1901 / 194 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Nußland.

Schließung des Uferlandes der Küstenvrovinzen sowie der zugehörigen Inseln für privaten Gold- und Naphtha - In dustriebetrieb. Ein Kaiserliher Befehl vom 17. Juli d. J. verfügt auf Antrag des Ministers für Landwirthschaft und Domänen die Schließung des gesammten Uferlandes des Küsteu- gebietes auf einhundert Werst landeinwärts von der foreanischen Grenze an, sowie auch der Insel Sachalin und aller anderen um- liegenden Inseln für privaten Gold- und Naphtha-Industriebetrieb. Die Erlasse des Ministers für Landwirthschaft und Domänen, wona Privatpersonen Montanbetrieb, Gold- und Naphthagewinnung im Bereiche der 100 Werst Uferland in Küstengebiete fowie auch auf der Insel Sachalin und auf allen anderen umliegenden Inseln untersagt wird, haben Geseßzeskraft vom Tage ihrer Veröffentlichung in den lofalen Amtsblättern. Die Folgen diefer Verfügungen er- strecken ih nicht auf Fundmeldungen und Gefuche um Ausgabe von Erlaubnißscheinen zu Schürfungsarbeiten, die bis zum 1. Oktober d. I. gemaht werden von Kundschaftertrupps, die vor Veröffent- lihung der vorerwähnten ministeriellen Verfügungen in die Bezirke Anadyr, Petropawlowsk, Gishiginsk und Ochotsk abgefertigt worden find. Dem General-Gouverneur des Küstengebietes ist das Recht ein- geräumt, von si aus oder in Fällen, wo diefes von ihm für nöthig erahtet werden sollte, im Einverständniß mit dem Landwirthschafts- Minister etwa eingehende einzelne Gesuche um die Gestattung des Montanbetriebs, der Gold- und Naphthaausbeute im Bereich des für den privaten Betrieb gesperrten Landstriches zu genehmigen, wofern diese Gesuhe von völlig verläßlichen russischen Unternehmern oder Firmen ausgehen. (St. Petersburger Zeitung vom 20. Juli [2. August] 1901.)

Serbien—Türkei. Handelskonvention zwischen beiden Ländern. Die serbisde Regierung ist von der türkischen Gesandtschaft in Belgrad amtlich verständigt worden, daß die am 1. Juli d. J. verlängerte provisorische serbish-türkishe Handelskonvention für die Dauer von noch zwei Monaten, d. i. bis 1. September d. J., in Kraft bleiben wird.

Serbien.

Einfubr-Deklaration von Getränken, welche der Troscharina unterliegen. Ein Erlaß des ferbishen Finanz- Ministers an sämmtliche Zollämter lautet: v

Durch Erlaß vom 12. Juni 1897, Z. Nr. 8031, ist verordnet worden, daß für Getränke, welhe der Troscharina unterliegen, eine Analyse niht vorgenommen werden s\oll, wenn der Deklarant das betreffende Getränk -als Troscharinawaare anmeldet. Wenn ein solhes Getränk jedo - als éine der Troscharina nit unterliegende Waare, als ein gewöhnliches Getränk, angemeldet wird, fo ist die Analyse desselben von Amtswegen zu bewerkstelligen und der Deïla- rant in Strafe zu nehmen, falls es sih nit bestätigt, daß das be- treffende Getränk ein gewöhnliches, der Trofcharina nit unter- liegendes, ist. E G

Obgleich diese Vorschrift klar war, -haben einige Importeure dieselbe zu umgehen versucht, indem sie sich auf den Artikel 3 des Ausführungsreglements zum Gesetze, betreffend die staatliche Troscharina, berufen, dessen alinea 6 zufolge mir das Recht zusteht, in ftrittigen Fällen zu entsheiden, ob ein Getränë ein gewöhnliches oder ein Troscharinagetränk ist, und ob es dana Troscharina zu zablen bat. Unter Berufung auf diese Bestimmung haben die be- treffenden Importeure in den Fällen, wo dieselben eine Analyse nicht verlangt haben, von Amtswegen aber durch die Analyse festgestellt wurde, daß es sich um Troscharinawein handelt, mich ersuht, ihnen die Wässerung des Weines zu gestatten, um dadurch einer Bestrafung zu entgehen. A E ; Damit die Importeure niht auch in Zukunft eine Befreiung von der Strafe erbofen können, welche ibnen deswegen aufgelegt wird, weil fie nicht eine Analyse verlangt haben, erahte ih es für an- gezeigt, den Zollämtern von neuem aufzutragen, von jedem Importeur, welcher fein Zertififkat, betreffend die Analyse, einreichen sollte, verlangen, in der Deklaration zu erklären vird oder nicht. Auch üt jede merfsam zu machen, welche ein Wird durch die von Amtswegen daß es sich um ein Troscharinage den Imporieur das statten. Ebenso darf land nit zugestanden gesetze zuwider ijt.

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1] O00 000) OOO erte! in Die jährliche Produktion i im Jahre 1860 nur :

stieg 1880 auf 2

Die Ausfuhr von Rückständen und Heizöl ist von 3300 Barrels im Jahre 1895 auf 513 000 Barrels im Jahre 1899 gestiegen. Von der Gefammtproduktion der östlihen Gebiete bringt die Standard Oil Company 60000 Barrels täglich, d. i 22 000 009 Barrels jährli, hervor, deren Werth 24 000 000 Doll. beträgt, das Barrel zum durschnittlichen Preise von 1,10 Doll. berechnet. Die Gesell- schaft kauft von den unabhängigen Produzenten über 85 %/ der Pro- duktion derselben auf, sodaß fie bereits über 48 000 000 Barrels jährlich verfügt. (Naphta.)

Erweiterung der überseeischen Verkehrsmittel in den M LLiata ten Staaten von Amerika.

Die Atchison-, Topeka- und Santa Fé-Eisenbahngesellschaft ist

im Begriff, mit der Hamburg-Amerika-Linie einen Vertrag abzu-

\{ließen, wona leßtere R Fahrten zwishen San Diego

in Kalifornien und den Philippinen, sowie anderen Punkten in Asien

einrihten foll. Die Southern Pacific-Cisenbahngesellschaft will die

Zahl ihrer Dampfschiffe im übersecishen Verkehr vergrößern und die

Great Nori bann Se age Oa der Vereinigten Staaten von

Amerika baut vier große Dampsschiffe, welche für den Verkehr mit China und Japan bestimmt find. (Nah Engineering.)

