1845 / 165 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

eine erblihe Monarchie, in welcher jede der Gewalten leihe Achtung verdiene, und

en Regierungsform verglichen bemerlte nôh, wa fühle s{< do Jeder liehen, und .er müsse si dur. Verneinung wundern in einem Lande, wo so

Verdienste dur< Adelstitel belohn Ernennung des Marschall Bugeaud Minister hinzu, man habe es in die

Marschall nicht nah

Presse erklärt, die Ursache, en dem Klerus und der Univer Freiheit des Unterrichts bis seßt stand, daß sih in den ersten J herzlihes und aufrihtiges Einv ofe und der franzbsishen R Kurz, in den beiden Wel Philipp freundschaftliher gesi Frage vom freien Un

in ihrer Sphäre ner republikani- Der Justiz - Minister êtitel sagen möge, es König einen solchen Titel ver- geseßte Behauptung (dié Seite laut ma$te) sehr vér» viele edle Handlungen und #6 viel it Hinsicht auf die zum Herzog von Jely fügte der sem Fall für ängemessen

itel demselben

gesuchten T

warum Rom bei der Spaltung tät und bei dem Streit über die gen beobahtet habe, liége ahren nah der Juli-Revo- ernehmen zwischen dem rö=- egierung gébildet, Der Artikel ten gab es keinen dem König Hof, als den römischen, terricht hat diese Freund- ufgehört, und man hat Grund,

dürfe niht mit ei

s man auch gegen die Adel eehrt, dem der < über die en

en auf der linken

t worden.

den von dem zu ertheilen.

in dem Um lution ein

mischen H

Ludwig Phili und troß der unseligen \chaft, dieses zu hoffen, da Die französische Regieru Ratificationen des neue am Sonnabend, den T7ten zwischen den Grafen von wechselt worden. Der Siècle Frankreih und sagt nen geäußert bahn-Actien man alle Ei Geseß - Entwürfe vorgel würde eine

ute Einvernehmen, nicht a sle fortbestehen werden.“ ng hat die Nachricht erhalten, ats zwischen Frankreih und Löndon im âitswärtigen Aulaire und von Aberdeen ausge=-

vergleiht die Eisenbähn- in dieser Beziehung : über den Umfang, in wel< ept in Frankrei getrieben wird, für welche egt worden sind Stre>e von 700 Lieues Millionen Kapital erfordern. Arbeiten kömmt indeß Parlament zur Berath Königreiche eingebracht wovon 563 auf Jrland kommen. Projekten derselben Art nicht mit inb sucht der Kapitalisten aufs Tapet einem Lande vor, sit, so daß die j zu jenen in dem großen Landstra Es heißt, der Flotte von 26 Schiffe werden soll, ernannt worden. Nächsten Sonntag wird der K Grundstein zu dem Piedestal der S

schiedenen Mini zur Korrespondenz

soll Pässe

Die französishen Renten waren etwas matter, Die Eisenbahn-Ac Haltung. 5 proz. 122 Fr, 35 C Fr. 50 C.; span. 324 pr. Ende Zuli,

Mäkïe in England und Man hat großes Erstau- Speculatioh. in Eisen= Jn dèr Thát, wenn n in dieser Session - an einander reihte, so herausfonimen und 1000 get von öffentlichen welhes dem britischen umfassen die für die drei eine Länge von 3250 Lieues, ei sind die Tausende von egriffen, welche die Speculations= Und das Alle artigsten Eisenbahn weigbahnen sein können, die wie die Vicinalivege zu den

enbahnen, den Kammer

demjenigen nit nähe, ung vorliegt; dort en Eisenbahn-Bills

welches schon die gr ebt projektirten nur selben Verhältniß stehen, ßen in Frankreich.“

der Contre-Admiral Moges sei zum Köminandanten e ân der afrifanishen Küste aufgestellt

önig im Hof des Louvore den tatue des Herzogs von Orleans

Jn den Hotels der ver trische Telegraphen

Don Carlos ten haben.

sterien werden jeyt elek- eingerihtet. nah dem Süden von Frankreich erhal»

bei \{wahem Umsaye benfalls eine <wäcere 84 Fr. 20 C.; Neapel 4 au compt., Sch, 7iz port.

tien hatten e 3 3 proz. aft. R. 39; 3 proz. 324, k, $ pr,

Ende Juni; pas}.

M Pariís, 9. Juni. Die De zuerst dur< Aufstehen un von blos lokalem Intere} Gesez-Entwurf zum Eintausch von drei Befestigungen von Grenoble gemeine Diskussion des Bud

Herr von Chapuys-Montlavílle

flihten der arbeitenden egierung gegen diese Kl sehr lange Rede über die ren und unter die innert Herr Ledru

putirtensKammer nahm heute hrere Gese» Entwürfe z-M inister legt einen Stüden Bodens, die Dann beginnt die all-

d Sizenbleiben me

nöthig sind, vör. gets der Ausgaben.

fündet an, daß er von den gierung und den Pflichten der und verliest dann wirklich eine at lithographi- elegenheit er- itern mit mehr

Klassen gegen die Re assen sprehen werde, se Frage, die er scho Deputirten vertheilen lassen -Rollin daran, da als einer Million Unterschriften an die gen, die der Redner vor í

n im voraus Bei dieser elne Petition von Arde r gelangt sei, tvorin alle Fra- elt wären, Er nimmt die für fih in Anspruch. er aus Antaß des Budgets Redner weist von vorn Die .shwebende olge der Defizirs der Vergan- so beunruhigender fizits zu den srüheren Díe Auflagen

hm angeregt, behand egénstande befaßt zu häbei, zu erlauben, daß unterhalte, Der er Ausgaben hin. 256 Millionen, in sie 624 Millionen.

müsse man vermeiden, daß neue

Ducos: Er bitte, ihm die Kamm: r vom Budget selbst die fortwährende Zunahme d lief sich von 1840 auf enheitz jeyt betrage erauszukommen, binzukommen, liefern jedes Ertrag, die 5 Amortissement zu verfü in no< größerem Maß

Schuld be-

und die Umstände seien sicherli Jahr çinen die Voraussi prozentige Rente, die über n, aber die Nei abe zu vermehr ung der Einnahmen abzuwaricn, tät, und das Ver nur noch eine Formel. Marqui rührt davon, daß egoistische bemächtigt haben. moralischen und politischen Jnteresse #0 weit gekommen, daß man fast el an aller gouvernementalen Leitun m Budget und in den Mitteln und waltung gewähre. Zwei Nationen seien tische; die erstere verarme durch die die Opfer der anderen. g der Gescbi>e Frankreichs. , nah ihm wird die dauert fort.

