1845 / 79 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Bekanntmachungen.

15 Oesfentlihe Vorladu L

ps unbefannien Gi des Ober- S nan von ern aus -* .

Von dem unterzeichneten Ober-Landesgerichte i über das Vermögen des: vormaligen Domainen-Pächters von Groß-Schönfeld bei Bahn, Ober-Amtmann bon Hern, der Konkurs eröffnet und. ein General - Liquidations- Termin ‘auf. den 19, April 1845, Vormittags um 10 Uhr, im hi P daten ee vor dem Ober-Landesgerichts-Assessor Steindorff angeseßt worden. Die unbekannten: Gläubiger des Gemeinschuldners werden daher vorgeladen, in diesem. Termine persönlich oder dur Bevollmächtigte, wozu ihnen von den hiesi- gen Justize Kommissarien die ustizräthe Böhmer und

eiche und der Justiz - Kommissarius Triest vorgeschla- gen werden, zu erscheinen , ihre Forderungen nebst Be- weismikieln anzugeben und die darüber sprechenden Do- kumente vorzulegen. |

Die Ausbleibenden haben zu erwarten, daß sie mit allen Ansprüchen an die ‘vorhandene Masse durch ein sogleich nah Ablauf des General-Liquidations-Ternmins abzusassendes Erkenntniß ausgeschlossen werden und ihnen deshalb gegen die übrigen Gläubiger ein ewiges Still- schweigen auferlegt werden wird.

Stettin, den 7. November 1844. i Königliches Ober-Landesgericht,

[1263] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 28. September 1844, Das in der Nosengasse Nr. 33 a, belegene Hamann- Ce fei chtlich abgeshägt zu 6311 Thlr. gr. ‘45 Pf., so am 17, Zuni 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle resubhastirt werden. Taxe und Dye dekeulihein sind in der Registratur einzusehen, wie unbekannten Realprätendenten , so wic der dem Aufenthalte nah unbekannte eingetragene Gläubiger Arbeitsmann Carl Andreás Gottfried Müller, werden

s

hierdurch, und zwar Erstere unter der Verwarnung der

Präklusion, öffentlih vorgeladen.

[1264] More B Sue y —-Nothwendiger- Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 26. September 1844. Das hierselbst in der Köthenerstraße Nr. 19 bele- gene Grundstück“ des Doktors Zohann Gottfried“ Kobiy, gerichtlih abgeschäßt zu 17,524 Thlr., soll am 3, Juni 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur cinzusehen.

282] Nothwendiger Verkauf. y L Stadtgericht zu Berlin , den 26. Februar 1845,

Das in der Stralauerstraße Nr. 12 belegene Grund-

stück des Böttchermeisters Adler , gerihtlih abgeschägt zu 28,741 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., soll

am 7. Oktober 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. , Taxe und Hy- pothekenschein sind ín der Registratur einzusehen.

[4163 b] Pro c la m a:

Auf den Antrag des Färbers Heinrich Kahmaun wer- den alle diejenigen, welche an das. von dem Kaufmann Heinrih Luhdè * hierselb| mittelst Kaufvertrages ‘vom 29, Juli 1843 an den genannten Extrahcnten verkauste, an der Knopfstraße hierselbst unter Nr. 38 belegene Wohnhaus cum pert. aus der Besibzeit des Vorbe- f ers, Kausmanns Heinrich Luhde, Schuld- und son-

ige Ansprüche machen zu können si berechtigt halten sollten, zu deren speziellen und glaubhasten Anmeldung in einem der auf ten , 14ten kft. Mts, und den 4. u. 15, April d, J, jedesmal ens 10 Uhr,

vor- dem Au hierselbst angeseßten Liquidations- Termine, bei Vermeidung der in termino den 29, April d. J., gleichfalls Morgens 10 Uhr, auszusprehenden Präklusion aller nícht profitirten Ansprüche hiermit auf- gefordert und geladen.

Datum Greifswald, den 26, Februar 1845,

Direktor und Assessores des Stadtgerichts,

(L. S.) Dr. Teßmann.

[165 b]

Die für das Jahr ‘4844 zu vertheilende Di- vidende ist nah dem Be- \hlusse unseres Gesell- schafts - Ausschusses auf

t, Neun Thaler P- Actie feñgeseyt

j a Ne bierselbst sof and, zaun bei unserer Haupt - Kasse hiersc ofort in Empfang genommen werden. Magdeburg, den 1. März 1845, -

Direktorium der Magdeburg- Cöthen-Halle-Leipziger Eisen- bahn-Gesellschaft.

Schuchard.

Bekanntmachung.

Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft.

Bei der nah Vorschrift

des §. 5. des Allerhöch-

sten Privilegiums vom

8. September 1843 am

6ten d, Mts. stattgehab-

tén Ausloosung der für

das Jahr 1845 zu amor-

tísirenden 32 Stück 35%

privilegirten Obligatio-

s i nen sind die nachverzeich-

‘neten Nummern gezogen" worden: -

49. 357. 442,679, 940. 1133, 1189, 1379, 1392,

+1394, 1447, 1910, 2098. 2533, 2795, 2969. 3207,

3322. -3379. 3536. 4001. 4378. 4536. 4619. 4895, 4940. 5163. 5263. 5300. 5346. 5568. 5988.

Die Juhaber dieser Obligationen werden hierdurch

aufgefordert, dieselben mit den nah dem 1, Zuli d, J,

1 verfallenden Zins - Coupons «ge «c ey ;

Allgemeiner Anzeiger.

