1844 / 198 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Zeit ber Session ist ein Geseß - Entwurf, an dem sie etwas ändert,

‘rerweise ein auf das nächste Jahr vertagter Entwurf. Dies nf ry L Die Pairs-Kammer hat cine wesentlich erhaltende Aufgabez das ist aber fein Grund, daß sie deshalb, dem National= cefühl zum Trotz, welches die s{leunige Vollendung der Eisenbahnen fordert, den status quo in den Lebens-Functionen aufrecht erhalten.“ Und ereiferter noh ruft das ministerielle Journal : „Wäre es weise, der anderen Kammer die shon von ihr votirten Geseß-Entwürfe zu=- rüdzuschi>en? Wer könnte dafür stehen, daß die Probe ohne Ge- fahr für dieses große und herrliche Ganze abliefe? Noch einmal, die Pairs-Kammer wird diese Unklugheit nicht begehen!“ Nach die= sen Rorhaltungen würde nun aber die Pairs -= Kammer in den Fall fommen, die Aufgabe, welche das Thiersshe Organ ihr zuerkennt, sehr selten erfüllen zu fönnen, wenn sie stets aus Besorgniß, ein Ge- seß fönnte sonst bis zur nächsten Session liegen bleiben, es ohne Ieiteres so anzunehmen hätte, wie die Wahl-Kammer es ihr zusen-= det, da die meisten Gesebe aus dieser erst gegen Ende der Session zu den Pairs gelangen. i:

Jn dem von Herrn Dufaure abgefaßten Kommissions-Gutachten über das Cremieuxshe Amendement, nachdem die Pairs-Kammer das- selbe verworfen, wird die Zustimmung hierzu in folgender Weise an- empfohlen :

„Die entschiedensten Anhänger der Mitwirkung der indufstricllen Com- pagnieen beim Bau und Betrieb der Eisenbahnen sind steis der Meinung gewesen, daß die Regierung sich eine unbegränzte Beaufsich- tigungsgewalt über diesclben bewahren müsse, um die uncr- träglichen Mißbräuche zu verhindern , die das ihnen überlassene Transport- Monopol nach sich zichen könnte. Man fragte si< aber, ob diese Beauf- sichtigungs- und Unterdrückungs-Befugniß nicht machilos bleiben müsse vor dem ausgedehnten Einfluß, den eine Compagnie durch eine außer- ordentlihe Anhäufung von Kapitalicn und durch allerlei mit jeder Klasse der Gesellschaft angefknüpfte Verbindun- gen gewinnen könne. Dieses Problem is bei uns noch nicbt gelöst, denn erst seit kaum einem halben Jahrhundert besteht in unserer Mitte cine große Association (die \ranzösische Bank), in deren Verwaltung sich indeß der Staat das Recht sich einzumischen vorbehalten hat. Wenn nun vermittelst der erwähnten Einflüsse diese mächtigen Compagnicen noch eínen anderen gewinnen, wenn sie von Parlaments-Mitgliedern revräsentirt werden, is dann nicht zu fürchten, daß das Gleichgewicht in Störung gerathe, die Macht der Regie- rung unzureichend sei und alle in unseren Lastenhesten so mühsam verzeich- neten Vorkehrungen fruchtlos bleiben ? Sie haben dieser Besorgniß nach- gegeben, meine Herren, und die Bestimmung angenommen, welche zum 7ten Artikel des Gesez-Entwurfs (über die Bahn von Orleans nach Bordeaux) geworden is, Die Pairs-Kammer hat die Frage in anderem Licht betrach- tetz sie glaubte, daß die von Staatsmännern geleiteten Compagnieen mchr Bürgschaften für Moralität, Negelmäßigkeit und Gehorsam gegen die Ge- seße darböten. Vorsichts-Masßregeln gegen die Forderungen der Einen und gegen die Schwäche der Anderen schienen ihr verlezend für Jedermann, Sobald die Frage zwischen beiden Kammern in solcher Weise hingestellt wird, meine Herren, is es klar, daß sie nicht mehr durch ein blos zufällig in einen Spezial-Geseß-Entwurf eingeschaltetes Amendement gelöst werden kann; man muß sie allgemein fassen und selbstständig behandeln (also ein cigenes Geseh darüber einbringen)“

Herr Cremieux is indeß von dem Prinzip seines Amendements nicht abgegangen und will dasselbe von neuem beantragen, nur hat er es anders gefaßt und aus Rücksicht gegen die Pairs-Kammer blos auf die Mitglieder der Deputirten-Kammer bezogen, \o daß nur diese von der Betheiligung bei den Cisenbahn-Unternehmungen ausge\chlo\=

sen sein würden, was freilich wieder eine unbegründete Ungleichheit in das Verhältniß beider Kammern zu den Eisenbahnen brächte, nux daß man sagen könnte, die Deputirten, als wählbare Repräsentanten der Nation, seien hierbei unre<tmäßigen Einflüssen zugänglicher als die von der Krone ernannten Pairs. Die Beaufsichtigung der kleinen Seminare dur die Agenten der Universität, die Beibehaltung der Studien = Zeugnisse , die Abfassung des Studien - Programms durch das Königliche Universitäts - Conseil, das Verbot der Befugniß der kleinen Seminare, ihre Zöglinge zum Bakfalaureats - Examen zu stellen, und die Verpflichtung dieser Zög- linge zur geistlihen Tracht, so wie die Beschränkung ihrer Zahl auf das dur die Verordnungen von 1828 festgeseßte Maximum, dies sollen die wesentli<sten der von der Deputirten - Kommission in dem Unterrichts - Geseß der Pairs-Kammer vorgeschlagenen Abänderungen sein, Die Universität is in der Kommission besonders von Herrn St. Marc Girardin vertreten worden, der si< zu ihrer Vertheidigung folgendermaßen hat vernehmen lassen :

„Es giebt Niemanden in der großen Partei der Juli - Revolution, der si< ni<t mit Theilnahme der Nückfehr zu religiösen Gesinnungen ange- schlossen hätte, der man sehr mit Unrecht den Parteinamen einer religiösen Reaction gegeben hat z die Herren Odilon Barrot, Dupin, Jaubert, Guizot, Casimir Perier und Thiers haben im Jahre 1831 mit Krast und Feuer für die geheiligten Nechte der Religion und des Gewissens gesprochen. Aber es giebt au<h Niemanden in dieser Partci, der nicht stußig geworden und besorgliche Fragen an sich gerichtet, als wir sahen, daß man die religiöse Bewegung in eine kirchliche Reaction verwandeln wolle. Jh gehöre der Universität an, es is wahr, aber in diesen Berathungen wird sicherlich Nie- mand in uns etwas Anderes als Deputirte erkennen wollen. Wenn wir ein Geseh über die Armee, über die Justiz, über den Handel, über den Staatsrath zu er- wägen haben, dann sagen wir zu unseren Kollegen nicht: Sie sind General, Sie Richter, Sie Kaufmann, Sie Staatsrath. Nein, wir erbli>en in ihnen nur Deputirte, und als solche berathen unsere Kollegen, sei es in den Kommis- sionen oder in der Kamnier, frei über die Organisation der Armee, oder der

