1844 / 330 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

1702 G a6 L 7% a 7k Sgr. Kalbfelle, Auswärtige Börseu. Konigsstadtisches Theater Hubhäute 10/43pfd. 7% a 8 Sgr. - 14 /18pfd. 7% a 74 28 f us wärtige ¿omg ) 4 S eischerfelle 18 /30pfd. Df Ds 97 Sgr. pro Pfund, ohne Köpfe A Am T, 21. Nov. Niederl. wirkl. Sch. 62%. 5% do. 9927: Dienstag, 26. Nov. Das bemooste Haupt, oder: Der lange 15/22pfd. 10 Sgr. pro Pfund. s _ QUOL 5% Span. 215. b do. 35%. Pass. —. Ausg. —. Zinsì, —. Preuss. Pr. Israel Original = Lust viel in 4 Akten von Roderich B ck S -V L E a ; b JZsrael, Original - Lustspiel im A Hten, enedir. 2 Kthlr. sür % Iahr. und Dänemark holen im Detail Verkauf | sch. —. Pol. 174. Oesterr. 109. 4 Russ UHob® 5) Hierauf: Lebte Vorstellung von Dissolving views, oder: Nebel- 4 Kthlr. is { I

Kartoffeln aus Pommern Fo ir ennas, M O a Ta It S bilder, gegeben vom Professor Buck aus London, 1) Der Zauberstern, 8 thlr. - 1 Iahr.

a gn E fe Le, a L Lis Schuhmacher von 55 Zoll

Bo en, weiße Le a Sgr eiye Sch1 er l 92 Frankf t a. M., 22. Nov. 5% Met. 112 6. Bank-Acti ». ult. : y

ti / rv ( E A Jh ¿Non H ; ank-Actien P Q} 0) Sommerlandshaft. 3) Winterland\haft. 4) Der Tunnel unter in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.

50 a 55 Sgr., graue Schuhmacher von gleicher Länge 375 a 40 Sgr., | 2005. Bayr. Bank - Acti 247 Br. Wope 90% Br. Stiegl. 894 Br. Int. G1 j. chaf | i schwarze 40 a 42 Sgr., Kron 1ste bis ôte Sorte 13 bis 30 Sgr,, Kron- | poln. 300 Fl. 971 A An 600 Fl 932. do. 200 Fl. n M | per Thee 0)-DIE Abtei Melrose in Schottland. 6) Fluß-Ansicht vas S bei Mondschein, mit auf=- und abfahrenden Böten. 7) Eduard, dex Jnsertions- Gebühr sür den

Raum einer Zeile des Allg.

