1901 / 219 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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6) Uang-hsiang-hsien (für die Theilnehmer an den Ge- a E : Don O dar Natjer M Fn N / ankreich insbesondere habe den lebhaften Wunsch aus- | befand, ihres Amtes entsegt und verbannt. Der bereits einer Maie

\ erli die Konferenz so bald wie mögli u- | gestorbene Kommandeur der Bürgerwehr wurde nahhträgli ( : 1 fechten bei Liang-hsiang-hsien am 11. Seplember LIUO ama S it dem Großfürsten Alexis. Auf der anderen Seite Seind pesprrentrete G. E E geh der Todesstrafe belegt. Det Fervarragende Gbna gilt von Frau Müller - Lin und Herrn Senius, welche bei Nan-hung-men am 25. September 1900). oheit dem Gro : ¿ hatte Seine Königliche-Hohei T ammentrtet. e d dearadiert, vi Mörd d ; ; die biedere, derbe Art ihrer Rollen, der Mamfell, bezw. des Inspektors ei JUng-men E, ilneh an den im Hinterlande | V ajestät des Kaisers Nikolaus hatte Seine Xonmg ihe-Hoheit der Türkei. wurden degradiert, vierzehn örder wurden hingerichtet. fix, trefflich zum Ausdru bracten. Die in der bidberiaen Rollen 7) Kaumi (für die Theilnehmer See- | Prinz Heinrih Play genommen. Gegenüber den Majestäten i ¡oen Selamlik d ie W. T. B.“ | Neun Mitschuldige wurden auf Lebenszeit verbannt, sieben - mp Wu tate Seen M Sr Es E des Kiautschou-Gebiets stattgehabten Gefechten des 11. Ves \ E der Reichskanzler Graf von Bülow, zwischen dem russischen Nach E gg 29s fit 11 Segtembee ün Ÿildiz-Palais | andere erhielten fünf Jahre Gefängniß reuter) und ( ettvas (O eia D ffe), fo ie Fräulein Follendi ; : a Ö 4 / ce s Anla es a0 e um Lhldiz-Palat A L EEs i: » C ) Us8pred1iger Hafste), fowie Fraulein Kollen S ° o A I LE, au f - .” . } N {C els , c , T SEA Drt è O: fwan (für die Theilnehmer an dem Gefechte an Minister« des Auswärtigen Grafen E Ane dem E tenen Festmahls fast sämmtliche Botschafter, Ge- ; e a er v M Japan E gert, einer Meldung (Trude) lösten ihre Aufgaben in der bereits früher gefennzeihneten ) Tjeling 99. Oktober 1900) Minifter des Kaiserlichen Hofes Baron Frederi>s. Nachdem die en und Geschäftsträger in corpore von dem es „Reuter schen Bureaus“ aus Yokohamaá zufolge, den | Weise gleichfalls zur vollen Zufriedenheit des zahlreichen Publikums, der O e Theilnehmer 4 Expedition nah | Tafel aufgehoben worden war, verweilten Me A noth 0E in Audienz empfangen. Muhe Oi At A n E Petieive welches mit lebhaftem Beifall nicht kargte. Kalanu). 3 E L langere Zeit aufdem De in He Yuteria A E Wie bereits o B S e De E daegelett Wh; ee áberriiGie alébakn Pair Kaiser vin Schreiben, Ge E S B A E : 10) Guolu (für die Theilnehmer an den Gefechten, die | Lic dciidieselben von dem Großfürsten Uleris und dem Prinjn [F nab der Hereeis h o oster (n Banscantimopel | in welchem das Bedauern über den Tod des Kanzlers der japani: | Dis, Deut he Theater hat fôr nächste Wothe folgende am 23, April L menge Den B fig Heinri das freundlichste Abschied. Höchstdieselben verließen relerr Tciandi führ : l sen Gesandischaft in Peking, Sugivama, ausgesprochen und Dank | Motina ne e diet. Oen erd und Donnerstag: „Nora; : f ¿e b; : » 3 N stattgefunden haben). Heinrich auf das freundlich E C j - unvollständigen Ausführung der in der Angelegenheit des L ; E T E E CR n e Ore. | Montag, neu einstudiert: „Cyrano von Bergerac“ ; Dienstag, Freitag Hoffmann, Tischlermeister zu Elbing Bun an e O 1E Sia Beginn 2 kriegerischen | die „Hohenzollern“, Ersterer um sh nah Danzig M begeben, O ichten Mordanschlags auf den Gerenten des österreichis<- | esagt wird für die L welche Zapan für die Auf- | und nächsten Sonntag Abend : „Rosenmontag“ ; Mittwoch und Sonn- Janzen, Gemeinde-Vorsteher Zu Blxen, Kreis Stuhm, Ä „OUeE Ost-Asi Bon 30 Mai 1900 als Endpunkt der- der Prinz Heinrich, um _ zu seinem Geschwa LE zurü: V Ä arischen Konsulats in Prizrend gegebenen Zusicherungen. VEYIEr Yang des rie ens um Vsten geleistet habe. Ver 5aler abend: „Johannes“ ; morgen Nachmittag: „Faust“ : nächstfolgenden Kiesel, Gemeinde-Vorsteher zu Salesch, Kreis Flatow, pu 99 Juni 1901 anzusehen ist. ukehren. Bevor die russischen Gâjte von Bord gingen, Diese Zhritte wurden, wie das Wiener „Telegr.-Korresp.-Bureau- | nahm die Entschuldigung für die Mordthat der chinesischen Sonntag Nachmittag: „Die versunkene Gloe“. : Költermann, Regierungsbote zu Marienwerder, adi IEEN és Gag B E i A 1901 forac der Kaiser Wilhelm dem Grafen Be Ehite leb: erfährt, insbesondere durch die Flucht des Gendarmerie-Kapitäns Soldaten an und sprach die Hoffnung aus, daß der Wunsch P Krefft, Ea zu Fig if P Iteujtadi, Berlin, den 5. Septe Wi (h E I. R hafte Freude darüber aus, daß Er B abe vegrußen tonnen. Mehmed Zuraj, eines Mitschuldigen Schakir's, welcher auf den Krueger, Eisenbahn-Weichensteller zu Vliva, i i e S

