1845 / 191 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Staaten in Mexiko, hatte si< am 28. Mai, nachdem er die verlang=- in Veracruz nah New-York eingeschifft, das Ge-= \hwader der Vereinigten Staaten lag no< immer vor Veracruz, nicht sondern au< Verstärkungen erwartend. Der Be-

\{luß des mexikanischen Kongresses, die Unabhän

ten Pässe erhalten, nur Junstructionen,

egen das Versprechen des Nichtanschlusses an die r anzuerkennen (es heißt jeyt, Mexiko solle 20 erhalten und England und stelligen), bestätigt \i< vollkommen ;

Troße aber {eint man ziemli allgemein der Ansicht, daß die Dif= n af ie Mexiko und den Se Staaten \i< auf fried=«}:

lichem Wege ausgleihen werden. Die

sen, daß si diese Ansicht zum Theil auh<h

früheren mexikanishen Gesandten in E General Almonte,

stüße, der, ungeachtet seiner drohenden Depe nem- Abgange aus Washington unter ‘der Hand der Vereinigten Staaten Einleitun

getroffen hat, wel<e den Erfolg Matt kanische Regierung in der Person des

Frage sehr vertrauten Herrn Wi>offf von New =- York einen Agenten nah London Feschi>t hat, um die englische Regierun MErtinbarung im Sinne der Vereinigten

winne fuiel e#achriht -der Pos würde, sollte, ‘allerdings von nicht geringer Bedeutung sein, .da General i Me ußreih genug zu fein s{heint, um selbs auf

friedlich@-

Almonte rifo ein des Präsid ay ‘von

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t Zaum es berihtet über die Eder Mosquito - Küste, Auspicien des britischen Fäncourt, stattgefunden hat. ürst, der dié Namen

duras, Ober

e Einfuhrzölle bedeutend ermäßigt werden,

912

Verderben gereihte. Die Sammlung der Cocons i| weit geringer als vo-

Meteorologische Beobachtungen.

iges Jahr ausgefallen, welches nur einen mittelmäßigen Ertrag lieferte, und rig g i : zum Ueberfluß erzeugt sih bei dem Abspinnen der Galetten 4 weniger als 1845. Menneno 1 Biwkinlóinón | - Abégle Nach einmalige die gewöhnliche Ausbeute, Man hat die Cocons von 32 auf 4 _und 9. Juli. 6 Ubr. 2 Ubr. 10 Ubr. Beobachtung, : foi T 5% L. und zulegt im Comaskfischen sogar anf 64 L., in Verona: von 95 auf - gigkeit von Lexas 145 getricben, Jn rohen Seiden find die Vorräthe überall gering und | LußJenck... 336 ,43""'Par.|337,33'’’Par.|338,09 Par. Quellwärme 7,7° p ereinigten Staa= | werden bereits mit einer Erhöhung von 3 und 35% Lire bezahlt, welcher Auf- | ratwürwe + 16,2° R.{+ 16;6° R.|+ 14,4* R.| Flusswärme 19,1" Millionen Dollars schlag als Vorläufer eines größeren zu betrachten is. Jn Frankreich findet | Tuaopunkt …. + 10,7° R.|-+ 9,2" R.|+ 10,1° R.| Bodenwärme 20,0° Frankrei die Gränz-Regulirung bewerk=- | das gleiche Verhältniß statt, und eine Menge Bestellungen können wegen Dunstsättiguog | 6G pt. 57 pci. 72 pCt. | Ausdänstung 0,0 allen diesen Umständen zum { des wirklichen Mangels an Waare nit ausgeführt werden, Weiter .…... Gewitter. trüb. bezogen. | Niedersechlag 0,67 E E W. Ww. W. E +1 Berliner Börse. Wolkenzug. . Se W. cer z s ornin ost will wis= R L s : Tagesmittel: 337,28'’Pas.… +4 15,1° R... +-10,0° R... 65 »ct p auf v dees, des “e Den 10. Juli 1845. i i i : _Awa4 Pr. Cour. ; =| Per. Cour. üöniglihe Schauspiele. hen, das i Féndeng M biet. |- Geld Aclien. z| Brief | Geld | Gem. L gund L I, S M E SiE ; ar! , p . orstellung: Camoens. err Döring: Camoens, : f t gaben oller baß big¿amerie | acer actaie/ 1008 | 998 [reie ee S} 202 | | | Weiberseitb, Une Der Bersgwiegnne wie Wte (Bier mit der mexiko - texianischen d. o60k.250 7. De gd. Lpz. Eisenb.|—| 181 Kommissions-Rath Frosch.) : : A 4 Kur-’u. Neunäek.| (2 S de. do. Prior.Obl.|4| 1035 b Zu a Ra werden Scauspielhaus-Villets, mit S ür ei Sebuldverschr.|35| 99 985 [Brl. Avb. Eiseub.|-—| 142 abend bezeichnet, verkauft. : Vie Tele Berliner Suda (f y do. do. Prior.Obl.| 4 | 1027 | 1014 Sonnabend, 12. Juli. Jm Opernhause. Mit aufgehobenem O) f zU-H Vbligatioden |3!| 100 995 [Düss.Elb. Eisenb.| 5 | 1012 | und Schauspielhaus - Abonnement : Wilhelm Tell. (Herr Düj wenn sie si bestätigen Dauz. do. in Tb.|—| 48 973 do. do. Prior.Obl.| 4 | t Werner, Freiherr von Attinghausen.) Anfang 6 Uhr. i Westpr. Pfandbr. |3:| Rbein. Biseub. |—| Ä jesei i die bereits zu den gewöhnli Géomb. b. 4 7y | 103% Jo. do. P rior.Ob. L de 995 O 2 Se e Stan ou Freita bezrineten Ove ten Ansprüche erheben zu können. Bei Ab- do. do. [31 97% | 972 [do.v.Suat garant. /32| 971 | S S E Wertes e wid aja cs zit vérfaüféndei f Veractuz war der neue mexikanische Tarif | 0ztpr. Ptaudbe. R 98% JOk.-Sehles.B L.a/ 4 | 116 a ÎNE il g it S itag bezeichnet sein : wartete die Veröffentlihung aber in eini- | Poum. do. 3;| 994 | 99 do. Lt. B.\—| 168 | ebenfalls mit Freitag bezeichnet sein, 85e Ab Nathrichten zufolge, sollen viele Einfuhr= | Kur- u. Neum. do. 35| 1004 | 995 [B.-SUB.Lt.A. o.B.|—| 127 | 126 Sonntag, 13. Juli. Jm Opernhause. 85ste Abonne ge, Seblezische do. |35| | 995 [Magd.-Halbst.Bb.| 4 | 1102 | 1092 Verstellung: Das Nachtlager von Granada. Zwischen dem erste Taufe und Krönung | °"-Staats.Lt. B./35| | 974 |Br.-Scbw.-Feb.B./4| | zweiten Afte der Oper: Pas de deux, ausgeführt von Dlle, welche G 22. A i ¡9 E do. do. Prior.Obl.| 4 | E vom Theater zu Warschau, und Herrn Gasperini. Nach der Hy G Uvertne ael Hon- ] S al, mares. j Tan [een Kéluae Reb S4: r e La Varsovienne, ausgeführt von Dlle. Wendt. Anfang halb? Am 7 Mai iffte fd | ac aaa I f I Een 7 a Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Oy G August Friedri erhalten ta f 31 43 M haus-Preisen verkauft. R f 4 h Im Königl, Schloß = Theater zu Charlottenburg: Der Q