P B j i; Hamburg, 23. Nov. Bank-Actien 1650. Engl, Russ. 1145. Wachs, gelbes 15 a 16 Sgr. Betifedern , weiße, 16 Sgr., gemischte P aris, 2U. Nov. 5% Rente fin cour. 119. 45. 5% Reute fin cour. 82. 95. schwarze Prinz, vom Grabe auferstehend. 8) Der Dom zu Maäainz 14 Sgr, graue e E e Af M Ie 5% Neap], 98 ey 5% Span, Rente E o L 3% ä 9) Daniel O'Connell. 10) Herzog von Wellington. 11) Lord Anzeigers 2 Sar. Watten, bastene, a Sgr. pro 5 Stud, Wien, 2I. Nov. 5% Met. 110. 4 10L. 3% 76. Bank-Actien | By 12) Shakespeare. 13) Friedrich der Große. 14) Navol L i è 3 M. 225 74 T. 1005 H B - ane N E .1 ron L) E E l0BEe / poleon, s veel O a Mt A 023. Amsterdam 71 L. 1005 Hamburg E Am an S de 1839 130%. Nordb. 152%. Gloggn. 1167. 415) Die Geburt Kupido?s. Dazwischen 6 bis 8 fomische beweg- S d E de E 0 Mail. Â. „vern, s: , 7 E E Die Witterung is fortwährend regnicht und ürmisch. Mal O T N liche Figuren. 0 3 i gist f A gnich Y Meteorologische Beobachtungen. Mittwoch, 27. Nov. (Italienische Opern - Vorstellung.) Zun Berlin, W414i ch d D'7 sten Berri Aner B01 Ce E S E Saale erstenmale wiederholt : La Vestale, Oper ín 3 Akten, von Camnd- , 1 iv o en ( November Den 25. November 1841. 24 as se at 3 E E D | P E S rano, frei übertragen von Emilie Seidel. Musik von Mercadaute. | O SESE A Ga C L R M SARC T I S Dr S R R E C RCR A O: E A U A I I E N S I E E A A AAA DA Ï 44. B Cour : P Cour. S : S (Sga. Schieroni Nulli: Die Vestalin.) Hierauf : Vorlebte Gast- - E i E T L M C B L La E IR E T R P R R R i | : : Actien. N] ie | Geld | Gen Luafdendk., .- (087,00 Vat 01 Par.'337,35" Par.| Quellwärme 7,5" B. Vorstellung des Herrn Professor Risley aus Philadelphia , mit E Brief | Geld, E ien E R R 25 4,6 R. seinen beiden Knaben, John und Henry, vom Königl, Haymarket- e L Br 2,0° A0 R.| Bodeuwärme 4,9° R. Theater zu London, vor ihrer Abreise nach Petersburg. | Amtlicher Theil. V E aufzustellen und zu ordnen. Un: delte Alla Wed ee Lan 103 Didéties | 02 R Eo e as Mod n Preise der Pläße: Ein Plaß in den Logen und im Balk | Juland, Berlin. Der Laden- Verkehr während der Sonn - und Fest- | o A aber führte eine strenge Aufrehthaltung jener polizeili- | terlandes galt der Kom n Gesammt-Jnteressen des deutschen Ba- Wetter regnig. Regen. | Niederschlag 0,071 Rb. | beg ersten Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c ee u A R T Bes E eut Aera Provin 4 L C, die zum Theil mit der Uhr in der Hand befolgt | terer hob (p 2E Buer DE 200 er Heyd, aus, Leb= i F Z | Aus Mülheim a. d, R. (die Friedrich-LWilhelms- rüde), Koblenz (ver itrollirt werden mußten, nicht selten i o bor (ieine 1 4 S Dank das Vaterland dem Könige au Oeffentliche Aufführungen. Provinzial-Landtag) und Elberfeld (der Herr Finanz-Minister). / z varen Vexationen für E le Uttevae lvgerer el L sciner Fürsorge für Handel und Gewerbe schulde, Le sid | Auf Allerhöchsten Befehl, Donnerstag, den 28, November 1844, Abends Deutsche Bundesstaaten, Königreih Sachsen. Aus Dresden þÞ schon eine namhafte Anzahl angesehener Gewerbetreibend tai noch neuerdings durh Errichtung des Handels =Amtes kundgegeben [S4] 100 Düss:Elb. Eisenb.| 5 | 93 __ Nachmittags 2 Uhr Schnee und Regen 62 Uhr: Aufführung ín der Sing-Akademie des Oratoriums Paulus, ua (Stádtisches) und Plauen (Feuer). Großherzogthum Baden. | die Oeffnung der Verkaufsläden “mit alleiniger Aus t er gewünscht, habe, und sprah den Wuns aus, daß der Handelsstand R gv do. do. ee 4| a Königliche Schauspiele. Worten der heiligen Schrift fomponirt von dem Königl. General - Musik- L Karlsruhe und das Karl-Friedrihs-Denkmal, | Lebensmittel feilgehalten werden an fall E anein Landtage noch zahlreicher vertreten werden möge, als es bis jeßt ge- A E ; Dienstag, 26. Nov. Die Jusel der Wiebe, phantastishes Ballet | Direktor Dr. Felix Mendelssohn-Bartholdy zum Besten des Frie- rankrei 1 L S 5 | nur bis um 9 Uhr Vormittags zu gestatten, d e M schehen. Der fünste Toast, vom Handelskammer - Präsidenten Herr do. do. Prior.ObI.| 4 7 g 2 ckrich8-Stifts unter Leitung des Komponisten, mit gefälliger Mitwükung d Frankretch). Paris, Verordnung über die Einberufung der Kammer, V EO gS zu g statten, ancben aber die Schau- | K Heder, wurde d 3 irte - | en Herrn AóiviStant garant. (34| 98x | in 2 Abth., von P. Taglioni. : 5 ; Si q-Ak E E 6 bi Foni l, Kapvelle unter Direction des Königl bki Beschlüsse der pariser Zöglinge der polytechnischen Schule, i L Gegenstände auch an diesen Tagen an den Fenstern und Thüren zu Na auf e b L A -Borwärts, das unsere Zeit bedingt“, gebracht. Brl.Frankf, Eisnb. S Fm Konzertsaale : our la continuation des débuts de Mile. Se Bal 4 ou Die Solo-Particen haben Ca Großbritanien und Jrland. London, Maßregeln gegen den Skla- belassen, Da die Aeltesten der Kaufmannschaft sih diesem Antrage G, E Tasel wohnte der Herr Finanz-Minister noch einer Jo: do, Prior:Obl.| 4 | 1025| —- Garique. Spectacle demandé: Mademoiselle de Belle-Isle, drame | §ie Rénigl. Sängerin Dlle. Tuczek, Dlle, Auguste Löwe, die Königl venhandel in Cuba. s durchweg beistimmend erklärten, so hat derselbe in der jeßt ergan e- E L 11 S rifengerichts und des Handelsgerichts bei und verließ Ob.-Schles. Eisnb.| 4 | 147 Z eri ‘S actes, Par A. Dumas. (Mlle. Garique remplira le rôle de Sänger Serren Mantius, Krause, Behr und der Königl. Dônie “italien. Neapel, Die bevorstehende Vermählung. nen neuen Polizei - Verordnung vom 20, November vollständi g G d gegen 8 Uhr die Stadt, um in Barmen zu übernachten. Sehlesische do. [* 5 !- fHdo.Lt.B. v. eingez.|— 108 E Mademoiselle de Belle-Isle.) Sänger Herr Koyolt. Billets zu numerírten Sißpläßen à 1 Rthlr, sind Sa S Madrid. (Zweiter Prozeß und Verurtheilung währung gefunden. Z tandige f- E atis a A L n 3? In Potsdam : Theater-Vorstellung. beim Haustwvart der Sing Akademie zu Pau v Si L biinura) Prim z Preßvergehen den Schwurgerichten entzogen; zux Es steht zu hoffen, daß hierdurch eine wirkliche und nit blos Magd,-Halbst.Eb. R S , O7 N B L U Rb op C 5 Tis L 2 Q D i T) : c ich - © L ch / . / j O Y i 132¿| / L L Lr Mitiwoy, E Der E A S Die Direction des S l % Griechenland. Briese aus Athen. (Theodor Grivas General-Znspelteur | O s Laden-Berkehrs, und somit eine wesentliche Seit unserer Bekanntmahung vom 16. September d. J. hat 9 A A S t : A A n ———— F gung der s übrigen Publikums, der eimgesuchten Bewo af S 1d ( s Die Gewerbe-Ausstellung der deutschen Bundes- und Zollvereins-Staaten, der Handeltreibenden ein wesentlicher Dienst geleistet E 29 dur den im Monat Dfiol t battc cine h O OAFETQUNeE stürmisch regnigtem und trüb kaltem Wetter von Va Ne e

E 35 | 4! FBonn-Kölner Esb. 1293 / Schauspiel in Provinz Westphalen. Der General-Vikar und Bisthums- | stiger gestaltet, indem auch die leßte Hoffnung auf einen Ertrag der

N Fw eme une

Preußi

Das Abonnement beträgk: Alle Post-Anstalten des In- und

s Auslandes nehmen estellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Allg. Preuf.