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Justiz , oder des Staatsraths, Gewiß wird die Kammer in den drei oder vier Mitgliedern der Universität, welche in ihrem Schoß sizen, dieselbe Un- abhängigkeit anerkennen. Es giebt hier feine Universitäts-Bank, die öffent - lien Beamten , díe in dieser Kammer sizen, sind sämmtlich Staatsdiener in verschiedenen Zweigen und Bahnen. Man sagt nun, die Universität sei cine Corporation, cine Laien-Congregation. Nein, wir sind cire Verwaltung, die von einer Congregation angegriffen wird. Der Grundgedanke der Uni- versität aber, der im Jahre 1808 von Napoleon ausgegangene Gedanke ist, daß der öffentliche Unterricht der Aufsicht und Kontrolle des Staats unterworfen werde. Und das Königliche Conseil für den öffentlichen Unterricht (dessen Mitglied Herr St. Marc Girardin ebenfalls is), besteht es aus Staats-Be- amten, die als solche damit beauftragt sind, einen wichtigen Zweig des öóf- fentlichen Dienstes zu überwachen? Oder sind wir das Conseil der Univer sität und der Königlichen und Kommunal - Colléges? Soll ich es sagen, mit Erstaunen hörte ih in den Debatten der Pairs-Kammer das Königliche Unterrichts - Conseil als eine Art von geheimer Gewalt im Schoß des Un- territs-Ministeriums anklagen, als einen Rath der Zehn, furchtbar für alle Welt und für den Minister selbst. J schaute in mein eigenes Jnnere, um meinen Antheil an dieser Tyrannei aufzufinden, aber ih fand, daß er schr flein sei. Habe ich nicht endlich gar den ersten Präsidenten des Königl. Gerichts- hofes von Paris (Baron Seguier) er!lären hören, er sei medusenhaft berührt worden, als er neulich an diesem Tribunal ein Disziplinar- Erkenntniß des Königlichen Unterrichts-Conseils habe eintragen müssen, und, fügte er hinzu, er habe die Einregistrirung ganz, ganz leise angeordnet, vermuthlih aus Schonung für die Universität, Was aber war es, um das es sich handelte ? Ein Pensions-Vorsteher war durch zuchtpolizeiliches Erkenntniß wegen Ver- legung der Sitten zu se<hsmonatlicher Hast verurtheilt worden. Das Kö- nigliche Unterrichts-Conseil strich diesen Mann, laut Dekrets von 1811, aus der Liste der Universitäts - Mitglieder, und diescr Beschluß wurde, demselben Dekret gemäß, in die Akten des Königlichen Gerichtshofes eingetragen, Das Unterrichts-Conseil is also in dieser Sacbe in aller Ordnung und Bescheidenheit, wie scine Pflicht es erheischte, hinter der gezichtlichen Autorität hergegangen. Und das hat dem ersten Präsidenten des Königlichen Gerichtshofes med usenhaf- tes Erstaunen verursacht. Jh für mein Theil würde nur über Eins er- staunt sein, nämlich darüber, daß einem wegen eines solchen Vergehens verurtheilten Jndividuum nah Ablauf seiner Strafe no< der Jugend- Unterricht hätte anvertraut werden sollen. Man spreche uns aljo nicht mehr von der Universiiät als von einer Corporation. Was eine Corpora- tion begründet, das ist cine ihr eigene und selbsiständige Directionsgewalt. Eine solche Gewalt aber besigt die Universität nicht dur das Unterrichts- Conseil, denn dieses kann seit der Verordnung von 1829 feinen bindenden Beschluß erlassen. Jm Jahre 1829 nämlich sah man ein, daß, da der Minister des öffentlichen Unterrichts verantwortlich is, das Conseil, welches ihm zur Scite stehen soll, nur cine berathende Gewalt haben könne, Die Universität hat in ihrem Mi- nister cben so wenig cine vom Staate unabhängige Gewalt, Und hier fomme ih auf cinen wichtigen Punkt. Vermöge der Verantwortlichkeit des Ministers übt die Kammer cinen Einfluß aus, auf den Jugend-Unterricht z sie kann aufmerksam- machen , fontroliren , eiwanigen unheilbringenden An- ordnungen sich widerseßen, den Minister befragen und ihn für Mißbräuche zur Rechenschaft ziehen. Denke man sich dagegen irgendwo cine mit dem öffentlichen Unterricht betraute Körperschaft, die nicht inspizirt und nicht kon- trolirt würde, die ihre besondere Organisation , ihre eigenen Regeln und ihren eigenthümlichen Geist hätte, die, wenn man sie nach den Abänderun- gen ín der inneren Disziplin ihrer Schulen und in der Leitung ihres Un- terrihts befragte, zur Antwort geben fönntes Sint ut sunt aut non sint; was sollte dann aus dem Einfluß des Staats und der Kammern weiden? Welche unselige Trennung zwischen Erziehung und Ge- ellschast würde dann stattfinden. Ein Theil der Jugend außerhalb des Staats und vielleicht im Widerspruch gegen den Staat erzogen; die Zukunst unserer Justitutionen durch den Geist des Unterrichis bedroht; end- lich zwei gegen einander kämpfende Gesellschaften, dic eine aber, als dic jüngste, mit vex Hoffnung, daß die Zeit ihr unfehlbar zur Macht verhelfen müße. Jh weiß wohl, daß gegen viese unheilvollen Wiedererweckungen des Geistes der alten Regierung stets die Zuflucht zu dem gesunden Sinn der Nation übrig bleiben wird, der sich nicht lange wird täuschen oder unter- jochen lassenz aber ich will doch lieber die vorbeugende Wirkung der Ge- seße als die gewaltsame Wirkung der Revolutionen, Ein anderes Merkmal der Corporationen ist, daß sie besonderes und unabhängiges Ei- genthum besißen. Nun sind aber scit 1834 die Dotation und die Privat- Güter der Universität mit dem Staatsschaze vereinigt worden. So hat die Universität, aus der vielleicht Napoleon ín scinem ursprünglichen Gedanken cíne Laien - Corporation machen wollte, sich, Dank den Wirkungen der Re- präscntativ-Regierung, glücklih umgestaltet, und wenn in ihrer Organisation noch cinige Spuren von der ausschließlihen Jdee ihres Stifters vorhanden sind, so müssen sie, dies sage ih laut, getilgt werden. Die Universität kann nur stark scin, wenn sie ihre Kraft vom Staate entlehnt; sie ist {wa<h, wenn sie auf si< selbi beruhen will, Zum Schluß noch eine Betrachtung. Durch Aufnahme der kleinen Seminare in das Ge- sez, wie es in den Artikeln 31 und 32 geschehen is, würde man eine un- überwindlihe Klippe hineinbringen; man verwickelt das Gesey und verstößt gegen alle seit 1789 bestchenden Grundsäße unseres öffentlichen Rechts. Sind die kleinen Seminare aus dem Geseh entfernt, so haben wir auf der einen Seite den Staat, auf der anderen Individuen: der Staat, die Be- dingungen regelnd , unter welchen ein Jeder die durch die Charte sanctio- nicte Unterrichts - Freihcit ausüben kann z die Individuen, diese Bedingun- gen annehmend. Is} das nun nicht der Geist unserer Institutionen seit 1789, daß cs dem Staat gegenüber nur Individuen giebt? Die Zeit der Körperschaften, der Orden, der Congregationen is vorüber, Niemand ver- handelt mehr mit dem Staate wie Macht gegen Machtz_ der Staat stipu- lirt für Jedermann und unter gleichen Bedingungen. So würde es auch mit dem Unterrichtsgeseß stehen, wenn die kleinen Seminarien feinen Play darin hätten. Mit ihnen aber ändert si<h Alles: wir haben es dann niht mehr mit Fndividuen zu hun, nicht mebr mit Privatrechten , welche dur<h die Charte festgestellt \sindz sondern mit einer mächtigen Körperschaft, dem Klerus; mit einer furcht- baren Hierarchie, dem Episfkopat ; mir ciner organisirten und unabhängigen

