1844 / 294 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

(942). Nahser, Hufenwirth, Dorf Schar- O zwei Proben gereinigten und unge-

Kloben gehen Fla

fene> bei Mehlsa> in ¡ ger t P Flahs (971). Brinkmann, Kolonijt in orf Kirchdorn 24 'freis Bielefeld, E Kloben feinen, gut gereinigten de aas

9- 2 N ; G

j aftliche Jnstitut zu Hohenheim zwei Das, Bote ei ischer Art bearbeitet (1509). H. D. Lindh eim in Ullersdorf bei Glaß, rohen und geheelten Flachs (2075). Georg Niemeyer in Bielefeld, Proben von feinem ge- heelten Flahs (2169). Georg Boß in Ansbach, Pg von veredeltem Fla<hs und Werg (2215). Th. Venghauß in Biele= feld, Proben von westphälishem Flachs, nah belgischer Art p und gerottet (2566). Die Flachsspinnerei in Erdmaunsdor und Landshut, neun Kloben diversen Fla ses und fleinere Proben Flahs (866). Die mechanische Flachsspinnerei zu Schönberg in Mähren, Proben von gehecheltem Flahs und Werg (2936). A. und 8, Willmann in Sagan, Proben von Flahs und Werg (2900), C, G. Kramsta und Söhne zu Freiburg, zwei Tafeln mit Proben von shlesis<em und preußischem Flahse (336). Gebr. Alberti und Schreiber in Waldenburg, Proben von Flahs und Werg (928). Arnold, Jden u. Comp., Spinnerei= Besißer in Fürstenwalde (546). Kopis < in Patschkei, Kreis Oels, Regierungs-Bezirk Bres- lau (917). Schönfeld, Stallforth und Comp. in Herforth, Regierungs-Bezirk Minden (1312), E. Colbrun in Brake, Fürsten= ihum Lippe (1759),

Unter diesen Einsendungen müssen als die vorzüglichsten Flachse hervorgehoben werden, der von Hohenheim und die bielefelder; ihnen zunächst sind die simmenauer Flachse als sehr ahtungswerthe Erzeug= nisse zu loben, von welchen der diesjähriger Aerndte sich besonders auszeichnet , dann die preußischen und die übrigen schlesischen. Ob- gleih dur diese Proben, die leider, mit Ausnahme der Einsendun- gen von Lüttwiß, Niemeyer und Alberti, zu ering zu einem durh- aus zuverlässigen Urtheile vorliegen, sehr cefiuiidhe Fortschritte in der Flachszubereitung nachgewiesen sind, so können wir uns gewiß bei weitem no< nicht rühmen, in einiger Bedeutung solchen Flachs zu erzeugen, wie Belgien ihn in großer Allgemeinheit in den Handel bringt und zur Fabrication verwendet, Die Flachse von Hohenheim und die Bielefelder, namentli< der von dem Kaufmann Georg Nie- meyer eingesandte, im Kreise Bielefeld gewonnene und zubereitete, stehen jedo< dem guten belgischen, wenn au nicht ganz gleih, so doh sehr nahe. Wenn bei sehr vielen der eingesandten Flahsproben der beliebte sogenannte ölige Griff der Faser vermißt wird, o liegt dies ohne Zweifel theils an der zu großen Reife des Leins, als auch an zu langer oder au< wehl ganz sehlerhafter Wasserrotte.

Jn Deutschland wird no< sehr wenig darauf gesehen und ist ebenfalls an den meisten der ausgestellten Proben zu erkennen, daß bei dem Binden des gebrahten und gehechelten Flachses die Wurzel -= Enden zusammen nah einer Richtung und die Spißen mit Spihen zusammen zu liegen kommen, und doch is} dies namentlih für den Zwe> der Maschinen-Flachsspinnerei, die Qualität des Gespinnstes wesentlih bedingend, von großer Wichtigkeit, End- lih fehlt es no< häufig an der Aussonderung der Holztheile und sonstigen Unreinigkeiten, welche die gehörige Verspinnung verhindern, 4 Garne eine Mißfarbe geben und das Geschäft des Bleichens er-

hweren,

Von den preußishen den simmenguern in der Qualität nahe- stehenden Flahsen muß no<h bemerkt werden, daß sie sich durch Preis- würdigkeit besonders auszeichnen und in beträchtlihen Quantitäten nah England ausgesührt werden, wenngleich Deutschland seinen Be-

darf an gutem, zur Maschinensyinnerei und zum feinen Handgespyinnst geeigneten Flahs kaum ded>t.

Mögen die preiswürdigen Bestrebungen, welche man in neuester Zeit in manchen Landschaften unseres Vaterlandes, namentli< in Württemberg, Schlesien, Westphalen und Litthauen auf die Erzeugung eines besseren Flahses zu rihten begonnen hat, uns auf der nächsten deutshen Gewerbe-Ausstellung ret reihen Darlegungen ihres Erfol- ges begegnen lassen.

Ueber die erfreulihen Darlegungen der deutshen Seidenwürmer- zucht wird eine besondere Erwähnung vorbehalten.

Handels- und Börsen-Nachrichten.

Berlin, 20. Okt, Unsere Eisenbahn-Effekten hatten sich be- reits in voriger Woche von ihrem Rückgang erholt und es schien als wenn die begonnene Singen weitere Fortschritte machen sollte, als abermals dur die Maßregel der rhöhung des Diskfonto's auf Wechsel und De- pots von 4 a 45 %, und bei täglicher Kündigung von 4g bis 5 %, seitens unserer Königlichen Haupt-Bank eine neue Reaction eintrat. Bei trägem Geschäft drängte si< Alles zum Verkauf, und die Junhaber von Ei fend abalotben und Quittungsbogen, so groß auch die Verluste immer sein mögen, scheinen es vorzuziehen, sich ihrer Papiere zu

Bekanntmachungen.