der junge

hat, in Begleitung des bei ihm akfreditirten britischen Agenten und General-Konsuls Walker und der Gemahlin desselben von Bluefields

nah dem Mosquito-=Gebiete ein.

Eisenbahnen.

Die in Hannover versammelten Bevollmächtigten der ostfriesischen

und osnabrüischen Eisenbahn-Comités haben

einkunft abgeschlossen, nah welcher die ostfriesishe Bahn ihre Rich- tung von Emden über Lehr und Papenburg nah Lingen nimmt, dann in zwei Abtheilungen : südli in der Richtung nah Rheine und Münster,

süböstlih na< Osnabrück fortläuft und

an die Köln-Mindener Bahn \ih anschließt, Die Kosten ‘der ganzen Anlage sind auf 7,200,000 Rthlr. veranshlagt, wovon Emden und

Lehr 1,150,000 Rthlr. übèrnommen haben. mit einer sehr bedeutenden laige verzichten, bis die übrigen Actionaire was einer Zinsen- Garantie gleih kommt,

Anutwerpen, 5. Joli. Ziusl. —. Neue Ayul. 23.

Frankfurt a. M., 7, Jui. 6%-Net. 1167 6. 3

Handels - und Börsen-fltachrichten. Eine Privat-Mütheilung in der Leipz. Zeitung besagt: Uebercín-

stimmende Berichte aus Sicilien, dem- Königreich Neapel, von Lucca, aus iemont und der Lombardei stellen das Mißlíngen der Seiden- Aerndte außer 3 die Kälte des Monat Mai verhinderte und brachie den Würmern \<{le<te führte besseres Wettcr, aber zugleich cine Hige von 26 bis 30 Grad herbei, die dem Einspinnen des Wurms zum

weifel, Die regnerishe Witterung, die Entwickelung der Maulbcerbäume und geringe Nahrungz der Juni

Seckanntmachungen. | [707] S t'e > brief

Am óten d, M. miethete ein Mann, welcher sih für einen Rittergutsbesißer von Zimmermann ausgab, bei einem hiesigen Stallmeister ein Pferd, um mít dem- selben nah einem Gute in der Nähe von Spandau zu reiten. Er ist seitdem mit dem Pferde, einem braunen Wallach, Langschwanz mit Stern, 5‘ groß, 6 Jahr alt, weiches mit einem hellen Sattel, Matignal-Trense und wollener Sattelde>e versehen war, nicht wieder zurü>- gekehrt. Es hat si hinterher ermittelt, daß der angeb- lihe von Zimmermann der bereits wegen Betruges bestrafte Handlungsdiener Steger is, und is der Ver- dacht begründet, daß derselbe mit dem Pferde in betrüg- Iicher Absicht sich entfernt hat. h

Alle Civil- unb Militair-Behörden werden diensterge- benst ersucht, auf den 2c. Steger, dessen Persons-Be- schreibung unten erfolgt, gefälligst zu vigiliren, ihn im Betretungsfalle verhaften und unter sicherer Begleitung mit den bei ihm si vorfindenden Effekten au das hie- sige Stadtvoigtei- Gefängniß abliefern zu lassen, das Pferd aber anzuhalten und davon dem unterzeichneten Kriminalgeriht ungesäumt Anzeige zu machen. Wir oersihern die ungesäumte Erstattung der dadurch entste- henden baaren Auslagen und den verehrlichen Behör- den des Auslandes cine gleiche Rechtswillfährigkeit.

Berlin, den 8. Juli 1845. -

Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz, v. Schroetter.

