1844 / 312 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Arbeiter als andere Zweige beschäftigt; ganzen Jahre gearbeitet werden fann, da die schwierige Arbeit das der Vorräthe und die dadur entstehende Ueberhäufung so muß sich uns die Ueberzeugung aufdringen, daß die

eln hierin die ch die billigen Preise sich der Erfolg entwickelt, daß die lsorten gut neben den französischen wogegen in dem Kreise also auf den

nalität und Mannigfaltigkeit der Muster, und überflüg Aus+* diesen Verhältnissen, der wiener Shawls kommen, hat Leßteren in den geringen u Shawls auftreten und den Plaß derjenigen Abnehmer, welche die Preis weniger als auf vollen der Muster achten, den fr ist. Man findet daher auch, theuersten Shawls mit wollener Ke it florettseidener Kette (h den deutschen Zollvereins-Staate noch unbedeutend; die einzige ausgestellt hat, auch soviel bekann dieser Artikel in einigem trahtung der einzelnen Shawl- zu erwähnen: Nr. 1019,

rdert viel Sorgfalt und

niren nennt, erfo ; j die zwei oder

wls herstellen, durch der Shawl in jeder Ecke

das man das Chi und man fann hierdurch Sha iedene Grundfarben haben, wo Farbe erhält.

Shawls reihen sich schottischen und lancirten leßten 410 Jahren den in den m

Ansammeln verhindert : Vortheile, die dieser Fabricationszweig gewährt, um sie fortgeseßt

eine andere )

An die Kaschemir= oder Tartar-Shawls mit haben in Berlin seit den cationszweig gebildet und wer gen und Zusammensebßungen, mit Wolle und Seide, erzeugt. ritte dieses Fabricationszwei

behaupten; Shawls faufen, önheit und originelle Neuheit gewiht noch geblieben abrication \sih auf die gar nicht erstreck, sondern albseidene Shawls) liefert.

Shawl-Fabrication zur Zeit (elberfelder) Fabrik, welche Shawls Geschäftszweig erst seit kurzem, ist Zoll-Verein, von der Zur speziellen Be- gehend, is zuerst

die sogenannten Kabyl=- ustern an; diese einen bedeutenden annigfachsten Abwechselun- aus reiner Wolle oder aus Baumwolle Wer die Entwickelung ges verfolgt hat, wird gewiß auch bald die Fabrication der hen Fabrikstädten heimish wer- Weberei die Fabrications-

her und 6 Stück Long-Shawls im Preise von 30 bis 40 Fl. Conv. Münze, etwa 9 bis 28 Rthlr. Cour. und sog. Demi = Kaschemirs bis Diese Fabrik besteht seit dem Jahre 1810, wo sie von dem vorigen Eigenthümer Joh. Blümel gegründet wurde, beschäf- nen und liefert jährlich 9 bis 10,000 ) É En

Ber

schen das Ueber

in Verbindun und die Fort die Hoffnung nicht aufgeben, daß zösischen Kaschemir - Shawls in deut den wird, zumal bei den Fortschritten der oden dieser Stoffe fein Geheimniß mehr sind, Wir schen schon jeßt deutsche Kas Ausstellern viel Ehre machen, und die, Meinung im Publikum erreicht haben werden, werden, eine Konkurrenz hervorzurufen, übertreffen, den Fabrikaten die nöthige Zu einem guten gelungenen Shawl heit des Gewebes, geschmackvolle tige Farbenstellung, gute Decoupirung. den Schußfäden auf der es insbesondere, die zur trägt, und die gerade Die vorstehend deutschen Fabrikaten in größerem den, Füuf Fabrikanten nur haben Wien und 1 aus Elberfeld. Die wien ihr son mehr als dreißigjäh Gouvernements dur auferlegten Zoll begünstigt ; sie tenden Grad der Vollkommenheit Umfange der österreichischen Monar zösischen Produkten, Rußland, Jtalien 2c. aus. französische Fabric tigkeit entgegen, so daß hierh feileren Sorten, zwar nicht un drückt is, Im Allgemeinen verm eihnung, noch schöne Wienern fehlt jedoch no it und der Reichthum i auf Nachahmungen el Thätigkeit und Umsicht entwicke Artikel wie die Shawls Die französischen der technischen Ausführung du

tigt gegenwärtig an 250 Perso Stück. Sie wendet zux Kette ihrer Shawls englische gezwirnte Flo- rettseide (sog. Fantaisie), zum Grundschuß Lancirung mährische Streichgarne aus

betreibt diesen iftszwe! t bisher die einzige 1m Umfange verfertigt wird.

Ausstellungen über

lengarne, zur ungarisher Wolle an. Produkten bezieht sie aus Frankreich. Der gegenwärtige Besißer be- treibt das Geschäft seit 1831. ter der Ausstellung dieser Fabrik d. h. auf beiden Seiten ret. den Seiten vorhanden; allein Decoupirung is doch die eine und durch die abgeänderte die Zweiseitigkeit des Musters erreicht wurde, bsstt auf der ob diese Art Shawls wirkli so viel Vorzug hat, daß sie de Geltung verschaffen kann. | st n mf g es wig Uet: e m â quatre fonds), welche beim Tragen den Bort eil darbieten, daß sie s N E E E EA v of f: oder anders zusammengelegt gleihsam die Stelle von 2 oder l vesterreichische Mouarchie, Preis Shawls vertreten. Kaschemir-Ziegenhaar (Ternaux-Wolle) worunter besonders ein weiße Fomplott in Madrid. B. hervorgehoben zu werden verdient. i

Nr. 1771. und Shawls-Tücher mit Kette aus englischem florettseiden Gespinns L wu ags O i de y