[1272] P Oct am a

Zur Sicherstellung des Passivstandes der Verlassen- {ast des im Juli d, J, mit Tode abgegangenen hie- sigen Bürgers Johann e Schade werden Alle und Jede, welche an dieselbe und insbesondere auch an die zu selbiger gehörenden Jmmobilien, ein an der Büch- siraße Nr, 3 belegenes Wohnhaus und die auf hiesigem Stadifelde belegenen Ae>er, aus irgend einem rechtli- den Grunde Forderungen und Ansprüche haben oder zu haben vermeinen möchten , hiermit aufgefordert, solche in cinem der auf

fehlerfrei sein.

dieselbe sür seine

fünft. Mts., Morgens 10 Uhr, angeseßten Liquidations-Termine an- NB. melden und zu bewahrheiten, bei Strafe der am 11. | den früheren Dezember d, J., Morgens 10 Uhr, auszusprechenden Präklusion, Datum Greifswald, den 14, Oktober 1844, Das Waisengerict. (L, S8) 5 Dr. Teßmann,

geben worden.

an Umfang verliert, Einnahmen der \sämmilich fertigen Ei L deutend vermehrt haben, und die meisten derselben eine höhere Dividende abwerfen dürsten, wie man es von Berlin-Anhalter, Berlin-Frauk- furter, Berlin-Stettiner u. \, w, mit Gewißheit voraussehen darf. Unter solhen Umständen dürfen wir mit Recht auswärtige Börsen auf den niedrigen Stand unserer Eisen denn niedrig können wir die Co Berlin-Anhalter c. 30%,

Arnheimer 995% Geld.

woch kein Geschä

gen gering bedeutenden

gelieferten Schwellen, nicht entsprechen, zurüczuweisen, und bis zur t der Lieferant alle Kosten, und liegt Rechnung und sein Risico.

Anerbietungen, die gedachte Anzahl Schwellen sämmt- lich oder theilweise zu liefern, sind ín portofreien Briefen an die unterzeichnete Direction in Kopenhagen vor Ma 15, Es einzusenden, und geschichi me Lie- y erung nah Kopenhagen in zwei Terminen, nämlich mit den 30sten d, Mts, und den 13ten und 27sten einem Drittheile vor Ln 4, April 1845 und mit zwei Drittheilen vor dem 1, Juli 1845, Durch ein Mißverständniß sind in

einer Lieferung träg

Es ist d

Der Umsay in Quittun

Köln-Mindener, welche h N Märkische, die 1072 % Gld, Berlin-Hamburger, die 107% %, und Dresden-Görligzer, welhe 107 Gld. schlossen, Jn allen anderen Sorten war das Geschäft sehr unbedeutend, und die meisten schlossen circa

1% niedriger als in voriger Woche,

günstiger, weil man wissen wollte, i abgeneigt, die Kündigung der Depots zurückzunehmen, Von vollen Actien crliiten heute Berlin- Anhalter einen beträchtlihen Rückgang, sie sind scit gestern von 1442 bis 1427 % gefallen; es blieben indeß zum lezten Cours Käufer übrig. Ju Leipzig hat die bekannt gewordene Ins» f a Erhöhung unserer Bank auf diese Actien nachtheilig gewirkt; es kamen von dort bedeutende Verkaufs - Ordres. Weiter wissen wir keinen Grund für dies plöhlihe Weichen anzugeben ; denn die Mehr-Einnahme von | 1972, Baxr. Bank - Actien 747 G. 3000 Rihlr, im vorigen Monat z

Getraide - Verkehr stattfand, der sonst wohl eine entgegengeseßte Verhältniß liegt bei allen un sind die meisten

Berlin-Frankfurter 1

Berlin-Potsdamer sind ferner gestiegen und heute bis 174 % bez. Magdeburg- Leipziger a 184% bezahlt und Geld, Magdeburg-Halberstädter bei Kleinigkeiten 113% Geld, C

Berlin, 19. Okt, Ju Weizen isst seit unserem Bericht vom Mitt- f von nur irgend einem Belang bekannt geworden.

Die Ausmerksamkeit bleibi

übrig bleiben.

Es liegt klar zu Tage, daß diesem Geschäftszweig durch den Mehl-

handel, der von mächtigen Ge gewinnend, der größte Eintrag sich nicht klar machen wollen,

42 Rthlr, und für weißbunten poln, 43—49 Rthlr. gefordert,

Aehnliche Bewandniß hat dem Unterschiede, daß dieser A Chancen für sich hat, der Ab überhaupt die Consumtion größ in Rede weniger drückend,

dieses Korn aber auch keine reelle Kauflust. Vom Boden is nach Quali-

tät von 27—29 Rihlr, willig 28 Rthlr, aufbringen, obschon Zufuhren nicht zu erwarten zwishen 29%; und 295 Rthlr., pr. Frühjahr 82pfd. in einem heute mit 295 Rthlr, bequem

Diese müssen nah rheinländishem Maß 8 Fuß lang, e 10 Zoll breit (ohne die Borke) und 7 Zoll di> sein; umfaßt den g das Holz muß im Winter gefällt , völlig gesund und

Die Direction behält si< das Recht vor, diejenigen welche den obigen Anforderungen Annahme

Bekanntmachungen die

mensionen der Shwellen nicht richtig ange-

Kopenhagen, den 141. Oktober 1844, Die Direction der SeeländischenEisenbahn,

Berlin-Stettiner c. 24% gefallen sind.

seren übrigen Eisenbahnen vor, und dennoch

Actien neuerdings gewichen. Berlin-Stettiner wurden heute a 117

gesucht.

