1845 / 76 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

neten Verkehs bezeichnet wird und viele Stimmen | S , sei es. den; : terés}sen der deutschen 4 Tae geeedaaie e Beschränkung und gänzlihen Abschaffung ver- eaten elunden,- in der Seite E Schuß zu G en, der . Landtag denno nit, Grund einer | sin Man müsse diese Richtung für gesährlih halten, nit allein F mangelhastet Aufflätung dex faktischen Verhältnisse, dem wihti- | weil badureh ige künstlich hervorgerufen werden; wel, (A pipe ded freien Gewei rs en en_zu [ibrer Natur nas, mehr sür andere. Länder eignen, und man sich fl woshaib beschlossen wird, den Antrag nicht zu E 7 E H einem krankhasten Fabrikleben unverméidlih verbun- 5) Auch dem Antrage: : „_ [denen Gefahren hingebe, sondern auch weil man England zu Bret den ferneren Gebrauch der Richtershen Skala beim Alkoholometer | an B E dén Rückwirkung vorzugsweise die Ostsee-

“geseßlich zu verbieten, : s ] el erden. i i t Ueber die Lage, in der die Provinz Preußen in dieser Bezie- gab der Landtag keine Folge, da bereits eine Verordnung besteht, T Ver b Po R, wide taseibar dev wona in Streitfällen lediglich die Skala nah Tralles der geseh- sofer sh befindet, und über die Zukunft, welche ben , lichen Entscheidung- Grunde gelegt werde. ofern der Zoll-Tarif mehr und mehr zu einem Schuß-Tarif sich aus-

ny ildet, werden

folgende Ansichten entwielt : : 1d

Bekanntlich - wird ‘ín - der heutigen Zeit der Kriéz zwischen den

nover dürfen bedingungsweise fremde Güter in England einführen; und nah dem Schifffahrts - Vertrage mit Hannover ‘voin 22, Juli 1844 fönnen die hannoverschen Schiffe Exporte nicht nur aus den Häfen der Elbe, Weser, Maás, sondern auch aus den Häfen von der Trave bis zur Memel einschließlih, mit den Rechten und Vorzügen englisher Schiffe, einführen. Sehr wahrsheinlich is es, daß auch andere seefahrende Staaten, wie Dänemark und Schweden, vielleicht selbs Holland, ähnliche Begünstigungen beänspruhen werden. Wird nun in Betracht gezogen, daß, wie schon erwähnt , der preußische Schiffbau dur den hohen Eisenzoll vorzugsweise betroffen wird, so unterliegt es keinem Zweifel, daß die preußishe Rhederei und das gesammte damit ín Verbindung stehende Gewerbe zu Grunde gehen muß, - besonders da au auf der anderen Seite dem ! die verderblichsten Gefahren drohen. Bereits wird der amerikanische Weizen gegen einen Zoll von 3 Shilling pr. Quarter in Kanada eingeführt, um dann zollfrei nach England zu gehen, während der

zölle jsedoch um so weniger eintreten Ffönne, als es im Gegen- theil Gegenstand der sorgfältigsten Erwägung und Berathung unter E den Zoll-Vereinsstaaten sei: in welchem Maße eine Erhöhung jener ZE Zölle zur nothwendigen Erhaltung dêr Eisen+Jubdustrie im Zoll-Verein j werde eintreten müssen inzwishen auch wirklih eine Erhöhung des Eisenzolles erfolgt ist| so {eint die Wiederholung des Antrages auf Eisen-Zollfreiheit bei genauer Prüfung det Verhältnisse dennoch ‘dringend erforderlich. 4 : Es ergiebt sich nämli, daß, der Zoll-Erhöhung ungeathtet, die Provinz fortgefahren hat, ihren Eisenbedarf überseeish zu beziehen, ‘and daß mithin dieselbe niht das Mittel ist, den vereinsländischen “Eisen-Produzenten den preußishen Markt zu öffnen, ] Der Zoll auf Eisen nehme hiernah für die Provinz Preußen anz das Wesen einer überaus lästigen Verbrauchssteuer an, ohne den Eisen-Prduzenten Nugen zu schaffen. E ¿U Bei Vergleichung der mittel| Allerhöchster Kabinets-Ordre vom

dictus equus pro amore Zenonis imperatoris factus fuiséet), #0 beruht ‘dies wohl nur auf einer Verwehselung, indem man aus Jornandes und Anderen weiß, daß zu einer Zeit, wo das Verhältniß zwischen dem Gothen- fürsten und dem byzantinischen Höfe ein Res tvar und lepterer jenen ânz an sein Interesse zu ketten suchte, Kaiser Zeno eine Reiterstatue Theo- s Kotistantinopel errichten ließ. Diese mit der

dorih's Grabmal schändete und seine erblihen Reste, als die èiínes R den Winben preisgab. Jm Sd 801, wle Agnellus angiebt, entführte Kaiser Karl, dem \chon um das Jahr 787 fayf Habriáan Marmoóre und Musive aus ravennatishen Gebäuden überlassen hatte, dies damals sehr bewuñderte Kunstwerk nah Aachen. Hier ward es, wie ge- agt, vor der Pfalz aufgestellt, : Wann es zu Grunde ging, ob bei der

etheetung des Ortes durh die Normännén (881), ob spätèr, is ungewiß. Wahrscheinlich brachte ihm der große Brand des aje 1146 den Unter- gang, ein Brand, welcher den Páälast, nach der ÄÂeu erung eines aachéner Annalisten, „Unwiederherstellbar'/ verwüstete, Jede Spur Her] Giet nah Kaiser Ludwig's Zeit, Jn unseren Tagen is von Einigen die wohl jeder Begründung entbehrende Ansicht aufgestellt worden, daß die gewöhnlich für ieteorisches Eisen gehaltene Masse, wélche man noch in Aa jen sieht, der Rest des Monuments des Ofgethen-Königs sein könne, Die Ekloge des

r se

u

E H órich's vor dem Palaste u y E ‘xavennatischen für identisch zu halten und somit anzunehmen, daß sie mit i anderen Kostbarkciten (ornamenta) durch Kaiser Anastasius nah dém Abend- i lande gesandt worden sei, dürfte aber wohl ein Zrrihum sein, Daß Theo-

