1901 / 209 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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des Fürstlih walde>'s<hen Verdienst-Ordens vierter Klasse: dem Hauptmann Bennin und

dem Oberleutnant Wallmüller im Jnfanterie-Regiment von Wittich (3. Hessishes) Nr. 83;

des Fürstlih reußishen jüngerer Linie Ehren- kreuzes dritter Klasse:

dem Hauptmann von Memerty im 7. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 96;

der Fürstlich reußischen jüngerer Linie silbernen Verdienst-Medaille: dem Feldwebel Malmhold dem Vize-Feldwebel Rennicke und dem Sergeanten, Hoboisten Ziegenhahn, i: sämmtlih im 7. Thüringishen Jnfanterie-Regiment Nr 96: des Ehrenkreuzes zweiter Klasse des Fürstlich shaumburg-lippishen Haus-Ordens: dem Obersten Riemann, Chef des Generalstabes des VII. Armee: Korps ;

des Offizier-Ehrenkreuzes desselben Ordens:

dem Major von Malachowski im Generalstabe des VII. Armee-Korps;

ferner:

der Brillanten zum Kaiserlich russishen St. Annen- Orden zweiter Klasse: dem Oberstleutnant von Kossecki, Kommandeur des Husaren-Regiments von Schill (1. Schlesishes) Nr. 4;

des Kaiserlih russishen St. Stanislaus-Ordens zweiter Klasse: dem Hauptmann von Leipziger im Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1 und dem Nittmeister von Uechtriß und Steinkirh im Husaren-Regiment von Schill (1. Schlesishes) Nr. 4:

des Kaiserlich russishen St. Annen-Ordens dritter Klasse:

dem Oberleutnant von Raszewski und

dem Oberleutnant und Adjutanten von Freyburg, Mei Husaren-Regiment von Schill (1. Schlesisches) Nr. 4;

der Kaiserlich russishen St. Annen-Medaille:

dem Feldwebel Bessel im Kaiser Alexander Garde-

Grenadier-Regiment Nr. 1;

der Kaiserlich russishen silbernen Medaille für Eifer, am Bande des St. Stanislaus-Ordens: dem Wachtmeister Kilian im Husaren-Negiment von Schill (1. Schlesishes) Nr. 4 und dem Grenadier Rohde im Kaiser Alexander Garde- Grenadier-Negiment Nr. 1;

der Kaiserlih russishen silbernen Medaille des St. Stanislaus-Ordens, am Bande des St. Annen- Ordens:

dem Vize-Wachtmeister Klante im Husaren-Regiment von Schill (1. Schlesishes) Nr. 4;

der Kaiserlich russishen silbernen Medaille

des St. Stanislaus-Ordens: dem Gefreiten Kalweit in demselben Regiment:

des Desterreihish-Kaiserlihen Leopold-Ordens erster Klasse: Allerhöchstihrem General - Adjutanten , Gêneralleutnant von Deines, Kommandeur der 21. Division: des Ritterkreuzes des Kaiserlich österreichischen Franz Joseph-Ordens: dem Leutnant von Vahlkampf (Albert) im Kaiser Franz Garde - Grenadier - Regiment Nr. 2 und Kompagnie- Offizier an der Unteroffiziershule in Weißenfels : des Großherrli< türkishen Medschidje-Ordens erster Klasse: dem Generalleutnant von Woyr\<, Kommandeur der 12. Division; der zweiten Klasse desselben Ordens: dem Obersten von Ferno, Kommandeur des 1. Badischen Leib-Grenadier-Regiments Nr. 109:

des Großherrlih türkishen Osmanié-:Ordens dritter Klajje: dem Major Freiherrn von Nauendorf, agagregiert dem Konigin Elijabeth Garde-Grenadier-Regiment Nr. 3:

der vierten Klasse desselben Ordens: dem Hauptmann von Nostiß im 1. Badischen Leib- Grenadier-Regiment Nr. 109: des Großherrlih türkishen Medschidje-Ordens vierter Klasse: dem Leutnant von Bir>hahn im Königin Elisabeth Garde-Grenadier:-:Regiment Nr. 3:

des Offizierkreuzes des Ordens der Königlich italienishen Krone:

dem Rittmeister von Quast im Kürassier:-Neagiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4:

des Ritterkreuzes des Königlich italienischen

St. Mauritius- und Lazarus-Ordens: dem Oberleutnant Freiherrn von Hammerstein-Loxten

in demjelben Regiment ;

des Kommandeurkreuzes des Königlich belgis<hen Leopold-Vrdens:

dem Oberstleutnant Bartsch von Sigsfeld, Kom-

mandeur des 2. Hannoverschen Dragoner-Negiments Nr. 16:

des Offizierkreuzes desselben Ordens: dem Major Lübbert beim Stabe des Dragoner- Regiments Prinz Albrecht von Preußen (Litthauisches) Nr. 1, dem: Major von der De>en beim Stabe des 2. Han- novershen Dragoner-:Regiments Nr. 16 und dem Major Dumrath beim Stabe des Kurmkrkischen Dragoner-Regiments Nr. 14;