Hamburg - Bergedorfer 94% bezahlt und Briefz Kiel-Altonaer 1055 % Brief. E S6 | E 2. E G Jn preußischen Fonds war das Geschäft sehr träge; Staats- | | | H [4E 16°R. Schuldscheine, bis Pari gewichen, wurden wieder a 1004 % bezahlt; Prämienscheine, bis 94 Rth Alle übrigen Kommunal - P

Ausländische Fonds gesucht und meistentheils eiwas höher bezahlt,

er Vorräthe und erhöheter Forderungen kann es aber uicht zu Geschäften kommen, zudem unsere Bäcker ihren Hauptbedarf

dur< Mehl-Ankäuse de>en und für unseren Markt \sohin nur Ergänzungen

Parteizungen diesen Mißstand zu beschönigen suchen und das Wort dafür sogar nehmen, so ist eine fortschreitende Beein- trächtigung unseres Marktes wohl nicht mehr zu bezweifeln, Wie Eingangs erwähnt, war der Umsaß kaum der Erwähnung werth, und wir mußten des-

halb unsere legten Notirungen größtentheils beibehalten. Gelb. s{hles. Weizen war nah Qualität zu 32— 36 Rthlr. käuflich, für \<were Sorten wurde 25—38 Nthlr, für w. \{les. na< Qual. 38 bis

doch aber nicht minder sühlbar. Es besteht für

1546

entledigen und dagegen ausländische Fonts ein utaushen. Es werden namentli in leßter Zeit bedeutende Kapitalien in russ. und poln. Fonds angelegt, so daß der Handel in unseren Eis enbahn-Actien immer mehr

Für Gerste is unser Markt nominell, große 26 —27 Rihlr, kleine

24 25 Rihlr. i 1 Hafer wenig begehrt, in loco 48pfd, 17 Rthlr., 5 fd, 175—18 Riblr. mt nahm einige Partieen 48pfd, zu 16% Rihlr. ;

Das Königl. Proviant- pr. Früblíng psd, 17 Rthlr. mit Abgebern, Von Winterrapps war eine

Partie mit 66 Rthlr. am Markt, da man aber nit laut Connoiss, kaufen will, so fam es zu feinem Geschäft, Für Winterrübsen bleiben For-

derungen 63—64 Rithlr., für Sommerrübsen 53—55 Rihlr. aus den-

selben Ursachen unberüdsichtigt. : Rüb öl genießt nur partielle Kauflust, Für den Plazbedarf wurde

zuleßt hin und wieder 10 Nihlr, zugestanden , weil die Anmeldungen in dieser Woche weniger frequent waren und die Bestände aus dem Markt ge- halten werden, Auf Lieferung hingegen können si< die Preíse schwer be- haupten, weil wiederum die Spcculationsfrage äußerst {wah und das Augenmerk auf die Vorgänge der auswärtigen Märkte gerichtet ist ; pr, Olt, galt 1054 à © Rihlr, pr. Oft. /Nov. 107 Rihlr, Br., & à £ Rthlr. Gld, Nov. /Dez. 105 Ntblr. Br., % Rihlr. Gld., eben so Dez. /Jan. u, Jan, Febr. , Febr. Mai 105 Rthlr. Br., 102 Rihlr. bez. u. Gld. Leinöl loco 10% Rithlr., Lief. 11 Nthlr. Palmöl 105 Rthlr. Hanföl 11 à

ieser r um so sonderbarer, als die enbahnen sich gegen voriges Jahr be-

bahn-Acti en ausmerisam machen, urse nennen, wenn wir z. B. anführen, daß

gsbogen beschränkte sich wieder nur auf eute 104% Gld., Nieders<lesi}<-

Kosel-Oderberger machten bis 100 % bezahlt wurden,

hiervon eine Ausnahme, indem diese von 98 . Ds D In NRheinschanz-Bexbach gingen gestern a 1062 % sehr bedeu- | 112 Nihlr. Mohnöl 115 Rihlr. Südseethran 10 à N Rthlr, ¡ende Posten um. Die Stimmung an heutiger Börse war etwas | Spiritus loco 15 Rihlr, pr, 10800 %, auf Lief, kein Geschäft,

die Königliche Hauptbank sei nicht Z Ï N Auswärtige Börsen.

Niederl, wirkl. Sch, 625, Pass. 6. Ausg. —. Zinsl. —. 4% Russ. Hope 925. Zins. —. Neue Aul. 197,

5% do. 99),

Amsterdam, 16. Okt. Preuss. Per,

5% Span. 20%. 3% do. 345. Pol. —. Oesterr. —. Antwerpen, 15, Okt. Frankfurt a. M., 17. okt. 5% Met. 11256. Uope 90 Be. Súuegl. $92 Be. do. 200 Fl. 28% Be.

Bank-Áctien p. ult, Int, 61. Poln. 300 Fl. 964 G. do. 500 Fl. 937.

Hambu rgs 18, Okt. Bauk-Actien 1640, Eogl. Russ. 1143 Br,

London. 15. Okt. Cons. 3% 993. Belg. 1035. Neue Aul. 235. Pas- sive 95. Ausg. Sch. 133. 25% Holl. 62... 5% do. 981. Neue Port. 50), Engl. Russ. 1185. Beras. $5. Chili 101. Columb. —. Mex. 344. Peru 2453. Paris. 15. Okt. 50% Rente fin cour. 118. 65. 3% Reute fin cour. 82. 30, 5% Neapl. 98. 80. 5% Span. Rente 32. Pass. S,

Wien, 16. Okt. 5% Met. 109, 4% 1007. 3% 76%. Bavuk-A ctien 1601. Aul. de 1834 151. de 1839 1317. Nordb. 1535. Gloggu. 115 Mail, 1097. Livorn, 11473.

egen voriges Jahr (wo der bedeutende n diesem Jahre ganz ausgefallen) hätte Wirkung hervorgebraht, Ein gleiches

% bezahlt und blieben dazu

422 % bezahlt und Brief.