D O dotich's Verhältniß zu Byzanz, b dur seine und seiner Ostgothen E N Stellung nah Odoaker's Besiegung Modifizirt, mit der Zeit ih gänzli E änderte und während seiner. Regierung \chon dle Kämpfe sich vorbereitetén, wélche brei Jahrzehnte nah seinem Tode dem durch ihn gègründeten Reiche ein Ende machten, is bekannt. Die Bed ans ver ravennatishèn Stätue i in der Schrist des Prof. Bo ck mit S(atsfinn und dlüdliher Combi-

Walafrid, mehrmals abèr sehr verwörren und infkorrelt gedruckt, is von

“nätlonsgabe erläutert worden, wenngleih in einem Falle vie der gegen- | älteren wié neueren rheinischen Historikerit berüdsihtigt worden, Ungeachtet

| Doe (9e gema, f Ge tas falt featahit Loe fr aci | Sekt dent alte Me M Ste I

s r e E 7 : 7 d zt h G | Meiste lehr stin, Justinian) den byzantinsshen Thron bestiegen, war die Shre art des Namen: Tetricus 1

én. Gothen selbst wärd in ors” v,

Etistenz des ostgothischen Reiches - gefährdet, La D, rch Theodorch An- | zu deafén,

Cs us Italicis quondam regnator 30) verleiten, an die Bil ditrch díesé Reaction eine i y eta

dsäule eines der dreißig Tyrannen Reaction E i R

| nung römischer Bildung und Sitte inst deu nordischen Ele- i S E Meta ved See, so erhob is t ‘seinen pern. ähren de Wider- |_ %*)' Jch beñuhé die Gelegenheit, au} die fleißige und bäankénswéithe ftreft dieser feindlichen Prinziplen um de heftiger, Diesen späteren Jahren | Arbeit bes Dr. Julius Fr edländer zu verweisen: Die Mützen dehört der Bau ves ravennatishen Palastes und die Au g det Statue | der Ostgothén (Berlín, 1 mit Kupfertäfeln), worin dle bid jept' be- ät, “Jn dein Mut ner ria Cilgrige d al par eobo- | Tañnt zeworberiéit Mützen Volkes zum erstéènmal in mögliiher Voll» rih ‘als Réttér Jtaliets, Befteler Rävenñà's, d ‘bar fz 1 fänbigfest élt-und äbgebildet d

: - Danzig, 7. März, Jn dee En Donar. -Shung das Lerb- fultivi ten Völkern niht mehr mit den Waffen, sondern mit Tarifen | Selle anf frembes, iv bie Seesfen vingehendes Eisen wu Berathunee | geführt, Ein solcher Kritg se duishen den Zol” Verein und Der fe Provinzial-Landtag hat bereits die Aufhébung des Ei- } England zum E pivmidien i S L Bi sebhes e

senzofis en Orts nahgesucht und der Lte Provinzial¿-Land- | die Schußmaßregeln des Zoll-Vereins v di, nes ings R U

tag si véranlaßt gesehen, dieselbe wiederholt in Anregung zu bringen. | die Erhöhung des Eisenzolles so aufgeregt vet: Gl ie Erklärungen

-_ Dbgleih nun der Landtags=Abschied voti 30. Dezember 1843 den | des englischen Ministeriums einen überaus droh +-ck diee r mige.

Anträg zur Berücksihtigung nicht e et erklärt, da eiñe so weitgrei- | nommen haben, und daß es nur eines neuen Anlasses bedarf, jun le

fende Uúona me von einer allgemein bestehenden Eingangsabgabe bei | allerverderblichsten Repressalien hervorzurufen. Bereits hat Englan

M Beta t eee E M M BIRe E | Monin T, E E eem rit A

rend éine allgémeine Aufhebung der cuf raben Elsen cabendea Sb | füblen ja lassen Die Sgt ver Nublant Me etne, Matht

Getraide-Handel

iht hat, den Kreistag B Drang gestellten : tage vorz e

sesdlofen sind, so F rder d, A

li E : o “Mästdêm wurde ein Antrag auf werden, v

Oktobet 1798, dur welches

etragen. Wenngleich dies

Verord auf óffentlihe B tag kann sich niht überzeugen , Mèißverhältnisse dur die ber 1798 herbeige bemerkt, ünd die welche dasselbe

daß die

iht ; P: - Die Erfahrung lehrt, daß im

sie keinen im achten Provinzial - Landta sepbuches bereits diejenigen

dieses Ge Ortes zur

e erfolgten

fication in Behörden der gegeben wird,, sei überdies der Weg lungen finden große Theilnahme. Es die Oeffentlichkeit und die ausgedehntere tags - Verhandlungen in den Ÿ

Erörterung gebracht, und man Stimmen das Bedürfniß an, ua derspruh zu lösen, in dem eine

während dem leßteren die Mittel fehlén, YGrage sei das Bedürfniß der Oeffentlich

Der Landtag beschließt demna mehrheit mittels Denkschrift Sr.

„benen Abgeordneten dahin, daß ; Oeffentlichkeit überhaupt entgegen sei. ein unabweisbares sen Wirksamkeit ánerkannt werdén,

es Antrages entgegen, weil man die U

ändischen Lebéns, die Nothwendigkeit bedürfe.

‘gen Anträgen auf Nenming der Namen ten Landtags-Verhandlungen keine Folge A: Petitionen sprechen die Beso “iy ajestät des Königs an die Provin en,

ohne dem Geseß vom 5. Juni 1823 zur Begutachtung mitgetheilt worden zu Der Landtag glaubt einstirnmig, di