4tens. ich der Aufbrin, i p eia do Reis teten ne en

reits gehörig ein [ten 41 Millionen“ olle, auf jede 4 Stück Partiale der älteren on Eine der: neu’ zit: emittirenden zu beziehen, wenn sie den Be- trag mit 20 %, famui erzugszinsen' zu: 4%, vom 1. Jänner an längstens bis den 15. April d. “2 bei der Haupt-Kassa in Wien oder bis 8. April d.

d. Z. entweder: bei uns oder bei en

1.

Ï

gegen Empfangnahme des vollen Nennwerthes und der verfallenen noch nicht erhobenen Zinsen einzuliefern. Vom.4. Juli d. J. ab hört die Verzinsung dieser Obligationen auf.

Der Betrag derjenigen nah dem 4. Juli d. J. ver- fallenden Coupons, welche bei Einlösun obiger Obli- gationen nicht mit cingeliefert werden so ten, wird von dem Kapitale gekürzt, um zur späteren Einlösung die- ser Coupons verwendet zu werden.

Die Dirertion ber Mi cinischen Eisenb hn - Gesellschast

e Direction der nischen Eisenbahn - Gesellschaft.

d Spez. Dir, Subsß,

auch in Berlin bei den Herren Hirschseld & Wolff baar berichtigen; ferner, daß der Restbetra jenen Partizipienten überlassen werde, welche bereits 20 hiersur dabe t und sich gleichzeitig au zur Ueber- nahme jener“ Partiale verpflichtet ‘haben, die von den

Le der früheren Emission bis ‘zur bestimintén

ist nicht übernommen ‘und einbezahlt werden sollten,

tens, An die Stelle der mit Tode abgegangenen: Es der Direction, der Herren Ludwig Graf Gyulay ‘und- Carl -Nitter v, Myrbach - Rheinfeld, wur- den der Herr Ober - Baudirektor Josef Lechner und Herr Cornelius Wurmb, Hauptmann vom Genie- Corps, als Direktoren gewählt. ‘=— Stließlih wurde : dem .löbl, dgn und. der städtishen Kommuni-

tät zu Pesth für die bisher Una lin überlassenen

Báugründe ter Dank der Versamm ung votirt, Mei zeitig auch der Unternehmungs - Gründer, Herr Moriy Ullmann von Szitány, in Anerkennung und Würdigung seiner notorischen Verdienste um das Unternehmen zum Direktor auf Lebenszeit gewählt und die Direction beauftragt, Höchsten Orts um Abänderung des diesfäl- ligen Statutes cinzuschreiten.

Preßburg, am 8. März 1845.

z Die Direction

der Ungar. Cetnral-Eisenbahn.

287

! Bonn -Kbluer Eisenbahn-Gesellschaft. Wir beehren uns, die verehrlichen Actionaire unserer

Gesellschast zu FenadriGligen, daß die dicsjährige or-

dentliche General-Versammlung unserer Gesellschast am

Donnerstag, den 17. April d. J., stattfinden wird. Bonn, den 10. März 1845, i

Die Direction der Bonn-Kölner Eisenbahn-Gesellschaft.

Thüringische Eisenbahn. #" Zweite Einzahlung.

: Mit Bezug auf die

7% V Bekanntmachung der Di-

rection vom 19, Februar

d. J. und nach deren

Bestimmung sind die vom

4. bis 12. April d. J.

g bei mir cinzureihenden

Interims - Quiíttungen

mít der Unterschrift des

Jnrhabers zu versehen

und die gleichfalls von dem Jnhaber unterschriebenen

Designationen in doppelter Ausfertigung beizufügen,

Von lehteren wird ein Exemplar mit Bejecheinigung der geschehenen Einlieferung zurückgegeben,

Berlin, den 17. März 1845,

: F. Mart. Magnus,

Behrenstaße Nr, 46, Citerarishe Anzeigen.

: “9a der OTOPÍUSsgen Bug- und Kunst-

Aeg L Königl. Bauschule Laden Nr. 12, - sind o eben angekommen: j Novellen -Zeitung. 1845. Nr. 38. [lustrirte Zeitung, Nr. 89, orster's allgemeine Bauzeitung. Hest 1, 2, Eisenbahn-Zeitung. Nr. 10. Probenummern und Prospckte gratis !

221 b] | Auf den §. 4, obiger Bekanntmachung Bezug neh- mend, wonach die Jnhaber von 4 Stück Ungar, Cen-. tral-Actien früherer Emission eine der neu zu emitti- rendèn erhalten sollen, sind wir beaustragt , die darauf ausgeschricebene Einzahlung von 20 % oder 50 Fl. Conv, Mze. pr.” Stück nébst Verzugszinsen vom 1. Ja- núar c. à 4 % und- 7 % Agentur-Speesen von der Einzahlungs-Summe ‘in Empfang zu nehmen und sol- hes auf den altén Actien abzustcmpeln. Die Besiper werden daher ersucht, die Actien bis den 8, April in ‘unserem Comtoir, Linden Nr. 27, in den Vormittags- stunden von 9 bis 412 Uhr, einzureichen, Berlin, den 18. März 1845. : Hirschfeld & Wolff.

[215 b] A (E Sagan - Glogau Eisenbahn.

__ Die nächste Einzahlung

von 10 pClt. wird wiederum

: durch mi ch besorgt und nehme ich die betreffenden Quittungsbogen bis zum 29,

März an, E. N, Engelhard. [219 b] :

Sächs. -Baiersche Eisenbahn. = Zie nächste Einzahlung

von 5 5 wird wiederum von mir

Bei Emil Baensch in Magdeburg is erschienen

und in der Amelangí&en Sortim.-Buchhandlung (R. Gaeriner), Brüderstr. 11, zu haben:

[284] Die Jesuiten.

