1844 / 239 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

die Meisten diese Handlung t sichtbarer Rührung aus Stadt Trier nebst ihren Saarbrüden, Prüm,

Am Vorabend

verkennen is es, Oberamt die

diesem als sachdiénlich ersche!

Großherzogthum Baden. Se. Königl. Hoheit der Groß- erzog von Oldenburg, der am 22. August zum Besuch bei der Grob erzoglichen Familie in Karlsruhe eingetroffen is, wird einige Tage und sodann nah Stuttgart und Darmstadt weiter

ire zurü der Kirch En zweiten -,

Ahrweiler , St. Goar E

in feierliher Proz t und besonders in flegung und

ug si< unter Ge Sänger - Chöre, die Feierlichkeit,

überhaupt eine ausreicht, machen ist die Bewegung 3 1ten bis gegen das E ccidents zur Unter der täglich ft man viele ausländische Geistliche, na aaren aus dem Aus Heute Abend wurde feierlichem Glo>engeläu euze auf weißem Grunde,

den ankommenden Palladium ihrer r kommandirend

n worden. ten Tages theils finden die Pilger in der illiges Unterkommen den Tage zu einer

ale vorgelasse es anberaum nkommend, den Vororten meln sich am kommen n bezeichneten Kirche, von wo aus dann d Gebet nah dem Dom in Bewegung unterstüßen und erhö- fehrenden Pilgern und wo die Rede nicht hren Gefühlen Lust. e versinnbildet im Kleinen die am Jahrhunderts von den hrist- Eroberung Palästina?s unternommenen immer mehr anwahsenden Menge der < deren Aus- lande im kommenden Monate auf dem Hauptthurm te eine große Fahne, aufgepflanzt, welche ilgern das Wünsche meilenweit be- e General des 8ten zten Division, 224 Mann, zuK öl n getheilt, begannen sie an dem eit ihre Uebungen und erwarben Oie Uebungen ge= Sturmlaufen, Springen über d über eine Barrière), theils hohen Stange, - ie uugesähr 38 Fuß hohe an der die Kletterer der * ie Vögel auf die Mauer? rah sein hohes Interesse an dieser Sa ind die Haltung der Turner aus. -Amts=-Zeitung schreibt man n unserer Nähe sei handelt zu werden. Grafen Duchatel, während Se.

daselbst verweilen

ter re<t tüchtige, Es herrscht unter li< ernste Stim sie dur< Gesänge i u nennen; \ nde des 13ten lien Völkern des Heereszüge. Fremden bemer sage bedeutende Sh hierher kommen dürften. der Kathedralkirch mit einem rothen Kr in den Lüsten wallend, Ziel ihrer Reise und das Am 21. August ließ de s sämmtliche Turner der 1 urnen. Jun 14 Abtheilungen Turngeräth zu gleicher 3 l den lauten Beifall des ls mit Gewehr (Klettern, raben, die Schnur, die Namentlich ge 12 Fuß tiefen Graben an d Mauer der Hahnenthorwache gelegt war, Reihe nah hinaufklomme1 \hwangen. Herr von Thile sp Beifall über die Ausführung 1 Frankfurter Ober-Po| aus Koblenz (22. August): tige diplomatishe Geschäfte ver zu dem französishen Minister, Couriere hier durh na< Ems, drei Comiere aus Fraukreih erhalten hatte. Ems. Heute besuchte e die Festungswerke. he auf das Notabilitäten der whiggi Lord Granville, so wie der Sohn des Der Redacteur der Quotidienne,

Er ist mit der Herausgabe eines tion beschäftigt und hat daher welche gus jener Zeit darunter namentlich auch den hiesigen in welchem Hotel der Roman ist vor einigen Tagen in Folge auf der Mosel zu Grunde ge- ls hierselbst auf dem Rheine ein adung von 30 Centnern Traß verun= Prozessionen durh nah Trier zur Sämmtliche Leute, welche bereits nicht genug den ergreifenden Cin- Anblick dieser Reliquie auf die Gemüthsstim- hllosen Gläubigen gemacht habe.“

nern, Gra

X Schwerin | zoglid , gen des Ablebens der Großfürstin Alexandra, Kaiserliche Hoheit, ver- mählten Prinzessin vou Hessen, vom 16ten d. M. an auf vier Wochen in den gewöhnlichen Abstufungen Trauer angelegt.

Armee=-Corp

verschiedenen

Barren un ohne dasselbe, fiel das Klettern an einer die über den | mit einem

1 und si< wie d

nen eben wichs Gestern eilten zwei französische Excellenz Tags vorher Auch Lord Palmerston Se. Herrlichkeit unsere er edle Lord wird si Gut Herrnsheim bei Worms

stischen Partei,

is seit vorgestern in Stadt und besichtigt nach einigen Tagen zum Besu verfügen, wohin ihm mehrere namentli< der frühere Minister Lord Ebrington, folgen werden. Theodor Muret, is gegenwärtig hier. Werkes über die französishe Emigra au in unserer Stadt alle die chichtliches Interesse haben, | „Zu den drei Schweizern spielt, Kaum andes ein Schiff

Orte besucht,

„Clara du Plessis“ des hohen Wasserst gangen, so ist heute Morgen fleineres Fahrzeug mit einer L glüd>t. -— Täglich ziehen jebt hier Verehrung des heiligen Roes, hierher zurüd>gekehrt sín dru> schilder mung der za

sung schon ürde j fennen, daß Pritchard unbesonnen gehandelt, daß er si<_ in Dinge t, die ihn nihts angingen, und daß wir uns mit Recht über u, den der Hibkopf zu beklagen hätten. Frankrei wenn au niht im Wesen, so do in der Form, das Verfahren sei- ner Offiziere desavouiren, Durch diese doppelte Erklärung hofft man die öffentlihe Aufregung auf beiden Seiten des Kanals zu stillen,“ Wenn sogar ein Oppositions - Blatt, wie dieses, sich beshwictigend vernehmen läßt, so ist es kaum nöthig, noch auf die wiederholten friedlihen Versicherungen der ministeriellen Blätter hinzuweisen. Wir furz, daß das Journal des Débats sich heute bitter über die aufregende Tendenz eines Theils der englischen Presse beklagt , namentli< über die Art und Weise, wie das Bombardement von Tanger dort aufgenommen worden, indem uf hinweist, wie die französische Regierung förmlich

Auslaud. Deutsche Bundesstaaten.

erwähnen nur Da in neuerer Zeit man- | ebenfalls sehr laut geworden sind, so hat dur< Erlaß vom 24, Juli , nah vorher den Königlichen Kreis - Regierungen, die bei vorkommenden Gelegenheiten zu richten und bei

Königreich Württemberg. erlei Beschwerden über das Steuer - Kollegium nommener Rücksprache mit - Kommissare aufgefordert, Wirthe und Weinhändler ihr Augenmerk

