1844 / 169 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

R B Ta R La Deo am E

E

Ausland.

Deutsche Bundesstaaten. :

m Sach en-Koburg- Gotha. Ihre Kü- ial Herzog au Ge von Kent, welche mit dem Fürsten von Leiningen am 12. Juni zu Koburg eintraf, “hat sich sogleich uach dem Sommerschloß Rosenau begeben, wo sie während der Dauer ihres Aufenthaltes wohnen wird. Man berichtet aus Koburg vom 13. Juni, nächster Tage werde im dortigen Theater ein großes Kon= zert veranstaltet, bei welhem eine neue religiöse Kantate, von der Composition des regierenden Herzogs , unter Mitwirkung aller nicht unbedeutenden dasigen musikalischen Kräfte, zur Ausführung fomme.

Fürstenthum Neuß-Greiz. Das fürstliche Haus ist durch den am 14. Juni zu Greiz erfolgten Tod des (nur vier Monate alt gewordenen) Erbyrinzen in die tiefste Trauer verseßt,

Freie Stadt Frankfurt, Ein „von der Elbe‘ datirter (auch in das Journal de la Haye vom 13, Juni übergegan= gener) Artikel des Journal de Francfort findet es unbegreif= lich, daß man in unserem Zeitalter der Prinzipien und vollendeten Thatsachen den persönlichen Zusammenkünsten der Souveraine noch solche Wichtigkeit beilege, um zu glauben, die Anwesenheit des Kaijers Nikolaus in London könne der durch Geschichte und Lage des Landes vorgeschriebenen englischen Politik eine andere Richtung geben oder gar eine Allianz zwischen England und Rußland zum Nachtheil des europäischen Friedens herbeiführen. Eine solche Allianz sei hon we= gen der gegenseitigen Stellung beider Mächte in Europa undenkbar. Uebrigens bleibe der Kaiser in seiner Politif in Bezug auf Europa den Grundsäßen der heiligen Allianz, O Der moralischen Ver= pflichtung aller Souveraine zum Frieden, treu. Da diese Allianz von Rußland ausgegangen, fühle der Kaijer natürlich zu den Staaten, die von ihr und ihren Grundsäßen abgewichen, weniger persönliche Zu= neigung als zu denen, die ihr getreu gebliebenz aber er werde, von seinem historischen Standpunkt aus, ute persönlihen Groll zu politi= schen Zwecken gebrauchen. Die Reise des Monarchen nach London giebt das Journal de Franc fort zu verstehen möchte weni= ger einen bestimmten politischen Zweck haben, als für die materielle Entwickelung Rußlands folgenreih sein. Wenn aber auch zwischen den russischen und englischen Juteressen Kollisionen beständen, so sei es besser, sie friedlich zu lösen. „n den _türkischen Angelegenheiten sei Englands natürlicher Verbündeter Oesterreich, und eine english=russishe Allianz fönne nie über eine Frage ent- heiden, zu der vor Allem die Zustimmung des wiener Kabinets gc- hóre. Der Kaiser wolle der Königin Victoria seine Huldigung per- \önlich darbringen z selbs die strengste diplomatische Etikette könne an der Reise des ritterlihsten der Souveraine feinen Anstoß nehmen. Jedenfalls habe diese Reise eine hohe Jdee von den Gesinnungen und dem historischen Gesichtspunkte des Kaisers gegeben, der eiu Land besuche, wo politische und Preßfreiheit herrsche und wo polni= \{he Associationen bestehen , und zwar ganz allein, ohne eine von je= nen Sympathieen, welche die Popularität gewährt, jedoch im Gefühl seiner souverainen Tugenden, im Glauben an seine politischen Bekennt= nisse, und mit dem Muthe, den immer die Wahrheit gewährt.

© Múncheu, 13. Juni, Leider ist gestern Abends hier eine Anstalt durch die feindliche Gewalt der Flammen vorläusig zerstört worden , die bereits augefangen hatte, unter den industriellen Eta- blissements Bayerns eine vorzügliche Stelle und unter denen ihrer Art geradezu die erste einzunehmen. Erst in den jüngsten Wochen war öffentli viel die Rede von der durch den Banquier Ritter von Maffei gegründeten Maschinen - Fabrik, indem eine aus ihr hervor= gegangene Lokomotive auf unserer Eisenbahn ihre ersten Probefahrten gemacht, dur Eleganz und seltene Solidität die allgemeinste Aufmer - samkeit erregt und bei allen Sachkundigen die gerechte Würdigung gefunden hatte. Ju der kurzen Zeit von kaum länger als einex Stunde is diese Fabrik gestern durch eine plöplich entstandene und mit kaum glaublicher Schnelligkeit über drei Gebäude verbreitete Feuersbrunst in Asche gelegt worden, obschon die Hülfe aus der Stadt an Löschmannschaft und Sprißen so {nell auf der Brandsiätte er- schien, als es die Entfernung nur immer gestattete. Jun Folge der reißenden Schnelligkeit , mit welcher sich die Flammen verbreiteten, scheinen au die meisten oder doch sehr viele Vorräthe, Geräthschaften und kostbare Werkzeuge aller Art, Modelle, _Arbeits-Gegenstände, wie 3, B, eine fast vollendete zweite Lokomotive sür die Staats=Cisenbahnen, u. . w. verbrannt oder zerstört worden zu seinz doch fehlten darüber noch die bestimmten Angaben. *)

Frankrei.