. des Nitterkreuzes desselben Ordens:

dem Leutnant von Troschke im 2. Hannoverschen Dragoner-Regiment Nr. 16 und t

em Leutnant Flsemann im Kurmärkishen Dragoner- Regiment Nr. 14;

des Großkreuzes des Königlich niederländischen Ordens von Oranien-Nassau: dem General der Jnfanterie von Bo>k und Pola, fommandierendem General des Garde-Korps, und dem Obersten z. D. von Vietinghoff im Landwehr- bezirk Schwerin ;

des Großoffizierkreuzes desselben Ordens:

dem Generalmajor von Arnim, Inspekteur der Jäger und Schützen;

des Kommandeurkreuzes desselben Ordens:

dem Major Clifford Kocq von Breugél beim Stabe des 1. Leib-Husaren-Regiments Nr. 1;

des Ritterkreuzes desselben Ordens:

dem Oberleutnant von Alt-Stutterheim,

den Leutnants von Oergen (Wilhelm), von Behr, von Könemann und von Raven,

sämmtlich tm Großherzoglich Me>lenburgischen Grenadier-

Regiment Nr. 89, und

dem Leutnant von Lattorff im Husaren - Regiment Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15;

des Königlich niederländishen goldenen Dienst- / Ehrenzeichens: dem Ersten Wachtmeister Ribbe der Leibgendarmerie;

der mit dem Königlich niederländishen Orden von Oranien-Nassau E Ehren-Medaille in Hold: dem Feldwebel Rehse im Großherzoglih Me>lenburgischen (Grenadier-Regiment Nr. 89;

der mit demselben Orden verbundenen Ehren- Medaille in Silber: dem Sergeanten Hacker im Großherzoglih Me>len- burgischen Feld-Artillerie-NRegiment Nr. 60; der Offizier-Jnsignien des Ordens der Königlich : siamesishen Krone: dem Hauptmann Campbell im 8. Badischen Jnfanterie- Regiment Nr. 169; sowie der Nitter-Jnsignien des Königlich siamesischen weißen Elefanten-Ordens: dem Oberleutnant Freiherrn von Kittliß im 3. Posen- schen Jnfanterie-Regiment Nr. 58 und dem Oberleutnant Behr, à la suite des Kadetten-Korps und Militär-Lehrer beim Kadettenhause in Bensberg.

Deutsches Reich.

BEeran atn G Un:

Der „Fentscher Hütten- Aktiengesellshaft“ mit dem Sigße zu Antwerpen und Zweigniederlassung in Kneut- tingen ist gemäß $ 795 des Bürgerlichen Ge)eßbuchs die staatliche Genehmigung zur Ausgabe 5 prozentiger Schuld- vershreibungen auf den Jnhaber im Gesammtbetrage von 6 496 000 M, eingetheilt in 16 000 Stü> zu 406 M und rü>zahlbar im Wege der Verloosung innerhalb 40 Jahren, unter Vorbehalt stärkerer Tilgung, ertheilt worden.

Straßburg, den 31. August 1901.

Ministerium für Elsaß-Lothringen, Abtheilung für Finanzen, Gewerbe und Domänen. Der Unter-Staatssekretär. von Schraut.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu Glogau getroffenen Wahl den bisherigen besoldeten Bei- geordneten der Stadt Jserlohn Ernst Jahn als besoldeten Beigeordneten ver Stadt Glogau für die geseßlihe Amts- dauer von zwölf Jahren und infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu Ronsdorf getroffenen Wahl den Bankvorsteher Jakob von der Heyden daselbst als unbesoldeten Beigeordneten der Stadt Nonsdorf für die gesezlihe Amtsdauer von sechs Jahren zu bestätigen.

Abgereist:

Seine Excellenz der Staats-Minister und Minister des Znnern Freiherr von Hammerstein, in dienstlichen An- gelegenheiten nah Posen.

Angekommen:

der Unter - Staatssekretär îm Justiz - Ministerium Dr. Küngtel, von der Urlaubsreise.

Nichtamtliches.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 3, September.

Seine Majestät der Kaiser und König wohnten gestern Vormittag im Gelände Bu>ow-Groß-Ziethen-Nudow einer Gefehtsübung des Garde-Korps bei und nahmen darauf den Parademarsch ab.

