1844 / 339 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

n der Herren Schmidt und ettet worden. Zum nur s{wach Der Werth der piritus, Flachs 2c., wie parate und Geräthschaften nebst Mobilien der der niedergebrannten Gebäude eben- schäßen, abgesehen von den bedeu- lche das stehen gebliebene Haus des Nähe befindliche Häuser erlitten haben. Brande auch vier Personen, ein Handarbeiter, Gesellen (Leßtere erst diesen Morgen durch das Einstürzen en beshädigt worden, daß das Aufkommen von zweien weifelhaft erscheinen muß. ugenblicke (1 Uhr Mittags) noch unter den um nichts wieder davon auf- Theil schr hohen Mauern, hen, sollen, wie man hört, Hätte das Gewölbe zum Keller des iritus-Vorräthe lagern, nicht gehalten, lück für unsere Stadt ent- ssirten Versicherungs-Gesell-

die in den beiden Hintergebäude n waren, is so gut wie nichts ger räume in diesen Speichern augenblicklich haden noch weit größer gew von Getraide, Oelsaamen, S

und Geräthen, Grootjohann vorhande Glúck waren die Lager belegt, sons wäre der verbrannten Bestände der verbrannten Destillations - Ap is auf mindestens 100,000 Nthlr, falls auf mindestens 100,000 Riblr, zu tenden Entwendungen und Schäd Herrn Schmidt und mehrere Leider sind aber und drei Maurer- einer Mauer) dermaß derselben als durchaus z übrigens auch bis zu diesem A Trümmern, und es wird fortwährend gesprißt, kommen zu lassen. Die stehen gebliebenen, zum welche durch Einstürzen mit gro mit Kanonen niedergeschossen werden. Schmidtschen Hauses, worin große Sp so hätte au von dieser Seite noh großes Ung stehen können. Die bei dem \chaften sind; Die Phönix,

Das Feuer glimmt er Gefahr bedro

Brandschaden intere die Colonia und die Gothaer.““

Ausland.

Deutsche Bundesstaaten.

Großherzogthum Baden. 3. August beurlaubten zweiten Kammer des Präsidenten aufgefordert worde an welchem Tage uung steht die E beschlossenen

Die Mitglieder der seit dem sind durch ein Rundschreiben sich zum 9. Dezember wieder ißungen wieder beginnen sollen. rörterung des Berichts über die Aenderungen im Strafgeseß-

einzufinden, Auf der Tagesord von der ersten Kammer

Am 41. Dezember starb 1d Landwehr, Oberst es hiesigen Bürger= An demselben Tage reformirten Kirchen eine -Adolph-Stiftung chen Ertrag gegeben zahlreichen Besuchern welche bei diesem kräftige Ge- eht evangelischen

rt a. M. unserer Stadt= u die Organisation d

Freie Stadt Frankfu plöplih der greise Kommandan von Ellrodt, der sich um ße Verdienste erworben hat. sämmtlichen lutherischen und Geldmittel der Gustav ß einen sehr erfreuli ämmtlichen Kirchen waren von Die Predigten, zeihneten si

Militairs gro wurde hier in Sammlung zur Mehrung der veranstaltet. Sie wird gewi haben, denn die st\ aus allen Ständen dicht gefüllt. feierlihen Anlasse gehalten wurden,

sinnung, weise Mäßigung und milden, au

Oesterreichische Monarchie.

Der Erzherzo ckgefkehrt und hat auch seine GU wieder übernommen.

butions - Getraide - Schüttbode dem Landmanne zur elfen, sind neuer die meistens 1

g Stephan ist bereits wie-

Prag, t i nctionen bei der

der von Wien zurü Landes - Verwaltung

Bei den Contri thätige Bestimmung haben, dem Bedarf an Getraide auszuh Mängel zum Vorschein gekommen, haben sollen, daß den Dorsgemeinden diesex durch ihre Beisteuer geb bestimmten Anstalten , ges von den grundobrigkeitlichen dèn. Es soll jedoch gegenwärtig eine n werden, mit der Absicht, emeinden zu legen und b ntrolliren zu lassen. Fiakerwesen unserer Stadt herrsche vom Publikum oft und vergebl bald ihr Ende erreicht haben, bereits die Konzession zur Errichtun elbe wohl auch bínnen Durchführung diese da der Unternehmer, ein in mann, bemüht war, Jhre ber tails zu erforshen und in der Ausführung zu bringen.

Unsere hiesigen Armen - Anst Einrichtung erhielten, tenden Zuflüsse in d sie weder dem wir Publikum den gewünschten S d Straßen-Bettelei gewährten. aben daher die im Armen- Jn he gebracht, und es ist zu hoffen, daß hierdurch

n, welche die wohl- Zeit der Noth mit er Zeit sehr viele hren Grund darin fein Einfluß auf die Verwaltung d zu ihrem alleinigen Bedarse t ist, indem selbe bisher aus\chließend Wirthschafts - Beamten administrirt wur= Aenderung dieses wichtigen Ju- die Verwaltung desselben los durch die grund-

stituts berathe in die Hände der Dor obrigkeitliher nden Unfuge, die bisher ¡ih beklagt wurden, dürften nunmehr da einer unserer Stellwagen - Besißer einer Droschken - Anstalt nach- irzem erhalten dürfte. ist nicht zu zweifeln, iesem Fache sehr tüchtiger Geschäfts- liner derartigen Anstalten in allen De- dortigen musterhaften Art hier zur

suchte und st

zweckmäßige r Veranstaltung

alten, die im Jahre 1828 eine neue tet der selben zugehenden bedeu- en leßten Jahren doch \ in Verfall gerathen, flih Bedürftigen die nöthige Unterstüßung, chub gegen den Zudrang der Die Armenväter der sämmt- stitute herrschenden

waren ungea

lihen Stadtbezirke h Uebelstände zur Spra Sichgehaben ganz im Einklange mit dem Styl und Charakter seiner Bilder f ie, Bravour und Virtuosität.

