1845 / 143 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

200,000 Rthlru., eingeführt worden, Die Wintersaat steht dort bei= nahe durhweg s{<le<t oder is theilweis ganz vershwunden.

ovínz S eu. Bei Bunzlau fiel am 18. Mai star- Fer E avs Ma eni of dem Grödißberge a in dessen Umgebung.

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Sachsen. Das Ministerium des nnern hat sich bewogen gefunden, die 1837 der österreihish = italienischen allge- meinen Feuer-Versicherungs-Gesellschaft in Tri Tue Konzes= sion zur Uebernahme von Versicherungen im Königreich Sachsen wie- der zurü>zunehmen.

Großherzogthum Hessen. Unweit Oppenheim hat ih in den höchst alen R De en die Erde plöplich GELE und gegen den Ort Dienheim am Fuße des Berges in solcher asse und mit so großer Schnelligkeit hinabgesenkt, daß Alles, stand, vorwärts geschoben wurde und Vertiefungen von 20 bis 30 Fuß entstañdén, in welhe Mauern öde hi E Úche Weinberge ‘des betroffenen Distrikts nd mehr oder weniger zer- B unterirdishe Gewässer scheinen dieses Ereigniß verursaht au haben.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 15. Mai. Se. dem General der Jnfanterie, Mitglied des Kriegsraths und General= Adjutanten Neidhardt, mittelst folgenden Reskripts das Großkreuz des St. Wladimir-Ordens verliehen: „Zhr unwandelbarer Eifer für Thron

at sih während Jhres langjährigen Dienstes vie fach beurkundet, Mit Vergnügen ersähen Wir einen besonderen Beweis desselben in der ergebenen rubi dür oogt v mit der Sie, ungeachtet Ihrer {<wählihen Gesundheit, die waltung des Kaukasus über- nahmen. Während eines Zetms vou mehr als Sie, trop des Jhrer sundheit so ‘verderblihen Einflusses des Klimas, in der Er üllung der beshwerlichen und umfassenden Pflichten des Zhnen übertragenen Amtes unermüdliche Thätigkeit - ezeigt und sind mit besonderer Sorgfalt stets bemüht gewesen, der hnen an- vertrauten Verwaltung die gewünschte Ordnung und eine ¿wed>mäßige Organisation zu geben. Jndem Wir, der Gerechtigkeit folgend, Jhres lobenswerthen Dienstes gedenken, ernennen Wir Sie, zum Zeichen Unseres beständigen Wohlwollens, Allergnädigst zum Ritter des Or- dens des heiligen Apostelgleihen Fürsten Wladimir erster Klasse, dessen Insignien Wir Jhnen hierbei übe iden. Wir verbleiben Jhnen stets wohlgeneigt. (gez.) Nikolaus.

Graf Woronzoff bat, als Ober =- Befehlshaber des abgesonderten kaukasischen Armee - Corps, unterm 26, März zu Kertsch folgenden Tagesbefehl an diese Truppen gerichtet:

„Soldaten des faukasishen Cor

éffenllich zu bezeugen, w allergnädigsten Kaisers z so wie die Ehre, Anführer zu seîn fFühner Söhne des Vaterlandes, auf die Unser Aller Mutter, Nußland, mit Recht so stolz ist. Es-sind min 40 Zahre, als ‘auch ih am Kaukasus den Kriegsdienst begann, unter dem gefeierten Fürsten pianose mit ihm vor Elísa- bethpol stand; mít dem tapferen Guliakoff bei Alasan und Sakatala focht; mit iziano} wiederum bei der Eroberung Jmeretiens und dann auf den glühenden efilden Eriwans und zur Winterszeit auf den Schneebergen in Ossetien. Seît meiner E schon habe ih es gelernt und bin ih Thaten der tapferen Truppen ‘am Kaukasus zu bewundern, ih aufs neue mit Euch Zhr tverdet dieselben sein, di

en wollen wir in Friede

Bewohner des Kaukasus müssen Euch in gleichem aße lieben und achten în Friedenszeit, als fürchten im Kampfe, wenn sie zu solchem heraus- fordern. So lautét der unabänderliche Befehl unsercs erhabenen Kaisers, den wir als getreue Unterthanen und als gewissenhäfte Christen treu zu erfüllen haben, Unser aller nâdigster Kaiser ferner seiner besonderen Beachtung auch die Verhältnisse gewürdigt, welche den gnfand seines tapferen Heeres und zumal dessen Verpflegung angehen. Daß darin nichts versehen werde,

j rantwortlih, Es wird mir die angenehmste Pflicht sein,

ienst und ‘Eure Thaten vor dem Monarchen Zeugniß abzu-

legen, und meine nie rastende orge, Euch, was Euch gebührt und was

Euch die Gnade des Kaifers bestimmt hat, zukommen zu lassen, damit Zhr nirgend ‘Mangel leidet,“

Anhaltendèr Nordostwind brate uns bis zum Anfange dieser Wothe in den Nächten starke Fröste und am Tage winterlide Tems= peralur, Troß blauen Himmels und der hohstehenden Sonne blizb die Vegetation regungslos, Vorgestern êndlih hatten wir einen mis= den Frühtegen. Die vörgestrige Proménädè in Katharínenhof zu Ehreñ des rühlings wär, wie das bei uns so oft der Fall, eine Feïer in absentia. Seit Sonuabend, wo das fie Bs gewordene Brüdcken= joh seine Stelle wieder einnimmt, kann für Momente, wo kein Ej¡s auf der Newa treibt, die Commuticätjon zwischen Wassilij = Ostrow und der übrigen Stadt dur die Jsaaks » Brücke selbst bewerkstelligt werden. Das bei dem Aufstellen und Ablassen der Brüde thätige Personal hat és dâbei zu einer großen Gertigkeit gebraht, und lo Fömmt es vor, daß sie an einem Tage méhreremale aufgestellt und wieder abgelassen wird. Die Dampfschiffe zwischen hier -und Kron- stadt haben bis heute ihre Fahrten no< nicht begonnen. i

