1845 / 48 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ger Glossen veranlaßt, als man

hat in den Oppositions-Blättern weni ( na Die minií-

unter den bestehenden Umständen hätt steriellen Organe dagegen fassen diesen Geseh ndung als einen der Opposition. offen hi uh auf und fordern dieselbe voll Zuversi „Wenngleich die Diskussion über des Débats, „dem Ministeriu doch die Kabinets-Fra Votum, welches die

e erwarten können. «Entwurf und nigeworfenen Fe <t zum Kampfe heraus. die Adresse“, sagt das Journal m die Majorität gab, so entschied sie Man muß wissen, ob das Stimmen reduzirte, ein blos zu=-

orität auf u: der ministeriellen Politik

Grundlage Geseß - Entwurf über ] nden Fragen aufhellen, und wenn die Probe fällt, so wird es, davon sind wir überzeugt, denn mit einer Majorität von <t regieren. Jn den leßten vier- si< Kammer und Ministerium, Opposition und einer Krisis befunden, der die Entscheidung über die eine oder die andere Weise ein Ende machen hoffen auf Sieg. Die konservative Partei hat sich wieder Die Ausfälle der Journale des Herrn Thiers und die haben ihre Reihen nur enger ge- t ihre Unterstüßung nit versagen, halb geblieben, um die konservative n, und beide können hinfort Der Constitu= niht unterdrü>en, daß geschlagen bekenne, indem es < den leßten Abstimmungen sich zurüdgezogen haben ur seiner Neigung und seinen Jnteressen gefolgt n aber die Kammer von neuem auffordert, die findet das Blatt des Herrn Thiers „Dies Verfahren“, sagt die Kammer wieder auf den den sie in den leßten beiden Zah- unheilvoll für das Land, das Ministe- ist, Die unentschiedenen welhe einen Unterschied ten, indem sie die Einen haben der Legislatur einen zweideuti= nglaublichen Fehler in Otaheiti her- rtdauern. Erst in diesem Jahre er- und sie kehrte zur Wahrheit zurü, rium klar und deutlich ihre Zustim= der Minister des Junern, verlangt daß sie wieder in die Zweideutigkeit zurüdtre Entschädigung verworfen, shont nur die Minister, folgendes Spiel vor den

treffendes war. Fonds wird diese entscheide egen das Ministerium aus < auf der Stelle aht Stimmen läßt sich ni zehn Tagen haben konservative Partei i eheimen Fonds auf

zurü>ziehen,

Drohungen des Herrn Billault Sie wird dem Kabine denn das Kabinet is nur des Partei niht im Stich zu lasse meinschaftlich fann seine Freude darüber das Ministerium si< selbst für erkläre, daß es na würde, wenn Daß es nu ministerielle Frage natürlich sehr unconstitutionell und ht auf -der Hoffnung, ren zu sehen,

oder besiegt werden. “/

zu entscheiden,

dasselbe, „beru Weg zurüd>keh ren befolgte, und der glei rium und die Repräsentativ und widersprehenden Voten der Kammer, unter den Handlungen des Ministeriums ma tadelten, die Anderen billigten, gen Charakter gegeben und die beigeführt, deren Folgen noh fo müdete die Geduld der Kammer, indem sie einem unfähigen Ministe mung versagte. Herr Duchatel,

- Regierung

nun von ihr, Jhr habt die mag es sein, aber Deputirten würden Um ihre Verantwortlichkeit egen die tadelnswerthen Handlungen, r Handlungen am Ruder. welches sie zu verdammen schienen, besteh der von ihnen dem Grundsaße nah ge sterielle Verantwortlichkeit ze < gegenseitig einander vernihtende Voten

Täuschungen verursachen.“

Der Prinz von Joinville und der wie man vernimmt, in kurzem eine Reis tements von Frankreih machen, zbischof von Lyon, Herr von Bonald, Schriften des Herrn

scheint er hier zu sagen, welche sie bezahlen. Die vor dem Lande spielen: hlern zu de>en, stimmten sie erhielten aber die Urheber die= sie die Wurzel des Uebels, ssen, zur Vollführung en Maßregeln auf= ören und durch ihre die gefährlihste aller

So würden

muntern, alle mini

Herzog von Aumale werden, nah den westlichen Depar-

hat einen Hirten= Dupin: „Handbuch Widerlegung der Behauptungen

as Durwhfallen der er Kammer denno <t stärker unterstüßt ausgegangen sei.

ist die Nachricht ein- nen von Seeräubern d des Cap St. Vin- ffe sollen zur Verfolgung der ver-

, worin er zwei des französischen Kirchenrehts des Grafen von Montalembert“ Das Journal des Débats bedauert d Porto-Reform, meint jedoch, dafür gestimmt sei und nur d habe, weil die Maßregel nich Von der

brief erlassen

verdammt.

daß die Majorität d eshalb die Sache ni t vom Ministerium ste des mittelländishen Meeres daß die englischen Agenten das Erschei

in der G sens von Korinth

egend des Meerbu cent angezeigt hättenz

dächtigen Schiffe ausgesandt sein.

Paris, 11. Febr. Diskussion des Geseßes über und geschlossen, worauf bei 242 Stimmen angenommen wurde.

In der heutigen Sißung wurde die Antillen fortgeseht ganze Geseß mit Dann fam der Aù- die Bewässerungs - Anstalten betref-

die Douanen der Anwesenden das 219 gegen 23 trag des Herrn d'Angeville, fend, an die Reihe.

Herr Barillon verlangt, daß vor rath von der Tagesordnun fönne die Kammer

Der Großsieg Entwurf sei reiflich handlung desselben zu beg

Herr Durand de Romorantin unter langen. Der Geseh - Entwurf gefährlih es wäre, jeßt mit tionen von den Centren.) delt worden.

Herr Odilon-Barrot: efnstlich verhandelt worden sei (

her das Gesey über den Staats- erdez bei der gegenwärtigen Lage so wichtiges Geseg ver elbewahrer erwiedert

gen und die Regier1

g gestrihen w <t über ein aber, der betreffende Gesey- ing bereit, sogleich die Ver-

stüßt Herrn Barillon's Ver- Reform sei ein Beweis, wie sich zu befassen.

über die Porto - wichtigen Geseyen Dieses Geseh sei gar nicht ordentl

daß das Geseß wirklich und das Resultat beweise es. Auch

(Reclama- ih verhan-

Er glaube,

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laube er, die Kammer sei vollkommen im Stande, alle ihr vorgelegten eseße zu disfutiren; vielleicht wolle Shrigens die Kammer |>< der Dis- fussion Fides politischen Geseßes vor der Verhandlung desjenigen über die geheimen Fonds enthalten. (Zustimmung.)