Landschaften und Genre - Bildern der nächsten Aus- Die Künstler und Studien zu verarbeiten , eisen nach der Hauptstadt mitgebracht , r Ausgewanderten eingetroffen ist, tuationen aus allen Provinzen Frankreichs zu sehen bekommen. Armand-Leleux und Karl Girardet s und Cabat in der Normandie,

die Skizzen welche sie von ihren Ausflügen und R mehr der leßte Nachtrab de wérden wohl Ansichten und Si und den angränzenden Ländern Fortin waren in der ín den Pyrenäen, Fler und Jules André in der Gascogne, bere in Fontainebleau, wo jeden Somm ser Landschafts - Malern haust, ittoresferes, als die Lage unermeßlihen Walde, der nach Flugsandstrecken durchschnitten ist ck gegen die fruchtbare um fontaineblcauer Felsen haben ein ganz Grundbfarbe, scheinen sie in einiger Entf fast alle kerzengerade aus dem Boden 1achen und d sihtlich angestrichen. l ihre Tonart von der gewöhn- ß sie unnatürlich und unwahr erschei- nebleau is außerordentlih reich an ma- Landschafts - Studien eigens geschaffen. der Brunnen am Mont - Chauvet und die sind auch in der schönen r, die hier in der Be- g des Terrairis und der bivechselnden Schönheit der Väume sogar gatiz fertige Landscha

Guillemin und

Jules Dupré, Corot, Lapito und An- fleine Kolonie von iebt in der That nicht leicht dieses alten Königsschlosses in einem en Richtungen hin von Felsenkettèn oder und eine Art wilder Oase bildet, deren liegende Gegend sonderbar abstiht. Die eigenes Aussehen; von grauweißer ernung mit blauen Streifen geadert empor, so daß sie beinahe deñ Eindruck von Theater - Decorationen n as Ansehen haben, als wären sie fünstlih hingeseßt und ab bätuñi in Bildern {wer anzubringen lien Felsenfarbe #0 néèn. Der ganze Strich um Fontai rospelten und wie zu p R ae wie romantische Wolfsschluht (Gorge aux loups), Jahreszeit wahre Sammelplähe für Landschastsmale weguüg und wilden, fast vulkanischen Felsen, in der Mannigsaltigkeit und a ey Fernsichten Studien aller Art, und n Menge voifinden, Diaz, der Maler der geheimnißvollen Wald tén und Felsengröiten mt brillanter lautet, drei Bilder für die nächst - mehreré andere in Arbeit hat , nimmt die Scenerie, die Coulissen zu seinen ih aus dem Walde von Fontainebleau, welchen er

ahr in die Kreuz und Quere Die beiden interessanten

anz abweicht,

antastischer Staffage, der, wie ver-

ustellung bereits fertig und noch

: O tande zu seinen fün erishén Piivatzwecen j

DIapreN und wie éin Jagd - Revier absa t, Bildek dieses Mäleérs, der Zigeanetzug und die Herengrötte, sind aus der

ledten Ausstellung in die Sammlung des Hetrn Paul Perier übergegan-

1746

und durch die Thätigkeit des kürzlich zum Ober - Direktor dieser An- stalt erwählten, eben so humanen wie energishen Prinzen von Rohan, diese wichtige Jnstitution einer besseren Gestaltung zugeführt wer- den dürfte. Von Seiten des Guberniums is der Mangel an Beschränkung der Heirathen bei der besißb- und erwerb- losen Klasse der Unterthanen als einé Quelle mannifaltiger Uebel erkannt worden, wodurch eine Bevölkerung von Bettlern sih anhäuft und die Kräfte der zu ihrer Erhaltung berufenen Gemein=- den ershöpst werden. Die Kreis- Aemter sind demnach aufgefordert worden, diesen Gegenstand, gemeinschaftlih mit einigen der ausge= zeichneteren Ober - Beamten des Kreises, iu Ueberlegung zu nehmen und darüber ein wohlerwogenes Gutachten zu erstatten mit begrün= deten Anträgen über die Pflichten und Befugnisse der Dominien bei Ausstellung der Heiraths-Bewilligungen, um den erwähnten Mißbrauch

zu beschränken, j Frankreiîcdchck.

Paris, 30, Nov. Der Hof wird sich am 12. Dezember nah Fontainebleau begeben, wo am 15ten der Herzog und die Herzogin von Aumale erwartet werden, Der König hat seit der Rückkehr des Marschall Bugeaud tägliche Konferenzen mit demselben. Auch der Herzog von Nemours kommt viel mit dem Marschall zusammen.

Die wiederholten Verbrehen der Giftmischerei oder wenigstens der in mehreren Fällen sehr starke Verdacht, daß diese Unthat verübt worden, wenn auh die Jury nicht hinreichende Beweise vorliegen fand, um das Schuldig auszusprechen, haben die öffentlihe Aufmerkt= samkeit auf die gefährliche Leichtigkeit gelenkt, womit die Arseniksäure und einige andere Arsenik - Präparate häufig in verbrecherische oder unvorsichtige Hände kommen. Die Verwaltung prüfte daher die ver- schiedenen Vorschläge, um die Jrrthümer und Mißgrisse, zu denen das äußere Ansehen der im Händel vorkommenden Arseniksäure führen fönnen, unmöglih zu machen oder wenigstens zu ershweren. Die medizinische Akademie, die pharmazeutische Schule, das Sauitäts-Conseil und das berathende Comité der Künste und Gewerbe haben bereits ihr Gutachten hierüber abgegeben. Es blieb indeß noch die Frage zu untersuchen, inwieweit die Auwendung der Arsenifsäure in der Medi- zin und im Fabrikwesen unumgänglich sei. Der Handels-Minister hat deshalb eine besondere Kommission von Sachverständigen aus den be= deutendsten Judustriezweigen, in denen jener Stoff gebraucht wird, ernannt und derselben die Prüfung dieser Frage übertragen. Mitglie= der dieser Kommission sind: der Pair Gay-Lussac, zwei Akademiker, der Dr. Orsila, der General-Jnspektor der Veterinairshulen, Herr Yvart, der Professor der pharmazeutischen Squle, Herr Bussy, einige Ver= waltungs-Beamte und Fabrikanten,

Noch hat die Regierung keine Nachricht von der Wiedereinsebung der Königin Pomareh erhalteu, wie mehrere Blätter gemeldet hatten. Man glaubt nicht, daß die Kunde hiervon eher als in einem Monat wird eintreffen können.

Die mit England neu angeknüpsten Unterhandlungen wegen Modification der Durchsuchungs - Verträge scheinen zu feinem Resul= tate geführt zu haben. Lord Aberdeen soll dem Grafen St. Aulaire erklärt haben, daß bei dem besten Willen an keine Aenderung zu denken sei, weil das Parlament nicht darein willigen würde.

