1845 / 21 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ukunst werden könnten. en Fragen, die, wie die Thron-Rede England gebracht, während den Gemüthern verbreiteten ? ste Feind des Durchsuhungs- e ur

s a Dor A der Convention von , we erzcugte die Reaction in der öffentlichen egen das Recht selbs. Als die Kammern Zuli 1840 dieses so lange von En verlangten sie, nicht tion verhindert zu haben, bedauernswerth <su<ungsrehts, und

wenn sie nicht aushörten, eine ernste Verlegenheit für die

nd denn eigentlich, m. H., die b ung ín unsere a S urcdsuchanadeeche die andere die

, die ander dic Fhnen s s Lee der gefährli and anders al

E Stu B e

rehts gewesen? Nun,

wärtigen A

elegenheiten. Seine übung dessel

en erweitern sollte,

und in den Kammern g t gimat ees 15. begehrte Zuge machen

N N Ratifizirung der Conven beispiellos und war, die Aufhebung des die Wahlkammer Erklärung, daß er offen und loyal eine U der er auf dieser Rednerb oder zu einer Thorheit aus diesem Dilemma herauskommen? oder die Kammer zum Weichen bring

ewísser Hinsicht tigen Dur den Herrn sat h Ns geen T Cdnid hne atte, nur zu einer äche I. Bin Wann und auf welhe Weise will er Wird er England zum Nach ier andere Juteressen , und ih wünsche sehnlih, daß er uns ein handlung ankündigen fön meine Herren, sind solche Fehler began sie r die Beipeap diet r nister die Besipnahme von dieser occani f " roteltorats dort eine Nieder- ein so warmer An- m von uns \o ent- unkte des Erdballs, uns vertreiben würde, Proteltorat dem Protektorat der englischci n, die seit so viel Jahren die dorti errshten und die Regierung ditr selbst die eigentlihe Regierung waren ! esto seltsamer, ja unglau

wang einstimmig

en? Es stehen auf dem Spiel als die seinigen

ünstiges Ergebniß seiner Unter Jn der ota-

en worden, daß

Sache, a L it vollkommener

man darauf verzich freier Hand hat der Herr Mi Jusel ratifizirt und unter de Jassung für Frankreíh bilden wollen! der englischen Allianz hat auf - diese uns ganz unersprießlichen efeuerte Kanonensh

m Títel cines

von wo der erste gegen uns ab sih festseßen, hat das französis Missionaire gegenüberstellen wolle und deren Gewissen beh Rathschläge leiteten oder vielmehr Je niehr man darüber nachdenkt, d dies! Wir sind wa Leichisinns anzuklag londoner Kabinet nachsi Fen, daß in England und erung mit den religiösen Gesinnungen andelt und handeln muß, hungen um die Verbreitung des gern fann. Gewiß, meine Herren, Herr Minister dies nich j nehmen mit England diese zweite und das Blut seiner braven Seeleute und unsichere Besipnahme von eínem Felsen, dem Herrn Minister gleiche Leben bezahlten.

licher erscheint er wenigstens des en oder glauben, daß das Pläne sein würde, er mußte beden- re dieser großen Nation hrer Untergebenen im Ein- und daß kein Kabinet ihren Bemü- Glaubens seinen Beistand verwei- Schwierigkeiten zu Otaheiti. hr darüber erstaunen , daß der at, um unscrem he Prüfung und oldaten zu ersparen, die unsere dessen Behauptung wie Aufgebung u verursachen scheint, mit ihrem von allen den Schwierigkci- onen das Land beschäftigten, Unsere Land- und haber bede>ten si< da mit Ruhm, nicht näher untersuchen, nicht als keíne Bemerkungen von Seiten der aber ih habe, wie dieselbe weiß, in eine aus- nd namentlich der des Herrn Miní- <t eingehen wollen, Er und seine u nehmen. Jch bin nie- tion entgegengetreten und hren und gegen alle Kabinette (les gestimmt, wa

rlí enöthigt, den Herrn Mini ) A, er durfte nícht ho tig gegen seine < sage es zur E

der Grund der man kann nicht zu se t früh genug eingesch

Verlegenheit Der Krieg mit Marok ten, die in der Zeit zwischen den beiden S die einzige, welche das Kabinet nicht vermci Seemacht und ihre ausgezeichneten Befehl Zeh will den Traktat,

den fonnte.

der ihn beendigte, sein Jnhalt von der Art, daß er mer veranlassen könnte, ührliche Prüfung der Politik des K ers der auswärtigen Angelegenheiten ni haben mich dazu gebracht, s m er Oppo werde es nie; ih habe dies seit der Reihe nah bewiesen ; und selbst für das, nünftig halte ih es oder weniger erleu gut, meine Herren tigen Angelegenhei daß es ihm gegeben ist,

s ich billigte, für so nüplich und ver- regelmäßigen, wenn au<h mehr ng zu unterstügen. der Herr Minister der auswär- nd ernst, und ih glaube nicht, ndet er Hülfsmittel ehen kann; zwischen anden, wir haben gleiches Zlel, und noch In ab, es zu erreichen,“ die Rede des ehrenwerthen er? Ueber wen beschweit zugeschriebèn, wogegen er ohen? Er antwortet auf auf Zeituiigs-Artifel. Das no<h auf diése fen, zu réht-

ih habe für was f< nur nicht mißbh in unserer Zeit, den <teten Gang der Regieru , die Schwierigkeiten , die sich gehäust hat, sie zu lösen. Vie schi>lichkeiten, die ih ni Wege der Verst Ft, wir stellon uns fein en rechten (légitimes) Mitte Herren, ih gestehe, Wem antwortet n hat ihm denn ihm nur davon gespr auf Salon-Gerede, gehört nicht in di deshalb auch nit damit befa worüber der ehrenwerthe Pair n, auh nur sn Wort übér wenn er ni<t den Távdel áas Benehmen wvès Argumentirüng | darstellenden

<t vo1hers.