Shi ; O ; Im Berliner Theater gelangt der erste Theil des Doppel- Chinas, den Frieden im Osten aufre&tzuerhalten, andauern id E s T O e am Montag und Freitag, der zweite T ifop Nit : Ç : i<sfanz : | Z ; : O Theil am Veittwoh und nächsten Sonntag Abend zur Aufführung. | Î | i den Herren des Gefolges des 2 tut hen Kaise s, fowie des aen Der On E E E E pot Morgen wird Laberomie ‘am Dienstag ‘eue fibiert ORAES Lebbaeus, Gerichtsdiener und Kastellan zu Kulm, Graf von Bülow. den Herren des Gefolges des E R O M réuldiger, der Gendarm Husni Zuraj, (f beleîts verhastel tis Morgen wird „Labo us, am Dienstag, noucinstudiert, „Otte: Malbrane, Kasernenwdr E hei De sgieriQu Ain E a La e Maj stät dem Kaiser Wilhelm worden. Es sind den Ortsbchörden die strengsten Aufträge Der „Daily Mail“ wird aus Johannesburg vom | „Arria und Messalina“ und am Sonnabend in „Des Meeres und Malbranc, Kasernenwärter bei der Unteroffizier]hule Befriedigung über die mit Seiner r ik aus beitie S n theilt, und ein Bataillon Jnfanterie sowie eine halbe Batterie | 12. September gemeldet, daß dort an dem genannten | der Liebe Wellen“ als Gast auf. Marienwerder, D N: 5: verlebten Tage Ausdru. Der Kaijer G aus A h D mit von Uesfüb in die Umgebung von Djakovo entsandt worden, | Tage der Prozeß gegen den früheren Dritten Staats- Ah Conte Wes d Manthey, Schuldiener am Königlihen Gymnastum zu bem Kaiser Wilhelm das Verkchrsboot ,„ ju a“, welches die Beiden E < S5 ließ, Kreis Briesen Monarchen zum „Standart“ führte. AnBord der russischen Kaiser: Mullark, Stellmacher zu Schonflie, Kreis Briejen,

um die O O Zuraj’s VOIUNNG, Gleich- | anwalt Broekma, welcher der Spionage angeklagt ist, be- : A Daifor M: oiti ‘de durh ein Jrade die Ueberführung der drei | gonnen habe. Aus der Zeugenaussage ebo Korvas T L; Z; o; r @ Wilhel zeitig MULTL Q) - J j ( ( : 5 g 8 ge gehe ie ; yacht verabschiedete Sih Seine Mazestät der Kaijer Wilhelm g y Del nee Me 2E O8 hervor Neumann, Privatförster zu Schloß Leistenau, Kreis Graudenz, E t alichster Weise von Seiner Majestät dem Kaiser Nikolaus. Schuldigen nah Konstantinopel angeotdnet daß der Angeklagte der Vermittler zwishen Dr. Leyds, Neumann, Gutsgärtner zu Schönwalde, Landkreis Elbing, Pankraß, Holzarbeiter bei der Fortifikation zu Thorn,