Persons - Beschreibung des Handlungsdie- ners Carl Friedríh Julius Herrmann Steger,

Derselbe ist 26 Jahre alt, aus Küstrin gebürtig, 5 Fuß 9 Zoll groß, von schlanker Statur, hat blondes Haar, freie Stirn, blaue Augen, blonde Augenbrauen, einen dunfelblonden gelo>ten Ba>kenbvart, hellblonden Schnurrbart, \{hiesgebogene Nase, gesunde Gesichtsfarbe und rundes Gesicht, der Mund ist klein und die Zähne vollständig. Seine Kleidung, welche er öfters wechselt, iff meistens elegant, und hat er zuleßt baid einen grü- nen Jagdro>, bald cinen hellen silbergrauen Paletot, bald einen Leibre> mit Metallknöpfen geiragen.

708 f Érllinglgeridtlige Bekanntmachun x Der ehemalige Kammerdiener Karl Heinrich Hilde- brandt, 43 Jahre alt, aus Schiefelbein gebürtíg und seit Jahren ohne einen festen Wohnsitz, ist wegen be- trügliher Anmaßung des Adels und wegen wiederhol- ten Betruges zu dem Verluste des Rechts, die Preu- pische National-Kokarde zu tragen, und se<smonatlicher Stxafarbeit, theils ordentlich, theils außerordentlich rechts- kräfiig verurtheilt worden, s

p E L L ————— E

2013, Bayr. Bank - Actien 751 Br. Hope 921 G Stiegl. 91 G.

Poln. 300 Fl. 965 G. do, 580 FL 87%-G. do. 200 Fl. —. Hamburg, 8. Juli. Baok-Actieà 1665. Engl. Russ. 1!4, Paris, 5. Juli. 6% Rente ân.couri 121 35. 3% Reote fn cour. 83 25.-

5% Neapl. —. 5% Span. Rente —. Páss. 75

_ Wien, G. Juli. Aul. de 1839 1283. Nordb, 159/.

Mail, 125. Livorn. 1183.

Int. 6 au

Gloggoa. 146.

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ae eaen E I L L E S E E E E E gm Lm L min _—— L d I d O R E T m T

Allgemeiner A zeiger.

werden soll, wird Sonnabend, den 9. August d. J,, Vormittags 10 Uhr, in einem der Säle der Königlichen Kunst-Akademie hierselbst stattfinden, wozu die verehrten Mitglieder des Vereins mit dem Ersuchen, si als solche

Dies wird, den Bestimmungen des Erkenntnisses ge- mäß, hiermit öffentlich befannt gemacht, Berlín, den 30. Juni 1845, Königl. K:iminalgericht hiesiger Residenz,

(L, S.) v. Schroetter. dur< Vorzeigung ihrer Actienscheine zu legitimiren, er- de Dun e 157 unt Da Y ; - üsseldorf, den 25. Jun 5. [253] Nothwendiger Verkauf. j Der Verwaltungs - Rath.

Stadtgericht zu Berlin, den 24. Februar 1845. Das. ín der Côthenerstraße ‘Nr, 13 belegene Huyßesche epa E gerihtlih abgeschägt zu 18,630 Thlr, 4 Sgr. 6 Pf., fo ? d 3. Oktober 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

Pol Kunst - Verein

für die

Rheinlande und Westphalen.

Die außerhalb Düsseldorf wohnenden Mitglieder des

587 Nothwendiger Verkauf. d ichtigt, daß die 41

[ o Sladgeridt ju Beri, den 90 Mai 1845, Patans:: werden hierdurh benachrichtigt, daß die 4te as hierselbst in der Kötheuerstraße Nr. 31 elegene I

Grundstü> des Glasermeisters Johann Gottlieb Hupe, „Correspondenz- Blatt gge

gerichtlih abgeschäßt zu 12874 Thlr. 25 Sgr., soll am 20. Januar 1846, Ri Lade 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

welches zur Besprehung der Interessen dieses Jnstituts gegründet worden uud, mit bildlichen DeNages versehen, gratis ausgegeben wird, an die Herren eshäftsfüh- rer des Vereins versandt worden is, bei welcheri sie solche in Empfang nehmen lassen können,

[588] Nothwen diger Verkauf. Düsseldorf, den 23, Juni 1845. j; Stadtgericht zu Berlin, den 30. Mai 1845. Der Secretair des Kunst - Vereins. Das hierselbst in der Charlottenstraße Nr. 19 und Wiegmann,

Schügenstraßen - E>e belegene , auf den Namen des Speisewirths Johann Conrad Ludwig Ellermann im Hypothekenbuche eingetragene Grundstü, gerihtlih ab- geshägt zu 21691 Thlr. 24 Sgr. 10 Pf., soll

am 23, Januar 1846, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

[602b]

Sagan-Glogau Eisenbahn.

mnen. G&uünfte Ein- : zahlung von 10pCt. oder E b 9 Thlr. 17 i Sgr. 2 Pf.

E Quíttungsbogen, vom 14. bis 419, Juli bei den Herren Gebrüdern Veit & Co.,

neue Promenade Nr. 10, und Rüdägabe der Quittungsbogen bei denselben vom 28, Juli

[589] Nothwendiger Verkau f. Stadtgericht zu Berlin, den 31. Mai 1845,

Das hierselbst| inder Hirschelstraße Nr. 14 und Def- Ee a Mae e e vorge

ohann Caspar Ana>er ericht abge t zu 22908 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf, fol E E am 27. Januar 1846, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle ‘ubhastirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

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D P R “i N s

[711] Kunst-Verein

für die Rheinlande und Westphhalen.