M Paríés, 10. Juni. Der n heute einen Geseß - Entwur Gefeßes vom 11. Juni 1842 ab s kauf des Grund und und Gemeinden zur La Geseß, behufs Vermeh die nöthigen außerordentli mit England

ünstig dazu. ges weit übersteigenden lieben, erlaube, übér das ng, die Ausgaben ihr nicht, die natür- höpfe alle Quellen bis des Budgets sei lin is schmerzlich be- hr der Gemüther sich udankfen ünd mit den

gung der Regieru en, erlaube liche Bewe der Prospe: sprechen eines Gleichgewi s von Larochejacque Interessen mehr und me g seine abz n sih niht mehr zu befässen.

Zükünft vèrzweifeln möchte. g sei daran Schuld, die Ursache dem Einflusse, den es der Ver- da: eine wirklihe und eíne faf- bereichere sich durch

ie öffentliche Miinun

en, die andere ittel, die man Herr Taillandier nimmt Die Sipung

Das seien die allgemeine Diekussion geschlossen.

Großsiegelbewahrer l

te den Depus f vor, wonach eie

erfügung des fft werden soll, das wi, Ans Bodens für die Eisenbahnen den Marine=M ini ösischen Marine, e für Vollzug d es Sklavenhandels. i Häfen hon vorhandene diesem Augéenbli>e tritt Herr seinen zahlreihen Freunden er theilt eine Abschrift des es und die den O ste befehligén sollén,

drei Wochelt Lon ber : Dieser habe iee (4e

Departements ster legt dâánn ein vor und verlángt

g der franz és neuen Verträgés

hen Kredit für Unterdrüdung d neue Schiffe erbaut und mehrere wieder dienstfähig Guizot ín den herzlich begrüßt. Der Marine-Míinéi zu London am 29, Mai ab zieren, welche die Station gegebenen Jnstructionen m iers eriínnért an den vor ia Betreff ver Jesuiten,

emaht werden. Jn l und wird von

l an der ofrifa

faßten Besch!

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terhandlung zur e. Er hoffe daher bald eite Enischesvung. Der Großsie gelder s: Die Bader habe bis: jeyt no< Tina Anlaß erhalten, die Geseye, mit denen fie ausgerüstet sci, zu vollziehen. Sie fühle die Wichtigkeit der Sache und der übernom nen Verpflichtung und mache sich" von neuem vêtbindlit, der- Sache eine tischeiding zu gebe, sobald der Anlaß durch bie Thátsachen dazu gegeben werde, Herr Düpik der

elterez Schon seien drei Wochen scit dém Vot dex Kamnièr ver- flossei. Dié Geseÿt frien tlar und bestimmtz er-_hose, bêr Héïr Groß- egelbewahrér wérde sie vollzichen, Q Großflegelbewahrer: Ob dies ein Vorwurf sein solle? Herr Dupin: Nei, vièlméht eínè Zustim- mung zu dem, wäs derselbe gesagt. .

Der Präsident erklärt die Berathung über das Ausgabe- Budget wieder aufgenommen. Die 9 ersten Kapitel. des Justiz- Budgets werden ohne Diskussion votirt. Bei Kapitel 10, Erwerbung und Bau von bis<höfli<hen Gebäuden, erhebt sh Hert Dubois ge- gen die große Zahk dieser Gebäude. S :

Es bestehen viele Atstälten fölhri Ait, bie ht ermächtigt seln, dié öffentlihe Meinung sei beunruhigt dadurch, Wären die Gesepe über die nicht erlaubten Gesellschaften vollzdgen worden, so brauchte die Regierung jevt niht zu Rom zu unterhandeln. Dec Großsiegelbewahrer: Die Ne- gierung hábe ein Verzeichniß aller reli sösen Geséllschasten anfertigen lassen, die mit Ünterricht óbèër rankenpflege sich befässen; dann ber ermädti ten und derer, die keine Ermächtigung habènz ferner ihres Mobiliar und Jm mobilíar-Besißes. Sie können keine Schenkung annehmen ohne Dazwischen- kunft der Regierung. Îerr pon Larochejacquelin verlangt strengen Vollzug der Gesege in Betrèff der religiö en Gesellschaften, aber au des

Gesédes über die Sonn- und Ftitrtage, Diese Gésépye seien nit abgeshaff! dur die Charte, und doch sehe mañ zu Paris selbs am Oftersoidtäge arbéitèn, Jn England, Deutschland, in keinem protestantischen Lande sehe man sol- hen Skandal. Herr von Lasteyrie erhebt sich dagegen, daß man die Gläubigen in den Kirchen in eine Art Sthianken einzwänge. Dér Greßsie- enghrer gesteht diesen Mißbrauch zu und erklärt, bereits um Ab-

ellung Schritte beim Erzbischof von Paris gethan zu haben. Das Kapi- tcl 10 und die folgenden werden votirt. Das Budget des Ministeriums des Auswärtigen komt an dié Reihe. Herr Billault greift dás ganze Verhalten des Ministeriums gegen die auswärtigen Mächte an in allen Be- MRnrda Herr Guizot beginnt eben, ihm zu antworten. Die Eizung dauert fort. nt

In der Pairs-Kammér began die Vérhandlung des Ge ebes über die Bewaffnung der Befeéstigungéèn von Paris, Vicomte Du - ba Hage bekämpft das Geseg und war bei Postshluß no< auf der ribüne, j i

Paris, 11, Juni, Die Pâirs - Kammer genehmigte gestern sämmtliche Artikel des Gesep - Entwurfes über die Bewaffnung der Festungswerke von Paris. Die Abstimmung über das Ganze des Entrvurfs wird heute stattfinden. Die Députirten - Kammer votirte am S@lusse ihrer gestrigen Sigung ohne Aenderung das Budget des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten. Die Rede des Herrn Guizot war mit größtém Beifall aufgenommen worden, Der Minister bemühte si< besonders, auszuführen, ivie die Texasfrage, obwohl in der Zeit tnit den léßten Unterhandlungen übet däs Durch= suhungsrecht zusammentrefend, niht im entferntesten zum Abschluß des Vertrages voin 29, Mai gr Agen habe. Jun der heutigen Sibung berieth man das Budget des Departements dés Jntiern,

Großbritanien und Jrland.

