1844 / 361 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Lo ndon, 90. Dez. Cous. 3% 1004. Beig. 102.

ive 04. Auss- Sch. 155. »Q 1 Engl. Russ. 119. Bras- S5;

1653. Anl. de 1834 159. de 1839 130%.

A Mail. 117 Livorn. 1205.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend, 28, Dez. Im Schauspielhause: : N oder: Der Schneider in Lissabon, Lustspiel in 1 Aft, frei nach Scribe, Er muß aufs Land, Lustspiel in 3 Akten,

von C. Blum. Hierauf:

Miitliea aamei

Bekanntmachungen.

[1627] Bekanntmachung.

Die in dem nachstehenden * geführten Westpreußischen Pfa j das Loos zur baaren Einlosung be gleichen sämmtliche auf den Nittergutern

1. Waldowo u. Zbrachlin, Bromberger Land

Departements,

2, Kleczewo, ) Marienwerder Landschafts-Depar

3, Seyvbersdorf, ) tements, noch haftende Pfandbriefe, welche Seitens der Pfand- briefs - Schuldner bei den Gütern ad 1. auf Umtausch gegen andere gleichhaltige Pfandbriefe, bei den Gütern 4d 2. und 3, aber gegen baare Auszahlung gekündigt sind, werden auf Grund der Allerhöchsten Kabinets- Ordre vom 24, Februar 1838 (Geseßz-Sammlung pro 1838 Seite 94) hiermit öffentlich aufgerufen und die Inhaber derselben aufgefordert, diese Pfandbriefe n Tcoursfähigem Zustande neb| laufenden Coupons aus ihre Kosten unverzüglich und spätestens bis zum 15. Mai 1845 den unter dem Verzeichniß näher angegebenen Landschafts - Directionen einzureihen und dagegen die Zahlung des Nominal-Betrages der auf Baarzahlung gekündigten Pfandbriefe nebst Zinsen bis Johanns 1845 oder für die zum Umtausch bestimmten Pfandbriefe an dere gleichhaltige Pfandbriefe nebst laufenden Coupons in dem nächstfolgenden, den i, Zuli 1840 anfangenden Zinszahlungs Teimine in Empfang zu nehmen, Wird die Zahlung der baaren Valuta oder die Empfangnahme des Ersay - Pfandbricfes m) bei der landschaftlichen Behörde, bei der die Einreichung und Einlösung der gekündigten Pfandbriefe nach unserer Bestimmung er: folgen soll, sondein bei eler anderen westyreußishen Landschasts-Kasse gewünscht, so muß dieses vier Wochen vor dem Zahlungs-Termine betreffenden landschaft lichen Behörde angezeigt wée

Werden die vorstehend gekundigien Pfandbriefe nicht bis zum 15. Mai 1845 der tandschaft eingereicht, so haben die Jnhaber nad» der Allerhöchsten Kabincts Ordre vom 11. Ÿ 1838 (Gese -Sammlung pro 1838 Seite 3066)

enistehenden Zinjenver- lust und Verzug bei ing der Valuta oder Ex tradition der Ersay id selbst beizumessen, auch demnächst die klusions-Verfahrens zu ecwalen,

Zugleich werden die Inhaber der den Verzeichnisse sub i gen Baar- Zahlung getun Einlösung eingereichten welche ¿u wiederholten Malen in dem Allgeme nen P iden Zeitung aufge n sind, hier

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oa wnrgefd Loi M 1 ded Vorge rie Leit Dra

Pfandbriefe,

M n:21001 Anzeiger

mit nochmals a fähigem s

lich zur Landschafts 4Direct den gedachten Nachtheile u

4G 1 «VLO 8

uy C A pr ots rioîo estvreußischen Vfandbrie!e.

Marienwerde Altendorf 75 Melno 200 Batilewo M Chelmonie 2: » Peterwit 1000 Dombrowken 2 Vlauit M) 3 Kantylla 100 (lt 00 5 Leistenau 2c. 100 75

j Nawra {000

75: Klein Tromnau | 79 Limbsee 1000) 16 Wierzbowo | 500 A3\Littschen | 100} 9 Z9glond | §00 1Y. Swhneidemühler Departement, 282Behle | 600] 105|Losburg 100 208\Chodziesen 25 10[Nieczuchowo 1000 123Filehne 900! 43|Stibbe 200 69\Grocholin 100) T7|Stranz [1000 3641 \Hofstädi 251 5[Tüp 1000 136|Jakltorowo 500 A deietane 1000 |

49\Gr. Klonia 500

Die vorgedacck ten Psc iefe, so wie di Gütern Waldowo je ie Srémdriga Departements, haftend andbriefe, fin! ao

p ts, enden Pfandbriefe, sind der Gene- ral-Land shafts-Direction einzureichen, und wird dieselbe resp. die Cinlóösung_und den Umtausch bewirken ; die auf Kleczewo und Se9bersdorf auêgefertig- ten Pfandbriefe sind dagegen der Provinzial-Land- hafts-Direction zu Marienwerder, Behufs der Einlösung, einzuliefern, h

Neue Anl. 25%. Das- 21% Moll. 633. 5% do. 99. ; Chili 99. Columb. —. Mex. Wien, 23. Dez. 5% Met. 111. 4% 101. 3% 18. Nordb. 1787.

