1901 / 215 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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erster Stelle des Hypothekenbuches; doch treffen auf solche zweiten und ‘dritten Ranges immerbin 8,98 9% der sämmtlichen Hypothekkapitalien. Von den Anlagepapieren werden die Schuldverschreibungen bayerischer Gesellshaïten und Kredit-Institute ansheinend mehr und mehr bevórzugt; auf sie entfielen im Jahre 1898 von dem gesammten Anlagekapital 19,2 9/% gegen 18,8 % im Vorjahre. Dann folgen die Schuldverschreibungen der unter unmittelbarer Aufficht der Organe der Staatsregierung stehenden juristishen Personen Bayerns mit 15,7 9% (1897 : 15,9 9/6) und endlih die Schuldverschreibungen des bayerischen Staats mit 7,3 °%/o, ebenfoviel wie 1897. In sonstiger Weise waren 5,6 9% der Aktivkapitalien ausgeliehen gegen 5,8 % im Iahre 1897.

Zux Arbeiterbewegung.

Im Verfolg des Ausstands der Flaschenarbeiter Deut \c- [ands (vergl. Nr. 206 d. Bl.) hat, wie hiesige Blätter berichten, in Dänemark eine allgemeine Auésperrung der dortigen Berufsgenossen seitens der Fabrikanten stattgefunden, weil ih die ersteren weigerten, Flaschen für deutsche Besteller anzufertigen. Dem Vernehmen nah hat der Ausstand in Deutschland bereits 350 000 A an Unterstüßungen für etwa 13 000 Personen erfordert.

Aus Aachen theilt die „Rh.-Westf. Ztg.“ mit, daß ein Theil der am Rheinishen Bahnhvf mit den Umbauarbeiten beschäftigten Maurer wegen Lohndifferenzen in den Ausstand getreten ift.

Zum amerikanishen Stahlarbeiter - Ausstand (vergl. Nr. 214 d. Bl:) wird der „Frankf. Ztg.“ aus New York telegraphiert, daß in Milwaukee die Hälfte der Ausständigen ihre Thätigkeit wieder aufgenommen hat.

Nachweisung : der in den Haupt-Bergbau-Bezirken Preußens im Il. Vierteljahre 1901 verdienten Bergarbeiter-Löhne. Mit Ausschluß der fest befoldeten Beamten und Aufseher.

1. Durchschnitts-Löhne \ ämmt licher Arbeiter.

E MBNIRG I T S E E E N E S I I L R E R S E E O "T R A L S S I R L S DRE A R A.’ R D QOIS E T A D S C D C Me M E N T E S E E A R UERL P N LIEE I I M T S S T

Gesammt-Belegschaft

Verfahrene __Arbeits-

\chihten auf unm 1 Arbeiter

Verdiente reine Löhne (nach Abzug aller Arbeitskosten, sowie der Knappschafts-, der Invaliditäts- und Altersversieherungs- Beiträge)

auf 1 Arbeiter und sauf 1 Arbeiter

Art und Bezirk. des Bergbaues Jahres- | 196 mittel 1900

V.-J. | V.-J.

1901

(abgerundet auf ganze

Zahlen)

insgesammt im 1 Schicht im im

L Beck. N (6B T Rate L L L mittel | V.-J. |V.-J.

901 | 1900 ] 1901 | 1901 Á. At. M | M.

e, | M. 1901 D | V.-J

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_M_ 9.

T 10 l 44: 2118.

a. Steinkohlen- _bergbau in Oberschlesien in Niederschlesien . im Ober - Bergamtsbezirk Dortmund: a. Nördliche Reviere !) . b. Südliche Reviere ?) .

68 425 22146

168 802 64 511

1587531 60 302

| | | | | |

15 812 139

16 795 780 ; S J/A 5 010 293 |

3,09) 5 388930 | 2,91 2,98) 3,00 16

52 437 368 |

52722656 4, 18 992 879

| | 4,28! 19 684 207 3,94

4.03'

Summe O.-B.-A. Dort- mund (a, b und Revier Da

bei Saarbrücken (Staats- werke) . N

bei Aachen .

b. Braunkohlen- bergbau

im Ober - Bergamtsbezirk

Halle . A

___ e. Salzbergbau im Ober - Bergamtsbezirk | Halle . Rd

d. Erzbergbau in Mansfeld (Kupferschiefer) im Oberharz . G3 in Siegen-Nafsau E sonstiger rechtérbeinisher linksrbeinischer

234 314

41 763 11 619

220 031

40 3093 10 486

36 792 | 35740 | 31 692

5 673 | 5 630 | 5 060 | 73

13982 | 3014 | 20 981 | 8 421 4 0953

14 126 | 3 086 19 465 | 8 249 | 3 974

13 668 74 3 030 73 20 699 68

C B74 3879 | 71

3) Hinzu tritt der Werth der Brotkornzulage: im L.

1) und *) \. Anmerkung *) und *) der unteren Nachweisung. T: Ld

4,09 4,13!

| 10 845 056 3,52 3316823

72 636 962

p 3,56 3,79) 3,83'

8 193 143 3,08! 3,04 3,87) #3,77 | +293 | | 3518124] 3/24 3,32 3,36 2238| 252 502 928 3) 12,24 3)| 2,28 3)} 2,21 3} 163 3) 1673) 4974722 | 3,23 332 347 221| 237 1 774 807 2,90| 2,96 3,08 196! 211

718 426 2,49" 249) S5 178] 177

1581111 | 1648218 | 3,80|

3 367 583 502 531 3) 4 301 728 1614 010

700 077

. 1901 = 0,10 A) . 1901 = 0,10 , j für 1 Schicht.

i Jah reêmiítel 1900 0,10

IT. Zabl und Durcbschnitts-Löhne der einzelnen Arbeiter-Klassen auf 1 Schicht.

