1844 / 357 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Gesellschaft in der nächsten Gene s Be as der Actionaire bestcht darm, da und Dividendenscheine“ t Jahr 1844 abgestempelt und diese

nachträglich darauf einzuzichen.

frommen aber häufiger , l fein rechtes Vertrauen dafür cinstellen will.

Aufschwung uyd stiegen von 149 bis 1505 %, woz

fi: auf spätere Termine, gar keine Abgeber.

nen Coursen um, und wurden solhe a 190 % verkauft; s\ch und stiegen bis 191 %.

Ki Br. blieb, mit 109 % bezahlt. Schr begchrt blieben Oberschles. Litt. A, + F 4 E M 4 j j Ï und wurden 1173 % heute verget ens dafür geboten, F 1844. | Morgens | Nachmittags | Abends | Nach einmaliger | Magdeburg-Leipziger in kleinen Posten a 192 bezahlt. 21, Dox: ‘f G Uke, | 2 Uke, | 10 Ubr. | Beobachtung. Magdeburg-Halberstädter bis 1095 % bezahlt, {lossen heute : : i 109 % Brief. In N hcinischben Eisenbahn-Actien wenig Geschäft, | Lufidruck .…. - 342,19 Par.1342,78 Par.'343,20 Par.| Quellwärme 7,4° R. solche blieben indeß a 79 % gefragt. D üsseldorf-Elberfelder 93 % | Luftwärme ... |— R.| 0,0° R. 3,2? R.| Flusswärme 0,0? R. bezahlt. Thbavopunkt . « « |— 4,99 R.) 65,3° R. 9s R.) Bodenwärme 0,8° R. Unsere inländischen Quittungsbogen sind sämmtlich gestiegen und blie- | Dunstsättigaus | 80 pct. | 63 pCt. 57 pCt. | Ausdünstong 0,011 Rb. ben besonders heute schr begehrt. Wetter ....-- | balbheiter. | heiter. | heiter. | Niederscblag 0. ; Köln-Mindener bis 105 % bezahlt; Niederschlesisch-Mär Wind ....-+.- | - NO. | NO. | E T + 0,1 ; 5% bi (4, gesti C in-L 1. O o i | NO. |- 9,7 i; i\che von 1055 bis 106% % gestiegen ; Berlin-Hamburger 109; % Wolkeuzug- - - | ; o) D : , : be / 1 23 % bezahlt und Gelb ; Il'agesmittel: 342,72 Par... Lo. —606 N. G61 pt, NO.

bezahlt; Bergish-Märkische von 102 bis 1( Stecl-Vohwinkel bis 1012 % bezahlt; Krakau- heute 100 % Geld; Sagan - Glogauer von Koscl-Oderberger 1017 % Geld. tungsbogen sind besonders diese wurden von 95 bis 97

Sehr umfassend, bei fortwährend steigenden Coursen, war das Ge äft in österreichischen und mailändischen Eisenbahn-Effek- ten. Kaiser Ferdinand-Nordbahn stiegen von 167 Wien-Gloggnihßer wurden in starken Mailänder stiegen von 115 bis

\chlossen heute 179 bezahlt. Posten von 126 bis 120% % bezahlt.

Hekanntmachungen.

[1616] Bekannimachung.

Folgende im Weihnachts - Termine 1813 1heils zur baaren Einlösung, theils zum Umtausch gegen gleich- haltige Pfandbricfe aufgekündigte und ungeachtet der öffentlichen Bekanntmachungen vom 13. Dezember 1843 und 23, März 1844 zu den landschaftlichen Deposito- rien bis jeyt nicht eingelicferten Westpreußischen Pfand- briefe, und zwar :

A, solche, welche gegen baare Zahlung des Nominal- werths cingeliefert werden sollen : 1, aus dem Bromberger Departement : Wovnowo Nr. 7. u. 63. a 1009 Thlr. , Nr. 37. a 50 Tblr., Nr. 72. a 500 Thlr, Mocheln Nr. 3. a 500 Thlr, Nr. 65. a 25 Thlr. * 9 qus dem Danziger Departement: Heiligenbrunn Nr. 15. 10. 17, 18, 1, 19, a 25 Thir. Senslau Nr. 14. a 300 Thlr., Nr. 26, u. ® 100 T, Nr. 50, a L Thlr., V. 56. a 30 iy Nr. 59, u. 61. a 25 Thlr, 3. aus dem Schneidemühler Devartement.

Marzdorfff Nr. 2. 10. 16. A7 98 a 1000 Dit)

Nr. 95, a 500 Thlr., Nr. 28. a_100 Thlr.

Nadel Nr. 36. 39. u. 53, a 100 Thlr., Nr. 47. a

700 Tblr., Nr. 48. a 609 Thlr. B. solhe, welhe gegen Umtausch anderer gleichhaltiger

Pfandbricfe eingeliefert werden sollen:

1. aus dem Bromberger Departemen!:

Kaczkowo 2c. Nr. 22. 26. u. 32, a 500 Thlr. , Nr.

