1845 / 17 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ewisse Congregationen genommen, deren Bestehen in Frankrei< vor O e i lol Zeit geleugnet worden war, an den Justiz-Minister ein Memoire rihten zu me glaubte, worin er nah ae Dar- legung der Thatsachen die Frage stellt, ob nicht der Augenbli> ge- kommen R Geseße in Betreff dieser Congregationen in Vollzug treten zu lassen.

Nicht blos Herr Villemain, sondern au< Herr Cousin hat Droh- briefe E Dieser besißt bereits, wie man versichert, eine starke Anzahl solcher anonymer Zuschriften und beabsichtigt, dieselben zu veröffentlichen.

Der Umsaß an der Börse war heute nur sehr unbedeutend. Die französishe 3proc. Rente war etwas matter, während si< die 5proc. fest auf ihrem gestrigen Preise hielt. Die Eisenbahn-Actien waren angeboten und blieben ohne Käufer. i

Der Prinz und die Prinzessin von Aquaila sind vorgestern nah Marseille abgereist, wo sie s{< na< Neapel einshiffen wollen.

Die von der Dampfschifffahrt handelnde Stelle in der Botschaft des Präsidenten Tyler ‘giebt der Pre \\e einen Anlaß, der franzö- fishen Regierung vorzuwerfen, daß sie es verabsäume, glei große

und starke Dampfböte, wie die englishen, bauen zu lassen, die in

Friedenszeiten als Paketböte und im Kriege als eine Dampfflotte dienen fönnten. Sie bemerkt, daß der Regierung von einer vermö=- genden Gesellschaft ein. Vorschlag zum Bau solher Dampfschiffe ge- macht, aber niht berü>sihtigt worden sei. Diese Nachricht, meint Galignani's Messenger, sei etwas überraschend, wenn- man sih erinnere, daß es der Regierung niht einmal gelungen sei, Gesell- schaften für den Bau der für die Kammern bewilligten transatlan- tischen Dampfschiffe zu gewinnen, obgleich dabei weit größere Vor= theile angeboten worden, als sie den Spekulanten in ngland oder in den Vereinigten Staaten si< darböten. p

Die Verhältnisse zwischen England und den Vereinigten Staa- ten werden von dem Constitutionnel für sehr bedenklich an- gesehen. „England“, sagt derselbe, „hat von Herrn Tyler drei Dinge gefordert : die Bewilligung des gegenseitigen Durch ee Rechtes; diese Bewilligung ist verweigert worden. Zweitens die Ab- lehnung der Aufnahme von Texas in die amerikanische Union, und der Präsident schlägt vor, es darin aufzunehmen. Endlich die Ab- tretung des streitigen Theils des Oregon - Gebiets , und siche da, in den leßten Tagen der Regierung desselben Herrn Tyler entsheiden die amerikanishen Bürger die rage im entgegengeseßten Sinne, in- dem sie das streitige Land in Besiß nehmen.“ N

Dem Toulonnais vom 5. Januar wird aus Algier wieder gemeldet, daß Abd el Kader in Marokko ganz frei sei, und daß Alles glauben lasse, Abd el Rhaman sei eben so wenig geneigt, die den Emir betreffende Klausel des Vertrags als alle übrigen zu voll= ziehen. / ' Es heißt, der Herzog von Nemours werde mit seiner Gemahlin im nähsten Frühjahr eine Reise nah Deutschland mahen.

Zu Martinique is am 4, November Capitain Mathíeu als Gou- verneur dieser Insel an die Stelle dés Admirals du Valdailly getreten.

Der General = Profurator Hebert ist niht, wie gemeldet, erst neuérli<, sondern bereits am 1. Mai 1843 zum Commandeur der Ehrenlegion ernannt worden.

Zu Lyon is der General-Lieutenant Meunier, Baron Saint= Clair de la Guillotiere, der als gemeiner Soldat in den Dienst der Republik trat, am 6. Januar gestorben, Er war Commandeur der Ehrenlegion und Ritter der eisernen Krone, Auch der General Baron Carré, einer der Veteranèn der Kaiíserlihen Garde, is dieser Tage gestorben,

M Paris, 11. Jan, Folgendes ist der Adreß - Entwurf der Pairs-Kammer, wie er heute in derselben verlesen wurde:

,, Sire! Mit Ehrfurcht und Dankbarkeit haben wir die Worte Ew. Majestät vernommen, Zeugen, wie Sie, von der inneren Wohlfahrt des Staates, sagen wir der Borsehung Dank, welche unserer nationalen Thä- tigkeit gestattet, auf allen Punkten des Landes die kostbaren Früchte des Sriedens zu vervielfachen. ede erkennen wir es mit Ew. Majestät an, Sire, diese Güter sind der eisheit unserer Geseße, ihrem einsichtigen s Stn BVollzuge und den Fortschritten der öffentlichen Vernunft zu verdanken.

Unser Vertrauen in die hohe Weisheit des Be ist nicht getäuscht worden, als Verwi>elungen, würdig erachtet der ernstlichen Ausmerksamfeit des Landes und der Sorgfalt Ew, Majestät, sich am Ausgange der leyten Session kundgaben. Jun dem Augenbli>e, wo es nothwendig wurde, die Geindseligen mit Gewalt niederzuhalten und Streifzüge zurüczuweisen, welche die fortschreitende Beruhigung unserer Besipungen in Afrika störten , leitete eine hellbli>ende Politik unsere Waffen und lie erte, das eigentliche Ziel des Feldzugs wohl erfennend, die Mittel zum Zwe>e, Dank der Tapferkeit unserer Soldaten und unserer Seeleute, Dank der Geschi>lihfeit ihrer Chefs, war der Krieg nur eine vorübergehende Erscheinung (la guerre n°’a fait

v'apparaître), Ein doppelter Sieg stellte schleunig, zu Land und r See, den unterbrochenen Frieden wieder her, Nachdem Frankreich seine Mat bewiesen hatte, konnte es seine Máßigung zeigen.

