1845 / 198 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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E P Be N O S R

Auswärtige Börsen.

j j - / t der JIndependant, „die Agitation aufs neue begon=- hier auf die Rhede kam, wurde gestern Abend von unserem Dampf- | schaft“, sag nd d 1 100i \ j Ñ d j örgvin““ é nen hat, so kann die liberale Partei niht länger müßig bleiben, und c . véiudd ‘Ged: G3. j \{iff} „Björgvin“ nah See bugsirt ne f längst als Partei organisirt ist, hat auch sie sich als Partei Amsterdam, 13. nas e i 63. 5% Span, 2 ¿ organisiren müssen. Das i Ursftbng und... Zweck der Gti Antwerpen, 12. Juli. Zinsl, —. Neue Anl. 221. A S e diexer, ala beren Tendenz h errang aller osliven Nelgion | "Sub furt % Ms 1, ank 0% do TIOtG, Beda “F i oni j ET/QIENEN, : : : 2a 1 2007. Bayr. Bauk - Actien 750 6. Hope G. Stiegl. G. I Kopenhagen, 12. Juli, Der König befindet sich wieder so und schrankenloser Kommunismus kundgiebt; ihr Jahrespreis ist 15 y igs D Ava wohl, daß Se. Majestät sich an einem der nächsten Tage nah Sor- es d Baden bir ‘elne: Gon Aich Marx redigirt, führt den | ol». 300 Fl 89 6. do. 500 Fl. 872 A 20 L genfrei zu O E ei isorishes Reglement hinsichtlich des | Titel: „Blätter der Gegenwart über das soziale Leben.“ Hamburg, 15. Juli. Bank-Actien 1665. Engl. Russ. 114: Volksshulmesens Wi den Farbern ersGienen Ber ein Eurpurf u. DALEs I a Ma M In 3% Rente fin cour, ß den Provinzial-Ständen der Jnselstifte vorgelegen hat. Es is dabei eapl. —. pan. Rente 37%. Pass. 64 theil l die E A e E e Mlidfeit que be l n ch icht lol 13. aus, Anl. de 1839 130. Nordb. 204%. Gloggn, ul- Direction, der Orts - Behörden und der Geistlich] i andels - und: Börsen -UÜachrichten. Mail. 1294. Livorn. 122. Fan theils auf ein A r, ge is i on Han U s u) e zen, der si während seines Aufent alts auf jenen Jnseln mit gedah- önigsberg, 7. Zuli, Zu dem hiesigen Wollmarkte waren ter Angelegenheit beschäftigt hat, Rücksicht genommen worden. 6063 Ctr T Dv. wrd g G die Preise stellten, sih durchschnittlich auf 85—90 Rihlr, für den Ctr, feiner Wolle, auf 75—82 Rihlr. für mittel- Meteorologische Beobachtunagcn. feine, auf 65—70 für Mittel- und auf 55—60 für ordinaire Wolle g / S weiz. E ¿ ; il 2 a 1845. Morgens Nachbwiitags Abonds Nacb einmal : i (ht i Beri uer BEe so. L g 10 Ub | Beobachtuy Kanton Luzern. Am 17. Juni hat das Kriegsgericht in 16. Juli. 6 Ubr. 2 Ubr. x. tung leßter Jnstanz 6 Soldate theilt, welche in dem Kampf gegen Den 17, Juli 1845. S 336,0 Par 33602 Ea 13IS 00 P ET| aut I T die Freischaaren. sich verganFên hatten, einen wegen Dienstverlezung aan E S L : o T0 de 45 TLe Ml Siiiviieà 15, - zu viermonatlir Gefangenschaft, vier wegen Ausreißens zu fünf- N E i s E hauymkt: ibe E Lis P G L at E 151 jähriger und einen zu sesjähriger Zuchthausstrafe. Am Iten d. stan- Fonds. |8 n Ri, Actien. |5 Ile L 04 Lm | Ave aia M 48 p6. 08 p06, :: | Mondaenting p den wieder 26 Milizen, der Me rheit nah Landwehrpflihtige, welche Wetter „.,.. beiter. bewölkt. bezogen. Niederschlag 0), auf die an sie ergangene Aufforderung, in den Dienst zu treten, S4. Secbuld-Sch. |35| 100% | 992 [Berl Potsd.Biseub.|5| 201 e R S Ww. w. Ww. Vei ® wegen häusliher Umstände nicht erschienen waren, vor dem Kriegs- Prümieu-SécKélce ; do. do. Prior.Obl.| 4 | L Wolkaienk. -, Ln w. e. -+ 81° R. 3 ri è, 17 würden zu zweijähriger Zuchthausstrafe verurtheilt, die d. Secb.à SOT. —| 887 | [uga. Er 181 vaGs Tagesmittel: 336,42’'Par.… + 12,0° R... + 6,4° R.… 65 0 übri den Zuchtpolizei - Richter gewiesen, Das Kriminalgeriht | Kur- u. Neumärk. | L de. do. Le: 4 verurtheilte am 10t -M. 75 Individuen wegen ihrer Theilnahme E 35 985 E N L éa 101 am leßten Freisthaaremzüge zu zehnmonatliher Zuchthausstrafe. Aus er } G r í : , rue z G Obligationen |3;| 100 993 [Düss.Elb. Bisenb.