1845 / 182 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Die Gazette de France will wissen, daß am 25sten d. Pässe für Don Carlos und dessen Gemahlin zur Reise nah Greouix, in dem Departement des Gard, dessen Heilquellen der Leßteren von ihren Aerzten anempfohlen seien, unterzeihnet und abgeshi>t worden. Bon Cabrera“’, sagt dasselbe Blatt, „hat man neuere Briefe er- halten, die aus Sens datirt sind. Jhr Juhalt is der Art, daß er den Angaben von Bürgerkriegs- Projekten, die man ihm und an=- deren spanishen Flüchtlingen zuschrieb, direkt widerspriht. Die Roya- listen dieses Landes erwarten nichts, außer von Grundsäßen, vön ver= söhnlichen Mitteln und der öffentlihen Meinung.“ ;

Der Constitutionnel sagt, es sei vorgestern aus Neapel die Nachricht hier eingegangen, daß der König beider Sicilien, so wie er von der Abdankung des Don Carlos erfahren, auf der Stelle jeden Gedanken an eine Vermählung des Grafen Trapani mit der Königin

sabella aufgegeben habe. L i N Der inister es Innern hat ein Cirkülar än die Präfekten er- lassen, worin er ihnen aufgiebt, die Behörden an der spanischen Gränze zu veranlassen, daß sie allen míttellosen Spaniern, wenn sie nit als politische Flüchtlinge betrahtet werden könnten, bige Pi in Frank- réi<h wehren und diejenigen, wel<e ohne regelmäßige ässe und ohne Unterhaltsmittel bereits über die Gränze gekommen, wieder zurüd-= weisen follten. l gran von Montigny, “Attahé der französischen Botschaft in China, ist am 25}en d. in Havre eingetroffen, von êr. unverweilt nah Paris abreiste. E i Die Korvette „Seine“ geht in kurzem mit einer abermaligen Verstärkung von 200 Mann nah Otaheiti unter Segel. 400

Der Herzog von Palmella, Botschafter Portugals am römischen Hofe, ist am 22sten in Marfeille angelaugt, um si< von dort auf seinen Posten zu begeben. j

Die französischen Fonds blieben heute an der Börse, nachdem ste

< uni einige Centimes tan hatten, auf ihrem gestrigen Stand- punkte. Die Eisenbahn = Actien waren abermals angeboten, und die meisten Linien erlitten einen neuen Rückgang. s5proz. franz. Rente 121 Fr. 60 C. ; 3proz. 83 Fr. 70 C. ; Neapel 103 Fr. 50 C.; spa- nische áftive Rente 38; 3proz. span. 41 ; 3proz. inl, 31%, 7 au ¿ompt., 32 pro Ende Juli; port. 3proz. Rente 67,

W París, 27. Juni. Zür heutigen Sigung der Pairs - Kammer hatten si< kaum so viele Mitglieder eingefunden, daß einige Berichte vorgelegt werden konnten. Die Verhandlung über das Geseß, die Polizet der Eisenbahnen betreffend, wurde auf näch- sten Dienstag verlegt, da die Kommission mit dem Minister der öf- fentlihen Arbeiten no< Konferenzen über den an sie zurüd>ve: viesc- nen Art, 5 zu balten hat.

Die Deputirten seßten die Verhandlung des Ausgaben-Bud- gets des Finanz-Ministeriums fort. j .… Die fünf ersten Kapítel ‘des zweiten Theiles wurden ohne Diskussion votirt. Beí Kapitel 6, Verbesserung der Flüsse, schlagen die Herren von Bussieres und d'’'Angeville eine Erhöhung des Kredits um 200,000 Fr. behufs der Fluß-Correction der Niederseine, der Oise und der Schleuse von Andrezy vor. Der Minister der öffentlihen Arbeiten tritt dem Amendement bei, der Berichterstatter gleihfalls; es wird angenommen. Die Herten Gollivet und de la Plesse verlangen 300,000 Fr. für Fortsezung der Ouais von Rennes, der Minister stimmt zuz; das Kapitel wird miít dieser Erhöhung angenommen. Bei Kapitel 9, Verbesserung der Sechäfen, bean- trägte Graf d’'Angeville eine Erhöhung von 2,400,000 Fr. für Foit- segung der Arbeiten an den Häfen von St, Malo und Caen, der Minister

7stgb das Verlangenz cs wird votirt. Bei Kapitel 11, neue Kanäle,

agt Graf d ’Angev ille eine Kredit - Erhöhung für den Kanal von ane zum Rhein, zwishen Vitry und Nancy, und eine andere von #6 Millionen für den Scitenkanal der Garonne zwischen Toulouse und Agen. Nath ziemlich lebhafter Debatte werden beide Erhöhungen votirt, Kap. 13, Errichtung großer Eisenbahnlinien, 72 Millionen. Herr Glais-Bizoin ‘erinnert an den unmittelbaren Nutzen der Eisenbahn von Paris nach Brest und einer Bahn von Toulon an die italienische Gränze; das Kapitel wird volle Eben so die folgenden des Budgets der außerordentlichen Arbeiten. Hiermit war die Totalität des Etais A, der dem allgemeinen Budget bei- gefügt is, erledigt, und es wid sofort der erste Theil des erslen Artikels des Geseß-Entwurfs, worauf derselbe Bezug hat, ohne Debatte angenomm:n, Der zweite Theil desselben verweist auf den angehängten Etat B, der die (Spezialdienste begreift. Die 15 ersten Kapitel dieses Etats, welche die Ehren- legion betreffen, werden nah furzen Bemerkungen angenommen. (Ueber die sodann vorgeschlagenen Amendements \, Paris im gestrigen Blatte.)

Paris, 28. Juni, Die Deputirten-Kammer genehmigte gZessera mit 232 Stimmen gegen 43 das Ausgaben-Budget für dàs Dienst- jahr 1846. Sie schritt sodann zur Berathung des Geseß-Entwurfs für die Bewilligung eines Kredits zur Ausführung des auf die Un- terdrü>dung des Sklavenhandels bezüglichen londoner Vertrags vom 29. Mai, ‘und es wurde dieser Entwurf mit einer Majorität von 243 Stimmen gegen 1 angenommen. Jn der heutigen Sißung votirte die Kammer eine Reihe von weniger bedeutenden Geseh - Entwürfen.