Herr Chasseloup Laubat verlangt, im Falle das Gesep über den Staats-Rath von der Ta esordnung der Kammer für den Augenbli> ent- fernt würde, solle es sogleich nach den geheimen Fonds an die Tagesord- nung kommen. (Zustimmung.) z

- So wird auch bei der Abstimmung beschlossen und dann die Ver- handlung über die Bewässerungs-Anstalten wieder aufgenommen.

Der Handels-Múínister erklärt scine Zustimmung zu den an dem Gesepye seit der legten Session vorgenommenen Aenderungen, welche die Resultate von Forschungen seien, die die Re ierung ín Piemont, Jtalien und Deutschland habe anstellen lassen. Jet biete der Entwurf große Ver- besserungen , und die Vortheile der Bewässerungen für den Landbau scien allgemein anerkannt, Die Kammer werde daher mit anhaltender Ausmerk- samkeit der Verhandlung folgen, so hoffe er, da so große Junteressen an dieses Geseg ih knüpsten. (Beifall.)

Herr Maurat Ballange bekämpst das Geseß, weil es mit so vielen Schwierigkeiten verbunden sei, zu ciner Menge von Prozessen Anlaß geben werde und au< dem Art, 7 der constitutionellen Charte zuwider sci. Der Redner erhebt sih besonders gegen das in das ey eingeführte Expro- priationsre<t für Zwe>e öffentlichen Nupens., Das sei cine geseßwidrige Ausdehnung eines nur der Regierung vorbehaltenen Rechts, ein wahrer Eingriff in die Rechte des Privat-Ei enthums, Den großen Eigenthümern allein sei das Geseß günstig, nachtheilig aber den kleinen, y

Es ist unmöglih, vor dem Geräusche der ällgemeinen Privat- Gespräche unter den Deputirten die Stimme des edners länger zu vernehmen.

Morgen werden die Büreaus der Kammer die Kommission für

die geheimen Fonds ernennen.

x Paris, 11. Febr. Die Rückkehr der Fregatte „Sirene“ aus den chinesischen Gewässern nah Srankreih hatte zu der irrigen Meinung Anlaß gegeben , die Mi sion des Herrn von Lagrénée sei mit dem Abschlusse des Handels-Vertrags mit China zu Ende. Dem ist aber, nah den leßten Nachrichten von der Expedition, nit so.

ie übrigen Schiffe derselben, nämlich die Korvetten „la Victorieuse“‘, „la” Sabine“, „l’Alcmene“ und der Dampfer „Archimede“/, befinden sih noch in diesem Augenbli>e in den indischen Gewässern. Als Herr von Lagrénée mit seinem Gefolge zu Makao ankam, hatte der dortige Kaiserlihe Commissair so eben einen Handels - Vertrag mit dem Ab- gesandten der Vereinigten Staaten unterzeichnet und benachritigte Herrn von Lagrénée nah einer Zusammenkunft, daß er von seinem Souverain mit den nöthigen Vollmachten versehen sei, um Handels - Verträge mit den auswärtigen Nationen abzuschließen, Es wurde sonah< ein Vertrag unterzeichnet , dessen Hauptbestimmungen folgende sind: 1) Frankrei wird hinsichtlich der Zölle auf den Fuß der begünstigtsten Nationen gestellt; 2) es kann nie irgend einem periodischen Tribut an den Beherrscher des himmlischen Reiches unter= worfen worden; 3) es erhält die Befugniß, eine Faktorei zu Kanton anzulegen, wie solche dort bereits die Holländer , Engländer, Dänen, Schweden und Spanier besißen; 4) es darf zu Tschangscheu Handel treiben, unbeschadet jedo< der Rechte der Krone Spaniens, welche in dieser Stadt ein aussließliches Privilegium hat; 5) es darf Comtoire anlegen in den Häfen Hiamen, Tschao - sing und Ningpoz endlih soll es 6) fünftig an allen Orten Handel treiben dürfen , die den begünstigtsten Nationen no< ferner eröffnet werden könnten. Alles weilt darauf hin, daß die inesishe Handels Politik zu ihrer Richtschnur den Grundsaß genommen hat, alle aus= wärtigen Nationen zu der Konkurrenz im Handel mit China zuzu= lassen, Es is demnach die sihere Aussicht vorhanden, daß auch der deutshe Zoll-Verein in jenem, fich dem Weltoerkehr öffnenden , wei- ten Reiche vortheilhafte Handelsverbindungen wird anknüpfen können.

Der Handel mit Actien=- Promessen zu Eisenbahnen scheint jetzt s Höhepunkt errei<t zu haben und seinem Falle schnell entgegen= zugehen.

Großbritanien und Irland.

Oberhaus. Sigzung vom 10, Februar. Der Graf von St. Germains nahm heute zum ersten Mal seit seiner Ernen= nung zum Pair des Reichs seinen Siß im Oberhause ein. Die Siz- zung war von kurzer Dauer und nur dur einen Antrag des Lord Monteagle bemerkenswerth, welcher über die finanzielle Lage des Landes durch die Vorlegung mehrerer Papiere unterrichtet zu werden wünschte. Der edle Lord sagte in Betreff der angeblichen Absichten der Regierung, die Einkommensteuer als eine perpetuirlihe Abgabe in dem Einnahme-Budget beizubehalten, daß dieser Gegenstand zuvor die e e Berathung von Seiten des Parlaments erfordere. Er bezweisle indeß noch diese Absicht der Regierung, sei aber der Mei= nung, daß, wenn die Steuer zur Erhaltung des öffentlihen Kredits noch eine Zeit lang fortdauern sollte, es nöt ig wäre, eine sorgfältige Auswahl unter den Steuern zu treffen, welhe man abschaffen könnte. Das Land würde sonst in dieselbe Lage gerathen, in welcher es vor der Auflage der Einkommensteuer si< befand. Der Herzog von Wellington hatte gegen die Vorlegung der Papiere nihts einzu- wenden und versicherte, daß die Regierung dem Hause jede mögliche Mittheilung machen werde, um den Gegenstand gehörig zu erörtern.

Auf eine Anfrage Lord Brougham?'s erklärte au< Lord Aber- deen sih bereit, die Korrespondenz mit Frankreih über das Durh- suhungôreht dem Hause vorzulegen.

Der Lord - Kanzler verlas zu Anfang der Sigung die Ant-

des Hauses.