| 5 1015 | 1005 A d ; der” de Bürxon allein sind 50 unter den Verurtheilten. As de. LudA al 8 M d N 1 lo L úóni gliche Schauspiele. Der# E S Gesandte von Luzert, Herr Siegwart Mül= a Pfandbr. 35| 98% Rhein. Bisenb. |—| 98; 97% K ler, is ám* t0ten b. wieder von Zürich hier angelangt, | grob. Pos, doi dl 1044 fo. do. Prier.Obl.| 4 | 1005 | Freitag, 18. Juli, Jm Schauspielhause. 115te Abonnen *. Von den_Berathungen der eben -eröffneten Tagsaßung verspricht sich F do. |35| 97% | 975 lo.v.Staat garant. |34| 972 | Vorstellung. Zum erstenmale: Der dritte November, dram die Staats=Zeitung keinen besseren Erfolg für Herstellung des | ozwr. Pandbr. |3: 99L| 99/Z]0b.-Sehles.B L.A| 4 | 116 Seelengemälde in 3 Abth., von K. Gußkow. Vorher : Der V eidgenössischen Friedens als von benen der lebten Jahre; die Betrach- | pomm. do. 32| 994 | 99 do. Lt. B\—| | 1073 Sonnabend, 19. Juli, Kein Schauspiel, tungen dieses Blattes führen dasselbe zu folgendem Schluß: „Vor | Kür-'u. Neum. do. 3z| 1607 | |B.-St.B.LGA. o.B.|—| 1284 | 1273 drei Jahren nannte die gleiche oberste Bundes - Behörde die Klosters | Seblezioche do. |35 R 4 E e i O C ae Ara - Aufhebung im Aargau eine „Bundes - Verlezuug“; im Jahre 1842 | do.v.Staatg.Lt.B./35| 984 | 975 E En, E E Königsstädtisches Theater. und seither fort und fort s{chwört, räth und stimmt ein Theil dersel= Gia 4 Q P E E | j z Gb: Strie ben zum „bundesgemäßen Gegentheil“, Vor zwei Jahren wurde der Friedrichsd'or. |—| 132ZZ 13//[NiederachMk.v.e.4| D Freitag , 18. Juli. Eulenspiegel, oder: E us Jesuiten-Ausweisungs-Antrag, mit Ausnahme von 15 Stimme, ein- | «¿da Iuru l 1015| 112 | do. Priorität 4 1014 | 1605 Scabernack , wiener Lokal - Posse mit Gesang in i hellig als bundeswidrig, als ein Eingriff in die Kantonal-Souverai= Die gie —] 88 43 J. Nestroy. Musik von A. tüller. Hierauf G n netät erklärt; der Stand der Frage hat sich durchaus niht verändert, Mädchen in Uniform, Vaudeville - Posse in 1 Akt, Ht 5 und doch schwören jet mehrere dieser Stände, die Jesuitenfrage sei Br C (Herr Johann Nestroy aus Wien: im ersten Stü: Nasi, „„Bundessache““, und dringen auf Verlegung der Souverainetäts=- R b g Tul: ch4 30 Sgr, | weiten: Sanéquartier, E Vin San ia Rechte, Diejenigen Stände, die seit der Entstehung dieser Lebens= met f dia: Sonnabend, 19, Juli. Kein Schauspiel. i od Grägen, getreu dem ersten heiligen Schwur , Aufrechthaltung des —— Sonntag, 20, Juli, Der Zerrissene. _ Posse e esa Bundes, Gerechtigkeit und Freiheit in eigener Säle gefordert, blei- | Amte A 250 F! Kurz 1405 1395 3 Akten, von J. Nestroy. Hierauf : Elf Mädchen in niform, ben au dies Jahr auf fkonsequenter Bahn. Voraussihtlih aber do, eee eee aaren 250 F1 2 mi. tuen I Nestroy, im ersten Stück: Herrn von Lips, im zweiten : Sanêqui wird kein Resultat in diesen wichtigsten Fragen ermittelt werden,“ E. S ae Q grd Ey 1492 als Gastrollen.) Gde, R „ard, 22500, 2G 0 pm ckidS de 6 2 z E ¡Éo joti E E Os L ta dbl 300 Fr. 2 Mit. 80! / ; , hat Rd eine Verle iocialiene e P triaisWIs Die Blitter | Wies in 20 xa: 10 (2M | 1084| 108þ° Berantwortlicher Redacteur Dr. J, W, Zinkeisen, : ‘: ai 2 y : , N o eb ede E Love obivetss 150 Fl 2 Mt. —_ bringen die Auseinanderseßung der Zwecke und der Organisation des | Aussburs 99 99: j ug Vereins, Herr Tavel, Verhör - Richter und Mitglied des Großen | reslau... N 100 ‘Thie D eds 100i E Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober - Hofbuchdruderei, Rathes, ist Präsident, der Notar und Großrath Herr Rapin Secrétair | Leipzig m Courant im 14 Thl. Fuss, 100 Thie, 2 mi. 99% | 99% des Central-Comité’s, das aus neun von den Bezirks-Ausshüssen er= | prankfart a. M. sûüdd, W......... 100 x. 2 Mit, 56 20 nannten Mitgliedern besteht. „Da die radikale patriotishe Gesell= | Petersburg... 100 8BbI. | Wocb. [-1073