11 ¿Dris: # Friedrihchsstrafie Ur. 72.

Länge

oder Festtage entfernen mußte, um sie am nächsten Werktage von | gel, den dritten aufden hohen Gastder Hr, Ober-Bürgermeister v. Carnap e =- ê ,

Fonds.

Lines Tbaupunkt .««

\ S&t, Schuld-Schb. [33 100 | Brl.Potsd.Eisenb.

Prämien - Scheine| do. do. Prior. ObI.

5 | 4 | d. Seeb. à 50 T.|— 94 Mad. Lpz. Eisenb.|— E l | lon 4 3% NO. ONO. NO. Wärmewechbsel + 3,5° peeres | 1 5

do. do. Prior. Obl. Brl. Anb. Eisenb.

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Obligationen Danz. do. in Th.|— Westpr. Pfandbr.|35 Grossh. Pos. Av. 4

U

do. do.

Osétpr. Pfandbr.

Deranntmachmunag.

Pomm. do. y [c Kur- u. Neum. do.

Gold al marco. | Friedrichsd'or. And.Gldm. à 5 Th.

Disconto.

Gedruckt in der Dee r schen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei. co pi pag In Widerlegung der Broschüre des Herrn Stadtraths Nisch.

Hieraus: Mein Herr Onkel. C C R R E E C R R S I I I I E R R

Hekanntmachungen.

Bekanntmachung.

cude Theilung des Nachlasses der am

torbenen Kaufmanns ezug aus den §. 137. und 1, Allg. Landrechts hiermit be-

Die bevorsteh Z4 1842 hier ge) Philipp Behm w folgende, Tit, 17, Th. fannt gemacht. Breslau, den 31. Königliches Vormun

Oktober 1844. dschafts - Gericht.

Cal -Citagtiou Alexander vou Zurawck, zubiner Kreises, auf ) feine Nachricht von sich zurückgelassenen unbe- hiermit auf-

Der Gutspächter zuleyt in Iwno, S {eit dem Jahre 179° hat, so w

gehalten und

ie die von ihm eiwa ben und Erbnchmer, gefordert, sich in dem 22, Septemb

vor dem Herrn L denberg in unserem Gerich \chriftlich oder p weisung zu erwa Zurawek für tod sene Vermögen verwendet werden wir Bromberg, den 5. Königl. Ober -L

um 11, UDT, and - und Stadtgerichts - Nath Scha- islofale anberaumten T zu melden und weitere An- Alexander von

rten, widrigenfalls der t zurückgelas-

t erflärt und das von ihm den geseßlichen Bestimmungen

November 4844, / andesgericht 11. Abtheilung.

anntmachung.

Das der verehelichten Re Elise geborenen stadt, Neue Kóni othelenbuche v verzeichnete, auf Zubehör, soll im Weg verkauft werden, u den 6, Februar 1845 vor dem Stadtgericht richt, Lindenstraße Der Hypothekensch Kaufbedingungen st

Potsdam, den 1

Secretair Schmidt, Berliner Vor- 9 a belegenc, orstadt Vol. 111. No. 117 bgeschägte Grundstück, nebst wendigen Subhastation Bietungs-Termin auf s 410 Uhr, derrn Steinhausen im Stadk- Nr. 54, anberaumi.

ein, die Taxe und die besonderen d in unserer Registratur einzuschen. 8. Juli 1844. Stadtgericht hiesi

Liegnitz, gehörige, gsstraße Nr.

5137 Thlr. a

nd is hierzu ein Vormitta

ger Residenz.

j; fi achstehend unter O signalisirte Uhrmacherge-

Michel Jost einer erst jeyt allhier ersta tverflossenen Monate in d her beschriebenen 16ten desselben dersclben, unter 1 nnahme, daß si

aus Köln am Rhein

tteten eidlichen en Besiy der zu sehen ge- Monats, ohne Vor- Imständen von ch Jo st rüdck- g oder cine Vecun- Schulden gebracht habe, hin-

hat sih nach Anzeige im leß unten sub Y wußt und dann am wissen des Ei hier entfernt, we sichtlih dieser Uhren ein treuung an denselben zu länglich rechtfertigen. 3 werden daher a landes hierdur Oktober dieses Jahres den 12. Juni 1839 von putation nach Leipzi nach aber dort nicht einge riWten und denselben im bes anher gelangen zu lasse gedachter Uhren behülflich z1 Justiz-Amt- Dresden, 2te vember 1844. Königl, sächs, Hofrath und Ju L

Jn- uind Aus-

lle Behörden des , welher am 16.

ch ersucht, auf Josten sein Wanderb der hiesigen Stadtpolizei -De- vísiren lassen, dem Vernehmen ein wachsames Auge zu Betreiungsfalle mittelst Schu- n, auch zu Wiedererlangung