Nachdem Seine Majestät auf die „Hohenzollern“ zurückgekehrt Dänemark.

kommene Landsftreiherin sowohl in Sprahe wie Geberden äußerst naturwahr zu erfafsen und eindru>svoll zu verförpern. Dasfelbe

Bihm, Bitter En ju E bing, i

Hrägas, Eisenbahn-Zugführer zu Danzig, i ‘Brünnert, Schulkaßen-Rendant zu Smirdowo, Kreis Flatow, Burke, E inr n zu Dirschau,

Freundt, Eisenbahn-Zugführer zu Thorn, - ; Giese, Stellmachermeister zu Kramske, Kreis Deutsch-Krone, Gnaß, Grenzaufseher zu Danzig, -

Haberer, Besißer zu Trebis, Kreis Kulm, Z Hehlke, Krankenwärter an der Provinzial-Jrrenanstalt zu Schweß, E R S Hesse, Organist der Königlichen Garnisonkirhe zu Danzig,

Hoffmann, Kreischaussce-Oberaufseher zu Marienwerder,

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An den Reichskanzler.

Jn Ro sto> wird am 20. September d. N mit Ce Prüfung zum Seeschiffer auf großer Fahrt und zum Seesteuermann begonnen werden.

2 | geht morgen Nachmittag zu halben Preisen „Martha“ in Scene, Abends und am Dienstag wird gDer Bettelstudent" wiederholt. Am Montag gelangt als Schüler- Vorstellung „Undine“ zur Aufführung. Am Mittwoh wird Suppé?'s fomishe Oper „Fatinißa“ und am Donnerstag Weber's Oper „Der Brelshüß" gegeben. Am Sonnabend wird bei ermäßigten Preisen

Dr. Krause sowie anderen Buren, die sih in Europa aufhielten, und den im Felde stehenden Buren gewesen sei. Die Briefe

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Pówe, Postschaffner zu Danzig, i

Priddat, Eisenbahn-Lademeister zu Danzig,

Radtke, Eisenbahn-Hilfsbureaudiener zu Dirschau, e

Raqguse, Bauernhofbesizer zu Schwarzbruch, Kreis Thorn,

Rochow, Kassendiener bei der Neichsbankstelle zu Elbing,

Ny bibki, Chaussee-Aufseher zu Hochredlau, Kreis Neustadt,

Sabießki, Eisenbahr-Schrankenwärter zu Hohenstein, Kreis Dirschau, j

n Eisenbahn-Metalldreher zu Dirschau,

Schild, Bahnwärter zu Gossenthin, Kreis Neustadt, _

Schneider, Schuldiener an der Königlichen Realschule zu Kulm,

Schreiber, Gutsinspektor zu Zahn, Kreis Flatow,

Sokolowsfki, Kasernenwärter zu Pr.-Stargard,

Tabbert, Bahnwärter zu Bohlshau, Kreis Neustadt,

Treder, Eisenbahn-Schrankenwärter zu Danzig,

T\chuschke, Eisenbahn-Weichensteller zu Danzig,

Wegner, Eisenbahn-Gepäkträger zu Elbing,

Wiemer, Kreisbote zu Marienwerder,

Zube, Briefträger zu Elbing.

Ferner haben Seine Majestät der König aus dem gleichen Anlaß Allergnädigst zu verleihen geruht: A

dem Landrath, Majoratsbesißer Grafen H einrich von Keyserlingk zu Schloß Neustadt 1m Kretje Neustadt in Westpreußen und ; L ¿li 4 Rittergutsbesiger, bisherigen Kammerjunker; Ritt- meister a. D. Hans von Müllern auf Soßnow 1m Kretse Flatow l G

die Kammerherrenwurde,

dem Provinzial-Schulrath Dr. Krets<hmer zu Danzig den Charakter als Geheimer Regierungsrath, dem Amtsgerichtsrath von Heyking zu Danzig und dem Rechtsanwalt und Notar, Justizrath Kn oepfler 1n rienwerder S e den Charakter als Gcheimer Justizrath, dem Baurath Breidsprecher zu Danzig den Charakter als Geheimer Baurath, dem Kommerzienrath Ziese zu Elbing : den Charakter als Geheimer Kommerzienrath, vem prafktishen Arzt Dr. med. Freitag zu Danzig, demi praftishen Arzt Dr. med. Laudon zu Elbing unkd dem praktischen Arzt Dr. med. Semrau zu Langsuhr den Charakter als Sanitätsrath, -Steuer-:Inspektor Ki o> zu Elbing teuerrath,

ci dem Landgericht in Grau

dem Rentmeiîter dem Rentmeister !