_ London, 10. Juni. Die dem neuen Sklavenhandels-Vertrag zivishen England und Fratikreih beigefügten Justructioien für die Krénzer der beiden Nationen sind für die Auélegung des Vertrages von Wichtigkeit, Dem britischen - Offizier wird der Beféhl ertheilt, sih so bald wie mögli mit dem franzbsischen Escadre-Chéf übèr einen

auf der im Traktat bestimmten -Sfrede zu véteinbaren, zu welhem Zwe> bestimmte Stationen auszuwählen sind, welhe entweder mit französischen und englischen Kreuzern separat oder von beiden gemein- schaftlich zu besepen sind, ohne daß jedoch, falls éine solche Station von den Kreuzern einer Nation allein beseßt ist, dadur den Kreuzern der anderen Nation das Recht genommen wird, die ihnen durch den Vertrag ertheilten Befugnisse zu jeder beliebigen Zeit dort auszuüben. Ferner soll der englische Befehlshaber im Verein mit te.n französischen, Verträge mit den einheimischen Fürsten abschließen, um fie zur Auf- gebung des Sklavenhandels zu verpslihten, ohne Zustimmung jenes aber Gewalt zur Aufrechthaltung jener Verträge niht anwenden. Was das Durchsuchungsrecht in Bezug auf Schiffe von Nationen, die den Vertrag vom 29, Mai niht mitunterzeihnet haben, anbelangt, so bleibt Alles beim Alten. Jn Betreff der französischen Schiffe da- gegen vérfügt die Jnstruction wörtlih Folgendes : :

¡Sie werden französishe Schiffe weder Ansbiingen, noch visitiren, no< ín iïge d eiñtet Weise sie belästigen (. apture, visit or in any Way inter- fere); auch werden Sie den unter ihren Befchlén stehenden Kreuzer - Coin- mandeuren strenge Instructionen ertheilen, sih dessen zu enthalten, Zugleich werdén Sie indeß eingedenk sein, däß der König der Fränzösen weit ent- fernt is, zu ‘verlangen, daß die sravzésische Flagge denjenigen, welebe nicht das Necht haben, sie zu führen, wie Q verleihe; so wie auch, daß Großbritanien nicht zugcben wüd, daß die Schiffe anderer Nationen der Visitirung und Untersuchung dadurch entgehen, daß sie einfa die fran- zösische Fla ge oder die Slagge irgend einer anderen Nation auf- ziehen, in Bezug auf welde roßbritanién ein vertra smáäßiges Durch- suchungsrecht ni<1 besizt,. Dem emäß, tvenn zufolge vön achri<ten, tvelche dem die Kreuzer Zhrec Majestät befehligenden Offizier zugegangen sein mögen, oder zufolge der Manöver eines Schiffes oder aus irgend einer ân- deren genügenden Ursache, derselbe Grund hat zu glauben, daß das Schif der durch die Flagge angegebenen Nation nicht angehört, so hat er, falls das Wetter es gcstattet, sich, nahdem ér seine Absicht durh Anrufen fund-

egeben, vor den Bug des verdächtigen Schiffes zu legen und ein Boot an

ord desselben zu shi>en, um seine ationalität ausfindig zu machen, ohne jedoh das Schiff anzuhalten, wenn es ih ergiebt, daß das Schiff wirk- lich der Nation angehört, deren Flagge es aufgezogen hát, und demgemäß ein Schiff ist, welches zu durhsuhen er nit berechtigt; falls aber die Stärke des Windes oder itgend ein anderer Umstand dieser Art das fremdé Schiff zu visitiren unthunli<h macht, so hat er zu vèrlangen, daß das verdächtige Scbiff beilege, damit scine Nationalität ausfindig ge- macht werden lönne, und er ist berechtigt, dies nöthigenfalls zu erzwingen, wobei indeß zu bemerken ist, daß er erst, wenn alle anderen Mittel un- fruchtbar geblicben sind, zu Hwangömaßregeln greisez auch is der Offi- zier, welcher sid an Bord des unbekannten wifes begiebt, dahin zu instruiren, daß er zuuächst nur aus den Schiffspapieren oder dur andere derartige Beweise (or othér pruos) seine Nationalität zu erforschen suche, und daß er, wenn sich crglebt, daß es wirkli< ein Schif der durch die Flagge bezeichneten Nation, also ein Schiff ist, welches zu dutchsuchen er keine Befugniß hat, feine Zeit verliere, es wieder zu verlassen, sih aber erbiete, auf den Schiffs- papieren die Ursache zu noti:en, welche seine Nationalität verdächtig gemacht hat, so wie die Zahl der Minuten, um welche das Schiff zu dem. fragli- hen Zwe>e aufgehalten worden ist (wenn anders überhaupt Aufenthalt stattgefunden hat) ; welhe Angabe von allen an Bord gekommenen Osfi- zieren, nit Angabe ihres Ranges, so wie des Namens des Kreizers Zhrer Majestät, unterzeichnet, so wie aud ausdtüdlih bemerkt werden muß, ob der Befehlshaber des visitirten Schiffes zu folcher Notiz auf den S iffé- päpierén e Jrfstitnmung gegeben hat oder ni{ht (ohne seine Zustim- mung soll dieselde aber nit gemacht erden) z alle diese Einzelnheitèn sind aber sofort in das Journal des Kreuzers Zhrer Majestät einzutragen; auch is ‘ein vollsändiger und unbeschränkter Berihht über die Umstäüde mít der ersien Gelegenheit unter der Adresse des Secretairs der Admiralität direkt nah England zu iden, so wie ein ähnlicher Bericht Zhnen, als Ober- Befehlshaber der Station, zuzufert(gen ünd von ibnen mit den Bemerkungen, wélthe Sie deinselben hinzuzufügen sich véranláäßt fliiden mögen, an uriseren Secretair zu befördern is.““

Plan zu strenger Bewachung (closely watching) der afrikanischen Küste

n Was ees Fanden Aud se peeggnandanten erth nsiructionen betr:fft, so schreiben au se zunä ei dem englischen Befehlshaber üibee, die Küsten-Blokade und bie f