39, a 200 Iblr., Nr. 41. a 200 Thlr. 9, aus dem Marienwerder Departement: Dembiniec 2c. Nr. 7. u, 12. a 1000 Thlr. Nr. 24, a 700 Thlc., Nr. 30. u, 34. 2'500 Thlr., Nr. 37. a 300 Thlr., Nr. 40, 42. u, 43, a 200 Thlr., Nr. 49. a 50 Thlr. Klenczkowo 2c. Nr. 12. a 300 Thlr., Nr. 14, a 75 Thlr. Warzeln 2c. Rr. 18. a 1009 Thlr, Nr, 23. n. 21, 4 600 Thlc., Nr. 28. a 400 Thlr., Nr. 37. a 75 Thlr., Nr. 51. a 59 Thlr., Nr. 53. a 399 Thlr., Nr. 55 a 100 Thlr., Nr. 64. a 500 Thir. Wlewsf 2c. Nr. 17. u. 18. a 25 Thlr, 23. aus dem Schneidemühler Departement: Behle 2c. Nr. 93. u. 187. a 509 Thlr. , Nr. 96, a 25 Thlr., Nr. 156. 258. u. 265 a 1090 Tetlr. sind auf Grund der Allerhöchsten Kabinets-Ordre vom 11. Juli 1838 (Ges. Samml. pro 1838 S. 365) ad | - ‘u 8. in Ansehung der darin bestellten Spezial-Hy- vothek für vernichtet erklärt, daher die Jnhaber dersel- ben sich wegen Zahlung des Nominalwerths oder Ex- tradition der Ersay - Pfandbriefe nur lediglich an die Landschaft zu halten befugt sind.

Marienwerder, den 26. November 1844,

Königl. Westpr. Gencral-Landschafts-Direction. (gez) Freiherr von Rosenberg.

[1617] Bekanntmachung. Die nachbenannten Westpreußischen Pfandbriefe Nr. 19. Glasziejewo über 200 Thlr. j » 81. Salino » ‘4200 » | Maricnwerder Departements, Nr, 4, Mszanno über 1009 Thlr. S, » » 1000 » » Zi » » 1000 » 4. » » 800» y Bromberger Departement, sind durch das Erkenntniß des Königlichen Ober - Lan- desgerichts hierselbst vom 5ten d, M. amortisirt worden, was hierdurch bekannt gemacht wird, Marienwerder, den 27. November 1844, Königl. Westpreuß, General - Landschafts - Direction, (gez.) Freiherr von Rosenberg.

[851] Edviltal-Citagtion Es werden hiermit folgende verschollene Personen : 41) Johanne Christiane Friedel aus Freiburg, geboren den 5. März 1796, welche im Jahre 1829 wahr- cheinlih ín der Unstrut verunglückt is ; 2) der Dienstkneht Franz Christian Gärtner aus Mü-

al-Versammlung darüber beschließen wird. ß vorläufig auf die „Zins- / die am 2. Januar k. J. erfolgende 2% pro halbes Coupons dem Po ann puriiegren

inen etwaigen Mehrgewinn aus dem versprochenen Reinertrag roe va frfws: N , urh diese Operation würden bie Theil- nehmer aus dem Zeitraume vom Jahre 1844 in ihrem unbestreitbaren Rechte eingeseßt und nichts einwenden können, falls die General-Versammlung für eine Dividenden-Zahlung nicht stimmen sollte, während andererseits die Di- rection keine Verantwortung übernimmt. Die Actien hielten sich im Laufe der Woche zwischen 119 a 119% und wurden heute a 120 % bezahlt, wie alle übrigen Effekten zum Vorschein, weil sich

Berlin-Anhalter Actien dagegen erfuhren einen beträchtlichen ¡} u heute am Schluß der [E18 Börse Geld blieb. Es sind seit langer Zeit nicht so beträchtlihe Posten pr. Cassa gekauft worden, als in dieser Woche, und fanden sich, besonders

Jun Berlin-Potsdamer Actien ging Mehreres zu den gewiche- jedoch besserten sie

Berlin-Frankfurter hielten sich fest auf 160% Geld. Jn Oberschle f. Litt. B. war das Geschäft sehr iegen von 107 bis 108 %, und wurden heute, nachdem ge

umfangreich; sie | _————— stern noch 108 %

Oberschles. blieben 94 a 95 % bezahlt; Von ausländischen Quit Friedr. Wilh, Nordbahn gestiegen, spiel in 5 Abth., von Schiller. (Herr Hoppe: Franz Im Konzertsaale: 1) Le Docteur Robin, vaudeville nouveau

7 % bezahlt, wozu heute Bricf und Geld blieb, en 1 acte. 2) La nuit aux soufllets, vaudeville comique en 2 actes.

1826

von 1195 a 121 % bezahlt.

wozu heute Käufer blieben,

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 18. Dez. 5% Span. 223. 3% do. 38”, Pass. 6%. Ausg. —- di =—, Pub Silk. Ooeteer. —. 4% Russ. Hope 92k. Antwerpen; 17. Dez. Zinsl. —. Neue Anl. 22. Frankfurt a. M., 19. Dez. 65% Met. 113 6. 2030. Bayr. Bank - Actien 747 G. Wope 905. Stiegl. Poln. 300 Fl. 98% G. do. 500 Fl. 95%. do. 200 Fl. 28 G6. Hamburg); 20. Dez. Bank-Actien 1680 G. Eogl. London, 16. Dez. cCons. 3% 1004. Ard. 29. Scb. 1SÏ. Int. 64. 5% 99. Port. 57. Bras. 885. Mex. 36.

5% Neapl, 100. 5% Span. Rente —-.

1654. Anl. de 1834 1595. de 1839 1317. Mail. 117. Livern. 120%

118% %, und Livorno, in voriger Wothe 1175 % Brief, wurden heute

Jn Kiel-Altona war das Geschäft in dieser Woche beschränkt , der Cours hielt sih von 1155 a 116 % Geld. Amsterdam-Rotterdam wurden bereits a 109% % pr. Cassa bezahlt, wichen indeß wieder bis 108% %,

Niederl. wirkl. Sch. 635. 5% do. 993.

Ziusl. (3.

Bank-Actien p. ult.