R are Ell bezahlt, % bezabli und Geld E A5 : E 6 Düsseldorf-Elberfelder 92 ezahlt un eld, teorologische Beobachtungen. Oberschlesische Litt, B. mes heute von 106 a 1065 % bezahlt, Me ogische L ) g

Oberschlesische Lit. A. 112% Geld, / E E

Jun ausländischen Bahnen war das Geschäft wiederum nur in ¡s Morgens | Ee 0 AuS P Oesterreichischen Actien umfangreich z solche erfuhren indeß bedeutende 9. t |D-Uhe, aj 29 ia s g. Schwankungen und fielen Nordbahn-Actien von 1602 % bis 157 a | mea T1334 6, Par.1334,91“ Par.'335,18" Par.| Quellwärme 7,5" R. 156% % und Wien-Gloggniß von 1195 % bis 1175 %: Mailä nder Luftwärme h : ¿e : 2E R.' +- j D + 5,0° B. Flusswärme 9,0" R. vou 1123 bis 110% % und Livorno von 1175 bis 1157 % getvichen, Thaupunkt A . [4e 24° R, + 2,99 R. + 2:0 R. Bodenwürme 9,2° R.

Amsterdam-Notterdamer 98% bezahlt und Brief, und Utrecht - Ga ieiitbang | 67 Ct. 60 pi | 84 pee, | Ausdünstuvg 0,010 Rb

| | Niederschlag 012 Rb

bezogen. bezogeu. | heiter.

Welter | | Würmewechsel -4-10,0° Wolkenzug . . « | | NW.

i 3 932 0), zurü Tagesmittel: 334,92" Par... +7,09 R... +2,7° R... 70 pct. NW lr, bezahlt, gingen heute bis 93 % zurü>. l'agesmittel: 334,92 Par... +7,0 +2,7 70 j apiere und Pfandbriefe bleiben flau, | A L L

Königliche Schauspiele.

Montag, 21. Oft. Die Jäger, ländliches Sittengemälde in 5 Abth, vou Jffland. (Mad, Birch - Pfeifer, neu engagirtes Mitglied des Königl. Theaters : die Oberförsterin, als erste Debütrolle.) x

Jn Potsdam: Französische Vorstellung. Zwischen den Stü>en: Neue Polka, von Hoguet, ausgeführt von Dlle, Polin und Herrn

Gasperini, i Dienstag, 22. Oft, Die Sirene.

ldkräften unterstüßt, sts mehr an Umfang Im Konzertsaale: Französische Vorstellung. geschieht, und wie wenig auch Einzelne dies S Königsstädtisches Theater.

Montag, 21, Okt. (Jtalienishe Opern - Vorstellung.) Zum erstenmale wiederholt in dieser Saison: Ul Barbiere di Siviglia. Oper in 2 Akten. Musik von Rossini,

Dienstag, 22, Oft, Kö> und Guste. Vorher: Zum erstenmale wiederholt: Der Landwirth, Lustspiel in 4 Abtheilungen, vom Verfasser von „Lüge und Wahrheit“,

Mittwoch, 23, Oft, (Jtalienishe Opern - Vorstellung.) Zum erstenmale in dieser Saison: 1 Capuleti ed i Montecchi. Oper in 4 Akten. Musik von Bellini.

lediglich auf gute, alte Sorten gelenkt, we-

poln, 42—45 Rihlr, , und endlich sür weiß,

es mit dem Roggengeschäft, nur mit rtifel einen größeren Wirkungskreis und mehr zug nach auswärts sich öfter wiederholt und er ist, mithin ist jener beklagenswerthe Umstand O S E

zu faufen., Eine E 84pf\d, fonnte nur Yerantwortlicher Redacteur Dr. F, W. Zinkeisen, die Vorräthe am Wasser geräumt und große E ind; pr. Okt. 82psd, schwankten die Preise i 4 i

oie balb ne val bewilligt A Gedruckt in der Decker schen Geheimen Ober - Hofbuchdru>eret Falle in diesen Tagen mit 30 Rihlr, bezahlt,

zu haben,

A

Taschenbuch d, gräflicheo 4 Thlr, 10 Ser.

Genealog.

Diese Sammlung von Jagdliedern und Gedichten Uäuser f. 1845.

anzen Umfang der Jägerei, sie enthält die sangbaren Lieder und eincn großen Schaß von Dar- stellungen aller Jagdarten, dur<h das ganze Jahr hin- durch, wobei Thier- und Naturleben eine große Stelle erhalten haben. Wenn ihre Schilderungen aus echt weidmänuischer Empfindung, treu und wahr, am meisten De haben, so hat sie doh auch zugleich Alles zu-

[995b]

Ein im danziger Regierungs - Bezirk, 5 Meilen in nächster Entfernung von Danzig, 1% Meilen von der Chaussee belegenes, gegen 3900 Morgen großes Ritter gut, soll, da es in ungünstigem Zustande befindli, sehr billig verkauft werden. Die Uebergabe kaun ßleih nah der Aerndte 1845 erfolgen. Es enhâll jeßt unterm Pflug circa 1200 Morgen meist wveizen- fähiger Acker, umgeben von 1300 Morgen hoher Weide, die ähnlichen Bodens als der Aker und durh- weg fkleefähig, jeßt zum Theil mit geringem Straud und Heidekraut bezogen und leicht urbar zu machen ist. Wiesen 140 Morgen, niedere Hütung und Torfbru 430 Morgen, Hosfstellen, Gärten, Gewässer, Wegt und Unland 100 Morgen, Wald, meist Buchel, 670 Morgen.

Für cinen bemittelten, tüchtigen Landwirth ein lol- nendes Feld seines Wirkens. j

Ein Weiteres i zu erfragen in Danzig bei Hen Franz Posern semor.

ammengestellt, was sich irgend in deutscher Literatur auf Jagd und Jägerei Bezügliches vorfindet, von den Nibelungen und Fischart bis auf Jmmermann, ja Wal- ter Scott und andere Heroen ausländischer Literaturen sind nicht unberücksichtigt geblieben. Alle vorhandenen Sammlungen von Jagdliedern hat sie als Material benuyt und das Beste und Lebendigste daraus in sich vereinigt; außerdem enthält sie aber eine große Anzahl von Original - Gedichten, welche hier zum ersten Mal Di- | gedru>t erscheinen und die nah gemachten Erfahrungen in der empfänglihen Jägerwelt niht ohne Eindruck bleiben können. Heiteres mischt sih mit Ernstem, überall ist auf Frische und darstellende Kraft gesehen, und da der Gegenstand in dieser Rücksicht der dichterischen Auf- fassung so Reichliches darbietet und seiner Natur nach von weichlicher und {wächliher Sentimentalität so weit

[1001 b] Seeländische Eisenbahn.