Großbritanien und Irland.

London, 27. Juni. Jhre Majestäten der König und die Königin der Belgier sind gestern Nachmittag, von Ostende kommend, in Woolwih gelandet und wenige Stunden darauf hierselbst im Bu>ingham- Palast eingetroffen. jt 3

Wie es heißt, wird in nächster Woche Se. Masestät der König der Niederlande auf vierzehn Tage oder drei Wochen zum Besuch nah England kommen und in Mivarts Hotel, woselbst die Staatszimmer bereits dazu eingerichtet werden, seine Wohnung nehmen. ;

Das Parlament beschäftigte sich au gestern fast nur mit Angele- genheiten von lofalem Jnteresse.- Jm Oberhause wurde Lord S tan- ley’s Bill wegen der den Pächtern in Jrland für Verbesserungen der Pachtgrundstü>ke zu bewilligenden Entschädigungen an ein Spezial- Comité von 21 Mitgliedern des Hauses gewiesen und eine Bill Lord Portman?’s, welche die Bestimmungen der irländishen Maßregel auh auf England ausdehnen sollte, na< kurzer Diskussion mit 11 gegen 7 Stimmen verworfen. Jm Unterhause beschästigte man sih mit der {hon mehrfa< erwähnten, als Verleßung der Prioilegien des Hauses bezeichneten Prozeßsahe des Advokaten Heward wider den Stabträger Sir William Gossett, welher Leßtere bekanntlich dur ein Erkenntniß des Gerichtshofes ‘der Queens-Bench zur Zah- lung einer S N an den Ersteren verurtheilt worden ist. Der Gener al-Fisfal stellte nun gestern auf Grund des darüber yom Hause verlangten Comité «Gutachtens den Antrag auf ein Cassationsgesu< (writ of error) gegen jenes rihterlihe Erfennt- niß, erfuhr indeß von Seiten des Herrn Hume einen lebhaften Widerstand, der in der Begründung eines Amendements ih fund- gab, nah welhem die Ursache der Verwieelung und Unannehmlichkeit dieser Sache in dem Bestreben des Hauses, sih zum Richter in eigener Sache- zu machen, gesuht und die Vertheidigung der Privilegien deshalb einer anderen Autorität übertragen werden sollte. Dieses Amendement wurde indeß ohne Weiteres mit 78 gegen 46 Stimmen verworfen und darauf nah sehr langer Debatte, an welcher Sir R. Jnglis, Lord J. Ru \\ell, Herr Kelly und Sir R. Peel Theil nahmen, die unter Wiederholung des ganzen Prozesses Sto>- dale’s gegen die Gebrüder Hansard, zu welchem der gegenwärtige Streitfall Howard's gegen Sir W. Gossett -nur ‘ein Anhang ist, für uñd wider die Jurisdictions - Befugniß \prachen, dér ursprüngliche Antrag mit 82. gegen 48 Stimmen angenominen.

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Aus Jrland gehen fast tägli< Berichte über stattgefundene Ge- waltthaten ein, welche einen bedenflihen Charakter annehmen und’ als die Folge des ungeordneten sozialen Zustandes und der Reibungen der Parteien beträ<hket werden müssen. Jun der Nähe von Cavan ist in diesen Tagen ein bei den Orangisten èër Umgegend sehr angese- ener Mánn am hellen Tage auf ofétet Straße, in Anwesenheit iner Shwägerin und Kinder, erschossen worden, úünd man hat des Mérders, der s<, ruhig seine Pfeife rauchend, entfernte, no<h nicht habhaft werden fönnen. Jn Folge dieses Auftritts sieht man blu- tigen Kämpfen Zwischen den Orangisten und den Molly Magnires entgegen, wie sih ihre Gegner nennen, unter denen man den Mörder vermuthet. Bei der am 24sten stattgefundenen Beerdigung des Ge= tödteten versammelten sih die Orangisten 3000 Mann stark und zum größten Theil bewaffnet. L

Die Debatte im Unterhause am H Aa das Amendement Löorb Mäáhon's zur irländischen Universitäten-Bill war dur die schon erwähnte Rede O’Connell's, des Agitators, ausgezeichnet. Man sieht derselben sogleich an, daß sie zu London, nicht zu Dublin gehalten ist ; gemäßigt und ruhig, entbehrt sie selbst ni<t einer gewissen Würde und zeugt von der no< ungebeugten geistigen ‘Kraft des irländischen Agitators. 6

