1844 / 173 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Spanien mußte für die Ermordung eines fordern, und die französische Regierung <ten Forderungen Spaniens bezeichnet. von dem Tribut befreien, den und die Manifestation dieser ligen Vermittelung Frank- anatismus der Musel- Beherrscher Marokko's, ant der wahren Gläubigen te, sih ge- idenshaften nach=- Krieges bereit zu zu machen, wird daß Abd el Kader

ißm no< bestärkt wurde. seiner Konsuln Genugthuung wurde als Anstifterin der gere Schweden und Dänemark wollten si sie dem Sultan vou Marokko zahlten, beiden hristlihen Mächte, von der dienstgefäl rei<s und Englands unterstüßt, g männer einen neuen Anstoß. der bis jeßt als Oberhaupt und Repräsent orgniß , daß der Emir ihn verdrängen möch

in sehr eifriger Katholik; von hr kfenntnißrei<her Mann, kann wie er scine sehr liberale Ge- ündeten konservativen Tendenz in Sei dem nun wie ihm wolle, so müs= s in Berücksichtigung unserer Ver= wie es ursprüng- g der deutschen

verbürgt werden kann. Lebterer is e dem Ersteren, ein, beiläufig bemerkt, se man es bis dahin no< nicht einsehe sinuung mit der im Prospektu Einklang zu bringen gedenkt, sen wir do< wiederholen, daß e hältnisse jedenfalls wünschenswerth gewesen wäre, von einem Luxemburger die Leitun Denn da der Dirigent selbst, möge ein, bekanntlih der deuts<hen Sprache arx mitwirken zu können, und dessen achen Reflexionen Anlaß geben, so 3 unter der gegenwärtigen Aegide ge=- rden sollen, die theils unvolksthümlich, gebilligt werden. Möchte eftus augenscheinlih keine gewandte Feder vielleicht das nicht sagen wollte, was beseitigen und alle vielleicht zu Es ist dies unser aufrichtiger das heißt, wird sondern auch emüht es sid,

rer Verhältnisse mit Eifer , Be- d das früher uneigennüßig an- Woher also jeßt die Miß- lgenden den Schlüssel dazu

ahren unse unahm, un eben treten soll.

llen versuchen, im Fo

< seit einigen I eit lib Erfol regte, was jeb stimmung? Wir wo

o<enblatt, das mit seinem red- n niht durhzudringen ver=- die französische der ahren an die Stelle eines bis So lange der wal-= no< nicht faktis< getrennt eines französischen 1839 aber fielen alle halt- weg, und das Widersinnige, t- Organ der öffentlichen mußte greller als insame Sprache is das festeste iedener Volks\tämme z sie is auch tel der einzelnen Staaten rperliche des Geistes, er= ift und \<ließt Alles ein, was Wenn gleihe Sprache führen stehen niht weniger heißt, als Patrioten nicht gleichgültig sishen Blattes eine Beeinträchti= sehen zu müssen. Man daß unter einer derartigen fortgeseßten zu beseitigenden Verhältnissen d durch sie vermehrt wird, die Jnd und daß er der Gefahr ausgeseßt ständigkeit als Deutscher auf= durch unbedingte Annähe- on ihm zu

Außer dem Diekircher Wo lichen Streben vielfacher Hemmnisse wege mochte, existirt nur no Hauptstadt, welche in den dahin bestande lonishe von

lih bestimmt war , So fand der

Zeitung übernommen zu sehen. seine Absicht auch die redlichste \ niht mächtig genug ist, um unmittelb frühere politis<hen Beziehungen zu v steigert das nur den Verdach heime Absichten gefördert we theils in das Gebiet der Chimä die neue Zeitung, deren Prosp abgefaßt hat, und der deshalb in ihm liegt, alle erhobenen Zweifel Besorgnisse enttäuschen. Wunsch. Geht man in die das Blatt nicht blos in der im deutschen Geiste, den religiösen Sinn zu b vaganzen zu verfallen, die, auf 1 nur geeignet sind, Unfrieden zu stiften und i amilienlebens störend einzugreifen, so wird die Ze erwe>en und ihre Existenz sichern, wäh dur< eine dann vorauszusehende heftige

< eine Zeitung i zwanziger J

<en Blattes trat. galt , aus Bes

nöthigt, seinerseits jener Reaction der religiösen Le ih zur Unternehmung eines heiligen Um diesem Zustand der Dinge ein Eude agt, darauf bestehen, Zugleich wird es, demselben B naroffanishen Truppen aus der ng für den 2 möchte derselbe

nen guten deuts, dem deutschen Theile si< das Vorhandensein in Luxemburg wohl entschuldigen, seit baren Entschuldigungs-Gründe von selbst in einem rein deutshen Lande das Haup Meinung in fremder Sprache auftret je si< geltend machen. Die geme Band zur Vereinigung politish ges das wesentlichste, ja aus\ließlihe Bindemit und Jndividuen unter si. innert an gleihe Zwecke, gleiche Abku! dem Menschen theuer und werth ist. gleihgesinnt sein heißt und si< ver sih einigen, so konnte es den w sein, in der Existenz eines gung und Mißachtung der L fonnte si<h nit verhehlen, Beeinträchtigung, in Verbindung steht un des Luxemburgers leiden müsse, werde, damit zuleßt seine ganze Selbst indem man mit Recht befürchtete, au< immer mehr abhängig v eines vffentlihen Organs in der Landes= rat aber dringender hervor, ll-Verein viele neue Bande er theils gar nicht, d da man zugleich hen Blatte in Mitte einer en, traten mehrere ge- zur Ausführung jenes Schon vor zwei Deutsche zu gründen, Farbe annehmen sollte. Entstehen, und man hatte die amkeit zu Werke lediglich Luxem=

ben und |

Frankreich, wie hon oben ges aus Marokko eutfernt werde. folge, die Zurückzie Provinz Udscha un dieser Truppen auf Fr ohne Wissen und Willen aber ohne weitere Repressalien gegen M

Heute beginnen die Berathungen ü den Büreaus der Deputirten-Kammer. Herrn Thiers zum Berichterstatter üb

t dur eine Aeußerung des Baron lihen Gerichtshofes, über den <tlicher Vertheidiger, die ohne führen übernähmen, sich in gefunden, indem er jene Worte auf doch offenbar nicht die Absicht und Die Mitglieder des Advokaten- er wieder vor ihm zu plai- renerflärung gegeben, und Heute nun wollen si< Advokatenstandes ,

re gehörend, nicht 1 hung der 1 d die vollständigste Genugthuu ankreihs Streitkräfte, des Souverains geschehen sein, verlangen, aroffo auszuüben.

ber das Unterrichtsgeseß in Die Opposition beabsichtigt, er dies Geseß in Vorschlag zu

en zu sehen,

hrer Gründer ein, deutschen Sprache geschrieben, mit deutscher Gesinnung geleitet, b efestigen und zu stärken, ohne in jene Extra- velcher Seite sie si< geltend machen, n die Ruhe und das Glück itung Vertrauen rend diese im anderen Falle Opposition uur ephemer sein

Sie is das

Der pariser Advokatenstand hat i Präsidenten des König

Seguier, ersten des Gewissenlosigkeit ger!

