. Johann Kristian |den 4, Septemker Koipsch, 1798 zu Bitterfeld,

Delibsch, den 12, Januar 1844, Königl. Land -

[390] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin , den 19, März 1844.

Das in der Hirschelstraße Nr. 12 belegene Seepoldt-

{e Grundstück, gerichtlich abgeschäßt zu 9780 Thlr,

22 Sgr. 6 Pf., soll

am 25, Oktober 1844, Vormittags 11 Uhr,

an der Gerichtsstelle subhastirt werden, Taxe und Hy-

pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

[2025] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 17. November 1843,

Das uotshe Grundstü>k, gerichtlich abgeschäßt zu hlr, 28 Sgr, 1 Pf., soll

am 25, Juni 1844, Vormittags 11 Uhtr,

an der Gerichtsstelle subhastirt werden, pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

A

Daß auf Antrag des Lehns-Successoren, ingleichen N tärz 1835 zu Rokow vor

otar und Zeugen errichtete und im dortigen Patri- monialgerichte am 21, September vorigen Jahres pu- Testament des am 14. August vorigen Jahres

der dur< das am 418.

blízirte verstorbenen Eigenthümers Johann Tobias Mein

auf Ro>ow cum ry Eickhoff eingeseßten Erben in M ffent r “l ärz c, mit den öffent-

3 | lichen Blättern zur allgemeinen Kenniniß des Publikums

den Allodial - Nachlaß des Leßteren,

f dungen Zwe>s Ausfertigung eines MMOTRe 5a

rben - Zeugnisse

der Wittwe Doro- thee Wenzig,

Häusler Gottlieb Teutschbeín,

Bauer Jeremias

Bauer Hillmann,

hierselbst in der Jägerstraße Nr. 58 belegene 7474

Taxe und Hy-

r Sohn | BVâäcdergefelle, 22 Jahr, ungefähr 28 Thlr.

21 Thlr. 17 Sgr.

Als 9 Pf

Büchfenschäfter, 15

Jahr. 200 Mísl.

ann,

Kirchen-Vorsteher Jahr. zu Brehna. Schuhmacher-

geselle, Tuchscheerer.

bekannt, 4 Ç

Jahr.

9 Pf.

Jahr.

3 Pf. und Stadtgericht.

Liquidations-Termin auf den fünften Julius dieses Jahres

bekannt gemacht, i tenso in den Schwerinschen Anzeigen enthalten

werden, Gegeben Güstrow, den 15, April 1844. Großherzoglihe Mecklenburg - Schwerinsche Justiz-

Kanzlei, (L. S.) G, Brandt,

[426 b]

e fanntmahung vom

766 Thlr. 3 Sgr, 301 Thlr. 18 Sgr,

29 Thlr, 12 Sgr.

und Zwecks Erforshung der Kräfte des Nachlasses des beregten Verstorbenen sub hodierno erfannt und der

anberaumt worden, wird hierdur<h mit dem Ansügen das die erkannten Ladungen in ex- sein

Mit dem 41, Ma cer. tritt statt des bis dahin geltenden Betriebs - Re- Z glements (Nr. 2.) vom 25. Januar 1843, ein

T neues (Nr. 3.) vom 4. „März 1844 in Kraft, welches bereits laut Be-

Berlin-Franksurter Eisenbahn.

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Aufent- halt,

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von Stettin Tantow Passow Angermünde

Biesenthal

Min. 45 10 140 -

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Ankunft in Berli n Nachmittags 2 Uhr 45 Min.

Mit den Güterzügen werden au Personen in Wagen

11. und 111. Klasse befördert,

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[Mrg.] 971 M.