¡ie Muster derselben sind sowohl, was Zeichnung als was ; li ne und lebhafte Farben sion der Verfassung,

guisse, die den wenn sie erst eine günstige

gewiß dazu dienen Streben, einander zu Vollkommenheit geben wird. - Fabrikat gehört : Ausführung des Musters, rih- und zuleßt gute Appretur und das Wegbringen der flottliegen- fen Seite des Gewebes bezweckt, ist Vollkommenheit des Fabrikats viel bei- in den französischen Fabrikaten vorzüglich erwähnten Eigenschaften oder geringerem Grade vorhan- Shawls ausgestellt, davon 4 aus er Shawl-Fabrication is durch hen und von Seiten des österr- auswärtigen Fabrika- hat sih auf einen bedeu- Sie besteht dadur im mit den fran- Absaß nach Polen, taaten tritt ihr die berwiegender Mäh- namentlich in den wohl- doh im Ganzen ge- den wiener Shawls s Material und sorgfältige F ch größtentheils die Selbst- n den Mustern. französisher Muster,

sind, bewirkt Shawls blenden bei

chemir - Erzeu

tte u. Schlieper in Elberfeld. Funf- aus England und der ancirung aus deutschen um zu zeigen,

C. R. ck Shawls mit florettseidener Kette usse und wollener L Stück noch nicht decoupirt , mwolle in den Lancirshuß eingemengt 20 Rthlr., und sind im ? welche leßtere si verdienen, rühm- Zeit, seit dem Entstehen so erfreulicher erscheinen, denen dieser Fabrica=- arifs für eine so en worden sind. alt in der Vor-

Schweiz, wollenem Einsch darunter ein

Vollkommen- Gespinnsten, gute Farben von 14 Rthlr. bis zu ualität der Waare wohl angemessen, Diese Fabrikate

Preise gehen meinen der Q niht auf feinere Sorten e lihe Anerkennung, wegen der Fabrik gemachten Leist ie Angesichts der gro tionszweig bei den m ins Gewicht fa ngelieferten Shawls zeugel g der Stühle und in der Weberei mit den mit deu wienern in ähnlihen Preisen stehen. Gewiß liegt der Wunsch ricationszweig im Z n dem auf inländischen F d Streichgarnen llfommenheit besißen, die d theils zu beschaffen sind und e führung eben so wenig fehlt : im Vereinslande bis

Effektes sel der in so kurzer sich dauern ungen, welhe um ßen Schwierigkeiten, Zollsäßen des Vereins-T llende Waare unterliegt, errun 1 von großer Sorg Ausführung der Arbeit, so daß sie französischen wetteifern; während sie

riges Beste ch einen bedeutenden,

ten dieser Art in Güte der

nahe, es möge gelingen, diesen wih- | und Einschuß ollverein ecinheimisch zu machen. abriken aus inländischer Wolle er- das cerforderlihe Material bereits azu nöthigen Maschinen s an geschickten Ar- so würde man im zur höchsten Vollkom-= der bei weitem größere Theil arne ins Ausland, um dort zur zu werden, wodurch dem Jn- Arbeitslohn und der Nußen an der Waare er Fabricationszweig außerdem noch den Arbeitslohn zu zahlen gestattet, daß Waare eine beträchtlichere Anzahl

chie die Konkurrenz ßerdem ihren Jn den deutshen S urrentin von ü in der Absatz, beträchtlih, aber ißt man an

und dehnt au

zielten Kamm=- un in der größten Vo theils vorhanden beitern zur Aus Stande sein, den Rohstoff menheit zu verarbeiten.

der besten vereinsländishen Kammg Fabrication dieser Shawls lande das dafür gezahlte entzogen wird. Vorzug hat, daß er den höchsten er im Verhältnisse der erzielten

ation als eine Konk und Tücher von 15 kis zu 26 Rthlr.,

und eins zu 42 Rthlr. Lancirung meist aus wollenen Muster steht diese Fabrik wohl feiner der beiden vorher- en nah; die größte Anzahl der ausgestellten Stücke besteht n mittelfeiner und geringerer Waare, die Menge fabrizirt wird, beschäftigt.

Nr. 2706. und Shawlstücher zu 4 Fl. bis 55 Fl. C. M. (etwa 25 Rthlr.) worunter gute Muster sind.

weder gute Z sihtlih der

ständigke \{ränken sich häufig worin sie allerdings v1 einem der Mode unterliegenden dies immer ein Zurückbleiben. oftmals geringerer Tüchtigkeit

s nzeiger. ur im Stillen wirkte, ! Ausbreitung auch seine '

daß wir auch um gt scin müssen.

Allgemeiner A

Wenn unser Verein bisher n so haben sih mit seiner w-iteren Bedürfnisse so bedeutend vermehrt, die Vermehrung sciner Mittel besor Zu diesem Zweck haben wir eine Ausstellung und Hand-Arbeiten und anderen beliebi- die Ministerin

Actien, odex des daselbst erwähnten Zeug- bis zum 27. N0- 9 bis 12 Uhr, in dem Gefsell-

Vorzeigung ihrer nisses, in den Tagen vom 13, vember c., Vormittags von mit Ausschluß der Sonntage, auf dem Bahnhofe bei dem Versammlung sich einschreiben ber ertheilte Bescheinigung der Nur die mit einer sol- Actionaire können zur lassen werden, und haben sie Versammlungs - Lokal

Bekanntmachungen.

Ediktal-Citation. 3- und Confirmations-Akten von den endorff} im Kalauer Kreise getilgte Forderungen rben des Majors auf Tanneberg, 20, November 1783

In den Konsen Gütern Reuden und Pliesk stehen folgende, aus dem Erbtveilungs Rudolph Gottlob von

g Si L L rend ie i Reuden und Plieskendorff vom 31, August 1786

noch ungelöscht :

1) 760 Thlr. mann Helene Wilhelmine von Schönberg zu Stradow.