Lage der Zucker-Industrie in Brasilien.

Obgleich die brasilianishe Zuckerausfuhr nach den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahre recht umfangreich war und auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres die vorjährige Ausfuhr er- heblih übertraf, waren die Zuckerpreise doch niedrig, was um so größere Enttäuschung verursachte, als man allgemein wegen der be- deutenden Ausfuhr auf eine Besserung der Preise au für den aus- \{ließlih zum inländishen Verbrau hergestellten Krystall- und weißen Staubzucker gerechnet hatte. ehrfach is denn auch die Frage aufgeworfen worden, ob _es nicht besser gewesen wäre, die Kapitalien, welhe zur Verbesserung der Fabrifeinrihtungen und Ausstattung mit den neuesten Maschinen ausgegeben wurden, mehr unmittelbar zur Besserung des Zuckerrohrbaues zu verwenden, und fo mehr die landwirthschaftlihen an Stelle der technischen Ein- richtungen der Zuckerindustrie zu vervollkommnen.

Während verschiedener Jahre, eigentlich noch bis 1899/1900, waren die Preise für die Zuckerfabriken recht günstig, und man follte annehmen, daß dadur die Lage der Fabriken eine blühende hätte werden müssen. Doch keineswegs war das der Fall, vielmehr nahm die Produktion fortwährend ab, und in den leßten drei Jahren be- zifferte fie fih nur noch auf 125 000 Tons gegen 146 927 Tons im Sahre 1893 und 164 884 Tons im Jahre 1894. 2 j

Nur recht wenige Fabriken waren im stande, die Schulden, mit denen sie bei der Errichtung belastet wurden, abzustoßen, die meisten geriethen in eine sehr {lechte finanzielle Lage, sodaß bei den gegenwärtigen niedrigen Preisen keine von diesen Fabriken mit der Aussicht auf Gewinn die Verarbeitung des Zuckerrohrs be- ginnen kann. Selbst die wenigen Fabriken, welche zur Zeit frei von Schulden \ind, können kaum ncch mit der Hoffnung auf bessere Fahre den Betrieb aufrecht erhalten. Der Grund dafür ist in erster Linie in der außergewöhnlihen Höhe der Kapitalien zu suchen, die in Brasilien zur Errichtung und zum Betrieb einer Fabrik erforderlich find. Nicht allein die Einrichtung einer Fabrik selbst vers{lingt ein ansebnlihes Kapital, auch der Bau von ausgedehnten Schmalspur- babnen, die angelegt werden müssen, wenn die Fabrik auf geregelte Zufuhr von Zuckerrohr rechnen will, ist außerordentlich kostspielig.

In dieser Beziehung sind die kleinen Fabriken, wenn sie au weniger gut eingerichtet sind, in einer viel günstigeren Lage. Mit ibrer einfachen Einrichtung erzielen sie zwar nicht die hohe Auss beute wie die gut eingerichteten Fabriken mit Hilfe von Zentrifugen, NVakuumpfannen und dergl., dafür erreiht aber das Anlagekapital solher Fabriken noch nicht den zwanzigsten Theil der in großen Fabrifen festgelegten Summen, zumal bei der geringen Leistungs- fabigkeit die Verarbeitung des Zuckerrohrs aus der unmittelbaren Umgebung volle Beschäftigung gewährt und kostspielige Zufuhren erspart bleiben. Es besteht daher auch die größte Wahrschein- lihkeit, daß das alte System der kleinen Fabrifen das neue - der aroßen, technisch vollkommen eingerihteten Fabrifen überleben wird. Auch die geringe Arbeitslust der Arbeiter, die kaum drei Tage în der Woche arbeiten wollen, ist für größere Fabriken ein großes Hindernik.

Große Summen sind zur Beshaffung neuer Maschinen veraus-

noch fkein einziger Versuch ift gemacht worden, um die es Robrs zu verbessern oder eine bessere Kulturmethode Auch Bestrebungen, die Fruchtbarkeit des Landes, di gegangen ist, wieder auf die frühere Höhe zu bringen, finden Beifall. solhen Umständen geht die brasilianische Zuckerindustrie entgegen, wie fie itisch Guayvana urhgemaht baben, Uebeltît limmert durch das Wiederaufleben der Z vodurch Brasilien in seinem beft entsteht. (De Indische

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Weltausstellung i è im Iabre 1903 in St. Louis au s{hon der Play best mtliher in Betracht je ist die Wabl des der Stadt gefallen, die Wahl vorden ntscheiduns mögen insbesonde acbend geweicn sein:

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oreit-Park bildet die größte ¿ewährt somit wenigtîtens rrschenden oft unerträglichen der im übrigen wenig Me bâltnisse noch viel zu wünschen übrig dur zablreihe und bequeme 2 Î wird von vier Eisenbahnlinien berüb er Ausftellungsgegenstände von sein dürfte. Außerdem eignet in meisten für die Errichtung dauernde nd WissenshFten, welche späterbin onnten inzwischen verschicdene (Comit mité für Erzichungsrwvesen, cin Zeremonien-, Geseugebungs- ar Minen und Bergdau, für orien, für Manufakturen u Fiichercien, für c auéländische Beziebungen.

g S a Ì 2 - § A ntule tin Sl. Youte.)