Warschau, 20. Mai. Der kínz Emil von Hessen if ber Feldmarschall Pasfewitsh vorgestern von hier nah der

eiu - Georgiewsk abgereist, Der

éiteral- e Abramöwitsh , Warschau, hat gestern olgende Bekanntmachung erlassen: „Jn Be= trat, daß die entlassenen Offiziere und niederen Militairs der ehe- maligen polnishen Armee, die während des Aufstandes ín Dienst ge=- standen, seit der Rü>fehr der Ordnung

vor beiden Corps Vertrauen unseres

dienen.

estern, estuñg

Ober = Polizeimeister von

im Lande ih untadelhaft verhalten und es s< nit ezeigt, daß einer von ihnen an bösen Anschlägen übel g Perfonen gegen dix Regierung und gégen die allgemeine Rude Theil genommen, Pat der Fs Statthälter des Königreichs ve ôt, daß die von der olizei nah Unterdrü>ung des Aufstandes in ezug auf diese Militairs gelroffenen Maßregeln aüf-

sollen. Jn Vollziehung dieses Willens Sr. -Durch= lauht hört wit dem eutigen Tage. die persönliche Meldung der Offiziere und niederen Rilitairs ‘der ‘ehemaligen polnischen Armee im Büreau des Der -Polizeimeisters von Warschau auf, und sind dieselben hinfort von der rfüllung der Förmlichkeitén befreit, ivelche ihnen, weil sie während der Revolution in der Armee gedient, auferlegt waren,“

gehoben werden

Frankrei <.

is, 19. Mai. V rb äuf séi u rit dee Graf Willaumé Bal vor Sranfetidl pi E Le m m Mors Zuli bei n Jahres langte in Paris ein A t der m tel-amerifznischen Saaten Honduras usb Nicaragas an, beause tiagt, ‘um N o or ¡ - N '

befindet E nahz hen. ' Dieser Abge atible, Herr von Castellocr n r anwéjend, vhüe daß bis rit \rine n be f jebt varibet zuf tal eg Veit, „De Cousstutivanel Leit worden, um die dreifarbige Fahne auf m das nördliche It

irgend ein

L E E E E DeE r L E E E N e E E

was im Wege | A

Majestät der Kaiser hat |

¿wei Jahren haben

es gewohnt, die

. ausgesprochen

718

das südliche Amerika verbindenden Isthmus aufzupflanzen, Er sieht in diesem udern wieder: nur: eine Rüstung auf Éñgland. Um dieser Ansicht einigen Schein von“ Begründung zu geben, ent= wirft er nachstehende Sthilderung von dem Stand der Dinge in © Central - Amerika, zur Zeit als ‘Herr “von Lastellon nah L atis sandt wurde, um über die Gewährung des Protéktorats “Pra reibe zu Gunsten der Staaten Hondâras und Nica unterhandeln: England hat am äußersten Ende der H in tan, m Norden von diesen Staaten, ein Gebiet von getingkr Aus=-

dehnung, welhes vou-etwa fünftausend englischen Kolonisten bewohnt wird, und dem es ‘den Namen die Kolonie von Honduras gegeben. Englands Ansprüche auf die aren lange bestritten; da edoch nur Spanien diese Occupation bestritt, so blieb sie weiter unbehelligt. Bald fühlte England sich zu beengt in dieser Kolonie von-62 Quadrat= Meilen. Die E Regferung erhob den Häuptling der Mosquitos, eines ¡ener armseligen Jndianerstämme, die in den Waldungen Mittel= Amerifa's umhershweifen , zur Würde eines Königs; sie warf ihm eine Civilliste aus, deren bester Thëil in Lebensmitteln und Rum- fässern entrihtet wird; se erkannte die Rethte- dieses Monaréhen auf das Eigenthum eines sehr großen Gebiets - Umfanges an und tiber= nahm es, die übrigen Mäthte zu einer gleichen Anerkennung zu ver= anlassen, unter der Bedingung, daß ihr SHüßling zu ihren Gunsten testire und seine Souverainetät der Königin Victoria und deren Nah=- folgern vermahe. Aller Wahrscheinlihkeit nah wird die Erbschaft ald angetreten werden können, denn der König der Mosquítos ist das ganze Jahr dur< rumtrunken. Indeß die Staaten Seüduras und Nicaragua, gen des Beherrschers der Mos- quitos angr t bei der von E \sprochenen Gebi Landes, das unter Dies i die Entstehung des Streites, in dessen F

stellon mit einer Mission nah Paris betraut wurde. Andere Diffe- renzen traten no<h hinzu, bis England endlich zur Blokade von St. Juan de Nicaragua schritt, eines Hafens, den es gern als einen Théèil- des Gebiets des Königs der Mosquitos betraten möchte, und dessen Besiy einmal von großer Bedeutung wird, wenn das Projekt zur Ausfüh- rung kommen sollte, den Isthmus von Pauama dur einen Kanal zu durhsteben , dessen Schlüssel dann sener Hafén werden könnte, Durch diese Umstände wurden die Staaten Honduras und Nicaragua dazu gebracht , sich an -Frankreih zu wenden; in der Unmöglichkeit, ihre Unabhängigkeit selbst zu wahren, suchten sie um das französische Protektorat na.“

Die Direktoren dèr Sparkassenbank hieltèn gestern ihre General- Versammlung, in welcher die Rechnungslegung über 1844 verlesen wurde. Es ergiebt \i< daraus, daß im vorigen Jahre 46,940,000 Fr. în die Sparkaffen eingelegt und 39,674,000 Fr. zurüd>gefordert wurden; der Uebers beträgt also 7,275,000 Gr. und macht mit den zu Ende 1843 verbliebenen Einlagen zusammen 112,061,000 Fr. Zu Ende 1843 war die Zahl der Deponenten 173,000, und im vo= rigen Jahre wurden von 35,750 Jndividuen Einla j Durchschnitt zu 174 Fr.

Jn feiner Sonnabend - Sizung hat der A>erbau- Kongreß be- s{lossen, der Regierung die Reduction der Salzsteuer anzuempfehlen.

Der füngste Sohn Hieronymus Bonaparte's ist von Florenz hier angekommen; er hat von der Regierung die Erlaubniß zu einem drei- monatlichen Aufenthalt in Paris und wohnt bei seinem S{hwager, dem Grafen Demidoff.