P aris. 17. Dez. 5% Reute fin cour. 120. 40. 3% Reute fin cour. 85. 5.

Pas: e Wien. 18. Dez. 5% Met. 1115. 4% 101. 3% 78,

Nordb. 174f. Gloggu. 1265.

Meteorologische Beobachtungen.

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 24. Dez. Keine Vorstellung. Das Billet-Verkaufs-Büreau is an die| geöffnet,

bis 180% und

EPr I C: S

Allgemeine

eln, geboren zu Merseburg den 9, Oktober 1807,

unehelicher Sohn der Johanne Susanne geschiede-

nen Hellwing, verwittweten Schmidt, geb. Boye, oder Bergner zu Mücheln, weldcher am 27. August 1829 sich aus seinem Dienste zu Gleina heimlich entfernt hat;

3) Carl Wilhelm Büßel aus Naumburg, geboren den 30, Dezember 1805, welcher sich im Jahre 1822 oder 1823 von hier entfernt hat;

1) der Fleischergeselle Carl August Leither aus Cors- dorf, geboren den 18. Mai 1806, welcher im Jahre 1832 die leyte Nachricht, vom Vorgebirge der gu- ten Hoffnung aus, von sich gegeben hat;

5) der Einwohner Johann Gottfried Heinemanu aus

7 i

Thüsdorf, ungefähr 70 Jahr alt, welcher am 27.

lungen zu haben,

Montag, 23. Dez. Jm Schauspielhause: Die Räuber, Traucr-= ] von Moor.)

em Tage nur bis 2 Uhr

Anzeiger.

Literarische Anzeigen. E

Jm Verlage der J. G. Calv in Prag is so eben erschienen un

e {hen Buchhandlung d in allen Buchhand- Berlin, Gropius sche Buch - und nigl. Bauschule Laden 12:

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A . h.KenntnIsSEe. Eine Uebersicht des Neuesten und VVissenswür gesammten Länder-

Herausgegeben von

Johann Gottfried Sommer. L ô E S 2 Sali u d Kants. Bei S. Anhuth in Danzig ist erschienen und in

Kunsthandlung, [ 1614] Taschen

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‘digsten im Gebiete der

und Völkerkunde.

Mittwoch, 25. Dez. Jm Opernhause: Norma. Lind: Norma.) Anfang der Oper rals 7 Uhr. (Dlle. Jenny

Preise der Pläße: Ein Billet zu den Logen des Pros niums und des ersten Ranges, zur Tribüne und dem Balkon i ersten Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr., zum Parquet, den Parquet-Lo Ep und den Logen des zweiten Ranges 1 Rtblr., zu den Logen und gen Balkon des dritten Ranges und zum Parterre 20 Sgr., zum Amphi: theater 10 Sgr. E

Jm Schauspielhause: Die Jäger.

Jn Folge der Bekanntmahung vom 17. Dezember, vermöge deren die Abonnements- Meldungen bis spätestens 20. Dezember E die General - Jntendantur zu richten, is das Abonnement, welches am 1. Januar 1845 beginnt, mit heutigem Tage als geschlossen zu be trahten, um so mehr, als bereits so viele Meldungen, namentli zum Parquet, eingegangen, daß selbst diese niht sämmtlich berüdsich- tigt werden können, ohne die sür das weitere Publikum zu jeder Vorstellung disponiblen Pläße zu sehr zu beshränken, Es werden nun mit nächstem diejenigen, deren Meldungen zum Abonnement bez rücksihtigt werden können, benachrihtigt und die Kontrakte ihnen zu- gefertigt, auch die definitive Bestimmung der Nummern der reservir-= ten Plätze getroffen werden.

Auf vielfältige Anfragen dient zur Nachricht, daß man \ih in Betreff der zu lösenden Billets niht an die General=-Jutendantur sondern nur an das Billet-Verkaufs-Büreau zu wenden hat, und daß von leßterem nur für diejenigen Vorstellungen, die bercits öffent- lich angezeigt, Billets verkauft, sona Meldungen zu einzelnen noch niht angezeigten Vorstellungen im Laufe des Winters nicht angenom- men werden, welhes um so weniger stattfinden kann, als, wie oben gesagt, nicht einmal die sämmtlichen Abonnements - Meldungen eine Berücksichtigung finden. 5

Königsstädtisches Theater.

Montag, 23, Dez. Zum erstenmale wiederholt : Der Majorats- Erbe. Lustspiel in 4 Akten, vom Verfasser von „Lüge und Wahr= heit.“ Hierauf : List und Phlegma.

Dienstag, 24. Dez. Kein Schauspiel.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

Gedruckt in der Deer schen Geheimen Ober - Hofbuchdruckeret.

Zweite Auf- (27 Bog.) 4043 m. 0s Ai

J nhalt: 1, Was ist ein Wunder? 2, Von den Endzwecken der Wunder; 3. Von den Wundern Mosis ; 1. Von den übrigen Wandern des Alten Testaments ; 5, Von den Wundern Jesu Christi; 6. Von den Wun- dern der Apostel Jesu Christi; 7, Von den Wundern der späteren ristlihen Zeitz; 8. Schriften über dic Wunder. Nun folgt die Erilärung von 35 Wunder- Erzählungen.

Jn Berlin vorräthig zu finden in der Enslin schen

Buchhandlung (F. Geelhaar), Breite Str. 23,

exegetisch - homiletisch bearbeitet.