Corporation. damit sich nichts darin finde, was außerhal den Staat ist.“

Der Konflikt zwischen dem hofes, Baron Seguier, und den änge ziehen zu wollen.

Deshalb streihe man die Artikel 31 und 32 des Gesehes,

ünf gegen zwei Stimmen entschiede h des Staates steht und gegen L A

dur bloße Königliche Sflaven vom See - Mi- sonderu daß das Kabinet eseß-Entwurf den Kam- als unmittelbare Folge Projektes nach si. Jn gen Vorkehrungen ge- Wunsche der Kom re<hen und einen besonderen welcher unter Mitwirkung der

Pairs - Kammer hat mit f die Regierung nicht das Recht habe, nanz die zur stufenweisen Emancipation der nister beabsihtigten Maßregeln zu ergreifen, darüber einen besonderen G Diese Entscheidung zieht fraglihen Emancipations- hat das Kabinet die nöthi nächsten Session dem

Präsidenten des Königlichen Gerichts- Advokaten dieses Tribunals scheint

Keiner von beiden Theilen macht Bekanntlich rührt das Zerwürfniß von einem ( er den Leichtsinn und die Ge= sprah, womit der Advokaten - Beruf oft ausgeübt and der ganze Advokatenstand sih verleßt und Der Präsident aber sah in hteten Schreiben einen Verstoß gegen die amtliche esselben wurden vor den Gerichtshof ge- Ausspruch, daß in Betracht der Unge= Weges, den die Mitglieder des ih über Worte zu beklagen, die en würden und denen man einen s um so ungeziemender sei, als die r Richterstand stets dem Advoka=- shof das Schrei-

gehalten bleibe, mern vorzulegen, die Verwerfung des dieser Vorausseßung troffen, um Anfangs der mission der Pairs-Kammer zu entfsp sez-Entwurf in Bereitschaft zu halten, Kammern zur Ausführung kommen soll.

Unterdessen hat der See- Minister, leuchten, gestern unter dem Titel: du Patronage des Escl unter die Mitglieder beider K geht hervor, daß die Zahl nommenen Emancipationsfälle merfli<h im Steigen b Administrations - Pflanzer zur al

sih in die L Miene zum Nachgeben. Tadel her, den H wissenlosigkeit aus Hierdurch f forderte eine genugthuende Erklärung.

derr von Seguier üb

dem an ihn geri Disziplin, die Unterzeichner d laden, und dieser fällte den bührlihkeit und Unehrerbietigfeit des Advokatenstandes eingeschlagen, um | dem Chef ihrer Compagnie zugeschrieb irrigen Sinn beigelegt, ein Verfahren, da Zeugnisse der Achtung tenstande gezollt habe, ben unterdrü>t, gegen die nachrihtigung erkannt und sie in di fenntnisses verurtheilt hc Rath ves Advokatenstan legen, scine Entlassung werfen. Diese sind bereits auf mor felt nicht, daß sie wiede gleih wollen die Advokaten, bildeten, jeder für si< dur ein Cass des Königlichen Gerichtshofes protestiren , Cassationshofes haben ihren Amtsgenossen welche angenommen wurde.

igern si, vo Es hatte sich d

um die Frage bej nExposé général des Résultats en 668 Seiten starken Quartband ammern vertheilen lassen. Aus demselben der freiwillig von den Pflanzern vorge in den französischen Kolonicen seit 18:30 daß man durh gut berechnete Widerstand von Seiten der stufenweisen Emancipation wird gelangen Jahre 1830 bis zum 1, Januar <t weniger als 42,059 Sklaven emanzipirt, 12,528 auf Guadeloupe, 4689 auf die Jnsel Bour lishe Bildung die Sklaven auf die Emancipa See - Minister seit dem Jahre 1841 den den französishen Kolonicen den chrétienne anvertraut, wel<he gegenwärtig in allen wihtigen Punkten der Antillen Schulen besißen, Auch für die weibliche Erziehung ist bereits die Schwestern der Congregation f den Antillen eine Menge Schulen, deren Zah! Eben so erfreulich sind die Resultate in Betreff Dank den Bemühungen immer mehr Neigung zur Schließung hre Grundlage der projektirten emerkt zum Schluß in dem , daß die Emancipation der Sklaven günstigen Auspizien geschieht, darf, eine Reform in Aus-= von der Humanität als von

vorlägen, welche de

- in Betracht dessen der Gericht 21 Unterzeichner desselben die Strafe der e Kosten der Vorladung und des Er= dessen beschloß der Dis des, Herr Chaix d’Estange und seine 2 einzureichen und si< neuen Wahlen zu unter» gen ausgeschrieben, i

egriffen ist, ln beinahe ohne

1844 wurden in den

französischen Ko davon fommen 22,914 1928 auf das französ Um durch mora tion vorzubereiten, Primär= Unterricht aus {rères de la doctrine

auf Martinique, ishe Guyana und und man Zzwetl- Mitglieder fallen werden. Zu- welhe den bisherigen Disziplinar = ationsgesuh gegen den Ausspruch und die Advokaten des hierbei ihre Unterstüßung Die Advokaten des König= bevor diese

r auf dieselben fogenannten

die zahlreich añgedolèn; besucht werden. lihen Gerichtshofes we Differenz nicht Präsident wolle bei Erö jenes Disziplinar-Erkenntnisses einige geschah dies nicht. des Minimums der

(S ofe ho r diesem zu plaidiren, de St, Joleph de as Gerücht verbreitet, der n Sißung nah Publication orte sagenz indeß das Erkenutniß die Anwendung

Cluny unterhalten au sih tägli ver1 der religiösen C der Seelsorger und Missionaire, ordentlicher Ehen zeigen, welhe die wa Emancipation bilden. erwähnten „„ExposÉé in den franzö

erledigt ist. sid ffnung der nächste | Hesittung der Sklaven, die, versöhnende W ( Uebrigens war d Disziplinar - Strafe. Der See-Minister b Heute wurde in der Deputirten-= dentlichen Kredite für das Ma= esez-Entwurf abgestimmt, für das Geseß stimmen 190, gegen Es wird nun zur geschritten, und zwar über die Aus= ebt seine Meinung zu erkennen Veränderungen, über die See- wischen den Rüstungen an Er dringt auf Förderung der Ordonnanzen Anzahl von

u Paris, Kammer zuerst über den die außeror rine-Departement betreffenden G den beträgt 231; as Gese is} also angenommen. Diskussion des Marine-Budgets Der Admiral Leray g1 die im Schifssmaterial vorzune über das Verhältniß z und an Segelschissen. Aufrechthaltung der m Stande der Ausrüstung zu haltende Vermehrung der Zahl der Damp Anwendung der

sishen Kolonieen unter so daß die Regierung nicht länger zögern führung zu bringen, den wahren Jntere/)| Ich glaube, eines in Deutschland so begierig gelesenen betitelt der Ewige Jude, betrisst. soll Herrn von Lamartine zum

welche eben so sehr en der Politik erheischt wird.