überhaupt in no< bestimmteren Worten als dié englishèn Züstrues nen „eine vollständige und unablässige Uebereinstimmung“ compi and éontinúed âccord) zwischen dem französishén und dem britisa Geschwader áls „die Basis der neuen Arrángèinents, als das Prinzipd@l meiñschaftli< auszuführenden Werkes“ bezeichnen und diese Uebereidl mung auf alle einzelneû Offiziere, welches au ihr Rang oder Dienst hältniß sein mag, ausgedehnt wissen wollen. Als die Staaten Bezug auf welche Frankreih nah wie vor die Verträge von 4 und 1833 zur Anwendung zu bringen beabsichtigt, werden Sard, Toscana, Neapel, Schweden, Dänemark und die Hánséstädte gén Wo die Verträge von 1831 und 1833 nicht zur Anwendung fon

distinguiren die Jnstructionen zwischen den Fällen, in welchen die

zösische Geseßgebung nach allgemein anerkannten völkerretlihen Gru säßen die Existenz von Piraterie statuirt, und denjenigen, wo dies nur gewisse, völkerrechtlich nicht als Seèraub anerkannte Handlungen Seeraube assimilirt, und stellen in die erste Kategorie Sklavenschifey irgend eine nichtfranzösische Flagge, welche Waffen, nicht zur Aufs, haltung- der Disziplin allein, Ln in offffensiver Absicht, oder 6 sche oder doppelte Schiffspapiere bei sih sühren, in die zweite d gorie alle franzósishen Schiffe, die Sklavenhandel treiben. Jn a diesen Fällen wird den Kreuzern die Aufbringung der betref Schiffe gestattet, ihnen jedo roße Vorsicht bei der Untersu anempfohlen. Wie die englis en I ertheile die französischéèn den Kreuzern ausdrüdlich die Befugniß, wenn ein Schiff nur verdächti ist, niht unter der ihm tal menden Flagge zu segeln, eine UntersuGung anzustellen, # fügen auch hier .die Warnung bei, si< vor Veranlassung gerediy Beschwerden zu hüten z jedo<h gehen die französischen Instrucking bei diesem Punkte nicht so sehr ins Detail, wie die englisen, y seßen überdies hinzu, daß ein Kreuzer, falls er ein Schiff unte (4, {her Flagge antreffe, welches aufzubringen er niht die $ e) habe, er es zwar fréigeben, zuglei aber verpflichtet sein solle, zur Aufbringung bere<tigten Kreuzer Natricht davon zu gebe,

Jn dem Privilegien- Prozesse des Unterhauses Hansa t Sto>dale ist der Stabträger des Hauses, Sir W. Gossett, n der dém Advokaten Howard vom Gerichtshöfe der Queensbeiß “erkannten, von jenem aber verweigerten Entschädigung vön 2008| ausgepfändet worden, Sir W. Gosfett hat dem Hause davon zeige gemacht und dieses die Sache an das betreffende Comité wiesen, dessen Bericht binnen kurzem erwärtet wird. |

Im vorigen Jahre sind im ganzen Vereinigten Königreidße Mill. Briefe von der Post ausgegeben worden, 23 Mill. meh 1843, Vor Einführung des Penny * Porto betrug die Gefami nur 75 Millionen.

Nach Betichten aus Neu - Sétland vôm 21. Januar habt h Eingeborenen \i< in der Nähe von Audl nd neue ewaltthätigik erlaubt und der Gouverneur, Capitain ißroy, deshalb 200 Y Soldaten von Sidney verlangt, um sie ernstlich zu ¿lhtigen,

X London, 10, Juni. Es is sehr die Frage, ob der y Sklavenhandels - Vertrag, welher am 7ten d. in London rat wurde, in Fränkreih öder England zu ernstlichen Debatten Ai geben wird. Jn Frankreich hát alletdings die Oppositions Pt ihren ausgesprochenen Z1e> erreicht, äber in ihren wahren Ask si< doch getäuscht gefunden, denn, änftátt diè ëntenté cordialé / beeinträchtigen und Herrn Guizot zu hivächen, hät sie aut lid bázu beigetragen, einen Zustand erzustellen, welchen edin il ein gutes Einverständniß herstellen fann, und den französis B nister der auswärtigen Angelegenheiten Sachen ausführen zu lis welche kein Anderer an seiner Stelle versuht haben würde. Jn (iß land dagegen herrs<t über diesen Gegenstand einé größe und a meine Oleichgültigkeit, welhe weder dur die Diatriben der Y ning Chronicle, noch durh die im Unterhause gewiß zu ett tende Rede Lord Palmerston's aufgehoben werden dürfte; und tit es wirklih noch in einem der beiden Parlamentshäuser zur Abstin i über den Vertrag kommen sollte, so wird die Regierung ohne Zweijel tit sehr beträchtliche, niht nur aus ihren gewöhnlichen Anhängn) sondern auch aus dem größeren Theil ihrer Gegner bestehende M jorität für sh haben, Das Durchsuchungs - Recht, als ein Mi zur Unterdrü>ung des Sklavenhandels, hat sih schon seit langer j als unwirksam erwiesen, und es that etwas Nachhaltigeres nh Das Aufgeben des Rechts aber, Siffe einer Macht zu durcsutt welche feinen Sflavenhandel mehr treibt, ist in Wahrheit durdwl| keine Konzession, sobald diese Macht ein Geschwader von % Fiþ zeugen an der Küste von Afrika unterhalten will. A

Die Königin von England wid, wie nunmehr entschieden, auh no< nit amtlich angezeigt ist, in diesem Jahre ihren Sommer - Ausflug nach Deutschland lenken, Jhr erster Besu | Brüssel zugedaht, von wo die Königlichen Herrschaften nah d Rhein ih begeben und diesen edlen deutschen Strom bis Burg S zenfels hinauffahren werden. Nach einem Aufenthalt von einijl Tagen daselbst wird Jhre Majestät si< nah Koburg be ebn ul später vön dort auf demselben Wege nah England zurü>kchren, habe Grund, zu glauben, daß diese Einzelnheiten alle richtig sind, mi ih brauche nicht erst hinzuzufügen, daß Alles, was die Königin 10 England in nähere Berührung mit der deutschen Nation bringt, welt ihr durch die Traditionen ihres Hauses und ihre persönlichen Neigw gen werth ist, zugleich ihre Popularität bei dem englischen 20 bia mis un eee der seinen Ansichten entsprehendsten Verbib ung näher führt. 44

Der Hafen von Portsmouth géwährt in diesem Augenbli e prächtiges Schauspiel, das man seit vielen Jahren entbehrt hat, w) das zu sehen, in nächster Woche wohl ganz London hinauêwande wird, Das Uebungs-Geschwader von ses Linienschiffen, die „Queen,

ersten sind Schiffe von 120 Kanonen;z aber das Haupt- nteresse demnächst vor si< gehenden Uebungen knüpft si< an die Vorzüge drei neuen Schiffe, „Queen““, „Tra algar‘’ und „Albion“ im Oegen\ zu den alten, Der „Canopus“ is ein französisches Gahrzeng, vi der S<hlacht am Nil genommen wurde und vielleiht das vollfommt 7 des Geschwaders ist, Aber was Kraft der Geschüße und güle Segeln betri, so is wohl noh niemals etwas Aehnliches auf See etschienen, wie die „Queen“ und der „Albion“.

