1845 / 90 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Hinsichtlich der Aussührungen, welhe nah dem Ermessen des ständischen Ausschusses nothwendig sind, gez man

4) die Anbringung von Blißableitern auf sämmtlichen Anstalts-

ebäuden, E

2) ben Oel-Anstrih des vorspringenden Holzwerks der Dächer,

3)- die Anlegung einer Wasserleitung aus der Saale, da die ge=- grabenen Brunnen unzulänglich sind, E

4) die Abdeckung der Gesimse und Fersterbrüstungen mit Zink, und

9) die Abschließung eines Hofraums . für das Direktorial-Gebäude,

und in Betreff der bevorstehenden Baulichkeiten j

6) die mit möglichster Kosten = Ersparniß zu bewerkstelligende Auf- führung eines massiven Sprißeuhauses sür Unterbringung der bereits vorhandenen Feuerspriße, wogegen iben Orten f der Feuerleitern an trockdenen und leiht zugänglihen Orten au möglichst einfahe und wohlfeile Weise erfolgen soll, z

7) die Erbauung eines Eiskellers statt des früher genehmigten und seinem Erfolge bedenflich gefundenen Eishauses, ;

8) die Einrichtung zu Sturzbädern im Gebäude für Tobsüchtige,

9) die Aufstellung eines Druckwcrkes zur Wasserleitung, falls die von Ziethensche imallerhehungs - Mashive niht in den bedun- genen Stand geseht werden fönnte, und

40) die Anbringung von Doppelfenstern ín der Direktorial-Wohnung.

Dagegen wurde die Herstellung des Weges von der Elisabeth- brüdcke bis zur Anstalt, welcher bei anhaltend feuhter Witterung kaum zu passiren ist und bei den fast jährlich wiederkehrenden Ueberschwem- mungen der Saale überfluthet wird , abgelehnt , weil der Königliche Straßenbau = Fiskus zur Herstellung der von Halle nah Mansfeld führenden Straße verpflichtet sei und bei der beabsihtigten Trocken- legung der Chaussée bis Nietleben sich dann ein Verbindungsweg von Mie lee nach der Anstalt mit geringem Kosten-Aufwande her=

ellen lasse. G

Was die Lage des Baues im Ganzen betrisst, so sind hierauf bis jeßt 146,030 Rthlr. 10 Sgr. 3 Pf. verwendet worden und es wird s[{ch daher, wenn die übrigen mit 29,303 Rthlr. 16 Sgr. 6 Pf. veranschlagten Baulichkeiten zur Ausführung gekommen sind, der Ge= \sammtbetrag der Kosten auf 175,333 Rthlir. 26 Sgr. 9 Pf. belau- fen, so daß also, da die ganze Anshlagssumme einen Betrag von 200,425 Rthlr. 14 Sgr. 5 Pf. herausstellte, bereits die beträchtliche Summe von 25,091 Rthlr. 17 Sgr. 8 Pf. als erspart angesehen werden fann. j |

Die Stände erkannten an, daß dieses günstige Resultat der Um- siht und Fürsorge des Baumeisters Herrn Steudener nicht allein für die tüchtige Ausführung des Baues, sondern auch für die möglichste Kosten-Ersparniß, zu verdanken sei, und beshloß deshalb der Landtag, demselben, in Anerkennung seiner Verdienste um den Bau der Anstalt, eine angemessene Gratification zu verwilligen, zugleich aber auch dem Königlichen Geheimen Ober-Baurath Herrn Dr. Mathias für gehabte Mühwaltung bei diesem Baue die dankbare Verpflichtung der Stände auszusprechen.

Jm Betreff ;

zu I. der Verwaltung der Anstalts-Grundstüde, wurde Herr Ober = Bürgermeister Bertram zu Halle zum Lehnträger erwählt und derselbe autorisirt, die Ablösung der ablösharen Domanial- Gefälle zu bewirken. Auch wurde die einstweilige Konservirung der alten Oekonomie-Gebäude, deren künftiger Abbruch und Verkauf nah den obwaltenden Umständen dem zu ernennenden Ausschusse überlassen werden soll, gutgeheißen und demselben die Versicherung der Anstalts- gehe bei einer Sozietät, die bei völliger Sicherheit die günstigsten

edingungen stelle, anheimstellt. Die Versiherung des Jnventars der Anstalt wurde dagegen, weil es in vielen ganz massiven Gebäuden zerstreut is, nicht beliebt.

Hinsichtlich der

zu Il. Belebung dér Jrren-Anstalt und der provisorischen Einrich-

tung der Verwaltung

wurde gegen die von dem zeitherigen ständishen Aus\husse getroffe- nen Maßnahmen nichts erinnert und außerdem genehmigt:

1) die Aufbringung der Kosten für die interimistishe Verwaltung, gleih Beschaffung der künftigen Generalkosten, wie sich solche durch Rechnungslegung der Königl. Regierung und unter Zu- stimmung des zu ernennenden Ausschusses herausstellen werden; die Niederlegung der Geldbestände und überhaupt die ganze Kassen - Verwaltung wird der Königl. - Regierung, als der ver- waltenden Behörde, überlassen, jedoch dabei vorausgeseßt, daß diese kostenfrei erfolge ; : sollen Pfleglinge aus anderen Provinzen oder dem Auslande für jeßt niht aufgenommen werden, da die Anstalt nur das Bedürfniß der Provinz befriedigen und nicht zur Geldspecula=- tion dienen, au niht als Muster-Anstalt gelten soll; sollen Militairpersonen, welche in der Provinz garnisoniren und in Geisteskcankheit verfallen, zu ihrer Heilung, soweit es der Raum gestattet, gegen Erstattung der Spezialkosten aus dem Militair-Fonds, in der Anstalt Aufnahme finden; : ein Reserve-Fonds \oll niht gebildet werden, da die Verwal= tung desselben mit Kosten und Gefahr verknüpft sein würde, au ein Bedürfniß hierzu nit eintreten wird, wenn die Bei- träge in monatlihen oder viertelsährlihen Terminen pünktlich eingezogen werden; da von dem aus Staatskassen Allerhöchstbewilligten Vorschusse von 35,000 Rthlrn, erst am 3, Februar c. der Betrag von 410,000 Rthlrn. erhoben worden ist, so soll die Erstattung der bis dahin davon bezogenen Summe dem nächsten Landtage überlassen werden; ; ; die Anstalt soll mit der Gemeinde Nietleben einen Kommunal- Verband, dagegen eine besondere Parochie mit einem in der Anstalt wohnenden, definitiv auzustellenden Geistlichen bilden, das Patronat aber Sr. Majestät dem Könige zur Uebernahme offerirt werden, wobei ausdrülih genehmigt worden ist, daß dem Anstalts- Geistlichen, sofern sich die Gemeinde Nietleben von der Paro- chie Lettin trennen sollte, auch die Seelsorge für die erstere Gemeinde übertragen werde.

