1901 / 216 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Theater und Musik.

Königliches Opernhaus.

Am Montag ging zum ersten Male ‘in dieser Saison „Tristan und Isolde“ in Scene. Die Aufführung dieses innerlichsten aller Werke Wagners gewann diesmal befonderes Interesse dur das erste Auftreten des neuengagierten Fräuleins Plaichinger. Die Künstlerin hat eine große, warme und kflangschöne Sopranslimme,. die

nur in der Tiefe etwas gepreßt klingt. Jhre Darstellung der Isolde, ,

welche fie {hon früher hier als Gast gesungen hat, war bühnen- gewandt, fein durhdaht und überaus vornehm, wenn fie au an die roßzügige Leistung der bisher bedeutendsten Vertreterin der Rolle, Frau Sucher, noch nicht heranreihte. Jedenfalls wird aber die junge Künsterin, die vom Publikum sehr ausgezeihnet wurde, im Ensemble der Königlichen Oper mit Ehren ihren Play behaupten. Den Tristan verkörperte Herr Grüning mit ungleich größerem Gelingen als am Schluß der verflossenen Spielzeit. Damals hatte er eine anstrengende Thätigkeit hinter \sich, da infolge der Krankheit des Herrn Kraus eine verdoppelte Aufgabe auf ihm lastete. Gestern, so kurz nah den Ferien, war der Sänger dagegen vorzüglich disponiert und brachte besonders den Nachtgesang und die herrlichen Stellen der Vision vollendet zum Ausdru. Auch hielt das Organ des Künstlers bis zum Schluß stand, sodaß au der leßte leidenschaft- lie Ausbruch Tristan's wirkungsvoll zu Gehör kam. Demgemäß war me die Darstellung ungemein vertieft, namentlich im ersten Aft, speziell bei der Stelle „Tristan's Ehre“. Daß im zweiten Akt noch nicht jeder Wunsch befriedigt wurde, lag wohl daran, daß Herr Grüning in den leßten fünf Vorstellungen mit vier verschiedenen Vertreterinnen der Isolde hat fingen müssen, also ein auf einander Einspielen unmöglich war. Eine unvergleihliche, auf der deutschen Bühne fast einzig dastehende Leistung ist Herrn Hoffmann's Wieder- gabe des Kurwenal, während Herrn Mödlinger's energievolle, rhythmisch kräftige Deklamation für den milden König Marke fast zu wudhtig erschien. Frau Goeße sang die Partie der Brangäne vortrefflich, und Herr Lieban hatte das Seemannslied sehr fein ausgearbeitet. Die Herren Berger, Alma, Krasa bewährten sich in ihren kleineren Aufgaben. Das Orchester unter des Kapellmeisters Richard Strauß Leitung ließ nihts zu wünschen.“ Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Herren Professor Halir und Gent (Viola), sowie der beiden Vertreter des englischen Horns.

Im Königlichen Opernhause geht morgen Wilhelm Kienzl’s musikalishes Schauspiel „Der Evangelimann“ in der be- En Beseßung in Scene. Hierauf folgt das Ballet „Die rothen Schuhe“.

Im Königlihen Schauspielhause wird morgen „Der Revisor“ wiederholt.

Im Neuen Königlichen Opern-Theater gelangt morgen „Die Fledermaus“ zur Aufführung. j ;

Das Deutsche Theater bringt noch im Laufe diefes Monats als erste Novität Hermann Heyèrmans? Seestük „Die Hoffnung“ zur Aufführung: später werden Neuheiten von Gerhart Hauptmann, Mar Dreyer und Arthur Schnißler folgen. Gerhart Hauptmann vollendete soeben seine Komödie „Der rothe Hahn“, die an die Komödie „Der Biberpelz" anknüpft: Mar Dreyer \chrieb die Einakter „Ecclesia triumphans“, „Guß“ und „Volksbeglückung“ ; auch Arthur Schnißler hat einen Einafkterabend aus den drei Stücken „Lebendige Stunden“, „Die Frau mit dem Dolh“ und „Lteratur“ zusammengestellt, die durch ein gemeinsames Thema verbunden sind. Für die zweite Hälfte der Saison sind Hermann Sudermann?'s neues Drama „Es lebe das Leben“, fodann ein Münchener Schauspiel von Max Bernstein, ein Märchendrama von Georg Hirschfeld, das Schauspiel „Ernst Ruß“ von einem Anonymus und ein Vers\ück von Hugo von Hofmannsthal in Aus-