Meyerbeer wird gegen Ende Juni's hier erwartet, aber, wie

verlautet, nur furzè Zeit bier bleiben und schon in den ersten Tagen des September wieder in Berlin zurü> sein. ' sind an der Eisenbahn von St. Germain vershiedene ( ut dem eleftrishen Telegraphen gemacht worden, welche feinen Zweifel ließen, daß dergleichen Telegraphen mit Erfolg auf weiten Stre>en eingerichtet werden könnén.

M París, 19, Mai. Die Sihung der Deputirten - Kammer wurde heute um 17 Uhr pünktlich eröffnet. Nachdem Herr Dar-= blay eíne Petition der Königlichèn A>erbau - Gesellschaft zu Ver= sailles, welche cín Gese für die Fuhrwesens-Polizri verlan t, vor= elegt hatte, wurde zur Fortseßung der abgebrochenen Diskussion des

séhes über die Nord - Eisenbahn gesriften, Nordens s<lägen einen neuen Titel Ul. vor, der so lautén würde: ¿Eisenbahn von Fampoux nah Hazébrou>, “Art. 3, Der Minister der öffentlichen Arbeiten ist ermächtigt, auf dem Wege der Oeffent- lihkeit und der Konkurrenz, gemäß der Kontrakts-Bedingung Seite SE die dem gegenwärtigen Geseße beigefügt ist, zur Konzession der Eisenbähn von Fampoux na< Hazebrou zu schreiten.“

Graf Roger entwidelt und rechtfertigt dieses Amendement, Herr M u -

rei de Bort, Berichterstatter: Die Kommission sei getheilter Ansicht über i ißigleit und vorzü lih über das Dringende der verlangten sei gegen die Erbauung derselben, Herr

mendement. Von den 9 Mitgliedern der Kom-

mission hätten sich Anfangs 7 für die Zweigbahn ausgespröchen, aber über die Nebenfragen sei diese Mehrheit nachher zerfallen. Die Ertvägung übrigens, daß die Zweigbahn der Hauptbahn {aden fönnte, dürfe die Kammer níht aufhalten, venn die Zweigbahn wirklich im allgemeinen Interesse liege, Der Redúer unterstüßt seine Ansicht dur Anführung des Marltim- Znteresse Und der enden Geschwindigkeit im Falle eines Krieges mit England ; wei ünkirhen Paris genähert würde, Der Minister der öffentlihen Arbeiten: eide die Ziveigbahn dieses Jahr gebaut und nächstes Jahr nach ‘Calais fortgeseyt, so sei Bou- logne geopfert; warte man mit der Konzession bis nächstes Zahr , wo die Bahn von Boulogne bereits lveíter vorgeschritten, so werde dieser Misistand nicht mehr vorhanden sein, Deshalb hâäbe sich die Regierung für die Ver- tagung entschieden. Andererseits werde der Zuschlag der Nordbahn \<wie- a< Hazébrouë der Gesell- ft R werde. Herr Vívíen: Leptes Jahr habe

u erlan

Berryer unkerstügt das mecndement, die Kammer ervogen , daß die direkte Linie von e nach Calais über Arras und Hazebrou> jene nah Boulvgne auss{l\eße.

Ein Mitglied verlangt den Schluß der Diskussion, Dieser wird und das Amendement mit größer Méhrheït angenom- men. Nach diesem Beschlusse wird die Kontrafts-Bedingung C. zur Prüfung an die Kommission verwiesen, : i

Herr Garnier-Pagès: Bevor zum Art, 4 übergegangen werde, wolle er von den Ministern Aufflärung über éine auf der Tribüne mitge-

e Thátsächr verlängen. Es seien dem Kabinet Vorschläge zu ein neuen Bäu von enem ehrenwérthen Banquiér emacht wöiben, Die Säthe hábe im Mittister-Rath besprochen wetden müssen, er- bitte 'die Mi- níster im Tele darüber, Dieser Banquier habe der Ne iérung añge- botèn, ihr zu t, im Course von 100 Fr, 700 Miíllivien Fr, zu leihen für Ausführung der abl g wée von Paris nah Lyon, vön Lyon nah vígnon, von Páris nach Stra big und von Paris nah der bélgischen Gränze, Diéses Anerbieten sei sehr vortheilhaft, weil es der Regirrung möglich machte, bie Ciscübahnen s Eigenthum zu behälten. Wel e Ab- V Mis der Betde ae hèn werbên mußte, war biese Fra s ' romen werdèn €,. war diese Frâäge oh niht beantwortet. i q

Großbritanien und Irland.

i doi, 17. Mai, Di i è Coipái F în Gie Das ber Worni a n s e i eili A Er werbung der portugiesischen Goa denen, deren Nachbar-

iguazu - tfel von

Die Deputirten des

schaft für die Aufrührer von Sawunt Warrieh ein wichtiger z fluhtsort während der jüngsten Unruhen gewesen ist. Y In Stafford hat ein vom landwirthschaftlichen Schub-Veréin v. staltetes Meeting von Pächtern und Gutshèrren unter Vorsi von ZIungestre stattgefunden. Es wurden dabei verschiedene Petition das Unterhaus beschlossen, welche auf Abänderun der E ebe „e df O 7 TOE id fie d p t oe und anderer das landwirth\<aftlihe nteresse berührad Desnmuügen Tarifs, gerihtet sind. 4e ' hrliche b s

en sollte, Es würde von belgischer Seite ein geringes Opfer sein ab e déutsthr Literatur dadur mebr in Bélgíen verbreitét werden, Die utglliÆliche-Guatimala-Kolonie soll, ‘wie es \sheint, auf eine erwartete Wéise èin Ende nehmen. Da das Minísteriurn, wélihès jeselbe patronírt hätte, bis jebt nichts für ‘die ‘unglü@>lihen Koko= egenwär isten, von denen nur no ein Drittel am Leben ist, gethan hat,“ so er Gel, eine öffentliche Subscription Es worden, um ‘auf Privat- sten ein Schiff auszurüsten und die olonísten- abzuholen. Möge zan nur keinen Unterschied machen und au den unglü>lichen Rhein- indern, die dur< Versprehungen hingelo>t worden sind, die Mög- jhfeit der Rükkehr darbieten. i Die Haupt-Ausmerksamkeit is jet auf die bevorstehenden Juni- Bahlen gerihtet, wir werden Einiges über die Zurüstungen der jarteien in dem pódßen Streiben mittheilen, Ein naßkaltes Wetter, wie es in anderen Jahren im März und Infangs April stattfand, macht fortgeseßtes Einheizen nothwendig und erursaht ein fortwährendes Steigen der Getraide » Preise.