Sire, Algerien war der glorreiche Schauplaß, wo drei Jhrer Söhne im Dienste des Vaterlandes mit einander wetteiferten. Auf unseren Schiffen, an der Spiye unserer Bataillone, în ‘den Reihen unserer Krieger, hat man sie gehorchen, befehligen, verwalten und stets das Beispiel der Untérordnung

eben sehen, welche die Befehlführung lehrt, und der erleuchteten Befehl- fährunu, welche den Gehorsam angenehm mat, i

Ew. Majestät versichern, daß die Beziehungen Frankreihs und Eng- lands feine Aenderung erlitten haben durch Diskussionen, welche sie in Ge- fahr bringen fonnten. Wir wünschen uns dqn mit Jhnen Glück, Sire, wohl überzeugt, die Regierung Ew. Majestät eharre in ihren Bemühun- gen, um auf eine mit der Würde und den Interessen Frankreichs in Ein- klang stehende Weise die Schwierigkeiten auszugleichen, welche den Frieden der Zukunft bedrohen könnten. Das gute Einverständniß dér beiden Staa- ten ist von Wichtigkeit sür die Ruhe der Welt; die Jnteressen der Civilisa- tion und der Humanität sind dabei betheiligt; der hohe Gräd von Wohl- fahrt, welche zwei große Völker genießen, die g'eihe Rechte auf wechselsei- tige Achtung haben, hängt davon ab. Möge auch ein we<selseitiger Geist der Billigkeit stets în ihren Beziehungen vorwalten.

Bei dem Besuche, den Ew, Majestät der Königin von Großbritanien gemadt, drückten der Empfang, den Sie gefunden, die aus freiem Antriebe hervorgegangenen Manifestationen, die überall auf Jhrem Wege ausbra- chen, auf unzweideutige Weise die Gesinnungen der britischen Nation aus. Glänzendes Zeugniß einer innigen und gegen eitigen Freundschaft, wird Zhre Anwesenheit zu Windsor, Sire, nicht ohne Früchte gewesen sein. Sie wird für die Bewohner* der beiden Reiche eine erfreuliche Gelegenheit gewordén sein, \< zu \{ägen und zu verständigen.

Die Fortdauer des guten Einverstä ditísses, das so glücklich zwischen Frankreih und den auswärtigen Mächten herrscht, leistet Gewähr für die Dauer dieses allgemeinen Fr edens, in dessen Schatten die Eroberungen der Jndustrie und der Künste „jeden Tag die Reichthümer und die Macht der Staaten vermehren, : e, j

Die unablässige Sorgfalt Ew. lena, diesen Wohlthaten Dauer zu verschaffen, haben unser Vaterland nach ußen in eine seiner Stärke und

dge würdige Lage verseyt. Im Jnnetn sind die Entwikelung der Arbeit, vis freie Wirken unserer constitutionellen Jnstitutionen, das Steigen ‘des tlihen Kredits, ein f Fortschritt in dem Wohlsein Aller, die lien Wirkungen einer weisen Politik. Ew. Majestät Fündet uns an, ÿ das Gleichgewicht jischen unseren jährlichen Ausgaben und Einnah- men hergestellt ist, Die Verwirklichung eines so oft a Ö lichen Wunsches wird ein großer Fortschritt zu der Verbe erung der allg Mes M en des Staats und ein mächtiger Beweggrund zur eruhigung sein, r werden, Sire, mit gewissenhafter Ausmerksanikeit dïe Geseze prü- fen, die uns auf Zhren Beseh vorgelegt werden, Die Entwürfe über vér-

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iedene G ände emeinen Nupens und nämentlih der öffenllichen Meteme g dén Peine unserer besonderen Untersuchung bilden. Es ist die Pflicht der Kammern, über die nwendung der heilsamen Re- eln zu wachen, welche die Verwendung der Staatsgelder und des Staats- edits leiten, um einer Erschöpfung der künftigen Hülfsquellen vorzubeugen. Sire, die Segnungen, welche der Himmel über Ihre Adil e Famí- lie ausbreitet, werden von ganz rañkreih als ein öffentliches Gut empfun- den. Mit Freude sieht es die Zahl Jhrer Kinder sich vermehren und so die Tröstu zunehmen, welche Gott Zhnen vorbehalten hat. Es zo seinen Beifall der neuen Verbindung, welche einer Prinzessin Zhres Geblütes das Glü eines jener Prinzen anvertraut, die es mit Stolz, von ihren frühen Jugendjahren an, unter der Zahl seiner Vertheidiger begreift, Vierzehn Jahre einer beständigen und edelmüthigen Hingebung und eínes festen und loyalen Zusaminenwirkens, die Vollbringung großer Arbeiten, emeinschaftlih ertragene s{merzlihe Prüfungen haben das enge Bündniß rankreihs und seines Königs vollendet. Dieses Bündniß , unter so feier- lichen Auspizien eingegangen, bekrästigt durch so viele niht minder feierliche Akte, durch die so oft wiederholte Zustimmung eines ganzen Volkes, Jhre Söhne, Erben Jhrer Tugenden, glei<h Jhnen dem Vaterlande egeven, dessen Adoptivkinder sie sind, werden es in einer langen Ee fortsegen, und die Franzosen, noh lange unter JZhrer Regierung frei und glü>lich, werden nicht aufhören, Zhr glorrcihes Andenken unier dex Jhrer Nach- fommen zu segnen.“ / Am Anfange der Sihung hatte der neu aufgenommene Pair Graf Zaubert den Eid geleistet und dann seinen Siß eingenommen, worauf Graf Portalis die Tribüne bestieg, um den vorstehenden Adreß - Entwurf zu verlesen. Nach vollendeter Verlesung verlangte Graf Pelet (de la Lozère) Aufschub der Diskussion darüber bis auf nächsten Montag, damit alle Pairs Zeit hätten, den Entwurf für eine so ernste, wihtige Debatte reislih zu erwägen. Der Präsident ließ über den Antrag abstimmen, und derselbe wurde angenommen. Die Deputirten-Kammer hat heute in ihren Büreaus die Ls des Budgets zur Vorbereitung der künftigen Diskussion sortgesept. Aber die Deputirten waren sehr wenig za lrei< erschienen, mehrere Büreaus zählten kaum 12 bis 15 Deputirte. Die Minister waren in der Pairs-Kammer und konnten also ebenfalls nit erscheinen.

