1923 / 267 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

i A Pi Ga Gt T serer geren S E 2 Bre Page zum Deutschen ReichSanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Mix u. Genest 20 K M V9 unt 199011008 : Fr. 267. Berlin, Freitag, den 23. November 1923 Q ea T IEE a Cs

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Kat Automobil 22 2 ; i : Va Os Nichtamtliches. der französischen Regierung die Empfindung hat, daß das | baren Haftung dieser Sachgüter für die Leistungen, die daraus hervor- , O E rif A i konstitutionelle Leben in Deutschland etwa in der Auflösung begriffen | gehen sollen. Den Herrn Abgeordneten Wels, der gestern gefragt hat, 2 Konim.-Dhl.þ. 28) au3geft. b. 31. Dez. 96 :D,-Wilm Frankf. Gasges... |102/4% (Fortseßung aus dem Hauptblatt.) sein Fönnte, daß Deutschland sich dem Radikalismus in die Arme | worin denn eigentlich der Gedanke dieser Besteuerung bestanden habe, Deutscher Reichstag wirft, so liegen die Grundlagen zu dieser Entwicklung in der Politik, | darf ih daran erinnern, daß sowohl in der Grundlage der Rentenbank E die von außen gegen uns getrieben worden ist, in der Politik, auf | als in diesen Vorschlägen der Regierung wie in dem Memorandum 392. Sißzung vom 22. November 1923, Nahmiitags 1 Uhr. deren Wegstre>e die einzelnen Etappen der wirtschaftlichen und sozialen | vom Juni als auc in den von mir nit nur in Reden, sondern au (Bericht des Nahrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger®).) L Deutschland gelegen sind, (Wiederholte lebhafte Zu- | in während der angebahnten diplomatishen Fühlungnahme ver- Am Regierungstishe: Reichskanzler Dr. Stresse- E ei Zurufe von den Kommunisten. Gegenrufe von den tretenen Gedanken des Reparationsproblems zum Ausdru>k gekommen ozialdemokraten.) ist, Es war der Versuch, diese Sahwerte als Grundlage zu ge-

Rh.-Westf. Boden S. u. Telt.[100/4 } do, —,— 6 ‘ant. Bei À mpt i do. Komm,=Obl.Em.1/5 TA,SA, LONRES T 1 Landlieferung8- RriscerAti G, 10 Tus A S mann, Reichsminister des Jnnern Dr. Jarr es, Reichs- ; ' : i E E O minister der Finanzen Dr. L uth er, Reichsminister für die Meine Herren, der Abgeordnete Hergt hat nun an der Politik, | winnen zur Erringung der deutschen Freiheit. Vielleicht ist dieser

Hamburger Hyp.-Bk, do. S. 3, 5, 7, 8-9 verband Sachsen 102 45 i —_,— 6 do. Ausgabe 11/102 Oberschl. Eisenbed besezten Gebiete f u < s, Reichsarbeitsminister Dr. | die die Reichsregierung (Zuruf bei den Kommunisten, Glocke des | Versu no< einmal mögli, wenn eine internationale Sachver- 1

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5 do Ab1. 8 verloSb. 4% 4. do. K.-Obl, 1913, 14 C E Bel, 5 | do. 80000bG |—,—6 | do. 1906/103]4 do Abt. 11/31 1.4.1 do. b Sas 34] 1.4.10 : 0. 1910-12} [4 | do. j —,— —— 6 [Flen3b, Sciffsb.|100/41

Goth. Grundkr. Präm. do. Serie 14 Abt. 3, 4 rz. 1160/8 do. Serie 15 unk. 80

do. Pfandbr. Abt.2 3/8 f 1,1. & do. do. Serie 4/2 do. . do. . Ab1.6, 7/4 | 11. é do. do. Serie 1, d/: doe Hb. 9.98, 10,108. do. do. S.3, af. 1.1.24/3) 13, 14,.143,/15, 16, Rh. Hypbk. Ser. 66-68, 16a, 17, 18, 197 20/4 rich. ) 83-85 do. A.12.128,gk.31.3.24/4 k ÿ do, Ser. 119—129 do Ubt. 21 uk. 29/4 ¿Li do. Ser. 130, 131 do- Abt: ##uk, 30/4 do. Abt, 5 verlosb.|3% do. S. 77, 78-82 unvl.