Hinsichtlich der wihtigen Frage: 0b auf die völlige Ausführung des ursprünglich projektirten Einrichtungsbaues für 400 Kranke schon jeyt einzugehen sei?“ entshied sich die Majorität des Lndtano, nah einer sorgfäl- tigen Erörterung aller hierbei zu berüdsihtigenden Verhältnisse

._und nah allseitiger Beleuchtung der sowohl dafür, als dagegen fprehenden Gründe, für die unverzügliche theilweise Fortseßung des Baues, und zwar für Errichtung des zweiten, mit 35,348 Rthlr. 26 Sgr. 10 Pf. veranschlagten Heilanstalts-Gebäudes, wobei einstimmig der Wunsch ausgesprohen wurde, Se. Ma- jestät den König allerunterthänigst zu bitten, der Provinz die Rückzahlung des derselben zum Baá der Jrren - Anstalt Aller= gnädigst bewilligten Darlehns von 35,000 Réthlrn. zu erlassen, wofür als Gründe der beschlossene Fortbau, und af die Pros vinz von dem Allerhöchstenorts ihr offerirten Geschenke des Schlosses Elsterwerda nebst Garten keinen Gebrauch habe machen fönnen, angeführt werden soll.

Bei der Bexathung des Entwurfs eines Reglements (Statuts)

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für die Provinzial-Jrren-Anstalt wurde hauptsächlich hervorgehoben, daß der Zweck der Anstalt nur e L

Heilung der präsumtiv heilbaren und Bewahrung der tobsüchtigen

und cmeingefäührlichen rren der Provinz Sachsen mit Einschluß

der Altma sei, und bei Feststellung der Mittel zum Unterhalt des Justituts wurde beschlossen, Allerhöchstenorts um Verstattung einer jährlihen Kirchen- und Haus-Kollekte für die Anstalt in der Provinz Sachsen, mit Ein- \{luß der Altmark, zu bitten. j

Was dagegen den Einfluß der Provinzial-Stände auf die Anstalt

und ihr Verhältniß zu der Königlichen Regierung, als verwaltender Behörde, betrifft, so hängt dies lediglih von der Genehmigung der dem Gouvernement deshalb gethanen Votschläge ab, und inwieweit das berathene Statut die Allerhöchste Sanction erlangt. Die einst- weilige Verwaltung des Junstituts bis zum Eingange dieser definitiven Entscheidung aber soll nah denjenigen Festseßungen erfolgen, nah welchen bis jeßt verfahren worden ist, und sollen hierbei außerdem die Bestimmungen des Reglements, des Etats, der Jnstructionen 2c.,

wie solhe von dem Landtage berathen worden sind, zum Anhalt

dienen.

Sollten die von dem Landtage wegen Uebertragung der Ber= waltung der Anstalt an das Gouvernement gethanen Vorschläge Aller- höchstenorts verworfen werden, so tritt dann die ständische Verwaltung interimistisch bis zum nächsten Landtage ein, jedoch unter möglichster Betheiligung der Königlichen Regierung zu Merseburg und unter Berüdsihtigung der bei der jeßigen Berathung festgeseßten Grund- säße. Wie si die hierzu zu ernennende ständishe Kommission des- halb mit der Königlichen Regierung zu- Merseburg einigen niöge, bleibt deren Ermessen lediglih überlassen und ihr außerdem anheim- gestellt, die einzelnen Verwaltungs - Geschäfte unter sih zu vertheilen und für gewisse Geschäftsbranchen einzelne Mitglieder zu bevoll- mächtigen. .

A Mitgliedern der für die Angelegenheiten der Jrren - Anstalt bis zum nächsten Landtage einzuseßenden Kommission wurde

der Herr Graf von Helldor ff, es

der Herr Geheime Regierungs- und Landrath von Leipziger,

der Herr Ober-Bürgermeister Bertram und

Herr Gutsbesißer Dorenberg, und als Stellvertreter derselben -

der Herr Landrath von Bassewiß zu Halle,

der Herr Landrath von Helldorff auf St. Ulrich,

der Herr Geheime Kommerzien-Rath Wucher er in Halle und

Herr Gutsbesizer Steltmann zu Rodden gewählt, und fühlte sich \hließlih die Landtags - Versammlung ver- pflichtet, ihren lebhaften Dank für die von der zeitherigen ständischen Kommission für die Augelegenheiten der Jrren-Anstalt bei Erledigung ihres Auftrags aufgewendeten Bemühungen, insbesondere aber die vollste Anerkennung der aufopfernden und umsichtigen Thätigkeit des Herrn Ober - Bürgermeisters Bertram- zu Halle, mit welcher derselbe sich den so \hwierigen Geschäften jener Kommission auf so höchst uneigennüßige Weise und mit so glücklichem Erfolge hingegeben, aus- drücklich auszusprechen.