des Grundgesebes

e tine E eru tände eintreten lasse

gen Beirath seiner

; N Erbs : arif vom 48. | -preußishe Weizen bis 20 Shilling und darüber zu entrichten hat. A ua ratbe i e Roheisen fue Big rfe Tele frei Aue f fer N e E Producte ibe R “gewesen, mit einer Eingangs- Abgabe von 10 Sgr. pro- Centner be- | Auge fa end, zu einer ausgede en Pre : , j is 6 wozu die üppigen und ausgedehnten Bodenflächen eine bereite Grund- legt, gehmiedete M Ein a iam Bo Pra erjodt la darbieten, j es üm u Pa prt qr 70 geschehen. 7 rch die Belegung des Roh- und Brucheisens von 10 Sar. Ein solcher Erfolg wir nchè aubvlelven, jovaid der Eingang der eng- ro Cen B beinade 20 Pert vom Sldeataetn bes lischen Twiste in das Vereinsgebiet A oui wird s n v ai elben beträgt, und wovon beispielsweise die Hammerwerke in der Ge- | schen Baumwollen-Fabrikanten vera en A: an iese : a t ‘gend von Danzig sährlich 470,000 Cir, überseeish bezogen, wäh- | gel herbeizuführen. Auf dem näthsten Zoll-Vereins- ongreß Ae: rend ihnen aus dem Julande nur etwa 100,000 Ctr. zugegangen | d. J. wird diese Frage zur Entscheidung kommen und dadurch be- sind, ist zunächst dieser seit länger als 300 Jahren in der Nähe von Ds s a ge Preulischen Handelspläße und der preußische Oliva’ bestehende Jndustriezweig, so wie die gesammte mittel- und andvau ferner bestehe . A, j ; i unmittelbar n Berbinbüng steheads D erbóthütighie, aufs uit Bua Par rama der Landtag einstimmig, daß Sr. Majestät e bedroht. ( rij f ¡ j i; D See sehr der Schiffsbau dadurch leide, und wie wenig derselbe die bedrohliche Lage vorgestellt werde, in welche die Provinz Preu- nunmehr troß niedrigerer Preise des Eichenholzes und niedrigeren Ar- ßen durch Ausdehnung des O IRso L SuBeme Le , beitslohns im Stande sei, mit dem Auslande zu konkurriren, lasse sich | unter gleichzeitiger Darle ung der allerunterthänigsten Bitte durch einfahe Berechnung darthun, um Aufhebung des Zolles’ auf fremdes, in die Seehäfen der Pro- Vor Allem wird aber der Ackerbau dur den Eisenzoll auf das | vinz Preußen eingehendes Eisen, L ai t. i empfindlichste betroffen. Je höher die Forderungen an den Ader- Man glaubt der g, eer itte um so zuversih qr bau gemacht werden, se höher steigt der Eisenverbrauh bei dem- | entgegensehen zu dür É als der Land - Transport des Eisens für elben, Der nothwendige und unabweisbare Gesammt - Eisenver- | grö ere Entfernungen niht ausführbar ist und die Ueberwachung der é bei dem Aderbau in einer Provinz wie Preußen übertrifft | Glußschifffahrt es leiht mahen werde, den Eingang fremdes ens wahrscheinlich die Vorstellung selbs derjenigen, die sich eines wei- aus preußischen Häfen in die anderen Provinzen zu verhindern, über- teren Gesichtsfreises zu erfreuen haben, als dies bei den mehrsten | dies die vereinsländishen Hüttenwerke durch den Verschluß des preu- der Verbraucher der Fall sein kann. Der Betrag der Steuer gegen bischen Markts keine Einbuße erleiden, besonders aber weil Preußen, den Preis des Eisens is aber so hoh, daß selbst jeder Verbrauher | wie {on angeführt, seinen Eisenbedarf stets überseeish zu beziehen olche fühlt und daher gezwungen ist, den Verbrauch desselben zu be- | dur seine Lage genöthigt ist.- ekne Die dadurch dem Volke entgehenden Vortheile wiegen - j ; sicher {hon mehr als der ganze Zoll. ; Danzig, 8, März. Jn der vierun dzwanzigsten Plenar- __ Hierbei wird zuglei das Verhältniß der Provinz Preußen zu | Sihung wird eine Petition auf Ertheilung der Befugnisse an die : dem Zoll-Vereine und der Gegensaß der Jnteressen zwischen dem le- | Landräthe, vor Eröffnung der Plomaial e Zandlage Kreis - Versamm- | diglih Ackerbau treibenden und den auf Fabrikbetrieb angewiesenen | lungen auszuschreiben, und die Verpflichtung derselben, dies auf An- ; Bestandtheilen des Zoll-Vereins beleudtet. trag der Kreisstände zu thun, vorgetragen. Nach Jnhalt der Aller- j Es sei Thatsache, daß die abrik» Jnteressen sich auf den Zoll- édsten Kabinets-Ordre vom 27. Januar 1830, betreffend das Ver- Vereins-Kongressen mehr und me r Geltung verschaffen, und daß der ahren der Kreisstände bei Abfassung und Ueberreihun ihrer Peti Zoll-Tarif, den Charakter des Finanzzolles aufgeLend, sich fortwäh- | tionen ub Eingaben, steht es jedem Mitgliede des Kreistages zu, rend zu dem einer Schußmaßregel wider die Konkurrenz des Auslan- | einzeln oder im Verein mit anderen Mitgliedern beim Landrathe auf : des entwickele, Nachdem die Wissenschaft die Lehren des Meïkantil- Ausschreibung eines Kreistages anzutragen, während Leßterer die ‘und zwar is dies in solcher Weise aus edit, daß es scheinen könnte, als wäre | ‘dur den Speerwurf der Reiter - Bildsäule war gewissermaßen die Besiß- due des Rees Busen die Ante ei dees Die Stelle aber nahnie des Landes durch den br angezeigt, der niht im römischen if zu uündeutlich, üm der Vermuthung Bock's, daß ein Glußgott neden dein | Anzuge, sondern mit der Andéutung einer Nationaltraht erschien. Wo Pferde abgebildét gewesen sei, irgend einen Grad von Gewißheit verleihen | das Kunstwerk verfertigt worden, darüber fehlt es an aller Andeutung. ‘zu können, Sinnreich ist jedenfalls dessen weitere Ausfuhruna, daß in die- | Nicht einmal das läßt sich mit Be immiheit sagen, daß es in seiner Tô- fin Flußgott ber Jsonzo gédacht gewesen sein möchte, an welchem Thcó- | talität der Zeit des Theodorich wirklich an ehôrte, Daß es in Jtalien än dorih den Odoaker schlug. wovon es bei Kassiodor heißt: „Vbi primum | Bildhauern und Erzgießern nicht fehlte, wissen wir; der gesunkene Zustand Italiae nos suscepit imperium.“ Eben so ungewiß ift, ob män eine zweite | der Bildnerkünst in der späteren römischen Zeit érweckt âber für Arbeiten "nicht vergoldete ebenfigur auf dem Sôckel anzunehmen hat, wie aus den | der gothischen Epoche kein großes Vertrauen, und die verhältnißmäßige Worten „Aurea quod regnat stipataà satellite nigro“ (x. 63) hervorzuge- sorgfältigere Ausführung ostgotbischer Münzen dürfte in diesem Falle“ faum S hen scheint, Vielleiht hat man \\ch unter beiden Nebenfiguren, wenn ja | in erústlichen Betracht fommen *), , y E ¿f deren vorhanden, nur eine und dieselbe zu denken. „__ Nath dem Sturze der gothishen excschaft blieb die Statue des Hel- i : Es frägt ih uun, welches war der ung der Stätite, und welches | den in Ravenna stehen, Daß es geschehen sein fönne, um die Meinung H war die Jutention? Wenn Agnellus erzählt, nach manchér Meinung sei | der dem Andenken des großen: Königs anhänglichen Bewohner zu {cho- M das Noß zu Ehren Kaiser Zeno's gemaht worden (alii aiunt quod supra- | nen, íst sehr unwahrscheinlich, wenn män bedenkt, daß Belisar Theo-

