1845 / 86 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

leich die Oppositionsblätter, denen diese Thatsachen sehr d tons darüber fast \<weigen, eiuige derselben, wie Courrier français und National, so ar an den erlangten Ge- nugthuungen noh zu mäkeln haben, so verspricht si die ministerielle Presse do< einen sehr günstigen Eindru> von diesen amtlichen Mit=

theilungen.

dulden werden. eha! lender, als die französishe; m am 44. Februar,

Oberhand behalten.

mit Geshüß an deu

solhen Umständen

und wenn aus Rücksicht für eben

gierung sie niht namhaft machen wollte, wie können da dic Kantone, welche wollen, daß die Geseblichkeit allein über die der außerordent- lihen Tagsaßung vorgelegten Fragen entscheide, über die Ausdrückc einer Note si beklagen, die im Juteresse der e ihrer dur< eine bewaffnete Anarhie gefährdeten inneren und äußeren Sicherheit geschrieben is|? Dennoch sehen wir, daß auch Zeitungen von Zürich und Genf über die Note \{< beschweren und sie wenig Der \{weizer Charakter is in Frankreich mehr als irgendwo geehrt und geliebt; nirgends achtet man

freundschaftlih finden. die edle Empfindlichkeit eines

seit Jahrhunderten so ausgezeihnete Beweise von Tapferkeit gegeben,

aber wir können nicht begreifen

3. März einen Mangel au Rüd>sicht und Freundschaft erbli>en will, Diese Note hat keinen anderen Zweck, als der Schweiz zu beweisen, daß sie diese bewaffnete Anarchie unterdrücken muß, die dur Herbei- führung des Bürgerkrieges und einer Jntervention, als Folge davon, Fu zerstören könnte.

den Bund der Eidgeno t ewige Neutralität der Schweiz a

unversehrt zu erhalten, wird Frankreich nicht aufhören, seine Verbün- deten zur Bewahrung der Einigkeit und des Friedens aufzufordern. Alle Parteien în Frankreih haben keinen anderen Wunsch, als daß das schweizer Gebiet unverleßt und in vollkommener Unabhängigkeit

von jeder anderen Nation erhalte

Die lange erwarteten beiden französischen Gefangenen, dier Briand und Trompeter Escoffier, sind endli< von Marokko in Gibraltar eingetroffen, Sie waren 17 Monate in Gefangenschast und wurden unter marokfanisher Eskorte über Fez, .Mequinez und Larache nah Tanger gebracht, wo die europäischen Konsuln sie in Empfang nahmen. Jhren Aussagen zufolge, befand si< die Smala Abd el Kader's in den leßten Tagen des Ramazan unfern von Uschda. Von den drei Reitern des 2teu Jäger-Regiments von Afrika, zuglei mit ihnen in Gefangenschaft geriethen, ) Arabern geköpft, und der dritte starb an den Folgen der erlittenen

Entbehrungen und Strapazen.

Am 13ten war man zu Algier no< immer mit Aufräumung des

Schutts von der Explosion, die am

Die Arbeiter hatten am 11ten no< die Leichname von aufgefunden, die der Tod beim Kartenspiel ereilte. :

Der Jmam von Mascate hat dem Könige der Franzosen vier prächtige arabishe Hengste vom reinsten Blut zum Geschenk gemacht. Um die Race in Frankreich zu erhalten, werden auf Befehl des Kö- nigs dazu noch vier Stuten von derselben Art in Zanzibar angekauft.

Der Häuptling der Oase Uaregla in der Sahara hat seinen

Bruder ua Konstantine gesandt französishe Herrschaft anzubieten pfehlungsschreiben des Sheiks

bildet mit mehreren anderen die natürlihe Gränze Algeriens.

von Nemours befindet sih seit einigen Tagen etwas unwohl. Sobald er wieder hergestellt is, wird er dem pariser Han-

Der Herzog

delsstande ein großes Fest in der geben. l

Die Angriffe, welche die Depesche des Herrn Guizot an den französischen M bei der Eidgenossenschaft in der Tagsaßung und in der Presse erfahren, veranlassen jeßt das Journal des Débats zu folgender Entgegnung: „Es scheint uns ganz natürlich, daß die radikalen Blätter von Bern, Aargau und Waadtland über cine Note ergrimmt sind, die den Kantonen, welche die Schweiz zer- rütten und den Bürgerkrieg Es ne, Ms E danke Mähte keine bewaffneten Angriffe gegen andere souveraine Ko

A a Cbemn, die englishe Note sei viel wohlwol=

n veran < nit führt hatt d

nton Waadt seine Revolution noch ni ausgeführt hatte, un

daß s Alles ia ließ, die Partei der Gesetlichkeit werde die Seit dem S Smn or renz in Bern und Aargau kündigten die Att an, gegen Luzern zu marschiren; der Kanton Waadt bedrohte Wallis, und von beiden Seiten standeu Truppen unter Waffen und Gränzen der entstand dice f N rung und wurde sle an Herrn von Pontois abgeschi>t. 2 wen is sie in der That gerichtet? Doch wohl nur an dieje- nigen Kantone, wele die Organisirung der Freischaaren gestatteten ;

, Der Abgesandte hatte ein Em=

436

Dem Verbot des Kardinal - Erzbischofs von Lyon gegen die fir chenrechtlihen Schriften des Herrn Dupin ist nun doch auch der Kardi- nal von Latour d’Auvergne, Bishof von Arras, beigetreten. Jn einem Erlasse vom 18ten d. verbietet er dem Klerus seiner Diözese, das Dupinsche Handbuch des französischen Kirhenrehts zu lesen oder auch nur im Hause zu haben.