Rhein-Provinz.

Koblenz, 8. März Siebzehnte Plenar -Sißung. (Fortseßung.) Ein Abgeordneter des vierten Standes berichtete im Na=- men des sechsten Ausschusses über 14 Petitionen, die Oeffentlichkeit der Landtags-Sißungen und S der Landtags-Verhand=- lungen betreffend; das dem Protokoll in Abschrift beigefügte Referat lautete im Wesentlichen wie folgt: Vierzehn Petitionen, bedeckt mit mehreren tausend Unterschriften ahtbarer und angesehener Bürger aus den bedeutendsten Städten der Provinz, unterstüßt dur das Ver- langen von eben so viel Abgeordneten, welche dieselben zu den ihrigen gemacht haben, richteten die dringende Bitte an den hohen Landtag, daß derselbe sich angelegentlihs bei Sr. Majestät verwenden möge, auf daß dem Lande das natürlihe Recht nicht länger vorenthalten werde, mit eigenen Augen zu hauen und mit eigenen Ohren zu hö=- ren, wie seine theuersten Jnteressen von seinen Vertretern berathen und gewahrt würden. Schon dem siebenten rheinischen Landtage hat die gleiche Bitte vorgelegen und beredte Worte hatten sih zu deren Un- terstüßung vernehmen lassen, bei der Abstimmung aber sich 39 Stim- men dafür und 29 dagegen erklärt. Das Begehren sei damals von den Städten Trier, Aachen, Kleve und Köln ausgegangen, gehe heute aber, von Köln, Aachen, Elberfeld, Krefeld, Düsseldorf , Langenberg, Gladbach, Geilenkirchen, Boun, Koblenz, Trier, Saarburg, Saar= brüden, Wallerfangen aus, und unter den Unterzeichnern fänden \ich eben so Männer von konservativer Denkungsart, als solhe, welchen der Fortschritt als Lebensbedingung des Staates erscheine. Es handle sih hier niht um eine politische Streitfrage, sondern einfah um die persönliche Kenntnißnahme des Mandanten von der Auftrags- Erfül- lung Seitens seines Mandatars, wozu das Recht in öffentlichen, wie in Privat-Angelegenheiten gleih groß sei, Sollten etwa, so fährt der Bericht fort, der Provinz geringere Rechte, als jedem einfachen Privatmanne gebühren? Es sei eine Ehrenpflicht für den Landtag, sich einer vollständigen, nicht zu sheuenden Rechenschaft, seinen Kom- mittenten gegenüber, nit zu entziehen, Es könne mit vollem Rechte bezweifelt werden, daß in der Provinz si eine urtheilsfähige Stimme

egen die dur lange Jahre erprobte Oeffentlichkeit bei gerichtlichen erhandlungen aussprechen werde. Warum sollte nun aber ein Prin- zip, welches sih bei Behandlung von Privat-Angelegenheiten so prak- tisch als nüßlich bewährt habe, auf die wichtigsten An elegenheiten der Provinz weniger anwendbar oder gar \{ädlich sein? Erfülle etwa der Abgeordnete seine Pflicht weniger getreu, als der Advokat am rheinischen Gerichtshofe? Der Beweis, daß die Abgeordneten eine Kontrolle ihrer Wähler nicht sheuten, die Befestigung des Bandes des Vertrauens zwishen Stäudeu und Bürgern, sei zu beschleunigen. Die fragliche Oeffentlichkeit verstärke überdies das Jnteresse der Pro- vinz sowohl in Bezug auf den Landtag selbst, als auch in Bezug auf die Maßregeln der Regierung. Absichtlihe oder unabsichtliche Entstellungen der Beweggründe des Landtags, oder einzelner Glie=- der desselben, müßten das Ansehen, die nothwendige Rüdckwirkung auf die Provinz, {wähen. Mißtrauend folge der Vorenthaltung der Veröffentlihung von Seiten der Regierung, als hätten ihre Maß- regeln den Schatten der Censur nothwendig, als sei Gefahr zu er- warten vom Anhören eines offenen, freisinnigen Wortes in diesem Saale, während dem nur im weselseitigen Vertrauen zwischen Krone und Volk in erhöhtem Gemeinsinn, in echtem Nationalgefühl, die thatkräftige e sadige Liebe zum Vaterland ihre Wurzeln schlagen könne. Der politishe Fortschritt, welcher sih blos stübe auf die po- litishe Stände-Versammlung, und ohne daß au das Volk außerhalb dieser Mauern davon durchdrungen sei, könne nur ein gefährlicher sein, es würde ihm alles Fundament fehlen. Nur durch die Wechsel- wirkung der freien Rede und der freien Presse könne sich heraus- stellen, welhes die wirklihen Bedürfnisse der Provinz seien. : Alle Strebungen im Interesse des wahrhaft öffentlihen Nubens könnten und müßten sich auch mit Oeffentlichkeit umgeben. Auf den Einwand, die Oeffentlichkeit der Landtags-Sißungen beschränke \sich wesentlih auf die Lokalität, wo die Sißungen stattfänden, lasse sich erwiedern, da zu erwarten stehe, daß vor und nah der intelligentere Theil der Pro-

vinz, jener, der an den öffentlichen Angelegenheiten den wärmsten theil nehme, den Ee beiwohnen und über die A Geschäftsbehandlung, )

einzelnen Abgeordneten sich ein Urtheil bilden werde. Die

Gegenstände, welche hier verhandelt würden, könnten müßiger S4,

lust keinen Reiz darbieten, und fern sei der Gedanke, daß au

ein Abgeordneter die Würde seiner S so weit vergessen kön

ersammlung zu \preda vom Landes-Vertreter zum Schauspieler herab zu steigen! Nein, we hier und da ein anderes Verfahren von den Rednern des Landi, zu erwarten sein dürfte, so werde es gewiß darin bestehen, daß j jeder, doppelt bewacht, vor unrichtigen und unpaässenden Aeußeruy, sorgfältig hüte. Die Eitelkeit, welhe sich in hohlen Phrasen erg

