1845 / 105 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

2014. Bayr. Bank - Actien 750 G. Hope 915 G. Suegl. 90% 0. In. 835-7, Poln. 300 F1. 964. do. 500 Fl. 975 Ber. do. 200 B 304 Be. Í Hamburg, 12. April. Bask-Actien 1665. * Engl. Russ. 1147. London, 8. April. Cous. 3% 997. Belg. 1007. Neue Aul. 30. Pas- sive 74. Ausg. Sch. 173. 24% Hon. 63. 5% do. —. Neue Port. 653. Engl. Russ. 116%. Bras. 87. Chili 98. Columb. —. Mex, 357. Peru 314. Paris, 9, April. 6% Reute fin cour. 117. 69. 3% Reute Su cour. 85. 90. 5% Neapl. —. 0% Span. Rente 40. Pas. —. Wien, 10. April. 6% Mei. 1123. 4% 1023. 3% 78. Bank-Actien 1649. Anl. de 1834 1657. de 1839 132% Nordb. 1917. Gloxgn. 15314. Mail. 1325. Livorn. 1264. j :

Königliche Schauspiele. S

Dienstag, 15. April. Jm Opernhause. 45ste Abonnements- Vorstellung: Der Postillon von Lonjumeau, komische Oper in 3 Abth., nah dem Französischen. Musik von A. Adam. (Leßte Vorstellung dieser Oper mit Dlle. S. Löwe, als Magdalene.) Anfang halb 7 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Opernhaus-Billets zu den erhöhten

reisen verkauft.

B Die D UE cui Billets sind bis Dienstag, den 15ten d., Mit- tags 12 Uhr, abzuholen; nah welcher Zeit über die derartig reservir- ten Billets anderweit verfügt wird. Jg tal

Jm Schauspielhause. Représentation extraordinaire. Bénéfice

i 548 de retraite de Mlle. Mélanie Maulvault. Le spectacle se com- osera de: 1) Les premières armes de Richelieù, vaudeville en

actes, par Mr. Bayard. /. (Mlle. Mélanie paraîtra pour la der-

nière fois dans le rôle de Richelieu.) 2) Le dey d'Âlger à Paris, vaudeville en 1 acte, par Mr. Mélesville. (Mlle. Tuczek, première chanteuse de l’opera Royal, et Mad. Brue, première danseuse, rempliront les rôles de Nathalie et d’Aglaé.) Í

Billets zu dieser Vorstellung IE am Dienstag Doale von 9 bis 2 Uhr, in der Wohnung der Dlle. Melanie, Kronenstraße Nr. 54, 1 Treppe ho<, und Abends an der Kasse zu haben, Abonnements und freie Entreen sind ohne Ausnähme nicht gültig.

Preise der Pläbe: Ein Billet zum Balkon und zu einer Loge des ersten Ranges 1 Rihlr. 2c. i

Mittwoch, 16. April. Am Bußtage. Jm Opernhause. Mit aufgehobenem Abonnement: Die Schöpfung, Oratorium von Haydn. Ausgeführt von den Königl. Sängern Herren Mantius, Bötticher, Zschiesche, den Königl. Sängerinnen Dlle, Tuczek, Frau von Faßmaun, den Königl. Sängern und Sängerinnen Herren Heinrih, Behr, Fischer, Midler, Dlles. Hoffunß, Brexendorf, Burchard und Ferber, so wie au< von den sämmtlihen Mitgliedern der Königl. Anfan bal mien Chor-Personale des Königl. Theaters. (Anfang al .) ;

Die Einnahme is zum Besten einer Unterstübungs-Kasse (Spo d Fonds) für hülssbedürstige Theater-Mitglieder bestimmt. N Billets hierzu sind ‘im Billet-Verkaufs-Büreau des Königl Opernhauses zu den gewöhnlichen. Preisen zu haben. Bk

Königsstädtisches Theater. __ Dienstag, 15. April, Der Weltumsegler abenteuerlihe Posse mit Gesang in 4 Bildern, frei bearbeitet „J dem Französishen des Théaulonu und Decourcy, von gz (Herr Räder, Königl. sächsischer Hof-Schauspieler : Purzel, als Gast,

Oeffentliche Aufführungen.

- Montag, den 21. April 1845, wird Herr Fr. Lipye vom va Theater zu Hannover zum Besten der dur< Hochwasser Besá digten im Negierungs Bezir Magdeburg eine mu sifalisi dramatish-humoristis<he Akademie unter ütiger - Mitwins der Damen Frau von Faßmaun, Dlle. Tuczek und Frau ; der Herren Böttkicher, Krause, Weiß aus St, Petersburg, Di Di mehrerer namhaften Künsiler veranstalten. Billets zu nume Pläyen à 1 Rihlr, und Entree-Billets à 20 Sgr, sind in den löhl, Bd und Musifalienhandlungen des Herrn Schlesinger unter den Linden und Herrn“ Tráäutwein in der Breiten Straße zu haben,

————;"_E E —— s Verantwortlicher Redacteur Dr. F. W. Zinkeisen, Gedru>kt in der Deckerschen Gehetmen Ober = Hofbuchdruder,

wider

von Laval]

i O R —=RhiniiR R imi Ri T ——R

Allgemeiner Schlesische

[319b] ber-

Bekanntmachungen.

[375] Ste >-b:.x.4.-02- f, is

Der Sattlergeselle Robert Kuschke hat in einem 2 hiesigen Gasthofe < eines bedeutenden und gewaltsa- 1 B men Diebstahls s{huldig gemacht und \i< seiner Ver- hastung dur< die Flucht entzogen. Er soll s< in Va aufhalten, um nah merifa zu gehen.

Alle Civil - ‘und Militair - Behörden des - Jn- und Auslandes werden dienstergebenst ersucht, auf den un- ten näher beschriebenen Kuschke ihr Augenmerk zu richten, ihn im Betretungsfalle verhasten, mit den bei ihm si vorfindenden Geldern und Effekten unter sehr sicherer Begleitung hierher transportiren und an die Ex- pedition der Stadtvoigtei-Gefänguisse abliefern zu lassen. Wir versichern die sofortige Erstattung der dadurch er- wachsenen Auslagen und den verehrlichen Behörden des Auslandes eine gleiche -Nechtswillfährigkeit.