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dem Gutsbesher Peterjen J T A P T Kvwh o Æ dem Gutsbesißer R ohr bed werder, unD dem Nittera rtahs iber Walz * zu (Groî ziczno, Kreis (2 on Charanlttor ala DeN QUYATALICT cas

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Gremblin, Kreis

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Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Geheimen Ober-Regierungsrath und vortragenden Nath im Ministerium des Jnnern Dr. Kruse zum Präsidenten der Regierung in Bromberg zu ernennen.

Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten. Dem Direktor der Zuterraffinerie in Halle a. S. Dr. von Lippmann ist der Charakter als „Professor“ beigelegt worden.

Bekanntm ah 1 5:

Gemäß $ 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Geseß-Samml S. 152) wird hiermit bekannt gemacht, daß das fommunalsteuerpflichtige Reineinkommen der Altdamm-Kolberger Eisenbahngesellschaft aus dem Betriebsjahre 1900/1901 auf 378000 H fest

estellt worden ist. T Posen, den 12. September 1901. E Der Königliche Eisenbahn-Kommtisjar. Noepell.

Abgereist : Seine Excellenz der Staats- und Finanz-Minister Freiherr von Rheinbaben, nah der Rheinprovinz. Angekommen:

der Präsident des Kaiserlihen Aufsichtsamts für Privat- versiherung, Wirkliche Geheime Ober -Regierungsrath Pr. von Woedtke, vom Urlaub.

Nichtamiliches.

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Preußen. ‘lin, 14. September.

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S. M. S. „Kaiscrin

igusta“, Kommandant: Kapitän zur See Stein, am tember in Hakodate eingetroffen. H S. „Luchs“, Kommandant : Korvetten-Kapitän t am 11. Septecber in Tschisu angekommen September von dort na< Thingtau in See ge- Korvetten-Kapitän n Grimsby ein- Gafen am 16. September zu verlassen. n I e Fahrten der T ransportschiffe theilt trieas-Ministertum ¡Folgendes mit: er Dampfer „Erz- T ° d y : Tiorto Uo N Franz Ferd1 l erte Aden i und „Batav1a“ September. „König Albert“ traf am 13. September 11

5 hrt näm lidhor v6 Far Vi 794i i 1 i I L i U Fort.

1th, Großherzoglich von Urlaul U

jestäten der Kaljer lhelm besuchten geitern,

n russischen Kreuze!

Maiestät der Kaijer zwischen 10 und Flaaashiff und emphng

M Ä tf L447 Nußland, Allerhogjt-

é fort mit Evolutionen ; diejelben f Ï

nteretantes Wetcais

Arnim in gKiellinie die Linie des 1. i i iner Königlichen Hoheit dem Prinzen Heinrich dur

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rohen: um 2 Uhr ank

c 4 [ T A Y ) L 4 $5 na fuhren Beide Majestäten |

zu besichtigen, und begaben

nzollern“, wo Seine König Seine Kaiserliche Hohei e und die

2 Uhr fand di

iter dem Vize-Admiral

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war, lichteten die beiden Kaiseryachten die Anker. Der Der König und die Königin von Großbritannien

„Standart“ fuhr, von der „Hohenzollern“ gefolgt, dur die Mitte der in zwei Kiellinien ankernden otte: Die Schiffe hatten über die Toppen geflaggt. Die Mannschaften para: dierten, und es wurde der Kaisersalut gefeuert. Als die Flotte passiert war und die Kaiseryachten dic Höhe von Hela erreicht hatten, shlug der „Standart“, dem die anderen russischen Schiffe folgten, den Kurs nach Kiel ein, während die „Hohen- zollern“ nah Neufahrwasser ging. Das leßte Hurrah auf beiden Kaiserschiffen erschallte, die Beiden Monarchen winkten noh einmal, auf den Kommandobrü>en stehend, einander zu. Die „Hohenzollern“, welcher die deutsche Flotte folgte, erreichte Neu: fahrwasser gegen 61/2 Uhr Abends und machte an der Mole fest. Der Landungsplaÿ war A dekoriert. Das dort ver: jammelte Publikum MAIE lebhafte Hochrufe aus. Die Strand: atterien feuerten Salut. f |