Verlängerung des

\ Termins | r Anerbietun- s Das Waldhorn. ; ine Sammlung von Jagdliedern un S it Stan E aclatzelis E ländischen Ci der See- H, G, von'Warburg, 9orláufig 48,000 Sick, eichene S6hwellen erforderlich, 8, Jn O eis Trin, Preis 42 Thlr,

Citerarische Anzeigen.

Bei Alexander Dun>er, Königl, Hofbuchhänd- ler in Berlin, erschien so eben;

entfernt ist, so darf man hoffen, daß das Büchlein (splendid ausgestattet) nicht blos neben der Waffen- sammlung des Sportsman, sondern auch in der niederen Försterwohnung und eben so in den Schränken aller wahren Freunde der Poesie und Natur eine sehr ge- neigte Ausnahme finden werde,

177 E. H. Schroeder, Bac ».

Kunsthändler, Linden 23, Haus, traf’ s0 eben ein:

Almanach de Gotha p. 1845. 1 Thlr,

eel j 1 Das zweite Lager von W. Rogge & C0. ist vom Schloßplat Nr. 0. in das früher innegehabte , neu ausgebaute und vergrößerlt

Jagorsches

E E ——————

Lokal wieder verlegt worden.

Gothaischer genealogischer Almanach

f. 1845. 1 Thlr,

EPEA qus C i E S S CASDNSFET: E G Ea 5

Das Abonnement beträgt : 2 Kthlr. für 4 Iahr. 4 Rthlr. - 5 Jahr. 8 Kthlr. - 1 Iahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. Insertioas-Gebühr für den Raum ciner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr,

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Alle Post-Anslalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung auf dieses Slatt an, für Berlin die Expedition der Allg. ÞPreuf. _____ Zeitung: Friedri<sstraße Ür. 72.

In halt. Amtlicher Theil. “nland. Provinz Posen, Fürst W. Radziwill. Rhein - Pro-

vinz. Das Erinnerungsfest zu Antwerpen, Schreiben aus Kulm. |

(Geschenk Sr. Majestät des Königs)

Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern, Konversionen, Königreih Württemberg. Bundes - Festung Ulm, Großher zogthum Baden. Ständisches. Festungsbau zu Rastatt. Aus Heidelberg. (Maßregel gegen das Tabagiren der Handwerks - Gesel- len.) Großherzogthum Hessen. Die Staatsschuld. Groß - herzogthum Me>lenburg-Schwerin. Anleihe von 1843, Freie Stadt Bremen. Schifffahrts - Angelegenheiten,

Desterreichische Monarchie. Besteuerung des Adels.)

Frankreich. Paris, Landung des Königs zu Calais. Oppositions- |

Glossen über die Aufnahme Ludwig Philipp's in England, Schreiben

aus Paris, (Der Herzog von Aumale in Algier; Räumung von Mo- |

gador.)

P ho ratetivag und Lg. London, Franzosen von Dover, Fahrt der Königin nah der J Bj Lord Ellenborough zum Viscount und Earl aba g m a M spanischen Schiffes „El Rayo“/ bei Gibraltar, Repeal - Versammlung in Dublin, Dr. Wolff in Buchara. Vermischtes. j

Belgien. Brüssel, Regierungs-Dekret gegen den Gemeinde-Rath von Verviers in der Jesuitensache.

Spanien. Madrid. Rede der Königin bei Eröffnung der Cortes, Schreiben aus Madrid. (Näheres über die Eröffnung der Cortes; die Thron-Rede; Geburtsfest der Königinz die Umtriebe der Esparteristen; der Untergang des „Rayo‘‘z flottirende Schuld.) :

Portugal. Schreiben aus Lissabon, (Neuer Sieg des Ministeriums ban “runa der König soll den Ober - Befehl des Heeres er-

Türkei. Konstantinopel, Beschluß der Pforte,

Die Gewerbe-Ausstellung der deutschen Bundes- und Zollvereins - Staaten,

Eisenbahnen. Schreiben aus Dresden. (Die Ei i e; Regierungen.) A (Die Eisenbahnen und die Haudels- und Börsen-Nachrichten, Berlin, Börse. Köni ; , L . q Fon i berg, Marktbericht, Berlin, Stand des Handels v. Cin 88

"ia S L E s f FZuutlicher Theil.

Se. Königl. Hoheit der Großherz 4 j: Strelia 14 d Gh mier L E L

Angekommen: Der Fürst Konstantin Ghika, von Leipzi

An( ( : i ; ipzig. L Durchgere is : Der General - Major und Commandeur Vie D Division, von Bo>kelmann, von Magdebnrg kommend, nach Slogau. : :

wihtamtlicher Theil.

Inland.