Heute Vormittag von 9 Uhr ab hörten Seine Majestät im Neuen Palais die Vorträge des Chefs des Militär-Kabinets, Generalmajors Grafen von Hülsen-Haeseler und des Chefs des Admiralsiabs der Marine, Vize-Admirals von Diederichs.

Am 2. August verstarb zu Berlin der Königlih preußische General-Stabsar zt p Arm C igs preußisch

der Kaiser Wilh elms-Akfademie für das militärärztlihe Bil- dungswesen, Wirk liche Geheime Ober-Medizinalrath, Professor Dr. Alwin von Coler,

Sein Leben, rei<h an Arbeit, aber niht minder reih an hönen und großen Erfolgen, war stets in den Dienst der hohen Aufgaben gestellt, die in der gegenwärtig im Jn- und Auslande allseitig anerkannten Entwi>elung des Gesundheits- wesens und der Krankenfürsorge in unserer Armee, in dem wissenschaftlihen Ansehen und der geachteten Stellung der preußischen E ihre Lösung gefunden haben.

Reiche allgemeine “R und tiefes Wissen, klarer Verstand und praktischer Bli>, organisatorishe Veranlagung und ein bedeutendes Verwaltungstalent befähigten ihn, die verwerthbaren Ergebnisse der Wissenshaft und Technik stets {nell und sicher zu erkennen und sie auf dem ihm gegebenen Felde praftis< nugbar zu machen. Mit seltenem Scharfbli>

wußte er in der e Zahl seiner Sanitäts - Offiziere für *

jeden die angemessene Aufgabe zu stellen. Eine besondere Freude war es ihm, wissenschaftlih begabten Militärärzten die Wege zu weiterem Fortkommen zu ebnen, sodaß nicht nur im Heere, sondern auh auf den Lehrstühlen der Universitäten und in der höheren Zivil-Medizinalverwaltung viele bedeutende Aerzte wirken, die aus dem preußischen Sanitätskorps her- vorgegangen sind. Durch seine vornehme Natur, seinen geraden und lauteren Charakter wie dur seine große Liebenswürdig- keit im dienstlihen und persönlihen Umgange erwarb er sich die allseitige Fauna und Verchrung.

Seinen Untergebenen brachte die nie versagende Herzens- güte ihres Chefs ein unbegrenztes väterlihes Wohlwollen ent- gegen. So ist der 26. August, an welchem er verschied, cin Tag tiefer, s{hmerzliher Trauer für die Armee und ihr Sanitätskorps geworden.

Alwin von Coler, am 15. März 1831 zu Gröningen im Kreise Halberstadt geboren, erhielt seine Gymnasialausbildung in Salzwedel und auf dem Cöllnishen Gymnasium zu Berlin. Jn den Jahren 1852 bis 1856 lag er auf der medizinischen Akademie für das Militär in Berlin dem Studium der Medizin ob. Nach Beendigung der ärztlihen Staatsprüfung wurde er im Jahre 1857 zum Asststenz-Auzt, 1863 zum-Stabsarzt befördert. Jm Feldzuge 1866 lenkte er dur seine Thätigkeit beim 3. s{hweren Feldlajareth in Horsiß die Aufmerksamkeit des damaligen General-Stabsarztes Dr. Grimm auf sih, der ihn im Jahre 1867 in den Medizinalstab der Armee berief. Seit der Gründung der Medizinal - Abtheilung des Kriegs- Ministeriums Ba von Coler dieser fast ununterbrochen, zuerst als Dezernent, dann als Abtheilungshef und seit dem Aus- scheiden des General-Stabsarztes von Lauer im Jahre 1889 als Chef des Sanitätskorps, angehört.

Während des Feldzuges 1870/71 wirkte er als Divisions- Arzt der 1. Division in Frankreich.

Bei der Bearbeitung der Neuorganisation des Sanitäts- forps (1873), der Kriegs-Sanitätsordnung (1878), der Friedens- Sanitätsordnung (1891) hat er an erster Stelle mitgewirkt. Die Umwandlung der Militärlazarcthe in moderne Heil- anstalten, ihre Ausstattung mit vortrefflihen Jnstrumenten, Mikroskopen, Röntgenapparaten, die vorzüglihe Pflege und Kost für die Kranken ,* der Bau von Genesungsheimen, die Einführung der Antiseptik und Aseptik in der Behandlung der Verwundeten, der Ausbau der militärärztlihen Bildungë- anstalten, die Einführung der Fortbildungskurse für Militär- ärzte, eine wesentliche Verbesserung der Stellung der Sanitäts- Offiziere sind die Früchte seiner rastlosen und hingebenden Thätigkeit.