Leichtsinn und die Unterschied gute und shle<te seiner amtlichen die ganze Advokatur Meinung des Präsident Conseils haben daher h bis er ihnen eine v

andes - Sprache

Würde verleßt bezog, was en gewesen. sen, nicht eh fentliche Eh Schreiben angezeigt.

die mit anderen nicht

Sant:

Juni. Heute findet, den ministeriellen Blättern se des Prinzen von Joinville ganz bestimmt statt; seine Flagge shwader detashirten „Suffren“ oll den „Sufffen/ uach Die Gründe, welche von mehreren angegeben wurden, „Dieser Verzug

Paris, V

rung des Fremden si zufolge, die Abrei

Das Bedürfniß sprache war daher längst vorhanden, es t nachdem der Beitritt des L mit unseren östlihen Brüdern ange theils nur lose bestanden. Aus diesen G erwarten konnte, es würde einem deut deutschen Garnison nicht an Unterstüßung fehl sinnungsvolle Männer zusammen, über die

Zwed>es anzuwendenden Mittel berathschlagend. Jahren war es im Werke, <en- Zeitung erst gelungen, später eine politische Unternehmen zershlug si< jed Lehre daraus gezogen, diesma

Bord des von dem Evolutions-Ge Das Dampfschiff „Asmodée Füste begleiten. Aufschub der Reise des Prinzen für durchaus unrichtig. zrund und stand mit der politischen Frage, lid beschäftigt, in

Barre des Königlichen Gerichtshofes Man glaubt, daß der Präsident solhe Erklärung für ganz über= Sinn kommen können, den gan-

anzugreifen,

aufpflanzen. der afrikanischen $ Blättern für den erklärt die heutige Presse hatte einen rein welhe die öffentliche gar keiner Verbindung.“ mit Hinsicht

ihm vor der die erbetene Erklärung einholen, ¡bnen antworten werde, er halte eine a es ihm nicht habe in den okfaten als solchen

Die Deputirten-Kammer hat heute in fundär-Unterricht in Berathung

andes zum Zo ¿ fuüpft, die früh ründen, un

zufälligen C Meinung in diesem Augenb Dasselbe Blatt giebt dann folgende Ver- wel<he England in Frankreihs mit Marokko eingenom- zwishen dem Kaiser und Spanien, um und es thut dies mit offizieller Zustim- glaubt no< nicht an i

zen Stand der Adv

J Paris, 17. Juni,

a e L, ihren Büreaus das Geseß über den Se

sicherungen den Differenzen Sp England intervenirt einer Kollision vorzubeugen, mung unseres Kabinets. nes Kampfes zwischen Frankreich und Kampf ernstlih auszubrechen drohen, bliden, daß es unserer Regierung eben würde, welhe diese für Sp stehen die Sachen. Die nächsten im Stande-, die Lage der Dinge zu verä zen aus Algier] vom 10, Juni, magne“ am 14ten nah daß der Kaiser v der Niederlage, die sein Db Mai erlitten, welches bedeuten si sogleich beeilt habe, den Be Marschall Bugeaud war am 9.

Oran eingetroffen, und von dort nach , wo General Lamoricière stand.

aniens und queville nah, daß die

egründet sei, sondern Allein man dürfe Das Recht, es fönne beschränkt s und Familien- < wen ihm beliebe. welche über die Besähl- n Titel als Pro- Anstalten unter-

in Luxemburg

Büreau wies Herr von Toc los durch die Charte b rünglih angehöre. einander verwechseln. folutes Recht,

Im exsten Freiheit des Unterrichts nicht blos ( llen Bürgern ur|prun schiedene Dinge mit cten, sei fein ab sei das Recht jedes

den Ausbruch ci- sollte aber dieser so läßt es sehr deutlich durh= falls die Vermittelung nnehmbar hielt. Narichten aus Afrika wären allein Jn Korresponden-=- das Paketboot „Charle- braht hat, wird indeß ver=

[ mit größerer Behuts au<h die Nothwendigkeit ein, Angelegenheit zu ziehen, sehenden Verdächtigungen daß das Diekircher Wochen- llte und- nur

nicht zwei sehr ver die Jugend zu unterri Aber unbestreitbar vaters, seine Kinder unterrichten zu diesem Punkt verlan gung des Kandidaten fessor entscheidet, da fann, aus so deren Mehrheit der Univ der Mitglieder der Univer n groß, stark, liberal erhalten wissen, a durch Errichtung von Privat - t der kleinen Seminare, wie dem gemeinen Nechte untert

Studien-Zeugnisse, beklagt vorzüglich, daß ellen Fächer del spricht si und führt dessen

burger als Mitwirkende in diese so fonnte man sonst vorauszu Nachdem man sih darüber vereinigt, blatt mit der neuen Zeitung ver noch wenige Vorbereitungen zu bef i treten zu lassen, nicht. geringes Erstaunen geseht wartete Nachricht zuging, daß ein Fremder , gar nicht eingeweiht, dieselbe zu der Personen für seinen Zwe> gewonnen habe die Vollendung ihres Werkes wenigstens TFonnten, welhe es ins Leb Rücktritt gezwungen. neuen Zeitung, und sonderbar genug, als in Luxemburg bekannt. aber unter den Luxembur denz wahrzunehmen gla! Der Luxemburger ner stets humanen aus religiösem Gemüth hervorgeht. anderen deutshen Lande mehr wa um Luxemburg, was darin mit Best Art Fanatismus oder Intoleranz jemals die daß hon zur Zeit

landen das damals

anien gut und a daß die Jury, von Unterricht, zu der welches gewisse Privat- Richtern zusammenge| Er will zwar die Unp fei enz er will die Universität wirkliche, wirksame Kon- Der Redner erkennt die sie jeßt sind, an und verlangt zu- vorfen werden sollen, aber er

