1901 / 225 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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des MAMMRRIFR L LERATN Je Sen Klasse des Königlich shwedishen Schwert-Ordens: dem Obersten Stephan, Kommandeur des Füsilier-Re- giments Graf Roon (Ostpreußischen) Nr. 33; des Ritterkreuzes erster Klasse desselben Ordens: dem Major Vollbreht, Bataillons- Kommandeur in demselben Regiment, und : i dem Hauptmann von Sydow in demselben Regiment; des Ritterkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens: dem Oberleutnant Hartwich, Adjutanten dieses Regi- ments; sowie ¿ des Ritterkreuzes zweiter Klasse des Königlich Tv if Gen Wasa-Ordens: dem Leutnant Fergien in dem genannten Regiment.

Deutsches Neicch.

Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht : dem Legations-Kanzlisten bei der Gesandtschaft in Luxem- burg, bisherigen Hofrath Wahrenberg den Charakter als Geheimer Hofrath zu verleihen.

Flaggenzeugnisse sind ertheilt worden:

1) von dem Kaiserlihen Konsulat in Rotterdam unter dem 29. August d. J. dem in Dordreht aus Stahl neu- erbauten Schleppdampfschiff „Walküre“ nah dem Ueber- gange desselben in das ausschließliche C der Gesell- schaft m. b. H. Bauunternehmung Gebr. Goedhart in Düssel- dorf, welche Düsseldorf als Heimathshafen des Schiffes an- gegeben hat; S 5 E

2) von dem Kaiserlihen General: Konsulat in London unter dem 31. August d. J. dem im Jahre 1876 in Birken- head aus Eisen erbauten, bisher unter britischer Flagge ge- fahrenen Dampfschiff „Sicily“ von 1062,44 Registertons Netto-Naumgehalt nah dem Uebergange desselben unter dem Namen „Sicilia“ in das ausschliezlihe Eigenthum des deutschen Reichsangehörigen Heinrich Harder in Stettin, welcher Stettin als Heimathshafen des Schiffes angegeben hat.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Oberlehrer am Realgymnasium in Aachen Hugo Seemann zum Direktor einer sechsklassigen höheren Lehr- anstalt zu ernennen und S T / ; dem Kreisarzt, ständigen Hilfsarbeiter bei der Regierung in Königsberg i. Pr., Dr. Julius Arbeit in Königsberg i. Pr. den Charakter als Medizinalrath zu verleihen.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

Der Regierungs- und Baurath Stever ist der Kaiserlich deutschen Botschaft in Paris zugetheilt worden.

Der Wasser-Bauinspektor, Baurath Gröhe in Fürsten-

walde ist zum Regierungs- und Baurath ernannt worden.

Justiz-Ministerium.

Verseßt sind: der Amtsgerichtsrath Rother in Bieber nah Hadamar, die Amtsrichter Kothe in Prausniy nach Landed, Vetter in Margonin n2ch Glah. i

Der Notar Plehn in Rawitsch hat sein Amt niedergelegt.

In der Liste der Rechtsanwälte sind gelöscht: die Rechts- anwälte Friedrich Brandt bei dem Landgericht I in

Berlin, Dr. Gradowsfi bei dem Landgericht 11 in Berlin,

Byns bei dem Amtsgericht in Kirchberg, Bernstein bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Dortmund, Plehn bei dem Amtsgericht in Rawit)ch.

In die Liste der Rechtsanwälte sind eingetragen: die aus. Hagen bei dem

Lenzmann : ;

Fischer aus Königsberg i. Pr. Norlît d CTun,

Rechtsanwälte Justizrath Amtsgericht in Lüdenscheid, bei dem Landgericht I in frühere Rechtsanwalt,

sahen in Siegen, der

Assessoren Dr. Nellessen bei

dem Amtsgericht in Schmiegel.

Die Landgerichtsräthe von Münchow in Bromberg und | Pomm., der Amtsgerichtsrath | SZchlüchtern, der Amtsrichter Heyer | in Stendal, die Rechtsanwälte und Notare, Justizräthe Con- zu, Uhse in Sagan

Dr. Gardeife in Stargard i. Stöber in Steinau, Kr tenius in Berlin, Wehlau in Bres! und Weber in Halle a. S. sind gestorben. Ministerium der geistlihen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.

Der bisherige Privatdozent in der theologishen Fakultät 1 Dr. Franz Josef Kolberg ist zum außerordentlichen Professor in derjelben

des Lyceum Hosianum zu Braunsber

Fakultät und

der bisherige Privatddzent Dr. Ferdinand Heucken- kamp zu Halle a. S. zum außerordentlichen Professor in der

philosophishen Fakultät der Universität zu Greifswald ernann worden.

V)

Dem Direktor Hugo Seemann ijt die Direktion der

Realschule in Hechingen übertragen worden.

Zimmermann aus Marburg bei dem Amtsgericht und der Kammer für Handels-

? Y 2 f «JUItzrat) Schenck bei dem Landgericht in Wiesbaden, die Gerichts- dem Landgericht in Aachen, Elsner bei dem Landgericht in Flensburg, Bandlow bei |

noch einen dreiwöchigen Aufenthalt in der Villa Carlotta am

Nichtamtliches. Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 21. September.