Abtheilung, am

stiz-Amtmann

E O i Signalement des Uhrmachergehülfen Jost Größe: mittel, Statur: dick und u DA farbe gihas, Be Ssbtarme tut, Baare: aun, augrau, Bart: fehlt, Nase: ge- wöhnlih, Mund: EtiGen L frei, A und l eu s : höflich und einshmeichelnd, Bef q B s r «att c fer haare hinten lang, läßt bei dem Spre- A r Res prache mächtig, hatte a - Scnurrbart, L Ÿ N E

nterscßt, Ge- braun, Au rund, Zähne: vorn gut. trägt die Haupt

französis chen fernung einen

ören und isst der

{ilgemeine

D Beschreibung der Uhren,

1) Eine goldene Cylinderu hx von der großeren Qualität mit emaillirtem Zisferblatkt , römischen Zisfern, messingener Cuvette und ciselirter Rückscite, auf vier Stei- nen gehend z; 2) cine goldene dergleichen von mitt- ler Größe, mit dergleichen Zisferblatte und Cuvette, gra- virter Rückseite und Feder zum Aufdrücken , ebenfalls auf vier Steinen gehend ; 3) eine silberne derglei- chen von großer Qualität mit silbernem Zifferblatt und einem Rande von galvanischer Vergoldung, auf der Rückseite ciselirt , inwendig vergoldet, mit Cuvette von Messing, welche früher vergoldet war, jeßt aber versil- bert is, auf vier Steinen gehend z 4) cine silberne dergleichen mit emaillirtem Zifferblati, Sefundenzei- ger, Feder zum Aufdrücken und messingener Cuveike, ebenfalls auf vier Steinen gehend, und 5) eine sil- berne dergleihen mit geprcsßitem Goldrand, Ziffer- blatt von Email, messingener Cuvette und cinem Deckel, auf dessen Núücfscite in der Mitte ein Schisfchen gravirt ist, Unter dem untersten Zeiger dieser Uhr befindet sich ein messingenes Blättchen,

[1289]

Geschehener Anzeige zufolge ist für das von dem jedesmaligen hiesigen Hof - und Domprediger zu ver- wvaltende vo!1 Knesebecksche Armen - Legat in unbekann- ter Zeit bei der vormaligen Land - Renterci - Kasse hier- selbs cin Kapital von 200 Thlr. in Gotde zinsbar be- legt worden, dic hierüber ausgestellie Verbriefung jedoch angeblich bereits seit langer Zeit nicht mchr vorfindlich gewesen und von der vormaligen hiesigen Fürstlichen Schulden-Liquidations-Kommission, in Anerkennung der fragl. Schuld, statt der nicht vorhandenen Verbriefung, unterm 4. Julius 1816 ein Beglaubigungsschein aus- gestellt worden, welcher amtlicher Bescheinigung zufolge sich ebenfalls bislang nicht hat auffinden lassen wollen,

Auf den Anirag des zeitigen Hof- und Dompredi- gers hiersclbst| wird deshalb der etwanige Jnhaber der oben erwähnten Verbriefung resp. des gedachten Be- glaubigungs scheins hierdurch edictaliter vorgeladen, in dem dazu auf

den 30, Januar 1845, Vormittags 10 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte im Gebäude des Herzogl. Kreisgerichts hierselbst angesthz- ten Termine seine vermeintlichen Ansprüche an dic fragl. beiden Urkunden, unier Production derselben, gehörig auszuführen, widrigenfalls er mit seinem aus dem Be- sige fließenden Rechte ausgeschlossen und die beantragte Mortifizirung jener beiden Urkunden ausgesprochen wer- den wird.

Decr. Braunschweig, den 16, Oktober 1844, Herzogl, Stadtgericht, 2, Bez. Ed. Riesell.

sCiterarische Anzeigen.

In der Hahlinschen Verlagsbuchhandlung in Leip- zig ist s0 eben erschienen und an alle Buchhand- lungen versandt, 1n Berlin (Stechbahn 3), Posen und

Bromberg an E. S. Mittler:

Rabbinische Blumenlese, [1440] enthaltend

eine Sammlung, Uecbersetzung und Erläuterung der hebräischen und chaldäischen Sprüche des Sirach, talmudischer Sprüchwörter, Sentenzen und Maximen, nebst cinem Anhange Leichenreden u. einem Glossar.

Vo n

Leopold Dukes. 215 Bogen. gr, 8. 1844. Geh. Preis 15 Thlr.

Diese Blumenlese macht es sich zur Aufgabe, die allenthalben zerstreuten talmudischen Sprüchwör- ter vollständig zu geben, und bildet ein trefsli- ches Seitenstück zu den Adagiis von Erasmus und den Arabum Proverbiis von Freytag», indem sie zum erstenmalec eine Sammlung der bisher nur bruchstücksweise bekannten Erzeugnisse der talmudischen Periode darbietet, Von den Sen -

tenzen wurde, mit Uebergehung der mit einer be-

EESD N S E A E E E A E I N E IRAEI A T E A e

r Anzeîger.

sonderen Anschauung des Talmud zusammenhängen- den, nur eine z weckmälsige Auswahl getroffen, an deren Spitze die des Sirach gestellt sind, als Pro- dukte der abblühenden hebräischen Sprache. Von besonderem literarhistorischen Interesse ist diere1ch- haltige Einleitung, in welcher, mit Hülfe sel tener VV erke und Manuskripte, Zuersi der Ver- such gemacht wird, diesen Zweig der jüdischen Li- teratur übe a CHCLLT C ¿u oranoni Auf korrek- ten Druck und angemessene typographische Anusslat- 1ng ist Cine besundere Sorgfalt verwandt worden.