‘Dem deutschen Volke zum Spiegel, zum Zügel, zum Riegel , geschildert von o drr b gr. 8. 56S, | Sgr.

__ Allen Architekten, Bau- Beamten, Bauhandwer- kern, Hausbesiygern empfehlen wir die vor kurzem er-

¿j cakuitig iA Schluß-Ter- schienenen Bau - Anschläge von Sachs als das neucste, praktischste und billigste derartige Werk, über

: E der 49. März, Engelhard. gesprochen hat: A PRNRAS SOME BNNiDONS [2

aeisung Ie ere Qua undAnfertignng : 1, Ungarische Central -Eisenbahn. Bau- Anschläge.

1220 l i T5 R u, \. w.)

Enthaltend die Berehnung des Arbeitslohns und- der n der heute abgehal- | Materlalien bei ten in der Baukunst vorkommenden tenen 3ten statutenmäßi- -|" Arbeiten, 1 Band gr. 8. nebst Atlas von 44 Fig. Taf. gen General - Versamm- | jn Fol., kompl. 6 Thir Daraus einzeln : lung der Actionaire der 4. Der Maurer. Mit 8 Tafeln. © 1% Thlr. ungar, Central - Eisen- 2, Der Steinmeyer, Bildhauer, Stuccateur, Bron- bahn wurden zuvörderst ceur, Vergolder, Mit 12 Tafeln. 1 Thlr. h Sr, Kaiserl. Hoheit dem | 3, Der Zimmermann. Mit 13 Tafeln, 45 Thlr. j Reichs-Palatin voù Un- 4, Der garn die Gefühle des Drathfle{hter, Glaser, Anstreicher, Lackirer, Tapezie- wärmsten Dankes für den rer, Mit 2 Tafcln. * Thlr, huldvoll gewährten Schuß und für die beglückende Theil- . Der Gelb- und Gloengießer, Spripven- u. Feuer- nahme ausgesprochen, welche Höchstdieselben der Unter- löschgeräthemacher, Böttcher. Mit 5 Taf. ck Thlr. nehmung bisher angedeihen ließen , und die Direction + Der Töpfer, Lehmer, Staker u. Deer flacher Dä- “wurde aufgefordert, aus ihrer Míîtte eine Deputation cher in Lehm. Mit 1 Tafel, % Thl. zu erwählen, um Sr, Kaiserl. Hoheit den Ausdruck der Der Brunnenmacher, Dammseper, Drechsler, Sei- nnigsten Dankbarkeit unterthänigst zu Füßen zu legen. ler. Mit 2 Tafeln. & Thlr. Es wurde hierauf: E Rd , Der Klempner, Kupferschmidt, Schieferdecker, Stroh- 1 stens. Der Rechenschasts-Bericht bis 31, Dezember

und Rohrdecker, Splicß-, Schindel- und Spoyn-

1844 vorgetragen ‘und hierbei bekannt gegeben, daß bis decker. Mit 2 Tafeln. 4175 Sgr.

Ende Februar d. J. . bei fünf Meilen Unterbau von Vom Königl. Bau -Jnspektor Sachs.

Pesth in beiden Richtungen gegen Preßburg und Debreczin Durch- alle Buchhandlungen zu beziehen.

vollendet, alle nöthigen Bestandtheile des Oberhaues, Berlin, Schlesinger she Buch - u, Musithdlg.

so “Ta r y S au Las orr E N B

den sind, und daß diese Strecken schon im August d. J. E i

dem öffentlichen Verkehre übergeben werden sollen, wenn |/ [286] Kölnisch Zeitun ,

niht unvorhergeschcne Hindernisse diesfalls eintreten. ül äríidas 26 Sartal 184 llen Aus 2ten s. Wurde der mit der löbl. Direction det a. p. wärtite zeit s “i ci ana z « bst ioaune fan Postamte 7 uet

Kaiser Ferdinands-Nordbahn, unter Vorbehalt der Ge chen, “Preis: 2 Thlr, Znsertionen für die Kölnische

nehmigung der beiderseitigen einflußnehmenden General- Zeitung werden fortwährend besorgt durch die Gro-

Versammlungen ‘abgeschlossene Kontrakt dd. 27, Jänner pius\he Buch- u. Kunsthand-

d. J, rücksihtlih der Verbindung beider Bahnen an der österr. ungar. Gränze unterhalb Marchegg einstim- lung, Königl, Bauschule Laden Nr, 12, in

míg genehmigt. (2 O 6 Das zu Erbpachisrechten bescssene adel. Gut Lichten-

3tens, Von den als verschollen erklärten 497 Stück Partíalen, auf welche die Ergänzung der ersten ne en Ide ol auf Antrag des jeßigen Besißers in termino e Hi Ai C in dem Geshäfts-Lofale des Unter-

U

zentigen Einzahlung zur statutenmäßig festgeseßten Fri nit geleistet Bo E L für 596 Stü, n Rehabílíitirung nachträglich angesuht ward, die Nalh- zahlung ausnahmsweise und unbeschadet dem statuten- mäßigen Rechts-Prinzipe gestattet, Die Direction wurde ermächtigt, bis zur nächsten General-Versammlung ähn- Iíche- Reclamationen ju berüsichtigen , wenn geeignete segen sollten.

zeichneten, Parade-Plaß Nr. 3, verkauft werden. Gründe diesfalls vor | :

en : S: dem- Gute b

in Pesth béi ‘der Pesther Ungar. Commercial-Bank, oder |

‘gebäude im Schweizerstyl, 2 Stockwezxke ü

Actlengebäude an der Herkulesbrücke), zu erfahret,

ischler, Schlosser, Schmidt, Nagelschmidt,-

| ger Jubilate-Messe damit zu besuchen.