Weinverfälschung

es zuglei dara und öffentlich er führen gesonnen

faßt, Bis Ende Jul ; drea Noale, 64 pCt. des ganzen Baues fertig, nämlich die beiden Brüeken- enden, der große Stationsplay in der Mitte, drei von den kleineren Plägen, 3 Bogen, Jm kommenden Jahre wird, wie gesagt, das 13 die Gesammtifosten aber werden sich auf 55 Mil- lso auf 1 Million Fr. mehr als die Anschlags-Sunmme,

Arbeit bedeutend erleichtert, Auch arunter i} ein fester, zum Eigentliche Schwierigkeiten erwinden, do<h das Bewun- e der Brücke beträgt ienen nebst Raum

aus zwei festen und 47! Metres breit), einem und bis 40 Metres d 172 M. breit), 36 Pfeilern (9 M.

bogen gebraucht werden kann, was die liegt dieser Schlamm nur 5—6 Fuß tief und d Pilotiren sehr geeigneter seiner Sandboden, sind daher bei dem ganzen Baue nicht zu üb dernswerthe besteht in iner Größe, Die ganze nämlich 3602 Metres und die Breite für Doppel für Fußsteigen Endstücfen (jedes 25 Metres lang Hauytstationsylay in der Mitte (140 Metres lang eit), vier fleineren Zwischenpläßen (104 M, lang un mit diesen Pläyen zusammenhängenden Pfeile breit und 2 M. 12 Centimètres di>) und 40 M. Spannung. An Material sind zu dem g 1) zum Pilotiren und zur Grundlegung 80,06 und 413,000 M, Nostwerk; 2) zum Mauerwerk 4,200,000 große Quader von istrianischem Haustei Cement und Kalk; dann zur Fahrstraße selbst, außer eine Dee von Kies, auf welche die Eisenbahn zu liegen fommt beit wird betrieben dur<h 300 Maurer nebst 400 Handlangern, otiren uud zur Beseitigung des Wassers 2c., : ymiedo Transport der Materialien und Personen dienen 4 Brigantinen, 20 Trabaccoli (Küstensahrzeuge), 20 Prahme und ctwa 50 verde>te und offene Böte, Die Arbeit selbs zuerst wird um den für jeden Pfeiler bestimmien werk eingerammt, gleichsam ein äußerer und innerer Nahmen von hohen pin Pallifaden oder Ständern, und beide dann mit Brettern verschalt z ns wird der Schlammboden aus dem größeren Mittelraum ausgehoben pes en die beiden Rahmen geworfen, wodurch dieser Doppelrahmen fest E genug gemacht wird, um die äußere Wassermasse abzuhalten. Nun Tee andboden im inneren Raume pilotirt, und wenu der Grund die h estigfeit erlangt hat, beginnt der Bau des Pfeilers aus istriani- o u einer Höhe von 2! M. über - über der Obersläche des Wassers, wird zwischen je f Sdiuhîtuin d mit er ein cingetegt der Mitte auf 78 Cemimètres dik, an den Seiten bis zur Höhe wird aber zu unters ewölbmauern abzuhal angebracht , um das Nc Sclaummerde besteh ganze Brücle an beiden und yolirten (strianischen Steinen einge

159 Pfeiler und 14 Werk vollendet werde! lionen Fr, belaufen, a welche auf einen Brüc

9 Metres, Sie besteht

C M: 2n

Sr I ORÓE

rn, 180 isolirten 222 flachen Brückenbogen von anzen Werk erforderlich ; Pfähle von Lärchenholz 21 Mill, Ziegelsteine und n, nebst dem erforderlichen dem erwähnten Schlamm,

E ape

ihr Schluß-Konzert.

phonie von Beethove Kalliwoda u. st. w.

} 200 Stein- hauern, 200 Arbeitern zum Pil und 20 Schmieden, und zum

eschieht in folgender Art:

ret interessant dur aum ein doppeltes Pfah!- N f

Virtuosen des Au verschiedensten Tagesb

austeinen und ahlwerk und %

Pfeiler ferti ne Tel den Enden 4°, M.,

Raum über den Bo Feuchtigkeit von den G in den Hausteinen L durch die aus Kies und

Balustrade aus \

uzzolanerde bis en derselben ein bogen- leihmäßiger, en bedet, um die Ge-

Diese Bogen sind an

Auffassung seine Konzerte von Spohr. er den weiland Geigenderos Paganini, dessen einzigen Schüler er sich nennt, E ima desen phantastische und immense Genialität nicht în glei-

rade eigen ist,

er d A P er, übershwänglicher Phantasie, die tas Regelrechte zuweilen kühn über-

er abzuleiten, das der Schienen eiten mit eiuer

1304

m Verdacht nah vorgängiger Verständigung mit dem

nende Einleitung zu treffen.

Kurfürstenthum Hessen. Die Deutsche Allgemeine Zeitung schreibt aus Kassel, daß dur éine Mittheilung des Re- sidenz - Polizei- Direktors an eine Lesegesellschaft derselben das BVer- bot der Sächsischen Vaterlandsblätter in Kurhessen angezeigt worden sei z \eit etwa einem Jahre war blos der öffentlihe Debit dieser Zeitschrift den Demselben Blatt zu wärtig bestimmte Gehalte aus der Staats-Kasse.

Großherzogthum Hesseu. Der ungeheure Saal des Zeughauses zu Dar zur Aufführung des Jnauguration des L

Buchhandlungen von Polizei wegen untersagt. folge, beziehen die Censoren in Kurhessen gegen-

mstadt, der viele Tausende fassen kann, wird Alexanderfestes von Händel, bei Gelegenheit der

udwigs-Denkmals eingerichtet, Ueber 1000 Sän- ger und Sängerinnen werden mitwirken,

ogthum Nassau. Der französische Minister des Jn- Duchatel, is am 21. August plöglih dur einen Courier von Ems abberufen wordeu und-nah Paris zurüd>gekehrt.

, 23, Aug. Deér Großherzogliche Hof hat we-

Frankreich.