2 cT 2 Thi 1845. (23. Jahrgang). November 1833 sich aus seinem Wohnorte Thüs - S O é E ck . 2, 7 e dr g G r. L ‘ag, geb. :ngl. Le rand 3 Fl G.-M. 4 , F 4 \ dorf heimlich eitferuit va; G. Bs D 7 "rie = 2 Fl. E a 1 lin in der V 1) ) \ C h ax d t ch en 6) der Nadlermeister Christian Friedrich Höfer aus VVie bei den i Jahrgängen Wind auch P

j H is Buchhandlung ( Baumann u, Kuhn), Charlot-

Naumburg, geboren den 13. März 1784, welcher im Jahre 1810 sich aus Naumburg entfernt und im Jahre 1824 aus Hamburg die lezte Nachricht von si gegeben haben soll;

7) der Johann Christian Pfeil aus Nahlendorf, wel- l der in einem Alter von ungefähr 20 Jahren in s den Jahren 1794 oder 1795 als Schuhmacherge-

Ucbersicht der neuesten VVichstigste mitgethe.It letzten Zeit Neues entdeckt wurde. len folgende Aufsätze:

Prachtwerk über

diesmal eine allgemeine Reisen gegeben , worin das wird, was in der Den weiteren Inhalt bil Ein Anszug aus: ¿eine Reisen und Entdeckungen in Kleinasien.

11. Beschreibung der Ins :l Zanzibar von Ruschen-

tenstr. 62 (zwischen der Kronen- u, Mohrenstr.),

vorräthig : | u Gedanken über das Maurerthum.

selle in die Fremde gegangen ist; e f Y ihrer Ver en resp. Kurator dic- S e , : «hr Sti vf ab ges ihrer Verwandten resp. Kuratoren ec [Ll Diesfenbach's Reisen in Neuseeland. Zwei Skizzen von E E, Mai 1845, Vormitt. 40 Uhr A Erinnerungen aus Esthland. ; H, Gre art Pricy von Buchau. Ey R z e V. Zur Kenatnils von Montenegro. Eine grolse Preis 10 Sgr.

geladen, sie haben sich vor oder in dem anberaumten Termine bei dem Gerichte oder in der Registratur de|-

weitere Anweisung zu erwarten. Die Ausbleibenden werden für todt erflärt und ihr Vermögen wird an die sich legitimirenden Erben ausgeantwortet werden. Die ctwa noch unbekannten Erden und Erbnehmer der Ver- {ollenen werden zur Wahrnehmung ihrer Rechte hier=- durh mit vorgeladen.

Zu diesem Termin werden auch die unbekannten Erben und nächste Verwandte :

8) des Marqueurs Friedrich August (auch Gottfried)

30. Januar 1897, welcher im Monat August 1831 in der Unstrut bci Freyburg seinen Tod fand, zur Nachwcisang ihres Erbrechts unter der Verwarnung vorgeladen, daß, wenn sie sich nicht melden, der Nach- laß des Verstorbenen als herrenloses Gut dem Fiêfus

zugesprochen wird und sie mit ihren Ansprüchen aus- | [1204b] geschlossen werden, K iz S Naumburg, den 15. Juni 18H, TIrennes

Königl, preuß, Land - und Stadtgericht.

[1278] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 5. Oktober 1844.

Die nzue Friedrichsstraße Nr. 80 und Königsmauer Nr. 7 und 8 belegenen beiden Schiffs - Eigenthümcr Johann Christian Jahnschen Grundstücke, gerichtlich ab- geshägt zu 9153 Thlr. 1s Sgr. 9 Pf., und 2079 Thlr. 18 Sgr. 9 Pf., sollen

am 20. Juni 1845, Vormitt. 11 uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzuschen.

site du public.

[1363] Bekanntmachung.

Das handeltreibende Publikum wird hierdurch benach- richtigt, daß in Folge höberer Bestimmung der An - fangs-Termin der nächstjährigen Lichtmesse auf eine frühere Zeit als die agcwöhnliche, wie solche in dem braunschweigischen Kalender angegeben ist, festgesezt werden soll.

Die Meßhandelswoche der Lichtmesse 1845 wird näm- lich mit dem 26. Januar ihren Anfang nehmen und daher das Auspacken der knrzen Waaren s{chou am 20. Januar, aller übrigen Waaren aber am 22sten desselben Monats gestattet sein.

Braunschweig, den 4. November 1844,

Herzogliches PAnt Laas, 0

[1612] Ausgaben

[1537]

fs Bei G. W. F. Lisco, Dr, F. G, D

Karte nach einer Original-Zeichnung bildet eine be- Beigabe zu diesem Aufsatz.

sonders werthvolle ise nach Schoa.

selben schriftlich oder persönlich zu melden und daselbst V1. Harris Gesanditschastsre Die trefflich ausg

Eine weitere Beigabe bildet die Karte von Montenegro, die erste, welche über dies Land veröffentlicht wird. Die Jahrgänge dieses belchrenden Biíenert aus Naumburg, geboren zu Nebra den und unterhaltenden Taschenbuches haben wir auf s die Hälste des früheren 1 F1. 30 Kr. C.-M. pr. Jehrgang, herabgesctztz nur Jahrgänge nicht mehr einzeln, sondern blolss bei kompleter Abnahme gegeben.

1823 1842

werden die vier ersten

pour (845.

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A 35T.

Uai

Amtlicher Theil.

Inland, Rhein-Provinz. Der Konstantinische Palast zu Trier.