1842

Neue Port. 58. » L ths e c ó Peru 29. Des Teufels Antheil. Bauk-A clien Gloggn. 128%

Moor.) “u

Die Mäntel, traum.

llgaemeîine

Verzei nt) iberen Verloosungen auf Baanzahlung noch micht zum PBorschein gekommenen Restpreußischen Pfandbriefe. Namen De

(Guts.

l Brombergel epartement. 2\Bielaw! 5001 272|Labvichin 9\Cieslino 1000| 15|Lissewo

Hammerstein 300 7\Lubjee Faczkowo | 951 26|Szewno Komaszyce 500] 144[Wierzbiczano 11. Danziger Departemenk. Barlomin O \ 14 Rockoczyn E 200 6 Sullenczvn

argelau Kohling ck25} 26 Wojanow

111, Marienwerder Departement, Kl. Bandtilen 751 121[Littschen Batiletwvo 25 i3Lunau Bruch 100 79\Rvynsk Brzozowken 9001 14[Sarnowo (Horczenica 1008 47/| 00s Hochzehren 10001 80K, Tromnau Lautensee 100} 23/Wielkalonka | (Hroß Linowiec 200 33 Wobcez | 1V. Swnceidemühler Depar tement, Czavcz | 25] 40[Stranz

Noscnfelde 1000

1823] P O A | O As

Die verwitiwet geivesene Hosrathin Behrendt, Pauline, geborene Brandenstein oder von Brandenstein, is am 24, Juni 1842 hierselbst ohne Testament, mi Hinter lassung eines Vermögens von 1rea 2400 Thlr., ver storben, und haben si als nächste Erben ein Sohn und drei Töchter zweier früber bereits verstorbenen ck chtwestern der Erblasserin gemeldet, nämlich:

1)

e sevarirte Gutsbesierin von Paczkowska, E use Friedericke, geborene von Lahrbusch Sapitain in englischen Diensten Friedrich Hein

von Lahrbusch; Triedericke Wilhelmine Hempel

rnestine

- S r èorr

ï 4 S 7 9 C4 ta 7 9 wo unverebelichte Karoiune Henrielll Hempel zu ais nacvite und ein- lónnen , diejelden von Lahrbusch, von

von dem Jahre 1810

ne Charlotte verstorben sein soll; Jriedri) Adolph Hempel, welcher 1826 in Paris verschollen ijt, Tod nicht hat nachgewiesen werden denen nicht konstirt, ob und welche ben fönnecit, jo werden ß - Kurators, Justiz - Kon missarius efannten Erben der verwitt weten Hofrathi namentlich aber die so eben d 1 bis 3 aufgef ersonen oder ihre etwanigen Descendenten bierdunch öffentlid vorgeladen, sich in dem vor dem Kammergerichts Neferendarius Eltester auf ven 8, Mai 1845, Bormittags 11 uhr, biersclbst auf dem Kammergericht anberaumten Termine zu gestellen und ihre Legitimation Zu führen, widrigen- falls sie mit allen 1hren Ansprüchen präkludirt werden, der Nachlaß den sich legitimirenden Erben, event. dem Fiskus zur freien Disposition verabfolgt, und der nach) erfolgter Präklusion sich etwa ers meldende Erbe deren Handlungen und Dispositionen \ämmilih anzuerkennen und zu übernehmen verbunden, von ihnen weder Rech- nungslegung noch Ersay der erhobenen Nuzungen zu fordern bercchtigt, sondern si lediglich mit dem, was alsdann noc von der Erbschaft vorhanden sein möchte, zu begnügen für schuldig crachtet werden wird. Den Auswärtigen werden die Justiz - Kommissarie! Justizrath Nobiling, Landgerichts - Naih Bauer und Justizrath Ciborovius als Sachwalter in Vorschlag ge bracht. Berlin, den 3, Juni 1844, Aönigl, Preuß. Kammergericht.

111 l

| 1626] P u b candvun.

Folgende nah unscre1 Bekannimachang vom Iten d. M. in den biesigen ¿ffentliden Blättern am heuti gen Tage ausgelooste Königsberger Stadt-Obligationen fündigen wir hiermit zum 1, Juli 1845:

Nr. 646. 693, 1534, 2622. 3739, 3992, 3996. 4 1624. 1631. 5066. 6696. 6913. 6926, 6997. H 10108, 10721, 11132. 11240, 11738. 11838, 1‘ 12181, 12393, 12853, 13207, 13296. 13336, 1 12661. à 50 Thlr.

Nr. 524. 584. 970, 986, 2108. 2706. 2737, 3180, 12, 3823, 4686, 4800, 5276. 5610, 6190, 6301, 6675. 7206. 7280, 7643, 78 36. 9323, 9460, 9465. 10018, 11538, 11605. 11722. 11816, 12904, 12964, 12977. à 100 Thlr.

Nr. 4126. 8081. 10463. à 150 Thlr.