um zu dem Publikum und nicht zu der

werde zuverlässig von dem Publikum, das voraussichtlich auf

Tribünén des rheinishen Landtags sißen werde, eben \o wenig On

P als vor der Versammlung selbst. Deshalb sei getrost dey

unden Sinne aller Rheinländer innerhalb und außerhalb des t, tages zu vertrauen und_\sich nicht an der Möglichkeit kleiner %,

irrungen Angesichts der Berechtigung der Mandanten und der gro

Vortheile, welche die Oeffentlichkeit gewähre, zu stoßen. Dag 6

fühl der Blödigkeit sei abzulegen und frei hinzutreten vor jene, y

im Junteresse der Provinz hierhergesandt wären. Der sechste {uß shlage der Plenar-Vérsammlung mit 8 gegen 6 Stimmen daß Se. Majestät gebeten werde, die Oeffentlichkeit der Land Sibungen zu gestatten, wozu bei dem baldigst beginnenden Bay e ständischen Sibungssaales schon die nothwendigen Veranstaltunga treffen sein dürften. Was nun die weitere Bitte der 5 Städte 6,

feld, Gladbach, Koblenz, Dülken und Saarbrüdcken betreffe, welde vollständige Veröffentlichung der Landtags-Verhandlungen geritt

so betrahte der Aus\huß diese Frage durch die Adresse an Se, V

jestät vom 22. Februar d. J. erledigt.

Ein Abgeordneter des Ritterstandes bemerkte hierauf, bej

Rheinland den hohen Werth der Oeffentlichkeit seiner geri

Verhandlungen, wobei es sich wohl befinde, zu {äßen wisse,

Vorzug aber bei den, obgleich für die Gemeindeglieder intere

administrativen Verhandlungen des Kommunal-Raths bisher nog

behrt habe. Die Oeffentlichkeit bei den lehteren müsse nun de gen bei den politischen Verhandlungen vorausgehen, um den plö|

Uebergang, von welchem er, Redner, kein Freund sei, zu verm Einstweilen genüge die vollständige Bekanntmachung der nth

Verhandlungen mit Nennung der Namen.

Referent verwies blos auf den Unterschied zwischen adminikü

ven und politischen Verhandlungen, auf die Basis der leßteren, allgemeine Wohl und Landes = F

Zugänglichkeit erheishe, und auf die Nicht-Oeffentlichkeit der e in jedem Lande. :

Ein Abgeordneter der Städte bezeichnete die Ansichten des ners aus der Ritterschaft als ganz eigenthümlih und neu. Jud Ländern, wo Oeffentlichkeit herrshe, und zwar die größte, sei von der Ansicht ausgegangen, daß augefangen werde, wo die [i

sten Jnteressen des Staates verhandelt würden. Es sei viel bid licher, die fleinen Kommunal= und sogenannten Familien - Angel heiten der Oeffentlichkeit preis zu geben z es sei gefährlicher, die Þ ren des Kommunalhauses zu . öffnen, wo Schullehrer= oder i Verhältnisse, wobei jeder Nachbar betheiligt sei, yerhandelt als die Säle der Parlamente, der Departemental- und der Pr

zial-Versammlungen. Der Sprung von der gepriesenen Vortrefl

keit der rheinishen öffentlihen Jnstitutionen zu dem Bedenken v

Uebertragung dieser Oeffentlichkeit auf die Provinzial-LOEn

sammlung sei so wenig als der daraus entstehende Naútheil erl

tert, Die Auskunft darüber müsse von dem vorigen geehren ner noch erwartet werden. / Der Redner aus. dem Ritterstande widersprah dem vorges nen Sprung und wies, ohne sich auf das Beispiel eines Nad staates berufen zu wollen, auf den Unterschied zwischen den | Kommunal- und den so bewegten politischen Verhandlungen hin jenen kämen blos. die. häuslichen inneren Zustände eines vielleidt fleinen Publikums vor, während in diesen bei der Erörterung n ger politischer Fragen nicht alle den rihtigen Bli, die Besonn hätten, um der Diskussion ruhig zu folgen. / Ein Mitglied desselben Standes erklärte sich durch die d welche vorliege, niht sehr affizirt, Wo National - Repräsentat beständen, da würden sie- in die Hauptstadt „zusammenberufen, machten ganz andere Verhältnisse die Veröffentlihung wünschen Hier aber, in einer Provinz, wo der Verfassung nah nur p zielle Angelegenheiten zur Sprache kämen, wo jede Stadt gleihe! teresse habe, daß dasjenige, was zur Verhandlung komme, al ihrer Kenntniß gelange, wo nicht nur jede Stadt, sondern au) Stand seine Juteressen zu ‘vertreten habe, da könne er nit sein, daß die Versammlung eine Gallerie von Zuschauern habe, | sci der Versammlung bekannt, daß er die unverkürzte Veröffentli der Verhandlungen wünsche. Auf dem vorigen Landtage habt! ihn mit Abfassung der desfallsigen Adresse beauftragt, und er \ daß solhe im Sinne der Versammlung ausgefallen sei. Mo daß er von dem Prinzip der Oeffentlichkeit A durchdrungen, nur möglich sei, allein er trage Bedenken, eine Gallerie G shauern einzuführen, deren Nothwendigkeit oder Nugen er n sehen könne. Er sei also gegen den ersten Punkt, auch aus den teren Grunde, weil der Provinz dadurch eine Vermehrung der d fosten von 20,000 bis 30,000 Rthlrn. erwachsen würde, zweiten Punkt, die Nennung der Namen, anbelange, so könne / ßen niht eine Geheimnißkrämerei lieben, nicht Anonymitsl 4 Die Macht der Verhältnisse bedinge unbeschränkte Veröffentli} und nah seiner Veberzeugung könne der. Augenblick nicht mehr sein, wo sie dem Landtag gewährt werden würde. 4 Herr Landtags - Marschall bemerkte, daß der Aus\{chuß nid antragt habe, diefe zweite Bitte für den Augenblick zu erneuen her es si nun von dem Antrage des Ausschusses handle, dit fentlihkeit der Sißungen Allerhöchsten Orts zu erbitten. j Referent drückte seine große Freude über die vernommt! neigung des vorigen Redners gegen Geheimnißkrämerei aus, p jedo, daß dieser Grundsaß d eben oh auf die Oeffen 4 der Sipungen, als auf die Veröffentlihung der Verhandlung wenden lafe, wie das Referat schon angeführt habe, daß di welche überhaupt für die Landes-Jnteressen empfänglih Jae ut den Verhandlungen selbst zu folgen berechtigt wäre fbristlichen Berichte darüber durch den Druck zu erhalten. n lerie von Zuschauern werde man wohl nicht zu befürchten haben; auch zuweilen die Zahl von Zuhörern mäßig sein werde, do in der Regel nur solche Personen zu erwarten, die a i Theilnahme si cinfänden und den Verhandlungen beiwobr o ferent habe die Zuversicht, daß man stets ein anderes Pu sich sehen werde, als in einem gewöhnlichen Schauspiele.