: Seins Majestät der Kaiser Wilhelm erließ an Bord des russischen Kreuzers „Varjak“ eine Kabinetsordre, in welcher Aller- höchstderselbe infolge der lebhaften Anerkennung, welche Seine Majestät der Kaijer von Rußland den hervor- ragenden Leistungen der deutschen Flotte gezollt habe, und zur Erinnerung daran, daß Seine Majejtät während des Zusammen: seins bei den Flottenmanövern russishe Marineumform mit dem Dolch getragen habe, bestimmt, daß die Sceoffiziere der deutschen Marine in gleicher Weise wie die russischen See- offiziere den Dolch der Fähnriche zur See mit schwarzem Bandkoppel als Jnterimswaffe tragen sollen.

Danzig, 13. September. Die Ausshmü>ung der Stadt für den morgigen Einzug Seiner Majestät des Kaisers ist beendet. Die Festitraße, vom Bahnhofsplaß durch das Hohe Thor und die Langgasse bis zum Grünen Thor, it, wie „W. T. B.“ berichtet, ‘reih dekoriert. Vie Fronten der alterthümlihen Häuser kommen dabet voll zur Geltung Auch die Feststraße, wel<he nah Langfuÿr führt, ist rei geshmüd>t.

Kiel, 13. September. Jhre Majestät die Kaiserin von Rußland und Jhre Königliche Hoheit die Prinzessin Heinrich unternahmen gestern Nachmittag, wie „W. T. V." meldet, eine Wagknfahrt nah Preeß, welches die Katjertmn bei ihren früheren Aufenthalten in Kiel öster bejucht hatte. Abends fand im Schlosse Familientafel statt.

Wiesbaden, 13. September. Seine Majestät der Kaiser sandte, wie der „Rheinische Kurier“ mittheilt, dem Generalleutnant z. D. von Barby zu seinem heutigen 80. Gt burtstage nachstehendes Telegramm: F

Bor Hela, an Bord Meiner Yacht „Hoßenzollern“, am 13. Sep- tember 1901. Ich spre<he Ihnen zu dem Tage, an dem Sic dur Gottes Gnade Ihr achtzigstes Lebensjahr vollenden, Meine hberzlichiten

0 1 a STüdmwi 1b 11A \NUU VUNTWC Gu,

Sachsen-Coburg-Gotha.

s j Ç > ® Par pel 11h 0G Der gestrige Geburtstag Seiner Durchlaucht des

Negentea, Erbprinzen zu Hohenlohe - Langenburg wurde, wie die „Cob. Ztg.“ berichtet, in allen Schulen des Landes in feierliher Weise dur<h Festafte begangen. „Fn den Städten Coburg und Gotha trugen alle Staats- und jtädti cen

15 Sl Ant rut sowie zahlreiche Privatgebäude Flaggen})<mud>.

Hamburg.

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d wurde, dem „W. T. B.“ À , auf dem Bahn einem Vertreter des Scnats empfangen. „Hanuburger: L D, Po 20 Zimmer gemiethet hatte. der Vrinz von mehreren Senatoren beg natoren, besichtigte der Prinz Thun mit eu

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das Nathhaus und unternahm hierau!

atsdampfer „Elbe“ eine Rundfahrt durc dann beaab sih der Prinz an Bord des Damp} “Vrinzessin V ctoria Luise“, wo ihm die Direktion Hamburg-Amerita-Linie ein Frühjstü> anbe ich eine Besichtiqung der Schiffswerft von Um 4 Uhr 45 Minuten kehrte der Prinz

Blohm u.

Großbritannien und FrlanD.

Der General Sir Nedvers Buller it, diem „Do ¿um Kommandeur des nah dem neuen Reform1 hot gebildeten Armee-Korps ernannt morden.

JFtalien.

Aus Neavel wird dem „W. T : Devutirte Imbrian1 gejitern in San Marlino, gestorben jei

Belgien.

Entgegen der Meldung englischer

Melduna der „Agence-Havas-Reuter“

d A M ay f andlun en S 5 d A it ter Ge, f Á Yanviungel L ; E A

fort und nehmen einen gun}!

