1901 / 200 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ey

N A5

C 2 L e I L

E

M

ia din N mud R

era: A P O N, A E L omi PÉE Dori E, 2

Qualität mittel Verkaufte

Au gust Marktort

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner Ménge

Tag s niedrigster At.

höchster | niedrigster | höchster

niedrigster | höchster |Doppelzentner M. Mh. M. Mh. M.

Am vorigen Außerdem wurden Markttage i 1E

Dur(ß- na überschläglicker \nitts- A Dns vertauft preis NENEE entner « | K (Preis unbekannt)

Do O

Kottbus . i: ; E Oftrowo . è A 12/20 Wongrowîß . ¡ S 11,70 Hirschberg . S 2 « 12,80 Matihor 2 ¿ N Göttingen E R Geldern . ¡ E E A 12,00 N 4 . alter Hafer

A NEUEL _— St. Wendel A L De i L L 12 00 Winnenden . . alter Hafer 14,60

Z L neuer Maat L : A 12,50 G Sans E N Cbe o N

bo S

13,00

Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt.

H afer.

13,60 13,60 | 14,00 14.00 45 12,30 | 12,30 12,40 12,40 12,50 ; 12,00 | 12,40 12,60 —— 40 1840| 14/00 15,00 15,50 16,00 39 _— | 11,80 12,00 12,20 12,40 3100 | 13,85 13,85 14,70 14,70 : 12,50 12,50 13,00 13,00 13,50 50 13,00 14,00 20

12,50 13,50 200 13,60 13,60 14,00 17,00 11 12,00 12/50 13,00 13,20 13,20 L 14,60 14,80 14,30 14,90 14,90 1T 12,00 12,00 9 13,00 13,00 13,50 13/50 14,00 36 14,50 16,00

13,00 13,20 13,20 13,50 13,50 340

621 14,10 15. 8.

500 12,00 12,80 14. 8. 556 14,45 14,93 15.8. 37 500 12,10 12,40 15. 8.

650 13,00 13,00 15 8.

270 13,50 13,50 21. 8. 2 600 13,00 13,00 21. 8.

166 15,46 Í j

9250 14,71 14,54 15. 8. 108“ 12,00 12,00 15. 8. 486 13,50 13,50 14. 8.

4 505 13,25 13,30 16. 8.

Der Dur{schnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nit vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den leßten sech8s Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt.

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Neichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Der Papierhandel in Konstantinopel.

Während der leßten fünf Jahre hat die Einfuhr von Papier nach der Türkei sich fast gar nicht geändert.

Die Einfuhr nah Konstantinopel gestaltete sich im Jahre 1900, wie folgt:

D A T E BSIS 428 KE eo bnlies Pater e 2810 444 Schreib- und anderes feines Papier 547 664 F R E R 49 592 DIZNDGE E E N ah 2 993 S A C 565 C L E 12212 E L T 1150803,

Der Verbrauch von Zeitungspapier ist ziemlich bedeutend, denn es giebt eine bedeutende Anzahl Zeitungen in Konstantinopel, von denen einige verhältnißmäßig große Auflagen haben. Das zur Verwendung kommende Zeitungspapter ist Holzpapier von verschiedenen Größenverhältnissen je nah dem betreffenden Zeitungsformat. Das Gewicht des Quadratmeters dieses Papieres s{chwankt zwischen 40 bis 50 g. Schweden-Norwegen erzielt die besten Preise, und zwar 32 bis 34 Franken für 1 dz frei Konstantinopel. Die österreichischen Papierfabrikanten hatten dort einen Ring gebildet, um die Preise in die Höhe zu treiben, sind jedoch dur die große Konkurrenz ge- zwungen worden, die Preise wieder herabzusetzen. Das österreichische Fabrikat ist besser als das schwedis{ch-norwegishe und steht zur Zeit im Preise von 34 bis 38 Kronen für 1 az. Gehandelt wird es in ganzen und halben Ries von 500 bezw. 250 Bogen. Zur Versendung gelangt es in Ballen von 70 bis 75 kg.

Die Einfuhr von Schreibpapier in den geringeren und mittleren Qualitäten if sehr bedeutend. Die wenigsten Kaufleute und Privatleute legen nämlich Werth darauf, gutes Papier zu er- Halten; jeder zieht dort die billige Waare vor, besonders aber die Inländer. Großer Umsay erfolgt in liniiertem kaufmännischen Brief- papier im Format von etwa 21X27 cm. Außerdem wird viel Schulschreibpapier abgeseßt, sowie andere Papiersorten in ver- schiedenen Formaten, so z. B. zur Herstellung von Schulheften, Konto- büchern u. \ w. Dieses zweitklassige und marktgängige Papier, welches mehr als neun Zehntel der Gesammteinfuhr ausmacht, kommt aus Oesterrei. Die Waare, die aus Holzpapier besteht und nur wenig Lumpen enthält, wird je nah Qualität mit 40 bis 60 Kronen für 1 dz bezahlt.

Großbritannien führt ein sehr gutes, aus reinen Lumpen ge- fertigtes Formatpapier mit Geoldschnitt ein. Es wird von den Ver- waltungsbebörden verwendet und fostet cinen Shilling für das engl. Pfund. Eine bedeutende französishe Fabrik, sowie mehrere öster reichishe haben bereits versucht, diese Sorte ebenfalls herzustellen, jedo anscheinend ohne Erfolg

Verschiedene Luruspapiere für einige ausländishe Behörden und eine geringe Anzahl Privatleute werden aus Frankreißh (BVütten- papier), England, Italien, Oesterreich und Deutschland bezogen, indessen aus leßterem Lande nur in fehr unbeträchtlihen Mengen.

Der Umsay in Schulbeften ist außerordentli groß. Siebe: Achtel davon werden aus reihishem Papier in Konstantinopel bergestellt. Frankrei führt Kalligraphiebefte ein, auch Hefte, welche bedruckte oder mit Bildern aes{müdckte Deckel haben.

Briefums{läge sind ebenfalls ein sehr wic{tiger Artikel. e guten Qualitäten, die nicht viel verlangt werden, liefern Groß-

Ct Ÿ A

i britannien und Frankreih. Die erbeblide Menge der marktgängigen 3

Briefumschläge importiert beutzutage Deutschland, während diese Ein- fuhr früber aus Jtalien erfolgte. ODesterreih besißt zwar das Monopol für gewöhnlihes Papier, vermag jedoch niht auch das Geschäft in Briefumschlägen an \ich zu bringen. Die Briefumsc{bläge werden in der Regel in Schachteln, welhe 20 Päckchen zu 20 Stück ent- balten, versandt.

Oblaten, die bisher auss{ließ;lich aus Frankrei cingeführt wurden, werden in Konstantinopel gar niht mehr verwendet, da jedermann sich jeßt der Briefumschläge bedient.

Löschpapier findet nur geringen Absoy, weil die Türken zum Löschen der Schrift fast nur Streusand verwenden. Das gute Lösch- papier liefern Frankreih und Großbritannien, das gewöhnliche dagegen Oesterreich und Deutschland.