tags-Abonnenten zugänglich gemaht, für welche morgen „Nora“ in neuer Einstudierung mit Fräulein Triesch als Nora und den Herren E, Reinhardt, Rittner und-Fräulein Trenner in den anderen Rollen gegeben . wird,

Das Schiller-Theater bringt morgen „Heimath“, Sgauspiel_

in vier. Aufzügen ‘von Hermann Sudermann, erstmalig zur Aufführung.

In den- Programmen der SPitbiemontiBen Konzerte unter Leitung von “Professor Arthur Nifkisch werden die klassishen Symphonien von Beethoven, Mozart, Haydn, Brahms, Schumann- 2c. wieder - einen hervorragenden Plaß einnehmen, ferner werden MRobert Volkmann -;--mit seinex D - molUY- Symphonie, sowie ‘Anton Bruckner, - Tschaïkowsky - und Saint - Saëns mit Suupbouien vertreten fein. . Als Novitäten find die „Barbarossa - Symphonie“ von Sigmund von Dauteg er, fowie eine neue Symphonie (mit Chor) von Scriabine, einem russischen Komponisten, in die Programme aufgenommen, au eine \ymphonische Dichtung - „Elain und ‘Lancelot“ von Anton Averkamp, einem jungen Holländer, sowie - zwei Orchesterstücke von Libelius, dem berühmten finishen Komponisten („Der Schwan von

Tuonela“, und „Lenninkainen“). Ferner gelangen zur Auf--

führung die symphonishen Dichtungen „Also sprach Zarathustra“ und „Tod und Verklärung"“ von Richard Strauß. „Die Jdeale“ von Liszt, die „Faust“-Ouvertüre, das „Siegfried“-FJdyll und das Vorspiel zu „Tristan und Isolde“ von Wagner, der „Carnaval romain“, die Ouvertüre zu „Benvenuto ‘Cellini“ von Berlioz und die Ouvertüre „Meeresstille und- glückliche Fahrt“ von Mendels- fohn. Die bisherigen Abonnenten der Konzerte haben die Er- neuerung ihrer Abonnements bis zum 14. September in der Hof- musikalienhandlung von Bote u. Bo (Leipzigerstraße 37) zu bewirken.

Herr Karl Kämpf veranstaltet am 2. Oktober im: Saal Bechstein einen Kompositions-Abend, an welhem Gesänge und Harmonium-Stücke von ihm zum Vortrag gelangen. Ihre Mitwirkung haben die Damen Marie Rost (Sopran), Else Gerlach (Alt), P Ss Alexander Heinemann (Bariton) und Coenraad V. Bos Klavier) zugesagt. :

Morgen, Donnerstag, Abends 7 bis § Uhr, veranstaltet der Organist Bernhard Irrgang in der Heilig-Kreuz- Kirche ein Konzert unter Mitwirkung von Fräulein . Reese (Sopran), Fräulein Toni Daeglau (Alt) und Herrn Mar Schulz-Fürstenberg (Violoncello). Der Eintritt ist frei.

Manuigfaltiges.

Berlin, den 11. September 1901.

Von amtlicher Seite wird bekannt gegeben, daß die V orsihts-

maßregeln zur Verhütung der Einshléèppung ansteckender Krankheiten durch die aus Ost-Asien zurü ckehrenden Truppen wegen einzelner auf den Transportschiffen vorgekommener Typhus- und Ruhrfälle vershärft worden sind. . Es ift u. A. der vollständige Abschluß der Truppen während der Zeit. ihrer Beobachtung in Bremerhaven und Munster von der Zivil- bevölkerung angeordnet worden. ___ Die Angehörigen der zurückehrenden Offiziere und Mann- schaften werden daher in ihrem eigenen Interesse dringend erfucht, \fich niht zum Empfange der leßteren nah den vorbezeihneten Orten zu begeben, da es von jeßt ab gänzlich ausges{lofsen ist, dortselbst mit den Betreffenden in irgend einer Weise in Verkehr zu treten.