2) 1027 Thlr. 9 Sgr. für Amalie J

\shafts-Büreau danten Plahn zu dieser zu lassen und die darü Direction entgegen zu nehmen. hen Bescheinigung versehe General-Versammlung zuge solhe vor dem Eintritt in das vorzuzeigen.

einen Verkauf von gen Gegenständen veranstaltet, zu dem Arnim cin Lokal in ihrer Wohnung, 8, Dezember eröffnen wird. Geber und Käufer sich doch auch die kleinste Gabe zur ärmste Dank

angeblich längst -Vertrage der E Nr. 73, anweisen und am

Möchten die freundlichen so ret bewußt sein, daß Linderung großer Noth beitragen und der w der Leidenden ihnen lohnen wird,

Die Unterschriebenen sind bereit, die Gaben in Empfang zu nehmen,

Berlin, den 5. November 1844. Ministerin Gräfin von Arnim, Linden 73, Gräfin zu Stolberg, Wilh Schwerin, Wilhelmsstr. 63. M, Benecke, Dessauerstr. :

14 Sgr. 8 Pf. für die verehel. Haupt-

oa A Ä Langen, geb, von 25. der Sta

Stellvertretung wird auf $. tuten und auf $. 2. des Nachtrags vom 25, (Amtsblatt von 1840 S.

Berlin, den 5. Novemb

Dic Repräsentan

sabelle von Schön- 265) verwiesen,

Berlin-Potsdamer hn-Gesellschaft.

Rieder-Schlesish-Märkische

berg. 3) 22 Thlr, 18 Sgr. 9 Pf. für den Lieutenant Ru- dolph Christoph von 4) 1023 Thlr, 23 Sgr. reich von Schönberg, 5) 765 Thlr. 5 Sgr. 7 P rife von Schönberg. Antrag des jebigen Reuden und Plieskendorff, den die Jnhaber der Erben, Cessionarien o treten sind, hiermit öffen den 17, Februar 1845, vor dem Deputirten, Referendarius beraumten Termin auf dem hiesigen zu melden und ihr Unterlassungsfalle etwanigen Ansprüchen präkludirt und ihnen wird auferlegt werden. Frankfurt a. d. O., den Königl, Preuß. Ober-

Bekanntm etier Friedrich

Gräfin von Ministerin Eichhorn, Wil- 3, H. Kauffmann, W, Reimer, Wilhelmsstr. 73.

11 Pf. für die Louise Tugend- e Pf. f H g helmsstr, 73, f, für die Karoline Friede- Neue Grünstr, 17.

Bekanntmachung Die Erben der am 13. hiesigen Bezirks, ziemlich Käsebier, Johanne Luise geborenen der Leinweber und Mechanikus Gottfricd Zerbst, der vor vielen von dort aus einem vor 25 Jahren in seine durch aufgefordert, sich un im Termine den (19.) neunzehnten vor vier Uhr Nachmittags, an hicsiger Gerichtsstelle an- zumelden und auszuweisen. Oranienbaum, den 22, Of Herzogl, anhalt. Justiz - Amt dasclbst, H. A, Schweter.

Literarische Anzeigen. Plahnschen Buchhandlg.

(L. N ige), Jägerstraße Nr. 37, ist so cben er-

Humoristische Stu

Von Karl

eleg. geh. Preis 1Thlr. 15Sgr. Inhalt:

Frrthümerder

Besizers der Güter Karl Ernst von Mo vorgenannten Forderungen, deren der die sonst in ihre Rechte ge- tlih vorgeladen, sich in dem auf Vormittags 11 Uhr, von Grolmann, an- Ober-Landesgerichte escheinigen oder im zu gewärtigen, daß sie mit ihren auf die genannten Posten werden deshalb ein ewiges Stillschweigen

8, Oktober 1844. Landesgericht.

Januar 1843 in Horstdorf, begütert verstorbenen Wittwe Woche, namentlich Woche aus Jahren nah Rußland ging und hicr unbekannten Orte Nerecta Heimath schrieb, werden hier- d ihre Erbansprüche spätestens März 1845,

Zur Anlage der Nie- der-Slesisch-Märkischen

Eisenb. soll die NUS- führung a Erdarbeiten, ez so wie der Bau der fleinen Brücken un» Durchlässe in der 1. Bau-Abtheilung zwischen «Frank:

furt a, d. O. und Guben arf gen Strecke zwischen dem Bre- ckmühle, als 5tes Loos,

bmission in Entreprise gegeben

e Ansprüche zu b

tober 1844,

ch ung. Wilhelm Julius Schul r-Vorstadt, Mauerstraße Nr. 13, he von dieser Vor- 563 Thlr. 4 Sgr.

Das dem Caff in der Jäge belegene, in un Vol, I. No, 8, 9 Pf. abgeshäß Wege der nothwen und ist hierzu ei

der 770 Ruthen lan sinchen und der Mau

serem Hypothekenbu D auf dem Wege der Su

verzeichnete, auf 6 te Grundstück nebst Zubehör soll im digen Subhastation verkauft werden, Bietungstermin auf Mai 1845, Vorm. 9 Uhr, vor dem Stadtgerichtsrath Herrn Steinhausen, im Stadt- gericht, Lindenstraße Nr. Der Hypothekenschein , Kaufbedingungen sind Potsdam, den 28. Königl. Stadt

Entreprise - Bedingungen nnen in dem technischen beim Abtheilungs-Ober- ährend der Geschäftsstunden gen Erlegung von 10 Sgr. der allgemeinen Nachwei- Formulars in Empfang ge-

Die Pläne, Berechnungen, bmissions-Formulare Büreau zu Frankfurt a. d. Ingenieur Sch w c esehen werden, woselbst ge riften der Bedingungen sung und des Submissions- nommen werden können, Submissionen für dic Ausfü Arbeiten müssen mit der Aufschrift: ur Uebernahme des

54, anberaumt.

s e an die ieb, erer Registratur einzusehen. Oktober 1844

gericht hiesiger Nesidenz.

Bekanntmachung,

Berlin - Potsdamer Eisenbahn.

der Direction unserer Gesellschaft [usses der unterzeichneten rörterung und Beschluß-

Jndustriegraben. Gränzen und Ueber- Der Ring.

hrung der betreffenden Der flcine Kricg des

Nui abte - Gedanken eines Zahnarztes.

Der Neid.