Es kain zu feiner Erörterung von Bedeutung.

x París, 11. Jan. Unter den für 1845 verlangten außer- ordentlihen Krediten wird vorzüglich einer von 40,000 ör. zur Ent- a ung der französischen Konsulats - Agenten in Marokko für die

erluste, die sie in Folge der Feindseligkeiten erlitten, lebhaften Wi- derstand in der Kammer finden. Nicht genug, sagen selbst| einige konservative Deputirte, daß wir keine e ag U ASL vom Kaiser von Marokfo erhalten haben, sollen wir au< no< die Schulden des Kaisers bezahlen ! Die Arbeiten der Kommission werden sich wohl noh die ganze kommende Woche hinziehen, so daß die öffentliche Ver- handlung über die Adresse erst gegen den 20sten beginnen Fönnte, Diese Verzögerung is übrigens nothwendig, damit bis dahin die heute beginnende Debatte in der Pairs-Kammer, der die Minister auch bei= wohnen müssen, geschlossen sein kann. i

Der Adiniral Dupetit - Thouars i dieser Tage vom Könige zur Tafel gezogen worden und wird, dem Vernehmen nah, nälhstens mit einer neuen Mission von hier abgehen. Die für den beabsichtigten Ehrendegen eingegangenenen Gelder aber werden weni stens das Gute

abéeñ, zur Unterstühung der Wittwen, Waisen oder igen armen ngehörigen der auf Otaheiti gefallenen Soldaten und atrosen zu dienen,

A Paris, 11. Jan. Große Aufregung herrsht îm ultramon- tanen Lager über die Nachricht, daß die Regierung zu dem Entschlusse ekommen sei, die Novizenhäuser der Jesuiten schließen zu lassen. Die Gefeßmäßigkeit einer solchen Maßregel an und für si leidet niht den mindesten Zweifel, aber es \{heint {wer zu sein, die redt- lihe Form für die Vollziehung derselben zu finden, Das Bestehen der Jesuiten, so wie überhaupt aller Mönchsklassen in Frankrei, L geseßwidrig, aber wie soll man dahin gelangen, diese Anstalten au f uheben? Kann man jenen Männern ihr Zusammenleben und die Beobachtung einer gemeinshaftlihen Regel verbieten? Unmöglich. Kann man sie zur Rechenschaft ziehen wegen der Ablegung von ‘Ge- lübden, die der Staat nicht anerkennt? Eben so wenig. Kurz, ob- leih im Punkte des Klosterwesens der geseblihe Grundsaß sehr ein» fach und sehr klar ist, so scheinen s< do< der Handhabung dieses Grundsaßes von Seiten des Staates ganz ernstlihe Hindernisse ent=- gegenzustellen. Darin mag eine Art Rechtfertigung der Duldung liegen, welhe die französische Regierung bis jeyt, im Widerspruche mit dem Gesehe, den von allen Seiten neu entstehenden Mönchs=- Klöstern hat B Theil werden lassen. Wo aber is die Rechtfertigung der positiven Begünstigungen, deren sih mehrere Mönhs=Orden von ihrer Seite zu erfreuen gehabt haben, wie zum Beispiel die Trap- pisten , denen man unter Anderem in Afrika ausgebreitete und reiche Besißungen eingeräumt hat?

Großbritanien und Irland.

_ London, 11. Jan. O'Connell ist mit seinem versprochenen Manifeste gegen die Vermächtniß-Akte der Regierung, welche bereits in Ausführung gebraht wird, hervorgetreten. Dasselbe hat die Form eines Sthreibens an den Bischof von Meath, Dr. Cantwell, is dem Dubliner Pilot zur Veröffentlichung mitgetheilt worden und mo- tivirt sehr ausführli<h den Widerstand gegen die einzelnen Bestimmun- gen des Geseßes, Freilih geschieht dies von einem Standpunkte aus, der wes geeignet ist, das Wahre von dem Falschen zu trennen, denn O'Connell baut seine Gründe auf die willkürliche L T. die britishe Regierung „, beabsihtige die Unterminirung der katholischen Kirche in Jrland““, do< dürfte darum das Dokument niht weniger einer näheren Beachtung werth sein, da es das Verständniß der Po- litif der irländishen Volkspartei und ihres Führers erleichtert. Nath- dem im Eingange des Schreibens bemerkt worden, daß die religiösen und bürgerlihen Freiheiten der irländishen Nation „dur die alten Feinde der Jrländer“, welche einige ausgezeihnete Prälaten der Kirche verführt hätten, in die höchste Gefahr gebraht worden wären, be- gründet O'Connell diese Behauptung durch folgende Umstände :

„Zth bin im Stande, für zuverlässige Thatsache zu erklären , ‘daß die englische Regierung vor einiger Zelt th tige O bei dem römischen Hofe unterhalten hat ‘der Eine, eín Herr William Petre, ein englischer Katholik, der Andere ‘cin Oesterreicher, welchen die österreichische Regierung ernannt hatte, Der jed ihrer Unterhandlungen war, für die britischen Minister elne Kontrolle über -die fatholishe Geistlichkeit Irlands zu erlan-

en, Dies kann auf zwiefache Weise geschehen, einmal dur eine Be- oldung der fatholischen Priester von Seiten des Staats und dann auh<h dur<h eîn Konkordat mit dem Papste, welches entwe- der eine dirékte Gewalt durch Bestätigung oder eine indirekte duréh Verwerfung ‘ernannter ea E in JZrland der Regie- P ertheill, ‘Dér ‘englische fatholische Agent, Herr William Petre, hat A britísche Regierung wolle den Katholiken ‘in den britischen Kolonicen und den ‘auswärtigen bungen bedeutende Geldunterstüßungen zukommen lassen. Man ist in diese Falle ge en, und ein Schreiben i| von der ropaganda an den sehr chrwürdigen Dr. Éonolly erlassen worden, welches < ungünstig über bie tit ation ausspri<t. Man glaubt daduréh, inan díesen Brief schreiben ließ, ein geschi>tes Manöver ausgefühtt zu haben, aber dem ‘ist ‘nit o. Der Brief ‘ist fein ‘kanonisches Dokument und ist ‘Unter allèn Unistäriden, so weit er ‘Gegenstände welilicher

Natur ‘und ‘die politischen Rechte ‘und Freiheiten des irländischen ‘Volks berührt, durchaus nichtig und ohne Witsemlcit, Aber die größte

<e Geburten a nos u wovon Durchschnitte wdnitee senen nit verheiratheten

theilt, daß die Koloni- ogier die Stelle eines daß derselbe aber das Anerbieten üdsihten ausgeschlagen habe. Die daß Herr Rogier das Anerbieten niht von dem Kabine selbe gar nicht i igens so weit hergestellt, wohnen werde.