_ Frankfurt a. M,, 10. September. (W. T. B.)- Heute Nach- mittag wurde die Leiche des Staats-Ministers Dr. von Miquel in einem {warz dekorierten Zimmer seines Hauses aufgebahrt. Unter den Kranz- und Blumenspenden, welche fortdauernd eintreffen, befinden {ih

London, 11. September. (W. T. B.) In dem Koßblen- bergwerk von S aerpa ly (Frage Planes fand D, E vergangenen Nacht ‘eine Explosion ftatt; durch welhe 20 Mann vershüttet wurden; zwei von ihnen wurdén ‘und einer todt Dea en; Man befürchtet, daß ‘die Uebrigen das Leben ein- gebü n.

Edinburg, 10. September. (W. ‘T. B.) Der Swhnell- Ep Les des Norddeutschen Lloyd: „Kronprinz Wilhelm“ (vgl. Nr. 215 d. Bl.) i von Bergen kommend, wo übrigens, wie berihtigend nahgetragen sei, das gestern in der Loge gegebene Festmahl nicht vom Deutschen Klub, sfondern vom : Norddeutschen Lloyd veranstaltet war, heute E 1 Uhr áuf ‘der Rhede von Leith eingetroffen. An Bord ‘ist Alles wobl. Auf ‘der e hierher ver- einigten J die Alten Herren vom Cöfsenér S. C., unter denen fh viele Minister und hohe Reichs- und Staatsbeamte be- finden, zu einem Frühshoppen und sandten an Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit den Deutschen Kronprinzen als Bonner „Borussen“ ein E Es ab. Die Reise von Bergen hierher gestaltete \sich im übrigen hochinteressant. Die Bevölkerung von Bergen war fsowohl bei der Ankunft wie auch bei der Abfahrt an den Hafenufern versammelt und brachte bei der Lichtung der Anker zur Abfahrt ein vieltausendstimmiges urrah aus, welches vom Schiffe aus kräftig erwidert--wurde. Die ahrt durch den Bergener Fjord war -: großartig. Nachdem die

ordsee erreiht und der Lotse abgeseßt war, kamen die beiden italienishen Kriegsschiffe, welhe vor dem Schnelldämpfer „Kron- prinz Wilhelm“ den Hafen verlassen hatten, in Sicht. Der „Kron- prinz * Wilhelm“ passierte dieselben in \chneller ahrt und er- widerte die Begrüßungssignale dur Hissen der italienischen Flagge. Die italienisWen Mannschaften hatten in den Wanten und an Bord Aufstellung genommen. Gegenseitig wurden begeisterte Hurrah- rufe gewechselt, während die Musikkapelle des Dampfers „Kronprinz Wilhelm“ die italienische Nationalhymne spielte. Als die Italiener außer Sicht waren, erhob sich eine starke Brise, welhe einen hohen Seegang verursahte. Troßdem behielt der Dampfer seine Schnellig- keit bei. Bei dem Diner toastete der Prinz Arenberg, Vor- fißender der Suez-Kanal- Gesellschaft, auf den Norddeutschen Lloyd und den Präsidenten Geo Plate. Er sei \tolz auf die deutsche Schiffsbaukunst, aber au auf das französishe Werk des Suezkanals. Er könne versprechen, daß der Kanal stetig vertieft und erweitert werden würde, damit auch Schiffe von den Dimensionen des Dampfers „Kronprinz Wilhelm“ ihn passieren könnten. Der Präsident des Norddeutschen Lloyd Geo Plate erwiderte, daß er als einziges deutshes Mitglied der großen französishen Gefellshaft in erster Linie es dem Prinzen Arenberg verdanke, daß er bei seinem Eintritt so liebenswürdig aufgenommen worden sei und seine Anträge stets die bereitwilligste DETCHOUgung, efunden hätten. Er trinke auf das Wohl der Suez-Kanal-:Gesellshaft und ihres Präsidenten, des Prinzen Arenberg. Dié Bure Witterung hielt während- dessen bis Morgens 4 Uhr an, wo Nebel eintrat und die See ruhiger wurde. Später herrschte wieder klares und \{önes Wetter. Nach der Ankunft auf der Nhede begaben sih die Gäste des Nord- deutschen Lloyd mittels eines Tenders nah der Firth of Forth-Brücke und nahmen dieselbe in Augenschein. Sodann wurde die Fahrt nah Edinburg angetreten, der sih eine Besichtigung der Stadt anschloß. Dra an die Rückehr an Bord des Dampfers statt. Die Ab- ahrt erfolgt heute Abend 74 Uhr, nachdem zuvor in der Musikhalle ein Diner stattgefunden hat.