,

Karl Otfried Müllers [1439] Schriflen,

im Verlage der Buchhandlung Jo seph Max und Comp. in Breslau erschienen und in allen Buch- handlungen Deutschlands zu haben, in Berlin in der

Plahnschen Buchhandlz, @. ivo,

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Ausgabe von F. W. Schneidewin. Lr Band:

de d 0 2 V2 . Orchomenos und die Béinyer. Mit ciner Karte der Thäler des Kephissos und der Karte von Böotien, gr. 8. 1844, 32 Bogen,

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Geschichtealhellenischer Siäm- me und Städte «o Pr. Karl

uw

ad .‘ S‘.

R a, : Oltfricd Mille . Zwcite, nach den Pa- pieren des Verfassers berichtigte und vermehrte Ausgabe von F. W. Schneidewin, 2x 3x Bort

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A 4 4 , , V e m s 0e OLLCY, in vier Bichern. gr. 8, 1844, 655 Bogen, 5 Thlr.

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(Rd » f L i / Kriege Ö, eniworfen von K. O, Mullor, gestochen von K, Kolbe, Neue Auflage. JÎllu- minirt, 225 Sgr.

Karte von Hellas zur Zeit des peloponnesischen Krieges,

worfen von K. O, M üller, im schr vollendetem Steindruck durch die lithographische Anstalt des Herrmann Stein in Breslau, Neue Auflage, Jllu- minirt, 4 Thlr.

Als reich an tiefen Forschungen, Aufklärungen und neu gewonnenen Resultaten haben aüe Schriften K. O. Müllers si einen europäischen Ruf in der Belchr- ten-Welt erworben. Obige neue Ausgabe der drei Bände hellenischer Geschichten enthält eine aus Quellen, Jn- schriften und Denk malen geschöpfte ausführlihe und umfassende Untersuchung und Darstellung der älteren Geschichte Griechenlands , jeyt von neuem durchgesehen, vermehrt und verbessert nach den hiuterlassenen Papieren des verewigten Verfassers.

Die dazu gehörigen Karten anlangend, so sind díe von den Thälern des Kephissos und Asopos und die von Böotien, dem 1. Bande beigelegt und beim Preise dessclben mit eingerechnet. Die Karten zu dem 2ten und Zten Bande, den Doriern gehörend, sind aber im Preise des Werïes nicht mit eingerechnet, fostcn à part 1 Thlr, 18 gGr. = 225 Sgr., und wer-

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Handbuch der Archäologie der Kunst. ou K.

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Vier Bücher. von d Berlin -gekrönte Preisschrift.

Geschichte der griechischen Lile- ratux bis auf das Zeitalter Alexanders. LouK

Nach der Handschrift

üller. |

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4 Thlr. 15 Sgr. Diese kürzlich erschienene deutsche Ausgab jen Literatur Inhalt wohl von neuem Wissenschaft durch

e der Ge- | hte der griechi d) ihren werthvollen gedi darthun, welchen gro? den \o frühen Tod des

A d 4 D 4

Ron Eduard Müller, dem Bruder des Obigen, erschien in demselb Theorie der Kun]! Von Dr. Eduard

3 Thlr, 10 Sgr,

¡jen Verlust die Verfassers erlitten hat.

Geschichte der. hei den Alien, Muller.

Obiges Werk, für jeden Freu Philosophie gewiß von hol d. h. die Ansichien der sten des Alterthums vo1 Band beginnt mit Homer, geht dann Dichtern über, hierauf zu der 1lato, dessen Jdeen über hier vollständig dargelegt werden, 'dessen Anforderung an die onders an die tragische und komische. machen die Ansichten dcr und Lykurgus.

Bände. gr. 8.

nd der alten Kunst und zem Interesse, Kunsitheorie, die sich in deu Schri

hönheit und Î demnächst zu Ansiè* Dichtkunst, bt“

Den Beschluß

sonders zu J

führt die Gesche

Der zweite Band | ; Aristoteles bis zum

der Kunst - Theorie der Alten von Schlusse fort,

Bnchhandlung 1 en erschienen und 10 in Berlin (Stech-

E. S|

Arnoldischen Dresden und Leipzig is so eb allen Buhhandlungen zu erhalten,

bahn Nr. 3), Posen und Bromberg bei Mittler: Jacobi a Voragine

O0 Historlia

Ad optimorum librorum fidem recensult, prolegomena et cata

notas historicas, hicum adjecit

interpunxit, A torum bibliograp

Cum approbatione reverendiss, cons1StOor1iL

1m 1 Uhr Mittags erfolgte glückli

Die heute 1 eben Frau Wil

dung seiner li mevwer, von einem ge verer Meldung hiermit ergebenst an

Berlin, den 24, November 1844,

helmine geb sunden Knaben zeigt

G, Ch. H. St if-

Haudels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Börsen- und Markt-*

bericht, Königsstädtisches Theater, (Eine neue Posse: „Die Tochter einer Mutter“ Herr Risley und seine Knaben.) Die Römer-Befestigungen am Rhein,

Beilage.

* By * Amtlicher Theil. Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht : Dem Regierungs-Haupt-Kassen-Schreiber Custodis zu Düssel dorf den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; so wie dem Erb = und

Gerichts-Schulzen Hos fmann zu Zissendorf im Kreise Freifl Î E / - 0 a V f tadt d p) Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen, | E n

iichtamtlicher Theil. |

Inland.