< den Beschluß vom r Engländer sichert, Summen für Ma- n, um die Konkur-

; 60,059 Mädchen. Uneheli

F ibén und 4606 M

3 etwas geringer als 1842, und zwar im unter den Kindern ‘und den erwa en, als unter den Verheiratheten.

derselb E E yerneurs en angeboten, hesonderen und Gesundheits-R dependance bemerkt dazu, halb abgewiesen habe, weil es sei, ohne dessen Sanctíon er da Herr Rogier sei er den Kammer = Sißungen wieder bei Die belgishen Kattundrud>ereien i sie gegen die Konkurrenz de mehrere derselben bedeutende Sormensteher angelegt habe ern aufzunehmen, Der Moniteur enthält einen Köni r, wodur die Gesellshaft von Ser jen Hochofen zu errichten. u is aber bereits seit drei M Der General-Jnspektor der Brü>en und W um sich über die Zwedmä erlee mit der Lys dur

Stärke des englishen Abgeordneten b Beistande des österreichis| aus der zuverlässi Jemanden zu täu liber ded if fans, ichen, do niht g nennett, und ih habe i mitgetheilt. Es is höch eit, während eine so he Kirche vorbereitet ist, \haft Jrlands eine so gro Es scheint mir höchst rzbishof von Dublin in sei \{lusse aufgetreten ist Uneinigkeit zu beseitigen, si ständen halte ih es für d jedes ferneren Unheils geht nunmehr auf die Einzelheiten des sucht die Ansichten desselben über irrthümlih, demnach das Ges fatholishen Kirche zu erweiseu, erspruh gegen die Akte unter fölgende 9

der Unterstüßun, < hab von einem Manne in Rom, der unis eine Stellung einnimmt, in welcher ‘ex i be Erlaubniß, diese Thatsachen Ju vér attet, den Namen jenes Mannes öf, deshalb Ew. Hohwürden in einem P; traurig und beklagenswerth, daß zu einer tige Verschwörung gegen die irländi hef en Prälaten und der 9 eff der Vermächtniß- unzeitig gewesen zu sein, daß Se, ( nem Hirtenbriefe mit dem bekan einem Entschlusse, der, anstatt die h e in Wahrheit genährt hat. Unter soldey iht aller aufrichti zu verbinden. “‘

en Agenten . den. Díe Sterbli

sten Quelle,

jon

olité Táâge mitge i Der brsellscha la Bois R unter den fätholish ße Spaltung in Betr t ausgegan- n Erwägung te ziehen wollen.

gen Katholiken, Verhütun ki O'Co Hirtenbriefs ein und niß-Akte von juridish nachtheilig für die Jnteressen der faßt alsdann den Wid zusammen :

„Erstens verwerfe ich die Akte i feine Verbesserung versprochen; nicht zufriedenstellen. i dung zwischen der katholisch ih. Es fann feine kirchliche Freiheit

igt, d N ci@uier T

er SQE.RE dá; mit anderen Länd

glichen Beschluß vom 8. Ja- aing ermächtigt wird Dieser eben ers Fonzessionirt

rinzips wegen. Es wi) onaten in voller

Thätigkeit.

e, Herr Teichmann,

igkeit eines Kanals

nähere Ueberzeugung

<lossen sein, diese Verbindung

ihren zu lassen, wodur eine

hig würde.

nuern hat eine Kom den lüttiher Pala

Akte enthält das Prinzip einer direkten # und dem Staate, und das v bestehen, wo diese Verbindung eherrs<t und tyrannisirt der Staat mehr oder Zweitens verwerfe ih die Bil zwischen dem katholischen H erstellt. Dieser Einwand verehrten Prälaten angehen, welche Mitali geworden sind, sondern die fatholise ung beherrscht werden, rälaten. Dri ertheilt, Au als wenn sie Einen demi jede Verbindung der faih deren Mitglieder , der ir James Graham, ulen des politishen No - Herzog von Wellington ba, gegen die Kg sten-System in Jr Y daß. wir ihm unsere politischen Rei estandener Fanati Protestantismus in jeden

ndet sih in Ypern, Verbindung der Yper sprechen. Die Regierung soll eut hen Ypern und dem Hennegau ausf Eisenbahn über Mouscron uunöt Das Ministerium des J r die Mittel zu berathen, en Residenz einzurichten. Der niederländische Gesandte, Herr von Rochussen,

Grafen Colombi spanischer wieder in Madrid, wo er Die Königliche Akademie Revisor gewählt.

von der französishen Regie Deutschlands die Viehseuche zu n und haben die Thier-Arznei-

lhem Falle die Kirche, Díe Kirch rínzips wegén, weil sie eine Verbind rlands und der irländisch die Personen der drei ho Kommission zur Ausführ Jrlands soll nicht von der Regier telst der absichtsloscn verwerfe ih die Akte, unter den fatholishen Präl Viertens protestire ih gegen gegenwärtigen Regierung, Sir Robert den schle<testen S Systems erzogen worden sind, er die Emancipation gewährte, díe Vo beibehaltenz Sir R. Peel hat das Orangi und kann uns niemals vergeben, ezwungen haben z Sir James G anley der entshlossene Kämpfer des Jch frage beshämt und bekümmert: rbinden? Fünftens prote weil sie eine Verbindung herstellt unter Regierung, dieser Re

ê-muß frei sein.

en Regierung h mission ernannt, um

st zu einer König- ist nah dem

ung der Akte

Jntervention der geachtet sie der Regierung G aten zu treffen, Der Ritter Quadrado, der vor dem sident in Brüssel war , befin mit literarishen Arbeiten Oeshihte hat ihn zu ihre Die Herren Yvart und Renault, g beauftragt, in mehreren Theilen achten, sind in Brüssel angekomme

det t bede

von Wellington , m allgemeinen

Stanley, in

raham if ein ein dier di Schweden und Vorwegen. StoXholm, 7. Jan. Der Rei Rüdkehr des Königs aus N jt ist, versammelt bleiben. Der Bauernstand hat mit 39 ge lag zu einer Uebereinkunst we veisung von Wohnungen für der Erklärung verworfen, ablohnen sollten, da die Gehalten beschwert seien Höchsten Ger Stimmen verworf Jn dem dies 3 Gustav Wa orp aufgeführ

des britishen Reichs.