O

> Paris „22. März. Das Ministerium rechnet sicher auf Erlangung des gewünschten Resultates der Unterhandlungen des Her- zogs von Broglie zu London wegen Abschaffung des Durchsuchungs-= re<ts. Es ist durchaus fals<, wenn man glauben machen will, das Murnisterium lege auf den Ausgang dieser Grage wenig Werth mehr, nachdem vorläufig sein Fortbestand bis zur nähsten Session gesichert sei. Jm Gegentheil , das Kabinet hofft uicht ohne Grund, daß die glückliche Lösung dieser Frage auf die Gesinnungen der Wähler einen günstigen Einfluß üben werde. i L

Der Geseß=Entwurf, wodur< ein Kredit von 81 Millionen zu

Verbesserung der inneren Flußschifffahrt verlangt „wird, seht bereits mehrere Lokalitäten in Bewegung, die sih dabei übergangen sehen. Besonders zu Lyon ist .es schr aufgefallen, daß der Entwur der Ver- besserung des Laufs der Rhone durchaus nit erwähnt, und die Mu- nizipalität der Stadt hat eine E T YS anberaumt, um über die etwa zu machenden Vorstellungen si zu esprehen, da die Rhone- Schifffahrt eine der wichtigsten des Landes und im Ganzen in sehr shlimmem Zustande ist. Jndeß soll ein eigener Geseß-Entwurf mit einem Kredit-Verlangen von mehreren Millionen zu den nöthigen Ver- besserungen auf jenem Flusse zur Vorlage an die Kammer schon be- reit sein. - Die üblihe Spazierfahrt nah Longhamps war vorgestern und gestern vom Wetter ziemlih begünstigt und dic Masse der Zuschauer in den Champs Elisées daher au außerordentlich groß. Die noch immer rauhe Witterung war durch freundlichen Sonnenschein etwas gemildert worden. Unter den unzähligen Equipagen zog feine so schr die allgemeine Aufmerksamkcit auf sich, als die des unter dem Namen General Tom Thomb bekannten amerikanishen Zwergs. Kutscher, Lakai , Pferde und Wagen erschienen in ihrer Miniaturgröße um so auffallender dur< den Kontrast mit ihrer Umgebung und der Eskorte dreier handfesten Munizipal-Gardisten zu Pferde. Jm Uebrigen bot die ganze Auffahrt der mehr dur die Zahl als dur<h Neuheit und Glanz sich auszeihnenden Wagen wenig Bemerkenswerthes.

Die Organe der radikalen Partei, wie National und Re- forme, haben alle Mühe, ihr Dasein zu fristen; darum schreien sie jeßt au< gewaltig über Betheiligung bei den gerichtlihen Ankündi- ungen, ohne welche sie selbst nicht bestehen zu können eingestehen. Dies i wohl erklärlih, da ihnen, ihres engen Leserkreises wegen, au dic Privat-Anzeigen entgehen. Deshalb {winden auch die ci- gentlih radifalen Blätter in den Provinzen immer mehr zusammen, mit Ausnahme einiger Lokalitäten, wie Toulouse, Caen, Le Mans, deren Bevölkerung in ihrer Mehrheit zu allen Zeiten und unter allcu Regierungen den entschiedensten Geist des Widerspruchs an den Tag legte, Die Zeit der äußersten Parteien is jedo< vorüber, dies tritt in allen Erscheinungen der Gegenwart täglich klarer zu Tage,

Großbritanicn und Irland.

Unterhaus. Sißung vom 20. März. Die Geschäfte des Hauses waren heute von untergeordnetem Jnteresse. Herr Dun- combe zeigte an, daß er am 8. April um die Erlaubniß zum Ein- bringen einer Bill nahsuhen werde, welche die durch die Post be- förderte Korrespondenz sicher stellen soll. Sir R, Peel kündigte zum 3, April seinen Plan în Ag der Verbesserung des akademischen Unterrichts in Jrland an, uud Herr Ward erklärte, daß .er in Be zug hierauf seiner Zeit einen Antrag stellen werde, wonach alle. künf- tigen Geldbewilligungen zu Religionszwe>en aus den gegenwärtig für die Erhaltung der protestantischen Episkopal- Kirche bestimmten Fonds gewährt werden sollen. Nachdem hierauf noh Herr Barklay eine Bill zur Aufhebung des in der vorigen Session durchgegaugenen Ge- sebes in Betreff der insolventen Schuldner angekündigt hatte, erfolgte eine längere Diskussion über einen Antrag des Herrn Morrison, mehrere geseplihe Bestimmungen für Eisenbahnen zu treffen, welche die größte Bequemlichkeit dcs Publikums bei den möglichst niedrigsten Fahrpreisen bezwe>ten. Auf Anrathen des Premier = Ministers nahm indeß Herr Morrison seinen Antrag zurü>. Das Haus vertagte s< schon frühzeitig, dem Antrage Sir R. Peel's gemäß, bis zum Montag den 31. März. : :

London, 21. März. Die Fiuanz- und Haudels = Reformen Sir R. Peel's fanden einen befähigten Bearbeiter in Herrn Glad- stone, der in der FrgenBE nigen Zurügezogenheit von seinen bishe- rigen Geschäften als Präsident des Handelsamtes seine Mußestunden dazu verwandt hat, eine Sqhrift unter dem Titel „Bemerkungen über

an muß aber berü>shtigen, daß der Note Lord Aberdeen's,

isirten sich die Frei- evölkerungen laut die

beiden Kantone. Unter der französischen Mer n

Note

diese Kantone die französische Re-

ganzen Schweiz und

Ffleinen Volkes \o sehr, welches

, wie so man in der Note vom

Alle Mächte haben die nerkannt, und um diese Neutralität

n werde.“ : Briga-

welche wurden zwei von den

Sten stattgefunden hatte, beschäftigt. 9 Soldaten

, um seine Unterwerfung unter die

von Tuggurt, Die Oase Uaregla

Galerie Orleans im Palais Royal

die jüngste Handels -Geseßgebung“/ zu veröffentlihen. Die &

zeihuet sih dur< ruhige Sprache und eine überaus gei wi>elung der s{<wierigen Fragen aus, welche noh ge Parlament beschäftigen. Jhr Zwe> ist, das Thátsächl

gen dem Leser vorzusühren , die bewirkten Zoll-Reductionen zu ren, die Absichten und Erwartungen der R erung zu offfenb bereits erlangten Resultate für den Handel, die Staats und die Consumtion zu zeigen, endli<h au< auf die in den qu tigen Beziehungen dadur veranlaßten Acnderungen aufmerksay

m n.

de Schreiben in der Times bezweifelt, daß die Ermäßigung auf Zuder erwartete große Zunahme des davon in Erfüllung ge sänken, als jene Zoll-Ermäßigung allein gestatte. wird der Thee angeführt, von welhem zur Zeit des

wurden. Seitdem sei der

Consumtion nah Verlauf von

wohl übersteige die jährliche j ) (Die Zunahme

doh nicht 40 bis 42 Millionen Pfd.

Verbrauchs sehr in Betracht zu ziehen sein.)