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__Unterirdisch be- \châftigte eigentliche Bergarbeiter

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Sonstige unter- irdish beschäftigte Arbeiter

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__ Ueber Tage be- schäftigte erwachsene männliche Arbeiter

Jugendlihe männ- A liche Arbeiter 1 Weibliche Arbeiter (unter 16 Jahren)

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mittel 1900 im Jahres mittel 1900 im Jahres- mittel 1900

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1,57 1,18! 1,30 f 0,02/ 0,81

LBLE: 2.90 0,667) 0 697) 1.57 1 66 142! 1,50 1,11

1,10

tunten ; für 31,1%: 12 Stunden. tunten; für 0,39%: 12 Stunden

tr aDaulen 7 J

en

Witten, Hattingen, Süd-Bochum,

West-Recklinghausen,

Dortmund 11, Dortmund 111,

Nord-Bochum, Herne, Süd-Essen, Werden.

| berechnet, _ _Zuc 3 | Broten, für 100 kg efffektives Gewiht 2 Franken (im Vorjahre

| auf Grund des

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Abiperrungs.

aßregeln.

Griechenland.

Die Quarantäne gegen Konstaatinopel wurde 6. d. M. ab A RTIOIEN Die Einfuhr von Ausnahme von Lumpen 2c.,, ist wieder „R.-Anz.“ vom 27. v. M. und 4. d. M. Nr. 203, bezw. 210.)

Schweden.

Das Großherzogthum Mecklenburg-Streliß wurde ap Springwurm erklärt (vergl,

28. v. Mts. frei von Roß oder „N.-Anz.“ vom 20. v. Mts. Nr. 197).

Handel und Gewerbe. Nach der Wochenübersicht der Reichsba nk vom 7. September 1

betrug der gesammte Kassenbestand 962 370 000 (1906: 870 557 000 4 029 000 (1900: 16 101 000, 1899: 9391 000) «a

833 944 000, 1899- um 3 216 000 (190:

Bestand

1899: 850 427 000) MÆ, d. i. der Vorwoche gegenüber Metallbestand von 927 698 000 (1900: 817 548 000) M allein hat abgenommen =— **14042000, 1899:

9 519 000) # Der an Wechseln von 908 405 000

(1900: 716 421 000, 1899

791 797 000) Æ zeigt einen Rückgang um 28 028 000 (1900:

12 952 000, 1899: 8 641 000) K uñd der Bestand an Lombardforderungen mit 65 934 000 (1900: 69 772 000, 1899: 69 943 000) 4 eine Vermehrung um 707 000 (1900: 4 753 000, 1899: 426 000) Æ Auf diesen beiden Anlagekonten zusammen ist also eine Abnahme um 27 321 000 (1900: 17 705 000, “9 067 000) Æ erfolgt. Die Position „Sonstige Aktiva“ weist einen Zufluß von 3708000 M nah. der Betrag der umlaufenden Noten mit 1177 729 000 (1900: 1 088 283 000, 1899: 1 084 631 000) Æ der Vorwoche gegenüber eine Verminderung um 17796 000 (1900: 7723 000, 1899: 5 548 000) M und die sonstigen täglich fälligen Verbindlichkeiten (Giroguthaben) erscheinen mit 632 556 000 (1900: 480 927 000, 1899: 522 059 000) niedriger um 11 046 000 (1900: 7 429 000, 1899: 12 575 000)

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellt eNachrichten für Handel und Sndustrie*) Bs

B ier-Erzeugung in Niederösterreih im Jahre 1900.

_ Das Jahr 1900 war für die niederösterreichishe Brauerei- industrie niht besonders befriedigend. Die Bier-Erzeugung hat ab- genommen, weil der Verbrauch, insbesondere in Wien, herabgemindert war und namentlich der Wein infolge der guter und reichlihen Ernte seit vielen Jahren nit als so starker Konkurrent des Bieres auftrat wie im Jahre 1900. Die Zufuhr österreihisher Provinzbiere nah Wien ist noch immer bedeutend, denn wenn auch eine Reihe bon Brauereien sich mit großen Verlusten vom Wiener Geschäfte zurück- gezogen hat, so kamen do wieder neue, welche selbst große Dyjer nicht scheuten, um minderwerthige Biere in Wien abzuseßen.

Die Gerste-, Hopfen- und Eispreise waren normal, dagegen wude

der Gewinn dur die außerordentliche Preiserböhung der Kohlen und e anderer Bedarfsartikel empfindlih beeinträchtigt. : n Niederösterreih waren im Betriebsjahre 1899/1900, d. i. in der Zeit vom 1. September 1899 bis 31. August 1900 63 Braue- reien in Betrieb gegen 65 im vorhergehenden Betriebsjahre. Die 63 Brauereien erzeugten im Jahre 1899/1900 3 744 403 h1 Bier, wofür an Verzehrungs- und Nachtragésteuer 17 019 809 Kronen ent- richtet wurden. Gegen 1898/99 hat die Produktion um 31021 hl oder rund 19/% abgenommen, die Steuerleistung um 82 065 Kronen oder rund 2% zugenommen. Im Kalenderjahr 1900 betrug die Biererzeugung in Niederösterreih 3 694 293 h1, d. i. 86 807 h1 oder rund 2,39% weniger als 1899. Für die Bierbereitung wurden im ade Os 812 700 dz Malz und 30 600 Zollzentner Hopfen ver- arbeitet.

In Niederösterreich erzeugten im Jahre 1900 12 Brauereien je mehr als 100000 h1 Bier, die größte von ihnen, diejenige von Klein- Schwechat, stellte 630 090 h1 Bier her und wurde von keiner anderen Brauerei Oesterreih-Ungarns übertroffen, mit alleiniger Ausnahme des Bürgerlichen Brauhauses in pures, welhes im Jahre 1900 655 800 h1 braute. (Aus dem Jahresberiht der Handels- und Ge- werbekammer in Wien für 1900.)