Berlin, den 12. April 1845. Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. Persons-Beschreibung. :

Der Sattilergeselle Robert Kuschke ist 22 bis 23 Jahr alt, aus Brandenburg a. H. gebürtig , evangeli- \cher Religion, ungefähr 5 Fuß 3 bis 5 Zoll groß und unterseßter Statur. r hat dunkelblondes ge cheiteltes Haar, sehr niedrige und halb bede>te Stirn, kleine Augen, große Nase und wenig Bart. Sesne Kleidungs- stü>e können nicht angegeben werden, |

Bahnhofe

[322 b]

[373] Nothwendiger Verkauf. Ober-Landesgericht Naumburg.

Das im Schweiniper Kreise belegene Allodial - Rit- tergut Osterode mit Redlin, abgeschäßt auf 27,224 Ihlr. 23 Sgr. 3 Pf. zufolge der nebst Hypo- thekenschein und Bedingungen . in unserer Registratur einzusehenden Taxe, soll am

3, November 1845, Vormittags 10 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. G

Die dem Aufenthalte nah unbekannte Gläubigerin, e die verwittwete Baronesse Christiane Charlotte Erbmuthe von Roebel geborene von der Schulenburg wird hierzu öffentlih vorgeladen.

Königl, Ober - Landesgericht, Erster Senat. meme Fe

Auftrage

1288 b] A u s z u g. Auf den Antrag der Kinder und Erben des verstor- benen Gutsbesipers Johann Christian Friedrih Guth- knecht werden Alle und Jede, welhe an des Legteren Verlassenschaft, in specie an das dazu eren, ím Greifswalder Kreise und Zarnekowschen Kirchspiel bele- gene Allodialgut Mökow e p., Saaten, A>erarbeiten, lebenden und todten Junventarien-Gegenständen , inglei- chen an das dem genannten deluncto eigenthümlich ugestandene in der Königl. Posthalterei zu Mökow vor- handene Inventarium Forderungen und Ansprüche zu aben vermeinen, zu deren Anmeldung und Beglaubi- gung in einem der folgenden Termine,

am 14, April, am 5, oder 26. Mai d. J., Morgens 410 Uhr, vor dem Königl. Hofgericht, bei Vermeidung der am 16. Juni cr. zu erkennenden Prä- Flusion, hierdurch E: :

Greifswald, den 15. März 1845. Königl. preuß. Hofgeriht von Pommern und Rügen.

(L. S.) gez. von Möller, Praeses,

[287 b] A u s zu ê;

Mit Hinweisung auf die den Stralsundischen Zei- tungen in extenso inserirten Proklamen vom heutigen Tage werden alle diejenigen, welhe an die von dem Gutsbesiger von Pressentin unlängst an den Gutsbesiger von Buggenhagen auf Willerswalde verkausten, im Greifswalder Kreise bei Lassan belegenen Güter Vor- werk und Jasedow nebst Zubehör Forderungen und Ansprüche machen zu können vermeinen, zu deren An- meldung und Beglaubigung in einem der folgenden Termine,

am 14. April, 5, und 26. Mai cr., Morgens 10 Uhr, vor dem Königl. Hofgericht, bei Ver- meidung der am 26. Juni cer. zu afenzienden Prä- flusion, hiermit aufgefordert.

Greifswald, den 15. März 1845,

Königl, preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen, (L. S.) v. Klot,

treten sollen.

[1393] Nothwendiger Verkauf. Ta tderine zu Berlin, den 19, Oktober 1844. Das hierselb in der neu angelegten, von der Stadt- mauer bis zur neuen Jacobsstraße sührenden Straße belegene A>ermannshe Grundstü>k, im ppothekenbuche Band 12. Nr. 815, verzeichnet und bestehend in 1) einer eingezäunten Baustelle, in ihrem jeßigen Zu- stande-abgeschäßt auf 8239 Thlr, 2) einer zweiten, von dieser Baustelle durh das dazwischen liegende Neandersche Grundstü> etrennten Baustelle, in ihrem jeyigen Zustande abgeschäßt zu 854 Thle., elen, . also ím Ganzen mit der Tare von 9093 Thlr., ote E soll am 27. Juni 1845, E Ad 11 Uhr, ‘an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

[372]

N - A P Ne

I L AEP Stück Prioritäts - Actien Be- hufs deren Amortisation

am 30. April d. J., Nachmittags 3 Uhr, im Konferenz-Saale auf unserem hiesigen

stattfinden wird, so seßen wir hiervon die Jnhaber un- serer Prioritäts-Actien mit dem Bemerken in Kenntnif, daß denselben der Zutritt zu der Ausloosung unter Pro-

duction ihrer Actien gestattet ist. Bres!au, den 5, April 1845. - see, Das Direktorium. ?

Brieger Eisenbahn.

O o T PZ, É R N REDs dahter Bahn auch durch uns geleistet werden kann. und Wir seyen die betreffenden Actionaire hiervon im der Direction und mit dem Bemerken in

Kenntniß, daß diese Zinsen, nämlich 24 Sgr. per Quit-

tungèbogen VOM 5. bis 10, Mai d, F,

Vormittags 9—12 Uhr, in unserem Comtoir, Burg- straße Nr. 27, gegen Einreichung der Quittungsbogen zur Abstempelung derselben ausgezahlt werden.

Berlin, den 1

[321b| Bekanntmachung

Die neue Berliner Hagel-Assekuranz- Gesellschast beehrt sich beim Beginn der Ver- sicherungs - Periode das landwirthschaftliche Publi- kum darauf aufmerksam zu machen, dass sie gegen seste Prämie, wobei durchaus keine Nachzahlung stattfinden kann, die Versicherung der Feldsrächte gegen Hagelschaden übernimmt und den Verlust durch Hagelschlag, der den bei ihr Versicherten trisst, gleich nach erfolgter Feststellung baar vergütet.