Das Gut hat circa 65 Hufen magd., liegt 24 Mei-

-

i 2 s M Abonnement: beträgt : l Königsberg n - für. ¿ Der Boden ise nuss 4 Es wen A | u L ; Mx j Jahr der Heu geärndtet. | ¿i le. - E: Ä Theilen der Monarchie n I i - r er iner Seile des Allg, - “Anzeigers 2 Sgr.

K t. D T i ewä F V finn seh bevenerden Gmag, O Ov lid fein Ankauf würdet circa 12,000 Thlr,

éberg in Pr., den 10, März 1845, ì ATB Citeias rot: J iz - Kommis Ti

Preußische

Allgemeine

Alle lanz Anslatóes des ae una

? ; Bestellung

z auf dieses Blatt an, Berlin die Expedition der Allg. Preufi.

: j Zeitung : :

é Friedrihsstraße r, 72,

8%] (ine alte Burg

Me 79. am schönsten Theile des Rhei

Berlin, Donnerstag den Wen März

1845.

auf hoher. Felsenstirn: gelegen und in Rhei Beschreibungen rübmlich f genannt, zeichnet durch starke Maueru und: hohe Thürme l) Umgebung, eînem mehrere Fuder stlichen bel wein liefernden Weinberge und einigen 9 en-Holzungen zu verkaufen. Näheres T firte a bei Friedii Feller in B j ohann Friedr eller în Beil ' Neue Promenade Nr, 4,

Inhalt. icher Theil. udtags:Angelegenheiten. Provinz Br andenburg. (ste, 3te, hle und 7te Sipung.) Feldpolizei- Ordnung. rovinz Preußen. Petitionen wegen Verleihung einer ständischen Ver assung. T r6viuz Pommern. (48te Sihung.) Petitionen, Provinz asen, 16te Sißung.) Petitionen,

1 Ober - Präsident Freiherr von Vinde,

Verkauf eines Landhaus, un balerischen Hoch

[214 b] birge.

Ein Landhaus in dem \{chöneit Dorfe Rottah iy reizendsten Gegend des baierischen Hochgebirges, 1

von Tegernsee, 75 M. von München, 1 an AERN 25 N r Wildbad. Kreuth fit 22 M. von der Grän 5e, Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

rols an- der von München dahin durch das Dem Architekten Duban in Paris den Rothen Adler -Orden

tische Achenthal führenden Hauptstraße gelegen, se Filter Klasse zu verleihen, frlite Daub n R Das masse on j Berlin, den 18. März 1845.

Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Medcklenburag- relib is d Streliß iurüdgerd t g rg

Amlflicher Theil.

er dem terraín mit Giebelzimmern und zierlihen Altanen

gewährt auf der Westseite die freie Aussicht üba nahen Tegernsee nah dem Schlosse und der flât Gegend , auf der Ost- und Südseite ‘nah den he

Simmer Bergenz es enthält 1 Salon, 10 he Die Jmmat riculation für das bevorstehende Sommer - Se-

ler 1845 findet bis aht Tage nah dem vorschriftsmäßigen Anfang Vorlesungen wöchentlich zweimal, Mittwochs und Sonnabends 12 Uhr, im Senats=Saale statt. ; Zur Aufnahme ist erforderlich : ) wenn ein Studirender das akademische Schul- oder Prüfungs=-Zeugnißz ) wenn er bereits von einer anderen Universität fommt, ein voll- ständiges Abgangs=-Zeugnißz 9) wenn er die akademischen Studien eine Zeit lang unterbrochen hat, ein Zeugniß über sein Betragen von der Obrigkeit es Orts, wo er sihch im leßten Jahre längere Zeit aufge= ‘halten hat, in welchem Jugleich zu bemerken if daß von ihm i fte E ER lehr -Aatait nicht besucht sei; Z ( l nter) venn er der väterlichen oder vormundschaftlihen Gewalt no Die Gebäude sind it. haBeilern, N ‘uterworfen ist, ci obrigkeitlin N a ietas unn e des SUNMeR, mil. U A n I Zeu gniß der Aeltern oder derer, die ihre Stelle vertreten, Treu SANeN ds der von ihnen auf die- hiesige Universität ge-

mit springendem Wasser. sandt sei; der Paß oder Reise-

immer, 2 Kabinete, Vorzimmer, Garderobe, j üche mít laufendem Quellwasser, 2 große d Keller. Dieses Hauptgebäude - steht auf der Now dur einen Säulengang mit dem Oefkonomie-( bäude in Verbindung z dasselbe - enthält im Erdge\ 1 gewölbten Keller und 1 mit Doppelwänden ej fonstruirten Eisfeller, worin das Eis s\ih den g Sommer hindur gut erhält; Parterre : Stallu 3 Pferden mit steinernen Krippen und laufendem Ÿ ser, Wohnzimmer mit Vorplay und Garderobe; Remise zu 4 Wagen, Waschküche und heizbare-6 gelkammerz im 1sten Sto: Bedientenzimmer, S und Fouragekammern und Speicher. Hühnerhos GAUN, als. Geflügelbad. Endlich ein Requi Gebäude, worin Holzremise, Speicher zu Bauholz u