Paris, 22. Aug. Die Anzeichen einer friedlichen Verständi- England mehren sich, selbs der Constitution nel spielt Mal den Gemäßigten, Hure und Besonnenen. Er ver- weist der englischen Presse ihre Leideu]<a}

matischen Unterhandlungen niht störend in den Weg treten; er be» das Ministerium daran zu erinnern, daß es den Kammern ahrung der Ehre Frankreihs werde Rechenschaft abzulegen

Man spricht zu London““, sagt das Organ des Herrn Thiers,

„ins Blaue hinein vo Wir haben von einer li<h vorhauden, als jene Hißköpf stellen und die er mischen. Uebrigen ren lassen. Nicht a solche, die sich nih zu nehmen, um Frankr fanishe Angelegenheit ! 1 mit dem Barbaresken - Fürsten keinen Bruch zwischen Frankreich und England veranlassen wird, troß der übelberathenen Herausforderungen ex londoner Blätter, troy der nicht sehr freundschaftlihen Stel- , welche gewisse englis<he Agenten angenommen, troß der Unziem- lichkeit gewisser Schritte des Besehlshabers der englischen Flotte, troß der unzeitigen Sympathieen, welhe man zu Gibraltar sür Tanger

Und nach sehr glaubwürdigen Gerüchten würde die otahei=- Angelegenheit eben so wenig Ursach? zu einem Bruch beiden Regierungen hätten si über ihre Löü-

chaftlichkeit und will den diplo-

n einer angeblichen Kriegspartei in Frankreich. solhen noch nichts bemerkt; wäre sie aber wirk-

so könnte sie keine nüßlicheren Bundesgenossen finden, e jenseit des Kanals, welche die Thatsachen gewissenlos ent- bitterndsten Aufreizungen in ihre friedlihen Betheurungen s muß man der englis )

lle Blätter stimmen in diesen Ton ein, es giebt auch t verpflichtet glauben, zu Entstellungen ihre Zuflucht

en Presse Gerechtigkeit widerfah-

eih nur beleidigen zu können. Was die marokt- betrifft, so glauben wir, daß unsere Differenz

ziemlih verständigt. England würde aner-

,

< aber würde seinerseits,

klärt habe, daß sie nur einen Vertheidigungskrieg zu sei und ihren Besißungen in Afrika auch nicht einen

i waren, nah dem Berichte des Bau-Jngenieurs An-

fenplan von geringerer Breite R: berech- (A, 3)

Vermischtes.

Potsdam. Unsere philharmonische Gesellschast gab am 22sten Mehrere shäyenswerthe Künstler aus Berlin wirkten darin mit, Von Justrumentalsachen wurden ausgeführt: die C dur-Sym- n, die Ouvertüre zu Don Juan, eine Ouvertüre von Herr Bouillon, jeßt als Helden - Tenor ans Hof- Theater zu Deßau berufen , erfreute das glänzende Auditorium unter An- derem durch den Vortrag zweier Wanderlieder : „Abschied und Wiedersehen“ von Julius Weiß. beginnenden Musik-Ausführungen der philharmonischen Gesellschaft entgegen,

Die leyt verflossene musikalische Saison Londons ward < das gleichzeitige Auftreten mehrerer berühmter Violin- slandes, als eines Sivori, Ernst, Pott, Joachim 2e. Die lätter lieferten besondere Kritiken, woraus hier eine summarische Mittheilung erfolgt, die die deutshe Musikwelt interessiren

tit Vergnügen schen wir den im Winter wicder

Sivori is ein hervorragendes Talent, besigt bewundernswürdi e Tech- nik, die die größten Schwierigkeiten mit Paganinischer Leichtigkeit und Kühnheit überwindet, obwohl nicht gut geheißen wird, daß er meist solche Vorträge wählt, die wohl den Kritiker beid j 1 aber doch das Herz nicht recht erwärmen und leiht ins Unschöne ausarten, vollendeter Technik und mit gleicher Treue spielt er nicht sondern auch sremde Compositionen und befundet tiese s Gegenstandes, was sich herrlich erwies z, B. in dem Sten

äftigen, momentane Bewunderung erregen,

Jn der Kräftigkeit (strength) des Tons übertrifft

Scine Compositionen zeugen jedo von \chöpferi-

Ern hat im Charakter seines Spiels Einzelnes ihm ähnlich und hat im: Allgemeinen ein deut s =itoli änis<es Spiel, D die Anmuth

Matrosen \{<wer ver- aber außer Lebensge=- ffe am 9ten zu 45ten troß des Feiertags li> unterbrochen. ir die Flotte des igt. Eine vom Ma- \{he Depesche schrieb dort eingetroffene Dieselbe wird von 100 Kanonen, Deschenes sih be- lih mit dem „Montezuma““ Das Dampf= ustructionen zum Beginn braht hatte, war am Îten und hat am 10ten Depeschen des mma Gasauat, wo cs

n wiederholten Erklä- ¡(geben die englischen ißnahme Marofkko's t, sehr wohlfeilen Es fleidet \<{le<t,

niß ih geseßt hat! nicht erobern , englischen Presse was im fran- wir verlören er jedenfalls geht re Finanzen Wir wissen

so heraus: zwei Schiffsjungen getödtet, zwei ) ann kampfunfähig gemacht, Die Verwundeten sind auf einem Zu Toulon wurde am feinen Augenb bedürfnissen aller Art fi „Égerie“ beshäft ngetroffene telegraphi

Zollbreit Landes hinzufü en gegenüber““, ruft das genannte Blätter sih die Mühe, von Seiten Frankreihs zu pr Kaufs si< muthig und ent Frankrei<h Gränzen freïíem Willen

gen wolle. „Und sol e wundet, dreißig M gegen jede dauernde Be big {lossen zeigen!

obne Jemandes Erlaub Die französishe Regierung will Marokko

will Algier für ihre Zwe>ke dienlich se zösishen Afrika geschieht, h dort nur Zeit, Mannschaft und Geld, das nur uns an, und diese Theilnahme, die man zu bezèigen beliebt, maht auf uns sehr nicht, was England mit Algerien gethan aber wir haben es, und sende von Mens

versichert heute das Jo ur- ichts weiter über die dor- ß des Publifu

Cadix eingetroffeu. die Thätigkeit im Arsenale mit Einschiffung von Kriegs Prinzen an Bord der Last-Korvette rine-Minister an jenem Tage ei vor, aufs \leunigste die erst Dampf =- Fregatte „, Tunis berühren, um den das jeßt bei der Division des Admirals findet, den Befehl zu überbringen, unverzüg zu der Division des Prinzen von Joinville {<hiff „Etna““, welhes dem Prinzen die der Feindseligkeiten am von Gibraltar wieder abgefahren Prinzen für den Marschall Bugeaud zu Ds\che das Dampfschiff „Euphrat“ vorfand, abgeg

An der Treulosigkeit des Kaisers vo mehr möglich. Die an ihn gesendeten eur wih ihnen aus, und es eit, wo der maroff

seit wenigen Tagen ‘“ abgehen zu lassen, 1 Linienschiffe „Jusflexible““

behaupten, Es mag der inen, den Werth von dem, erabzuseßen und zu sa

Möglichz a

Montezuma

wenig Eindru>. aben würde, hätte e den im nöthigen Fall hen daran wenden, um

selbe gehabt; 5ten Abends über Millionen ausgeben und Tau es uns zu erhalten.“ Die Nachrichten aus Afrika betreffend, nal des Débats, daß die Regierung n , als was zur K ville habe am 8, August Cadix Mogador eingeschla erforderli \ci, Depesche brauch so werde man ine Nachrichten von ß sie für die

Marokko i} kein Zweifel päischen Unterhändler ließ er is jeßt unter Anderem au anische Chef Si Hamida, Sultans au der Gränze eingetroffen war, Innere verwiesen worden, Abd el Kader

1nd dem östlichen Theile die unter allen Klassen der Gegend von Blidah

1ms gebracht der verlassen Berechune man er Stadt zu gelangen, zurü> nach Regierung vor sischen Ge-

tigen Vorgänge wisse worden. Prinz Join und die Richtung nah nur die Zeit, die dazu und die, welche eine Frankreich zu drei bis vier

nicht vor si, gewiß, daß zu derselben Z der vor dem Sohne des ankündigte, der Emir sei ins im moroffanishen Lager si< befand.