Es heißt, daß am 2sten vor der Königin einé große Sée Jy

rade stattfinden wird, Ein solhés Schauspiel in dem Hafen Portsmouth würde eines der gropartigsten in der Welt sein. fal

unsere Nachbarn große Anstrengungen gema<ht haben, um ihre maht in Stand zu seßen und zu verstärken, so muß man stéhen, daß der Geist der Nebenbuhlershast und die N wendigkeit der Selbstvertheidi ung in sehr merkwülirdigér Enp auf die Departements des Geshüy- und Seewesens in Wz land eingewirkt haden, Die Befestigungen an der Küste

gropem Kaliber und geeignet, die Küste gegen Angriffe von Sei! der Dampfschiffe zu shüden, eingerichtet orden, Mia bas größe!

tselben hat gleihzeitig ein stärkerés Mauerwerk M 4) der Slotte bere g e Thätigkeit. Vorbérei

aschinen mit dém Schrau- und dem Parlamente éintegistrirten Dampf» i<s vorgelegt wörden, Dublin allein hat z. B. 32 Tons und 200 Pférdekraft Glasgôw hât 26 von no<h ne die Fahrzéuge unter 100 Tons neuen Dampfschiffen Man kann wohl behaups ihste Element der mari-

Linienschiffe einzu inheimi ürsten: i erträ bis sti x Linienschiffe einzu

einheimishen Fürsten abzuschließenden V äge vor, wie sié M1- System Weng der Fe samerton in den Häfen des vereinigten Königré lle Erwartungen übersteigt.

fe von dur<s{nittli< 300 Geschüß eingerichtet ;

édén eine

p für shwéres jjerem Duirchshnittsmaß, o renen. Jn vielen Fällen Pferdekraft mehr als der Tonnengehalt.

1, daß diese Dampfflotte das außerördentl nen Größe Englands ist. Belgien. zrüf}el, 14. Juni. Heute wird im Moniteu DE Meidtes für die Bezirke von Brüssel ,

, Dinant, Philippeville, S ei ür Brüssel

agt übrigens bei

r das Resultat Nivelles , Löwen, Mecheln, Courtray, Osténde und nd 5 der bisherigen Repräsentanten, rhaegen, Orts und Rogier, wieder= n Coghen und Meeus aber die Herren und von Bonne, sämmtli Liberale er= scheidende Deputirte, untir d'Anethan, Graf von Merode und Veydt und der anderen

mur publizirt, heau, Henri de páhlt, an die Stelle der Herréè spa, Kommunal - Rath, unt; für Nivelles und jen die Minister Mercier und

de la Coste; Antwerpen hat die Herren Osy, gewählt ; unter den Wiedergewählten rte befinden sich die Herren Mast de Vries, von Meulenaere, Abbé de

In Antwerpen und Brüssel 6, Cogels, de Cod, s de Lembecq und amur dage an diesen beiden sterium unterstüßt, allen hmt si die liberale Opposition, glieder verloren und da von Ministeriellen durhgeb ithusiastische Lobreden an die Wäh-

nisterium \i< zu welchem das neue suspendirt bleiben thun solle, indem Einfuhr fremden abe er den Muth, aus den eng- zu lassen, woher tägli< Weizen

roud>ère, Ve und Löwen alle aus

os, sämmtlich Liberale,

Fallon und Garcia. d sämmtliche ministerielle Kandidaten , n Havre, Coghen, Meeus, van der Elst, C Volrxem, durchgefallen, Zu Löwen und N Yberalen das Feld räumen müssen; utholishe Partei, die das Mini Im Ganzen aber jed ihrer bisherigen Kammermit hs der Jhrigen an die Stelle hen, und ihre Organe richten ez von Brüssel und Antwerpen. Dic Oppositionspresse be den Zeitpunkt no<h nicht

{wert si, daß das M erklärt hat, bis das no< nit in Kraft getreten is, l; dadüur< wisse der Handelsstand nicht, was er feine Aufträge in den Productionsländern zur aides geben könne; höchstens h hen Entrepots Getraide fommen < Antwerpen und Gent gelange.

7 Brüssel, 10, Juni. ner steigender Heftigkeit gefü e endigen und das Resulta ilweise bekannt sein. se constitutionéllen Kämpfe in nlihen Vorgänge in Frankreich und

nie ein Schauspiel gesehen, wie e boten worden, und von dem gewandt haben. Wir bemerken jedo so iel ividér vön ‘den libèralen, geben worden is, idten entlau ntliden Mor ms und des Katholiziômus pfung, Gehässigmachun g der einfahsten Thatsa dem Leser , die auf diese, tinirt sind und, si< wenig u häften obliegen und mit Schr ralen Meinung adoptirten ten, Störer der-Ordnun Verleumdungen theilwe hl denfen, welche Entrü der liberalen Meinun n adoptirt hatte, die tr früheren Ministern, nten des Handelsgerichts u. igen der von der liberalen

orzug geben wollte. ren aber besonders für die die weniger mit den - und durh welche artei zu verstärken und ih an dem wir aber dennoch zweifeln. aber hervorgerufen worden, war, f dem Lande und unter de

Der seit 14 Tagen in der Presse mit hrte Wahlkampf wird heute in der gang der Post wenigstens en seit einer Reihe von Jahren ien selbst beobachtet und die gland in der Presse verfolgt, s hier in den leßten Tagen st mit dem innersten Ekel gleih, daß dieses Schau- nöh den eigentli katholischen Blättern sondern von Blättern, die von drei den pariser fenen französishen Banquerottiers zum Skandal der alität dirigirt werden und in diesen Wahlen die Sache geführt haben. der Personen, Entstelung, Verdres tägliche Nahrung, die er wohlhabenden Bür- Preise na< wohlfeilsen Journale m die Parteien kümmernd, ruhig ihren eden erfahren mußten, daß die von der gefährlichsten Projekte s. w., die=- fann man si hren von Sei-

t vor Ab

wir uns o

hen war die Wenn die minder

Kandidaten die. Feinde des Hande ise Glauben shenkten, so stung über ein solhes Verfa g entstehen mußte, die in der That Kandi=- als Freunde der Ordnung allgemein befannt, Direktoren der Bank, Prä- « gewählt waren, wenn man au estrihènen früheren Deputirten noéktiven und Ver hler des Landes und d Personen und den Verhält- Wähler man die ministeriell- n Sieg zu vers Die erste Wir- daß die absurdesten m niedrigen Bürgerstande ß, es werde in Brüssel am Wahltage zu mmen, Alles sei darauf vorbereitet, die Re- en einrüden u. \. w. s diese Gerüchte allgemeiner wurden fen und die Truppen f ern, es sind dies die unsinnigsten Ge- Sämmtliche liberale Jour= olishe Organ, haben die=- chnet, die gebildete liberale arüber zu erfennen gegeben, er Befürchtung vor Unruhe, n Gemüthern is allerdings [tat von dieser Verwirrung diese fremden Juntriguanten ist nicht leiht zu bestimmen; wenn rir ns Auge fassen und auf den gesunden Sinn rüssel herrsht, so glauben wir bei unserem nem Urtheil beharren zu fönnen. Die zu unterliegen, wird wahrscheinlih einen gewinnen, der Graf Coghen, der, nach reterweise von einem Theile der Libera- Wir begeben uns wo mögli cin Re-

ls seien u.