=ch Paris, 30, Nov, Die Ankunft des Herzogs von Aumale und Prinzen von Joinville zu Neapel erfolgte am 19ten Abends “8 Uhr. Noch an demselben Abend begaben ih die Prinzen in das Theater San Carlo, wo eben eine Festvorstellung zur Feier des Na- menstages der verwittweten Königin stattfand. Bei ihrem Erscheinen wurden sle von dem ganzen Publikum mit allgemeinem freudigen Zu- rufe begrüßt. Am folgenden Morgen verkündeten 101 Kanonenschüsse von den Batterieen der Forts, die von den französischen Linienschiffen erwiedert wurden, die Ankunft derselben der Hauptstadt, Am 25sen sollte dann die Vermählungs-Feier vor sih gehen, und zwar auf dem Lustschlosse des Prinzen von Salerno bei Portici, la Favorita genannt. Nach der Vermählung wollten die beiden Prinzen noch aht Tage in Neapel bleiben, so daß sie gegen den öten oder 6ten in Marseille eintreffen dürften,

Man kündigt für die nächste Kammer - Session die Absicht von fünf Deputirten ganz verschiedener Meinungs-Nüancen an, einen An- trag im Interesse des französischen Ausfuhrhandels zu stellen, wona eigene Jnspektoren von der Regierung ernannt werden sollen, welche die verschiedenen Artikel bei der Ausfuhr, ihrer Natur, Qualität und Quantität nah, noch einmal zu besichtigen und die Authentizität der selben durch Aufdrückung eines eigenen Stempels zu bewahrheiten hätten, damit dadurch jede weitere Vertauschung oder Verfälschung un= möglih gemacht und so der Waare im Auslande wieder das volle Vertrauen geschenkt werde, das in Folge der seit einer Reihe von Jahren im französischen Ausfuhrhandel vorkommenden Betrügereien gewaltig geschmälert wurde, Wie man vernimmt, is die Regierung bereit, diesem Vorschlage ihre Unterstüßung zu gewähren.

gen, Obgleich dieser reiche Kunstliebhaber voriges Jahr seinen kleinen Bil- derschaß aus der flammännischen und holländishen Schule verkauft hat, ist er darum doch sciner alten Neigung zum Sammeln von Kunstwerken nicht untreu geworden und besißt wiederum eine fleine Anzahl modern - französi- her Bilder von feinster Auswahl. Von lebenden Meistern haben nur sechs bei ihm Zutritt, nämlich No queplan, Meissonnier, Decamps, Jeanron, Jules Dupré und Rousseau, die unstreitig auch zu den tüchtigsten Malern der gleichzeitigen Schule gehören und nach Horace Ver- net, Jngres, E. Delacroir, Ary Scheffer , Paul Delaroche, die als Histo- rienmaler von dem bedeutendsten Schlage obenan stehen, gewiß diejenigen Künstler sind, welche sih den älteren Meistern vielfa annähern und in manchen Stücken berühmte Vorgänger erreichen. Decamps, ein bizarres, aber höchst geistreihes, originelles Talent, hält gar wohl den Vergleich mit Salvator Rosa ausz Jeanron erinnert mehr als günstig an manche spa- nishe Meister und Jules Dupré vsft vortheilhaft an die Niederländer z Rousseau hat einige Verwandtschaft zu Hobbema und Meisonnier viel Aehn- lihkeit mit den holländischen Feinmalern; Noqueplan endlich, das größte Talent von Allen, repräsentirt zugleich die französischen und niederländischen Conversationsmaler des vorigen und vorvorigen Jahrhunderts. Seine Ge- wandtheit glänzt gleich schr in Figuren, wie in landschaftlichen Darstellun- gen. Er trägt gewähltere Genrestüde mit meisterlicher Freiheit und feiner

S vor, malt vornehme Gesellschaftsoörgänge, wie sie Terburg, ó

Gonzales Coques u, A. äußerst nett und {muck darzustellen liebten, mit lebenswarmem Kolorit und geschmackvoller Haltung, behandelt galante Sce- nen der Puder- und Zopfzeit mit solcher Leichtigkeit und Wahrheit der Zeit- und Ortsfarben, daß man in der That auf den ersten Blick in De geräth , seine Stücke dieser Art für Werke des vorigen Jahrhunderts zu halten, und is in idyllischen Landschaften durh anmuthige Feinheit und tonvolle Technik vorzüglich, in Veduten und Marinen ‘endlih durch Natur- wahrheit und brillante Farbenwirkung höchst ausgezeihnet, Der Künstler, dessen Gesundheit seit längerer Zeit zum größten Leidwesen der zahlreichen Liebhaber und Bewunderer seines graziösen Talents stark angegriffen is, lebte diesen Sommer in Eaux-bonnes, einem kleinen Badeorte in der Nähe von Paris, und wird den Winter in Pau zubringen, wo man von der Kur und Pflege eines befreundeten Arztes seine Wiederherstellung erwartet. Doch, allem Verneh- mei nach, ist wenig Aussicht .auf Genesung vorhanden. Auch sind Roque- plan's Bilder, die ohnehin in hohem Preise stehen, seit einiger Zeit bedeu- tend aufgeschlagen, Jn einer der legten Versteigerungen dieses Jahres wurde von ihm eine ganz kleine Landschaft in schöner, voller Abendbeleuch- tung für 1800, eine büßende Magdalena, ein kleines Kabinetsstück von brillanter Farbé und wunderbar s{höner Wirkung, für 2850, und eine Scene aus Rousséau?’s Befenninissen, in halb lebensgroßen Figuren: Jean Jacques

und derartiges Feldgeschrei is, wenn purer Schwindel, und wenn x der Aufruf zur Rebellion. onnell so gut wie wir, rade nit eiliger zu betreiben ;

er auf Ruhe, so lange er lebt von Gefahr,

Es wäre zu wünscher regeln träfe gegen de menden Schwindel des senbahn=-Actien. Auch außer dergleihen Promessen vo Agenten mit 20, 30, ja 5 beiten der betreffenden Bahnen Gesellschaften noch ni ten haben, von einer

Wie eifersüchtig die ly der deutschen, s{chweizer und englis thut, darüber wachen, cht von Rivalen ihnen Kaum hatte vor we und Geschäftsfü

regierung“

1, daß die Regierung endlich auch Maß äßig bleiben soll,

f eine unglaubliche We t noch gar ni

bedingte Selbst

e überhand ne verfassungs

: „nit existirenden Ei der Börse und zu jeder Stunde werden dazu ganz unbérufenen und unbéfugten 0 pCt. Prämie negoziirt, während die Ar. noch nicht begonnen, die Stätuten der l die Königlihe Genehmigung erhal. r keine Rede sein kann oner Seidenfabrikanten, seit die Konkurrenz en Seidenfabriken ihnen tägli daß ihre Fortschritte und neuen abgesehen werden, zeigt fo[. nigen Tagen das Gerügt hrer englisder Fg. auf jede Weise v \w dort die neuen Anordnungen für die dann sogleih in England_nachzumaden, Blatt sich beeilte, die Sache öffentliy Fabrikanten zu warnen. der Handels - Brigg „Ankobar“’ von u Havre éin langes, an dén erihtetes Beschwerde - Schreiben lche die Blokade des amerika Nicaragua vollziehen. erlei Plackereien von danten. erfahren, die ihn nicht in den ch davon die Rettung seines Schiffes der ganzen Fassung des Berichts und Niemanden wird