„Jh bedaure““, sagte er im Wesentlichen, „daß die Regierung darauf be- steht, die Bill in ihrer gegenwärtigen Form durczuscßen, Jch will hier die Mo- tive der Bill nicht erörtern und angreifen, so leicht es mir auh wäre. Alle Be- weggründe zu Handlungen sind ja ohnehin gemischter Natur. Jch glaube gern, daß es die Minister gut meinen mit Jrland, zweifle- aber sehr an der Wirksamkeit der Mittel, die sie dazu anwenden wollen. Zrland ist gegen- wäriig in cinem furä&tbaren Zustand; es war schon seit längerer Zeit ungemein übel daranz 1830 berichtete cine Kommission, an deren Spihe Herr Spring Rice war, über die damals schon herrschcnde Noth; man ver- sprach uns Hülfez sie blieb aber aus;-1834 ward bei der Kommi’! sion über das Armenge‘ey ermittelt, daß 2,400,000 Individuen, von Allem entblößt seien. Die Zahl dieser Hülflosen is heute auf 4,500,000 gestiegen ; diese ganze Menschenmasse is s{le<t genährt, schlecht gelleidet, eiend bcherbergt ; sie lbt von Kartoffeln wenn deren zu haben sind Und trinkt Wasser; eine Bettdeke ist éin ihr unbekannter Luxus. So is Jilands g im 45sen Jahre nach oer Union. Für dieses Unglü>k veriprah uns Herr Spring Nice Hülfe. Bald darauf hat er eine Schrift publizirt, aus welcher zu ersehen war, daß er unsere Verhältnisse durhaus mí{fannte. Und was ísst uns weiter an Beistand zu Theil geworden? Eine Kommission zur Untersuchung des Standes der Dinge zwishen dem Grundeigenthümer und dem Bebauer des Bodens. Der Bericht, welchen die Kommission an die Königin erstattet hat, ist genau genugz er sagt nur no< zu wenigz die Farben ließen sih weit stärker auftragen, ohne von der Wahrheit zu weichen, Zsst aus dem bloßen Erkennen schre>barer Uebel Heilung zu hoffen? Doch, wäre auch Hülfe .in Aussicht, was mag das nüßen? Das irländische Volk kaun uicht länger zuwarten: sein Z'1stand erlaubt ihm nicht, in Geduld zu harren, bis es etwa künftig besser werde. Wer daran zweifeit, der erwäge nur, wie es dermalen an gar vielen Orten in Jrland hergeht. Mordthaten sind im steten Zunehmen; sie werden systematisch betrieben und verfehlen nie ihre Zwecke; dieses planmäßige Morden geht immer weiter nordwärts; es hat Roscommon erreicht; es verbreitet sih über Leitrim nach Cavan, ja, bis in den protestantisden Bezirk von Fermanagh. Weiß man in England, weiß man in diesem Hause, wie cs in Jrland steht? Jch habe es nun ausge- sprochen, und was ich sage, kann bewiesen werden. Und cinem Lande in diescr Lage wollt ihr beisteben mt eincr Bill zur Verbreitung afademischer Erziehung? Jd sage Euch, solcherlei Maßregeln können uns nidjts helfcn, Gebt der hungtigen Menge Nahrung, ehe ihr daran denkt, sie zu erziehen. Mêége die Regierung étvas Wesentlihes für Jiland thunz unsere Mit- wirkung soll dann nicht fehlen, Die Minister haben legtes Jahr gar nichts gethan, nsere Lage zu verbessern, und was sie jeyt vorhaben, wird ohne Cifolg bl‘iben. Man spricht von meinem Einfluß zur Förderung des Wohls Zrlandé; gewiß, ih werde nie versäumen, dirjen Einsluß zum Besten irländischer Juteressen zu gebrauchen. Aber ich frage in diesem Hause: will mich die Regierung unterstüßen in meinem Streben für Jiland? . Jsst die Regierung geneigt, die Grundbesißer anzuhalten, daß sie dem irländi- hen Volke g:-re<t werden? Diese Frage drängt sich vor: sie wird nicht dur tönende Reden im Parlament der Lösüng näher geführt. Die ganze Macht der Regierung sollte sich den irländischen Dingen zuwenden! -Die Regierung is sta1k; sie ist die stärkste, tie wir seit hundert Jahren hatten ; und was gibt sie uns? Nichts weiter als diese Maßregel! Man bedenke nur, daß odendrein das Volk von England euren Plan einer Erziehung ohue Gott nicht sanctioniren wird. Jch bin gewiß, daß Jrland nicht darauf eingeht; unser Volk if religiós; in Jrland if der Unglaube et- was Unbe!anntes; die Minister dürfen sih überzeugt halten, daß sie kei- nen Erzicungs-Plan durchscÿen werden, bei welchem tie Grundlage der Religion fehl. Wir ve:langen Protestantismus für die Protestan- ten, Pesbyterianismus für die Presbyterianer , Katholizisinus für die Katholi/en ni<ht mchr und nicht weniger für die Einen wie für die An- deren ; nur offenes und freies Spicl und Recbt für Alle! Betrachtct eure Bill, ob sie das leistet? ob sie nicht vielmehr Keime der Zwietracht enthält? Laßt die Neligien die Grundlage eures Erziehungs-Systems bilden ; danrx errciht ihr; was für Jrland noth thul: das Vo1 allen der crífilichen Liebe, kündbar werdend im Geiste der Versöhnung. Schläzt die Maßregel, wie sie jeßt vorliegt, fehl, so werden die Minister zum Gespötee. Hätten sie auf religiösen Grund gebaut, ihr Versuch wäre groß und ehrenweth geblieben, selbst wenn er mißlungen wäe. Jch bitte die Minister, einer Augenbli> mit nir zu überlegen, wie es mit ihrem Erziehungsplan steht. Vor furzem war cine Zusammenkunft katholischer Bischöfe : diese Prälaten haven dem irländi- hen Volke gesagt, der Erziehungsplan der Regierung sji voll Gefahren für Glauben und Moralität. Die Minister mögen immerkin nicht viel ge- beu auf das, was dic Bischöfe sagen, in*ofern L dieselben als Jndividuen ansehen, Aber in J1land is die Meinung der Bischöfe inNeligionssachen cin Geschß, dem 6 Millionen Katholiken gehorhen. Was virlangen die Bi- \{<öfe? Eine Bürgschaft, daß die neuen Schulanstalten wiklih Orte seien, wo die Jugend eine religiöse Erziehung erhalten könne. Die katholischen Bischöfe wollen eine Garantie; sie trauen euch in so wichtigen dirgen nit aufs Wort, Jnzwischen haben unsere geistlichen Obern entschiet en, di\vorliegende Bill sei dem Glauben und der Moral zuwider, und wir sind in Allem, was die Religion betri, gebunden, uns nah den Entscheidunger der Kirche zu richten. Was aber die Maynooth-Bill angeht, so war das Geschrei dage- gen wahrhaft unsinnigz es freut mich, sagen zu können, duß es aufgehört hat. Gegen die Maynooth-Bill ist nichts einzuwenden: Jland sollte da- für dankbar sein. Geht doch einen Schritt weiter und zieht die Bill zur Er- rihtung der neuen Lehranstalten noch cimal in Erwägung. Fch spreche nicht in feindscligem Geistz. es wünde mich glücklich machen, fönnt} ih etwas bei- tragen zur Würksamkeit der Billz wer sollte nicht die Verbjeitung der Er- ziehung wünschen ? Erziehung ist Stärke: sie fann aber aud zur übelange- wendeten Stärke werden, Andere mögen eine gemischte Erziehung vonziehen : ih war selbst cinmal dafürz ih bin noch heute dafür in Liteatur und Wis senschaft ; aber in der Religion will mir die gemischte Erzkhung nicht zu- sagen; es soll Jedem die seine gelehrt werden. Auf den ersten Bl> giebt die Vill au<h den Ministern eín Amtveileihungs - Recht (patronage) von so weitem Umfange, daß ein Ultraradikaler, wie ich, davor ershre>m dürfte; aber das Uebel is #\o groß nicht; es wird sehr gemindert durh die Feind- sc{aft, die ihr eu<h in der Anwendung dcs Rechts zuzziejen werdetz ihr verpflichtet einen, und funfzig hassen euch! Zh bin zn Ende. Gern möchte ih eure Bill Frucht bringen sehen ; ihr fönnt es aber nicht fertig bringen ohne die Bischöfe; ih sage euh, se<s Millionen Jrländer sind in der Hand des Klerus,“ : s

