1901 / 196 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Die verkaufte Menge wird auf volle

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14.40 14,80 14 60 14,25

13,00 15.00 14,00 14,10 12,50

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Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung,

11,85 13,29

13,00 14,30 14,00

13,50 13/00

12,60 13,50 13,20 14,00 12,80 13,00 14,00 15,00 13,05 14,593

15,30 16,00 14/00 14,10 15,50

13,80 14,20 14,75 13,00 12,60 13,50 14,30 16,00 13,20

12,20

13,25 12,80 14,00 14,50 15,60 13,20

13,30 15.70 16.00 14,30

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16,15 17,00 14,00 15,00 15,50

14,50 14,20 15,29 13,50 13,10 13,50 14,30 16,00 13,50

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12,15 12,50 13,75 14,00

14,50 14,30 13,30 13,00 13,00 14,50 14,00 12,60 14,60 14,50 14,00 14,60 13,60

15,50 13,40 15,07 12,00 16,15 17,00 15,30 15,10 16,00 16,00 14,60

15,50 13,50 13,20 13,80 15,00

14,00 12,59 13,00 13,75

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13,40 16.00 15,50 16,00 16 00 13.67 13.50 14,25 14,25

16,90 12,70 14.00 15 00 15,70 16 60 15,34 15.64 1G 20

13,30 15,70 16,00 14,50 12,90

ifewerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punlkt (

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13,20 14,00 15,00 13,00 14,80 14,60 13,10 13,60 12.80

13,60 1300 15,60 13,40 14,60 15,00 13,90 12,80 11,80 13,40 16.25 15,71

16,80 16,10 13.67 13,50 14.50 14.50 12,50 13.00 17,00 13,16 15,00 15,10 16.20

13.00

15.80 15,95 16 40 14,50 13.00 13.50 13 50 16,40 16,40 14,60 13.10

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14,00

14,50 14,30 13,40 13,00 13,40 15,00 14,00 12,60 14,60 15,00 15,00 14,60 14,00

15,50 13,75 15,33 14,20 17,00 18,50 15,30 16,50 16,00 16,00 15,50

16,00 14,07 13,70 13,80 15,00

15,00

12,90 13,00 13,75

14,50 15,00 15,80 13,60 14,00 13,60 13,00 14,00 13,50 13,00 14,00 12,80 13,60 14,00 13,00

14,00 14,00 15,00 13,00 15,00 14,80 13,3

13,60 13,00 13,60 13,00 15,60 13,40 14,60 15,00 14,40 13,00 13,00 13,60 16,25 16,40 16,80 16.50 14,00 14,00 14,50 14,50 13.50 14,00 18,80 14 08 17,00 16,00 16,20 16,00

15.80 16,50 17,20 15,00 14,30 13,50 13.50 16,40 16,40 14,80 13,30

10 900

10.

3. 8. 14.

442 14.75 16.00 10.

Der Dur{schnittépreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnel. . ) in den leyten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

Handel und Gewerbe.

8 den im Reichsamt des Innern zusammengestellten Bn „Nachrichten für Handel und Fndustrie“.)

ODesterrreih-Ungarn.

Die Befugnisse ausländischer Handlungsreisender. Ein Erlaß des Ministeriums des Innern im Einvernehmen mit dem Handels-Ministerium vom 11. Juni 1901, Z. 19 370, lautet: Aus den Berichten vom 13. und 21. Mai d. J. wurde entnommen, daß in einzelnen Bezirken Böhmens im Dienste reihsdeutscher

irmen stehende Handlungsreisende Bestellungen nicht nur b-i Eilen, Fabrikanten und Gezwerbs[euten, fondern, von Haus u Haus gehend, direft beim Publikum aufzusuchen pflegen, ohne hierbei beanstandet zu werden, und daß dieser leßtere Umstand zum theil auf die Auffassung zurückzuführen ist, es könne derartigen Handlungsreisenden die Ausübung der bezeihneten Thätigkeit im Hinblick auf die hierlands geltenden Normen - und die Bestimmungen des Handels- und Zollvertrags mit dem Deutschen Reiche nicht ver- wehrt werden.

Die K. K. Statthalterei wird aus diesem Anlaß im Ein- vernehmen mit dem K. K. Handels-Ministerium auf die Bestimmungen der Ministerial-Verordnung vom 16. September 1884 aufmerksam ge- macht, nah welcher für auëländishe Handlungsreisende jeder Kategorie die mit dieser Verordnung republizierten Bestimmungen der §§ 9 und 10 der Ministerial-Verordnung vom 3. Nobember 1852 auch weiterhin Anwendung zu finden haben.