Nr. 4092, 12825, 13941, à 200 Thlr,

Nr. 3075. à 250 Thlr. i

Nr. 1532, 8047. 9365. à 300 Thlr,

Nr. 5002, à 400 Thlr. :

Nr. 232. ° 2785, 3623, 15/9, 6464, 8866, 12376. 14033, à 500 Thlr,

Nr. 1141, 6878. à 600 Thlr.

Nr. 1651. 1673, 2453, 3440. 3989, 5844. 9864, 14899, à 1000 Thlr.

Die Auszahlung der Valuta nach dem Nennwerthe und der fälligen Zinsen erfolgt vom 1, Juli 1845 ab durch unsere Stadt-Haupt-Kasse an den Tagen Mon- taa, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr Vormittags gegen Einlieferung der Obligationen, welche mit der auf dem geseßlichen Stempel ausgestellten

Montag, 30, Dez. Fm Schauspielhause :

frei nach dem Französischen des Bayard und de Vailly, von Friedri. Sonntag, 29. Dez. Jm Opernhause : Anfang halb 7 Uhr. Zu dieser Vorstellung sind Billets zu den gewöhnlichen Opernhaus Preisen im Billet-Verkaufs-Büreau zu haben. Jm Schauspielhause : Die Räuber. (Herr Hoppé: Franz von

Carlo Broschi, oder :

Königsstädtisches Theater. Sonnabend, 28. Dez. nozze di Figaro. vom Komponisten zu dem italienischen Texte verfaßten Original Recitativen. (Anfang 6 Uhr.) i Sonntag, 29. Dez. Das Pfefferrösel, oder: Die Frankfurter

(Jtalienische Opern-Vorstellung.) Le Oper in 2 Akten, Musik von Mozart, mit den

Messe im Jahre 1297.

Ein Sommernachtê°-

E

YBerautwortlicher Redacteur Dr. F. W. Zinkeisen.

Gedruckt in der Deder schen Geheimen Ober - Hofbuchdruckeret.

r Anzeîger.

Quittung der Inhaber, so wie mit den Zins-Coupons von Nr. 2—14. verschen sein müssen.

Díe vorstehend gekündigten Obligationen tragen vom 1, Jali 1845 ab feine Zinsen, und haben diejenigen \nhaber derselben, welche die Valuta bis zum 15. Au- ust k. J. nit erheben sollten, zu gewärtigen, daß iese für ihre Rechbnung und Gefahr dem Depofsitorio des hiesigen Königl. Stadtgerichts eingeliefert wird.

Af eine Korrespondenz bei dieser NRealisirung des Kapitals und der Zinsen konnen weder wir uns, nod) unsere genannte Kasse sich einlassen.

Königsberg, den 158, Dezember 1844.

Magistrat Königl. Haupk - und Residenzstadt.

E ias

[1185 b] Rerlin-¿Frankfurker Eisenbahn. Z : Zu der laut Bekanult-

machung vom 411. No vember c, unter Hinwei sung auf die §Y- 9. 34, 67 und 69 des Gesell \chafts-Statuts, auf den

- Le lt lten d. M. anberaun1-

rin H R imma w Ar ten außerordentlichen Ge

N I » neral - Versammlung der

E m ctionairs der Berlin JFrankfurter Eisenbahngesellschaft sind nur 13/968 Actien mit 1166 Stimmen angemeldet und somit nicht 7 der Stimmen der sämmtlichen Actien vertreten gewesen, wie es statutenmäßig bei einem Beschlusse über die Auf lósung der Gesellschaft erforderlich ist.

Zufolge §, 34 des Statuts werten daher die Actio- nairs der Gesellshaft zu einer neuen General- Versammlung am 27. Januar 1845, Na ch mittags 4 Uhr, 1m Hauvt - Verwaltungs - Geba ¿de auf dem hiesizen Bahnhofe, Koppenstraße Ne, 7 UNd S, hierdurch mit dem Bemerken eingeladen, daß in dieser Rersammlung über die Auflösung der Berlin-Franuksur- ter Eisenbahngesellschaft als solcher, durch Vereinigung mit der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft dur absolute Stimmenmehrheit der anwesenden Actio nairs statutenmäßig destntiv entschieden wird.

Zur Theilnahme an dieser General-Versammlung sind nach §. 28 des Statuts nur diejenigen berechtigt, welche spätestens 8 Tage vor der Versammlung die ihnen ge- hörenden Actien mit einem Nummer-Verzeichniß in der Hauptkasse der Gesellschaft auf dem Bghnhofe, welche, mit Ausnahme der Sonn - und Feiertage, Morgens von 9 bis 1 Uhr und Nachmitiags vou 1 bis 6 Uhr geöffnet is oder sonst auf eine der Direction genu gende Weise niedergelegt und dadurch die Zahl der Stimmen, zu welcher sie berechtigt sind, nachgewiesen haben. Die hierüber zu ertheilende Bescheinigung dien zugleich a Einlaßkarte für die Bersammlung. Die Rückgabe der deponirten Actien erfolgt am nächsten I ad dem Schlusse der General - Versammlung

g der darüber ertheilten Bescheinigung, 4 jonairs können sich nur durch andere mit beglaubigter Vollmacht versehene Actionairs ver treten lassen und miüjen die Vollmachten nach §. 29 des Statuts gleichzeitig mit den Actien selbs in Hauptkasse der Gesellschaft niedergelegt werden,

Berlin, den 15. Dezember 1844,

Der Verwaltungsrath der Berlin-Frankfurter Cisenbahn (Zesellschaft,

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¡V De

(bivejende

Major Freiherr von Buddenbroc Marshkhondo als Borsißender.