Das Resultat der Abstimmung über das Amendement Lord Ma-

hon's is bekannt,

Vorgestern wurde die erste direkt nah China gehende Monats- post auf dem Ueberlandwege abgeshi>t. Sie wird durch die Schiffe der orientalis<hen Dampfschifffahrts-Gesellschaft, welche auch die Kal- futtapost befördern, nah Ceylon gebra<t, dort aber einem anderen Sthiffe der nämlichen Gesellshaft überantwortet werden, welches den Zweigdienst zwischen Ceylon und Hong-Kong versieht und unterweges zu Penang und Singapore anlegt, Durch diese Einrichtung wird fünstig die Tondoner Post in 48 Tagen na< Hong - Kong gelangen

und umgekehrt, Zur Feier dieses für unseren Bent mit Chi wichtigen Ereignisses werden die Direktoren der orientalischen Dan shifffahrts-Gesellshaft morgen Herrn Petnnte ein Fest geben, zu sie die Minister, die Direktoren der ostindischen Compagnie 2c. geladen haben. Ï

Der Plymouth Tímes zusolge, wird dort tägli der Best erwartet, an den Hauptpunkten der Küste in der Nähe dieses Krie hafens eine Stre>e von drei Miles mit Batterieen zu versehen

s{<weêrem Geschüß zu armiren.

Die Nathriht von einem Brande in Quebek hat hier an h Börse tiefen Eindru> gemacht. Derselbe dürste, wie der Globe mei die Kolonie weiter zurü>werfen, als die früheren Revolutionen. D Elend ia der unglü>lihen Stadt kann wohl dur allgemeine S scriptionen erleihtert werden; der Ertrag derselben wird abér nj entfernt zur De>ung des ungeheuren Verlustes zureichen. „He, Nachmittag wird si< wahrscheinli< in der Börse ein Comité j Empfangnahme von Beiträgen bilden und hoffentlich schon mit d nächsten Dampfboote, das am 4. Juli abgeht, eine ansehnlihe U stüßung abgeshi>t werden können. i

Der General=-Profurator von England, Sir William Follett, 1 seiner Gesundheit wegen den leßten Winter in Jtalien zugebracht h befindet si< wieder in so leidendem Zustande, daß man an seint Aufkommen sehr zweifelt.

Herr Somes, Parlaments-Mitglied sür Dartmouth und der h deutendste Rheder in London, ist am 24sten plöplih am Shlags gestorben. Sein großes Vermögen hat er si allein durch eig Thätigkeit erworben, da er von armen Aeltern herstammt.

Belgien. Brússel, 28. Juni. Jhre Majestäten langten am 2s gegen Abend in Ostende an, nahdem Sie unterweges einige Aug

blie in Brügge verweilt hatten, wo der König mit dem Staal

Minister Grafen Muelenaere eine Berathun hielt. Am 26sten f shifften Höchstdieselben sih auf dem Königlich britischen Dampfs ,, Prinzeß Alice‘ nah Woolwih ein. Herr van Praet, der Minis des Königlichen Hauses, der anfangs bestimmt war, den König l Loudon zu begleiten, is in Brüssel geblieben und soll, wie verlau heute mit einem Auftrage na< Paris abgehen. Auch der O marschall, Graf d’Arschot, befindet si< diesmal nicht in der Be tung Sr. Majestät; er hat einen vierzehntägígen Urlaub- erhal und sih auf seínen Landsit begeben. N

Die Repräsentanten-Wahl zu Gent, welhe gestern früh um h 10 Uhr begäânn, war um 11 Uhr beendigt. Die Partei des Mi steriums und des Klerus hatte sih ganz Ern gehalten, so daß H Franz Vergauwen, Eigenthümer des Journal des Flandres, Kandidat des liberalen Wahl-Vereins, fast einstimmig, mit 745 ter 759 Stimmen, gewählt wurde. ; j

Die deutshen Auswanderungen nah Brasilien dauern noh i mer fort; am leßten Sonnabend kamen wieder 260 solher E gränten in Ostende an, wo dieselben si{ na< Dünkirchen einschite seit zwei Monaten sollen an 3000 auswandernde Deutsche d Osteude gekommen sein.

S q weiz.

Kanton Zürich. Jn der Sigung des Großen Raths t 26. Juni ade ed 2ten Gesandten Herr RR. Rüttiman und z 3ten Gesandten Herr Dr. Alfr. Escher und in den Erziehungs-R Herr RR. Eßlinger, zum Präsidenten dieses Rathes aber Herr B germeister Dr. Zehnder gewählt.

Kanton St. Gallen. Der Kleine Rath hat die b Polizei - Direktor Siegwart - Müller verlangte Auslieferung des l Steiger und seiner 3 Befreier in dem Sinne abgelehnt, daß de ben eben so wenig als seiner Zeit den aargauischen Flüchtlingen ! Asylreht zu verweigern sei.