Börsenspiels mi auch wünscht er als er es hindern fann. ; allein er kennt’ den die hervorzurufen seine Darum sein Verlangen nah dem Föderalis= 2 Der Monster-Prozeß und st müssen ein gefunden Glü sür ihn gewesen st er abermals auf dem alten Boden bloßer ein= jedoch beraubt aller seiner Vorwände und sich gewiß selbs gratuliren wird, weit ärmer Der vorjfährige Ueberguß dieser gefähr= ltem Wasser giebt aber dem Moderator der e Sache auf milderem und Frieden verheißen- fangen, als er es sich früher zum Vergnügen r einfachen Repeal die Rede war, hör-= sprechen, daß wir im Repealj sechs, ja drei Monaten ein Parlament in Gegenwärtig is von Es wird nur als ein allgemeiner unwiderrufliher , unabänderlicher verkündet, arlament in College Green geben solle, und en Termins widmet Herr O'Connell senti= Lebens der Repealsache. ieden binausshieben und damit har- rieden und zur Gottseligkeit, die wir tshöfe und anderer Dinge erhalten. Patron, und es liegt etwas Komik; allein wir möchten niht geradezu uit all seinem Lärm fürs Leben gern auf gute lagen und sich aus der Afffaire ziehen würde, atten wollte.“ i die Mittheilung zugegangen, daß die en (mit dem 5. Januar endigenden) 1 Zoll-Departement einen so bedeu- daß Sir Robert Peel gesonnen sei, die Einkommensteuer auf

lichen Umfang zu zwingt.

der einer an sperrung selb

Dividende also noch ga Spiegelfechterei,

mehr Abbruch [ losgelassen, Einrichtungen ni gende Thats zu Lyon ver brifen dort angekommen, um, Webstühlen sich zu schleichen, nächste Saison zu schen und als auch soglei ein dortiges zur Sprache zu bringen und die

Der Capitain Bachelet von Havre veröffentliht im Journal d en Konsul zu Cartagena g gegen die englishen Kre nishen Hafens von S hält mehrfache Beschuldigunge Seiten der englischen Komman Hafen einlaufen ließen, obglei fast abgehangen. die Leidenschastlichkei es Wunder nehmen, gang in einen von ihnen

Grossbritanien und Irland.

n, kurz vor 1 Uhr Mittags, ver- ahre ihres Alters, Jhre Königl, hilde, einzige Tochter des 1805), Bruders Georgs Ul, Wilhelm Friedrich, Herzogs fte vorgestern Plößlid sichtbar an Entkräftung, Die Nachfolge

Repea ahe e d, wozu er s

lität mit fa

breitet, es seien Werk= legenheit, di

wie man sagte,

machte. Als zuleßt von de

ahre wären und binnen zwölf, College Green Mitbestimmung Wunsch, als ein

att des sechsmonatlich l den Abend seines College Green - moniren die Erma änstatt der Repea O'Connell is jedenfalls

wirkli versammelt sein werde,

feine Rede mehr.

an Juan de n, als habe er all Das heißt das lament ents huungen zum \- Shiedögerich

Indéß geht aus ein sehr komischer

t des Verfassers hervor, wenn die englischen Kriegsschiffe ihm den Zu- blokirten Hafén verwehrten. Lerneinéi, Wf Manier einen Haken \{ wenn man es thm nur gest Dem londoner Globe Stagts-Einnahme in dem laufend Quartal bis jeßt besonders in den tenden Ueberschuß : wenn dieses günstige Verhä e. pro Psd. herabzuseßen. ie Diebe, welche die Herre och nicht entdeckt worden, er Verlust sie allein treffe, freunde unberührt seien.

London, 30. Nov. starb zu Blackheath, Hoheit die Prinzessin William Henrÿ9, Herzogs von Glocester (7 und Schwester des (1834) verew Jhre Königl. Ho Spazierfahrt und starb haft ihres Vaters. rinzessin Sophie Mathilde über, und 1 Enkel, den gegenwärtig in Lon- chweig, ein allerdings en von feiner Be-

im 72sten J Sophie Mat

geliefert habe, [tniß fortdaure,

von Glocester, heit erfran

nach ihrer gewohnten Mit ihr erlischt die Na auf die älteste Tante der P eselbe hon todt ist, auf dere don wohnenden Herzog v diger Umstand, aber unter Die Times er en Spalten.

n Rogers u, Comp. bestohlen haben, Die Lebteren haben anzeigen lassen, und daß die Gelder ihrer Geschäfts-

on Brauns den jeßigen Verhältniss ses Todesfalls mit

Belgien.

Der Moniteur bringt nun die Königliche fannte gegen den Gemeinde - Rath von 5, Oktober aufgehoben

scheint heute wegen die Brüffel, 1. Dez. wodurch das be chtete Annullirungs - Dekret vom wird, Sie lautet folgendermaßen : „Leopold, König der Be des Gemeinde-Raths von Verv

{warz gerändert

Jhre Majestät die Köni Geheimeraths - Versammlung, in welch Parlaments vom 12. die Einberufung der Mitglieder de wurde. Die Gazette vom gestrigen Tage p berufungs-Ordre,

Sir Henry Pottinger Geheimen Raths von der Königin e

O'Connell’s Erneuernng der ein

; ; j Verordnun t vorgestern in Windsor eine g,

er die weitere Prorogation de zum 4, Februar beschlossen und 1 auf diesen Tag angeordnet ublizirt bereits die Ein-

lgier u. \, w. Mit Hinsicht auf das Gesuch iers vom 18. November d. J., in Betracht, wenn es einerseits unbestreitbar is, daß das der Regiernng übersandte Datum vom 17. September tragende Dokument alle Kennzeichen s darbot, es andererseits dessenungeachtet jeßt, der November enthaltenen förmlichen Versicherung ge- kennen, daß von Seiten des Gemeinde- den hat, wenn gleich biese Er- Protokolls geworden is, eine legen nicht nothwendig scheint z nnern haben Wir verordnet Der Beschluß vom 5. Oktober wird als sofern er zum Zweck hatte, die Berathung vom was den Gemeinderath betri, aus dem der übersandten Dokumente her- Aufrecht erhalten aber wird derselbe in Betreff aller tlih was den Tadel der Ausdrücke der Proclamation vom 47. September (die Unruhen in Verviers betreffend und von dem dor- tigen Magistrat erlassen) anbelangt, und daß die Bürgermeister das Necht hätten, damit dieselben offiziós über Gegenstände beriethen, er Minister des Jnnern is mit Vo Brüssel, den 26, November 1844“, der öffentlihen Arbeiten hat unterm gestrigen lossene Post - Con-