ändigung vor

oder entwi>elt Ge ihm und mir sind nicht denselben Ausgangspun mehr weichen wir in d Herr Guizot: Pairs scpt mich in Erstaunen er sich? Wer in diesen Mauer fich vertheidigt? Wer hat draußen umlaufende Gerüchte wahr oder fals< Jh werde mich oder zu bekänipfen,

ni<t ein m uten S Raa

ese Kaninier, Rednerbühne. oder zu erläutern, sich beklagt, und diese Sache, selbst davon

es wäre mir über diese

sproc<jen hätte, eriellen Politf N

als R y Minist

gnun es isters init digte) Charafterisiru g servativen, indem er beiden rieden und die englishe A é Alles hervorsuchten und ü uten Vernehmens führen en von fern mit Wohlgefallen u Herr Guizot sich eines Citats und wodurch die erstere als gesitttten gefälli as Laster tugéndhasten e Murren, wel<és hierüber shwichtigen, daß er glei

zurü>weisenden und d haltungelos und unklar, g im Widerspru< mit sich selb ist das Haüptsächlichste bereit der Opposition und der ihr uldgab, daß sie es eigentli iatiz fompromittirten, die Eineit bertriébén, was irgend zu éiner die Anderen dadurch, daß nd Schadenfreude zuni>ten. tvelhes er auf „bösgesinnt und und ni<t von eelen einflößt““, entstand, suchte < hinzufügte, er Worte auf- die. Po. és handle si< hier Und er hege und

undirendén

dadur), daß Störung des sié diesem Tré Dabei bediente diese beiden unheilstiftend““, die | gegen fie erfüllt, den d bezeichnet wurde. Das heftig er zwar dadurch zu be sei weit entfernt davon, die Her

er bes Minister ösgesirinten, keinen Haß gege n Citat no< me

aus Molíière,

arteien bèzog 7 andere ‘als „den Bös

iums anwenden zu wollen, no< von Lastern oder Tugenden n irgendtven; im Lauf der Debatte wurde rmals vorgerü>t.

Graf Molé replizirte auf die Rede cine Herren, ih fühlé in mir w wovon der Herr Minister

diesen beiden Punktén d Abér dex Herr Minister i Ausdrü>e zu mischen ; ih âgt, man trete ómpromittiren fürchte. ahren 1838 und 1839 érvativér und Patriot, die Regierung zu erschüttern und iht geglaubt hätte,

litif der Ge

des Ministers ungéfähr Folgen- eder die Böswvilligkeit, no< dent ih hege das Vertrauen, nicht Lügen sträfen wird, st gewöhnt, in alle Debatten einige erbitternde werde ihm auf diesem Böden nich jeßt hervor, weil die La

e Kammér mich

é #0 günstig sei, daß bieraus muh i ließen, für vortreffflih hielt, tenn ér es damals ge- rankrei in heftige baß sein damaliges igens hätte ér Recht ge- át vortrefflich, Ministér will mi ehmé, ex spricht von dem, was i< r feinem Tage dar- ort genommen. Er begeben. Meiné Stel- err Ministér und seine < werde für

daß er dieselbe in den er i selbs| zu sehr Kon wagt haben sollte, u véersegen, twoenn er n solchen Erfolg hab die Lage der Dinge war damals ín der h<wierigkfeiteit als jeßt, Der Herr verseßen, die ih niht ann Aber ih tre solcher Absicht habe ih das eine Oppositions - Stéllun e war, außér daß der ben, mein Schweigen mitien, wenn er uns déx an, falls er das Vertrauen des err Ministér beliebt freilich Alles inderniß ist, Alles, wa gen billigt, Er ha

égintén einen

Und freiér von S in einé Stellúz

den Tag darauf thun würde.

ing bleibt abér, wie réundé mich ute Gesehe

zu btiehen. leíchéti vorlegt, wie ih ed önigs und der Kammern behält

pposition zu nennc

Len h n welches Wensee

orfe

Wollte ait Hörizóut

t und über Ota

persönliches

í andlun éin Gemále ia sone Wn werdén z er sieht nicht ein einz gen über bas Durchsuchutigsr

er jepsgen Lage für Ernst nehmen óríizónt; er ¿ählt die

eiti zu dét abgemahièn,

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oder glaubt wenigstens, sie seien auf so gutem Wege, daß si Niemand mehr bare zu begnrabigen brauche. Jch für mein gehöre zu den Ungläubigen. Es is dem Herrn Minister nur zu oft auf seiner ministeriellen Laufbahn be- egnet, die wahre Stimmung des Landes zu veikennen;- so scheint er au j der Convention von 1841 nicht an die tiefen Spuren gedacht du it die der Traktat vom 15. Ju üdgelassen haite ; wenn er damals Frankreihs Gefühle besser b n hätte, würde er ihnen nicht in solcher Weise Troy geboten haben, behaupte also, daß die Schwierigkeit bedeutend bleibt, und daß: er selbs sie < zugezogen hät. Noch mehr, er hat in der Bedrängniß, worin er < în der anderen Kammer befand, eine Verbindlichkeit übernommen, die er zu: erfüllen niht die Matt haben wird. Jh werfe ihm vor, daß er dabei niht offen gegen die andcre Kammer handelte, daß er ihr nicht die Wahrheit über die Unterhandlung sagte, die er mit der britischen Regierung wegen vollständiger Aufhebung des Durchsuchungsrechts anzuknüpfen sich anheischig machte. Er hat Zhnen so eben gesagt, die beiden ierutigen- hätten in diesem Augenbli> Bevoll- mächtigte ernannt, um sh über die Maßregéln zu verständigen, die man an Stelle sepen-köônnez nun, ih bin sehr erfreut darüber und möchte gern diese Sache nah Frankreihs Wünschen sich estalten sehen; aber ih erwarte niht viel von der Vermittelung dieser Bevollmächtigten in einer Frage, über welhe die beiden Regierungen selbst {on so lange und mit gegenseitigem Wunsh einer Ausgleichung berath- schlagen, Jh habe meinerse'ts ernsilih darüber nachgedahtz auch id bin einigermaßen bewandert in dieser Sachez auch i< will die Abschaf- ung des Negerhandels; indeß so unzulän U verbraucht das Durch- uhungsrecht ist, so wird es doh s{wierig ein, Maßregeln auszufinden, welche die eifrigen Abolitionisten zu beruhigen „geeignet wären und nicht roße Opfer und andere Schwierlgkeiten - für die beiden Länder ur Folge bätien, Man darf nicht außer At lassen, daß es in England eine Partei iebt, die mit dem Eifer, welchen religiöse Ueberzeug:ingen verleihen , die Abschaffung des Sklavenhandels verfolgt. Diese Parte _bestcht auf dem Durchsuchungsrechtz das englische Kabinet müßte hr also, als Aequiva- lent sür die Aufhebung dieses Rechts, ein unbestreitbar tvirksameres System darbieten können. Und das, meine Herren, nennt der Herr Minister eine abgemachte Sache.“ Nachdem hierauf der Redncr noch einmal seinen eiter oben hon ausgesprochenen Tadel der von dem Ministerium in Bezug auf Oceanièit befolgten Polítif wiederholt und sowohl die Occupation der Mar- quesas-Jtiseln, die das Protektorat über Otaheiti, als eine große Unbeson- nenheit und Leichtfertigkeit (légèreté et frivolité) bezeichnet hatte, loß er mit folgenden Worten: „Die ernsten Fragen, die Jhr für erledigt haltet, sind noch im lebhaften Gange, sie werden no<h mehr als einmal im Schoße der Kammern wieder vorkommen , und wenn fie in Euren Händen bleiben, so werden sie Euh, das glaubt mir, noch \{<limme Augenblide bereiten, Ueberwindet sie, möge es Euch gelingen, weiter begehre ih nichts, und man erlaube mir zum Schluß meine Gesinnungen in da ende Worte zusammen- zufassen: Nicht Euer Plah isst es, nah dem ich strebe, sondern ih wünsche, daß Jhr Frankreih aus den Schwierigkeiten, die es Euch zu verdanken hat, herauszuziehen im Stande sein möget,“ :