Nach den neuesten Berichten aus Algier 1 der Regentschaft herrschten dort Krankheiten, der Einwohner, namentli<h zu Buffarik, in und in den neu angelegten Dörfern Staueli und anderen, griffen. Auch war die öffentlihe Sicherheit dur zahlreihe Mord- thaten gefährdet.

Ein Gerücht des Marschalls Bugeau General-Gouverneur , Kriegs - Minister erseßen würde, Haltlosigkeit dieses Gerüchts hinzuw bli>. Denn so lange der der Marschall nicht abberu \<lusse des Minister-Präsid weist sih als grundlos.

e, um von dort sehen, daß die dem franzs Schwankungen in den tlichen Meinung nicht verantwortlich sei. zu Belgien und Sardinie daß das englische n Brüssel am Ab- bereinkfünfte mit dem von Paris zu and erflärt den Verzug, den die Ausführung < jeßt mehr Einwendungen as den Vertrag mit Sar- angt, seine Dauer auf 4 beschränkt mit dieser Mo- beiden Theilen der einmal, welche Ungelegen- ihtungen gegen fremde he man die Kammern Kontrakten eine definitive

Tagen noch ke er erwarten fönn 1 der öffen ndels- Verhältnisse „Es scheint gewiß, das Kabinet vo

Fonds und ir

Ueber die Ha richtet die heutige Presse: Kabinet dazwischengetreten i {luß der erwähnten Ha verhindern. jener Maßregel erheben sollen, dinien betrifft, so hat d solle, statt der in

zu Algier sprah von der demnäcstigen Ersebung d dur den General-Lieutenant Rumigny als während Bugeaud den Marschall Soult als Jh habe kaum nöthig, auf die eisen, wenigstens für den Augen- t beendigt is, wird

Dieser Um at, gegen welche si als vor vierzehn Tagen. je Zoll-Kommisjion bekanntlich verl sem Traktat bestimmten 6 Jahre, binet von Turin sheint unzufrieden tion eines nicht nur unterzeichneten Dies beweist wie s entstehen können, Königliche Unterschrift erhalte: befragt hat, die allein dieser Art von ben können.“

ournal des Aufgabe des Universitä n die Revoluti

Krieg mit Marokko nich fen werden, und was man von dem Ent- enten, jett zurü>zutreten, gesagt hat, er= ) Nach Beendigung des Krieges mit M aber wäre der Eintritt des Marschalls Bugeaud sehr möglich, da dieser si< nah Ruhe sehut und Herr Guizot schon längst die Augen auf den Marschall Bugeaud gerihtet hat, um ihm das Kriegs-Portefeuille zu übergeben,

Jn diesem Augenbli des Ministe

, sondern von ratifizirten V heiten darau Staaten die

wenn Verpfl an Soult's Stelle

Sanction ge

Während das J will, daß es nicht die der Jugend Haß gege Herr Thiers es geradezu Unterricht basirt sein müsse, Revolution zu erfüllen. auf eine Dank-Adresse aus, tuenten wegen seines Berichts richtet haben.

| de is Herr Guizot mit der Reorganisation ) riums der auswärtigen Angelegenheiten beschäftigt. hat eine neue Unter-Direction in demselben errichtet, die aus mit den Angelegenheiten von Amerika si< zu befassen hat, Herr L. de Lavergne is an die Spibe derselben gestellt worden, eine glü>= liche Wahl, da der Ernannte dur<h werthvolle politische und literari- \<e Arbeiten vortheilhaft bekaunt ist. Auf sol<he Weise wird der von dem Minister verlangte und von den Kamn 20,000 Fr. eine sicherlih nubreiche

Es is ein Versuch gemacht w eine Beschlußnahme in Bezug auf di Schule hervorzurufen, gänzlich fehlgeschlagen. Herr Arago im geheim gegeben, die Zöglinge eines vorangegangenen Beschluss er dur< Thatsachen den Beweis liefern zu 1 der Frage durchaus nichts zu Darstellung des seit einigen Vorgegangenen mit, aber d Worte aufgenommen wurden, bei diesem Anlasse nicht von ihre t ist, Nach Herrn d, das Justitut könne sich derartigen Angelegenheit befassen, ut der Regierung in V duell bei derselben sich verwenden dür Als sih dann Herr Arago von unterstüßt sah,

bats do<h wenigstens nur ts- oder Schul-Unter= on einzuflößen, hält der Grundsäße, auf welchen der änglichkeit an die Äntwortschreiben ahl seiner Konsti- seß an ihn ge-

die Jugend mit Anh r spricht dies in einem welche eine große Anz

über das Unterrichtsge lern bewilligte Kredit von

Verwendung finden. orden, von Seiten der Akademie e Verhältnisse der polytechnischen Nachdru>, und is} derselbe Nach den zuverlüssigsten Mittheilungen hat en Comité erklärt: da mehrere Journale an- der polytechnischen Schule hätten sih in Folge es der Akademie aufgclehnt, so glaube nissen, daß dieselbe mit Darauf theilte er eine Tagen in der polytehuishen Schule as kalte Schweigen, mit welhem seine mußte ihm beweisen, daß die Akademie m stets beobachteten Verfahren ab= Arago nahm Baron Thenard das in keiner Weise mit einer aube, daß die Akademi- erbindung ständen, nur indivi- ften, um das Schicksal der Zög- Niemanden, nicht welche, sicherem en beobachteten, erklärte auch Die Akademie ging hierauf der förmlichen Erklärung, daß die statt Protokolle erwähnt werden solle. So die durch ihr Versprehen der Unter- ge vorzugsweise zur Fortseßung eines nublosen Widerstandes zu se Unterstüßung zu verlangen. Das Gerücht von einem neuen Kampfe zwischen 20,000 Mann starken Marokkanern, die rden wären, erhält sih, ja gewinnt ner leichten Verwundung des Mar- Privatbrief noch