Der Sicherungsfonds, mit welchem die Gesell- schast in diesem Jahre sür ihre Verbindlichkei- ten hastet, besteht aus dem vollständigen Stamm- Kapital von 500,000 Thir., wozu noch die einzu- nehmenden Prämien kommen.

Gleichzeitig zeigen wir hierdurch ergebenst an, dass in der am 11, Dezember v. J. stattgefundenen General - Versammlung der Herren Actionairs unse- rer Anstalt beschlossen worden . ist, sämmtliche im Tarife vom Jahre 1844 enthaltenen Prämien- sätze von 17 und 14% sär Getraide, mit Ausnahme des Erzgebirgischen Kreises des Königreichs Sach- sen, für das laufende Jahr nm 4% zu ermüässigen.

Ferner wurde beschlossen, den Nachtrag zu $. 29. der Statuten dahin abzuändern, dass künstig die Versicherungs - Declarationen zwei ‘Tage, statt wie bisher dreimal 24 Stunden nach erweislichem Ab- gange mit der Post hierher, als Policen in Krast

Ueber die beschlossene Ermässigung des Kosten- beitrages bei Schäden über tausend Thaler wird den Betheiligten in unserem Haupt-Büreau, s0 wie bei den betr. Agenten nähere Auskunst ertheilt.

Die erforderlichen Antrags- Formulare, so wie Verfassungs-Urkunden, sind in dem Haupt- Büreau, Behrenstrasse No, 38, s0 wie bei den betressenden Agenten, welche in den Provinzialblättern bekannt gemacht worden sind, zu ; ;

Berlin, den 15, April 1845.

Direction der nenen Berliner Hagel - Assekuranz-

die di a jährige Leipzig Ostermesse b

e diesjährige Le er ermesjje betr. Jn Berücksichtigung t i ô

anz ungewöhnlichen Umstände eines sehr infallens des Osterfestes und eines außer- langen shneereichen Winters und der welthin stattgefundenen Ueberschwemmungen, fuhr der Waaren für den Anfang der Messe unmöglich fas, und sowohl die hen auswärtigen Verkäufer an den erwarteten Geschäf-

Eisenbahn.

Da die nah $. 4 handels-Geschäfte dieser zu unserem Gesellschasts- Statut în diesem Jahre zum erstenmale vorzu-

RE h dnehinende AUsSl00- sung von 18

den Gro Leipzig, den 11. April 1845,

[374]

Die Direction der

Neisse - Brieger Eisen«

bahn - Gesellschaft hat

zur Bequemlichkeit ihrer hiesigen Actionaire die

Mi Einrichtung getroffen, daß m die laut Bekanntmachung vom 4ten d. M. festge- seyte Zinszahlung auf die Quittungsbogen ge- | des Provokanten, insbe

beregten - Fideikommiß-Stiftun Lebensversiherungs-Policen

April 1845. M. Oppenheims Söhne,

dun: auf den worden.

Kanzlei, (L, S.)

[376]

Anstalt,

1. Juli

Wirksamkeit beginnen wird.

é In Folge. der jeßt zum Dru>

dur< Vermittelun

haben.

Gesellschast.

< un n diesem Jahre zusammen- schen zu werden.

wodurch die Zu- | terzeihneten, im

rößtentheils zollvereinsländi-

A nzeiger.

ten, als die Käuser an der rehtzeitigen Befriedigung ihres Bedarfs behindert worden sind, wird zu deren wesentlichen R Le eine Fortsegzun i Ma Lie h s um Nene also bis mit dem 3, Mai dieses Jahres ausuahmsweise ge- des ersten Nachtrages | sattet, was jedoch auf den Kleinhandel und auf alle onstigen Meß - Einrichtungen, insbesondere die Normi- rung des Zahltags, keinen Einfluß hat. : Uebrigens i} wegen entsprehender achttägiger Ver- längerung der meßordnungsmäßigen Kontirungsfrist für fhandel von der Zoll- und Steuer-Verwaltung

die erforderlihe Veranstaltung getroffen.

Der Rath der Stadt Leipzig. Otto,

Durch den gegenwärtigen Extrakt aus den heutigen Proclamatibus, deren dreimalige Jnsertion in extenso in die Schwerinschen Anzeigen verfügt is, wird hier- durch gemeinkundig gemacht," daß auf Jnstanz des Frei- herrn von Malzahn, Grafen von Plessen auf Jvena>, Zwecks Sicherung der auf den Gütern Jvena>k, Base- pohl, Fahrenholz, Goddin, Grischow, Klo>kow, Krumm- Waderow, Weitendorff, Zolkendorff} und Borgfeld ruhenden Fideikommiß-Stiftung wegen der derselben ein- ; zuverleibenden Superinventarien und Meliorationen, so j wie wegen theilweisen Abtrags der auf jene Güter re- . spektive bereits eingetragenen und annoch einzutragenden ; 280,000 RC._ N ZFtel, alle dicjenigen, welche án die der zu cedirenden Londoner ( r. 7593 der Union-Life- Osfce, groß £ 2000, Nr. 76,477 dex Albion Five- and Life-Insurance-Company, groß £ 2000, Nr. 3211 der Imperial-Lise-Insurance-Company, groß £ Nr, 9339 der Globe-Assekuranz, groß £ 3000 und 25,932 der Pelícan-Lebens- Assefuranz-Compagüie, groß £ 3000, imgleichen an das gesammte , sol kommiß - Stistung zu verpfändende Allodial - Vermögen Tine die Superinventarien eliorationen ‘auf den vorberegten Fideikommißgü- tern, die auf den Gütern Zwiedorfff und Friederihsho}ff befindlichen Juventarien , - seine zu Zol>kendor} béfind- lihe Stammschäferei und sein Jvena>er Gestüt , aus irgend ‘einem civilre<tli<hen Grunde, namentlih au aus Veranlassung der vom Provokanten beschafsten , der mehrerwähnten Fideikommiß-Stistung einzuverleibenden Meliorationen, Ansprüche und Forderungen machen zu fönnen vermeinen, wiewohl mit denjenigen Ausnahmen, welche die oberwähnten, in den Schwerinschen Anzeigen in extenso befindlichen Ladungen de hodierno auffüh- ren, peremtorisch geladen, und Terminus ad liquidan-

21. Juni dieses Jahres vor hiesiger Großherzoglicher Justiz-Kanzlei anberaumt

Gegeben Güstrow, den 7. April 1845. Großherzogliche Medlenburg - Schwerinsche Justiz-

G, Brandt.