Berlin, 24. Nov. Nach der bisher für Berli M 4. Nov. Nad Berlin geltenden Po- lizei-Verordnung über die äußere Heilighaltung der Sonn=- und 0

tage war der Laden-Verkehr nur während der Haupt-Kirchenstunden, ,

|

E meist nit entbehren und dieselben daher nicht gänzlih ver= | {lossen halten konnte, jedesmal an dem Tage vor einem Son- |

von 9 bis 11 Uhr Vormittags und von 2 bis 4 Uhr Nachmittags, verboten; es durften aber an Sonn - und Festtagen überhaupt feine Verkaufs - Gegenstände zur Schau ausgestellt werden. Diese mit der hiesigen Sitte nicht überall im Einklang stehenden Vorschriften mach- ten si den Gewerbetreibenden auf mehrfahe Weise lästig.

Einmal gab es Viele, die, nur durch die Rivalität der Konkur- renz gezwungen, an Sonn- und Festtagen ihre Läden öffneten, wäh- rend es ihnen erwünscht gewesen wäre, wenn der Handel an diesen Tagen wo möglich ganz geruht hätte, um für sich und ihre Leute einen wirflihen Ruhe- und Kirchentag zu gewinnen. Sodann war es sehr belästigend, daß man die oft mit großer Mühe und Sorgfalt geordueten Gegenstände an den Schaufenstern, da man das Licht von

Verweser der Diözese Pader h D ; | aderborn, Heinrich Drueke i 9) S 7 ber gestorben, ' h st am 20, Novem

Rhein-Vrovíinz. Der Magistrat zu Mülhei : folgendes Allerhöchste Kibinets- Schrelben U Jeu E

,, Auf den Antrag des Magistrats zu Mülheim am 1sten d. M genehmige ih gern, daß der dortigen, über den Ruhrstrom erbauten Kettenbrüde der Name „Friedrich=Wilhelms-Brüde“ beigelegt werde und wünsche, daß mit der Eröffnung derselben der Stadt und der Landschaft ein bleibender und sicherer Weg der Wohlfahrt und des Gedeihens gebahnt sein möge, i: j

Sansfouci, den 16, November 1844.

Friedrich Wilhelm.“

Seitens des Magistrats von Mülheim is} dieses Kabinetê-Shrei- ben mit dem Beifügen bekannt gemacht GOBON vis 0 vaB ic Eröffnung der Kettenbrüde, am 14, November, die Ruhr zu einer seit einer Reihe von Jahren nicht dagewesenen Höhe gestiegen war, bei welcher für etlihe Tage jede Verbindung unterbrochen und sehr ershwert gewesen sein würde, die aber jeßt über die Kettenbrücke mit den schwersten vierspännigen Ladungen ohne allen Aufenthalt ihren Fortgang hatte, so daß die höchste Einnahme von 27 Rthlr. an einem Tage, bei freiem Uebergange der dortigen Einwohner, erfolgte, wonach mit Gewißheit angenommen werden kann, daß ‘durch diese erfreuliche Anlage der dasigen Gegend und dem ganzen Lande ein Weg

der Wohlfahrt und des Gedeihens gebahnt worden is. Die Rhein= und Mosel=- Zeitung enthält die Nachricht, daß der achte rheinische Provinzial - Landtag zu Koblenz, und zwar am #26. Januar k. J., eröffnet wird, Der betreffende Allerhöchste Be- {luß war daselbst bereits eingegangen. Auf der Reise nah El- berfeld besichtigte der Herr Finanz -= Minister am 23. November zu Vow inkel die im Bau begriffene Prinz =- Wilhelm = Eisenbahn. Jn Elberfeld nahm derselbe mehrere der bedeutendsten Fabriken, hierauf die Linie der anzulegenden Bergish-Märkischen Eisenbahn in Augen- hein, Später ward zu Ehren des hohen Gastes ein Festmahl in dem Bürgersaal auf dem Rathhaus gegeben, an dem gegen 120 der achtbarsten Bürger theilnahmen, Den ersten Toast auf Se. Majestät den König brachte der Herr Finanz - Minister, den zweiten auf Jhre Majestät die Königin und das K. Haus der Hr. Chef-Präsident v. Spie-

Aerndte von Sommerfrüchten und Kartoffeln verni jor i Der unterzeihnete Verein hält vie traurig A Bild g nene er zu entwerfen hat es doch für seine Pflicht, aus den A A amtlihen Berichten nachfolgende Mittheilungen zu In dem Regierungs-Bezirk Marienwerder beträ p die diesjährigen Ueberschwemmungen angerichtete Säbel: n Aus: {luß der Kosten der wiederherzustellenden zerstörten Dämme, etwas über 17 Mill. Rthlr, Der Geldbetrag für die verloren gegangenen Saaten (nah der Einsaat berehnet) beläuft sich {hon allein auf etwa 800,000 Rthlr,, da von einer Einsaat von 54,700 Schffl. Kör- nern und 98,700 Schffl. Kartoffeln keine Aerndte gewonnen sondern dieselbe gänzlich zerstört worden ist. Die Besorgniß erwedende Be- deutung dieser Verluste, von denen im Ganzen 40,477 Personen be- troffen sind, wird dadurch wesentlich gesteigert, daß von diesen 7942