_Sihluß folgt.) ——

o wie über die Thätigkeit und JTähigkeit

einer Seile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

¿ 90.

E ————————————————— C —————

Inhalt.

icher Theil.

ps Rhein-Provinz sand des Rheins. Proz haft. Der Dombau in K eutsche Bundesftaaten. Köni in Bezug auf den Besuch der Uni Kürttemberg. Die württember desterreichische Monarchie.

rädikats-Angelegenheit.) und

eich. Deputirten-Kammer. ink und Annahme eines darauf ährige Manöver. Das neuc (Kammer-Arbeiten, Zoll-Verhandlungen mit Belgien.) roßbritanien und Jrland. London, Nachrichten aus Westindien.

« Wiedereröffnung des Landtages. Eis- | so weit der beschrä 6 tf der büseldorser Dampsscifahro- Gesel | 4) Den Gallerie - Dees reer Besuch geöffnet

versität Göttingen, Königrei schen Eisenbahnen.

efe aus Wien. (Milítair-Dienst- Prag. (Straßenwesen; der Zoll

Die Handels - Convention mit lichen Amendements, Par is, S chichtswer? des Herrn Thiers. Stimmungen ín Betreff der

echenland. feit der Kammern.) Konstantinopel. einigte Staaten von über den Anschluß von Texas, andels- und Börsen-Nachrichten. Berlin, Börse.

nigéstädtisches Theater. (Körner's „Zriny““; und Remay und der Signora David.)

nteresse, welhes au ihre allgnmin 4 Sing-Alademie,

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Berlin, Dienstag den [fen April

in den 6 Sommer - Monaten von 10 bis 4 in den 6 Winter - Monaten von 10 bis 3 u

unterlassen zu wollen. Berlin, den 1. April 1845.

Bekanntmach

vorschriftsmäßig i em und zwar : auf Wültschkau, 21,608 auf

Nr. 23 auf Haltauf, 62 auf Streidelsdorf, Nieder-Herzogêwal- oelborf, Nieder - Herzogêwa

Mallmiß und 530 auf Poßnib und Krug.

Nr. 1052 auf Haltauf, 1162 au

Kaldaun, 1263 , O ch Saabor, 1418 auf farolath - beuthener Majorals - Güter 1576 Zit wiß und Jaborowiß, 22,384 auf

Gastspiel der Herren Kunst | Albendorf c. p., 1816 auf Kuttlau, 1878 - gerverf c. p 22,422 auf Deuts Drittes Konzert von E, Leuten auf Baerschdorf, 2585. Le 2691 00d 2006 A C E guf Herrschaft Mallmiß c.

Radzionkau, Lassowiß und Sowib. 2c,006 und 22,816 auf Lossen

_Amllicher Theil.

Se, Majestät der Köni Dem Domainen = n Rothen Adler-Ord

i Bekanntma

4) Die Gemälde- u briglichen Museum sind an Sammlungen der erte und Bronzen i glihen Muse hümer aber an jede suche des Publikums geö i Sommer - in den 6 Winter =- Jedem anständig Gekleideten i enannten Abtheilungen ohne ahren können gar nit, Uner erer Personen zugelassen werden.

g haben Allergnädigst geruht: 4112 und 4169 auf Albendorf c. p., 4289 i Rentbeamten in Stuhm, Amtsrath Por \ch, | und Jaborowiß, 4319 auf G wei Ua Ae 150 dul Kae

en vierter Klasse zu verleihen. lau, 4518 auf Herrschaft Mallmiß, 4680 auf Koschentin und Tworog,

s n auf Radoschau, 4700 und 4728 auf Baerschdorf, 4792 auf E Gesens aer ogen E nd die Skulpturen-Gallerie im 1820 15e Err auf Sienianowit Radi ne 15,196. | hufs der È es Kapitals den Coup: - ,204. 15, 36‘ iemi i i i jedem Montag und Sonnabend; | und Sowig, d I O Mangan, Ei i antiken Vasen, gebrannten Thon- à 100 Rthlr m L M jedem Btw os; | ) ischer und vater Stg er | 5067 auf Ober - und Nieder - Lubie, 5598 auf Kottwiß, 5648 du j

um e | Dee uuf B SOG ae gter Mile und Nier-Brune, | 2 B Papen en Pfandbriefe B Jahre 1840 , U é f , ojadel und Kern, 2 2 bia on ATGT T Monaten von 10 bis 4 Uhr, auf Jemlig, Merbdorf und Neudorf, 5904. 5950. 5956, 5972, 5986. | Nr. 10,743 bis einschließlich 10,746 auf Haltauf à 50 Rthlr.; sung vom Jahre 1841 über 100 Rthlr., 21,839,

e, dem Be

Monaten von 10 bis 3 Uhr.

