1912 / 10 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Ungen, Verdingungen 2c.

Ver b, Kominauditge set êrlpapieren. E E

äufe, 2 erlust und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

aften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.

Zweite Beilage

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Fentlicher Anzeiger. |

Preis für den Naum einer 4gefpaltenen Petitzeile 30

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Freitag, den 12. Januar

1912.

6. Erwerbs- und WitjGans enofsen\shaften. 7. Niederlassung 2c. von *: 8. Unfall- und 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

tsanwälten. nvaliditäts- 2c. Versicherung-

4) Aufgebote, V , Vetlust- u. Fund- „aen, HUslellungen u. dergl.

Es Veschluß. August Set folgendes Aufobot: Der Abzähler New Jersch in wohnhaft in Rocele Park, Staat Cugen Hörner \Ftterifa, vertreten dur den Bankier Jakob i Heilbronn a. N., hat beantragt, den Vrenschelbach ara, geb, 29. November 1869 in ein Wollmesh -, dUleßt bis 1889 odér 1890 wohnhaft ifgef S D tot zu erklären. Es werden sgebotstermin êr Verschollene, si spätestens im 8; i L des Kgl. Amtsgerichts Ländau vöm Sig masfagle. - Vormittags §8 Uhr, im ftälarung erf 4 melden, widrigenfalls seine Todes- dder Tod deg 9 gen wird; 2) alle, die über Leben mógen, spätesie na ollenen Auskunft zu erteilen ver- v "e zu erstatten Aufgebotstermine dem Gerichte

it, Pfalz, den 6. Januar 1912.

89819] Kgl. Amtsgericht. er Q ; beantragt pevitt Georg Faber in Wißenhausen hat

ven am 9% Letschollene Marie Anna Becker, ge- d Steuern pril 1854 zu Wißenhausen, Tochter F atgarethe Ce ers Philipp Becker und Ehéfrau

alle q, hristina Kleinsorge, zuleßt, wohnhaft ; t[hollene die für tot zu erklären. Die ‘bezeichnete 1 din gy ° aufgefordert, sich spätestens in dem 0 Ubr, v Oktober 19142, Vortniittägs ieten, A dem untérzeihneten Gericht an- uus dis wfgebotstermine zu ‘melden, widrigen- iele Aust eserflärung erfolgen wird. An alle, ollenen t siver Leben oder Tod der Ver- ‘erung sba erteilen vermögen, ergeht die Auf- Wu Pi Ausgebotstermine dem Ge- ben ause en.

lel, den 9. Januar 1912. (815) Nönigliches Amtsgericht. Abt. 1.

Vie Erbenaufruf. Henstan olichen Erben der A 2%. Suni 1911 in inenf m Wohnsige, verstorbenen Witwe des s ars Amand Schlegel, Eleonore geb. sj atder ¡Nindersdorf (Hohenzollern) werden auf- 0 reite einer Frist vou 2 Monaten Vumelbe e bei dem unterfertigten Nachlaßgerichte Koust 1 Und nahzuweisen, Große & den 2. Januar 1912. (89796) Ad Notariat 1 als Nachlaßgericht.

Die

ì Pom "bekannte ;

mm, n Erben des zu Freienwalde

fflellen Frigtt 11. Mäi 1911 verstorbenen Maurer- feld des Na ri Wilhelm Beyer werden auf An- biet hierz, Olaßflegers, des Justizrats Meyer hier-

î Zum ck49 aufgefordert, idr Erbrecht spätestens

Stargard + Februar 1912 anzumelden.

i. Pomm., den 21. Dezember 1911.

lay Wuiglihes Amtsgericht.