Dezember bis

eines wirklichen Protokoll ín dem Gesuch vom 18, nüber, unmöglich is, niht anzuer aths eine Jnkompetenz-Erklärung stattgefun añd eines regelmäßigen ch , auf welche Gewi cht Unseres Ministers des J

ist an demselben Tage zum Mitglied du rhoben worden. fachen Repeal-Ag tes Unternehmen, Aehnlichkeit zwischen dem „Mor- Monster-Märtyrer des Richmotd- so in der angedrohten enst ihrer früheren Ersei- des Agitators in folgender r Journalismus und der Seit d, um den einfahen Schein der as Alles führen? Es eint, weiter will, als Allein auh wäh- d ernstes Unheil aus solcher muth- piel mit den Leidenschafte das ganze Spiel nichts Es will uns indessen sehr bedünken, hr in die Karten sehen, seine Aufrichtigkeit sich es si bestätigte. wie man es nicht milder nennen k erung und Großbritanien, d hervorgerufen hat, is beunru- re der unbegränzten Nationalität ge- „ZJrland für Jrländer“,

itation erscheint

der Times als ein durhaus verfehl das einen kläg-

lihen Unterschied und nur geringe ator von Clontarf und dem Gefängnisses“/ darbiete. Wiederbelebung der Re nung erblickt, kommentirt sie „Judessen, nachdem nun de davon bei Seite geworfen worden Repeal zu retten, wozu o daß O'Connell mit ziemli das Volk Zeit seines Lebens z1 rend dieser Zeit kann {hweres un willigen Aufreizung und solchem Volkes hervorgehen, als eitel Verrätherei. nell ließe sih etwas me _tung des Glaubens an uns denn sehr freuen, Tiefe der Abneigung, Entfremdung gegen die britische Regi das Gerede dieses Mannes in Die Weise, wie die Leh ollständig aufrührerisch.

klärung nicht Gegenst Unterlassung jedo und auf den Beri und verordnen: Einziger Artikel. nicht geschehen betrachtet, in 17, September, #o wie sie, Regierung unter d vorging, zu annulliren. anderen Punkte, namen

Während die Times peal nur ein Gesp

das Treiben er Gestalt eines Protokolls

ll am Ende d i ch frecher Stirn nichts 1 unterhalten.

insofern behauptet werden sollte, die Gemeinderäthe einzuberufen, il die außerhalb ihrer Befugnisse liegen. Uns llziehung dieser Verordnung beauftragt, Das Ministerium Datum die zwischen England und Belgien abgesch vention offiziell bekannt gemacht, mit der Anzeige, daß dieselbe vom 1, Dezember an in Kraft träte. Das Einnahme-Budget ist gestern von der Repräsentanten-Kam- mer unverändert mit 61 gegen 4 Stimmen angenommen worden. Die vier dagegen stimmenden Mitglieder waren die Herren Verhaegen, Castiau, Delehaye und Delfosse, die au in den Debatten fast aus- \{ließlich das Wort geführt und ihre Opposition hauptsächlih gegen das Colonisations - Projekt in Guatimala gerichtet hatten, welches übrigens auffallenderweise von keinem Mitgliede der Majorität, außer von dem bei dem Unternehmen selbst stark betheiligten Grafen von Merode, in Schuß genommen wurde, und dessen Vertheidigung außer- dem allein den beiden Ministern des Jnnern und der Finanzen an- heimfiel, Abgesehen von der Unternehmung selbs, deren Werth und Er= folg nur beiläufig zur Sprache kam, und später noch besonders und ausführlich erörtert werden dürfte, handelte es sih für jeßt haupt- sächlich vou der Unterstüßung und Aufmunterung, welhe die Regie= rung dem Projekt und der dasselbe ausführenden Gesellschaft hat an- gedeihen lassen, namentli von einem Beschluß vom 31. März d. J. laß Es die Gemeinden und Wohlthätigkeits-Anstalten des Landes veran- v T sich gus Actien-Zeichnung bei der Sache zu betheiligen, und E ouvention n 1. Juli mitder Colonisations-Compagnie abgeschlossenen Aidbangen ur welche die Regierung bedingungsweise gewisse Ver- | gen gegen diese Gesellschaft übernommen hat, Beides wurde pposition scharf getadelt, und wenn das Ministe- ution zu seiner Rechtfertigung an- ngte und durchaus von der Geneh- 31. Märo Ai i, so schien es dagegen die in 91, März liegende Aufforderung gewissermaßen en Fehler anzuerkennen, indem die Minister meh- i, daß jene Aufforderung ja nur sehr wenig Er- | Subscriptionen darauf hin geschehen indeß bemerklich gemacht, daß die Regierung den Subsfribenten eine gehörige Garantie zu zahlungen nur dann für zuläss sellschaft für drei Viertel der Actiensumme inlän-- rzeugnisse zur Ausfuhr ankaufe. Et derung des Unternehmens vorzüglich uns bezeichnet, der belgishen Jndustrie arzubieten und der Auswanderung ein be-

weiter wäre, Herr O'Con- Aufrechthal-

Der Umfang und die ann, und die

predigt wird, is v

auf dem Kirshbaum und die Mädchen Graffenried und“ Galleis, denen er Kirschen zuwirft, mit 7305 Fr, bezahlt.