Dem Dahingeschiedenen ist das Glü> zu theil geworden, daßer nicht nur die Erfolge seines Wirkens mit ansehen, sondern auch in zahlreichen Allerhöchsten Gnadenbeweisen und Auszeichnungen, in reihen Ehren, die ihm zu theil wurden, in allseitiger Anerkennung und Verehrung den Dank für das, was er geleistet, entgegennehmen durfte. Als er im März dieses „zahres seinen siebzigsten Geburtstag beging, versammelten n< um ihn Hunderte von Sanitäts-Offizieren in dem Be- streben, ihm ihre Verehrung zu bezeugen. Die Vertreter der Wissenschaft, zahlreihe Vereine zeihneten ihn dur penda gungen und Adressen aus. Unter den fast unübersehbaren Glückwünschen, die er empfing, befanden sich gnädige Schreiben Jhrer Majestät der Kaiserin und vieler Fürstlicy- keiten. Niemand ahnte damals, daß der fast jugendlih frische General-Stabsarzt seinen Ehrentag nur wenige Monate über- leben sollte. Sein Tod ist ein Verlust sowohl für die ärztliche Wissenschaft als au< für die Armee.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M.S. „Loreley“, Kommandant: Kapitänleutnant Freiherr von Dalwigk zu Lichtenfels, am 31. August von Odessa in See gegangen und am 1. September in Galayh eingetroffen.

S. M. S. „Geier“, Kommandant: Korvetten-Kapitän Bauer, ist am 1. September in Tsingtau und S. M. S. „Jaguar“, Kommandant: Korvetten-Kapitän Berger, an demselben Tage in Tongku angekommen.

S. M. S. „Schwalbe“, Kommandant: Korvetten- Kapitän Jacobson, ist gestern von Tsingtau nah Schanghai in See gegangen.

S. M. S. „Vineta“, Kommandant: Kapitän zur Sec da Fonseca-Wollheim, ist am 29. August in Carupano eingetroffen, am folgenden Tage von dort wieder in See ge- gangen und am 31. August in La Guayra angekommen.

Essen (Nuhr), 3. September. Der seit Sonntag als Gast des Wirklichen Geheimen Raths Krupp in der Villa Hügel weilende Kronprinz von Siam besichtigte, wie „W. T. B.“ berichtet, gestern Nachmittag einzelne Werke der Krupp'schen Fabrik.

Sigmaringen, 3. September. Seine Königliche Hoheit der Fürst von Hohenzollern ist einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge na<h Ragaz abgereist, wo der König

von Rumänien morgen zum Kurgebrauche eintrifft. Hessen. Das Ministerium des Jnnern hat der Zweiten Kammer

der Stände einen Geseßentwurf, betreffend die Handels- kammern, Zur Beschlußfassung zugehen lassen.

des Sanmitätskorps und der E A des Kriegs-Ministeriums, Direktor

Großbritannien und Frland.

Der Kronprinz des Deutschen Reichs und von Preußen fuhr gestern, wie dem „W. T. B.“ aus London berihtet wird, in Begleitung des Herzogs und der Herzogin von Marlborough von Blenheim na<h Orford und trat dann die Nü>reise nah Deutschland über London und Port Victoria an. f |

Der Herzog und die Herzogin von Connaught reisten gestern incognito von London nah dem Kontinent ab.

«In der gestrigen Sißung der Kommission für die Prüfung der Entshädigungsansprüche der aus Süd- Afrika Ausgewiesenen verlas der Vertreter der Regierung Ardagh einen Brief über das Johannesburger Kirchen: komplott, nahdem mehrere fremde Vertreter ihrem Zweifel, daß ein solhes Komplott stattgefunden habe, Ausdru> gegeben S Der Brief ist von dem Polizei-Kommissar in

ohannesburg, dem Obersten Davies, an den Militärgouverneur Madenzie gerichtet und vom 16. November datiert. Davies theilte in demselben mit, daß der Zwe> -des Komplotts die Ermordung des Feldmarschalls Lord Roberts gewesen sei. Der Haupturheber des Komplotts sei ein Jtaliener Namens Gambini gewesen, der schon eine Zeit lang wegen seiner antibritishen Ansichten verdächtig gewesen sei. Jn der Woche, welhe dem 16. November vorherging, habe ein geheimer Polizeiagent von Gambini Einzelheiten Über das Komplott erfahren. Es sei beabsichtigt gewesen, in der Kirhe St. Mary eine Bombe zur Explosion zu bringen, und zwar während des Gottesdienstes. Die Bomben seien von einem gewissen Prister angefertigt worden, der sich auf dem Besizthum der Ferreira Goldmining Company auf-