Studium beginnt, das

tudirende

Alle Baulichkeiten sind in einem Zustand! nit w 4 i und das Lia Anwesen erregt die Seteunbend Ó) u er von auswärts gekommen ist, remden. ; | ein. 8 Der Verkaufspreis is 24,000 Fl, rhein, oder 13, länder, welche das Gymnasium mit dem Zeugniß der Nicht -= Thlr. M Courant, wovon 7000 Thlr. vom §ife verlassen haben und die Aufnahme nachsuhen, können nach soglei tbeeden had. em Verlags-Buchhändler h E L A Nelaments E 4. Jus 1834 nur bei der : o T Wlosophischen Fakultät in- einem besonderen Al um und nicht für ein Morin in Berlin, Kl. Präsidentenstraße Nr, 7 ( inmies Galultätofa ÿ instidirt we rben, Julänber, bie Na ns : - Abb 1 uritäts - Prüfung bestanden und beim Besuch einer inländischen R der Grundriß und“ Abbildungen zur n nur die Absicht haben, ih eine ‘allgemeine Bildung tür : E höheren Lebenskreise oder eine besondere für ein gewisses Berufs= s ) zu geben, ohne daß sie sich für den N gelehrten Staats= Kartoffel- und Lupinensaaum r Kirchendienst bestimmen, werden mit Genehmigung des König= en Regierungs - Bevollmächtigten auf den Grund eines von ihnen [121 b] Verkauf. dubringenden Zeugnisses über ihre bisherige Führung zwar zur Keimfähigen Kartoffelsaamen von nachstehende inatriculation und“ zur Jnscription bei der philosophischen Fakultät ten; 1) von magdeburger-Zudckerkartoffein , ettvas f elassen , jedo soll ‘in ihrer Matrikel der bestimmte Zweck ihres 2) von Wachskartoffeln , extrafeinen Speisekar\Wyiversitäts = Besuchs vermerkt werden, nahdem sie auch noch ihre 3) -von Zulifartoffeln ( mehlreichen SpeisekartsWnzihtleistung auf den eigentlichen gelehrten Staats- und Kirchen= 4) von Augustfartosseln (desgleichen), 5) v1 (Wis vorher zu Protokoll erklärt haben. Î Kartoffeln (desgleichen), 6) von gemischten früh S Die unter 4 9 bezeichneten, in dem dur die Allerhöchste

ten von 2. bis 5. incl. Nr. 1,, sind bei günstiger Ae, , L E rung noch ergiebiger, als die ordinairen späten | machung vom 5. Dezember- 1835 publizirten Bundes-Be=

fartofftln , und eignen sich daher die 4 leyten Lp sogar sehr zum Früh- und Spätbrennen, 7) von Der Ober-Prá fident. Sbalboie a5 Winde,

weißen Nierenkartoffeln, zur Speise ; jedoch nid iebig, 8) von ordinairen späten Futterkartos" uy Es verdient eine dankenswerthe Anerkennung, wenn die von einem Un- e Dot e 3 alen im Sprecher gelieferte Skizze: G

große Doppelprise von circa über 2500 Körner! gleich zwei Scheffel Saatkartoffeln zu 4 {Wie Provinz Westphalen und der Ober-Präsident Frei- und dee Loth D C ul Fry wir A tre von Vindcke, : eines Beamten und- bemerken, da ,, wenn die. Ti als Broschüre mit Einverleibung des dem Verewigten von dem evan- der gge Entfernung erzeugt wird, der A \hen Bischof Eylert gewidmeten Nathrufs, in dem Vala e von J. Ba- im ersten Jahre größtentheils vollkommene t c n Wesel besonders redigirt worden ist, Auf solche Weise wird sie in A ee Aafiaseta e Sebr F welói Q ei lctreis (ingefübrt, da auh der Sprecher mit vielen an- g t ! j risten, die einst ihre Epochen hatten, gegenwärtig gleiches Schick- jeyigen Krankheit nicht unterworfen sind. Cine # L tz sie- wird. ferner ernstlichen Prúfuncn Vntetleaen b bie so- vie iu bat den ZiN zu aue. dp aae t nic: gediegenen s f ereihern, entweder dur rganzung und Berichtigung be- entlih gemachter Mittheilungen, ausgesprochener Ansichten und Ur- ne, oder dur Ergründung und nähere Beleuchtung. des Wesens der je und ihres richtigen Begriffs, Dem Biographen, dessen Aufgabe nicht Ltt ist, dürfte in dieser Art ein willfommener Dienst erwiesen werden. L ae Entwickelung der Regierungs-Maximen, innerhalb deren Grän- i ohstchender Staats-Beamte sih nur bewegen kann, ticfes Eindrin- ¡n die Realität der früheren und jeßigen Zu tände oder inneren Ver- hate Letschiedenen einzelnen Landestheile, aus denen die Provinz cout 1816 Wildet wurde, so wie getreue Schilderung der Charaktere, tnôweise und Sitten der Westphalen überhaupt, möchten als sittlicher [217 b] , G inge ens festgehalten werden zur richtigen Beurtheilung des Freiherrn Die im Jahre 1844 zu Paris stattgefundene selben als vieljährigen Vorstandes der Provinz in seiner Stellung zu m 6 den E Sranfretihs, eleg bi nd zur gehörigen Würdigung seiner Haupt-Bestrebungen und ese Saison mehr als je în ihren Pro A t : ; s uzeíhnenz in long Chals, Umschlagetüchern, gt leb Bewohner Westphalens würden somit ein lebendiges Ganze und ousseline de laine und sonlgert Dou hi he Anschauung von dem erhalten, was der Verewigte der Pro- andern auch Sonnen - und Regenschirmen, 2 Insihtlich ihrer Pflege im Fortschreiten geistiger Bildung u. st. w. ge-

eine sehr reiche Auswahl ganz“ vorzüglicher G x i os „d billigen bis h N einsten vereinigt, So weit Referent der ihm vorliegenden Broschüre einen kritischen Bli, durch ich mich veranlaßt sehe, die bevorstehende 1 7 nur ín nebengeordneten, von dem ean durch Streislichter be-