Sie

Neapel, 16. Juni. (A, Z.) Der König und die Königl Familie halten ihre Villeggiatura in dem Schlosse von Capodimo welches bekfanntli<h ganz in der Nähe Neapels, hoh und gesund, östlihstèn Hügel des Vomero zierend, liegt. Vou großen Reisepl für Athen 2c. hört man hier nichts: der König geht höchst wahr lih in der Mitte Juli zum Feste der heiligen Rosalia nah Paler wie er es in den leßten Jahren zu thun gewohnt war. i

Der große Krater des Vesuvs is} jeyt vollständig gefüllt in eine Ebene verwandelt, aus deren Mitte si< der neue Kegel hebt, aus welhem am 14ten und 15ten d. mit erhöhter Kraft Fl men emporloderten. Ein sehr \{<wacer Laväfluß ergoß si | Berg nah Westen also dem Eremiten und Neapel zugewende! herab. Von der Hauptstadt aus gli dieser Lavafluß einer R kleiner Wachtfeuer. Von großer Bedeutung is das Schauspiel ni eben so wenig s{<ließt man aus diesem einfahen Ueberströmen eine baldige Eruption. 2098

Unter den hier anwesenden Fremden, welche die Bäder Castellamare : oder Zschia besuchen, befindet sich auch eiu Herr Goethe, Enkel des Dichters.

S panien.

ó Madrid, 21. Juni. Gestern Abend fand in der W nung des Herrn Pacheco, Vice-Präsidenten des Kongresses, eine L sammlung von 32 Deputirten statt, zu welcher au< die Redact

des Globo und die des Tíiempo zugezogen wurden. Mehrere F

Ministern eng befreundete Deputirte waren zugegen, und Herr Pad hatte im voraus angekündigt, daß die Vermählung der Königin ausshließlihen Gegenstand der anzustellenden Berathschla ung d machen werde. Zu Anfang der Sihung sprach Herr Jsturiz Ansicht aus, daß man die Bermählungs-Frage- noh nicht in E gung ziehen dürfe, damit dem Willen der Königin „nicht möge ! gegriffen werden, Indessen kam die Versanimlung überein, daß jenigen Bewerber, deren Ansprüche si< als durhaus ‘verwerflich d stellten, soglei< zurü>gewiesen werden urüßten, und es wurde stimmig beschlossen, die eventuellen Béwerbungen d es Sohnes! Don Carlos und die des Grafen von Trapani als vi unzulässig zu verwerfen, Einige Deputirte behaupteten sogar, Vermählung der Königin mit dem Grafen von Trapani würde Spanien no< größere Uebelstände herbeiführen als die erstere. 0 lih wurde festgeseßt, daß die periodische Presse, über welche die wesenden Deputirten verfügen können, von nun an die Vermählin Frage in dem eben ange ebenen Sinne * besprechen solle. nun einige Deputirte s, hinwiesen, daß die diplomati} Beziehungen Spaniens zu einigen europäishen Mächten eine 0 stigere Richtung annehmen könnten und die Regierung Gele) heit haben würde, der Königin ‘eine ‘vortheilhastere ermählung * zushlagen, so sprah man die Ueberzeugung aus, daß die Regi für jeßt no< keinen entsheidenden Beschluß liber die Heirats fassen dürfe. j |

Es erregt einiges Aufsehen, ‘daß dieselben Deputirten, welche der Diskussion des neuen Grundgeseßes dem Rechte, die Vermäl der Königin von ihrer GARSLET abhängig zu machen, freiw entsagten, nunmehr, da sie na< Ausstellung der neuen Constits!

s L B L as E m s M I E E E E GENM O IDICEINNKFNIOTCHENN R T T N T T N E E T É T E L E M R R N O

Wieses Veto erscheint, wenigstens in der Form, in wel<her es aus=-

r verstimmt über die Eile, mit der sie nun die Benuzung dieser

tiger Wirbelwind trieb die Feuermassen in allen Richtungen, o

mögli< länger für die re<tmäßigen Vertreter des Landes gelten inen und _no< weni er zu beraths<lagenden Sißuugen als Körper- ast zusammentreten dürfen, si< die Befugniß beilegen, gegen den ntuellen Willen der Königin im- voraus ein Veto aufzustellen,

rohen wird, als höchst unshi>lid, und denno< wird man an ge- ssen Orten niht ermangeln, in ihm ebenfalls den Ausdru> der ntlihen Stimmung erbliden zu wollen. Wahr is, daß die an- hliden Bewerbungen des Grafen von Trapani hier noch feinen zigen Schubredner gefunden haben. Anders aber verhält es si den Ansprüchen des Sohnes des Don Carlos. Die Espe= nza beantragte gestern, man solle alle Spanier, die das Alter

zwanzig Jahren erreicht hätten, izre Stimmen über dessen Ver- hlung mit der Königin in Urnen abgeben lassen, und erklärt si Namen der monarchischen Partei bereit, allen ihren Ansichten und ffnungeu zu entsagen, falls die Abstimmung iu Madrid nicht zu

Fünftheilen und in dem übrigen Spanien zu neunzehn Zwanzig- ilen zu Gunsten der erwähnten Vermählung ausfallen würde.

Der Españ ol verwirft ebenfalls den Grafen von Trapaui. Er t heute: „Weit rathsamer wäre es, einen spanischen Prinzen ohu des Jnfanten Dou Francisco) zu behalten, dessen Dankbarkeit

in Liebe zu seiner Königin und Gemahlin , ‘in seiner Treue zu em Lande zu erkenuen geben wird, als einen kleinen italienischen inzen anzunehmen, der uns nihts brächte, der für uns nichts be- tete und nur zu neuen Umwälzungen Veranlassung geben würde.“ sselbe Biatt glaubt jedoch, die Söhne des Jufanten Don Francisco rden ihren etwaigen Ansprüchen entsagen, damit die Königin dem onprinzen von Portugal ihre Hand reichen könne.

Unterdessen hat der französische Botschafter , Graf von Bresson, Bayonne die Vorschrift empfangen, si< unverweilt über Toulouse h Barcelona zu verfügen, wo er am 19ien eingetroffen sein wird.