Deputirten-Kammer. Sipung vom 12. Juni. Die allgemeine Disfussion über den die Eisenbahn von Orleans nach Bordeaux betreffenden Geseh - Entwurf wurde heute geschlossen und der erste Artikel dann ohne Debatten genehmigt. Durch dieses Vo- tum is indeß über die wichtige Frage, ob die Bahnen vom Staat oder von Compagnieen vollendet werden sollen, noch nichts entschieden, sondern nur der Bau einer hon dur ein früheres Geseh festge=- stellten Linie, gegen die kein ernstliher Einwand zu erheben war, an- geordnet, Diese Bahn, welche die südwestlichen Departements mit der Hauptstadt verbinden soll, is eine der wichtigsten Lebensadern für den öffentlichen Wohlstand, und die ganze Kammer genehmigte einstimmig die 54 Millionen für die dem Staate zufallenden Ar- beiten, wie auch der weitere Beschluß ausfallen möge, Von den Herren Pouillet, Gouin, Muret de Bort, Chasseloup=-Laubat undCremieux wurden verschiedene Amendements vorgeschlagen, wonach der Kammer jeßt drei Systeme zur Berathung vorliegen: das System der Regierung oder die Ausführung der Eisenbahnen nah den in dem Geseß vom 11. Jun 1842 aufgestellten Grundsäßen ; das gemischte System, welches dem Staat die Erdarbeiten und die Legung der Schienen zuertheilt und Pachtgesellschaften mit höchstens zwölfjähriger Betriebspacht an die Stelle der Finanz - Gesellschaften seßt; endlich das System, welches dem Staat den vollständigen Bau und auch den Betrieb der Eisenbahnen übertragen will, Zwei Minister, die Herren Lacave - Laplagne und Duchatel beantworteten die Reden der Herren Gouin und Muret de Bort, Beide suchten das Geseß vom 11, Juni 1842 zu rechtfertigen und die Mitwirkung der Privat -Gesellschaften bei der Vollendung der Eisenbahnen als unerläßlich darzustellen. Beide entwarfen ein trübes Gemälde von Frankreichs Finanzzuständen und schienen die Möglichkeit einer beträchtlichen Anleihe zur Bestreitung der Ausgaben, die der Schaß zu tragen haben würde, wenn er den in dem Geseh von 1842 den Compagnieen zugewiesenen Antheil noch

selbs übernähme, in Zweifel zu ziehen. Der Finanz-Minister sagte unter Anderem: Jch stand im Jahre 4838, als die Regierung die vollständige Ausführung des Eisenbahnnehes auf Staatskosten vorschlug, allerdings dem Finanz- Departement vor, aber seitdem hai vie Frage cine andere Gestalt angenommen, sie is nicht mehr unangerühit, denn es \ind bereits Ausgangslinien von Eisenbahnen bewilligt.

*) Die Augsburger Allgemeine Zeitung vom 14, Juni mel- det aus München, die Hauptgebäude, welche die Weefstäiten, die Modelle unnd Maschinen enthalten, seien verschont geblieben, Anmerk d, Ned,

Gesetzes von 1842 noch

es übrigens auch im Interesse

Staats. Jch finde aber das System vort dem Staate überlassen werden.

selbst bestreiten, wogegen das,

hat es für angemessen erachtet, was sie bis jeßt in dieser Session, welche h i Jahre eröffnet is, zu Stande gebracht hat und was ihr noch zu thun vorliegt. Er hat daher den Stand der Kammer - Arbeiten bis zum 8, Juni drucken und vertheilen lassen. 20 Gesetz - Entwürfe und einen Antrag, von Lassalle und Tesnières, die Weinfälschung betref Außer den Finanz = Geseben sind die wichtigiten unter den angenom: menen die über die Jagd, die Gewerbesteuer, die Gefängnisse, die Erfindungs - Patente und die Rekrutirung. Nur eine einzige Eisen- bahn, die von Montpellier nah Nismes, is bis zebt im dieser Außerdem hat die Kammer 32 Ge- seh - Entwürfe von lokalem Jnteresse und 415 über Territorial- Abgxänzungen votirt. Die Zahl der noch zu berathenden Gesebe is 33, wozu noch 8 Vorschläge kommen. Das wichtigste un- ter den Geseßen ist das Budget; dann kommen die Geseße über die Eisenbahnen nach der nördlichen Gränze, von Orleans nach Bordeaux, von Paris nah Lyon, von Tours nach Nantes und die von Rennes, über welche sämmtlih Bericht erstattet ist. Noch im Rückstande sind die Berichte über die Geseß-Entwürfe in Betreff der Zölle, des Rech=- nungs-Abschlusses des Budgets für 1842, der Fuhrwerks=-Polizei, der Besteuerung des einheimishen Zuckers, des Nachdrucks von Werken, die in Sardinien erschienen sind, und der Bewilligungen für die Ma- rine, Das Uebrige sind wieder aufzunehmende Geseß-Entwürfe, wie der über die Theater, über den Staatsrath und über die Pensionen. Es ist indeß wenig wahrscheinlich, daß die Kammer sich mit diesen noch beschäftigen wird. Unter den Vorschlägen i} ei= ner, die Berieselungen betreffend, wieder aufzunehmen; über zwei andere, in Betreff der Leiche des General Bertrand und der Witt- wen und Kinder dramatischer Autoren, ist Bericht erstattet; noch rüd- ständig sind die Berichte über die Vorschläge, welche die Bedingungen für die Zulassung und Beförderung im Staatsdienste, das politische Domizil, die Sicherung der Wahlfreiheit, den Zeitungsstempel und das Briefporto betressen. Die Geldforderungen, welche im Laufe dieser Session in der Kammer in Beantragung kommen, und von denen ein Theil schon genehmigt ist, belaufen sih zusammen auf

Session bewilligt worden.

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Auch hat man die Frage in der Zwischenzeit besser studirt, Ueberdies hatten wir im Jahre 1838 eine Milliarde, die später anders verwendet worden ist.

Hätten wir diese noch, dann würde auch ih rathen, den 600 Millionen dcs

Regierung das Legen der Schienen übernehmen oder diese an Compagnieen überlassen will. Wenn sie sich zu Ersterem nik i sie wenigstens cinstweilen, während sie die technischen und Erd-Arbeiten aus- führen läßt, noch in eine Vertagung der Konzession willigen. /

Der Minister des Jnnern: Wir haben {on gar zu viel ver- tagt und bleiben hinter allen anderen Nationen zurück, Wenn nun auch die von Herrn Gouin verlangie Vertagung M lu x vorhergegangenen, so wäre es doch immer ein Aufschub. Die Ausführung des Gesezes von 1842 aber wird weniger Verzug verursahen. Jch kann | mich eines peinlichen Gefühls nicht erwehren, ! 1 frisch ans Werk zu gehen, die Zeit mit Abänderung bestehender Beschlüsse verbringt. Wäre tie vollständige Ausführung von Seiten des Staats

möglich, so möchte ich sie gern vorschlagen, ja selbst den Betrieb auf Rechnung des | ( heilha fter, nach welchem die Schienen von Privat - Gesellschaften gelegt und von diescn nach vier igjähriger Ausbeutung Dieses System beugt Eventualitäten vor. Ucberdies läßt cs einen Theil der Ausgaben durch den Eisenbahnverkehr welches man uns vorschlägt, die Kosten ganz dem Staate zur Last legt. Jm Jahre 1842 besorgte man eine schlechte Wahl unter den in Vorschlag gebrachten L in der Mitwirkung der Compagnieen cine Bürgschaft. Man hatte Recht, und man muß auch jeßt noch Recht haben,