Demgemäß sind Vertreter ausländischer Gewerbeunternehmungen zwar berechtigt, mit Kaufleuten, Fabrikanten und Gewerbsleuten in

egenständen beiderseitigen Geschäftsbetriebs Geschäfte anzuknüpfen und von denselben Bestellungen auf Waaren ihrer Vollmahtgeber entgegenzunehmen; es ift ihnen aber nicht gestattet, mit Personen einer urn als der obenbezeihneten Kategorie in Agenturgeshäfte u treten.

y Mit dem im hierortlihen Einvernehmen an die K. K. Statt- halterei ergangenen Erlasse des K. K. Handels-Ministeriums vom 1. August 1886 ist ferner wohl für die im unmittelbaren Dienst inländisher Gewerbeunternehmungen stehenden Handelsreisenden, nicht aber für ausländische Handelsreisende dieser Art das direkte Aufsuchen von Bestellungen bei dem Publikum als zulässig bezeichnet worden.

Hiermit stehen die Bestimmungen des Handels- und Zollvertrags mit dem Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1891 nicht im Wider- spruche, da die im Artikel 19 Absaß 2 dieses Handels- und Zoll- vertrags enthaltene Bestimmung eine differierende Behandlung der beiderseitigen Neich8angehörigen in der angedeuteten Beziehung zulässig erscheinen läßt.

Die K. K. Statthalterei wird eingeladen, die politishen Bezirks- behörden im Sinne vorstehender Eröffnung zu belehren und Vorsorge dafür zu treffen, daß Handlungsreisende ausländisher Gewerbs- unternehmungen hbinsihtlich der Einhaltung der ibnen zustebenden Befugnisse entsyrehend überwacht und im Falle von Ueberschreitungen dieser Befugnisse strengstens zur Verantwortung gezogen werden. (Oesterreihi]hes Verordnungsblatt des K. K. Ministeriums des Innern Nr. 11 vom 10. Juli 1901.)

Winke für die Ausfuhr von Kerzen und Seife.

Nach einem englishen Konsulatsberiht sind Frankreich und eutshland hauptsächlih an der Seifeneinfuhr Jtaliens betheiligt, ährend nur ein fleiner Theil dem englishen Geschäfte zufällt. Der

Import aus England geht auhch stetig zurück, während jener aus Deutschland, Frankreich und Belgi steigt. Die Ursache ist, daß der englische Artikel zu theuer ist. Die Kundschaft in Italien verlangt in erster Linie billige, wenn auch m#hderwerthige Artikel.

In Tanger sind im Jahré#1900 3576 cewts Kerzen importiert vorden, wovon 3390 aus Engläd stammten. Deutschland lieferte einige Kisten Stearinkerzen hAMändisher Provenienz. Ans{heinend werden in Tanger bloß Paraffinkerzen verwendet. Der Markt {eint [lohnend zu sein.

Auf den Canarischen Inseln beberrs{cht England aus\{ließlich das Seifengeschäft. Dasselbe hat si, einem englischen Konsulats-

berichte zufolge, in leßter Zeit wesentlich ausgedehnt. Der Versuch, die Konkurrenz aufzunehmen, wäre vielleicht lohnend.

Wie der englishe Konsul in Bassora berichtet, ist dort im leßten Jahre ein sehr gutes Geschäft in Kerzen gemacht worden, zumal der Preis für Brennöl in die Höhe gegangen ist: Kerzen werden in den bemititelten Kreisen der Bevölkerung immer beliebter und finden auch bei religiösen Feierlichkeiten starke Verwendung. jroße Mengen gehen auch nach dem Innern, wo weniger Del ge- brannk “wird.

1 Nicaragua werden vorzugsweise Kerzen aus Belgien und

ederlanden eingeführt. England kann dort wegen der böberen

ise seiner Erzeugnisse nicht konkurrieren. Die Preise stellen sich in

oder den Niederlanden auf 80 bis 90 b. für 1 dz. Die

Kerzen werden in Pfundpacketen emballiert und je 25 Pakete in eine Kiste gepakt. (Handels-Museum.)