Kunst-Notizen. Santa Cecilia zu Rom hat zwei Jahren daselbst Vereins ein besonderes al-Compositionen erwor- e große Preis-Medaille nem zum Besten der Armen eine seiner neuesten Vio- e aufgenoninten wurdé, hte hierauf dem jun- ch einander jedesmal ín den was Eert an-

Die Congregazione ed Accademia di Herrn C. Eckert aus Berlin, welcher bereits seit verweilt und sich dort als Direkt Verdienst um die Verbreitun ben hat, den Titel „Profes Am 141. Novem

or eines Musik -

# ertheilt und ber trug Eert in ci ecilien-Akademie veranstalteten Konzerte lche mit ungetheiltem Beifall Herr Antonio Lan lf Abende na auf der Violine vorzutragen, l auch bereits ausgeführt hat,

lin-Compositionen vor, we Der Jmpresario der Oper, He gen Künstler den Antrag, zw 9 Zwischen-Afte ein K | genommen und zum Thei

von Seiten der O rium mit Hinsicht führte, daß dieselbe nur eine bedi | der Kammern abhängig se j eschluß vom selbst indirekt als ein reremale wiederholte 2% folg gehabt und se M Vats terlasfe wurde L nterlassen habe, “verschaffen, da d Ein “den, wenn die Ge dishe Jndustrie - E her der Regierun E vorgeshwebt, wurde ter einén neuen Absaßweg d | stimmtes Ziel anzuweisen Der Ps Dersta

l er Repräsen eint ziemlich a Zu ehr unwesentliche f eine stark altäts rechnet

auf die Conve

Zeitung das Verfahre! ner bekannten Nebelbildt!. Zwei optische Apparate ([aterna® vsteme von Gläsern, dienen daz * Fleiße von künstlerische Perspektive und der Licht-Eff rabhängenden,

Dr. Garthe veröffentlicht in der Kölner des Herrn Professors Döbler zur E Das Wesentliche desselben is Folgendes: Magicaec), jeder ver die auf Glastafeln mit aus worsenen, alle transparenten Vorhange in vie befindlichen Aug Mittelpunkt jene selben daselbst stellten Bilder au

rzeugung sei

schen mit e S gezeichnetem ‘j n Regeln der r geringe Zeichnungen auf einem he lfacher Vergrößerung darzustelle chtbar zu machen. Jeder s Vorhanges gerichtet, un ein Bild dargestellt werden. f irgend eine Art gleich Chaos beider Bilder daselbst erblie Eindruck hervorrufcn würde, sität des einen Bildes allmälig anderen \sich verminderte, so wird dasselbe andere dagegen s{hwächer auftreten, ja, entfernt und mit einem anderen das \schwächste wie es die Umstände érfordern, ler durch Anwen s auf das vorttre

—__—

halbdurchs{tigen n und dem im dunfeln Raum pparate hat seine A d es fann mithin von Sobald man nun die be staik erleuchtete, so würd was natürli keinen ang man es aber in seiner Gewalt ha

de deutlicher, das rde bei dem Minimum vertauscht werde

Sicherheit zll des Drummond ste gelungen.

sig erklärt wer-

Als Zweck, wel-

u steigern , elbigem Gra leßteres

Licht - Inten g mit dem Zoll - Verein is bereits in den anten-Kammer zur Erörterung gekommen, und gemeinen Beifall gefunden zu haben. Nur gegen Punkte sollen Einwendungen erfolgt sein, so daß

Majorität in der Kammer für die Genehmigung

seines Lichtes Alles kommt also darauf an, allmälig oder plöblich, verwandeln, und diss ist dem Kün hen Oxpgen -Hydrogen - Gasgeblä

1747

TL Qraiser, 4. Dez. Die Repräsentanten - Kammer ist jebt mit der Diskussion des Budgets des Finanz-Ministeriums beschäftigt. Die Klagen über die ungerechte Vertheilung der Steuern sind auch diesmal wieder laut geworden. Während der größere Theil der De- putirten sih nur über die eine oder andere Auflage beshwert, möchte eine kleine Minorität, die sih in den Herren Castiau und Verhaegen personifizirt, eine radikalere Reform durch die Festseßung einer pro= gressiven Einkommen-Steuer einführen. Dieser Gegenstand is son im vorigen Jahre weitläuftiger zur Sprache gekommen. Der Minister des Junern erklärte, daß er nicht ohne Sympathie für eine solche Maßregel sei, sie jedoch für unausführbar halte. Herr Verhaegen hatte es ih diesmal zur Aufgabe gesebt, zu zeigen, daß diese Steuer, wenn auch \{lecht angewandt, dem Prinzipe nach schon in den Patenten bestehe und daher nur der Verallgemeinung bedürfe, um eine wesentliche Reform in dem Auflagen-System zu begründen. Zugleich tritt der= selbe mit einem Geseb - Antrage hervor, dessen Entwickelung von der Kammer gestattet wurde, wona künftighin auch alle Schenkungen unter Lebenden nah den verschiedenen Verwandtschaftsgraden mit einer progressiven Steuer belegt werden sollen. Diese Maßregel sollte au besonders und im höchsten Grade die Schenkungen treffen, die den Klöstern gemaht werden; aber {hon deswegen glauben wir nicht, daß das Projekt bei einer späteren Diskussion von der Majo= rität wird angenommen wexden. Die Billigkeit und das Zeitgemäße einer solhen Maßregel dürfte man aber um so weniger bezweifeln, wenn man bedenkt, daß in diesem kleinen, nur 4 Millionen Einwohner zählenden Lande über 400 Klöster bestehen, die fortwährend sih dur Schenkungen bereihern und bedeutenden Grundbesiß dem Verkehr entziehen. Verständen die Klöster ihr wirkliches Juteresse, so würden sie eine solche Verpflichtung gern übernehmen, um das Uebel zu ver= mindern, welches sie hon in finanzieller Hinsicht erzeugen. Was das Prinzip der progressiven Steuer im Allgemeinen betrifft, so haben wir uns darüber schon im vorigen Jahre ausgesprochen, Die Schwie rigkeiten, welche der Ausführung derselben noch entgegenstehen , wer- den immer mehr verschwinden. Seit einer der größten englischen Staatsmänner, Robert Peel, dur seine alles Einkommen bis auf 75 Pfd. St. treffende und von \o glücklihem Erfolge gekrönte Einkom= men-Steuer den Grund dazu gelegt hat, wird auch anderwärts eine gute staats = öfonomische Einsicht und selbs die äußeren dringenden Umstände eine ähnliche Maßregel hervorrufen, und eine mäßige Pro- gression in der Besteuerung wird als ein Aft der Billigkeit erkannt werden, wenn man niht mehr in der Staats - Oekonomie von dem falschen, abstraft liberalen Grundsaße ausgeht, daß Alles über einen Kamm geschoren werden muß.

Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat die Versicherung ge- geben, daß in diesem Jahre die belgishen Eisenbahnen 4 pCt, des Reinertrags abwerfen würden, was als eine sehr günstige finanzielle Thatsache betrachtet werden muß. 1

Der Handelsvertrag mit dem Zoll-Verein is in den Sectionen der Kammer der vorläufigen Diskussion unterworfen worden. Es sind im Allgemeinen nur unerhebliche Ausstellungen gegen sekundäre Punkte gemacht worden, und Alles bestärkt uns in der Ueberzeugung, daß der Vertrag nah der öffentlihen Diskussion mit einer großen Ma= jorität angenommen werden wird,

Vereinigte Staaten von Uord- Amerika.