Ueber den Nuyen de® Champagners,

Offener Brief an die gegenwärtig \chle ch-

dramatische

Sängerin,

5tenLooses

Arbeiten in der 1. Ab- Naturgeschichte der

der Planirungs - theilung“ his zur Mittagsstunde de ns (Leipzigerstr. hende Submissionen f Die sih Meldenden an ihre Offerte g Berlin, den 5. Die Direction der 9

p l Deutsche Shulbilder, Lebcn und Tod,

s 21. November d. J. porto- 61) eingereiht, später einge- önnen nicht berücksichtigt werden. bleiben bis zum 1, Dezember d. J.

Auf Veranlassung und in Gemäßheit des Besch e ug Meh Behuss E e über diejenigen Propositionen, welche unserer Ae zum Zwee einer Veräußerung der Bahn L i neugebildete Potsdam-Magdeburger Eisenbahn-

esellschast gemacht sind, auf den 41. Dezember cr,, 4 Uhr, in unserem Empfanghause auf I ahnhose 1 Treppe hoch, eine außer- L e g ¿Mer ammlun

i onaire we mit dem ausdrüclichen Bemer n LBA

November 1844. tieder-Schlesish-Märkischen Eisen- Gesellschaft,

n Konzerten llgemein- von Herrn Rell-

So eben erschien der in den hiesige unter Leitung des stem Beifall aufgenommene un

stab sehr belobte Walzer , Fin Sträulsc

i s ; von J oh. (5 ung! für Piano 124 Sgr., für Orch. 1% Tre. VVir enm-

Komponisten

ch auch der Verein zur

] Erstenmale wendet si chnerinnen mit

flegung armer Beiträge an Hand-Arbeiten und an- um Verkauf sich eignenden Ge ohlthun stets unermüdliches

emerken eingelad L G 5 nde Beschluß die Auflösung Ler Gesellschaft in eit des $, 67. der Stiel Be ín

chrift des $. 26, der Si

enstande hat, enstände an

atuten, unter

und ersucht, na

daß endlich unausgeseßt im z 7as Abounemenut belrägt : 2 Rlhlr. sür 7 Iahr. 4 Rlhlr. - 2 Iahr.

s Rlhlr. - 1 Iahr. „allen Theilen der Monarchie ohue Preiserhöhung. zuserlious-Gebühr sür dea fuum einer Zeile des Allg.

Anzeigers 2 Sgr.

zu beträchtlih sind in den Händen der Nachbarlande zu lassen. E Joseph Zeisel in Wien. 30 Stück Shawl-Tü.

Ä E

ent österreichishe Baumwol- «Dle mährischer und 1 l 2.

Das Kaschemir - Gespinnst zu ihren feinsten

Die bemerkenswerthesten Stücke un- sind: Ein Shawl sans enyvers, Das Muster is allerdings auf béi troß der bewundernswürdig sauberen Seite weit weniger {hön als die au- Art des Köpers, vermöge welcher geht ein Theil des Es ist demnach

Inhalt.

utlicher Theil. F Â Juland, Provinz Schlesien, Aus Breslau (der Minister des Zu- mem. Der Verein sür die Spinner), Die Fabrit zu Eisersdorf, Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern, Gnadengeschenk tes Königs. Der Kronprinz. —- Die Gewehre der Jufanterie. Donau-Dampsschissffahrt. Die Protestanten im Königreiche, König- ceich Sachsen. Gustav - Adolph - Stiftung. Königreich Han- nover. Dampsschifffahrt. Eisenbahnen. Jacobi, Großher zogthum Baden. Eichrodt an von Rüdt's Stelle, Loreve L. Farl-Friedrichs-Denkmal, Freie Stadt Fraukfurt. Sch\anthaler.

Königliche Resolutionen {n Betreff der Ansässigmachung und des Religions-Uebertritts, S Frankreich. Paris, Hofnachricht, Supplementar - Kredit. Das Literarisches und Artistisches. Vermischtes, Die englische Presse über

{höneren Seite verloren.

Mehrere Shawls mit zwei

Einige sehr s{chöne Shawls mit Einschuß von

Großbritanien und Arland, London,

die jüngsten Ereiguisse in Spanien. 4 S

Niederlande. Aus dem Haag. Die Adresje auf die Thron - Rede S timmentheilung

von der ersten Kammer verworfen. Amsterdam, | der zweiten Kammer bei der Adresse und dem Paragraphen wegen Revi-

Joseph Berger in Wien. 24 Stück Shawli

theils sächsihen Kammwollen-

betri, größtentheils sehr zu loben.

Wilhelm Reinhold in Wien. 30 Stück Shawls ein Stück auch zu 40 Rihlr, Kette von englischer Florettseide ; Schuß und Garnen österreihisher Fabriken. Hin-

Zpanien. Pa r is. Telegraphische Depeschen, Schreiben aus Mad rid, (Erklärungen im Kongreß über die jüngste Verschwörung z; die Adresse z Perhaftungen.) :

Vereinigte Staaten vou Nord-Amerika. fämpfe in Kanada. Angelegenheiten von Texas, New-York. (

Hstindien und China. London. ( verneurs, Unruhen in Central-Asien. Theilnahme für Lord Ellen borougb, Aufstand in Canton. Günstige Handelsberichte,

qiè Gewerbe-Ausstellung der deutschen Bundes- und Zollvereins

London,

in bedeutender

da das Etablissement 500 bis 600 Arbeiter

Staaten,

20 Stüd Shawls

Johann Martinek in Wien. bis 38% F

binicht,

Amtlicher Theil ; ) :