gehalten habe. Ein geheimer Polizeiagent habe ferner gehört,

wie Gambini gesagt habe, Prister, ein Oesterreicher von Ge- burt, aber naturalisierter Ftaliener, habe ein Laboratorium in der Stadt gehabt und dort drei Bomben angefertigt, um die Kirche in die Luft zu sprengen. Jm weiteren Verlaufe der Sißung führte der Regierungsvertreter Ardagh zahl- reiche Präzedenzfälle an, um zu zeigen, daß Fremde, die bei Ausbru<h eines Krieges auf dem Kriegsschauplaßz bleiben, sih den mit dem Krieg verbundenen Unzuträglich- keiten unterziehen müßten. Auch die britishe Regierung habe auf Klagen britisher Unterthanen, die den jeßt er- hobenen ähnli<h waren, regelmäßig erklärt, daß sie kein Recht zur Jntervention habe. Ardagh machte Autoritäten dafür namhaft, daß Fremde, die in Feindesland Handel oder Gewerbe treiben oder si<h dort zu dauerndem Auf- enthalt niederlassen, dadurch feindlichen Charakter an- nähmen. Nach" dem deutsch - französishen Kriege habe die französishe Entschädigungskommission entschieden, daß die auf Befehl von Militärbehörden erfolgte Beiseite- schaffung von Mobiliar eine indirekte Schädigung sei, welce ie Besiger desselben niht dazu berehtige, eine Schadlos- haltung zu fordern; die britishen Ansprüche hätten damals zwei Millionen Pfund Sterling betragen, es seien aber nur 65 000 Pfund bewilligt worden. Der Earl of Granvitle habe zu jener Zeit in einer Depesche erklärt, die britishen Staats- angehörigen fönnten feine Entschädigung für Kriegs- verluste erwarten, welche die Franzosen in gleiher Weise er- litten hätten. Auch Fürst Bismar> habe es abgelehnt, die Ansprüche der Angehörigen neutraler Mächte, welche in Frank- rei lebten, zu unterstüßen, und die nah der Beschießung von Alexandria eingesecßte internationale Kommission habe die Ent- schädigung für Verluste an Geld, Pretiosen, Werthpapieren und für Ernteschäden versagt.

Der leßte Burenkommandant von Johannesburg, Dr. Krause, der seiner Zeit Johannesburg dem Feldmarschall Lord Roberts übergab und der, nahdem er den Treueid ge- \{woren, seit vier Monaten in London lebte, wurde gestern Abend in einem Londoner Hotel unter dem Verdacht der Spionage verhaftet; sein Gepä>k wurde beshlagnahmt. Er erschien heute vor dem Bowstreet- Polizeigeriht. Die Ver- handlung wurde jedo< um eine Woche vertagt. Eine von Krause für seine Freilassung angebotene Kaution wurde ab-

gelehnt. Frankreich.

Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Del- cassé hatte, einer Meldung des „W. T. B.“ aus Paris zu- folge, gestern eine lange Unterredung mit dem Botschafter in Konstantinopel Constans.

Die Liga der französishen Weinbauern hat dem Minister Delcassé eine Denkschrift überreiht, in welcher

gebeten wird, die Gelegenheit des Besuches des Kaisers von |

Rußland zu benußen, um eine Ermäßigung des russischen Zolles auf die französishen Weine zu erlangen.

Mehrere Pariser Blätter melden, daßder General-Gouverneur von Französi]<-Westafrika Ballay demnächst aus Gesund- heitsrüdsichten von seinem Posten zurü>treten werde. Als sein Nachfolger sei der Direktor der afrikanishen Angelcgenheiten im Kolonial-Ministerium Binger in Aussicht genommen.

Spanien. Das deutshe Schulschiff „Stein“ verließ, dem . T. B.“ zufolge, gestern Vormittag den Hafen von San Sebastian und ging na< Pasages in See. Der. Kricgs-Minister wird in den Tagen vom 15. bis 20. d. M. zu einer Besichtigung der festen Plätze Spaniens an der afrikanischen Küste abreisen.

Portugal.

Die portugiesis<he Flotten -Division, welhe in Lagos, lag, ist gestern nah Lissabon zurü>gekehrt. Bei dem Abschiedslunch an Bord des britishen Admiralschiffes brachte, wie „W. T. B.” berichtet, der König in warmen Worten einen Trinkspru< auf die Weiterentwi>elung und die Wohl- n der britischen Marine aus. Der britishe Admiral sprach einen Dank aus. Als die Königliche Yacht mit dem König Lâgos verließ, mer var sie die Schiffe mit 22 Kanonenschüssen und hißte die britische Flagge.

Schweiz, Der SrehsHe Prinz T\chun reiste, nah einer Meldung „W, T. B.“, mit seiner Begleitung gestern Abend von Basel nah Berlin ab. Niederlande.

Der Kronprinz des Deutshen Reihs und von Preußen. traf, wie „W. T. B.“ berichtet, in Vlissingen ein und sehte heute früh um 5/, Uhr die Neise nah Bonn fort.