Jn der Zeit vom 1. April 1901 bis zum Schluß des folgende Beträge) an Zöllen und gemeinschaftlihen Verbrauchssteuern

Monats August sind im Deutshen Reich Einnahmen (einschließlich der gestundeter

owie andere Einnahmen zur Anschreibung gelangt :

Bôlle 208 170 713 M (gegen das Vorjahr + 7 248 589 A6), | E, (4- 30 813 H), Zudckersteuer und

Tabadcksteuer 4 526 354

ushlag 42099783 M (—. 8951068 M), Salzsteuer 18 299 082 Á. (+ 49 782 A6), Maischbottichsteuer 309 M. 584198 M6), Verbrauhsabgabe von Branntwein und Cuidilag 53301926 (+ 797018 M), Brennsteuer 452627 M (— 450046 A6), Brausteuer 14 764 499 # (+ 363071 M), Uebergangsabgabe von Bier 1 546 682 (— 147 374 M), Summe 342488564 M (— 1 643413 A6). Stempelsteucr für: a. Werthpapiere 6339527 (— 7057011 M), b. Kauf- und sonstige Anschaffungsgeschäfte 5 597 707 A6 (— 223615 M), c. Loose zu: Privatlotterien 9 664 532 M. (+ 522 028 A), Staatslotterien 10 878 554 H. (+ 4592456 M), d. Shiffsfrahturkunden 313786 A (+ 154 074 M); Spielkartenstempel 495 978 (— 18408 M). Wechselstempelsteuer 5.456 324 (+ 142559 M). _ Poiît- und Telegraphen-Verwaltung 167 134031 (+ 8998 352 H). Neichs-Eisenbahn-Verwaltung 36 911 000 M (— 2 208 000 M). Die zur Reichskasse gegigte Jst - Einnahme, abzüglich der Ausfuhrvergütungen 2c. und der Verwaltungskosten, beträgt bei den nachbezeihneten Einnahmen: E 188 513 402 M (+ 3 150 693 A6), Tabadsteuer 4 420 800 A (+ 103 079 A6), LAukersteuer und Zuschlag 39 009 566 H. (— 8 669 498 H), Salzsteuer 18 456 413 A6 (— 602 803 A), Maischbottichsteuer 3720874 Mr» (— 1529578 A), Verbrauhsabgabe von Branntwein und Zuschlag 49 494 725 A (+ 4308 254 M), Brennsteuer 452 627 Ä (— 450 046 A6), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 13 860 740 M. (+ 182506 A6), Summe 317 023893 A. (— 3507 393 A6). Spielkarten- stempel 628 403 (— 4903 M).

Das Kriegs-Ministerium theilt über die Fahrten der Truppentransportschiffe Folgendes mit: Der Dampfer „Tucuman“ ist am 19. d. M. in Port Said eingetroffen und hat am nämlihen Tage die Fahrt fortgeseßt. Der Dampfer „König Albert“ traf am 19. d. M. in Genua ein und ging am folgenden Tage weiter.

Marienburg, 20. September. Seine Majestät der Kaiser traf heute Nachmittag gegen 2 Uhr von Danzig hier ein, begab Sih vom Bahnhof zu Wagen nah den neuen Festungswerken und besuchte darauf die Marienburg, wo Allerhöchstderselbe etwa 11/2 Stunde verweilte. Kurz vor 6 Uhr reiste Seine Majestät über Elbing nach Kadinen weiter.

Dänzig, 20." Séepleiiber. Sée Mazjestät der Kaiser hat, wie „W. T. B.“ meldet, an den Ober-Präsi- denten der Provinz Westpreußen, Staats-Minister D. Dr. von Goßler nachstehenden Allerhöchsten Erlaß gerichtet :

„Ih kann es Mir am heutigen Schlusse der diesjährigen Manöver nicht versagen, erneut zum Ausdruck zu bringen, wie wohl- thuend Uns die vielen Beweise treuer Liebe und Anhänglichkeit berührt baben, die Mir und Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin, Meiner Gemablin, in diesen Tagen aus allen Kreisen der Bevölkerung ent- gegengebracht worden sind. Wie in der Stadt Danzig, so haben aller Orten die Bewohner gewetteifert, ihre Königstreue, ihre vatriotishe Gesinnung, durch jubelnde Begrüßungen und festlichen S{@muck der Häuser und Straßen kundzugeben. Bewegten Herzens \sprehe Ich hierfür Unsern herzlihsten Dank aus und beauftrage Sie, dies zur Kenntniß der Provinz zu bringen. Einem Theil der Provinz hat durch die Manöver, troy der in diesem Jahre herrshenden land- wirthschaftlihen Schwierigkeiten, besonders hohe Einguartierungslast auferlegt werden müssen. Mit besonderem Dank erkenne Ich daher die vortreffliche und bereitwillige Aufnahme an, welche die Truppen in allen Kreisen und Ortschaften gefunden haben.

an Bord M. Y. Hohenzollern, den 19. September 1901.

Wilbelm R.“

Württemberg.

Seine Majestät der König hat, dem „W. T. B.“ zu- folae, der Wittwe des Generals von Obernißh Allerhöchst- seine Theilnahme ausgesprochen und bestimmt, daß zu Ehren des Andenkens des ruhmreichen Führers der württembergi)chen Feld-Division im Jahre 1870 eine Abordnung des württem- bergishen Armee-Korps an der Beisezung theilnehmen jolle.

Sachsen-Meiningen. Seine Hoheit der Herzog, Höchstwelcher in diesen Tagen von Berchtesgaden nah Meiningen z wird infolge einer leihten Erkrankung auf den Rath der Aerzte

Comer See nehmen.

Bremen. Der Lloyddampfer „Stuttgart“ ist mit dem halben 1. Bataillon des 1. Ostasiatishen Regiments und der 7. Gebirgs- Batterie, zusammen 10 Offiziere und 344 Mann, gestern in Bremerhaven eingetroffen.

- | nächsten zurüczukehren gedachte, | achjle

| gierung. Ï

Frankreich.

