1923 / 293 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

b) ¿Dalfan". Köpf>enzünder mit gerade gespanntem Glüh- rahte, c) „Venué”, Köpfctenzünder mit Glühdraht in Büge.form, ünder ohne Glühdraht (sogenannte Spaltzünder):

herausgegebenen „Liste der Bergbausprengstoffe“ mit T. Nach- trag vom 10. Dezember 1923 sind die nachfoigenden Spren g- sto sfe uner den aufge ührten Bedingungen jowie unter Be- achtung der allgemeinen oder besonderen bergpolizeilichen Vor- \<hriften zum Gebrauch in den dem Oberbergamt unter- stehenden Betrieben zugelassen.

Betrieb der Zuker-. Stär"ezu>kor- und Ribensalkfa®riken im Sevfeomber und Y'tover 1923. )

4. Zuekerfobrifen. ;

offe“ werden die nachfolgenden Sprengstoffe unter den auf- geführten Bedingungen jowie unter Beachtung der aligemeinen oder

L. Es sind verarbeitet! worden Zuc>ke abläâu!e

besonderen bergpolizeilichen Vorschristen zum Gebrauche in den der Aufsicht des unterzeihneten Oberberg- amts unterstehenden Betrieben zugelassen. Es treten ferner folgende Aenderungen der früheren Bekanntmachung

unterzeichneten Oberbergamts vom 3. Auguit 1923 1. 2578, 2. Ang. (veröffentliht in Nr. 186 des Deutschen Reichs- und Preußischen Staatsanzeigers vom 4. August 1923) ein.

A Gefsfeins\prengstotfe. E

Ez

H x2 5 .—

11 CEá ind gewonnen worden. k J 4 a) „Orion“ Spaltfunkenzünder mit festem Zünrkopfe, für höhere Stromspannungen, : b) „Sirius“ Spaltglübzünder mit festem Zünd?opfe, für niedere Stromspannungen

in ihren vershiedenen Ausführungen als Moment- oder Same, für Einmal- oder Mebrmalzündung, mit oder obne SPrens tats, S mit oder ohne besondere Abdichtung gegen Feuchtigkeit, Zuleitungen, und zwar: Eisen- oder Kupferdrähten, die wie folgt isoliert sein können: E . einfa oder doppelt mit Papier umwürgt und imprägniert, , einmal mit Papier umwid>elt, mit Baumwollgarn über- sponnen, s . doppelt mit Baumwolgarn umfponnen und imprägniert,

. mit Gummi- oder Guttaper<aumpressung, die mit Baum- wollgarn umsponnen oder überklöppelt und imprägniert ist.

4. Beschaffenheit und Wirkungêweise des Zündmittels: ei den Zündern mit Glühdrahtbrüde erfolgt die Züns dung in der Weise daß der den Glühdraht dur<fließende Strom diese zum Érglühen bringt bezw. so 2zrvärmt, daß der den Glühdraht umgebende Jindsas zur Entzündung gelangt Bei Spaltzündern erfolgt die Ueberleitung des Stromes durh dem Zündsaße in geeigneter Form beigemengte Ueber- leitungésubstanzen bzw. dur eine gewisle eitfähigkeit des Hundsapes selbst, so daß in dieser Weije ein Erglühen bzw. die ündung eingeleitet wird. : E : Als Zünbsab wird verwendet je na< der Art des Zünders, verschiedene Mis<bungen aus Zündfäßen, wie solhe in der euerwerkerei übli< find, eventuell unter Zusezung von aliumlorat oder >weselsaurem Baryum, Pulver oder deren Bestandteile, wie zum Beispiel Koble, eventuell aub Metalle partikelhen und andere geeignete Stromüberleitungskörper.

Bonn, den 11. Dezemb:r 1923. Preußisches Oberbergamt. Fuchs.

BKerbranchszud>er Zuderabläute mjt

einem Yeinbeitsgrgy n

Hiervon wurden entzu>ert mittels

Höchstlade- menge für

32 SS Z

Robzucker aller Art

Ver- brauchs- zuder

283 33 I1 494 2

1 259 35

Rohb-

zuer im

ganzen

BeitabsMnitt

dei der Aus- | Stron- ichet- tian- duna | verfahren

Ztaugen- unt Würreizuke1

Bezeichnung des Sprengstioffs

Patronen- durhmesser mm

m ——.