T _

nun zu der Finanzsrage. Die Legung der Schienen würde 400 Millionen erheischen. Nichts leichter, sagt man, als dicse Summe durch ein Anleihe sicch zu verschaffen. Jh erinnere mich aber, welche Mühe Herr

,

Humann hatte, als er im Jahre 1841 zu einer Anleihe genöthigt war. Trotz allex Bestürmungen, mit denen man ihn belagerte, eßte cr doch den Betrag nur auf 150 Millionen fest, und alle Welt gab ihm Recht. Und wenn man so lühn von dem Kredit des L | : führung der Eisenbahnen spricht, scheint man gar nicht zu bedenken, daß

andere Fälle eintreten können, wo man dieses Kredits sehr bedürfen möchte, Genug, meine Herren, die durch das Gese von 1842 festgestellte Theilung der Arbeiten is nüylih und weise, Sie haben dies vor zwei Jahren selbst so gefunden, Die Zukunft bleibt dabei frei, und die Eisenbahnen kommen zu Stande. Jh fordere daher vie Kammer auf, nicht davon abzugehen.

Paris, 13. Juni. Der Präsident der Deputirten-Kammer derselben in Erinnerung zu hringen, einahe seit einem halben

1,596,707,024 Fr.

zu Paris, 13. Juni. Jn der Deputirten - Kammer fündigte der Präsident heute bei Beginn der Sibßung anu, daß es sich nur um die verschiedenen Systeme der Ausführung handle. Herr Cremieux schlägt einen Zusaß-Paragraphen vor und entwicelt ihn, wonach sogleih ein Kredit von 14,500,000 Fr. angewiesen werden soll, nämlich 11 Millionen zur Erbauung des Schienenweges und 3,150,000 Fr. zum Ankauf des Betriebs - Materials für die Eisen- bahn von Orleans nah Tours. In dem Maße, in welchem die Ar- beiten auf den verschiedenen Sectionen der Bahn beendigt sein wer= den, soll durch die Legislatur für die zur allmäligen Legung der Schienen und zum Ankauf des Betriebs - Materials auf den Sectio- nen, welhe zur Schienenlegung bereit sind, durch neue Kredite gesorgt werden. Der Zweck dieses Amendements is, die Eisen- bahnen durch den Staat erbauen und auh ausbeuteu zu lassen. Das Amendement wurde bei der Abstimmung verworfen. Die Kam-= mer schreitet nun zur Disfussion eines anderen Amendements der Herren Pouillet, Gouin und Chasseloup-Laubat, wonach eine Summe von 54 Millionen zur Errichtung der Eisenbahn zwischen Tours und Bordeaux und eine Summe von 47 Millionen zur Legung der Schienen auf der ganzen Strecke der Linie von Orleans bis Bordeaux angewiesen werden soll. Der Zweck dieses Amendements war ebenfalls die Ausführung dur den Staat; aber in einer Reihe von folgenden Artikeln wird den Staaten die Befugniß gelassen, den Betrieb der Bahn an Gesellschaften in Pacht zu überlassen. Der Minister der öffentlichen Arbeiten faßt die gegen den Ent- wurf vorgebrachten Einwürfe zusammen. Man habe denselben kritisirt 1) im Jnteressedes Schabes; 2) wegen der Ausdehnung, welchedadurch der Agio- tage gegeben werde; 3) im kommerziellen Interesse z 4) im Interesse der Zukunft der Eiscnbahnenz 5) in der Ungleichheit der Vertheilung, welche der Entwurf auf der Oberfläche des Königreichs vornehme. Jn Betreff des Juteresses des Schaßes müsse er sagen, daß die Be- rechnungen des Herrn Gouin ein Roman seien. Nach denselben wür= den die Kosten der Eisenbahnen in 17 Jahren dem Staate erseßt und zurlickgezahlt seinz es sei unbegreiflich, sage Herr Gouin, daß die Regierung einen solchen Vortheil von der Hand weise, Die Regie- rung aber, müsse er erwiedern, habe nit die Wahl, denn jene Be- rechnungen seien fals. (Bewegung.) Der Minister ging nun in eine nähere Widerlegung ein, mit welcher er bei Abgang der Post noch

beschäftigt war,

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neu ernannter Gesandter fa an unserem Hofe, hat bei Herrn Guizot abgestat- ¡tive vorzulegen und ihn um die nig der Franzosen dieselben te mit Herrn Guizot eine leibung von Texas in aben soll. Frank= fenen Bruch

© Paris, 13. Juni. Herr King, der Vereinigten Staaten von Nord - Ame heute früh seinen ersten amtlichen Besuch tet, um dem Minister st Audienz zu ersuchen, in welcher er dem wird überreichen können. ange Konferenz, die sich auf die Einver rdamerifanishen Staaten bezogen h rei ist berufen, in dieser Frage, zwischen Mexiko und den

die amendementsweise vorgeschlagenen 400 Millionen hinzuzufügen. Aber wir haben jene Milliarde nicht mehr, ich fann also ohne Jnfkonscquenz das gemischte System von 1842 unterstüßen. Jch halte der schnellen Beendigung der Arbeiten für besser, Endlich mache ih noch bemeillich, daß die Eisenbahnen, wenn sie sich in den Händen von Compagnieen befinden, Kapitalien herbeirufen wer- den, die eine Staats-Anleihe niemals heranziehen würde.