Die gestrige Audienz des Minister-Präsidenten Walde ck- |

dem Kaiser von Rußland dauerte, wie berihtet, eine Stunde. Der Géneral Bois deffre wurde Nachmittags empfangen, ebenso Léon Bourgeois, welher der Vertreter Frankreihs bei der Haager Konferenz gewesen war. Sodann unternahmen

Nousseau bei n. I E

der Kaiser und die Kaiserin eine Spazierfahrt im Walde |

von Compiègne, von der Allerhöchstdieselben um 4 Uhr zurück- kehrten, um dann der Taufe des Enkels des französischen Botschafters in St. Petersburg, Grafen von Montebello, beizuwohnen. Abends um 7 Uhr fand in dem reich geschmüdckten Festsaale des Schlosses ein Diner statt. Jn der Mitte der Tafel faßen der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, zur Rechten

der Kaiserin der Präsident Loubet, zur Linken des Kaisers |

die Gemahlin des Präsidenten. An dem Diner nahmen ferner die Präsidenten des Senats und der Deputirtenkammer, der russijhe Minister des Auswärtigen Graf Lamsdorff, das Gefolge des Kaisers, die Behörden des Departements und andere hervor- ragende Persönlichkeiten theil. Ein Trinkspruch wurde nicht aus- gebraht. Nach dem Diner stellte der Präsident Loubet dem Kaijer von Nußland zahlreiche Persönlichkeiten vor, mit denen fich der Monarch lebhaft unterhielt. Jn einem Gespräch mit Léon Bourageois befragte der Kaiser diejen über die von der Haager

| den Hof | richtet, in welhem sie dagegen Einjpru b fremdenfeindlihe konservative Partei die Herrschaft an 1

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Konferenz zu erwartenden Resultate. Es erwiderte, daß es dem Kailer zu großer Ehre gereiche, den ersten Antrieb zu einem Gedanken gegeben zu haben, der erst zu keimen beginne, aber sicher: lih, wenn man geduldig ausharre, Früchte tragen werde. Später fand im Theatersaal des Schlosses eine Festvorstellung statt. Der Kaiser und die Kaiserin saßen mit dem Präsidenten Loubet und dessen Gemahlin in der Mittelloge. “Nach der Vorstellung zogen sih die Magzestäten in ihre Gemächer zurück, Der russishe Minister des A Graf Lams- dorf f und der französishe Minister des Auswärtigen Del- cassé hatten gejtern Vormittag eine längere Besprechung. Der Kaiser von Rußland hat dem Minister- Präsidenten Waldeck-R ousseau, dem Kammer-Präsidenten Deschanel und dem Senats-Präsidenten Fallières den Alexander Newski-Orden, den übrigen Ministern den Weißen Adler-Orden verliehen. Der Präsident Loubet hat dem Kaiser von Rußland kostbare Gobelins und der Kaiserin eine Gruppe aus Sèvres-Porzellan zum Geschenk gemacht. Von nationalistisher Seite wird das Ministerium angegriffen, weil es dem Präsidenten des Pariser Ge- meinderathsden Zutritt zu dem Kaiser von Rußland verwehrt habe, während es den Kaiser durch den sozialistishen Maire von Neims habe begrüßen lassen, der in seiner Ansprache sorg- fältig vermieden habe, das Wort „Majestät““ zu gebrauchen. Der anarchistish?2 Schriftsteller Laurent Tailhade er- schien gestern vor dem Untersuchungsrichter und erklärte, daß er die Verantwortung für den gegen den Kaiser von Rußland gerichteten Artikel des „Libertaire“ übernehme.

Spanien.

Nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus Madrid ist estern ein Dekret veröffentliht worden, wonach alle jeßt be- stehenden religiösen und politishen Vereine sih binnen eines Zeitraums von sechs Monaten in die Register der Prä- fektüren eintragen zu lassen haben. Ausländer, die solchen Vereinen angehören, werden sich auch von ihrem Konsulat einschreiben lassen müssen.

Niederlande.

Das Budget für 1902 weist, wie „W. T. B.“ erfährt, bei einem Gesammtaufwande von 167 Millionen Gulden ein Defizit von 13 Millionen Gulden auf. Die Ausgaben vermehren sih infolge der Ausführung des Geseßes über den obligatorishen Unterricht und des neuen Militärgesezes. Das ordentlihe Budget weist ein Defizit von 1 Million Gulden auf. Es sind Maßregeln ergriffen worden um das Gleichgewicht herzustellen und Vorsorge für soziale Reformen zu treffen.

Türkei.

Der deutshe Geschäftsträger Freiherr von Wangen- heim und der bisherige deutshe Militär - Attahé Major Morgen wurden, wie „W. T. B.“ berichtet, gestern von dem Sultan in Audienz empfangen. Major Morgen verabschiedete sih von dem Sultan.

Aus Konstantinopel wird dem Wiener „Telegr. Korresp.-Bureau“/ berichtet, der Minister des Auswärtigen habe dem französishen Geschäftsträger Bap einen Vorschlag zur Löfung der Frage, betreffend die ForderungLorando s, übermittelt. VBapst habe den Vorschlag seiner Regierung unterbreitet.

Serbien.

Der König und die Königin sind gestern in Takovo eingetroffen, wo heute, wie „W. T. B.“ meldet, die feierlie Uebergabe des von der Bevölkerung des Kreises Nudnik dem König geschenkten Sommerschlosses stattfinden joll.

Dänemark,

Der König und die Königin von Großbritannien und Jrland, die Kaiserin-Wittwe von Rußland, der Kronprinz und die Kronprinze}}1n jowie der Prinz und die Prinzessin Christian von Dänemark und de

Prinz Johann zu Shleswig-Holstein-S onderburg- Glücksburg begaben sih, wie dem „W. T. B.“ aus Kopen- hagen berihtet wird, gestern nach Helsingborg, um dem König von Schweden und und Norwegen einen Besuch

abzustatten. Die britishe Yacht „Osborne“ brachte Allerhöchst-

diejelben von Helsingör nah Helsingborg.

Wu

Amerika.

Aus Nio de Janeiro meldet das „Reuter'she Burcau“, daß die republikanische Konvention gestern Abend dajelbst zusammengetreten sei, um die Kandidaten der Partei für die Mit 37 von Republik Rodrigues Alves, gegenwärtig Präsident des Staates Sao Paulo, früher Finanz-Minister, und zum Vize-Prähdenten Silvians Brandao, gegenwärtig Präsident des Staates Diese Wahlen bezeichneten

designieren.