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Brauns, Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft | Präsidenten). Meine Herren! Der Herr Abgeordnete Hergt hat die | skändigenkonferenz käme, wo das Reparationsproblem auch unsererseits Graf von Kaniß. ; : auswärtige Politik (Zurufe von den Kommunisten). Ja, das Par- | sUr Lösung käme, Wir begrüßen das erneute Interesse der Ver- Präsident Löbe Gai die Sißung um 1 Uhr lament hat es herrlih weit gebrat dur die Art, wie Sie es dis- | inigten Staaten, an diesen Dingen teilzunehmen und da mit dem 30 Minuten mit nachstehender Erklärung zum Fall | kreditieren und in der Oeffentlichkeit blosstellen. (Lebhafter Beifall | aroßen Einfluß, der hinter ihnen steht, darauf zu dringen, daß nicht Remmele: i; V und Händeklatschen.) Wer davon spricht, daß wir konstitutionelles | Weltwirtshaft und Weltvölker leiden unter der Fortdauer der Ver- Auf Grund des $ 91 der Geschäftsordnung gebe ih Jhnen zur | Leben in Deutschland aufre<terhalten wollen, der muß damit be- hältnisse, die gegenwärtig bestehen. Auch diesem Verlangen, diesem

do S7, 10, t. 1,7.2 ¡3% do. b t LOOAN T do. urs “T1 102 4. ; Ten if Ew 18 sf do : S. b, gef: 1,4, 24/34 do. do Ser. 3 unk.3e do. Goldanl, Ag.4/100 «Se LN) Glückauf Gewsth.|. y Baciana es , i 2 , 7 L . , | R et Los Mräsibenten qu Eee On ginnen, daß an der Spiße der Konstitution die Ahtung vor dom Sichanbieten von neuen Kräften zur Lösung dieser Fragen ist die 20. Em, 20 Unk, 31/4 do. S.su 6,gk.31 12.23/4 | do. - 2A do. 1899 ; v Hennigsd, St.u.W do. El.-W, i, Lx! - S kungêtage von der Teilahme an den Plenarsißzungen und den Parlament felber steht. Sonst kann es keine Achtung nah außen Opposition entgegengestellt worden, die bisher jede Lösung dieser do anae aae la /3W vori, - do Serie 7h] 144.10 _ |fugsbNürnd.Wif 16; o p21, unt. 26 „Nev.-1920 ut, 25 5. Sißungen ér Auoshasse aus <lossen l „Wärm bei den Kommu- | beanspruchen! (Wiederholter lebhafter Beifall. Zurufe von den | Fragen verhindert hat. Troßdem wird diese Frage nicht ruhen. . do. 22 unk. o. Metalwaren nisten. Beifall bei der Mehrheit. m diese meine Diemea Kommunisten, Erregte Rufe: Nuhet) Der Herr Abgeordnete Hergt Deutschland is die offene Wunde im Körper Europas, und so, wie

do. Präm.-Pfidbr.}- Á do. do. 1919 “Verei ( do. Komm.-Obl. E.T1|= | 1.1.1 Sudd, BVoden?reditbl; Bachm: &Ladewig|* o Herne Bepeinin 20 unk, 26 3. ur Durführung zu bringen, habe ih dem Abgeordneten Remmele R i ; ; 0. VBI, b, Sei. 50 < adewig Hibernia 1887 ‘kv. Rhein. Stahlwerke ü it den Zutritt zum Reichstagsgebäude auf Grund des hat in seiner Kritik gesagt, die auswärtige Politik der Regierung sei Deutschland in Gefahr steht, an dêèr Wunde von Rhein und Ruhr zu

ö. B. 945 Westd. Bd. Serie 14 h | 21 unt. 82 18 ür di it do. $ 2DbL, d . Bd, ile / E Hirsch, Kupfer 21 19 unk, 24 ur diese Zei : z A 2 d y z i y : o G Veiirdls, Vobeuredit E Sao ae ien, de H L ne Sops 4 do. do, I Rh.-Westf. Eteftr. ctifel 28 der Verfassung, nah dem mir -das Hausre<t und die | tin einziger Mißerfolg gewesen. Später hat>die auswärtige diplo- verbluten, die von Frankreich offen erhalten wird, wird Europa ver- Sex. 2- 3/4 | 1.1. - do. Komm.-Ov. Eti.2 Bergmann Elektr. u 6 , HöchsterFarbw. 19 ti 44 14 Polizeigewalt zusteht, verboten. Bei dieser Gelegenheit mache ih | matische Lage gekennzeichnet und doc hier und da eiwas Exfreuliches bluten, wenn das Reparationsproblem nicht gelöst wird. (Sehr wahr!