Partieen zu widmen im Stande ist, findet sich derselbe zu folgen-

sen

sung zur Behandlung des Saamens wird bei der 2 sendung gratis beigefügt, und werden Briefe uen portofrei erbeten. "Zugleich empfehlen wir den df wieder vorräthigen, jeyt vortheilhaften benußten higen Lupinensaamen zur grünen Düngung und 9 menerzeugung pro berliner Scheffel 3 Thlr, ne ránt von hier ab incl, Anweisung dazu. 1 pinen, zur grünen Düngung verwendet, ist gle} Zweispännigen D uhmist, j Roßlau îm Herzogthum Anhalt. U C, Haschk e u, Con

[D

Das Lokal befindet sich îm Hause Alb ert Dis , Berichtigungen und Mittheilungen aus den ihm zugänglichen Zeugn

Feronci, Ede der Catharinen-Straße und M B uellen angeregt: , Carl Jacob Brücckma A Tre 3 des Vorworts, Die traditionelle Aeußerung der Allerböchsten : aus ‘Frankfurt am Maiv Fus en Person in Bezug auf den derselben n dem (Mag ala

"n, nachherigen taats-Minister von Stein, vorgestellten Landrath

schlusse vorgeschriebenen, so wie die von den Nichtreifen beizubringenden Papiere werden bei der Jmmatriculation abge eben, bis zu dem Ah= gange -der Studirenden in der Universitäts Registratur aufbewahrt und ihnen dann zurückgegeben.

ur diejenigen, welhe nah Bewandniß den vorgenannten Erfordernissen versehen sind, tion Jagelassen werden.

erlin, den 17. März 1845,

Die JImmatriculations-Kommission, Heder. Lehnert.

ihrer Verhältnisse mit fönnen zur Jnscrip=

Abgereist: Der General-Major und Commandeur der 3ten Kavallerie-Brigade, von Fl otow, nah Stettin.

Landtags - Angelegenheiten,

Provinz Brandenburg.

Berlin, 18. März. Die Plenar-Versammlungen vom 1sten, 3ten, 5ten und 7ten März beschäftigten sich neben Vernehmung verschiedener Ausschuß - Gutachten und das. Kassenwesen, so wie den Bau des Landhauses betreffenden Angelegenheiten, vorzugsweise mit der Begutachtung des Entwurfs einer Feldpolizei - Orbnung, Das Bedürfniß eines allgemeinen Gesehes, welhes dem Feldbau den er- forderlichen Schub auf eine wirksame und den Verhältnissen ange- paßte Weise gewährt, ward ohne Widerspruh anerkannt und daber sofort zur Begutachtung der einzelnen Paragraphen geschritten.

Im §. 1 wird angeordnet, daß an denjenigen Orten, wo es die Verhältnisse erforderlich machen, gegen das unbeaufsihtigte Umher- laufen des Viehes auf Straßen und Pläßen, von der Ortsbehörde, nah Anhörung der Gemeinde, und unter Bestätigung des Landraths, besondere Lokal-Verordnungen erlassen werden können, Der Landtag trat der Majorität des Ausschusses dahin bei, daß im Allgemeinen das

' Straßen und Plätzen als ung zu betrachten und daher nit, wie im Geseß gesche- hen, als Regel an die Spize zu stellen sei, vielmehr das Verbot dieser Unordnung hier ausgesprochen werden müsse und eine Ausnahme da= von zu gestatten unter Umständen nur nahgelassen werden könne. Die entgegengeseßte Ansicht, wonach es als zwedmäßig erachtet wurde, mit einem Prinzip der Milde zu beginnen und das, was nah der ländlichen Sitte überall vorkomme, niht gleich mit Strafe zu belegen, sondern diese nur dann eintreten zu lassen, wenn ein beson= deres Verbot erfolgt. sei, fand nicht die enügende Unterstüßung, ob- hon darauf hingewiesen ward, wie läftig den sogenannten Éleineu Leuten auf dem Lande jenes unbedingte Verbot werden müsse. Jn e war noch gestellt, ob die Bestimmung, die man unter allen Umständen für Dia f und nöthig erachte, im vorliegenden Gesebe ihren richtigen Plaß inde oder nit vielmehr in die Straßen = Ord- nung zu verweisen sei, Jndeß auch dieser Vorschlag fand eben so wenig die Billigung der Majorität als ein anderer, wonach in §. 1 nicht speziell die Befugniß, Abweichungen dur Lokal - Statuten fest zustellen, ausgésprochen, sondern hierüber- ein besonderer § dem Ge= seße beigefügt werden solle. Dem Aus\cuß - Gutachten ward noch dahin beigetreten, daß sofern Lokal - Statuten hier eine Abweichung von der allgemeinen Regel nalassen sollten, dazu nicht blos die An- hörung, „sondern au die Zustimmung der Gemeinde erforderlich sei, damit nicht ohne e Bedürfniß ein im Allgemeinen nicht er= wünschter Zustand herbeigeführt werde.