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Eiseneri-Produktion der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1900. : Das geologishe Bundesamt hat einen Ausweis über die Eisenerz- Produfti veröffentlicht. Darnach stellte sich dieselbe auf- 27 500 000 Tonnen. unit überflügeln die Vereinigten Staaten von Amerika als Eisenerz- ckroduzenten sowobl Großbritannien, als auch Deutschland. Da in den beiden vorbergehenden Jahren \ich die Ausbeute der Vereiniaten Staaten auf 24 683 173 Tonnen im Jahre 1899 und 19 433 716 Tonnen Jahre 1898 stellte, so zeigt sch innerhalb zweier Jahre eine Zunahme von nabezu 50 Prozent. An der lebtjährigen Produktion waren 24 Staaten und 2 Territorien betheiligt, und mit Ausnahme 1 Pennsylvania, Virginia, New York und Tennessee zeiat sich in jedem Fall eine Zunahme gegen das Die größten Eisenerz- Produzenten waren im leyten Ja Michigan und Minnesota mit 9 926 000 und 9834 000 Tonnen. odann folgt in weitem Abstande Alabama mit 2 750 000 Tonnen ie Gesammt-Produktion s leb Jahres an Cisenerz repräsentierte einen Werth vo Doll., entspredend einer Durcbschnittêwertbhe-. von pro Tonne. Jm Vergleih zum Vorjahr, in welchem urchs{nittêwerth nur auf 1,42 Doll. pro Tonne stellte, ist D T Der Durcbschnitts-

d. 1 L)

Mehrerlôs von einem Dollar pro Tonne.

L E s fte mischen 3,71 Doll. in Colorado und 82 Cents ïn selbst in einigen Eisengruben Gefangenenarbeit zur Ver-

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ung fommt. Yorker Hantels- Zeitung.)

ie Rohrzucker- Industrie in Mexiko. wurden in Mexiko 80 000 Tons raffinierter vollständig im Lande selbst verbrauht. Die us anderen Ländern ist verhältnißmäßig un- end und nimmt infolge der Steigerung der cinbeimishen Pro- wuilion von Würfel- und Kornzucker von Jahr zu Jahr ab. Jm jahre 1900 wurde Zucker im Werthe von ungefähr 25 000 Doll. eingeführt. Bei der Einfuhr unterliegt derselbe cinem Zolle von » Cents (Silber) für das Kilogramm (Brutto). Die ärmeren Klassen der Bevölkerung bedienten sich seither der unter den Namen «Piloncillo*, „Panocha* und „Panela“ bekannten verschiedenen Sorten von Robzucker, indessen nimmt die Verwendung von Würfel-, Korn- Staubzucker immer mehr zu. Die Menge der bei der Zucker- btifation gewonnenen Melasse s{chwankt mit der Vervollkommnung Extraktion. Einen Handelsartikel bildet die Melasse nicht, sie rd vielmehr auss{hließlich in den Destillier-Anstalten des Landes it Branntweinbercitung verwendet i p Hte Kosten der S Ung von der Ablieferung vodres in der Fabrik an gerechnet, betragen } bis 1 Cent für

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on der Vereinigten Staaten von Amerika für das Jahr 1900 |

Pfund. Man {äßt allgemein die Ausbeute an Zucker vom mexi- anishen Zuckerrohr auf 140 bis 150 Mans von einer Tonne. Gegen- wärtig stellt sich der Verkaufspreis für die beste Qualität weißen Zuckers auf 8 Cents (Silber) für das Pfund. Melasse wird zu 29 Doll. für die Tonne verkauft und der beste Branntwein erzielt einen Preis von 50 bis 70 Cents für die Gallone.

Der Anbau von Zuckerrohr, sowohl zum Zwecke ‘der Zuer- fabrikation als auch zur Branntweinbereitung, war bis zur neuesten n fast aus\{ließzlich in Händen der eingeborenen Pflanzer. Erst fürzlih haben ans amerifanishe und französische Kapitalisten, um f die Vortheile, welche der Zukerrohrbau in Meriko bietet, zu

ußen zu machen, große Anlagen am Meerbusen von Tehuantepec und in der Umgebung von Tampico erworben. Viele von den älteren Anlagen streben au, ihre Leistungsfähigkeit durch Anschaffung neuer pentrifugalmaschinen zu steigern. Zuckerrohrland ist verhältnißmäßig illig und reihlich vorhanden, und das Rohr gedeiht gut und erfordert niht so häufig Neuvflanzungen wie in den Vereinigten Staaten. Die Ernte ist im Verhältniß zur Anbauflähe umfangreiher und daher einträglicher.