S < weiz. “Kanton Luzern. Der eidgendsnsie Commissair, Landam-

i Näf, gegenwärtig in Luzern, soll an alle Kanton - Regierungen f br, daß sie si bei der luzerner für die Verbaunung

_* Die f upt-Versammlung des Vereins zur Unterstig,

nothleidender Ausländer wurde vorgestern abgehalten. Bej dem Q

mahle führte der Herzog von Cambridge den Vorsiß, und unter

ungefähr 200 Anwesenden waren au der preußische , belgisde

hannoversche Gesandte. Von der Königin gingen die jährli g ;

ten 105 Pfd, St. ein, uud die eröffnete neue Sub ion erg fort einen. Betrag von 2500 Psd. St. Belgien.

H BiffeL, 19, Mai. Die Session der Kammern offiziell geschlossen, nachdem dér Senat einerseits die sämmtli Eisenbahn - Pröfekte, von Namur nah Lüttich, von Mons nah L : nage (Charleroi); von Tournay nah- Jürbise (Brüssel), von 4Meshrieben ha e : nah Jemappes, von Skt. Trond nach Hasselt, ‘von Ath naq pes Dr, Steiger aus der Schweiz verwenden möchten, monde ‘und das viele Städte, wie Courträy, Menin, Ypern, t Kanton Waadt. Der Große Rath is in seiner ersten Brügge, umfassende flandristhe Eisenbahnneß , votirt hat, ‘6 Berathung des Berfassungs-Entwurfs bis zu dem 2sten Artikel und bekanntlich diese sämmtlichen Eisenbahnen Privat «Gesellschast, u folgenden, von der bisherigen mli<h abweichenden deren Spiße englische Banquierh äuser stehen, itberlassen wordén; Resultaten gelangt: Frem nfjähriger Einbürge-

zwei dieser Eisenbahnen, die von St, Trond nah Hässelt umd 9 ung ‘wahlfähig, Bevor roßjährigen Bürger jom Stimmre<t aus, niht aber eine erlittene Strafe, wenn die

JZürbise uach Tournay, übernimmt, unter nicht ungünstigen Vi L die Regierung, nicht ‘die Kosten der Aulegung und Repara erihtlihe Verurtheilung hierüber nichts Besonderes festseßt. Unter u geseplihen Bedingungen steht Jedermann Lehrfreiheit zu. Die

ondern den Transport mit ihren Lofomotiven, da auf diesen Sk eine Waaren-Verladung mit ofomotiven-Wechsel ein großer lebe leltern sind verpflichtet, ihren Kindern einen Unterricht ertheilen zu assen, welcher dem in den öffentlichen Primärschulen wenigstens gleich

gewesen sein würde. Die Gesellschaften werden alsbald Hand ans t, Der Unterricht in den öffentlichen Schulen soll nah den Grund-

legen, und, ohne auf unsere früheren Va taaten zurü ißen des Christenthums und der Demokratie ertheilt werden.

wollen wir nur wünschen, daß nicht mit den 100 Mislfotién eite liche Katastrophe vorbereitet werde, als wir sie, nach eintgen Sihiig eßtere Bestimmung, nebst den über die Wahlfähigkeit der eingebür= jahren, 1838 und 1839 erlebt haben, wo nicht die ersten Unterneh jen Fremden, ging aus Anträgen des Hrästdenten Druey hervor. wohl aber die späteren Actionaire der Judustrie - und Handeln wenigsten Anklang fanden folgende Vorschläge desselben: „Die schaften so bedeutend verloren haben. : : „/WWiibeit ist geheiligt (sacré), Jeder Waadtländer und jéder Eidge= Ein neues großes Eisenbahn=Projekt ist ebenfalls der Reise ist nach seinen Kräften und Anlagen zur Arbeit verbunden. Man hatte bisher, freilich zu voreilig, geglaubt, daß die Ai M)ede Gemeinde is verbunden, ihre Armen nah der -Zulänglichkeit der u der Provinz Luxemburg ein nur mit den rößten Kosten zu \WPilfömittel zu unterstügen. Die Armengüter werden unter die Auf- tigendes Hinderniß für die Anlegung einer Eisenbahn darböten; uEst und Oberleitung der Verwaltung gestellt, welche über die ihrer genauerer Untersuchung hat man jedo gefunden, daß im Gege Jestimmung am meisten angemessene erwendung verfügt.“ Diese die Terrain - Schwierigkeiten daselbst nur mittelmäßig sind n) WWoialistischen Grundsähe wurden nur von drei Mitgliedern unterstügt, Kosten durch die Wohlfeilheit des Landes au ewogen werden, on den übrigen aber verworfen. dem Projekte, welches wahrscheinli die Bestätigung des Miu erhalten wird, soll die Eisenbahn bei St. Yooir, fast in der M von Namur und Dinant, beginnen, Ciney berühren, von da w scheinlich über Rochefort nah St. Hubert und über Neuf@{hateau Arlon gehen. Von da wird sh die Eisenbahn theilen, eine Ridin nah Longwy und Meg nehmen, eine andere nah Luxemburg Trier, Man wird gewiß auch die Nothwendigkeit erkennen, diese Y mit der Rheinbayerischen und dadur< mit Mannheim zu verbiy Nur dadurch, daß diese Bahn eine Verbindung mit Süddeuts<h( Straßburg und der Shweiz wird, läßt si< einé Rentirbarkeit( warten. Alsdann würde aber diese Straße, selbs in dem Falle,

cine Eisenbahn von Bonn bis nah Mainz. vollendet würde, cine u

Italien.