Díe Entgegnung auf die Bemerkungen des Grafen Molé über die ota- heitishe Frage behielt Herr Guizot sich auf \pätere Zeit vorz hinsichtlich des Durchsuhungsrechts fand er sich veranlaßt, dem Redner sogleich Fol- gendes zu erwiedern: „Nach der Ansicht des edlen Paírs müßte Frankreich entweder auf die Unterdrückung des Sklavenhandels oder auf die Auffin- dung eines anderen als des jeßt bestehenden Repressionssystems verzichten, denn er hat Zhnen so eben gesagt, daß er kein anderes Ensemble von Maß- regeln kenne, kein anderes si denken lönne, wèelhes den Negerhandel zu unter- drüd>en vermöthte, als dad jeyige. Jch kann weder für die Regierung des Königs, noch für mein Land eine solche Nothwendigkeit zugeben, Als ich die Unterhand- lung übernahm , die das Verlangen der Kammern uns bezeichnete, that ich es, weil L) laubte, daß man den Sflaveuhandel mit gleihem Eiser und

leicher Wirksamkeit zu unterdrü>en fortfahren und do andere Mittel auf-

ndén könne, um zum Ziel zu gelangen. Dies ist die Ausgabe, die wir zu lösen haben. Die englische Regierung hat ein ewilligt, mit uns gemeinschaftlich na< dieser Lösun zu streben. ir glauben, daß das jepíge Unterdrü>kungs - System viel von seiner Wirk- samkeit verloren hat und ein Stein dcs Anstoßes für die Verhältnisse der beiden Länder geworden ist; zugleich aber wollen wir den Negerhandel mit demselben Eifer zu verfolgen fortfahren. Der ehrenwerthe Pair hält das von uns erstrebte Ziel für unerreihbar. Z< hoffe fest, daß er sh irrt, und daf es zwei aufgeklärten Negtungen, dic beide von gegenseitigem guten Willen durchdrungen und fest ent lossen sind, bei dem von ihnen gemeinschaftlih unternommenét großen Werk zu beharren, in allen Fällen gelingen wird, es zut erreihen,“ : ?

Hiermit {loß die Haupt - Debatte zwischen dem Grafen Molé und dem Minister der auswärtigen Angelegenhciten, auf die man am meisten gespannt gewesen war. Die übrige Diskussion dieses Abends, deren {hon kurz Erwähnung geschehen, bot kein so allgemeines Jnter= esse dar, um ausführlicher darauf zurü>zukommen,

Paris, 15. Jan. Die Büreaus ber Deputirten-Kammer ha=- ben gestern mit der Prüfung des Budgets von 1846 fortgefahren. Kein Minister war zugegen. Die Budgets der Ausgaben des Mini- steriums der öffentlihen Arbeiten Und des Krieges nd beinahe in allen Büreaus diskutirt worden. Das Budget bes inisteriums der öffentlihen Arbeiten is dieses Jahr um 225,500 Gr. erhöht, was besonders dur die Errichtung eines Central - Büreaus für Statistik veranlaßt wurde. Für Staatsstraßen und Brüen ist eine Berechnung

von 1,100,000 Fr. angegeben, wogegen kein Einwurf gemacht wird.

Der Minister gab bei Gelegenheit des Kredits, den er für Auf= seher von Sa verlängt, die Versicherung, daß im Jahre 1846 folgende Bahnstre>en der Circulation überliefert werden köniten: von

Paris na’ Belgien, von Orleaus nach Tours, von Orleans nah

Vierzon, von Avignon nah Marseille, von Rouen nah Havre, von Dijon nah Chalons und von Straßburg nah Hommarting. Das Kriegs - Budget für 1846 is auf 329,733,283 Fr. festgeseßt. Bei der Diskussion hat die algierische Frage und der Effektivstand der Armee zu einigen Debatten Veranla ung gegeben.

Herr Engelhardt, der von der anzbslschen Reglerung beauftragt ist, si< nah Berlin zu begeben, um die Unterhandlungen in Betreff eines Handels-Vertrages mit dem Zoll-Verein zu betreiben, wird si vierzehn Tage im Elsa aufhalten, um si mit den Handels-Kammeru und den vorzüglichsten Kaufleuten und Fabrikanten dieser Provinz liber die Deutschland zu machenden Zugeständnisse zu vereinbaren.

Graf Molé hat vor einigen Tâgen seine Salons geöffnet. Man bemerkte dort die Herren Salvandy, St, Marc Girardin, ontalivet, Dupín und Thiers. S | L

Der Vice-Admiral Halgan, Pair von Frankreich, Staatsrath und General-Direktor des Depots der Marine-Karten und Pläne hat dás Großfreuz des Ordens der Ehrenlegion erhalten.