Packpapier ift in Konstantinopel ein sehr wichtiger Artikel, der in mehreren Qualitäten gehandelt wird. Die eine Sorte, sogenanntes Patentpapier, von gelbbrauner Farbe, wonach große Nachfrage ist, wird in Italien und Oesterreich (Tirol) hergestellt. Der Preis stellt sih auf 24 Franken für den dz für jedes Format und jede Stärke. Ein feineres Einschlagpapier in lebhaften Farben, oft rosa und durh- sichtig, das aus Holfsulfitstoff hergestellt wird, ist jeßt in Pera in Aufnahme gekommen. Es wird aus Oesterreich importiert und steht im Preise von 50 bis 55 Kronen für 1 4z frei Triest. Die Apotheker bedienen sich zum Einwickeln eines sebr leichten, mit viel- farbigen Streifen versehenen Papieres. Auch dieses Holzpapier ist österreichischer Herkunft. Das Papier für Krämer, das tem Neben- | weck dient, das Gewicht der Waaren zu erhöhen, wird aus Jtalien |

zogen. Zu dieser Papiersorte gehört das schr starke Paper Carto-mano, dessen Preis sich zwischen 28 und 30 Franken bewegt

500 Bogen im Format von 57 X 82 em wiegen 1 dz —. Ver- schiedene Kaufleute verwenden jedoch auch besseres und bedeutend leihteres Packpapier von gleichem Format im Preise von 58 bis 60 Pas frei Venedig. 500 Bogen von dieser Papiersorte wiegen 25 is 28 kgæ.

Der Umsaß in Strobpapier ist sehr bedeutend. Es worde

früber fast auss{licilih aus Franfreih eingeführt, zur Zeit kommt & von verschiedenen Ländern, bauptsählih jedoch aus Italien. Der | Preis beträgt 20 Franken für 1 dz. Außerdem giebt es noch eine | Sorte Packpapier, die aus Amsterdam bezogen wird, und zwar ist es | ein ganz minderwerthiges Papier von gelbbrauner Farde. Auf einer

Seite it ctwas glänzend und zeigk, gegen das Licht gebalten, eine |

ae kleiner Löcher. Es heißt Wapenveld und kostet 23 Franken ir 1 dz.

Farbiges Papier wird zu Anschlagzetteln und oft auch zur Herstellung von Drachen, die in Konstantinopel in großen Mengen verfertigt werden, verwendet. Es besteht aus einfachem Zeitungs- papier, das satiniert und gefärbt ist. Das Satinieren wird besonders bezahlt, und zwar mit 2 Kronen für 1 dz, ebenso das Färben mit 3 bis 4 Kronen für 1 dz. Helle Farben sind billiger als dunkle. Der Import dieses farbigen Papiers erfolgt meist aus Oesterreich.

Zur Herstellung von Schachteln für Schuhe, Hüte u. \. w. ver- wendet man in Konstantinopel weiße Pappe, dagegen dient braune Pappe zur Fabrikation ron Zwischensohlen und Innensohlen für billiges Schuhwerk, von Sohlen für Pantoffeln und leichte Filzschuhe. Mehr als eine Million Kilogramm Pappe werden jährlichßh nach Kon- stantinopel eingeführt. Diese aus\{ließlich von Oesterreich gelieferte Holzpappe steigt gegenwärtig im Preise. Es werden 20 bis 21 Kronen für 1 dz gezahlt. Zwischen weißer und grauer Pappe besteht kein Preisunterschied.

Die Fabrikation von Kontobüchern ist in Konstantinopel ziemlich bedeutend. Es werden dort jedoch nur minderwerthige Bücher aus s{chlechtem östäFeichishen Holzpapier gefertigt; 95 9/5 davon werden in den Provinzen ckbgeseßzt. Der Verkauf dieser Bücher erfolgt nah Gewicht. Bessere Kontobücher kommen aus Deutschland, Frankreich und Seitégnéit: (Nach Moniteur Officiel du Commerce.)

Ausfuhr der Schweiz nach den Vereinigten Staaten von Amerika von Januar bis Juli 1901.

Die Zusammenstellung der Aufzeihnungen der amerikanischen Konsuln in der Schweiz über den Handel dieses Landes mit den Ver- einigten Staaten ergiebt für die Zeit von Januar bis Ende Juli 1900 und 1901 bei den nachstehenden Waarengattungen folgende Aus- fuhrwerthe :

Januar bis Juli 1900 1901 Werth in Franken 9 600 605 6 146 547 S 671 180 609 516 Bänder (seidene und halbseidene) . 9 938 372 1 981 950 Seide (Silk, Spun) L S 312 253 25 853 E e A L 1 702 912 Seidenwäaren «. ». + 140940411. 10460 (78 Stickéèreien a ec E T SO Fe, O 2 E 79 647 6 469 Wollengarn . A Dau Q T 165 938 Baumwoll- und Wollgewebe 1753 510 Strickwaaren 628 347 E 4A 610 717 479 400 Ubren und Uhbrenbestandthbeile 3 342 862 4 461 036 Pn c, 17 208 3 769 E E a 223 859 176 289 Missenschaftlibe Instrumente . . .. 45 601 59 450 Maschinen C A 175 237 314 392 S 166 907 69 263 Natholli@e Full 33 806 53 560 Häute und Felle . S 874 463 627 718 E L ae ae E 76 516 120 707 Anilinfarben E 2410 525 2110715 Andere Farbstoffe und Chemikalien . 372 862 300 598 O «l, Ca 9 305 928 2 650 340 Kondensfierte Mil und Milcbprodukte 105 089 90 573 T 38 813 52 626 i 1 + «A: R 93 602 48 367 O _ L 400 691 359 661 Im Ganzen 51 881 342 44 409 102. (Schwoeizerisches Handelsamtsblatt.)

Seiden und halbseidene Stückwaare Beuteltuch

128 636 1 486 460 1 143 654

Zwangsversteigerungen.

Beim Königlihen Amtsgericht [ll Berlin ftand das Grundftück Baumschulenweg in Treptow, dem Tischlermeister Julius Trempenau gehörig, zur Versteigerung. Mit dem Meist- gebot von 22 500 Æ bagx blieb Destillateur R. Haubold zu Berlin, Eisenbahnstraße 16, Meistbietender. In der Zwangsversteigerungs- sache Wolff in Biesdorf ist ein neuer Termin auf den 14. Ok- tober cr. anberaumt wordrn Aufgehoben wurde das Verfahren ¿wecks Aufhebung der Gemeinschaft in Sachen Bichteler, Fischer- straße 34, sowie Schwarz und Bichteler, Dennewitstraße 35.

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr find am 22. d. M. gestellt 15981, nil rechtzeitig gestellt keine Wagen. In berschlesien find am 22. d. M. gestellt 6119, nit reStzeitig gestellt keine Wagen.