Der Morning Herald enthält die Nachricht , ten Guatimala, San Salvador und Honduras Guusten eiuer Central- Conföderation Süd - Amerikas e und ihre Truppen gegen Nfapaguia marschiren lassen, zum Beitritt zu nöthigen, Alle Lon selbst ausgenommen,

dürfte. gegriffen werden, um auch diesen Staat zu nöthigen, Central-Regierung auszusprechen,

S < weiz.

Kanton Zürich. Sigung der Tagsaßung am Von den Ständen, welche si bei der Abstimmung über ren das Protokoll offen bchalten hatten , erklärt Uri, daß es,

Zug, St, Gallen, Genf, Baselstadttheil, Freiburg, Schwyz, Luzern un 1M en trage

, Artikcl des Kommissions - Antra d ‘au er den Degen tragen, Schaffhausen stimmt nachträglich dem 1sten und 2ten Artikel, Oraubins zwar aus dem Grunde, weil die zwei i

terwalden beitreicnd, den 2ten

dem ganzen Antrage bei, und Anträge des Vororts in der Minderheit

geblieben Thurgau stimmt nun dem Kommissional - Antrage bei,

läß

Zustimmung eine motivirte Erklärung vorausgehen , worin das lebhä wird, daß der Zusammenhang der Jesuiten Freishaaren-Frage bei der Tagsazung keine besi Demzufolge ist der Kommissional-Antrazük

Bedauern ausgesprochen der Amnestie und der Anerkeunung gefunden habe. die Freischaaren unverändert mit 132, Stimmen den Ständen Bern und Aargau lebt ebenfalls eine schriftliche Erklärung ab, worin wortlichfeit bemeribar gemacht wird, welche

richtige Wahl der Mittel,

zum Beschluß

auf sich geladen habe; Aargau will keinen Theil an dieser Veraniwori(

aben.

Sodann zeigt der Präsident Mousson der Versammlung gestern einc vom Fürsten Staats-Kanzler Metternich an den Geschäftsträger Herrn von Philippsberg gerichtete Depesche mitgetheilt worden sei. | dieselbe schon - heute den Standes - Abgeordneten abschriftlich zu bringen; sie werde jedo nächstens sämmtlichen Kantons mitgetheilt werden. Ueber den Jnhalt ließ sich der Präsiden vernehmen, sondern ging nach dieser Anzeige zum Schluß der

Feit

von der

Dauptorte desselben, die Haup habèn si< au< für eine Central - Rey erklärt und demzufolge ebenfalls Streitkräfte gestellt. Die ved JInsurgenten-Armee belagerte darauf Leon, das vermuthlich niht h Widerstand leisten wird, wenngleich viel Blut dabei vergossen y Sobald die Stadt genommen sein wird, sollte Costaric

N Ae A us h di wärti (wit le gegenwärtige Aufregung zu beschwit d zur Rechten;

nd Marine - Offiziere. puden auf den Tisch gelegt ; man eneidnen. jevorden war, erheischte die Operation

Die Kürze der Zeit habe es nicht mögli) genW,y von beiden Seiten se<zehn Signaturen erforderlich waren; eben

Olle 6

enwä

stv . diese

aaren,

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E

Verbra

hen werde, wenn die Preise nicht um weit Als Beispiel h stindischen C orlih 30 bis 32 Millionen Ps o? i ostindishen Compagnie säÿrli is 32 Millionen . fon Ur Fel ‘da Preis desselben um cin Drittel und

gefallen, und dic Bevölkerung habe sih wesentli vermehrt, qi

zehn Jah des Kaj

rklärt um D (j s 1

ih für D

zenesung vereitelt.

eges betrachtete ider des Dampfschiffs und Macht h tten die Chinesen Verbrauchs dürfte bei dieser weniger bedeutenden Zunahme ded ci hatten bines

daß die S4 sih von neuen

Italien. m, 15. März. (A. Z.) Herr Castillo y Ayensa i vor- 4 N Madrid hier wieder angekommen t bat Vert meder, 1 Kardiual Lambrushíni einen Besuh gemacht. Gestern is Se. Königl. Hoheit der Prinz Georg von Preußen

n Neapel hier eingetroffen.

Der Kardinal Cappacini is in der ver

r angenen Naht von einem hlaganfall heimgesucht worden, welcher a

le Hoffnung auf WVieder-

C h i na. Macao, 1. Nov. Zu dem Abschluß des Hantels=- Vertrages en China und Frankreich hatte Ki-Jing, der Kaiserl. Commissair, R idgtà lassen, mit dem französischen Adwuiral auf dessen Dampf- pétte „Archimedes“ von hier nah Whampoa zurü>zufahren. Un- derselbe mit großem Staunen das Arbeiten der ließ \s{ dadur<h zu einem der Distichon begeistern. Vor Nengier gezeigt, mit dem

der Franzosen huldigenden

einige

ehanismus der französishen Battericen bekannt zu werden, d man hatte daraus geschlossen, \rt:lleristen Gefallen finden. amit angefangen werden, abei zugegen zu sein, Militair und trage kein Verlangen, zuzusehen; Pans se-Tscheng zog jor, Mittagsruhe zu

us seinem Portefeuille und seßte si< nieder, Ding allein ließ cs si< behagen, eine lbst abzuschießen. Die Erläuterungen jeben sich beeiferte, ließen ihn falt und gleichgültig. Die Chinesen einen überhaupt eine entschiedene Abneigung

sie würden am Exerziren der cs solle um nicht er sei nicht

Als man ihnen aber eröffnete, fanden sie meist Alle Ausflüchte, Der Schaßmeister Huang erklärte, zu halten; der Akademiker Tshao nahm Papiere sie zu durchlaufen; Ki- Kanone laden zu sehen und aber , die man ihm dabei zu

oder Verachtung gegen

es zu hegen, was si< auf Waffen und überhaupt auf Krieg-

ührung bezieht. Diese Gesinnung is nicht auf einzelue Klassen beschränkt :

jan findet sie bei dem ganzen Volke,

Als si dieser Tage einige Fran-

osen zu Canton in einem reih versehenen Magazin befanden und dort

vie I, ie Frei den Sin Il C

seién, t aber tj

erhoben, u die Vert

an, daj i Österreichisda von Leßte

zur Kennty - Regierun t nichi Sipung

„Es sind nun unsere Berathungen“, bemerkte Herr Mousson in |

gedtätgteni Schlufrede, „sür einmal beendigt. Manche unter Verren! scheiden* unbefriedigt.