Aus der gestri n Sigung der Pairs-Kammer ist noch zu er wähnen, daß arschall Soult in derselben auf eine Bemerkung des Herrn Zue de la Lözère das in Betreff auf die po technishe Schule beobachtete Verfahren und dié Ausschließung von 1 widerspenstigen Zöglingen aus derselben dur< Hinweisung auf die Nothwendigkeit, in einer militairishen Anstalt den strengsten Gehorsam gegen die Be- fehle der Oberen aufrecht zu erhalten, ret értigte. :

Die Rede, welhe Graf Molé in der Pairs-Kammern gegen die Polítik des Kabinets gehalten, wage feinen Eindru> auf die Börse, Die französischen Renten hatten im Ge théile Neigung zum Stei en, Die Spekulanten hielten si< nämlich ur die Sprache, welche Graf Molé gefühtt, für überzeugt, daß er, wenn er zur Leitung der Ge- {äfte gelangen sollte, ebenfalls die englische Allianz fortseßen würde.

M Paris, 15, Jan. Die Pairs «Kammer sébte heute die stern abgebrohene Diskussion über die Adresse fort. Marquis von Boi y spricht zuerst über den n aragrapden, Er sagt, die aus'‘5 ehemaligen Ministern bestehende Adreß - Kommission übertreibe

Die Veröffentlihung der von Herrn Depe schen in Betreff hat unter den günstigsten

x London , 14. Jan. ammern vorg elegenheiten: Otaheiti's und Ma ondons heute Morgen sür Lord Aberdeen gemacht. Peel am 31sten Juli v. J. die Gefangennehmung des jimpfung, begleitet von einer grobe 1 jenes ref G Zwe der franz en Regterung in ei ren Ausdrücken “die allgemeine Bete ten Unre<ts darstellte, ine solhe Note find sie i entweder von Herrn Guizot bei unterdrü>t worden, oder man mu < auf mündlihe Unterredungen in aulihsten Ton mit dem französischen Ge Derartige Unterredungen wären aber, sche Regierung eg zu wählen, als eine ranzösische Kabinet dur ihren Bo plomatischen Verkehr mit H Antwert darauf ei hen, Herr Guizot sto besser wäre;

t so blühend, als es gy, s y hrendem Verfall, v e} den französschen ms genieße. Der g osition ein neuer Stern ay ossen. Graf Molé geblieben, arquis. von im Ausla oing seine Ax au verthei besser als sei Verleumd hen) spridt

den Zustand Frankreihs: er sei ni heine ; die Handels - Marine sei in feinen Schuß von Seiten de freut si< darüb en sei, indem ärt, er sei seit 10 Jahren rundsäße, no< Meinung geändert. und Gesandten Frankreichs beginnt Herr von Bou diesem Punkte, um die Nie, behauptet er, sei vertheidigt worden. Der Redner (selbst G lange, verma Namen aller Boissy. Der verändert angenommen, Der Fürst von der M ger und verlangt Aufklä der bedauerlihste Schluß Feldzugs, der dur die Redner untersuht die O daß die Thronrede alle Shwier sei nicht rihtig, die Lage sei n Vertrag, der unzureichend sei, ner als unwirksam bezeichnet. Vogelfrei- Erklärung Abd el Kader Lande keine Bedeutung, und - Abd niht gelitten. Wenn der Kai sprochen hätte, so wäre es ziehe niht einmal die Klau fernt gehalten werden soll Gränze. Das sei eine Verle geduldet, weil das Minister antwortete, Frankreich habe,. bekriegt, Gibraltar der englischen Linien dirt; das sei das vorigen Redners. Frankreihs habe nicht vollkommen unabhängig gewesen.

zx Paris, 15. Jan. traurige Weise belehrend dar persönlichen Jnteressen, E mehr als die Rücksicht auf wegenden Hebel des Verhalten Freise berufenen Männer des Grafen Molé so ehre war, daß er gerade in treuem Fe säßen, au nur mit Hülfe rein ko vativen Majoritäten unterstüßt, eltend zu machen strebte, so oft

Ministeríu s Ninisteri große Sensation der un Í erungen, wel<e Sir gab, als er er- Pritchard wäre „eine grobe Schmach - Erduldung fel. bei dem Volke üb g ner Note, welche in a g des. England zuge- dert worden wäre. Korrespondenz,

er, daß für di dem Parlamente

ließ feinen Zwei

Angegriffenen

, ti die Ehre der Nation Geuugthuung gefor

Das Gegentheil sagen, et sih in dieser

esandter am Hofe zu finden; Vorwürfe des ß-Entwur

aber nur wenig Gehör iner Kollegen gegen die erste Paragraph des Adre und es begann die Dis oskfwa spricht über den rung vom Ministerium. des so glänzend für Fra Umtriebe Englands verei perationen des igkeiten in Algier gelöst nenne, # i egen früher dur rtifel alle der im Artikel 4

's habe ín einem nit civili el Kader habe darunter jedej ser die Auslieferung Abd el Kader ewesen. Der Kaiser mir von der Gränz dieser befinde sih immer noh q nng des Vertrages, und do weh um keinen Muth habe. H troß der Besorgnisse Englands, Mui erade gegenüber Tanger angegriffen, Ange iffe den wihtigsten Hafen sprehendste Dementi gegen die A Zustimmung Englands zu Franfreihs Verfahren sei j

annehmen, daß reundschaftlihsten und häftsträger beshränkt meint man, durchaus: uicht hatte keinen anderen mit förmliche Gegen- tschafter in Paris

errn von Jarnac

fs wurde dany kussion des zug Vertrag von 1 Dieser Vertr, nkreich begon telf worden,

rehten Orte. L r Würde verträglihen W tellung E eldzugs und is} er Mrihten und alle Saug EN 1 abzubrechen, Gegentheil davon ist gesche jehr Zeit man gewinne, de ihm nicht von Lord Aberdee ren Mitgliedern des Kabinets nat verstrih, ehe das französische Kabinet auern über den Ausgang der ganzen Arrangement die Ent gebung Lord Aberdeen Jn der ganzen Unterhandlung muß rer Seite geführt zu haben scheint, a theils die nöthige Energie u j der ganzen Angelegenheit, a Hast, um zum Schlusse der wahrscheinli< auf dieser Seit fentliht werden, welche die enz aber wie die Sachen |t, daß unser Publikum dar m Parlamente sehr unangenehme Jnter eiht gar Lord Aberdeen vera Amte zu \cheiden , sehr besorgt scheint, zu verbleiben Meine Briefe vom leßien Au ahr jenes Augenbli>s in K ange nur sehr Weni u wiederholen, daß