d j s darauf aufmerksam, daß eine gröblihe Verleßung der Ordnung | parin gesehen. Aber er hat seine Kritik nah zwei Rezepten eingeteilt. bei der Deutschen Volkspartei und in der Mitte.)

Séït. 4, 6/4 | veri. ; 3.16 L do. do. I, [T 20 o. do. 1990 Rofizer Braunk. Meine Herren! Der Herr Abgeordnete Wels hat von dem Ge-

sz Ser. 3 «Le F «14 N D (1 Sonte 198 do. do: Ser. 4 do. Beferlingen e do, ds. 1911... ‘do. do. 19 unf.24/105/4% R alte, a N 2 do. do. S.12unk.24 do. ‘do, 20unf,25 Julius Pintsch „1034 O Komm.Szhuldv, do. do. S.13 unf. 31 4 Görliß.Waggon219 do 1920 unk. 26 106214 Wiecfl.-St1rel. S..i 4 do. do; Sec. t, 2/ Accum.-F.20 uk.25 C.P.Goerz 20uf.26 Vrestôwerk 1919, |108|40 E A A do. K.-Obl, S.1 uk.25/4 | 1.1, A-G. flir Anilinf. Gr. Aug. 19 uk. 26 Reisholz Papierf. Me: Qu) s L Schles, Bodenkred.-Bk. do. - . do. | 1, t M Bergb. 1919 unf, 24/1024 do En 2 vcrcebaeR Ser. 1-5 : Alg. El.-G. Ser. 9/1004 actéth.-Drahiwke . [Rhein.Elektrizttät s it ne e, A do. do. Ser. 1-4 } do. do. S. 6—8 Hanau Hofbrauh. 21 unk, 28/1025 as Em. 6.7,0ério8 G Schönebg. (B n.) Hpp. do. do. S, 1—5 arb.Bergbau kv. do. do. 22 unk.28/102/5 20 Em S 4, 11-13 Reihe 1—4 unk, 24 Amélte Gewertsc<, u, : Stet - Beuthen do. do. 1919/103/4 o m, 14-— 17 Schwarzb, Hyp. « Bk; Archimedes -1911/X08/4 1,1. Þ 1919, unf. 23 do. do. 1920/1024! Serie 2-4, 8—10 Aschaïf. 3, u. Pap. L, : do. 1919 un? 30 do. El. u.Klnb. 12/102/42

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E) 4 do. do. Komm.-Obl, Bergmaunsè segen Hohenféèl3 Gwksch 1921 unk, 27 dieses Hauses festgestellt wird, wenn eine Behinderung der Amts- j Berl, Anh,-Masch. Philipp Holzmann, Ru\}.Eisén Gleiro L n Hag f / | Die innere Lage so fagte er, und i e ihm darin vollkommen

Dt.Schiffskr.-Bk.Pfdb.]5 | 1.4, : 20 unk, 30 Horchwke. 20 uk.24 Nütger8werke1919 handlungen und der Mitteilungen des Präsidenten dur<h andauerndes so sagte er, < gebe ih cant.Ser;24 ‘unk. 29 20, oO Le On U O do,VaudenerJute Hörder Bergwerk do. 1920 unt. 26 S, 4-5. gat. 1.7.24 do. Schifss-+Pfandvr. do. Kind! 21 uk:27 Humbold1 Masrh. Rybnik Steinfohl. P E i, LT, Ausg. unk. 25/4 s Berzelius Met. 20 do. do, 20 unf.25 1. 1920 unt, 26

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or, ) ; S A is p ¿ , LIL Ausg, unt, 26 Bing, Nürnb, Met, ; : i: \ Ser. 21/4 | 1.1 Ph do, 11L Ausg, unk, 2 BED Une OA Í 0a G ESN Gewer. dann sofort mit age en einschreiten und diesen Ordnungs-