s

Wenn {ch äm Slusse dieser Beinerkfungen auf dié Bodck zurückomme, welcher diesen Gegénstand- und von Gelehrsamkeit und Belesenheit, nant riftstellern, behandelt hat, ‘wobci mal so geschieht ed, um dataifü Untersuchung über sene A Einrichtung der spätrömi

mít einem seltenen Auswände lich in den byzantinischen S e größere Uebersichtlihkeit vermissen dürste,

merfsam zn macen, wie derselbe an die Statue eine andere über die Bauart und Kaiser - Villen und Paläste geknüpst hat, um der Karolingishen Pfalz einen Anhaltspunkt hang zwisehen lepterer . und ersterer i gerbau dié Norn für die Anlage der dererseits zwischen der dioklecianishen Villa

stantinischen Palast ín seiner neuen Hauptsta Zusammenhang statt

Nationen über, welche in die engste Berührun

und von denét die legte, die fränkische, si Trümmern falz zu Aachen sind dié Bauwerke, welche

Ueber jenen, von welchem bei der Kirhe S.

teréssanter Rest

eblieben, haben italienische Forscher des Wi

chtigen viel beigebracht.

reuß, Zeitung 1844, Nr. 31), m beilweise bekänut gewordenen

tbúrg #0 1 üllt tvar. deter Untersu E näher einzugehen,

die Erwähnung derselben indeß nicht unterlassen wollen, da di? Erst: ibacia as Aa G in mehrfacher Beziehung zu i diee Casa forielia m

s erlassen mi itale das Muster zur Kirch L

ersißè sté V nat] die verwaisten Kapitale

nicht nux hr; wie ‘es scheint, bedeutend dern ihr auch in: dèm Octozon von S. bot, in deren ehrwürdigen, hoffentlich bald lepten Jahrhunderte -befreiten;: ihrer ursprüng brâhten en eben jeyt die: Theilnahine und bie lac etias

Nar! ais: dem nämli

tru Betra eint die Vermittelung des Landsegs

des entlihe Bersammtin a lassé nd j iht ntréfferide Edikt \einèr 2D cie u fe Sd E Berdbindungen R, sei neuerer Zeit bei der Anwendung desselben

nur Verbote gegen geheime Gesell\haften und ete da Verbot von öffeutlichen Vers

l i ied d d, viht allei gedul fern soger bon Len Siacis - Beddebes wnterdit tentée Hesehwiorigen Téidénzen hüldigen.

estimmungen, die aus jenem Ed ses übergegangen, im Sinne der Antragsteller gel odi Vorschlag gebracht sind, so wird di 6

Hingebung seiner Vertreter leberzeugung ei

Königs Masestät, in rihtiger Würdigung der

Mit Bezug uf den vorigen Beschluß glaubt der Landi

geben zu können, da in der beregten Antwort Sr, | Sie nichts liege, was die Besorgniß rehtfertige, daß Allerhö \e

Provinz Schlefien. Breslau, 7. März. 20ste Plenar-S Nach der Verlesung und Genehmigung meh

der Vortrag des Céentral-Ausschusses über folgendè Petitionén:

bar, und wie einerseits dit L isen Paläste giebt, so findet

Diese Norm nun ging durch Ueberlieferung Wt!

erhob, Theodorich's Palast zu Ravenna und Karl des E

A j atis die ag ri dr. K von welcher in dem jeyigen Rathhause ein bedeuteñder, wenn au s LRGAEREE Theil érbalten ist, so hätten die Untersuhungen Bod! seiner Séhrist: „Das Rathhaus zu Aaen ““ (1843,

“der aas Corte Anne Gorshers y ths Nolt en, das- Dunkel zu erhellen angefangen, in welches biest seid. i : Jn die Refultate diefer mit Ernst und Ÿ

p! mali à t elche ds cen Ravenna über die Alpes entführie, f P A Wt I ft, R enu mon

einer bew

- angeregten Uehelstä

estimmungen des Edikts vom 20, # rt seien, da dieses Geseß, wie der Antrag ( erhöhste Kabinets-Ordre vom 6. Januar y wiederum in Erinnetung bringt, auf das bestin

Verbindungen Vaterlande öffentli, t werben 5 so

Berathung des Str

liegende Petition als erledigt erachtet ; wenn inzwischen vo| en Allerhöchsten Ordre eine unrichtige Dey

der Beschwerde nicht versi Mehrere Anträge auf Oeffentlichkeit der Landtags - Vez

werden die für und Veröffentlichung der

rotokollen des siebenten und Provinzial - Landtages ausführlih entwidelten Gründe erkennt mit Ausnahme nur me Zulassung von Zuhörern dei ersammlung von Ständen

findet, deren Wirksamkeit auf déèm Vertrauen des Landes 4

nohchmali

von der Umsicht, Treyw zu erlangen, Oh

Inter

T

daß einer dem

gestattet werde. in der Minorität gi

tberzeugung hegt, ‘daß

der Redner în den jt gében zu dürfen, rgniß aus,

zialstände dêr Provi

in welcher denselben mit Entziehung des Rechtes, einen Prei zial-Landtag zu bilden, gedroht, als Geseß betrathtet werden f G gemäß den Provinzialstä

ein. esen Petitionen fkeint | Majestät des

ohne den verfassung n werde.