Ueber die Geschäftslage im Jahre 1900 berichtet die Handels- kammer in Cassel: Troy des Niederganges der bisherigen Hoch- fonjunktur ift das abgelaufene Wirthschaftsjahr - für den Bezirk kein allgemein und entschieden ungünfstiges gewesen ; es hat aber für eine Reihe von industriellen und geschäftlichen Kreisen sehr erhebliche Schwierigkeiten zur Folge gehabt. Im Bankgeschäft hatten sich die Umsätze der Reichébanknebenstelle Cassel sogar um fast 50 Millionen Mark auf 1437 Millionen Mark erhöht und auch das Privat-Bankgeschäft er- jelte in 1900, namentlih aus dem Kontokorrentverkchr, gute Provi- ionen und besonders auch reihlide Zinseneinnahme, während ih die Erträgnisse des Effektenhandels untec dem Mitte des Berichtsjahrcs begonnenen Einfluß der Kursverminderung der Industriepapiere verringerte. Durch eine erhebliche Zahl von Differenz-

Einwänden wurde diefer Ausfall noch vergrößert. Zufriedenstellend war die Lage der chemisckchen Industrie, namentlih für diejenigen Fabrikationszweige, in denen sich ein Zusammenschluß hatte ermög- [ichen lassen. Das Gleiche galt für die Papierbranche. In der Pianoforte-Fabrikation herrschte ein flotter Geschäftsgang. Die Herstellung wissenschaftlicher Instrumente war nicht in allen Betrieben von dem gleichen günstigen Erfolge begleitet, lieferte aber theilweise befriedigende Ergebnisse. Im Lederhandel wurde, trotz einer Abschwächung des Geschäftsganges in den leßten Monaten des Berichtsjahres, ein höherer Umsay als in 1899 erzielt. Jn der Schuhfabrikation hielten sich Angebot und Nachfrage in ziemli gleihen Grenzen ind das Geschäft verlief daher normal. Die Lage der Mühlenindustrie war ziemlich unverändert geblieben und die Preisgestaltung gleichmäßiger als in 1899, die Beschaffenheit des einheimischen Getreides aber, infolge des Regenwetters zur Erntezeit, gering, sodaß sich wieder in größerem Umfange eine Ver- mishung mit ausländischer Frucht erforderlih machte. Viehfutter- stoffe stiegen sehr stark im Preise, was für manche Händler Schwierig- keiten zur Folge gehabt hat. In der Lage der Zuckerindustrie war immer noch keine wesentliche Besserung erkennbar. Die Ergebnisse des Brauereigewerbes konnten hingegen, abgesehen von den noch andauernden Mißständen bei der Kreditgewährung, zufriedenstellen. Die Lage der Malzfabrikation erschien jedoh weniger günstig, indem größere Bestände, welche aus der alten Campagne zurügeblieben waren, einen starken Preisdruck ausgeübt hatten. Im Weinhandel nahm der Geschäftsgang einen normalen Verlauf. Auch in der Taba ck- und Zigarren-Industrie war er im allgemeinen niht ungünstig, obwohl der Gewinn ges{chmälert wurde und auch der Niedergang in anderen Industriezweigen bereits eine gewisse Nückwirkung auszuüben begonnen hatte. Die Lage des Kolonialwaarenhandels zeigte sich im Berichtsjahre, wegen der heftigen Preisbewegung mancher Artikel theilweise weniger günstig. Die Faßfabrikation war an- fänglih gut beschäftigt, dann trat aber ein Nückgang ein. Die Bau- thàtigkeit batte sich fast allgemein verringert, namentli auch in- folge der Krifis der Hypothekenbanken. Démentsprehend fonnten auh_ die - Ziegelcien keinen erheblichen Absaß “erzielen. In Thon- und Thonwaaren lag das Geschäft dagegen günstig. Im Steinkohlenhandel konnten die Ansprüche der Verbraucher bis zum Herbst 1900 nur mit Mühe befriedigt werden. Die Braun- kobhlenwerke des Bezirks hatten eine Steigerung von 11 9/9 und des Preisês von 20 9/6 zu verzeichnen. Dieses bisher im allgemeinen niht ungünstige Bild des leßten Berichtsjahres ändert \sih jedoch hin

sichtlich der Lage der Eisenindustrie, wo, nah einer anfangs über

triebenen Deckung und Preissteigerung, ein doppelt empfindlicher Rück- {lag eingetreten war. Nicht ungünstig erschien dagegen zu Beginn 1900 die Lage der Maschinenbau- Anstalten, wogegen im Ver

lauf die Nachfrage fast zum völligen Stillstand kam und höchstens in Spezialartikeln noch befriedigende Ergebnisse hatten erzielt werden können. Auch die Lokomotivenfabrik in Cassel war anfänglih genügend beschäftigt; aber auch hier s{mälerte der Rückgang auf dem Eisenmarkt den Nußen. Das Leßtere war auch der Fall in der Feder- stahl-, sowie in der Kleineisen-In dustrie des Kreises Schmal- kalden, wenngleih die erstere ihre Preise aufreht zu erhalten vermochte. Mißlicher lagen die Verhältnisse im Tuchgewerbe. Für dieses war das Berichtsjahr vielleiht das \chlechteste im letzten Vierteljahrhundert. Durch die beispiellose Entwerthung der Wolle nach der voraus- gegangenen Haussebewegung traten im Absatz der Fabrikate, nament

lih für die Privatkundschaft, Stockungen ein, Preisnalässe wurden erforderlih und die Ausfuhr erlitt vielfahe Ers{hwerungen. Einige Betriebe fanden freilich in den niht unerhebli@ßen Aufträgen, welhe die Militär-, Post- und Bahnverwaltungen ertbeilten, einen entsprehenden Ausgleih. Auch die allgemeine Lage der Leinen- und Baumwollwaaren - Branche bot îim Verlauf des Berichtsjahres ein weniger günstiges Gepräge. Namentlich äußerte sich ein Miß

verhältniß zwishen der heftigen und theilweise s{wankenden Preis

bewegung der Rohmaterialien und den Verkaufspreisen der fertigen Fabrikate. Der Absay gestaltete sich besonders zu Anfang 1900 nicht unvortheilhaft, zumal für diejenigen Casseler Fabriken, denen größere Lieferungen für die Heeres- und Eisenbahnverwaltungen zu theil geworden waren. Der Niedergang in anderen Zweigen konnte jedoch für die Textil -Industrie um \o weniger ohne Rückwirkung bleiben, als sie mit ihrem Abscy în erheblichem Maße auf jene angewiesen ist. Deshalb sind auch die Zukunftsaussichten wenig ermuthigend. Die Nubbringung der Jute- Fndustrie ist gegen die Vorjahre, welze noch niht unter dem Druck dèr Ueberproduktion zu leiden hatten, allgemein zurückgegangen. Erschwerend trat der troy der geringeren Güte der vorlezten Ernte bobe Prélsstand der Robjute hinzu, welcher \ich erst in den späteren

Monaten abschwächte. Die im Bezirk gelegene Fabrik mußte daher eine Anzahl von Stühlen außer Betrieb seßen und die Arbeiterzahl

einshränken.