Die Flotte des Prinzen von

Paris, 22. Aug. t Mogador eing

muß am 12ten o es die Schwierigk so glaubt man, das Feuer wer eröffnet worden sein.

ampfschiffe „Etna““,

Instructionen Ein unbeschreib

aber mit sehr wenig

etroffen sein, und wenn dieses Ortes erlaubten, dem Geburtstage des Es bestätigt sich vollkommen, daß die das am 5ten von Oran vor Tanger den Prinzen zum B licher Enthusi ben, als dieselben unter ! es lebe der Prinz von sten Stunde dessel- anoniere ziemli<h fest auf ihren Po- Die Zahl der von dem laß geschleuderten fongrevischen Ra- Privatschreiben eines französischen Jemappes“ mißt dem Umstande, daß gen Windes bedeutend hoh ging, {hen Schiffe verhältnißmäßig we- aroffaner wegen der beständig s{wan- cherheit ihre Schüsse auf sie ard‘ hatte in einer halben terie von vier Kanonen gänz= lust der Franzosen an Leuten stellt sih genau

der 13ten vor eiten der natürlichen Lage de am lten,

mit dem D eintraf, angelangten Bombardements entschieden. auf den französishen Schiffen geher dem allgemeinen Rufe: „Es lebe Joinville!“ das Feuer begannen. ben blieben die maroffanishen K sten, aber gegen Dampfschiffe „Rubis“ in den feten betrug im Ganzen 50. iziers vom Bord des ,, ge ziemlich hefti

eginne des

asmus soll thun habe.

Während der er

zugehen geneig

die meisten. Wort, bemerken

9 Uhr entliefen

Marine-Of fer, die mit das Meer in Fol die Thatsache bei, daß die fr nig Schaden litten fenden Bewegung zu rihten vermochten.

Stunde eine an der Ki lih zerstört.

linge zu mildern. einmal von den Professoren der Schule, Vernehmen nah, das vollste Stillshweig feinen Antrag zu stellen.

, weil die M derselben nicht mit Si Die Brigg „Cass iste errichtete Bat

er, durchaus sofort aus einander, nach Unterredung nicht einmal im wagten denn die stüßung des Justituts die eben so strafbaren, als nicht einmal, offen u Nachschrift. Marschall Bugeaud und den von Abd el Kader befehligt wo Bestand, man spricht sogar von ei \halls, Zum Bomb einige interessante No Plah vertheidigten, h von diesen sind nur 5 lerie stehen geblieben, „„Jemappes““ das Admiral

selben Männer, S ; : verleiten gesu>ct, Eleganz und Sublimität seines Vor- ud bestimmt die

Doch ist in eigenen Compo- Diese spielt er nicht nur ern er variürt sie hierin is der

raft seines Tons und durch die trags erwe>te er allgemeine Bewunderung. vollendeter, als in fremden, ren Passagen re<t unrein, sond (ifürlih, daß das Original sich oft g Ern wird erinn

sitionen seine Technik

anz verwischt ; ert an die Gesangs -Scene rs das Recitativ, an Beethoven’s Sona- Quartett eíne glänzende Ausnahme macht. noch hervorragender, als Sivori's. deu eben so modernen als genialen llen Elegie bis jcht sein Höchstes > (success) zu benuyenz nur hüte er

Während S. mit tigkeit spielt und Erstaunenswerthes bedächtiger Krästigkeit und allen vier Saiten, in allen rein und kräftig, errciht zu Zeiten einen Reich- selten eiwas gleichkommt. Seine Ausführung (the utmost spirit), Genauigfeit und Sein Adag:o is ganz Gemüth, sein Alle- emden Compositionen zeigt er gleich- 1 Musiker, der auf Eigenschaften An- finden sind, Ein selbstständiger nnimmt (a very high position), after der Spohrschen Schule, 8 der Tiefe des Gemüths, Nur verlangen die kunstvoll lon- en einen kompleten Virtuosen, um st

Seine Lieder für Cello und Gesang sind entzü>en das Gemüth, Moderne Künsteleien,

r Talent als Klavier- Die Times (vom owohl dic Energie als den

Erstere weit gewissenhafter. (Spohr’s 8tes Konzert), besonde tenz obgleich desselben Im Uebrigen is do JÍn seinen C Schöngeist , Den Zeitge

t von Tanger liefert ein tizen, Von den 150 Feuerschlünden, welche den aben 70 ein wohlgenährtes Feuer unterhalten; oder 6 nah dem Bombardement noch in Bat- Der „Sufsren“ hat 49 Kugeln erhalten, der el a die Tangerianer ihr Feuer besonders auf uiralschis rihteten, wo der Prinz, auf seinem Kampfposten stehend, in großer Uniform mit dem Sterne der Ehrenlegion auf der Brust, ihnen vorzugsweise als Zielscheibe diente, Bon den Verwundeten sind es funfzehn bis zwanzig so leiht, daß sie gar nicht ins Spital ge- ) Von den Marokkanern müssen viele in den Batterieen durch die wegspringenden Bruchstücke der Schießschar- ten, von denen nit eine unverleßt blieb, getödtet und verwundet Zwei Stücke einer kasemattirteu Batterie der Marok- Endlich stürzten die Gewölbe über den

rnst s Talent sitionen verrät

der in der anmuthêvo shma> versteht er mit Glü sich vor der Versuchung, s Spiel hat einen rein hüpfender Leich Bogen mit ernster , Sein Ton, auf

E weniger, d nur glänzen t

deutschen Charakter. \pielender, springender, leistet, führt dieser seinen macht nacbhaltig Lagen gleichmäßig, thum und eine Stäike, der geschieht mit dem Mannigfaltigkeit d

ren Eindruck. LE bracht zu werden brauchten.

größten Geiste es Ausdrucks,

Jun eigenen wie fr ollendeten und gründliche! die bei den Anderen nicht zu Stellung ei soliden Char Er holt au

worden sein, faner feuerten am längsten. Kanouieren zusammen, die darunter begraben wurden : einen Mann hervorkommen, den eine Kanonenkugel fortriß in dem Augenblicke, als er eine Leiter herab mit seiner obersten Batterie gefeuert , Kugeln verschossen. dem Linienschiff Jemappes ‘‘ Gottesdienst für die beiden getödteten Schi

A Paris, Könige an dem Gabon an b Geschäft gemacht, wie dasjenige, täts-Rechte über die Marq diesem {warzen Könige abg gen Wochen im englischen P mit Hülfe eines Aktenstü Kenntniß kömmt. Jener Engländer Glas nennen, der Unterzeichnung der Unterwersungs-Urkunde , Protestation

mäßig den v spruch hat, Meister, der eine wahrhaft hohe 1 den ernsten ompositioustalent.

man sah nur

stieg, Der „Susfren“ hat nur dessenungeachtet aber 1650 Vormittags wurde auf in Gegenwart der Corps ein Trauer=- ffsjungen abgehalten.

trägt er im Uebrigen Er hat ein großes C verarbeitet mit deut struirten und \ wahrem Glück z viel leichter und die bloß blenden,

Am 7ten um 11 Uhr

hweren Period u produziren. ergreifen und

ses Künstlers beurkundete ih auf das glänzendste.