Präsidentenwahlen zu des S Präsidenten der

38 Stimmen sei zum

Minas Geraes, bezeihnet worden. l N die genaue Fortsezung der Politik der gegenwärtigen R stattfinden : die Uebernahme der Aemter erfolgt am 15. No vember 1902.

Asien.

Das „Reuter'she Bureau“ berichtet aus Hongkong vom gestrigen Tage: Der Vize-König von Kwangtung und Kwangs! Tao! ' Vize-König von Kiangsu und Kiang!! Liuküunyi, welhe bestrebt seien, Reformen in Angriff zu

Taomu und der

nehmen, hätten ein Schreiben an in Singanfu ge

t

gerissen habe. lassung eingereicht.

Afrika.

Lord Kitchener meldet aus Pretoria vom 19. d.

Zwei Geschüße der Königlichen reitenden Artillerie, N

unter Eskorte einer Kompagnie berittener Jnfanterie von 9

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fontein, 15 Meilen südlich der hydraulishen Werke, 00n und fielen Ein Leutnant wurde gets Britische Kolonnen seien zur Verfolgung des Feindes abgejan?

Gefecht in der Nähe von Tarkastad seien größer, als zuerst geme. von den Offizieren abgeschen, seien 30 Lancers todt Un?

hydraulishen Werken abgegangen waren, wurden bei

einer überlegenen | in die Hände des Feindes.

feindlihen Macht umzingelt

| worden. Die britishen Verluste bei dem

34 verwundet worden. : Ö riß

Das „RNeuter'she Bureau“ berihtet aus Pietermar? burg vom gestrigen Tage: Am 16. : Burentrupp am oberen Tugela aus zwei Häusern

llerer und auswärtiger Künstler in den Hintergrund gedrängt worden 7

WVhistl werden sie

begrüßt , als

auêwarti Die endgültigen Wahlen werden am 1. März 1902 0: Tra ie Künstlerschaar, die sih hier zur Manifestation echter und “rucver Kunst vereint hat, miTIieden fein. n et Bestand an Berliner Bildern wossene Masse, ACTi

6 ar d efanntesten Namen zu nennen erhôben, daß die ! j i d [vem zusammengefunden nach dem Geseß der Krystallisation. Je Um diesem Einspruch größeren Nachdruckck zu

s vi R 5 5 s Fntz cas X il verleihen, hätten die beiden Vize-Könige zugleih ihre Eni d

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ablreidhe Zgplungen ähnlichen Gègenstandes vergleiht, wird auch hier

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Pferde und das Vieh fort und beschädigte ein dort befind- liches Hotel. Zur Verfolgung der Buren wurde eine britische Truppenabtheilung entsandt; zwei Mann derselben wurden verwundet, einer wird vermißt. Am Nachmittag hörte man Geshüßfeuer aus der Richtung von Oliviershoek; man glaubt, daß die Garnison von Actonhomes in einen Kampf verwickelt jet. i

Aus Graaff Reinet vom 19. d. M. wird demselben Bureau gemeldet, daß 17 mit dem Kommando Lotter’s efangen aenommene Aufständishe an dem genannten Tage unter der Anklage des L und Mordes vor Gericht standen; 14 bekannten sich s{huldig und baten um Gnade, der Nest wurde für shuldig befunden. Das Urtheil ist noch nicht verkündet.

Nr. 40 des „Centralblatts für das Deutsche r herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 20. September, hat folgenden Inhalt: 1) Konfsulat-Wesen: Ermächtigung zur Vornahme von Zivilstandsakten; Ableben eines Vize-Konfuls. 2) Finanz- Wesen : Nachweisung der Einnahmen des Reichs vom 1. April 1901 bis Ende August 1901. 3) Justiz-Wesen: Bestimmungen über die Führung der Eintragsrolle für Werke der Literatur, der Tonkunst und der bildenden Künste; Bestimmungen über die Zusammensetzung und den Geschäftsbetrieb der Sachverständigen-Kammecrn für Werke der Literatur und der Tonkunst. 4) Handels- und Gewerbe-Wesen : Bekanntmachung, betreffend die für die Pflanzeneinfuhr geöffneten auéländishen Zollstellen. 5) Marine und Schiffahrt: Erscheinen der deutschen Ausgabe des neuen Internationalen Signalbuchs. 6) Polizei-Wesen : Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet.

Nr. 75 des „Centralblatts der Bauverwaltung“, heraus- gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 21. September, at folgenden Inhalt: Amtliches: Dienst-Nachrichhten. Niht- amtliches : Neubau eines Geschäftsgebäudes der Zivil-Abtheilungen des Und- und Amtsgerichts in Halle a. S. Ein neues Werk iber Städtereinigung. Aus Navenna. Zur Frage der Scienen- úüberhöhung. Vermifhtes: Wettbewerb um Entwürfe für ein Geschäftshaus der Spar- und Leihkasse in Glückstadt. Wettbewerb für Maschinen und Vorrichtungen mit Alkobolbetrieb in Paris. Mallé’s Ernennung zum korrespondierenden Mitglied des Architekten- Nereins in Petersburg. Umfassende Studien über die Aedes Vestae und den Fons Juturnae in Nom. Selbstthätige Bremsen im Ver- einigten Königreih. Spülabort mit unterbrohenem Wasser- zuführungsrohr. Bücherschau.

Statiftik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

Zu der Lohnbewegung der Flaschenmacher Deutschlands (vergl. Nr. 224 d. Bl.) berichtet der „Hamb. Corresp.“, daß auch die Hamburger Berufsgenossen den Ausstand für beendet erklärt haben.