In dex in Oberhausen abgebaltenen Gläubigerversamm- lung derGErbard Terlinden - Aktien - Gesellschaft wurden, wie die ANh.-Westf. Ztg.“ aus Essen a. d. Ruhr vom gestrigen Tage melt, die Herren Dr. Schul und Dr. Schmits in Duisburg als Konfiröverwalter bestätigt, und es fand die Wahl eines GläubigerMusschusses statt. Die Versammlung genehmigte ferner die bisherigen Beschlüsse des Gläubiger - Ausschusses, wona die Ma- schinen- und Metallwaarenfabrik, ferner die Stuhlfabriken in Ober- hausen, Boisheim, Straelen, Vorst aufgelöst werden, dagegen die Herdfabrik Oberhausen und die Stublfabriken in Schleiden, Sonsbeck, Capellen fortgeführt werden sollen.

Die nächste Versammlung der Börse für die Stad! Essen findet am 26. d. M., Nachmittags von 4 bis 5 Uhr, im „Berliner Hof“ statt.

Auf den Königlih bayerishen Staats-Eisen- bahnen wurden im Monat Juli 1901 befördert 3411 085 Per- sonen und 1579233 t Güter gegen 3314853 bezw. 1 610 474 18 demselben Monat des Vorjahres. Die Einnahmen n im Juli d. I. usammen 15 540 422 (— 296 732) K Die É amm. summe derselben belief sh bis Ende Juli d. J. auf 8 39 5 (— 1 661 648) A

Breslau, 22. August. (W. T. B.) Schluß-Kurse. Schlef. 3E 9% L.-Pfdbr. Litt. A. 99,10, Breslauer Diskontobank 75,80, Breslauer Wechslerbank 100,50, Kreditaktien —,—, Schlesisher Bankverein 142,00, Breslauer Spritfabrik 172,00, Donnersmark 189,75, Katto- wiger 187,50, Oberschles. Eif. 102,25, Caro FEgenihordt Aft. 103,40, Oberschles. Koks 126,00, Oberschle}. P.-Z.-- 92,50, Opp. Zement 94,10, Giesel Zement —,—, L.-Ind. Kramsta —,—, Schles. Zement 147,00, Schles. Zinkh.-A. 311,00, Laurahütte-186,50, Bresl. Oelfabr. 71,00, Kofts-Obligat. 92,60, Niederschles. elektr. und Kleinbahn- etellshaft 57,00, Cellulose Feldmühle Kosel 143,00, Oberschles.

anf-Aktien 11450, Emaillierwerke „Silesia“ —,—, Schlesische Elektrizitäts- und Gasgesellshaft Litt. A. —,—, do. do. Läitt. B. 103,00 bez.

Magdeburg, 22. August. (W. T. B) Zuckerbericht. Kornzucker 889% ohne Sack —,—. Nachprodukte 759% o. S. 6,95—7,20. Stimmung: Ruhig. Krystallzucker 1. mit Sack 28,95. Brotraffinade 1. o. Faß 29,20. Gemahlene Raffinade mit Sack 28,95. Gemahlene Melis mit Sack 28,45. Stimmung: —. Roh- zucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. August 8,35 bez., 8,374 Br., pr. Septbr. 8,40 Gd., 8,45 Br., pr. Oktober 8,424 Gd., 8,45 Br., pr. Oktbr.-Dezbr. 8,425 Gd., 8,45 Br., pr. Januar-März 8,60 bez., 8,574 Gd. MNuhig.

Hannover, 22. August. (W. T. B.) 3X 9/0 Hannov. Pro- vinzial-Anleihe 99,75, 4 9% Hannov. Provinzial-Anleißhe —,—, 34 9/6 Hannov. Stadtanleihe 99,25, 4 9/9 Hannov. Stadtanleihe 102,75, 49/9 unkündb. Hannov. Landes - Kredit - Oblig. 103,50, 4 9% kündb. Celler Kredit-Oblig. 103,40, 4 9/9 Hannov. Straßenbahn-Oblig. 91,00, 43 9/9 Hannov. Straßenbahn-Oblig. 91,50, Continental Caoutchouc- Komp.-Aktien 475,00, Hannov. Gummi-Kamm-Komp.-Aktien 204,00, Hannov. Baumwollspinnerei-Vorzugs-Aktien 33,50, Döhrener Woll- wäscherei- und Kämmerei-Aktien 145,00, Hannov. Zementfabrik- Aktien 119,00, Hörxtersche (Eichwald) Zementfabrik-Aktien 63,00, Lüneburger Zementfabrik-Aktien 124,00, Ilseder N 720,00, Hannoy. Straßenbahn-Aktien 56,00, Zückerfabrik Bennigsen-Aktien 120,00, Zuckerfabrik Neuwerk-Aktien 80,50, Zuckerraffinerie Brunonia- Aktien 11200,

283. August. * (W. T. B.) Der Aufsichtsrath der Olden- burgischen Eisenhütten-Gesellschaft kann für das Geschäfts= jahr 1900/01 die Vertheilung einer Dividende niht vorschlagen, da der vorgelegte Nechnungsabshluß nur einen unerheblihen Gewinn aufweist, welcher zu Abschreibungen benußt wird. Die Vorräthe stehen mit 299 503 und die Debitoren mit 155 836 M. in der Bilanz. Dem gear betrugen die gesammten Verpflichtungen der Gesellschaft nur 14 677 M.

Frankfurt a. M., 22. August. (W. T. B.) S{hluß-Kurfe. Lond. Wechsel 20,425, Pariser do. 80,975, Wiener do. 85,25, 39/0 Reichs-A. 91,10, 39/6 Hessen v. 96 88,30, Italiener 99,00, 3 9/6 port. Anl. 25,70, 5 9/9 amort. Rum. 91,00, 4 %/6 russ. Konf. 99,70, 49/0 Nuff. 1894 95,50, 49/9 Spanier 71,00, Konv. Türk. 24,10, Unif. Egypter 108,30, 59/9 Merikaner v. 1899 97,40, Reichsbank 153,80, Darmstädter 120,90, Diskonto-Komm. 175,00, Dresdner Bank 130,50, Mitteld. Kreditb. 104,20, Nationalb. f. D. 98,60, Oest.- ung Bank 120,00, Oest. Kreditakt. 199,00, Adler Fahrrad 140,00, Allg. Elektrizität 175,80, Schuckert 110,50, Höchster Farbw. 337,00, Bochum Gußst. 168,00, Westeregeln 207,20, Laurahütte —,—, Lombarden 21,90, Gotthardbahn 153,00, Mittelmeerb. 102,40, Bres- lauer Diskontobank 76,00, Anatolier 84,00, Privatdiskont 2F.

Effekten-Sozietät. (S{hluß.) Oesterr. Kredit-Aktien 198,60, Franzosen —,—, Lombarden —,—, Ungarishe Goldrente —,—, Gotthardbahn —,—, Deutshe Bank —,—, Diskonto-Kommandit 174,40, Dresdner Bank 130,10, Berliner Handelsgesellshaft —,—, Bochumer Gußstahl —,—, Dortmunder Union —,—, Gelsenkirchen —,—, Harpener 154,29, Hibernia —,—, Laurahütte —,— Portugiesen —,—, Italien. Mittelmeerb. —,—, Schweizer Zentralb —,—, Schweizer Nordostbahn —,—, Sch{weizer Union —,—, Jtalien. Méridionaux —,—, Schweizer Simplonb. —,—, 59/6 Mexikaner —,—, Italiener —,—, 83 9%/ Reichs-Anleibhe —,—, Schuckert 110,00, Anatolier 84,00, Helios 42,60.