Herr Gouin: Die ganze Frage läßt sih darauf zurückführen, ob die

Herr King hat

die Union der no welche zu einem o

Vereinigten Staaten wichtige Rolle reich im Begriff steht, eine Flotte nah eigenen Beschwerden Gehör zu verschaffen, scheinen einer französischen Flotte vor Veracru mit dem Schwerdte in d llen, ganz lähmen., agt worden sei ässern von

zu spielen.

ht entschließen kann, so möge Mexiko zu sen

den, um seinen lößzliche Er- z das Projekt des Prâ- er Hand die Einverlei= Herr King soll die Absendung Mexiko wo möüg-= rößte Interesse hakt, hat das Kabinet der Widerstand der bri= [hen Projekts sich anischen Regierung aaten muß be=- Protestation

sidenten Santana, bung von Texas verhindern zu wo daher vom Präsidenten Tyler beauftr ciner franzöjishen Flotte nah den Gew lich zu beschleunigen. die Einverleibung von Texas zu ver Tuilerieen doh die amtlihe Gewißheit, daß der tischen Regierung gegen die Aus darauf beschränken wird, die Protesta in Washington zu unterstüßen. sonders daran liegen, daß die Form der ü so beschaffen sei, um im Wege diplomatis Streit zwishen Washin

g feine so absolute ist, wie die

wenn ih sehe, daß man, ftatt Obwohl England das g

hindern, #0

führung eines {o tion der mexif Den Vereini 1 Frage stehenden her Unterhandlungen den ausgleichen zu können, Zuflucht zu nehmen von Frankreih ab. und dazu is gegenwärtig ansehnliche Seemacht Regierung wohl d Nord-Amerika sich 3 zwischen Frankreich fürchten, daß beide aher so gelinde Einverleibung von Notenwechsel be- binet entschlosjen, wischen Mexifo und wünschte Gelegen l Frankreichs, sowohl von anischen Regierung, wichtige

gton und Santacruz man zu offenen Feindseligkeiten Dies aber hängt hauptsächlich Will es gegen die Regierung der rehte Moment, energisch j nah Veracruz absenden, so wird sich die mcrif hüten, in einen doppelten Kampf mit Franfreich un einzulassen. Bei dem guten Einverständniß, welhc und Nord-Amerika besteht, muß Santana immer be Nationen sich gegen Mexiko vereinigen z er Saiten als möglich in

inien und fand in dieser Hinsicht wenn man dies will. Jh komme von Mexiko, auftreten und eine

andes mit Nückssicht auf die Aus- : seiner Protestation gegen die Texas aufziehen und die ganze Sache auf einen \chränken. So viel verlautet, ist das französische L Verhinderung eines Krieges 3 Nord-Amerika zu thun, weil sich ihm hier heit bietet, nebenbei für den Ausfuhrh der mexikanischen als von der nord-amerik Vortheile zu erwirken.

Man wundert si, daß unser Hof no Anzeige hat einrücken lassen, daß er zogs von Angoulème Trauer anlegen wolle. der Herzog von Angoulème war t Trauer getragen wird, Familie von Frankreich beruht mit dem Verstorbenen, is also l welche nicht den Hofstaat, sondern nur die Unter solchen Umständen w

ein Möglichstes zur g

m Moniteur die Ablebens des Her= Dies is aber ganz na- fein gefröntes Haupt,

Die Trauer der f der engen Ber- eine einfache Privat - An- Mitglieder der ird es über= rauer anzulegen is. owohl die K0- tabilitäten des tig verpflichtet, drei Monate lang, vom zu Bällen und anderen

wegen des

Bis dahin hatte die Kammer ) ) den der Herren Mauguin, | um welches amtlich die

1 Königlichen wandtschaft gelegenheit, Königlichen flüssig, durh den Moni j ( Bei dem gestrigen Abendzirkel in Neuilly er nigin als die Prinzessinne Faubourg St. Germain habe des Ablebens des Herzogs von Angouleme, gestrigen Tage an gerechnet, feine Einladung Belustigungen anzunehmen,

fend, angenommen. Familie berührt. teur anzuzeigen,

n in Trauerkleidern. n sih wecchselsei

Grossbritanien und Irland.

Sihung vom gänge in den französischen Besißungen zwischen Frankreich und Marok land nicht gleichgültig sein,

fand sich heute veranlaßt, eine der englischen Regierung gegenü Ministern zu fordern. Seine Fragen bezogen sich 6 der edle Lord (der Minister der auswärtige agen fönne, daß die von S

Die leßten Vor= welche einen Krieg fönnen für Eng-

Oberhaus.

fo voraussehen lassen, und der Marquis von Clarendon nähere Erklärung über das Verhalten ber den dortigen Ereignissen von den auf folgende Punkte: n Angelegen- heiten) dem Hause f roffo ausgesandte Expedition auf Anr gierung unternommen werdez 3 Marokko die Feindseligkeiten wirklich erö tens, ob Jhrer Majestät Konsuln an bote stehenden Mittel Er halte die Fragen für sehr wich der Verpflichtungen, welche England derentheils wegen der fr welche der Kaiser jenes Reichs stets

französischen Re- ob zwischen Frankreich und ffnet worden wären, und drit= den Küsten der Berberei alle Angriffen vor= tig, einestheils wegen gegenüber habe, an- hungen Marokfo?s zu England, gufrehtzuerhalten bemüht gewe=

ihnen zu Ge angewandt hätten,

eundlichen Bezie

eine genügende Ant- Freundes zu ertheilen, Zuerst will ich Ausübung irgend einer Gewalt 1 Lande wünschenswerther oder nüß ter allen Umständen eine Wiederholung von Welt zu verhindern, welche sich mit unseren wesentlichen Juteressen vertragen, wir müssen auch auf das Eifrigste be er gebrochen jedem Theile der Welt verhindern. zwischen Sardinien und Tunis hinweisen, um zu tel zur Erhaltung des Friedens zwischen zivei Staa- ede ernstlich bedroht war, und bedeutungsvolles Unheil orgniß nicht hingeben, wie es hen Meere in Folge der sind, denn ih glaube, daß e nicht in Zweifel ziehen werden.

Lord Aberdeen: Mylords wort auf die drei Fragen meines edlen ihm die Versicherung geben, oder cines Einflusscs in diesen das Bestreben, un n in irgend einem Lande der vir durch alle nur möglichen Mittel,

, ih will versuchen, daß mir feine

eint, als Feindseligkeite nicht genug, daß n unserer National - Ehre und den Frieden erhalten, 1 wieder herzustellen, das Unheil des Krieges in auf den Streit wir das Mit Zeit gewesen sind, da dieser Fri ung ein schr großes, Jch kann mich der Bes Juteressen im mittelländi Flotte gefäl

ten zu einer da die Folgen sciner L hervorgerufen hätten,

Viele thun, daß unserc Verringerung unserer dortigen die Staaten dort das Dasein dieser Flott

dieses Streites ge- her auf beiden Seiten Beschwer- ch jenen Vorfall allerdin itten veranlaßt haben. tigkeit dieser Beschw daß sie unmittelbare Feindseligkeiten

daß der Zustand Spaniens die spanische Regierung ohne hmen werde.