“O Rom, 13. Mai. Ain Abend. fand eine verhältnißmäßig llene Feier mit allem bei solhen Gelegenheiten- hier üblichen Pomp dn Festreden, Gedithten, Musik und Erleuchtung statt: die JInaugu= ation der Büste Vittoria Colonna?s, der Gemahlin des als Feldherrn efannten Marquis von Pescara, in der fapitolinishen Sammlung. Defanntlih is diése zu Ehren berühmter Jtaliener und solcher Frem- en, die dur langen Aufenthalt ‘dem Lande angehörten, von Canova egründet, und man muß gestehen, daß hier weniger als sonst klein= he Eitelkeit den Ruhm Ztaliens in der Masse berühmter Namen esucht, soudern eine ewissenhafte Auswahl wirkli bedeutender Männer

. Familie ‘wird, von dem Minister = Präsidenten und dem

719

Cortes votirten organischen Gesehe in Kraft zu seben? Die Minister behielten sh die kantworkuttg - dieser Frage vor. Ju der Rede, womit die Königin am 410, Oktober v. J. die ‘Cortes ‘ers ete, hieß es ausdrüÆlih, ‘die Kanitwern möhten \i< angelegentlihs| mit dem Reforit-Entwürfe beschäftigen, „inden bie geringste Verzögérung un- bereiheiibare Nachtheile herbeiführen und die Ho nuttgen der Nation täuschen könnte.“ Die Constitution von 1837, welche do<h dem Buch- staben nah no< besteht, wurde von der Regierung selbst für „anar= <is<“ erklärt, Die Krone legte die Reform vor, die Minister sind auf ihren Posten gébliében, und mit dem um estalteten Staats= Grundgeseß verhält es < jeßt Ungefähr so, wie mit dem folgen= reíhen Cortes Beschluß von 1789, der die vor Philipp V. geltende Thronfolge wiederherstelle und alödann zurüdgelegt wurde, um erst 4830 dur< Ferdinand VII, als

und promulgirt zu werden.

welche“ die Zweifelhaftigkeit de i ü h- tes dem utiglü>lihen Lande s{lug. Wenn nün, was dèêr Höchste ab- wekden wolle, jet die Nothwendigkeit einer neuen Regentschäft ein= träte, so würde, bis die Cortes solche einsebten, der Coristitution von 1837 zufolge, die Mutter des Thron-Jnhabers ‘die Regierung führen, während die Bestimmungen der umgeformten Verfassung die Regent schaft dem Infanten Don Francieco überweisen. Wer soll diesen Widerspruch s{<lihten, so lange die neue Constitution nicht in Kraft

gesebt i?

Die dem Finanz - Minister ertheilte Ermächtigung, die Staats= {huld zu reguliren, welhe der Senat unfehlbar bestätigen wird, scheint Verwi>elungen unangenehmer Art herbeizuführen. Herr Mon wei= gert sih nämli, seine desfallsigen Pläne dem Minister - Präsidenten Narvaez mitzutheilen, der, durch diesen Mangel an Zutrauen verleßt, ih nah éinem gefälligeren Amtsgenossen umsieht,

Heute blieb der Kongreß nur eine Viertelstunde versammelt, und heißt, er werde morgen seine lebte Sizgung halten. Jm Laufe Die Königl.

Minister der auswärtigen Angelegenheiten begleitet, am 24sten ihre Reise nah Barcelona über Valencia antreten.

3proc. baar 341, auf Lieferung 345. proc. auf Lefe= rung 253.

es der nächsten Woche sollen die Cortes geschlossen werden.

Portugal.

A Lissabon, 9. Mai. Die bevorstehenden Cortes - Wahlen sind dermalen nächst den Eisenbahn-Prosékten ‘der Haupt-Gegenstand der öffentlihen Aufmerksamkeit, Je näher der für die Wahlen fest-

eseßte Zeitpunkt rüdt, desto lebhafter wird das Parteitreiben; die

ppositions-Blätter verkünden shon jeßt den sicheren Triumph ihrer Sache, während die Aussichten keinesweges günstig für sie stehen, woraus si auth der wegwerfende, spöttische Ton erklärt, mit welchem die Organe des Ministeriums von all diesem voreiligen Geschrei sprechen. „Bekanntlich hat die große Versammlung der fonservativen Wähler den Minister Herrn Costa Cabral selbst| mit Leitung aller Vor= bereitungen und Maßnahmen für die Wahlen in ihrem Sinne beauf= tragt, indem sie ihn als Präsidenten an die Spiye des Central-Aus= schusses stellte, mit welchem im Einvernehmen dann die verschiedenen Unter - Ausshüsse in den einzelneu Lokalitäten der Provinzen handeln werden. Herr Costa Cabral hat seine Wirksamkeit mit der ihm eigenen Regsamkeit und Thatkraft begonnen, und sein persönliches Erscheinen an den wichtigsten Orten, wie besonders zu Porto, wird nicht wenig zur Sicherung des Erfolgs beitragen. Von der Regie- rung is ein Dekret erschienen, wödur< älle über die Wählen in

den

Nischan überreichte, als das im vorigen Jahre empfangene. Zugleich ab ihm der Groß - Wesir in den \hmeichelhaftesten Ausdrü>en die Zufriedenheit des Sultans über die nêue Einrichtung der Kranken- häuser, die Regulirung des medizinisch - pharmazcutishen Dienstes in Hospitälern und Regimentern und die glü>lichen Erfölge der