London, 30. Nov. Das Dampfschiff „Hibernia‘““ is mit new-yorker Nachrichten vom 15. November hier eingetroffen. Die Präsidentenwahl beschäftigte in den Vereinigten Staaten die öffentlihe Aufmerksamkeit natürlich noch fast aussließlich, indeß war seit den lebten, vom 9ten datirten Berichten nichts vorgefallen, die Lage der Dinge umzugestalten ; Polk ist seiner Erwählung so gut wie vollkommen gewiß. Recriminationen über die bei den Wahlen vorgetom-= menen Bestehungen, Gewaltthätigkeiten 2c. füllen die Spalten der Zei= tungen; nebenbei wird viel über die vermuthlichen Maßnahmen des neuen Präsidenten spekulirt, Der New-Yor k= Herald unter Anderem glaubt hon verkünden zu können, daß die Autritts-Botschaft Poll’s, unter den Auspizien Calhoun's verfaßt, der Politik der Vereinigten Staaten eine ganz neue Richtung geben werde; die Wiedereinbringung der vom Senate verworfenen Verträge wegen der Einverleibung von Texas und wegen einer Handels - Convention mit dem Zoll - Vereine hält das erwähnte Blatt für ganz gewiß und sieht in der Vorlegung des lettbezeihneten Vertrages nur die Einleitung zu einem ganz neuen System der kommerziellen Politik, deren Zwedck hauptsächlih dahin gerichtet sein soll, mit allen Rivalen Englands abzuschließen.

Jn Kanada sind die Wahlen beendet und, bis auf eine einzige, alle befanut. Das Resultat is die Erwählung von 47 Konservativen und 26 Radikalen; über die politische Ansicht der übrigen 11 Ge wählten herrscht Zweifel. Das Parlament war zum 28, November zusammenberufen,

Die Gewerbe - Ausstellung der deutschen Bundes- und Zollvereins - Staaten.

(Verg!, All g. Preuß. Ztg. Nr. 227, 238, 240, 242, 243, 248, 249, 252,

253, 254, 255, 256, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267,

270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278, 279, 280, 281, 285389;

286, 287, 288, 291, 293, 294, 295, 296, 297, 298, 299, 300, 201, 302,

303, 304, 306, 307, 308, 209, 310, 311, 312, 313, 314.319, 340; 047,

318, 319, 320, 321, 322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 230 331, B: 334, 335, 336 und 238.)

CXXIV. Färberei in Seide.

Die Seidenfärberei im Allgemeinen hat sich in neuerer Zeit be- deutend umgestaltet; früher wurden zu den Farben viele Pflanzen= stoffe, so wie einige Mineralien in Anwendung gebracht, man fing jedo in den Jahren 1809 10 damit an, mehrere wichtige neue Farben auf hemischem Wege zu bereiten, und diese Art Färberei hat sih so schr vervollfommnet, daß jeßt die wichtigsten Farbstoffe, na- mentlih in blau, auf diesem Wege erzielt werden.

Ju Berlin hat sich die Seidenfärberei {on früh entwickelt und anerkannt Gutes geleistet; Beweise dafür liefern die reihen, meist “lteren Ameublements in den Königlihen Schlössern von Ber= lin, Potsdam und Charlottenburg, die heute noch glänzende und wohlerhaltene Farben zeigen, wo sie nicht zu sehr der Lust und der Sonne ausgeseßt sind. Die Farben der berliner Seidenfärber verdienen noch, mit Ausnahme des Weiß, den Vorzug der besseren Haltbarkeit. Schon vor 20 bis 25 Jahren erfreute sich die berliner Seidenfärberei eines solchen Rufes, daß leipziger und Frankfurt a. M. Zwischenhändler im Seidenwaarenfach eifrig bemüht waren, berliner Farbenmuster zu sammeln, und in Lhon und in der Schweiz danach färben zu lassen, Ausgezeihnet war schon seit vielen Jahren das Schwarz (Kesselshwarz), und als später das Blauswarz in seinen verschiedenen Nüancen beliebt und fast aus\chließlich Mode wurde, übertraf es durh Schönheit und Glanz der Farben, wie Haltbarkeit, sowohl das in Lyon wie in der Schweiz und in Krefeld gefärbte Blauschwarz. Fischer färbte es am \{hönsten und au wohl zuerst ganz echt gegen Säure, Das berliner chargirte Schwarz (Dunst-

en ble Seide mit einer Cisen-Auflösung gebeizt, n-Abkochung gefärbt und ihr dann auf hr Griff und Schw er besser, frä

\{chwarz, Behufs dess mit einer verdünnten Knopper eigenthümlihe Weise noch me zum Einschuß is

ere gegeben wird) ftiger und, so weit lso zum Verarbeiten geeigneter, wird viel Seide in Berlin ‘dunst- M. Häu- ßland bestimmt zu daß die Géshid=- ing der Fabrication Loon neue Farben Jahre geschieht, {hön und glänzend gefärbt Ausgezeichnete Lehrer wie Hermb-

berühmt und wird hi es möglich, glänzender und weicher, als irgendwo gefärbt. \{chwarz für Rechnung von fern, welhe dann weiter zum Absaß nach Ru ( Es steht überhaupt fest, lihfkeit der berliner Färber viel zur Vergrößer1 \{chwarzer Seidenwaaren beitrug. erfunden wurden ,

Noch heute mailänder und Frankfurt ‘a.

sein pflegt, gefärbt.

l : wie dies immer im Verlauf der so sind diese Farben hier fast alle eben so worden, sie errangen sogar Ruf im Auslande. der Chemie und der Hülfswissensch städt, Mitscherlich, Schubarth und wissenschaftlihe Ausbildung unserer Färber eingewirkt, elbst angehende Seidenfärber aus Lyon nach Berlin amen, 1 1 Kenntnisse zu erweitern, wie dies auh von ber= liner Färbern in Lyon geschehen is, Namentlich gebührt Hermbstädt das Verdienst, zuerst die Empiriker auf die Wichtigkeit dieser Studien aufmerksam gemaht und sie auf die Bahn der Vervollkommnung durh Benußung mehr wissenschaftlich geleiteter Forshungen hinge- wiesen zu haben.