Die ordentliche General - Versammlung des Vereins, ín welcher unter Anderem auch die Verloosung der für das Jahr 1844/45 erworbenen Kunstwerke und die | Wahl zur Ergänzung des Ausschusses vorgenommen

E G m E A A E (6881 Literarische Anzeigen.

Im Verlage der Hahn schen Hofbuchhandlung in Hannover 1st s0 eben’ erschienen und durch alle

E A E N E E R RPTNEN

ab in denVormittagsstunden von 9 bis 1 Uhr.

Pr. Cour (Mad. lets f Frau Soetiliauaes b Königl. Schauspiels r y Billets für die Vorstellungen des önigl. ausptels zu ( L E S E r Va lottenburg sind bis zum Tage der Vorstellung, Mittags 1 Uh, eee Sagen 7 ; T7 Billet-Verkaufs-Büreau des Schauspielhauses zu Verlin t M msterdam,. „ooo o c a o o o c o uo o eo uez L E i = + e S ere ganzen c 2501 |2m. 139 | !m Schloß-Theater zu Charlottenburg an der Kasse zu haben Maa ao ees aure eve ie Tis 300 Mk fes 1 148) gt Ch Th } E afen bec on E E 300 L. Mi. Königs adti es cater. Dn C6 bp ehn cee it Ti 1 Ls. | 3 Mi |6 25% s , , i ei i 7 reitag, 11, Juli Der Graf von Jrun, romantisches Sth fishe Bahn ihre Rig | Vin a d uo O [Ine (10 79% | nit Grie B reQral von Jrun, e Gewehr L L O 150 11. 2 Mi. 1024 | Walther, vom Stadt= Theater zu Köln: Don Cäsar von Jrw, DAilaG A e bidie dee s Pes eius 100 Thle. | 2 216, 995 | 99% Gastrolle.) i ; d;:dine: adt ibr cit in der Gegend von Bünde | Leipzig 1m Courant im 14 Thl. Fuss. 100 Tuir. 2 Le Too 991 È wn, 12, Juli, Ein Abend, eine Nacht und ein M Frankfurt a. M. südd. W.......... 100. el: 2 Mt. 56 24/56 20 7 ; ; ; 4 My agt, f t Ld | Voterabueg aier: 100 sRu. | 3 wo | 107 a0 19, Juli, Ein Abend, eine Nacht ‘und ein Y „Wle Reg'erung wir L j b, iegel , : bernad Summe betheiligen und auf Zinsen so Auswärtige Börsen. Stabe E “Page ied Gesang P Aften, pCt, erhalten haben, Amsterdam, G6. Juli. Niederl.“ wirkl, Sch. —. 5% Span. 2277. J, Nestroy. (Herr Johann Nestroy, erster Komiker des Kaiserl, j

Theaters. an der Wien zu Wien, wird einen Cyklus von Ga Bank - Acuien p. ult p dieser Bühne treten.) Hierau tomimenmeisters Herrn Joh. Fenzl: fomishe Zauber - Pantomime ‘in 1 Akt, von Joh. Fenzl.

eben und in der Rolle des Naßi zum ersten f Gast - Vorstellung der Gesellschast des 9 Der Geister-Sohn als Harl)

It

Verantwortlicher Redacteur Dr. J, W, Zinkeisen.

Gedrud>t in der De >er schen Geheimen Ober - Hofbuchdru>erei,

! Buchhandlungen zu beziehen, in Berlin (Stechbia

Posen und Bromberg durch E. S. Muitle : Denkschrift über den deri

Standpunkt und die Verbältnisse der Pi macie in Deutschland überhaupt, 1 sondere in den Staaten, in welchen sich norddeutsche Apotheker- Verein verbreitet;

worsfen von dem Direktor des Vereins. „s. 1845. v

5 Thlr.

[709] Bei C. F. Kius in Hannover ist erschiene!

vorräthig in Brilin bei Julius Sprin Breitestraße Nr. 20:

Hannovers Aufgabt

dem Zoll - Verein gegenüber, Von August Winter. Preis 25 Sgr.

[598 b] ür den Handelsstand,

Auf der Magdeburger Eisenbahn sind einiger Zeit die Frachtsäge auf mehrere Artifel Tour von M agdeburg nah Halle und Lei ermäßigt worden, während für alle Zwischensta also namentili< auch von Halle nah Leipzig: höheren Frachten verblieben sind, Abhülfe für ungleihe und. das Junteresse der Stationen | enipfindlichste benachtheiligende Eten einer 2 welche sicherlich nit zum Nugzen einzelner Kausle!! einer einzelnen Stadt, sondern im Juteresse aller S bürger ihre Privilegien erhalten hat, is nicht zu ] gen gewesen. Dagegen haben sih die Landfra! von hier nab Leipzig und zurü> auf einen bringen lassen, welcher eben so billig und nach Ut! den selbst no billiger ist, als die niedrigste Fra! der Bie ersen: Ï : _*

_ Wir ersuchen also unsere. geehrten Geschästéfted < durch dergleichen Maßregeln nicht abhalten z! en, die Wasserstraße hierher für ihre Güter zu 1

und: versichert zu sein, daß sie au ohne die Ei

bahn dabei Nuypen haben und ihre Juteressen b

bowahrt finden werden.

Halle, den 3, Juli 1845. C. A. Jacob, #

C. G. Frits< & Comp.

Pfeiffer. W, H, Poliy, Ferd, Stahls<"

n fonfessionelle Trennung, Kanton Basel-Stadt,

Nünster-Hammer Bahn.)