Krümelzu>e1 zu>erjirups

nade

an

Kristallzud>er aranulierter

Zud>er Stúudeu- und emahlene Ratfi- 70 bis 95 vH z

o

weniger als

70 vD

Platten- S

„flüjlige Raffinade eini<hl. desZnvert-

gruben

gruben

Schlagwetter-

n freie Steinfohlen

Bezeihnung

Verwendungöberei des Sprengsioffes E

dz

Slagwetter-

awer

benverarbeitung s 357 418 357

5 650 293 rungsanfi

L Zudern'abritften mit N

3781 43184| 1512 656} 334 740| 16 287 16 287

1513 034| 377 924

2 336 136] 347 310] 48 253 und Meiateentzut>de

2 ZeSl 8004] 3194 12245) 10432| 2959

85 595 16635] 18436} 6149

90 701 480] 150848] 37864] 3613 3 Zud>ertabrifen über

3761 47 574 8004| 3194 3} 346 985] 26 719| 295%

251 14 3 8721 90 308] 4713 85 595) 1 513 034] 394559] 34 723| 6149 418 6953| 3 929 1097 Vom 1. Sept. bis ;

31. Oft. 1922 [21 802 243] 495 515| 5 243] 95 398] 4697| 90701] 2336 616| 498 164j 86 117| 3613] 2735| 49069| 1052| 143488} 195 361| 29 193} 19 167| 1 026 959 148 41

Getamte Herstellung in Robzu>erw-rt beredbnet im September 1923: 38 189 dz, im Oktober 1923: 2034967 dz, vom 1. September bis 31. Oftober 1923: 2073 156 dz, dagegen wy| 1. September bis 31. Oktober 1922: 2 976 341*dz. Bei dieter Berechnung sind die unter T angegebenen EinwurfzucLker in Abzug gebracht! und die Verbrauchszzucker 1m Verhältnis von 9: 10 umgerechnet.

B. Stärkezucterfabriken. C. Verarbeitung zu Rübensaft. ?) ———————————————————————

Verarbeitet Gewonnen

Nr. der Sprengstoffliste v. 1. IL. 1923 bezw. des

l.Na>ttragesv 10 X11.1923

7274 140 937

148 211

124 954

alten.

3 597 H 424

9 021 18 534

pri

014 7014

17 252

418

46 291 106 39

153 283

105 999

28 873 68 984

97 857 389 516

Sept. 1923 m Oktober 1923 om 1. Sept. bis 31. Oft. 1923

Vom 1. Sept. bis 31. Oft. 1922

2 3 4

22 | Ammonit d Nur tür Erzbergbau | 25, 30 und 35 (an Stelle des früher unter anderer Zumammensepßung zugelassenen gleihnamigen Sprengsteffs)

80 | Chloratit 3. | Nur für Erzbergbau | 25, 30, 32 u. 35

(an Stelle des früber unter andcrer Zuiammensezung zugelassenen gleihnamigen Sprengstoffs)

Gelatit 1 Gesamter Bergbau Nitroglyzerinpulver 1! | Nur über Tage Nitroglyzerinpulver2 | y 6 Pyrolit 1 Nur tür Erzbergbau und über Tage

B. Wettersvrengstoffe.

R A E

65 380| 4 764 65 380| 4 764 102 671| 26788

562 883 613 341 655 925

is 50 458] 4713 F 4713

4 697

2 Ratfîènerien

49 615] 35 98

4713 4713 4 697

16 560 643 16 560 643

21 802 243

A. Geste Sprengpulver 1—2

ins)prengst Gejamter Bergbau. Ansgenommen Steinkohlen- bergbau nur über Tage Ausgenommen Steinkohlen- bergbau Syrengsaälpeter L

Dynamit 1—4 | Alle Bergbau- aweige i Dynamit 5 L 22, 25, 30 Sprenggelatine Á 22, 25, 30 Ammongelatine Lz 22, 25, 30 Ammonit 1, 3 25, 30, 39 Ammonit 5 25, 30, 35

3 929

610 1754| 72

23644 72

5 021

29 387 34 921

64 308

92 690

1 299 890

2189 2 4095

53 800] 66 867

120 667 371 034

2 4 130

38 4 448

49 615 35 980

85 595

90 701

m Sept. 1923 m Oktober 1923 om |. Sept. bis 31. Okt. 1923 Vom 1 Sept. bis 31. Oft. 1922

Sprengpulver 3 Sprengpulver 4 u. 5

P E

z4 d 06 87

22, 25 und 30 30

3 929 19 167

desgl. 25, 30 und 35.