Bei der heute fortgeseßten Ziehung der 4ten Klasse Mster Königl. Klassen - Lotterie fiel 4 Gewinn von 4 59,998 nah Breslau bei Schreiber ; 3 Gewinne zu 2000 Rthlr. fielen auf Nr. 6972. 21,754 und 27,015 nah Breslau bei Holschau, Düssel- dorf bei Spaß und nach Magdeburg bei Büchting; 27 Gewinne zu 1000 Riblr. auf Nr. 64. 4064, 5953, 5960, 10,508, 10,718. 17,838. | 18,157. 21,129, 25,575. 31,610. 37,046, 40,575. 43,239, 45,685. S 16283. 48,538. 51,762, 52,796. 55,319. 62,899. 65,568. 73,869, | 79,459, 80,069. 82,363 und 82,456 in Berlin bei Baller, bei © Moser und bei Seeger, nah Barmen 2mal bei Holz\chuher, Breölau bei Bethke und 3mal bei Schreiber, Cöln bei Reimbold, Crefeld bei Meyer, Düsseldorf bei Spaß, Elberfeld bei Brüning, Hal- berstadt bei Alexander , Halle bei Lehmann, Jüterbogk bei Apponius, Gndsberg bei Borchardt, Liegni 2mal bei Leitgebel, Magdeburg bei Brauns und bei Roch, Neisse bei Jäkel, Posen bei Bielefeld, Siegen bei Hees, Stettin bei Rolin, Stralsund bei Claussen und nah Wittenberg bei Haberland; 30 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 3013. 3512. 4392. 4412. 5049. 17,238. 18,207, 18,548, 20,953. 21,085. 21,899, 22,042. 22,206. 22/732, 123,291. 4278, 24,325. 27,576. 28,299. 43 W8, 43,795. 45,223.

fehlen Gung’l’s Mädchenträume, VVaalzer f. Wituo 122 Sgr., f. Orchester 1% Thitr., Cath arl1- nen-Polka, Ung arischer Marsch, Souve- vir-Polka s, Piano. à 9 Sgr, 1 Orchester 1 Thlr, 2 National-Polkas von Mille. Polin im Königl, Theater getanzt, 5 Sgr. 2 Lieder aus Köck und G uste mit Originaltext à 4 u 0 SUE

34 Linden. Schlesingersche Buch- u. Musikldlsf

11335] Z Jn der Arnoldischen Buchhandlung in Dres-

den und Leipzig is so eben erschienen und in allen Buh- F handlungen zu erhalten, in Berlin (Stechbahn 3), Po- F

sen und Bromberg bei (E. S. Mittler: Der Mordverdachk.

Eine Kriminalge schichte, Nach dem Englischen

von W. Lindau. 3 Bände,

brosch, 35 Thlr.

A, 12,

Bei Veit & Comp. in Berlin erscheint seit 1841

und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen : h 7eitschrift für Geschichts- F sy wissenschaft. Y terg i, Pr, bei Friedmann und

1 ' gebel, Magdeburg bei Brauns Unter Mitwirkung der Herren A. ckh, I, uW. bei Rolin Ta il Wilsnac), '

Barmen 2mal bei Holzschuher, t bei Schreiber ,

Stargard

S Nt A pt o r ausgegeben C s h De N N L ias 09 ubarth, Trier bei Gall und nach Wittenberg bei Haber- schichte an der Berliner Universität. P 48 _Gewinne zu 200 Rthlr, auf Nr. 1072, 402%.

In zwölf regelmässig erscheinenden Monatshesten von | 4199, 4717. 8167, 9362, 10,051, 11,090, 18,002, 20,074, M de ino a T S 25/271. 27,992. 43,805,

. 2 j; I foèdpet Aus dem reichen Inhalt des gegenwärtigen €! sten 32,200, 2,276.

39,511. 40,058, 42,391, 42,067. 42,771. 48,981, 51,968. 53,705, 54,513. 59,283, 00,207. 68,740, 70,368. 70,757. 71,158. 71,730. 71,944, 7 73,920, 76,236. 76,046, 79,395. 80,221, 82,989 und 83,277, Berlin, den 8 November 1844. Königl, General-Lotterie-Direction,

Jahrgangs heben wir folgende Abhand-

lun QN hervor: Graf Hertzberg v. R. pke- _ Roms Volksrechte unter den ersten Kaisern V Herausgeber. Hosleben und Hofsitten der Für- Â stinnen im 16. Jahrhundert von J. Volt = Is A bruch des 7 jährigen Krieges » ungedruckte V E E von Mitchell, mitgetheilt v, L. R anbe, n t Bearbeitung des Lebens Muliammed?s v- B. i n E i: Barère v. Wachsmuth. Einige Hauptiri- f

. L h r. Gu- 1A gen des nord. Alterthums v. F F. A e Zatiundé 1 stav Adolf v, Hüllmann. Dns As 05 eber. Jetz. Zu- f

(é,

n R ain Mit a acn E I ER E R R E a u m

nichtamtlicher Theil.

Julaud.

wesen d. Römer v. Hera usS L V Z | : stand der Müänzkunde v. V Rei A E Ä Zeit Provinz Schlesien. Aus Breslau meldet die dortige der Engländer in Englan, chich S Data E Br ung unterm 5, November : „Se. Excellenz der Minister des Jnnern, Weber 7 Deutschlands histor. M raf von Arnim, welcher bereits am Z3tén d, hier eingetroffen war, Lr “ailaiiñod v. Kläpfel, Suav- M U L Tage seiner Ánkunst noch eine Reise nah der Umgegend

p n Schweidniß vorgenommen und heute einer Sibung der hiesigen

Vereine u. , \ i _ n wirthsch. Literatur - Berichte f. 1844 v. Röscher f he Historiographie 1m Mittelalter v. s

Königl. Regierung beigewohnt.

is eutsCc L Uandrá , 5 E Albert v. Brandenburg v. Hüllman" # Wträibe der Gebirgskreise und der Bürgermeister Scholz aus W Oufried Müller in Rom v. Abeken. r S a auf heute zu einer Konferenz einberufen, Wix glauben vom 5. bis 8. Jahrhundert v. R. Wilmans“ F Jieraus folgern zu dürfen, daß die Anwesenheit des Herrn Ministers Urber die Beschränkung der Freiheit d, äl. Ke A Schlesien vorzugsweise die Ordnung der Zustände im Gebirge

die zu Athen v. Th, Bergk. Der altruss1sc{ht Staat v. Peter d. Gr, v, E. Hermann.