Trinidad und Tabago Bier d Maliget Junt d tritt von dieter le auf Maligetränke (vergl. O

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für jede Gallone von ) Graden 7 Pence und Differenz in der Menge als eine Gallone angesehen werden Nalzgetränk enthaltende Kollo m é spezifishe Gericht des Getränfkcin zuf der Außenseite tragen

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Betheiligung Deutshlands an der Einfuhr nach Ja im Jahre 1900. pan Die Ugen Einfuhrartifel aus Deutschland nach Japan er,

reichten im Jahre 1900 nachstehende Werthe in Ven:

Stand- und Wanduhren 149 320, elektrische BeleuWtung8apparate 71 216, enc rl o Mm nen. Pumpen u. \. w. 72 937, Musikinstru- mente 47 099, chemische Instrumenté 42 845, chirurgische Instrumente 51 927, andere wissenshaftlihe Instrumente 61 993, Maschinen für Bierbrauercien 140 467, Maschinen für Wollweberei 58 414, andere niht besonders genannte Maschinen 718 536, Wassermessecr 52 826; Mikroskope 85 648, Nähmaschinen 170 450, Shawls 174 306, Essig- säure 60 867, Salicilsäure 167-318, Alkohol 67235, Antipyrin 51 286, Bismuth, Subnitrat 235 081, Cocain, Hydrochlorat 72 625, Hopfen 108 349, Pottasche, Bromide 97 036, desgl., Chlorat 142 015, Chinin 87 705, Alizarinfarben 130845, Anilinfarben 1 029 499, Indigo, trocken, 111 390, Blauholzextrakt 89 656, Leder 131 631, Robeijen und Ingots 329 531, Stab- und Stangeneisen 758 019, Schienen 562235, Eisenplatten und -Blehe 60711, Eisennägel 623 513, Draht und feines Stabeisen 258 396, Telegrapbendraht 324 889, Brücenmaterial und Baueisen 309 901, Stahl in Stangen, Stäben, Platten und Blechen 82 847, Drahtschirmgestelle 66 069, Bronzepulver 85 950, Zinnplatten 53 308, Zink in Blöcken 550 417, inkblehe 441 118, Bücher 72 464, glasiertes Luxu8papier 216 997, treichholzpapier 178 488, Packpapier 329 860, Druckpapier 289 928, Bleistifte 169 920, raffinierter Zucker A 11 137, B 2927 850, Baum- wollenflanell 1209 751, baumwollener Sammet 152 308, Wolle

1258 651, Wollen- und Kammgarn 1 601 154, Wollflanell 846 076,

Wollmusselin 1 020 002, wollenes Tuch 965 945, halbwollenes Tuch 304 210, Reifedecken 71 539, Celluloid 183 093, Zement 58 310, Malz 576 156, Zellulose (Pulp) 334 213, Kautshukwaaren 172 254, Karton- papier 91 797, Korkitopfen 179 792, Dynamit 112 224, Dampfschiffe 155 689. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen General - Konsuls in Yokohama.)

Der Schnittwaarenhandel Egyptens.

Fm Jahresbericht der englischen Handelskammer in Egypten für das Jahr 1900 wird bemerkt, daß in dem Einfuhrhandel Egyptens während des leßten Jahres eine Verminderung der Einfuhr von ge- färbtem Baumwollengarn sich bemerkbar gemacht hat. Im Zu- jammenhang damit steht die Thatsache, daß das Färben des Garnes jeßt zum guten Theil von den eingeborenen Egyptern felbst bewirkt wird. Es ist dies ein neuer Gewerbezweig, der von armenischen Flüchtlingen während der leßten zwei Jahre eingeführt und auch von den Eingeborenen aufgenommen wurde.

Die Entwickelung der Egyptishen Baumwollfabrik-Aktiengesell- chaft in Kairo und der Anglo-Egyptishen Spinnerei- und Weberei- Aktiengesellschaft in Alexandrien wird von allen an der Spinn- und Webindustrie betbeiligten, insbesondere von den Baumwollwaaren- importeuren, wie auch von dem allgemeinen Publikum in Egypten mit lebhaftem Interesse verfolgt; die weitere Entwickelung olcher industriellen Unternehmungen in Egypten wird nothwendiger Weise von dem Ergebniß abhängen, das die ersten Betriebsjahre dieser Fabriken haben werden.

Bei Beurtheilung des vorjährigen Baumwollwaarenhandels dürfte in erster Linie der vollständige Erfolg bervorzuheben sein, den das Bewässerungs-Departement gegenüber der Gefahr errang, die zu einer gewissen Zeit alle Geshäftszweige gleihmäßig zu bedrohen sien. Man befürch{tete sehr, daß die den Fluß abwärts kommende Wasser- menge nicht zur Befriedigung der landwirthschaftlichen Bedürfnisse des Landes genügen und daß Dürre mit einem allgemeinen Ausfall an Ernteerträgen die Folge sein werde. Die verfügbare, wenngleih unzulängliße Wassermenge wurde aber mit solher Sorgfalt und Sachkunde vertheilt, daß die Baumwollernte gerettet wurde.

Das Iahr begann mit geringen Vorräthen, und die Zufuhr blieb etwas binter dem Durhschnitt zurück, weil die hohen Preise in Manchester die Ankäufe in dem gewohnten Umfange verhinderten. Aber durch günstige Nachfrage in Egypten angeregt, wuchs das Ver trauen wieder und die Zufuhren stiegen, sodaß die Gefammteinfubr für das Jahr 940 Ballen mebr betrug als im Jahre 1899. Ab- gesehen von einem furzen Zeitraum haben s\ih die Preise gut ge balten, und das Jahr kann im Ganzen als ein befriedigendes für die Importeure angesehen werden.

Die folgende Uebersicht zeigt die Einfuhr von Manwhester-Waaren in den leßten fünf Jahren : Zahl der Ballen.

1896 3 20 275 E E L 1899 22 T53 1900 u 4 93 692. f i Fahre 1886/1890 betrug 16 399 Ballen

1891/1895 Wos B . 1896/1900 ,. 22526 ich | n englishen Ursprungs de en Fortschritt, d l leiten fünfzehn Jaht

n ift. Auch die Einfubr italienisWer Baum bemerkenäwerthe Zunahme erfahren. Die ol en ersehen, daß die Einfubr von Baumwollengarn aus

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Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks Las E der Rubr und in Oberschlesien.

An der Ruhr find am- 15. d. M. geftellt 16333, nit rehtzeitig ge tellt keine Wagen.