Die Gürtler der Militär-Effektenbranhe Berlins baben, der „Deutschen Warte“ zufolge, ihre allgemeine Lohnbewegüng (vergl. Nr. 257/1899 und 147/1901 d. Bl.) für beendet erklärt; ihre For- derungen Einführung des neunstündigen Arbeitstages bei der alten ‘obnzablurig und Leistung nur dringender Ueberstunden mit 25 9/9 Lohnaufshlag sind bei allen Firmen, wo die Arbeiter vorstellig ge- worden waren, zur Durchführung gelangt; nur in zwei Geschäften, bei denen feine Forderungen * gestellt wurden, wird noch zehn Stunden tâglid gearbeitet. Die Berliner Pußer (Maurer) sind in eine Ausftands- gung eingetreten, weil sie den seitens des „Verbandes der Bau-

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g Berlins und der Vororte“ im Gegensatz zu den bisherigen Arbeitsbedingungen entworfenen neuen Arbeitsvertrag niht anerkennen wollen. Sie erklärten in einer vorgestern abgehaltenen Versammlung, nur del 8 #4 Abschlagszahlung für den Tag und 82 stündiger Thätig- lel Pußerarbeiten ausführen zu wollen. Die einzelnen Putzer ver- bilidteten sich fernec, die Unterschriften der Meisterverträge unter allen Umständen abzulehnen, dort, wo ohne ibre Kenntniß derartige Ver- iage ges{lossen sein sollten, der Lohnkommission Mittheilung zu

maden und die Arbeit einzustellen, bis die ihrerseits gestellten Bedin- gungen anerkannt sein würden.

Kunst und Wissenschaft. unstausstellung der Berliner Sezession 1901. L) L. K. Bevor die Sezessions-Ausstellung ihre Pforten \{ließt, gilt

: einmal zu prüfen, ob der mehrfach lautgewordene Vorwurf «Qr it, daß die einheimishe Produktion durh die Meisterleistungen

K

Lo immer Werke von Böcklin, Leibl, Monet, Israels, Segantini in unseren Ausstellungen erscheinen, begreifliherweise mit besonderer Aufmerksamkeit ut, als Honoratioren betrachtet werden. Die Erweckung nstlerishem Betrachten, die von ihnen ausgeht, kommt der Umgebung zu gut, sofern diese kritishem Blick standbält. nd es wird stets ein unbestreitbarer Vorzug der Sezessions- Ausstellung : anderen sein, daß in dem anspruchsvollen Rahmen, den sie selbt

olt hat, selten nur einzelne Leistungen stören. Wenn nun unter

und dreibundert Bildern ein Drittel von Berliner Malern ber- wahrend der Rest eine Auswabl des Besten darstellt, was von

tler und

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tiger Kunst zur Zeit zu erlangen war, so spricht der einheitliche d des Gesammtbildes für die Bedeutung der Berliner Sezession ais wenn man die eigenen Leistungen numerisch bevorzugt J darf also mit ihrem Rechenschaftsbericht wirkt keineswegs als ge- e __ sondern er offenbart eine Vielseitigkeit der „ne und Bestrebungen, die der Ergiebigkeit des einheimischen dbodens das günstigste Zeugniß ausftell. Was ift um nur Liebermann, Skarbina, wig von Hofmann, Leistikow, Dora Hit, Branden-

Corinth und Frenzel gemeinsam? Sie haben \ich

r das Ergebniß solcher Auésheidung vorhält, um so klarer wird der Berliner Kunst der Zukunft vor Augen steben. Liebermann hat aus seiner Stellung als Erster Vor- r des Ausstellungs-Comités die Verpflichtung abgeleitet, \ih r nicht in den Vordergrund zu drängen. Zwei kleinere repräsentieren seine immer vornehmer \ich abklärente und giebhaftes Temperament nie verleugnende Wirklichkeitskunst. 4 ¿Meller am Strande“ beweisen, daß Liebermann's Talent ad an Ueberrashungen niht ershöpfen wird. So fris unmittelbar steht dieses motivisch anspruhslose Malwerk

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aus Zufall ihm bisher fremde Welt. Freilich bleibt

ls Pferdemaler Liebermann, aber gerade deshalb R Pferdestudien der Nachwelt vielleiht werthvoller werden “le mancher Spe ialisten. Auch der „Biergarten in Leyden“ (165)

t das Bild seiner \Eigenart, aber, wer dieses Bild mit

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Züge entdeckden, die von dem stetigen Fortschritt ciner ur- Degabung Zeugniß ablegen.

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gequält würde.

ebensoviel Unfreiheit. burg ins Feld zu führen; er vermag weder zu ergreifen noch zu ver-

die Gliederung, fehlt rein Vorwurf der. Hans Baluschek kennt scheinbar von der Welt nur den Nordosten Berlins und sein Proletariat, dessen Leid und Freude er niht müde wird, mit peinliher Sorgfalt und recht altmodischer schildern (3). Friedrich Latendorf bemüht si glei ihm, seiner Kunstsprache durch rathen, hebt er Sphäre platter Alltäglichkeit heraus. Die Hoffnungen, die sich an O. H. Engel's erstes Auftreten in der Sezession knüpften, seinen etwas verfrüht gewesen zu sein. Die vier in diesem Jahre von ihm ausgestellten Bilder wenigstens bedeuten eher ein Nalblassen seiner Kraft als einen Fortschritt zu größerer Selbständigkeit. Frenzel und W. Feldmann bleiben ihrer feinsinnigen, aber wenig persönlichen Mal- weise treu, während der Landschaftsmaler Freudemann seine Viel- feitigkeit an immer neuen Vorwürfen erprobt. So hat er diesmal ein \timmungsvolles Bild einer kleinen deutschen Stadt eingesandt, das viel Verständniß für vaterländishe Eigenart und Poesie offenbart. Von neu Konrad von Kardorff durch zwei energish erfaßte. Bildnisse seiner Eltern sowie der koloristisch ungewöhnlich begabte Ulrich Hübner vortheilhaft bemerkbar. Oskar Kruse, ein Bruder des Bildhauers, von dem eine kühn und leuhtend gefärbte Landschaft zu schen war (130), zwar nit zu dieser Gruppe, aber, da er verbältnißmäßig \vät fi dem künstlerischen Beruf zugewandt und noch später mit feinen an die Oeffentlichkeit getreten ist, \ei er an dieser Stelle genannt.