gte der Nedner,

zur Ertheilung das Tribunal, [hen Kommissarien als ersität fremd sei,

sität nicht in Zweifel zieh ber auch cine

\{molzen werden v i eitigen waren, um das Projekt er die Betreffenden in

mußten dah Marseille ge

on Marokko, servations-Corps in dem Treffen vom 31, der gewesen, als man anfangs geglaubt, fehlshaber seiner Truppen zu desavouiren. Juni Abends auf dem „Tenare““ zu dem Lager von Lalla Magrnia Das Journal des daß man über den Stand der Verhältnisse zwishen Frankreih und Marokko sehr übertriebene Darstellungen ver- breitet habe, und daß, wenngleih das französishe Gebiet von den marokkanischen Truppen verleßt worden, doch kein Krieg vorhanden set. azu nicht kommen, und Frankreich weiter nichts Abd el Kader zösishen Truppen genüge, um 1 Souverain von Marokko zu Vernunft und Klugheit folgen Lelt daraus erschen werde,

rtheit und Sicherhe ohne eine weite j eber die Motive zu der feiud- bemerkt das ministerielle t längerer Zeit der Heerd atismus der

in die ganze Sache aht und die , ohne welche diejenigen an vorläufig niht mehr denken Sie sahen si< zum Mai erschien bereits der Prospektus der war er in Trier viel früher n weiten Kreisen, besonders welche in ihm eine Ten= sie zu keiner Zeit sy liebt die Religion seiner Väter und hat eistlichkeit immer jene Ehrfurcht bezeugt, wie sie Ja, es möchte kaum in einem hrer hristliher Sinn herrschen , als ätigung findet, daß

seinigen gem

legt, daß sie auch will Beseitigung der

Herr Cordier Leute für die ind

en gerufen hatten. nichts geschähe, um intelligente aufgebrochen ichts ges<ä! ee

Débats erklärt ebenfalls, ganz in demselben Sinne wie Herr

Argumentation noch weiter durch, hätten, seiner Ansicht zufolge, ganz aus dem Geseße rx Minister gethan, der das Gese von 1836 stitution der geistlichen Sekundärschulen berühre die Ber- 1s und die Beziehungen des Staates und der Kirche zu ne so wichtige Frage nur im Vorbeigehen durch ein regle- Der Redner verlangt dann die Auflage und wünscht die für die Universität un- ur< Gründung einer Konkurrenz werde die Uni- ie ihr die Freunde der

Er erregte i ern, Mißstimmung, ten, mit der

von Tocqueville aus Die fleinen Seminare

weggelassen werden sollen, wie de

Es werde auch d als daß Marokko hüßenz die bloße Gegenwart der fran diese Forderung zu unterstüßen und den beweisen, daß er den Rathschl müsse, während zugleich alle L reis fester Wille sei, die Unversch sißungen in Afrika aufre<t zu erhalten rung seines Gebiets zu beabsichtigen. U seligen Stellung Marokko Blatt: „Die Gränze Maro für die Jutriguen der Feind Muselmänner geworden.

beitet und die religiösen fluß niht nur über die Bevölkerungen, Oberhaupt des Reiches selbst zu begründen von Marokko is jeßt ein bloßes Werkzeug in der ihm eine Furcht eingeflößt hat, die dur

fassung des Kler

<es Geseß gelöst werden könne. Aufhebung der Universitäts- entbehrlichen Reformen. D versität Stärke, Würde, Stabilität erhaiten, wie st Justitutionen des Lande

Der Großsiege namentlich die Nothwendigkeit des Studien-Zeu gend ihren Unterricht unter das gemeine Recht drücken wollte“

im Großherzogth der Luxemburger keinerlei Ès i} eine geschichtliche Thatsache, n der Protestanten in den Nieder Herrschast stehende Herzogthum Luxemburg an jenen und der große Kaiser Joseph i religiösen Richtung abhold war, 1burgers. Eine rospektus der ehr erflärbar, hren suchte, und der er=

daß es Frauk= it seiner Be- re Vergröße-

s wünschten. lbewahrer vertheidigt das Gesey und behauptet gnisses, sonst werde die Ju- Wozu die kleinen Seminare stellen, wenn man die Studien - Zeugnisse unter- stlichen Schulen seien einer ernstlichen Aufsicht un- terworfen, Herr von Tocqueville wurde mit 34 Stimmen gegen 6 zum Commissair ernannt.

Im 2ten Büreau fkritiss seßes, indem er die Unangreifb Das vorliegende Gesey konsfis

der Verfolgunge unter spanischer nicht den geringsten Theil nahm, eben deshalb, weil er jeder fanatisch noch heute ein Gegenstand stiller Verehrung jedes Luxen solhe Richtung aber glaubte man all neuen Zeitung verkündigt zu sehen.

wenn man si< dagegen im voraus zu verwa ndet darin eine weitere Begründung, daß man bis nt, der für thätige Mitwirkung am Ein Advokat und ein Geistlicher in wiewohl dies nicht

'8 gegen Fraukreidh im Auslande holen,

ffo’'s is schon sei e Frankreihs und für den Abd el Kader hat die E Leidenschaften aufgerech sondern au

gemein in dem

Es ist daher P t, daß er sei-

4 über das irte Herr de Fouteste das Ganze des Ge- \

arkeit des Familien - Rechtes vor Allem ver- zire alle Freiheiten. Ex würde sehr viel Werth darauf le bgleich es nichts Angenehmes sei,

hobene Argwohn fi < feinen Luxemburger ken latte gewonnen wäre.

Trier werden als Redacteure desselben genannt,

gen, zum Com-

Herr Thiers: in der Kom-

den Händen des Emirs, missaix ernannt zu werdem o

< neuere Ereignisse in

ahren, der Musif-Direktor Lands- eine sehr zahlreiche Gesellschast an den Klängen deutscher Musik n, aber die unsterblichen inheimische und Fremde losen Weisen der neueren italienishen Musiker aus unseres Landsmannes, V in weiter Ferne wußte er uns durch verseßen! Aber daß wir bei der Erin- den auch immer Noms gedenken sollten, wurde uns ein eben Abschiedsfest bereitet. den Hallen des Friedenstempels, und hier deutschen Künstlern gesungen. bungeu machten sie doch einen neuen, unver- var bezogen, aber ab und zu brach ver lte die ungeheuren Räume des Forum Romanum, und durch Abwechselnd mit ihnen hörten <en Töne einer Phys-Harmonika, eines Justru- für solhe Umgebungen gemacht ist und mit

sem Winter hatte, wie auch in früheren J berg an dem Abende eines jeden Freitags e versammelt, die sich dort hmlich fanden sich Deutsche zusamme en Meister zogen auch E

Morgens bei Torre de' und begiebt die Campagna en Aufpuß, stattliche faulen Esel sich vorwärts bewegend, wagen, der von vier Stieren- ist ein höchst eigenthümlicher eise weit und breit etwa 6 Mig- sich in die weiten, welche gewandte sammengefügt und mit teres Festmahl gehalten wird, auf le>ere Speisen Bedacht besonders Wettrennen auf n schr. kunstgeübter Hand und andere Ergöylichkeiten Rückkehr ein Feuerwerk um d unter Faelbeleuhtung geht der Zug

Neise- Skizzen aus Italien. gängern eyen. unen sih des (Vergl, A. Pr, Z, 1843 Nr, 173 u, 1844 Nr, 5, 7, 16, 50, 70, 86, 102, 11,131.) eiter JAME, Oer Ie in seinem Haus

teren Schaaren in dem mannigfaltigst Masken hoch

farifirte mühsam auf ihrem Festes auf einem Triumph anderen überragend, melancholishe Campagna auf diese W Endlich wird bei den Höhlen von Cervc Halt gemacht, und die Masse verliert unterirdishen Räume, in denen auf Tischen und Hände in Hast aus den umherliegenden Stei Gras und Feldblumen bede>t haben, ein mun bei dem mehr auf guten römischen Wein, als genommen is. Lustige und Eseln, Carousselstechen, Recensentenfigur als Zielscheibe diente, llen den Nachmittag. Am Abend Torre de’ Schiavi abgebrannt, un zur Stadt zurück.