Ter Aufgebot. tüsir, J pungdrat Meese in Lichtenberg, Magda- 18 Naglag at als geritlih bestellter Verwalter Wnhaufen des am 23. April 1911 in Hohen- sene das geerstorbenén Landwirts Johann Ferdinand Wliehung yfgebotsverfahren zum Zwecke der Aus- Fhlaßgläus",. Nachlaßgläubigern beantragt. Die (o tderu 5 liger werden daher aufgefordert, thre aug dirs Joe ben den Nachlaß des verstorbenen Di den D geann Ferdinand Lehue \pätestens in dem Inb 38, Jl Fe 1912, Vormittags 11 Ube, raumte, ‘, vor dem unterzeihneten Geri lunelbeu, g Aufgebotstermine bei ia Gericht an- rfe e Geneldung hat die Angabe des f egen ; „Undes der Forderung zu enthalten. lhrift beizufg e eóstüde find fn UrsGhrift oder in Ab- N Melden M: Die Nachlaßgläubiger, welche bindlichkeiten Unbeschadet des Nechts, vor den Aufla: aus ichtteilsrechten, Vermädcht- s nur f gen berüdsihtigt zu werden, von den 6 Ba lggel Befriedigung verlangen, als ihalbiger n riedigung der nit ausges{lossenen fir t der Erfo ch, Ueberschuß ergibt. Auch haftet bi en sein m a der Leilung des Nathlafses nur woa dlihfeit, em Erbteil entsprehenden Teil der Ver- Gen, Nat Ut „die Gläubiger aus Pflichtteils- wer biger üchtnissen und Auflagen sowie für die daß ie ihne die Erben unbeschränkt haften, tritt, ne Eder Expe 2 melden, nur der Rechtsnachteil ein, erf, den e 0A der Teilung des Nachlasses Lieg Weit haftet, rhteil entsprehenden Tell der

ug) Wniglihes Amtsgericht.

Di de Vie Na _Veschluß. je am 90. bvetivaltung hinsichtlich des Nachlasses dene cnen, ett enber 1911 in Charlottenburg ver- weite en Fh in Tempelhof wohnhaft gewesenen ) wird ge Johanna Fischer, geb. Kreide- (fn Na 0 9 M

E

verwalter ist der R

ebd r er Rechtéanwalt Dr.

Vexlin? 4) in Berlin, NMitterstraße 46, bestellt. Königliches 45, Januar 1919.

i Amtsgeriht Berlin-Tempelhof.

E n, ( bteilung 12.

Ger egefertigt, 900) Samuel.

Lene lreiber Berlin, den 9. Januar 1912. Der

Wey Abt. 19, (T, 2 Amitogerihts Berlin-

bo urch Ausg Betauntma ung.

9: Janues ußurteil des Teceibkuon Geridßts ns Sanuar Ta, ind die am 1. November 1860 nhaft 1d August 6 geborenen Geschwister Wil-

in Gra b L Kerkossa, Wilhelmine, zulegt wen, Auguste, zuleyt wohnhaft in

der Umgegend von Goldap, für tot erklärt. Als Todestage sind a. für die Wilhelmine der 31. Dé- zember 1899, b. für die Auguste der 31. Dezember 1901 festgestellt. Goldap, den 4. Januar 1912. Königliches Amtsgericht.

88593 Bekanntmachung. L

[ S Aus\chlußürteil vom 20. Dezember 1911 sind die nachbezeichneten Urkunden auf Antrag der Manù- heimer Versichexungsgesellshaft zu Mannbeim, ver- treten tur ihren Vorstand, für kraftlos erklärt: Die zehn vierprozentigen Schuldverschreibungen. der Stadt Berlin von 1904 11. Ausgabe I. Teilbetrag Lt. L Nrn. 218621 bis 218630 über je 1000 M.

Berlin, den 6. Januar 1912. : Königliches Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 154.

89808 i i Dare Aus\clußurteil vom 3. Januar 1912 ift der Hypothekenbrief, welcher über die im Grundbuch von Barmen Blatt 6796 in Abteilung 111 Nr, 3 und Artikel 2196 in Abteilung 111 Nr. 1 für die Geschwister Frau Johann Daniel Schmidt, Auguste geb. Fischer, Witwe, früher in Barmen, jeyt in MWiesbadén, Frau Maria geb. Schmidt, Witwe des Otto Brand zu Barmen, Klara S{htmnidt, ohne Beruf, früher zu Barmen, jeßt in Wiesbaden, Rentner Daniel Schmidt, früber in Barmen, jeyt in München, Frau Auguste geb. Schmidt, Ehefrau des Dr. med. Marx Altdorfer, früher zu Sankt Anns Hill bei Cork in Srland, jeßt in Wiesbaden, eingetragenen 50 000 6 gebildet ist, für kraftlos erklärt wörden.

Barmen, den 3. Januar 1912.

Köntgliches Amtsgericht.