Zweifel steht das starke Corinth's, Kunstfreund Andromeda“ (33) zeigt sich der Maler stark von Böcklin's Drachen- tôödter beeinflußt, nur ist von dem Geist Böcklin'scher Kunst in dieser unerquicklihen Vergröberung wenig zu Bildniß (34) beweist, daß das Talent Corinth's noch klärung bedarf.

des General-Gouverneurs von Podcken

worden.

Anzeigers“ v I d Anlage eciñer elektrishen Straßenbeleuhtung in Favoum ist auf den 1. Oktober d. J.

Frankfurt a. M. vom 1. wichtigere Hünfeld ab 6,00, gelegten Sz

Groß-Auheim 7,22, Werktagen. H: Fulda Miesbaden—Frankfurt werden aud im Winter befördert; Wiesbaden ab 5.12, Koblenz an 7,52, wird aud im Winter v. Wies baden b. Rüdesheim gefahren; 324, von Biebrich bis Kastel gefahren; 331 Kastel ab 6,21, Aßmannös- hausen an 7,44, und 332 Aßmannshausen ab 8,22, Kastel an 9,41 werden auch im Winter beibehalten, wischen Aßmannshausen und Rüdesheim jedoch nur an Sonntagen befördert. 8 burg Homburg an 4,12

Bal. die Nrn. 110, 122, 140 d. Bl.

758, 761 u. 764 werden auch im Winter gefahren. 12

Ludwig von Hofmann scheint in seinem Streben, bacchischen Sinnentaumel in Farben zu übersegzen, die Leuchtkraft seiner Bilder ins Uebernatürliche zu steigern, an eine Grenze gelangt zu sein, die er nur mit Zuhilfenahme fremder Auédrucksmittel überfliegen zu können vermeint. “Seine „Mänade“" (94) weckt stark die Befürchtung, daß ihn bei diefem Versuch das Schiksal des Jkarus ereilen fönnte. Er zerlegt die Farbenmassen in Strie, um ihnen dadurch mehr Glanz und flimmernde - Bewegung zu leihen. Die Bilder von d’Espagnat und Vincenz Gogh auf der diesjährigen Ausstellung beweisen, daß er hier fremden Vorbildern folgt. Es ist aber stets bedenklih, der Anregung fremder Experimente nachzugeben, wenn man einmal einen eigenen Pfad beschritten hat. Der gewagte Seitensprung in die Region der gewaltsamen Effekte zeugt von einem Mangel an _ Selbstvertrauen, der, wie zu hoffen, nur vorüber- gehend die Entwicklung dieses starken Talents hemmen wird.

_Walter Leistikow, der sich ebenfalls im Streben nach „absoluter“ Kunst verzehrt, hat in seiner „Villa im Grunewald“ (157) vielleiht shrofer als je die Konsequenzen folhen Strebens gezogen. Er sollte bedenfen, daß jedes Prinzip, auf dem man berumreitet, seinen Reiter abwerfen kann. Der „Frühlingstag*“ (159) zeigt am besten, daß L. der dick unterstrichenen Tendenz auf „Stil“ garni@t bedarf, um zu fesseln. Auh die \{lichte Landschaft (158) be- kundet laut die Stärke seiner Begabung, gerade weil sie bier nicht auf Stelzen geht. Wie leiht und unbeirrt schreitet Stkarbina seine alte Straße einher! Jeder Vebertreibung fern, weiß er fo feine Bemerkungen in die Schilderung vom Großstadtleben ein- zuflehten, daß man seiner Beobachtung niemals Schärfe absprechen wird. Er giebt den malerish-heiteren Abglanz, ohne si in die Pro- bleme zu verbohren, die darunter vielleicht verborgen sein könnten. Und doch bleibt er als" Maler stets seriss. Man delektiert sich mit ihm an dem blinkenden Lichtergewirr, das zur Höhe des Ciffelthurms empordringt (233), s\{chwelgt in den lihten Tönen, die ein Sonnenblick| auf den Ufern der Seine (234) hervorruft, oder genießt mit ihm den Blick auf die im Nauhreif starrende Villenstraße (237). Nie aber entgeht dem Be- trachter, daß hier ein feines Künstlerauge ihm erst den Genuß er- {lossen bat, ohne daß er unablässig dur die Frage nah dem „Warum“ ge 1 Ganz anders stellt sich Martin Brandenburg leine Aufgabe. Seine Kunst will demonstrieren, nicht erfreuen. Die „Menschen unter der Wolke" (27) rihten einen Appell an die Ge-

nießenden, der mit Kunst nur wenig zu thun bat, obwohl in der Art, wie

er vorgetragen wird, viel künstlerisher Fleiß steckt. Leider auch

Weder Leidenschaft noch Humor hat Branden-

söhnen mit dem Schiksal der Unglücklichen, die er recht äußerliß wie nach Photographien eines Verbrecheralbums unter dem Schatten der Wolke zusammengepfercht hat. Wie der Komposition literarish genommen dem

freie Wille, der über dem Dargestellten herrscht.