17354 43419 759

haupt (1 und 2).

=

474

16, 20, 22, 25, 30

1 299 5 654

104 258] 610 629 7501 1 754] 7 086

734 008) 2 364/ 7 086

22 273

29 387 100301

129 688

10 871 357| 146 361

357| 157 232

387

49 61 699

3 929 35 9804 1 $12 al

49 615 40 693| 4713

2 58 1 292

75 164

Sept. 1923 175 97

m

u Oftsober 1923 om 1. Sept. bis 31. Oft. 1923

418

16 560 643 16 560 643}

Höchst: _— lademenge

Patronen-

durch-

messer

Ausgenommen Steinkoblen- : bergbau: Ammonit 6 Alle Bergbau- s zweige Perchloratit 1 s

<hloratit 2,3 hloratit 1

Verwendungs- berei

Bezeichnung des Sprengstoffes 25, 30, 35 22, 25, 30,

35

25, 30, 35 22, 25, 30, 39

wettergruben für \<lagwetterfreie Steinkohlengruben

für Sólag-

Nr der Eintragung in die Liste N

E E v —————

1I. Es sind gewonnen worden

Viehseuchenpolizeiliche Anordnung. Auf Grund der Ä 7, 78 des Reichsviehseuchengesezes vom 26. Juni 1909 (RGBl. S. 519) wird hierdur<h mit Genehmi- ung des E Ministers für Landwirtschaft, Domänen und orten folgendes bestimmt: 8 1. Die Einfuhr von

E I ————————

I. Es sind verarbeitet worden

Kartoffelstärke

in den Betrie- ben erzeugte

mm

Rübensänte mit einem Ytietinheitögrade 2 3 Z Ï

von mehr | von 70 bis | von wenijt b | Wetter-Fördit A Getamter Bergbau | 30 u. 35 j 800 | 800 als % vH | 9% vH als 70 v) M (an Stelle des trüher unter anderer Zusammensezung zugelassenen âs A gleichnamigen Sprengstoffs) Der früher zugelassene Con Wetter-Bayarit B wird } * gestrichen Wetter-Rhenanit A. | Gesamter Bergbau | 30 u. 35 | 700 | 800 WetterAmmonca- hücit C 800 | 800 Wetter-Baldurit B 8007| 800 Wetter-Barbarit A 800 | 800 Wetter-Barbarit B 4 L « 8006 | 800 1]. Diese Bekanntmachung erlangt vom 1. Januar 1924 ab für den Bezirk des unterzeichneten Oberbergamts Gütiigkeit. Nach diesem Zeitpunkt dürfen die dur< diese Befannimachung von der Zulassung ausgeschlossenen Sprengstoffe niht mehr verwendet werden, soweit es sich nicht um den Autbrauch von auf den Bergwerken vorhandenen Beständen solcher Spreng- stoffe handelt. : Dortmund, den 22. Dezember 1923. Preußisches Oberbergamt. J. V.: Lwows ki.

5 [2

A

Ausgenommen Steinkohlen- bergbau Ghloratit 2 L Chioratit 3 L

Gelatit 1 Alle Bergbau-

zweige Pikrit Nur über Tage Hexamit E Nitroalycerin- putver !1.u. 2 Pyrolit 1

Stärkezu>er in ftetter Form

|

Rohe

Stärkezuker- Nüben

sirup

Zeitabschnitt

andere

Stärke Zud>erfarbe

Heitabschnitt

angetaufte 25, 30, 35

25, 30. 32, ferden aus Desfterre:<, Ungarn, der

35 Tschehoslowakei, Polen, Jugoslawien, Rumär'en, L'tauen, Estland 22, 95. 30 und Lettland if nur über die Grenzeingangsöstelle Sientsch gestattet, E Die beabsitigie Einfuhr der Fee genannter Herkunft ijt dem # 95 30 Pagen beamteten LTierarzt Lees 12 Stunden vor ihrer An» 9% 30 unft unter Angabe der Stückzahl anzuxi@An