T S 19 N 135»

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» Neustadt

“) “i ‘“)

Süchsisch-Schlesische Eisenbahn- [543 Gesellschaft. Zur Abhaltung der zweiten General - Versammlung der Actionaire der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn-Ge sellschaft, in welcher 1) der Statuten-Entwurf, L 9) die Frage, ob die Gesellschaft auf den Bau der in der Erklärung der Königl. sächsischen hohen Staats Regierung vom 20. September 1843 8. 10, er- wähnten Flügelbahn von Löbau nach Zittau zu Gunsten einer neuen Gesellschaft, welche zu Aus- führung dieses Unternehmens in Zittau gebildet werden soll, verzichten will ? zur Berathung und Abstimmung lommen werden, von dem unterzeichneten Direktorium kommender 4 Mai l 5: anberaumt worden und es werden die Herren Actionaire eingeladen, gedachten Tags Vormittags von 8 bis 9 Uhr allhier zu Dresden in dem Saale des Kaus- mánnischen Vereins, wo die Versammlung statifinden wird, si einzufinden, bei den requirirten Herren Nota- rien ihre Juterims - Actien zu produziren und die als Legitimation zu dem Eintritt in die Versammlung die- nenden Stimmkarten, worauf die Zahl der einem Je- den nach $. 16. der unlerm 10. Oktober v. J, bekannt gemachten vorläufigen statutarishen Bestimmungen zu- kommenden Stimmen bemerkt werden wird, 1n Empfang zu nehmen, sodann aber Punkt 9 Uhr, wo der Sizungssaal geschlossen wird, des Anfangs der Ver handlung sih zu gewärtigen. | Der gedruckte Statuten-Entwurf is vom Zt en Dae M16. : an täglich in dem Büreau des unterzeichneten Direkto- riums (Antonstraße Nr. 7) unentgeltlich zu erlangen, Dresden, den 11. April 1844, Das Dire der Sächsisch - Schlesischen Eisenbahn - Gesellschaft. Sch ill, Vors.

Citerarische Anzeigen.

n der Verlagsbuchhandlung von C Wi Ledre in A stadt is erschienen und durch alle Buchhand lungen zu bezichen , in Berlin (Stechbahn 3), Posen

ist

l. Perfonenzüge.

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von Berlin

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von Berlin

» Bernau » Biesenthal

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von Stettin Tantow Passow Angern _| [8 » [20 » _»_ Neustadt | us |9 » 10 » —» Biesenthal _| [9 » [33 » » Bernau | 9 » 06 4T N Ankunft in Berlin Vormittags 10 Uhr 30 Min.

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“Ankunft ín Berlin Abends 8 Uhr 30 Min,

11. Güterzüge.

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=—— N44»: und Bromberg durch (E, “D M itiler / [533] Bemer kuos

über die a) TTIMTMTTDNTO TTTD ERKENNTNISS DER 7 A q r An KRANKHEITEN nebst einer Anleitung zur Führnng einer geordneten Kpankenkontrole. Mit einer Tabelle, von H aure Meier.

r. 8. geheftet. 20 Sgr.

Im ersten Theile dieser Schrift sind Bemerkungen für Aerzte niedergeschrieben, die eine richtige Auffassung der Ausgabe der Erkenntniß der Krankheiten vermitteln und auf die nothwendigen Bestandtheile einer geordne ten Kraukenkontrole erläuternd hinweisen. Der andere Theil enthält den ausführlich motivirten Entwurf einer Krankenkontrole , der nicht blos auf den praktisch-ärztli- chen, sondern auch auf den tflinischen und Hospitaldienst ausgedehnt is. Da die angeregte Sache ia gewissem Sinne das Juteresse nicht blos des Arztes und des Kranken, sondern auh des Staates bespricht, so is in den betreffenden Theilen auch gleich verständlich für alle gebildete Leser geschrieben und darzuthun versucht wor- den, wie die Dienstführung des Arztes von ihm selbst und erforderlichen Falls von dem Staake überwacht werden könne.

Im Anhange is eine 2 der Rechnungs- und Taschenbcher N welche dem angehenden Arzt eine willkommene sein wird.