Gerüchtes erwähnen zu müssen, welches den Roman des Herrn Eugène Sue, Die eigentlihe Jdee des Romans Urheber haben, welcher während einer Gesandtschaft in Florenz, unter der Restauration in seinen Gedicht des nämlichen Titels verfaßte, cs Papieren vergraben ließ,

der Abstimmen dasselbe 40, d

Jnscription Dampfschiffen

j Mußestunden ein episches - Marine , ßes pisches

aber seit zwanzig Jahren unter feinen

Schiffen und auf jeßt findet er besond Schraube bei Kriegsschiffen. Verwaltung 780,000 Fr. fest, Die Ko duction um 20,000 Fr. Der Marine= um ein Kontroll - Büreau organi Berichterstatters Herrn Bignon wird das Kapitel 5 verlangt 23 Mil- Mannschaften. Besoldung und den Ent=

archimedischeit besuchte und zufälligerweise die Existenz seßt für die Central- beantragt eine Re= agt, er habe die siren zu können.

ers wichtig die

p , Mc \fripte Das 1ste Kapitel Manusfkriptes

von Mäcon ihm erlaubte, ten - Schilderung zu benußen.

die Grund -Jdee davon zu einer Sit Dessenungeachtet hat Herr Cugène Constitutionnel wenigen Tagen einem hiesigen Buch= gen ZUben auf 10 Jahre um uchhändler eine gute Speculation rd die nächste Erfahrung zeigen, denn s werden vor dem Ende des tunde steht der Ewige Jude weit hin von machte, und man begreift dessen gesebtes Urt lig ein Werk als eine außer-

Minister | Ziffer so verlangt, i Aver auf Antrag des Kapitel mit der Reduction angenommen. lionen für Besoldung und Equipirung der tadelt die Ungleichheit in der die zwischen den Offizieren der Landmacht und denen der Der Marine-Minister beruft si auf die beste= an denen er nichts ändern könne, und die beobachtet ' esp e erwiedert, es herrsche sogar Ungleichheit en den Marine-Offizieren selbst, je nach den Corps, denen sie angehó= ette bemerft, der Kaiser von Marokko sei nah dem Völ= e Kosten für die Sce-Expedition zu bezahlen, die er nöthig gemacht habe. Wäre man früher nicht sabe abgegangen, so wi

100,000 Franken erhält, vor händler das Eigenthum des Ewi 50,000 Gr. machte, wi Bände des neuesten Roman Dru> erscheinen. ter den Erwartungen, faum in Paris, wie das de zum Sprüchwort gel ordentliche {literarische nux die unreife Fruch

Großbritanien und Irland.

Unterhaus. Sibßung vom 11, Julia Die gierung, welche zum zweitenm Man erhob von Seiten der das Einmischen der Re- in den Theo- , daß man zuleßt die Eisen-= der Legislatur sehen wollte. der Legislatur nichts

O Der D Lespinasse die vier ersten schädigungen, Seemacht herrsche. henden Verordnungen, würden. Herr von Lespinass

Bis zur S die man sih da uts<he Publikum, vorden is, so vorei Erscheinung begrüßen ronite, das t einer Geldspeculation ist.

Zta Ati o ren. Herr Lh erb im Gruide ferre<hte gehalten, di

von diesem Grund= irde Frankrei eine Summe von nahe an 76 Millionen von Spanien, Griechenland und Mexiko Der Marine-M inister erwiederte, die Expedition nah Marokko j vermehrten Kosten verursacht, Es habe hingereicht, 3 Linienschiffe von der Flotte zu entsenden, / verlängere sih die Expedition, würde cine Uebereinkunft zu eh Das Kapitel wird angenommen.

Jn der Pairs-Ka über die Eisenbahn von P erklärt sich -gegen die gleichzeitige Ausführung linien und macht Cinwände gegen die Art, Lande vertheilt habe, von der Regierung befolgten das System der gleichzeitigen

© Paris, 11. Juli. wurfes über die Sklaven - Emancipation

; f Debatte über En, die Eisenbahn=- Bill der Re werden sollte, wurde heute f Opposition die gierung in die Eiscnb rieen der Speculations-= bahnen gänzlich Die Eisenbahnen, und erwarten deshalb geschaffen, hängen von sich Sir Rob. Peel widerlegte Hinweis auf die Eisenbahnen ohne den Schi noch fortbestehen könntenz stehung erleichtert und da Linien ihrem Untergange vorgebe rung, welhe immer bestanden,

habe bis jeßt feine Z hit bekannten Argumente gegen

ahn-Judustrie und verwi>elte sich Freiheit dergestalt unabhängig selbst von

wurde behauptet, verdanken auch nichts von derselben; sie haben \ selbst ab und bestehen durch sih selbst, solche Behauptungen durch den einfachen 4 unter denen gerade die F Kollegen das Gutachten abgeben. der entstanden wären, Ÿ das Expropriations-Gescß habe ihre Ent= | s ihnen bewilligte Monopol auf bestimmten j Die Einmischung der Regie-

müsse aber gegenwärtig zu Gunsten

t Käme es zum Kriege, dann ändere sich die Sache, und man renvoller Erledigung der Sache treffen.

wurde die Diskussion des Gesehes aris nach Lyon fortgeseßt. Graf Daru mehrerer Eisenbahn= an die Bahnen im nnern vertheidigt den Gang und Baron Charles Dupin

Ausführung der verschiedenen Bahnen.