Das Abonnement beträgt: 3 Kthlr. für 4 Iahr.

Üthir. - Jahr. 8 Rthlr. - 7 ‘Jabe

allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.

sertions- Gebühr sür den

m ciner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

191.

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Inhalt.

tlicher Theil. and. Provínz Preußen. Bekanntmachung des Ober - Práäsiden- n. Rhein-Provinz, Reise Sr. Köni « Hoheit des Prinzen von eußen. Schreiben aus Düsseldorf. ( nsst-Ausstellung ; Nieder- inishes Musiffest; Schüßen-Gesell schaft z Vermischtes.)

che Bundesstaaten. Königreih Bayern. Der König h Brückenau, Wiener Industrie-Ausstellung. Freie Stadt Lerreihishe Mete b E o térrei e Monarchie. ien, cise des russishen Ge- ndten, Neuer Gesandter für Schweden, Vermischtes Schrei- n aus Prag. (Die Industrie-Auzstellung zu Wien.) : land und Polen. S t. Petersburg, Ordens-BVerleihungen, räsidentin des patriotischen Hrauen-Bereins. NAerndtestand und Salz- winn in Südrußland. Brand zu Troizkossawsk, nkreich. Paris. Kammer-Verhandlungen der verflossenen Session, ie Entscheidung tes römischen Hofes in der Jesuitenfrage. Ministe- les, —- Vermischtes, Schreiben gus Paris. (Das Neueste aus

gerient.) : : ßbritanien und Irland. London. Beseßung der höheren <té-Aemter der Krone, Parlaments - Verhandlungen. Einfricdi- in Die Quarterly Review über die irländische Regie- 1g - 0 1 1 . temark. Kopenhagen. Hofnachriht. Preßjustiz. lung eines esunkenen Dampfschiffs. Literazisgk L és 11 Beschiág geitommenen Blattes. Vermischtes. weiz. Kanton Züri <. Bemerkungen fonservativer Tendenz über Einzug der Jesuiten in Luzern, Kanton Luzern. Der Pro- j gegen die politischen Gefangenen. Ablehnung eines Lösegeldes, neuen Beamten-Wahlen. Kanton Waadt, Untersuchung gegen burgishe Landjäger. Kanton Aargau, Prüfung der Bittschriften olizei-Jn- iction gegen Dr. Steiger. Kanton Genf. Demóntkratlen Ver: - Ag Großen Rath. Kanton Glarus. Tagsazungs - Jn- C: é‘ bahnen. Jun Baden. Bahnhof in Hildesheim. Die T ürín- he Bahn. Württembergische Bahnen. Schreiben aus En m, may Prag. Probefahrt zwischen Landsfron und ardubiß,

dels: und Börsen: Nachrichten, Berl i n, ollmarkt in Paderborn.

Herauf- Freigebung

den Platina-Gewinn in Rußland,

ction der Allgemeinen Kriegsschule,

mérherr von Brassier. de St, Simon, nah Dobberan.

F ivar,

wachsen,

ub, Pfd.)

Amtlicher Theil.

?, Majestät der König haben Allergnädigst geruht: /

Dem Premier-Lieutenant a. D. und Rittergutsbesißer Thassilo ‘etdiges auf Dölzig in der Neumark die Kammerherrn-Würde eiden.

Der General - Major von Rauh, Mitglied der na< Böhmen. Der außerordentlihe Gesandte und bevollmächtigte Minister,

Abgereist:

lichtamtlicher Theil.

Inland.

Berlin, Sonnabend den

——————

S E E LEm— S C E E D A mm _ e———— ————_——————_——— E

erathenen Unterthanen von

ufhülfe in der der Vollziehung der zu ihrer Unterstüßung! und

großartigsten Weise getroffenen buldreihen Ancerd en

und Stelle Allerhöchstselbst Kenntniß zu ausdrüdlichen Allerhöchsten Befehl durch die Herren Mirister und der Finanzen ter cben so ehrenvolle als worden, nicht stigen Organen, in dieser Angelegenheit, wozu Behörden auch die zahlreichen Unterstüßungs - und Hülss- Vereine, \owohl in dieser als auch in anderen Provinzen, und níht minder älle Einzelne gebö- ren, welche in dieser Bedrängniß durch Rath und That zu helfen und zu för- dern bemüht gewesen sind, die Allerhöchste Zufriedenheit Sr. Majestät des

erfreuliche Austrag ertheilt

\hwierigen als lan wierígen und sorge- und mühevollen Geschäften in dieser hohwichtigen Angelegenh zit nah den huldreichen Absichten Sr. Mail ie Königs unterzogen haben. Jndem ih míh beeile, dem mir gewerdenen Auftrage hierdurch „nachzukommen, glaube ih hoffen und vertrauen zu dür- fen, daß die Behörden und alle Einzelnen, welche in dieser Angelegenheit bisher mit dem regsten Eifer, so wie mit treuer Hingcbung und Aufopferung gewirkt haben, in diesem eben so lobens- als ehrenwerthen Bestreben behar- ren werden, bis es der Vorsehung gefallen. wird , unseren allerseitigen red-

lichen Bemühungen durch die Fülle i i verleihen, hungen dur die Fülle ihrer Gaben einen gesegncten Erfolg zu

P u fbein-Provinz, „8 6. M traf Se. Königl. Hoheit der ri on Preußen in Koblenz ein und rei F Aufent-= balt nad Bab Se z id reiste nah furzem Aufen