; es haben son lc und diese moge je 1 entschiedeneren Schr g der Gerech geworden waren, Freund aber behauptet, erscheinen lasse, daß und Rath eine solhe Expedition unterne edler Freund kennt daß man dort niht nach d deren Ländern herrschen. ohne Zweifel nicht b Madrid dem englischen wie dem t, und Beide wurden nicht ch ihre Absicht veröffentlichte. fffnete der Kaiser von Marokko , wel England seht,

Zu derselben Zeit hen Regierung den Vorschlag, sich zu

den stattgefunden, gs verstärkt,

die spanische Regierung z1 will nicht auf eine Erörterun lche so stazf Mein edler zur Zeit es unglau

erden näher ein-

en Ansichten handelt, Die angedrohte Expedition gegen Frage z aber die Wahr- französischen Gesandten er aufgeklärt, lls die Dinge so weit ge- er scin Ver-

um zu wissen, diesem und 1

Marokko war los eine spanische

chaus verheimlich spanische Regieru

einem friedlichen unser Gesandter der diesem Endzwecke unserer guten

Vermittelung zu bringen,

Behörden zu bedienenz und der französische Botschafter , damit ih doch zeige, daß die französische Regierung keine andere Absichten verfo band si aufs innigste mit dem britischen Gesandten, gierung zum Nachgeben zu bewegen. mittelung angenommen haben, tige Weise diese Frage hinsichtlih des

Marokko erledigt zu haben.

ihm geantwortet haben,

gefunden hätten, sondern nicht zu erwarten wären. Obgleich nun ohne Zweifel ein stattgefunden hat, so hoffe ich do noch zuversichtlich, daß demselben nichts Derartiges folgen wird, was man einen Krieg nennen fann, und zwar aus diesem Grunde: die von dem Kaiser von Marokko an der französischen Gränze versammelten Streitkräfte sind in den leßten Tagen vor dem Ge- fehte mehr als um die Hälfte verringert worden. Die französische Regie- rung und die französischen Autoritäten in Algier ware cben so erstaunt, wie Jedermann in diesem Lande. Mauren, ungeachtet der Zurückziehu gewesen sindz es ist augenscheinlich, einer fleinen Abtheilung Reiterei, rungen mehr aus Neugierde als haite, verursacht worden is. Die A als 25 Mann wurden verwundet. den Einsicht Frankreichs vertrauen, wenn er sagt, daß Frankreich unter den U gegenüber, befindet, keinen Krieg mit diesem Neiche wünsche. daß wir das Fortbestehen jener wenn auch nicht freundschaftlichen, doch, wie bisher, friedlihen Beziehungen zwischen dem Kaiser von Marokko und der französishen Regierung erwarten können. noch sagen, daß ih keine Nachricht von der Erklärung eines heiligen Krie- ges erhalten habe, und ih glaube, daß eine solhe Erklärung gar nicht ge- macht worden is. Wenn ein solcher Krieg wirklich ausbrechen sollte, so würden alle Bemühungen, ihn zu verhindern, an dem Fanatismus der Mauren scheitern. Da ich aber die Absichten beider Regierungen kenne, so glaube ih nicht, daß das stattgesundene Gefecht ernstlihe Folgen haben kann. duitte Frage des edlen Lords betrifft, so sind alle Gerüchte von der Ver- nachlässigung der Pflichten unserer Konsuln unbegründet.

Die übrigen Verhandlungen

Interesse.

London, 14. Juni.

finden.

Das Unterhaus hat vorgestern den Antrag des Herrn Ward über die Regulirung der irländischen Kirchen-Verhältnisse mit 274 ge- Gestern beschäftigte das Haus eine lange Diskussion über einen Antrag des Herrn Hawes gegen die Bank=-Reform der Regierung, welcher indeß mit 185 gegen 30 Stim-

gen 179 Stimmen verworfen.

men verworfen wurde.

Brüssel, 14. Juni.

mehrung zu erwarten

L

wisses Schußverhältniß aufreht erhieltez man könnte also z. B. den einheimischen Tabak mit 1000 und den ausländischen mit besteuern, so würde dies nach der eine Beshübung der inländischen Tabaks - Kultur sein. r Q Ntana e O Ges Argumentation is nur durch Herrn Malou hineingebracht. Regierung hat sih auf sehr mäßige Ziffern beschränkt, auf ein Zehn- tel der Tabacks - Besteuerung in Frankreich und auf ein Zwanzigstel Herr de la Haye, Deputirter für Gent, wollte sich eine Erhöhung des Zolles auf fremden Tabak gefallen lassen, erklärte sich aber gegen die Besteuerung der inländischen Pro- ductionen. Dieser Ansicht traten auch andere Mitglieder bei. Osy, Deputirter für Antwerpen, deutete auf einen Besuch hin, der dem Finanz - Minister vor einiger Zeit von dem Direktor der franzú= behauptete,

von der in England,

sishen Tabads =- Regie Geseß sei im fremden

allen legislativen Maßregeln

man den Nußen des

tung sih gefallen ließen.