Botschafter soll beauftragt sein, dort nachdrü>licher als je auf Abschließung der Vermählung der Königin mit dem Grafen von pani zu bestehen und die Freilassung des Don Carlos, dessen Gefan- wärter das französische Kabinet nicht länger sein möge, als bevorstehend, vie das Entweichen seines Sohnes als kaum zu verhindern, darzu- en, um auf diese Weise der spanischen Regierung die neapolitani- Heirath als das einzige Rettungömittel vorzuhalten. Der Ge- nl Narvaez soll seit einiger Zeit zu Gunsten dieser Combination immt sein und Herr Martinez de la Rosa si eiligst nah Bar= na begeben haben, um den diplomatishen Bemühungen des Gra- von Bresson seine eigenen Ueberzeugungen entgegenzustellen. 17ten lief die von dem zweiten Sohne des Jufanten Don Fran= o befehligte Korvette. „Manzanares“ in den Hafen von Barcelona Der Kabinets - Secrétair der Königin, Herr Donoso Cortes,

von dort mit vertraulichen Aufträgen nach Paris abgegangen.

junge Königin, die eine höchst beshwerlihe Reise unternommen e, um durch die Bäder ihre Gesundheit zu befestigen, zeigt si

der abbre<hen und auf demselben Wege nah der Hauptstadt zu- fehren soll. So außerordentli<h war der Eindruek welhen das Manifest des afen Montemolin auf den General Narvaez und dessen militairi- Umgebungen machte, daß er in der ersten Aufregung ein Rund= eiben entwerfen ließ, in wel<hem allen höheren Militair-Behörden efohlen wurde , jedes Mitglied der Familie des Don Carlos, das auf spanischem Boden betreten ließe ohne Weiteres erschießen zu n. Das in Barcelona erscheinende Blatt el Fomento, erwähnt ‘é Rundschreibens in seiner Nummer vom 1Sten, und der General- jitain von Aragonien brachte den ihm dur den Kriegs - Minister hidten Befehl zur allgemeinen Kunde. Als der ürgerfrieg die Revolution am furchtbarsten wüthéten, im Jahre 1837, traten ge Deputirte mit dem Antrage hervor, daß der Prätendent, falls i Gefangenschaft falle, ohne Weiteres erschossen werden solle, aber die damaligen Cortes \heuten si, diesen Antrag zur Abstim- g zu stellen. Das Rundschreiben des Generals Narvaez sollte hier der Gaceta erscheinen, allein Herr Martinez de la Rosa und hiesigen Amtsgenossen verhinderten es, in der Ueberzeugung, durh solche Befehle die Würde der Regierung selbst verlegt werde. Die diesseitige Regierung hat \i< an die portugiesishe mit dem hen gewandt, ihr alle Aktenstü>ke mitzutheilen, welche auf die sten, zwischen tem lissaboner Hofe und dem päpstlihen Stuhle gefundenen Unterhandlungen Bezug haben. Ein Theil dieser Pa= soll bereits hier eingetroffen sein. Der Gefe politico von Granada hat aus eigener Machtvollkom- eit eine Wochenschrift unterdrü>t, deren Jnhalt ihm mißfiel.

Türkei.

Cattaro, 8. Juni, Die Bergbewohner von Jacowa, weit rnt, si bei der Annäherung des unter dem Seriasker stehenden es von 35,000 Mann zu fügen, werden vielmehr muthiger. Am Mai vereinigten sie sich, zogen gegen Jbrahim Bey, San n von Jacowa, und s{lugen ihn in Flucht, so daß er si< na rend zurü>ziehen mußte; man kann ihm jedo nicht das Verdien ehen, daß er si< mit den ihm zu Gebote stehenden 500 Mann r gegen 2000 Bergbewohner vertheidigte, welhe 100 Mann ißten, während von den türkischen Truppen nur 30 fielen. Bis hat man noch keine Nachricht von der Ankunft des Seriaskers "risrend, woselbst bereits 10,000 Mann zusammengezogen sind, je einen Theil des oben erwähnten Heeres bilden.

Briefe aus Janina melden, Chosrew Pascha habe dem dortigen hischen Vice - Konsul erklärt, daß er niht anerkannt werde ; ähnliche Erklärung ward an die griehishen Konsular - Agenten “revesa und Arta erlassen,

bereinigte Staaten von Uord-Amerika.

Londoù, 27. Juni. Der „Great Western“’ hat Nachrichten New-York bis zum 14ten d. M. überbracht, welche indeß aus Vereinigten Staaten nichts von Interesse melden. Berichten aus ada zufolge, war ein großer Theil der Stadt Quebek durch furchtbare Zeuersbrunst am 28. Mai zerstört und der Schaden. 1 bis 15 Millionen Pfd. Sterling geshäßt worden. Ueber den auf des Brandes giebt die European Times folgenden Be- : Der -unglü>liche Brand, welcher zu Quebek 1500 bis 2000 Hâäu- 'ernihtet und 12,000 Personen obdachlos gemacht hat, brah am

ai, Vormittags 11 Uhr, in einer Lohgerberei der Vallierestraße

er Tag war äußerst warm, und die längere Dürre hatte die Dächer mliegenden, wie der entfernteren Gebäude für die Entzündung

empfänglich gemacht. Rasch standen die anstoßenden und ge- berliegenden Häuser in Flammen, und unglaublih schnell entzün- die vom starken Winde fortgetragenen Funkenmassen mehrere Ausbruche - des Feuers weit entlegene Gebäude bei der Kirche

o<. Der Wind wurde in furzem zum Sturme, und man er- e bald, daß alle menschlichen Anstrengungen das Umslchgreifen ‘lers in dem größtentheils aus hölzernen und dicht an einander hten Häusern bestehenden Stadttheil nicht verhindern konnten. Straße traße wurde von dem zerstörenden Elemente ergriffen, und ein

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schienen, weni

bis 2000 Häusern woh Bevölkerung ausmachen

,

Leben davon zu kommen. Kirchen, brannten ebenfalls nieder. Masseu Taunenbretter aufgestapelt

auf der Stadtseite dur<h Sprengu Geniemannschaft bewerkstelligt A

flüchtet hatte.

&euermasse ums Leben.