„A Düsseldorf, 8. Juli, Heute kann ih erfreulihere Mit- theilungen über unsere Kunst-Ausstellung machen. Die leeren Räume beginnen d fs zu füllen. So finden sich jeßt daselbst von Kretschmer: desuch des Königs Otto von Griechenland auf der Akropolis von - glänzender Licht- und Farbenwirfung; von Plüdde- mann: die Auffindung des ertrunkenen Kaisers Friedrih der Roth-= bart; von Köhler: eine Judenbräutz; von Jordan: zur Rettung herbeieilende Fischer und Lootsen z von Schrader: die Abgebrann=- ten; von Shrödter: Don Quixote und- Sancho Pansa. Obgleich weniger zahlreih als sonst, ist au das Landschafts-Genre durch meh-

rere ausgezeichnete Bilder, von denen wir besonders Schirmer's Abend in der römischen Campagna namhaft machen, vertreten, Achenbach's neulich besprochenes Bild, „der Aetna““, wird in die= en Tagen na< München abgehen; wie man hört, soll das-

elbe in den Besiß des Königs von Bayern kommen, Der Künstler selbst wird h kurzem von seiner italienischen Reise zurü- erwartet. Der Tod. seines Greundes, des zu großen Erwartungen

berehtigenden Landschafters Karl, foll verleidet haben. Auch von Lehnen fömmt in diesen Tagen eine ausgezeichnete „Jagdbeute“' zur Ausstellung, in welcher, na< der Meinung vieler Kunstkenner, die das Bild bereits gesehen, der Künst- ler die höchste Potenz seiner wunderbaren Pinselführung entwi>elt zu haben \<eint. i :

_ Das Niederrheinis<e Mu sikfest, weldes an den Pfingst- tagen in unserer Stadt gefeiert wurde, verursahte troßdem, daß man große Kosten vermieden hatte, bei einer Einnahme von 2936 Rtblr. dem Comité 834 Rthlr. Mehrausgabe , welhes Defizit durch frei willige Beiträge patriotischer Bürger gede>t is. Damit ein solcher Fall nicht wieder vorkomme und das Fortbestehen dieses großartigen Volksfestes niht in Frage gestellt werde, hat man in diesen Tagen einen allgemeinen Musif=-V erein gegründet, dessen Wirksamkeit sich besonders auf das niederrheinische Musikfest und außerdem auch auf die Kirchen - Musik erstre>en soll, Jeder, welcher jährlih einen Beitrag vou 2 Rthlr. bezahlt, ist stimmsähiges Mitglied.

Es besteht hier eine alte Schüßen=Gesellschaft, wohl eine der ältesten des Rheinlandes, über deren Gründung Urkunden des Herzogs Adolph von Berg vom Jahre 1435 und vom Herzog Gerhardt von 1450 existiren, Die Gesellschaft, die in früheren Zeiten aus den angesehensten

ihm den dortigen Aufenthalt

Provinz Preußen. Die königsberger Zeitungen enthalten de Bekanntmachung des Ober-Präsidenten der Provinz :

fien Se. Majestät der König aus landesväterlicher Sorgfalt für hre in Folge der vorjährigen ungünstigen Witterung in Noth |

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Ueber den Platina-Gewinn in Nußland.

G i noch nicht viel über ein Jahrhundert her, scit das erste Platina weiße Gold in Süd-Amerika, in den Goldminen Peru's, A isen Haupt-Productions-Länder späterhin Brasilien, Neu-Granada und sel St, Domingo, überhaupt jene Provinzen, die auch hon längst ihren großen Gold-Ertrag sich auszeineten, galten. Man fand jenes létall jedo<h immer nur in verhältnißmäßig geringer Ausbeute, und kur in tleínen, unbedeutenden Körnern und Geschieben, deren s{hwer- noh lange fein preußisches Pfund an Gewicht erreichte. Uralishen Bergmassen, die in neuerer Zeit dur< ihren uner- 9en Goldreichthum die Aufmerksamkeit ganz Europa'’s auf sich 1 ließen es fast, durh die - Aehnlichkeit ihrer Strukturverhält- mit jenen Gebirgen ín der ‘nlgegengesebten Hemisphäre, ganz unbe- l, daß hier auch jenes neue, dem Gold und Süber so häufig zur gehende Metall sich vörfinden müsse, Dennoch währte es, unbegreif- ¿rije, volle 3 Jahre, ehe man von Seiten Rußlands im Klaren dar- daß man wirkli Platina besäße. Die Bergwerke des Grasen gaitoff, am West-Abhange des Urals, waren es, wo man {on 1819 ? Platina fand, das man erst im Jahre 1822 als solches erkannte. [t hier, wie im Süden Amerifka’s, war das erste Vorkommen nur Värlicher ‘und vereinzelter Art, und die ganze jährliche Ausbeute betrug u<s{nitt der ersten 5 Jahre, von 1822 an, nur wenige Pud im gui war im leyten Jahre dieser Reihe (1826 nämlich) erst auf 13 Pfund 31% Solotnik, oder nah preußischem Gewicht auf 475% Pfd.,

] Jahre 1827 hatte si diese Ausbeute berèits als verdoppelt; es stellte sich nämli schon in jenem Jahre der ge- t Platina- Ertrag auf 25 Pud 30 Psd, 65% Solotnik (9053; preuß. Frans. Auch fand man um diese Zeit {on ein Stü> Platina, ® mehr als Pud (genauer 10 Pfd, 54 Solotnik, oder etwas über an Gewicht hielt, neben mehreren anderen pfunds<weren vor, Von nun an ward man erst eigentlih aufmerksam auf dieses