Frankrei.

Zuckerprämien. Vom 1. September d. J. ab sind die fräu- zöfischen Zuckerprämien durch eine im „Journal officiel“ vow 24. August veröffentlißte Verordnung, wie folgt, feftgesetzt worden: Robzucker in Körnern oder fleinen Krystallen, und zwar Rübenzuder von mindestens 989% und Kolonialzucker von mindestens 97 9/6, für 1 dz raffinierten Zucker 1,78 Franken (im Vorjahre 2,54 Franken);

| roher Rübenzucker von 65 bis 98 9/9 und Kolonialzucker von 65 bis

97 9%, für 1 dz raffinierten Zucker 1,56 Franfen (im Vorjabr 2,22 Franken); Kandiszucker, nah dem geseßlichen Koeffizienten raffinierter Zucker in reinen harten und trodckenen

2,86 Franken); Farinzucker, für 100 kg raffinierten Zucker 2 Franken (im Vorjahre 2,86 Franken); raffinierter Zucker in Körnern oder Kry- stallen von mindestens 989/69, für 100 kg raffinierten Zucker 1,78 Franken (im Vorjabre 2,54 Franken). :

Zollbegünstigte Einfuhr von Kolonial - Erzeug- nissen. Gemäß Verordnung vom 26. Juli d. J. können während

| des Jáhres Juli 1901/2 wie im Vorjahre 25000 kg Kaffee nud | 250 009 kg Bananen aus Französis{-Guinea gegen Gewährung von

Zollvergünitigung nah Frankreich eingeführt werden. (Journal officiel

| vom 26. August 1901.)

Abänderung des Branntweinsteuer-Regulativs. Das At. 3 des Geseyes vom 21. März 1874 unterm 15. April 1881 erlassene Reglement zur Sicherstellung der Stener- erbebung in den Branntweinbrennereien ist im Hinblick auf das Ec tränfesteuergeseß vom 29. Dezember 1900, und insbesondere den dic Behandlung der Eigenbrenner betreffenden Artikel 10, durch“ Verowd- nung vom 23. August d. I. abgeändert worden. Die Verordnung i im „Journal officiel“ vom 27. August d. J. veröffentlicht. @@.

Marmorlager in der italienishen Provinz Benevenk.

Im Hinblick auf das augenscheinlide Intéresse, welches in d Kreisen der deutschen Marmorindustrie und der deutschen Bauunter- nebmer für \{öône auéländishe Marmorsorten besteht, sind von dew Kaiserlichen General-Konsulat in Neapel acht sorglich abgeschliffene Musterproben von sogenanntem „Marmo di Vituiano“ eingesandt worden, welde innerhalb der nächsten vier Wochen 18 Neichéamt des Innern (Berlin, Wilhelmstr. 74),

Zimmer 174, in Augenschein genommen werden könnes

Die in Rede stebenten Proben, welhe von dem jeßigen alleinwg® Besitzer, Dr. med. Cav. Luigi JIzzo in Neapel, Via Gicvan8 Bausan 24, zur kestenfreien Verfügung gestellt worten sind, bestehen aus nachstebenten Sorten : ; Nr. Brüche von S. Vito, Farbe : zartes Perlgrau. Nr. 2. Brüche von S. Vito, Farbe: perlorau mit Aeterungen- Nr. 3. Brüche von Criécuolo, Karbe: beller Breccienmatmeor- Nr. BERe Lon Criëcuolo, Farbe: teégleihen von lebhafter arbe. Nr. 5. Brüche von Criêcuolo, Farbe: rosa mit Zeichnung. Nr. 6— 8. Brüche von Uria, Farbe: mehr oter minder ticscoth mit wechselnder prähtiger Musterung. A J Diese reichhaltigen vnd vielseitigen Marworbrückhe berdienes wegen der dort auf beshränktem Gebiet geförderten zahlreichen unt ganz verschiedenen Sorten mit verschiedener Färburig besondere Be-

Wa i gestattet. (Ver

1899 - Auf pajsiver Seite zeigt

arbe selt vom zarteften, reinsten Perlgrau bis zur E A Fark in den shönsten Abstufungen und Aenderungen. Ganz besonders schöône Effefte lassen fi durch entsprehende Zusammen- stellung der aus en und demselben Block geschnittenen Tafeln, je r.äh

ter, erzielen.

v “cu Hrüche liegen auf dem Gebiet der Gem inde Cantano bei Vitulano in der Provinz Benevent und werden, obschon sie von Alters her bekannt sind und den Königlichen Schlössern in Caserta und Neapel fkostbares Material zur Innendekoration geliefert haben, bis jezt in nur ziemlich primitiver Weise ausgebeutet, weil es an dem zur Einrichtung eines maschinellen Großbetriebes nach den Grundsäßen der modernen Technik erforderlichen Kapital mangelt. JImmerhin findet das gebrochene Material, theils in Blöcken, die bis zur Größe von 3 cbm erzielt worden, theils in Tafeln guten Absatz, namentlich nah Franfreich, wohin neuerdings fomplette Waggon- ladungen befördert sein sollen Der Transport kann von Vitulano hei Benevent aus mit der Bahn erfolgen. Der Preis stellt fich je nah der Sorte und der Größe der Blôke zur Zeit auf 150—300 Lire frei Quai Neapel. Die Fracht auf deutshen Dampfern von Neapel bis Bremen-Hamburg darf auf 20 #4 für die Doppeltonne zu 9000 kg berechnet werden (Bezug8adresse: Dr. med. Cav. Luigi JIzzo, Napoli, Via Giovanni Bausan 24). (Nach einem Bericht des Kaiser- lien General-Konsulats in Neapel.)

Portugal.