Nach der Schäßung Sachverständiger kann man in den Staaten Morelos, Puebla, Michoacan und Colima auf eine Ernte von 45 Tonnen Zuckerrohr von einem Acre rechnen. In den Staaten Veracruz, VDaraca (Golf von Tehuantevec) und Chiapas werden etwa 60 Tonnen geerntet. Im nördlihen Theile von Veracruz, in Tamaulipas und Nuevo Leon beträgt die Durchschnittsernte im all-

emeinen 40 Tons. Die Preise, welche an die Zuckerrohr-Pflanzer bei der Ablieferung des Zuckerrohres von den Fabriken gezahlt werden, s{wanken zwischen 3,60 und 6 Doll. mexikanisher Währung für die Tonne von 1000 kg. (Monthly Bulletin of the Bureau of Ame- rican Republies.)

Eisenbahn- und Straßenbauten in Peru.

Der englische Konsul in Callao weist auf die Nothwendigkeit hin, die Verkehrswege in Peru zu verbessern, da die weitere Ershließung nur möglich ist, wenn neue Eisenbahnlinien und Straßen gebaut \o- wie die bestehenden Wege erweitert und verbessert werden. Außer den Schienenwegen giebt es dort nur wenig gute Straßen. Auch die Straße, welche Iqguitos bis in den nächsten Bereich der Hauptstadt gebaut hat, ist noch in einem sehr mangelhaften Zustande.

Die vielbesprochene Frage, wie der beste Weg nah der Amazonas- region herzustellen ist, ist noch unentschieden. Einige Reisende halten den Plan für den ausführbarsten, die Eisenbahnlinie von Payta bis zu einem Punkte des Amazonenstromes- zu verlängern, welcher von Dzeandampfern erreiht werden kann. Die große Einsenkung der Anden in jener Gegend würde die Verwirklichung eines solhen Plans sehr erleihtern, während die nächste Nähe der Linie zur Nachbar- republik Gcuador dem Unternehmen einen fommerziellen Werth ver- leihen würde. (Nach The Board of Trade Journal.)

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Nuhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 17. d. M. geftellt 15740, nicht rehtzeitig gestellt keine Wagen.

In Oberschlesien sind am 17. d. M. gestellt 5381, nicht rebtzeitig gestellt feine Wagen.

Berlin, 17. August. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Das Geschäft ist rubig und die Käufer verhalten \sch abwartend. Die Zufuhren feinster Butter \ind flein und fonnten zu , unveränderten Preisen geräumt werden. Die beutigen Notierungen sind: Hof- und Genossenschaftsbutter Ia. Qualität 116,00—120,00 #, Hof- und Genossenschaftsbutter ITa. Qualität 108,00—117,00 Sch{hmalz: Für spätere Monate besteht andauernd gute Kauflust. Die heutigen Notierungen find: Choice Western Steam 51,50 #4, amerikani]ches Tafelshmalz (Borussia) 52,00 #4, Berliner Stadtshmalz (Krone) 53,00 M, Berliner Bratenschmalz (Kornblume) 54,00—56,00 A Speck: Die Nachfrage ift gut bei festen Preisen.

Berlin, 17. August. Wochenbericht für Stärke, Stärke- fabrikate und Hülsenfrüchte von Mar Saberskv, Berlin. In dieser Woche waren die Umsäße in Kartoffelfabrikaten etwas besser, ohne daß die Preise eine Aenderung erlitten. Es sind zu notieren: Ia. Kartoffelstärke 17—174 Æ, Ia. Kartoffelmebl 17 bis 17} M, 11. Kartoffelmebl 14—15} M, gelber Syrup 204—21 M, Kap. -Syrup; 214—22 #, Export -Syrup 23—234 K, Kartoffel- zuckder gelb 21—21} H, Kartoffelzucker kap. 214—22 K, Num Kuleur 33—34 K, Bier - Kuleur 32—33 H, Dextrin gelb und weiß Ta. 23}3—24 Æ, do. sekunda 21—214 #4, Weizenstärke kleinst. 35-—36 M, großst. 36—37 M, Halleshe und Schlesische 39—40 K, Reisstärke (Strablen-) 50—51 M, do. (Stüdcken-) 49—50 M, Schabestärke 29—32 #Æ, la. Maisstärke 29—33 K, Viktoria- Erbsen 21—25 #K, Kocberbsen 19— i grüne Erbsen 21—24 A, Futtererbsen 15164 M, “inl. veiße Bohnen 20—22 M, flahe Bobnen 24—26 Æ, u! Bohnen 19—20 M, galiz.-rufs. Bohnen 17—18 M, große Linsen 26—38 H, mittel do. 22—26 M, kleine do. 16—20 M, weiße Hirse 24—28 K, gelber Senf D—40 4, Hanfkörner 204—23 4, Winterrübsen 23 234 M, Winterraps F M, blauer Mohn 45—50 Æ,* weißer Mohn 48—54 M, Pferdebohnen 144—15} Æ#, Buchweizen 17—18 Mais loko 12}—13} 4, Wicken 16—18 #, Leinsaa