2. Aug. Die Franzosen haben mit einem Neger- er Westküste von Afrika ein ähnliches < ihre Souveraine- Die Gültigkeit des mit eshlossenen Vertrages i {hon vor eini= arlamente augefochten worden, ‘und zwar dessen Text erst jeyt zur öffentlichen König, den die Franzosen hat nämlich am 4. April, acht Tage nah

inem Konzerte

Virtuosin in e i iinos Klarheit ihres An

30. Mai) rühmt die M. ihre

Ton, so ausgezeich Jahren unfehlbar

auf welches si uesas gründen.

n und reinen

< junges Talent, hat cinen so liebliche er in einigen

nete Technik, so vortrefflichen Vortrag, zu den Geigern erster Größe gehört,

der srüher vom Könige von war ernannt worden, sind, Unterhandlungen an nove:schen Konzertmeister anzu

im, cin no

er zum Ehren- Kon- Denis und die ang des Konzertmeisters uítio als wirklichen han-

eknüpst, um ihn befi mit 109 seiner an-

den Gouver-

gesehensten Unterthanen

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neur am Senegal gerichtet, wel<he dem fraglichen Vertrag allen Werth abspriht. Dieser Protestation zufolge is der König Glas} von dem französischen Schiffs - Capitain Amouroux mit Hülfe einiger Flaschen Branntwein verleitet worden, seine Unterschrift unter jene Urkunde zu seben, von der man ihm sagte, daß sie nichts ent- halte, als ein Glü>wünshungs-Sthreiben an Ludwig Philipp. Aber au ohne diese Umstände, fügt die Protestation hinzu, würde die Ur- funde durhans ungültig sein, denn nah dem Landesherkommen is zu allen wichtigen Beschlüssen in öffentliheu Dingen die Einwilligung der Volksversammlung nöthig, während bei dieser Angelegenheit nicht ein- mal die unmittelbaren Rathgeber des Königs zugezogen worden seien. Eine Abschrift der Protestation, mit der Bitte um britishen Schuß, ist an das Kabinet von St. James geshi>t worden, Daher denn die Aussicht auf neue Schwierigkeiten zwischen England und Fraukreich.

Der heute eingetroffene Moniteur algerien vom lten bringt gar keine Nachrichten aus dem Lager des Marschalls, über den wir nur dur die spanischen Zeitungen einige unsichere Mittheilungen er- halten, Man spricht überdies von einer neuen Schlacht, welhe Abd el Kader an der Spiße von 20,000 Mann dem Marschall Bugeaud geliefert habe, und die niht, wie die früheren Kämpfe, mit einem entschiedenen Sieg der Franzosen geendet habe. Jn Oran kommen fortwährend neue Truppen aus Frankreih an. Der Kommandant der leßtgenannten Stadt, General Thierry, hat die Verbreitung beun- ruhigender Nachrichten bei shwerer Strafe verboten.

Großbritanien und Irland.

_ London, 21. Aug. Die Korrespondenzen der Times aus Gibraltar und der Bai von Tanger, welche bis zum 1lten reichen und zum Theil von britishen See- Offizieren herrühren, beurtheilen das Bombardemeut von Tanger und die hochgerühmte Tapferkeit des Prinzen von Joinville nicht eben in einer für Frankreich sehr hmeichel- haften Weise, Die Times gesteht selbst, daß die Nähe des Kriegs- Schauvplahes , der Kanonen- Donner und Pulverdampf den Offizieren wohl manche re<t „warme John Bull-Empfindungen in Hinsicht der Vortheile eines Krieges mit Frankreih“ erregt haben mögen, und in der That äußern sih dieselben nicht selten in bitteren und höhnischen Bemerkungen über die „große Waffenthat der. Franzosen und ihre Geschicklichkeit im Schießen.“ „Der Prinz von Joinville“, sagt die Times, „hatte eine gefährliche Arena, auf welhec er sein Seetalent zum erstenmal zur Schau stellen sollte, Britische Schiffe waren während des Kampfes nahe genug, um die französische Taktik zu beobachten, und hatten Kritiker genug an Bord, welche niht eben sehr geneigt sind, des Prinzen Kommando vollkommen zu finden und die französi- he Geschi>lichkeit im Schießen zu loben. Sei es nun, daß der Prinz vor o strengen Kritikern eingeshüchtert wurde, oder daß die Ursache anderswo zu suche ist, es scheint, daß das französische Feuer wenig Wirkung auf die Befestigung Tangers hervorgebracht hat. Nur ein Geschüß in der Haupt-Batterie wurde demontirt, und der Verlust an Todten überstieg am Ufer nicht 6 oder 7 Mann. Die maurische Be=- saßung benahm si tapfer und hielt bis zum leßten Augenbli>e hiu=- ter ihren {wachen Schanzen aus, daß selbst der Prinz ihr nicht seine Anerkennung versagen konnte. Der maurische General zeichnete \ich selbst dur<h Muth und Schnelligkeit aus.“ Die englischen Korrespon- denzen der Times aus Gibraltar und der Bai von Tanger tadeln haupt- sächlich, daß 1) was die Veranlassung des Kampfes anbetrifst, der Prinz von Joinville die Beschießung Tangers ohne Fug und Recht angeordnet habe, da am Morgen des bten, dem Tage des Bombardements, Herr Drum= mond Hay, mit der Antwort des Kaisers noch nicht eingetroffen, dagegen Tages zuvor die offizielle Nachriht an Bord des englishen Schisses „Albion‘““ von der Geneigtheit des Kaisers, in die französischen For- derungen zu willigen, bekannt und von hier aus dem Prinzen mitge- theilt worden warz 2) daß der Prinz beim Kampfe selbst seine Stel- lung zu langsam genommen, und daß 3) die französishen Schiffe Fehler über Fehler im Schießen begangen haben. Der erste Punkt wird bereits dur< den Korrespondenten der Times aus Gibraltar dahin erledigt, daß der Prinz die Feindseligkeiten eröffnet habe in Folge erhaltener Depeschen vom Marschall Bugeaud , welche neue Angriffe Abd el Kader?s, in Verbindung mit Muley Mamu, einem der Söhne des Kaisers, meldeten, und die zur Rechtfertigung des Bombardements dem englischen Admiral Owen mitgetheilt worden wären, Jn Hinsicht der beiden anderen Punkte läßt si<h das Urtheil eines britischen Offiziers des „Warspite““ also vernehmen :