Jn S, G. Liesching's Verlagsbuchhandlung zu Stuttgart ist so eben erschienen und versandt worden : L $4 s * \ . 4 Cy Herodes der Große,

in zwei Stücken von Friedrich Rückert. Erstes Stück, Herodes und Marianmme- Oktav. 200 Seiten auf schwerem Velinpapier. Geh, 41 Thlr, 5 Sgr.

Das zweite Stü>k: „Herodes und seineSöhn t wird unverweilt folgen und 1 Thlr, netto fosten.

Stuttgart, Frühjahr 1844, ;

Vorräthig in der T Traulwelnsgen Bud- und Musifalienhandlung (I. Guttentag) in Berlin, Breite Str, Nr. O, und bei Harne>er und Comp. in Frankfurt a, O.

(22bl h Grundstück in der Stadl,

n

Dr.

luleitung über die Führung enbücher 2c. gegeben worden, Zugabe

[540]

Ein worin seit vielen Jahren ein öffentlicher Vergnügung®- ort sehr vortheilhaft rentirt, will der gegenwärtige Be- siger verkausen. Selbstkäufer erhalten nähere Auskunft Rosenstraße 5, am Werderschen Markt, 2 Treppen ho

[430 b]

Allen i glülih erfolgte Entbindung mciner lieben Frau v

—isnfunst in Stettin Nachmittags 2 Uhr 21 Min,

einem gesunden Knaben hierdurch mít, Leipzig, den 23, April 1844, A, Fecht,

Verwandten und Freunden theile ih die he

Das Abonnement beträgt: 2 thlr. für { Ighr. 4 Klglr. - £ Jahr. S8 Uthlr. - 1 Iahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. Insertious-Gebühr sür den Raum einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr. -

T Mmcine

Preußische Zeitung.

Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung auf diescs Slatt an, für Serlin die Expedition der Allg. Preuss, i Zeitung : Friedri<sstrasse Ur. 72.

e: 110,

, Nl L

Amtlicher Theil. )

Inland, BDeétrlitt. Kabinets-Ordre in Bezug auf die Veröffentlichungen dh Jadlischen Behörden und Vertreter. Personal - Veränderungen in bet „Armee, Breslau, Durchreise des Großfürsten Thronfolgers von Rußland. E Koblenz. Schleppschifffahrt auf dem Nhein. Beschä- Uns der Brücke zu Köln, Posen. Preußische Kommunal-Monats

11f,

Deutsche Bundesstaaten. lungen der beiden Kammern.

H S r. Hannover. Verhand- ; Grh. Hessen. Darmfstad je- heimer Rath S hleiermacher 4+. -— e D 2 E N eel Ren eisegung des Prinzen Xaver. F reie Städte.

Sas Î s der Erbgesessenen Bürgerschaft.

S un Polen. St. Petersburg. Neue Paßoerschriften ín

F L ezug auf die nach Rußland fommenden Ausländer.

S LES. Paris, Das Journal des Débats in der Sache A E Vermischtes. Briefe aus Paris. (Kammer- Mr Es ESekundär-Unterricht; Gefängnisse; Charles Laffitte, Die gesebli je Stellung der Protestanten in Frankreich, Muthmaßlicher Ausweg in den Angelegenheiten von Otaheiti; Blick uach dem Sene al ;

L Oe Expeditionen nach Süd-Amerika.) / aa E E und Jrland, London, Die Times über die fran- Ee Don, Gerücht von einem Vergleich der Regierung mit Es Ma init e Ga vg London, (National Wohlfahrt Eng- Zoll - Tarifs.) j yohung der Einkommensteuer und Reduction des

Niederlande. Amsterdam.

Belge

Velgien. Brüssel. Die Handels ier von Lütti Diff

_ renzial-Zölle, oe E eth T

Schweiz, Altorf. Zeitungs - Verbot.