einem großen Theil des Schweizervolkes kund geben. gender ergeht die Anforderung der Pflicht an Sie,

der Paiteieiser nicht die landes, Luzern muß ich ihm abhängt, daß die Spannung verde, wie sehr in seiner Macht durch ebrachtes Opfer versöhnend einzuwirken. Möge die Schweiz

neuerdings dringend ans Herz legen,

liegt,

fill gefaßt und stark genug sein, ihre Ehre und ihre Freiheit unter ( Umständen aufrecht zu erhalten! Zu spät dürste cs bereut weiden, ti das Ansehen und die Kraft der Schweiz einseitigen Partei-Juteressen pn gegeben würde.“ Am Schlusse seiner Rede dankte das Präsidium für ihm Q N Der N lin d an a it i: wohnte der ung nicht bei) dankte im Namen der Versammlung \! i oie d lenbahn - Gesellschaft wegen Konkurrenz getreten ist und ‘‘mpagnie dur deren frühere

Präsidium mit wenigen und \chlihten Worten, worauf die. auscinanderging.

a A ——————————— em —---r e mm:

raktere mit gleihem Glü> zu behandeln und wiederzugeben. die eincs hiesigen höheren Zustiz -Beamteu, Geheimenrath E.,

die eines jungen Mädchens, Fräulein von S

falen Verhältnissen gehalten, welche

der Aufgabe schon deshalb noch schwicriger machten, leiht sein dürfte, . bei so massenhafter Auffassung der Züge, die weibliche Anmuth und Zartheit eines jugendlichen Gewöhnlich bekommen dann Züste artiges, das sie zwar einer gewissen antiken Klassizität nähert, ihnen aber erade den schönsten Reiz lebendiger Naturwahrheit benimmt. Wir glau- en, daß unscr Künstler îm vorli vermieden hat, zumal, da es ihm dabei zu statten kam, daß dem Originale jenc Regelmäßigkeit und Bestimmtheit der des Ganzen. in großartige Auch is dabei ein von moderner Unschönheit

zugeben.

die Darstellung

Eassischer Einfachheit annähernder worden. Jun der Regel is gerade d Büsten.

Am glänzendsten hat Herr S < vielleicht in der. oben genannten

es bei Müller's ‘Büste, eine gewisse

Tiefe zu crfassca, so war hier die jedenfalls noch s{<werere Aufgabe , einen Beweglichkeit der Züge und seltener Leben- ] Momente zu fixiren , dem Beschauer das Original in seiner gegenwärtigen, . Dies ist dem Künstler auf überraschende Weise gelungen. Es findet \si< in diesem Werke der glülichste Humor und die reinste Tiefe dcs Gemüths mit ‘der Verstandesklarheit senschastlichen Strenge eines hochgebildeten Gescbästsmannes u einem fünstlerischen Ganzen vereinigt, bei welchem Naturwahrheit und f

Kopf von ungemeiner geistiger digkeit des Ausdrucs in cinem

Charafter-Zeichnung, welche die echt

den Rang. streitig machen. Wir erinnern uns lfaum, Würdigung der geistigen Momente ausgezeichneter Menschen - Naturen und so viel Geschicklichkeit der technischen Behandlung bis ins

gearbeitetcs Werk dieser Art überhaupt jenes tiefere Chara Element höherer Kunstbildun mei einer der vorzüglichsten P zur Kunstübung bleiben wird.

Um so mehr freuen wir uns,

gesehen terstud

machen zu können, daß Herr

zweien männlihen Büste bewährt. Galt

ist und in seiner praktischen Anwendun rüssteine für wahres Talent und eten

Sch orb sih auch bereits in mehreren rößeren selbstständigen Werken mit entschicdenem Erfolg bewährt ‘hat, Wir crin-

Die cine ist | die andere Beide sind in gleich kolos- bei der leßteren die Lösung weil es überhaupt nicht

nern uns namentlich, schen vor längeren Jahren in der Kunst-Ausstellung des Louvre von ihm cinen Christus am Kreuze gesehen zu haben, wel- cer allgemein als eine sehr gelungene Lösung Ti eben so schwierigen, als erhabenen Kunst-Aufgabe galt, Das Werk war für des Künstlers Va- terstadt, Koblenz, bestimmt und befindet sih gegenwärtig, in Kalkstein ausge- führt, an’ der Außenseite der Liebfrauen- Kirche daselbst, y Ueberhaupt kann ‘es wohl nur als ein günstiges Zeichen für die Be- strebungen ‘dieses talentvollen Künstlers gelten, daß er ihnen eine ernst re- a Richtung zu geben bemüht ist, welcher anch sein neuestes größeres Werk- ‘angehört. Dies ist nämlich cin im Modelle vollendcter Moses, auf welchèn wir bereits von Rom aus durch andcre Blätter als auf eine schr gelungene Arbeit von eigenthümlicher Gediegenheit und vielgeübter Technik aufmerksam gemacht wurden. Wir kennen dieselbe leider nur aus Zeich- nungen und einex sehr verkleinerten Skizze, welche erst hier entivorfen wor- den ist, Auch daraus läßt sich indessen schon der Charakter des Ganzen, wenigstens seiner Hauptidee nah, entnehmen. Der Künstler hat Moses in der zweifachen Eigenschaft als Führer und Gescpgeber seines Volfes auf- gefaßt. Einc kräftige Mannesgestalt, von einem einfachcn, aber im Falten- wurfe kunstreih behandelten Gewande leicht umflossen, sîüt er auf cinem Felsen; in dem linfen Arm ruhen die Tafeln des Geseßes, und mit der rech- ten Hand zeigt er auf-die Stelle derselben, wo sich das erste Gebot, als die Haupt «Grundlage seines religiós-politischen Gebäudes, befindet, Haltung, Styl und Ausführung entsprehen der Erhabenhcit und Würde des dargestellten Charakters, öttlihe Begeisterung und menschliche Thatkraft so gern vereint deukt. Wir nd überzeugt, daß dieses Kunstwerk, in den folossalen Verhältnissen des Originals ausgeführt, eine gleich wohlthuende und imposante Wirkung her- vorbringen muß, wenn ihm ein des Gegenstandes würbiger Play angewie- sen werden würde, Wie wir hören , is dem jungen Meister Hoffnung ge- ¡ t zahryeit und fast idcelle | macht worden, dieses Werk ín den Kreis der Bildwerke aufgenommen fänstlerishe Weihe giebt, sich gleichsam | zu sehen, welche dereinst den hiesigen Dom und seine Vorhallen {mü>cn je ein mit so richtiger sollen. Eine würdigere Stelle dürste sich {werli< für dasselbe finden, und wir würden“ uns deshalb, in seinem und seines Werkes Interesse, wahr- haft freuen, venn diese Hoffnung zur Wahrheit werben sollte. Alle Freunde Rae gediegener Kunst-Schöpsungen würden jedenfalls unserc Freude t e en. s . s