In Oberschlefien sind am 15. d. M. gestellt 5954, nicht rebizeitig gestellt keine Wagen. „F

Der Bericht der Handelskammer für den Stadt- freis Duisburg stellt, nach einleitenden Erörterungen über den inzwischen eingetretenen Nückschlag_ in der bisherigen Hochkonjunktur, die geschäftlihen Verhältnisse 1m Jahre 1900 folgendermaßen dar: Der Verkehr in den Duisburger Häfen, in welchem fih die Ent- wickelung des ganzen Industriebezirks widerspiegelt, ergab in dem stédtischen 4745 864 t (gegen 4130 399 & in 1899), sowie im staat- lichen (Hochfelder) Hafen und am Nbeinufer in Zu- und Abfuhr 1747 945,9 t; es bezifferte sich somit der Gesammtverkehr auf 6 493 809,9 (ge en 0769 817,93)- b, Im Ruhrorter Hafen stieg der Verkehr von 5 996 457 auf 6 701 386,20 t. Die Na- frage nah Roheisen war in den ersten zwei - Dritteln des Berichtsjahres recht rege und die Preise erschienen sobnend; im Verlaufe licß dieselbe jedoch erhebliß nach. Der Krüden- und Wagenbau war durchgehends zwar gut beschäftigt ; eue Aufträge für den ersteren find aber nur in ganz unzuläng- sicem Maße und nur mit großen Opfern zu erhalten gewesen. Die Eisenwalzwerke hatten anfänglih gleichfalls gute Beschäftigung, später waren die Aufträge jedoch so gering, daß überall Feierschichten eingelegt werden mußten. In den Preisen haben die Verbände Nach- lässe bewilligen müssen. In der Industrie der feuerfesten Steine folgte der Geschäftsgang den Absaßverhältnissen der Eisen- industrie. Die Maschinen-Branche war während des ganzen Jahres gut beschäftigt; neue Aufträge gingen in den leßten Monaten freilich in „wefentlich geringerem Ümfange ein. Werfkzeug- gußstahl wkrde in der ersten Hälfte 1900 gut gefragt, in der weiten aber ging die Nachfrage bedeutend zurück. Der Absaßz in Waschmaschinen und Dampf - Desinfektionsapparaten batte sich- wiederum ausgedehnt. Für Gartenmöbel. liefen zahl- reiche und große Aufträge ein. Der Absaß in eisernen Bett- stellen ging Jedoch, infolge zu bober Preise der Nohmaterialien, zurüd; auch die Aufträge in Ketten ließen gegen Ende 1900 außer- ordentlih nah. Der Absaß in Kupfer war s{leppend, die Be- schäftigung in der Kupfer- und Messingindustrie hingegen be- friedigend, das. geschäftlide Erträgniß der leßteren jedoch gering. Das Kabelwerk war durchweg gut beschäftigt, aber zu unlohnenden Preisen. Der chinesische Krieg brachte der Sodaindustrtie einen größen Ausfall im Absatz an die Farbenfabrikfen und Färbereien. In Ultramarin war der Verbrauch etwas größer als im vorhergegangenen Jahre. Ebenso hat sich der Absatz in \{chwefelsaurer Thonerde und in Alaun vergrößert. Der Geschäftsgang in Theerprodukten war befriedigend; derjenige in der Baumwollindustrie hingegen wiederum ungünstig. Seidengaze hatte einen im allgemeinen befriedigenden Geschäfts- gang zu verzeihnen. In Zigarren war derselbe während des ganzen Jahres sehr flott, jedoch blieb der Nußen ein nur beshränkter. Der Bedarf an Rauch- und Schnupftaback trat immer mehr zurü, derjenige an Kautaback nahm hingegen zu. Die Lage der rheinisch- westfällshen Mühlenin dustrie während des verflossenen Jahres war im Ganzen ungünstig. Das gleiche gilt für die Buch» weizenmüllerei. Die Brauindustrie wurde von der Witterung ¡war nicht besonders begünstigt, hatte aber dennoh einen verhältniß- mäßig guten Absay. Die Geschäftslage der Leinölmüllerei war, wie {on seit Jahren, \{lecht. Auch der Ge])häftsgangder Seifenindustrie ist wenig rentabel gewesen. Margarine fand seit Eintritt des Herbstes geringeren Absatz. Die stürmische Nachfrage nah Kohlen machte, je mehr das Jahr seinem Ende zuging, ciner erheblichen Verflauung Plat. Wenn nicht die Preise des Rheinish-Westfälishen Kohlen- svndifats cinen gewissen Rückhalt geboten hätten, würde ein großer Preissturz eingetreten sein. In der Holzindustrie war der GeschäftsganF“ungünstig. Der Holzhandel litt in 1900 unter stark gedrückten Verkaufspreifen. Die Duisburger Lackfabrik war im all- gemeinen mit ihrem Geschäftsgange zufrieden. Die Bauthätigkeit lies in der zweiten Hälfte des Berichtsjahres nah. Die Laden- zeschäfte und der Kleinhandel litten unter erbebliher Zunahme des Wettbewerbes und allgemeiner Vertheuerung der Betriebskosten.

Breslau, 15. August. (W. T. B.) Schluß-Kurse. Schles. 3 9/6 L.Pfdbr. Litt. A. 99,10, Breslauer Diskontobank 75,40, Breslauer Wecbölerbank 100,00, Kreditaktien —,—, Schlesisher Bankverein 142.00, Breélauer Spritfabrik 172,00, Donnersmark 182,00, Katto- wier 179,50, Oberschles. Eis. 97,90, Caro Hegenscheidt Aft. 101,00, Oberschles. Koks 123,00, Oberschles. P.-Z. 95,00, Opp. Zement 94 50, Giesel Zement 95,00, L.-Ind. Kramsta 150,00, Schles. Zement 149,00, Schles. Zinkh.-A. 315,00, Laurahütte 183,00, Bresl. Oelfabr. 3,00, Koks-Obligat. 93,00, Niederschles. elektr. und Kleinbahn- gesellshaft 56,00, Cellulose Feldmühle Kosel 143,00, Oberschles. Bank-Aktien 114,00, Emaillierwerke „Silesia“ —, Slesische Elektrizitäts- und Gasgesellschaft Litt. A. —,—, do. do. Litt. B.

104,00 Br.