Dieselbe la se ertheilten. s m

wort der Königin auf die Adresse einstimmend mit der dem Unterhau

Jm Unterhause wurde nichts von Interesse verhandelt

London, 11. Febr. Der Beri míssion über die irländif Lord Devon,

J j p er Regierungs - Politik für si< <t der UntersuGungs 9, M; über alle tun nd igt. Deren 9 b- Entwurf besa im Laufe dies Die ersten Rechtsgelehr

holishe Erzbischof von Tuam, Dr. Mac f eine ihm überreichte Adresse n no< einmal auf das nahdr zu müssen geglaubt. gegenwärti errsht‘‘, schreibt die T e der Geschäfte auf Kaffeehäusern und in anderen Die Erscheinung der ahn= Gesellschaften veröffe erwartet und- ihr Juhalt Ort und Stelle egung sehen, halb der Börse von dem gefährlihen Untern s- Ministerium dur< Veröffent jenem Feuer die Nahrun sondern au< Bristol roße Provinzialstädte errichten hn=- Actien zu spekuliren. Das gan ein Schauplaß des Spielens zur Beeinträchtigung il zur Störung des 6 ne solhe bemerken

chen Pachtverhäl

ist eben mit einem welcher si< auf diesen Bericht stüßt. mentsißung wird er ihn ihn dabei unterstügt.

gten Maßregeln dem Lande iden, als dasselbe bei dem gegenwärtigen Zu

ntwort au Dubliner Pfarreie Vermächtniß = Bill ¡Die Aufregung, welche Eisenbahn<Actien na< dem Schlu denselben’ in den emacht werden. die Bildung der Eisenb jedesmal mit Ungeduld Nur diejenigen, Heftigkeit und allgemeine Aufr digungen innerhalb und außer sh einen Begriff welches das Handel. sheidungen , wel gelassen hat. Nicht nur Manchester und andere Orte, um daselbst in Ei Land is dadurh in Gefahr, Spekulirens in diesen Anlagen z geregelten Geschäfte und marktes, wel<er seit einige Stetigkeit angenommen hatte,

protestiren

unter den Spekulantey » imes, „ist so groß, diet der Börse noch Verträge

Ungs-Orten

ntliht ‘wird, eifrig durl

welhe jene 9 hervorrufen, f ehmen maten, lichung dieser (y

u werden, wahrscheinlich

n Monaten ei

gangene Wo Parlamentsh Parteien in de u ermessen und die Aussih pregeln der Regierung sind aber es is schon von nicht artei am Vorabende des

he hat eine qu äuser nah London gesij n Stand gesebt sind, | ten der Session zu b âwar noch îín tieses geringem Jnteresse, | Kampfes zu beobadi s im Ganzen geno ziemli entmuthigt werden, dem zwischen Peel und vielen seiner HY wie der Zwiespalt unter den versdit i selbst, treten wenigstens eben 0 jemals. Herrn Gladstone's Rüdtrit| egner der kfatholis<hen Ansprüche beuni gham wiederholen die Besu de, ein Mitglied des Königlih se mit den Unzufriedenén | spielung auf die Ade Im Unterhause dürfte Vorurtheilen , einige ( em Uebelwollen verlin daß mit jedem Jahre die h Gragen, wel<he das óffentli| und zu deren Erledigung Sir R, Wi weniger fest zusammenhält, Wie es hi einen Anhängern erklärt, er sei fest a Landes nur so lange zu führen, al terstüßt werde, und nich seiner Maßregeln die Stimmen ei Mitglieder seiner eigenen Partei q solchen gemis<ten und \{wankent werde, da die Opposition i morgen gegen d Unter keiner derartigen Bedingi des Landes vorstehen, und >| stimmteste seinen Entschluß in errschaft über seine Partei gela daß ihm dies während d wahrsheiulih nicht ohne 1a gen. Sehr viel dem Umfange seit daß die Stüge, wel ande gewähren wi die, wie in der vori gefährli<h werden können. no< nichts den. Die au

X London, 10. Febr. Die ver Anzahl der Mitglieder beider so daß die Führer der beiden relative Stärke z

heimniß gehüllt,

Stellung jeder P Was das Ministerium betrifft,

dur< den Ton seiner Anhänger Uneinigkeit, wel<he {hon immer tei-Genossen geherrscht hat, so

denen Abtheilungen dieser Parte stimmt und bedeutend hervor, wie die Ultra-Protestanten und dieG higt; die Herzoge von Richmond ur den ihrer Pächter, und selbst Lord Hardwi Haushalts, verband

Gelegenheit der Adre Interessen und ihre Bedür konservative Partei einige Ueberzeugung und wieder - und die Thatsache i servative Phalanx Interesse entstehen läßt selbst so wohl gerüstet is, hat der Premier - Minister shlossen, die Regierung des von seiner eigenen Partei un daß, wenn einige Opposition für

so muß die

sich im Oberhau sse, welche feine An fnisse enthielt.

Stimmen qus einige gus rein st| unbestreitbar, jene großen

t länger; | nes Theils | die dissentirenden halten, er nit ferner mit einer Majorität im Amte bleiben Opposition unterstützen will Sir R.

Peel der Regierun fein Zweifel, 9

daß er so auf das be treff des wichtigen Prinzips der H zu machen gesonnen ist. Jh glaub en Session gelingen werde, hen Kampf, aber es wird i Wirksamkeit und

ist wahrscheinlich,

Parlament und im L eiten leiten dürste,

gegenwärti hen stürmi in dieser Hinsicht von der Finanz-Maßregeln ab, und es ihre Wichtigkeit ihm im ihn dur< die Shwierigk Session, so leiht seiner uf Seíten de

Verwaltun r Opposition i < auh nichts gethan wer I+ Russells bei fast allen denen, macht ihn unfähig zu der Rolle, d großen Partei zu sein, und doh F um das gebrochene Ban el der radikalen Koterie, d ‘sind mehr geneigt, ussell’s Partei zu sti

ethan und nd erordentlide

wahrscheinli welche mit ihn

popularität Lord politisher Verbin Gründer und Fürsorger einer

Niemand anders da unter den wieder aufzurichten. Hoffnung und voll R, Peel zu unterstü

dung stehen,

Die Ueberbleib Haß gegen die Whigs, ben, als Lord John R

E T T

Die reich belohnten Aus Zeit und werden noch imm dete man eine Miglie von der St prächtige Grab der V a 40 ähnliche Gräber g und Schönheit. dstücke angestellt , Ih besuchte größe verdeckt

grabungen bei Perugia datiren aus schr neuer ifer fortgeseßt, Jm Jahre 1840 ent- rundstü> der Grafen seitdem sind auf demselben aufgefunden worden, obwohl nicht von von den Benediftinern auf nit zu so bedeutenden zuerst das Grab der Volumnicr, die Thür, durch welhe mai in eine

mi adt auf dem G Boglioni das Grundstü> etw gleicher Ausdehnun einem ihrer Grun Resultaten gefüh Stein. über Mannes

Nachsuchungen, haben bis Lebt

er De>e hängen kleine upter sind hier und da runde is eine Absis, in welcher Figur des Todten deren Gegenstand dem findet sih das Opfer ge finden sh an den

ftellendz Apollok den Tuf gearbeitet, welche wie gewö sonst mit Relicfarbeiten, sonders häufig ßten Sarkopha ganzer Gestalt, Anbli> tief einprägen. Neben geringerem Umfang rkophage und Todtengefäße sind meist etruekis, doch um Vorschein gekommen, en vör meiner Anwesen- ns bis auf eine Grube t einem durchbohrten Stein be- Die größten Verdienste um díesc Ent- der das Grab der Volumnier in einer d über die es archáolo lioli, ‘der jeßt