Da haben Sie das Fest - Program Einzelnheiten will ih aus dem bunten G nur in demselben ihre Stell ruhigem Genuß derselben, an Ordnung und der Fassung, bewahren soll, sehr zu fehlen, Trubel auf, und um dann no finden, mußte man {hon Ruh mir dies um so auffallender, als das sten Beweis giebt, wie au<h im höchsten Rausch des u bewahren sei. dem Feste nicht ganz günst lter Wind, und am Nachmittag überzo

\{hwarzen Wolken, so o<h hinderte dies wenig e bildeten zu dem hen Gegensaß.

Schöpfungen unserer groß anderer Nationen, denen die nicht genügten, oft in das gastlihe H Genuß sind wir ihm nicht schuldig gew Zaubertöne in die ge nerung an diese Freu so schönes als eigenthümliches 3, Mai versammelten wir uns i ertönten deutsche Lieder von Weisen, aber in diesen Umge geßlichen Eindruck, Mond durch die Wolken hind Kolosseums, die Ruinen des die Stille erklangen die h wir die sanften, melancholisc ments, das so recht eigentlich Meisterschaft gespielt w

Viele von denen, uns, wie gesagt, \ noch einsam von Rom sst<re ten, werden m1

der Vorsißer des gezogen wird, alle Anblick, die öde, belebt zu sehen, lien von der Stadt,

Die Cervaro- Fahrt, Landsbergs musikalische Abende, Kirchliches und bürgerliches Leben.

16. Mai, Der April mit seinen milden Lüften, seinen ell ents<wunden, und der Mai bietet Jn den ersten Tagen wehte ein sehr anhaltender aber zugleich Nordländer erschlaffend die anderen denken an ie Kreise, in denen tvir gehen aus einander nach

liebte Heimat zurückzu G* Nom,

Blüthen und Blumen is viel zu {n Am Abend des uns bis jeßt uo< wenig Freuden, ordwind, dann belästigte ans ein ungewöhnlich lange Scirokko, erst in den leßten Tagen haben wir klarer chon eine Hiye, die mindestens auf den j iele Fremde haben bereits Rom verlassen, ihren Aufbruch, und binnen kurzem werden alle uns bewegten, aufgelöst sein, und die sie bildeten,

daß man diesen lezten Tagen des Zusammenlebens e andere Weise eine größere Bedeutung zu geben sucht, die unter den hiesigen Umgebungen Ein solches Fest des Scheidens hmlich die Cervaro-Fahrt, die in diesem li nur von den deutschen Künstlern selligen Verbindung anschließend,

Der Himmel 1 ur< und erhel Palatins, das schen Weisen,

Spiele auf den Wiesen, wobei eine vo

wird bei der

m ín den allgemeinsten Umrissenz anzen nicht herausreißen, sie haben nd kaum da kam man zu <t leugnen, es schien mir welhe man \si< auch în munterster Laune sche löste sich Alles in wildem Befriedigung an dem Feste zu oren haben. im Karneval hier den Jubels Ord-

die unsere römischen Freuden mit uns theilten, haben verlassen, und bald werden wir, die zurü>geblieben, oder das anderemal ing, wie bestimmte Arbei- auern der ewigen Stadt

noch auf eine oder di daß man sih Abschiedsfeste bereitet , dann einen besonderen Charakter und der Erinnerung i} dann vorne Jahre am 2, Mai stattfand, ursprüng ausgehend und sih an die Formen einer ge its 30 Jahre unter wechselnden Verhältnissen in einem < hier erhält, Aber dieses Fest hat dur<h den Anschluß vieler italienischer, russischer Künstler und dur<h die Theilnahme, remden aller Nationen widmen, eine solche erem Glanz dergestalt arafter desselben mehr und mehr zu versch elleiht bald in ein allgemeines Künstlerfest auflösen den Karneval der Deutschen, und chenden Freuden desselben erklingt. N DOE oes TOME Festes, als e rte Zug, aus Wagen, Reitern zu Pferd und zu "E

e und Bedeutung, u

Denn ich kaun es m dennoch hoffe ih Jhnen noch ein-

reiben zu können, denn eigene < no< einige Wochen in den fe ih auch noch diese oder jene Seite des hiesigen Lebens, gehen mußte, berühren zu können. Heute komme ich noch urü>, von denen in diesen Briefen laßt mich dazu zunächst eine kleine und die ih mit großem Juteresse die sie berührt, so nahe befinde, aber sie is jedenfalls Bilder und Skizzen aus Rom, hen Leben“,

noch irgend Andeutungen ist Protestant, aber eín fühlt und sich deshalb nicht in

Schon bei Ti < Freude und e und Besinnung verl römische Volk

welche nun b A < bisher über einmal auf die kirchlihen Juteressen z hon öfters die Rede war, Schrift, die mir hier in die Hände fiel, durchlas, da ih mi<h den Gegenständen, Jch weiß nicht, ob sie Jhnen zu H lesenswerth und führt den Titel: seinem kir<lihen und bürgerli Der Verfasser, der sih weder genannt hat, iebt, welche auf seine Person schließen l tann, der die Schäden der eigenen Kirche

m die kunstliebenden eynung erhalten, an. äu e, nationale C droht und es sich Jeyht nennen e

nung und Mäßigung z

wonnen, daß der Das Wetter war

am Morgen wehte ein der Himmel nach i Abend noch einiger

und die in tiese munteren Vorder-

änden gekommen,

d die

unsere Sprache is es, welche in den an Schönere Umgebungen

hier darbieten ,

Bergen zu mit

die Festesfreude ,

atten gehüllten Be d einen cigenthiü Ein Abschiedsfest anderer Art

möchte ma

ebli<h suchen; der

l, und aus Fuß- ten wir einen Tag später, Jn die-

mission zwei Monate zuzubringen, Aber es gelte, cinen wichtigen Dienst zu leisten; er sei ganz für das Geseß, wie die Regierung es vorgelegt, und werde alle von der Pairs-Kammer gemachten Zusäße bekämpfen. Er wolle die Jugend von denen unterrichtet sehen, die sie über den wahren Geist der Institutionen des Landes belehrten, die sie zu Franzosen und nicht zu Parx- teimenshen machten, Er fürchte die Jesuiten nicht, sondern die allzu sehr verbreiteten Ideen einer gewissen Klasse, die nah Karlismus {<me>ten. Die Mode diene jeßt dem religiösen Geiste, Man nenne den gottlos, der die Universität unterstüße, Herr Thiers wurde mit 24 Stimmen zum Com- missair ernannt,