D EAEO aus Neisse. (Neuentdecktes Braunkohlen-Lager; Witterung.) eutsche Bundesstaaten, Königreich Bavern. Aus München (Abschied für den Landrath von Ober-Bayern. Plan eines wohlthä- tigen Vereins in China) und Bamberg (Rinderpest). Verzog-

¿dh um Holstein. _Ausschuß-Bericht. (Schluß.) f *

Frankreich, Paris. Antwort des Journal des Débats auf die Angriffe der spanischen Presse. Die Präsidenten-Wahl. Die Titel- Verleihungen, Thronrede-Entwurf und beabsichtigte Motion. Offi-

zielle Anzeige der Heiligengeistmesse. Wahlrechts - und Unterrichts- Frage von legitimistischem Gesichtspunkt. Dic Gefangenen von Ham. Großbritanien und Irland. London. Hof - Nachricht, Lord

Ashley und die Arbeitertlassen, Vermischtes,

Niederlande. Schreiben aus dem Haag. (Vertagung der Kammer ; Reform des Grundgeseßes.) i ;

Belgien- Brüssel. Fortdauer der Ausschuß - Verhandlungen über die Eisen - Ausfuhr, Die Budgets im Senat. Kanal - Projekt. Bedürfniß vermehrter Seelsorge in Belgien. -— Billigung des Zoll-Vereins- Verirages. Beschluß der Colonisations-Gesellschast. Vermischtes.

Schweiz. Kanton Luzern, Schreiben der Herren Kopp und Pfysser, Kanton Zürich. Dr. Zchnder zum Bürgermeister erwählt. Kan- ton Genf. Das Verschwinden Gaillard’s. Kanton Freiburg. Proclamation des Staatsraths.

Negypten. Alexandrien. Ankunft des Vicekönigs.

Eisenbahnen. Die Bahn von Glüfstadt nach Heide konzessionirt.

Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Börsen- und Markt- beriht, Schreiben aus Braunschweig, (Die Wintermesse; Ausdch-

nung der Kontirungsfähigkeit der Meßgüter ; der Meßhandel nach Proben.)

Nachrichten von Künstlern und Kunstsachen in Paris, Compositionen von Flodoard Gever.

h * (Sr Amtlicher Theil. Angekommen: Se. Excellenz der General - Lieutenant und General-Adjutant Sr. Majestät des Königs, von Neumann, von Neu-Strelih. Der General - Major und Commandeur der ten Division, von Pochhammer, von Frankfurt a. d. D.

Vichtamtlicher Theil. Juland.

Rhein-Provinz. Dem Kunstblatt entnehmen wir fol- gende, demselben „im Dezember‘ aus Trier zugegangene Mitthei= lung: „Unserer Stadt steht gegenwärtig cine baulihe Unternehmung bevor, die zu den großartigsten und merkwürdigsten unserer Zeit ge hören dürfte. Dieselbe betrifft den Römerbau des svgenannten Kon- stantinischen Palastes, der nach dem übereinstimmenden Urtheile aller Sachverständigen der Rest einer folossalen antiken Basilika i Gut die Zwecke des früheren erzbishöflihen Palastes verwendet, jeßt als Kaserne dienend, stehen die eine Seitenfront und der mächtige Rund- bau des Tribunals noch aufrecht da. Von keiner antiken Basilika sind so ansehnliche Theile, die zugleich so bequem und vollständig eine Restauration möglich machen, vorhanden. Wie wix aus sicherer Quelle vernehmen, is so eben durch des Königs Majestät der Be= fehl ertheilt worden, dieses Bauwerk in seiner ganzen ursprünglichen Beschaffenheit wieder herzustellen, und dasselbe zugleih als Kirche für die hiesige vereinigte evangelische Civil und Militair= Gemeinde einzurihten, so daß diese Gemeinde also den Vorzug er= halten wird, eine Kirche, nicht blos von sehr bedeutender Dimension, fondern zugleich auch eine solche zu besißen, wie Ile die ersten größe- ren christlichen Gemeinden, denen bekanntlich Gerichts Basiliken der römishen Städte für ihre kirchlichen Zwede überwiesen wurden, tune hatten, und die der cigentlich kirchlichen Basilikenform als Vorbild und Muster dienten. Das Gebäude wird nach sciner Herstellung ein einziges folossales Schiff, im Lichten von 180) Fuß Länge, 88 Fuß Breite und etwa 100 Fuß Höhe, ausmachen ; mit einem halbrunden Tribunal von 62 Fuß Durchmesser, das von dem Schiffe durch einen Bogen von 59 Fuß Spannung abgetrennt wird z mit Wänden von 9 Fuß Stärke, von denen die noch YorY andenen aus den Hepen römischen Ziegeln erbaut sind; und mit 2 oppelreihen von Je, 12 Fuß breiten Fenstern.“ Der vom Eis frei gewordene Mittelrhein

Nachrichten von Künstlern und Kunustsachen in París. im Dezember, Marochetti vollendete fürzlih das

S

A Dla Neiter-Statue des verstorbenen Herzogs von Orleans, das nah Zweck und Behandlung sih an ähnliche Werke dieses Künstlers anschließt. Jn der Gicßerei _des Herrn Sover sind danach eben zwei angeblich sehr gelungene Abgüsse n Bronze genommen worden, sür die beiden Denkmale, welche dem Prinzen zu Algier und Paris crrichtet werden sollen, und es heißt, man werde nächstens auf dem Carousselplaße den An- fang zu dem marmornen Fußgestelle für das eine von diesen beiden Cxem- plaren machen, Daß die Statue auf jenem weitläustigen Platze von großer Wirkung sein wird, is sehr zu bezweifeln, jedenfalls aber zu hoffen, der lay werde dadurch einigermaßen an monumentalerem Anschen gewinnen, indem die Aufrichtung eines Standbildes nothwendig eine wenigstens thcil- weise Pflasterung und Aufräumung erheischt. ?