i: 8 2. Die Pferde sind bei der Einfuhr dem zuständigen beamteten

30 Tierarzt zur Prüfung der o EU Mo Ausfertigung der für dis Ausgenommen | 25, 30, 35 einzuführenden Free Zei ubringenden Ursprungs- und Gesundbeits Steinkohle A ugnisse sowie der Cinfuhrbewilliyungen und ferner zur Vornabmes

k 4a M èr angeordneten veterinärpolizeilihen Untersubungen veorzuführen,

eravau $& 3, Der Abtranspoct der Pferde in das Inland ist nur gestattet,

B. Wettersprengsî wenn die vorgeschriebenen Begleitpapiere in Ordnung sind, wenn die Wetter-Detonit | Alle Berg- Tiere bei der veterinärpolizeilihen Untersubung unverdächtig bes

Au. B bauzweige funden worden sind, und wenn der Weiteriransport von dem für dis Wetter-Donarit Grenzeingangéstelle zuständigen beamteten Tierorzt auédrüdlic für

u B f gulässtg erklärt worden is. Er darf für Hensîte und Stuten nur nah Wetter-Fördit A em in der Ginfuhrbewilligung bezeibneten Best;mmungsort erfolgen. Wetter-Dabme- P _ Die Bahnbeförderung der Hengste und Siuten von der Ein»

A o triitsstation zum Bestimmungsort hat unter Cisenbahnversluß Wetter-Sonnit ohne Ent-, Um- oder Zuladung zu erfolgen. Das Ausladen hat im

A G ao des e de ody Tierarztes oder seines amtli< besteliten Vers

reters zu eben. L u S Î Um Bestimmungsort unterlicgen die Hengste vid Stuten Wetter-Lignosit der polizeiliden Beobachtung. Ein Wechsel des Standortes ifi nux

A B g mii poli liter Gehehmiguna las: Jst ain soider gestattet Wetter-A worden, fo unterliegen die Tiere au an dem neuen Standort }o lange

O der polize:lihen Beobachtung, bis die amtlihe Untersuchung die Uns R Gi Ee der Tiere ergeben hai und amtlich bekanntgegeben

F E worden 1.

cabücit B 5. Während der Dauer der polizeilihen Beobactung, dürfen Wetter-Astralit Hengste niht zum De>en benußt und Stuten nickt gede>t werden.

A E Die Kosten der amtstierärztlihen fowie einer eiwaigen Wetter-Sigrit A Blutuntersubung und die entstebenden- Telegramm- und Portokosten Wetter-Salit À fallen den Cinführenden zur Last. : : Wetter-Baldurit $ 7. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Vorschriften

À werden na< $ 74 ff. bestrafi. E i Weiter-Bavarit 8 8. Vie erigen viehseuhenpolizeilihe Anordnung tritf A Natelit mit dem Tage ihrer Bekannimachung in Kraft.

eiter. Nobeli

A, B C Weiter-Carbonit

A Weiter-Agesid A Wetter-Marka-

nit A WerzeWasagit Beettenadaiagu Wet!er-Arit A

Frankfurt a. O., 4. Dezember 1923. Regierungspräsideni.

Wetter-Arit B

Wetter-Yihena-

nit A Wet1er-Ammon- cahücit C

m

20

83 84

9 86 87 |

m September 1923, .

m Oktober 19233. Vom 1. September bis 31. Ok-

tober 1923

13 593 1 903

11 997 25 590

4 456 3 263

7719

19 888 15 919

35 807

6 936 6 656

13 592

m September 1923 , ,

m Oktober 1923 om 1. September bis 31. Ok- tober 1923 E

30 789 80 789

157 663 167 663

mre . 9 L) . ®

1) Von den im beseßten Gebiet liegenden Fahriken sind die Betriebsübersichten nur zum Teil eingesandt worden. 2) Die in den Zudertabriken niht au? Zud>er, )ondern unmittelbar zu Rübensaft verarbeiteten Nüben sind unter C nachgewiesen.

Berlin, den 22. Dezember 1923. Statistisches Reichsamt. J. V.: Dr. Plager. L

Verarbeitung von Zu>errüben auf Zuder im Ditober 1923. !)