st| an diesen Tagen der Eintritt in | Waldvorwerk, 6419 auf Herrschaft Saabor, 6514

; ; ; / a , - Weiteres gestattet, Kinder unter | auf Wittendorf 1. und 1]. Antbeile 7139 und 4 E Albeas 21,851 auf Skalung über 25 Rihlr, ; wachsene aber nur in Begleitung ‘| dorf c. P-, 7998 auf Ober=, Mittel - und Nieder - Schlaube , 7663

ammlun g sind an jedem d Freitag

in den 6 Sommer- Monat 4 in den 6 Winter -= Monate vffnet; der Besuch

en von 10 bis 4 Uhr, int von 10 bis 3 Uhr

bis 5 Uhr N

d Kunstdrucke lenstage und Freitage

e ————

Königsstädtisches Theater. riny‘‘, Gastspiel der Herren Remay und der Signora David.

Körner's Trauerspiel „Zriny oder: 24, März Bua l l zu einer Zeit ,

ergehalten tourde, gen, wo der Wille g in den Herzen wi ige rungömuthes zur Wa | n vorhielt, Und

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Man see für That van Spyd's ein,

4 die tanssfeidirt, H “zu bringen, fügt und Helene ir

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er von Max und Thekla entworfen z

N gun In, NO nicht, rasen a j

r Boden fräftig bäl) ein Zie

ele Worte wie

fällt, und in Eva,

ein Jüngling zur Seite gegeben, der, | als in den eingelegten, etwas al ächst cine rhetorishe Gestalt,

eson 4 A Lp D D ¿è- B. bei den bisherigen Auf- Strebens‘) auf „Lebens“ unk :

ganzen Stücks Sóönst is er im Allgemeinen und Besonderen

möge die ihm bei

h Nr. 3114 auf Wültshkau, 3371 au Waldvorwerk, 3406 Herrschaft-Saabor, 3438, 3446 und a desgleichen, 3622 M

auf Wittendorf I. u. Il. Antheils, 3963 auf Herrschaft Schwieben,

fern, widrigenfalls dessen B Nr. 5503 auf Braniy, 5517 au Dobrau, 5538 auf Guhrwig,

ag, mit Ausschlu

6030. 6049 und 6069 auf Mediat = Herzogthum Ratibor , 6235 auf Nr. 5607 auf Sd l r. 5 au mögerle

auf Ober =-, Mittel- und Nieder = Rostersdorf, 7780 auf Weißholt,

aco

keine Wahrheit sein ! . Die ein ige wahrhaft dramatische Figur des Trauer- | heud in einer Transscription des

Da das Königsstädtische Theater nunmehr , wie es scheint, durch den

zu Anfang des fünsten Akts ge- | von Wien aus, als ein bedeutendes Talent gerühmt worden z man lobte diese agen Abschlüsse zu jedesmalige

und das Stü bildet sonach eine ine ri ; Erzählung von den wechselnden ry dort seine richtige Auffassung der Charaktere als das Resultat eines ernsten liegt doch fa

.

ihm in Peter Vilacky | die \hlaue Sevillanerin zu wenig graziöós. Jn der Cavatíine efiel sie mehr, | denfalls einen kernigeren Vo aziós, j rira ; frätischen Variationen voi Lillo. Auch | -wir einen jungen Violinisten S:D cha s berconabia

nee Gele L Zdee wie dieser han- | sie schien rheumati ch indisponirt, Wir machen auf das bevorstehende | Vortrag eines „Le Carnaval de Venise“

aneck). Zriny selbst is zun äßt es an deutlicher H s m Helden ín den Mund gel rößerer Sprareinheit , des 5ten Akts, worin er „Sterbens“ (statt

i: z uS “U „Vver- Bei dem dritten Konzert, das Herr Emil Prudent am 29, März in iten Dlle, Tuczek rug Mad, V.

einige Musik-

Alle Post-Anslalten des In- und

auf dieses Slaft an, die Expedition der Allg. Preuß.

Z Fried rihsstraße Hr. 72.

Sestellun für Berliz

845.

11/286 auf Kaldaun, 11,344 au auf Döbersdorf und Malkowiít, 11,400 A E bic ToSNtaut, e auf Deren Saabor, z 4 E s . iw. 11,0904 au 2), i =- j =- g grei H annover. Bekannimachun anersagt, bei der Ausübung ihrer Dienstpflicht irgend ein Geschenk | auf Kuttlau 11/878 aus Lanis, r Bo eus LL0S oe A nzunehmen, weshalb ersucht wird, alle Anerbietungen solcher Art Mallmih, 14,629 auf Koschentin und pl Mabßdorf, Wes auf Lossen, y temianow i ; Der General-Direktor der Königlichen Museen, ete 4 à 25 Rihlr von Olfers, , Nr. 20,522 und 20,552 auf Dobrau, Nieder -Schwirklan , 20,644 und 20,653 au O ung. Siuplls, O L e 20,780 au n der heute in Gemäßheit des $. 58 der Aller öchsten Ver- | ino 20.900 +0817 auf Dombrow Di G C Tati t ung vom 8, Juni 1835 (Geseß-Sammlung Nr. 1609 A A Es Gn A auf Haltauf, 21,035. 9. B rent gegosung s{lesisher Ad niefe Litt. B. sind folgende vier Ae lande. Aus dem Haag. 8 . 4 n ragende Apoints über einen G : ; ide lande. Mus de! E aa D as Geseh über Modifizirung der | 26775 gil | esammibetrag von | then, 21,334 auf Tschistey talien, Rom, Ankunft der neapolitanischen Königsfamilie, Ver- à 10