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Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

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| Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger. ; Berlin, Mittwoch, den 11. September

1901.

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Daf eri Allenstein 12,00 12,00 | 183,00 Sen, C T M —- a 4 11350 4 12,70 S “O a : A j E C L eS | 220: f 12,20 12,30 2,3 Theater des Westens. Donnerstag: Der | vollständig freier Bearbeitung nach „Tricohe und S S A E 12,2 1120 | 1250| 1400 N d Bettelstudent. Cacolet* von Meilhac und « lévy). Musik von Schneidemühl i 192 20 | 12,70 | c il Königliche Schauspiele. Vonnerskag: Dpern- Freitag (2. Abonnements-Vorstellung): Undine. Zulius Einödshofer. Anfang 7# Uhr. 4 R R i j 20,90 | 21,10 : aaiab E E S. Des P e T O Vorstellung zu halben bs Breslau . alter Hafer ¿ G | 2E Be 1 Muhikalisches Schauspiel in 2 Aufzügen, nach einer |Preisen: Dex Troubadour. LA Ee E A 2 E 2 250 | 2,7 stärke, | etter. von Dr. Leopold Florian Meißner erzählten wahren | Sonntag, Nachmittags: Zu halben Preisen : Bentral-Theater. Donnerstag: Die Geisha. s A 2, 12,50 | 12.60 Wind- | Begebenheit, von Wilhelm Kienzl. Die rothen | Martha. Abends: Der Bettelstudent. Operette in 3 Akten von Sidney Jones. Anfang , a P a ea d alia : 12,00 12,90 | 9'R 9 oi 6 : 40 | rihtung | Schuhe. Tanzlegende in 4 Bildern von H. Regel | Abonnements mit 40 °/9 Preisermäßigung. 8 Uhr. E at oa C 8 12,00 12,20 i 2, 2, 90 l 116 12,40 12,40 | | und I. Haßreiter. Musik von Raoul Mater. i Freitag und folgende Tage: Die Geishä. B N Ÿ 14,50 14,60 5, 5,4 j : i i Anfang 7s Uhr. C T i Sen: de Aae - Aufführung. Zum Emden U Ea E E s 0 QERO La f 18 3. 1 100 14 300 13,00 13,00 Schauspielhaus. 189. Vorstellung. Der Revisor. essing - Theater. Donnerstag: Flahêmann | 750. Vale: Die Geisha. : E E E 3,5 14,00 14,00 E 3 i i Lustspiel in 5 Aufzügen von Nicolay Gogol, deuts | a(s Ming - Th Í Slas Sonntag, 3 Uhr Nachmittags: Vorstellung zu E E E Et leb j Es 14,50 Scilly . . | 766,6 |[NNW 3\bedeckt von lsa Hon Sipabelöîy. Anfang 78 i A Freitag: Johaunisfeuer. halben Preisen: Die Geisha. Abends 8 Uhr: Neuß. « « +/. « - - alter Hafer GLe D'ZUIT e —_ —— „(CUCes guuches LIPern- after. ' « E ¿ os mann. Nou Ge vere E P « J Akten 7639 E F =r_LEre von Veilhac und Halévy. Bearbeitet von C. Haffner H 4 : Dlissingen s (02,6 ZETT E | ;'g | und Richard Genée. Musik von Johann Strauß. | Y iffffba Do BNelle-Alliance-Theater. (Gastspiel-Theater.) Helder . . . . | 7612 9 1 'bedeckt : : Luit L eues Theater. Shiffbauerdamm4a. Donners- uf ee Christiansund | 767,3 ckW 1\wolki Tanz von Emil Graeb. Anfang 8 _ Uhr. Vor- i 26C3 Et Got Donnerstag: Gastspiel des Original-, „Münchener x hrisiansund | (67,3 WSW 1\wolkig 2'5 | stellung Nr. 35. Im Trianon - Theater all- | ‘99: Das Ewig SEHLCiNNe, Cin heiteres Phan- | Feberbrettl“ Abrwecs[un sreihes durweg inter- z s : | 7672 2 meoltig 41 | abendlih 8 Ubr: „Lebende Lieder“. Nach der lajieipiet in (6 Alten von-Nobert Mich, (Manes: essantes Programm. Nur nos 3 Vorstellungen. 11. Skagen eee 2 2 wolkig 57 | Pause (gegen 94 Uhr) kleine Preise. Georg Engels, als Gast.) Anfang 7# Uhr. Anfang 8 ub MeVen Lagen . 76RD O D E : Freitag: Opernhaus. 181. Vorstellung. Samson Es und folgende Tage: Das Ewig Weib- ä e dd 0 [I ¿2 Dette 2 “B 9 Ora : g iche. mini 768 8 [Minditille [wolfenlot und Dalila. Oper in 3 Akten und 4 Bildern ck i d QN O g S E “— u 7685 E R | von Camille Saint-Saëns. Tert von Ferdinand | Sonntag, den 15. d. M. Nachmittags 3 Uhr: g i