Zahl der

_ Zuer- fabriken; die Rüben ver-- arbeitet haben

Fnlandsverkehr mit Zucker im September und Oktober 1923. ;

Der aus dem Ausland eingeführte Zu>ker ist mit nautischen Ziffern nahgewiesen. Die Mengen sind in den darüber stehenden i B55

B6 B7 B 8—10 Bir B13 B14 B 15 B 16 B 18 B 19 B 21i—23 B 24

B 25 B 26

B 27 B 28 B 29 B 30 B 33

B 34

Ziffern mitenthalten. |

—_

Verarbeitete RNübenmengen

————

In den freien Verkehr übergeführter Zuder

Zuderabläute, Rübensärte, Andere Zuerlöfungen und Mischungen dieser Erzeugnisse mit einem ZuCtxgçtv)

von 70 bis 95 vH | von mehr als 95 vH dz

Landesfinanzämter Steuerfrei als Liebesgabe eingeführter

ud>cr

anderer kristallifierter

Zuder (Verbrauchs2-

àD

185 69 429 69 744 34 4 671 W 456 6 340424 3 265 919 105 870 140 59 5 504 17 416 8h

298 66

16 56064

17960 21 622 68 21 80220

Stärke- zu>er

Erster Nachirag zur Bekanntmachung

der im Oberbergamtsbezirk Breslau zum Gebrauch zugelassenen Sprengstoffe.

8) Stxeichung in der Bekanntmachung vom 1. De- gember 1923. Der Sprengstoff-Wetter-Bavarit B (lfd. Nr. B 20 der „Liste“) wird gestrichen. b) Berichtigungen und Aenderungen der Be- lanntmachung vom 1. Dezember 1923: A. Gesteinsfîprengstoffe. 1. Gelatit 1 (biéber ohne lfd. Nr.) erbält in Spalte 1 die Nummer 834 der Eintragung in die .Uste®. 2. Nitroglyzerinpulver 1 (bisher ohne 1d. Nr.) erhält in Spalte 1 die Nummer 35 der Eintragung in die „Liste“. 8. Nitroglvzerinpulver 2 (bisher obne 1d. Nr.) erhält in Spalte 1 die Nummer 36 der Emtragung in die „Liste“. 4 Pyrolit 1 (bièher ohne lfd. Nr.) erhält in Spalte 1 die (unmer 37 der Eintragung in die „Liste“. Der Zusay: „mit Natronsalpeter” wird geändert in: „mit Natronsalpeter und oder Kalwumper({l!orat*.

B) Wetterspvrengstoffe. 1. Wetter-Baldurit B (bisher ohne Ifd. Nr.) erbält in Spalte 1 die Nummer 35 der Eintragung în die „Litte”. 2, Wetter-Barbarit A (bicher obne lid. Nr.) erbält in Spalte 1 die Nummer 36 der Eintragung. in die , Liste“. 8. Wetter-Barbarit B (bisher ohne d. Nr.) erhält in Spalte 1 die Nummer S7 derx Eintragung in die „Liste“.

Königsberg

Woaltahshnitt . Siettin ..,„,

Oberschlesien . “e Niederichlesien . e i Brandenburg. . . 2s Med>lenburg-LWübe> .. ..,, nno

ito

Lm September 1923 1)

512 982 13 471 433 321 2 249 946 303 i5 720 814 258 121 749

544 635

109 703 18 538 1 358 893

589 231 452 n

,_!) Unvollständige Angaben. Vom Landesfinanzamt Düsseldorf sind die Uebersichten über den i i

On Verkehr überge)ührten Zu>er niht eingegangen; die Landesfinanzämter Köln, Würzburg ub Mea ¿fg S

ben geliefert, da sie aus den bejeßten Gebieten keine Nachweife erhalten haben. Notwendige Aufklärungen verzögerten die Veröffentlihung der Zuderstatistik.

Berlin, den 22. Dezember 1923. Statistisches Reichsamt. Y. V.: Pl ager.