- tefe 9 j

O A M 92rd, (Der Banquier Salamanca und seíne

GLitchenlans Mer P aris, (Karlistische und esparteristische Regungen.) ) zenland, Brief aus Athen. (Die Minister - Krisis; Maurokor- datos und Kolettis.) S

Handels- und Börsen-Nachrichten, Berlin, Leipzig und Paris Börse, Danzig und Magdeburg. Marktbericht, Tan

“E (Schiller’s „Näube1‘; Gastspicl des Hrn. Dözing.) De1tladt; * Amtlicher Theil r Ayr ® Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

Dem Oberst - Lieutenant zur Disposition, von Forell, den Premier - Lieutenants von Foller des 9ten (gen. Kolbergsches) In- fanterie > Regiments, und Quednow, der Zten Sghüben-Abtheilun den Rothen Adler - Orden vierter Klasse; so wie dem Aba blie Feldwebel Keiper des Garde-Schübßen=- Bataillons und dem Sand- förmermeister Gottlieb Ehrhardt auf der Eisenhütte zu Viet, Regierungs - Bezirks Frankfurt, das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver- leihen; und E

Den Land =- und Stadtgerichts-Assessor von Rappard zu Unna zum Land = und Stadtgerichts - Rath beim Land = und Stadtgerichte daselbst zu ernennen. E G Angekommen: Se. Excellenz der Kaiserl, russische General= Lieutenant und Chef der Garde-Artillerie, Sumaracow, von Triest,

Der Königl. dänishe Kammerherr, außerordentlihe Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kaiserl. russischen Hofe, Graf von Ranubßau, von St. Petersburg. | ___ Der Minister = Resident der freien Hansestadt Hamburg am hie= sigen Hofe, Godeffroy, vou Hamburg. j :

Uichtamtlicher Theil.

Inland. Berlin, April. Die heute ausgegebene Nr. 10 der Geseß=Sammlung für die Königl. prenßishen Staaten enthält