Der §. 3 legt die Befugniß zum Pfänden niht nur dem Be= siber des Grundstüdks, worauf das Vieh betroffen wird, bei, sondern gesteht dieselbe auch demjenigen zu, welcher Namens des Eigenthü= mers die Aufsicht darüber zu führen hat, oder dem Inhaber eines Gebrauhs- oder Nußzungsrehts, welches durh das Uebertreten be-

von Vincke: „Macht man hier Kinder zu Landräthen? ‘“ worauf jener ant- wortete: „Ja, ein Jüngling an Jahren, abér ein Mann an Verstand !‘“ ehört dem Jahre 1799, mithin dem Könige Friedrih Wilhelm 111. an, öchstwelcher damals über das, auf der petershagener Heide unweit Min- den Zusammengezogene Observations-Corps Auëgangs Mai und Anfangs Juni Reoue abhielt.

Seite 12—19 der biographischen Skizze, von Vinde erhielt die Tauf- namen : Friedrih Ludwig Wilhelm Philipp, wurde 1774 Cniht 1775) am 23, Dezember geboren und zwar zu Minden in der dasigen St, Martini- Gemeinde (nicht auf dem von Vineeshen Stammgute stenwalde im Osnabrückschen). Auch war der Vater nicht Probst, sondern Gean des zu Ende 1810 aufgehobenen Domstists Minden; jene Dignität bekleidete der gegenwärtige Bischof zu Münster, Freiherr Kaspar Marimilian Droste von BVischering. Ferner wurde von Vine bereits in der Mitte 1798, also im 24sten Lebensalter Landrath im Mindenschen (niht nah 1800).

Seine Sendung nah Spanien, bei welcher Gelegenheit er England zum erstenmal besuchte, gehört dem Jahre 1805 anz er’ war beinahe funf- zehn Monate abwesend.

Eben so erfolgte seine Ernennung zum Kammer-Präsidenten in Aurich in der leßten Hälste des Jahres 1803 (niht im J. 1805),

von Stein's Vorgänger im Ministerium hieß von Struensee (nicht Sterensee), Gehörte die ehemalige Kr. u. D. Kammer in Hamm vor der Umwälzung im Jahre 1807 nicht auch zum Geschäfts - Ressort des Ober- Kammer-Präsidenten ? y von Vine's Verhaftung, Beschlagnahme seiner Fiaplere und seine Exi- lirung auf das linke Deinuler Seitens der französischen Behörden, Dinge, die in ihrer Ganzheit nur Wenigen bekannt sein dürften, erheischen eine ausführlichere Mittheilung, da sie wegen ihrer politischen Farbe den Verewigten neben hochgefeierte, vaterländishe Männer der bewegten Zeit stellen. Hier Folgendes aus amtlichen Papieren des ehemaligen französischen Kommandanten der Gendarmerie , Schwadrons - Chess Sleuytermann, eines allgemein sehr geachteten Mannes , der nah seiner späteren Gefan-

ennehmung durch die Alliirten (1813) von dem General von Bülow als

ajor bei der preußischen Gendarmerie wieder angestellt, bei der Reorga- nisation derselben im Jahre 1820 abcr mit Pension in Ruhestand verseyt wurde und gegenwärtig noch in Herford lebt.

Es war Anfangs 1813, als sich gegen die damalige französishe Ge- waltherrschaft in der Grafschaft Mark, deren Bewohner ihren achtungs- werihen hohen Sinn für König und Vaterland nie verleugneten, ein Auf- stand erhob, Sleupytermann, als damaliger Kommandant der franzô-

einträhtigt wird. Der Ausschuß \{lägt noch- einen Zusa vor wonach die zur Familie des Eigenthümers Seb E oder in seinem Dienst stehenden oder sons von ihm abhängigen Personen auch einzelne Gemeinde - Mitglieder befugt sein sollen tan der j auf den zur Feldmark hörigen Grundstücken zu pfänden. Gegen den leßten Vorschlag ward geltend gemacht, daß auf diese Weise die ärgerlichsten Pfändungs- Exzesse herbeigeführt werden könnten, indem das fremde Vieh selbs mit Bewilligung des Grundbesigers auf dessen Felde sich befinden und dennoch von einem hiervon nicht in Kenntuiß geseßten Gemeinde= 2E E A ad ere REL rin aber entschied sich die ersammlung, mi t auf die bewährte Nüglichkeit jener Vor= schrift, für deren Aufnahme. , e As s Im §. 5 werden die verschiedenen Pfand eld- Säße aufgeführt, welche mit geringen Abänderungen nah den orshlägen des Aus= schusses angenommen wurden. Wenn indeß in dem Paragraphen zwei Kategorieen von Strafsägen aufgestellt werden, wovon die eine nachtheiligere Contraventionen härter verpöut, die. andere minder s{ädlihe mit geringerer Strafe belegt, fo vermißte man bei der ersten Klasse noh die rwähnung, daß auch das Be= treten der Buhnen- und Uferdeckwerke dur das Vieh härter zu be- strafen sei, und beschloß einen diesfälligen Zusaß, ungeachtet der Ein- fi daß eine solche Bestimmung hier nicht eigentlich ihren Plaß ände.