Com Ee Gie 1 A N : do. 1920 unk. 27 i Dui ä h en, sofern sie ohne Erfolg bleiben, die weiteren Maßnahmen | Muünisten.) Meine Herren (zu den Kommunisten), wenn Sie in | und innerhalb der Weltwirtschaft. Wenn in diesem Europa vom E I Eiséubahns<uldreriGreibungen. Bean Eo L. Püittenwl, Kayser i Do A 010 415.5. : lu loffen, arm der oretentifie Beifall bei en Lten der Lage sind, diesen Weg zu zeigen, so bitte ih Sie, machen Sie aus | Rhein bis zum Ural nur kaufarme Völker leben, muß dies NRük- S Le a Sröuthal. Eliend, 189044 1.4.10/600008 oU.j —,— Gdr, Böhter 1920) 1 : do. Niedersc<w. Z D Scl.Bergb.u Zink M reien) / : Jhrom Herzen keine Mördergrube und zeigen Sie uns den Weg, auf wirkungen haben auf die Weltwirtschaft, die ih auf die gesamten C Bea Siveng em fet], Bree Di rat | As Mint tva. e: 100 do. Gtefir: 1d E N ielflta BahEiniiite hren ellt Sar gut Ms nien (She cles Die Gub det Saite Erie 83 uni. 29/19 1.1. L unl, eh 1.1.7 (500008 ou. —— Braunschw Kohlen A Max Isidel u. Co. do. Kohlen 1920 n ia Rufen: Reichszert R s l N mit den bei den Deutschen Demokraten.) J< sehe gegenwärtig, daß diese der deutschen Bevölkerung ist niht nur eine deuts<he Sorge; es ist M. M S O L Krefelder Eisenbahn. 5) 1.4.10/500.08 M a Buderuz Eisenw... » Fahtbaum 21 uk.27 Schu>.& Co, 98,99 A ger a f D L s Ç s s t d a L Ta b De a ist. Wenn aber der Herr Ab- E 5 E normaler Beziehungen der 4 100000 b6| ——g eihskanzlèr Dr. resemann: eine Damen und | geordnete Hergt daraus die Folgerung zieht, eine Regierung müsse eltwirtschaft. Jede Leistungsfähigkeit Deutschlands ist nur möglich, ‘10/10090 b G ; i N : : Herren! Die Herren Abgeordneten Hergt und Wels haben | \i< beurteilen lassen nah den Erfolgen, glei{gültig ob sie im einzelnen | wenn Deutschland innerhalb dieser ganzen weltwirtshaftlihen Ver- 150000 b G} —,- ihr Befremden darüber ausgesprohen, daß der Reichskanzler | in der Lage war, diese Dinge zu meistern de risk dann ift es | hältnisse zu atmen und zu Voll atieti es Es if selbstverständ-

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Sdreien erfolgt, oder wenn eine Behinderung eines Nedners durch re<t die innere Lage ist trostlos und ih bemerke Ihnen mit aller danken der Vereinigten Staaten von Europa gesprochen. Ich glaube, e Ünterbre<ungen vor E geh ae er Weigerung, | Offenheit, meine Herren, ih sehe au<h keinen Weg, vorläufig diese | dieser Gedanke ist zu eng gefaßt. Auch Europa ist nicht ein Gebilde, ie Nednertribüne Qu ver gon und bei Gewalitätigkeiten. Jch werde | trostlose Lage zu bessern. (Hört! Hört! und Lachen bei den Kom- | das für sich leben könnte. Europa ist nur möglich innerhalb der Welt

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826 ugfa A Meintctd,-Lievenwatd,/44] 1.4,10/800,08 0U.| —,= Busch Waggon 19 do. Ser 19 21 2204 1 Lao E S Teutoburger Wald- / TharlbWasserw 21 do. 1920 unk. 26/1084] 1,1, , do. do. 1919 do. Cer. v utt éi aal 7E. Eijenbayn 4%} 1.4.10/500008 o | —,= Chem. Fb.Grünau Kaliwerk Ajchers3- Schulth. » Pazenh.