9798 Oeffentliche Zustellung. uo ie I einiceactemt Anna Méierhold in Labischin, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Schlieter in Drbt: klagt gegen ihren Ehemann, den Stein- seßer Johatin ‘Paul Cduard Meierhold, früher in Simon bei Thorn bei Gastwirt Siodmiak, wegen \{werer Verleßung der durch die Che begründeten Pflichten im Sinne des § 1568 B. G.-B., mit dem Antrage: 1) die Che der Parteien zu scheiden, 2) den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweité Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Bromberg auf den 22. März 1942, Vor mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte gene Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dicser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bromberg, den 6. Januar 1912. L

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

89799 Oeffentliche Zustellung,

| Die Uhefraa Fabrikarbeiter August Kaftan, Jo- hanna geb. Golfowtfi, in Dortmund, Gourlerstraße 19, N O ter: Rechtsanwalt Fredigmann, lagt gegen ihren Ehemann, dén Fabrikarbeiter August Kaftan in Dortmund, zurzeit unbekannten Au!- enthalts, auf Chescheidung/ mit dem Anträge: durch

ein Urteil das zwischen Parteien béstehende Band der |-

Che zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die 4, Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts in Dortmund auf den 28. März 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dein gedadchten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 27. Dezember 1911.

Pottho [f Landgerichtsassistent, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

800 Oeffeutliche Zustellung. : [89800] cte Sau Schueidereit, Wilhelmine geborene Seepolt, in Duisburg, Neudorfer straße Nr. 179, P N Rechtsanwalt Holz in Duiéburg, klagt gegen ihren Ebemann, jeßt un- befannten Aufenthalts, auf Grund des § 1508 B. G.-Bs. mit dem Antrage auf Chescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechtsstreits- vor die fünfte ivil: fammer des Königlichen Landgerichts in Duiéburg, Zimmer 166, Au den 24. Februar 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen béi dem gedachten Gerichte zugelassenun Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Duisburg, den-8. Januar 1912.

Grimmelt, Aktuar, ; als Gerichtss{réiber des Königlichen Lndgerichts.

801 Oeffentliche Zustellung. E Maler Lan Bauer in Frankfurt a M,, Solmsstraße 5, Proze bevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Jung zu Frankfurt a. Main, klagt gegen setne Chefrau Rosa Bauer, geb Sau unbekannten Aufentbalts, früher in Ne et Saarbrücken, aus der bereits öffentlich A Klage und ladet die Béklagté zur initibliken ] S bandlung des Rechtsstreits vor die siebente Ziv : fammer des Königlichen Landgerichts in S L Ube ss Tes O, i eien Vi r, mit der Aufforderung,

diesem Gerichte zugelassenen Nechisanwalt als Prozeß- bevollmädtigten vertreten zu lassen.

ranffurt a. M, den 5. Janiliar 1912. Bats Biel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgericht8.

[89357] Oeffentliche Zustellung. 1) Die Köchin Sa Auguste Meiner. geb,

olazi, zu Hennerödorf, 2) die Fahrikarbeiterin anny

amilla Hèinze, geb. Mai, zu Leipzig, 3) die Pand- arbeitersfrau Anna Marie Jähn'gen, ged. B L Reichénhain b. Chemnitz, zu 1 und 2 Prozeß A G mähtigtèr: der Rechttanwalt Vollhering in Frelderg,

zu 3 - Prozeßbevollmächtigter: der Rechtsanwalt Jeschky tin Freiberg, klagen

zu 1 gegen den Obers(htweizer Karl Klémens Meißner, früher zu Wegefarth b. Fretberg,

zu 2 gegen den Kutscher Paul Oswald Heinze, früher zu Nieder Eulä b. Nossen,

zu 3 gegen den Handarbeiter Friedrich Karl Jähnigen, früher zu Döbeln, jeyt unbekannten Aufenthal18, wegen böslihen Verlassens, auf Grund von S 1567 Abj. 2 B. G.-Bs,, mit dem Antrade auf Scheidung der Che. Die Klägerinnen laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor die dritte Zivilkanimer des Königlichen Landgerichts zu Freiberg auf den 7. März 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Nechts- anwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Freiberg, den 5. Januar 1912. Der Gerichtsschreiber des Königlichèn Landgerichts.