ressén

Séhrisi ded N U ris Ge

darin für die Rekonsitül zu finden, . Der Zust

zu Spalatró und ded di am Bosporus der

mit dem Römerréeith i am dauerndsten auf

hier in erster Reihe Apollinare nuovo ein | und neuerdings ‘auch di

vergleiche All Verein mit Ven [eider

is hier der Ort nihb_

a Rarerfagauy unseres Æ

ervon abstrahirt mj ammlungen angewendet. Der

Da überdies hz

t größer als vormal, in Folge der Veröffentlihung der Verhandlungen das ständischen Leben im Volke tiefere Wurzel geschlagen hat; di Landtage vorliegenden zahlreihen Petitionen. geben davon i mit überwiegender ajestät dem Könige dié h vom siebenten Provinzial - Landtage vorgetragene Bitte zu Allerhöchstderselbe möge zu genehmigen geruhen, l angemessenen Anzahl von Zuhörern aus der Mitte der Kommitt der Zutritt zu den Landtags-Verhandlungen

Dabéi verwahrt sch die Mehrzahl der sie feineêweges dem Prinzipe Dasselbe müsse vielmehr edürfniß des ständischen Lebens und der fi Man sei aber der E

eun)

rund-Prinzipitil | öffentlihèr Verhandlunga erhöstselbsstt erkanit habe und es deshalb der erneuten Anträge

daß die Anl

(hung vom 9, M rerer Ad

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vedienen, welche die

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S

: ¿ : j’ mehrerer Outébeslhét des Me

der referirende D B

Ï rovinzen i a daher aituts der én Gustitut hält es

räge über die jestät des- Königs vorgreife resse wurde, um eine Vereini

“Debatte zu bézweckden, von

¡gung darin finde, daß les sch kundgebende werde darüber einig sein, für genen Zweck zu wir

s jedo tadt Breslau ihrem psehle. Unmöglich könne în ht der Bittsteller gegen Se denn das, was

¿dét Breslau sei weder ein

f, im Sinn jener weiteren dem Vertrauen der Allerhö Ein zweitèr Abgeordneter

rát-Votum dem Landtage Die Ansihtén über das

nigung dieser Ansichten fu dhe der Versammlung

rde jedoh ein Mittelwe adt Breslau enthalten ist, in joben sind, welche für jede ßgebend sein dürften.

Dhne eseblih festgestellte Auéshüfse beruhe das

gknommen în den Rechts ptthalb desselben, seine For tèn zu bestehen, - ohne

desd verfassungsmäßigen Re / gestellt sehen. pi e en und festeren Begrä ise Hunter he eine solche Pflichten und ihrer Rechte he auf einem solchen klaren eihliche l use eh auf âähmsóweise twiesen würde fig jgiege rie arer sei, {arf von

y des Máhistrats und der Stadlvetorbiètén in

sse nad

rwortung geeignet, weil dh shon eeesdl géité Anträge enthalten em gewün die

dischen Ausschüsse eher geha rwägung des sich vielseiti | jedo der Ausschuß f ans für dessen fernere Entwickélung in einer Allerhöchsten Kenntniß zu brin orm sener Erwe

Ein Abgeordneter der Städte erklärte, des Ausschusses für ihn fein érfreulih der Ausschuß die Bédürfniß etwas

ganzen Jnhalte na

e erbitten, sei so weni dem preußishen Volke verheißen worden.

Zweifel gegen die è, hoh eine bezüglihe Anforderun

j die vorgeschlagene Adresse in ‘der Form ied des référicetden Ausschusses habe hen befunden und bitte um dié

„Wie“ hü}se sind in der Versammlung

it, 2s entbehre des Grundes des

daß man sagen könne, Bruh verfassungsmäßiger Rechte.

n, welche einen Lüde in unseren

itáñidólá

hält dié

è béstimmte, de n Zweck

n zu wollen.

dem Direktor des Aus\ch

derselben die Be « Majestät den König ve

Entwitelun chsten Gewä

der Städte pflichtete der

êéín

dem in derse

regelmäßige Wiederkehr der Berufung ganze Justitut auf keinem festen Funda- positiven Rechts , es sei nit -Organiémus unseres Staats, es stehe

tdauer sei ungewiß, es Auf diesen Grun

chts müsse man vor Allem die Aus-

n so bedürfe auch der Kreis ihrer Wirksamkeit einer wei- f Die Mitglieder -der - Aus- einem recht klaren Bewußtsein von vornherein ersüllt sein, und doch Und unershütterlihen Bewußtsein die Wirksamkeit alles ständischen Lebens. solle unsere Provinzialstände ergänzen,

Berathung rein provinzieller Jnteressen

nzun von

beschrän

gestatte, daß ihnen auh Gegenstände. der Berathung erweiterten Gesihtspunkt ständischen Jnstitutionen, je weniger allgemeine und provinzielle einander trennen ließen,

ersteren an Wichtigkeit und Bedeutung nachständen, un

üsse sein, di i

Ver dritte, in der P

dti

[Ordnung sei

tt die Bitte: daß es den rden diese

„der Majorität

ödsten Prü d ige Eönne bara pr Jan der Ansichten

husprechen, ist sein Beruf,

ps der Ehrlichkeit “Al

deöbenen Punkte ter bresla he die ablehnenden Landtags-

nen

"ie p ovinzialstände

d : ‘vel Unt derselben Vie Bescheide an andere e bee den s{lesischen zige der ba G: “s Gie enen P

: enöthigt h auédrüdlig nöthigt werde,

Aus die 1g der Ans

diése Meinung wurd

Lan gemeinden, unten ügt u 2 gus Se. Majestät beitigtes Gehör nicht viesac Andererseits se als die und ferner

Wirksamkeit von einem Mitgli

Lüde auszufüllen, t die das Jnteresse mehr ändishen Ausschüssen zur Berathung vorzulegen. D t etition hervorge lh auf die Geshäfts-Ordnun gkeit keiner weiteren Ausfü eine nah allen Seiten hin | ständischen Aus\chü tige, eine freie Geschäfts-Ordnung si selb V b drei wesentlichen, die a Entwickelung der ständischen elne des Central-Ausschusse Vitte beigefügt, so lege máân genau ntsheidung vor, den Landtag nicht treffen. und Wünsche der Provinz seine Pflicht, Wünsche mehr und Offe t unangenehm berühren. le Erwähnung des referirenden Aus\usses, daß die her=-- etition Gegenstände berührten, an die preußischen und vom Jahre 1843 si ausdrülih

bgeordneter der Städte Landtage könnten dem freien Ermessen

Landtages nicht hinderlich sein, weil die rovinzen in keiner Verbindung ständen. eststellung des Staatsschulden- der Staat zur Kontrahirung Zusammenberufung der Reichs- Er ante es für unpatriotish, ung der Verheißung zu Cet die Ent- éschästs-Ordnung

mehreren Abgeordneten der Städte em det Leßterèn hervor= ‘Vater des Vaterlandes der getreuen Unterthanen,

ahre 1820, die #4 betreffend, sei sür den Fall et Schuld sei für den Fall, Ls in Aussicht gestellt, Noth abzuwartén io ge au em Grunde bezivecke die lisse und namentli rine

pt und von éin

versagen werde.