Die mit der Prüfung des Geseß-Ent= beauftragte Kommission der

bestehenden Verhältnisse,

av N tr s Of Der Minister des Z 1H der Legislatur we

fallen Alle, sobald die Hostie naht, so andächtig auf ihr Knie nieder , die Mönche und Priester murweln und bcten so ehrbar aus ihrem Brevier, daß man überzeugt wird, es is bei der Sache doch wirklih Andacht, Auch von dem Feste des h. Antonius von Padua es is am 13ten d. M., wes- halb der vielangerufene Heilige in Schwüren und Flüchen stets S, Antonio alli tredici zum Unterschied von S, Antonio alli dicci sette, dessen Fest am 17, Januar is, genannt wird auch von diesem Feste, das unten am Kapitol in der Pedacchia mit Zllumination und Feuerwerk gefeiert wurde, wäre zu erzählen, aber ih habe von fir<li<en Dingen und Volksfesten, wie sie hier fast immer Hand in Hand gehen, Jhnen hon öfters erzählt, und ich crinnere mich, daß Sie auch über das Kunstleben Roms gern einige Nachrichten haben wollten. So fern Rom auch jeyt von der Bedeutung is, welche es meist für die bildenden Künste hatte, so bildet es doch immer noch einen der bedeu- tendsten Mittelpunkte für die Künstler, und wie das Jnteresse für artistische Gegenstände hier vou allen Seiten mehr angeregt wird, als wohl an irgend einem anderen Orte, durch die Eindrücke, welche die erhabensten und voll- eudetsten Werke vergangener Zeiten unmittelbar ausüben , so kehrt es \ih auch natürlich hier mehr wie anderswo der Kunst der Gegenwart zu, und 10a möchte cs cinen unterrichteten Fremden oder Einheimischen hier geben, R mit Künstlern in näherer oder fernerer Berührung stände. Bei G edem is es doch schr {<wer, ein Bild des hicsigen Kunstlebens zu geben, die Pes g haben zu wenig eine gemeinsame ichtung, D beser, Tiemlidh s sich hier, wie in jeder anderen Beziehung, so auch eigt fi L Na Via T von einander, und selbs innerhalb derselben Nation Isen L e Absonderung der einzelnen Kräfte, daß ein Zusammen- Pian f Oegattigen Erscheinungen fast unmöglich wird, Die Pro- hauern, die in a A in e großen Zahl von Malern und Bild- leicht, Alles zu , nicht eben bedeutend, und doch is es nicht

selbs nur, et N Aa Pi gétduinen, denn wer möchte und wer fönute

; i: | Zeit zu vergeuden Ateliers hindurhkommen, die über den weiten Boten Ñoms erfreut lle

en? Zwar werden vóstab der Beurtheiluate ungen veranstaltet, aber wer nah diesen den

legen. Denn die Ausste ume, Ae würde einen KngaRgen an-

für die Schüler derselben bestimmt, und Wle Crvosition welche b, án

der Porta del Popolo stattfindet, dient mehr dazu, Künstler, deren Ruf no<h nit fest begründet ist , einem größeren Publikum bekannt zu machen, als daß sie allgemein und namentlich von den bedeutenderen Männern des Fachs benuyt würde,

Unter solhen Umständen habe ih auh nur Dies und Jenes gesehen, bei weitem nicht Alles, nicht Name und Bedeutung des Künstlers leiteten mich, sondern Gunst des Augenbli>ks und oft zufällige persönliche Bekaunt- schast, wobei ih denn freilich vorzugsweise zu unseren Landêleuten gerieth, Daß ich so gerade das Bessere sah, wage ih, ohne Furcht, eines engherzi- gen Paiciotismus beshuldigt zu werden, zu behaupten, aber ich mag auch viel Gutes nicht gesehen haben. Und nun, che ih mit Jhnen von Einzel- heiten spreche, erlauben Sie mir no< die Bemerkung, daß ich von diesen Dingen als Laie rede, daß ih ohne Gunst und Mißgunst nur erzähle, was ih geschen und wie {h es geschen habe. H 5

Das Bedeutendste, was ín diesem Winter hier in fünstlerisher Bezie- hung geleistet ist, sind unfehlbar die Zeichnungen zu den Fresfken, welche einst den Campo santo in Berlin \<hmü>en sellen. Cornelius hat hier die größte Anerkennung für diese Arbeiten gewonnen, welche sich eben so sehr durch klare Disposition im Großen, wie dur sinnreiche Ausführung im Einzelnen auszeichnen, und Sie werden nun wohl Gelegenheit haben, si< selbst an diesen Zeichnungen zu erfreuen, Over- be>, der Cornelius geistesverwandte und do<h von ihm so ver- schiedene Meister, hat ebenfalls nicht gefeiert, Der Kreis seiner wunderschönen Darstellungen aus der Geschichte des neuen Testaments is immer größer geworden, und ih habe zwei neue Zeichnungen hier selbst entstehen sehen, eine die Grablegung Christi darstellend, die andere die Pa- rabel von den zehn Jungsrauen, Man kann sich nichts Anmuthigeres, Lieblicheres denken, als besonders dicses leyte Bild, Jm Vordergrunde desselben sicht man die fünf thörichten Jungfrauen vor dem geschlossenen Portal eines stattlichen Gebäudes eingeschlafen, die klugen wenden ihnen den Rücken und warten mit brennenden Lampen an der Brücke, welche in der Mitte sichtbar wird, zwei Städte verbindend, welche in ihrer Architektur deutlich an Rom erinnern, auf dieser Brücke erscheint der Bräutigam mit der Braut, umgeben vom Gefolge der Hochzeitsgäste, unter dem Bogen der Brü>ke hindur sicht man den Fluß hinauf, der an den Mauern der Städte hinfließt, Das Ganze is so gefällig und natürlich, daß man

Gegenstände auf der Ausstellung Das eine von Blaas, harina von Engeln durch die eise, doch sonst

Unter den Darstellungen biblischer habe i< nur zwei be einem Tyroler, die L Luft geführt darstellend,

und doch soll, wie mir versichert wird, Der Katholizismus is in den gam kommt über die Brücke frauen aber, und damit Thüre des Hauses cingeschlafen, die und wo sie no<h den Bräutigam zum Doch wie dem auch sein mag,

an ein Symbolisiren gar nicht denkt, das Bild recht eigentlih ausgelegt werden. 1 Jungfrauen dargestellt, d. i. die Tradition, die thörichten Jung Protestantismus gemeint, sind vor der ihnen verschlossen ift, warten, während dieser {hon heimfehrt, künstlerische Eindruck, den die Darstellung hervorbringt, zeichnung Overbeck's is allen frühere > macht unter diesen besor Auffassung neu, cene des Mordes sowohl hat sich sondern die Klage der Mütter, wie und wie dazu auch die Schriststelle

Jn der That is dem und es soll auch bereits

die hervorstachen. eiche der heiligen Kat obwohl strenger in katholischer W entsprechend, das andere stellte die drei Männer im feurigen der in den ersten Zeiten der christlichen Kirche 1 Jn den Katakomben finden während mir durchaus keine Darstellung aus ie in Nede stehende. Das Bild is mit dem ffenbar nah sehr gewissenhaften S erständlich ; in der Mitte der Ofen, in dessen hüt von dem Engel, der in himm- hon nach allen Sei- lken sich ergießen, is rings von der Menge schäftigt ist, theils unter der das Ercigniß anschaut,

und der Bräuti

Jahren in Berlin fahen z Ofen dar, ein Gegenstand,

eben so häufig als jeyt selten wir ihn sehr oft wiederholt, neuerer Zeit bekannt

größten Fleiße und o Composition is klar und v Gluthen die drei Jüngli lischer Glorie erscheint ; ten die Flammen und Dampfwo die theils die Flammen zu schüren be verschiedenartigsten Gemüthsbewegung hervorquellenden und Entseyen König die Aufmeiksamfkeit auf sich, cine ten Stellung mir am wenigsten gefällt. auf Bestellung der K auch auf der nächsten der sich früher der mir auc deshalb Gelegenheit, uns menschl \{<en Zug sehen, bedient, um da