Kuhpo>én-Jmpfüng unter den Truppen zu erkennen. e

Melletios, Erzbischof von Kysikos und Mitglied der heiligen Synode, is zum griechischen Patriarchen erwählt und von der Pforte bestätigt worden. Dem auf sein Gesuch ier iy Patriarchen Germanos hat die Pforte für seine treuen Di cistungen in den \{<mci<elhaftesten Ausdrü>en gedankt Und ihm gestattet, en E ren- titel eines Patriarihen no< ferner beizubéhalten. Melletios ein hochbejahrter, reiher Prälat ohne alle politische Färbung und der Schüpßling von Misi- Jani, dem Günstlinge Risa Pascha's. Die Pforte, hauptsächlich aber Risa, sucht si seit einiger Zeit dur alle möglihen Mittel die griechische Nation zu befreunden und fremde Einflüsse von ihr fern zu halten. Sie beginnt damit, die höhere Geistlihkeit und einige der weltlihen Primaten zu gewin- nen, um dur< sie auf das Volk zu wirken. So waren wieder die meisten türkischen Großen, Risa, Soliman, Re- {id Pascha, der Reis Efendi 2c. auf dem in verflossener Woche gefeierten großen griehishen Kirchenfeste in Balukle ersthie- nen, wv sie den neuen Patriarchen und die Erzbischöfe der heiligen Synode mit großer Auszeichnung behandelten. Die ver melte <rist- liche Volksmenge, welhe s< auf 20,000 Menschen belaufen haben mag, sah dies mit großer Freude. Als si der Patriarh mit seinem Klerus in die Kirche begab, bildete eine Ehrenwäthe von 30 fi Kawassen auf beiden Seiten Spalier. Auch ermächtigte die Pforte den neuen . Patriarchen, mit einer vierruderigen Gondel zu fahren, während alle bisherigen Patriarchen nur dreiruderige gebrauthen aaf ten, eine große Ehrenbezeigung, denn in Konstantinopel is die Anzahl der Ruderknehte genau nah dem Grade vorgeschrieben, Eine vier- ruderige Gondel entspricht aber dem Grad eines Ferik-Pascha, d. h. Pascha von zwei Roßschweifen. Auf die Fanarioten hat diese Aus- zeichnung einen viel freudigeren Eindru> gemacht, als wenn die Pforte dem griehishen Volk e E Se Verbesserung seiner politis<hen oder sozialen Rechte zugestanden hätte.

Dk Sériaoter Rumeliens hat den Befehl erhalten, von Larissa nah seinem Hauptquartier zurü>zukehren. Es scheint, daß die Ge- ‘sandten der Shußmähte diesen Rath ertheilt haben, damit die Auf= regung in Griehenland niht no< mehr gesteigert werde.

Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin , 24. Maï, gnlanas der Börse wurden die meisten Actien

d Quittungsbogen zu höheren Coursen bezahlt, im Laufe der Börse wurde es ied Wiedor matt, do< {loß es wieder festz das Geschäft war nicht

unbedeutend. | Berlin es ae Le

Den 24. Mai 1845.

Pr. Cou. Brief. | Geld,

100%) 99% 93: 98%

P J Cour Brief, | Geld. | Gem.

2005 ¿B

Actien.

Fonds. |sg

rl.Potsd.Eizeub.| 5 2012 do. do. Prior.Ob1.| 4 Mgd. Lpz. Eisenb.|—

St. Schuld-Sch. 3} Prämien - Scheine d. Seech. à 50 T.|— Kur- u. Neumärk. Schuldverschr.|° Berliner Stadt- Obligationen |34 Danz. do. in Th.

183 149 1027 102

100 96

do\

jus l 12

do. do. Prior.Obl.| 4 Rhein. Eisenb.

Kräft stehenden Bestimmungen kurz und Flar zusammengefaßt, zum

llen nähere Verbindung mit g u. st. w. sein. 0 Projekt soll im Beginn der nächsten Session im Oktober den du

O elegt E sd die schon je h ¿00 Sit n Antwerpen hat ie schon jebt nahe an itglie starke Handels=Jndustrie-Association zur Pflege und Vertheidigung | darauf bezüglichen Interessen, unter dem- orsibe des Herrn Bu Osy, definitiv in den verschiedenen Sectionen fonstituirt. Ju| Antrittsrede hat der Präsident das bekla seit einiger

so wichtige Zucker-Raffinerie in Antwerpen fast gänzlich rain 4 o wichtige Zu>er-Raffi in Antwerpen fast gänzlich ruinirt | Hier in Brüssel hat sich Í s

Jenes ein Verein der Landwirthe | Landes konstituirt , dessen Zwe

besonders dahin geht, die Agrikül der bisherigen Routine zu entheben und sie mit den Lortshruen Wissenschaft und den praktisch bewährten Methoden bekannt zu tidda Wir haben {hon früher bemerkt, daß die belgische Und namentlih Paoride Agrikulturmethode, die früher mit Ret in so großem chen stand, in den leßten Jahrzehnden hinter allen Fort ritten rü>geblieben ist. Von Agrikultur - Chemie ‘hat mán hier Fau a Ahnung, und mit den neuen, in England glü@lih aus eführte $ turweisen is man gänzlich unbekannt, so daß dieser Verein, m er mit Einsicht seinen Zwe> verfolgt, sehr nüßlih werden kann, Y der anderen Seite darf man aber au nicht“ verkennen, daß s Vereine si<* au< leiht der Tendenz hingeben, in dem Staaltsþ halte ein egoistishes Interesse zu E und dur ihren Cs die Kammer zu dominiren. Nur wenn ein jeder Verein in den d Interessen vertretenden Vereinen ein Gegengewicht füh

ren, andere beate U sid das allgemeinste Jette bad doe Her uaMM/dlenug erbst ce mit dem Kaiser von Marokko abgeschlossenen

beachtet, worin i ise arof e ausspricht, vershwindet die staatsökönomische Gefa r, und aldmEtaftat, dur< welchen die gegenseitigen Verhältnisse beider Mäte nes E E anderen Borth 0 den eine Lr die Zukunft geregelt werden. Bis jevt hat sie no< nichts von gesellshaftung darbietet, au den Nugen haben, für die Reg vem Puhalt des Vertrages bekannt Aa ein sihereres Organ der Begutachtung zu werden, als einzelnsteht er Kongreß der Deputirten hielt geftern und vorgestern troy und Einzeln=-Jnteressen verfölgende Jndividuen. es Pfingstfestes seine Sipung und beendigte gestern die Diskussion Am leßten Sißungstage der Repräsentanten-Kämmer wurde L Einnahme - Budgets. Sämmtliche Ansäße wurden nicht nur so, einem brüsseler Deputirten ein Brief drs Ministers der 6öffentli/{vie die Regierung gewünscht hatte, bewilligt, sondern diese erhielt, Arbeiten an Victor Hugo mitgetheilt, worin rsterer dein Df den Antrag des Herrn Moron, sogar die Ermächtigung, die Grund- sein Bedauern ausdrü>t, daß die Proposition der belgischen K ie, nh eigenem Gutdünken über die verschiedenen Provinzen zu rung, den Nachdru> aufzuheben, im französischen Kabinet auf je heilen, ohne sh an den von der Budgets-Kommission aufgestellten tende Hindernisse gestoßen sei, Es erregte dieser Brief des Minist Vas zu binden, 2 der sehr erstaunt war, daß sein liberaler Gegner eine Abschrist Auffallen muß, daß der Kongreß nunmehr si mit einigen Gesey- erhalten, eine üble- Stimmung in der Kammer, um so mehr, als #würfen von geringer Bedeutung beschäfti en soll, anstatt zur Er- vernahm, daß der Minister dieses neue und sehr zroße Opfer terung des so wichtigen Wahlgeseßes zu schreiten. „Indem die De- dringen wollen, blos um die trostlose Juli - Convention a selbst < dazu versie en, diésen Gegenstand für jeßt unerledigt