„Am 6, August zeigte sich mit Tagesanbruch in dem französisben Ge- \{wader eine ungewöhnliche Aufregung und Thätigkeit; die ganze Damps- macht wirbelte ihren Dampf in die Höhe, die anderen Schiffe wanden ihre Kabel auf und es gaben sih unzweideutige Zeichen einer allgemeinen Be- wegung kund. Was twerden die Franzosen thun? werden sie absegeln Dies war die natürlichste und allgemeine Vermuthung. Man denke sich un- sere Ueberraschung, als kurz nach 7 Uhr die Dampsschiffe mit den anderen Schiffen im Schlepptau vor der Stadt Tanger und den verschiedenen an- deren Forts der Bai cine feindliche Stellung annahmen, Obgleich die Mau- ren an ihren Geschüßen sowohl in der Citadelle als in den übrigen Befe- stigungen standen, so hinderten sie doch die Franzosen nicht, ihre Stellung zu nehmen, was diese denn auch mit großem Zeitaufwande bewerkstelligten, Hätten tie Mauren damals das Feuer eröffnet, so würde ohne Zweifel das- selbe äußerst vernichtend auf die französischen Schiffe gewirkt haben, da diese si) in einer durchaus nachtheiligen Stellung befanden, So wurde der Prinz

\chon in dem ersten Stadium seines Vorschreitens laut getadelt, da er so wenig Urtheil bewies. Vierzig Minuten nah 8 Uhr eröffneten die Franzo- sen gleichzeitig auf cin gegebenes Signal das Feuer. Der „Suffren“ und der „Jemappes“ waren bis 2 Uhr Nachmittags beschäftigt, die Citadelle und die Batterieen der Stadt zum Schweigen zu bringen, und man darf nicht vergessen, daß während des leßten Theils dieses Zeitraums jene beiden Linienschiffe von der „Belle Poule“ unterstüßt wurden, während die übri- gen bewaffneicn Schisse es mit den detaschirten Forts zu thun hatten. Anfangs erivicderten die Mauren das Feuer lebhast, stellten es indeß nah Verlauf von einer halben Stunde schon ein, mit Ausnahme eines Geschüges im Kastell und einer einzelnen niedriger liegenden Kanone, Diese beiden Geschüße seten den Widerstand hartnäcsig fort, und veran- laßten die Franzosen zu einer langen Kanonade, die indeß unregelmäßig und ohne Präzision stattfand, Man kounte auch in der That nach dem Angriffe eben feine bedeutenden Beschädigungen in der Citadelle und in den Batterieen aus der Ferne wahrnehmen. Nur wenige Geschüße waren de- montirt. Die Wälle, welche immer {on in {le<tem Zustande waren, sind natürlih an einigen Stellen sehr beschädigt worden, dürften aber denno, wenn die Batterieen von geschickten Artilleristen bedient würden, selbst in ihrem gegenwärtigen Zustande gegen solche Feinde no< immer ein furdht- barer Schuß sein. Jm Ganzen genommen war deshalb der allgemeine Eindruck, daß der Prinz mit seinen beiden Linienschiffen und seiner Fregatte keine gute Probe von ‘seiner Artillerie gegeben habe, was besonders in zwei einzelnen Fällen im Laufe des Tages sich fundgab, welche die gänz- liche Mangelhaftigkeit der französischen Artillerie erwiesen. Den ersten Be- weis gab der „Triton“‘, 82 Kanonen, Ein kleines Fort von 9 Geschüyen, an der Küste 15 Miles nordwestlih von Tanger gelegen, hatte durch wie derholtes Abfeuern eines Geschüßes die Aufmerksamkeit erregt, und der „Tri- tou‘ ward abgesandt, es zum Schweigen zu bringen. Als das Schiff im Schlepptau eines Dampfers dem Orte si< näherte und eine Stellung ein- nahm, verließen die Mauren ihre Geschüße und leisteten keinen Widerstand. Der „Triton““ indeß gab unverzagt dem Fort während zwei Stunden fünf oder se<s volle Lagen, und wiederholte, nachdem seine tapfere Mannschast eine halbe Stunde ausgeruht, das Feuer mit no< zwei Salven, worauf er stolz n E des Damypsers zurü>kehrte! Aber wie groß war das Erstaunen jedes Zuschauers, als der Dampf \ih verzogen hatte; man sah kaum eine Beschädigung am Fortz die Schießscharten waren kaum berührt, faum 6 Schüsse hatten Spuren hinterlassen und do< lag das Schif nur

X engl, Meilen entfernt. französischen Artillerie gab die „Belle Poule““, ein rundes Fort, an der östliden S ren Angriff, ein verächtlicher davon Zeuge war, kann n sih dem Fort uäherte, wur welche wegen der weiten Eniferuung zeigten, Kaliber sein mußten z die Franzosen wurden die Segel kürzten und in solcher Entfernung vor Anker gingen, ihre Geschüße nicht das Ufer erreichen, viel weniger ein konnten, Dennoch feuerten die Franzosen zwei Stunden la Schüsse nah der Richtung des Forts ab, aber mít eben wie wenn sie auf den Felsen Gibraltars g blieben die Maurxen bei ihren Geschüßen b es lag nur an ihrer Unfenntniß im Schießen, gatte einer ernstlichen Züchtigun waren von furhtbarer Beschasfe noch rechts über die Fregatte fort. So endeten die franzö nen dieses Tages, denn die ganze ganzen Action blieben die zahlreichen Dampfschiffe Dienste waren darauf beschränkt, andere Schiffe ins Schlepptau zu nehmen ralen Schiffen Schuy zu suchen. Drummond Hay auf dem von ihrer Heldenthat halten mö- vertheidigten Fortificatiónen < nicht die Achtung Derer eiworben, s herrsht nur eine Stimme

Affaire durchaus komprömittirt ligen Mangel an Tapferkeit und eit an den Tag gelegt. [shaber gespielt und wenn dies den lotte charafterisiren- soll, so hätte der Marine willkommen zu heißenz Chre der National-Flagge be- fremben Flaggen.“ Korresponzen der Ti- Offizieren herrührent, französishe Flotte äm _8tèn n“, der das Caßp Shpar- unbelästigt vom Feuer der

Das zweite Beispiel von der Unwirksamkeit:-ber 60 Kanonen, bei eite der Bai, eres Mißlingen hat man ih|aufhören, zu lachen. de sie aus der Ferne mit einigen daß die Ges dadurch so einge

Einen eleide- <t erlebt, und wer Als die „Belle

üssen

begrüßt, von s<werem

ßige er mit eben solchem Erfolge, ezielt hätten. Jn diesem Falle is zum leßten Augenbli>e, daß die französische entging, denn die Geschüße des nheit, und die Ku