da Eee: u S 14,10 O Deutsche Kléin- und Stragaßeybahn- Concordia Vraun- do. Groj.v.Sachs do, 1922 unt. 82 ; »

do S “gei. ta 5M 1. ; ¡<uldverschreibungen. „fohle 20 Unk, 26 qartu nt, 25 20 do, 1920 unt. 26 220300 bG| —, diese Debatte niht selbst eröffnet hätte, und daraus gewissev- mindestens inkonsequont, wenn Sie auf der einen Seite diése Folge- lich, daß Deutschland seinen Markt, sobald es selbst zur Gesundung

10: De DLS. 4! 4 Augem. Lotal= Uq f ; Dannenbaum Keula Eisenh, 21 6 Schwaneb. Prtl. TT y i maßen die Folgerung gezogen, als wenn die Reichsregierung | rung aus der innenpolitishen Lage ziehen und daraus der Regierung | gelangt ist, au in fairer Konkurrenz der Welt und ihren Produkten

“B A A 1911/100/4%) vers | —- G De NOAL Seteef Fie s 944 1,4,10/ —s i E E l dadurch, daß sie nicht eine Erklärung abgäbe, sondern \ih an einer Ihr Mißtrauen bekunden, auf der anderen Seite aber, wo Sie er- öffnet, Der Versuch der Regierung, zu einer \tabilen Währung zu

do do S. f un? 10/4 Bad. Lot.eCjenv (100% Lt f Dt. Gabgesellsc.-| 1004 qtOUb, 1892... ai 1920 unf, 24/1094) 1.2.9 (200000 b 6 politischen Aussprache beteiligte, etwa die Absicht hätte, sih der | klären, die diplomatische Lage hätte \sih gebessert, dann hinzufügen: | gelangen, ist ja do< gleichzeitig der beste Beweis dafür, daß Deutsch-

do. Komut.-PPl,S. 3/4 | 1,1. Straßenvayn [100/44] 1.1.7 | —,— & do. 09, 1919 uf.24 ael Kontin, Wassew.| ' Die IOOLLE Ld A Vertrauensfrage au entziehen, die für die Fortdauer einer Regierung | daran hat aber die Regierung keinen Anteil, (Sehr gut! bei den | land nit, wie vielfa<h behauptet worden ist, etwa bewußt Träger

do 1808, Wor, o714 (L do, f 10214 | 1.1.7 | G | E E E 108] 1.1, do, do. 1007, 12/108, 1,4.10 —e— die Grundlage bildet. Jn bezug auf das Recht des Parlaments, Deutschen Demokraten.) Entweder muß in beiden Fällen der Erfolg eines Dumping-Systems i}, mit dem es andere Völker nieder-

dv. 1912 T 24/4 | 1.3.9 (96 E R Danziger elefte : do. Solvay-W 09 102/11 Fried. Krupp 1921 102 S „1019 20 ) 100090 b 6 Vertrauens- oder Mißtrauensvoten zu erteilen, besteht fein Unter- entscheiden, oder in beiden Fällen muß die sahlihe Prüfung ein- | zukonkurrenzieren versuht hat. Alle diese fortgeseßten Versuche, uns

do 1922 „gnt 2A 1D S : 8 nat, volle Fi:LT | —e=d do Mete or [s Kulmiz Steintohle 108) L : 100000. ba shied zwischen einer politischen Aussprache und einer Erklärung treten. (Wiederholte Zustimmung bei den Deutschen. Demokraten.) | gegenüber zu behaupten, die deutshe Reichsregierung, die Wirtschafk

do ummi. 19.8] * s Teuticce Eisenb.) S pOUrà 20 unt, 26/1004) do da, (Alb Aslogs |:1, Gete Etollivacit, 1.7 [139000 b G der Regierung. - Die Reichsregierung weicht dieser Entscheidung nicht Meine Herren! Gestatten Sie mir deshalb, über einige wenige | und einzelne Parteien trieben mit Bewußtsein eine Verschlehterung

do. do: 1ER E 117 loodbób A do. do. S. 2102 4.20 —— 6 Donnersmarth.00| 1004, q 21 unf, 27/100 | 1.4, 1921 ‘unt, 26 10000 b aus, sondern sie sucht ste. Sie hat au heute den Wunsh zum | Fragen der Entwi>lung der deutschen Außenpolitik und der Tätigkeit | der deutschen Währungsverhältnisse, um darauf irgendeinen künstlichen

do o d ta M E T NDOWR de Gel L LE e Doe EBT N Laura Cn unn E A E Ausdruk gebracht, daß diese Entscheidung so bald als möglich erfolge, | dieses Kabinetts hier einige Ausführungen zu machen. Ich habe neu- | Export aufzubauen, zerschellen an der Frage, daß wir selbst unter An-