Ausfuhrzollzushlag auf die über das Zollamt in Setubal ausgeführten Waaren und Erhebung eines Tonnengeldes von allen den Hafen von Setubal ver- lassenden Schiffen auf großer Fahrt. Dur den Artikel 19 des Staatshaushaltsgeseßes vom 12. Juni d. J. war die Regierung unter anderem ermächtigt worden, von den aus dem Hafen von Setubal auslaufenden Schiffen und ihrer Ladung gewisse besondere Gebühren zu erheben, deren Ertrag dazu bestimmt sein sollte, die Zinsen und die Tilgung eines von der Stadt Setubal zur Vornahme nothwendiger Hafenbauten aufzunehmenden Anlehens sicher zu stellen.

Ein auf Grund dieser Ermächtigung erlassenes und in der Nummer 173 des „Diario do Governo* veröffentlichtes Königliches Dekret vom 27. Iuli 1901 verordnet einen außerordentlichen Zuschlag von 19% vom Werth zu dem Ausfuhrzoll auf alle über Setubal aus- geführten Waaren, mit Ausnahme von Wein, und ein von allen den Hafen von Setubal verlassenden Schiffen auf großer Fahrt zu erhebendes Tonnengeld von 30 Reis für die Tonne Raumgehalt.

Die NRobseidenernte der Welt im Jahre 1901/1902.

Nach Angaben aus den Kreisen der Produzenten ist für das neue, mit dem 1 Juli d. J. beginnende Erntejahr 1901/1902 auf eine Melt-Robseidenernte von 15 623 000 kg zu rechnen, gegenüber dem Erträgniß der beiden vorhergehenden Seidenernten von 16 536 000 und 17 658 000 kg. Daraus ergäbe ih für die neue Saison ein Minderertrag von 549%/. In Europa is Ungarn das einzige Seidenland, welhes mit 128000 gegen 116000 kg im Vorjahre eine größere Ernte in Ausficht stellt. Dagegen dürfte Italien nur 2 850 000 kg Nohseide gegen 3 275 000 kg im Jahre 1900 oder 12§% weniger liefern, Franfreih 620 000 kg gegen 736 000 kg oder 15 9% weniger, Spanien 75000 kg gegen 84 000 kg oder 164 9% weniger, Desterreich 170070 kg gegen 194 000 kg oder 12 9% weniger. Die Gesammternte Europas wird in der Aufftellung auf 3 843 000 kg veranschlagt gegen 4 405 000 kg und 3 363 000 kg in den beiden Vorjahren, die Ernte der Levante und der Länder Zentral-Asiens auf zusammen 1830 kg gegen 1759 und 1784 kg und die von China, Japan und Ostindien auf zusammen 9 950 000 kg gegen 10 376 000 und 11 597 000 kg in den Jahren 1900 und 1899. In leßterem Falle sind die Erportziffern substituiert, und zwar wird die voraussichtliche Nobseidenausfuhr von Schanghai in dem neuen Erntejahre auf 4 300 000 kg berechnet gegen gleichviel und 5455 000 kg in den vorhergehenden Jahren, die von Canton auf 2000 000 kg gegen 1 866 000 und 2250 000 kg, die von Yoko- hama auf 3 350 kg gegen 3 900 000 und 3 542000 kg und die von Bengalen auf 300 000 kg gegen 280 000 und 350 000 kg in den Jahrex 1900 und 1899. C :

Neben der voraussichtlihen Minderproduktion ist noch die That- sade von Bedeutung, daß zu Beginn des neuen Erntejahres, am 1. Juli d. I., in der ganzen Welt 960000 kg und damit um 400000 kg weniger verfügbare Vorräthe vorhanden waren als zum gleichen vorjährigen Termine. L L S

Fügt man dem jeweiligen Ernteangebot die zu Schluß der vor- hergehenden Saison vorhandenen Bestände hinzu, so ergiebt sich ein Gesammtangebot von 18 525 000 kg für das Erntejahr 1899 1900, von 17 800 114 kg für 1900/1901 und von 16 577 412 kg für 1901 bis 1902, sodaß im leßten Jahre dem Konsum etwa 1 300 000 kg weniger Robseide zur Verfügung stehen dürften als 1900/1901 und ungefähr 1950 000 kg weniger als 1899/1900. In Verbindung damit ist der Umstand bemerkenswerth, daß nah der Quantität Rob- seide zu urtheilen. welche in den sogenannten Seide-Konditionsanstalten behandelt wird, der Seidenkonsum in den leßten vier Jahren ein stetiger gewesen ist und in den leßten Fahren sogar zugenommen hat. (Nah der New Yorker Handelszeitung.)

Opalgewinnung in Neu-Süd-Wales und Queensland.

Der Erwerb und Verkauf von Opalen ist in Neu-Süd-Wales lange Zeit mit Schwierigkeiten verbunden gewesen. Namentlich ist es für den Opalgräber s{hwer, einen angemessenen Preis für das Produkt seiner Arbeit zu finden. |

Das herrschende System der Bodenverpachtung und die Zahlung der Abgaben erfreut sich keiner Beliebtheit; es ist zwar ein neues Berggeset im Entwurf vorhanden, doch fürchtet man, daß einige Be- stimmungen desselben die Schwierigkeiten noch erhöhen fönnten, über die man \ih jeyt schon beklagt. | :

Um über den wirklichen Stand der Angelegenheit unterrichtet ¡u werden, bat die Regietung von Neu-Süd-Wales eine befondere Kommission einzuseßen beschlossen, welche die Aufgabe haben soll, die Verfahren zur Gewinnung der Opale auf den White Cliff-Feldern und die Gebräuche beim Verkauf der Steine zu untersuchen und

darüber Bericht zu erstatten, wie sich dieser Industriezweig am besten in regelrechte Bahnen bringen ließe; die Kommission soll sich ferner darüber äußern, ob die Bestimmuugen des neuen Berggesezes in Bezug auf den bergtehnishen Betricb und den Verkauf der Vpale den Verbältnissen dieser Gebiete entsprechen, und, wenn nicht, anzu- geben, wie das Gesetz zu ändern oder zu verbessern wäre, besonders, ch neve Bestimmungen in d2s Berggeseß aufzunehmen sind, soweit die Zablung der Abgaben und die Mineralmuthung in der Vpal- gegend in Betracht kommen. Die Untersuchungen sollen so bald wie mögli stattfinden. i A