öpfe, Medusenhä

die Sarkophage auf dem Ded>el tragen und Mythos entlehnt ist, geshmü phigenia dargestellt. beiden Seítene>en vorn mächtiger Wirkung, diesem Hauptraum si und minderer Höhe. Die Jnschriften a ind hier wie in anderen Grä Das zuleht aufgede>te Grab heit gefunden-— war noh g von etwa Manneshöhe in der Mitte, deckt ist, ohne neue Erscheinungen. rofessox Vermiglioli, <rift beschrieben un Heften des Bulletino d berichtet hat. Leider fand ih Vermig

dt sind, be An dem grö rn zwei Furien in die sich auf den ersten nd noch acht Seite hier haben si< Sa n den Denkmälern bern auch lateinische es war vier Wo

nkammern von

erührt, übrige die mit ein

de>ungen- hat ausführlichen

äteren Aus den neuesten späteren Ausgrabungen in

it R Men Pes n n Bp

ren vorgerü>t is, schr leidend, bie Augen versagen ihm völlig den Dierxst, und er sieht sich am Ende seiner Laufbahn. Möchte sich bald ein Jüngerer finden, der auf diesem Gebiete mit gleicher Ausdauer und Liebe arbeitet, damit ein Feld nicht unbebaut bleibt, auf dem .noh so viele und schöne tun zu erwarten sind.

x werde Sie nicht auffordern, mir durch die große Zahl der Kirchen, Klöster und Paláste zu folgen, die ih durchmusterte auf der Spur nach alten Bildern; nur eine oder die andere Bemerkung erlaube Fch mir. Pietro Perugiíno ist der Meister, der am méisten gethan hat, die Stadt zu shmüd>enz zugegeben auch, daß ein nicht eringer Theil der zahllosen Bildér, die seinen Namen führen, auf Rechnung seiner Schúler fomnit, es bleiben immer noch so viel Gemálde, die den unverkennbaren Stempel seines Geistes tragen, daß man sich der Verwunderung nicht enthalten. kann über die Thätigkeit dieses Meisters, von dem überdies noch an vielen anderen Orten wohldoku- mentirte Werke erhalten sind. Schon die Arbeiten, die ih in Bologna, Florenz und Rom von Pietro gesehen hatte, waren mir schr lieb eworden; die e des Ausdru>s, die arbeit der Empfindung, die Meibe der Frömmigkeit, die mi aus seinen Gestalten anspra, glaubte ih bei feinem anderen Meister zu finden, und so trat ih zu seinen Bildern in Perugia schon mit der vorthcilhaftesten Meinung; hier lernte ih ihn aber mehr und mehr bewun- dern, besonders anch, da ich seine Darstellungen mit denen seines Lehrers Bene- detto Bonfigli vergleichen konnte. Der Abstand zwischen Rafael und Perugino s{heint mir kaum größer, als der zwischen diesem und Bonfigli, Die Kunst is hier in ihrer Ausbildung mit Riesenschritten vorwärts gegan en, Das Haupt- werk des Pietro sind die Fresken in dem alten Wewselgericht, il Cambio. Dem Eintretenden zur Linken sind die vier Kardinaltugenden in je drci Helden oder Weliweisén des Alterthums dargestellt, an dem Pilaster dieser Wand sieht man das Brustbild des Meisters ein so treues, chrlihes Gesicht, als je die Natur gebildet auf der Wand, dem Eingange gegenüber, ist die Berklärung des Herrn gemalt, fast ganz in der Vorstellung dem oberen Theil des Rafaelschen Haupttwerkes entsprechend, und' \n cinem anderen Bilde

genstand, den Pietro uncndlih oft behandelt hat ten sind in einer Composition die Sibyllen und Ÿ er ihnen {webt in den Wolken Gott, Vater, an ? hüre übrig läßt, sehen wir das Bild des Ct

resepio, cin Ge and zur Rech pheten vereinigt, üb kleinen Wandraum, die De>e is mit den Bildern Dceenbilder will ma positionen sind einfa aber äußerst wo nun noch, daß welchen Genuß es gewährt, ín dies

Mit dem Cambio in Verb von Pieiro gemalt ist, üler l’Jngegno, Gian -

der Planeten geshmüd>t, an einzelnen di! n díe Hand! des jungen Rafael be die Perugino nie verlassen \ führung is meisterhaft; sage ih e lten ist, so werden Sie sich vorstellt en Räumen zu weilen. j steht eine Johannes - Kat die Seitenwände und die Niccola und der junge Ra die De>e is überaus reizend, in d Eoangelisten, Sp Das Mittelstü> und das B blicher Anmuth sollen von Rast sind ein wahres Kleinod der Stadl 1! s sorgsam bewahrt zu werden, Bon"! s, die sih hier und dort zerstreut j r\{<öne Madonna in der fleinen Ka} a ale acht was ostino , wo au igt sein soll, und die st« die, einem größeren Ganzen cntnommet, i Abtei S. Pietro fuol < unter manchen anderen Kunsi von Bernardino Pintuvicchio, von dem, außer cinem 2 der Universität, meines Wissens 1 en Hauptwerke in Rom sind. Borzit btei früher an Rafaelschen Arbeiten ; die bedeutendsten

<, in jener Symmetrie, efâllig, die Aus es trefflih erha

deren Altarblatt haben seine Sch mit Darstellun, uk e S b und die Schuzheilig des Evangelistes errühren, Diese cheinen von viclen ander

en geshmüd>t, an den Sciten die Apostel, en der Stadt.

Johannes von unglau beiden Gemächer ihr auch als ein solche en Gemälden Pietro? nenne ih Jhnen nur die wunde fetro Martire nahe bci mit Heiligenbildern in der Saliiste Zeichnungen in Holz geschn

. Domeníco,

herrlichen Köpfe in jept in der Sakristei der ber mura befinden,

eine Verkündigun trefflihen Bilde in seiner Vater reich war die

ühmten Benediftiner - Hier sieht- man au

der Sammlun adt erhalten, da d

je Opposition wird deshalb wohl von Angriffs- Maßregeln zurüd>-

n; sie wird niht, wie im vorigen Jahre, eine Unter=

über den Zustand Jrlands E” wo die Er-

st s\prehen , erha-

d R E Ota - e ris Daus

rundsähße ihrer“ Handels-Reformen anbetrit, so is es nicht un-

Einl daß die von der Regierung in dfer Beziehung beab-

ein so vollständiger Ersa dafür sein

i Reibe der niedrigen se und der allgemeinen Wohlfahrt nur wünschen kann.