E L EN | Semaire. Deutsch von Richard Pobl. Ballet von | 3! balben Preisen: Der Leibalte. Paris. s Californier Brau- 129,31 paranda . | 768,8 [Windstille [bedeckt ( emaire. Deutsh von E 9| 195 84 | Gerste j 5 : 3 97 E : 3|Nebel i E Genen Anfang 74 Uhr. . Familien-Nachrichten. - Großhandels - Durchschnittspreise von Getreide Ben | lieferbare Waare des laufenden Monats | i 1,7 V j E: 3/bedeckt E Vorstellun Wet E Residenz-Theater.(Direktion:SigmundLauten- | Verl obt: Frl. Johanna von Düring mit Hrn. an dußerdeutshen Börsen-Plätzen eizen M Chicago. _ Hirte Ss 3 Regen | um Nichts. Lustspiel in 5 Aufzü en von William burg.) Donnerstag: Leoutinens Ehemänner. (Les Gberbard : rônig (Berlin— Hamburg). CGwoiüßna für die Woche vom 2, bis 7. September 1901 ALTMELPET, Weize Lief unas-Waare / e QIONE E A 10986 2\woltig | Shakespeare, überseßt von August Wilbelm Uan maris de Léontine.) Lustspiel in 3 Akten von | Verehel it: Hr. Regierun rath Ferdinand Heising : : Donat, nes izen, erungs-LZ | de Mi E 127 | S s L Qui) Es E A Alfred Capus. Vorher: Der Kammersänger. mit Frl. Elsa Merzenih (Aachen). 2 nebst entsprehenden Angaben für die Vorwoche. Red Winter Nr. 2 per Mai ; 5,47 | E T r. E Aus 7 ae reg | Drei Scenen von Frank Wedekind. Anfang 74 Ühr. | Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann Schu- Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt Weizen Kansas 27,7 New York. Memel. - - 765,6 ,NO 1 seite | fagot. Komide Quer in 2 Alex von Charles | muner: Verker Der Kammersüngee pepner (So Guttent: Due ) Eine i 1000 kg in Mark i : | 6" Plata mittel 46 Red Winter Nr. 2 o 118,59) 11843 | ' : tiger. _ : h s L ü s ' ; : per September . . | 115,86] 116,07 Münster | Deutsch von E. Dohm. Anfang 8 Uhr. Vor- | Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die L E Ly. Lam Se 2th D, vid (Preise für prompte [Loco-] Waare, soweit nicht etwas Anderes bemerkt.) Kurracee, roty Weizen | Lieferungs-Waare | per Dezember . . . } 118,67| 118,89 (Westf.). . | 762,1 O Ubedeckt 14,8 | stellung Nr. 36 Y s Hälfte ermäßigten Preisen: Das blaue Kabinet. | hardt (Berlin). Prn. Landgerichtsrath Va Amsterdam. oe 4 BRT D 9'bedeckt 110 x 2 Mittwoch, den 18. September: Zum ersten Male: (Breélau). Hrn. Hauptmann von Bockelmann ° R E