Prälaten si< mit solch gegen das Prinzip der Akte, Prälaten und der irländischen den hef:igen antikatholishen und anti rländischen en Volkes schuldet; se<st ens, we - den Lord - Oberrichter Pennefather und die Rid die heftigsten Feinde des

e sindz siebentens, wi sammlung zu Clontarf erli, egen die leitenden Katholil en von der Jurgliste verba enwärtig große T t mehrstündi Der spanische Gesandte,

e erste Audienz bei der

g eines Freundes Sir Charles Metal es erscheint, soll de

<stag wird nunmehr bis nach orwegen, die auf den 15, April fest-

gen 19 Stimmen den Ausshuß- Bestimmungen und Diakotien) ihre Commini- enug mit den Prie= <lag zur Verstärkung wurde mit 32 gegen

en Männern ve

gierung, welche Bit (n nungen eine "diese gen Gehalts -

die Comminister daß die Pastoren selbst Gemeinden schon

Auch der Vor <ts mit neuen Mitgliedern

rität des englisch Mitglieder zählt Queensbench, Jason und Lesroy, welche liziómus unter dem irländischen Richterstand Regierung das Verbot a<htens, weil sie den Landes anstrengte und i Jn dem auswärt

Gestern und heute fanden dor der Minister statt. : Mayor, wird heute di

Nach einer Erklärun welche heute in der Tim niht so bedenklich sein, wie ihn der S pect

ierung der ostindishen und cines 2 gena, daß zu einer Postverbit und Kalkutta Einleitungen getroffen seien, ßige Dampfschifffahrt zwischen Hul Die Schiffe sollen einmal mo!

egen die Ver onster-Proz hre Glaubensgeno

igen Amte herrs jährigen \{<wedishen Staats - Kalender {ind der

ja und dessen Tochter t worden.

erzog von ( unter dem Hause

nigin ín Wi < weiz. Kanton Zürich. Auf die Anzeige , daß dieselbe ein Aargau voraus Regierungs-R

der Regierung von Lu- reischaaren aus dem Kan=- und auf ihren Wuns, hat als Vorort einmüthig ein ie Regierung von Aargau fragt, so wie Aufschluß über erholung eines Ein= des Vororts zuge=

sen Gesundheits-Zi

ator vor einigen én neuen Angriff von

sehen zu können glaube, ath des Kantons Zürich

Am Zten d. als ernstes Schreiben au d

Handelsgesellschaft die Anzeig mit China über Suez

Es wird éine re St. Petersburg beab abgehen und Helsingör und Kopenhagen anlaufen.

An der Börse haben die Erei der auswärtig von der Zoll-Einna schlag belegt habe; er pril - Dividenden herauszugeben; um alles Vertrauen zu vernichten

< in den hiesi ls etfrautien

hat die Re se Gerüchte angefra egeln gegen d d zugleich jede Hülfe

sen, worin ü von ihr getroffenen : N jen verlangt un

gnisse in Mexiko Besorgniß a en Staatsgläubiger meldet, me, wovon ihr

(l freilih versp

Am 6. Januar haben die Verhöramts-Gehülfen, nes, nah Luzern vor- ofingen aus erwiedert, ertreibung sie als aber nit er- n und anderen

Kanton Aargau. (N. Kriminalgerihts- h ohne Festseßung denen Theilnehmer der sle zwar led eidgenössische Aufga geln würden, mit i Iinnten in Luzern ei rung abzugeben.

Solothurn. Ju dem dies {hof von Basel am 6 egt hat, ist, troß der bew Anspielung oder Pa

zumal da der Santana 700, Hälfte zukommt, mit Be haben, sfe zur Zahlung | ein solher Vorfall reiht hin,

Gestern Abend erzählte Königin an die Stelle des bedenk calfe den Sir Henry Pottinger zum General = Gou nada ernannt habe.

Die Köni Schatulle eine

3. räsidenten Bossard, eînes bestimmten Termi Freischaaren von Z egen die Jesuiten, de e betraten, ausgezogen seien, hren no< vorzuladenden Freunde nzutreffen, um über ihren Zug die angemessene

en Klubs, dis ir Charles verneur voi

d'Este aus ihrer P 000 Pfd. au Herzogs von

gin hat dem Sir Augustus jährlihe Pension von 1 ihm dur den Tod seines Vaters, des

Die ministeriellen Blätter , dard, deuten an, Staats - Einnahme National - Vertheidigungsmittel bestehe, fommensteuer nicht so Flotte eine ansehnliche

jährigen Fasten-Mandat, « Januar den Diözesan- Ständen denno< nicht

egten Zeitverhältnisse , entde>en; es

Morning Herald und S riei- Begünstigung zu

daß die nüßlichste Weise, wie der Uebers verwendet werden könne, in der Verstärku Es dürfte demnach die| dagegen die en

Italien.

Nom, 30. Dez. Se. Köni hen, welher tägli hier Gaschings in Neapel tlegung eines Quai?s, Porta della Ripetta un \{öne Promenade in

hen sehr fehlte,

Hoheit der Prinz Georg von

bald abgesafft werden, wurde, wird nun bis zum Be-

Verstärkung erfahren,

liecederlande.

Notterdam , 9. Jan. Die Neue Rotterdamer ( êr Zeit berihtet, daß zu Batavia eine 7 ordeaux eingebraht worden, als \{<ädlie ésundheit enthaltend, in das Wasser gel Französishe Blätter erklärten dies für unwahr; genden Auszug eines Schreiben

an dem man seit sieben Jahren d der Porta del Popolo baut, halb seiner Mauern erhalten, Der Baumgang kostet bereits ursprüngliche Terrain am Ufer der dazu ungeeignetste, Jnkonvenienzen übe Klagen. Denn ungeschi>te Werk- in die Tiber hineinspringen , daß verengt wurde, wel<hem Umstande mit häufiger und verheerender werdenden und Campagnatheile orstellungen der Einwohner bei der los. Man verwies sie auf die Beendi- g durch dazu erbaute Reinigungs- Doch zeigten sahkundige Jnge- mmungen nah wie vor rden. Die Sache vieler ame Sauvage, früher Dame , seit mehreren Jahren hier n und reizendsten Villen am den Laufgräben der Engels- Au ihre Besipungen sind e ruínirt, da ihre Citronen bs ‘wenigstens einen Monat ösishe Gesandt haft t trei bt a anzösishe Gesandtschaft betreibt ihre ih ‘höre, hat der P finden wäre, lben Breite des mit so viele

rant hatte vor eini Weine, wéelhe von standtheile für die G worden seien. theilt aber obig