Po Do SN, dd, 2698 L d e FBLIjio8js | Lek. i0060b G Dortm, Umon 98/200 Letpsla, Vandtrait) | ei , þibo, do, 1919, 29 da es notwendig ist, daß das Land, die Regierung und das Parlament lih im Auswärtigen Ausschuß darauf hingewiesen, daß der „Vor- strengungen E stärkster Art versuchen, aus eigener Kraft zu diesem

N (8 5 9 1.42. do. 20 un, 26 108 |- Ullftein 22 unl: 97 bor klare Verhältnisse gestellt werden. Ih werde darüber no< | wärts“ tadelt, daß man in Kreisen der Reichsregierung Optimismus stabilen Währungsverhältnis zu kommen. (Zuruf bei den Kommus-

E E vel 90000b 6 Große Leipziger Eintracht Braunt. [100/44 do. Niebec-Brau ‘ver.Cham.Kulmiz lpâter Ipreden. ? in bezug auf Verhandlungen mit Frankreich gezeigt habe. ‘Man kann | nisten: Und Stinnes?) Wenn Sie si< mit Herrn Stinnes unter«

L 6 do, do. 20 unt.25/102/4 Gestatten Sie mir aber zunächst, mi< mit Fragen der Außen- | mit vollem Recht die Frage stellen: Warum babt ihr mit Frankreich | balten wollen, so haben Sie ja Gelegenheit, an anderer Stelle mit

politik zu beschäftigen. Der Herr Abgeordnete Wels hat sie an | zu verhandeln gesuht? wart ihr eu< niht der Aussihtslosigkeit dieser | ihm zu reden, (Zuruf bei den Kommunisten: Aber Sie treiben seins

die Spiße auch seiner Ausführungen gestellt. Er hat von der Politik | Verhandlungen von vornherein bewußt? Auch wenn man si< der | Politik) Die „Deutshe Allgemeine Zeitung“ scheint nit dieser

gesprochen, die sih an den Namen des französischen Ministerpräsidenten | Aussichtslosigkeit dieser Verhandlungen bewußt gewesen wäre, hätte | Auffassung zu sein. Wenigstens nah dem, was ih über mein Kabinett

knüpft. Schlimmeres an. Unerträglichkeiten hat wohl nie eine Politik | man meiner Meinung nah den Versuch dieser Verhandlungen mahen | und über die Führung dieses Kabinetts lese, scheinen da no< Divera

mit \si< gebraht als die, deren Träger bis zur Gegenwart der | müssen. (Sehr richtig! bei der Deutschen Volkspartei und in der | genzen der Anschauungen vorhanden zu sein. (Sehr gut!)

französishe Ministerpräsident ist, die in fortgeseßter Konsequenz | Mitte.) Rhein und Ruhr sind viel zu bedeutungsvoll, als daß man Meine Herren! Es ist eine falsche Auffassung, wenn man sagk,

{hließlih die Grundlage der gesamten politischen und sozialen Zer- | nicht das Leßte an Verhandlungen über sie hätte ers<öpfen müssen, | daß die deutsche Politik England in ihre Interessen verstri>en wolle.

rüttung Deutschlands ist. (Sehr richtig!) - Der französishe Minister- | ehe man andere Konsequenzen zieht. (Erneute Zustimmung.) Dabei | Nein, die Entwi>klung, die wir vor uns geschen haben, und die ih

präsident hat kürzli<h die Aufmerksamkeit der deutschen Reichs- | bin ih durhaus nicht von einem grundlosen Opitimismus getragen | kürzlih in einer Rede vor meinen Parteifreunden gekennzeichnet habe,

regierung auf ‘die Entwi>klung der Verhältnisse in Deutschland gelenkt | gewesen. Jch darf die Herren darauf aufmerksam machen i glaube, | daß erfreulicherweise leider hervorgerufen dur die Trostlosigkeil

und seiner Besorgnis über radikale Tendenzen, die si< in Deutschland | daß eine große Anzahl Mitglieder dieses Hauses an jenem Nachmittage | unserer Verhältnisse, die sih nunmehr der ganzen Welt aufdrängt

ausbreiteten, Ausdru> gegeben, und zwar, wie es wohl genannt war, | im großen Saale des Reichskanzlerhauses anwesend gewesen sind —, | au alle diejenigen, die Träger dieses weltwirtschaftlihen Gedankens