der Klasse der Käthner, und 12,218 den ganz besißlosen Ei j angehören, deren Erhaltung während des P N S es an Gelegenheit zu Handarbeiten fehlt, nur durch die Gewährung von Bar zu erreihen sein wird. y n den Weichsel- und Nogat=Niederungen des Regierungsbezi Danzig is die Lage derjenigen Familien, T ee E rigen Ueberschwemmungen gelitten haben, niht minder traurig. Die sogenannten Käthner, die Einlieger und Arbeitsleute, welche ent- weder nur einige Morgen, oder gar kein Land besiben, sind dadurch daß sie ihre gesammte Kartoffel-Aerndte, und größtentheils das Vieh - futter verloren haben, in die bejsammernswürdigste Lage versebt ddie Es befinden sich in den Niederungen des genannten Regierungsbezirks circa 3000 solcher in Noth gerathenen, und der Unterstüßung bedürstigen Fami- lien, Jede derselben hat im Durchschnitt 20 30 Schfl. Kartoffeln, und das Futter ur 14 Kühe verloren. Wie sehr die Behörden auch bemüht gewesen sind, diesen Hülfsbedürftigen bei den Uferbauten, der Herstellung der Deiche und dem Baue von Kunststraßen Gelegenheit zum Arbeiten zu geben, so entgeht der zulänglihe Verdienst diesen Leuten doch dadur, daß bei dem fortdauernd hohen Wasserstande der Ströme, und dem häufigen Regen, jene Bauten nicht in dem Maße ausgeführt werden fönnen, als es wünschenswerth wäre. Jn den Niederungen der Regierungs-Bezirke Königsberg und Gumbinnen haben sich die Verhältnisse dadurch noh ungünstiger gestaltet , daß das Ende September wieder eingetretene , ‘und im

D En 2E S B E

Königsstädtisches Theater. Sine neur Pose: „Die Tomter einer Mitter Derr Risley und seine Knaben,

Am 19, November zum erstenmal: „Mosje Fidi Di E i ¿ e „Mosje Fidibus, oder: Vie Zis me Mutter, nach dem Französischen ai W. Mey er.‘ Jn einer ivttbea E wo für so viele Extra-Bedürfnisse Befriedigung geschaft fi vort L Se Speculation auch dafür gesorgt, daß den zahllosen, noch (Gb n Straßen herumtreibenden Jndividuen, welche weder lesen werden. Auf a die etwa benöthigten Skfripturen ras angefertigt auf, S vesGäfticen hen Pläßen schlagen daher Skribenten eine Bude die Marktrechnun gen sih damit, Verliebten Billedoux zu machen, Köchinnen Straßenfederheld ß auszuseven und zusammenzurechnen u, w. Ein solcher res is auch der Titel e Schild mit der Aufschrift „Ecrivain public,“ Leßte- Paris mit unglaublichem Egl welche auf dem 'Théâtre des Variétés zu fers Vernet, der in der giaige gegeben und durch das Spiel des Komi- der Scene mit der Köchin Bn des Ecrivain unübertrefflich, namentli in Mittelklasse geworden ist un soll, zu einem Lieblingsstük der bürgerlichen und wimmelt so von Eau as Stückchen ist so durch und durch pariferisch, rung des Namens C quivoquen und Wortspielen (z, B. die Umbuchstabi- Umdichtung desselben oquelet in Cocu et laid), daß es einer ganz eigenen dürste, um es (D nd Umgestaltung je nah unseren Verhältnissen be- der Handlung besteht E zur Wirkung gelangen zu lassen. Die Pointe des Stücks allen Personen ane der öffentliche Schreiber in der ersten Hälfte gefähr um sein H en Dienste leistet und dabei jedesmal durch ein Un-

onorar fömmt, während er im zweiten Theil Nichts thut,

dafü / y i afür aber dur ein Quiproquo tüchtig salarirt wird. Auch hier konnte

Se Eides AUOBuD, iropdem baß Herr Grobecker in bestem den, und ließ sie gänzlich fallen, ituationen dieser Posse nicht zurechtfin-

Am 23, November gab b i gab Heir Professor N i sl ey mit seinen bei h in John und Deux y das Divenistment: , Die Spiele ves Zins gus

erstenmale auf dem Theater der Köni mutbi P s ch hi : y muthigen Lusttänze anhaltenden, stürmischen Beifall ‘Die felierschwierigsten,

wahrhaft unglaublichen Leistungen werden mit ei

¡ [ mit ein ichtigkei i i G Eleganz ausgeführt, daß in den Zuschauern sich edes Bei Sefabl is iert und än dessen Stelle nur Beifall tritt, Der ltere K ab sien guptsächlich thätig, das Interesse zu fesseln. Was eine bi i Be bri N s wae nur von einer Gummi-Elastifum-Natur

verden zu fönnen eint, gestaltet sih hier als ei i

Tanz, Aller Begriff von Athletik und Gymnastik verschwindet, M R E

Î halten eine eigenthümliche, bisher unbekannte Art Luftballet în der höchsten

Potenzirung des körperlich Menschlichen, Vater und Söhne wurden unter raushenden Acclazmatíionen gerufen, U,

Die Nömer- Befestigungen am Rhein.