[1523] = Rerlin- Potsdamer Eisenbahn. Vom 2. Januar bis incl. ult. Vormittags von 9 mit Ausschluß der Festtage, naten im Kassen-

uf dem Berliner Bahnhofe : Zinsen von den Prioritats Actien für 2te halbe Jahr 1844 und e am ersten März 1845 zahlbaren Zinsen von en Stamm- Actien für das Jahr 1844 gezahlt werden.

Ein jeder Coupon-Besißer hat eine ckyecification, fo wohl eine besondere von den Coupons der Prioritäts- Actien, als auch eine von den der Stamm - Actien, nach den laufenden Nummern geordnet, mit fei- ner Namens-Unterschrift und seiner Wohnungs-Anzeige versehen, cinzureichen und gegen Abgabe der Coupons die Zahlung in unserer Kasse sofort zu gewärtigen.

Wegen der Höhe der Dividende für das Jahr 1844 wird die weitere Bekanntmachung vorbehalten,

Berlin, den 10. Dezembei 1844.

Die Direction ver Berlin-Potsdamer Tisenbahn-Gesellschaft.

Niceder-S chlesisch-Märkische gan Eisenbahn. S ZDA Zur Anlage des ersten (Sleises zwischen Frank

furt a, d. O., Liegniß

und Görli soll die

% Lieferung von

circa 4600

Ctr. Haknägel und 2270 Eltr.

a Schrauben , nah den verschiedenen Ba1-Ab-

theilungen getrennt oder im Ganzen, durch Zubmission ín Entreprise gegeben werden,

Die spezielle Nachweisung der Lieferung, \o wie di Entreprise - Bedingungen, sind in unserem technischen Büreau hier, Anhaltische Siraße Nr. 2, so wie bei den Abtheilungs-Jugenieuren in Frankfurt a. d. O.,, Som- merfeld, Bunzlau und Görliß, eimusehen, und konnen gegen E1stattung der Kovialien Abschristen der Bedin gungen, Nachweisungen und Submissions - Formulare in Empfang genommen werden.

Enireprise - Lustige wollen ihre Gebote versiegelt mit der Aufschrift :

Offerte sür die Lieferung von kleinen Eisen-Ma- terialien zum Oberbau’, unter Beifügung zweier besiegelter Probestücke von jeder

Su paumy “v “t Gaitnia bis zum 1/. Januar 1. J. in unserem Geschäfts . Lokale, Leipziger - Str, Nr. 61, einrcichen,

Die Submittenten bleiben 4 Wochen nach diesem Termíne an ihr Gebot gebunden, wogegen Anerbietun- gen nah demselben unberücfsichtigt bleiben müssen,

Berlin, den 13. Dezember 1844,

Die Direction der Nieder Schlesi\{-Märkischen Cisen bahn - Gesellschaft,

216 h ck A 1216») NBefanntmachung. D Rom 1. Januar 1845 ab werden außer den be reits bekannten, im §. 10, der Bestimmungen fu den Güter - Transport spezifizirten Artikeln auch _noch Farbeholz in Siäbeu, Heringe Zuck er, Baumwolle, inv Talg im Beér- fehr der Station Magdeburg MiE Dalie U Vetpzia zUr P rodufkftenfract Vero rDert, U

0-

bei die Tari} nau)

3 (Frlauterungen L welchen für das Auf- und Abladean pr. Ctr. 6 Spf. und für das Hin - oder Fortschaffen der Güter nach ode! von den Bahnhöfen 6 S pf. pr. Ctr. berechnet weiden, überall Anwendung inden. Zwischen anderen Zta tionen werden diese Artikel wie bisher zur gewöhnlichen Güterfracht berechnet, jedoch nur bis quf Höhe der re) zwischen Magdeburg Halle und Magdeburg Leipzig für dieselben geltenden Transportsäße.