N ä o O t É S v 9 d, vi J ? 449 r m hr Der Prinz Tschun traf gestern Vormittag in Ya J tolac ac

Hieran \<><1oy

und Jrland empfingen gestern im Schlosse Amalienborg einc zahlreiche dänische Vereine vertretende Deputation, welche eine Adresse aus Anlaß der Thronbesteigung des Königs Eduard überreichte. Nachdem die Adresse dur<h den Grafen Danne- \fiold verlesen worden war, erwiderte der König Eduard, wie M. T. B.“ meldet, Folgendes: In meinem und der Königin Namen danke ih herzlihst für den freundlichen Gruß, der mir und der Königin von dem dänischen Volke dur die Adresse ausgesprochen wird. Vom ersten Tage an, da ih dänischen Boden betreten, haben mir die Dänen dieselbe Freundlichkeit wie den Mitgliedern der eigenen Königsfamilie gezeigt, eine Freundlichkeit, die ih sehr hoh s<äße.“ Der König drückte dann auch feine Freude aus über das glü>lihe Freundschaftsverhältniß zwischen dem dänischen und dem angelsähsishen Volke, welhes im leßten Jahrhundert immer mehr gestärkt worden sei. Nachdem die Deputation den Majestäten vorgestellt worden war, verabschiedete sie sich. In dem gestern abgehaltenen Kabinetsrath i} die Eröffnung des Reichstags für den 5. Oktober angeseßt worden.

Amerika.

Der Präsident Mc Kinley i}, wie dem „W. T. B.“ aus Buffalo gemeldet wird, heute früh um 2 Uhr 15 Minuten pershieden.

Ueber den Umschlag im Befinden des Präsidenten wird olgende Darlegung gegeben : Gestern, kurz nah 2 Uhr früh be- gannen die Kräfte zu stnken. Die Aenderung im Befinden trat am Donnerstag Nachmittag cin, als die Verdauungsorgane ver- agten, während cine Nahrungsaufnabme dringend nothwendig

ar, Da die dem Präsidenten cinige Tage lang auf künstlichem Lege zugeführte Nahrung nur theilweise genügte, schritt man ur Ernährung auf natürlihem Wege; wahrscheinlih war aber der Magen no<h nicht genügend zur Nahrungsaufnahme hecignei. Obwohl der F:eischsaft, der dem Patienten durch en Mund zugeführt wurde, ihm das erste und zweite Mal ut bekam, stellte sich am Donnerstag Vormittag heraus, )aß ihm diese Nahrung ni<ht weiter zusage, und es ntstand zum ersten Mal mwirklihe Besorgniß. Der Puls Var enorm hoh, er hatte 126 Schläge, die Temperatur trug 100209, Die Herzshwähe nahm bedenkli<h zu der Zustand des Präsidenten vcrshlimmerte sich Um Mitternaht wurde die Lage fritis<h. Es dem Kranken Calomel-Del gegeben, um die Eingeweide idiger zu machen, und Digitalis, um das Herz zu igen, Gestern früh wurde konstatiert, daß das Herz nmer \<wächer werde. Der Puls schlug fieberhaft. Der dent brah zujammen und das Ende schien nahe. Es nochmals Digitalis und Stryhnin gegeben und Mal eine Salzlösung eingesprißt, ohne ren Erfolg. Später wurde Sauerstoff zum n gegeben, doch reagierte der Patient nur s{hwach s Anregungsmittel. Da sih gestern Nachmittag gegen rausstellte, daß feine Hoffnung auf Wiederherstellung ryanden jei, wurden die Mitglieder der Familié an rvebett berufen. Nah 71/, Uhr nahmen die Verwandten, ueder des Kabinets und die im Hause anwesenden i Freunde Abschied von dem Präsidenten: sie gingen _Tmpfangsraum einzeln in das Krankenzimmer Um 7 Uhr 24 Minuten verfiel der Präsident ewußtlohgfkeit, die mit kurzer Unterbrehung bis 7 Uhr uten anhielt. Dann kam der Präsident unter dem der Velebungsmittel wieder zu si<h und verlangte jemer Gattin, die sih sofort an das Krankenlager begab. „vor der Präsident völlig das Bewußtsein verlor, saate er e emahlin Lebewohl Kurz vorher hatte der Präsident äerzie gebeten, ihn sterben zu lassen. New York wird dem „W. T. B.“ berichtet, daß der t Johann Moît gestern dort verhaftet worden ist i ihn erhobene Anklage gründet \si<h auf eincn Artikel vom é. September; der Polizeirichier vertagte Jandiung aur Montag. Da Most keine Bürgschaft nnte, wurde er in das Gefängniß zurü>geführt. Chef der Polizei von Berlin (New Hampshire) „e in Erfahrung, daß ein Mann, der von dort na< New gereit Jet, ich geäußert habe, er gehe nah Washington,

„Vize-Präsidenten Roosevelt zu tödten. Die New

PoUzei wnrde darauf aufmerksam gemaht und ver- "e den Mann, welcher, da sich herausjtellte, daß er irr 4 6, n ein Krankenhaus g bracht wurde. Derselbe ist Æutscher und heißt Karl Müller.