‘wurde irie die Erweiterung der ständischén Ausz er

wesentlihèr Zweck der Entwickelung des Jnstituts der ständischen und daher die Bitte: alle Provinz berühren,

als einer

rung bedürfe.

s

nicht aber \ich ein versteckt als enth

Uer bschiede

daher unzweckmäßig ersche an:

die

obige freiere

König ‘als Kinder,

rovinzial-Stände beschrän ed des Ritterstandes die A

pünisden Ke: Kreises wégen r l etlin und do ation der-

ên nách den Péinzipien det Prövi l-Land fe ries Ñ i Dees besonders deshalb

er Forténtwidelung des det, als genügt werden g fundgebenden Jnteresses an r angeméssen,. den besonderen Adresse en, ohne ‘jedoch dur bestimmte terung dem hohen Ermessén Sr. Der Entwur gung der verschiedenen Meinungen vor

daß, obwohl das Gut- es sei, er dennoch Be- Angemessenheit anerkenne, zu thun, Die Versamm-

wenn auch über die Mittel, durch fen, verschiedene Meinungen obwalten ine so allgemein gehaltene Adresse . werde

eines Erach- den gehossten Zweck versehlen,

weshalb er die Petition der Versammlung éidénheit und Ehr-

g im Verhältniß zu deri, In der Petition der Etfüllung jener Zu- g enthalten; sie habe nur den zu wirken, und beruhe rung jener Wünsche.

zu unbestimmt sei. er ch în der Minorität Erlaubniß, sein desfallsiges Se- vortragen zu dürfen. U

der Entwickelung der ständischen gewiß sehr verschieden, rste eben so wenig zu erwarten, als , im voraus einen vollständigen twuts über die Art der Gestaltung der Ausschüsse

vorzulegen. . Es möglich sein,

der in der Petition der lben drei Punkte hervor- wahre Entwickelung jenes Justituts

dieses Aufhören sei

Das Junstitut der welche leßtere das

je mehr gerade die leßteren

hobene Punkt bezieht sich der ständischen Ausschüsse, deren Die bisherige Ge hemmendbe gewesen, sen überlassen blei- st zu entwerfen. llernothwendigsten Schritte enthaltenden Punkte der vorgeschlagenen ‘allgemei- formulirte Anträge der Al- Der Vorwurf unklarer Der Landtag soll das sein, diese unverfälscht

nheit aber wird Se. Majestät den

élmäßiger

n Landtagen dur ihre

,

dieser

usses vorge-

rlannt wer-

Ansicht bei, Als

Eine

könne auf- d und Bo-

fe und nur zuliéßen. die um Jnteressen

d es könne

êr Sprache üllt, Die

bezö- ine, führte

end erah-

sorgen sei. Auch könne der Fall

; Eirtwickelitng der ständischen Zustiéutionen i a iheer gégenwärtigen Grat e2 erhaupt déni Schlusse dér Débatte und vor d S neitie d Der Lan dieg: Mars dal, do E er Abstimmung be m Sinne der Petition zu richtende Adresse stimme, inde i Majestät erklärt habe, die ständischen ZJnstitutionen nah ; A var: - en Ermessen erweitern zu wollen, und" es unangemessen erscheine, an ie Etfüllung eines gégebenen V \préchens zu ‘erinnern. Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wurde die Petition der Stábt Bresláu mit 44 gegen 40 Stiminen urüdgewiesen, Sür den Vorschlag des Central-Aussusses die pegliglih der ständischen Aus\chüsse entworfene Adresse Sr. Ma- jestät dem: König zu überreichen, stimnitén sodann 43 gegen 40 Stimmen. Da auch diese Abstimmung die verfassun

eet

erreicht hatte, so wurde voni einem städtischen seitig unterstüßte Amendement gestellt:

e, Nutestät im Allgemeinen zu bitten, dischen Verfassung eintreten zu lassen, für welhes jedo ebenfalls nur 43 ge slch ergaben und die seplide Masorit

Der referirende Aus

Emäßige Majorität nicht bgeordueten das mehr-

eine Erweiterung der stän-

en 40 dissentirende Stimmen

duß ging bi is t érreiht e

¿ uy ging hiern ¿u dem Vortrage,

3) der Peine das Jnstitut der ständischen Ausschüsse betreffen- den Petition des Abgeordneten der Stadt Schweidniß über, wegen der Verpflichtung der Mitglieder des Ausschusses, den AIEARS Landtagen Bericht über ihre Wirksamkeit zu er-

atten.

, Der Céntral-Aus\huß befürwortet diese solhe Berichterstattung auf der einen Seite der anderen nirgends verweigert worden ist.

Zur Unter ‘Mueß der Petition wird von mehreren Seiten an- geführt, daß dié Aus - Protokolle den Hergang der Verhandlun- gen nit immer vollständig nahwiesen und daher dem Bedürfniß der

ittheilun niht hinreichend genü ten; daß z. B. die kölner Dom- bâut - Angelegenhèit bei dem in Berlin versammelt gewesenen Aus-

\husse egenstand der Berathung gewesen, worüber aus den Pro-

toköllen nichts verlaute. i

Dem würde von Sigliaterie des in shu | U

Petition nicht, weil eine nirgends verboten , auf-

Berlin gewesenen Aus- i chlusse der leßten Sißung des ständischen s\husses allerdiigs jene Dombau - Angelegenheit auf Allerhöchsten Befehl zum ea f Res und als eine vertrauliche Mittheilung bezeichnet worden sei, Se. Majestät hätten aber die Ansicht der Miktgliéder nicht in ihrer Qualität als Ausschuß - Mitglieder , sondern als von Männern erfordert, deren Ansicht zu wissen Allerhöchstderselbe gewlinscht und deren zufällige Anwesenheit LtIN benußt habe.