- Wenn das unter Aufsiht eínes Hirten weidende Vieh, durch einen unabwendbaren Zufall veranlaßt, auf ein fremdes Grundstück über= tritt, so soll nah Vorschrift des §. 141 dafür weder Pfandgeld, noch Schaden - Ersaß gefordert werden dürfen, sofern der Hirte davon die ím folgenden Paragraph vorgeschriebene Anzeige erstattet. Gegen diese Bestimmung wurden von mehreren Seiten Einwendungen er= hoben, Man erachtete es für sehr bedenklih, hier, in einem Polizei- Gesebe überhaupt, Vorschriften über einen unter Umständen sehr er= heblichen civilrechtlihen Anspruch, wie der auf Schaden-Ersat, zu er= theilen und meinte, daß, wenn auch das Pfandgeld hier erwähnt werden könne, doch des Schaden-Ersaßzes unter allen Umständen nicht zu gedenken sei, denn was über diesen bestimmt werde, verstehe sich entweder von selbst, und dann brauche darüber nichts gesagt zu wer= den, oder es mache von dem Ausspruch der Polizei-Behörden civil= rechtlihe Folgen abhängig, und davon müsse man abrathen. Hier- auf ward entgegnet: Pfandgeld und Schaden - Ersay sei nah der Auffassung des Gesegzes überhaupt nicht zu trennen, und die ange= fochtene Bestimmung habe den Zwedck, auf eine angemessene Weise den etwa vorgekommenen unabwendbaren Zufall durch die Polizei-Behörde feststellen zu lassen und späteren Weiterungen vorzubeu en, weshalb man der Fortlassung widersprehen müsse. Der leßten Ansicht trat die

d ns Bes

ie Bestimmung im §. 22, wonach die von’ den Gemeinden an=- - gestellten Geldhüter eidlih verpflichtet werden dürfen und dann die Glaubwürdigfeit öffentlicher Beamten haben sollen, ward angefochten und dabei darauf hingewiesen, daß dergleichen Leute aus den rohesten und ungebildetsten Mitgliedern der Gemcinde ausgewählt und auf Antheile der Pfändungs-Beträge angewiesen zu werden pflegten; in- dem man ihnen nun den Glauben öffentlicher Beamten beilege, sebe man das Publikum nicht nur in die Gefahr unbegründeter Besuls digungen und Strafen, sondern man verfalle auch in eine Jnkonsequenz in Beziehung auf die Anforderungen, die man unter anderen Umstän= den an den Charakter eines öffentlihen Beamten mache. Wolle man die Feldhüter dieser Kategorie gleihstellen, so müsse mindestens ver= langt werden, daß sie auf Lebenszeit angestellt, hinlänglich besoldet und nicht auf die Strafgelder angewiesen würden. Die Majorität der Versammlung theilte indeß, gestüßt auf die bereits gemachten Er= fahrungen, diese Bedenken niht sämmtlich, und erahtete nur eine lte Ra q dai a Ct den Ca welchen öffent ier Sauven beigelegt werden solle, ein Mitgenuß des Pfg

nicht gestattet werden dürfe, : L E

sischen Gendarmerie, bekämpfte diesen Aufruhr, nahm die Rädelsfü rer ge- fangen und ließ sie, gemäß erhaltenen Befehls, nach Düsseldorf feu de tiren. Hier wurden diesclben vor das Militairgericht gestellt und Mehrere ren während einer jener Rädelsführer nach der Grafschaft Mark zurüdck- geführt, und zum warnenden Beispiele vor seinem âlterlihen Hause am Gevoelsberge erschossen ward. Mit dieser schrecklichen Prozedur noch nicht zufrieden, beabsichtigte der: französische General Graf Lemarrois, welcher sich damals als Lieutenant des Kaisers in Düsseldorf aufhielt, ein gleich abschredendes Beispiel an Einzeluen aus den höheren Ständen in der Grafschaft Mark zu statuiren, indem er glaubte, daß unter ihnen eine, aus den Trümmern des geseplih aufgehobenen Tugendbundes entstandene andere heine Verbindung existire, die das Hauptwerkzeug der revolutio- nairen Gährung sei.

Als ein vermeintliches Mitglied dieser vermutheten Verbindung schien ihm insbesondere wegen öfterer Abwesenheit verdächtig der Freiherr von Vine, welcher damals privatisirend auf seinem Gute Jckern wohnte Sleuytermann erhielt daher von dem General am 9, März 41813 Befehl, den Freiherrn von -Vinckc möglichst gleich zu arretiren, \ih seiner Papiere s bemächtigen , und “e unter sicherer Be leitung nah Düsseltorf abzu- ühren, So weit es sich mit seiner Amtspflicht vertrug, suchte Sleuvter- mann diesen Befehl mit möglichster Schonung gegen den Frhrn. von Vincke zu vollzichen. Er ließ sich von ihm die Papiere vorlegen, versiegelte dic selben demnächst und übersendete sie durh den Brigadier , welcher den Vefanganen in dessen Penem Wagen nah Düsseldor begleitete, dem Ge- neral Lemarrois. Von humanen. Grundsäßen geleitet, überging Sleuyter- mann in seinem Bericht Verschiedenes mit Stillschweigen, was im entge- gengeseßten Falle bei dem General nur noch mehr Verdacht hätte erregen und selb| für den mit von Vincke befreundeten Freiherrn von Plettenberg- baben gninod viele Unannehmlichkeiten, wenn nicht gar gefährliche Folgen;

e en.

Da man jedo in Düsseldorf untex den Papieren des von Vine kei Indizien seiner politischen erbd igung vorfand, und die ernstlich wieder holte Aufforderung: alle verdächtige Beschwerden gegen den Frhrn. von Vincke anzuzeigen, erfolglos blieben, fand die französische Behörde es gera- thener , denselben nah mehrwöchiger E Tpatung Düsseldorf auf feine

esipung in der Grafschaft Mark zurüfehren zu lassen. i Nach dieser Episode wenden wix uns zu den ferneren biographischen

en é % (öfularisite Bisthum Paderborn ward - gleich dem Hochstift m

Auch das Münster bereits im Jahre 1802 mit der preußischen onarchie vereinigt,