satte von den uon T EEtiL von pa Cen S ; ; ; pa N Hi : shasten und Privaten. Die Vüitglieder des preußischen Finanz- net E gu S ergl ermann als Hjalmar Jn rau Ministeriums sandten ein prächtiges Palmen-Arrangement. Auch Fräulein Triesh als 7Chrisliné Des Meeres O Sep Beileidsdepes{en gingen noch in großer Zahl ein, darunter folche von gzu Wellen“ mit Frau Geßner als Hero und „Der dem Reichskanzler Grafen von Bülow und dem Staatssekretär des è e a R y 8 P Fre! 4 Mi Pfarrer von Kirhfeld“ mit Herrn Sommerstorff in der Titelrolle Auswärtigen Amts, Freiherrn von Richthofen. gegeben werden. Alle diese Vorstellungen werden auch den Donners-

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t genommen. An Neueinstudierungen sollen u. a. Ibsen’s Schau- (Forisezung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten

und Zweiten Beilage.)

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Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. y 103.87

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags-

Anstalt, Berlin S, Wilhelmstraße Nr. 32. Wjgen, 71 bis 72 Si 86.90

D Donnerstag : Mit vollständig Fünf Beilagen , Ula T5 bis 6 kg per hl 114,55! G

ttung: . ; neuer Ausftattung: Ein tolles Geschäft (einschließlich Börsen-Beilage), Keoggen, 71 bis 72 ie verd Z 96,12

Au#ftattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Bil- dern von Jean Kren und Alfred Schönfeld (in und eine Besondere Beilage. L ie el O