ai j i j t lassen, eben sie Veranlassung zu der oraussebung, daß sie auh erhalten, Dazu kam, daß derselbe Deputirte einè Petition von ls geseh een M Kötper in threr bisherigen Goa veréidt in

en wünschen, falls das Gouvernement die um eformte Constitu- „U veröffentlichen sollte, denn nah wel<en Grund äßen könnte man a, euen Kongreß einberufen, wenn die neue Constitution in Krast

!, der vorgelegte Wahlgeseß=Entwurf aber unerledigt bleibt? Das

ende Wahlgeseß kann für diesen all unmöglih zur Anwendung men, da es mit den wesent estimmungen der umgeform-

Constitution, wie z. B, der eabsichtigten Organisation des Se- | i durhaus unvereinbar i en anbesangenen Beobach- * PeriuV

! eser geseplose Zuständ mit um so gerehteren Be- guissen, a

i i Rd “L ürhtet, diejenigen konservativen Mächte, bat wohi L An A x «r A j geha Se sexiadl Zuneigung Pir Jani en Regierung am „meisten gelé- weil es augenscheinlich“ ist, daß der Nalhdru> alobaie in Holl! ) mau, dütften ‘in einer solchen Lage der Dinge noh im- und dêr Schweiz “feine Siß aufshlagen würde, B die genügenden Bédingu der Stabilität erbliden. Degs-

also viel vetliètén und Frankreich nihts ridtete auch in der vorgestrigen Sipung des Kongresses dér spreißen wir aber ben

attgefunden hat, Auch dieômal nimmt Vittoria Colonna dén fast inzigen Plaß unter ihnen mit Recht ein, da ihr Geist und ihre Ta= ite von ihrén Zeitgenossen einstimmig gepriesen werdén (ih erinnere n die reine innige Liebe Michel Angelo's) und ihr Ruhm als erste Dihterin Ftalieus bis heute noth niht übertroffen is, am wenigsten er von den zwanzig Arkadierù und Arkadierinnen, die gestern in ’rosa und Poesie, lateinis< und italienish bei ihrer Verherrlichung

letteiferten. / S panien,

ó Madrid, 13, Mai. Gestern erhielt die Regierung einen ourier aus Rom, der Depeschen des Herrn Castillo y Ayensa über- rahte. Dieser Diplomat meldet unter dem 28sten v, M., daß am ige zuvor be angefündigte Uebereinkunft mit dem römishen Stuhl lerzeihnet worden sei, Ob unter derselben ein förmlihes Konkor=- at zu verstehen, müssen wir no< dahingestellt lassen, indem Herr astillo beim Abgange des erwähnten Couriers die Ueberseßung jenes lltenstü>es noh nicht vollendet hatte und au< noch einige Förm- ihfeiten bei der Ausfertigung nahzuholen waren. Er beschränkte si aher auf die Mittheilung des Jyhaltes im Allgemeinen, und von iésen verlautet bis jeßt nur so viel, daß der Papst Isabella Il. 16 -reimäßige Königin von Spanien anerkenne, den - präsentirten Vishöfen die fanonische Jnstitution zu ertheilen und ein- den stattge- denen Verkauf der Güter der Weltgeistlichkeit - bestätigendes Breve Wufertigen versprehe. (S. die gestrige Nummer der Allg. Pr, eitung.)

‘Eine andere Friedens - Botschaft traf vorgestern hier ein. Die

Arbeitern vorlegte, welhe sh vom Dru>e, Dru>papiér-Verfertigtt Broschiren u. #. w. nähren, und die Petition witrde soglei Minister mit einer beigehenden Erklärung von der Art überwie daß die Regierung ihr Anerbieten in Agen wohl nicht wieder wird. Man muß mit Bedauern bemer en, daß die Deagp: duo By dru>s éîte Pärteifrage foilfen Liberalen und Katholiken g ist, Die Einen seben dar, iu Etmañgelung einet Nätional-L ein Mittel der Verbreitung dér liberalen Jdeen, selbst untér den eten Ständen, während die Anderen die Romane, wie ber ew de, und Schriften, wie die von Mithelet, Quinét und derge

aus, báß man bei

Theil au< etwas modifizirt werden, do< giebt dasselbe noch lange keine vollständige Reform des sehr unvolikfommenen und lü>enhaften Wahl=Systems. Der 3, August is zur Vornahme der Urwahlen in den Primair - Versamnilungen anberaumt, und am 17ten werden die Wahlmänner in der Hauptstadt jeder Provinz die Cortes - Deputirten selbs ernennen. Der Zusammentritt der Cortes wird jedo< nicht vor dem 2, Januar nähsten Jahres stattfinden. j : i Alle Blätter sind mit Einzelnheiten über die Bildung einer Ge- sellschaft für den Bau einer großen Eisenbahn angefüllt, welche Lissa bon mit Madrid in Verbindung zu seßen bestimmt ist. Die Bahn würde von hier ausgehen, die erbindung über den Tajo dur kleine Dampfböte unterhalten werden und dann über Alcantara, Almaraz, Talavera und Escolona na< Madrid führen, mit einer Zweigbahn auf Toledo über JZllescas und Montalvan. Elvas und Ba- dajoz werden sona< auf der Seite gelassen und der fürzeste Weg eingeschlagen. Das Kapital des Unternehmens soll 3 Mil lionen Pfund Sterling betragen und in Actien von 25 Pfund getheilt werdenz die Hälfte sämmtlicher Actien bleibt für Portu- al und Spanien, d. i, für diejenigen Kapitalisten beider Länder vor- ehalten, wel<he Actien zu nehmen geneigt sind. Die nöthigen Vor- arbeiten sind gemacht, und aus der Nivellirung des Terrains ergiebt sih, daß die Ausführung keinen sonderlichen Schwierigkeiten unter- liegen kann. Die Gesellshaft hat bereits Schritte gethan, um Ver- trâge mit den beiderseitigen Regierungen zu Stande zu bringen, auf deren Gebiet die Bahn s< hinzieht; ob sie aber Kredit genug finden wird, ob das Kapital zu beschaffen, steht dahin. Griechenland.