An der Thron-Barrière sind große Gerüste aufgeschlagen und mächtige Anstalten getroffen, um die kolossalen gußeisernen Standbilder des Philipp August und des heiligen Ludwig hinaufzuziehen, bestimmt, die zu beiden Seiten jener Barrière befindlichen Säulen zu zieren. Sie sollen so stehen, daß die zwei Könige von Frankreich das Gesicht nah dem ‘von ihnen ge- bauten Schlosse Vincennes hinwenden, wo sie sich bald wundern werden, den alten Donjon, ihre ehemalige Wohnung, nicht mehr zu erblicken; denn man scheint start Willens, diesen ganz im orientalishen Styl erbauten Thurm, nebst der schönen gothischen Schloß - Kapelle , abzubrechen.

Dem Vernehmen nach, wird auch der große Triumphbogen an der

Bee r.l4,

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes nehmen HSestellung auf dieses Slalt an, sür Berlin die Expedition der Allg. Preuß. Zeilung : Friedrichsfstraße lr. 72.

wird seit dem 17. Dezember wieder mit Dampfschiffen befahren. Von Neujahr ab soll in Köln kein öffentliches Haus mehr bestehen. Die Polizei läßt es sih besonders angelegen sein, durch alle nur er- denkliche Maßregeln in dieser Angelegenheit die Moral zu s{chüßen,

_*X Neisse, 18. Dez, Jn dem Dorfe Blumenthal, neisser Kreises, hat man auf dem Areal des Dominiums ein Braunkfohlen- Lager von bedeutendem Umfange entdeckt, Der Schürfschein is nach=- gesucht ; doch stellen sich der Kohlen-Förderung nicht unerhebliche lo- fale Schwierigkeiten entgegen, wiewohl der Betrieb nah bergmänni= schen Grundsäßen bercits eingeleitet is, Werden diese Schwierigkeiten nur erst überwunden und werden die bedeutenden Betriebsfonds dem Uaternehmen nicht fehlen, so wird der hiesigen Gegend, ja, der Pro- vinz selbst, eine mächtige Aushülfe bei dem immer seltener werdenden Feuerungs-Material in nahe Aussicht gestellt. Es wird diese Braun= fohle als bituminsses Holz oder auch holzartige Braunkohle der tertiairen Formation angehörend erfannt. Das Kohlenlager gleicht mächtigen Eichenstämmen, zum Theil noch mit erkfennbarem Moose und Rinde welche Elementar-Gewalt in der Richtung von West nah Ost diese eigenthümliche Gleichförmigfeit im Streichen, in Ablagerung und Schichten - Neigung niedergeworfen zu haben scheint. Die Kohle is matt, von hellbrauner Farbe ; die Struktur unverkennbar holzartig (fasriges Holzgesüge), milde beim Anfühlen ; das specifische Gewicht = 1 bis 1,3, Sie wird schr naß gefördert und bedarf längerer Ausseßbung der Luft, ehe sie zur Feuerung

Dienstag den Nem Dezember

tauglich wird. Welches die chemishen Bestandtheile dieser Kohle sind, und inwiefern vielleiht noch weiterer Gewinn für die Medizin durch Gewinnung von Kreosot und Braunkohlenöl Substanzen, welche dieser Kohlengattung sonst eigenthümlich zu sein pflegen zu hoffen is, darüber fehlt es zur Zeit noch an der Analyse von Sachverständigen. j

Die Bestellung der Winterung hat in hiesiger Gegend nur sehr unvollkommen stattfinden können. Anhaltende Nässe und frühzeitige Fröste haben theils die Einsaat verzögert, theils die Entwickelung des Saamenkorns aufgehalten oder den Keimungs Prozeß zerstört. Dazu fommen noch die Verheerungen der jungen Saat, welche die Erd- oder Nacktschnecken in mehreren Theilen des neisser und leobschüßer Kreises angerichtet haben. Es haben fosispielige Nachbestellungen

1844.

zur Gründung eines solhen Vereins daselbst mittheilte, die {chmei= helhafteste Aufnahme gefunden. Er sucht die Allerhöchste Begünsti- gung dieses Planes von Seiten Sr. Majestät des Königs nah.“ Der zu Bamberg erscheinende Fränfsche Merkur hat folgende Nahricht (20, Dez.) : „Die Rinderpest ist, nah uns zugekommenen Nachrichten, in der Nähe des böhmischen Orts Fichtenbuch, etwa eine halbe Stunde von der bayerischen Gränze, auf daë Landgericht Wald=- münchen zu, ausgebrochen, jedo is zur Zeit der ganze Regierungs= Sre Oberpfalz und Regensburg von dieser Seuche noch gänzlich vefreit,“

Herzogthum Holstein. Schluß des gestern abgebrohenen Auss\chuß=Berichts.

‘Ad 2. Mit diesen Landesrecten nun, die bis dahin unverrüt exrhal- ten sind, steht es im offenbaren Widerspruche, wenn der Königliche Kommissar bei der roesfilder Stände-Versammlnng sich dahin ausgesprochen hat:

Schlcswigs unzertrennliche Verbindung mit Dänema1k sei durch Traktate, namentlich durch den Friedensschluß von 41720 und die darauf folgende Huldigung, begründet.

___Naqch dem Dafürhalten des Ausschusses ist durch den namentlih ange-

führten Friedrihsburger Frieden zwischen Dänemark und Schweden vom

Juli 1720 das Herzogthum Schleswig weder ganz, noch theilweisc mit

Dänemark vereinigt, sondern nur der damals fürstliche (Herzoglich Gottors-

he), im Jahre 1658 für souverain erllärte Theil dieses Herzogthums mit

dem früher Königlichen und gemeinschaftlichen Theile desselben, Mehr als dieses haben die auswärtigen Mächte, welche diesen Frieden vermittelten, dem Könige von Dänemark als Herzog von Schleswig nicht garantirt.