Gouverneuren,

leumdungen ie niedrigeren rger berechnet,

jen vertraut sind r vielleicht de

Umlauf kamenz es hie em blutigen Kampfe ko hon Trupp Die Regierung hatte , die Posten verdop= Gendarmerie verstär ür heute kfonsig=- ssen; aber wir versi

hle, die man hätte ausstre so wie au das hauptsächlihste kath gehässiges Wahlmittel bezei sonders ihren Unwillen d daß se, schon bei ein Die Agitation in de

b geworden, Welches das Res die hauptsächli< durch d, sein wird, mtverhältnisse i Allgemeinen in B oden ausgesproche Meinung, austatt ¿wei Deputirte eberzeugung, unge lossen war, wie

uen können.

e wohl wei verlieren kann.

der „Trafalgar“‘, der „St, Vincent“, der „Albion‘““, der „Rodi,

und der „Canopus“/, siad gegenwärtig dort versammelt. Die 1 rgerufen fin

0d die Gesam

t drei Woche e

der ernannt werden. < den verschiedenen Büreaus, um n zu können.

\hrift. Nie i die Z L Das Resultat der darunter die für die l ree begriffen. Nach diesem Re Deputirten wieder ernannt wird. wahrscheinli< eine B Antwerpen kömmt dur tige Nagricht ,

tat mittheile : ahl der Wähler so groß gewesen, älfte der Büreaus is bekannt ; g besonders \<hle<ten Land- sultat werden demna fünf der werdenz für die ü allotage eintreten,

< den Telegraphen

daß sämmtliche vier Kan den Sieg davongetragen; wir haben die Bruders des Telegraphen - ngaben liber die Zahl der Stimmen geséhen.

iberale Meinun brigen zwei

im Augen- didaten der

größtentheils verfallen und eie Kün jeßt sind neue Geschühe 16 ht aus dem

| unde des die genauen

811 Es soll dies Resultat au< in der „Alliance sogleih öfentlih pro- flamirt worden sein. Wir können daher nicht. glauben, daß es eine Wahl-Jntrigue fei. Wir waren auf dem Central - Büreau; 5 der liberalen Deputirten sind definitiv ernanntz zwischen den beiden übrigen wird eine Ballotage stattfinden. Wir müssen schließen.

H Brüssel, 11. Juni. Wir haben gestern das theilweise Re- sultat der Wahlen von Brüssel mitgetheilt; 5 unter den zu ernennen» den 7 Deputirten gehörten der liberalen Meinung an und waren bei der ersten Abstimmung mit einer bedeutenden Majorität ernannt wor- den, Von den Uebrigbleibenden hatten zwei neue, bisher wenig be- kannte, liberale Kandidaten und zwei, durch ihre bedeutende finanzielle Stellung auch im Auslande wohlbekanute, der ministeriell-katholischen Liste angehörige Kakdidaten die imeisten Stimmen erhalten und wur- den deshalb einer Ballotage unterworfen. Wir nahmen mit Gewiß- heit an, daß der Graf Coghen, der in den meisten entscheidenden Fragen, mit Ausnahme der leßten Kabinetsfrage, mit der liberalen Mino- rität in der Kammer gestimmt, wieder ernannt werden würde, wenn wir auch an der Wiedererwählung des Grafen Meeus, Gouverneur der gro- ben Bank, zweifeltén, da derselbe si< ganz der katholischen Partei in die Arme geworfen hatte. Allein das 10 Uhr Abends proklamirte Res sultat hat diese gemäßigten Ansichten nicht bestätigt und der liberalen Meinung den vollständigsten Sieg gegeben. 2687 Wähler hatten sich no< bei der Ballotage eingefunden; 1670— 1632 für liberale Kandidaten, 1023— 988 für die Grafen Coghen und Meeus ge- stimmt, eine Differenz, die dem großen Publikum noh jeßt ein Räthsel ist, da bei der ersten Abstimmung der Unterschied niht über 100 Stimmen betragen hatte. Die Lösung, die einen kleinen Bli> in die hiesigen Wahl - Verhältnisse thun läßt, wie wir aus sicherer Quelle berihten fönnen, if diese: Einer der größten Gutsbesißer and Run- felrüben - Zuder « Fabrikanten in der Nâhe von Brüssel, den die libe- rale Meinung bisher immer zu den Jhrigen zählte, hatte sh, na< einigem Widerstreben dur< das Ministerium bewegen lassen, die Kandidatur auf der ministeriell-fatholishen Liste anzunehmenz denn wie früher bemerkt, hatte die ministeriell-fatholische Partei ihre Ab- L dahin gerichtet, für diesmal in Brüssei nur die entsh:edenen

iberalen, die in der Kammer Einfluß haben, auszumerzen und Liberale von minderer Charakterfestigkeit auf die Liste ge=- braht. Den Sieg hatte man aber auf diese Weise für gewiß an- gesehen. Als jedoh das erste Resultat, die Wiederernennung der 5 liberalen Deputirten, bekannt wurde, und Herr Claes nicht einmal zur Ehre der Ballotage gekommen war, begab si< derselbe zum Central- Ausschusse der liberalen Gesellschaft lAlliance, spra sein Bedauern aus über das, was vorgefallen, daß er si habe irre leiten lassen, und bot 200 Stimmen an von den Bauern seines Kantons, über die er disponiren könne, wenn man das Vergangene vergessen und an ihn, wie man vorher die Absicht gehabt habe, in zwei Jahren für die Senatswahlen denken wolle, Der Ausschuß erwiederte, daß er, obwohl er ein solhes Engagement zu nehmen niht befugt sei, doch, vom Proscriptionsgeiste frei, im Gegentheil bereit sei, den Riß, den die Gegenpartei nah dem Grundsaß divide et impera habe hervorbtringen wollen, wieder zu heilen. Damit zufrieden, nahm Herr Claes 200 liberale Bülletins, und die Bauern stimmten wie ein Mann. Wie man sieht, würde aber auch ohne diesen Zutritt der Sieg der libe- ralen Meinung verblieben sein; zuglei ist aber au die Thatsache bewiesen, daß die Land-Kantone, die durch die Bauern gebildet werden, überhaupt nah Anweisung, entweder des Geistlihen, Gutsbesigers, Bürgermeisters u. \. w., stimmen. Diese müssen dann aber dieselben in