namentlich

Frauengesichts konsequent wieder- solhe Büsten etwas Matronen-

egenden Falle diese Klippe mit Glü>

Züge charakteristisch ist, welche n Verhältnissen sehr begünstigt. abweicheuder und sih mehr Haarpuß mit vielem Geschi> benußt ieser Theil das wahre Leiden weiblicher

orb sein Talent für dergleichen Arbeiten großartige Einfachheit in ihrer geistigen

welcher geeignet wäre, ganzen Charafterwahrheit zu ver-

eines scharfen Deukers und der wis-

Einzelne durch- Es sept bei dem Künstlex vesentliciste im- eruf

zu haben. ium voraus, wel<cs das

Wheatóön's Geschichte der nordischen Völker.

4 Paris, ím März. Es is kürzli hier eine Uebersezung von Herrn Whéatonts „Geschichte der nordischen ‘Böller oder“ der Dânen und Nor-

hier soglei noch darauf aufrierfsam

| mannen“/ erschienen, über welche Herr y Sizungen--der Akademie cinen interessanten Bericht abstattete. Das M | des ausgezeichneten no1damerifkanischen Recbtsgelehrten und Staatémaitt

in welhem man si<h Jdeal und Wirklichkeit,

verdient auch in weiteren Kreisen gekannt zu werden, und nicht für überflüssig, zu wiederholen. Derselbe äußerte sih darüber, wie folgt:

„Derr Guillot, Advokat am Akademie mit einer Ucbersczung chrt, dem Werke eines ihrer Korrespondenten, weniger cine Uebersezung, als cine neue der Aufsicht des Verfassers überseßt und trächtlihe Erweiterungen erhalten,

in der Schweiz nicht vern ein dem Valteill

Amedée Thierry in einer der lj

den Vortrag des Herrn Thierry zu diesem Zwet [f

Ausgabe, denn das Buch, 18 von demselben verbessert, hal! Auch hat ‘der Ucberseßer mit sell

Jhnein, n

Dieselbe Stimmung wird ih au N

Allein um 0 Jhr Möglichstes beizutragen, daß die öffentliche Ruhe und Ordnung nicht gestört tvetde Oberhand gewinne über die Jnteressen des V

ivie vie

anf Weiser

Versamnla

E

ai

C wir halte L

Scharfsinn und großer Kenntniß des Gegenstandes seinerseits theils 0 ti

crläuternde Anmerkungen zum Texte,

Die erste Ausgabe dcr „Geschichte der nordischen Völker“ ersch 1831, und scitdem hat ih das Feld der Studien übcr die nördlichen Europa's bedeutend erweitert. Uranfänge der Gegenstand denkwürdiger Arbeiten in England, und Franfreih geworden. Jn England hat Herr Wheaton sel schottishen Gelehrten unter dem Titel „Scandinavig schr me

tersuhungen , namentli über dic Normannen, veröffentlicht, Jn 208

mark hatte die Veröffentlichung der alten Manuskripte und de lands unter den hinderten Fortgang; dann kamen die Arbeiten bes Herrn Fin während die Gelehrten Deutschlands gleichzeitig

selbst hat an dieser wissenschastlichen Beweging durch ein über die skandinavishé Poesie Theil genommen. dicse Materialien benugt, do hat er auch Ansprüche auf ein Verdienst, ‘denn er shöpste aus seinen eigenen Quellen.

„Die Geschichte der no1dis<hen Männer oder Normänner Herr Wheaton vorgezeichnet hat, umfaßt die -Herocn- Periode dic man ihre barbarishe Periede nennen könnte. Die andere

teutonischen Familie beugten si< bald nach der Zerstörung des rón Civilisation, wenigstens soweit, als das Christ Folgen der Eroberung selbst es ihnen auflegit,

Reiches unter römischer oder die nothwendigen

theils durh neue Dokumente, die il

umfangreichen Anhang bilden, zu dicsen Verbesserungen viel bei cir fangreich hang du Bel e D 0 U Herr Wheaton die Ansicht der meisten Geschichts\chreiber der Gegen-

: 1 welche die D fast aller Völker des heutigen Europa's nah Asien Besonders sind die-sfkandinatis

Auspizien der Kommission Arna Magnaeane ibren 18

häpbared 2 Herr Wheaton hä!

ien int Þ Nationen Fa Deulsh bst mit rfwiirdige®

r Sage! f n T ;

mit Eifer und Erfol

verschiedenten vor dieser Periode begonnenen Studien A r gra R A Le

iginavischen Gotte verwechselt, der,

i Daraus geht eine doppelte Persönlichkeit Odin's hervor, eine histo-

in d eine mythische, und die Su Ra der beiden Persönlih- eit

noh gi , wie s) dieser B n _Ziveigt?

A

im sesten Jahrhundert waren sic fast alle {on in die europäische 00

schaft eingetretem. Weit davon entfernt seßten indeß die Vd dens, fanatishe Gegner des Christenthums und der gegen dic <ristlihen und halb civilisirten Teutonei

gungs - Kríeg fort, den fie in Gemeinschaft mit ihnen gegeu

Ifer dés as Cioilisa® p aben müssen; ein neuer Beweis für

den 22 das 11

ehr namhafte Einkäufe machten, iht au<h Waffen bei ihm haben könne. „Waffen?“ agte er in sei- em gebrohenen Englisch, „Waffen? Wozu bedürfen denn ehrliche

er Oedanke an Krieg we>t in ie von namenloser Unordnung,

<ma<hvollen Leidenschaften und nd blutgierigen Charakteren geöffneten Laufbahn. Inzwischen war iter all den Bemühungen, Ki = Jing und seine Begleiter an Bord er Korvette angenehm zu unterhalten, die zur Unterzeichnung des Pertrags bestimmte Stunde Neuchatel steht noch das Protokoll darübr he ommandanten

nd

ide au die Jnhaber der Leipzig-Dresdner stätigt. Dagegen is aber in Erläuterun t gedenken, daß die Betheiligung der Königl. sächsischen Regierung

aße beantragt worden is ,

d wenig, wie der lleinige Kosten des ern blos anderweite Proposition. lag eingehen werde, is} in diesem Augenbli>e no< ungewiß und

undert, und in dieser langen Zwischenzeit treten Piaaten Europa's,

eil

Königlichen Gerichtshofe zu Paris, he Fi der Aeschichte dec aalen Völler (uh

des Herrn Wheaton. (Misen, welche die

y pin des Herzogthums der Normandie behandeln, dran

ligion der Völker.