Wie die Verwaltung der Kolonien au in anderer Weise für die Unterstüßung der Opalindustrie sorgt, geht daraus hervor, daß die Beraverwaltung von Quecnéland an 40 Mann welche von Alpha und Emerald nas Anakie zur Ausbeutung der Sapphirfelder reisen wollen, wöchentlide Unterstüzungsgelder bis zur Höhe von 10 Sh. ¡u zchlen si bereit erklärte. Freie Eisenbahnfahrt auf der Zentral- Eisenbahn wird ibnen außerdem gewährt. Ebenso sollen 10 Berg- leute unterstüßt werden, die von Thargomindah nah dem Du Creek- Gebiet gehen wollen, um nah Opalen zu suchen. (Nah Ths Australian Mining Standard.)

Tägliche Wagengestellung für Koblen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 9. d. M. geftellt 15040, nicht rechtzeitig gestellt keine Wagen.

8,75 bez., 8,774 Br.

In Oberschlesien sind am 9. d. M. gestellt 6117, nit rechtzeitig gestellt keine Wagen.

Ueber die Lage des Erwerbslebens innerhalb des Bezirks der Handelskammer zu Straßburg i. E. im“ Jahre 1900 äußert fih der soeben veröffentlihte Bericht der legteren: Die Absaßverhältnisse waren in den beiden ersten Vierteljahren noch zufriedenstellend, dann folgte aber bis Ende der Berichtszeit eine stetig zunehmende Geschäftsflauheit, die sch im Handel und in der Industrie gleich nachtheilig fühlbar machte und POet ls im Baugewerbe einen folhen Umfang annahm, daß zahlreiche Arbeiter- entlafsungen nothwendig wurden. Auch in den E odufktions- bedingungen verschärste fich das Mißverbältniß zwischen Herftellungs- kosten und Verkfaufspreisen nah Eintreten der allgemein rückläufigen Konjunktur zusehends, und selbst die Gegenmaßregeln der Syndikate und Ringe wversagten stellenweise. Besondere Schwierigkeiten bereitete der gesammten Industrie jedoch die entstandene Kohlen- vertheuerung, vornehmlißh aber denjenigen Zweigen der ersteren, welhe für ihren Bezug auf den Zwischenhandel an- gewiesen waren. Hinsichtlich der einzelnen Geschäftszweige des Unter- Elsaß war, der allgemeinen Lage entsprebend, der Gang der Eisen- industrie im ersten Halbjahre noch ein sehr flotter, während sich im zweiten | bereits ein Nückgang geltend machte, der sih bis zur vollständigen Stockung steigerte. Die Maschinenindustrie fonnte, dank früheren größeren Aufträgen, \fich noch das ganze Jahr hindur auf der Höhe halten; gegen Jahress{hluß machten sih jedo auch hier die Folgen der allgemeinen Lage bemerkbar. Die Tertil- branche litt unter der durch übertriebene Spekulationen herbei- geführten Krisis im Wollhandel, welhe in der gesammten Branche eine allgemeine Zurückhaltung der Käufer verursachte. Die Leder -, sowie die Papierindustrie hatten zwar das ganze Jahr hindurch noch einen regen Absaß, jedoch bei unlohnenden Preisen. Die für Straßburg i. E besonders wihtigen Nahrung s- und Genußmittel- branchen hatten im Großen und Ganzen einen befriedigenden Ge- \chäftsgang zu verzeichnen, wenn si freilich auch um die Jahreswende eine wesentliße Verminderung der Kauffkraft der Arbeiterbevölkerung fühlbar mahte. Der Absaß in der Bierbrauerei insbesondere, sowie in der Konservenherstellung der Chokoladefabri- kation, dem Kolonialwaarenhandel und in anderen verwandten Geschäftszweigen wurde durh die reiche Obsternte beeinträchtigt. Als ein ungünstiger Faktor erwies sich fowobl bei den Nahrungs- mittelbranchen, wie im ganzen Geschäftsleben des Bezirks der Einfluß der Pariser uo wodurch dem Inland große Geldmittel entzogen wurden, deren Nachwirkungen namentlich das Weihnachts- geschäft sehr ungünstig beeinflußten Die Lage der Banken war normal; das Geschäft blieb von größeren Verlusten und Störungen ver- \chont, und der hohe Geldstand brahte ihnen entsprehenden Nuten. Die Kaufkraft der Landbevölkerung war im allgemeinen eine gute. Die meisten Feldfrüchte hatten günstige Ernten aufzuweifen, wenn au nicht durchweg in Bezug auf die Menge, so doch hinsicht- lih der Güte, und ergaben lohnende Preise. Die i mit dem Ver- triebe landwirthschaftliher Bedarfsartikel befassenden Handelsbranchen litten jedoch unter der genossenschaftlihen Thätigkeit der Landwirthe, welche sich gleihfalls damit befaßte. Die Ausf uhr nah dem Auslande hatte nur in einzelnen Fällen eine Besserung er- fahren. Auf dem englischen Markt machten fich bei zahlreichen Artikeln die Folgen des südafrikanischen Krieges fühlbar; die Erportverbältnisse waren Frankreich gegenüber nah wie vor ungünstig. Jn der Spedition und Lagerei erschien der Gang der Geschäfte im allgemeinen \{wäer als in 1899 ; namentlich hatte aber daë Sammelladungs- ge\chäft® unter dem Einfluß des Stückgutstaffeltarifs eine weitere Einbuße erlitten. Die Schiffahrt anlangend, war der eris des Rheins etwas günstiger als im Vorjahre, blieb aber immer noch hinter dem leßten zehnjährigen Durchschnitt zurück. Die