Ausgange er- ist rein und unge- gewählt wurde. n würdig an die 1ders der Mord so oft dieser Ge-

trübt, und diese neue { Seite zu seßen, Großen Eindru der Kinder zu Bethlchemz es erscheint die genstand auch dargestellt ist. der Künstler zum Vorwurf genommen, es seiner Natur mehr angemessen ist, 17, 18 bestimmten

and vortrefflich gelungen,

uftrag an ihn ergangen sein, diese Composition in

tudien gemalt; die Nicht die S nge knieen, ge

der Ofen, über dessen Rand Ev, Mathäi 2, Anlaß bietet. Künstler dieser Gegenst von Berlin aus der A einem Oelbilde auszuführen. Auffällig i}, selben Gegenst des Ganzen, selb Hauser nimmt für seinen Kar äter dur<h den Beifall, den

besonders der Figur, dic in ihrer etwas gespreiz- Der Maler dieses Bildes, das geführt wurde und das Sie länder A. Heubel, Das Bild scheint weil der Maler, trop manchex und die ganze Scene man fann darin einen protestanti- holizismus sich o oft aller Mittel 3 Heilige in das Gebiet des Uebernatürlichen hineinzu-

daß noch ein anderer Künstler, im Vordergrund

n sehr ähnlicher Weise behandelt hat. st die theilweise Anordnung des Einzelnen entspricht sich. ton díe Priorität in Anspruch, wurde aber erst 1 Overbe>'s Zeichnung fand, zu einer größeren seines ersten Entwurfs, etwa in Größe und <la<t von Kaulbach entsprechend,

Hauser aus Basel, den- Die Auffassung

aiserin von Rußland aus Ausstellung sehen werden, ist ein Lief Schule angeschlossen hat. Beachtung zu verdienen, arbot, aller Unnatur auswich, ih nahe zu bringen suchte, moderne Kat

Manier dem Bilde angetrieben, Der Wett- [ ( Overbe> gab frischen Muth zu dieser Arbeit, die beinahe Sie wahrscheinlich im Herbst in Berlin sehen werden. Zeit in Frankrei gelebt und i scheint mir aber wenig von französi gen zu sein, man bemerk

Hauser hat längere Namen gemacht, es ns übergegan-

< dort einen guten scher Manier in seine Ku t nur das Streben nah wahre dru> der Jdee, und in der Färbung isst er frei vor Seine Klage der Weiber zu Bethlehem \{< Bilder, die ih in Rom gesehen, auch ein anderes Bild, die arme Witiwe am Gotteskasten , wün

on diesem Fehler scheint mir auch cin Bild Künstlers, Flaay aus dem Vorarlberg, nislaus dargestellt , Die Vision

die Wirklichkeit wird so zum

eines sonst gewiß ver- Er hat den mit dem Kinde glänzenden “Farben im Jesuitenro> verschwindet fast dagegen ; Schein und die Vision bleibt Wahrheit, Ein

ller Uebertreibung, ines der gelungensten von Hauser begonnenes ste ih bald vollendet

dem die Madonna

heiligen Sta hervorstehenden,

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des Publikums geschehen. Der Premier - Minister widerlegte noch andere Einsprüche der oppositionellen Mitglieder Bright, Col quhoun, Gisborne U- A. durch folgende Argumeute , die zugleich das Prinzip der Bill noch näher darlegen : :

„Man behauptet ferner, in der Freigebung der Konkurrenz liege die größte Sicherheit gegen die Benachtheiligung des Publikums; aber ich fürchte, in diesen Dingen macht eine Gewalt sich geltend, welche der be rathende Geist des Hauses der Gemeinen uicht zu überschauen vermag, und eine furhtbare Vereinbarung an Jutere)jen durfte es unmöglich machen, der Konkurrenz cinen Erfolg zu sichern. Jch kenne keine besser geleitete Cisen- bahn-Gesellschaft als die London-Birminghamer; aber i< muß zugleih ge- s)tchen, daß diese Gesellschast 1m Besiye eines Monopols gegen alle ande ren Parteien is, Es steht fest, day wenn nicht das Parlament cinschreitet, den Monopolen der Eisenbahn Grsellschasten keine Schranke entgegentritt, Unter solben Umständen halte i< es [Ux rathsam, daß das Parlament einige Vorkehrungen dagegen treffe; doch rathe ih keinesweges zu dem un- mittelbaren Ankauf der Eisenbahnen oder zur Uebertragung itrer Verwal- tung auf die Regierung. Dies is au<h nicht der Zweck dex vorliegenden Bill, Dieser Zwe> besteht vielmehr darin, der Legislatur die Kompetenz beizulegen, vermöge welcher dieselbe die von jeyt ab ertheilten Pii vilegien der Eisenbahn Gesellschaften nah Verlauf einer bestimmten Zeit einer Revision und demnächstigen Abänderung unterwerfen darf, Dies ist derselbe Grundsaß, nah welhem wir der Bank von England und der ostindischen Compagnie gegenüber verfahren, indem wir sie auf bestimmte Zeit mit gewissen Gewalten beklciden, welche das Parlament nach Berlauf dieser Zeit einer neuen Prüfung unterwirft. Die Frage also stellt sich so: sollen wir den neuen Eisenbahn-Compagnieen ein ewiges und unbeschränftes Monopol ertheilen, oder sollen wir uns das Necht vorbehalten, die Gewalten, mit welchen wir sie ausrüsten, später von Neuem zu prüfen? Zu dem Leßteren soll die vorliegende Bill uns ermäch- tigen. (Der Minister wiederholt nun die schon erörterte Bestimmung de1 Bill, welche zum Ankauf und zur Beaufsichtigung von Eisenbahnen ermäch tigt.) So viel von diesem Theile der Bill. Jh muß gestehen, daß ich dic haufige Ausübung der darin ertheilten Gewalt nicht wünsche, aber doch die Einrückung dieser Bestimmung in die Bill als ein Mittel gegen den Miß brauch und für die Sicherstellung der öffentlichen Jnteressen fordere, as die übrigen Bestimmungen der Bill betrifft, so wird sie Jedermann für vernünfiig und gerecht halten, h erwähne nur die Verbindlichkeit der Eisenbahn-Gesellschaften, Briefe auf gewissen Bahnen mitzunehmen und Militair - Kommandos oder Waffen zua befördern. Es is dies cine gerechte Abgabe, welche die Gesellschaften für den öffentlichen Schuß, und die Er laubniß, alles Privat - Eigenthum zu ihren Gunsten sich nußbar zu machen, an den Staat entrichten, Ju Hinsicht auf die Beförderung der armen Volksklassen muß ich sagen, daß dies ein geeigneter Gegenstand für die Er- örterung des Parlaments ist. Derselbe hat auch in fremden Ländern die besondere Ausmerksamkeit der Gesetzgebung auf sich gezogen, und in Frank reih hat die Deputirten-Kammer den Vorschlag ihrer Kommission angenom men, die Herstellung bede>ter Wagen Z3ter Klasse den Gesellschaften zur Bedingung zu stellen, Die Regierungen Deutschlands haben gleichfalls ofene Wagen verboten und die Verträge zwischen den ver|chiedencn Staa- ten, zur Ausdchnung und Vereinigung ihrer respektiven Bahnlinien stipuliren, daß die Passagiere der 3ten Klasse in bede>ien Wagen befördert weiden sollen.“