Türkei,

Aus Konstantinopel wird dem Wiener „K. K. Telegr.- Korr.-Bureau“ vom heutigen Tage gemeldet: das dort um-

laufende Gerücht, daß die diplomatischen Beziehungen zwishen Frankrei<h und der Türkei vor ihrer Wiederaufnahme ständen, werde von der französischen Botschaft in entshicdener Weise mit der Versicherung für un- begründet erklärt, daß die Pforte fortfahre, Widerstand zu leisten und eine beträhtlihe Herabminderung der Forderungen der französishen Unterthanen Lorando und Tubini verlange.

Dänemark,

Der Kaiser und die Kaiserin von Rußland trafen an Bord der Yacht „Standart“ gestern Nahmittag in Helsingör ein. Jhre Majestäten landeten, wie „W. T. B.7 berichtet, in einer Schaluppe und wurden zunächst von dem König, dem Kronprinzen und von dem König von Griechen- land, Allerhöhstwelhe russishe Uniform trugen, %be- willkommnet. Darauf begrüßten der Kaiser und die Kaiserin in herzliher Weise - die übrigen Mitglieder der Königlichen Familie. Sodann schritt der Kaiser von Nußland, begleitet von den männlihen Mitgliedern des König- lichen Hauses, unter den Klängen der russi}chen Nationalhymne die Front der Ehrenkompagnie ab. Später bestiegen die Aller- öchsten und Höchsten Herrschaften einen Sonderzug, der nah Fredensborg abging. Bei der Abfahrt wurden die Majestäten von einer zahlreih versammelten Menschenmenge mit be- geisterten Hochrufen begrüßt. Die Stadt Helsingör war reich ges<hmü>t.

Amerika.

Der Vize-Präsident der Vereinigten Staaten von Amcrika Roosevelt hielt, nah einer Meldung des „W. T. B.“ aus New York, gestern in Minneapolis in der Ausstellung des Staats Minnesota eine Rede, in der er ausführte, die Vereinigten Staaten dürften niht davor zurü shre>en, ihre Rolle unter den großen Nationen zu spielen. Sie würden es dann allerdings nicht vermeiden können, Pflichten auf si< zu nehmen, die sie anderen Nationen zum Troß zu erfüllen hätten. Die Vereinigten Staaten beabsichtigten niht, irgend eine Politik des An- griffs seitens eines amerifanishen Staats auf Kosten cines anderen oder irgend eine Politik kommerzieller Diffe- renzierung gegen irgend eine fremde Macht zu sanktionieren, würden aber, wenn sie vernünftig handeln wollten, energisch darauf bestehen, daß unter keinem Vorwande, welcher Art cer auh sein möge, irgend eine territoriale Ausdehnung euro- päischer Mächte auf amerikanishem Boden stattfinden dürfe.

Das Schlachtschiff der Vereinigten Staaten „Jowa“ ist von Acapulco nah Panama in See gegangen, um die ameri- kanischen Jnteressen zu shügßen.

Aus Caracas wird dem „Reuter'shen Bureau“ berichtet, die Veröffentlihung der Denkschrift der venezolanishen Re- gierung werde dort als casus belli angeschen und habe große Erregung verursacht.

Einer Depesche aus Guayaquil zufolge hat der bis- herige Präsident der Republik Ecuador Alfaro gemäß der Verfassung am 31. August um Mitternacht die Präsidentschaft an seinen Nachfolger, den General Plaza, abgetreten. Jm ganzen Lande herrs<he Ruhe.

Jn Chile hat der Vize-Präsident und Minister des Jnnern Zanartu seine Entlassung gegeben. An seine Stelle ist der bisherige Minister des Aeußern Jsmael Todornal

getreten. Asien.

Bei dem französishen Marine-Minister ist, einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge, aus Tientsin ein Telegramm ein- gelaufen, welches berichtet, daß der „Palast der Vorfahren“ in der Kaiserlichen Stadt in Peking den chin esishen Bevoll- mächtigten feierlih übergeben worden sei. Ein französisches Bataillon bleibe in dem französishen Quartier bis zur Vollendung der Gesandtschafts-Kaserne.

Die britishe Regierung hat den Befehl, daß das dritte Bombay-Kavallerie-Regiment Tientsin verlassen solle,

widerrufen. Afrika.

Der britishe Gouverneur von Süd-Afrika Milner empfing in Kapstadt, wie „W. T B.“ berichtet, gestern eine Abordnung der Uitlanders. Jn Erwiderung auf eine Ansprache derselben sagte er, daß er den Flüchtlingen aus Transvaal die Heimkehr zu ermöglichen suchen und fortfahren werde, alles in seinen Kräften Stehende zu thun, um dieses Ziel so schnell, als es die Umstände gestatteten, zu erreichen.