reis\teigerung der Betrieb8materialien, die infolge des Mangels an Arbeitskräften nothwendig gewordenen Lohnerböhungen, sowie der Wettbewerb unter den rbeinishen Rhedern drückten das Geschäfts- ergebniß bisweilen unter die Selbstkosten herab. Auch der Lagerhausbetrieb litt unter den allgemeinen mißlihen Ver- hältnissen, da die betreffenden Räumlichkeiten nur auf ver- hältnißmäßig kurze Zeit ausgenußt werden konnten. Der Personen- und Güterverkehr an den Straßburger, Bahnhöfen ergab im Versand zusammen 356 116 t Güter (gegen 391 522 in 1899), sowie an Pferden und sonstigem Vieh 13 299 (gegen 9847) Stück und im Empfang 596 706 (gegen ) t, bezw. 45 286 (gegen 35 375) Stück. In den Häfen und Auslade- pläßen Straßburgs kamen an bezw. gingen ab 504961 bezw. 149 443 t, während der Güterverfehr im Rheinhafen zu Lauter - burg insgesammt in der Zu- bezw. Abfuhr 146 776 (gegen 200 3014) t bezw. 153 169 (gegen 209 695) t aufwtes.

- Nah Mittheilung der Direktion der Schantung-Eisen babngesellshaft zu Berlin ist die Eröffnung der 26 km langen Theil strecke Kiautshou-Kaumi am s. d. M. erfolgt. Es sind damit 100 km der ersten deutschen Eisenbahn in China vollendet. Die Arbeiten auf der weiteren Strecke schreiten derartig vorwärts, daß die Direktion hofft, Anfang 1902 die Bahn bis an die großen Flüsse Wei-Ho und Yün-Ho und im Mai detselben Jahres bis nah Weihsien eröffnen zu können. In lettgenannter Stadt laufen die großen, den nördlichen Theil der Provinz Schantung durchziehenden Straßen zusammen; 10 km \üdlich davon wird das erste bedeutende Koblenfeld dur chfahren und es kann also Mitte des nächsten Jahres die erste Schantung-Kohle in Tsingtau eintreffen. Die endgültigen Vorarbeiten auf der Strecke Weihsien—Tsinanfu sind bis in die Ebene des Mi-Ho, 40 km wesilich von Weibsien, gelangt. Diese sämmtlichen Arbeiten werden, unter Unterstüßung der chinesischen Kreis- und Lokalbehörden, eifrig gefördert und sind bisher dur keine Unruhen unterbrohen worden

Danzig, 10. September. (W. T. B.) Die Einnahmen der Marienburg-Mlawfkaer Eisenbahn betrugen im August 1901 nach provisorischer Feststellung 173 000 M (gegen 181 000 desgl. in demselben Monat 1900, d. i. 8009 K)

Breslau, 9. September. (W. T. B.) Schluß-Kurse. Schles. 34%/o 2-Pfdbr. Litt. A. 98,50, Breslauer Diskontobank 73,60, Breslauer Wecbslerbank 100,00, Kreditaktien —,—, Shlesisher Bankverein 142,00, Breèlauer Spritfabrik 171,00, Donnersmark 187,90, Katto- wier 184,00, Oberschles. Eif. 98,50, Caro Hegenscheidt Att. 97,75, Oberschles. Koks 121,25, Oberschles. P.-Z. 94,55, Opp. rem 95,00, Giesel Zement 95,00, L.-Ind. Kramsta 145,00, Schles. Zemenl! 149,50, Schle). Zinkh.-A. —,—, Laurahütte 183,00, Bresl. Oelfabr. 69,75, Koks-Obligat. 93,25, Niederschles. elektr. und Kleinbahn- ejellihaft 60,00, Cellulose Feldmühle Kosel * 141,00, Oberschles. Bank-Aktien 115,00, Emaillierwerke „Silesia* 120,00, Schlesische Elektrizitäts- und Gasgesellschaft Litt. A. —,—, do. do. Litt. 13. 103,00 Br. S

Magdeburg, 9. September. (W. T. B.) Fuéerberist Kornzucker 88% ohne Sack 9,10—9,20. Nachprodukte 75% o. S. 6,85—7,15. Stimmuñg: Ruhig. Krystallzucker l. mit Sack 28,9% Brotraffinade 1. o. Fat 29,20. Gemahlene Raffinade mit Sack 28,95. Gemahlene Melis mit Sack 28,45. Stimmung: —. NRoh- zucker l. Produkt Transito f. a. B. Hamburg pr. Septbr. 8,10 Gd., 8,15 Br., pr. Oktbr. 8,324 Gd., 8,35 Br., pr. Okt.-Dez. 8,35 Gd., 840 Br., pr. Zanuar-Märi 8,55 Gd., 8,60 Br.,, pr. Mai Ruhig.

Hannover, 9. September. (W. T. B.) 34 °/ Hannov. Pro- vinzial-Anleihe 99,00, 4 9/9 Hannov. Provinzial-Anleihe 105,00 34 9/9 Hannov. Stadtanleihe 98,10, 4 9/6 Hannov. Stadtanleihe 102,00 49/6 unkündb. Hannov. Landes - Kredit - Oblig. 103,10, 4 % fündb Celler Kredit-Oblig. 103,50, 4 9/ Hannov. Straßenbahn-Oblig. 92,00, 44 9% Hannov. Straßenbahn-Oblig. 92,75, Continental Caoutchouc- Komp.-Aktien 470,00, Hannov. Gummi-Kamm-Komp.-Aktien 204,00,

| 95,55, Ungarishe Goldrente 118,75, do. Kron. A t | 60er Loose 140,50, Länderbank 400,50, Oesterr. Kredit 628,50, Union-

| Berlin

| Länderbank 400,50, Buschtichrader

Hannov. Baumwollspinnerei-Vorzugs-Aktien 43,00, Döhrener Woll- - und Kämmerei-Aktien 142,00, Hannov. entfabrik- Aktien 112,50, Hörtershe (Eichwald) Zementfabrik-Aftien 60,00, Lüneburger Zementfabrif-Aktien 123,50, Ilseder Hütte-Aktien 720,00, Hannov. Straßenbahn-Aktien 45,00, Zuckerfabrik Bennigfen-Aktien 120,00, Zudckerfabrik Neuwerk-Aktien 80,50, Zuckerraffinerie Brunonia- Aktien 112,00.