© München, 20, Mai, Jn so großer Entfernung und bei dèr Betheiligung so mancher wohl - für immer geheim bleibender Kräfte hält es sehr s{hwer, si< von dem, was in Athen vorgeht, ein “treues Bild zu entwerfen und, was im Werke sei, auch nur mit einiger Bestimmtheit zu bezeichnen , doh deutet so Vie les auf eine allgemeine Katastrophe hin, die herbeigeführt werden dürfte, daß wohl Veranlassung zu gerechten Besorgnissen vorhanden ist, Es sind die unteren Volksklassen, auf díe man zu wirken bemüht is, und täuscht niht Alles, so hält man sih dabei der firh- lihen Mitwirkung für eben so versichert, als des Abfalles der Trup- pen von Seiten derjenigen, die in dem Augenbli>e vou der Gewalt verdrängt werden sollen, wo sie diese si gesichert zu haben schienen, Der einzige Hoffnungs - Anker ruht auf der erprobten Weisheit des Königs, von welcher allein inmitten der tobenden Leidenschaften noh Heil und Rettung zu erwarten ist,

Türkei.

Kon antinopel, 6. Mai. Dié Pforte hat den hiesigen cu Gesandtschaften angezeigt, daß der längst besprochene Plan zur Numerirung der Häuser uhd Beleuchtung der Straßen nunmehr ausgésührt wird, daß die durhlöcherten Exemplare der ueu- geprägten Münzen außer Cours geseht nd, daß es untersagt ist, den Capitainen der türkischen Handels - Schiffe Geld zu leihen; und endlich, daß die Leucht - Thürme bei Gallipolis und Lampsakus am Eingange der Dardanellen wiederhergestellt werden sollen. Zur De>üng der durch lebterê Abe E verursahten Auslagen beabsichtigt man von allen Schiffên, welche künftig diése Meerenge passiren, gewisse Gebüh- ren zu erheben, wie ‘dies bereits für dié Leucht-Thürme am Eingange der ofe voti Konstantinopel. eschieht, : y |

ér Dr. Rieáler weltchèr seit eitigèn Mönaten mit dér General= n péction bér Hospitäler in Konstantinopel beauftragt ist, wurde am gn v. M. in den- Großherrlichen Pala berufen, wo ihm Risa

Ld Bri “ieser

legenheit L af de ‘del Pvzo an: die Minister die Anfrägë, ob’ und nédsten Negociation von déutsther Seite die eing bér beg i

| Ne, der e der gèseßgébenden Versammlung entsprechend, ugangó- auf. deutsche Blither (33 Fr, für 100 Kilogr.) vei Ytigten, die uhgesialitte Berfasseng und die übrigen von den

Pascha ein rei verziertes und éiner höheren Klasse angehöréndes

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Westpr. Pfandbr.|3}

Grossh. Pos. do.| 4 do. do.

Ostpr. Pfandbr.

Pomm. do.

Kur- u. Neum. do.|3

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1172 110

1262 1062

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3 Woch.

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 20, Mai. Niederl, wirkl. Sch. 645. 6% do. —. 5% Span. 272. 3% do. 42%. Ausg. —. Pas: 8. Zinol. S Pretins. Pe. Sch. —. Pol. 875. Oesterr. —. 4% Ruvs. Hope 94 Antwerpen, 19. Mai. ZiusL —. Neue Anl. 26S. Frankfurt a. M., 21. Mai 5% Me L145. Aunk-Actien p. ‘uh. 2019. Bayr. Bank - Actien 751 Br. Hope 922 6. Stiegl. 917 G. Tut. 632. Pol». 300 Fl. 955 Br. do. 600 Fl. 932 Br. do. 200 Fl. —. Hamburg, 22. Mai. Bank-Actien 1665. Engl. Russ. 1137. London, 17. Mai. Cons. 3% 991. Belg. —. Neue Anl. 305. Pas- sive 87. Ausg. Sch. 17. 21% Hol. 637. 0% do. —. Neue Port. 671. Engl. Russ. —. Bras. 885. Chili —., Columb: —. Mex. 365. Peru 291, Paris, 19. Mai. 8% Rente fn cour. 121. 90. 3% Reute üu cour. 86. 35. 5% Neapl. —. 6% Span. Rente 404, Pass. 8 ien, 20. Mai. 6% Me: 1134. 4% 102. 3% 78. 1654. Anl. de 1834 158. de 1839 1383. Nordb. 185,

Muil. 1245, Livoërn. 1183. Der sub Nr. 14,270 bei der Militair - Wittwen - Kasse

am 1. Januar

1838 mít 100 Rihlr. Pensions - Versicherun aufgenommenè t_ is

wegen unterlassener Bericht ung der Beiträgè und ehselzinsen in Ge-

mähheit der epligen Bestimmung R E gedachten Kasse erfludirt wör- i gema vird,

den, welches hierdurh bekannt Berlin, den 15. Mai 184 Kriegs - Ministerium, Milítair - Otkonóônie- Depátteméent, d vón Cosel, Cämméeter,

Meteorologische Beobachtungen. n Naehmi Abends Nach éininaliger R Eme t | ce s " "V par.|335,07’Pir.| Quellvitné 7,6° B. R Ee 1 a fi, 115° R.| Flicewäriné 10,y° k. 4d n. 4,7° n. 6,5® K.| Bodeiwiime do, :

52 ect. 38 pi. 69 pÉt. asdts

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Tatéomittel: 334,76” Par. + 145° R. 4+ 6,1