Der Minister erklärte zum Schluß noh alle Besorgnisse, als würde in Folge dieser Bill der Eifer für Anlegung neuer Eisenbahnen erkalten, für ungegründet und erwies dies aus dem Umfange des Ka pitals, welches seit dem Erscheinen des dritten Comité=Berichts , auf Grund dessen die Bill eingebracht ist, in neu projektirten Eisenbahnen an- gelegt worden sei. Dieser Bericht sci am 1. April d. J. gedruckt worden und habe nicht verhindert, daß seitdem 30 neue Eisenbahnen zu einem Betrage von 24,220,000 Pfd. projektirt worden wären.

Das Haus theilte sich hierauf über den Antrag, die Bill zur zweiten Lesung zuzulassen, Es stimmten dafür 186, dagegen 984 die Bill ist demnach mit einer Majorität von $88 Stimmen dem Prinzip nach gebilligt.

Jm Oberhause nahm Lord Powis seine Bill gegen die Vereinigung der beiden walliser Bisthümer St, Asaph und Bangor zurück, weil nach der leßten Erklärung des Herzogs von Wellington es ihm s{<wer werden dürfte, sie durhzuseßen. Die übrigen Ge- shäfte des Hauses waren von keinem Belang.

Gestern beschäftigte si< das Haus mit der Bill wegen Aufhe= bung des Klagerechts aus Schulden, welche dur<h Wetten bei Pferde- rennen und anderen Spielen entstanden sind. Die Bill passirte das General-Comité.

Loudou, 12. Juli, Jhre Königliche Hoheit die Herzogin von Kent i} vorgestern, von Ostende kommend, in Woolwich gelandet.

Das Oberhaus hat seine Verhandlungen über das von O'’Connuell und dessen Genossen eingelegte Cassations-Gesuch vorgestern beendet, und die Sache steht zum Spruche, Da indeß der Lord =- Kanzler im Namen der Justiz = Lords noch das Gutachten der zwölf Großrichter von England einholen muß und dieserhalb elf dur<h die Verhandlungen angeregte Fragen denselben zur Beantwortung vorgelegt hat, so er- wartet man den Ausspruch des Urtheils erst im Laufe der nächsten Woche. Die Richter haben bereits bis auf den Oberrichter Tindal

die Circuits angetreten. Leßterer wird demnach auh im Namen seiner

Das Paketschiff „Rochester“ bringt New-Yorker Nachrichten vom

493, Juni, Der Kongreß hat sih am 17. Juni vertagt, ohne daß

noch Verhandlungen von Bedeutung vorgekommen sind. Nach Be-

Frihten aus Vera-Cruz vom 4. Juni, welche über New-Orleans ein Fgegangen sind, hatte sich der Oberst Thompson dort auf jemer Rück

M

n idi Bild von Flaah, die Himmelfahrt des heiligen Franziskus sah ich ur angefangen, das Ganze chien mir sich aber allzujehr in alt hergebrachter Weise zu halten, oben Christus, die Madonna und Engel den Heiligen empfangend, inmitten der Heilige emporschwebend, und unten einige ihm näher verbundene nachgekommene Heilige zu ihm emporschauend. Ein Lands- mann und Schüler von Flaay is Fink, ein no< ganz junger Mann, aber meines Erachtens ein ausgezcichnetes Talent. Jch fand ihn mit Zu- sammenstellung von Bildern einiger Heiligen für einen Hausaltar beschâf- tigt, die feine andere Verbindung haben, als daß sie alle Patrone dersel- ben Familie sind. Was läßt sich da viel machen und darstellen! Ganz anders tritt das schöne Talent von Fink schon in einem fleinen Bildchen hervor, in dem die heilige Christine und heilige Klara in aufrechter Stel lung, jene mit einem Buche, diese mit der Hostie in der Hand dargestellt sind, zwischen beiden liegt ein junges Mädchen halb auf den Knicen und blift andächtig zu ihnen empor. Eine junge Engländerin, welche von dem Leben dieser beiden Heiligen besonders angezogen war, hatte das Bild be- stellt, und ih glaube, man fonnte ihren Gedanken niht wahrer und schöner ausführen, als es der Künstler gethan hat. Noch bedeutender aber ver- spricht cine Darstellung des Heilandes zu werden, der die Kinder annimmt, welche hoffentli<h bald vollendet sein wird. Die Composition is von der größten Mannigfaltigkeit, und doch fo klar und anschaulich, daß man sie auf den ersten Blick faßt, der Ausdruck der Gesichter is zum Theil unüber- tresflih {<ón und naiv, /

Von R. Leh mann sah ih eine Madonna mit dem Kinde, ganze Fi- guren in Lebensgröße, das Bild ist, wenn ih nicht irre, für eine Kirche in Paris bestimmt, wo der Künstler sich, von Geburt ein Hamburger, durch seine Arbeiten einen guten Namen gemachk hat, Mit richtigem Sinn für die Zusammenstellung der Farben begabt, hat Lehmann ein recht gefälliges Bilv gemalt, aber die Bedeutung, welche die römische Kirche der Madonna beilegt, scheint mir in feiner Weise ausgedrückt, wenn auch noch der Heili- genschein hinzukommt, der dem Bilde noch fehlte, als ih es sah.

Um doch auch einen italienischen Maler zu erwähnen, nenne ih den Cavaliere Pode sti, vielleicht den bedeutendsten und rcnommirtesten jeyt in Romz neben manchen historischen Bildern sah ih in seinem Atelier ein großes Tableau, als Hauptfiguren zwei Heilige darstellend, daun ein Urtheil des Salamon, David zur Harfe singend, einige Madonnen u, \, w, Glän-

um die Antwort der Auträge der Vereinigten Staaten au die Union zu überbringen. lebnend sein und die Einverleibung 14,090 Mann Truppen waren b Militair-Vorräthe aufgehäuft.

fehr nah den Vereinigten Staaten eingeschifft, merifanis<hen Regierung auf die wegen des Anschlusses vou Diese Antwort soll entschieden ab

Vera-Cruz zusammengezogen und große

Dänemark. 12, Juli. Aus Dragoe wird gemeldet, daß meistentheils Linienschiffen , bestehende russi- etwa zwei Meilen südli<h von wie es scheint, Kugeln und da die Li= um dur< Drogden kommen zu von der Station aus Lootsen Die russische Fregatte „Au= rüh na<h England unter

_ Kopenhagen,

eine aus zwölf Schiffen, he Flotte heute in Kjöge=- Bucht, Dragoe, vor Auker gegangen ist, um, andere Armatur an Bord kleinerer Fahrzeuge zu bringen, nienshi}e sonst zu tief gehen würden, Schon gestern hatte man zur Bedienung der Flotte abgesandt. rora“’, von achtzig Kanonen, is Segel gegangen.