Der neu aufgestellte Tarif wird in unserem Central Büreau hierselbst und 1in unseren Güter - Cxpeditionen auf Verlangen gratis ausgegeben,

Magdeburg, deu 27, Dezembei 1844,

Direftorium der Magdeburg - Cöthen - Halle - Leipz1ger Eisenbahn (esellschast,

(4113b\ D A D. / Bonn Eisenbahu, S D Die ami 2, Zang 1845 fälligen fünspro zentigen Zins Coupons der Actien unserer ellschast sür das Jahi 14 werden von jenem Tage ab bei den nad stehenden Ban: ulerhàa fein eingelöst: in Bonn bei Herm Jonas Cahn, in Köln bei Herren A. & &. Camphanjen Hauen J, O, Verstalt, Herren S. Oppenheim jun. à Herrn Abr. Schaasfhaujen und» Lim I. Q, Sil Di in Berlin bei Herrn Gebr. SMWIClier, Die außer den Zinscn aus den Ueberschüssen des triebes zu vertheilende Gewinn Dividende und den als Reservefonds zurückzulegenden Betrag hat gemäß den 16. und 18. des Statuts die nächste Geueral V ammlung der Actionaire festzusczen, Bonn, 20. November 1844. ie Direction der Bonn-Kölner Cisenbahn-Gesellscha]! Ua Degel J. Dil V, F, Mülhens®s

Sonore.

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Literarische Anzeigen.

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vierteljährliche Pränumeration dieser Zeitung beträgt 2 Rthlr. Preuß. Cour. für das Yulaud.

Alle Post-Anslalfen des In- und Auslandes nehmen Bestellung aus diescs Blatt an, sür Berlin die Expedition der Alg. Preuß. Zeitung : Friedrihsstraße Ur. 72.

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Bestellungen für Berlin werden in der

7 rpedition selbst (Friedrihs-Straße Nr. 72 jeder inner r Ni î ck de Prä ä (¿F Straße Nr. 72) gemacht, und jeder innerhalb der Ringmauer der Stadt wohnende Pränumerant erhält das Blatt durch die Stadtpost, schon den Abend vor

dem angegebenen Datum, frei ins Haus gesandt.

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Uebrigens i| die Einric A « Â M f ; 5 ebrigens is die Einrichtung getroffen, daß, Inserate, deren Aufnahme in den Nllgemetineu Nnzetiger dieser

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nachungen der Königl. Behorde erarische d Anzeige 4 U ET e : gl. Behörden, literarishen und Kunst -Anzeigen, auch Familien -Lachrichten jeder

tinden

Bav Siia a Bie A5 Zuf ih? Sie E E A R E Indi Bit D E 2 Lotz Lf ial FodftiE, x I I B

An)hall.

Amrlicher Theil.

FInland. Berlin. Personal-Veränderungen in der Armee, Rhein - Provinz, Aus Köln (Kirchen - Restaurationen). Amtliche Nach- richt, Das evangelische Bisthum Jerusalem. Schreiben aus Neisse. (Die Ninderpest in L esterreihisch-Schlesien.)

Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bavern, Ernennung. Prof. Brendel 7. Königreich Sachsen. Frequenz der Universität Leipzig. Königreih Württemberg, Einberufung der Stände, Urlaubsverweigerung. Unglücksfall. Groß herzogthum Baden. Die evangelische Gemeinde in Baden - Baden. - Großherzogthum achsen Weimar. Steuergeseß. Herzogthum Nassau. Gustav-Adolph-Stistung. Freie Stadt Frankfurt, Rüppel, Bohrversuche,

Frankreich. Paris. Hof- Nachrichten, Pasquier's Herzogstitel,

Statistishes über Paris. Die Arbeiterfrage. Vermischtes. Shthhrei- ben aus Paris, (Stimmung der Presse in Betreff des Votums der belgischen Kammer über den Vertrag mit dem Zoll-Verein.)

Großbritauien und Jrland. L ondon. Die Times über die aus wärtigen Beziehungen Englands. Eisenbahn-Bewegung in Jrland, Vermehrung der durch die Posk verjendeien Briese. Vermischtes.

Dänemark. Kopenhagen, Ankunft des Prinzen Friedrich von Hessen in Odent'e.

Spanien. ckcchreiben aus Madrid. (Thätigkeit der Cortes; die Re form der Constitution im Senat; die Dotation der Geistlichkeit und des Kultus; die flottirende Schuld; Vermischtes.)

Negypten. Alexandrien, Eröfsnung des Bassins,

Aus einer Relation über den Zug des Herzogs von Aumale nah der Wüste im Frühjahr 1844,

» -

Haudels- uud Börfen-Nachrichteu. Berlin, Börsen- und Markt bericht,

(Schluß.)

( Vf} { n äti h p Nordis l{tertyumstunde,

Amtlicher Theil.

cke, Majestät der König haben Allergnädigst geruht : Dem Kammerherrn und Legations-=Secrerair, Grasen von Pour=

tals, den St. Johanniter Orden zu verleihen,

ter § 0 d [i | ä Theil flichtamtlichyer Cell. JInlauD.

Verlin , 28. Dez. Laut dem heutigen Militair -=Wochen- 6latt i Major von RNavin=-Thoyras, aggregirt dem Zken Garde-Ulanen- (Landwehr=) Regiment, zum interimistischen Comman deur des oten Kürassier-Regiments, und Major Chorus, aggregirt dem Generalstabe, zur Dienstleistung beim Garde-Dragoner-Regiment, zum interimistishen Commandeur des 6ten Ulanen-Regiments ernannk.