tho u. die Hundssternperiode, Beitrag zur Geschiclie

der Pharaonen. v, À Böckh, Rezen-

. SIOTNCIIÌ v. Bethmann, Giesebrecht, J. Grimm Grolefend, Jasfé, Köpke, Mullach, Petermann, WWil-

und zahlreiche Miszel le n.

nehmen wir folgende Angaben: Die Einnahme

28,688 Rihlr.

mans u, A.

reußi

bi,

Vereine auf die bei ihnen bestellte angekaufte 300 Centner oberländer Flachs zur vorläufigen Verleihung an arme Spinner, um ihnen Beschäftigung zu verschaffen, 3628Rthlr. ; 4) an Verwaltungs - Unkosten 97 so daß am 1, Oktober baarer Ueberschuß verblieb 6621 Rthlr. Der Werth der an die verschiedenen Vereine im Gebirge übersaudten Bestellungen betrug etwa 25,100 Rthlr. Aus diesen Angaben geht wohl genugsam hervor, daß die Wirksamkeit des breslauer Vereins eine niht unbedeu- tende war. dorfer Garnspinnerei= und Leinenweberei-Etablissement giebt die Br e 8- lauer Ztg. folgende Mittheilungen: Direction des General -Bevollmächtigteu , Monaten eröffnet. Von diesen 16 Mouaten war dasselbe jedoch nur © Monate im Betriebe, indem es wegen Umbaus der neuen Wasser=- räder im Juni 1843 : die Arbeit noch nicht wieder aufgenommen werden fonnte, tigfeit in den 9 Mouaten seit Eröffnung der Fabrik war in doppelter Hinsicht eine sehr nach

Wahl- | Schreiben aus | 125 C (Zur geschichtlichen Statistik der Finanzlage der Union.) | 35,620 Rthlxr. nachweist. Politik des neuen (Seneral-Gou- |

| und der dritte im

Hudels- und Börsen-Nachrichteu, Berlin, Börsen- und Maifkt- |

5000 Rthlr. auf Nr. |

30,013, 30,6041, 34,652. 30,643. 59/361. 71,448, 71,903. 74,090. 76,422. 77,001, 78,402. 79,458. 81,467 und 84,483 in Berlin bei Alevin, bei Baller, 3mal bei Burg, bei Maßdorff und 3mal bei Seeger, nach Breélau Amal bei Holschau und 3mal Cöln 2mal bei Krauß und bei Reimbold, Düsseldorf bei Spaß, Erfurt bei Tröster, Halberstadt bei Sußmann, Königs- bei Samter, Liegniß 2mal bei VYeit- bei Hammerfeld, Stettin Stralsund bei Claußen, Torgau bei

62,952, 63,992, 72,429, ‘72,848,

Allgemeine

F 9

che Zeitung,

Alle Post-Anslallen des In- und Auslandes nehmen BSesielluug aus diescs Slall au, sür Serlin die Expedition der Allg. Preuß. Zeilung : Fricdrihsstraße Ür. 72.

Sonnabend den

Leinwand 9986 Rthlr.; 3) für

Rtÿlr.; im Ganzen 22,066 Rthlr.,

Ueber das für die Grasschaft Glas so wichtige eisers =

„Das Etablissement is unter Herrn Undheim, seit 16

zum Stillstand kam und Ende Dezember v. J. Die Thä-

beshränfte, einerseits, weil die Maschinen nur und nah in Betrieb geseßt werden fonnten, andererseits, weil die Arbeiter, welche eingeübt werden mußten, noch nicht die gehörige Fertigkeit erlangt hatten und daher in ihren Leistungen in Bezug auf quantitative Erzeugung noch sehr zurück waren. uns daher nicht wundern, wenn in dieser Betriebsperiode der Rechen- schaftsberiht für die Actiongire des Etablissements einen Verlust von enu man aber bedenkt, daß nah den getroffenen Einrichtungen jeßt allein in den fertigen zwei Flügeln des Gebäudes 20,000 Spindeln und 350 Webestühle in Betrieb sind Ausbau begriffene binnen kurzer Zeit auch beseßt werden wird, so is anzunehmen, daß in der Folge niht nur die auf- genommenen Seehandlungs-Kapitalien und diejenigen der Actien-GBe sellschaft richtig verzinst werden, sondern auch außerdem ein erflecklicher Ueberschuß sih ergeben dürfte. Seitens des Herrn Ministers Rother ist bisher für das Gedeihen des Justituts Alles gethan worden, was irgend billige Forderungen beanspruchen können“.

Auslaud. Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Bayern. hat der im Landgerichts-Bezirk Windsheim, Kirche uicht aufzubringen vermochte, aus eigenem Antriebe, daß jene Gemeinde sich an Allerhöchstdenselben gewendet hätte,

aus seiner Kabinets-Kasse verabfolgen lassen. Wohlthätigkeitssinns““,

die Mittel dargeboten wurden, einem

eres Königs jeder Unter wenn es sich darum thut.‘“

daß in den Augen un Konfessionen verschwindet, Hülfe wahrhaft Noth

hervorrufen, schied der delt, Hülfe zu gewähren, wo

Aus München wird unterm 4. November geschrieben: Jhre Königl. Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin verweilen fortwährend auf der Burg Hohenschwangau, wohin hierher häufige Einladungen erlassen werden, bald an Gelehrte und Künstler, bald an Jagdfreunde, An dem neuen Palaste, den das hohe Paar hier man, troß der rauhen Jahreszeit, mit einem Der kolossale Bau is zauberha#t aus dem Durch verschiedene Blätter läuft die An- die in hohem Grad untaug- Dies beruht auf einem offenbaren Mißverständnisse. Viele alte Flinten werden allerdings noch, Behufs der Schonung der besse- wie dies bei allen Armeen Sollte das bayerische Heer jedo heute ins Feld zu auf Ausrüstung und Bewaffnung am wenigsten die Jufanterie, hinter der eines anderen deutschen Staates zurüstehen. Aus dem Rechenschasts- Oktober statt- gehabten General-Versammlung der Donau-Dampsfschifffahrt verlesen wurde, ergiebt sich, daß in diesem Jahre von vier Böten in 177 Fahrten 20,684 Passagiere und 51,394 Centner mit einer Einnahme