7 874 1213 2955 102

102

220 220 322 322 65 65 D9 59

Scleson ig-Holstein und Hann j Münster und Cafsse1 . P E Düsseldorf und Köln 2) ¿ Magdeburg U Thüringen, Dresden und Leivzig . Nürnberg, Würzbu1g, Stuttgart, Karls-

ruhe und Darmstadt)... „,,

Im Oktober 19233) L, 243 im September 1922 ,, , 12 in Ditober 122 252

Vom September bis Oktober 1922 ¿ , ¡

1) Jm September 1923 sind no< keine Rüben verarbeitl worden % Von 6 im besegten Gebiet gelegenen Zu>ertabiifn sind teine Betriebeübersichten eingegangen. ®) Desgl. von 3 Fabrila

3 Fabriken haben den Betrieb erst im November au]genommen. l

Berlin, den 22. Dezember 1923, Statistisches Reichsamt. J. V.: Plazzer.

o . o 9 ® . .

, .

7556 1 695

15 430 1 695

15 667 1

Jm Oktober 1923) „.., b 8 789 3 458

Vom 1. Sept. bis 31. Oft. 1923 5 b 002 6413

Im September 1922 1 025 20 623

0 6.600.909 0

10711 1

“Ku Oktober 1929... ¿o oe e «l: - 7897 ire

588

17 220 2 226 16 955

30, 35 30, 35

30, 35 30, 35 30, 35 30, 35 30, 35

30, 35

800 800 600 700 800 700 800

Vom 1. Sept. bis 31. Okt. 1922 .., 3251 37 578

32 G Richtamtliches.

Parlamentarische Nachrichten.

Der Lan des Reichstags digte Ds nah dem Bericht des Vereins Deutscher Zeitungsverlegcr unter zugnahme auf die Verfügung des Dresdener Militärbefehlébaders vom 12. Dezember und das Verbot der Nationalsozialisti schen Arbeiter»

artei, der S Freiheitspartei, der Kommunislischen Pictei usw. mit einem fozialdemokratischen Antrage, der forderi, s vom Tage der Ausschreibung der Wahlen bis zu ihrer Beendigung au

Gituá

Preufen. Verordnung vom 14. August 1923 RGBl. 1 S. 794

Antragsteller

r Landwirtschaft, Dom

Ministerium / und Forsten.

Die Verseßung des Kreistierarztes Dr. Bach nach Kolberg ist rückgängig gemacht worden.

(Negierungsbezirk Köslin)

Die Oberförsterstellen Lautenthal im Regierungs-

bezirk Hildesheim, L

j üß im Regierungsbezirk Lüneburg, geismar,

Oberkaufungen

werbungen müssen bis zum 25. Januar 1924 eingehen.

Die Ober ) Hildesheim ist zuin 1. April 1924 müssen bis zum 15. Januar 1924 eingehen.

Ministerium für Volkswohlfahr!. Ausführungsanweisung lis Geseß über Notstandsmaßnahmen zur U

üßung von Rentenem ngestelltenversiherung in der vom 29, Juli 1922 NGBl.1 S. 675 und

Verordnung vom 14. August 1923

Auf Grund der 88 3 und 8 des

Geseßes über maßnahmen zur Un erstüßung von seß Notst

Rentenempfängern

nvaliden- und Angestelltenversiherung i i Inge g in der Fassung des vom 29. Juli 1922 RGBl. 1 S. geo uo der

eseßes

; j rau und Friedewald im Ne- gierungsbezirk Cassel sind zum 1. April! 1924 zu beseßen. Be-

försterstelle Osterode im Regierungsbezirk zu besegen. Bewerbungen

pfängern der Jnvaliden- Fassung des Gesegzes

RGBl,1 S. 794 —.

anen

Hof-

nter- und

der

ands8- der

die Unteistüßzung

schusses und der Soweit die beschließen,

Der

ist, unverzüglich

Die Entschei

(NGBl. S. 678)

verordne ih na< Anhörung des Artikel 40 Abs. 4 der Versa und soweit erforderlich arbeitsministers was folgt:

An Stelle der der Städte mit wen

währung, Art und Höhe der Unter des Antragstellers an die zur Gemeinde oder den zuständi

gewährt, du1h den Kreitaus]<huß. vorstand (Landbürgermeister, Amtn der entsderdenden Stelle ist zur sicherung ($ 4 Abÿj. 4 der Ausführ

1

zu

sihtli<h der Landgemeinden und Städte nach

beteiligten*Gemeinden

Landkreise die Für1orge ) j daß die Gemeinden, an gewährt, ein Viertel der niht aus Ÿ lichen Autwendungen tragen.