Frankfurt a. M., 22. August. Getreidemarktbericht von Joseph Strauß. Weizen ab unserer Gegend neuer 16{—?, do. frei hier neuer 16}3—17, do. La Plata und Kansas (kleberreicher Weizen) 17}—#, do. RNedwinter und ruf}. Sorten (kleberreiher Weizen) 17}—4}; Noggen, hiesiger neuer 14; Braugerste, Wetterauer (gelb und unegal) neue, 164, do. Franken (Ochsenfurter Gau), Pfälzer und Ried neue, 16{—18; Hafer (je nah Qual., erquis. 25—50 H 4 über Notiz) alter 144—15; Mais (gesunder La Plata), nóminell 12}—|; Weizenkleie 9; Roggenkleie 9F3—10; Malzkeime 9}—10; Weizenmehl (autom.) 0 25—#, 1 23—#t, [Il 21—#4, do. erxquis. Qual. pr. Sack 14—2 A über Notiz; Roggenmehl 0 22—23, 0/1 1414 Æ darunter; die Preise ver- stehen \sih per 100 kg ab hier, bäufig au loko auswärtiger Stationen bei mindestens 10000 kg. Auf dem Weizen markt zeigte der Verkehr eine s{wankende Tendenz bei nicht besonders belebtem Geschäft. Hinsichtlich Roggen finden die Verbraucher den Preisstand noch nicht mäßig genug, um mit Vertrauen zu kaufen. In Gerste war das Geschäft till. Hafer wurde wiederum stärker angeboten und die Zufuhren ausländisWer Waare fanden nur zu ermäßigten Preisen Unterkommen. Die Maispreise blieben fest, obglei die Kauflust nachgelassen hat. Der Handel mit sonstigen Futterstoffen erschien nicht befestigt; die Stimmung ist im Gegentheil bei reichlichen Zu fuhren und dringendem Angebot noch flauer geworden. Auf dem M e blmarkt kamen keine Absc{blüsse von einiger Bedeutung zu stande.

Côln, 22. August. (W. T. B) Rüböl loko 62,00, pr Oktober 59,00.

Dresden, 22. August. (W. T. B.) 3% Sähs. Rente 88,65, 3} 9% do. Staatsanl. 99,90, Dresd. Stadtanl. v. 93 99,75, Allg. deutsche Kred. 165,00, Berliner Bank —,—, Dresd. Kreditanstalt 12,00, Dresdner Bank 129,75, do. Bankverein 105,00, Leipziger do. 5,00, Sächsische do. 119,00, Deutsche Straßenb. 156,50, Dresd. Straßenbahn 176,25, Dampfschiffahrts-Ges. ver. Elbe- und Saalesch. 136,00, Sächs.-Böhm. Dampfschiffahrts-Ges. —,—, Dresdener Bau- gesellschaft 149,00.

Leipzig, 22. August. (W. T. B.) (Sw{luß-Kurse.) Oesier- reichische Banknoten 85,40, 3% Sächsische Rente 88,60, 34 9% do. Anleihe 100,00, Leipziger Kreditanstalt-Aktien 165,25, Kredit- und Sparbank zu Leipzig —,—, Leipziger Bank-Aktien 4,90, Leipziger Hvpothekenbank —,—, Sächsische Bank-Aktien 119,00, Sächsische Boden-Kredit-Anstalt 114,50, Casseler Jute-Spinnerei und -Weberei 150,00, Deutsche Spiyzen-Fabrik 202,00, Leipziger Baumwollspinnerei- Aktien 156,00, Leipziger Kammgarnspinnerei-Aktien 140,00, Leipziger Wollkämmerei —,—, Stöhr u. Co. Kammgarnspinnerei 136,00, Tittel u. Krüger Wollgarnfabrik 120,75, Wernsöshausener Kammgarn- spinnerei —,—, Altenburger Aktien-Brauerei —,—, Hallesche Zuker- raffinerie 173,00, Leipziger Elektrizitätöwerke 109,00, Polyrhon Musikwerke ——, Portland-Zementfabrik Halle —,—, Thüringische Gas-Gesellschafts-Aktien 220,50, Mansfelder Kuxe 930, iger Paraffin- und Solaröl-Fabrik 132,00, „Kette“ Deutsche Elbschiff- fahrts-Aktien 82,50, Kleinbahn ün Mansfelder Bergrevier 70,10, farobe Leipziger Straßenbahn 144,00, Leipziger Elektrishe Straßen-

n 74,50. Bremen, 22. August. (W. T. B.) Börsen-Scchlußbericht. Schmalz fest. Wilcor in Tubs 454} «4, Armour shield in Tubs 65} A, andere Marken in Doppeleimern 66 3. Speck fest. Short clear middl. loko 43} A4, August-Abladung «4. Kaffee rudig. Baumwolle stetig. Upland middl. loko 44 A.

Kurse des Effekten - Makler - Vereins. Deutsche Damvfschiffahrts-Gesellschaft Dana 1364 Gd., Norddeutsche Lloyd- Aktien 114} bez., Bremer Vulkan 153 Br., Hremer Wollkämmerei 1694 Gd., Delmenhorster Linoleumfabrik 162 Br.,, Hoffmann's Stärkefabriken 1714 Br., Norddeutshe Wollkämmerei und Kamm- aarnspinnerei-Aktien 132 Gd.

Hamburg, 22. August. (W. T. B.) S@&hluß;-Kurse. Hamburg. Kommerzb. 108,50*), Bras. Bk. f. D. —,—, Lübeck-Büchen 137,25*), A.-C. Guano-W. §0,00, Privatdiskont 2), Hamb. Paetf. 118,75, Nordd. Lloyd 115,00, Trust Dvnam. —,—, 39/9 Hamb. Staats-

Anl. 89,20, 379% do. Staatsr. 101,10, Vereinsbank 159,50, 6% Chin. Gold-Anl. 101,75, Schuckert —,—, 3X4 9/9 Pfandbriefe der finländishen Vereinsbank —, Hamburger Wechslerbank 97,00*), Bres- laver Diskontobank —,—, Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 80,25 Br., 79,75 Gd.- Wechselnotierungen London lang 3 Monat 20,32 Br., 20,28 Gd., 20,30 bez., London kurz 20,434 Br., 20,394 Gd., 20,41 bez., London Sicht 20,454 Br., 20,415 Gd., 20,427 bez, Amsterdam 3 Monat 167,20 Br., 166,70 Gd., 166,90 bez., Oesterr. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 84,35 Br., 83,85 Gd., 84,20 bez., Paris Sicht 81,15 Br., 80,85 Gd., 80,96 bez., St. Petersburg 3 Monat 2134 Br., 2124 Gd., 2122 bez., New York Sicht 4,203 Br., 4,173 Gd., 4,193 bez., New York 60 Tage Sicht 4,17 Br., 4,14 Gd., 4,14 bez. *) Kassa.