Heute is die Versammlung der Provin=

Giborg 9 N Ie 70 zum Präsidenten wurde der Höchst=

Stände eröffnet worden; gerihts-Advokat Brunn gewählt.

Sp Ene n Jn Murcia, Xerez, haben neue Jusurrections-Versuche stattgefunden, die aber m1 der bewaffneten Macht unterdrüct worden sind.

as Regiment „Galicien““ hat heut die Hauptstad das Kavallerie-Regiment „Talavera“’ wird ihm unverzügli beide sollen zu dem gegen Marokko bestimmten Corps stoßen.

Madrid, 0. Cadix und Malaga

t verlassen, und < folgen ;

Eisenbahnen.

AKGeimar, 14. Juli, Statuts für die T wordenen Bedingungen der Betheiligung, ne Dividenden und Verwaltung haben bei timmung hervorgerufen, en zurücstehen, bis den Privat - da der Genuß höherer Dividenden Actien- Ausloosung zu einem 1ortisation, wenn Actien na< dem orgnisse, welche ranlaßt worden, gewissen Termin

Die durch Publication des befannt ge- bst Bestimmungen über den Actionairen eine Actien mit

hüringische Eisenbahn - Gesellschaft

da die Staats =

sehr günstige S Actien 3 proc, Zinsen ge=

ihren Zins währt sind, nächstdem, Hinsicht geschmälert 1 Tilgungs - Fonds nicht die sie später eintreten sollte, -Course stattfände.

vird und von einer Rede i}, folglich die An nur durh Ankauf von Sonach habeu sih die Bes spätete Veröffentlihung des Statuts ve daß die bis zu einem gewesene Abquittirung mehrerer Actien Erleichterung gereichende Modificationen

durch die ver erledigt, und steht zu hoffen, gebotene, bisher nicht üblich auf Einem Schein einige zur

li wird die Zweig-Eisenbahn von K ü- As G Verkehr übergeben.

tände die Regie- Anlegung einer von der Harburg- Magdeburg zu sühren=- Regierung im Inter=

Am Sonntag den A nigszelt nah Schweidniß dem öffentlichen

Wie man vernimmt, haben die hannovershen S rung auf deren Antrag zur Celler Bahn ab in gerader Richtung auf den Eisenbahn ermächtigt, sobald dieses von der esse des Landes für nüßlich erachtet würde. Leipzig- Dresdner Eisenbahn - Gesellschaft lichen General-Versammlung

Das Direktorium der hat die Actionaire zu ciner außerordent 30, Juli eingeladen, um über die Verlängerung der genann- hn bis zur böhmischen Gränze (Dresden-Prag) zu be- Potsdamer Eisenbahn.

In der Woche vom 9, bis incl. den Berlin- Potsdamer Eisenbahn 10,153 Personen,

fuhren auf

Yaudels- und Börsen - Uachrichten. Jn der gestrigen General-Versammlung der hiesigen »rtô - Gesellschaft is der Beschluß gefaßt worden, ‘die Majestät der König für die Ausrüstung und für dic Schifffahrts-Betriebe zwischen rheinischen ewilligt hatte, anzunehmen, und ffnung einer direkten Schif f- Ostsee, unter erheblich günsti- als bei dem früher von hier aus gemachten Versuche, ent-

Köln, 13, Zuli, Damyf - Schleppschifffak Prämien, welche Se. Fahrten dreier zum unmittelbaren und ostsecischen Häfen bestimmten Schiffe b kann demnach für das nächste Jahr der Erö ischen dem Rhein und der O geren Anssichten gegengeschen werden.

21 Amsterdam, 13. A E diese Woche nichts von besonderer dische Staatspapiere zeigte sich b der Jutegrale etwas fester wurden ; als folgt wurde, hme hierbei machte d

An der hiesigen Fonds - Börse hat sich Wichtigkeit ereignet; für allerlei hollän- ( wodurch die Course

diese aber aufhörte und dur<h Aus- wichen dic Preise auf den vorigen ie 3procentige neue Schuld, auf 7435 % herunterging. ben aber gestern mit Mühe zu 615% huld stand auf 100 ito holie einige Tage 96 shappy gingen anfangs um 1 % Auction günsti-

is gestern einige Frage,

bieten weniger Partieen gef Stand zurü z eine Ausna welche stets flau blicb und von 74> erhoben sich von 615 bis 612 %, blie unterzubringen 5 5p vische auf 100 %; 4procentige d Die Actien der Handels - Maak '%,, weil eine abgehaltene Zuder-

rocentige wirkliche zuleßt wieder

höher und erreichten 145

e leisten kann, daran fehlt es

zende, strahlende Bilder, was Pracht der Farb } bleibt dabei doch un-

nicht, das Auge wird geblendet, aber das Gemüth

(Schluß folgt.)

Vermischtes. t unterm 14. Juli folgende itterung zu Anfang Juli“ veröffentlicht: „Seit sich nur wenige bedeutende die sih allemal auf der ten und den Gang der ordentlichen Daher die bisherige außerordentliche Fruchtbarkeit, Witterung kann dieselbe nicht stören, denn der der sie verursachte, wird am 14ten s hwunden sein und ] Er i} aber der größte, der und seine beträchtlichen Wirkungen werden lichen Klimaten auf mannigfaltige Weise der dur<h Verdunstung die Atmosphäre ler Luft und mit einzelnen {önen Tagen Witterung, Aber aus all diesen Un- dem ordentlichen Witterungslaufe einmengen , geht daß die Entstehung großer Sonnenfle>ke den meteo- Aimosphäre in Unordnung bringt ers<hwemmungen und alle anderen nach- i ) Gleichwohl is} nicht rath- llige Unveränderlichkeit auf der Oberfläche

Gruithuisen zu München hc Mittheilung „Ueber die W den drei nächstverflossenen Monaten ereigneten Veränderungen auf der Oberfläche Erde übereinstimmend be! Jahreswitterung störten,

und auch die jeßige nasse ärtige schr große Sonnenflecken , Sonnenrande größtentheils vers zu äußern aufhören.

der Sonne, nerflih mad

d. M. am westlichen hiernach seine Wirkungen sich seit mehreren Jahren zeigte, in den verschiedenen geäußert haben : abkühlte, anderwärts mit \chwü zwischen veränderlicher, beständigkeiten, die sich die Gewißheit hervor, rologischen Chemi Stürme, Hagel, theiligen , sie b am, zu behaupten, der Sonne wi

hier mit Regen,

oft schr übler

smus unserer Negengüsse, Ueb egleitenden Ereignisse verursacht. daß eine inschenswerth wäre.“

ldenburg verlassen, Sein Wirken im .Ammer- Marsch is nicht glüe>klih gewesen,

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Kaplan Seling hat O lande und namentlich in der