ngegangen wäre. erwiederte, vaß, und diese Antwort n abgenöthigt, sondern von einigen resse; aber ein ganzer selbst sein motivirtes Sache aussprah. Daß in nommen wurde nzösishen Agent die Sprache, die man von allen. Es fehlt derselben örige Würde in der Lei- et sie eine ängst= Indessen wer= mehr Depeschen f etwas mildern g stehen, so bin i< über= < unwillig sein wird, daß n hervorrufen und aus dem auswärti=- frichtig gesagt, überdies nicht

gust seßten Sie von der Größe der ß, obschon dieselbe in ihrem ganzen fein Bedenken, rankreih damals ie Depeschen des Herrn eine energishere Politik baren Sturze des Herrn fel große An- Kosten seines Rufes

für die Zukunft betrisst aber Lord Aberdeen hat so scheint es,

iht geändert und dessen

und von der

schädigung aufge

! - war eine 's, nicht des fra :

etwas Anderes sel, wona déèr

nd die ge nderentheils befund Sache zu gelangen ? des Kanals noch

Fo'8 be taroffo's bon Strenge dieser Kriti

Die laute gefehlt, aber

nlassen werden,

Was jeht hier vorgeht wo derselbe, au

über, wie leider au hrgeiz, zum Theil selbst Eigennuß, ÿ Interessen des ganzen Landes, di s der zu einem politischen Wirk Was bisher die Ste eahtet und daher auch stark mi halten an den fonservativen On nservativer Mittel und nur vonk jene Grundsäße durchzuführen er am Ruder stand. um die Gunst derjenigen zu buhlen, und dies hatte ihm eine voi e Stellung gegeben, die kein an em Maße wie er besaß. Aber die bitteren err Guizot aus seiner Theilnahme an der ( m kurzen Bündni ehre für den Grafen gonisten Gleiches mit fahren wie Jener einschlägt ihn anwendet.

allen Seitz

en bekaunt war. ugland einem Kriege mit selbst im Jáhre 1840, und weisen dies Faktum. lands hätte wahrscheinli< zum unmittel got geführt, und sein Nachfolger würde haltung des Friedens selb

Jh trage Frankreichs sind,

ohne Zwei zeugen zur Er ;

Was die Aussichten der beiden Länder nd sie in Dunkel und Z * Freundschaft

edeput und das lde Weise an ? Politik wird ei Die Konzessi 1 Guizot im der, und. so d Peel's und die Ma

kommen st ndsäbe theilten, weise überlegene, una Parteihaupt in gle fahrungen , wel<he lition und aus seine war keine hinreichende L um seinen früheren Anta ganz dasselbe Ver morgen dir“’ auf was von der Moralität der Opposit dauert ihr unaufhörliches suchungsrehts fort, und Herrn Guizot daraus

dur<h den Admiral

für Herrn Guizot, gute Einverständniß der beiden L die politische Dauer eines und zwar eine gefahrvolle, e geinaht wurden, um sind dem Junteresse Englands uen zu der Verwaltung Sir heim und auswärts ernstlich

änder auf un=-

sse mit der Opposition - gez Molé, der nux, d Gleichem zu vg und das „Heute Niemals is klarer hervorge ion zu halten sei. - Seit 29 Geschrei gegen Beibehaltu alle Welt weiß, welches daß er die Besißnahme Dupetit - Thouars

unterstüßt dieselbe Opposition den C Beibehaltung des Durchsuchungsrechts si ganz aufgeben will! Daß geringe Verlegenheit gekommen, ist ebe daß Graf Molé durch eíne von der j s an ihn abgéshi>te Deputation um Antwort soll, höchst allgemei, < mit deu Häuptern di angebli< soll er auch ein hlreht an die sogen

ne Reaction, onen, welche Amte zu erhalten, ürften fe das Vertra ht derselben da

zu dem End

Belgien.

Die Verhandlungen in dem geheimen Aus- heilungen, welche das preußischen Regierung in Betreff Eisen-Einfuhr zu ma Der Jndependance zufol t denen überein, was schon riums geltenden Blättern

Preußen dem Be auh die Einfuhr auf der Ma r Einfuhr über die Landes ß es versprochen ha Einwilligung in dieses

ll dem Ministerium zu diese ats verursacht Ministerium do

Brüssel, 16. Jan.

) der Repräsentanten-K sterium über die Ant uélegung des Artikels über die en heute noch fortgeseßt.

diese Eröffnungen ganz mi sür Organe des Ministe en war, nämlich, daß

Und jeßt Molé, der ofen für spricht und Otaheiti

ammer über die Mitt se durch diese S1 ent #0 begreiflid hen hatte, man versichert, tion des linken Centrum

rung angegangen wörden seiz die hin gelautet haben, daß Partéi verständigen werde, se zugesagt haben, wodur ten Kapazitäten verliehen würde.

Grossbritanien und Irland.

Die kirchlichen Streitigkeiten h dadur, daß der Bischof von ( n ín den freundschaftlichsten Ausbt ssen hat, worin er ihnen mittheilt, em Briefe an die Diözese von Q hen Differenzen auf eine Weise eter) \si< von ganzem P ganzen Klerus an, mit d rohenen Ansichten in Uebereiß „den Gottesdienst in ihre zu feiern, wie es bisher dort übli< war, zu versuchen, es sei dent, alle davon überzeugt hätten, de en strengeren Observanz ganz off

eilt den Hirtenbrief des Erzbischof as Schreiben is in sehr versöhnl er, um die Verw ishöfe zusammen! < gesteht er ein, daß seine Kompet sei, ermahnt aber, aus Liebt und fordert die Neuere! einmal darin zu zeiget riedens in der Kirche verw rzbishof genau zwischen den® ormén und den neuerdings eingerissenen © welchen leßteren er auf feine Wei

hiér în seinem 80sten Lebens - und 65sten D Sir Henry Grey gestorben. ndien gedient und war später Gouverne!