} sonst an derglei 1 Mill. Rthir., denn das war seiner Natur nah das Der Quai hat aber zahllose gebracht und no< mehr t ließen seine Terr Bett über das Maß „die mit jèdem Jahre FPutdungen des Fl Yrieben werden. rung blieben bisher frucht angefangenen Flußaus , die nit mehr fern ‘sei, , daß auth dann die Tiber= Uebers

und Gärten zersiörend héimsuchen sirten führte seit kurzem Mad g Bonaparte's in Besiperíin einer der \{önste Quai gegenüber nte Mario sih'hindehnt. ßen Promenadenbau so gut wi so wie ihr Wohnhaus sel n Fischen der Tiber zur “e ssen. Die fr mit Energie, kunftêmittel zu

das si< finden

es Blatt den fol Batavia vom 16. September

„Unlängst wurden 200 O signation eines vorzüglichen Schif angébracht. deren Kaufmann abgeseßt, unter Anderem 1 Oxhoft dem Resident dieser hohe Beamte noch keine m plöpli< unwo elbefinden veranlaßte itgliedern ‘der medizinischen Fakuliä Es ergab \si<, daß fein T

rhost Wein direkt von Bordeaux an dit assen \o tief

sigen Handlungshauses durch ein franz é wurde schnell im B an einel

welcher davon an ver usses im größten Stadt=-

schiedene Priva en von Batavia, verkauste. lbe Flasche von diesem Wein gt Dleses dem Genusse des ‘Weint den Residenten, eine Kommissió! t zu ernennen, um den Wein

ropfen Wein in dem (

elbe aus ‘so s{ädlihen Jugredienzien

en davon gettießen würde, sich j e Unpäßlichkeiten hatte dieser #0

hen zur Folge.“ Belgien.

Aus einem vom Minister des Jnnet t hervor, daß, der offiziellen lgiens, die im Jahre 1842 si am 31. Dezember 1843 Im Jahre 1843 wurden 132,9. / Ueberschuß der Geburten: A 125,603, wovon 63,544 K

‘hatte, wurde i géschriebene Ue

zu ‘untersuchen. zu entde>en war, und d daß Jemand, welcher zw

betrachten könne, oje Ludivi

Außer einer Men

e Minister des Papstes überzeugt, daß ‘er ermächtigt sei, zu ären, q deihliche Betrug den Tod eines Men tuser, das d s

Brüssel, 12. Jan. erstatteten Bericht zufolge, die Bevölkerun 4,472,706 Einwohner belief,

renz es farben 9

Winters de Behausun 'apst, ‘falls Fein das Wiederoinretpn von

9 , -291 Personen m Kostenaufwand erbauten

e Kinder wurden geboren;

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Quai's anbefohlen. Wie bedauerlich der Verlust für unsere Winter- fremden sein muß, so e is er dem allgemeinen römischen Stadt- besten und seinen Einwohnern zu wünschen,

Florenz, 2. Januar. (A. Z.) Vorgestern i} Jbre Kön: L Hoheit die Frau Herzogin von Berry hier aid via E

S panien.

è Madrid, 5. Jan. In der gestrigen Sibung des Senats unterbra< man die Diskussion des Refcen Bis um sich mit der Erörterung des gegen die Negersklavenhändler gerihteten Straf- geseßes zu beschäftigen. Die Kommission hatte im Allgemeinen an dem von der Re ierung vorgelegten Entwurfe nihts geändert, die festgeseßten Strafen Mas um etwas gemildert. Dennoh wollte Herr Barrio Ayu 9 (Justiz - Minister unter Zfsturiz) eine außer- ordentliche Härte darin erbliden, daß die Capitaine, Supercargos, Steuermänner und Oberbootsleute der Schiffe, welche aufgebracht würden, weil si< Negersklaven am Bord befänden, zu se<sjähriger Zuchthausstrafe verurtheilt werden sollen, falls sie keinen Widerstand leisteten, und zu achtjähriger, falls dieser stattfand, ohne daß \{<were Verwundungen oder Tödtung erfolgte. Herr Barríio Ayuso meinte, die englische Regierung bestände auf der Festseßung so stren- g afen nur deshalb, um der spanischen | l Inseln Cuba und Puertorico zu Grunde zu richten. Er wünschte, die Regierung möchte Vorsichts - Maßregeln tref- fen, damit unter dem Vorwande traktatenmäßigen Einschrei- tens fein Mißbrauh getrieben werden fönne, Aehnlihe An- sichten stellte Herr Olavarrieta (Präsident am höchsten Ge- rihtshofe) auf. Er verwies auf die Geseße von Indien, die dem Negersélaven Schuß gegen seinen Herrn zusihern, und erbli>te in dem englischen Dreide>er, der in dem Hafen von Havana liegt, um die in Freiheit geseßten Neger aufzunehmen, eine mitten in den spa- nischen Besipungen errihtete feindliche Festung, auf deren Hinweg- raumung die diesseitige Regierung bestehen müsse. Herr Garcia Goyena (ebenfalls Rath am höchsten Gerichtshofe) verglih jenes Schif gar mit dem trojanishen Pferde, und es ist gewiß auffallend, daß so hohe Justiz-Beamte sh der Bestrafung eines die Menschheit \chändenden Handels abgeneigt zeigen, Der Minister der auswärti= gen Angelegenheiten, Herr Martinez de la Rosa, that aus der Geschichte der zwischen Spanien und England abgeschlossenen Ver- träge dar, daß erstere Macht s{< schon im Jahre 1817 der Verbind- lichkeit unterzog, den Negersflavenhandel au verhindern, ‘und daß das in Frage stehende Geseß nur dazu dienen solle, jener Verbindlich- Feit nahzukommen. Durch die Abschaffung des Negersklavenhandels würde Spanien der ruhige Besiß seiner Kolonieen am sichersten ver- bürgt, indem gerade aus der immer steigenden Anzahl von Negern die größte Gefahr entspränge. Der englishe Dreide>er läge ver- tragômäßig im Hafen von Havana und würde zurü>gezogen werden, rap der Sklavenhandel unterbliebe. Der Marquis vou M ira- lores meinte, der mit England abgeschlossene Traktat von 1817 enthalte freili< manche für Spanien drü>ende Bestimmungen, da er aber einmal bestände, so müsse Spanien ihn vollziehen, denn keine Nation entehre \i<, wenn sie das Bedungene erfülle. Die acht er- sten Artifel des Kommissions - Entwurfes wurden darauf vom Senate enehmigt. Der zweite Artikel verhängt vierjährige und se<sjährige Zuchthazsstrafe gegen die Matrosen und übrige Mannschaft der auf= gebrachten Sisfe, welhe Negersklaven am Bord haben, je nahdem jene Widerstand leisteten oder niht. Der dritte bestimmt die Stra- fen, denen die Capitaine, Steuermänuer, Supercargos und Ober- bootéleute der zum Sklavenhandel bestimmten Schiffe unterliegen, falls sie feine Sklaven am Bord haben. Der vierte die Strafen, de- nen die Matrosen und übrige Mannschaft. für denselben Fall unter- liegen. Der fünfte Artikel bestimmt, daß die Eigenthümer der Schiffe, die Ausrüster, die Herren der Ladung und die, für deren