Schweden und Uorwegen.

ristianía, 6. Febr. Freude und Jubel dur strömt in Chr nblide die ganze Stadt. Das geliebte Kbuigoycen mit

g Kindern is diesen Abend um 74 Uhr hier angekommen. Von ; nächsten Wechselstelle vor der Stadt her, Bondekald, waren Jhre hjestäten von etwa 50 Gehöftsleuten esfortirt, die an der Spibe 4 Zugs mit Pechfa>eln ritten, so wie von Sindsen her dur die ¡tende Bürger-Garde. Auch waren die Beamten des Land-Distriktes 1 Allerhöchsten Herrschaften R es Bei der in gothi=

Styl vor der neuen Brü>e aufgesührten Ehrenpforte, die zu=

h s<ön erleuhtet mit der Namenchiffer JZhrer Majestäten in

lantfeuer und ges{hmüd>t mit der National-Flagge war, hatten der

mt isté-Amtmann , der Magistrat und die Vormanns\chaft si versam- Mili, und bewillfommnete der Erstere Jhre Majestäten in einer Anrede, die

König beantwortete. Die Bürgerschaft, das Militair und das

hand -Corps paradirten in den Straßen, wodur der Zug ging. Ja \e Mitglieder des Staatsraths und die übrigen höchsten Beamten singen Jhre Majestäten in dem Palais

1g, Alle sowohl öffentlichen als Privatgebäude in der Stadt

oder der Königs - Woh=

illuminirt, Jn allen Häusern an den Straßen, wodur der

jg ging, wimmelte eine ungewöhnliche Menschenmenge, und überall ¡de das Königspaar mit ununterbrochenen und starken Hurrah-= h Freudenrufen empfangen. Die fast unübersehlihe Masse schien jihjsam sich in Freuden-Erweisungen darüber, das geliebte Paar in n Schoße des Landes zu sehen, überbieten zu wollen. Von der fung wurde der gewöhnliche Königs - Salut abgefeuert.

S panien. ô Madrid, 4. Febr. Der Baron Meer befindet {i< seit

hreren Tagen in der Hauptstadt.

Ueber die Mittheilungen, welche Herr Castillo y Ayensa aus

hm überbrahte, herrschen die widersprehendsten Gerüchte. Jch ube jedoh, wiederholen zu können, daß der päpstliche Stuhl auf rüdgabe der no< unverkausten Kirchengüter an die Geistlichkeit teht und zugleih verlangt, daß diese ermächtigt werde, Grund- genthum zu erwerben. Die Oppositions - Blätter behaupten, der ische Hof stelle die Vermählung der Königin Isabella mit dem

Sohne des Don Carlos als Grundbedingung der ganzen

terhandlung auf. Während nun die Esperanza die Ansicht aus- üt, daß nur durch eine völlige Aussöhnung der Königlichen Fa- lie der innere Frieden Spaniens und die Versöhnung der Parteien 1gestellt werden könnte, richtet das Eco heute folgende Worte an

Minister: „Beeilt eu<, eu< aus den Klauen derjenigen zu ret-

y die eu< gefesselt halten, wenn ihr niht wollt, daß an einem zu ihtenden Tage, zur unheilvollen Stunde, die sih herannähert, das \er/and unter dem Geschrei: „Karl V.“/, unter dem Ausruf : „Es f die unumschränkte Jsabella ! ‘‘, unter der Verkündigung einer auf | vartete Weise veröffentlichten jesuitischen Vermählung zusammen- H 6, '

Die Kommission des Senates verlas gestern ihr Gutachten über

¡die Dotation der Géistlichkeit betreffenden Geseßz-Entwurf. Herr j de la Vega trägt in einem Privat-Votum darauf an, daß das hifsal der Geistlichkeit sogleich definitiv festgestellt, für jet aber die herfauften Güter ihr zurü>gegeben werden möchten. Ein anderes vat-Votum, das des Herrn Maceira, weiht no< weiter von dem [nmissions - Gutachten ab.

Die Verhandlungen über das Negersklaven - Strafgeseß nehmen

in immer erbitterteren Charakter an und führen zu Streitigkeiten

andere politishe Fragen, bei denen die Mehrzahl der Deputir= nur ihre völlige Verkennung der Stellung, welhe Spanien unter europäishen Mächten einnimmt, an den Tag legt. Herr No=

dal drü>te in der gestrigen Sißung die Ansicht aus, daß, falls

England das Recht zugestände, spanische Schiffe zu durhsuchen,

ulreih si< die Befugniß anmaßen fönne, ein Regiment in Spa-

einrü>en zu lassen, um in den Häusern der Bürger nah verbo=

en Waaren zu forshen. Abermals mußte Herr Martinez de Rosa sih bemühen, diese und andere An <ten zu widerlegen und i Gang der Diskussion von dem Durchsuhungs - Recht auf das

isgeseb zurü>zuführen. Er wies darauf hin, daß die englische

ferung beim Abschlusse des Traktats 1817 an Spanien eine Ent- “igung von 2 Millionen Piastern auszahlte. Ganz gleichlautende ifate hätte England mit Frankreih, den Niederlanden und allen tren europäischen Mächten abgeschlossen, und das Durhfuchungs-

jt möchte lästig sein, aber es wäre doch nicht entehrend. Wenn Herr Martinez de la Rosa beweisen wollte, das Durchsuhungs=

jt wäre gegenseitig, indem auch Spanien befugt wäre, englische hie unter den traktatenmäßigen Bedingungen zu durhsuchen , so Weten natürlich die Feinde die f z wischen Marine dagegen ein, Da mehrere Deputirte si< auf die

E

it sind ihr jedoch bei der französischen Jnvasion entzogen : die vier gro-

es Rechtes ‘die Unbedeutendheit der

Ftopheten (nur von zweien derselben sind Kopieen zurückgeblieben), ein

Wdild des Erlösers und cin anderes kleines Bild, Christus und Johan-

ald Kinder darstellend , werden als Jugend - Arbeiten Rasael's in der stei gezeigt, Der Chor dieser Kirche ist von Stefano da Bergamo

jnein reich und zierlich in Holz geschnitten; Zeichnungen von Rafael

n der Arbeit zu Grunde liegen, und unverkennbar sind Rafaelsche fe hier vielfach wiederholt, Man besorgt jeyt re<t saubere Stiche, t die funstreiche Arbeit deutlich vergegenwärtigen. Jn dem Kamaldu- Kloster S. Severo malte Rafael während seines Aufenthalts in Pe-