Asien. s R russishe Gesandte Lessar ist, wie „W. T. B.“ Vi 1 ‘7 5 I „Et Da 1 A Aw s Rie pern in P fing eingetroffen L E „Reutershe Burcau“ meldet, sind die fran-

E N gestern von Tientsin nah Tongking ab-

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wortschreiben Broekma's gefunden worden.

Kapkolonie sei höchjt düster. Jm Jnnern des Landes \{lössen sich ganze Feldkornetschaften dem Feinde an. Es sei die Nach- riht eingetroffen, daß der ganze Nordwesten in offenem Auf- ruhr sei, also Theile der Bezirke Fraserburg, Williston, Sutherland, Carnarvon, Vanrhynsdorp und Clänmwilliam.

Kunft und Wiffenschaft.

Dem Staatssekretär des Innern ist, dem „W. T. B.* zufolge, von dem Leiter der deutschen Südpolar-Erpedition aus St. Vincent (Capverdische Inseln) na<stehende, am 11. September, 7 Uhr 5 Minuten Abends, aufgegebene Depes e zugegangen :

„Erpedition planmäßig Vicente angekommen, Alle wohl. Ab-

reise Montag. Drygalsk i.“

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln. Egypten.

Infolge neuerdings in Alexandrien vorgekommener Pest fälle hat der internationale Gesundheitsrath die bei der Abfahrt der Schiffe früher angeordneten Vorsichtsmaßregeln wieder in Kraft géseßt. (Vergl. „R.-Anz.“ vom 2. v. M. Nr. 181.)

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Theater und Musik. Schiller-Theater.

Am Donnerstag gelangte Sudermann?s Drama „Heimat vor vollbeseßtem Hause zur erstmaligen Aufführung. Die Vordergrunde s\tehende Nolle der Magda, welche haftesten Vertreterinnen der Bühnenkunst zu den ihres Nepertoires zählen und in der \si< u. A. erst - tember vorigen Jahres Frau Eleonora Duse im Lessing-Theat durch ihr geniales Darstellungsvermögen auszeibnete, wurde von Fräulein Gertrud Arnold gegeben. Sie bot, wenn aud anscheinend etwas befangen, eine temperamentvolle, wobldurcb Leistung und blieb, si< immer mehr in ihre Aufgabe bineinl sowohl in den Momenten der Rube wie in Rührung und Leidenschaft ohne Uebertreibung wah soweit die von dem Dichter etwas thbeatrali Figur der în das Vaterhaus heimkehrenden, Persönlichkeit geltend machenden Künstlerin d lh gelang es ihr, den Kontrast zwischen un vor dem strengen WBli> des wirksamem Ausdru>

des zweiten 2 uf rord ntlib

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von Herrn Pategg mit gewo 1 fün i zu beiter Wirkuna ael

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eTheater.

_Sudermann's Schauspiel „Jo hannisfeuer

einstudiert, und in theilweise neuer Besetzung zum neunziast

Scene, nachdem es sib auf dem pielvian dieser Bübne bereit i

Anfang Oktober v. I. erfolgreich behauptet bat. Herc von Winterstein

und Fräulein Heuser gaben das Liebeèpaar so glaubhaft, wi

tn méêgeflügelt erscheinenden Worte, welce fie 1 pt

: leßtgenannte Darstellerin verstant die exit im Februar d

6 ast)viels so erfolgreich an derselben Stätt

at, ih jener mit einem mystishen Hau von Pocsie zu umweben

und dadur über m der oben angedeuteten Unklarbeiten der

dichterishen Zeichnung hinwegzuhelfen. Freilich wollte es au< ibrer

Gestaltungékunst ni<t völlig gelingen, die Widersprüche in dem

Gharakter des litthauishen Mädchens auszugleichen, dessen Thun in

so seltsamem Gegensay zu dem zur Schau getragenen Pflichtbewufßitsein

steht. Jhr Partner, Herr von Winterstein als Georg, wußte sehr

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„Aus Schanghai vom ‘au Wegen der im geiommenen Me T denen sich aud

gefirigen Tage berichtet dasselbe lehten Sommer in Tschutschau | eleien wurden vier hohe Staatsbeamte, | der Gouverneur der Provinz Tschekiang |

anschaulichen und für die an un zu erwe>en. Fräulein Jona stellte zeichnete deren fast apathi! g î nêwerl bem Geschi>. Auch der Vertreterin der kleinen