ein Wirthshaus führen, freihalten und besonders nicht aus den Augen

verlieren; denn da ein großer Theil niht lesen und schreiben kann, so ist immer Gefahr, daß ein liberaler Stadtbefaunter ihnen ein libe- rales Bülletin giebt. Es giebt vielleicht nichts Possirlicheres, als eine so!<e Truppe Bauern vorn, hinten und zur Seite von den Geistlichen eführt zu sehen. Durch die so geleiteten Land-Kantone, die mit den Städten zusammenstimmen, hat ih die katholische Partei b:s jeßt das Uebergewicht in Belgien zu erhalten gewußt, es ist aber dem Sturze nahe; die liberale Meinung hat au auf dem Laode Fortschritte ge- macht; sie hat z. B, in der Umgegend von Brüssel, in Vergleich mit 1841, 150 Stimmen in den Land-Kantonen gewonnen, und diese, zu der großen liberalen Majorität gezählt, die seit 8 Jahren in Brüssel st< gebildet hat, haben jet alle Hoffnung für die katholische Partei \{hwinden lassen. Das Resultat soll im Ministerium eine allgemeine Bestürzung hervorgerufen haben. - Der Ausgang fann aber au zum größten Theil der moralischen Entrüstung über die Mittel zugeschrie- ben werden, die man zur Niederlage der liberalen Partei angewendet hat, und die wir gestern näher bezeichnet baben.

Jn Antwerpen, das bisher dur< zwei liberale und zwei kfatbo- lische Deputirte repräsentirt war, wo sih aber eine bedeutende Op- position gegen das von den fatholishen Repräsentanten unterstüßte Handels - System gebildet, hatte das Ministerium Frieden angeboten, wenn man den slatus quo aufre<ht erhalten wolle. Der Friede war aber ni<t angenommen worden, da. besonders in Antwerpen wie in Brüssel die liberale Partei auf Verstärkung zählte, Es wurden da- her ausschließliche Listen gebildet, ein heftiger Kampf entspann sich und das gestern von uns angegebene Resultat ist heute bestä- tigt. Sämmtliche vier liberale Kandidaten sind ernannt wor- den. Diese beiden Wahlen in Brüssel und Antwerpen machen den Fall des Ministeriums unvermeidlich; es kann sich noch bis zum Beginn der Kammer-Sigungen hinziehen, allein wollte es au den Anklagen widerstehen, die jeßt mit größerer Heftigkeit sih erheben werden, so kann es do in feiner Frage mehr auf eine Majorität mit Gewißheit zählen. Es is jeßt die Deputation sämmt= licher großen Städte des Landes, ee Antwerper, Gent, Lüttich, Mons, gegen dieses von den katholischen Glügeln getragene Miri- sterium gerichtet, welches im Anfange zwischen den beiden Parteien das Gleichgewicht zu halten suchte, aber in der lebten Zeit si ganz auf die eine Seite geworfen hat. Jn den bis jeßt bekannten Wah- len der anderen Ortschasten der 5 Provinzen , die dieses Jahr zu wählen hatten, is keine Veränderung vorgegangen; das Verhältniß zwischen liberalen und katholischen Deputirten ist dasselbe geblieben ; man hatte nur in Nivelles das Unterliegen des Grafen Merode ver- muthet, ohne daß aber die liberale Meinung einen besonderen Antbeil an der Kandidatur des Grafen Lehon, des bekannten früheren Ge- sandten in Paris, genommen. Graf Merode ist mit 200 Stimmen Majorität wieder ernannt worden. : i i

Die Zahl der Stimmen, die die verschiedenen Deputirten in Brüssel bei der ersten Abstimmung erhalten, wird diesen Morgen offiziell mitge- theilt; 34 Ds aus der Stadt und den Land-Kantonen haben sih eingefunden (es fehlten nur gegen 600), Zwei der liberalen Depu- tirten, gegen welche die ministeriell-fatholishe Partei keine Opposition zu machen gewagt hatte, haben über 3200 Stimmen, die darauf fol- genden, gegen welche alle Batterieen gerihtet waren, Verhaegen (ge-

en den man den bekannten Prozeß erhoben hatte) und Orts haben 2062 2003 Stimmen; der frühere Minister Rogier, der auch in Antwerpen ernannt ist, 1944, Anspach, deutscher Abkunft, einer der Direktoren der neuen Bank von Belgien, 1704; darauf kommt der Graf Coghen mit 1684 Stimmen, Graf Meeus mit 1658, de Bonne, der leyte liberale Kandidat, früher Mitglied des Tribunals, ein jept mehr den Wissenschaften obliegender Mann, 1657. Daß bei der Ballotage die beiden liberalen Kandidaten mit 600 Stimmen Mehr-

Jin Ankwerpen sind die immung \ämmtli< mit 300 g und Ruhe f den Straßen egen die katholische die sogar schon in fran adurh in si< selbs zerfallen zur

heit ernannt worden liberalen Deputirten Stimmen Mehrheit ist in Brüssel bei der Voiksme wogte, aufre<t êrhalten word Partei ist geÿSrt worden, zösische Gränzftädte gedrun Schmach derer, die sie au

Schweden und Vorwegen.

Christiania, 6. Juni. Der Köni dem Budget für den nä<sten Termin die <tung einer Taubstummen- Anstalt in o Die Zahl der Taub 1200 angeschlagen werden, lung in einer solchen Anstalt be

Das Lagthing hat den B die Mündigkeit der unverheirath egen 12 verworfen. Man wollt att mit dem 25 lih früher entwi> heit und Leichtsinn im Dekonomi

S mw weiz

Am leßten Sonnabend wurde der Staatss Steiger in den Kerker entsendet, gehren stellen, auf einer Derselbe erklärte Nicht aus Tro e um seiner Fa- Könne er nit mit dieser n keinen Werth für ihn. t nun au der sardinische erbringung des

, is oben angegeben. bei der ersten Abst erwählt worden. Di nge, die am Abend au enz niht ein Ruf und die Gerüchte, gen, sind d

e größte Ordnun

g_hat genehmigt, daß in : von 1400 Spez. der bei Christiania ann in Norwegen sährlih 132 der Behand=