Mehr als dieses enthält auch das am 22. August 1721 an Prälaten und

Ritterschaft, wie an die einseitig fürstlichen Landestheile erlassene Huldi-

gungs-Patent niht. Jn dem Eingange desselben heißt es ausdrücflich : der König habe sich entschlossen, jene Theile mit dem Seinigen (Unse- rigen) zu vereinigen.

Nicht minder wird in dem Huldigungs - Cide vom 4, September 1721 blos der Vercinigung des vormals fürstlich gewesenen Antheils des Herzog- thums mit dem Königlichen

Erwähnung gethan. Und wenn nach diesem Patente die verlangie g€-

wöhnliche Erbhuldigung

dem Könige als alleinigen souverainen - Landesherrn für sch und seine

Königlichen Erbsuccessoren secundum tenorem legis regiae geleistet ward, so bedarf es keiner künstlichen Auslegungz sondern folgt selbst- vc:ständlich aus dem Umstande, daß das dänische Königsgeseß weder früher

versucht oder wohl gar ganze Fluren wieder gestürzt und für die Sôm- merung zugerichtet werden müssen.

Ausland.

Deutsche Bundesftaaten.

Königreich Bayern. Ein am 17. Dezember ershienenes Regierungsblatt bringt den „Abschied für den Landrath von Vber Bavgern, über dessen Verhandlungen in der Sißung vom 3. bis 14, Zuni 1844‘, Es heißt darin §. 6: „Die an den ersten Maitagen in unserer Haupt- und Residenzstadt verübten Frevel, über welche der Landrath seine ernste und entschiedene Mißbilligung ausspricht, sind einer Gesinnung entsprungen, die wie wir wohl wissen unserem gelicbten Volke gänzlich fremd ist und nur in einzelnen verderbten Auswüchsen sich kundgiebt. Solche Frevel vermögen eben so wenig als die zuweilen uns entgegentretende unerfreuliche Erscheinung, daß, was wir seit neunzehn Jahren mit dem göttlichen Beistande zu un-= seres Landes Wohl gewirkt haben und was vor Aller Augen offen liegt, vergessen oder sogar mit \{nödem Undanke vergolten wird, uns in dem Vertrauen auf unser treues Volk irre zu machen, dessen Glück uns am Herzen liegt.“ Der Augsburger Allgemeinen Zei- tung theilt man unterm 17, Dezember aus München Folgendes mit: „Vor ungefähr zwei Jahren stiftete der verstorbene Bischof von Nancy und Toul die „„Saink- Enfance““, einen Verein, der zum Zweck hatte, die Tausende von Kindern, welche jeßt in China all- jährlich von ihren heidnischen Aeltern ausgesetzt, im Meere oder in Flüssen ertränkt werden, nicht blos dem Tode zu entreißen, sondern ihnen auch eine christliche Erziehung zu geben und sie zu Werkzeugen des Heils heranzubilden , als Lehrer, Lehrerinnen, Aerzte, Hebammen, Priester und eingeborene Missionaire für das weite chinesis{che Reich, welchem jeßt durch die neuen Friedens - Verträge der Zugang euro-= päisher Gesittung wohl für immer geöffnet ist. Einer der eifrigsten Mitarbeiter an diesem Werke is der Cavaliere Zeloni aus Rom, der in besonderem Austrage des Bischofs von Nancy auf seinen Reisen durch Europa diese Aufgabe zu fördern bestrebt is. Cava- liere Zeloni befindet si seit einigen Wochen in München und hat bei dem Erzbischof von München - Freising, welchem er den Plan

Stern - Barrière nächstens scinen Abschluß erhalten, Man i} nur immer noch nicht rect einig über die Gruppe, die hinauffommen soll, denn die Projektenmacher haben allerlei vorgeschlagen: eine Friedensgöttin , cine Statue Napoleon's im Kaiserlichen Krönungs-Ornat, cinen kolossalen Adlcr mit ausgebreiteten Schwingen und dergleichen. Jett hat man im Sinne, die Statue Frankrcihs mit einem Viergespann hinaufzustellen. Um den Wagen herum sollen die Genien der Nation gruppirt und alle Werke in Bronze und in kolossaler Göße ausgesührt werden. Um zu sehen, wie sich diese Figuren an Ort und Stelle ausnehmen, will man abcr ers mit Me- dellen von Gyps oder Steinpappe einen vorläufigen Versuch machen. Eine glückliche Lösung der Aufgabe is} nicht leicht, da man cigentlich für drei Fronten zu sorgen und von der Landscite her wenigstens ctwas Verständ- liches zu zeigen hat. Bei der großen Höhe des Monuments wird überdies eine wenn auch noch so s{chône Gruppe auf der Platiform nie von erheb- licher Wirkung, sondern in solcher Entfernung immer von mehr oder weni- ger spielzeugartigem Eindruck sein.