4, wie Vasari ausführlich erzählt, die Dreieinigfcit und sc<s Heilige

dem großen Freskobilde einer Kapelle, no< sicht man dort das Bild, wber leider in manchen Theilen sehr gelitten hat, der untere Theil von and des Perugíno isst besser erhalten als .der obere, wo Rafael die neten Gegenstände darstellte, Ein besseres Loos hatte eín kleines ? der Madonna, das sih in Casa Connestabile findet, eine Darstellung nachahmlicher Feinheit und Anmuth, die ihren Eindru> auf Nieman- veisehlen kann. Maria hat in dem Arm das Kind, das in ein Büch-

es das sie ín der Rechten s den Hintergrund bildet eine freund- an

haft mit einem See, auf dem man Fischer-Nachen bemerkt. Die

d frau hat mehr einen reinen, unschuldigen Ausdru, als den der Fröm-

7 und Demuthz so is das Bildchen über alle Maßen reizend und ge- d) Wie mich dünkt, erinnert es sehr an die Madonna, die früher im 40 Colonna war und jeyt eine der Hauptzierden des berliner Museums

S. Francesco dei Conventuali war bekanntlich früher die be-

dd, Jn t Grablegung, die nun der herrlihste Shmu> der Gallería’ Borghese

Kom, man findet jeyt dort nur eine Kopie, die den Verlust nicht ver- Ten läßt, das Kloster besigt aber no<h manche andere vortreffliche Bil-

4M namentlich von Perugino.

Doch ih verlicre mi in ein Detail, das Sie ermüdct, und will líe- üt mebr von Perugiía reden, obwohl es mir so schwer fällt, es jeyt

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in der französischen Deputirten-Kammer jeßt stattfindenden Debatten berufen hatten, so e Herr Martinez de la Rosa: „Wie kömmt es wohl, daß Frankrei< 1831 und 1833 Teraktate abshloß, in denen das Durchsuchungs = Recht erweitert wurde, und denno< während einer Reihe von zehn Jahren eben dort keine einzige Stimme }< erhob, um auf Abschaffun desselben zu bestehen? Und warum verstrih eine gleiche Anzahl von Jahren, ohne daß man dur{< dieses Reht in Spanien si< für entehrt erklärte?“ Er wolle indessen auf Erörterung dieser Frage niht eingehen und nur d E e T Ls n verweisen, vers e Erbit=

ung der franzöfischen Nation gegen die englishe Regierung zur Folge gehabt hätten. Herr Wadees, dem das Recht vorbehalten zu sein scheint, über Angelegenheiten jeder Art hin und her zu sprechen, ließ \< nun in eine weitläuftige Entwi>elung der Nothwendigkeit ein, daß alle Mächte si< dem von England aufge- stellten Prinzipe, die Flagge dede die Ladung nicht, widerseßen müß= ten. Eben so wenig dürfe Spanien zugeben, daß der Neger-Sklaven= andel als Seeräuberei betrachtet werde, denn dadur< würden die

panier sih selbs für Seeräuber erklären. Ein spanishes Schiff auf der See mache einen Bestandtheil des spanischen Gebietes aus, Herr Martinez de la Rosa gab diese Behauptung des Herrn Pacheco zuz der Finanz-Minister stellte sie in Abrede und gerieth mit Lebterem in heftigen Streit. Der Finanz-Minister erklärte, England habe nie dem Grundsage, daß die Glagge die Ladung de>e, si widerseßt (!), worauf denn Herr Pacheco ihn ersuchte, sih auf Finanz - Angelegen= beiten zu beschränken. Jn der heutigen Sißung wurde der erste Artikel des Geseyes votirt.

Fast sämmtliche heute erschienene Blätter beobachten tiefes Still shweigen über das auf dem Balle des Generals Narvaez stattgefundene Ereigniß, nur der Heraldo sagt, der Kongreß wäre gestern in ge- heimer Sißung versammelt geblieben, um über eine wichtige Angele= genheit zu verhandeln, welhe, ohne im geringsten die Politik oder die Regierung des Landes zu betreffen, die Würde und das Ansehen der Deputirten gar lebhaft berühre. Auch heute fand die Sizung an- fangs bei verschlossenen Thüren statt. Dann wurde das Publikum zugelassen, und am Schluß erklärte der Präsident, daß Herr Quin- tanilla (so heißt die gestern bezeihnete Person), Deputirter für Se= villa, aufgehört habe, Mitglied des Kongresses zu sein.

Die Budgets- Kommissionen erheben solhe Schwierigkeiten, daß die Minister in S A6 zu gerathen scheinen. Auch heißt es, Herr Martinez de la Rosa werde binnen kurzem auf seinen Botschaf= terposten nah Paris zurüd>fehren, der General Narvaez dagegen das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten und der General Ma- zarredo das Kriegs-Ministerium übernehmen, an des Lebteren Stelle aber der General Cortinez zum General-Capitain von Neu-Castilien ernannt werden.

3proc. baar 32, auf Lieferung bis 33%, 5proc. auf 60 Tage 24,

Handels- und Börsen- achrichten.

Berlin, 15, Febr. Der ausgebreitete Verkehr în unseren inländischen Eisenbahn-Effekten is auc in diescr Woche im Zunchmen geblieben. Die lebhafte Nachfrage nach Quittungsbogen konnte nicht ohne eine bedeutende Steigerung befriedigt werden, und blcibt es dabei jedenfalls erfreulich, zu bemerken, daß unsere Spekulanten sich von dem Handel in ausländischen Eisenbahn - Actien immer mehr zurücziehen und diese, wie selbst au das Ausland, ihre Aufmerksamkeit mehr unseren inländischen industriellen Unter- nehmungen zuwenden, Wenn nun hierdur< schon eine Steigerung der Course hinlänglich motivirt is, so darf man nicht außer Acht lassen, daß die Flüssigkeit des baaren Geldes an unserer Börse viel zur Erleichterung des Geschäfts - Verkehrs beiträgt und auch diesem Umstande ein großer Theil der ausgedehnten Umsäge zugeschrieben werden muß,

Vornehmlich waren in dieser oheQuittungsbogen beliebt, worin täglich bedeutende Kauf - Ordres für auswärtige Rechnung eingingen. Sehr ansehnlihe Posten Köln - Mindener wurden gekauft, und der Cours hat si în Folge dessen von 1065 % bis 108 % gehoben, wozu heute Brief und Geld blieb ; Anfangs der heutigen Börse bezahlte man be- reits 1097 %, doch wih der Cours in Folge Gewinn - Realisirungen bis 1085 und s<loß wie vorgemeldct, Alle übrigenQ uittungsbogen folg- ten dieser steigenden Bewegung, wenn auh nicht in demselben Maße, Niederschlesis<-Märkíische stiegen von 111 % bis 112% %, blieben heute 112 % Geld. Berlin-Hamburger, in welchen wenig umging, hielten s< 115 % Geld, Jn Potsdam-Magdeburger, erau die reits 40 % eingezahlt worden sind, ging Mehreres um und stieg der Cours von 115 bis 120 %.