Im 3ten Büreau vertheidigt Herr St, Marc Girardin die Rechte des Staats und wird mit 22 Stimmen gegen Herrn Janvier, der 16 erhielt, zum Commissair ernannt; im Aten Herr von Carne, der im Sinne der ultra-kfatholishen Blätter sich ausspricht; im 5ten Herr von Salvandy», der das Gese nicht zureichend findet, weder für den Klerus, noch für den Staatz; im ó6ten Herr von Remusat, der für den Grund- saß des Gesehes is; im 7ten Herr Lainette, der gegen Art, 31, die klei- nen Seminare beireffend, si< ausspricht; im Sten Herr Odilon Barrot, der im Allgemeinen gegen die Anmaßungen des Klerus, im 9ten Herr Du- pin der Aeltere, der cbenfalls in diesem Sinne sih ausspricht.

Jn der darauf folgenden öffentlihen Sißung wurde die Diskus= sion über das Geseß wegen der Eisenbahn von Orleans uach Bor= deaux wieder fortgeseßt. Die Sißung hatte bei Abgang der Post eben erst begonnen, E

O Paris, 17. Juni. Die Differenzen zwischen dem Prinzen von Joinville und dem Minister der Marine sind durch die Vermit-= telung des Königs glücklih beigelegt worden, und der Prinz hat si< endlich herbeigelassen, heute früh nah Marokko abzugehen. Die fried liche Wendung, welche ohnehin die Streitigkeiten zwischen Frankreich und Marokko zu nehmen im Begriff sind, erleichterte das bessere Einverständniß zwischen dem Prinzen von Joinville und dem Baron von Mackau. Gestern hat der Kriegs-Minister Depeschen aus Algier erhalten (vergl, oben den Art. Paris), die das Kabinet der Tuile rieen vollkommen zufriedenstellen, so daß vom Ausbruche eines Krieges zwischen Frankreih und Marokko gar nicht mehr die Rede is. Jm Gegentheil ist dem General= Lieutenant Lamoricière die Weisung ge- geben worden, seinen Truppen in der Provinz Oran streng einzu- \chärfen, daß sie mit den Marokkanern nur dann in den Kampf sich einzulassen hätten, wenn sie von den Lebteren angegriffen würden, Falls einzelne Truppentheile der Marokkaner es wagen sollten, das französishe Gebiet neuerdings zu verleßen, so is den Truppen des General = Lieutenants Lamoricière untersagt, si< mit ihnen zu messen, die französischen Truppen sollen si< dabei auf ein blindes Feuer beschränken, um den Marokkanern Furcht einzujagen ohne sie zu tödten, Solche Justructionen werden dadurch gereht= fertigt, daß unsere Regierung einer baldigen Beendigung der Gränz- Streitigkeiten mit Marokko entgegensieht und darum nicht zugeben mag, daß unnüße Gefechte zwishen den marokkanischen und französi- hen Soldaten ihr hindernd in den Weg treten. Die Jn structionen , welhe der Prinz von Joinville mitnimmt, sind gestern im Minister - Rath, welchem derselbe persönli< beiwohnte neu abgefaßt worden. Sie sollen ganz einfa lauten und den Prin- zen anweisen, bei sih ereignenden außerordentlihen Vorfällen mit dem französis<hen Geschäftsträger in Tanger Rücksprache zu pflegen und nach dem Rath des Letteren, der als ein schr erfahrener Mann gilt zu handeln. Der Prinz soll damit ganz einverstanden sein, weil seine eigene Verantwortlichkeit dadur<h gede>t erscheint.

In allen Pfarrkirchen von Paris wurden heute um Mittag für die Ruhe des Herzogs yon Angoulème Todtenmessen gelesen, Das= selbe wird no< morgen und übermorgen wiederholt werden, Die Kosten werden von den Legitimisten getragen, welchen zwar die Re- gierung die Erlaubniß versagte, ein großes feierlihes Todteuamt zu veranstalten, sie jedoch nicht hindern wollte, für den hohen Verbliche- nen so viel stille Messen als sie wollten, lesen zu lassen.

Grossbritanien und Irland.

London, 18. Juni, Der Hof is am Sonnabend mit seinem erlauchten Gaste, dem Könige von Sachsen, von Claremont nach der Stadt zurückgekehrt. Abends gab Sir R. Peel zu Ehren des Köü= nigs eine große Affsemblée, bei welcher außer den Mitgliedern des diplomatischen Corps vorzugsweise Gelehrte und literaris<he Notabi- litäten anwesend waren.

Jn Folge der lebten Abstimmung des Unterhauses über den Ne= gierungs - Vorschlag in der Zudersrage hat das Kabinet vom Freitag Abend bis heute Morgen eine gefährliche Krisis zu bestehen gehabt, Das Amendement des Herrn M ile s und die weitere Debatte darü- ber war befanntlih die Ursache, daß jener Vorschlag verworfen wurde und da die Minister nicht undeutlih zu verstehen gegeben hatten, daß sie unter keinen Umständen von ihrem Plane abweichen würden, so war die allgemeine Erwartung von einer Resignation derselben wohl be- gründet. Aeußere Anzeichen fehlten gleichfalls uicht, das Publikum in die= ser Erwartung zu bestärken, Am Sonnabende fand im auswärtigen Amte ein Kabinets-Rath statt, welhem gestern früh ein zweiter folgte. Die Sißungen währten über drei Stunden, und sämmtliche Minister wohu- ten denselben bei. Am Schlusse der gestrigen Sißung begab si<h Sir

u>ingham- Palaste, wo er zur Tafel blieb, abinets hatten am Morgen bei dem Pre- <t. Man erzählte deshalb allgemein in der litischenKlubs, die Ministerhätten am Sonn- d der Königin ihren Beschluß bereits Majestät habe denselben au<h angenommen und nach Richmond gesandt, welcher ein neues Kabinet bilden Gerüchte stellte indeß gestern der ministerielle in der üblihen Form einer halboffiziellen An- Bir haben allen Grund, zu glauben“, sagte der n einer Resignation Jhrer Majestät handlungen des Unterhauses am Frei- JFhre Majestät Regicrung wird heute weifel erklären, welchen Weg sie in Bezug auf die leß- reitage einzushlagen für gut findet.“ Die Minister