Magdeburg, 15. Zuckerbericht. Kornzucker 889%) ohne Nachprodukte 75 % o. S. 7,00—7,35. Stimmung: Krovstallzucker I. mit Sack 28,95. Brotraffinade l. o. Fak 29,20. Gemablene Raffinade mit Sadck 28,95, Gemahlene Melis mit Sack 28,45. Stimmung: —. MRobh- f B. Hamburg pr. August 8,70 bez.,

juckder 1. Produkt Transitd f. a. 8,674 Gd., pr. Septbr. 8,674 Gd., 8,75 Br., vr. Oktober 8,50 Gd.,

è Br., pr. Okt.-Dezbr. 8,50 Gd., 8,554 Bc., pr. Januar-März t GEd., 8,75 Br. Stetig

Hannover, 15. August. (W. T. B.) 34% Hannov. Pro- vinzial-Anleibe 99,60, 4 9% Hannov. Provinzial-Anleibhe —,—, j} 9% Hannov. Stadtanleihe 99,00, 4 9% Hannov. Stadtanleihe 103,25, 49/4 unfündb. Hannov. Landes - Kredit - Oblig. 103,25, 4 9/4 kündb. Celler Kredit-Oblig. 103,65, 4 9/9 Hannov. St

August. (W. T. B.) Sal —,—.

ee Miubtg.

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e Strafienbahn-Oblig. 93,50, 43% Hannov. Straßenbabn-Oblig. 94,50, Continental Caoutchouc- Komp.-Aktien 480,00, Hannov. Gummi-Kamm-Komp.-Aktien 195,00, Hannov. Baumwollspinnerei-Vorzugs-Aktien 34,00, Döhrener Woll- wäscherei- und Kämmereci-Aktien 145,00, Hannov. Zementfabrik- Aktien 115,00, Hörxtershe (Eichwald) Zementfabrik-Akticn 63,00, Lüneburger Zementfabrik- Aktien 124,00, Ilseder Hütte-Aktien 720,00, Dannov. Straßenbahn-Aktien 60,00, Zudcecfabrik Bennigsen-Aktien 119,00, Zuckerfabrik Neuwerk-Aktien 80,50, Zuckecrraffinerie Brunonia- Aktien 112,00

Frankfurt a. M., 15. August. (W. T. B.) S@{luß-Kurse. Lond. Wechsel 20,422, Pariser do. 81,033, Wiener do. 85,266, 1%, Reichs-A. 91,60, 3% Hessen v. 96 89,00, Italiener 97,60, 5% port. Anl 95,40, 5 ©/%% amort. Rum. —,—, 4 °/g russ. Kons. 99,70, 4%, Ruf. 1894 95,60, 4% Spanier 70,00, Konv. Türk. —,—, Unif Egavpter 108,20, 59% Mexikaner v. 1899 97,40, Reichsbank 153,60, Darmstädter 120,10, Diékonto-Komm. 174,40, Dresdner Bank 130,70, Mitteld. Kreditb. 104,50, Nationalb. f. D. 99,00, ODesl.- ung. Bank 119,10, Oest. Kreditakt. 202,80, Adler Fahrrad 138,00, Alig. Elektrizität 174,00, Schuckert 101,00, Höchster Farbw. 334,90, Dochum Gußst. 168,60, Westeregeln 209,00, Laurahütte 183,50, Lombarden 22,10, Gotthardbahn 153,00, Mittelmeerb. 100,70, Bres- lauer Diskontobank 75,00, Anatolier 83,60, Privatdiskont 2/4.

Effekten-Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit-Aktien 203,00, Franiosen ¡—, Lombarden Ungarische Goldrente —,—, Gotthardbahn —, Deutsche Bank „—, Diskonto-Kommandit 174,90, Dreêdner Lank 130.90, Berliner Handelsgesellschaft 138,10, BotSumer Guf:stabl , Dortmunder Union ——, Gelsenkirchen 169,40, Harpener 156,05, Hibernia 159,50, Laurahütte Portugiesen , Jtalicn. Mittelmeerb ——, Schweizer Nordoslbahn Falien. Méridionaux —, Schweizer Simplonb —_, 5%

erifaner ; Ftaliener —_—, 39% Reichs-Anleibde p,

Qudert 103 70, Anatolier 43 90, Nationalbank für Deutsbland 99,25, Ölios 40 80, Breslaver Diskontobank 77, Frantfurt a. M. 15. Augosi

Getreikd Joseph Strauß. Weizen ab unserer Gegend nominell 16

—, Schweizer Zentralb. S@hweizer Union z

emarktbericht von 17, do

frei bier nominell 17—2, do. La Plata und Kansas (kleberreicher Weizen) 17}—2, do. Redwinter und ruff. Sorten (fleberreicher Weizen) 17i—ck}; Roggen, hiesiger neuer 14; Braugerste, tterauer (gelb und unegal) neue, 16—#, gethan, do. Franken (Ochsenfurter

au), Pfälzer und Ried neue, 16{—18 geford.; Hafer (je nah Qual., erquis. 25—50 4 § über Notiz) 14£—15; Maiîs (gesunder La Plata), nominell 12—X; Weizenkleie 9; Roggenkleie 9—10; Malzkeime 9?—10; Raps 277—28:; Weizenmehl (autom.) 0 25—t3, T 23—}, ITI-21—}t, do. erquis. Qual. pr. Sack 157—2 über Notiz; Roggenmehl 0 22—23, 0/1 1{—1§ Æ darunter; die Preise verstehen fh per 100 kg ab hier, häufig auch loko aus- wärtiger Stationen bei mindestens 10000 ks. Im Getreide- handel mat si entschieden größere Festigkeit bemerkbar. Auf dem Weizenmarkt berrscht ein fester Ton; die auswärtigen Forderungen waren erhöht, ohne daß die Kauflust bedeutend gewesen wäre. Das Roaggengeschäft war unbelebt, aber die Tendenz eine festere; in Gerste ersien leßtere behauptet; die Neigung der Händler zur Be- willigung höherer Preise war im Ganzén aber nicht groß und Brauerei- besißer zum Kaufen nicht zu bewegen. Hinsichtlich Hafer ist die Frage etwas geringer geworden und einzelne Abgeber zeigen sih nach- giebiger. Der Maismarkt hat feste Haltung beibehalten. In

eizen- und Noggenktkleie, sowie Malzkeimen ist das Geschäft matt bei nach wie vor beschränkter Nachfrage. Der Mehl handel ing flott; es besteht hierfür gute Frage, die nur -zu anziehenden Preisen Befriedigung finden kann.