inl. Leinkuchen 1: 134 M,

getr. Getreid

ais Malzkeime 9 bi 104 M, Weizenkleie 9}—10 A (Alles pe

Berlin bei Partien von mindestens 10 000 kg.)

en Eisenmarkt berichte

( er Spezifikationsdeingana hat in

oche Aenderungen von Belang niht aufzuweisen gehal

den größeren Werkstätten, in Anbetracht der übera

ingen Bauthätigkeit, an ausgiebigen Arbeitsaufträgen feb do wenn man die verminderten Ansprücbe der Waluwverke in Berücksichtigung zieht die Ertheilung von Ausführunasaufträgen auf grobe Eisensorten derartig gewesen, daß die {weren Walz- streckden im mäßigen Betriebe gehalten werden konnten. Diejenigen Grobwalzwerke, welcheein vielscitiges Walzprogramm baben, brauen über fnappe Arbeit weniger zu klagen, da sich die Lücken durch ver- schiedene Profilcisenordres aus dem Ausland ergänzen lassen. Den Mitteisenstrecken kommen die jeßt mit einer größeren Regel- mäßzigkeit einlaufenden Bestellungen der Kleineisenzeugfabriken sehr zu statten, um so mehr, als die Händler-Aufträge noch sebr spärlic U

di

nt auf dieses Sortiment Auch ist hierin nicht unb« Fr

der Abgang nah dem Ausland Feineisen bew. Bandeisen in Oberschlesien, troy der rbeinishen und mitteldeutschen wesentliden Unterstüßung durch die

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ruten n bat der Beschäftigungsumfang

intenfiveren Arbeitsfuche der Werke, infolge der belangreichen Ordres aus Rußiland, Rumänien, Dänemark und dem Orient, nichts einacbükt Besonders dringend sind die Abrufungen seitens der russishen Händler, welche, in der Erwartung von Preis- tändnissen, in leiter Zeit etwas zurückhielten und nunmehr nicht U genug bedient werden ienenmarft liecat 7 Ï die Steiialwerke für brr s F 6, G) auf M mate Arbeit versorat. Ebenso Í Feldbahn #

in ï bafter aefraa Fifenbabnschi nen werden u I) M. die

| selbst im Anfang 1900 vo

kleineren Profile zu 115 bis 120 Æ für die Tonne ab Werk, je nah dem AOjage iet, notiert. Das Trägerge\chäft blieb unverändert, die einlaufenden Bestellungen reihen immer noch zur Erhaltung eines normalen Betriebes aus. Auch in diesen Zweigen sucht man durch Forcierung des Exports den Ausfall der inländischen Bau-