Getreidemarkt. Weizen ruhig, hbolsteinisher loko —,—,

La Plata 128,00. Roggen ruhig, s\üdrussisher ruhig, cif. mburg 102—105, do. loko 104—106, mecklenburgisher 136—142. ais Test, 124. La Plata, 100. Hafer stetig. Gerste

ruhig. Rübsl ruhig, loko 57. Spiritus till, pr. August 14—132,

pr. August - September 14}—13/s, pr. September: Oktober —,—, pr. Oktober-November 143—132. Kaffee behauptet. Umsay 2500 Sack.

Petroleum stetig, Standard white loko’ 6,90.

Kaffee. (Nahmittagsbericht.) Good average Santos pr. Sep- tember 287 Gd., pr. Dezbr. 29 Gd., pr. März 293 Gd., pr. Mai 304 Gd. Behauptet. Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben- Rohzucker 1. Produkt Basis 889/69 Nendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. August 8,375, pr. September 8,40, pr. Oktober 8,423, pr. Dezember 8,424, pr. März 8,60, pr. Mai 8,72% Rubig.

Wi en, 22. August. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) Oester- reihische 41/; 9/9 Papierrente 93,05, Oesterreihishe Silberrente 98,90, Oesterreichishe Goldrente 118,75, Oesterreihishe Kronenrente 95,70, Ungarishe Goldrente 118,55, do. Kron. A. 93,15, Oesterr. 60er Loofe 139,25, Länderbank 401,00, Oesterr. Kredit 632,00, Union- bank 530,00, Ungar. Kreditb. 640,00, Wiener Bankverein 445,00, Böhm. Nordbahn 403,00; Buschtiehrader 1025,00, Elbethalbahn 476,00, Ferd. Nordbahn 5790, Oesterr. Staatsbahn 632,00, Lemb.- Czernowiß 527,00, Lombarden 89,00, Nordwestbahn 466,00, Pardu- bißer 379,00, Alp.-Montan 415,50, Amsterdam 197,50, Berl. Scheck 117,20, Lond. Scheck 239,45, Pariser Scheck 94,95, Napoleons 19,03, Marknoten 117,20, Russ. Banknoten 253,25, Bulgar. (1892) 94,50, Rima Murany 444,00, Brüxer —,—,.Prager Eisenindustrie 1590,00, Hirtenberger Patronenfabrik —,—, Straßenbahn5oktien Litt. A. 238,00, Litt. B. 234,00, Veit Magnesit —,—, Pester Vaterländ. Sparkasse Komm.-Oblig. 49/9 91,75, do. 4409/6 99,00, Wechsel auf Berlin —,—, do. auf London —,—.

Getreidemarkt. Weizen pr. Herbst 8,12 Gd., 8,13 Br., pr. Frühjahr 8,54 Gd, 855 Br. Noggen pr. Herbst 7,05 Gd., 7,06 Br., pr. Frühjahr 7,35 Gd., 7,36 Br. Mais pr. Juli-August 5,90 Gd., 5,51 Br. Hafer pr. Herbst 6,66 Gd., 6,67 Br., pr. Früh- jahr 7,02 Gd., 7,03 Br.

Eine von der Oesterreichish-Ungarischen Bank aus- gegebene Mittheilung besagt: In der heutigen Sißung des Generalraths wurde u. a. die Einberufung und die Einziehung der gegenwärtig in Umlauf befindlihen Banknoten zu 10 Gulden österreihis{Wer Währung vom Jahre 1880 beschlossen. Die Außer- Verkehr-Setzung derselben wird parallel mit der gleichzeitigen Ein- ziehung der Staatsnoten erfolgen. - Ferner nahm der Generalrath zur Kenntniß, daß zwischen den beiderseitigen Finanz-Ministern und der Bankverwoaltung Vereinbarungen zu stande gekommen find, wonach die Finanzverwaltungen über jenes Maß hinaus, in welchem die Bank bisher für dieselben den Golddienst versah, nunmehr den gesammten staatlihen Golddienst an die Bank übertragen. Mit Rücksicht auf den andäuernd günstigen Stand des Wechselkurses, welcher der Bank neuerdings namhafte Goldbeträge zuführte und voraussfichtlich weitere zuführen wird, hat der Generalrath die Bankleitung mit einstimmigem Beschluß ermächtigt, nah Maßgabe ihres geschäftlichen Ermessens, 20 Kron-Stüke bei ihren Kassen in den öffentlichen Verkehr zu bringen. Schließlih wurde die Normale für die Umwechselung unbrauchbarer und für die Theilvergütung beschädigter Banknoten der Bank zu 10 Kronen genehmigt.

23. August, 10 Uhr 50 Minuten Vormittags. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 641,00, Oesterr. Kreditaktien 632,50, Franzosen 632,50, Lombarden 89,50, Elbethalbahn 475,00, Oesterr. Papierrente 99,05, 49% ungar. Goldrente —,—, Oesterr. Kronen-Anleihe —,—, Ungar. Kronen-Anleihe 93,05, Marknoten 117,21, Bankverein 446,00, Länderbank 401,50, Buschtiehrader Litt. B. Aktien , Türkische Loose 98,50, Brüxer —,—, Straßenbahn-Aktien Litt. A. 236,00, do. Litt. B. 232,00, Alpine Montan 417,00.

Budapest, 22. August. (W. T. B) Getreidemarkt. Weizen loko lustlos, do. pr. Oktober 7,96 Gd., 7,97 Br., pr. April 8,38 Gd., 8,39 Br. Roggen pr. Oktobér 6,70 Gd., 6,71 Br. Hafer pr. Okftober 6,30 Gd., 6,31 Br. Mais pr. August 5,22 Gd., 5,23 Br., pr. September 5,24 Gd., 5,25 Br., pr. Mai 5,16 Gd., 5,17 Br. Koblraps vr. August —,— Gd., —,— Br.

London, 22. August. (W. T. B.) (Schluß - Kurse.) Englische 23 9/6 ‘Kons. 94/16, 3 9/6 Reichs-Anl. 904, Preuß. 3X 9/9 Kons. h 5 9%% Arg. Gold-Anl. 943, 44% äuß. Arg. —, 69/6 fund. Arg. A. 974, Brasil. 89er Anl. 664, 5 9/% Chinesen 974, 34 °/% Egypter 100i, 4 0/9 unif. do. 1074, 34 9/9 Rupees 6423/4, Ital. 59/6 Rente 973/z, 59/5 kons. Mex. 984, 49%/% 89er Ruffen 2. Ser. 101, 4%, Spanier 703/s, Konv. Türk. 242/,, 49/6 Trib.-Anl. 98}, Ottomanb. 11, Anaconda 94, De Beers neue 34/16, Jncandescent (neue) 164, Rio Tinto neue 522/,, Plaßdiscont 24, Silber 27, 1898er Chinesen 84}.