Dér Petitionssteller nahm seinen Antrag besonders deshalb und ohne auf Vi anzutragen zurück, weil von sämmtlichen in der Versammlung anwesenden Mitgliedern des leßten in Berlin versam- melt gewesenen Ausschusses die Verpflichtung nicht in Abrede gestellt heile ihren Kommittenten Auskunft über ihre Wirksamkeit zu er-

eilen. ; Die bezügli der ständischen Ausschüsse eingereichte 4) Petition, unterzeichnet von mehreren Räntifden Landtags - Ab-

geordneten, enthält die Anträge :

a) Allérhöchsten Orts zu bitten, daß die Wahl zu dem nah der Verordnuug vom 21, Juni 1842 zu bildenden Ausschusse \o spät als möglich, mindestens nicht in den ersten zwei Drit- theilen der Dauer der Landtage, A dürfe,

b) daß diese Wahl unbkshadet des [lerhöhs| festgeseßten Ständeverhältnisses der' zu Wählendèn, nit von den einzel- nen Ständen unter sh, sondern von ‘den gesammten Land- tags-Mitgliedern vollzogen werde, weil es

ad a) offenbar wünschenswerth sei, daß sich dié Landtags-

Mitgliéder vor. der ‘Wahl genauer kennen lernen,

ad b) weil seder der im Landtáge vertretenen Stände ein

Interesse daran haben muß, welche Mitglieder aus den anderen Ständen gewählt werden, das Sonderinteresse der einzelnen Stände aber durch die bestimmte Zahl der Mitglieder jedes Standes gesichert erscheint.

Bei der erfolgenden Abstinimung wurde der ad a gestellte Antrag liberwiegend angenommen. - s ge sub b bezeichnete Antrag fand dagegen lebhaften Wider pruch.

Es wurde erwähnt, daß bereits bei den zial - Landtage stattgefundenen Wahl der Städte und Entscheidung au für

és entgegnet, daß am

ersten am 6ten Provin- Ausschußwahlen die gemeinschaftliche Landgemeinden abgelehnt worden, eine gleiche die gemeinschaftliche Wahl aller Stände zu be- | eintreten, daß z. B. bei der gerin- gen Stimmenzahl des Standes der Landgemeinden ein Abgeordneter durch die Den der übrigen Stände erwählt werde, ohne von dem eigenen Stande eine einzige Stimme zu besißen. Obwohl dar- auf entgegnet wurde, daß eben dur die gemeinschaftlihe Wahl das Sonber-Junterèsse der Stände vermieden und Einigkeit bewirkt werden solle, indem Männer zur Wahl gelangten, welche niht die Spigen ihrér Parteien bildeten, sondern das Vertrauen der Gesammtheit be- säßen, so wurde doch obiger sub b enthaltene Antrag mit großer Majorität abgelehnt.

Breslau, 8. März. 21e Plenar-Sigun g vom 4. Mäcz. Nah erfolgter Mittheilung über den Eingang mehrerer Referate, Adressen und Denkschriften, so wie der Anordnung auf den Geschäfts» gang des Landtages bezüglicher Angelegenheiten, wurde vom Herrn andtags-Marschall der Vortrag der Referate des Central-Ausschusses über Petitionen veranlaßt. :

1) Petition der Stadtverordneten zu Hecrrnstadt, sterial - Bestimmung vom 8, März 41843, den Holzverkauf in den Königlichen Forsten betreffend, ihrem Wortlaute nah bes folgt werde, damit der Arme der für ihn darin enthaltenen Wohlthat, trockenes Brennholz in diesen Forsten faufen zu können, theilhastig werde.

Der Central-Aus\{huß glaubt diese Petition niht befürworten zu fönnen, weil sie ‘nur eint speziellen Fall unh é cit eine Be= shwerde gegen die betreffeude König ihe Ober» Försterei enthält, welche auf dem gewöhnlichen Jnstanzenzuge an die Behbrde hätte die Seutaek. Der Landtag pflichtete dieser Ansicht bei und lehnte le Petition àb. | __“ An Erwägung, daß bur die Nichtbefolgung jener Ministerial- Verfügung eint Bedrückung der Jmploranten er lgen müsse, deren Beseitigung wünschenswerth und deren Grund hauptsählih darin zu suchen fei, daß jene Ministerial-Verfügun nit genug zur Kenntni des Publikums gebracht worden, aui e Wiederholun jener Anlässe an ánderèn Orten stattfinden könne, beshloß der Landtag aus dieser Petition Veranlassung zu nehmen, Se. Majestät den König allerun- terthänigst zu bitten, daß die Verfügung des Ministeriums des Jnnern vom 8, März 1843 dur die Amtsblätter bekannt gemacht werden

daß die Mini-

nsiht aus-

er entschieden gegen eine

/ Landtages sei,

| mit unzureichender Majorität,

Stadt und Landb, nebst Borsilägen, auf welije Weise dieser Zweck am sich t würde. i Der Central - Aufge” bat die 1 ihkleit aller in der Petition

vorgeschlagenen Maßregeln anerk, ti i y S I Eri d M De 18

en nit zur Erledigun durch d tag eignen, ih auf einem durchaus praftishen Felde eas u nur auf solde trä; - deren Ausführung {ch bestimmt ya

éräge einzugehen vermag Es S A der E zu einem Lehrplane für die betrtefs enden Schulen nicht vorliegt, würde es immer sehr t, inem Sefepenten Resultat L gelangen, sehr: schwer sein, zu

uf den von einigen. Mitgliedern a ésprochenen Wu , ber Landtag möge um { eunige Vorlage ine Gl E Cc wurde entgegnet: daß diesé Deshleunigung bereits in dem Allerhöch- sten Landtags - Abschiede vom 30. Dezember 1843 verheißen worden ist, daß die Mittheilung jenes Tableau?s daher yielleiht noch im aufe dieses Landtages erfolgen werde und die Petition demnach bis zum Eingang desselbên zurückgelegt werden möge, , Der Landtag einigte si hierauf in dem Beschlusse, die Anträge in der Petition von Grünberg theils zur Berat ung durch den Lando tag nit geeignet zu erahten, theils dieselbe so lange urüdzulegen, bis die Allerhöchsten Orts verheißene Auskunft über iese ganze ‘Ano gelegenheit dem Landtage E sein wird. :

Aus denselben Gründen fand die Versammlung sich nit bewo- s ‘Mehrere Speonen Os zu Tei L eyrerer Scullehrer und Adsuvanten neisser Krei es, we Gehalts-Verbesserung. i g y gn

4) Der katholischen Schul-Adsuvanten glaper Kreises, wegen Ge-

; Se Un

) Bieler Land-Elementar-Lehrer foseler Kreises, gleichen Juhalts. |

6) Der sämmtlichen Schullehrer des bultschiner. Dekanats und j Sthulen-Jnspefktorats, ebenfalls wegen Gehalts-Verbesserung,

indem dieselben sih lediglih auf das beziehen, was hon von dem siebenten A gvingial «Landtage gesagt, und darauf Remedur in dem Landtags- bschiede vom 30. Dezember 1843 zugesichert worden ist.