__ Provinz Posen. Se. Durchlaucht der General - Maj Fürst Wilhelm Radziwill ist am 18. Oktober in Posen Éa

p L EOE E, Die Kölnische Zeitung enthält cine LeN g es Crinnerungs-Festes an die Einweihung der rheinisch= elgischen Eisenbahn, welches, wie wir bereits gemeldet, in Antwerpen g wurde, „Wir heben daraus Folgendes hervor : Seide E T Zahre wurde der Schienenweg, welcher den Rhein mit der Filbo nb y G in seiner ganzen Länge dem großen Verkehre cröffnct z Weise oerolelfálti Bes zwischen Deutschland und Belgien in erfreulicher 1-Sumbs bat und inniger geworden, Der Handels - Vertrag vom Seba de tar glülihen Verbindung das Siegel aufgedrü>t, Zeitabschnitt it Fas N für Westdeutschland und Belgien ein neuer Pte pg Fiedlicy E reihundert Jahre lang war künstlich und gewaltsam t abbaen bie Zah as in Eintracht mit einander zu verkehren bestimmt ist; sich allmälig E s Rat eint gla, waren e De Köln wie Antwerpen sanken fast R s E A S alten Blüthe herab. blu hörte Aue e bare Katastrophe, von ihrer C . , eine der bed et Ä u u Antwerpen versank, im Vergleiche zu E nug E öße, auf; bie Wollenweber flohen nad Leven, vie Fun uet Lhete Holland ; evden, die zeug- und - N bee tei, walte A8 Les B e e edu f zur Zeit ihrer höchsten Blüthe ati ‘mei: Mog iei de a ren - Umsaß hatte, als Venedig zur Zeit seines arden G

in zwei Jahren. Auch Köl i ver «_ Au n mußte von seiner alten - absteigenz au< für diese Stadt shwanden die Zeiten, Ä va

seine Flagge auf dem Meere w i i E e ( echte, Seine Bürger, welche einst in Lon- vie Belle Deutschen“ mit ihrem Gelde e CaA des Rheins calt A ab, die Betriebsamkeit sank, und von der Hauptstadt nicht geseben, aud Des nicht mehr das große Wort: „Daß, wer Köln unv saftige Geben Kare [Man nicht gesehen habe.“ Aber das alte rische lust missen wied (tfedeol und Blut und Regsamkeit und schwellende Lebens- Anliventn: ami n , sobald die unnatürlichen Verhältnisse beseitigt sind ViRbeAbS wae Hinterland haben , es muß der Hafen für ein reiches, ui De gee Land sein, wenn es gedeihen will; Köln muß an altdi abri E A in seinem wunderbaren Gedeihen und Wachsen seitigen Jnteressen en soll. Hier, wie sonst noch so oft fallen die beid dan 1 Zusammen, Die Eisenschienen fügten i jt nte aneinander fügten das bisher Ge- Naht ite A0 nee Behörde ist nunmehr der Betrag der in der e Gegend, unweit Remagen aus dem Postwagen ent= sarimen 60 Riblr G konstatirt. Es \ind nur ses Briefe mit zu- E von geringem Geivht ene ngen O Ca E Pa: ; ; j en, i ie Weinlese in der Gegend ‘von Koblenz. 2 Eta i be

ering, doch dürften die ) 4 rwartungen übertreffen, blauen Trauben hinsichtlich der Qualität die

X Kulm, 16. Oft.

digster König und Herr bei Allerh Viele unser Allergnä-

10ten v, M. Sich vortragen lassen, daß für Allerhöch (enbeit am

jährigen hiesigen Scheibenschießen durch d ; | S A d rden, auch geruht, die, Paras v L Si beste ataillon abzunehmen, haben Allerhöchstdiesel wt mige

Schreiben aus Preßburg. (Die |

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Abreise des Königs der |

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huldreicher Kabinets - Ordre vom I0sten v, M, dem Bataillon die

Berlin, Dienstag den Ns Oftober

goldene Huldigungs-Medaille zum Andenken an den für Allerhöchstsi gethanen besten Schuß zu übersenden geruht. E ficti@de Uebergabe an das gestern, als am Geburisfeste Sr. Majestät, wieder | zur Parade aufgestellte Bataillon erfolgte mit Vorlesung der Aller- | höchsten Kabinets-Ordre unter mehrmaligem begeistertem „Lebehoch““,

| und soll dies Zeichen Königlicher Huld fortan die Ehrenkette des |

| jedesmaligen Schütenkönigs \{<müd>en, wie au<h {on der von Aller- | Vokal Glsb Sie Pgen Schüßen-Vereine geschenkte tak | pofal stets bei feierlihen Gelegenheiten tie E ff erg | Mitglieder ziert, genheiten die Ehrentafel der Shüßzen-

Ausland. A Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Münchener und Augsburger Blät-

ter wissen viel von zahlreichen Konversionen z j Thei | ter wisse v0 h Í zu reden, die zum Theil | in jüngster Zeit stattgefunden haben, theils no<h bevorstehen sollen. |

Gewiß is, daß am Sonntag den 13. Oktober in der Sakristei der

| Theatiner-Kirhe aht Personen von der evangelischen zur katholischen

Kirche übergetreten sind.

Königreich Württemberg. Bei dem F Ï

l / g. em Festungsbau Ulm haben die Maurer - Arbeiten, welchen bei der e 18° Oktober bevorstehenden halbjährigen Juspection ein Haupt=-Augenmerk geschenkt

| werden wird, in dem Zeitraume von einem halben Jahre einen so raschen Fortgang genommen, daß jeßt fünf Wurf= Batterieen in den |

verschiedenen Saillants und neun Kriegs - Pulver = Magazine ferti dastehen und mehrere Poternen und L Se eis Vollendung nahe sind. Die erste Etage der Wilhelms =- Burg ist, was die Stirn = und Rü>ken - Mauern und die Pfei ler der Kasematten betrifft, fertig und in dem rets liegen- den Theile der vorderen Fronte überwölbt. Nächstens werden übrigens die Mauerarbeiten für dieses Baujahr eingestellt und nur no< die Erdarbeiten, welche theilweise in den höher gelegenen Thei= len der Haupt-Umfassung beendigt sind, hauptsächlich in den Ebenen f S E thätig betrieben werden. Großes Auf= ehen hat zu Ulm und in der Umgegend die heimli | i

des Regiments-Arztes Dr. Klein gus bon Sa Rrimnkiel Gers nisse gemacht, worin derselbe „wegen Beste<hung im Amte und ge- werbömäßigen Betrugs“ seit 18 Monaten in Untersuchung gesessen hatte. Der Entflohene wird ste>briefli< und mit dem Zusaß verfolgt, daß er „allen Umständen nah mit äußerer Beihülfe“ entwichen sei, :