Robert Peel na< dem B Mehrere Mitglieder des K mier-Minister Besuche gema Stadt, und besonders in den po abeud beschlossen, zu resigniren un angezeigt; Jhre dem Herzog von

Morning Herald zeige in Abrede. Herald, „daß alle Gerüchte vo Minister in Folge der Ver tage völlig grundlos sind. Abend ohne Z ten Vorgänge vom F leßtere Vermuthung des Herald hat sich bestätigt: haben in der gestrigen Sibung des Unterhauses ihre leßte Er= flärung zuerst abgeben wollen, ehe sie abtraten, und der überaus ein- dringlichen, beinahe drohenden Sprache Sir R. Peel’s und Lord Stanley9?s is es gelungen, die widerseßlihen Elemente ihrer Partei zur Besinnung und zum Gehorsam zurückzuführen. „jungen Englands“, und namentlich dessen Führer, Herrn d'Israeli, aber blieben sie denno< heftigen Angriffen ausgeseßt. beharrten auf ihren ersten Plau ; die Abstimmung des Hauses erfolgte über das am Freitag gestellte Amendement des Herrn Miles, wel- hes mit 255 gegen 233 Stimmen verworfen wurde. 22 Stimmen kann indeß dem Ministerium wenig Hoff- nung auf die Zukunft geben, nahdem der Zwiespalt, man möchte fast sagen, die Auflösung der großen konservativen Partei dur so wider- sprehende Vota nunmehr schon zum zweiteumal si< fühlbar ge macht hat, S :

Von Seiten des

Die Minister

Diese Ma- jorität von ese Ma

Schweden und Uorwegen.

_St i Die hiesigen Zeitungen enthalten ausführliche Berichte über die am 5ten d, M. in Gegenwart Sr. Majestät des Königs und Sr, Königl. Hoheit des Kronprinzen statt gehabte Eröffnung der neuen Schleusen - Linie bei Trollhätta, Erbauer, Oberst-Lieutenant N, Ericsson, erhielt den Nordstern-Orden. Die Stats-Tidning enthält folgenden Artikel : jeßt in Frankreih und England durch die in den Zeitungen viel be- sprochene Broschüre des Prinzen von h ) feit auf das Seewesen und die Umwälzung gerichtet ist, welche die als Kriegsfahrzeuge angewendeten Dampfschiffe in demselben bewir- ken werden, ist hier eine größere Arbeit im Drucke begriffen, die, von einem unserer verdienstvollsten See - Offiziere verfaßt, diesen Gegen stand auf das gründlihste beleuhtet und gewiß, sowohl in Europa als in Amerika, die größte Aufmerksamkeit erregen wird.“

Stockholm, 14. Zuni.

„Während

Joinville lebhafte Aufmerksam-

Aa En

Se. Königl. Hoheit der Groß=- herzog von Meklenburg-Schwerin und Se. Durchlaucht der Erbprinz von Lippe sind mit ihrem Gefolge im besten Wohlsein von Konstan-= tinopel hier eingetroffen und werden morgen früh die Weiterreise in die Heimat antreten. :

Nom, 12. Juni.

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© Madrid, 11. Juni. Unsere Nachrichten aus Barcelona t F Tages zuvor übernahm Marquis von Viluma das ihm übertragene Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten und machte allen Zweifeln, die in dieser Beziehung noch obwalteten, _Es ist wohl faum anzunehmen, daß er während seines furzen Aufenthaltes in London die Gelegenheit versäumt haben sollte dem englischen Kabinet eine getreue Schilderung der hiesigen Lage der Dinge zu _machen und si<h über die Gesinnungen desselben zu richten, Ob es dem Marquis aber gelungen sei, beide Zwe>e

so wie die Wohlfahrt Spauiens es erheisht, zu erreichen, läßt sich, wenigstens bis zu seiner Rückkehr nah Madrid, nicht mit Bestimmt- heit angeben. Zwar schreibt man aus London an cin deutsches Blatt Œugsh. Allg, Zkg# vom 30, Mai), der „Prinz von Astürien 2 errege nunmehr die Aufmerksamkeit des englischen Kabinets, welches Âl daß die sogenannte progressistis<e Partei Sypauiens theils abgenußt a theils wirklih in ihren Bestrebungen i Wenn aber die Gesinnungen eines auswärtigen Kabinets sich dur<h das Benchmen es Metlen amtlichen Vertres ters zu erkennen geben, so muß ih auf meine frühere Behauptung

daß Lord Aberdeen si< nicht einmal zum Vermittler der Familie des Don Carlos, der hiesigen Regierung gegenüber, machen wolle, zuriüd>= t Der englishe Gesandte erklärte no< kurz vor seiner Ab

reise ua Barcelona, daß er das Projekt einer Vermählung der Königin Jsabella mit einem Sohne des Don Carlos als durchaus unzulässig, und als eine Quelle unerschöpfliher Leiden für Spanien ( Jn dieser Beziehung \cheint also fortwährend die entente cordiale zwischen den Kabinetten von London und Paris zu bestehen. Daß aber das englishe jemals die sogenannte progressistishe Partei

gehen bis zum T7ten,

unterrichten,

erflärt hätte,

destruktiv wäre,

Spaniens für „abgenußt und destruktiv“ erklären werde, scheint außerhalb des Gebietes der Möglichkeiten zu liegen, Dem oben er=- wähnten Blatte wird in derselben Nummer aus Paris gemeldet, der französishe Hof hätte angerathen, die Vermählung der Königin Isabella mit dem Grafen von Trapani in Caldas ohne Weiteres vollziehen zu lassen. Wäre dieses begründet, so müßte man vorauê= seßen, daß die päpstlihe Dispensation sowohl der jungen Königin als au< dem Grafen von Trapani bereits ertheilt worden wäre z denn es fann do< wohl dem französischen Hofe nicht unbekannt sein, daß eine mit Umgehung dieser Dispensation geshlossene Ehe völlig null und nichtig sein würde. Auch wird man durch den französischen Botschafter unstreitig erfahren haben, daß die Gesundheits- Umstände der jungen Königin ihr für jeßt untersagen, an die Vollziehung einer Ehe zu denken. Jch kann bei dieser Gelegenheit nur hinzufügen, daß die Königin Marie Christine no< vor ihrer Abreise nah Barcelona sich mit einem spanischen Staatsmanne, der hohe diplomatische Posten an großen Höfen befleidet und wihtige Traktate abgeschlossen hat, über die Vermählungsfrage im Allgemeinen besprach, “und ihm auf= trug, eine Denkschrift für sie selbst auszuarbeiten, in welcher diese Angelegenheit au<h von dem Gesichtspunkte der auswärtigen Politik aus beleuchtet und ohne überwiegende Berücksichtigung von Familien= Interessen erwogen würde, Der Beausftragte erwartet nur die Au= kunft des Marquis von Viluma, um die leßte Hand an diese Denk= schrift zu legen. :