Dienste leisten sehen. London, Paris und

seit der Ankunft des Köni Seite nicht die vollkommen

werfe, sie legten Gesebe Nachtheil des L

Beamten betrifft , aber er dauerte vielleicht erinnerte das Ministerium daran , der Besteuerung von Luxus - Ge habe dieselben aber verschmäht,

fen stüße und den Schwachen hinta Artikel des armen Mannes, da wollen. Nachdem der Redner Herr Mercier jeßt befolge,

giershen Kabinets im Jahre \chloß er mit folgenden Wor eine geringfügige Frage h machen läßt. Existenz des über cine Vertr

o habe ich denselben allerdings empfangen, | nur fünf Minuten. pfang

Bee Herr Verhaegen er ihm Hülfsquellen in genständen nachgewiesen habe; es weil es sih lieber auf den Star= seßez es habe lieber die Verbrauchs- s Salz und den Taba, besteuern dann Widersprüche in der Politik, welche und die er als Minister des Lebeau-Ro- 1838 befolgte, aufzuzeigen gesucht hatte, „Mir scheint, daß es sih hier niht um andelt, die sich ohne Ungelegenheiten ab- ne Kapital -Frage, es handelt sich um die Nicht über eine Accise -Frage, sondern Die Würde

18. Juni

Da nun beide Mächte unsere Ver- auf gerechte und vernünf- Streites zwischen Spanien und ( Mein cdler Freund fragt sodann, o Frankreich und Marokko nicht {hon Feindseligkeiten stattgefu enn mein edler Freund mich danach gestern gefragt hätte, allein feine Feindseligkeiten aller Wahrscheinlichkeit nach, fleines Gefecht

jo glaube ih, Fonds.

Aclien. |&| Brief. | Geld. | Brief. | Geld. | Gem, Bel. Pots. Eiseub, ¿o. do. Prior. Obl. gd, Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Obl.' Brl. Anb. Eiseut..! dos. do. Prior. Obl. Düss. Elb. Riseub. do. do. Prior. Obl. Rhein. Eisenb. do. do. Prior. Obl, do, v.Staat garant. Berl. Frankf. Eisb. do. do. Prior. Obl, Ob,.-Schles. Eisb, âo.Li.B. v. eingez.'- B.-St.E.Lt. A u.B'— Magd.-Halbst. E. | 4 Brl, Schw. Frb. E.| 4 da. do. Prior. Obl.| 4

St. Schuld-Schb, Pr. Engl. Obl. 39. Präm Sch.d.Seeh. Kur- u. Neumärk, Sehbuldverschr. Berl. Stadt-Obl.

nden haben ? so würde ih

Westpr. Pfandbr. : Ministeriums. b Grossb. Pos. do. auens -Frage haben Sie zu entscheiden. des Landes erheischt es, daß diese Lage der Dinge endlich einmal aufhöre; die Regierung muß gea die jeßigen Minister einge| Achtung erwerben.“

Der in London

i l igni Ostpr. | n über dies Ercigniß )stpr. Pfandbr. |

Es is flar, daß die ng der Truppen, der angreifende Theil daß das Gefecht durch decn Fanatismus welche sih den französischen Kantonni- aus irgend einem anderen Grunde ffaire war unbedeutend, denn nicht mehr Mein edler Freund mag nur der gesun- und ih glaube auch, daß er dies thut, mständen, unter welchen es sich, Marokko Jch glaube deshalb,

tet sein; auf dem Wege aber, den werden sie sich niemals

Kur- u. Neum. do. Schbles1s8cbe do.

chlagen haben, batte wird heute fortgeseßt.

verhaftete polnishe Graf Ostrowski stand früher als Offizier in belgishen Diensten; er war Premier - Lieutenant der Artillerie und is Verfasser eines Bandes von Gedichten über Pol die in französischer Sprache abgefaßt sind. mit einem anderen Offizier der lütticher Garnison, nen Gegner gefährlich verwundete, mußte er im Jahre 1837 aus der belgishen Armee austreten.

| A TAGA| ck| a

Gold al marco. Friedrichsd’or. And.Glidm.à 5 Th.

In Folge eines Duells in welchem er sei=

Mr echs cei-Cour a | Thlr. zu 30 Sgr.

| Brief. | Geld,

Jch will meinem edlen Freunde S pan E a an 0 104 O 0 E, del

: Der Ex - Marine - Minister Portillo, gegen den sih mit jedem Tage neue Anklagen erheben, ist unsichtbar eworden. Seinen früheren Amtsgenossen fällt dabei nichts zur Last, Kind der Heraldo, das Haupt-Organ der moderirten Partei, richtete ffe vorzugsweise gegen jenen Minister.

x zu Marokko dürften demnächst eine neue Wen- dung annchmen. Das von der diesseitigen Regierung dorthin geschickte Ultimatum wurde von dem Kaiser zurückgewiesen. jon \ uischer Seite mit Feindseligkeiten gedroht wurde und der hiesige eng= fische Gesandte diese zu verhindern wünschte, so bot er der spanischen Regierung seine Vermittelung an. vacz ab, worauf dann der englische Gesandte gemeinschaftlich mit dem französischen Botschafter eine Note nah Tanger shickte, in welcher Beide im Namen ihrer Regierungen sich gegen den Sultan erbieten, als Vermittler der Sache hier aufzutreten und zur Nachgiebigkeit an= Am 28sten v. M. begab sich der Gouverneur von Gibral= tar am Bord des Dampfschiffes „Locust‘“ nah Tanger und kehrte | Auf der Rhede von Tanger lag die spanische Flo= tille, bestehend aus der Fregatte „Cristina““, der Korvette „Venus“ von 24 Kanonen, der Brigg „Manzanares“/, fünf kleineren Schiffen Auch eine französische Kriegsbrigg befand sich D : und die bewaffneten Horden hatten si zurückgezogen. Der englische General-Konsul hatte sich in Larache mit dem dortigen Statthalter besprochen und war sehr zuvorkommend empfangen worden, Alles läßt auf eine friedliche Beilegung ließen.

Ö Madrid, E Zuni. Hamburg .…..-.-.- ean aao 6e û

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Pekanntlich seine An f Die Verhältnisse

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des Hauses waren Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss. .