erklären die kürzli nderungen in den

rüher von angekündigt gehren der belgischen as ‘und dem Rhein ränze zu verstehen, nicht ent= die anderen Staaten des Begehren aufzufordern. r Ausgleichung der durch en Schwierigkeiten zwar < getadelt haben, daß es s diesen Punkt so ausgesprochen, ge für unbedeutend und hierbei auf die Zwe>mä= Ratifizirung in den Kam- ers die ministerielle Erklä= genbewilligung stipulirt rflih gemacht, man

zut Sprache bringen so

1 Zollvereins-Staaten bekannt wäre

sei, und da * Vereins zu

fel des Trakt i gewünscht, aber das vor der Ratification des Traktat egt und geordnet,

gültig halte

London, 15. Jan. vorläufig erledigt zu’ sein, an seine Disbzesangeistlichen ei abgefaßtes Rundschreiben erla Lord-Primas habe ih in ein bury über die gottesdienstli hof von Ex

vielmehr selbst

Einfuhr auf ‘dem Wasserwe « Herr Dumortier hätte sen, die Verträge vor ihrer z Herr de Theux besond oll genommen , daß

haegen endli bemerkli nicht eher wieder

sprochen, der er (der Bis anschließe; er weist deshalb flar in jenem Schrèiben aus mung zu handeln, b. h, nämli shiedénen Kirchen so eine strengere Observ e sih in einem gegebenen Wuns des Volkes einer so zugeneigt sei.“

Der Standärd th Canterbury vollständig mit gefaßt, der Erzbischof < zu vermehren, fen, aufgegeben habe, zuglei legenheit Zweifelhaf Frieden, Alles beim Alten zu [l ihren Eifer zur E sié denselben auf ' rigen aber d tigkeiten über bloße men in der Kirche, géèredet haben will.

Am 11lten ist ahrè der General

bercromby in Westi Cap der guten H * Der Standard und die Tímes be verbreiteten Gerüchte über Ver Richterämtern für unbegründet, 0 ; wig Philipp hat - dem Londoner Missions - Vereine auf | e in Otaheiti eine Antwort

en, als bis die vort der übriger

anz der Rubrik

1 Brüssel, 15, Jau. Die Re Intägigen Ferien i elle Krisis, d einmal gehobe inister des

sentanten-Kammer hat nah der begonnen, und die mi- sheint au für set wurde von den mit vertrauten Deputirten auf das der Opposition müde, die ihm artei gemacht würde, si Abneigung des Königs Wir wollen hen über die Jutriguen, m in dem einen oder an- nz die Thatsache is, daß gezeigt haben. in dur die Auslegung

hre Sigungen wie ernstlih anließ, n zu sein. Vor acht Tagen Innern am meisten rsihert, daß derselbe, schen wie von der liber und nur no< die gro - Aenderung zu überwin <t zum Echo der Gerüchte ma den haben, um das Müinisteriu U ergänzen oder neu zu bilde wierigkeiten si< überall aber die jegige Krise port des Eisens betreffenden Vertrags - osition besonders au

lbst in ihren Ansichten lben auslegen würde.

gen angegriffen wurde, erklä ß er seine Demission als Mi- niht in dem, wie er Die Antwort des etheilt worden. Zustimmung zu der von

ie si< sehr

erklärt, da eine Absicht, die

ehen werde

diéser Ange fine Kabinet

den habe. hre Gottes nun auch ühßung des istinguirt der

asser-Trans lo l wie sih die Op nzentrirt hatte und die Minister preußishe Kab Ft von seinen K m bekannten geheimen C geben werde, wenn der A Sinne ausgelegt würde.

heute im geheimen Comi Mittheilung erklärt

diesen Ar=- rte damals

preußischen

en wegèn der Vorgä

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Flärung und drüdt die offnung aus, daß auch die übri Vereinsstaaten dieser mehr eine Auéde nung d Auslegung betreffenden Erklärun be abu Mas E gas um weitere Sdhifanen in der fung schneiden, er preu ommissar, im Einverständni mit belgischen, wörtlih die in der Kammer zu Pr U fe C Élärung des Ministers: des Innern in die Conventi Line Man würde übrigens vergessen, daß die Op zahl Advokaten zählt, wenn man bamit die Sache auh von dieser Seite sür erledigt hielte. Die Opposition wird gewiß morgen bewei- sen, daß, da es feine bloße Auslegung des Artikels 19, sondern eine neue Uebereinkunft in Bezug auf die Auslegung is, sie Recht, der Minister Unretht hatte und derselbe folglich , seinem Versprechen ge- mäß, seine Demission geben müsse. Doch wie dem auch sei, das Minisierium oder vielmehr der Minister des Jnnern hat durch diese e Stüße erhalten, und binets-Veränderung ab- i hefs l üherer L j nnen einer ministeriellen Kandidatur entshieden zurü>gewiesen haben. Jn den döheren Re tonen soll besonders die Gurt, durch die Bildung eines katholischen inisteriums, wie es jeßt nur möglich wäre, in den be- vorstehenden Juni-Wahlen vielleicht eine bedeutende Reaction hervor- zurufen und ihnen Jedenfalls einen Parteistempel aufzudrüden, die Beibehaltung des jeßigen Kabinets motivirt haben. Ein antwerpener Deputirter, Gegner von Nothomb, will jeßt, wie es heißt, bei der Diskussion des Budgets dieses Ministers die Frage stellen, ob das Kabinet das Vertrauen des Landes habe. Es würde dies ein par- lamentarischer Fehlgriff sein, der das Kabinet, statt zu erschüttern, nur befestigen würde. Es hieße dies, gegen das jeßige Kabinet im Grunde dasselbe Verfahren anwenden, welhes gegen das vorherge- hende vom Senat augewendet und. in der öffentlichen Meinung so hart getadelt wurde. Wir sind aber überzeugt, daß die Majorität in der Kammer entweder diese Frage gar nicht stellen lassen oder die= selbe bejahend beantworten wird. Das Ministeríúum wird sh daher wahrscheinli bis zu den Wahlen halten; eine Modification ist aber dann wünschenswerth, da in dem jeßigen Ministerium die inneren Mei- nungs = Berschiedenheiten äußerlih, namentli bei der Vertragôfrage mit dem Zoll = Verein, in einer Art hervorgetreten sind, daß sie das Ansehen jedes Kabinets verringern müßten.

__ Das e Comité wird morgen no< fortgeseßt werden. Es ist ein Ver ahren, das seit einiger Zeit übli geworden is, aber in dem gegenwärtigen N ganz zwedlos erscheint. Nicht nur sínd es öffentliche Geheimnisse, die darin vorgetragen werden, es wäre auch wünschenswerth gewesen, daß das die Prophezeiungen der Opponen- ten vernichtende Resultat dieser leßten Verhandlungen in Bezug auf den 19ten Artikel in offener Kammer, im Angesichte des Landes, be- kannt gemacht würde, i

S panien.