7) Eine Petition zweier Lehrer zu Patschkau und Konstadt, be-

treffend die Volksschulen und ihre Lehrer, fee in Bezug auf obige Gründe eben so wenig Berücksichtigung nden.

8) Die Petition vieler Sullehrer aus den Kreisen : Haynau, Goldberg, Bunzlau, Liegni, bezüglich ihrer Besoldung, Eme- ritirung, Versorgung der Wittwen und Waisen und freieren äußeren Stellung,

wurde zum Theil nicht zur Befürwortung geeignet erachtet, dagegen der Abschnitt, welcher die Gehalts - Verbesserung, Emeritirung, Pen- sionirung der Wittwen und Waisen behandelt, in so weit als beah- tenêwerth erkannt, um sie nicht gänzlih zurückzuweisen, und demnach der Beschluß gefaßt :

die Petition \o lange als Material

höchsten Orts verb eltrne Auskunft dem Es wurde hierauf die in der 17ten Plenar-Sizung bereits zum

Vortrage gebrachte, vorläufig aber no zurüdgelegte

Petition mehrerer städtishen Abgeordneten , wegen Aufhebung der

Cirkular - Verfügung der Königlichen Regierung zu Liegniß vom

7. Januar 1845, nah welcher die Magistrate nicht blos in poli-

zeilichen, sondern au in rein kommunellen Angelegenheiten den

Landraths-Aemtern untergeordnet werden sollen, wiederum in Berathung gezogen,

Jn dieser Negierungs- Berfügun ist den Magistraten des liego niper Regierungs-Departements zur Pilicht gemacht :

1) fünftig alle an die Regierung, in Betreff der Wahl und An- stellung von Magistrats - Mitgliedern abzustattenden Berichte nit direkt an die Regierung, Prbéen per Couvert dem Kreis- Landrath einzureichen, welcher sie dann mit den etwa zu ma.

henden Bemerkungen weiter an die Re ¡ierung befördern werde ; 2) die sährlichen Kommunal - und Polizei- Verwaltungs - Berichte

ebenfalls durch Vermittelung des Landraths an die Regierung einzusenden. :

Der Referent trug zunäcs|t die gs. 1- und 166 der Städte-Ord- nung vom 19, November 1808 vor und führte an:

Die Städte-Ordnung unterscheide die polizeilihen und Kommunal- Angelegenheiten; leßtere gebührten den Regierungen. Die Land- räthe aber hätten mit den Kommunal- Angelegenheiten gar nichts zu thun, Die Bestätigung der Magistrats-Mitglieder gehöre aber nicht zu den polizeilichen,, sondern zu den fommunellen Angelegenheiten; es sei demnach die Verfügung der Königl. Regierung zu Liegniß nicht erehtfertigt, indem es. ihr wohl freistehe, in einzelnen Fällen den Candräthen AINMLaa zu ertheilen, aber nit diese Aufträge in eine fortdauernde Delegation zu verwandeln, Na Ansiht des Referenten würde es daher zwedmäßig sein, den Herrn Ober-Prä- sidenten der Provinz um Aufhebung jener Verfügung anzugehen, indem hier eine Verleßung des §. 152 der Städte - Ordnung vor- liege, welhe in sener Jnstanz leiht behoben werden fönne.

In der über diesen Gegenstand sich entspinnenden lebhaften Des batte war mehrere Male auf die neu revidirte Städte-Ordnung vom März 1831 hingewiesen worden. Ein Abgeordneter der Städte er» flärte- hierauf: Die neue Städte-Ordnung sei ein Geseg, welches hier in Schlesien nirgends angenommen worden sei, es müsse daher gegen jedes Citat desselben protestirt werden. Es erscheine nothwendig zur Erledigung diejer Angelegenheit, unmittelbar den We zu den Stue fen des Thrones einzuschlagen, um Faus der bestehenden Vers fassung gegen Eingriffe der Behörden zu suchen und zu bewirken, daß die Städte-Ordnung von 1808 eine Wahrheit bleibe. Diese Meinung wurde von Giehienen Seiten unterstügt. Dagegen wurde jedo bemerkt: daß ein einzelner Eingriff noch nicht eine plan- mäßige Beeinträchtigung der Verfassung vorausseße. Die Verfol- ung des Junstanzenzuges sei daher angemessen und würde um f cherer zum Ziele führen, als namentlih im breslauer Regierungs Departement ähnlihe Verfügungen noh nie erlassen worden wären. Schlimmsten Falles würde bei dem nächsten Landtage diese Angele» genheit wieder zur Sprache kommen und ein bleibender Nachtheil füx die Frage der Städte-Verfassung während dieser Zeit nicht zu be- ürchten sein.

M V Naddem der erste Redner noch angeführt, wie es Pflicht des das Grundgeseß zu \{üßen, und die Versammlung zu hoh stehe, um eine Behörde bei der anderen zu verklagen, vielmehr hier der Weg zu den Stufen des Thrones gezieme, wurde zur- Ab- stimmung geschritten.

Die Frage :

Soll der Antrag bei Sr. hoben werden? wurde mit 51 fkonsentirenden

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Dat D A E D R A E S E D pu

zurückzulegen, bis die Aller- Landtage vorgelegt sein wird.

Majestät dem Könige zur Petition ere.

E Seid imi i pi O E E h L Pa ci Ada,

gegen 32 dissentirenden Stimmen , also geordneten der Städte registrirt : Le für die Frage gestimmt habe. Die zweite Frage: : E À i genehmigt der Landtag, daß, bei Anerkennung der in der Verfügung Städte - rdnung, der Herr E ersucht werde, - Remedur dagegen baldmöglichst eintreten zu lassen?

möge. : A 2) Petition mehrerer Bürger und Einwohner zu rünberg, ge- í gf Volkébilttng® in

richtet auf: äußerst mögliche Förderung wahrer

abgelehnt, jedoch auf Antrag eincs Abs daß der gesammte Stand der Städte der Zonigeihen Regierung zu Liegnip erfolgten Verleyung dér wurde überwiegend angenommen.