Bankausweis. Totalreserve 27 057 000 Zun. 1 697 000 Pfd. Sterl, Notenumlauf 29 789 000 Abn. 347000 Pfd. Sterl., Baarvorrath 39 071 000 Zun. 1350 000 Pfd. Sterl., Portefeuille 26 717 000 Zun. 705000 Pfd. Sterl, Guthaben d. Privaten 42 267 000 Zun. 3 080 000 Po Sterl.,, Guthaben des Staats 9 622 000 Abn. 810 000 Pfd. Sterl., Notenreserve 24 987 000 Zun. 1 703 000 Pfd.Sterl., Regierungsficherheit 16 382 000, Abn. 118000 Pfd. Sterl., Prozentverhältniß der Reserve zu den Passiven 52 gegen 50/4 in der Vorwoche. Clearinghouse-Umsay 179 Mill, gegen die ent- sprehende Woche des vorigen Jahres 32 Mill. mehr.

In die Bank flossen 11 000 Pfd. Sterl.

An der Küste 3 Weizenladungen angeboten.

969% Javazucker loko 10} nominell, Rüben-Rohzudcker loko 82/4 sh. rubig. Chile-Kupfer 66}, pr. 3 Monat 66/,.

Liverpool, 22. August. (W. T. B.) Baumwolle. Umsay: 12 000 B., davon für Spekulation und Exvort 1000 B. Tendenz: Stetig Middl. amerikanishe Lieferungen: Stetig. August-September 4), Verkäuferpreis, September 42/,, do.,, Oktober 4, do., Ofktober-November 4L/,, do, November-Dezember 4/—4" 4 Käuferpreis, Dezember-Januar 4, —4",, Verkäuferpreis, Januar- Februar 4, —4,, do., Februar-März 4/5,—4"/4, Käuferpreis, Müärz- April 4'/,,—4/,, do., April-Mai d.

Offizielle Notierungen. American good ordin. 4°/z2, do. low middling 4/24, do. middling 4}, do. good middling 5/23, do. middling fair 5°%/,, Pernam fair 4}, do. good fair 5'/¿, Ceara fair 45/4, do. good fair 4/,¿, Egyptian brown fair 4/4, do. brown good fair 5!/;¿, do. brown good 6'/¿, Smyrna good fair 4}, Peru rough fair , do. rough good fair 6}, do. rough good 7, do. rough fine 7?/», do. moder. rough fair 5*/,, do. moder. good fair 6/14, do. moder. good 6, do. \mooth fair 43/,¿, do. smootÿ good fair 5'/,«, M. G. Broah good 3'/,¿, do. fine 4/4, Bhownuggar good 3/16, do. fully good 3/6, do. fine 3}, Oomra good 3/14, do. fully good 3/,, do. fine 3/4, Scinde fully good 3'/zz, do. fine 3?/,¿, Bengal fully good 3/22, do. fine 3'/¿, Madras Tinnevelly good 41.

Glasgow, 22. August. (W. T. B) Roheisen. Mixed numbers warrants träge, 53 h. 11 d. per Kasse, 53 h. 7} d. per laufenden Monat. (S{luß.) Mixed numbers warrants 53 sh. 9 d. Middlesborough 45 h. 3 d.

Bradford, 22. August. (W. T. B) Wolle ruhig, aber fest, mikunter theurer; Mohair verstcifend. Garne rubig. aber fest Stoffe unverändert.

Paris, 22. August. (W. T. B.) Die Börse wurde heute durch die türkishe Angelegenheit ungünstig beeinflußt, wodurch vielfach Realisationen vorgenommen worden find, welche auf die ¿Kurse drüten; im Verlaufe konnte jedoh eine mäßige Erholung platzgreifen. Minenwerthe waren etwas niedriger; Rio Tinto weiter rückzängig ; Traktionswerthe lustlos: Eastrand 192, Randmines 1056.

(S{hluß-Kurse.) 39/6 Französishe Rente 101,55, 49% Italien. Rente 98,90, 39/9 Portugiesishe Rente 26,90, Portugiesische Taback- Obligationen 516,50, 49/9 Russen 89 —,-—,, 492/69 Russen 94 —,—, 34 9/0 Russische Anleihe —,—, 83 °/0 Russen 96 86,05, 4 9/9 spanische äußere Anleihe 71,274, Konv. Türken 24,90, Türken - Loose 105,00, Meridionalbahn —,—, Oesterr. Staatsb. —,—, Lom- barden —,—, Banque de France —,—, B. de Paris 1062, B. Ottomane 527,00, Crédit Lyonnais 1040, Debeers 846,00, Geduld 139,50, Rio “Tinto-A. 1318, Suezkanal-A. 3738, Privat- disfont 21/15, Wchs. Amst. k. 205,93, Wchs. a. dtsch. Pl. 122/16, Wchs. a. Ital. 4, Wf. London k. 25,22, Schecks a. London 25,24, do. Madrid k. 353,50, do. Wien ‘k. 104,25, Huanhaca 87,75, Harpener 1257,00, Metropolitain 576,00, New Goch G. M. —,—.

Bankausweis. Baarvorrath in Gold 2451 092 000 Abn, 1676000 F po. ti Silber - 1121254000. Zuli 1 849 000 Fr., Portefeuille der Hauptbank u. d. Fil. 407 762 000 Abn. 17 349 000 Fr., Notenumlauf 3 884 674 000 Abn. 53 393 000 Fr., Lauf. Rechnung d. Priv. 563 575 000 Zun. 24 519 000 Fr., Guthaben d. Staats]\haßzes 193 840 000 Zun.. 14 282 000 Fr., Gesammt-Vor- {üsse 489 001 000 Abn. 1 653 000 Fr., Zins- u. Diskont-Erträg- nisse 3 300 000 Zun. 209 000 Fr. Verhältniß des Notenumlaufs zum Baarvorrath 91,96.

Getreidemarkt. (Schluß.) Weizen {chwach, pr. August 21,90, pr. - Septbr. 21,90, pr. Septbr.-Dezbr. 22,25, pr. Novbr.-Febr. 22,759. Roggen ruhig, pr. August 15,25, pr. Novbr.-Febr. 15,75. Mehl s{chwach, pr. August 28,00, pr. Septbr. 28,05, pr. Sept.-Dez. 28,40, pr. Novbr.-Febr. 29,06. Rüböl ruhig, pr. August 65, pr. Septbr. 65, pr. Septbr.-Dezbr. 654, pr. Januar - April 65€. Spiritus behauptet, pr. August 273, pr. Sept. 28, pr. Sept.-Dezbr. 282, vr. Januar-April 29.

RNohzucker. (Schluß.) Ruhig. 8809/6 neue Konditionen 21,75 bis 22259. Weißer Zucker behauptet, Nr. 3, für 100 kg pr. August 25/5, pr. Sept. 25/3, pr. Ofktbr.-Jan. 25/3, pr. Januar- April 263.