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über radikale Tendenzen nationalistisher Ari. Es E töricht, leugnen zu wollen, daß die Entwicklung in Deutschland dem Extrem ¡utreibt. Das zeigen neben den Erscheinungen des n Lebens auh die Wahlen, die stattgefunden haben, die überall ein Zuströmen des Volkes zu diesem Extrem erkennen lassen. Aber Art und Ursache dieser Entwicklung liegen auch vollkommen klar. Wenn der Herr französishe Ministerpräsident und die frangösishe Politik aufrichtig den Wunsch hätten, die Stabilität der deutshen Verhältnisse auf der Basis konstitutioneller Demokratie zu sichern, so läge es in ihrer Hand am ecehesten, einer Entwi>klung zum Erxtrem und zum Radikalismus in Deutschland den Boden zu entziehen. (Sehr richtig! in der Mitte.) Welches sind denn \<ließli< die Grundlagen dieser Erscheinungen? Das Elend der Verhältnisse treibt die Menschen zum Extrem, Der Kommunismus zieht seine stärksten Stühen aus dem sozialen Elend, und der Rechtsradikalismus zieht seine stärksten Stüßen aus der Politik fortgeseßten nationalen Demütigung, denen dieses Deutsche Reih und denen bisher jede deutshe Regierung, unbeschadet ihrer politishen Einstellung, ausgeseßt gewesen ist. (Sehr wahr! in der Mitte.) Bisher ist jede deutshe Regierung gegenüber dem Volksempfinden an dieser Politik gescheitert. Ih habe mich ein- tal, als ih als Abgeordneter an dieser Stelle stand und ein neuer ann es war Herr Dr. Rathenau das Außenministerium Üernahm, über die Stellung eines Außenministers und Leiters der auêwärtigen Politik gegenüber dem Empfinden des deutschen Volkes geäußert, J< habe damals zum Ausdru> gebracht und nehme das heute für mi in Anspruch, daß meiner Auffassung nah stets eine starke Diskrepanz bestehen wird zwischen dem Leiter einer Politik, der lediglich der Leiter eines ohnmächtigen Deutschlands ist und sich dieser Politik Frankreichs gegenübersicht auf der cinen Seite und dem mit Recht hochgespannten Nationalgefühl eines Volkes von dieser Vergangenheit, von diesen Leistungen und von diesem Leiden und Dulden in der Gegenwart, (Stürmische Zustimmung.) Wenn man deshalb jeßt au< in den Räthen der Alliierten und wenn man in e ————_———

*) Mit Ausnahme der dur< Sperrdru> hervorgehobenen Reden der Herren Minister, die im Wortlaute Wiebergegeben sind,

daß ih bei Aufgabe des passiven Widerstandes einer großen Skepsis | sind, sih vor die Notwendigkeit gestellt sehen, diese Dinge nicht weiter

darüber Ausdru>k gegeben habe, ob dieses Aufgeben des passiven Wider- standes uns erträglihere und bessere Verhältnisse im beseßten Gebiete in absehbarer Zeit bringen wird. (Sehr richtig! bei der Deutschen Volkspartei und in der Mitte) Jh habe au< dringend davor ge-