) iso » nal 7 ili Abreise der Königlichen Familie nah dem

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DeELiil,

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folgende Allerhöchste Kabinets-Ordre vom 19ten d. M., die Veröffent- lihungen über die Wirksamkeit der städtishen Behörden und Vertreter betrefsend : i _ _ZU angemessener Erweiterung „der Vorschristen der Städte- Ordnung vom 19, November 1808 g 183 ortdrifte T die Stadtverordneten vom nämlichen Igage $8. 14 und ‘40, so wie der mit der revidirten Städte-Ordnung erlassenen Justruction für die Stadtverordneten vom 17. März 1831 $$. 13 und 41 wegen Ver= ösfentlihungen über die Wirksamkeit der städtischen Behörden und Ver- treter will Jh in Uebereinstimmung mit dem, was Jch bereits hier= Tra Stäuden der Provinz Shlesien dur<h den Landtags- Kbschied vom 30, Dezember v. J. zu erkennen gegeben habe, auf Dhren Bericht vom 1lten v. M. hierdurch genehmigen, daß über die Wirksamkeit der städtischen Behörden und Vertreter und die Erfolge ihrer Thätigkeit fortlaufende periodische Berichte in denjenigen Städten durch den Druck veröffentliht werden, - in denen si< Magistrat und Stadtverordnete dur übereinstimmenden Beschluß dafür erklären. Jn diese Berichte dürfen nur Gegenstände der Gemeinde-Verwaltung und weun leßtere Angelegenheiten betreffen, über welhe auch vom Magistrate ein Beschluß zu fassen is, erst na< Abfassung dieses Be- schlusses ausgenommen werden, Die Berichte sind von Seiten der Stadtverordneten durch eine von denselben aus ihrer Mitte zu wäh= lende Deputation unter Theilnahme und dem Vorsibe eines Mitglie- des des Magistrats abzufassen, der Stadtverordneten - Versammlung wo sie solches anzuordnen für nöthig findet, zur Berathung vorzule- de us demnächst zur Prüfung des Magistrats zu befördern, welcher en Druck veranlaßt, Die näheren Einrichtungen bleiben der Eini- gung des Magistrats und der Stadtoerordneten unter Genehmigung der Regierung überlassen; diese hat über die gedachten Veröffentli- dungen eben so, wie über alle andere Gemeinde-Angelegenheiten die Ober - Aufsicht zu führen, und über Meinungs = Verschiedenheiten welche sich in Betreff des Junhalts oder der Fassung der Berichte zwischen dem Magistrate und den Stadtverordneten ergeben, zu entscheiden, Eine gleiche Veröffentlihung periodisher Be- richte über die Gemeinde-Verwaltung kann auch in Städte, in denen feine der beiden Städte =Ordnungen gilt, auf den übereinstimmenden Beschluß des Vorstandes und der Vertreter der Stadt-Gemeinde ein- geführt werden; Jch ermächtige Sie, zu diesem Zwe>e mit Rücksicht auf die besondere Verfassung dieser Städte die näheren Anordnungen zu treffen. Sollten städtische Behörden wider Erwarten die ihnen voritehend verliehene Befugniß mißbiauchen oder deren Gränzen über= schreiten, so is solhes im Wege der Ober-Aufsicht zu rügen; bleiben die geseblihen Mittel ohne Erfolg, so kann deu städtischen Behörden jene Befugniß auf den Antrag des Ministers des Jnnern während cines nah den Umständen zu ermessenden, jedo<h auf längstens drei Zahre zu bestimmenden Zeitraums dur einen Beschluß des Staats= Ministeriums entzogen werden. Durch diese Bestimmungen wird d pee A A e gedachten Berichte und hinsicht- Kompetenz der Censur-=-Behörden zur E 4 über Fra= gen, welche die Anwendung der C uf lens Beridite de: e n H N S nihts geändert | Ver gegenwärtige Erlaß is dur ie Geseb-S zur öffentlichen Kenntniß zu Men, e Sala Berlin, den 19, April 1844, An den Staats-Minister Grafen von E ment Verlin, 27. April. Das Militair-Wochenblatt meldet unter Anderem folgende Personal - Veränderungen in der Armee : Dr, E d, Negiments=Arzt und Subdirekter des medizinish=<irurgischen Griedrih Wilhelms-Justituts, der Charakter als General=Arzt beige- legt, Weidemann, Major vom A4ten Infanterie-Regiment, zum Commandeur des 2ten Bataillons 5ten Landwehr-Regiments ernannt von Diezelsfki, Major und Adjutant der 16ten Division, als etats- mäßiger Stabs-Offizier ins Zte Jnf. Reg. verseßt. von Salvig n y,

Major a. D., zuleßt Commandeur der &ten Pionier-Abth., gestattet,

die Ingenieur-Uniform mit den vorschr. Abz. f. V. zu tragen. Graf

Sa R Aal

1844.

Dön hoff, Major vom Regiment Garde du Corps, zum 2ten etats- mäßigen Stabs = Offizier in Potédam. von Derenthall, Major von demselben Regiment, zum Chef der 5ten Compagnie und Führer der 3ten Escadron. Bei der Landwehr: Kniffka, Major a. D., zuleßt im Landw. Bat. 38sten Juf. Neg., zum Führer des 2ten Aufgebots 2ten Bat, 19ten Reg. ; von Boyen, Major a. D., zu=- leßt im 5ten Kürassier = Reg., zum Führer des 2ten Aufgebots vom Landw, Bat, 34sten Juf. Reg. ernannt. Der Abschied is bewilligt an von Berge und Herrendorff, inakt, Rittmeister, als Major mit der Uniform des 2ten Husaren-Reg. mit den Lit Abz. f. V. und seinem Jnakt. Gehalt als Pension. von Uechtriß, General- Major und Kommandant von Jülich, als General - Lieutenant mit Pension. Bei der Laudwehr an von Kame>e, Hauptmann vom lsten Bat. 18ten Reg., als Major mit der Armee-Uniform mit den vorschr, Abz. f. V. von Tempsky, Major und Commandeur des 2ten Bat. 5ten Reg., als Oberst - Lieutenant mit der Uniform des Zten Jnf., mit den vorschr. Abz. f. V.