{luß des Odelsthing in Bezug. auf eten Frauenzimmer mit 14 Stimmen e, daß die Münd sten beginnen solle, indem die

jährli zur Erri stummen f von denen dürfen möch

igkeit mit dem rauen si< gewöhn= und bei ihnen nicht größere Unkl schen, als bei Männern zu befür

eln als Männer

Kanton Luzern. Sreiber Bernard Meier um demselben an piemontesishen ihm aber, er könne weise er ein solhes Anerb milie willen um Be leben und für sie \ < dem Verfassungsfreund ha te den Antrag der luzerner Regieru Dr, Steiger in eine piemontesi

Da die aargauer Regieru Namen von Werbern und Gewor Freishaarenzug gegen Aarg „Thatsachen““ beharrt, so zern sämmtliche Polizei-B aufgefordert, die Erffnder und Verbreit higender falscher Gerüchte den Amts- sfe nah Vorschrift des Geseßes dem

e das Be

zuzeigen, er mög zu werden,

eingeschlossen hierzu nicht entschließen. teten zurü>z allein er bab gnadigung nahgesucht. orgen, so habe das Lebe

ng für Unt he Festung abgelehnt. ng troß der Aufforderung Luzerns \i< benen für den angeblichen au zu nennen, aber denno< auf diesen hat die Polizei-Direction des Kantons Lu- Polizeidiener bei ihrem Eide er solher Lügen und beunru=- Statthaltern anzuzeigen, damit Strafrichter überwiesen werden

eamtete und

Italien.

(A. Z.) Herr Rossi hat, nachdem er vérgeès rhandlungen unmittelbar mit dem 30, Mai mit dem Kardinal-Staats=

Nom, 2. Zuni. bens versucht, seine Ve Papste zu Secretair Lambruschini worin man indeß über die Stellung der nem Schlusse kommen konnte.

em Kardinal in eini

hren, am eine lange Konferenz gehabt, Jesuiten in Frankreich zu kei behielt Herr Rossi si vor, d moir zuzustellen, worin die Ansicht dergelegt und zugleich die Bitte an die französischen Bischöfe zu bewegen, gierung zu nehmenden Ma Die neuesten Nachri Kardinals Cappacini geb herstellung desselben,

gen Tagen ein Me- der französischen Regierung niéës den Papst gestellt werden soll, daß diese si< den von der Res ßregeln niht widerseßen.

ten aus Perugia über das Befinden des en wenig Hoffnung für die dauernde Wieder

S panien,

Gestern erhielt die Regierung däs Mani- arlos nebs der Abdications-Urkunde seio er» Rath berufen, der von Ueber die Beschlüsse, Dem halboffiziellen Aktenstü>e zu vers n, der für die Exis

wenig \<mei<helhaft

Madrid, 5. Juni. fest des Sohnes des Dou C Es wurde sofort ein Minist 5 Uhr Abends

nes Vaters. 10 Uhr Morgens bis welche gefaßt worden, hat noch nichts verlautet.

gestattet worden, nunmehr jene einem Kommentare zu begleite .und für deren Anhänger

Heraldo i} es öffentlihen und lirten von Bourges

abgefaßt ist.

© Madrid, 4. Juni. agen ersheint und dur< äußere A

Der Esp añol, ein Blatt, welches usstattung, wie dur übrigen Organe der mos ihtungen ges daß eine so

seit drei T den inneren Gehalt seiner Mittheilungen die derirten Partei bei weitem überflügelt, au gen das Ministerium übernommen hat wichtige Frage, wie die Thron-Entsa besprochen werden

feine Verpfl , ist der Ansicht, gung des Don Carlos mit der se. „„Entweder““, sagt dieses g oder Entsagung des Don Car r erste Schritt, um die An Feld zu verp , daß die liberale

größten Umsicht Blatt heut, „bedeutet die Abdankun los gar nichts, oder sie muß als de genheiten der vertriebenen Prinzen zen, betrahtet werden.“ auf die neuen Vorschläge gehen fönne, fügt aber hinzu: „, wir behaupten, daß wir den blei Ruhe, nah dem wir uns sehnen, nicht lange die politische Lage, ist, daß die Royalisten Deshalb dürfe man die so zahlreiche und achtung sen, und Alles neu entstandenen Jntere zu bieten vermöchten. orgestern früh drangen Polizei-Agenten du Haus in die Druderei des Espectador, nah n wurden, noh ehe sie dem Gefe eshlag und ließen die Am 31sten beehrte die Königliche Fa dem General-Capitain Roncali veran wart; die Königin tanzte mit dem Narvaez und dem wollte die Königlich

auf ein anderes

Es äußert seine Zweifel der Karlisten oder Absolut:sten ein- Unablässig und zu jeder Zeit werden Zustand des Friedens und der verwirkliht sehen werden,

die ihn herbeiführen soll, niht von der A und die Exaltirten in i Friedens-Vorschläge der swerthe Klasse ausmachen““, fönne s< wohl noh ausgleichen,

ssen und Ansichten eine hi

hr Raum finden.“ Gegner, „die eine nicht zurü>weis wenn diese nur den nlänglihe Gewähr-

r< ein benahhbartes Exemplare, politico vor- Srift auseinandernehmen. milie zu Valencia einen von stalteten Ball mit ihrer Gegen- General Roncali, dem General Präsidenten des Appellationsgerichts, e Familie Valencia verlassen,

übernahten. Herr Martinez de la Rosa, \o wie Gesandte, werden vermuthlich morgen die Reise

treten, und Graf von Bresson wird sih nächsten ben, nahdem seine Gemahlin vorgestern von eine

gin Christine hat, dem Vernehmen nah, einen rei mit Hirtenstab, 17,000 Vert apste, als Zeichen ihrer Erkenntlichkeit,

dur< welche der Unterhalt der Geistlichkeit für dies stellt werden soll, erweisen s{< nah genauerer Prü Monaten wurde das betreffende Ges g bisher eine einzige Maßrége ätte. Sie hat zwar jept einén eschlossen, vermöge dessen ür das laufende Jahr zu vorschießen soll. Jn der That verpflichtet

die gerade abgezo gelegt waren, in

um in Castellon zu au der englische nah Barcelona ans s nah Paris begeë m Knaben entbunden

worden ist.

erten silbernen Piaster an Werth,

anfertigen lassen, der dem P zugeschi>t werden soll.

Die Dekrete, ses Jahr sicherge fung als unzureichend. - Vor drei seß sarctionirt, ohne daß die R zur Aueführung desselben getroffen d S. Fernando - Bank ab diese dem Anschein nah 5 Mill. Piaster dem angegebenen Zwe>e

Juwelen verzi

Kontraft mit der