Klasse hat shwer gelitten. haben nichts gerettet. eines “versihert war; die

des verbrannten

Doppelte dieses ersten Anschlages.)

wo er si nah England einschiffen

worden und gestorben, unterweges.

daß Orte, welche den ershred>ten Fl

ganze Habe eingebüßt, da ‘in den meisten Fäll nungen gerettet werden fonnte und Viele fro Die Kirche St. Kloster blieb vershont. Die St. Peterskirche, so wie Gleiches Schidsa de des Werftes, wo u waren,

größten Brauereien und eine Stre greifen des Brandes dur Wegsch

iem rd, endli Artillerie -Kaserne war dreimal in Gefahr. Brand des Spitals, wohin man, da es auß Glammen zu liegen schien, eine Men

eines versicherten in e egenseitigkeits - Gesellschaft wohnern des abgebrannten Stadttheils be and,

da alle cigediana sind, Niemand ae E s E rAR aan Die Zahl der umgekommenen Personen wi igenthums, gering gere veranschlagt. (Nach den neuesten Nachricht

gungen aufgeboten, um den unglüli und in einer öffentlihen Versammlur wohnten, brahte man \{<nell 3— 4000 P General- Gouverneur, Lord Metcalfe, 500 Pfd. St. her. Der fatholishe Bis, und erließ soglei ein Rundschreiben sie auffordert, für die obdachlosen F Kirhspielen öffentliche Versammlun Kleidung und Lebensmittel zusammenzubringen. Der bisherige Besehlshaber der britif General = Lieutenant Sir R, Jason

gen

t üchtlingen re Zuflucht 1 ge Minuten später {on in R ir gehüllt waren. Bis Mitternacht wüthete

Nachlaß und ungehemmt fort; ers an der Sritte von dem Orte des Ausbruches, gen Schranken seßen. Der niedergebran breit und dreimal so langz 12,000 Men

haben größte en nihts h waren, Roch lie

schi | ge von Kranken all ( Plöblich gerieth das große Gebäude Winde hergetragenen Funken in Brand Personen, si selbst zu helfen außer Stande, Die gewerb- und ha

Fast alle Bä>er Dazu kommt,

l hatten

< ein Ziel

daß von 10 H

aber waren

en beträ Es wurden hen Ab 1g, der

zu vera

kamen fläglih in der ndeltreibende Bürger= sind abgebrannt und äusern kaum i fast alle versichert, die nur aus Be=

ntschädigung erhalten kaun. rd auf 100 und der Werth <net, auf 750,000 Pf. St, t der Saden das fort alle Anstren= gebrannten beizuspringen, etwa 3000 Personen bci= fd. St, zusammen. Der gab 2000 und das Hotel Dieu hof überschi>te 500 Pfd. St. an seine Geistlichkeit, worin er amilien beizusteuern und in allen nstalten, um Geld,

itishen Truppen ín Kanada, , is am 9. Juni in Montreal, wollte,

Sein Nachfolger, Graf Cathcart, war no<

zu bieten Rauch und Flammen ein- diese furhtbare Feuersbrunst arlôstraße, 2400 konnte man dem Weiterdrin- nte Bezirk ist 2 Viertelstunde schen, welche in diesen 1500 gesammten ntheils ihre aus den Woh- nur mit dem gt in Asche; das zwei Methodisten= zwei der 3 ngebheure Hier wurde dem Weiter= affung „mehrerer Dielenhaufen und ng zweier Häuser, welhe von der eseßt, Die Am traurigsten war der erhalb des Bereiches der er Klassen ge=-

Ga (H. E e Mitt ar zufolge, hat Moriß Rugendas, ci na< Montevideo ruanísche und cil nende Universal vorliegt, geben Z denken, welches derselbe -

fehrte, nahdem er Bayern zurü>. Das abe seiner eobahtung fennung fand. von neuem nad Amerika südamerifanishen Freistaate halte, mit reiher Ausbeut

6 Stimmen, 3. Juli d. ei

Elliot Name 8 Millionen zu über uehmen Verhältnisse ihre orduen wollten,

s

heilung aus Val der bekannte Rei

ätter, von: denen

in jenen

damerifani

: im Jahre 4802 in A

einen groß

en Theil Bra as Resultat dieser Unterne „malerischen Reise ; von Balbi, < einer län

in Brasilien“, Klapproth, geren Reise in und besuchte die An n, welche er e für seine

sih indeß bald von derse siliens durchreist, nah hmung war die Heraus- welche, so wie . lebhafte Aner= Eurapa begab er sich i tillen, Mexiko und die jevt, nah mehrsjährigem Aufent- Studien, wieder verlassen hat,

Humboldt u.

Mexiko und Texas.

[ Loudon, 27. Juni. Der dur die vom | gleich mit den Dce aus , Und alle darin befindlichen richte über den Stand de braht, welche indeß in dene Gerü Man will von Texas auf die Ge einigten Staat Stimmung gegen dieser Stimmun selbst jeßt dem lihe: von diesen Kongresses nun au zur Unterhandlung mit Texas erm und daß der Präsident von T : nen National-Ko die Anschlußfrage vorzulegen. daß cin mexikanisches Truppen- Grande überschritten und die m Havanna gesandt habe, währ ns der britishen Regierun Dollars und von der mexi sich bereit erklärt haben auf eine der englis Die nächsten Nachrichte vom Swlagfluß betroffen ges Licht über diese Angaben verbreiten.

werde na inverleibun Berichten h wie früher die

r Ding den am hte: entstellt werden u daß England in die Vereinigten hr eines Krieges en, daß ferner in

ta

„Great Western“ hat heute zu- den Vereinigten Staaten au< Be- e in Mexiko und Texas über- ern dur vershie=- Glauben reie Alles daran seve, die Einverleibun Staaten zu hintertreiben, zwishen Mexiko und den

0 1 Mexiko eine ent die Unionsstaaten herrshe u <geben müssen, gs-Projekt abhold sei ist, daß der

erifanishen Blätt nd nicht vollen

vent zusammenberufe Gerüchtweise wird

Corps unter Arista exifanishe Re

Die Deutsche Allgemeine Zeitung enthält folgende Tabelle über die Bewegung der

vereinsländishen Baumwollen - Judustrie :