„06 Madríéd, 8. Jan. Der Senat beendigte gestern die Er örterung des gegen den Negersklavenhandel

Geseßes, Jn dem von der R ierung vorgelegten Entwurfe is immer von Negersklaven die Rede, die von „Afrika“ fämen. Der Senat hat dafür den Ausdru> „vom Kontinente Afrikas’ kommend beliebt, ohne daß die Minister si dieser Abänderung widersetzt hätten. Man wird sih erinnern, daß Spanien die beiden Inseln Fernando Po und Annobon an der Küste von Guinea besißt. Der Artikel 9, welcher eb daß die Königlichen Gerichtshöfe, höheren Beamten, Richter Und Fiskale gegen die den Sklavenhandel treibenden Personen ein- schreiten sollen, und die Artikel 10 und 11, welche die Strafen be= stimmen, denen die mitschuldigen oder fahrlässigen Beamten anheim- fallen, „wurden angenommen. Herr Olavarrieta verlangte jedoch, daß bei den Sklaven - Eigenthümern auf Cuba und Puertorico Feine Untersuchungen darüber angestellt werden dürften, ob ihre Sklaven vor oder nah Verkündigung dieses Gesebes dort angekommen wären. Herr Martinez de la Rosa erwiederte, baf die Regierung die Eigenthümer von Sklaven in ihrem dermaligen Besiße eben so Fräftig shüßen, als der Einfuhr neuer Neger si< widerseßen werde, Viele Eigenthümer auf Cuba, einige dortige Behörden und mehrere achtbare örperschaften hätten Vorstellungen an die Regierung ge- richtet, damit diese dem Sklavenhandel Schranken seßen möge, indem aus der übergroßen Anzahl der bereits vorhandenen Neger die größte Gefahr entspränge. Der General-Capitain der Jusel und die Handels= Junta von Havanna wären damit einverstanden. Darauf verlangte Herr Olavarrieta, das Geseß solle nicht eher in Kraft treten, als drei Monate nahdem das im Hafen von Havanna liegende englische Blo>schiff zurüdgezogen sein würde. Dieses Schiff, behauptete der Senator, wäre der Mittelpunkt, von dem alle Verschwörungen der Neger ausgingen, und doh wäre die englische Regierung dur keinen Traktat beredtigt, es dort aufzustellen. Herr Martinez de la Rosa bat den Senat um Nachsicht, weil seine amtlihe Stellung ihm nicht gestatte, si< ohne Rückhalt über diesen shwierigen Gegenstand auszudrü>den. Er verwies auf die Traktate von 1817 und 1835, in denen die Errichtung von zwei aus Engländern und Spaniern beste= henden Kommissionen festgeseßt wurde, deren eine in Sierra Leone, die andere in Havanna ihren Siß nehmen sollte, um zur Beschleuni- gung der gegen aufgebrahte Schiffe eingeleiteten Prozesse beizutra- gen. Die Anwesenheit des englischen Blo>schiffes lasse sih allerdings aus feinem Traktate rehtfertigen, „Jh muß bekennen“, sagte Herr Martinez de la Rosa, „daß eine der größten Schwierigkeiten, die mir bei meinen Unterhandlungen mit dem englischen Gesandten über den erwähnten Traktat (von 1835) Ene in der Frage bestand, was mit den Negern gemacht werden olle, die an Bord der Schiffe

diese Neger in Havanna blieben, andere Namen erhielten und auss neue verkauft würden. Der spanischen Regierung war aber gerade daran gelegen, die in Freiheit geseßten Neger aus der nsel entfernt zu sehen weil sie nur dazu dienen, die Sklaven zum Auf= stande zu verleiten. Jm Bei 1837 verlangte díe englische Regie= rung die Erlaubniß, im Hafen von Havanna ein Blo>schiff aufzu= ellen, damit am Bord desselben jene Neger aufbewahrt werden önnten, bis man ihr ferneres Schi>fsal entschieden oder sie nah anderen Gegenden abgeführt haben würde. Das damalige spanische Ministerium (Calatrava - Mendizabal) ertheilte dur< einen Be- fehl vom 42. März 1837 die Erlaubniß zur Ausstellung des Blodschiffes. Hieraus entsprangen verschiedene Uebelstände. Ein Theil der Schiffs - Mannschaft bestand aus farbigen Leuten, die oft in verderblichen Absichten ans Land kamen. Auch wurde Ver= anlassung zur Betreibung eines beträchtlihen Sqleichhandels gegeben, Die Regierung hat deshalb eben jeßt Shritte gethan, um die Ab= stellung dieser Mißbräuche zu erlangen. Das Amendement des Herrn Olavarrieta würde aber nur dazu dienen, unseren Zwe> zu vereiteln.“ Dieser nahm darauf solches i ém Heute gab Herr Martinez de la Rosa Zusicherungen in- ähn ihem Sinne, und nur der Mangel der erforderlihen Anzahl anwesender Senatoren verhinderte die Schluß- Abstimmung.

Es unterliegt keinem Zweifel, daß der Kongreß der Deputirten

diese Neg würden. Die britische Regierung Veyguptete nämlich, daß s

welche gestern hier eingetroffen, für jeyt aber noch ein Geheimniß gebenen und im Kammer-Protokoll aufgezeichneten Er-

dem Strafgeseß ebenfalls seine Genehmigung nitt verweigern wird,

da es nicht nur d

iben Regierune , einem rehtêbegründeten Verlan

/ d eien se un als cine fnershöp

andels-Bilanz von 1843, d g der Einkünfte bedeuten Häfen der Insel 69 spa- spanische, so wie ng bestimmte Piaster dar. 542, so ergiebt an spanisher und von Ganzen also ein Min- hme des Werthes nd Silber wurden il 3 weniger aus- Lähmung des Handels a tliher Häfen trugen 1842 die 843 nur 5,396,339 4 Der Orkan, durch den die

nah<zukommen, einer wichtigsten ewöhnt, die Jn

ondern au en. Bis-

her war man g he Golb-

grube zu betra der vor kurzem dort ersi des dortigen Handels genommen haben. nische und 2 fremde fremde, weniger aus. stellte eine

und mit ihr der B ahre 1843 liefe e weniger ein, als 1842 Die ganze Einfuhr,

n Werth von 23,4 umme mit dem hme von 286, Piastern an fre von 1,215,430 6 Piast 1,654,909 Piaster. An Gold u lafter wemger ein- und 1 stand, der die Die Zölle sämm

inbegriffen, Vergleicht man diese S < eine Abna 929,337 21

Betrage von 41 093 35 Piastern r Einfuhr,

der Ausfuhr betru 409 j

eführt, ein Um ezeihnet, , also 609,293 1 nsel im vergange- zwar nicht so große Verwü ungen allein die Regierung muß ung zu geben suchen und men, wie bisher, von