lammes , mit den

en ge

dererseits. auf die ¿Verigkeiten glü>li< vernrieden, geht; er hr a weisenden

fragten sie den 2 Aa ob man

d rehtlihe Leute der Waffen?“ An der Stelle, wo die Euro- hat der friedliebende Chinese, und wäre er des Kriegsraths, den unschuldigen Fächer.

ihm feine andere Jdee, als Entkettung aller niedrigen und

einer beklagenswerthen, gewaltsamen

ldherr oder Präsident

gekommen. war cin

Ju

runder

dem engen Sa= Tis<h mit grünem ppih zurehtgestellt. Lagrenee , Cecille, Ferrieres -- Levayer Callery nahmen Play zur Linken (was in China der renplab is), Ki-Jing, Huang, Pan-se-Tscheng und Tschao seßten den übrigen Raum füllten Attahés der Mission Vier Abschriften der Urkunde des Traktats machte si< ohne Verzug ans Un- Obschon man über alle Formalitäten im voraus einig doch eine geraume Zeit, in= ost wurden die Dokumente auch besiegelt.

Eisenbahnen.

XX Königreich Sachsen. Die vor einigen Tagen blos wahrscheinlih gemeldete Auszahlung eines Prozents Extra-Divi- Eisenbahn-Actien hat si

der früheren Angaben

dem Anlagekapital der Sächsisch - Böhmischen Eisenbahn in dem t daß von derselben eine Million Thaler 2 pCt, Zinsen jährlich, auf zwanzig Jahre, von völliger Eröffnung fraglihen Le an, vOsgelWdssen werde. ies ist ‘jedoch au der erforderlihen Elbbrü>e bei Dresden auf

Staats, eine bereits vereinbarte Bedingung, son- Ob die Regierung auf den Vor- nte leiht Anstand finden, da immittelst die Sächsisch - Schlesische Erbauung der Böhmischen Bahnstre>e das Vorrecht der Leipzig - Dresôdner-

Erklärung als erloschen zu betraten

09. Landsberg a. d. W...........

437

sein dürste. Uebrigens wird von leßterer beabsichtigt, das exforder- lihe Anlage-Kapital wie folgt aufzubringen : 2000 Kl halbe Actien, welhe al pari ‘an die Juhaber der alten Actien verabfolgt und bis zur Beendigung des Baues verzinst werden, später aber in die Rechte und ei der Stamm-Actien treten sollen, und den

Rest nah: Maßgabe des Erfordernisses dur Aufnahme einer neuen Anleihe.

XX Frankfurt a. M., 23. März. Jn Bezug au den Abschluß des Traktats zwischen den Kegierungen der E Lesen und Frankfurts wegen des Baues der assel -Frankfurter Eisenbahn ist zwar noch nichts Offizielles bekannt gemacht, allein man zweifelt niht daran, daß die Sache ins Reine gebracht ist, Die Erdarbeiten an der Main-Ne>ar-Eisenbahn werden troß der ungünstigen Witte= rung fortgeseßt, und Alles ist vorbereitet, um mit dem Bau der Ei= senbahnen von Frankfurt nah Offenbach und von Sranffurt nah Hanau mit dem Eintritt des Frühlings zu beginnen. Dem projek- tirten Bau einer Eisenbahn von Wiesbaden nah Rüdesheim schenkt man au hier besondere Beachtung, da man diese Bahn mit der Taunus-Eisenbahn in Verbindung bringen will. Da aber die herzog- lih nassauische Regierung, dic überhaupt in der Eisenbahnfrage cine passivere Haltung, als irgeud eine andere Regierung Deutschlands beobachtet, si< nicht selbst an die Spigze des Unternehmens stellt, schenkt man ihm noch kein rehtes Vertrauen.

Niederschlesisch-Mürkische Eisenbahn. Anf der Strecke der Niederschlesisch - Märkischen Eiscnbalin von Breslau nach Liegnitz sind vom 16, bis 22. März 1783 Personcn befördert worden.

Handels- und Börsen - Nachrichten.

Berlin, 27. Márz. Diíe meisten Eisenbahn- Effekten waren heute flau, dernoh zeigte sich zu gewichenem Course viel Kauflust, und s{hloß Alles bei lcbhaftem Geschäft angenchm. Für das Weihen is kein weiterer Grund, als die bevorstehende Liquidation anzugeben.

Preise der vier Haupt: Getraide- Arten in den für die Preußische Monarchie bedeutendsten Marktstädten im Monat Februar 1845, nach einem monatlichen Dur<schuitte in preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.

Namen der Städte.

Weizen | Noggen | Gerste 420 6011 | 502 60 3) 00 425. | 462 |

Hafer

2B 24

1M w-Ts

1. Königsberg E 2. Memel

3, Tilsit

4, Jnsterburg . 5 Rastenburg 6. Neidenburg 7. Danzig

8. Elbing

9, Koniß

10, Graudenz 11, Kulm

1, A

2, Bromberg 392 3, Fraustadt .. | 48-2 4. Rawitsch 487 5. Kempen 48 T. Berlin. L e ets 2. Brandenburg /

3, Kottbus

4. Frankfurt a. d. O...

33-2 0 2

pa 39.2 FEIL

2 2

Ga Sten ala «95, ions agd, : 7. Stralsund

8. Kolberg

9, Stolpe

1. Breslau

A AOVUNVELA: » etor610 if 1s ate d % 3, Glogau ,

di Meg a deud, ua, ; 2, Görliß

7, Schweidniß .

8. A Cb ae Und os lie 9. Neisse .……..

10. Leobschüg

11. Ratibor

0... 20090....…. Se...

Namen der Städte.

1. Magdeburg S US V é

B De Res Pie 83 Ci O7 L T s erstadt.………..... éb orts iei 4. Nordhausen .… s

5, Mühlhausen .................. 6. Erfurt R Ss ria did R A es

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i Elberfeld 3, Düsseldorf + MPeTeld. i do df

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+ Kreuznach 2, Simmern 3. Koblenz

. Westblar

Durd)schnitts - Preise

12 Preußischen Städte

F Posenschen Städte...