Mals kor Uai dd vVLOUCc VCL N ¡Tal

rihtig den innerlihen Zwiespalt diefer haraktershwachen Natur zu ver- d für fich unsympathische Rolle Interesse

die Frau Bogelkeuter dax und

n, aber seht <arafkteristishen

gelang es, diese alte

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seien dur<h den amer!kanishen Konsul in Johannesburg be- fordert worden. Unter den im Hause Broekma's bes<hlagnahmten Schriftstücken habe sich eine Proklamation befunden, durch welche der General Lord Kitchener, seine Offiziere und Soldaten für vogelfrei erklärt würden und den Buren befohlen werde, alle bewaffneten Engländer, die nah dem 15. September gefangen genommen würden, zu erschießen. Es seien ferner im Hause Broekma's zahlreiche Briefe von Krause und Kopien der Ant-

_ Dasselbe Blatt veröffentlicht ein Telegramm aus Ka p- stadt vom 28. August, in welchem es heißt, die Lage in der

„Undine“ aufgeführt. Am Freitag findet die Erstaufführung der Operette „Die Debutantin“ von Alfred Zamara statt. :

M Lessing-Theater geht morgen fowie am Dienstag und Donnerstag nächster Woche Fulda?s Lustspiel „Die Zwillings\{wester“ mit Fräulein Jenny Groß als Giuditta in Scene. Am Montag und Freitag wird Otto Ernst's Komödie „Flachsmann als Grzieher“, am Mittwo<h Sudermann'ss Schauspiel „Johannis- feuer“ gegeben. Am Sonnabend findet die erste Aufführung von Marx Halbe's Drama „Haus Rosenhagen“ statt. Morgen Nach- mittag gelangt „Johannisfeuer“ bei ermäßigten Preisen (Parquet 2 M. A.) in der gleihen Beseßung wie bei den Äbendvorstellungen zur Darstellung.

__ Im Neuen Theater finden von morgen bis einschließli Vonnerstag, fowie am Sonnabend und am nächsten Sonntag Abend Wiederholungen von Nobert Misch's Phantasiespiel „Das Ewig- Teibliche“ mit Georg Engels in der Nolie des Manes als Gast statt. Am Freitag geht Henrik Ibsen's Familiendrama „Gespenster“ in Scene. Als Nachmittagsvorstellung zu halben Preisen gelangt morgen und am nähsten Sonntag Lothar Schmidt's dreiaktige Komödie „Der Leibalte“ zur Darstellung -

Mannigfaltiges. Berlin, den 14. September 1901.

Der Magistrat hat in seiner gestrigen Sitzung den Etat der städtishen Webeshule und der Baugewerk|<ule fest- gestellt. Für das kommende Rechnungéjahr hat die Stadt, ebenso wie der Staat, 32 818 # beizusteuern. Im laufenden Jahre betrug der Zuschuß nur 29 853 \( Der Magistrat hat den Beschluß gefaßt, zu beantragen, fortan Ausländer ohne Ausnahme zuzulassen, und zwar gegen ein Schulgeld von 800 M. Ferner wurde beschlossen, zur Beseitigung des Engpasses in der Alexanderstraße die Häuser Alerander- straße 12 und 12a. im Wege der Enteignung zu erwerben.

Der Betrieb der Berliner Nettungsgesells<haft hat jett inen derartigen Umfang erreicht, daß allein die Länge der direkten Fernsprehleitungen, wel<he die einzelnen Anstalten der Gesellschaft mit der Zentrale in Verbindung seten, 92 km, d. h. mehr als 12 deutshe Meilen beträgt. Außerdem verfügen sämmtliche Anstalten no< über Stadt-Fernsprechleitungen, mittels welcher von jeder Fern- [prechstelle aus die Hilfe der Gesellshaft bei Tag und Nacht für Zwecke der ersten Hilfe sowie Unterbringung Verunglü>kter und Kranker in Anspruch genommen werden kann.

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