Breslau, 24. April, (S <l. Z.) Gestern Abend nah 9 Uhr trafen Jhre Kaiserl. Hoheiten der Großfürst Thronfolger von Ruß-= land und Gemahlin, von Liegniß kommend, hier ein und seßten nah erfolgtem Umspannen Höchstihre Reise ohne Aufenthalt fort. :

Koblenz, 23. April. (Rh. u. M. Z) Die Schle iff- fahrt auf dem Rhein gewinnt an tal es iff ia LE a freuliches Schauspiel, die shwergeladenen Segelschiffe mit brausender Eile durch die Fluthen gezogen zu sehen. Gestern fam der „Mann-=- heim Nr. 1“, heut früh der „Pfalzgraf‘/; bald hinter diesem ein Dampfboot, daß in der Direction etwas fehlte und ein Brückenjoch mitnahm, das aber sofort eingeholt und wieder eingeholt ward, Dieser Unfall war gering und entstand dur<h Vermeidung eines klei= nen Gloßes, auf dem zwei Menschen waren.

ZU Köln ging es am Sonntage s{hlimmer her, wo ein Boot der dortigen Gesellschaft, geschleppt und nah abgerissenem Taue I Joche der dortigen Brücke durchsuhr, wie wir vernahmen *).

Posen, April. (P. Z.) Von dem zeitgemäße

men der hiesigen Scherkschen Buchhandlung, e A Le ßishe Kommunal = Monats \<rift herauszugeben, liegt die Erstlingsfrucht , das Aprilhest, 64 Oktavseiten stark, vor uns, dessen Znhalt wohl geeignet sein dürfte, die Aufmerksamkeit aller derer die am Kommunalwesen Juteresse nehmen, auf si zu lenken. Der "Re= daction kam der durch den Druck veröffentlichte, aber außerhalb Sle- siens wohl nur in wenige Hände übergegangene Haushalts = Etat der Stadt Breslau für 1841—42, sehr zu statten, denn der Auszug aus demselben, der übrigens jedem Leser willkommen sein wird füllt den größten Theil dieses ersten Heftes aus, welches außerdem nur nod) eine, den Standpunkt der Monatsschrift näher bezeihnende Einleitun

auf 10 Seiten, und zum Schluß ein Verzeichniß der neuesten Miioinn nalistishen Literatur nebst kurzer Kritik enthält, Í

f 25.

Nus land. Deutsche Bundesstaaten.

Í da nnover. Hannover, 23. April, (H, ersten Kammer vom 16ten d, M, wurde der Tages vorl

f | L Der 2 Ver gesavte

sich mit dem Vertrage wegen der Ems-Schifffahrt vom (3M as verstanden zu erllären, in der hergebrachten Form erneut, Den rofiten Theil der Sizung füllte die dritte Berathung über das Volksschulgeses S,

Z.) In der Sigzung der

*) Diese undeutlihe Mittheilung is, wie wi S

*) D utlihe Véittheilung is, wie wir von anderer Sei -

nehmen, so zu verstehen, daß ein Dampfschiff der kölner Gesellschaft bela

Durchfahren der Brücke mehrere Joche derselben weggerissen hat wodurch D Ce

die Communication zwischen den beiden üsern cinige S wurde. wil iden Usern cinige Stunden untexbeochen

Königliches Schauspielhaus, Schiller's Räuber. Gastspiel des Herrn Döring.