_ Großherzogthum Baden. Am 15. Oktober hab j Sihungen der ersten Kammer wieder begonnen. Ueber Teer gang des Festungsbaues zu Rastatt wird unterm 16. Oktober von dort Folgendes berichtet: Die Arbeiten sind jeßt auf der Südseite zwischen der Ankerbrü>ke und dem Wege nah Niederbühl in Angriff genommen, Der sehr breite und tiefe Hauptgraben mit Mauer, Ka= sematten, Gewölben und Wall is für ein Fort in dieser Linie ganz fertig und im Uebrigen auf der ganzen Ausdehnung in Arbeit ; auch südwestlih von der Ankerbrü>e is Wall und Graben angefangen; in einiger Entfernung is der sogenannte rastatter Oberwald (zwischen Ottersdorf, Plittersdorf und Rastatt gelegen) gelichtet worden, da er zu nahe im Bereiche der Festung liegt. “An dem tiefliegen= den Haupt - Eingang der kurz vor Rastatt si vereinigenden Straßen von Kehl und Baden wird dermalen gemauert. Zwischen der badener Brü>ke und dem niederbühler Weg is außer der Hauptmauer mit unzähligen Schieß\harten auch der obere Brust- wall fertig oder in Arbeit. Zwischen dem niederbühler Weg und dem neuen Eisenbahnhof sind einzelne Arbeiten begonnen, Auf der reh= ten Seite der Murg und hinter dem Schloß auf der östlichen und nördlichen Stadtseite ist einstweilen nur ein ganz kleiner Anfang ge= macht. Die bis jeßt in Angriff genommenen Werke mögen eine Längen-Ausdehnung von etwas über eine Stunde haben ; sie werden ungefähr ein Viertheil des Ganzen betragen. An dem Festungsbau wird nun son drei Jahre gearbeitet: obwohl den leßten Sommer über gegen 6000 Mann beschäftigt waren und mit gleihem Eifer fortgefahren wird, so möchte do<h die Vollendung aller Werke noch mindestens sechs Jahre in Anspru< nehmen. “Die Werke sind von denen der übrigen Rheinthal - Festungen sehr verschieden. Das Heidelberger Journal enthält eine oberamtlihe Bekannt- machung, wonach, um den bei den Handwerks - Gesellen einreißenden Unordnungen vorzubeugen, diesen der Wirthshausbesu<h an Werktagen in und außer der Stadt, außer den freien Stunden, bei einer Strafc von 1 Fl, 30 Kr. untersagt wird, wonach. ferner diejenigen Hand= werks=Gesellen, welche an einem Montag, die Feierstunden ausgenom- men, in irgend einem Wirthshause betreten werden, unnachsichtlich mit dreitägigem Gefängniß, die Wirthe aber, die einen Handwerks= Gesellen zu diesen verbotenen Zeiten au nur in ihrem Wirthshause dulden, und zwar wenn es Montags geschieht, mit 15 Fl., an anderen t i mit 7 din cio und eben so die Meister, welche

ge des sogenannten Blauma / 120 Vestrut iden olle, chens unterlassen, mit 3 Rthlrn.

Großherzogthum Sesseu. Nach einer übersihtlichen Zu- sammenstellung in dem am 18. Oktober S Stati A era de Blatt betrug die Staatsschuld Ende 1842 12,557,194 Fl. Hierzu an aufgewahsenen Zinsen der Depositen, welche nicht jährli, son- dern immer erst bei Rückgabe der Depositen bezahlt werden, 78,643 &l. Gesammter Passiv-Bestand Ende 1842 : 12,635,837 Fl. Der Betrag der Aktiven war aber 8,861,969 Fl., so daß, Aktiva und Passiva verglichen, die eigentlihe Staats\huld Ende 1842 nur no< 3,773,868 Fl. betrug. Ende 1841 war se aber 3,995,177 Fl, so daß sie si< also im Jahre 1842 um 221,309 Fl, verminderte.

Großherzogthum Me>lenburg - werin. J G der Beschlüsse des Convocationstages E anes Wiiz0r Ve- schaffung der Geldmittel für die von der Großherzoglih me>lenburg- \{werinshen Regierung übernommenen Actien der Berlin-Hamburger Eisenbahn, unter dem Namen: „Großherzoglich med>lenburg- s{hwe= rinshe Anleihe von 1843“, eine Anleihe zu dem Nominalbetrage von

1844.

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| 3,750,000 Mark hambur j

| 3,790, Mark h ger Banco, zum Zinsfuß von 32 Prozent n vin Banquierhause Salomon Heine ín A b blossen E gr u porteur lautende Obligationen, in Abschnitten von | 900, 1 und 2000 Mark, mit halbjährigen Zins-Coupons, werden

| über diesc Anleihe ausgestellt und sind theilweise bereits ausgereicht.

|

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| Freie Stadt Bremen. Die bremer Barke „Republik“

E Tegeler, welhe am 24. August von der Weser a

Foo absegelte, is daselbst am 17. September angekommen. Es ist

dies wohl die ausgezeichnetste und schnellste Reise, welche je von der Weser nach New - York zurückgelegt wurde, Die Bremer Zei-

| tung meldet nah Privatbriefen aus Hambur g, daß die Differenz

| mit Meriko erledigt und dem zufolge die ¡„Najade“’ bereits nah Veracruz expedirt worden. Eine Erkrankung des mexikanishen Gene- ral-Konsuls, wird hinzugefügt, dürfte nur die förmlihe und amtliche

| Regulirung der Angelegenheit no< verzögern.