Rhein - Provinz. Mit dem Beginn des Frühlings sollen unter anderen Arbeiten am T der Thor - Einfassung wieder hergestellt werden. Leider t ein Se dieser Bilder dadurch, daß ein unvorsichtiger Versuchmacher sie mit einem Gummi überzog, beinahe ganz dur Abblättern verdorben, allein Maler Osterwald hat eine so genaue Kovie von dem schadhaf ten Stück genommen, daß auch dieses wiederhergestellt werden fann. Nachdem hierzu die höhere Genehmigung ertheilt worden is, werden vom 22. bis 28. Dezember auf dem Rathhause zu Köln die beiden vom Regierungs-Rath Zwirner ausgearbeiteten Portalpläne nebst den zei Original Bauplänen des Domes, so wie die Boisseréeshen An sichten, zur Bequemlichkeit des Publikums ausgestellt sein. Für den Ausbau der beiden Thürmchen der {önen Kirche Groß St. Martin zu Köln sind im Ganzen 5714 Rthlr. beigesteuert und davon 5000 Ntblr. dem Vorstand der genannten Kirche als ein Geschenk unter

der Bedingung angeboten worden, daß derselbe die erforderlihe Ge-

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nehmigung der höheren geistlihen und weltlihen Behörden zu dem erwähnten Baue nahsuche, daß der Stadt- Baumeister Harperath denselben ausführe, daß der Bau möglichst bald beginne und demnächst ununterbrohen fortgeseßt werde. Die j rheinisch westphälishe Gefängniß - Gesellschast hat ihren siebzehnten Fah res Bericht (vom 15, ult D G) veröffentlicht. Hiernach ge hören zu ‘derselben jeßt 70 Töchter- und Hülfs Vereine, und durch die Vermittelung des Herrn Ober - Präsidenten der Rhein-Provinz suchen die Regierungen da überall auf deren Bildung hinzuwirken, wo noch feine vorhanden sind; eben so hat der Erzbischof Koadjutor von Geisel durch ein Rundschreiben die Geistlichfeit zur Mitwirkung bei Bildung von Hülfs - Vereinen aufgefordert, Die Berichte der Directionen der Gefänguisse sprechen sich übrigens über die Auffüh= rung der Gefangenen gut aus, so daß die Anwendung von Di zipli- nar- Strafen niht häufig nothwendig wurde; auch ward mehrseitig der heilsame Einfluß des Stilischweigens und der Isolirung auf deren sittlichen Zustand hervorgehoben, besonders follen die nach leßterem System Behandelten sich vor den übrigen Gefangenen dur Eifer im Lesen erbaulicher Bücher, durch einen sanfteren Charakter und hauptsächlich durch eine aufrihtigere Beurtheilung ihres Seelenzustandes auszeichnen. Trunk und Müßiggang lagen übrigens den meisten Vergehen zum Grunde. Ein barmer Blatt giebt interessante Nachrichten von dem Bischofe Alexander aus Jerusalem und von dessen und seiner Gefährten, na mentlich des Pastors Ewald, eben so anspruchsloser als wohblthätiger Wirksamkeit unter den dortigen Juden. Auch wird daselbst erwähnt, daß bereits im Mai d. J. von Konstantinopel aus der Ferman für die Fortsetzung des, durch den Pascha von ZJerujalem früher unterbroche nen evangelischen Kirchenbaues auf dem Berge Zion ergangen sei. Der Rheinishe Beobachter fügt diesen Angaben die Bemer= fung hinzu: „Wie bei Gründung des analo - preußischen Bisthums Jerusalem nichts ferner lag, als die Absicht, Streit zwischen den hristlihen Konfessionen im Orient veranlassen oder nähren zu wollen, so zeigt jeßt auch die Erfahrung, daß der Bischof Alexander von allem Konfessions - Hader weit entfernt is, und daß alle 1m aus solcher Besorgniß von lateinischen oder griehishen Christen zugewandte Ungunst völlig grundlos war.“

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% Neisse, 17. Dez, Die in den angränzenden österreichischen Provinzen Schlesien 1 Mähren vor einigen Monaten ausgebrochene Rinderpest (die Steppenseuche, Lserdürre, au Antrax), von welcher auch die Provinz Ober Schlesien, besonders die Kreile Leobschüß, Neustadt und Neisse sih bedroht sahen, heuren Ver lusten endlih ihrem Erlöschen naÿe. eingetretene Kälte (zwischen 15 und 14° varürend) mag \{ zur Unterdrüdung des Kontagiums wesentlich beigetragen haben. Î bleibt es, bei dem regen Gränzverkehr, bei den unmittelbaren Berührungen, in welche diesseitige Ortschaften (fast zusammenh&ängend, ineinanderlaufend wie im neisser Kreise) mit Nachbarstaate kommen, vorzüglich der Sorgfalt und energischen Hanl habung der sanitäts-polizeilichen Bor E

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Deutsche LBundesftaaten. Königreich V An die Stelle des Herrn von Be ver ist der Regierungs - V1 Blank zum Vorstand der General Zoll-Administration mik Rang eines Ministerial-Ratys ernannt worden, Würzburg der pen=- sionirte Königl. Appellationsgerichts - Rath und yormal C der Rechte, Dr. Brendel, Ton Uablreihe Schüler 1hm das daufkbarjte Andenken widmen. r Kardinal-Erzbischof von Salzburg, Fürst

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Auswärtige ; o Un lay gto U a H Art so wie Andustrie uud Haudel betreffende Anze ets Auf i; Auswärtige haben ihre Jnserate unker dcr Adresse der Erpedition in frankirten Briefen einzusenden - aa ANDOR R R Bes

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ckchwarzenberg, so wie der Bischof von Eichstädt, Graf Reisach, ha- L /

ben München am 22, Dezember verlassen.