Wie fast in jeder Vorstellung der „Räuber“, war anch bei der, di am 23, n unter D örin E Lung hier O a e juventus massenweise zugegen, sih an „dem genialen Ersilingswerk il populärsten deutshen Dichters zu erfiefen, Schiller Rg i U siebzehn Jahre alt, als er den Plan zu den Räubern entwarf, und rieb sie größtentheils im Krankenzimmer der stuttgarter Karlsschule nieder, unter deren militairisher Disziplin seine nah Freiheit le<hzende Seele {ma- tetez er hatte das Stück vollendet, als er im Jahre 1780 von der Akade- mie abgehen wollte. Um dies zu können, mußte ec zuvor öffentlich über eine Abhandlung disputiren; er arbeitete daher eine Probeschrift aus ank vertheidigte dieselbe im Dezember des gedachten Jahres in Gegenwart des Herzogs und in lateinischer Sprache, Sie handelt „Ueber den Zusammen- hang der thierischen Natur des Menschen mit der geistigen“ und Hoff- meister, der seinem Leben Schiller's cinen Auszug derselben einverleibt hat, bemerkt, es erhelle aus ihr, daß Schiller's philosophishes Talent viel früher reifte, als sein poetishes. Schon in diesem Schriftchen nahn Schiller ein paar Stellen aus seinen damals noch nicht ans Tageslicht E tretenen Räubern (sie erschienen 1781) auf uud citirte sie als cin en lisches Produkt („Lise ol Moor, Tragedy by Krake”). Nah seiner Dim wurde Schiller sogleich als Arzt bei dem in Stuttgart liegenden Gren Bien Regiment mit cinem Monats-Gehalt von 25 Gulden angestellt. ads

Es muß den Charafteristifer interessiren, zu erfahren, wie Schiller d C nid in n weden E nachher die Rechtswissenschast st 1dirte La

lich in cinem „Raptus““ auf die Medizin war | :

Welt ein Spiegelbild seines Junern in dem Sar Be a u E ea k e e AS fes, in seiner Aeußerlichkeit beschaffen sei, 3 hierüber sehr interessante Aufsc{<lü}e * \ nachmaligen General - Lieutenant von S ch E C A LUS R Ld tee Pes is ben Bei auf der Karlsshule studirte und Mit- ' - literarischen Verbrüderung war, die sich dort i ci gebildet hatte und zu der u. A. au<h noch vou Hoven E Gee gehörten, „Schiller“, ‘erzählt der General von Shacffeiteis, füh cis

*) Morgenblatt vom Jahre 1837, Nr, 56 ff.

Regiments - Medifus komisch aus: eingepreßt in die Uniform s dem alten preußischen Schnitt und cia bei E O steif und abgeshma>t; an jeder Seite hatte er drei steife vergipste Nollen der kleine militairishe Hut bede>te kaum den Kopfwirbel, in dessen Gegend ein di>ker, langer Zopf gepflanzt warz der Hals war in eine sehr schmale, roßhärne Binde eingezwängt. Das Fußwerk war vor- züglih merkwürdig; durh den weißen Kamaschen unterlegten Filz waren seine Beine wie zwei Cylinder von einem größeren Diameter als die in knappen Hosen eingepreßten Schenkel, Jn diesen Kamaschen die ohnehin mit Schuhwichse sehr besle>t waren, bewegte er sich ohne die Knice recht biegen zu können, wie ein Storh, Schiller war von langer gerader Statur, lang gespalten, langarmig, seine Brust war heraus und gewölbt, sein Hals schr lang; er hatte aber etwas Steifes und nicht die mindeste Eleganz in seiner Tournüre, Seine Stirn war breit, die Nase dünn, kuorpelich, weiß vou Farbe, in einem mertlih schiefen Winkel her- vorspringend, sehr gebogen, auf Papazeienart, und spizig, Die rothen Augen- Ea über den tiefliegenden, dunkelgrauen Augen inklinirten schr bei der asenwurzel nahe zusammen, Diese Partie hatie sehr viel Ausdru> und etwas Pathetishes, Der Mand war ebenfalls voll Ausdru>, die Lippen lvaren dünn, die untere ragte von Natur hervor, es schien aber E Schiller mit Gefühl sprach, als wenn die Begeisterung ihr diese Richtun gegeben hätte, und sie drüte sehr viel Energie aus; das Kinn war start S blaß, eher eingefallen als voll und ziemlich mit Somersle>en A M Ier MRTEL nes inflammirt, das buschige Haupthaar ar roth, en Art, Der ganze istermäßi is männlich war, hatte viel Bidélieinoe L tin E Es Sdiler's, Stltaie Veo elf e wenn Schiller deklamirte. Aber ; A ar treishend, unangenehm, er fonnte sie eben \ - nig beherrschen, als den Affefkt seiner Gesichtszügez di itte Schille immer gehindert, ein erträglicher vi Mas) Orertt Ls LoTe E en unverbesserlich Lis t pebni nta y ting MORES E schen Gt eefen In und Kritiker Schiller's erwähnen, unter den dramati- L O as derselbe sich in der damaligen Epoche bekannt machen ba S erstenbex 8 „Ugolino“ den entschiedensten Einfluß auf 9 . Es spricht dieses sowohl für das Herz als den Geshma>k