Unterdessen beschäftigen die Feinde der Ruhe si< fortwährend damit, die abenteuerlichsten Gerüchte in Umlauf zu seßen. Bald ist, ihnen zufolge, das Dekret, dur<h welches die Constitution abgescha\}t wird, schon hier angelangt. Dann heißt es, zwei der hiesigen Mini- ster weigerten sih, an dem Gewaltstreiche theilzunehmen und würden dur gefälligere Personen erseßt werden, Nun erbli>en die Espar= teristen gar in der Reise eines nordischen Monarchen nah London einen gegen die Freiheit Spaniens gerichteten Plan, der auf einem zu Karlsbad abzuhaltenden Kongresse zur Reife gelangen solle.

Die Unterhandlungen zwischen den Jnhabern der Shaßzkammer= scheine und dem Finanz-Minister haben no< zu keinem befriedigenden Resultate geführt. Leßterer erbot si<h gegen jene, ihre Papiere ge- gen 3prozentige zum Course von 415 einzutaushen. Dazu wollen sich aber die Jnhaber nicht verstehen, die vielmehr 5prozentige Papiere zum höchsten Course, den diese während der 6 lebten Monate hatten oder während=«der se<s bevorstehenden haben würden, verlangen.

Wir haben Nachrichten aus Havaña bis zum 4..Mai. Die Untersuchungen gegen die Neger dauerten fort, Ein Mulatte, der an der Spive der Vershwörung stand, hat sih erboten, wichtige Ge= ständnisse zu machen, falls man ihm das Leben schenke. Der General-= Capitain O’Donnell hat der Regierung die desfallsige Entscheidung anheimgestellt. :

_ Der vormalige General-Capitain der Philippinen, General Oraa, ist von Manila in Cadix angekommen.

Griechenland.

Athen, 7. Juni. (Oss\erv. Triest.) Das Ministerium Mau- rofordatos hält sich noch immer, obroohl es von der gesammten Presse, mit Ausnahme von drei ihm ergebenen Journalen, aufs heftigste an- gegrissen wird, Den Vorschlag, Kolettis ins Kabinet aufzunehmen, hat der König nicht genehmigt, und wahrscheinlich würde auch Kolettis selbst Anstand genommen haben, in das gegenwärtige Ministerium einzutreten. s )

Die Wahlen zur National-Versammlung sind überall im Gange und fallen abwechselnd für und gegen das Ministerium aus; die Rg ene ministeriellen Kandidaten trösten si<h mit der Hoffnung, Senatoren zu werden, obgleih zu den 27 erledigten Stellen bereit Pete sich gemeldet haben. G E

Grisiottis, den man den Pascha von Eubóa nennt, fló s l ; den it, flößt du sein ungeregeltes und verdächtiges Benehmen no< immer Bereit ein, und auf den Wunsch der Regierung sind die brítishen und fran- His avi adi 69 im Piräeus befanden, na< Chalcis

»gejegelt, während der General Chur si 2 ANUiS begab, ( hur<h sih auf dem Landwege

Der General Grivas, welcher, in Folge eini 3 Mini ; E 1vas, welcher, ger an das Ministe- rium gerichteten und in den Zeitungen veröffentlihten Schreiben ie Aufforderung erhalten hatte, sih unverzüglih nah der Hauptstadt zu begeben, erwiederte, daß er soglei<h na< Beendigung der Wahlen dem Befehle nahkommen werde, Mit dieser Erklärung hat sid das R Ee Ns begnügen müssen, da nah dem Wahlgesebe ivil= un ilitair - Beamte das Recht haben, i W E ht haben, si< zu den Wahlen

Der General Tzavellas, Adjutant des Königs, welcher

, G Tzavellas, ant des Königs, her nah der Maina gesandt worden war, um die Familien Mauromicbalis und Pierakos auszusöhnen, hat seinen Zwe> erreiht und is bereits wie= der hier angekommen. i

3 Athen, 3. Juni. Die Wal, sind i

S A ; 3. Juni, Die Wahlen sind in vollem Gange. Sie verbreiten bei der Sroffheit, mit der s< beide Parteien G überstehen, bei der Heftigkeit, mit welcher sie um den Sieg ringen,

stolzer Sicherheit der römischen Kirche gegenüberstellt, So fest er in der protestantischen Lehre wurzelt, so unbefriedigt scheint er von dem Zustande der evangelischen Kirche, wie er sih in leßter Zeit gestaltet hat, und möchte aus den alten Institutionen der römischen Kirche wohl Manches in jene ge- rettet wissen, Von diesem Standpunkte aus mustert er die hiesigen kirch- lichen Verhältnisse mit ruhigem Blick und beurtheilt sie meines Erachtens meist mit richtigem Sinne, Einer zu großen Vorliebe für die römischen Formen möchte ih ihn so wenig anschuldigen, daß ih vielmehr glaube, ein Protestant, der alle Vorurtheile gegen das römische Wesen, die mít ihm von Jugend an aufgewachsen sind, ablegen und ganz unbefangen die Ér- scheinungen auf si< wirken lassen könnte, würde noch “milder in vielen Fällen urtheilen, als dies der Verfasser thut, Aus inner- ster Seele is uns geschrieben, was im Anfang der Schrift zu lesen: „Wenn wir den römischen Katholizismus auch nur als einen immerhin bedeutenden Feind ansehen, so müßte es uns wichtig sein, nicht nur seine {wachen Seiten, sondern auch die starken kennen zu lernen, Denn einer feindlichen geistigen Macht widersteht man nur, indem man in irgend einem Sinne ihr Gutes sih aneignet, Allein jeder vernünftige Protestant wird be- kennen, daß seine Kirche sih nicht alle christlichen Elemente zu eigen ge- mat und sie entwi>elt hat, Der Aufenthalt in Rom überzeugt uns, daß gar Manches, was die meisten Kritiker als Gemächte, als Mißbrauch späterer Zeit darstellen, wirklih schon früh bestanden hat, Sollte darunter sich nicht manches altchristliche Element finden? Manch allgemein mens<h- liches Bedürfniß, welches der Protestantismus geradezu ignorirt, versuchte wenigstens Nom zu bieten, zu befriedigen,“ Wer das Buchlein ‘liest wird schen, daß der Verfasser troß dieser Aeußerung ein entschiedener ro- testant und dem römischen Dogma #o fern steht, als möglih, Was er will, und wie er denkt, scheint uns am besten aus den Abschnitten über die Beichte, den Mariendienst und über die Brüderschaften hervorzu- gehen, welche ih für die gelungensten der Schrift halte. Ungenügend scheint mir dagegen, was er über den Proselytismus sagt, der für den Protestan- ten hier immer eine der merkwürdigsten Erscheinungen sein muß, über den aber freili<h {wer Erschöpfendes beizubringen is, ohne weit in ein Gebiet voller Bedenklichkeiten einzugreifen, denn fast Alles geht hier von einzelnen Vero eee Fort Sácif 1 aus, Der Mangel der rift liegt vornehmlich darin, daß sie m älli