Flotte verließ die Bai. Während der

fast unbeschäftigtz ihre

und dann hinter den neut

Vesuvius Was auch (ps:

und s<le<t oon Tanger angriffen, sie haben si welche ihre Thaten beobachteten, daß die dreifarbige Flagge sich bei dieser Die Franzosen haben einen s{mäh eine verächtlihe Unsähigkeit und Untüchtigk hat ein trauriges Debüt als See-Befeh fünftigen „Nelson“ der französischen ) Ursache, seinen Austritt aus denn der Prinz von Joinville hat nicht die hauptet und das noch dazu in Gegenwart so vieler Mit diesen Angaben stimmen zwei andere mes, gleichfalls von Augenzeugen und M Sie erwähnen no<, daß die na< Westen zu gesegelt sci, daß der „„ tel niht dubliren konnte, nah Tanger, ebrt, aber am 9ten shon wieder a folge, hätte die französische Flotte die lei<falls bombardirt. elrode giebt zu den verschiedenar- n über den Zwe> dieser Reise An=- dem Gebrauche des Seébades zu den mannihfahen Journäl- Andeutungen des ersten Whig -Organs, als die bemerkenswerthesten hervor, ands an Rußland gegen Nesselrode ‘“‘’, \<reibt die hl und kommt bestimmt lishen Himmel Erholung zu suchen, aus undert Meilen weit her. Er ist, wie bt, ein tro>dener Charakter, von bar in London keine Ver ux unrechten Zeit ben haben, und seine Anwe- t einem beabsichtigten Ver=- en Wahrscheinlich- enwärtigen Welt- all kann England deu Besuch veranlassende Disposition bli>en. iropa's sind exklusive Bündnisse nicht litif geht dahin, mit allen Völkern in Besondere Umstände machten die Anschlusse an Frankreih geneigt, aber -jeßt dee 4e T Baden Dari mit anderen Mäch= en weggefallen, und die Ereignisse haben darauf hingewirkt, . Freundschaftsband mit Frankreich zu lodern. nbe pa zahl der Franzosen scheint no< so gewaltthätig und unvernünftig d gesinnt, wie vor einem Vierteljahrhundert. anien zuerst von allen Mächten die Juli-Re- fannt und dem Barrikadenkönig die Hand gereicht, da er no< allein und ohne Verbündete war, Unter solhen Umständen ist t für einen weisen Staatêmann, Alles wohl zu erwägen und ob Combinationen oder Verhältnisse eintreten, die dem französischen Volke Ursache zur Klage geben können. Ausfälle im Style des dames de la as Verfahren des Prinzen von Join- en d'Aubign9's und Bruat's der französischen Agenten im Rothen Meere Alles zielt darauf ab, den politischen Ein= ben, allen freundschaftlihen Verkehr, viel- alle diplomatische Verbindung abzubrechen. Volk, das si< durch Ruÿe, Menschen-Verstand auszeichnet , auf eine Nation, die o launis<h und

Mauren, zurückgek Einem Gerüchte zu Arzil, 9 Miles von Tanger,

Der Besuch des Grafei tigsten Gerüchten und Vermuthunge laß, den man durchaus nicht in Brighton finden will. Urtheilen darüber die Morning Chronicle, nihts weniger als ein enges Frankreich in Aussicht stellen. Morning Chronicle, „ist nicht, um unter dem rauhen eng oräischen Gegenden zwölfh Blick auf sein Gesicht ergie undurchdringlicher Gravität, der o wofür er ohnedies ganz z Anderes muß ihn hergetrie eder in Zusammenhang mi ßland und England, was am meist sih auf einen der g \. w. Auf jeden

eine Stadt

Wir heben aus

Anschließen Engl „Der Graf förperlih unwo

gen aufsucht,

senheit steht entw e zwischen Ru für sich hat, oder bezieht händel in Marokfo, mit Genugthuung auf die Bei der gegenwärtigen Lage Er mehr angebracht. gutem Einvernehmen zu öffentliche Meinung einem sind die Ursachen zu einem gesp

Otaheiti u.

Englands Po

Die überwiegende Mehr=-

feindselig gegen Englan Und doch ha volution aner

t Großbrit

mitten im Frieden darauf zu denken,

Seine Presse bringt tagtäglich Man denke weiter an d ville (the boyish Admiral), an das Benehm auf Otaheiti, an die Ränke und dem Persishen Golf, ands zu untergra l Kann ein Gemessenheit und nüchternen gesunden fann ein Staatômann Verlaß haben eigensinnig ist, wie die franzú- Ein umsichtiger Staatêmann muß bei der obwaltenden Lage - au<h auf das Schlimmste, sih gefaßt halten. ffanishe Streitigkeit beigelegt wird, so werden ohne Zweifel andere, nicht minder bedenkliche auf.“

Schweden und Uorwegen.

q, Heut hatte der am Königl. preußi- türkische Gesandte, Talaat Efendi, die Ehre, und Glückwunsh-Schrei= Bezug auf den stattgehabten Thronwechsel zu

leiht sogar

der Dinge auf Alles Wenn auch die maro

Stockholm, {hen Hofe alfreditirte Sr. Majestät dem ben des Sultans in überreichen,

nige das Kondolenz-

Däncmar kli.

Durch ein vom 16ten d. Mts. da- d die berathenden Provinzial-Stände für die , Fühnens und Lolland-Falsters, so wie für die Roesfilde einberufen worden. | ammlung is der Geheime Staatê- Minister und General - Prokurator von Dänemark, Anders Sandée Oersted, ernannt worden,

Kopenhagen, tirtes Königl. P Stifte Seelands röer zum 15. Oktober nah nigl. Kommissarius bei dieser Vers

Schleswig, 21, Aug, (A. M,) Jn der zwanzigsten Si

Stände - Versammlung fand die Vorberathung ars aren Sauns e Dr. Müller in Bezug auf die Ausarbeitung eines allgemeinen bürgerlichen Gesezbuches ftatt, Advokat Beseler theilte die Ansicht der Kommission über den schle<hten Zustand des bürgerlichen Rechtes , konnte sich aber mit der Idee nicht einverstanden erklären, ein partikuläres Landrecht ne Recht als subsidiäre Rechisquelle beiz dadurch alle die gegenwärtigen Jrrsale, Zweifel und Streitigkeiten bleiben und überdies unzählige neue Streitfragen entstehen würden. die vorgeschlagene Arbeit zu umsassend, telligentesten Kräfte,

dabei das gemei

O an e ordere zu

, enn die Regierung au nur eini

vorgelegten Propositionen berücksichtigen wolle, so

zehn Jahre dazu erforderlich n / dey

Rangorduung unter den Gegenständen eintreten und das Wich i Es leide nun aber keinen Zweisel, daß eine

der Gerichte und des Versahrens weit dringlicher sei, als ein neues

viele der in-

Unter diesen Uniständen- müsse eine

gestellt werden. Verbesserung