Göoln, 15. August. (W. T. B.) Nüböl ‘loko 61,50, px. Oktober 58,50. i

Dresden, 15. August. (W. T. B.) 3 0%/% Sä(hs. Rente 89,35, 34 9/6 do. Staatsanl. 100,20, Dresd. Stadtanl. v. 93 99,25, Allg. deutsche Kred. 165,25, Berliner Bank —,—, Dresd. Kreditanstalt 10,00, Dresdner Bank 129,50, do. Bankverein 104,50, Leipziger do. 9,00, Sächsishe do. 119,00, .Deutshe Straßenb. 157,00, Dresd. Straßenbahn 175,00, Dampfschiffahrts-Ges. ver. Elbe- und Saalesch. 136,00, Sächf.-Böhm. Dampfschiffahrts-Gef. —,—, Dresdener Bau- gefellshaft 151,00.

_Leipzig, 15. August. (W. T. B.) (S{luß-Kurse.) Oester- reihishe Banknoten 85,40, 3% Säwsishe Rente 89,50, 34 9/0 do. Anleihe 100,25, Leivziger Kreditanstalt-Aktien 165,00, Kredit- und Sparbank zu Leipzig —,—, Leipziger Bank-Aktien 4,70, Leipziger Hvpothekenbank —,—, Sächsishe Bank-Aktien 119,90, Sächsische Boden-Kredit-Anstalt 114,50, Caffeler Jute-Spinnerei und -Weberei 150,00, Deutshe Spißen-Fabrik 202,00, Leipziger Baumwollspinnerei- Aktien 156,00, Leipziger Kammgarnspinnerei-Aktien 138,00, Leipziger Wollkämmerei —,—, Stöhr u. Co. Kammgarnspinnerei 135,00, Tittel u. Krüger Wollgarnfabrik 118,00, Wernshausener Kammgarn- spinnerei —,—, Altenburger Aktien-Brauerei —,—, Hallesche Zuder- raffinerie 170,00, Leipziger Elektrizitätswerke 109,00, Polyphon Musikwerke —,—, Portland-Zementfabrik Halle —,—, Thüringische Gas-Gefellschafts-Aktien 222,00, Mansfelder Kure 925, Zeitzer Paraffin- und Solaröël-Fabrik 132,50, „Kette" Deutsche Elb\chiff- sahrts-Aktien 82,50, Kleinbahn im Mansfelder, Bergrevier 71,00, Große Leipziger Straßenbahn 142,50, Leipziger Elektris{e Straßen- bahn 75,75.

Bremen, 15. August. (W. T. B.) Börsen-Schlußbericht. Sch{malz stetig. Wilcox in Tubs 447 „K, Armour shield in Tubs 447 4, andere Marken in Doppeleimern 457 4. Speck fest. Short clear middl. loko 43} 4, August-Abladung -§. Kaffee ruhig. Baumwolle stetig. Upland middl. loko 42} K.

Kurse des Effekten - Makler - Vereins. Deutsche Dampfschiffahrts-Gefellshaft „Hansa“ 135} Gd., Norddeutshe Lloyd- Aktien 114!/; Gd., Bremer Vulkan 153 Br., Bremer Wollkämmerei 1694 Gd., Delmenhorster Linoleumfabrik 162 Br., Hoffmann's Stärkefabriken 1717 Br., Norddeutshe Wollkämmerei und Kamm- garnspinnerei-Aftien 135 Gd.

Hamburg, 15. August. (W. T. B.) S@luß-Kurse. Hamburg. Kommerzb. 107,90, Bras. Bk. f. D. 150,00, Lübeck-Büchen 136,25, A.-C. Guano-W. 80,00, Privatdiskont 23/3, Hamb. Paetf. 118,75, Nordd. Lloyd 114,75, Truft Dynam. 152,00, 39%/» Hamb. Staats- Anl. 89,80, 349% do. Staatsr. 100,85, Vereinsbank 160,00, 6 9/6 Chin. Gold-Anl. 101,00, Schuckert —,—, 349% Pfandbriefe der finländishen Vereinsbank —, Hamburger Wechslerbank 97,00, Bres8- lauer Diskontobank —,—, Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 79,60 Br., 79,10 Gd. Mechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,32 Br., 20,28 Gd., 20,30 bez., London kurz 20,434 Br., 20,394 Gd., 20,413 bez., London Sicht 20,454 Br., 20,417 Gd., 20,424 bez., Amsterdam 3 Monat 167,20 Br., 166,70 Gd., 166,90 bez., VDesterr. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 84,35 Br., 83,85 Gd., 84,20 bez., Paris Sicht 81,15 Br., 80,85 Gd., 81,00 bez., St. Petersburg 3 Monat 2134 Br., 2124 Gd., 2123 bez., New Vork Sicht 4,20} Br., 4,177 Gd., 4,19} bez.,, New York 60 Tage Sicht 4,164 Br., 4,134 Gd., 4,154 bez.

Getreidemarkt. Weizen abges{wächt, holsteinischer lofo 165— 170, La Plata 131,00. Noggen rubig, \üdrussisher rubig, cil. vam zurg 105—108, do. loko 106—109, medlenburgisher 136—142. Mais fest, 126 La Plata 101. Hafer fest. Gerste fest. Rüböl rubig, loko 56. Spiritus fill, pr. August 14—134, pr. August - September 14}—13%/,, pr. September- Oktober —, pr. Oktober-November 144—13}. Kaffee ruhig. Umsay 1500 Sack. Petroleum stetig, Standard white loko 6,90.

Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Sep- tember 27} Gd., pr. Dezbr. 284 Gd., pr. März 294 Gd., pr. Mai 29} Gd. Behauptet. Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben- Robzucker 1. Produkt Basis 88 9/9 Nendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. August 8,574, pr. September 8,60, pr. Oktober 8,474, pr. Dezember 8,474, - pr. März 8,674, pr. Mai 8,75. Matt.

Wien, 15. Augnst. (W. T. B.) Keine Börse.

16, August, 10 Uhr 50 Minuten Vormittags. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 652,00, Oesterr. Kreditaktien 646,00, Franzosen 640,50, Lombarden 91,00, Elbethalbahn 480,00, Oesterr. Papierrente 99,00, 49% ungar. Goldrente —,—, Oesterr. Kronen-Anleibe —,—, Ungar. Kronen-Anleibe 93,25, Marknoten 117,23, Bankverein 444,50, Länderbank 403,00, Buschtiebrader Läitt. B. Aktien 1034, Türkische Loose 100,00, Brüxer —,—, Straßenbahn-Aktien Litt. A. do. Litt. B. , Alpine Montan 424.00

Budapest, 15. August. (W. T. B.) Keine Börse.