l ver Mai . . . . .| 123,34] 123,62 ; 764 : j t j a iesau). Hrn. Pastor Drabek (Pleß). - erlin. . . . | 1642 2|bedeckt 9,6 Sein Doppelgänger. (Ls coup dos fouet. (W Fa = 2.17. | ae Chemniy . . | 763,3 2|bedeckt 12,3 Deutsches Theater. Donnerstag: Nora. Schwank in 3 Akten von ‘M. Hennequin. Deuts Hrn. Ober-Bergrath Voelkel (Halle a. S.). î gegen an c Non B C Schulze (Berlin). Fr. Pastor Sophie Starcke, 1901 | woe h i Mey 762,4 2'bedeckt 124 Freitag: Der Biberpelz. Coupé. Von 2 E Jacobson. geb. Freiin von ottelore ded Fr. Ritt- t notiz an der Londoner Produktenbörse 504 Pfund engl. gerechnet ; Or (Main) E T ELELEIE iedri Wilhel ti fr 147,62! 147,57 a. Produktenbörse (Mark Lans). für die Gazetts avorages, d. b. dic aus den Umsägen an 196 Markt- eo De | riedrich - , Mari j eifr. von 47,62 97 i isch weiß ei Karlöruhe . . | 762,0 [Windstille [bede | 16,8 f p helmslädtishes Theater. merev) Marta Syocitia Petrures Ax 121.17| 118,57 | Weizen | S roth 129,08 | Getreide, ist 1 Imperial-Quarter Weizen 480, Hafer = 312, olyhead co f 763,9 [W 5[Megen 13,9 reitag: Laboremus. ller. Anfang 74 Uhr. (Stolp). uda ; i b. SaTERS B VOragos. 126.5f english; 1 Pfund engl. = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Bod + + + « | 766,0 |DSO 2sheiter 12,0 onnabend: Gastspiel Agathe Barsescu. Zum | Sonntag, Mcbaittata 3 Uhr: Zu halben Preisen : 11349| 113,45 | Weizen | englisches Getreide, 128/60 = 2400 kg. S ; ; 0 F I . m: den einzelnen Tages-Notierungen im „Deutschen Reichs- und Staats erstreckden sich von Skandinavien bis | Sonntag: Ladoremus. Am 1 tember : Zum ersten Male: Mit voll- j den QUgOREN RALe G EeR SEE, E Südost-Europa und südwestlich von Irland. Der er Audstattung an Dekorationen, Kostümen, Liverpool. Anzeiger* ermittelten wöchentlichen Durchschnitts-Weodhselkurse an der Californier 134,99 | die Kurse auf Wien, für London und Liverpool die Burie auf London, Northern D: è 29.37 | für Chi d New York die Kurse auf N ¿r St. Peters- ist das Wetter meist kühl, im Westen und Süden Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Heimath Musik von C. M. Ziehrer. Northern Duluth Nr. 1 129.3 für Chicago und New York die Kurse auf New York, für St regnerisch. Wenig ender, außer im Nordosten, pauspiel in 4 Akten von Seimats Saderinant, idi n Hei

tanitoba Nr. 1 139,45 | Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Pläye. La Plata 28,43 Australier 135 93 Kurrathee, weiß 127,49

Hafer, engl. weißer, neu pu 127,07 !

E ae Tis F j Septbr. | Vor- ien / Ddessa- bor e 1 Tschetwert Weizen ist = 163/80, Roggen = 147,42, Hafe Breslau . . « | 765,9 2\bedelt | 6.0 | Anfang 7# Uhr. von Benno Jacobson. Vorher: Jm Eisenbahn- | Gestorben: Hr. Pastor Dr. Geor ilhelm Septbr or Weizen | amerifanisher Winter- 124,56 | _ A L O, E h i D E cgroggen 2 ere lele | Á L London. din e lerne a Stat, | c ister ( L , aeb. itewitz (Da- e 125.44! 125 39 | (Main) . . | 761,7 ¡Windstille |bedecki 15,4 meister Glara bon Hagen, g. bon Has hei 132,80 | orten des Königreichs ermittelten Durchschnittspreise für cinheimis S Z Le Ql Z L irektion: X. fe. Í „1 MWeißenbach, geb. Gräfin von Wallwiy (Dresden). s A EC ° / i y y r München . | 763,1 |SO 2\bedeckt 121 Berliner Theater. Donnerêtag: Laboremus. Dos Be Que gs P A n v Fe Sophie von Blanckensee, geb. Vou Woedtke s fische 193,99 Gerste = 400 Pfund englis angeseyt. 1 Bushel Weizen = 60 D 764,8 |N 1'heiter 94 | ersten Male: Medea. Der Zigeunerbaron. G 2 13205! 130,8! fer Mittelpreis aus 196 Marktorten 8! 136.39 Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung find die aus I D OA ständi neu v L D ael i 9A S a s %S % T Ÿ aledrigste Lufidruck, unter 761 mm, liegt fiber der Requisiten und Beleu elta Die Land- Walla Walla 133,59 | Berliyer Börse zu Grunde gelegt, und yuwar für Wien und Budapest Nordsee und Nordwestdeuts{land. Ju Deuts [and Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Donners- | streicher. Operette in 2 Mften und 1 Vorspiel. j Hard Kansas Nr. 2 126,09 | burg, Odessa und Riga die Kurse auf St. Petersburg für Paris wo Regenfälle zu erwarten sind, wahrscheinli. reitag, Abends 8 Ubr:

Deutsche Seewarte. Sonnabend, Abends §8 Uhr: math.