_trägerordres zu dedcken bei unbedingter Aufrechterhaltung des Inlands-

preises von 1124 # Grundpreis für die Tonne ab Werk, bezw. Frachtbasis Burbach bei 50 9% Ueberpreisrabatt. Auf dem Walz- röhrenmarkte maht \ich ein lebhafterer Geshäftsverkehr seit der erfolgten Befestigung des Syndikats, sowohl in Siederöhren, wie in Gasröhren, Maia, g die Ordres werden nah und nach zahlreicher. Die Rabattsäge betragen für unfixe Längen 65 %/9, für !/z- bis 2 zöllige Rohre; 672 °/6 für Z- bis 1 zöllige und 70 %% für 2- bis 4zóôllige (fire Längen mit 5 % weniger Rabatt). Der Grobblechmarkt hat seine feste Tendenz bewahrt; nennenswerthe Neuabshlüse sind zwar niht erfolgt, do bleiben die Zugänge von Spezifikationen auf Grund der früheren Kontrakte, sammt den Arbeitsüberweisungen seitens der Schiffswerften und Waggonfabriken, noch fo belangreih, daß überall eine zulängliche Beschäftigung vorliegt. Auch die Ausfuhr läßt sich{ch besser an. Der Inlandsgrundpreis blieb unverändert auf 140 # per Tonne ab Werk. In Feinblechen ist die flotte Abladung im Fortgang. Die bes langreihen Ordres auf Dachblehe für Rußland und Rumänien und_ auf Qualitätsbleße zu Fabrikationszwecken, besonders für Cmäillierwerke, stehen bei den oberschlesischen Feinblehwerken obenan. Die Handelsblehaufträge aus dem Inlande nehmen jedoch eben- falls wieder an Umfang zu. Der Grundpreis \{chwankt zwischen 125 und 130 f. per Tonne ab Werk. Der Geschäftsverkehr auf dem Tee Art ebenso der Drahtstiftmarkt ist außergewöhnlih lebhaft, sodaß die Werke nicht prompt genug zu liefern vermögen. Walzdraht notiert 135 4 per Tonne ah Merk Grundpreis. Auf dem Noheisenmarkt wäre ein besserer Abruf D damit die Ab- stoßung der niht unbedeutenden Bestände endlich vor \ich gehen könnte. Das Ausland und das externe Inlandsgebiet erweisen ih auch bei den berabgeseßten Notierungen wenig aufnahmefähig, weil überall noch alte Abnahmeverpflihtungen vorliegen. Auf dem Alt- eisenmarkt sinken die Preise bei dem lebhaften Angebot immer mehr: bezeihnend dürfte sein, daß in Westfalen Ia Kernschrott be- reits zu 42 4. per Tonne frei verbrauhendem Werk verkauft wird. Der von der Handelskammer zu Magdeburg über den Geschäftsgang von Handel, Industrie und Schiffahrt im Fahre 1900 veröffentlihte Bericht äußert sh, wie folgt: Während die Industrie wenigstens noch in der ersten Hälfte des Berichtsjahres mit Erfolg thätig war, läßt ih das Gleiche vom Handel und be- sonders vom Getreidehandel niht sagen. Der Nutzen, nament- lich an inländishem Korn, stand in gar feinem Verhältniß zu dem Wagniß, das mit dem Getreidegeshäft verbunden war; aber auch bei den roßen - Bezügen von ausländishem Getreide im Herbst v. & wurde, infolge der hohen Wasser- frahten, der erboffte Nußen oft in das Gegentheil verwandelt. In der Handelsgärtnerei bewegten \sih Produktion, Umsatz und Preise in den gleichen Grenzen wie in den vorhergehenden Jahren. Die vom „Verein selbständiger Handelsgärtner von Magdeburg und Umgegend“ im Frühjahr und Herbst veranstalteten Blumenbörsen haben jedoch sehr zur Belebung des Geschäfts beigetragen und fanden in den béêtheiligten Kreisen allgemein Anu- erkennung, sodaß eine alljährlite Wiederholung bes{chlossen wurde. Die Ernten in Sämereien (Gemüse- und Blumensamen) konnten im allgemeinen gute genannt werden. Diejenige in Rübenkernen war geringer als man anfänglich erwartete, und bei den hier vorhandenen wenigen Vorräthen haben die Züchter gute Preise erzielt. Die Lage des Mühlengewerbes war ebensowenig günstig wie in 1899. Es fehlte dem Geschäfte jedes Leben, und nur wenige Mühlen werden es ermögliht haben, noch einen NReinverdiens zu erübrigen. Der Versand von Kartoffeln gestaltete sh, begünstigt durch gute Ernteerträge, während des ganzen Jahres außerordentlih lebhaft. In der ersten Hälfte kam als Absaßzgebiet besonders das Königreich Sachsen in Frage, und nebenher machte \ich in den Monaten März und April noch eine mäßige Ausfuhr nah England bemerkbar. Be- zahlt wurden, nah Maßgabe der Sorten und der Beschaffenheit, 1,50—2 Æ für 50 kg. Von Sauerkobl war die 1899er Waare bereits im April v. J. vollständig ausverkanft. Jn Anbetracht dessen, daß wieder viel Weißkobl angebaut war, wurden bereits in demselben Monat größere Vorverkäufe zum Preise von 1450 M für das YVrhoft für die Oktober - Lieferung gemacht. Hinsichtlih des Zuckerhandels stand das Betriebsjahr 1899/1900 unter dem Eindruck, daß die Erzeugung an Rüben- und Rohr- zucker niht ausreihen würde, den zunehmenden Bedarf zu deken, sodaß namentlich in den leßten Wochen der alten Campagne eine sebr fühlbare Knappheit an Waare entstand, die in den bewilligten höheren Preisen ihren Ausdruck fand. Wesent- lich verschärft wurde noch das Mikßverhältniß zwisWen WVer- sorgung und Bedarf durch die Gründung des deutschen Zudcker- kfartells, das am 1. Juni 1900 seine Thätigkeit begann. Der Verkebr zdeburger Nohzucckermarkte war jedoh sebr lebhaft. Die in greifbarer Waare aus erster Hand (Kornzucker und Nach- rreihten die Höbe von 5 289 000 dz (gegen 4 442 500 dz waren also um 846500 dz böber; da- blieben die Vorausverkäufe für 1900/01 gegen die age etwas zurück; sie betrugen 2 505 000 gen 2 714 000) dz; inggesammt sind also in 1900 7 894000 (gegen 156 500) dz Robzucker gehandelt worden. Für die neue Betriebs- ¡eit 1901/02 waren Vorverkäufe bis zum Sch{luß è| Berichtsjahres nur în ganz geringer Höbe bekannt geworden. Inländische Braun - len anlangend, war, dem Bericht des Magdeburger Braunkoblen- rgbau-Vereins zufolge, der Verlauf des Jahres 1900 für die dazu igen Werke ein günstiger, und die Erzeugung konnte \ich auf allen Gebieten vermehren. Die Erböbung der Förderuna er- e sih gleihmäßig fast auf alle Quartale des Berichtsjabres, nur s vierte wies eine kleine Abschwächung auf, welche auf die nicht allzu e Nüdbenernte zurückzuführen war. Das Mehr in der Förderung Vereinêëwerke betrug gegen das Vorjahr 20,3%». Die im Bezirk )bengenannten Vereins vorhanden gewesenen Briquet- fabriken, welde sih auf 10 Gruben befande1 7 789 349 (gegen 6 053 985) Zentner + 23,69% ber. 1ßpreßstein- bestanden auf 4 Werken. ie abrikation be- trug 28268500 (gegen 30794492) Stück 9 9/6.