T Va nun von |pa= M, Wab ciebhoes

N i . Die Niederkunft Jhrer Majestät der Königin wird zu Anfang des nächsten Monats erwoartet und soll, den getroffenen Anordnungen zufolge, diesmal in Schloß Windsor statt=

Diese lehnte der General Nar-

Betkanntmamun a : : Kunstfreunde, Markt 4a., is wieder zu der gewöhnlichen Zeit, täglich von 11 bis 2 Uhr, für die Mitglieder des Vereins und die von ‘ihnen eingeführten t, Aufgestellt sind seit der legien Bekanntmachung folgende Eine Mondlandschaft, von E. Gärtner. Eine Aerndte- Abendandacht , München. Ein Blumenstück,

Fremden geöffnet,

Gegenstände : Abends zurück. ne,

auf Kloster S. Scholastica, von E, Schartmann. Portal am Dom zu Erfurt, von F. Kuchen- buch. Friedrich der Aeltere und Lucas Cranach im Gefängniß, von Die Mühlen in Deßau, von P. Borgmann. Das Todtenkopfhäuschen im Paß von Uspallata in Chile (Süd - Amerika ), von i Ein Klosterhof in Venedig, von B. Fiedler. Schnee- withen unter den Zwergen, von G. Heidenreich, Ein italienisches Genrebild, von Bur ch ard, Kirche des ehemaligen Klosters St. Michael (jeßt Jrrenhaus) zu Hildesheim, von Gemmel, Amor (Gipys-Modell), nach der Beschreibung des Philostratus, von Reinhard. Ariadne (Gips -Modell), von Fleschyner. Schild des Herakles, na Hesiod's Beschreibung komponirt und modellirt von Wiedmann in München. Eine für den Druck geähte Glasplatte nebst Abdrücfen, Erfindung der Pro- fessoren Bötticher in Frankfurt a. M. und Bromcis in Hanau. (C Gypsmodell, von Dankberg. Skizze zu einem Springbrunnen, in gr- branntem Thon, von demselben. ; Berlin, den 18, Juni 1844, Direktorium des Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staate.

C. Krüger.

B egen.

und einem Dampfer.

Die Repräsentanten -= Kammer beschäftigt O

sich seit vorgestern mit dem Geseß - Entwurfe über die Besteuerung der Tabacks - Production, gegen den ebenfalls, so wie gegen die Dif- ferenzial-Zölle, zahlreiche Petitionen eingegangen sind, M inister vertheidigte das Geseß und behauptete, daß die Tabacks- bauer sich bei denselben besser stehen würden, als jeßt, denn die Auf- lagen auf den einheimishen und fremden Taback seien in ein solches Verhältniß gestellt, daß die einheimische Kultur künftig einen Schuß von 135 Fr. genießen werde, wo der Schuß jeßt nur 625 Fr. be- trage. Die Nothwendigkeit einer Auflage auf die inländische Tabacks- Production rechtfertigte der Minister durch das zu deckende Defizit in den Finanzen. Herr Dumortier, ciner der Hauptgegner des Ge- seßes, meinte, daß dieses Defizit {hon auf anderem Wege gedeckt sei, denn die Konvertirung der Rente habe bereits eine Ersparniß von 15 Millionen eingebracht, das Geseß über Salz und Zucker bringe dem Schaß %$ Million, die Einkünfte von den Eisenbahnen hätten in den vier ersten Monaten dieses Jahres fast eine Million mehr be- tragen, als in den entsprechenden des vorigen , dazu fämen noch die Differenzial - Zölle und andere Maßregeln, von denen man eine Ver- Eine Besteuerung des einheimischen Tabaks würde diesen Jndustriezweig gauz vernichten, niht aus den Augen verlieren, daß der amerikanische Taba in Bel- gien um 50 bis 60 pCt. wohlfeiler dische. Der Finanz-Minister erwiederte, daß Herr Dumortier sich in der Schäßung der neuen Hülfsquell sei der Ertrag der Konvertirungs-Maßrege serve - Fonds zu bilden, wozu Herr habe, und die anderen von ih1 eine halbe Million einbringen.

F. Worms.

Der Finan z-

Griechenland.

/ i Das Kriegs = Ministerium hat drei Rund= chreiben erlassen; in dem ersten wird den Offizieren untersagt, die Maßregeln der Regierung zu tadeln oder Prinzipien auszusprechen, die mit den gegenwärtigen Regierungsformen unverträglich sind; das zweite ist an sämmtlihe Gendarmerie - Mirarchieen gerichtet und be- trifft das ungesebliche Waffentragen, und das dritte enthält Vorschrif= ten zur gleihmäßigen Abfassung der Militair-Abschiede.

Athen, 26. Mai.

Stsenovannen

__ München, 10. Juni, Der König hat noch kurz vor seiner Ab= reise an die Ministerien des Jnnern und der Finanzen den Befehl er= lassen , daß die bogonnenen Staats - Eisenbahnen auf allen Punkten mit der größtmöglichsten Anstrengung fortgeseßt, und daß namentlich bis zur Aerndtezeit in den bevölkerteren Gegenden so viele Arbeiter, als nur immer möglich, beschäftigt werden sollen.

p Prag,

Meteorologische Beobachtungen.

Nachmittags | Nach einmaliges»

denn man dürfe Beobachtung:

. (336,33 Par. 336,67" Par./336,84" Par. .…|-+ 8,3 R.+ 10,7? R.+ 10,2 R. E P 4,9" R.

Dunstsättigung

Quellwärme 7,8° R. Flusswärme 13,0° R, Bodenwärme 13,9° R. Ausdünstung 0,012" Rh. Niederschlag 0,027 Rb. Wüärmewechsel +11,g®

.+4,5° R...

verkauft werde, als der inlän-

en des Staates irre z erstens l dazu bestimmt, einen Re- Dumortier selbst stets gerathen n angeführten Geseße würden kaum Herr Malou bemerkte, daß man, nah der Argumentation des Ministers, in der Tabacksbesteuerung sich gar feine Gränze zu stecken brauhe, wenn man nur immer ein ge-

An der Eisenbahn zwischen hier und Brünn \chreiten die Arbeiten rasch vorwärts; nur an einem Theile des Unterbaues unmittelbar vor unseren Thoren is eine unangenehme Die an dem Ziskaberge sih hinziehende Bahnstrecke hat sih nämlich, zum Theil des nicht gehörig gestüßten Unterbaues wegen, gesenkt, theils is auch die Böschung an der reh- ten Seite der Bahn eingestürzt, und es wird neben bedeutenden Mehr- Auslagen auch geraume Zeit erfordern, um das Niveau der Bahn gegen fernere Senkungen und den oberhalb derselben ansteigenden Bergrücken gegen Nachsturz zu sichern. i

Verzögerung eingetreten. S:

Tagesmittel: 336,61 Par... +9,7°R..