__ Dem „Reuter'schen Bureau“ wird aus Kapstadt vom | gestrigen Tage gemeldet, es heiße, die Kommandos Herßog's | und Latgen's seien in den Oranje-Freistaat zurückgetrieben. |

Die Ost-Transvaal- Bahn sei vom Feinde in der Nähe von Alkmaar, etwa in der Mitte zwishen Middel

"C burg und Komati Poort, zerstört und dann ein Eisen- |

bahnzug von den Buren angegriffen worden. Der Zug sci den Angreifern aber entkommen. Aus der Kapkolonie verlaute noch, die Buren seien aus dem Distrikt von B arkly East dur<h den Barkly-Paß in die Nähe von Elliot und Cala ezogen, wo si< Eingeborenen -Reservate befinden.

Ferner werde berichtet, es sei nunmehr beschlossen worden, alle Familienangehörigen von Buren,

die noh im Felde ständen, an die Küste zu |

deportieren, wo Flüchtlingslager errihtet werden sollien. Wenn diese Maßnahme durchgeführt werden würde, so werde die Eisenbahn wahrscheinlih im stande sein, genügend Nahrungsmittel herbeizuschaffen, um ganz Johannes- burg zu verproviantieren, wie dies au<h vor dem Kriege der Fall gewesen sei. Es würde somit alle Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden sein, daß normale Verhältnisse in der Stadt wiederkehrten.

Nr. 35 der „Verdöffentlihungen des Kaiserlichen Ge- sundheitsamts* vom 28. August hat folgenden Inhalt: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, XVIII. Bd., 1 Heft. An- fündigung. Desgleichen Arbeiten aus der Biolog. Abtheilung 2c, [I. Bd., 2. Heft. Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. Zeitweilige Maßregeln gegen anste>ende Krankheiten. _Detgl. gegen Pest. Gesundheitszustand im belgischen Heere, 1899. - Gesetzgebung u. \. w. (Deutsches Reich.) Geflügel. (Preußen. Rheinprovinz.) Entks{hädigungen bei Milzbrand. (Reg.-Bez. Hildes- heim.) Bauarbeiter. (Italien.) Ausführungöbestimmungen , betr. Gesundheitspflege, Slß (Schweiz ) Wohnungsdetinfektion. (Kanton Basel-Stadt). Gewohnheitstrinker. (Vereinigte Staaten von Amerika. Kentu>y). Nahrungsmittel. Gang der Thier- séuhen im Deutschen Reiche, 15. August. Deôgl. in der

S z, 2. Vierteljahr. itweilige Maßregeln gegen Thier- | seuhen. (Deutsches Reich, preuß. Rege ezirke Gumbinnen, Minden, | Bayern, Mé>lenburg-S{hwerin,

Wiesbaden, Düsseldorf, Aachen, n ' Sachscn-Meiningen, Oesterreih, Schweden, Malta.) Vermischtes.

| Früchte u. Nüssefür 3938 159,46

Gpreußen, Dortmund.) ierbrungswtg 1898/99. (Fidsi-Jufeln.) alaria. Geschenkliste. Wochentabelle über die Sterbefälle in deutshen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. Desgleichen in ‘größeren Städten des Auslandes. Erkrankungen in Kranken- häusern deutscher Großstädte. Desgleichen in deutshen Stadt- und Landbezirken. Witterung. Grundwasserstand und Bodenwärme in Berlin und München, Juli. Beilage: Gerichtlihe Ent- scheidungen, betr. den Verkehr mit Nahrungsmitteln (Fische, Pferde- fleis<, Wurst).

Statiftik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

In Swansea (Grafschaft Glamorgan) wurde, na< einer Mel- dung des „W. T. B.“, gestern der 34. Jahres-Kongreß der Trades-Unions eröffnet, an welhem über 400 Delegirte, die über eine Million organisierter Arbeiter vertreten, theilnehmen.

In San Francisco sind, wie verschiedene Blätter berichten, außer den dortigen Dokarbeitern (vergl Nr. 196 d. Bl.) auch die Shiffsheizer, Schiffsköche und Stewards, sowie die Fuhr- leute ausftändig, und es rußt infolgedefsen gegenwärtig der ge- jammte Hafenverkehr. Auch das Geschäftsleben der Stadt ist dadurch in Mitleidenschaft gezogen.