St. Petersburg, 22. August. (W. T. B.) Wechsel auf London 93,95, do. Amsterdam —,—, do. Berlin 46,025, Schecks auf Berlin 46,30, Wechsel auf Paris —,—, 49%/ Staatsrente von 1894 961/;, 49/6 fonf. Eisenbahn-Anl. von 1880 —, do. do. von 1889/90 —, 3¿ Gold-Anl. von 1894 —, 38/10 9%/% Bodenkredit- Pfandbriefe 935/5, Asow Don Commerzbank —, Petersburger Dis- fonto-Bank —, Petersburger internationale Handelsbank 1. Em. —, Nussishe Bank für auswärtigen Handel —, Warschauer Kommerz-Bank —.

Mailand, 22. August. _ (W. T. -B.)_ Jialienishe- 59% Nente 102,75, Mittelmeerbahn 531,00, Méridionaux 709,00, Wechsel auf Paris 104,05, Wechsel auf Berlin 128,525, Banca d’Italia 894,00.

Madrid, 22. August. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 39,55.

Lissabon, 22. August. (W. T. B.) Goldagio 36.

Amsterdam, 22. August. (W. T. B.) (Sthluß-Kurse.) 49/0 Russen v. 1894 613/3, 39/6 holl. Anl. 95, 5 9% garant. Mer. Eisen- babn-Anl. 394, 59% garant. Transvaal-Eisenb.-Obl. 96/5, Trans- vaalb.-Akt. —,—, Marknoten 59,30, Russische Zollkupons 192,00.

Getreidemarkt. Weizen auf Termine geschäftslos, do. pr. Novbr. —,—, do. pr. März —,—, Roggen auf Termine ruhig, do. pr. Oktober 130,00, pr. März —. Rüböl loko —, pr. September-Dezember —, pr. Mai —.

Java-Kaffee good ordinary 32. Bancazinn 692.

Luxemburg, 22. August. (W. T. B.) Die Einnahmen der Luxemburgischen Prinz - Heinrich - Bahn betrugen in der 2. August-Dekade 1901: 107 600 Fr., gegen" das Vorjahr weniger 8000 Fr.

Brüssel, 22. August. (W. T. B.) (SwWluß-Kurse.) Erterieurs 704, JFtaliener 68}, Türken Litt. C. 26,60, Türken Litt. D. 24,60, Warschau-Wiener —,—, Lux. Prince Henry —,—.

Antwerpen, 22. August. (W. T. B.) Getreidemarkt. Weizen weihend. Roggen rubig. Hafer behauptet. Gerste rubig.

O (Schlußbericht.) Naffiniertes Type weiß loko 173 bez. u. Br., do. pr. August 173 Br., do. pr. September 18} Br., do. pr. Oktober-Dezember 184 Br. Fest. 109,50.

New York, 22. August. (W. T. B.) Die Fondsbörse war zu Beginn unregelmäßig. Vertrauen auf die Ultimoregulierung befestigten den Markt freilih, jedoch verstimmte die Furcht vor erhöhter Geldnachfrage die Spekulation. Der Schluß war aber fest. Aktien-Umsatz: 380 000 Stü.

Die Weizenpreise gaben, auf ungünstige europäische: Markt- berichte, reihlihe Verkäufe und große Ankünfte im Nordwesten, nah, stiegen jedoch später auf Deckungen, sowie auf bedeutende Abnahme der Vorräthe an den Seepläßen, sowie auf ausländishe Käufe und {lossen fest. Das Mai sgeschäft \{wächte \sich, auf Liquidation, günstige Ernteberichte und reichliche Verkäufe, ab; später befestigten nch6 die Preise wieder im Einklang mit Weizen und auf Deckungen, gaben jedoh s{licßlich auf Realisierungen abermals nah, {lossen aber willig

(Schluß-Notierungen.) Geld auf 24 Stunden DurGschn.-Zinsrate 249%, do. Zinôrate für leytes Darlehen : des Tages 2}9/0, Wechsel auf London (60 Tage) 4,84?/,, Cable Transfers 4,874, Wechsel auf Paris (60 Tage) 5,19%, do. auf Berlin (60 Tage) 95, Atchison Topeka und Santa Aktien 76'/), do. do. Preferred 964, Canadian Pacific Aktien 111*/,, Chicago Mil- waukee und St. Paul Aktien 166'/), Denver und Rio Grande Preferred 92}, Jllinois Central Aktien 144}, Louisville u. Nashville Aktien 103? New Pork Centralbahn 153}, North. Pac. Preferred 974, Northern Pacific Common Shares —, Northern Pacific 3 9% Bonds 72, Norfolk and Western Preferred 89, Southern Pacific Aktien 57/4, Union Pacific Aktien 99/4, 49/4 Vereinigte Staaten Bonds pr. 1925 137, Silber, Commercial Bars 583/,. Tendenz für Geld : Leicht.

Waarenberiht. Baumwolle - Preis in New Vork 8/4, do. für Lieferung pr. Oktober 7,63, do. für Lieferung pr. Dezember 7,68, Baumwollen-Preis in New Orleans 8/4, Petroleum Stand. white in New York 7,50, do. do. in Philadelphia 7,45, do. Refined (in Cases) 8,50, do. Credit Balances at Oil City 1,25, Schmalz Western steam 9,15, do. Robe u. Brothers 9,30, Mais pr. Sep- tember 61'/z, do. pr. Dezember 622/,, do. pr. Mai 64. Nother Winterweizen loko Weizen pr. September 76}, do. pr. Oktober 76}, do. pr. Dezember 78%, do. pr. Mai 814. Getreide- fraht nah Liverpool Kaffce fair Rio Nr. 7 5/,, do. Rio Nr. 7 pr. September 490, do. do. pr. November 5,05, Mebl, Spring-Wheat clears 2,80, Zucker 3/4, Zinn 26,40, Kupfer 16,50,

Die Brutto-Einnahmen der Northern Pacific-Babn beliefen fich în der 2. Augustwoche 1901 auf 725798 Doll. gegen

Sch{malz pr. August

637 822 Doll. in derselben Zeit des Vorjahres, also 87 976 Doll. mebr.

Chicago, 22. August. (W. T. B.) Die Preise für Wei zen gaben, auf ungünstige europäische Marktberichte, reidliche Verkäufe und große Ankünfte im Nordwesten nah, zogen jedoch späterhin, auf Deckungen, auf bedeutende Abnahme der Vorräthe an den Seecpläyzen, aus- ländishe Käufe, sowie auf gute Nachfrage nah Lokowaare und un- bedeutende Ankünfte inden westlichen Zentren, wieder an und {lossen fest. Die Tendenz auf dem Mais markt war aus denselben Gründen wie in New York veränderlich ; der Schluß willig.

Weizen pr. Septbr. 70}, do. pr. Oktbr. 71/4, Mais per Sep- tember 56}, Schmalz pr. September 8,874, do. pr. Oktbr. 8,95, Speck short clear 8,85, Pork pr. September 14.30

Rio de Janeiro, 22. August. (W. T. B) Wesel auf

| London 10"

Buenos Airès, 22. Angust. (W. T. B.) Goldagio 132,80.

§40 herein

E

vis an i fit

F

S 4

Va H, d wbt