Im Garten des Luxembourg sind verschiedene neue Statuen aufgestellt worden: die Vellede von Maindron, die heilige Klotilde von Klagmann, die heilige Genovefa von Mercier, Biancha von Castilien von Dumont, Jeanne d'Albret von Briant, Valentine von Mailand von Huguenin, Maria Stuart von Feuchères, Margarethe von der Provence von Husson, Jeanne Hachette von Bonassieux, an sich recht verdienstliche Werke, welche zum Theil die letzte Kunst - Ausstellung zierten, uns aber an ihrem gegenwärtigen Plabe durchaus kein geeigneter Schmuck dünken, Heiligensiguren, Königinnen und Prinzessinnen , oder sonst berühmte historische Personen aus chevaleresfer

Zeit, werden in Gärten, welche nach den Grundsägen der französischen

auf das Herzogthum Schleswig ausgedehut war, noch tamals auf dasselbe ausgedehnt wurde, daß damit nicht dieses, sondern allein die in dem König- lichen Antheile des Herzogthums damals gültige Primogenitur - Ordnung von 4650 gemeint worden. Deshalb ward €s auch überflüssig erachtet, den neuen Huldigungseid von den Eingesessenen des Königlichen Antheils zu fordern, die ihn bereits früher geleistet hatten. Eine Incorporation des Herzogthums mit dem Königreiche konnte damit nicht gemeint scin; denn bei der Huldigung wurden allen Unterthanen ihre vorhin gehabten Privile- gien, Jmmunitäten, Nechie und andere Freiheiten von neuem bestätigt, und

noch unter dem 17. September 1721 vom neuen Landesherrn erklärt. daß, wenn die Konjunkturen einen Landtag erfoidern sollten, der König deshalb fernerweitig verfügen wolle. :

Auch ward gleich im folgenden Jahre 1722 von diesem das Erbrecht der Scitenlinie zu Plôn an Schleswig ausdrücflih anerfannt.

Andeier Traktate, woraus sich ergeben soll, daß das Herzogthum Schles- wig dem Königreiche inkorpo:irt worden, welche es als unzweifelhaft dar- stellen,

daß selbiges mit Dänemark, in Hinsicht auf die Erbfolge, in untrennbarer Verbindung stehe, E geschieht von Seiten des Königl, Kommissars feine Erwähnung. Es dürf- ten si dergleichen au nicht nachweisen lassen.

Wenn dieser fe:ner, zwar nicht ausdrücklich anerkennt, daß Holstein durch das Patent vom 9, Scptember 1806 dem Königreiche inkorporirt wor- den, aber doch

diesem Patent in Verbindung mit den Umständen und Verhältnissen, un- ter denen es ausgestellt worden, die größte Bedeutung in dieser Nücksicht beilcgt und annimmt, diese Akte habe durch die deutsche Bundes - Akte cinen hohen Grad der Festigkeit gewonnen, stait daß sic nah Anderer Meinung dadurch ihre Bedeutung verloren habe, so findet der Ausschuß ein solches Urtheil weder in den Worlen des Pa- tent!s, noch in den zur Zeit der Erlassung vorhandenen Verhältnissen und Umständen hinreihend begründet, Durch das Patent sollte nach cingetrete=- ner Auflösung des deutschen Neiches ausgesprochen werden, daß das Her- zogthum Holstein, bisher ein Theil dieses Reichs, fortan nah Beseitigung der Lehnsverhältnisse als selbstständiger Siaat mit den übrigen Staaten des Konigs, mit dem gesammten Staatskörper der dem Königlichen Scepter unterge- benen Monarchie ; in Verbindung trete und der alleinigen unumschzänkten Botimäßigkeit des Königs unterwo1fen sei, Mehr als dieses enthalten auch desen Worte nit. Von einer Vereinigung desselben mit dem Königreiche, von ciner Incorpo- ration in selbiges, findet sich darin keine Andeutung. So lange das Her- zogthum Schleswig als selbsiständiges Land und dessen Verbindung mit dem

Gartenfunst des vorigen und vorvortgen Jahrhunderts angelegt wurden, immer unharmonische Flecken und nie eine gefällige Wirkung machen. Kunstwerke verschiedener Art gedeihen unter Davids Meißel heran. Der berühmte Künstler vollendete so eben dic lebensgroßen Marmorbüsten des Victor Hugo und der Dlle, Mars; die Modelle zu zwei anderen Büsten, von Andre Chenier und Casimir Delavigne, die er ‘für den Foyer des Théâtre françaís in Arbeit hat, versprechen cbenfalls ircfffiche Werte. Jn solchen lebensgroßen Portrait - Büsten idealisirt David nie, sondern stellt die Natur dar, wie cr sie sieht, mit bewundernêwurdiger Wahrheit, großer Energie und in dem glücklichsten Moment der Aehnlichkeit. Er ergreist den Geist und Charakter des Danzustellenden und giebt dem Marmor Sprache, wovon die beiden eben fertig gewordenen Büsten in hohem Grade zeugen. Der äußerst werkzüstige Künstler hat bereits uber hundert Marmozbüsten verfertigt und über 400 Medaillons, Bildnisse der angesehensten und nam- haftesten Personen Europa’s. Mane sind freilih von keinem. besonderen Kunsiwerth und feiner bedeutenden Modellirung, die meisten indeß durch lebendige Portrait - Wahrheit und geistreiche Techuit sehr anziehend, Eine Sammlung aller Medaillons von David wird nächstens im Königl. Kabinet der Medaillen aufgestellt werden. Auch seine ganzen Figuren und Gruppen haben, ohne gerade streng stvlisirt und edel komponirt zu sein, viel Verdienst Bei dem entschieden naturalistishen Talent des Künstlers herrsc{t darin eben- falls die portraitartige Auffassung vor , die, troy aller meisterlichen Behant- lung des Einzelnen , doch im Ganzen oft störend wirkt. Am wenigsten bc- friedigen seine Jdealfiguren und großen Compositionen (die allegorischen Kolossalstatuen und Hautreliefs am Triumphbogen zu Marseille, die Skulptu- ren im Giebelfelde dcs Pantheons), wo treue Naiut-Rachahmung nit aus-