Rechnung das Unternehmen gemacht wird, auf so viele Jahre über

50 Meilen weit von ihrem

dem Capitain des Schiffes s Außerdem haben sie eine Geldstrafe von 41000 bis 41 000. Piastern zu entrihten. Um straflos zu bleiben, müssen sle erweisen, daß sie niht wissentli< an dem von dem Capitain gemachten Mißbrauche theilnahmen. Der sechste Artikel seßt fest, daß das verurtheilte Schiff mit allen darin befindlichen Effekten zertrümmert und die Stüde ein= zeln verkauft werden sollen. Zufolge des siebenten Artikels sollen Verbrechen, die am Bord eines Sklavenschiffes gegen afrifanishe Ne= ger begangen worden sind, nach den Vorschriften des gemeinen Rech-

tes bestraft werden, Der achte Artikel erhöht die vorstehenden Stra- fen für den Fall der Reincidenz.

Türkei.

Konstantinopel, 24. Dez. (A. Z) Wenn Sir Stratford Canning bis jeßt nur für die dem englishen Konsul in Trapezunt zugesügte Beleidigung eine Genugthuung erlangen konnte, wenn es ihm nit zugleich g ang, bei Anlaß der einem Griechen widerfah= renen grausamen chandlung, die Abseßung des Wütherichs Abdul= lah Pascha durzusebven, so ist der einzige Grund nur, weil ihn höchst auffallenderweise feiner seiner Kollegen in dieser Sache unterstüßte. Wer die Umstände kennt, dem is dies freilih einigermaßen begreiflich. Herr von Titoff is in dieser Sache von dem russischen Konsul in Trapezunt, Herrn von Gersi, shle<t berihtet. Denn der russische Konsul hat ein persönliches Interesse, Abdullah nicht fallen zu lassen, weil dieser ihn fürhtet und ihm bei seinen Handelsgeschäften östers behülfli<h war. Abdullah i der shlehteste Pascha im ganzen tür- fischen Reich, er is ein Wütherich, ein Barbar, aber ih habe per= sönlich alle Ursache, mit ihm zufrieden zu sein. So äußerte si Herr von Gersi selbs gegen mih, während meines leßten Aufenthaltes in

- Trapezunt. Leider hat der dortige französishe Konsul, Herr von

Clairembaut, der ein guter, aber höchst beschränkter und von klein- lichen Leidenschaften und National= Eitelkeit beherrs{ter Mann is, < aus rein persönlicher Abneigung gegen Herrn Stevens und aus

ationalgroll gegen England abhalten lassen, die Forderung Can- ning's dur einen ofenherzigen Bericht über den grauenhaften Zu= stand des Paschaliks Trapezunt an die französische Gesandtschaft in Konstantinopel zu unterstüßen. Wäre Herr Guizot von der Sache genau unterri{htet, PeA würde dieser würdige und edle Vertreter der auswärtigen Junteressen Frankreichs sich der Sache der unglü>- lihen Christen jener Provinz angenommen und die Gorderung Eng- lands im Jnteresse der Humanität ebenso energish unterstüßt haben, wie er es in der Renegatenfrage mit so viel rfolg und Ruhm ge- than. Auch Preußens hoherziger König ‘hat jederzeit an dem Schi>sal der Christen im Orient die edelste Theilnahme gezeigt. Möchten doch: auch von Seiten der deutschen Großmächte einige Schritte geshéhen, um eine Provinz, wo so viele Christen wohnen, von dem gräßlichen Dru> eines Ungeheuers zu befreien !

Vereinigte Staaten von Uord-Amerika. London, 9. Jan. Mit dem Schiffe „Patri>“ sind gestern

‘Nathrichten aus New-York vom 18. Dezember v. Fi in Liverpool

eingegangen, Jm Repräsentantenhause war eine Dill eingebracht worden hinsichtlich der Ausdehnung der Jurisdiction der Vereinigter® Staaten über das Oregon -Gebiet. Die elbe wurde mit 129 Stim= men gegen 53 zur ersten Lesung zugelassen und darauf dem Ausschuß

für Erwerbung von Län im Repräsentantenhause Verwerfung im Senat Zwischen den Aboliti nern Kentud>y's is liher Kampf ausgeb verloren und nur hergestellt werden Sklaven aus Kentudy nah Kan Bewohner des leßteren Staates w €, für dessen Kentu>y gehen fort da in jenem aller möglich Haufe „Negerjäger““ den Häusern von R tionisten in Brown flühtige Sklaven v iller und fanden darin zwei ent kommen versuchten. wurde sogleich f nah King Bewaffnete pf erfolgte.

als er die F fam nun an und nahm die An anderer Trupp Kentu>ier fam und erhängte einen der Sklaven Ergreifer widersetzt hatte.

Miller mit allem Jnhalte b begaben sie sich zu dem Hau ihn von seiner Familie und <s no<h fortwähre Sheriff bemühte si New-York S ausgehenden Abolitions - Tenden litif überhaupt „Wir fürchten ““ Anfang ernster Un tere, die Abolitionisten , gegen Sklaverei und Skl streben mit allen lösen und die südlichen Staat kriege zwischen Bürgern verschi gland schon gelungen schen Verfassungen anzuschüren, Mordbrenner Massachussetts zu ihren iósen Meinun

Die Annahme der Bill do eben so wahrscheinlich

Eigenthü=

dereien überwiesen. sona gewiß,

onisten Ohio's und den Sklaven - Staaten kürzlich ein ernst ehrere Menschen das Leben hörden die Ruhe wieder=- terung der Fluht mehrerer ada durh Ohio von Seiten ar die Ver

esorgt is.

an der Gränze beider rohen, bei welhem m mit Mühe von den Die Erlei

Folgen man noh b während dur den ganzen Staate den Flüchtlin e Vorschub geleistet wird.

von Kentudy,

obert Miller un s County, Oh erborgen seien.