Frankfurt a. M,., 9. September. (W. T. B.) S@Whluß-Kurse. Lond. Wechsel 20,415, Pariser do. 81,016, Wiener do. 85,333, 30/6 Meichs-A. 90,75, 39% Hessen v. 96 88,15, Italiener 98,80, 3 9/0 port. Anl. 25,80, 5 9% amort. Rum. 90,70, 4 °/o russ. Konf. —,—, 4% Ruff. 1894 95,90, 49% Spanier 70,80, Konv. Türk. 24,30, Unif. Egypter 107,80, 5 9/4 Merikaner v. 1899 97,45, Reichsbank 153,40, Darmstädter 119,70, Diskonto-Komm. 174,60, Dresdner Bank 129,20, Mitteld. Kreditb. 104,00, Nationalb. f. D. 98,50, ODest.- ung. Bank 117,70, Oest. Kreditakt. 197,90, Adler Fahrrad 142,50, Allg. Elektrizität 180,50, Schuckert 108,909, Höchster Farbw. 339,50, Bochum Gußst. 164,70, Westeregeln 208,00, Laurahütte 183,30, Lombarden 21,10, Gotthardbahn 154,00, Mittelmeerb. 103,70, Bres- [lauer Diskontobank 73,80, Anatolier 83,60, Privatdiskont 2/s.

Effekten-Sozietät. (Schluß.) Oesterr. Kredit-Aktien 197,50, gtanzoten —,—, Lombarden —,—, Ungarishe Goldrente —,—,

otthardbahn —,—, Deutsche Bank —,—, Diskonto-Kommandit 174,30, Dresdner Bank 128,80, Berliner Handelsgesellshaft —,—, Bochumer Gußstahl 164,10, Dortmunder Union —,—, Gelsenkirchen ——, Harpener 155,25, ibernia —,—, Laurahütte 182,90,

ortugiesen —,—, Jtalien. Mittelmeerb. —,—, Schweizer Zentralb. —,—, Schweizer Nordostbahn —,—, Schweizer Union —,— Jtalien. Méridionaux —,—, Schweizer Simplonb. —,—, 59/6 Mexikaner —,—, Italiener —,—, 39% Reichs-Anleißhe —,—, Schuckert 107,00, Türken —,—.

Cöln, 9. September. (W. T. B.) Rüböl loko 62,09, pr. Oktober 59,00. Dresden, 9. September. (W. T. B.) 3 9% Sächf. Rente 88,65, 349/06 do. Staat8anl. 100,00, Dresd. Stadtanl. v. 93 99,00, Alg. deutshe Kred. 163,50, Berliner Bank —,—, Dresd. Kreditanstalt 10,70, Dresdner Bank 128,75, do. Bankverein 103,25, Leipziger do. 5,00, Sächsishe do. —,—, Deutshe Straßenb. —, —, Dresd. Straßenbahn 178,00, Dampfschiffahrts-Ges. ver. Elbe- und Saalesch. N id N LONIR, Dampfschiffahrt3-Ges. —,—, Dresdener Bau-

gesellschaft —,—. | / Leipzig, 9. September. (W. T. B.) (Schluß-Kurse.) Oester- reihishe Banknoten 85,30, 3 9% Suite Rente 88,60, 3# 9/6 do. Anleihe 99,60, Leipziger Kreditanstalt-Aktien 164,00, Kredit- und Sparbank zu Leipzig —,—, Leipziger Bank-Aktien 4,50, Leipi er Si fische

/

ypothekenbank —,—, Sähsische Bank-Aktien 118,00,

oden-Kredit-Anstalt 115,25, Casseler Jute-Spinnerei und -Webere 160,00, Deutsche Spiten-Fabrik 202,00, Leipziger Baumwollspinnerei- Aktien 152,00, Leipziger Kammgarnspinnerei-Aktien 139,50, Leipziger Wollkämmerei —,—, Stöhr u. Co. Kammgarnspinnerei 135,00, Tittel u. Krüger Wollgarnfabrik 119,70, Wernshausener Kammgarn- spinnerei 30,00, Altenburger Aktien-Brauerei 185 00, L guter: raffinerie 173,00, Leipziger Elektrizitätswerke 108,75, open Musikwerke —,—, Portland-Zementfabrik Halle —,—, Thüringische Gas-Gesellshafts-Aktien 222,00, Mansfelder Kure 910, eher Paraffin- und Solaröl-Fabrik 130,00, „Kette" Deutsche Elb|chiff- sahrts-Aktien 82,50, Kleinbahn im Mansfelder Bergrevier 71,00, Srode OeT Straßenbahn 141,50, Leipziger Elektrische Straßen- ahn 74,00.

Lübe ck, 9. September: (W. T. B.) Die Einnahmen der Lübe ck- Büchener Eisenbahn betrugen im August 1901 pro- visorisch 584 206 M (gegen 573 288 M desgl. in demselben Monat des Vorjahres; mithin + 10918 4). Die Gesammteinnahmen vom 1. Januar bis Ende August d. J. betrugen provisorisch 3 878 547 (gegen 4 001 542) Æ, mithin 122 995

Bremen, 9. September. (W. T. B.) BFKsen-Schlußbericht. Schmalz ruhig. Wilcor in Tubs 474 4, Armour shield in Tubs 474 A, andere Marken in Doppeleimern 48} & §. Speck fest. Short clear middl. loko 4, Oktober-Abladung 46 & F. Kaffee unverändert. Baumwolle stetig. Upland middl. loko 45} A.