9 Brandenburgischen und Pom- merschen Städte

11 Sig Städte .

8 et den Städte

4 Westphälischen Städte

14 Rheinischen Städte... 2312

e e Frankfurt a. M., 23, März. Unsere Ostermesse ist, was den Großhandel betrifft, schon seit einigen Tagen vollends zu Ende gegan- gen. Es läßt sich leicht begreifen, daß bei dem Einfluß einer strengen Witterung von einem günstigen Resultate der Messe keine Rede sein konnte. Die Zahl der Einkäufer war fleiner als sons, und diese beschränkten sich auch nur auf die nöthigsten und wiederum in dem Neuesten der Mode- und Luxus-Artikel. Nicht unwahrscheinlich is, daß das unbefriedigende Resul- tat unserer Ostermesse nachtheilig auf die leipziger Messe wirkt. Der- Meß- Lederhandel beginnt übermorgen, doch werden diesmal díe Zufuhren wesent- lich s{<wächer sein. Ein wahrhaft klägliches Resultat wird aber diesmal der Detailhandel der Messe haben , deun der lange und strenge Winter nahm so schr dic Geldfräfte eines Jeden in Anspruch, daß \ih die Meisten nur auf die allernothwendigsten Anschaffungen beschränken.

Außerordentlih überrasht war man hier über das hohe Gebot, das die Häuser M, A. v. Rothschild u. Söhne, I. Goll u. Söhne und S. v. Haber und Söhne thaten, um das neue Großh. badensche Lotteric-Anlehen zu erhalten. Man fann daraus abnehmen, welchen enormen Gewinn das Haus Rothschild an dem Kursürstl. hessischen Lotterice-Anlchen gemacht und welch gleih großen Verlust Kurhessen hat , daß für die Uebernahme seines Anlehens keine Konkurrenz ausgeschrieben wurde. Unsere Börse nahm das neue Großh. badische Lotterie- Anlehen sehr günstig auf, undder Cours desselben steht hon 405 Fl, Jun den lebteren Tagen war die‘ Specula- tion in den Eisenbahn-Actien etwas erkaltet, und der Cours derselben ging ctwas zurü>. Bei fester Stimmung war in den übrigen Fonds der Umsay von feiner Bedeutung, Das Geld is sortdauernd sehr flüssig. Die Posten treffen immer no< verspätet und unregelmäßig ein, und wenn die Börse von den auswärtigen Plägen nicht immer die neucsten Course hat, isst sie verstimmt und zaghaft.

2} Amsterdam, 22. März. Der Umsaß in holländischen Staats- O hatte diese Woche nur in Integralen cinige Wichtigkeit ; für diese stellte sich in den ersten Tagen eifrige Nacbfrage ein , wodur deren Cours 64% % erreichte, jedoch als diesclbe später nachließ, is der Preis wieder um 4% zurüdgegangen. Nächstdem wurden auch 4proc., Certififate wirklicher Schuld öster gesucht und einen Tag zu 100 % bezahlt, doh auch dieser Cours hielt sich nicht und wich zulegt auf 9927 %. 3 proz. dito wurden zu 79%, später um 4% billiger abgelassen. Nach Ablauf des Reskontro in Actien der Handels-Maatschappy stellte sich deren Cours allmálig etwas höher und erreichte 1517 %. Bei dem gestrigen flauen Markte wurde aber wiederum 4% niedriger losgelassen. Die Course der Eisenbahn-Actien haben diese Woche bedeutende Sprünge gemacht und die Spekulanten lebhaft beschäftigt; haar- lemmer Actien stiegen von 1292 auf 1331 %, waren Tages nachher 5 % billiger zu haben, fosteten dann wieder 130 % und fielen gestern abermals um 5 %. Auch rheinische Actien wurden dur< das Spiel mehr als bis- her ergriffen und stiegen bis 115% %; mit prozentweisem Zurückweichen blieb der Cours zuleßt auf 1125 % stehen. Russische und österreichische Fonds

19 23-2-

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serreich geführt hatten.

Jhr barbarisches Leben dauert bis zum 5ten Jahr- sie in Berühruug mit allen Für den Geschichtschreiber, der sie auf ihren kriegeri- n Wanderungen verfolgte, gab es Gelegenheit, die ganze Geschichte der tals neuerstandenen Welt zu durchlaufen, und das hat Herr Wheaton an, kurz, mäßig, wie es der Zweck seines Buches verlangte, aber immer Klarheit und oft mit einer erstaunlichen Tiefe der Anschaunng. Jch die Aufmerksamkeit der Akademie auf die Kapitel 9, 10 und 11 ver- Expeditionen der Normaunen- nah Frankrei und dic Auch habe ich das u empfehlen, welhes das Werk schlieft und die Geschichte der schen Herrschaften Apuliens und Siciliens erzählt.

„Das Buch enthält nothwendigerweise eine Menge Fragen von allge- lem und philosophischem Junteresse, wie die über den Ursprung und die Was die Uranfänge Skandinaviens anbetrifft, so

fyen, Bei Untersuchung der \kandinavishen Sprach-Elemente bringt er

e<t diese Race, so wie die anderen Zweige des ¿Gamen Familien in Verbindung, welche das Persische, das und Sanskrit sprechen oder gesprochen haben. Der Verfasser führt

ann die Gothen, wel<e nach ihm zu einem ersten Wanderzuge gehörten,

) Schonen (Skfauien); die Sviars (Suiones des Tacitus), die heutigen

[Olveden , sollen unter der Führung Odin's in dem ersten Jahrhundert fter Zeitrehnung von den Ufern des Asowschen Meeres (Palus Macotis)

men sein, Odín, Krieger, Geseßgeber und Priester, gründet eine neue t vielmehr cine Reform zu Stande, indem er seine Re- e des alten Kultus seßt und sich \elb| mit dem grofen

wie cr, Wodan oder Odin genannt

stattet niht, ein großes Dunkel einerseits auf die Geschichte, Herr Wheaton hat beide Ih kenne uichts Genügenderes, eutung der sfandinavishen Neligion, wie sie aus der Edda her- erkennt den Grund der oft großartigen und erhabenen, oft auh< Symbole und findet viele Glaubensmeinungen wieder, man in den Religionen des alten Asien begegnet, oder die, nah der

n Análogiíe zu urtheilen , in dessen Religionen eine Stelle behauy-

die Ansicht, nah welcher Asien di M skandinavischen Race_ is, (1 ORAAA E e „Mer der anzichensten und lehrreichsten Abschnitte des Buches des

Mythologíe zu wersen, „leine D

Herrn Wheaton is der, in welchem cr die Entde>ung und den Anbau der Jnsel Jsland behandelt, Man folgt mit ciner stets gespanuten Wißbegierde dieser gewissermaßen a priori “erstandenen Schöpfung eincs skandinavischen Staates, der \i< unter den Augen der Geschichte in allen seinen Theilen cntwíelt. Der Verfasser hat hier Allcs zusammengefaßt, was er über die Dichtkunst zu sagen hatte, in Betracht dessen, wie sie als soziales Element bei den nordischen Völkern austritt ; die Skalden, ihre moralische Autorität, ihre politische Bedeutung, ihre Aufgabe bei den Unternehmungen und an den Höfen der Großen bieten dem Verfasser sehr \{öne Seciten. Nichts i} vergessen; man findet da herrliche Details übcr die Edda und cine fast vollständige Abhandlung der isländischen Pro‘odie.