Technik zu

besondere

he Berliner Dialektfärbung zu geschickte

Farbeneffekte, die unverkennbares seine Darstellungen

geben, aber nn __Talent ver- einigermaßen aus der

aufstrebenden Talenten machen sich der Porträtmaler

Seinem Lebensalter nah gehört

interessanten Leistungen

In Louis Corinth, der von München hierher übergesiedelt ist,

hat die Berliner Sezessionistengrupve einen Zuwachs erbalten, über

essen Werth man verschiedener Meinung sein kann. Ueber s fast möchte man sagen : cykloviscbe aber feine gewaltsam-derbe Art wird sicherlich

inangenehm berühren. In dem Bilde

jedem Konnen manchen „Perseus und spüren. Auch das weibliche stark der Ab-

Von Berliner Künstlerinnen, die der Sezession sh anges{lossen

haben, ragt Dora Hit durch ihre zarten Kinderporträts vielleiht am meisten hervor; Sab die Vorzüge

Siewert und Energie der Auffassung und des Vortrags sonderen Charakter weibliher Kunst zu Schanden machen.

ine Lepsius* Malerei verleugnet ebensowenig und S{wächen ibres Geschlebts, während Clara

die hochbegabte Radiererin Käthe Kollwitß dur die Ansicht von dem be-

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten und Absperrungs-

Maßregeln. Niederländisch-Indien. Nach einer im „JIavasche Courant“ veröffentlidbten Verordnung | Niederländish-Indi gegen Hongkong verfügte Quaran c D Ç Ç T (Val. „R.-Anz.“ vom 18. April d. J

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Verdingungen im Auslande.

Egypten. min für die in Nr. 180 und Nr. 212 des

V 4 A4 N , M o Leid m 1. v. M. und 6. d. M.

Der T 4 o gemeldete Vergebung der

k v H

verschoben worden.

Verkehrs-Anstalten.

für den Eisenbahn-Direktionsbezirk Oktober 1901 entbält folgende Aenderungen: Neue Züge: Abth. 1: Pz. 238 Fulda an 6,26. 1. u. 2: Die ab 1. Mai ein- 161a u. 170a Frankfurt—Aschaffenburg (—Wien und ünen) werden auch im Winter beibehalten; Pz. 369b wird von bis Kahl durchgeführt u. später gelegt Hanau Oft ab 7,24. 4: P14. 1026 a Langenbieber—Fulda an 1015a Gersfeld—Lütter Montags, Lütter

Werktags. 6: Sz. 61 Frankfurt—Wiesbaden u. 62 Pz. 305

Der Fahrplan

Kahl an

wird nunmehr auch im Winter

728 Hom- 5,36; 719 Frankfurt ab 83,30, Winter beibehalten. eingelegten Züge T5T7, P: 60da

Frankfurt an wird auch ia L neu

ab 4,58,

Die ab l.

B

Höchst ab 7,53, Frankfurt an 8,11. 13.: Der ab 1. Mai d. F. neu eingelegte Sz. 77 Frankfurt ab 4,20, Marburg an 6,22 wird auch im Winter beibehalten. 14.: Die ab 1. Mai d. I. auf der Strecke Beßdorf—Cösöln eingelegten Sz. 81 und 82 werden auch im Winter beibehalten; Gmz. 2427 Gießen ab 6,142, Eitorf an 11,12 wird täglih bis Troisdorf durchgeführt (Ankunft 12,23); ab Trois- dorf verkehrt der Zug Sonn- und Feiertags; 2424 Eitorf ab 5,35, Gießen an 10,06 wird bereits ab Troisdorf gefahren (Abfahrt 4,45). 17.: Die ab 1. Mai d. J. eingelegten Gmz. 8983, 1110, 1113 u. 1114 a. werden au} im Winter gefahren. 18: Der ab 1. Mai eingelegte Arbtrz. 403a Limburg ab 6,12, Runkel an 6,22 wird auch im Winter beibehalten. 27: Die Züge 990 Altenkirhen—Hachenburg u. 989 Hachenburg—Altenkirchen werden bis bezw. ab Erbach gefahren. Ausfallende Züge: 4: Pz. 103la Fulda—Langenbieber wird durch 1031 erseßt. 5: 1022a Fulda—Gersfeld wird durch 1022 erseßt. 24: Montagz. 1264 Morsbach ab 10,38, Wissen an 11,18. Sonstige wih- tige Zugänderungen, insbesondere Frühberlegungen. 1: Pz. 894 wird 27 Minuten später in Frankfurt angebracht; D. 41 Frankfurt ab 7,55 (bisher 8,00) Bebra an wie bisber 10,45. 2: Sz. 388 Hanau Oft ab 4,07, Frankfurt Oft an 4,32; Sz. 455 Frankfurt Ost ab 7,25, Hanau Ost an 7,50; 385 Frankfurt Oft ab 2,15, Hanau Ost ab 2,37. 1 u. 2: Sz. 170a Aschaffenburg ab 10,12 (bisher 10,12), Franffurt H. an 11,12; 164 Aschaffen- burg ab 11,07, Frankfurt H. an 11,59; 166 Asc(affenburc ib 320, Fans O. an 421: 166 Franffurt“ H. A 2,15, Aschaffenburg an 3,10. 6: Pz. 322 Rüdesheim ab 6,30, Frankfurt an 8,36. 11: Pz. 279 Frankfurt ab 6,22, Soden an 14: 637 fährt ab Gießen 8 Minuten früher: 633a Herdorf 6,45, Betdorf an 6,58. 15: 836 Friedberg ab 8,22 (bisher 8,22), Hanau Oft an 9,18 (bisher 9,43). 18: 406 fährt ab Gießen bis Weßlar 22 Minuten u. v. Weßlar 8 Minuten früher. 24: Gmz. 1266 Morsbach ab 11,05 (bisher 12,06), Wissen an 11,51 (bisher 12,52).