Herzogthum Ratibor, 11,358 Ober- und Nieder -Al 11,455 auf Albendorf c. p.,

589 und 11,603 auf H Tworog, 11,631 desgl., 11,667

11,768 auf Niewodnik, 12,480 auf

20,616 und 20,636 auf f Guhrwiß, 20,740 auf f Ober- und Nieder-Lubie, M AOA e E, 20,941 21,037 und 21,059 au

21,128. 21,139. 21,147. 21,160 und 6e ne 91 auf Deutsh=-Krawar und Klein - Belt Herrschaft Wiegschüß i Y 3 | b ldau und Louisdorf, Schreiben aus München. (Günstige Stimmung; dau und Louisdorf, 164 auf Herrschaft Roshowiß und Jaborowit, auf Boladel und Kern, 22,006 und A aus

Die Familie Schahab. Nord-Amerika. London. Die Frage à 900 E

21,162 auf n und Kau- 21,382 und 21,404 , 21,782 auf Strei- 21,888 und 21,973 b, Merßbdorf 22,204 uud 230 und 22,241 auf 22,307 auf Herr 1, 22,347 auf Herrschaft Roscho- ojadel und Keru, 22,395 auf Al= -Kessel, 22,578 auf Kuttlau, 22,615 22,727 und 22,729 auf Radoschau, p., 22,826 und 22,829 auf Nie- Radzionkau, Lassowiß und Sowis. her hierdurch ihren Junhabern mit Rückzahlung des Nennwerthes der-

Nauke, 21,217. 21,220 und 21,2

732 auf farolath -beuthener Majorats-Güter, 424 auf Herrschaft 22,214 auf Döberadorf urt ao ohum En Lr Groß= und Klein - Osten, Niebe und Kittlau, Saabor, 22,327 auf Ottendorf c.

_ wodnik, 23,612 auf Siemianowis, à 200 Rthlr, Diese Pfandbriefe werden N dem Bemerken gekündigt, daß die Grzybowiß, 3654 auf Herrschaft Roschowiß und Jaborowiß, 3954 (aat AMRON M Au 1845 ab

entweder in Breslau bei dem Handlungshause Ruffer u. in Berlin bei der Königl. Haupt- und daß mit diesem Tage, nah $

Comp. oder Seehandlungs-Kasse erfolgen wird, en Verordnung, die

Präsentation Be- Ser. 11. Nr. 10 u tig Er h J. M abzulie- ; etrag bei der Ausza s j

davon in Abzug gebracht werden ‘mf M Ras Gleichzeitig werden die Jnhabe

. 99 der all

h er Empfangnahme des Kapitals den Coupon über die Zinsen vom 1. Juli bis Ende De

r der in den früheren Verloosun= riefe B., nämlich

in der 2ten Verloo 21,849 und

9 L n Es vom Jahre 1842 l en zu ; ) r. A F 2) Die Königliche e e ethnographis che | 7971 auf Herrschaft Mallmiß c. p., 8138 auf Koschentin und Twech | auf Nauke à 100 Rihlr, 6448 auf Mittel enftag, Mittwoh, Donnerstag | rog, 8216 auf Radoschau, 8264 und 8319 auf Bärschdorf, 8335 | 11,472 und 141,473 auf Deuts-Kessel à und 8422 auf Maßdorff, 8572 auf Pniow, 8636. 8689, 8760 und | und 11,485 auf Shwusen und Tshwirts Lte ad Compa, M301 A as T2 | A N S t Pei i ; ; mprahtziß, 10,391. 10,460. 17,188. 17,216. | 21659, 21, ildshüg à L A ist jedoch nur gegen Einla -Karten ge- | 17,242. 17,259. 17,304. 17,307. 47,326. 17,350, 17 36A 17 379 E Ss A E eder dis L, ozu die Anmeldungen beim Kastellan des Königlihen Mu- 17,444. 17,457. 17,647 und 17,651 auf Siemianowig, Radzionkau, ms im Lustgarten in den Vormittagsstunden von 10 bis 12 Uhr | Lassowiß und Sowih. : ; : engenommen, die Karten aber eben dort an demselben Tage à 50 Rthlr achmittags ausgegeben werden.

200 Rthlr., 5661 und 5669 -Seiffersdorf à 100 Rthlr., 90 Rthlr., 11,483, 11,484 en à 50 Rthlr., 21,625 auf 648. 21,654 bis eins{l. E 25 Rthlr. ;

in der 4ten Verloosung vom Jahre 1843 Nr. 796 und 861 auf Siemianowiß à 1000 Rt c, d aa l Deuts - Krawarn und Kauihen à L g f a Nr. 10,851 auf Flämischdorf, 10,870 und 10,880 auf Deutsh= 30 und 3079 auf Neuke è i: Nile, 3643 p der Handzeichnungen, Miniaturen Krawarn und Kauthen, 10,975 auf Postelwiß, 411,019 Li Brune, E O R 16 C T A (Kupferstih - Kabinet) is an jedem | 11,041 und 11,048 auf Lissa, 11,055 auf Woislowiß, 11,236 auf | à 200 Rthlr., 7006 auf Glinig,

500 Rthlr., 1912 auf f Rettkau à 200 Rthlr., nd 3681 auf Roschowiß 9,320 auf Siemianowih Bogdalla à 100 Rthlr., 00 Rthlr., 6322, 6324,

316 bis einschl. 1

Bojadel und Kern, 11,265 auf Jemliß, Merhdorf und Neudorf, | 7007 und 7011 auf Bojadel S) 10