üönigliche Schauspiele. Alter {hüht vor Thorheit nicht, Lustspiel Die Jnsel der Liebe, phan- Akten, von P. Taglioni. Zum erstenmale : Abth., nah einer Anekdote, von J. von Plöt, 1) Ungarischer Tanz, ausgeführt vom Balletmeister Herrn Wienerih , vom Hof - Theater zu Sondershausen, und Dlle, Galstèr. 9) Ein Pas de deux vor hundert Jahren, Berlin, 1744. Bild von L. Schneider. Pas de deux, ausgeführt von Dlle. Galster 4) Der Kurmärker und die Pikarde.

Mittwoch, 19. Juni. in 1 Akt, von Feodor Wehl. tastishes Ballet in

Donnerstag, 20. Prinz, Schwank in 3

Ansicht des Ministers doch immer

Das Lächerliche verwunschene

Handels - und Börsen - Uachrichten.

Berlin, 18. Juni. Wenngleich einige Eisenbahn - Effekten niedriger als gestern gemacht wurden, so zeigte sich im Allgemeinen doc entbchrie Festigkeit im Geschäft,

l ( Besonders gefragt blieben Düsseldorf- Elberfelder und am Schluß der Börse Sächsish-Baverische.

und Herrn Reichner.

Genre-Bild von L. Schneider. Im Konzertsaale:

nouveau en 2 actes.

| vaudeville comique en 1 acte.

1) Une jeunesse orageuse, vaudeville

Marktvreise vom Getraide. : i | 2) Les petiles misères de la vié humaine,

Berlin, den 17, Juni 1844,

Zu Lande: Roggen 1 Rthlr, 8 Sgr. 5 Pf.z Hafer 26 Sgr. 5 Pf, au 21 Sgr. 8 Pf.

Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Riblr. 2 Sgr. und 1 Rthlr. 24 Sgr.; Rog Hafer 24 Sgr. 3 Pf., auch 21 13 Sgr. 2 Pf,

önigsstädtisches Theater.

Zum erstenmale :

berüdsichtige . zum Nachtheil Belgiens es sei unbegreiflih, daß die Kammern eine so unpatriotische Verwal-

( Der Finanz=-Minister: Geseß=Entwurf vorlegte, glaubte ih eine strenge Pflicht zu erfüllen. Ueber das was Patriotismus is, würde ich am wenigsten bei dem vorigen Redner meine Lehren holen, i hat auf die Ansichten angespielt, welhe ih nach der Revolution kund- gegeben. Allerdings, vor der Ankunft des Königs betrachtete ich die Revolution als ein Unglück für das Landz nah der Ankunft des nigs aber hat man mi dem Lande alle in meinen Kräften stehenden

der Zwangs - Anleihe

5 Pf., auh 2 Rthlr. gen 1 Rihlr. 6 Sgr., auch 1 Rthlr. 2 Sgr. 5 Pf. z ) Sgr. 11 Pf.z Erbsen (hl. Sorte) 1 Rihlr. auch 1 Rthlr. 8 Sgr. 5 Pf.

Sonnabend, den 15. Juni 1844,

Das Schock Stroh 6 Rihlr, 15 Sgr., auh 5 Rthlr, 10 Sgr, Der Centner Heu 1 Nthlr, 5 Sgr, auch 20 Sgr.

Mittwoch, 19. Juni. Mariette und Jean= Die Heirath vor der Trommel, Vaudeville in Z Auf= zügen, nah Alex. Dumas, frei bearbeitet von W. Friedrih. Musik fomponirt und arrangirt von E. Stie( vom Thalia-Theater zu Hamburg: Louise, als Gastrolle.) Der Vater der Debütantin. Gast-Vorstellung der Mad. Weiß, mit ihrem Ballet-Personal, beste= hend aus 36 Kindern, in drei Abtheilungen.

Jm Königlichen Schloß-Theater zu Charlottenburg: (Von den der Königsstädter Emiliens Herzklopfen. Zum Schluß: Köck und Guste. (Dlle. Julie Herrmann, im 2ten Stück: Emilie, im 3ten : Guste, als Gastrollen.)

Billets zu dieser Vorstellung sind Burgstraße Nr. 7 und in Charlottenburg Abends an der Kasse zu haben.

neton, oder:

Als ich den iegmann, (Dlle. Julie Herrmann, Herr O} y: Der Herr Minister Donnerstag, 20. Juni V “I . Auswärtige Börsen. 19 Amsterdam, 14. Juni. Niederl. wirkl. Sch. 61/7. 3% do. 34%. Pass. 6. . OVesterr. 110. Antwerpen, 13, Juni. Fraokfurt a. M., 15. Juni. 5% Met. 113% G. Bauk-Actien p. ult. 2010, Bayr. Bank-Actien 718 G. Hope 905 Br. Stiegl. 895 Br. Iot. 60 fg, Polo, do. 200 FI. 30% Br, Cons. 3% 981. 1 » 25% Woll. 615. 5% do. 100.

5% do. IC0 7. B% Span, 21%:

4% Russ, UHope 903. Neue Aul. als.

Mitgliedern Die Helden.

, , 9 e Banquiers mit, um sie Herrn Rothschild gegenüber zu Ai T ein Gebot zu 60 pCt. gemacht wurde, erlangte ih die Anleihe zu 75 pCt. Jch fordere den Minister heraus, eine einzige Thatsache

s in Belgien anzuführen, die von meiner ‘eite j 1 e Hingebung anu das Land und seine Jn= stitutionen bewiesen hätte, Herr Mercier: Es war Herr Osy, der mi zuerst angriff und des- Mangels an Patriotismus beschuldigte. Jch kann es aber nicht gestatten, daß man belgischen Ministern vor=

300 Fl. 945 G. London, 11. Juni.

sive 5%. Ausg. Scb. 127.

Engl, Russ. —. Bras, 805. Paris, 13. Juni. 5% Rente fn cour. 122. 20. 3% Rente fin cour. 92. 70.

5% Neapl. au compt. 99. 75. 6% Span. R { Wien, 14. Juni. L T E T

1633 Anl. de 1834 149. de 1839 125. L j 5 irie E e 2: Nordb, 136%. Gloggn. 1143, Mail. 1095.

do. 6500 Fl. 95 G. Neue Anl. 225. Neue Port. 46. Mex. 34. Peru 27.

Verantwortlicher Redacteur Dr. F. W. Zinkeisen.

5% Met. 111.

andes vor. Gedruckt in der Decker schen Geheimen Ober - Hofbuchdrukereci.

Was den Besuch eines französischen