London, 15. August. (W. T. B.) (Schluß - Kurse.) Englische 24. 9% Kons. 94/,,, 3% Reichs-Anl. 90}, Preuß. 34 9/9 Kon/.

5 9/% Arg. Gold-Anl. 93}, 4} °% äuß Arg. ——, 6% fund. Arg. A. 96}, Brasil. 89er Anl. 66}, 5% Chinesen 97, 349% Egypter 1004, 4 °/9 unif. do. 107, 34 9/4 Rupees 6439/4, Jtal. 59 Rente 96%, 59% kons. Mex. 97}, 4%% 89er Russen 2. Scr. 100, 4% Spanier 69}, Konv. Türk. 26), 49% Trib.-Anl. 98, Ottomanb. 11/4, Anaconda 9/4, De Beers neue 34/4, Incandescent (neue) 17, Rio Tinto neue 51*/,, Plabdiécont 23/,, Silber 26/4, 1898er Chinesen 84}. Wechselnotierungen: Deutsche Plätze 20,599, Wien 12,25, Paris 25,36, St Petersburg 24/4.

Bankausweis. Totalreserve 25 360 000 Zun. 1 688 000 Pfd. Sterl, Notenumlauf 30 136000 Abn. 498000 Pfd. Sterl, Baarvorrath 37 721 000 Zun. 1191 000 Pfd. Sterl., Portefeuille 26 012000 Abn. 318 000 sd. Sterl., Guthaben d. Privaten 39 187 000 Abn. 1438 000 Pfd. Sterl, Guthaben des Staats 10 432 000 Zun. 3 056 000 Pfd. Sterl., Notenreserve 23 284000 Zun. 1 633 000 Pfd.Sterl., Regierungssichetheit 16 500 000, Zun. 299000 Pfd. Sterl., Prozentverhältniß der Reserve zu den Passiven 50'/z gegen 49'/, in der Vorwoche. Clearinghouse-Umsay 153 Mill., gegen die ent- sprechende Woche des vorigen Jahres 26 Mill. weniger

In die Bank flossen 124 000 Pfd. Sterl.

An der Klisle 2 Weizenladungen angeboten

96%, Javazucker lolo 11 nominell, Rüben-Rohbzucker loko 8 h. 8 d. rubig Chile-Kupfer 654, pr. 3 Monat 65/4. Liverpool, 156. Augusk. (Œ. T. B) Baumwolle. Umsay

Ï 1! 10 000 LB., davon für Spekulation und Export 00 B. Tendenz: amerikani{e Lickerunger? tig. August-September

ü - z

ck tetig Middl

47/6, Verkäuferpreis, September 47/5, do.,, Oktober 4s/6«—4"/54 do., Oktober-November 4/6, do., November-Dezember 4?/5,—43/s, do., Dezember-Januar 4?/5,—4?/z, do., Januar-Februar 4?/5—4?/5, do., Februar-März 43/5, do., März-April 42/6,—4*/54 do., April-Mai d.

Offizielle Notierungen. American good ordin. 33/32, do. low middling 47/32, do. middling 47/6, do. good middling 423/;2, do. middling fair 432/22, Pernam fair 4/3, do. good fair 45/5, Ceara fair 43, do. good fair 4/3, Egyptian brown fair 45/15, do. brown good fair 5!/;s, do. brown good 6/16, Smyrna good fair 42, Peru rough fair ‘—, do. rough good fair 63, do. rough good 7, do. rough fine 73/3, do. moder. rough fair 5, do. moder. good fair 6'/s, do. moder. good 62, do. smooth fair 4/3, do. smooth good fair 47/8, M. G. Broah good 32, do. fine 4/7, Bhownuggar good 35/16, do. fully good 37/6, do. fine 35/3, Oomra good 3/16, do. fully good 32, do. fine 31/6, Scinde fully good 33/22, do. fine Ls A fully good 33/32, do. fine 3/16, Madras Tinnevelly good 4!/s.

Glasgow, 15. August. (W. T. B.) NRobeisen. Mired numbers warrants ftetig, \b. d. ver Kasse, 53 h. 5 d. per laufenden Monat. (S@luß.) Mired numbers warrants 53 \h. 74 d. Middlesborough 46 fb. 23 d.

Bradford, 15. August. (W. T. B.) Wolle fest, rubig, Tücher ruhig, jedoch boffnungêpoller.

Paris, 15. August. (W. T. B.). Keine Börse.

Am 15., 16. und 17. d. M. kein Produktenmarkt.

St. Petersburg, 15. August. (W. T. B.) WeWhsel auf London 94,00, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 46,022, Schecks auf Berlin 46,30, Wechsel auf Paris 37,323, 49/9 Staatsrente von 1894 96,12, 49% fonf. Eifenbahn-Anl. von 1880 —, do. do. von 1889/90 —, 35 Gold-Anl. von 1894 —, 38/10 °/9 Bodenkredit-

fandbriefe 87,50, Asow Don Commerzbank —, Petersburger Dis- onto-Bank —, Petersburger internationale Handelsbank 1. Em. —, Russische Bank für auswärtigen Handel —, Warschauer

Kommerz-Bank —. J Mailänd, 15. August. (W. T. B) Keine" Bo rfe (W. T. a Börse.

Garne

Madrid, 15. August. | Lissabon, 15. August. (W. T. Keine Börse.

Amsterdam, 15. August. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) 49% Nussenchp. 1894 —, 39/9 holl. Anl. 95!/s, 59% garant. Mer. Eisen- bahn-Anl. 387/s, 59/9 garant. Transvaal-Eisenb.-Obl. 923, Trans- vaalb.-Akt. —,—, Marknoten 59,30, Russishe Zollkupons 1917/s.

Getreidemarkt. Weizen auf Termine geschäftslos, do. pr. Novbr. —,—, do. pr. März —,—, Roggen auf Termine behauptet, do. pr. Oktober 132, pr. März —. Nüböl loko —, pr. September-Dezember —, pr. Mai —.