Kunst und spiels is Kaiser Soliman der Große, der nirgend der gehaltlosen Abstraction | Etüde und zweien Fantasieen R i Loe fe A

verfällt, sondern bis zu seinem Tode das bcwegende Prinzip bleibt. Es | „Hugenotten“, erw ie bei Die Bestü Si freute uns, daß Herrn Eichenwald, der uns, dem Vernehmen nach, bald E Zwei (nige va StänbA e Aar i : Muna pon igeth“, das | verläßt, um ein Engagement an der Königl. Hofbühne zu Hannover anzu- | „Souvenir de Schubert” zweckmá

à ufführung kam, erblickte das Licht der treten, Gelegenheit gegeben war, sich in dieser Rolle au als Charaflter- | brillant variirt vorkarnen und mit

als Europa von der eisernen Hand eines Eroberers  i j der für die Gerichte Golies beraarese Se rers na zu bewähren und den Beifall der zahlreichen Zuschauer zu er- | gebers vorgetragen wurden, so konnte es nicht fehlen,

über die Gerechtigkeit triuumphirte, mußte eine Dich-

zuleßt genannten die meiste Aner- und „die Forelle“’ waren in dem außerdem einigemale tuosität des Konzert- das auf so be- hervorbrachte.

ßig benugtz da beide der erstaunlichen Vir

liebte Themas basirte Musikstück einen glänzenden Eindruck

welche im Spiegel der Geschichte ein Bild |. bisherigen guten Erfolg ermuthigt, dem deutschen Schauspiel eine besondere rie Vuonbune A E Man asis auten e O

hrung von Recht, Treue und Glauben den Aufmerksamkeit schenken wird, ‘so dürfte sch auch die Zahl der iani g! T aulihs des Stücks, daß es in | demselben vermehren. Bei der Wiederholung ea Tel am 28, Märs A Ln Smut em die Freiheit emporstieg, Sein dichteri- sahen wir als solchen Herrn Karl Remay, vom Stadttheater zu Regens- Mängeln, daß sie in der Regel í

L Vau Lie S atlana Rbl Ta-At dramatische Verwickelung | burg, in der Rolle des Arnold von Melchthal. Herr Remay ist, besonders | benen, jeder einzelne förmlich abschließ

wo sie im ersten gestanden, Fgelxageile epische

Zartheit des Anschlags ‘im vorzuwerfen hätten wir jedoch den Com- gesehen von anderen sie treffenden Zeit-

viele kleinere Abschnitte zerfallen, von - Die Absicht, das Publikum durch auten Beifall herauszufordern, noch den äußeren Uebelstand mit g, es sei zu Ende, den Saal zu ver- esmal der Fall war, i fen dies absichtlihe Bei

3 un I l klar am Tage und führt j Studiums. Ob diese geistigen Vorzüge vorhanden sind läßt sh nah dem | sich, daß bei S L iècen Viel Mei

rung von der ersten Einschließung bis zum Sturme be- Anschauen- einer Rolle, die noch dazu sih wenig für einen astspi ig- O S R Sud N

E 1e A Ta pen e p e À U fanden wi, daß seine Aufause it Glo (öf So LNE wie le Ca U biIO

( uer- } und im ersten Akt, auf den dieselbe zunächst beschränkt is, i t - i

igste Belagerungs - Geschichte unserer Zeit mutatis zeichnung hervorthat, Durch sein Acisierts 10 D zur Sradt Le 0 Velen Bella ouds Rie

ge Abwechselung in die militairishen Ange- | jugendlichen Helden, Liebhabern und Bonoivants geeignet, nur hätte er sein | Mittel in Anwendung zu bringen.

s der Dichter die Liebes - Episode von Lorenz hiesiges Auftreten um einige Tagen verschieben dürfen, da seine Brust allzu ] positionen von Bach ‘und Beethoven betrifft

urch Herrn Grimm und Dlle, Quint mit Ge- | fatarrhalisch affizirt war, um der Stimme freien Klang zu gewähren. i

chwache Kopie des schönen Gemäldes ein, welches Am. 29, März trat Signora David, von der italienishen Oper zu ] ob es aber im Geiste der Komponisten geschehen

u damit der Heroismus Zri- St, Petersburg, in der italienischen Oper als Rosina ím „Barbiere? auf. | meisten sagte uns in dieser Beziehung das Anda

s es zur Katastrophe kommt, | Hübsche Stimme, gebildeter Vortrag, doch das Spiel etwas frostig und für | von Beethoven zu, weniger das B-moll-Práludium von Ba

Mitwirkenden haben , der sich durch ; '8, bestehend eich sein fertiges Spiel er gewünscht, ihn zuerst Schau tragenden Leistung g später Gelegenheit da röder und das belie H Statt E als mali angekün- rend | der Sing-Akademie gab, führte derselbe dicsmal, außer mehreren hier no thes Wels fabr Pelfie oe Mee, wahre Helden - Erscheinung, wie man sie selten an- | nicht von ihm vor elragenen eigenen Compositionen: A) : j: | n Meyerbeer und eine italienische Arie sehr erpee Mid der Bühne gewordene Benennung „der leyte Ritter“ | stücke von Seb, ach und Beethoven aus, Unter den ersteren, beste- —E

„immer eine arge he Beifallshaschen dem er es bei seinen an und für si cht nöthig hätte, dergleichen Vortrag der fremden Com- u leugnen, daß ] voll ausführte ; sei, bezweifeln wir.

e } Störung bewirkt wird. Wir verden

stungen ga

sie Herr Prudent nah modernen Begriffen rech

ein starkes und thatkrästiges Gastspiel der Montenegri ausmerksam. S in Variationen, allgemeinen Beifall e R I As

leßteren vollkommen verdiente, hätten wi

ee Di us 4 gas 238 in einer anderen, mehr Kunst 4 Künsteleien zue asen nicht fehlen ; er be- Drittes Konzert von E. Prudent in der Sing- kennen zu lernen, Vielleicht giebt uns Herr Herín Akademie. Herr Mister sang ein hübsches Lied von S h