__ Königreich Sachsen. Nach dem amtlichen Personal Ver- zeihuiß der Universität Leipzig für das Winterhalbjahr 1844 45 studiren gegenwärtig daselbst 580, nämlich 613 Jnländer und 267

Ausländer, 3 mehr als im Sommer-Semester.

Königreich FKürttemberg. Durch Königl, Verordnung vom 18. Dezember sind die Stände des Königreichs ‘auf den 1. Fe- bruar f. F, zusammenberufen. Der Fürst von Hohenlohe Langenburg i für die nächste 6jährige Periode der Stände Versammlung roieder zum Präsidenten der ersten Kammer ernannk. Der Ober - Justiz- Rath Wiest in Tübingen zeigt im leutkirher Wochenblatt an, daß

ihm der Urlaub zum Eintritt in die Stände-Versammlung verweigert worben l Su wahrhaft furhtbares Ereigniß fand am 18. De- zember in Dettingen, Oberamt Ehingen, statt. Es brach dort nämlich in der Schmiede Feuer aus, welches so shnell um sich griff, daß der ckchmied mit seiner Frau (sie waren erst feit einem Jahre verheirathet und Lebtere lag 1m Wochenbette) nebst dem Kinde den Tod in den Flammen fanden, Zroßherzogthum Baden. Der größere Bürger - Aus= {uß in Baden hat der dasigen evangelishen Gemeinde, welche erst seit Anfang der dreißiger Jahre in Baden besteht, einen Bauplaß zu einer zu errichtenden evangelischen Kirche zu schenken beschlossen. Großherzogthum Sachsen - Weimar. Unter dem 14. Dez. ist das allgemeine Steuergescß für die nächsten drei Jahre im Regierungsblatte bekannt gemaht worden. Als außerordentliche Steuer wird, jedoch nut für jedes der beben Jahre 1845 und 1846, ein Termin Grund - Einkommensteuer und ein Pfennig vom Thaler alles übrigen Einfommens (Kapital Renten 2c.) ausgeschrieben. i

Herzogthum YZassau. Laut dem Frankfurter Journal hat Se. Hoheit der Herzog dem nassauischen Haupt - Verein der Gustav - Adolph - Stiftung einen iährlihen Beitrag von 200 Gulden zugesichert,

Freie Stadt Frankfurt. Die Naturalien-Sammlung der ikenbergishen naturforshenden Gesellshaft wurde von Dr. Ed. der von seiner italienishen Reise nah Frankfurt zurüdgefehrt dinas mit mehreren seltenen Natur Produften, deren Biblio-

t eben so fostbaren als wissenshaftlih bedeutenden Wer=-

6 Die \eit einigen Jahren fortgeseßten Bohrversuche

einen artesishen Brunnen sind volllommen erfolalos geblieben : , if verwendeten Kosten be-

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Frankrei Paris, 23, Dez. Der König wird sich am 26sten nah der Deputirten - Kammer begeben, um die Session zu eröffnen. Alle in Varis anwesende Generale sind, wie gewöhnlich, eingeladen, sih zu Pferde dem Königlichen Zuge amuschließen. Morgen sindet in der veputirten-Kammer- eine vorbereitende Sibung statt, um durchs Loos je große Deputation zu erwählen, die den König am Tage der Eröffnung der Session empfangen soll. Der König der Belgier trifft noch feine Vorbereitungen zur Abreise und hat seinen Haus- Minister, Herrn van Praet, allein nach Brüssel zurüfehren lassen. Die belgishe Kabinetsfrisis cheint also nicht von solher Bedeutung zu sein, als man vorausgesest hatte. Es wird jeßt der Angabe widersprochen, daß der dem Großfanz= ler Pasquier verliehene Herzogstite auf den Marquis Gaston d’Au=- diffret, Präjidenten der Kammer des Rechnungshofes und Pair von Tranfreid, vererben folle. Dieser if r gar nicht ver-=

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| mit dem Ranzie

Fordische Alterthumskunde.

(Schluß, Vergl. Allg Preuß. Zkg Nr, 360.)