Negersklaven aus Ohio nah Kanada, gen von den Abolitionisten Am 9ten d. M weil man gehört hatte, d Absalon Kent, Beide B verg ie dur<suht k flohene Sklaven, Miller versuchte ihre Flucht von den Kentu>iern s Hause begaben, Widerstand geleistet wur Ein Sohn des Obersten Towe < getödtet, und euerwaffen wieder [l führer beider Parteien ge bald naher, erneuert auf der Stelle, Nachdem sie die is auf den Grund ni se eines Mannes, Na s{hlugen ihn beinahe nd, und die ganze Gegend w vergebens, die Unruhen Gelegenheit wahr, zen anzugreifen und in der Union verantw schreibt das new=yorfer Blatt zwischen den beiden P angefeuert in ih aven - Eigenthü die Vereinigung Frieges zwischen Sie trahten nah edener Provinzen, ist, anderwärts

getown wohnhaft, en das Haus von welche zu ent- zu unterstüßen todtgestochen , ihnen dur< vier Ein \hre>- rs von Ken- King wurde tödtli<h ver- Der Sheriff fangen. Ein e den Streit weil er si< seinem user von King edergebrannt hatten, mens Gilliland,' rissen todt, Der Kentu>ier=- ar unter Wa zu dämpfen. die von England die britishe Pe= ortli<h zu machen. ; („daß dies nur der arteien ist, Die ley rem rüdsihtélosen Kampfe < englische Agenten, der Staaten aufzu- den nördlichen und einem Vertilgungs- einem solchen Kriege, zur Vernichtung der wie in den Republiken Süd= e Staaten Ohio und Die enthusiastischen reli- beiden Staaten ehmungen

efiel si< in

muß, wi

oder fün licher f

aden wollte.

un nimmt die

r den Zwiespalt

Kräften dahin, Fadel des Bürger en anzuzünden.

republifani

Umtrieben erwählt.

en vieler Einwohner dieser < Fanatismus geleiteten Untern Der Fanatismus dieser Menschen g zu verbrennen und Quäker z en Geist der Zeit weichen

Sklaverei abgeschafft haben. d auh als ein solhes von der -Eigenthümer anerka affung annehmen,

roßen Vor- rüherer Zeit aber jeßt, da er mit einem Die Sklaverei is ein Mehrzahl der verstän- ¿we>mäßige nische Colonisation st es daher nicht weil sie ein Ei- r< die Verfassung und National= s lieber. als Brüder i m allgemeinen Wohle Präsident der Vereinigten eine Adresse der Bürger von ftig zu befolgende Po- mt und vag erscheinen. ten der Partei, stets vertreten zu gleicher Zeit erklären müsse, tanten einer Partei, sondern gten Staaten betrahte und hrt Aller ohne Ansehen der

i hr, is der westliche Theil iadukts der Eisenbahn bei Harris- rathen. Es gelang, der Verbrei- quehannah liegenden s Viadukts brannten ge Pulverfässer Explosion eine Allein das übel anstatt auf den mittelsten, er mit einer M von 46 Fuß in den Fluß im Wasser um, wurden hrlich verwundet.

er dem milder Schlage die Vebel und wir digen Sklaven zu ihrer Abs mit großer F shändlih und unbill genthum besien, welches ihnen du ft gesichert ist? Laßt un und vereint mit ihnen zu Herr Polk, der neu erwählte hat in der Erwiederung ge Andeutungen übe die freili<h etwas unbestim < versichert hat, her angehört und die ihn e fügt er hinzu, daß er aber < keinesweges nur als den des ganzen Volkes als sol<her das Glü> und Partei zu sichern hoffe““. Am 4. Dezember, Naqhmitta des großen aus Holz aufgef Pennsglvanien in Brand ge < den am West halt zu thun, allein Um das Feuer zu isoliren, unter die Mitte der Brüde gebra Trennung von dem ö geleitete Ünternehmen auf einen weiterhin li Arbeitern und Neu

nnt, welche gern und die die afrifa gkeit unterstüßen würden. ig, diese Leute zu beunruhigen,

Uebereinkun hnen gegen-

r seine kün litif fallen la Nachdem er nämli die Ansich

rhoben habe,

als Repräsen der Vereini die Wohlfa

ufer des Sus die Bogen de wurden eilig eini t, um dur die stlihen Theile zu bewirken.

Geuers na Gebäuden Ein

äußerte seine Wirkung, egenden Brüentheil, d gierigen aus einer Höhe 0 Menschen kamen dabei vom Gebälk erschlagen oder doch lebensgefä

Eisenbahnen. Berlin-Stettiner Eisenbahn. Frequenz in der VVoche vom 6. bis incl. 11. Januar 3430 Personen.

Handels- und Börsen-

Berlin , 16. Jan. Die Course der m Quiltungsbogen erlitten an heutiger Börse bei unbedeutendem Geschäft, mit Ausnahme bei. starkem Begehr neuerdings gestiegen sind,

2) Amsterdam, 11. Jan. Am wenig von besonderer wirkliche Schuld in lepter daß deren Course wieder zum der übrigen holländischen Staat enen Montag 654 %, e Verkäufer kamen zum Vo

Nachrichten. eisten riner feine wesentliche von Stettiner Actien, welche

Actien und Veränderung

Fondsmarkte fiel diese Wocbe x, womit Jutegrale und 3% < na<hgelassen, rend die Preise

ihtigkeit vorz der Eife kauft wurden, eichen gekommen sind, wäh sih gut behaupte seitdem stellte sich aber rschein und ließen zule 80 allmälig auf 79, erhielt sich auf 985 %, durch r auf die Neige s mit deren Umtausch verbundenen Alte Syndikat - Obligation und zu 400.5 % bezahlt,

shappy stark ausgebot untergegangen ist; - m- Rotterdamer en yon deren edoch wieder

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erreihten verwi dafür ein, einig ab, Eben so sind 3 % Certifikate von gegangen; 4% wirkliche Schuld hohen Stand die Jnhaber von de Schuld, wegen de haben bedingen f Kapital - Belegung gekauft wurden Actien der H Cours von 1475 bis 147% her Aufträge für Actien der Haarle , welches ein anderweitiges Ste r Folge hatte, zuleßt hat man heinische Actien kamen bis 4105 onds wurden gegen Ende der Woche um etwas

ourse von spanischen Ardoin-O fielen von 254 bis 243 esishe Obligationen gi ourse von London lo 60% % bezahlt worden is,

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An gestriger Börse andelsmaat en trafen wieder n vom Auslande Cours von 112 bis 1142 9% U 1142 % kaufen können. ussishe und österreichische billiger abgelassen. Die ts weichend

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