8 2, Antrag aut Unterstützung kann s{hriftli< stellt werden, und zwar in den Landgemeinden oder dem Gemeinde- oder Gul1sve1stand oder den von zugebenden Stellen ibn, sotern sie nicht selbst zur E

mit gutachtlicher

Ausnahmen

Preußischen Staatsrats gemäß sung des Freistaates Preußen mit Zustimmung des Reichs-

8 1.

Gutsbezirke und Landgemeinden sowie an St iger als 10000 Einwohnern haben die Ga neecise gewäbtten. Der MRegierungspräsident kann hin- Anb örung des. Kreitgus- 0 zulassen. gewähren, fann der Kreistag deren Stelle er die Unterstüpung reihemitteln zu erstattenden jach-

oder münd!ih ge- Gutsbezirfen bei ( diesen befannt- Die den Autiag entgegennehmende Stelle hat ewährung der Unteistütung berufen Aeußerung über die für die Ge- Titüßung maßgebenden Verhältnisse Gewährung der Unterstüzung zuständige gen Gemeindeverband weiterzuleiten.

dung erfolgt, wenn der Landtreis die Unter\tüzung

befugt

joust durch die von dem Geireinde- tann) bestimmte Stelle. Abnahme der eidesstattlichen Ver- ungéverordnung vom 29. Juli 1922

Der Leiter

Die CEnt\ceidung über den Antrag auf Gewährun 1 ( 1 g oder Er- höhung der Unterstügung ist, falls sie von dem Antrag abweicht,

dem

der Stelle, bei der die Be]hwerde ei

Beschwerden über die sind. Gibt diete ihnen prahidenten vorzulegen.

denen gemäß $ 1

pflichtet ist,

Untersiüßung die Beschwerde zu.

__ Jede Gemeinde ihre Tätigkeit erwachjenden Veiwaltu

& 5 in Krart,

1922) außer Krait.

Der Preußi)]he Minister

Hirtsief

nzulegen ist, mi1zuteilen.

Aufwendungen zu tra

shristlih unter Bekanntgabe des Beschwerderechts und

$3.

i r die Festseßung oder Ablehnung der Unterstü sind bei der Stelle einzulegen, gegen deren Entscheidung sie geri!

nicht stati, so hat sie sie dem Yegierungb Dieier enticheidet endgültig. denen ge Abi, 2 die Gememde ein Viertel der nichi aud Neichémitteln zu erstattenden jachlihen steht auch dieser gegen

In Fällen, in

gen ver

die Festsezung und Höhe der

ngéfosten.

Berlin, den 21. Dezember 1923.

für Volkswohlfahrt. er.

Bekanntm

I. Aus den Gewerbe gemäß 8

ahung.

84. (Gutsbezirk) oder jeder Landkreis trägt die dur

Diese Ausfühi ungsanweisung tritt mit dem 15, Fanuar 1924 am gleichen Tage tritt die

z A, Ausführungs8anweisjung von l. Veârz 1922 i Preußi)her Staateanzeiger Nr. 57 vom 8. Mul

durh den Herrn Minister für Handel und j 2 der Be1gpolizeiverordnung über den Ver lrieb von Sprengstoffen an- den Bergbau vom 25. Januar 1923 herausgegebenen „Ersten Nachtrag zur Liste der Bergbaujpreüg*

O Aufnahme neuer Sprengstoffe in die Bekannt- machung vom 1. Dezember 1928.

B. Wettersprengfstoffe.

Patronen-

durch-

messer |

Verwendungs- bereih

Bezeichnung des Sprengstoffes

für Sclays-

wettergruben für s<hlagwetter-.

freie Gruben

Nr. der Eftnfragreng in die Liste

L) Q

-[

e 2 3

öl Welter-Romperit A | Gejamter Bergbau ö2 Wetter-Nomperit B z ä Wetter-Nhenanit A 7 Z Wetter-Aumonca- hücit C v E

Breslau, den 21. Dezember 1923. Preußisches Oberbergamk.. Voelkel.

Bekanntmachung.