{89804]

1) Elsa Frieda verehel. Kreßshmar, geb. Schmidt, in Lipzig-Reudniß, 2) Unna Franzieka verehel. Schirmer, yerw. gew. Schlehahn, geb. Grüneberger, in Schönefeld bei Leipzig, 3) Martha Bertha Emilie verehel. Lehne, geb. Lange, in Glauchau, 4) Auguste Pauline verebel. Thamm, geb. Schreier, in Aylsdorf, 5) Klara Franziska verebel. Lenz, geb. Carl, in M.-Gladbach Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Dr. Klien und“ Dr. Heinemann “in Leipzig zu 1 bis 5 klagen geaen thre Chemänner:

zu 1 den Reisenden B Gustav Kretzschmar aus Düben, zuleßt “in Muckern, Bez Leipzig,

zu 2 den Arbeiter Albert Theoder Schirmer, geb. in Edinburgh in Schottland, zuléßt in Mockau,

zu 3 den Maurer Friedrich Wilhelm Lchue aus Leipzig, zuleßt daselbst,

zu 4 den Former Paul Thanim aus Klettendörf, zuleßt in Bösdorf,

zu 5 den Handarbeiter August Lorenz Lenz aus Schneidemühl, zulègt in Leipzig,

sämtli jet unbekannten Aufenthalts zu 1 bis 5 auf Chéscheidung, und zwar zu 1 wegen bös- lihér Verlassung 1567 B. G.-B.), zu 2 bis 5 wegen Zerrüttung des chelihes Verhältnisses dur die Schuld des Chemanns 1568 B. G.-B.) Die Klägerinnen laden die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung der Chestreite vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf Freitag. dén 8. März 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, fich dur je einen bei diefem Gerichte zugelassenen Rechtéanwalt als Prözeßbevollmächtigten vertreten zu laßen.

Leipzig, den 9. Januar 1912.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[89805] Oeffentliche Zustellung. Jn der Ehesacbe der: Ehefrau Emma Heier, geb. Schaper, in Magdéburg, Olvenstedteritraße 21,

Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Nehtsäanwalt Justiz-“

rat Cohn in Maadeburg, gegen thren Ehemann, den Tischler Otto Heier, früber in Diesdorf, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, Beklagten, ladet Klägerin den Beklagken anderweit zur mlündlihen Vérhandluüng des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des König: lien Landgerihts in Mogdeburg, Halberstädter- straße 131, auf den 21. März 1912, Vormit- tags 97 Uhr, mit der Aufforderung sich dur einén bei diefem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.

Magdeburg, den 8. Januar 1912.

Schildmacher,

Gekrichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. [90202] Oeffentliche Zustellung. g

Der Redakteur und Schriftsteller Friedrich August Wilhelm Steffens in München, - vertreten durch Rechtsanwalt Geiß in München, klagt gegen seine Chefrau Anna Steffens, früher in München, zurzeit unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, zu erkennen: 1. Die Ehe der Streitsteile wind aus Verschulden der Be- flagten gesckieden. Il. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet tie Be- klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die T. Zivilkammer des Köntalichen Landgerichts München 1 auf Montág, deu 4. März 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen béi diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als roe Betel zu bestellen Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

München, den 10. Janitar 1912.

Der Gerichtsschreiber des K. Landgerichts T.

[89807]

Die Chefrau_ des Taglöhnèrs Adam Rill, Suüsanna_ geb. Sthneider, in Wieöbaden, Nettelbeck- straße Nr. 26, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Adolf Beer zu Wiesbaden, klagt gegen ihre ge- nannten Chemann, früher in Wiesbaden, jeßt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, auf Grund des & 1565 B. G.-B., mit dem Antrage, die am 5. März 1898 vor dem Standetbeamten zu Wiesbaden ge- \{lossene Ghe der Parteien dem Bande nah zu trennen ‘uny den Beklagten für den {huldigen Teil zu ertlären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihèn Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkaminer des Köntalichen Landgerichts in Wiesbaden auf den 16. März 1912, Vor- mittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öfféntlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wiesbaden, den 8. Januar 1912.

Der Gertchtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[89803] Oeffentliche Zustellung. Der pénfionierte Postbeamte Carl Johann Nils- dotter, Hamburg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr.

Joseph, klagt aegen seine Ehefrau Charlotte Dorothea Auguste Nilsdotter, geb. Gesener, unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Be- klagte ibn grundlos verlassen habe, mit dem An- trage: Die Beklagte zu verurteilen, die häusliche Gémeinshaft mit dem Kläger wieder herzustellen. Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VIL des Landgerichts in Hamburg (Ziviljustizgebäudé, Holstenplaß) “auf den 20. März 1912, Vor- mittags v4 Uhr, mit dèr Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerihte zugelassenen Artwalt zu be- stellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 4. Januar 1912. Der“ Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[89796] Oeffentliche Zustellung.