Krefeld, so lange es nur viel {chwarze Seidenwaaren und be- sonders Sammete fabrizirte, blieb zurück und machte geringe Fort- schritte; die Veranlassung lag in den Verhältnissen, da fast jeder Seidenwaaren-Fabrikant seine eigene Färberei hatte, die Zahl der Fabriken viele farbige

aften der Färbekunst, Lindes, haben vortheilhaft auf die so daß in dén leßten Jahren \ famen, um hier ihre

Später, als erstaunlih vermehrte, owohl glatte und façonnicte, estré angefertigt wurden, selbstständige große Färbereien, und nur von jener Zeit an lie- ferte es \{chöne Farben, die dreist mit Lyon und Berlin konkurriren können. Insbesondere liefert Krefeld {öne cinirte Arbeiten und steht in diesem Zweige fast einzig in Deutschland da. Färbereien der Krefelder Seidenfabrikanten haben sih sehr vermiudert. Es is auch nicht zu leugnen, daß ein Färber, welcher, sich nur auf diesen Zweig beschränkend, eine wohleingerihtete Färberei besibt, viel Er sein Geschäft wissenschaftliher betreiben, auch billigere Farbenpreise erzielen kann, als es in den fleinen eige- nen Färbereien der Seidenfabrikanten möglich ist.

Jm Königreich Sachsen, besonders in Annaberg, giebt es seit 12 bis 15 Jahren auch gute Färbereien, welche shöne Farben lie- fern; doch lassen die sächsischen Fabrikanten viel, besonders von den feinen Farben, als weiß, rosa, hellblau, mais, lilas, ponceaufin, ceris und andere, immer noch in Berlin färben.

Auch die wiener Färbereien liefern, wie die zur Ausstellung ge=- brachten seidenen Zeuge bekunden, \{öne und glänzende Farben.

Als Leistungen in der Färberei von Seide haben nur wenige

: F, Neuhaus, Seidenfärber in Krefeld, lag eine Musterkarte verschiedener Farben - Schattirungen vor, welche bei Eröffnung der Ausstellung sih empfahlen, am Schluß derselben Eine Ausnahme machte eine kleine Schatti= rung unter dem Namen Dalia, welche sich bis auf den leßten Tag unverändert \{chön erhielt, was um so mehr Beachtung verdient, als diese Farbe sonst zu den unbeständigen Farben gerechnet wird. Die verschiedenen Muster {warz gefärbter Seiden waren gut gelungen. Der Hof - Seidenfärber F. Plantier in Berlin hatte unter Nr. 2726 ebenfalls mehrere Farben - Schattirungen eingereicht, un- ter denen einige alle Beachtung verdieuten. und vollständigsten Schattirungen in gefär en unter N: 25 C. L. Boitaart inb Sia E unter Nr. 5 Herß und Wegener, Beide in Berlin, die lebte= ren von Spindler gefärbt, zur Ausstellung eingesandt. und Sohn hatten ihr Fabrikat dem Beschauer auf die vortheil-

sih dort so Stabwaaren,

Die kleineren eignen

mehr Erfahrung erwirbt,

Einsendungen stattgefunden. Nr. 1110, Von H.

aber verloren hatten.

feine Farbe durch die andere im Nachtheil war. Allerdings i} es dem auf gefärbte Seide und Seidenwaaren arbeitenden Fabrikanten und Kaufmaun leichter möglich, etwas Vollklommenes zur Darstellung i | Auf der anderen Seite hat der ge- shickte und vielbeshäftigte Färber, wenn er zeitig die in seiner Fär= berei erzeugten mannigfaltigen Farben und Gegenstände sammelt, wohl die Gelegenheit, eine vollständige Schattirung zusammenstellen l Im Allgemeinen sind die Leistungen eines Färbers rich- tiger durch die ausgestellten Waaren der Fabrikanten, als dur eigends zur Ausstellung gefärbte Einzelnheiten zu beurtheilen. Mit den Seidenfärbereien sind in der Regel keine Verkaufs-Geschäfte verbunden, sondern die Beschäftigung derselben besteht nur in der Ausführung der ihnen von Fabrikanten und Kaufleuten zugehenden Bestellungen. Dagegen werden in den berliner Färbereien auch bereits gebrauchte Sachen wieder aufgefärbt : sie haben in dieser Stück- und Lappenfärberei einen weitverbreiteten Ruf, und is dieser Nebenzweig, welcher zugleich wegen des Trennens und Zusammmenheftens der bereits gebrauchten Seidenzeuge weiblihe Handarbeit in Anspruch nimmt, nicht unbedeu- tend. Weniger mag dies in Krefeld der Fall, und mögen die dortigen Färbereien mit der Bearbeitung der ihnen von den Kauf= leuten und Fabrifanten zugehenden Rohseiden genügend beschäftigt sein.

der Seidenfärberei zu liefern,

Handels- und Börsen-Nachrichten.

Berlin, 5. Dez. Die Course der meisten Eisenbahn - Effekten sind heute etwas gewichen, und war das Geschäft darin weniger belebt, als

21 Anisterdam, 30. Nov, Am hiesigen Fondsmarkte haben diese Woche keine wichtigen Ereignisse stattgefunden; der Umsay in holländischen Staatspapieren war indeß ziemlih lebhaft und einige Course gingen dabei etwas höherz besonders waren gestern Jntegrale und 3proc. neue Schuld eiten erstere deshalb 62% und leßtere 75%,%z alle übri- . sich gut auf den vorigen Preisen, auch Actien der Handels- , die zulegt zu 147; % verhandelt wurden, und Rheinische Eisenbahn-Actien, welche man mit 1027 % bezahlte, Von den auswärtigen Staatspapicren sind 4proc. russische Certifikate stark ausgeboten und die bei Hope von 913 auf 9057 % gewichen; 5proc, wiener sich kaum auf 1 nishe Ardoin - Obligationen fielen erst von 225 auf 2 ern wieder bis 22 %, alte brasilianische Obligationen erreichten bei ger Frage 89% %, und portugiesishe \{wankten zwischen 5537 utid Der Geldzins - Cours wurde wieder

begehrt, und err Maatschappy

etalliques konnten 09 % erhalten und wurden nur selten itiigesédt

15 und erholten sich

545 %, zuleßt ist 557 % angelegt. etwas fester bei Prolongations-Geschäften, indem von 45 bis 5 % bewil-

Der Umsay am gestrigen Getraidemarkte war a, u agb wig a 1 enen Preise sin unten poln. Weizen 2 ., 12Wpf. bunten dito 245 Fl., 133pf, 240 Fl., 130. 131pf. rostocker 230. 233 Fl. Von 1419 F 120M, Weihe No gen Ln h ¿H uf dito 90,6 Fl. Gerste 1 eben ohne Handel. er Getraide - Zo eze von 30 Fl, auf 45 Fl. pro Last eín B T ir Mivép

g von Wei ;¿ von 131pf. weiß-

gehend erhöht, sonst aber nichts vet