40,907 Fl. für Waaren, im Ganu- befördert wurden, während von den vier Böten im

Hof-Kavaliere 2c. bewohnen wird, arbeitet fast beispiellosen Eifer. Grund emporgewachsen,

gabe, unsere Jufanterie führe Gewehre, lih seien.

ren Gewehre, beim Exerziren gebraucht , der Fall ist. rüden haben, so würde in feine Gattung desselben, und

Bezug

Bericht, welcher in der zu Regensburg am 27.

von 89,343 Fl. für Passagiere,

zen 129,851 Fl,

Dem Vernehmen nah sind mehrere

zum Zweck haben dürfte.“ Dem Bericht, welchen das Comité des bres- E ads Vereins „zur Hebung der Noth eider T lpebern und Spinnern“ or furzem an den Herrn Ober-Präsidenten übersandt hat, ent- v , i ; des Vereins on seiner Gründung bis zum 1, Oktober, also in ungefähr M Monaten, betrug 1) an Unterstüßungs - Geldern 19,156 Rthlr., 2) an Anzahlungen auf bestellte Leinwand 9531 Rtblr., im Ganzen Hiervon wurden bis zum 41, Oktober verausgabt : 1) an Unterstühungsgeldern, die den Kreis - und Lokalvereinen über- wiesen wurden, 8354 Rihlr, ; 2) an Vorschüssen an die erwähnten

Jahre 1843 in 176 Fahrten 19,139 Passagiere und ergeben hatten. Die Jahre 1843 1,226,753 Seelen Jahren um 25,931 vermehrt.

vier Jahren 8805 ausgewandert,

,

protestantischen Kirche übergetreten. der betrug in den vier Jahren 36,135.

Königreich Sachsen.

6. November seine Rechnungs = Ablage gerichtet,

seine volle Einheit gesichert durch mit 9 Mill: protestantischer Einwohner. zählt gegenwärtig 45 Zweig-Vereine.

1843 —44 nahm er ein 6544 Rthlr. 24 Ngr.,

von den Zweig - Vereinen. 6950 Rthlr. belaufen haben,

Gin N o vember

| gen wurden 4012 Rihlr, vertheilt, und zwar | Glaubensgenossen in der Umgegend von Pragz 2) an die Gemeinde | in Deutsh-Gablonzz 3) ] | meinde in Linz; 5) an die Gemeinde in Láazz 6) an die Gemeinde

Es darf

Se, Majestät der König von Bayern protestantischen Pfarrgemeinde Unter- Altenbernheim welche die Mittel zum Bau einer und ohne 1000 Fl, „Dieser Aft Königlichen bemerkt der Nürnberger Korrespondent vom 3, November, „wodurch einer protestantischen Kirchen Gemeinde dringenden Bedürfnisse ihres Kultus abzuhelfen, muß auch in dem E die Ueberzeugung

han-

28,366 Ctr, Waaren befördert worden waren und eine Einnahme von 118,572 Fl. Dieses Resultat is gewiß ein sehr erfreuliches. protestantishe Gesammt - Bevölkerung in Bayern betrug im und hat \sich in den lebten vier Von den Protestanten sind in den Ju denselben vier Jahren sind 281 Protestanten zur fatholischen Kirhe und 179 Katholiken zur Die Zahl der unehelihen Kin-

An alle Zweig-Vereine und sämmtk- liche Mitglieder des leipziger Haupt-Vereins zum evangelishen Verein der Gustav - Adolph - Stiftung hat der Vorstand desselben unterm Seit seiner ersten Begründung am 6. November 1832 hat sich der Verein über ganz Deutschland ausgebreitet; und noch jüngst, auf der allgemeinen Ver-= sammlung zu Göttingen am 10, und 11, September d. J.,, ward ihm den Auschluß von ganz Preußen

Der leipziger Haupt=Verein Jn dem Verwaltungsjahre von davon allein aus Leipzig 9153 Rthlr. 25 Ngr., aus 20 Parochieen und aus 2 Schulen der Ephorie Leipzig 402 Rthlr. 26 Ngr., im Ganzen 2556 Rihlr, 22 Nar, das Uebrige Die Summe würde si eigentli auf wenn nicht mehrere der Zweig-Vereine einen Theil ihrer Einnahmen zurückbehalten hätten, An Unterstüßun=

1844.

1) für die zerstreuten an die Gemeinde in Fleißen; 4) an die Ge-

in Groß = Werbka; 7) an eine Gemeinde in Nord - Amerika; 8) an einen in den dürftigsten Umständen lebenden Pastor in Böhmen. Dem Central - Vorstande wurden zu seiner freien Berfügung 1944 Rthlr. überwiesen, 337 Rthlr, sind als Kapital auf das Hauptbuch des Gesammt-Vereins zu bringen,

Köuigreich Hannover. Vom 20. März bis Ende Sep-=- tember d. J. sind über 15,000 Personen mit dem Dampfschi} „„Kron- prinzessin Marie‘“ zwischen Emden, Leer und Delszgl befördert wor= den. Die Ems= Dampsschifffahrts - Gesellschast „Konkordia““ hat ein= stimmig die Anschaffung eines zweiten Dampfboots beschlossen, Der Jugenieur-Capitain Dammert befand sich Ende Oktobers zu Emden, um auf Befehl Sr. Majestät des Königs eine Rekognoszirung des Terrains von dort bis Rheine für eine anzulegende Eisenbahn vorzu=- nehmen. Die Fahrten zwischen Harburg und Hamburg haben am 4. November wieder beginnen fönnen. Der Ober - Justizrath Jacobi, srüher Präsident der zweiten Kammer der Stände, is am 24. Ofto- ber im 64sten Jahre mit Tode abgegangen.