Die Lebensversicherungs-So- zietät Hammonia in Hamburg.

Der Glaube an das Gute einer Lebensversicherungs- so wie das Zwe>kmäßíige der Errích- tung' einer solchen in Hamburg, hat nah und nach, hier und im Ausland sich dergestalt zu erkennen gegeben, daß als ‘nächste Folge davon schon jeyt der 1845 als der Tag bezeichnet werden fann, an welchem die Hammonia ins Leben treten und ihre

Die Zahl der bereits Angemeldeten, die Zahl der Versicherungs- Anträge, die nicht sofort ausgeführt wer- den. lonnten, weil die Wirksamkeit des Justituts noch nicht begonnen hatte, so wie die Zahl derjenigen Per- sonen, die vor ihrer Anmeldung die Statuten zu kennen verlangt, berechtigen zu solcher Zuversicht,

f. efórderten Statuten und der gegenwärtigen Bekanntmachun teresse für eine Sache, die, überall Eingang findend, ín allen Ständen und in allen Klassen derselben zum Gegenstand ernsten Nachdenkens geworden i, im Aus- lande zweifelsohne den Wunsch hervorrufen, sch in eigener Nähe unverweilt und bei respektablen unterrichten und besonders die zum no< wünschenswerthen vorläufige bewerkstelligen lassen zu können, daher mögen thätige Geschäftsmänner, denen das We- sen der Sache aber ja nicht fremd sein darf und die in ihren Verhältnissen der Art gestellt sind, daß sie sich von der Uebernahme“ einer sol en ‘Agentur Nupen für \i< und Erfolg für die Hammonía versprechen dürfen , sich in portofreien Briefen an mich wenden, um, im Fall ihr Anerbieten berü>sihtigt werden kann, das Nähere zu erfahren und mit dem Nöthigen zu jenem Zwe> ver-

Die Pläne der Sen werden außer bei dem Un-

omtoir des Justituts, au< noch in den Buchhandlungen der Herren Perthes-Besser & Mauke und Hossmann & Campe in Hamburg unentgeldlih verabreicht, ferner in den Buchhandlungen der Herren

E nslín (F. Gcelhaar), Breite S tr, 23 jy Vi lin, Mittler in Bromberg An ale D, Chbeet Cracau, Gerhard în Danzig, Kluge in Dorhej Levin în Elbing, Günther in Gnesen und Lisi Rötheschen Buchhandlung in Graudenz, Yy@ Pfißer in Königsberg in Pr., Reyher in Aitay Severin in Moskau, Eggers & Comp. in Sh, Ye tex borg, Koppelson in Reval, Deubner inKih Lambe> in Thorn und Culm und A, E, hi

berg in Warschau, H. C, Hardei,

der Groß-

8 Güter-Verkauf.

Ein Rittergut, 6000 Morg. Areal guter Bog in Pommern, 2000 Schase, 100 Stü> Rindti 40 Pferde, 700 Morg. Buchheide, Preis 160,000 i

Daselbst ein Rittergut, 5000 Morgen, Y 400,000 Thlr. i |

In der Mark eine Herrschast , 7000 Mg, 140 Mg. starke Heide, 2300 Schafe, 100 Haupt Rib vieh, 30 erde, Preis 190,000 Thlr.

Daselbst in der Míttelmark ein Rittergut, 20 Morgen lauter Gerstena>er, s{<öne Heide, 30 Psey 90 Oldenburger Kühe, 1200 Schafe, 1400 W baare Gefälle, Preis 140,000 Thlr.

Ufermark ein Rittergut, 4300 Mg. lauter Vi a>er, 2000 Schase, 40 Pferde, 150 Haupt Rindvit Preis 200,000 Thlr.

j

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Berlin, Dienstag den [tun April Abends

Das Abonnementk belrägf :

23 hlr. sür £5 Iahr. i

- 4 Jahr. Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes auf dieses Blatt an,

die Expedition der Allg. Preuß. Friedrichsstraße Ür. 72.

allen Theilen der Monarchie eHesiclinag ohne Preiserhöhung. ) tions -Gebühr für den er einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

1845.

¿ 105.

Herren von der Gesellschaft einzeln die Hand ssenhaftigkeit nah der Gesundheit ganz als Chinese_ gekleidet, mit shwarzem “Barett, schien den zu dienen, deun er {hob sie Die beiden âl=

anderen Morgen sah der P ment exerziren : auf bloße T das Regiment blieb indeß bei allen Be und that also in der Hauptsache voll Nalhdem der Prinz an denmselb Radscha von Bettiah empfangen, dischen Fürsten, mit einem ganzen Zug ten, Pferden und Kameelen, seine mittags aufgebrochen und die passirte man den Sumpfwald und erreihte Bischakot, Nepaul, Major Lawrence 1 Prinzen als Begleiter dienen so Beim Ueberschreiten ‘der Gebirgs - Päss der Palankin verlassen und ‘die Eine Compagnie nepaulesischer Trup ten und Lastthiere, sende, die die Gele Europäern erlaubten einzudringen, bildeten Schlange den s<malen, im Zi>za> viel in die Höhe wand. Namentlich ‘zeichnet junger Begleiter, auf seinem lh <inesishen Pelzro> und goldener Augen kühn hervorsaben, vo welche seinen Regenschirm , Pfei endlih eine Anzahl Nats<h-Mädchen, lankfinen von Hangematten von:Ort

Inhalt.