Jn Trier bei Línz i kürzlich wieder eine Schrift des durch seine Alter- thumsforschungen rühmlid; bekannten Dr. Schneider erschienen, welche diesmal der militairischen Literatur einen wichtigen Beitrag liefert, Da sich bereits einige hochstehende Militairs, deren Urtheil von Gewicht is, sehr vortheilhaft über diese Sqrift aussprachen, so dürfte dies ein Anlaß mehr sein, die allgemeinere Aufmerksamkeit für sie in Anspruch zu nehmen. Die- selbe ist betitelt: „Beiträge zur Geschichte der alten Befestigun- gen in den Vogesen, Mít Rücksicht auf das römische Fortifications- wesen im südwestlichen Deutschland und im nordwestlihen Frankreich, Mit einem topographischen Plane der Hohenburg und der Heiden mauer bei Straßburg““. L

Ueber das römische Befestigungswesen war bis dahin nur wenig be- fannt. Es haben ihm zwar {on früher deutsche und französishe Ge- \chichtsforscher ihre Aufmerksamkrit geschenkt, ohne jedoch Licht in das nächtliche Dunkel dieses Theiles der römischen Geschichte zu bringen. Selbst die be- treffenden Reisen des Majors Schmidt hatten das gewünschte Resultat nit zur Folge, obgleich sich ihr Nußen nicht verkennen läßt, Während daher dieser wichtige Gegenstand das erstemal in einer umfassenderen Schrift behandelt wird, is dieses häßenswerthe Werk des Dr. Schneider zugleich das erste gründliche über die Geschichte der römischen Befestigungskunst,

Er Berfasser sucht den Jrrthum Schöpflin?s klar zu machen, daß die auf den Vogesen befindlichen festen Pläße durch eine fortlaufende Mauer mit einander in Verbindung gestanden hätten, so daß sich auf dem linken wie auf dem rechten Rhein - Ufer eine zusammenhängende Befesti- gungs-Mauer hingezogen, die in gewissen Abständen durch Kastelle unterstüzt gewesen wäre, Auch die oft sich ganz widersprehenden An- sichten und Vermuthungen der neueren Geschichts - und Alterthumsforscher über jene Werke sucht der Verfasser zu berichtigen und giebt dafür nach eigenen Untersuchungen etwas Bestimmteres. Die großen Mauer- Einschlüsse in den Vogesen, welche die französishen Alterthumsforscher nur flüchtig betrachteten, ohne sich um deren eigenthümlichen Lauf und ihre D Uu dto zu dem Terrain weiter zu kümmern, hält Dr. Schnei- der für Zufluchtsörter aus der Zeit der Römerherrschaft in Gallien, in welche sich beim Hereinbrechen der überrheinischen Völker in die römischen Besigun- gen die Bewohner des platten Landes mit ihren zahlreichen Viehheerden und übrigen Habseligkeiten flüchteten, Gänzlih bestreitet der Verf. die Tra- ditionen, nach denen häufig jene Mauerwerke für Druiíden-Denkmäler oder für Monumente celtishen Ursprungs, zu gottesdienstlichen Handlungen be-

stimmt, gehalten werden, wodurch die Schrift von der Ansicht aller elsasser

Gs

Alterthumsforscher abweicht, Schweighäuser wird zu seizer Ansi die verschiedene Bauart jener D emdtie E allein Dr E weist nah, daß auch die Nömer mit kleinen roh bearbeiteten Steinen, so wie mit großen behauenen Quadern und mit Quadern und kleineren Steinmassen zu- gleich nicht selten ihre Vertheidigungswerfe aufzuführen pflegten, Obgleich die römischen Lager in ihrer Form sih an bestimmte Zeiten banden (unter Po- lybius stets die Quadratform), so vernachlässigten doch die Römer in ihren anderweitigen Befestigungs - Anlagen nicht den Grundsay, sie dem Terrain anzupassen, woraus Dr. Schneider deren verschiedene Form erklärt. Er giebt als gemeinschaftlichen Zweck jener römischen Festungswerke auf der linken Rheinseite die Bewachung und Vertheidigung der Gebirgspässe an, an denen sie sich befanden, indem sie so, ih gegenseitig unterstüßend eine in diesem Sinne allerdings zusammenhängende künstliche Schubwehr gegen die andringenden deutschen Völker bildeten, gleih wie der Rhein und die Vogesenkette bereits eine natürlihe, aber nicht hinreihende Vormauer gegen diese Völker waren. Die Schrift weist weiter nah, daß aus der Zeit des Augustus die ersten umfassenden Fortifications - Anstalten her- rühren, daß die Kastelle auf der linken Rheinseite dem Drusus ihren Ursprung verdanken, daß unter Díocletian eine neue Vertheidi- gungs-Linie hinter der ersten zu deren Verstärkung angelegt ward, und daß endlich Valentinian I. eine neue, alle früheren an Ausdehnung und Stärke übertreffende Vertheidigungskette den Rhein entlang anlegte uud Erbauer der auf dem vogesischen Gebirgszuge angelegten großen Verthei- digungs- und Schuy - Anstalten war. Jnteressant is auch die Andeutung des Verfassers, daß diese Römerposten Veranlassung zu einem großen Theile der zahlreichen mittelalterlichen Burgen und Schlösser im Elsaß gaben, wo noch so viele Ruinen den Wanderer mit ihrem Anblick erfreuen indem er hierbei auf die Wichtigkeit der zu prüfenden Frage hinweist : Ob man da wo der römische Typus vorschwebte, bei Anlage der mittelalterlihßen Bur en die vogefigen a Le nachahmte ? g eber das esen der bekannten Heidenmauer se i i genaue wissenschaftliche Untersuchungen an, was um T leben a e es bis auf unsere Zeit an einer genauen Kenntniß dieses berühmten Denk- mals fehlte, Auf Veranlassung der französischen Regierung entwarf zwa Schweighäuser einen Plan jener Mauer, den Dr. Schneider bis auf Weni es als richtig anerkannt, dieses Wenige aber, die Verbindung der Hohendu t t Peer aue e O ote der hier besprochenen Schrist dei en Wichtigfkcit, j : a e ai in das Ganze e d tes E E R ie wichtig und wünschenswerth es wäre, daß die Untersuch wn Schneider in der von ihm angebahnten Richtung Predi Sarben, ürste wohl nicht in Zweifel gestellt werden, /

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