*) Schiller’s Dichtungen nach ihren histori i i , j o inneren Zusammenhange von H, F. W'H i is '% Leipzig, 1839 Bd, 11. ; CE

des jugendlichen Dichters, denn von sämmtlichen T ödi i wir in deutscher Sprache besitzen, n tein i M der Alten erhabenere, feine die geheimsten Tiefen der B 1 in gleichem Maße erschütternde, als den „Ugolino““ von Gersten berg. „Auch Immermann theilt diese Ansicht in seiner Abhandlun iber den ¿¿Nasenden Ajax“‘, und die Jutendantur unserer Hofbühne, die Sei f die Mission hat, uns das Höchste und Würdevollste der deantatisiben E ratur aller Zeiten zu vergegenwärtigen, würde si< gewiß den Dank ller Kunstkenner erwerben, wenn sie die Anwesenheit des Herrn Dörin wi A und dieses Meisterwerk, welches nur in Deutschland unberüc{sichtint irten n Ie baldigen L bringen wollte, fe quis Höthe nennt Schiller's fruheste Stü>ke „Produkte i j i Ungeduld über shweren Erziehungsdruk“. lie balten ce Se Bezug auf die Räuber, für etwas oberflächlich, und jener „Erzichungöbru>““ dürfte höchstens eine Steigerung des Jngrimms gewesen sein , der sich in der Seele des no< unbesonnenen Schwärmers gegen die sozialen 3 stände seiner Zeit verbarg. „Schiller ‘, urtheilt Schwab a. a, O, in di er Hinsicht richtiger, „hatte die Welt nur aus ciner Fernröhre, aber die va lige Welt aus dieser richtig geschen : oder eigentlich, der Weltzustand feine Zeit spiegelte sich in der hohen Karlsschule. Wenn die Räuber der Angstruf eines Gefangenen nah Freiheit“ “’ waren, so glaubte damals halbe Welt in den gleichen Fesseln zu s<machten, und jener „,„Unwille de starken Seele“, der sich in dem Stücke hörbar gemacht hat jener Schmer- zenslaut über Unterdrückung , fand ein so einstimmiges Echo nur darum 4 Me e e Ad LEROE DELEN wirklich kranf und unterhöhlt, die Auslösung und der Einsturz bevorstehend w t Karl Moor, die Zeit und Mitwelt selbs war der N Maat PRE Ale Larm Mängel bietes Ma b i er Anlage, Uebertreibungen der Handlung, der Chara Nohheiten und Frechheiten der Sprache wurden nicht l L i Es großen, sih in dieser Mißgeburt dennoch verher lich ues e pn L den Genie's, ci ungeheuren Phantasie und Geisteskraft ver ¡ebo n E Allem vergessen über dem Ton der Gerichts-* osau L D anien vor ? J Î Á - une, d s abers Las Bie e GIN a vel ia nes derten es | N rfüllung gehen sollte, was in } eh Stückes zusammengedrängt war ; denn das Geschlecht v mebiaabe ihter mit seinen Räubern sich richtete, ver ing nicht, ehc cin Nachbar

und bald die Welt sih mit jenen Räubern lite, deren „,„Handwerk Wie-