Java-Kaffee good ordinary 32. Bancazinn 69k.

Brüssel, 15. August. (W. T. B.) Keine Börse.

Añtwerpen, 15. August. (W. T. B.) Keine Börse.

Christiania, 15. August. (W. T. B.) Die norwegische Hypothekenbank {loß heute, wie „Morgenbladet" meldet, eine 34 9%ige Anleihe im Betrage von 8 Millionen Kron. ab. Ein ausländishes Bankkonsfortium, bestehend aus dem Crédit Lyonais (Paris), L. Behrens u. Söhne (Hamburg), der dänischen Landmanns- bank (Kopenhagen) und Stockholms Enskildabank (Stodholm), übernahm dieselbe.

New York, 15. August. (W. T. B.) Die Fondsbörse zeigte Anfangs eine feste aber ruhige Haltung: die Preise stiegen auf leihteres Geld, s{wächeren Sterlingskurs und Nachfrage nah südlichen Kohlen- und westlichen Eisenbahnwerthen. Hauptkäufer waren die Baissiers. Der Schluß war recht fest. Der Umsay in Aktien betrug 460 000 Stück.

Die Weizenpreise, anfangs, auf große Ankünfte im Nordwesten, Verkäufe des Auslandes, ungünstige europäishe Marktberichte, günstige Ernteberichte, günstiges Wetter im Westen und auf Abgaben der Haussiers, nachgebend, erholten sich sodann etwas auf bedeutende Abnahme der Vorräthe an den Seepläßen und Erportkäufe; später fielen sie jedo im Einklang mit Mais und auf niedrigere Provinz- märkte und {lossen {chwac). Die Preise für Mais, auf geringe Abnahme der Vorräthe an den Seepläßen, Abgaben der Haussiers, ungünstige Marktberihte und günstige Ernteberichte, anfangs stark fallend, befestigten sich demnächst, entsprechend der vorübergehenden Festigkeit des Weizens, gaben jedoch später wieder auf lokale Verkäufe iach und {lossen gleihfalls {chwach.

(Schluß-Notierungen.) Geld auf 24 Stunden Dur{schn.-Zinsrate 24 9%), do. Zinsrate für letztes Darlehen des Tages 2X 9/0, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85, Cable Transfers 4,87} Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,184, do. auf Berlin (60 Tage) 9415/6, Atchison Topeka und Santa Aktien 76/3, do. do. Preferred 96/4, Canadian Pacific Aktien 111*/z, Chicago Mil- waukee und St. Paul Aktien 165}, Denver und Rio Grande Preferred 92!/,, Jllinois Central Aktien 145}, Louisville u. Nashville Aktien 104}, New York Centralbahn 1542/7, North. Pac. Preferred

-, Northern Pacific Common Shares * Northern Pacific 3 9% Bonds 72, Norfolk and Western Preferred 874, Southern Pacific Aktien 56}, Union Pacific Aktien 99, 49% Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 137, Silber, Commercial Bars 58!/,. Tendenz für Geld Leit.

Waarenbericht. Baumwolle - Preis in New Work 8,

‘ieferung pr. Oktober 7,27, do. für Lieferung pr. Dezember umwollen-Preis in New-Orleans Petroleurn Stand. in York 7,50, do. do. in Philadelphia 7,45, do. Refined

Cases) 8,50, do. Credit Balances at Oil City 1,25, Schmalz Western steam 9,05, do. Robe u. Brothers 9,20, Mais pr. Sep- tember 614, do. pr. Oktober 62, do. pr. Dezember 63}. Rother Winterweizen loko 78}, Weizen pr. September 76}, do. pr. Oktober 76?/», do. pr. Dezember 78}, do. pr. Mai 82. Getreide- fraht nah Liverpool 1, Kaffee fair Rio Nr. 7 5*/, do. Nio Nr. 7 pr. September 4,80, do. do. þpr. November 495, Mebl, Spring-Wheat clears 2,80, Zucker 34, Zinn 26,70, Kupfer 16,50.

Nachbörse: Weizen '/z c. niedriger.

Chicago, 15. August. (W. T. B.) Die Tend war aus denselben Ursachen wie in New Vork Sch{luß {wad Hinsichtlih des Geschäfts in nämlichen Verhältnisse in die Erscheinung

Weizen pr. Septbr. 714, do. pr. Vktbr. 71/4, Mais per tember 574, Schmalz pr. September 8,724, do. pr. Oktbr. 8 Speck short clear 8,50, Pork pr. September 13,90.

Rio de Janeiro, 15. August. (W. T. B)

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A FCIeTiag

Verkehrs-Anstalten.

Das socben im Verlage der Buchhandlung Georg Reimer in Berlin erschienene „Handduch für die deutshe Handels- Marine auf das Zahr 1901* hat folgenden Inbalt: 1. Vers zeichniß der auf die Seeschiffahrt bezüglichen Reichs-Gesetze, ordnungen u. \. w. 11. Verzeichniß der im Deutschen Reiche ( oder im amlfklihen Auftrage herausgegebenen, ausschließlich Secschiffabrt bezüglichen Aücher, Zeitschriften und Karten. 1 zeichniß derjenigen auêswärtigen Staaten, mit denen vom Neiche, vom früheren Norddeutschen Bunde, Zolle und Handelsverein und vort Bundebflaaten Verträge übe die Matrosen abges{losseu fi 1V. Die Secbeböôrden Kommission für Seceschiffabrt wanderung@wesen. C. RMeichs- Inspektor für dic Seescdiffer-, steuermanns- und Secedampf\{iff Taschinisten-Prüfungen. 1) missionen für die Prüfung der Seccbiffer, Seesteuerleute und See» tampf{ifffs « Mascbinifien L Untersubungasstellen und Unter» sucdunagskommissionen für die Untersubung der Seeleute auf Farbenblindbeit F Die ur Ausfertigung der Befähdigungs- Iouanitlis iür 7 cci&ifer eiter tle 1e ind Zeedamr is.

Das “YL V4 R A Les o G. See - Berufsgenofssen-

Deut C vom früberen Deutschen cinzelnen deutichen Augslicferung desertierter Bezeichnung dieser Verträge. Neis zcdicts \

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