¡Aber die Frage, zu welcher Herr Wheaton durch cine besondere uatio- nale Vorliebe si hingezogen fühlte, und über welche er dic neuesten Auf- flärungen verbreitet hat, ist die Frage der Entde>ung Amecrika's dür die Skandinavier. Mit Hülfe der „Sagas““, die er so gut kennt, folgt der Verfasser den normannischen Abenteurern Grönlands nach Hullaland, dem heutigen Labrador, nah Markland, Nieder - Kanada, und Win- land, später Neu-England. Das wirkliche cinstige Dasein dieser drei von ‘den nordischen Männern gegründetcn Kolonicen im 10ten und 11ten Jahr- hundert wird aus bestimmten Textworten nachgewiesen, und die jüngsten Arbeiten darüber, an welchen Herr Wheaton Theil genommen hat, haben auch diesen historischen Punkt außer Zweifel geseßt. Herr Guillot, der Ueberseyer, giebt im Anhange der berühmten Juschrist von Bristol cine verdiente Stelle, deren skandinavischer Charaktcr “nach der Veröffentlichung der Saga vou Thorfin und der Erläuterung dazu von Herrn Finn Magnu- sen uicht mehr geleugnet werden kann.“

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Wissenschaftlicher Kunst: Verein.

In der Versammlung des wissenschastlichen Kunst-Vereins am 19. Fe- bruar waren eine Anzahl Statuetten, Konsolen und Verzierungen, in Guß- Marmor ausgeführt von Euri ch in Beilin, ausgestellt, Allgemein wur- den diese Arbeiten als in jeder Beziehung vorzüglich anerfannt, da sie unter allen Nachbilbungen den wirklichen Marmor-Skulpturen am nächsten kommen. (Eine Auswahl dergleichen Guß-- Marmor - Arbeiten sind in der Kunsthandlung von Sachse zu schen.) Herr von Quast legte kolorirte Zeichnungen nah Deén-Verzierungen, welche sih in der Kirche zu Böl- berg bei Halle befinden, vor und gab nähere Auskunft über diese vielleicht in das funfzehnte Jahrhundert hinaufreihenden Arbeiten.

Dr. Förster erstättete Bericht über die in dem Hotel de Cluny in Pa- ris befindlichen mittelalterlichen Kinst-Gegenstände, Die von Herrn Som-

E

merard angelegte Sammlung is neuerdings Eigenthum des Staats gewvor- den und ist besonders reih an Waffen und E

__ In der Sigung am 15. März legten Herr Professor Henning eine reiche Sammlung der von ihm in Jtalien und Sicilien gemachten land- schaftliden, in Del ausgeführten Studien, Herr Fiedler eine Auswahl der von ihm während eines längeren Aufenthalts in Venedig gemachten Archi- teftur-Studien vor.

Der Legations - Rath Dr. A, RNeumont theilte Nachrichten mít über seine leßte im Spätsommer des vorigen Jahres unternommene italienische Reise, Nach einigen Bemerkungen über verschiedene Orte der französischen Schweiz, namentli< Genf, und über Chamberv, die Hauptstadt Sa- vovens, verweilte er am längsten bei älteren und neucren Werken in Turin, und dies um so mehr, je weniger dieser Stadt in künstlerischer Hinsicht von der D A der Reisenden die Beachtung zu Theil wird, auf welche sie Anspruch hat. Ein paar Worte über das rege wissenschaftliche Leben in Turin und über die Unterstügung, welche diese Bestrebungen bei der Regie- rung finden, bildeten den Uebergang zu einer Skizze der Baugeschichte dcr Stadt, deren moderner Charakter Jedem auffällt. Die neueren Werke, die Kirche der Gran Madre di Dio, die Verschönerungen des Königlichen Pa- lastes, die Brücke über die Dora, die Reiter-Statue Herzog Emanuel Philíi- bert's (eine ausgezeichnete Arbeit Marochetti's), die vom regierenden Könige angelegte reiche und gewählte Gemälde - Sammlung u. s. w. wurden dann speziell erläutert, von älteren Gebäuden zivci, die sogenannten Torri Au- gustali, deren römischer Ursprung gegen Cordero di S. Quintino , welcher sie für longobardish hält, in Schuy genommen ward, und der Dom, der dem Baccio Pontelli wieder zugesprohen wurde, Der Thätigkeit dortiger Gelehrten und Künstler, namentlich der Herren d'Azeglio , Promis, Pa- lagi, wurde anerkennend gedacht. Jn Pisa verweilte Herr R. besonders bei Prof. Rosini und dessen kunstgeschihtlichen Arbeiten, in Florenz er- wähnte er der Kunst- Ausstellung, die an tüchtigen Gemälden wenig ergie- big war (besonderes Lob verdiente Luigi Mussini), der Bildhauer- Arbeiten von Dupré, Power, Bartolini, Pampaloui und der für die Hallen der Uf- fizien bcstimmten Statuenrcihe , der arch iteftonishen Umwandlungen , na- mentlich des Neubaues des Corso degli Adimari, gewöhnlich Via de' Cal= zaioli genannt. Der Plan, die Domfacade zu vollenden, scheint leider für den Augenbli> wieder aufgegeben zu sein. ernere Bemerkungen über Bologna, wo unter Anderem der rühmlichen Thätigkeit M. A. Gualan- di's, welchem die Kunstgeschichte hon manche Forschungen verdankt, Er- wähnung geschah, und über Ravenna, welches angene! seiner ab- geschiedenen Lage nicht ohne Leben ist, beschlossen diese Mittheilungen,

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