L]. Ans der dur den Herrn Minister für Handel und Gewerbe gemäß 8 2 der Polizeiverordnung über den Vertrieb von Sprengstosfen an den Bergbau vom 25. Januar 1923

Z S SSS

800 800

Wetter-Baldurit 30, 35

B 35 M B 36, 37 | Weiter-Barba- é 30, 35 rit A, B j 11. Diese Bekannimachung erlangt vom 1. Januar 1924 ab für den Bezirk des unterzeichneten Oberbergamts Gültigkeit. Nach diesem Zeitpunkt dürfen die früher zur Verwendung zuge-- lassenen Sprengstoffe nicht mehr verwendet werden, soweit es sich nicht um den Aufbräuch von auf den Bergwerken vor- handenen Beständen jolcher Sprengstoffe handelt. Bonn, den 18. Dezember 1923. Preußisches Oberbergamt. Fuchs.

S S SSSS

Bescheidüber dieZulassungvonZündmitteln.

Die N eTend bezeichneten Zündmittel der Fabrik elek- trischer Zünder G. m. b. H. in Köln-Niehl werden hiermit für

den Bezirk des unterzeichneten Oberbergamts zum Gebrauch tn

den der Aufsicht der Bergbehörden unterstehenden Betrieben zu- gelassen. y Nähere Merkmale der Zündmitiel: : L Obe Firma: Fabri elefiris<er Zünder G. m. b. H. in öln-Niehl und Berlin-Zehlendorf-Mitte. 2. Herstellungsorte: Köln-Niehl, Küppersteg b. Köln, Porz und ofreuz bei Köln, Kamen in Wejitfalen, Meißen in Sachsen.

3. Bezeichnung der Zündmittel:

1, Zünder mit Glühdraht (sogenannte Brückenglühzünder): a) „Vesta“, mit losem Zündsaßa,

sür verbotene Parteiorganijationen die Gründung von Vercinigungen ur Betreibung der Wablen zulässig sein soll Veriammlungs- und Preßfreiheit sollen au für die verbotenen Parteiorganifaitonen nur den allgemeinen s\trafre<tlihen und polizeilichen Beschränkungen unterliegen. Der Antrag wurde in der Diskussion dür die Abgeordneten Brodau f (Dem.) und Bruhn (Dnat.) gutgeheißen, Die Deuitschnationalen betonten, es liege ihnen daran, daß dié Deutc völkische Partei bei den Wahlen in keiner Weise behindert werde. Die Abgeordneten Dr. Kahl (D. Vp.), und Dr. Sw iffer (Dem.) stimmten ebenfalls dem Grundgedanken des Antrages zu, wünichten edoch, daß ten verbotenen M R aean die Gründuno von ereinigungen nur „aus\{ließli<" zur Betreibung der Wablen ers laubt werde, damit sie feinen Vorwand erhielten zu anderen Zwe>en als zu Wahlzwedken sich agitatoris<h zu betätigen. Dem Abgeords neten Höllein (Komm.) erschien der Text des sozialdemokratischen Antrags zu schwa; die Militärbehörden würden \ih einfa darüber hinwegseßen, wX sie es in Bayern dauernd täten. Der Ausschuß entschied si< im Sinne des Zusaßantrages Dr Kahl (D. Vp.), dem sozialdemokratishen Antrag das Wort „auss{lzeßli<" CIEITIEn, Jn dieser Gestalt wurde dann der sozialdemokratische Antrag einstimmig angenommen. Im weiteren Verlauf der Sibßung führte Abg. Dr. Nosen- [ats (Soz.) Beschwerde über Härten bei Behandlung der in Schuÿ- aft genommenen Personen. Redner führte verschiedene Beispiele an, inbesvadére beklagte er die unverhältnismäßig lange Dauer der Scbußhaft in der Mehrzahl der ae, und die Verzogerung in der Erledigung von Besdlwerden der Häftlinge. Er bat zum Schluß, es möge jeßt no< vor Weihnachten möglichst vielen in Schußhaft Beo findlichen die ersehnte Freiheit zurüu>gegeben werden. Der Vers treter des Neihswehrministeriums erklärte, daß der Anregung des Vorredners zur Entlassung einer Anzahl von Schuh» häftlingen no< vor Weihnachten nah Möglichkeit Folge gegeben