Wuland. Berlin. Reise Sr, Königl, Hoheit des

Königsberg. Rechenschaftsberiht des Herrn die Verwendung der Unterstüßungsgelder für die durch Uebershwemmungen bedrängten vuth unter dem Vieh. Shreiben aus Westpreußen. (Eisgang der Weichsel und No deutsche Bundesstaaten. Großherzogthum Baden. ¡er Wasserstand des Ne>ars und des Rheins, Schreiben aus Dres- den, (Wasserstand; eine zweite Elbbrü>e.) (ußland und Polen. St. Petersbur hung, Neue Jahrmärkte im südlichen Ruß senden Middendorf.

rinz diese Truppen geschlossen im Regi- hierbei zwar nichts gegeben, wegungen ruhig und geschlossen ommen seine Schuldigkeit.

en Tage noh den Besuch des s ae E von reihbehängten Elephan- ne Erscheinung abi, d N Oränze von Nepaul überschritten. Hier y, das Vorland des Himalaya, wo der englishe Resident am Hofe von Neffe des ersten Ministers, der die Reisenden empfingen. E. wurde von Reise zu Pferde

die zahlreihen Elephan-

sischen Röden. Sie gabenallen und fragten jedesmal mit des Begrüßten. langer, abstehend jungen Prinzen a bald rechts, báld teren Prinzen sín von dem Mini nach Landessitte seinen besonder enge, wahrhaft erbärmlihe Tre junge Maharadscha , sonderbar zum Empfang bereit sa se Vereinigung bewerkste ge Maharadscha von Nepa r aber shon drei Frauen besibt, nschein nah ein verzogen gierung völlig in Händen zu h e 30 Jahre alt sein soll, zu gesunken is. Er \aß {weig ( gar nit um ihn bekümmerte ; mal eine Frage that, fonnte man in des S tung lesen, die er für ihn hatte. gen und drü>ten ihn nah der Lan Radscha war sehr rei gekleidet, ei lenshnüre um den Hals und eine Turbanz der Vater einfa weiß. wurden auf dem weiß überzogenen gebrachten Geschenke aus bigen Tuchs und dergl,

empos ward großer Gewi

Ein alter Minister, er Pfauenfeder auf ls Ceremonienmeister links, ihre Bewegungen dirigirend. d schon verheirathet, der älteste hat sogar schon ein ster Jeder der Gesellschaft hatte en Fühter stieg der Prinz die sehr ppe zum Audienzsaal hinauf, wo der ise zusammen mit seinem abgeseb=- er Minister war nicht wenig lligt zu haben. ul is ein Knabe von 15 Jah- sehr lebendigen, reizbaren An- ind; er {eint indeß die aben, während der Vater, völliger Entnervung und sam dem Sohne ‘zur Lin= nur wenn der Vater ein- ohnes Zügen die Verach= Beide kamen dem Prinzen entge- dessitte ans Herz. n goldenes langes Gewand, Per- shóne Diamant-Agraffe am rothen Nachdem Plaß genommen war, Fußboden die vom Prinzen mít- Stüde far= Die Conver- drehte sih in sehr belebter de. Der Maharadscha war hr erstaunt darüber, daß der Prinz an und gleih allen Prinzen des Kö-= Fuß mit dem Regiment marschirt sei; Königl, Hoheit Prinz Wilhelm von gefohten und mehrere Pferde ihm un- f den Maharadscha sicht=

er Theil. mtlich rínzen Waldemar.

Präsidenten über dic leßten Herbst- egeaden.—ProvinzPreußen. Toll-

Uebershwemmun der in dent

Sachsen. ward Nach-

des Teray,

Majoratsgüter - Verlei- - Rüdkehr des Rei-

ankreich. Paris. Annahme des Beugnotschen Amendements in der Jesuiten-Kassirers Affenaer. Die g. Die Durcbsuchungs-Frage. s. (Kammer-Arbeiten: Kolonial-

, Und ein ten Vater,

stolz darauf,

Sllavensrage. Verurtheilung des Verwerfung der Wahlrehts-Ausdehn Vermischtes. Schreiben aus Parií Verwaltung.)

Froßbritanien und Jrland. gen Unverleplichkeit der Postbriefe verworfen, Gesundheits der Städte, London, O'Connell über die

fortgesebt. dem Ansch Zügel der Re der erst einig

Fen, der sich

Pilger mit Gang genheit benußten, Paß in das geheim einen unabsehbaren

dur< diésen einzigen den nißvolle unbekannte Nepaul Zug, der si< wie eine bunte fah vershlungenen Bergpfad e sih Dilbikram, des Prinzen elben munteren Pony im \<warzen unter welcher seine blißenden rtheilhaft aus,

Untetháus, Duncombe's - Antrag Maynooth - B Gesundheits-Zu-

Tagsaßung. Depesche Kanton Luzern. aaren. Die Baseler Zeitung über die —- Tagesbefehl des Generals Sonnenberg. gau, Bericht des Ober-Kommandanten Ochsenbein,

m. Abreise der Prinzessin Albre<ht von Preußen. Ver-

Bereinigte Staaten von Nord-Amerika. Schreiben aus Ne w- Jork. (Abgang des Herrn Tyler ; und seine Stellung ztr demokrati andels- und berich

elgien. Brüssel. Verhandlungen der Kammer, sand der belgischen Kolonie iîin Guatimala.

hweiz. Kanton Zürich. Beschlüsse der des französischen Kabinets. ‘fitung über die Freisch réishaaren-Angelegenheit.