Bemerkenswerth bleibt es, daß weder diese bereits erfolgte, noch , die bevorstehende Einzahlung auf Köln-Mindener Quittungsbogen einen ungünstigen, sondern, wie man sieht, einen vortheilhaften Einfluß auf den Stand der Course ausübt,

Bergisch-M ärkishe stiegen von 41055 bis 1087 %, wozu heute Brief und Geld blieb. Steele-Vohwinkel wurden von 106 bis 10724 % bezahlt. Für Sagan-Glogau is heute Mehreres a 100 % bezahlt. Die Frage nach Halle-Thüringer hielt an, in Folge dessen diese von 108 bis 109 % stiegen. Die Steigerung der Oberschlesischen Quit-' tungsbogen dauert fort und war besonders bei Krakau-Berun in Folge des Beschlusses der General - Versammlung, daß diese Bahn mit Warschau in Verbindung kommen und jeder Actionair pari betheiligt ter- den soll, sehr beträchtlih; man bezahlte von 1055 bis 108 % und blicb heute 107% % Geld. Kosel-Oderberg schlossen heute 1104 % Geld,

So bedeutend die Umsäße in den vorgenannten Quittungsbogen au waren, so unbedeutend war andercrseits das Geschäft in vollen Actien, wenngleich solche ebenfalls durhgängig im Steigen geblieben sind.

Berlin-Stettiner von 1292 bis 131 % gestiegen , blieben heute 1303 a # % bezahlt und Geld.

zu verlassen, wie mir der Abschied unerwünscht war, als ih in der Frühe des 3, Januar die Stadt verließ auf der Straße nach Arezzo, Denn ich habe Jhnen noch von vielen Dingen nicht gesprochen , die den Aufenthalt dort so reizend machen, nicht von den mittelalterlichen Bauten der Stadt, nicht von der herrlichen Lage auf der freien, luftigen Höhe, wo man un- ter sich das reichste Panorama hat, ich habe nicht gesprochen von den freundlichen Bewohnern ter Stadt, niht von ihren schönen Mádchen, in denen die Gestalten des Perugino, die lieblichen Gesichtszüge seiner Ma- donnien uns lebendig vor Augen stehen, eine Thatsache, die zu augenfällig ist, um nicht längst bemerkt zu sein. Um Ave Mazxia des Neujahrstages wandelte ih unter den Peruginern auf ihrer Passeggiata, das Wetter hatte sh aufgeklärt, das schönste Farbenspiel entwi>elte sih n den zertheilten Wolken, hier und dort auf den Bergen, die Luft war unbeschreiblich ange- nehm doch ih wollte niht mehr von Perugiía sprechen.

Als ih schon einige Stunden von Perugiía entfernt im egn erwachte, Ms ich den trasimenischen See mit seinen Juseln vor mir, Die Sonne drang eit mehreren Tagen zum erstenmale wieder siegreich durh die Wolken und blißte und blinkte in den Wellen. Gegen Mittag ging es über das Schlacht- feld Hannibal's, unweit davon passirt man die Fraue Gränze, Die Do- gana is bei Monte Galandro, die toskanische bei ssaia. Bis hierher läuft die Straße immer nahe längs des Sees hin, dann in der Ebene fort, welche in der Richtung des Sees nah Norden sich ausdehnt. Auf der Höhe liegt malerish das alte Cortona, darunter Camoscia, von hier bis Arezzo wird die Straße wieder unebener. Es war um das Abendläuten, als ich gegen Arezzo kam, und nah gewohnter Weise lusiwandelten die Bewohner vor den Thoren der Stadt. Jch war erstaunt, cine so große Menge zu sehen ohne Betiler, ohne Lumpengesindel, Alle wohlanständi Le ja luxuriós. Ein ganz neues Schauspiel für mich, der ih seit Jahr und Ta niht übcr den 13hten Breitengrad hinausgekommen war. < fuhr dur das Thor in den Corso, überall. Leben und a egung. Und doch i Axezzo nur eine kleine Stadt von wenig mehr als 40,000 Einwohnern, Aber diese

Ds % Geld blieb. Dal bershlesishe Lit. D. vou ‘a u Bi r n Course blicken ohe Ï

in ausländishen Quít- e meisten im Course gestieg % bezahlt und Gel ÿ / ede emniz-Riesa gin d stiegen diese von 99. von 109 bis 1103 % bezahlt

Geschäft bis 128% % bezahlt; Mat- esther sind von 115. bis 117 % vesti

„Rotterdamer Eisenbahn an der doh kamen damit au manche steigenden Bewegung nicht Schwankungen zwischen 114 a ger als in voriger Woche, worin seit langer Zeit wozu heute Mehreres um- 100% % bezahlt. Kiel- Für Kaiser Ferdinands- es wurden 195 % geboten, Wien- bezahlt u. Geld.

ern wurde Mehreres ge

eldorf-Elberfelder 41052 1123 a 1137 Litt. A, bis 1 len Eisenbahnen wesentliche Verän Wie bereits tungsbogen u

Sächsisch - Bay Görlißer 112 bis 1132 gen bedeutende bis G3 %.

Livorno-Florenz bei weni länder 130 % bezah schlossen heute 1162 bezahlt. erung der Amsterdam örse war sehr beträchtli m Verkauf , vielmehr na

eute 413 % Brie is kaum nennenswerth, und deren derung gegen unsere vorw erwähnt, war das Gesch nbedeutend, doch sind di Nordbahn von 972 von 994 bis 101 % bezahlt und Brief. Jn C n in den legten Tagen um un

<hanz-Bexbach

Amsterdamer Posten hier zu folgen fonnten, 115 % heute 1152 a 3 %, sen. Dagegen hoben sich Utrech gar kein Umsay stattfand, von 1 ging. Hamburg- Altonaer von 4 Nordbahn fehle niger heute bis 144

Jn preußischen wie ín au festen Coursen der Umsay sehr unbe

Berlin, 15. Febr. seit vorigem Sonnabend u tend, wie überhaupt, und Handel in a einzige nennenswerthe Umsay d, vom Boden 2 42

so daß wir hie mehrfachen also 7 % niedri t -Arnheimer, 025 bis 110 %, Bergedorfer von 995 bis 22 bis 1235 % gestiegen. n Abgeber,

länd. Fonds war bei unverändert

Die Preise aller Getraide-Gattungen tvaren hie“ der Umsag ín allen Artikeln unbedeu neuerdings lèblos. Der

ártíe weiß.

nwesentlich,

in Weizen beste Rthlr.; gelb. \{<le\. 85 zu 37 Rthlr. kfäuflih. Verwi bunter poln, a 43 Rthlr,

ht in einer les. 85Zpf ' Rthir., alter 83, /84psfd. poln. is mit 42 Rthlr., 87 /88psd. vom Boden mit 42 pr. Frühjahr ist 87./88pfd, hochbunt. dergl. 87pfd. soll zu 40 Rthlr. gen in loco hat Boden 82 /83pfd, holte 29 verwinterten 84pfd. wird 30 Rihlr. wiederhergestellter Schifffahrt Jm Lieferungs - Geschäft denheitcn und Unsicherh hend, und da,

86psd. mit 40 Rthlr. und offerirt geblieben. Angestellt poln. frishe Waare mit 44 erschlossen sein,

igermaßen wieder besser behauptet. Vom was ferner coulant zu machen is, Für , 86pfd. 31 Rthlr. und für 864pfd., bei zu verladen, 305 Rthlr. gefordert,

ist völlige Stagnation. Meinun eit in dem, was man eigentlih will, ein unbehaglicher Zustand, in pr. April 82pf. ist zu 29 und habenz pr. Mai / Juni 82pf, 82pf. 307 30 Rithlr.z 84pf.