Aus New Vork wird der «Frankf. 3tg.“ telegraphiert, daß, auf Veranlassung der „Amalgamated Association“, ein großer Theil der gelernten Arbeiter ver Carnegiewerke in den Ausstand getreten it (vergl. Ne, 206d: Bl):

Kunft und Wissenschaft.

v. A. Das Künstlerhaus in der Bellevuestraße hat die Reihe seiner Herbstaus8 stellungen eröffnet, und zwar in sehr interessanter Weise: die „Vereinigung der Kunstfreunde für amtliche Publikationen der Königlichen National-Galerie“ hat fich ents{<lossen, zum ersten Mal einen Ueberbli>k über ihre gesammte langjährige Thätigkeit zu geben und führt die reihe Sammlung ihrer NReproduktionen von Werken älterer und neuerer Meister in einer Gesammtausstellung vor. Durch ihre überrashende Treue können diese Wiedergaben selbst das Auge des Künstlers befriedigen und lassen oft den Zweifel ofen, ob man si< wirkli< nur vor einer Nachahmung befinde. Dieses Resultat ist um so \{hätens- werther, als in Deutschland für lithographishe Erzeugnisse dieser Art bis jeßt wenig Interesse vorhanden i und die best- ausgebildeten Arbeitskräfte \s< daher dem Auslande zU- wenden. Dessenungeachtet ist in der. Technik eine steigende Verbesserung zu bemerken. Unter den Blättern, die zum Oktober in die Oeffentlichkeit gelangen werden, sind einzelne wirflli<h vollkommen und fönnen au< Verwöhnten einen reizvollen Zimmershmu> gewähren. Nicht nur Aquarelle und Pastelle, auch Delgemälde sind mit dieser außerordentlichen Treue wiedergegeben, die fast den Anschein erwe>t, als ob Künstlerhand den leßten Pinselstri<h daran geführt hätte. Besonders seien hervor- gehoben ein Kinderköpfhen von Lenbah, ferner das bekannte Porträt Seiner Majestät des Kaisers von dem verstorbenen Mar Koner und Landschaften von Müller-Kurzwelly,, Eugen Bracht und Konrad Lessing. Es dürfte den Künstlern fast bedenklih werden, sich der Konkurrenz einer so außergewöhnlich verfeinerten Technik ausgeseßt zu sehen, doch find gerade Reproduktionen dieser Art als Bundes= genossen für sie niht zu verachten. Sie erzichen das Publikum, geben ihm die Freude an farbigen Bildern, die der Holz- schnitt eher zurü>kdrängte, und verallgemeinern die Wirksamkeit eines Künstlers in ungeahnter Weise. Jedenfalls muß vor der guten Re- produktion das gute Bild da sein, denn es bestätigt si natürlich, daß die Wiedergabe um \o künstlerisher wirkt, je fünstlerisher das Original war. Giebt do< diese Vereinigung von Lichtdru>k und Lithographie die persönliche Note des Künstlers bis in den kleinsten Zug wieder. Die interessante Ausstellung bleibt bis zum 30. Sey- tember geöffnet.

Land- und Forstwirthschaft.

Ueber den Umfang der Ein- und Ausfuhr landwirthb- shaftliher Erzeugnisse im Handelsverkehr zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika giebt der deutshe landwirthshaftlihe Sachverständige in New Vork in einem Bericht an das Auswärtige Amt die folgende Uebersicht :

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Mais . L,

Taba>, unbearbeiteter . 22874 t

Taba>fabrikate für 456 023 4A Werth =

Kantholz für 6 063 762 M

Stammbolz für 63552361 K . =

Dolzfabrikate für 674 594 A k :

1899

M 1 31% der Gesammteinfubr

Weizeninebl ¿ 50 447 t =

E A0! Ld

Tabad>, unbearbeiteter 25 474 t

Taba>fabrikate für 525192 4 Werth

Früchte u. Nüsse f. 6582435 M

Kantholz für 6 036 422 „M

Stamtmhbolz für 4667142 MA ,

Holzfabrikate für 649268 A Insgesammt betrugen die dabei

Werthe der

Betracht kommenden

1900 landwirth\{. Ausfuhr Deutschlands nah den V. St. 105 648 325,4 y y der Ver. Staat n. Deutschland 137 208 004

Gesammtausfuhr der Vereinigt.Staaten 1 429 410 790

1899 landwirtb\{. Ausfuhr Deutschlands nach den V. St. 51253 388,44 d der Ver: Staat. n. Deutschland 182 744 598 ü Gesammtausfuhrder Vereinigt. Staaten 1 444 538 619

Theater und Musik.

Theater des Westens.

Die Charlottenburger Bühne eröffnete am Sonnabend die neue Spielsaison mit Flotow*s beliebter Oper „Martba“. Hierbei stellten \si< mehrere neu engagierte Kräfte zum ersten Mal dem Publikum vor. Fräulein Sophie Heymann wirkte außerdem als Gast mit. Die leßtgenannte Dame, welche bercits vom vorigen Winter hr,