Der junge

gescheidten einer Schaar Diener, und Bogen hielten; die ihm in Berg=-Pa getragen wurden. :

Die Reise dur die Pässe dauerte mehrere Tage, wurde unter Zelten übernachtet, {hönen Flußthale des Rabati; Mittelpunkt, und von hier aus zogen si na ten und Thälern die Bivouakfeuer hin man den leßten Paß,

umgeben vou fe, Gewehre Tänzeriínnen, zu Ort nach-

Gewdöhnlich zum ersteninalè bei Hettaunda, im des Prinzen bildeten dann den < allen Richtungen in Schluch= « Am 9, Februar überstieg endlih zu sicht von ß durch Nebel verdüstert, das Wetter

anton Aar gebreitet, Wasfen, Spieluhren,

welche vielen Beifall fanden. „vermittelt dur< Major Laurence, Weise meistens um militairische Gegenstän nach orientalishen Begriffen

den Dienst als Lieutenant get nigl. Hauses zu aber, wie Se, Prinzen Vater, ter dem Leibe ershossen word

talien. -Ro

das neue Kabínet des Herrn Polk schen Partei; der mexikanische Gesandte.) Nachrichten. Berlin, Börsen- und Marlt- die Erzählun ( j und das Thal von Katmaudu la Seovben, des Süßen der Reisenden ; der herrlihe Anbli>,; den die

hier aus sonst gewährt, war inde

eílage. bei Waterloo

en, machte au

Daselbst ein Erbpachtsgut, 1800 Morg,, 40 (l denburger Kühe, 1200 Schafe, 24 Pferde, Pi 80,000 Thlr. i j

Medlenburg ein Erbpachtsgut, 1200 Morg, A 9000 Morg. Wiesen, 30 Kühe, 500 Schafe, 12 Ysa

Nr’ Preis 22,000 Thlr,

; . Daselbst cin dergleichen Erbpachtsgut, 1500}, 600 Schafe, 25 Haupt Nindvieh, 412 Pferde, i 34,000 Thlr. :

Neumark eín freies Landgut, 800 Mg., 22h, 500 Schafe und 8 Pferde, Preis 23,000 Thlr,

Daselbst eíne Herrschaft, 7000 Mg., 80 Mz, sw fes Holz, Preis 290,000 Thlr.

U>ermarifk ein Erbpachtsgut, 4700Mg,., 800 Sd 12 Pferde, 20 Stü Rindvieh, Preis 33,000 T

Daselbst 2 Rittergüter, ersteres 1500 Ns Jiri 66,000 Thlr., lcyteres 1000 Mg., 40,000 Thlr,

Prieguiß Rittergut, 1000 Mg., 600 Schafe, 1 Haupt Rindvieh, 10 Pferde, Preis 33,000 “4

Daselbst ein Rittergut, 1000 Mg., 40 Kühe, \ Pferde und Fohlen, 600 Schafe, Preis 40,000!

An der Elbe ein freies Landgut, 1000 More 30 Kübe, 800 Schafe, 10 Pferde, 180 Mg, {t Elbwiesen, 400 Mg. Weizboden, Preis 43,000 h

Einige 20 kleinere Güter sind ebenfalls bei zu etfóbveit. s

Nochmals mache ih den Jnspektoren hiermit, | wie den Wirthschasterinnen bekannt, da ih ös

r Fidei-

besonders aber die Gor= ein sehr frie=- en Wehr - System, f Alles zu den

lih einen großen Eindru>. Die Nepaulesen, fahs, von denen die Herrscher-Familie absta inntes Volk, üngefähr mit einem ähnlich im Fall eines Krieges grei auh die höchsten Staats - Beamten Als von der Reise des Prinzen die Rede welcher in der Statistik Europas nicht < in Rom gewesen sei. Wäh= l Nats<h-Mädchen nach einer ng ihre Tänze aus: gleich= nde eines Regiments. Wenn ihr ein Shawl über den Kopf ntrat : sie waren jedoch alle häß- en. Endlich wurden die Geschenke ei der Minister dem Prinzen eine kurzen chinesishen Pelzro> über mit Perlen beseßte Müße auf- endes Oel und Bethel herum- daß die Audienz zu Ende sei. e Gesellschaft und umarmten Jn der Begleitung des Ministers ritten ront der Geschüße und der exerzirenden in vollem Galopp dur die Stadt zu einem welcher, ein vormals an Rang und Ehren Fakir in einem Garten lebt,

Morgen: man: hatte nur Wärme. Häusern und Gärten bede>ten die Bäume..klätterlos. Cine Vier- erwartete dex -népaulesishe Premier= die unter zwei besouders errichteten Zelten er im goldenen chinesischen Staatskleide, nd reichen Edelstein = Gehängen überded>t, ne Zeitlang mit den ausgesuchtesten mor- erlei seltsamen politis<hen Re- egen die Stadt in Bewe- ziere im indishen Kostüm, s reitend und Regenschirme Dann folgte ein Regiment s - Pferde und eine Reihe endlih die Reisegesellshast , deren er-Minister und Major Laurence Die engen. Straßen der Die Häuser

wie ein europäischer November= Die Felder des \{önen, Katmandu=- Thals wareu..braun,, telstunde vor der Hauptstadt Minister die Gesellschaft,

Plaß nahm. . Der Minist mit Drachen = Arabesken u unterhielt den Prinzen ei genländishen Komplimente flexionen, worauf si<- endlich der Z Voran eine Schaar Of

glischen Epaulettes, auf Pony den, da gerade ein Regen fiel. in englischer Uniform, eine Menge Staat von 5 bis 6 Elephanten , Mittelpunkt der Prinz mit dem auf eîïem ungeheuren Elephanten bil Stadt waren von einer zahllosen V “sind höchstens 2 bis Z Stod>werk ho rsehen, die Fenster als Fenstergitter, geshmüd>t, Alles auf das el geshnißt. Der Styl is schon ganz chinesish, den, die oft mit Glö>kchen an den geshwun angen sind. An jeder Sträßened>e,

ganz von mmt, sind

gerisch ge

Waffen, und so h ihren Rang in der Armee. war, fragte der alte unbewandert sein soll, ob der rend der Unterhaltung führte eine Anzah furchtbar wirren Musik ohne Unterbrehu zeitig spielte unten im Hofe die Musikba eine Tänzerin aufhören sollte, ward

gehängt, worauf sogleich eine andere ei lichen Ansehens und \{hmußig angezog für die Reisegesellshaft gebraht, wob wohlriehende Kette umhing, einen

die Uniform zog und eine goldene, seßte. Gleich darauf ward wohlrie egeben, nah Landessitte das Zeiche Beide Radscha vertheilten es unter di den Prinzen zum Abschied.

die Reisenden sodann die F Truppen hinab und

Oheim des Ministers reiher Mann, jeßt als

Amtlicher Theil.