Son im nächstfolgenden

Bürgern bestand und ihr Schüßenfest jedesmal am Kirchweih - Feste feierte, war neuerli< etwas. in Verfall gerathen, wird aber dieses Jahr versüngt sich wieder erheben, Die Belebung dieses zeitgemäßen, eht patriotishen Volksfestes verdanken wir den Bemühungen unseres

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(und später au des Altai) ward der Platina- neben dem Goldbetrieb cine Hauptsorge der Regierung, welche lebtere, da sie selbs auf eigenem Grund und Boden nur sehr wenig Platina (1830 nur 4 Pud 16 Pfund) gewann, fast die ganze Ausbeute von den Privaten an sich fauste und zu Münzen aus- prägen ließ. Von 1824 an bis um díe Mitte des Jahres 1834 war be- reits Platina vermünzt zum Werthe von 8,186,620 Nubel Assign., welches na< damaligein Cours etwa einem Kapital von 24 Mill, preuß. Thalern gradram, Zugleich läßt jene Summe, da das Pud Platina zu 11,520 R. Assign, an Werth angenommen wird, auf cine Ausbeute von nahe 714 Pud an allein vermünzter Platina rü>schließen, Der ungleich größte Theil der Gesammt - Ausbeute findet in neuerer Zeit auf den Gütern der Demidoff- shen Erben statt, in dem Hüttenorte Nischnetagilskoi Sawod, im Gouver- nement Perm, auf dem Ostabhange des Ural, zwischen den beiden hochwich- tigen Bergstädten Werchoturje und Jekaterinburg fast direkt in der Mitte. Von der Gouvernementsstadt Perm liegt jener Hüttenort 501, von der alten Kapitale des Reichs 1919, von St, Petersburg 2593 Werst entfernt, Hier wurden im Jahre 1843: 200 Pud 15 Pfd. 8 Sol. 48 Doli Platina ausgebeutet, die 2,308,358% N. Bco, an Werth betrugen. Nach unserer Rechnung giebt dies: 7014 preuß. Pfd, oder 63 Cir, 84 Pfd., im Betrage von 723,6232 Rthlr. preuß. Courant, wenn wir das Pud zu 35 preuß. Psd. und den Thaler nach jezigem Cours zu 3 N. 19 Kop. Banco bere<hnen, Man ersieht hieraus zugleich, wie bedeutend in lepgter Zeit die Platina- Production gestiegen ist, da die Total - Ausbeute 416 Jahre zuvor (1827) nur 25 Pud 30 Pfd, 653 Sol,, wie oben erwähnt, betragen hatte. 1829 war dieselbe jedoch bereits auf 78 Pud 31 Pfd, 46 Sol. 3 Doli und 1830 sogar {on auf 105 Pud 1 Psd. 69 Doli angewachsen, wovon nach der russischen Kommerz-Z|g. 100 Pud 25 Psd. auf die Privát-Berzwerke, namentlich des Ural, kamen, während die Krone auf Grund und Boden des Staa!s nur wenige Pud gewann, obwohl sie dennoch in diesem Jahre für mehr als 337,000 R. B, Platinamünzen prägen ließ, Von 1831—35 is die Zunahme ter Platina- Production nit so augenfällig, wie in den nächstoorangehenden Jahren. Nach den von der Nordischen Biene mitgetheilten Berichten der Ko m- merz - Zeitung betrug die Platína - Ausbeute sämmtlicher Krons - und Privat-Bergwerke des Reichs ?

uñd sowohl in den Krons- als in den Privat-Bergwerken des Ural

lung.

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bei der Bereisung dieser Provínz im Pause des vorigen Monats an Ort- nehmen geruht haben, is mir auf des Junern '

allein den Königlichen Regierungen, sondern auch allen son- außer den Kreis- und Orts-

‘uns

Auslandes nehmen Seftell auf dieses Blatt an, i per die dn e Allg. Preuß.

ung : Friedrichsstraße Ur. 72,

at fe Las 1e Sw E R E Em E E E H R “E

Mitbürgexs Herrn F. A. von Stod>um, der si< mít bekannter Ener gie und Liebe der Sache annahm und die tüchtigsten und einfluß= reihsten Bürger der Stadt zur Theilnahme bewog.

, Nathdem am 3Usten v. M.’ die hiesige Lokal-Abtheilung des land- wirthschaftlichen Vereins für Rhein-Preußen, zur Belebung” bês.Eifers der A>erknechte wie überhaupt zur Stei erung “der petsoztellen Arbeitskräfte _ möglihst einzuwirken, ein Prämien - Pflügen abgehalten hatte, fand auf Veranlassung desselben Veêins am“vori-

gen Sonnabend bei Gerresheim ein Herren - Wettpslügen statt; es

zeigte si, daß der Herr wohl verstéht, was er Se nete fordert. In der Nähe des Schauplabes des landwitthschaftlihen Sofie, feier-

ten die hiesigen Maler an demselben Tage ihr Frühlin ,' bestehend aus phantastischen Aufzügen, Puppen- ‘ter, fo Car u. dgl. Doch fehlte der Charakter der G und es ging

h i deshalb auch ohne Eindru> auf die Stadt v& i Wgleich tie Künst- ler selbe mit Musik verließen und eben so dahin O ble E

Der Rhein fordert in diesem Jahre viele Opfer; am 7ten d, sind drei junge Leute an verschiedenen Stellen bein Baden ertrunken.

Deutsche Bundesstaaten.

tigte, sich am 10. Juli von Aschaffenburg begeben und am 8. August nah München zurü>zukehren. Der Königl. Ministerial-Rath von Hermann, welcher in höherem Auftrage zur Besichtigung der Jndustrie - Ausstellung na< Wien gereist war, ist nach München zurü>gekehrt und äußert sih sehr anerkennend über die te<nishen Leistungen der österreichishen Jndustrie.