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fabrik en 4 Auf dem Papiermarkt war bis zum Ende des Jahres 1899 und n einer bevorstehenden Beweaguna, wie sie dann in kurzer Folge eintrat, kaum etwas zu bemerken. Die Fabri- kanten dürften jedoch kaum ausnahmslos ein gutes Jahr hinter ih baben, da die meisten noch unter alten Abs{lüssen standen und die wenigsten wohl seither in den Genuß ausreihender Preise gelangt sein werden. In Kart offelspiritus zeigten die ersten Monate des neuen Betriebsjahres eine nicht unerbebliche Mindererzeugung, welde zwar in den Monatcn Januar bis April durch die wesentlich verstärkten Ablieferungen der Brennereien einigen Ausgleich fand, doch erwies das Schlußergebniß, 3654 549 (gegen 3 823 296) hi1, immerbin eine gegen das Vorjahr um 168 747 hl kleinere piritusprodufktion Die Zentrale hielt den ihren Brennern zu zahlenden Abschlagspreis, Basis Berlin, auf 39 K worauf sie später cine Nachzablung von 250° „K (Verrechnungas- preis 41,50° M) gewährte Oinsichtlli) der Schiffahrt erstreckte sih die Betricbsperiote im Berichtsjahr auf 311 Tage, und die Zahl der bei der Magdeburger Lagerhaus-Verwaltung angekommenen und abgegangenen Schiffe betrug 3017 (gegen 2909) mit 6 647 169 (gegen 6 351 123) dz Ladegewicht. Die ebendaselbst mit der Eisen- bahn durhgegangenen Güter erreichten 5 431 247 (gegen 65 692 588) dz. as Ergebniß des Frachtgeschäfts in 1900 wird als ein im n zufriedenstellendes bezeichnet. Die nächste Versammlung der Börse für die Stadt Essen findet am 19. d. M, Nachmittags von 4 bis 5 Ubr, im „Berliner Hof“ statt.

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