Der Furagehändler“ Ernst Jaenecke zu Berlin, Möernsträße 81, Prozeßbevollmächhtigte: NRechts- anwälte Justizrat Markwald und Falkenberg in Berlin SW. 19, Leipzigerstr. 83, klagt gegen den Rittmeister a. D. Eckardt, früher zu Berlin, Schu- mannstr. 9, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte für von dem Hofschuhmachermeister Wilhelm Breitspreher zu Berlin, Neue Wilhelmstr. 13, in der Zeit vom 23. Januar 1909 bis 17. August 1910 gekaufte und empfangene Waren und Reparaturen den Betrag von“ 747,25 Æ schuldig oeworden und

dieser Betrag laut Zession vom 6. Mat 1911 auf -

ibn; den Kläger, überaegangen sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 747,25 4 nebst 49% Zinsen seit dem 1." Janüar 1911 zu zahlen, und das Urteil für vorläufig volle streckbar zu erflären. Der Kläger ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dreizehnte Zivilkammer des Aerigldes Landgerihts 1 zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstr.,, 11. Stock, Zimmer 16/18, auf den 1, April 1912, Vormittags 10 Uhr, mit dér Aufforderuna, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede bér öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befännt gemacht. 30. 0. 452. 11.

Berlin, den 8. Januar 1912.

R ola Kappus,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. 189797] Oeffehtliche Zustellung. _Die offene Handelégesell(chaft Mudra u. Stiller in Berlin , Linkstraße 3, Prozeßbevollmähtigter : Rechtsanwalt Dr. Arthur Donig in Bérlin, Mark- grafenstraße 89/90, kiagt gegen den Grafen Aléxänder vou Talleyrand - Périgord, früher auf es Ober Glogau (Oberschlesien), jeßt unbekannten Aufs enthalts, auf Grund der Bebauptung, daß der Bes flagte als Akzeptant des Wechsels d. d. Berlin t 22. Dezember 1909, zahlbar am 15. April 19 über 1325 F diesen laut Proteslukunde_ vom 18. April 1910 am Verfalltage nicht eingelöst babe, mit dem Antrage auf koftenpflihtige Berurtellurg zur Zahlung von 1325 4 (eintausenddreibundert- fünfundzwanzig Mark) nebst 69/9 Zinsen seit dem 15. April 1910 sowie von 9,20 # entstandener Wechselunkosten an Klägerin. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 23. Zivilkammer des Foo Landgerihts 1 in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, 11. Stockwetk, Zimmer 32, auf den 18. März 1912, Vormittags 104 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. ge Zwedke der öffentlihen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 9. Januar 16912.

König, Aktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts L

(90167] Oeffentliche Zustellung.

Die offéne Handelsgesellshaft S. Neuberg zu Berlin, Inhaber Mar Neuberg, Isaias Neuberg, Abraham Cisenstein, Prozeßbevollmächtigte : Nechts- anwälte Geh. Justizrat Dökar Cassel und Alfréd Cassel zu Berlin, klagt gegen den früheren Leutnant im Königl. Sächsischen Karabinierregiment al Schuttze, früher in Borna, jeßt unbekannten Auf- enthalts, im Wechselprozesse auf Grund des Wechsels vom 24. November 1909, fällig am 15. Februar 1910, mit dem Antrage, den Beklagten köstenpflihtig zur Zahlung von 4700 # nebst 69% Zinsén: seit 15. Februar 1910 an Klägerin zu ver- urteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu eiflären. Die E ladet den Beklagten zur mündlichen. Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Kammer für Handelssachèn des Königlichen Lanb- gerits 1 in Berlin, Neue Friedribstraße 16/17 11. Stock, Zimmer 69, auf den 15. März 1912. Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu E Mde M E Aen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt fis 7 P 910 2 : eue

Berlin, den 9. Januar 1912,

Swhlattau, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1,

[89836] Oeffentliche Zusftellun Der J. Musa, Herrenmoden in 2 B t stroße 72, _ Prozeßbevollmächtigter: ea Ne Goldberg hier W. 57, Blumenthalstraße 4, kla gegen den cand. med. Mar Ruben früher Berlin, Mauerstraße 80, jeßt unbekannten Auf entbalts, unter der Behauptung, daß er dem Be- O e N 1e eige geliefert e, ntrage pfliGlig n D d liger vid m Hundert Zinsen seit dem 1. Januar 19 zahlen, 2) das Utteil für evtl. gs beid leistung vorläufig vollstreckbax W étliree E

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