Bremen, 19. September. Die Nachricht, daß der Nord- deutsche Lloyd eine vierzehntägige Dampferverbindung zwischen Bremen und Cuba ins Leben rufen werde, deren erste Erpeditionen noch im laufenden Jahre stattfinden sollen, ist von der Bremer Kaufmannschaft mit lebhafter Freude begrüßt worden und wird in denjenigen Industriebezirken, deren natürlicher Verbindungsweg über Bremen führt, die gleihe freudige Zustimmung finden. Der Norddeutsche Lloyd kat bereits einmal, nämli in den Jahren 1871 bis 1874, eine Linie nah Westindien betrieben, und zwar damals nach Columbien und Venezuela, sah sih jedoch im Jahre 1874 ge- nöthigt, diese Linie wieder eingehen zu lassen, weil der Verkehr, und insbesondere der Passagierverkehr, den Erwartungen, unter denen man dieselbe eröffnet hatte, niht entsprach. Seit jener Zeit entbehrt Bremen, troß der lebhaften Handelsbeziehungen, welche zwischen Bremen und Westindien bestehen, einer direften westindishen Damvfer- verbindung, sodaß der bremishe Handelsverkehr bis jeßt darauf an- gewiesen war, sih des Umweges über andere Häfen oder gecharteter Schiffe zu bedienen. „Der Leuchtthurm“, dem diese Mittheilungen ent- nommen sind, fügt binzu: „Mit Sicherheit ist zu erwarten, daß die inzwischen erfolgte Wiederherstellung geordneter Zustände auf Cuba, das Eingreifen amerikanischen Kapitals in die wirthschaftlihe Ent- widckelung der Insel, insbesondere zunehmender Plantagenbau, die Ein- und Einfuhr dieser Insel wesentlich steigern werden. Dem- entsprechend dürfte auch der Güteraustausch Cubas mit Bremen, das jeinerseits in dem Handel mit Havana-Tabacken und Cedernholz seine hervorragende Stellung auf dem Kontinent, trotz der feblenden direkten Dampferverbindung mit Cuba, noch immer behauptet hat, einer leb- haften Weiterentwickelung entgegengeben, wie andererseits auch der zweifellos schnell zunehmende Wohlstand der Insel der deutschen Industrie steigende Absatzgelegenheit in Aussicht stellt. In den Dienst werden Dampfer eingestellt werden, welhe vorwiegend dem Fracht- verkehr dienen und nur in einem beschränkten Umfange Einrichtungen für Kajüts- und Zwischendecksreisende enthalten werden.“

Bremen, 20. September. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „Hohenzollern“, v. New Vork, 19. Sept. v. Neavel n. Genua und „Königin Luise" v New York n. Bremen abgegangen.

21. September. (W. T. B.) Dampfer Asien best., 20. Sept. in Antwerpen angek. „Borkum“, n. Galveston best., 20. Sept. St. Catherines pass. „Oldenburg“ v. Australien 20. Sept. a. d. Weser und „Bamberg", n. Ost-Asien best., in Singapore angek. „Pfalz“, n. d. La Plata best., 20. Sept. Ouessant

pas. „Stuttgart“ v. Oft - Asien 20. Sept. angek. Y

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Ouessant

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„Neckar“, v. Ost-Asien kommend, 20. Sept. n. Australien best., Gibraltar vas}. ». Neapel n. Gibraltar und „Stolberg

gesctt.

Hamburg, 20. September. (W. T. B.) Hamburg-Amerika-

i Dampfer „Graf Waldersee“ be angek.

„Auguste Victoria“ 20. ept. over paff.

New Vork ge gravia* 19. Sept.

„Voerde“ 19. Sept. v. Boston, „Teutonia“

Aldgate“ totterdam abgeg.

Z 1 Pernambuco,

® in S&anakal in Schanghaî

„Ambria* 20. Sept. in Hamburg, „Anab und „Fürst Bismarck“, sowie „Pretoria“ i ew Bork angekommen. London, 20. September. (W. T. B.) Union - Castle-Linie. Dampfer „Aros Castle“ Mittwoch und „Guelpb* beute die Canarischen Inseln auf Ausreise passiert. „Kinfauns Castle“ heute auf Heimreise

C ck tf x in Southampton angetommen.

Theater und Musik.

K önigliches O J Am gestrigen zweiten Abend Wagner's Bühnenfestspiel Fräulcin Thila Plaichinge1 der Brünnhilde. Die Künstlerin, Sopranstimme bereits bei ibrem erst lde gebührend gewürdigt worden ist, ig durchdahte und fein herausge ( cistu ot

Bühnengewandtheit und stattlihe Erscheinung den vortefflicher Gesammteindruck noch verstärkten. Ihre tellung der Brünnhilde blieb niht hinter derjenigen der anderen Vertretecinnen dieser Rolle aus jüngster Zeit, der Damen Reinl und Gulbranson, zurück und trug ihr wohblverdienten lebhaften Beifall ein. br bedeutendes künst- lerishes Können kamn besondgrs bei der Todesverkündung im zweiten und bei der Scene mit Wotan im dritten L 1 ergreifender Wirkung. Die übrige Beseßung stand gleihfalls auf einer lihen Bühne würdigen Höhe: Herr Kraus war als vortreflich. Den Wotan sang Herr Bachrzann bei sehr gu licher Disposition, und Herr Mödlinger konnte als Hunding gleichfalls befriedigen. Ebenso befanden \sih die Partien der Sieglinde und Frida bei den Damen Hiedler und Goeye in den besten Händen. Das Zusammenspiel und die Inscenierung waren glei einwandfrei, sodaß die ganze Aufführung als eine außerordentlih gelungene bezeichnet werden darf. Der anhaltende Applaus am S{luß; derselben rief die Mitwirkenden wiederholt vor den Vorhang.

1m L

der König- Siegmund ter \stimm-

, Theater des Westens.

Dem vorgestrigen Operetten-Erfolg im Friedrih-Wilbelmstädtischer Theater gesellt sih der Erfolg eines Werkes gleiher Gattung und gleiher Herkunft auf der Charlottenburger Bühne binzu. „Die Debutantin*, Operette in drei Akten (frei nach „Lo mari do la débutante“ von Meilbhac und Halévy) von H. von Waldberg und A. M. Willner, Musik von Alfred

Zamara, welhe gestern zum ersten Mal in Scene ging, ift ein, sowohl in Bezug auf den Tert, wie auf die Musik gleich