Potsdam, den 15. April. Seine Majestät der König sind nah Dresden g

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht : E,

Dem Kaiserl. russis<hen Geheimen Rath im Ministerium der wärtigen Angelegenheiten, Baron von der Osten, genannt aden, den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit dem Stern in rillanten; so wie dem bei demselben Ministerium angestellten Titu- rraty von Laxmann den Rothen Adler-Orden vierter Kl rleihen ; und u Regierungs-Räthen zu ernennen: Den Landrath von Ho- ente > zu Czarnikau, den Landgerichts-Rath Brandt von Lindau gierungs - Assessoren S chede zu. Berlin, von Röder zu Königsberg. in P g- Arndts zu Erfurt, Schlott zu rf, vonSchrötter zu Oppeln, Golde selbt, Viebig zu Posen und Ge-

aben denn

n und man

aber mit en in den Hän

olfsmenge erfüllt, <, aber mit den zierlihsten Holz= Vögeln, Pfau= eganteste in Holz namentlich bei den Pago= genen, weit überragenden auf jedem Pläßchen Palast des Maharadscha aber dehnt sich

Ehrenbreitstein, die Re dildens zu Magdeburg leis<hmann zu Magdebur tettin, Berend zu Düsseldo Bitter ebenda

mit Götterfiguren ,

Merseburg, auer zu Oppeln. Dächern beh

steht ein Tempel : vor dem Die Gesell=

von Adlichen, so wie von Gutsbesigern beau bin, denselben Jnspektoren nachzuweisen, ih Honorar annehme.

Näheres bei J. L. Abel ín Zehdeni, i

Donnerstag, den 17.’ April, 7 Ühr Abend i Im Saale der Sing-Akademit

336, Konzert R,

«n Emile Prudent,

1) Septuor. Allegro und Scherzo für Pi Oboe, Flöte, Horn, Violoncelle, Contrebas Bratsche, componirt von Hummel. E

2) Duo aus Lucia di Lammermoor, von Donud vorgetr, von den Signori Donati und Graz

- 3) Sauvenir de Beethoven, Fantaisie, compÒ und vorgetragen vom Konzertgeber

4) Arie aus dem Freischütz, von Carl Mari VVeber, vorgetragen von der K, Hofsänger Leopoldine Tuczek. 4 O0

5) a. Souvenir d'’enfance, / i b. Scherzo, Op. 19., pet c. Etude sur les Paritains de Bell componirt u. vorgetragen vom Konzertg

6) A ria aus Norma, von Bellini, vorgetrage? Signor Donati, ¿

7) Zwei Lieder, vorgetragen von Frl, Tut

8) Grande Fantaisie sur les Huguenot!* Meyerbeer, comp. und vorgetragen vom zertgeber. : 4A

Numerirte Plätze à 2 Thlr., die anderen Siupl à 1 Thle,, sind im Hótel de Russie, in der Schlesingerschen Buch- und Musikhandluuß Linden, und in der Sing-Akademie zu haben.

[3206] ke

JULES GHYS (veagisher Violinia!

ren - Mitglied der Akademieen zu London, N j uud München) beehrt sich anzuzeigen» dals 2 Konzert Sonntag den 20. April in der ° se Akademie bestimmt stattfinden wird. Ne (B Sperrsitze à 2 Thlr. und Eintrittskarten à 4

sind in der Iöbl. Schlesingerschen Buch- u. Me 34 Linden, und in der Sing-Akademie zu

wird das Jn-

ersonen 1, Ful 1845 n Anmeldungen

inem Brette ges unangenehm, sondern tru- sh selber wie er si< ausdrü>te , seine Vögel von Frage des Prinzen, ob er e? antwortete er verneinend : lebe Alles in seinem Jnnern. Beim vornehmen jungen Nepaulesen ehrerbietig die < eine Geshüß-Gießerei und Gewehr-Fabrik ster war niht wenig stolz r vorstellen zu könuen.

von Katmandu war uoch nichts Tour an den Fuß der Schnee- hr früh. Ob weitere Ausflüge e dasselbe wieder verlassen wer- ß. Das Befinden des Prinzen hen na< Wuns gewesen, die Eïlebte außerordentlich groß.

Dem Unterzeichneten is es Bedürf- nwohner diesér Provinz, Wassershäden und Aerndte - Verl Hülfe bedürfen, öffentlich: seinen in- zur Linderung ihrer Noth aus allen barten Staaten so zwe>mäßige Verwendung

selben vor seiner kleinen Hütte auf e sißen: seine Züge waren keineswe eines mit Er hatte der Welt entsagt und, Befriedigung darin in den Mund zu le si< mit Lesen heiliger Bücher beschäftig was darin geschrieben stände, Abschied küßten ihm die Endlich ward no in Augenschein genom darauf, dem Prinzen au einen Uhrmace Ueber die Weiterreise des Prinzen Die Absicht ging auf eine gebirge, do< war die Jahrszeit noch se ins Land gemacht und auf welhem Weg den dürfte, auh dies war no<h un und seiner Begleitung war ununterbro Befriedigung über das Gesehene und

[stadt aus. Der Minister geleitete den chen Residenten, wo das Absteigequartier Auss\ht auf das Gebirge: unter den den höchsten Berg der

eine Höhe, wie wenn der

eine förmlihe Fleine Tempe {aft fand den Prinzen zum Hause des engli bereitet war, mit \{öner Schneegipfeln erbli>te man Erde, nah Berghaus 26,342 par. Fuß, St. Gotthardt auf den Chimborazo gethürmt würde. Das Thal von Katmandu,

birge des Himalaya, fiel durch

den Dawalagiri,

mtlicher The

Inland.