Großherzogthum Baden. Uebereinstimmenden Angaben in den Blättern von Frankfurt und Augsburg zufolge, ist der bis- herige Präsident des Ministeriums des Junern, Freiherr von Rüdt, in Pensionsstand verseßt und der Ministerial - Direktor Cichrodt pro= visorisch mit den Geschäften desselben beauftragt. Der farlsruher Korrespondent der Augsburger Allgemeinen Zeitung beglei=- tet diese Nachricht mit folgenden Bemerkungen: „Es kann mit die- sem Personenwehsel keine Aenderung des Systems der Regierung ge- meint sein, da diese nach dem bekannten entschiedenen Willen des Großherzogs aufrichtiges Festhalten an der Verfassung zum Prinzip hat; wohl aber hat sich das Bedürfniß einer festen und fonsequenten Durchführuug jenes Systems gegen ungemessene Ansprüche nach der einen wie der anderen Seite hin mehr und mehr herausgestellt; die lautern Freunde „unseres Verfassungslebens fönnen darum auch in die- ser Maßnahme nur die Weisheit unseres geliebten Regenten dankbar verehren.“ Am 30, Oktober verschied zu Rastatt der Nestor der deutshen Schulmänner , Geheimer Rath Dr. Loreye. Die Ent- hüllung des Karl-Friedrih-Denkmals auf dem Schloßplaß zu Karls -= ruhe is auf den 22, November anberaumt,

Der Senat hat dem geistvollen

Freie Stadt Frankfurt. das Ehrenbürger-

Schöpfer des Göthe -Monuments, Schwanthaler, ret verliehen. Oesterreichische Monarchie. Preßburg, 31. Okt, (A. A. Z,) Die am 26, Oktober bei Kerzenlicht verlesenen Königlichen Resolutionen beweisen neuerdings, daß die \o oft und so rüdsihtslos angefeindete Regierung, der ge- wissermaßen alle in Ungarn seit Jahrhunderten allseitig begangenen Fehler und Uebergrifse beigemessen zu werden pflegen, dem wohl- verstandenen und naturgemäßen Fortschritte nichts weniger als abge- neigt is, Vorerst wird den Nichtadeligen, welher Religion sie auch immer angehören mögen , das Recht des Grundbesißes eingeräumt. Wenn diese Konzession im ersten Augenblickde nicht sonderlich werth= voll erscheint, so liegt die Schuld lediglih an der alten nationalen Erbsünde, der Avitizität, zu deren Abschaffung die Ständetafel in einer Cirkular - Sißung des verflossenen Jahres wohl einige Miene machte, ohne daß jedoch seitdem wieder auf diesen Beschluß Rücksicht genommen worden wäre, Die zweite Resolution bezieht sich auf den Uebertritt von dem fatholishen zu einem der protestan= tischen Glaubensbekenntnisse, Die Regierung wünscht eine Modist= cation des Geseß-Entwurfs, welchen der Reichstag in dieser Bezie- hung unterbreitete; allein sie betri lediglich eine leiht zu erfüslende Formalität, und jener Vorzug der fatholishen Religiou, daß die Bewohner des Landes wie in Frankreih in der Mehrzahl sih zu ihr bekennen, wird auf die \honendste und unverfänglichste Weise geltend gemacht. Es hat sich nämlich der Katholik, welcher zum Protestantismus übertreten will, lediglich bei seinem Pfarrer in Ge- genwart zweier selbstgewählten Zeugen zu melden und seinen Ent-= {luß zu verkündigen ; dieselbe Erklärung soll nach vier Wochen wie= derholt werden, worauf dem Uebertrittsafte fein Hinderniß mehr in den Weg gelegt werden dürfe. Sollte die Opposition auch gegen diese Königliche Resolution den Einwurf machen, daß der katholischen Geistlichkeit dadurch Gelegenheit geboten werde, gegen den bekannt gewordenen Entschluß des zum Uebertritt Geneigten anzukämpfen, so is zu erwiedern, daß eine aus Ueberzeugungstreue hervorgehende Konversion dadur nicht verhindert werden könne, und daß überhaupt nihts daran liegt, wenn Konversionen hintangehalten werden, die niht in reifer Ueberlegung und lauteren Motiven wurzeln, Viel wichtiger is es, skandalöse Abfälle zu verhüten, weil die tiefsten und heiligsten Gefühle des Volkes dadur empfindlih berührt werden. Jn einem von der Deutschen Allgemeinen Zeitung mit= getheilten Schreiben gus Wien (3. Nov.) heißt es über die zweite der vorstehend besprochenen Königlichen Resolutionen: ,„„Man muß gestehen, die Königliche Resolution in Betreff des Uebertritts zum Protestantiômus übertrifft alle Erwartungen, indem dabei der Reverse in Betreff der Erziehung der Kinder nicht mehr gedacht ist und über= haupt alle Skrupel der Akatholiken hinwegfallen müssen. Gegen die Königliche Entschließung hat der hiesige päpstlihe Nuntius, Fürst

Altieri, mit allen Kräften protestirt, allein alle seine Bemü- hungen waren vergeblih, Der Kaiser genießt nah früheren päpstlichen Bewilligungen, namentlich nah einer vom Papst

Sylvester Il. dem heil. Könige Stephan und seinen Nachfolgern ver- liehenen Bulle als König von Ungarn und Legat des Papstes, eine kirchliche Machtvollkommenheit in Ungarn, wie sie keinem katholischen Könige der Erde zu Theil ward. Jun Kraft dieser Gewalt fällt alle Einwendung des römischen Stuhls hinweg. Es is aber das Merk- würdigste und ein neuer Beweis des Fortschritts unserer auf solcher Bahn sich bewegenden Regierungs-Politik, daß man von den früheren päpstlichen Bewilligungen jeßt ebrauch macht und \sich durh Pro-