Kurse des Effekten - Makler - Vereins. Deutsche Dampfschiffahrts-Gesellschaft „Hansa“ 134 Gd., Norddeutsche Lloyd- Aktien 1145/2 Gd., Bremer Vulkan 1504 Gd., Bremer Wollkämmerei 1702 Gd., Delmenhorster Linoleumfabrik 159} Gd., Hoffmann's Stärfefabriken 170 Br., Norddeutshe Wollkämmerei und Kamm- garnsvinnerei-Aktien 1354 Gd.

Hamburg, 9. September. m T. B.) Schluß-Kurse. Hamburg. Kommerzb. 105,75, Bras. Bk. f. D. —,—, aer g ta ari 139,00, A.-C. Guano-W. 80,25, Privatdiskont 2°/z, Hamb. Paetf. 115,15, Nordd. UAoyd 113,85, Trust Dynam. —,—, 39/0 Hamb. Staats- Anl. 88,95, 34 9/% do. Staatsr. 100,50, Vereinsbank 159,25, 6 9/o Chin. Gold-Anl. 102,00, Schuckert —,—, 34 °/ Pfandbriefe der finländishen Vereinsbank —, Hamburger Wechslerban —,—, Bres- lauer Diskontobank —,—, Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Barren pr. Kilogr. 79,90 Br., 79,40 Gd. Wechselnotierungen: London lang 3 Monat 20,304 Br., 20,264 Gd., 20,284 bez., London kurz 20,424 Br., 20,384 Gd., 20,404 bez., London Sicht 20,444 Br.,. 20,404 Gd., 20,414 bez., Amsterdam 3 Monat 167,10 Br., 166,60 Gd., 166,85 bez., Oesterr. u. Ung. Bkpl. 3 Monat 84,35 Br., 83,85 Gd., 84,20 bez., Paris Sicht 81,15 Br., 80,85 Gd., 80,98 bez, St. Petersburg 3 Monat 214 Br., 213 Gd., 213} bez., New Vork Sicht 4,21} Br., 4,18} Gd., 4,20} bez., New York 60 Tage Sicht 4,173 Br., 4,14} Gd., 4,16} bez.

Getreidemarkt. Weizen flau, holsteinisher loko 163—166, La Plata 126,00. Roggen flau, \üdrussisher matt, cil. Hamburg 99—101, do. loko 103—105, mecklenburgisher 131—137. Mais fest, 126}. La Plata 1004. Hafer stetig. Gerste ruhig. Rüböl till, loko 57. Spiritus still, pr. September 14—134, pr. September- Oktober 14—134, pr. Oktober-November 14—13è, pr. November-Dezember 14—13}. Kaffee behauptet. Umsay 9500 Sack. Petroleum stetig, Standard white loko 6,90.

Kaffee. (Nachmittagsbericht.) Good average Santos pr. Sep- tember 274 Gd., pr. Dezbr. 284 Gd., pr. März 283 Gd., pr. Mai 294 Gd. Behauptet. Zuckermarkt. (Schlußbericht.) Rüben- Rohzucker 1. Produkt Basis 889% Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg pr. September 8,074, pr. Oktober 8,30, pr Dezember 8,374, pr. März 8,574, pr. Mai 8,724, pr. Juli 8,874. Ruhig.

Wien, 9. September. (W. T. B.) (Schlußz-Kurje.) Veiter- reihishe 41/;%/ Papierrente 98,50, Oesterreihishe Silberrente 98,40, Oesterreichisdße Goldrente 119,05, Oesterreichishe Kronenrente A. 92,65, Oesterr.

bank 528,00, Ungar. Kreditb. 635,00, Wiener Bankverein 441,00, Böhm. Nordbabn 398,00, Buschtiehrader 1018,00, Elbethalbahn 467,00, Ferd. Nordbahn 5550, Oesterr. Staatsbahn 624,50, Lemb.- Czernowiß 524,00, Lombarden 86,00, Nordwestbahn 458,00, Pardu-

| biger 374.00, Alp.-Montan 390,50, Amsterdam 197,55, Berl. Scheck | 117,14, Lond. Scheck 239,27, Pariser Sheck 94,95, Napoleons 19,02, | Marknoten 117,50, Ruff. Banknoten 253,25,

Bulgar. 93,75, Rima Murany 433,00, Brüxer —,—, Prager Eisenindustrie 1550,00, Hirtenberger Patronenfabrik —,—, Straßenbahnaktieu Läitt. A. 923800, Litt. B. 233,00, Veit Magnesit , Pester Vaterländ. Sparkasse Komm.-Oblig. 49/9 91,75, do. 44 9% 99,00, Wechsel auf ¡—, do. auf London —,—.

Getreidemarkt. Weizen pr. Herbst 7,96 Gd., 7,97 Br., pr. Frühjahr 8,45 Gd, 846 Br. Roggen pr. Herbst 7,05 Gd. 7,06 Br., pr. Frübjahr 7,33 Gd., 7,34 Br. Mais pr. September-Oktober 5,37 Gd., 5,33 Br. Hafer pr. Herbst 6,89 Gd., 6,90 Br, pr. Früh- jahr 7,19 Gd., 7,20 Br.

10. September, 10 Uhr 50 Minuten Vormittags. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 628,00, Oesterr. Kreditaktien 623,50, Franzosen 621,00, Lombarden 86,00, Elbethalbahn 466,00, Oesterr. Papierrente 98,50, 49% ungar. Goldrente Oesterr. Kronen-Aaleihe .— Ungar. Kronen-Anleibe 92,65, Marknoten 117,15, Bankverein 440.00, Látt. B. Aktien 1020, Türkische