als aus einem bestimmten Plane entstanden ist, sie Via a O rakter des Fragmentarischen, Der Verf. sammelte, was an Material ihm

ungesucht in die Hände fiel, sah si hier und da um, hörte hierhin und dorthin ein tieseres Studium seines Gegenstandes, ein systematisches Zusam- mensassen der einzelnen Erscheinungen lag ihm fern, und hätte, das römische kirchliche Leben nah allen seinen und in erschöpfender Weise darzustellen, würde mit einem solchen Werke dem Protestantismus eines der s{önsten und danfenswerthesten Geschenke Wie Wenige aber würden zu einer solchen Arbeit die nothwen- | en_ Sie erfordert die sorgfältigsten Beobach- tungen in den höchsten Kreisen der römischen L olar@e wie in den uster: sten Negionen des Volkes, wo noch s neben dem Glauben der Aber- e s e So sah ih z. B. noch gestern Abend an der Vigilie der Himmelfahrt, als ich spät Kalk Hause Mg an vielen Fenstern ein spärlihes Oellämpchen brennen, ! glaube, daß das wenige in der Lampe zurü>bleibende Himmelfahrts Oel besonders geweiht sei und in Krankheiten eine heilsame Kraft übe. solchen Gebräuchen finden sih unzählige zu Rom, und es gehört Aufmerk- samkeit dazu, sie alle zu entde>en, :

__ Auch den politishen Verhältnissen der Kurie und den bürgerlichen Zu- ständen Roms hat der Verf. einige Abschnitte gewidmet, aber sie sind ziem- Was an „gesagt e möchte ih nicht tadeln, E g ( eber die Politik, die den Päpsten ge- genüber zu beobachten sei, finden si<h S, 160 Laie M seie Wort die ich Sie aber dort selbst nachzulesen bitten muß. S. 162 heißt es: „Das geistliche Regiment als Landes - Regierung steht überhaupt in keiner großen Achtung, und gegen dies „Ueberhaupt“ möchten si<h doch begründete Zweifel erheben lassen, besonders wenn von Rom selbst die Rede is, und

SrierEactn Gex Lesen Gali E vor Augen. Jch kann mir neue Ï n Punkt erspare ih | in frü Brief

versucht habe, anzuführen, in dea i A M A Ee Mere:

rung vorherrsht und wie w

Wer Zeit und Beruf Seiten zu beobachten

digen Bedingungen mitbringen ?

glaube eine so große Nolle spielt.

Es geht nämlich der Aber

lih dürftig ausgefallen, aber es ist eben nur wenig gesagt.

vis tis emcs us ¡Mißadtung der Regie- ; Rot b allgemeine Umwälzung hier zu befürchten is, Die Verhältnisse zu Bologna e anders, abre ns VreA Eittrüden, j j kurzen Aufenthalte dort empfangen habe, möchte A doch die Lage der Verhältnisse au dort für Dein Bhnlicd halten, S : mos meist glaubt, Die, Regierung zeigt Aufmerksamkeit und Festigkeit, l le Sentenz gegen 50 Zndividuen, welche wegen Theilnahme an den bo- ogneser Unruhen im Herbst des v, J. gefänglih eingezogen und in Anklage verseßt waren, is in diesen Tagen publizirt worden, 20 sind zum Tode ver- urtheilt, 13 zu lebenslänglicher Galeerenstrafe, andere zu derselben Strafe

die ich bei einem freilih nur furzen

| : 7 vorläufig der Haft entlassen, Der

hat von den 20 Todesurtheilen 6 bestätigt, di: ua e as * M vollzogen , die 14 anderen in lebenslängliche Galeerenarbeit verwandelt Man sieht, daß es der Regierung nicht an Festigkeit fehlt, und dies muß bei dem Charakter der Jtaliener Wirkung üben, Nach Allem was icd v dem Charafter des hiesigen Governatore, Monsignore Zacchia höre 0s E hat eine militairische Laufbahn durhgemacht und ein bewegtes Leben gefübrt, ehe er in den geistlichen Stand trat, Erfahrung, Entschlossenheit und stren e Gerechtigkeitsliebe wird ihm nahgerühmt würde jede Ruhestörunc bér von vorn herein einen beherzteren Widerstand finden, als in Bologna, Es sollen in den leßten Zeiten allerdings mehrfahe Verhaftungen wegen olí- tischer Umtriebe stattgefunden haben; wenn ih aber den Gerüchten irie darf, sind die Eingezogenen meist junge Rechtsgelehrten , was meine frühe- ren Mittheilungen bestätigen würde, Man erzählt, daß sih auch eini Kleriker unter den in Untersuchung Begriffenen befinden sollen, was nicht unmöglich wäre, da manche junge Leute sich nur aus Mangel“ an ander- weitigem Unterhalt dem geistlihen Stande widmen und in denselben Jdeen mitbringen, welche den weltlihen Ansprüchen der Nachfolger Petri wenig

auf längere oder kürzere Zeit, 7

günstig sind.

Als ich diese Zeilen anfing, sprach ih von klarerem W i

is ein Gewitter heraufgezogen und hat sich über Stadt ms ieb Mang laden, noch bede>en finstere Wolken den Himmel, Jch seße mich leicht über die augenblickliche Unannchmlichkeit hinweg, denn dies Unwetter wird Se en über die dürre Campagna verbreiten, Aber bewahre der Himmel gnädi

diese Stadt vor Gewittern, die in anderen Regionen {weben und die e verzehrendes Feuer und Alles fortreißende Fluthen mit s< führen, Noch giebt es unendlich viel fruchtbare Keime auf diesem Boden, möchten sie weise gepflegt und gehegt, nicht vernichtet werden von zügellosen Gewalten So denkt einer, den an Rom nichts fesselt, als eben Rom selb| und daß er es ehrlih meint, davon werden mindestens Sie überzeugt scin,

Vermischtes.

Zu Koburg starb am 16. Juni, 22 ü Herzogl. Kammermusikus Ernst Ei ho Me P: O ONA. ae

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