Piaster weniger ein.

hre heimgesucht tet, als man a dem Handel jener Jns fann daher y dort beziehe den Ueberschuß

Zinsen der 3pro

den im Si

wurde, hat nfangs vora neuen Schw or der Hand nicht Man muß abe der Jnsel Cuba {huld ange

r bedenften, Unterpfand für die Zah wiesen hat. welche Bewandniß utirten vorgenomme bsiht des Präsidenten pen. Jn der nihts, nun is worden, wo

ergab si e bungs=-Saale der De l ffenbar war es die A keit der Verhandlun stimmten Gallerie h Tahygraphen in einen no einen Laut des P nehmen können. höchst dürftigen

es eigentli< mit nen Aenderungen der Oeffentlich- r Zuschauer be- die Tribüne der vo sie weder sehen, iedenen Redner ver- daher heute nur einen , dessen Genauigkeit heiße Blut mancher welche bisher en, entfernen fernung von den Sißen i der eisigen Kälte, die d nach fast sämmtliche De- Kaminez die Minister t blieb mit wahrhaft zuhörend,, dur der Geistlichkeit

Kongresses eingefallen, den Balkonfenster zu \<hlie- die ihnen angewiesene en ließ der Präsident ihnen en aber den Balkon nicht sung gemäß davongingen, aceta von d und, so g Minister ver

gen ein Zi

man ohnehin Winkel verlegt räsidenten oder Sämmtliche Blätter l f z Bericht über die ie selbst in Zweifel stellen. Verm eputirten abzufühlen, ließ der im ganzen Saale eine und nur an einer Seite der Deputirten einige Kamine einri gestern herrschte, putirte ihre Bänk s{lüpften aus de

den Herr Peña A gerichteten Antrag z Heute war dem Tachygraphen verbieten hen, dur< wel<es Win Tribüne eindringen. sie könnten sich

nt die Oefen, ige Wärme verbreitet weiter Ent <ten. Be verließen daher nah un e und- drängten s{< u - Und nur der Präsiden l, einem Vortrage guayo seinen auf die Dotation unterstüßen suchte. Präsidenten des zu lassen, ein gr und Regen in ihre Vorstellun entfernen, dür Als sie nun der ertheilten A phen der amtlihen G efehl, dazubleiben Der Finanz- von denen jedo< nichts qa Darauf seßte Herr ges über die Dotation etwas gefallen 225 baar, 23

nwand in

erhielten di des Junern den ihre Arbeit das laufende Jahr, vernehmen war. gung seines Antra Die 3proc. sind heute Díe 5proc.

em Minister ut es gehen würde, las die Budgets für uf den Galerieen zu Peña Aguayo die Vertheidi- der Geistlichkeit fort.

“é baar, 31 auf 60 auf 30 Tage. ,

zu leisten.

Der Senator t. 11 des gege möge die Be einer der gegenwärti llen vermittelst anz diesem Geseß ein

Ö Madrid, 9. Jan. den Antrag gestellt, zu dem Ar gerihteten Strafgeseßes „daß dadurch k auf den spanischen Anti ob ihre Sklaven vor Schaden erleiden dürfe der gestrigen Sibun der dermali

Olavarrieta hatte n den geladen,

inzugefügt gen Sklaven. Ei ins ustellender Unte geführt wären o Kommission des Senates niht genehmigen zu nthümer dur rdet würde,

der nicht, erklärte in nien, weil < das gegenwärtige ere Senatoren unter=-

bi e Besiß dp val in nit gefäh

des Herrn Martinez de la Eigenthüm in namentlicher Ab ons-Gutaqhten. sich mit dem dem Ant runde liegenden Gedanken dem Artike feinen Fa

Widerstandes und gefährlich erklärte, weil er die ruhigen würde, verwarf der Senat 90 Stimmeñ gegen Herr Martinez de Olavarrieta zu G man beschloß, ügen: „aber auf hreiten, die Ei Erforschung ihrer Heifunst Bestimmung den Wünschen der werde, müssen wir abwarten. Alôdann seßte der Senat die wurfs fort, und zwar die des Ab der Deputirten handelt. Bischof von Zamora beantr

Flaven beuns 19 das Kommissi Darauf erklärte ntrage des Herrn einverstanden ,

l 10 folgende Best i ll und zu feiner Zei von Sklaven unter d higen oder z englischen R

t darf man dazu em Vorwande der u belästigen.“ egierung entsprechen

ssion des Reform-Ent- es, der von dem Aongresse an Felices und der ulassung von Geistlichen in den

genthümer zu beunru

Der Mar

quis von S agten die Z

Die gestern dur den

3z-Minister dem Kongresse stehen în zw

vorgelegt ei Geseg - Entwürfen. P oden

Budgets be Der erste lautet

folgendermaßen :

taats-Ausgaben für das

1845 d en und 20 Marav, Ten

anf 1,205,522,688 Real nach folgender nordnung fest-

Dotation des Königlichen Hauses geseßgebenden Kammern sten des Ministe- en Angelegenheiten *Ministeríums inisteriums des Jnnern egs - Ministeriums und der Gendarmerie (guardia civil) Mariíne-, Handels- und Kolo- nial-Ministeriums .……….…... inanz - Ministeriums taatsschulden - Til für die Weltgeistlichkei Im Ganzen

werden für die in fel die betressenden

Kosten beider gen und Ko riums der auswärti 11,721,220 21,654,336 126,021,868

323,419,845

91,056,181 362,558,540 99,115,629 onnen 125,495,447 1,‘ r 22, G j den beigefügten Budgets Kredite cróffrot, f j ächtigt, die Anordnung: r inneren wie der äuße- Zinsen derselben, n sind, mit dem n (prudential)

gun sfasse i

um Behuf der Zahlun aufgeführten Kapitel und Art

Art. 2, Die Re (arreglo) der Staats

C EEEA e der Sine, Vermehrung derselben zu

ierung wird erm ld, sowohl de und, dieser Anord Ausgaben v und einer zwe>m

nung gémäß, die