«ustizrath Thomsen hielt einen Vortrag über die altnordischen B ronze-Arbeiten und suchte zu beweisen, daß die Bronze-Geräthe und Waffen aus dem eigentlichen Bionze - Alter des Nordens gemeinlich im Lande selber verfertigt und nicht vom Unslande eingeführt sind. Dafür \syriht {on der Umstand, daß man 1n den Südländern wohl nicht mehr Waffen - und Schneidegeräth von Bronze gebrauchte, während es im Nor- ten noch lange angewandt wurde, Wahrscheinlich sind auch nicht die cin- zelnen Erze, sondern ihre Mischung (daher Messing) als Waare in den Handel gegangen; denn man hat im Norden ebensowohl Barren von Bronze, als von edlen Mectallen gefunden ; und auch alte verarbeitete Bronze is damals hier ¿ben so in den Handel gekommen, wie gegen wärtig ales Silber, Dies erhellt aus manchem, zum Theil be- deutenden Funde, der meist oder allein aus zerbrochenen Stücken und ganz unbrauchbaren Sachen bestand, so daß man unzweiflich den zusammengekauften Borrath eines alten Metallhändlers oder Schmieds vor si sichi. Im fovenhagener Museum ift ein in Dänemark gesundenes Bronzegefäß mit seinem noch bei der Aufgrabuig baran haftenden Kernc von gebranntcm Thon, über welchen es gegossen ist. Schwerlich hat man aus der Fremde dies halbfertige Gesäß mit der nah dem Gusse ganz un- nügen und beshwerenden Thonmasse eingeführt, Zur weiteren Befrästigung

wurden acht an vier verscztedenen Orten gefundene zeigt, an welchen noch der sogenannte Jnguß |ap,

die sich in der Oeffnung der Form anseut, durch wel acer

M et cet d. h, cine Erhöhung,

all-Arbeiten vorge- e Erz cinfließt,

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Auch dieses Unfertige zeigt, daß die Arbeit daheim

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Herr I. J, A. Worsaae sprach über einige Grabhüge! auf der Küste von Oeresund, wie solhe Denkmäler häufig rings an den dänische Küsten funden werden. Es sind vornehmlich zwei Arten: Steinkammern des tein-Alters und Erdhügel. Von der leßten Art sieht man beson mel- rere bei Vedbek und Rungsted, dicht am Strande, so daß Sturme sie zum Theil wegspült. Bürgermeister Bendsen, d mals Waffen und Schmuck von Bronze und Thon - Urnen mit vel Knochen und Asche eingesandt, ließ fürzlih in Gegenwart Woréaa einen

Hügel aufgraben; oben fand man Stücke von solchen Urnen und threm

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E Inhalt, dann, 4 Ellen tief, unter einer Steinlage etliche Bronzestücke, rinen Scildbuckel, an dessen Rückseite noch ctwas von dem dien Schild- brett übrig war, Die Eisch na, daß in den Grabhügeln Oeresunds o häufig Bronze sachen, dagegen bisher fast gar feine Eisenwaffen und über- haupt keine Sachen des Eisen- Alters gefunden sind, bestätigt es, daß das Eisen - Alier erst in verbältnißmäßig späterer Zeit in Dänemark ein- getreten ist,

Herr J. C. Sörterup, der {Gon in früheren Versammlungen die Nebereinstimmung der ältesten Metallsachen in den meisten Ländern Europa's gezeigt hatte, bemerkie weiter, daß bereits das Volk des Bronze-Alters eine durchgreisende Bildung gehabt und keinesweges n der Wildbeit ge-

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wesen: die noch übrigen Alterthümer desselben zeigen, wenigstens in Erz- Arbeiten, eine viel höhere Stufe, als das jungere Eisen-Alter, worin die verderbte römische Bildung einwirkte und die ältere endlich ganz ver- drängte: auf ähnlihe Weise, wie die griecisch-1ömische Bildung durch die Ostoolker ganz verdunkelt wurde. Wie sich an den Sachen . des Eisen- Alters der Fortgang der römischen Bildung von Süden nah Norden zu Lande nachweisen läft, der am längsten in Liefland und Kurland auf- achalten wurde: eben so beweist der Reichthum von Bronzesachen bei den Etrusfern, in Frankreich , England, Dänemark und längs der Ostsee, und die Uebereinstimmung zwischen allen diesen, daß die Bildung des Bronze- Alters \ch über See ausbreitete und nach und nach tiefer ins Land ge- drunagen i, in dessen Junnerem man aud wohl Bronzesachen findet, aber nicht von solcher Reinheit der Form und Verzierung, wie in den Küstengegenden. Sollte si diese Wahrnehmung bestätigen, so möchte man die Quelle solcher vorrömischen Bildung an der Ostküste des Mittelmceres suchen, wohin man ihre Spur durch Griechenland verfolgen fann, in dessen ältesten Schriften die Bewohner dieser Küste, mit jüngeren ariebischen Namen Phöniker genannt, schon sehr vorgeschritten in Kunst und Wissenschaften erscheinen. Wie man längst der Keltiberier und Kelten ganze Bildung von diesem Volke abgeleitet hat, so würden sch nun auch die alten Sagen bestätigen, daß dasselbe Euroya bis in die Ostsee um- hit und überall seine, die vorrömische, Bildung verbreitet hat. Sehr wichtig für diese Untersuchung sind noch die Schriftzeichen, und es wurde gezeigt, wie dieselben Scristzüge in den mannigfaltigen Runen,

im Etrusfischen, Keltiberishen und in dem noch so wenig befann-