Freie Stadt Bremen. Jm vorigen Jahre wurde von Bre= men Leinwand im Betrage von 1,033,245 Rthlr. Gold seewärts ausge= führt, darunter s{lesishe für 222,935 Rthlr., preußish-westphälische für 141,836 Rihlr., sächsische für 159,425 Rthlr., hessishe für 82,838 Rthlr., lippische für 31,761 Rthlr. und hannoversche (s. die gestrige Nummer der Allg, Preuß. Ztg.) für 394,450 Rthlr Gold

Oesterreichische Monarchie.

Wien , 3. Juli, Der hiesige russishe Gesandte, Herr von Medem, reist am 12. Zuli nah Jl, welhes Jhre Kaiserl. Hoheit die Großfürstin Helene am 26sten verlassen wird. Von Ischl wird Herr von Medem si nah Homburg begeben,

Herr von Hochschild is von Sr. Majestät dem - Könige von Schweden zum Gesandten am hiesigen Hof ernannt worden.

In Frohsdorf wird morgen der Herzog von Bordeaux erwartet. “e Kardinal Fürst Altieri wird übermorgen dort einen Besuch ab=

atten.

,__Der hiesige französische Botschafts- Rath Herr Perier is seit einigen Tagen erkrankt, gestern trat in seinem Zustand Geistesstörung ein, zu deren Hebung jedo< die Aerzte einige Hoffnung geben.

Þ Prag, 6. Juli, Wie man in Wien, und leider mit vollem Grunde, darüber flagt, daß unser Land, im Verhältnisse zu seiner Industrie von so großer Mannigfaltigkeit, si< bei der Gewerbe- Ausstellung nur dürftig betheiligt habe, so hört man hier darüber daß nur wenige unserer Industriellen zum Besuche der Aus4

Unternehmens mit fo wenig Befriedigung sprehen. Besonders viele Gegner findet die Art der Aufstellung, bei welcher die dekorativen Rüdsichten mehr als die systematische Reihenfolge und die Anforde- rungen für die zwe>mäßige Gegen- und Aneinanderstellung der Oh- jefte beachtet worden sein sollen, so daß der Licht-Effekt für mehrere

wichtige Gegenstände, wie z. B. Glas und Porzellan, dur<aus ver= fehlt sei, Ein anderer Grund des Tadels will in der mea

Plazirung der wiener Erzeugnisse und deren besserer Ausf müdung dur<h Beiwerk gefunden werden; was aber die natürlichste rÉlärung darin erhalten dürfte, daß überall die am Orte wohnenden Exponen- ten für die günstigste Aufstellung ihrer Erzeugnisse besser sorgen fönnen als entfernte,

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f ud. Pfd, Sol.

im Jahr 1831... V 0 47 1832... 116 31 91 483i 0; 119 5 90 1834... 103 35 31 1835... 115 9 94

Diese Angaben dürsten indeß leiht no< etwas zu hoh sei vorliegende offizielle Jahres-Bericht des Berg-Departenients deb Ler 1835 giebt die Platina-Productíon dex gesammten Privat - Ural - Bergwerke auf 105 Pud 16 Pfd. 1 Sol. und díe der gesammten Kron -, Ural - und Altai- Bergwerke auf’ 9 Sol., den ganzen Gewinn an Plating also nur auf 105 Pud 16 Pfd. 10 Sol, an, d. í, um nahe 10 Pud weniger als der Bericht der Kommerz-Zeitung. Geprägt wurden Platina - Münzen im Jahre 1835 für 417,678 Rubel an Werth, Auch ín den nächstfolgenden Jahren stieg die Platina Production nicht besonders, ja sie sank sogar 1839 auf 91 Pud 36 Pfd, herab, von welcher Ausbeute allein auf die Demidoff= schen Bergweike 90 ud und 26 Pfd. kamen. Von da an begann sie in« deß wieder ras zu steigen, indem sie schon drei Zahre danach 1842) nah den sehr detaillirten Berichten der Zeitschrift für Manufaktur und Bergwesen 121 Pud 29 Pfd. 1 Sol. 61 Doli Ausbeute gewährte, Davon kamen auf die Kron - Bergwerke nur 2 Pud 21 Pfd, 48 Sol, 60 Doli, alles Andere auf die Privatbetriebe dèr Demidoffschen, Stroganoffschen und Lasareffschen Familien. 4843 fiel diese Ausbeute, wie wir schon oben andeuteten, no<h ungleih günstiger aus, da in dicsem Jahre aus Privatbetrieben allein 202 Pud 10 Pfd. 47 Sol, 2 Doli Plaîina geivonnen wurden, während die Bergwerke der Krone 1 Pud 19 Pfd. 92 Sol. 48 Dolí erzeugten, so daß die De A 203 Pud 30 Pfd. 43 Sol, 50 Doli betrug, __ Man kann ret wohl annehmen, daß die Platinagruben des Ural von ihrer Eröffnung an, bis zu Ende des Jahres 1843, circa 1900 Pud Pla- tina geliefert haben, welche Summe bis Ende des vorigen Jahres sich auf etrieb die Metalls dem russischen Reiche ein Kapital von mehr als 23 Millionen R bel Bco, (nahe 7 Mill. preuß, Thaler) zugeführt worden gt

r. J. A,

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Alle Post-Anstalten des In- und'

1845.

Königreich Bayern. Se. Majestät der König beabsih=-

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