Die neuesten Briefe von der Reise Sr. rinzen Waldemar, dessen Abreise von Patna n tg. gemeldet wurde, sind vom 12. Februar aus der Hauptstadt des Königreichs Nepaul, wenige Meilen n der Gränze Tibets; sie trafen in der überraschend kurzen Zeit en am 10ten d. M. hier ein. ist einer von den wenigen indischen Staaten, welche si tischen Oberherrschaft bisher no< völli es si< dem englishen Einfl Das Land erstre>t si< am wa 100 geographishen Meilen von Westen nah fen und mag, der Karte nah, vielleicht einen Slähenraum von geogr. Quadrat - Meilen enthalten. hen Fürsten beherrsht und is in neue als Schauplaß einer Re < welche der bisherige Sähriger Sohn zu seinem

der Hand

Üichta

Verlin, 13, April.

ein weiter Bergkessel in dem Vorge= seine ungemeine Schönheit den Rei= senden besonders auf und erinnerte lebhaft au Salzburg mit seinen fleinen bewaldeten Hügeln und Alleen und dem s{höngeformten Unters= berge. Der Tag hatte \i< aufgeheitert und bot eine prachtvolle rosige Abendbeleuchtung ; die Schneeberge in der Ferne, hend, die Stadt mit ihren Palmen und phantastischen einem Tempel auf einem der Waldhügel feierten n buddhistishes Fest wegen der Wiederkehr des : Prozessionen, mit Musik an der Spibe, Frauen, mit Blu- men im Haar, zogen die hohe Tempeltreppe hinauf. Unter den das Volk in malerischen Mahlzeit, während das leßte Roth des Abend vershwand. : Der folgende Tag, haradscha be Motaba Singh mit mehreren präht Reiherbüschen auf den Köpfen, den s{öner sonnenheller Tag, blauen duftigen Bergen des Thales von fand nicht im Palast des Radscha, sondern in Magazin - Gebäude bei den Kaseruen der großen Plaß în der Mitte der Kasernenlinie gestellt, zuerst einzeln wie rasch in kleine Abtheilunge

l. Hoheit des

der A. Pr.

atmandu , men, und der Mini

n 57 Tag agoden in Nepau

0n. der bri

Ven, wenugleih

eyen vermochte.

Mer Länge von et

violettem Duft. entschieden.

frei erhalten | die Bewohner eben ei usse nidt ganz zu ent- des Himalaya in Bäumen lagerte \ Gruppen zur Abend= s an den Schneepiks Es wird von seinen ein- rer Zeit in den Zeitungen terungs-Veränderung genannt wor- aharadscha den Thron verlor und sein achfolger erhoben ward. Gage 14

31, Januar reiste der Prinz von Patna ab und erreichte in

Sigauly, die Station des 7ten irre Yments, welhes der Prinz mit großem „orenen Reiter, sämmtlih aus dem sind mit Pferd und Waffen, ürdig vertraut. Und \{önen, t bewunderns

Königsberg, 4. April. niß, im Namen der zahlreihen Ei die vorjährigen großen dränguiß gerathen sind und der nigsten Dank abzustatten, sür di Gegenden des Vaterlandes und reihlih eingegangenen milden Gaben, deren ihm zu einer angenehmen Pflicht gereicht.

Leider hat der ungewöhnlich la bedürstigkeit der ärmeren Klasse u einem niht vorauszusehenden Gra manchen Seiten die schon in so ho feit aufs neue angeregt worden,

12. Februar, war zur Audienz bei dem Ma- Neffen des Ministers geshmüd>ten Elephanten mit rinzen abzuholen; es war ein die Schneeberge glänzten klar über den Der Empfang einem dazu hergerihteten Truppen statt. n waren die Truppen auf- Tirailleure den. Play bededend, dann sih n formirend, endlih wieder in Tirailleur= Linien auseinanderlaufend, si< hinwerfend, feuernd, kurz alle ihre Friegerischen Künste produzirend. Schimmel, in perlenbesätem Goldrod, seine rinzen mit gezogenem Säbe phanten. Jn einem Orangen-Garten, dem Vor- hofe des Audienz - Gebäudes, ward Halt gemacht unbder Prinz von drei jungen Prinzen, Stiefbrüdern des jeßigen Maharadscha, liebenswürdigen Knaben von 13 10 Jahren, empfangen; der älteste in rothem Turban

mit Diamant-Agraffe und Paradies-Vogelfedern in reichem langen roth- | sammtnen Rod ; die beiden süngeren mit gelbem Turban und schwarzen chine-

imis welche durch

egen Miíttag kamen drei uste in Be=

ulairen Kavallerie- aus den bena

besihtigte. Diese amme der Radsch= ellen, bewun- nge und strenge Winter die Hülfs- id der kleineren Grundbesitzer in de erhöht, und wenn daher ven hem Maße bewiesene Mildthätig- so kann dies auch von hier aus im Allgemeinen nur als ein dringendes Bedürfniß anerkannt werden. Unter ‘diesen Umständen werden aber alle diejenigen, welche milde Ga- ben zu diesem Zwe>e bereits dargebracht haben, derselben no< vor der späteren

welche sie selber Sie karakolirten meisterhaft mit ihren langen furzen Säbeln gegen einander und zerschmetter- werther Sicherheit aus ihren langen Luntenge- Carrière die ihnen zum Ziel gestellten Flaschen. oresf nahm es si< aus, die dischen blauen Turbans auf ihren kleinen, aber edeln sehen, während die fernen, Himalaya - Kette das Bild bald auf den immer aufs neue

Minister auf reihgezäumtem he Goldmüße auf

asse dieser rothen ) entgegen und stieg

dem Kopf, ritt de

dann mit auf dessen über die Verwendung

ehnungslegung einen Nachweis er- warten, so wie es für sie bei der regen Theilnahme an der Bedrängniß hen gewiß auch von Juteresse is, zu erfahren, was nah den Jandesväterlichen Absichten Sr. Majestät des Königs aus Staatsmitteln geschehen und im Werke ist, um dieser seit Menschen-

bene umhershwärmen zu ne glühenden Spiben der : Weise begränzten. Wie die Reiter, ald am Sattel herunterhängend vorüberjagten, erinnerten sie lebhaft an die Uebu Regiments bei den Manövern von Kalisch.

ihrer Mitme

iuselmäny

E E Y E N T N