Landmarkt 27 28 Rthlr,z kl, poln, auf Lieferung

nah Qualität, Auf Lieferung Rthlr, nunmehr gehaältenz 48pf,

Achse zu líc- nichts zu habet, wes-

8 - Verschíe- nd vorherr- wo der Entschluß fehlt, i} welchem wir uns befinden, au fol 294 Rthlr. geschlossen; 84pf. 30 bezahltz Juni / Juli & Rthlr.

Gerste gr. am z:! 225 Rthlr. verkauf

Hafer am Landmarkt 17 20 Rthlr. 93/ 55pf. mit 18 Rthlr. bezahlt, auf 182 16% Rthlr.; 50pf. 174 Rihlr.

Futier-Erb fera auf 38 Rihlr.

halb hier niede

mit 135—142 Rthlr. Kleesaamen vernachlässigt, f. Thymothee auf 12 Rihlr.

Jn Rüböl ging wenig um, da die Kau bis die Witterungs - Verhä gegeben haben werden. Rihlr. genommenz p, Februar 10% Rihlr, Br.z; uli 105—% Rihlr, Br.,

sen fehlenz mittelfeine Koh-Erbsen p. z feinère Sorten auf 42 Rihlr. saamen isst zu annehmlichen Preise rgelegte Kauf-Ordres unausführbar bl saamen war in guter Fragez neuer f. bez.z vorjähr. nah Qualität 40—

flust beschränkt iff und auch eisen eíre be- eñiges zu 10% 1075—# Rihlr. einzeln zu 105 Rthlr, G.z p: Sept. /

hliig 11 Rihlr. bez,, auf 134 Rihlr.

mit 8 bis 15 Grab alternirenbe Kälte, \o- Heute is és bei niedrigém Barometer-

u. feittm. is 12 Rthlr.z weißer

wohl bleiben wird, stimmtere Richtung

In loco if

bedingen z p. März bis Oft. 11 Rthlr. Br., 1 ; Leinöl in loco 10X—$* Rthlr.z p. Frü Spiritus p. 10,800 auf Lieferung 147 Rihlr, nóminell. Wir hatten bis gestern eine dann einen mäßigen Schneefall, stande um Vieles gelinder.

Auswärtige Börsen. Niéderl. wirkl, Sch, G4#.

% 135 und 135% Rihlr.

8% do. —. Préùss. Pr.

Amsterdam, 12, Febr. 5% Span. 245. 3% do. 423. . Pol. —. Oesterr. —. Antwerpen, Li. Fébr. Frankfurt a. M., 13. Fébr. Bayr. Bank - Actien 743 G. Pola. 300 Fl. 983 G. do. 500 Fl. 95. do,

Hamburg, 14. Fébr.

Paris, 11. Febr. 6% Rente fin cour. 1 5% Span. Rente —.

4% Russ. Hope : Zinsl. 85. Neue Anl. 244,

6% Met. 1137 G. Bánk-Actien 90%. Stiegl. 893; Be. 200 Fl. 287 G6. 1655. Engl. Russ. 114%,

22. 60. 3% Rente fn cour. 84. 90.

6% Met. 1113. 4% 1018. 3% 78. Bauk-Actién Nordb, 188, Gloggs. 188.

Bank-Actien

5% Neapl. —. Wien, 12. Febr.

1632, Anl. de 1834 156}

Mail. 1255. Livern. 1257.

Königliche Schauspiele. Im Schauspielhause. feind, Lustspiel in 1 < gewendet, Origina

de 1839 1305.

33ste Abonnements- Akt, von R. Benedix, l-Lustspiel in 5 Abth.,

Montag, 17. Febr. Vorstellung: Der Weiber s Blatt hat

von Schröder.

günstigt von einer milden, wohlwollenden ge ihrer Stadt wohl zu nugye ana-Thal is in ihren Händen, gkeiten von Arezzo in Augen- sehr mit Perugia bes winnen können. dur< den Anbau ‘einer aus- Kapelle der Eindru> gestört. An der alten açade sehr auffällig und für eresse. An einzelnen guten alten Pietro Vanucci in Perugia spielt obne Bilder von ihm, die in seinen Mauern Genies wirk-

Mácen bis

sind rührig, und so wissen sie, be Regierung, sich die vortheilhafte L fast der ganze Handel mit dem Chi am anderen Tage Zeit genug, schein zu nehmen, aber ih war noh zu

als daß ih ihnen viel Geshmad> hätte abge des Doms ist schön, 1

gedehnten modernen Marien - « Maria della die Geschichte der Architektur gewiß von Jnt Bildern fehlt es nicht, aber die Rolle des hier Giorgio Vasari; wohl keine Kirche

ist stolz auf ihn und: au geboren. Jh weiß nicht, ob die feine Lust von Arez lih so zuträglih is, als man annimmt, aber so viel i Arcntiner in der Gesch auf das jeyt lebende Geschlecht, und daß Landsleute in Ehren halten, Wo jene

feln und Junschriften; öfters doch zu ho t e j Hause des Jmprovisators Sgricci , zugefügt ist: Natura il fece, e Denkmäler hinláän

zu machen, die Merkwürdi

nur wird leider pieve is die F

f viele andero gro

zeigt haben, von e das Andenken ihrer eboren, gestorben sink, trabend schein

ichte als feine Köpfe

wo der befaunte ppe la stampa. glih beglaubigt ¿+ B. das: Haus, wo eichen, geboren is, nach- urtsstätte Petrarka's, die nken obzutvalten,

< Zhnen eínige getheilt, die i< bald zu ergänzen schon voll, gerütteli und ge-

B. jene am

Vers des Ariosto hin ist: | Ob übrigens immer diese historischen sind, sei dahingestellt, Ob Dokumente t Guido, der berühmte Erfinder der musikalischen weisen, möchte ih bezweifeln, auch über die Ge eisender unbesucht läßt, sheinen Bede acht vom 4, zum 5, Januar f nach mehr als Jahresfrist wicdersah, Schon Bemerkungen über das \{öne Florenz mit offe. Für diesmal i húüttelt, wie man daheim sagt,

wohl fein R rüher habe

das Maß des Briefe