warnt, zu glauben: nun ist der passiven Widerstand aufgegeben, nun |

kommen bessere Zeiten! Jh habe meiner tiefen Skepsis auh damals Ausdru>k gegeben, und ih möchte sie au< hier zum Ausdru>k bringen, daß wir namentli<h alle Möglichkeiten erschöpft haben, die Aufgabe des passiven Widerstandes zu verbinden mit Gegenleistungen von der anderen Seite. Wir haben nicht planlos gewirtschaftet, sondern wir haben uns ganz bestimmte Vorschläge für die Jngangseßung des Lebens im beseßten Gebiet gemacht, haben uns eingeseßt für die Gegenleistungen in bezug auf die Gefangenen und Ausgewiesenen, in bezug auf das ganze Verkehrswesen, haben darüber verhandelt mit den Beseßungsmächten und den übrigen alliierten Mächten. Diese Ver- handlungen und dieser Appell sind vergeblih gewesen, und zwar aus dem Grunde, wie man uns später gesagt hat, wie es in der Nede Lord Curzons, die ih in der leßten Sihung, als ih hier spra, zitierte, zum Ausdru> gekommen is}, weil man der Meinung sei, - daß die ideellen und materiellen Kräfte dieses passiven Widerstandes zu er- \c<öpft wären, als daß die deutshe Regierung in einem Stadium des Widerstandes sie no< benußen kann, um damit Gegenleistungen zu erlangen. Vielleiht war eine andere Ausnußung dieser großen glühenden Begeisterung möglich, so lange wir auf der Höhe der ideellen und materiellen Kräfte des passiven Widerstandes standen. (Sehr richtig! bei der Deutschen Volkspartei und in der Mitte.) Und das dieser Zeitpunkt versäumt worden is, gab die Gelegenheit zur englischen Kritik, die ih hier angeführt habe.

Worin bestand der weitere Versu<h der Verhandlungen der Negierung? Sie haben sih nicht lediglih beschränkt und bezogen auf die Frage der Aufgabe des passiven Widerstandes, sie haben versucht, eine Garantie zu bieten, die sung des Reparationsproblems auf der Grundlage weitgehender Belastung deutsher Sachwertie nicht nur in der Form, in der das Memorandum der deutshen Regierung vom Juni dieses Jahres sie zu lösen versuchte, sondern in einer unmittel- *

hingehen zu lassen. Jn diesem Sinne habe ih davon gesprochen, daß die Vereinigten Staaten mit England und Jtalien zusammen und au ein gewisses Verständnis, das uns Belgien neuerdings zeigt, eine Politik Belgiens, die erkennen läßt, daß es auch seinerseits versteht, was die offene Wunde an Rhein und Ruhr für uns bedeutet, uns zu einer neuen diplomatishen Konstellation geführt haben. Nicht etwa das nehme ih nit für mih in Anspruch, Herr Kollege Hergt dur eine Politik der deutshen Regierung ist sie herbeigeführt worden, wohl aber dur die Verhältnisse, die hier entstanden sind, und wohl auch dadur, daß in der Politik der Regierung jeder Jllusionsfärberei ente gegengetreten worden ist. Das allerdings halte ih für ein Verdienst, daß man von vornherein nicht das eigene Volk und nicht die Welk getäuscht hat über den Grad der Armut, des Elends und der Zer- störung aller Kräfte, unter denen wir stehen.

Meine Herren! Wir haben uns aus diesem Grunde auh wenden müssen an die karitative Hilfe der Welt für das, was wir nicht nur jeßt und seit dem leßten Beschluß des Kabinetts, sondern seit langer Zeit an Entwicklungsmöglichkeiten im Ruhrgebiet vorausgesehen haben. Diese karitative Leistung anderer Völker kann das Elend der deutschen Gegenwart nicht lösen. Aber troßdem möchte ih allen herzlichen Dank sagen, die. sih der deutshen Not angenommen haben (Bravo!), sowie denjenigen, die si bereit erklärt haben, das weiter zu tun, (Lebhaftes Bravo! Zurufe bei den Kommunisten, Abg. Malzahn: Schamlose Gesellshaft!! Unruhe. Glocke des Präsidenten.) Das gilt für die \fandinavishen Länder, das gilt für Holland, die Schweiz, Spanien und für die Vereinigten Staaten von Amerika, das gilt für viele südamerikanishe Staaten, es gilt insbesondere aber au< für die Deutsch-Amerikaner in diesen Gebieten. (Lebhaftes Bravo!) Es gilt vor allem und das möchte ih mit ganz besonderer Genugtuung hier feststellen für alle Parteien und für das ganze Volk in Deutsch-Oesterreih. (Erneutes lebhaftes Bravo!) Was dort an Hilfsbereitschaft geschehen ist, die Art und Weise, wie man sich dori insbesondere bemüht, auhß dem geistigen Deutschland zu Hilfe zu kommen, muß von uns in erster Linie dankbar anerkannt werden, (Lebhafte Zustimmung.) Denn mit diesen geistigen Kreisen geht