Oesterreichische Monarchie.

| A Preßburg, 13. Okt, Unser Rei i ßPburg, 13. Okt, Reichsta 5

d. M. noch kein Ende nehmen, sondern in e ae vie K längert werden, ohne daß er selbst um diese Fristung seiner Dauer angesuht hätte. Die Ursache davon is die Absicht, do< noch eines der wichtigeren Gesebe zu Stande zu bringen, nämlich die Besteue=- rung des Adels zu Zwe>en unseres Landes. Der Adel Ungarns is aus alter Zeit her, wo er der Wehrstand für das Land war, von allen Zöllen, Steuern, Mauthen u. \. w. frei, und war von jeher besonders eifersühtig auf dieses eine der #, g. Kardinal= Rechte, so daß sogar ein Geseß besteht, welches verbietet, auf dem Reichstage über die Jmmunitäten des Adels Beschlüsse zu fassen. Wie schädlich dieses Privilegium für das Land werden mußte, ließ sich theoretish shon aus dem Umstande ableiten, daß das unbe=- steuerte Gut Ungarns fast sieben Achttheile des ganzen 4000 JMei- len großen Landes betrug, während das besteuerte (Bauern-) Gut nur ein Achttheil beträgt, Allein es währte lange, bis sich diese An- sicht in Ungarn festsebte, besonders da der Wahn nicht weihen wollte, daß die aus alter Zeit herübergekommenen Einnahme - Quellen des ungarischen Aerars hinlängliche Mittel zur Anstrebung neuer Zwe>e liefern. Erst als die anderen Länder des Kaiserthums genauer ins Auge gefaßt wurden, als man dort ein herrliches Straßen - System wahrnahm, den Aufschwung der Jndustrie und des Handels sah, \i mit dem so umfangsreichen Trivial-Schulwesen bekannt machte, und als vollends die Eisenbahnen niht nur dur<h Kräfte der Privaten sondern selbst auch dur die der Regierung ras ins Leben traten, da änderten si< die Gesinnungen, und die Nothwendigkeit des Steuerns fam allgemein zur Sprache, nur hatte si, vorzüglih unter dem Banner des Pesti=Hirla p und seines damaligen Redacteurs gröb- sten Andenkens, die Meinung im Lande festgeseßt, der Adel solle mit zur Domestikal- Kasse der Komitate steuern, was einerseits auf eine Plünderung der Vermöglichen, und andererseits auf ein er= folgloses Zersplittern der Geldkräfte hinausgegangen wäre. Da er= schien denn plößlich eine Brohüre Pr. von Wildner's: „Ein Haupt - Hinderniß des Fortschrittes von Un arn“ die es sih zur Aufgabe stellte, das Steuer - Privilegium als an si dermalen eben so ungere<t, wie shädli< darzustellen, ‘das Ungenügende der alten Einnahmequellen Ungarns zur Erreichun neuer Landeszwe>ke und das Verfehlte der viel verbreiteten Ansicht, der Adel solle zur Domestikal-Kasse beitragen, zu beweisen. Die mei= sten Blätter Ungarns fielen darüber mit einer Wuth her, die um \o unerklärliher war, als auch diese Broschüre denselbcn Zwe> wollte Einer gemessenen Vertheidigung des Autors in der Broschüre: „Die Publizisten Ungarns“, folgten nur no< matte und wenige Erwiede- rungen. Der verständigere Theil schien bereits das Richtige der in diesen Broschüren vertheidigten Ansichten eingesehen zu haben und agitirte in den Komitaten in diesem Sinne, do<h war es beson= ders da die Ungeschiklichkeit des Pesti-Hirlap und seines Redac= teurs so ungemein Vieles verdorben hatte niht mögli, {hon vor dem Beginne des jeßigen Reichstages in den Komitaten eine Majo= rität zu Stande zu bringen, weswegen auh die Regierung es nicht gerathen fand, die Aufhebung dieses Kardinal - Rehtes in ihre Pro= positionen aufzunehmen. Allein die Verständigen im Lande sparten keine Mühe, konzentrirten ihre Kräfte, ihre Belehrungen, was den Erfolg hatte, daß eine Reichstags-Deputation ernannt wurde, in wel= her das Konklusum auf Besteuerung, und zwar in Form eines Sub= sidiums von jährlichen drei Millionen (auf vier Jahre) zu Zwe>en des Landes ausfiel, was freilich, wenn man bedenkt, daß der Bauern= stand über 4 Millionen Militair - Contribution und no< dazu über 35 Millionen in die Domestikal-Kassen der Komitate zahlt, nicht gar viel, aber doch für den Anfang immer sehr ehrenvoll ist. Bereits haben die Debatten über den Vorschlag begonnen, die Annahme steht N s a a t Beweis liefern, wie schr der Adel Un- garns geneigt is, Gründen des Re ñ it willi ide B E Rechtes und der Klugheit williges

Frankreich.

Paris, 16. Okt. Nicht in Treport, sondern in is i König, den heute publizirten telegraphischen Veeai fa Gia um 3 Uhr Nachmiftag gelandet. Se. Majestät hat dort die National Garde gemustert und die Civil = und Militair - Behörden empfangen Die ganze Bevölkerung begrüßte den König mit dem lebhaftesten Enthusiasmus. Von Calais hat derselbe si< wieder nah Eu bege= ben. Die Aufnahme, welche der König in England gefunden, wird von den Oppositions = Blättern eben so {mähsüctig besprochen wie sie vorher den Besuch in gehässigem Licht darstellten und als eine Demüthigung für Frankreich \cilderten. Der Dank welchen der Constitutionnel dem englischen Volke und der englischen Regi rung dafür abstattet, daß dem Könige alle mögliche Aufmerk. samkeit erzeigt worden, ‘ist nur Spott und Jrouie, denn er fügt # L gleih_ hinzu: „Wenn diese Reden, Adressen und Königlichen Feste zum Zwe> haben, eine Salbe auf unsere no<h frischen Wund ie legen und unsere verleßte Wohlfahrt und Würde durch Befriedigung einer bloßen Eitelkeit zu trösten, so ist es doch wenigstens Obslichfkeit. die

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wir von Seiten Englands immer eine i ziehen, Unsere minssteriellen Blätter dr far naht RS