1834

1836

1837

1839

1841

Bevölkerun #1) Zustand der Baumwollen-

spinnerei im ZoU- Vereine. Rohe Baumwolle wurde ein eführt ollctr, Davon wieder ausgeführt Sind zum Verbrauwe geblieben. Davon ab 25 pCt, für lbgang und Watten Js Garn gesponnen worden Ab- und Zunahme der vercinslän- dischen Spinner nach Prozenten. Ungebleichtes ein- und zweidrähtiges Baumwollengarn und Watten wurden eingeführt:

Ab- und Zunahme nah Prozenten Folglih Gesamintvorrath von baum- wollenem Girn im Zoll-Vereine wovon siemdes.

im Zoll-Vereine gesponnenes

berei im Pll-Vereine, Es {wurden an! aumtwollengarn im Vereine gesp)nnen Zollctr, An Baumwoll|ngarn wurde einge- führt |

Davon wurdet ausgeführt

Wurden flo Brweht Ab- und Zumhme der Baumwoll- webercides Yereins nach Prozenten

3) Einfuhr] baumwollener Waaren m Zoll-Vereine. i ; Zollctr. Absolute Zu -4/ und Abnahme des Verbrauchs | fremder baumwolle- ner Waare Relative Zu-| und Abnahme des Verbrauchs fremder baumwolle- ner Waaren

4) Ausfuhr baumwollener Waaren (us dem Zoll-Vereine Zollctr.

Ab- und Zunahme nach Prozenten

5) Verbrauch \ baumwollener Waaren im Zoll-Vereine.

Im Zoll-Vereins verfertigte.

Zollctr.

Davon ausgeführi

Wurde folglih an {elbst versertigten Waaren im Vereme verbraucht

Absolute Zu- und \ Abnahme des Ve: brauchs

Relative dergl,

Hierzu fremde baumwollene Waaren

Gesammt-Verbrauch im Zoll-Verein wovon der der vereins. beträgt. und der der eingeführien

23,478,120

137,694 25,331

23,478,120/25,749,302

193,494 36,959

26,008,973.

247,524 37,007

26,439,247 26,858,886!

187,754 47,194

27,142,116 27,436,584

273,182 50,218

112,363 28,091

T 156,935

39,234

210,517

52,629

140,560! 35,140

222,964 55,7441

84,272 100 pCt.

117,701 Zunahme

157,888

Zunahme | Zunahme

87° pCt.

105,420 Zunahme 25 yCt,

Zunahme | Zunahme

133 pCt.

167,223 98 pCt.

258,682 100 pCt.

39 pCt.

317,104 Zundähme 23 pt.

331,598

Zunahme ‘Zunahme

28 pCt.

372,883 Zunahme 44 pCt.

Zunahme | Zunahme

67 pCE*“ 35 pEt.

434,353

342,954 755 pCt, 245 »

434,895 73 pCt; Zl N

489 486 675 pCt. 32L »

78,303 22

»

601,576 72 pCt.

2) Zustand der Baumwollwe- |

84,272 258,682

342,954] 321,708

41,916

431,805

117,701 317,104

_28,780

157,888

489,486 29,007

100 pCt.

301,038

406,025

Zunahme 35 pCt.

460479

Zunahte | Zunahme 61 pCt,

93 pCh,

105,420 331,598) 374,517

372,883

167,223 434,353

478,303 * 35,945

601,576 30;583

442,358 Zunahme 47 pCt.

Zunahme 90 pCt,

Zunahme 99 pCt,

570,993

100 pCt.

100 pCt.

12,442

Zunahme | Zunahme

Zunahme

12,584

1 pCt,

Abnahme 8 pCt.

Zunahme

13,266

7 pCt,

Abnahme | Zunahme

3 pCt.

14,972

Zunahme

Zanahme 22 pCt.

20 pCt.

Zunahme 5 pCt.

Zunahme

Zunahme 30 pCt,

17 pCt., Zunahme | Gleich mit . 14 pCt,

14,560

100 pCt.

77,204

Zunahme | Zunahme

86,825 12 pCt.

Gleich mit

77,449

103,789 Zunahme 34 pCt.

Zunahme 1834 17 pCt.

Zunahme

Zünahme 27 pCt,

13 pCt,

87,013

201,038 77,204

-

406,025 86,852

460,479 77,449

442,358 103,789

570,993 87,013

109 pCt, 100 pCt.

223,834

12,442

Abnahme Abnahme

Zunahme

Zunahme

319,173 43 pCt.

34 pCt. 12,584

Zunahme

Zunahme

383,030 71 pCt.

61 ypCt. 13,266

338,569 Zuñähme 51 pCt, Zunahme

36 pCt. 14,972

Zunahme 76 pCt®

Zunahme 64 pCt.

Zunahme 125 pCt, Zunahme 109 pCt,

Zunahme 116 pCt. Zunahme 99 pCt,

483,980

14,560

26,276 95 pCt, E

»

331,757 96 pCt. 4

»

396,296 97 pCt, 3

»

353,541 96 pCt,

»

97 p 3

498,540

97 pCt. | 8 p 3 2

»

paraiso vom 26. sende und Zeichner, halte in Pera < Europa zurüdzuke 1 uns der in Lima ershei- eugniß für das freundlihe An- schen Republifen zu-

und Chili,

[hn Frindfelizs nd die Regi

endlih daß “Ten Das Thatsäch= Senat des mexikanischen en-Kammer die t und zwar mit 30 gegen exas, Herr Jones, n hat, um diesem dagegen gemeldet, bereits den Rio gierung Kaperbriefe nah f der andern Seite Capitain die texianishe Schuld von nis<en 10 Millionen Dollars soll,- falls. die beiden Staaten en Politik zusagende Weise n werden wahrscheinli eini-

Regierung

28,209,733

28,498,625 Hip

Zunahme | Z 116 pCt.

72 pCt, 28 » 28

Zunahme 107 pCt,

Abnahme 15 pCt,

Abnahme 1834 36 pCt.

Abnahme

Zunahme 147 pCt. Zunahme 126 pCt.