Allgemeiner Anzeiger.

benen Gutsbesizers Hertel, Sekanutmahungen.| pn [734] Subhastations-Patent aen ide,

wegen der Daubiß- Güter.

Auf den Antrag des Magistrats zu Goerlih sollen die der Hertel-Neumann-Zucherschen Familien-Stiftung gehörenden, im Rothenburger Kreise der preußischen Oberlausißy, 4 Meilen von Goerliz, 2 Meilen von Ro- thenburg, 25 Meilen von Musfau und 52 Meilen von Bauben gelegenen, unter unserer Gerichtsbarkcit stehen- den Allodial- Rittergüter Ober-, Mittel- und Nieder- vorwerk, Daubiß mit Neuhammer und Daubiy mit Walddorf (gemeinhin Alt-Daubig genannt) im Wege der freiwilligen Subhastation an den Meistbietenden verkauft werden, und es is zur Abgabe der Gebote, da in dem am 12, Oktober 1844 angestandenen Ter- mine sih keine Bieter eingefunden hattcn, ein neuer Termin auf den 31, Januar 1846 vor dem er- nannten Kommissarius , Herrn Ober-Landesgerichts-As- sessor Jonas, angeseßt worden, zu welchem Kauslustige hierdurch eingeladen werden,

Die gedachten Güter, welche als ein Ganzes verkauft werden, da sie in wirthschaftliher Hinsicht in engster Verbindung stehen, siad von der Fürstenthums -Land- schaft zu Goerliß Behufs des öffentlichen Feilgebots auf 76,632 Thlr, 10 Pf., und Behufs der Bepfand- briefung auf 71,954 Thlr, 24 Sgr. 2 Pf. abgeschäßt worden und haben im Ganzen eîne Fläche von 4187 Morgen 23 []R., worunter 398 Morgen 167 (JR. Aer, 211 Morgen 115 (R. Wiesen, 86 Morgen 22 [3IR. Hütung, 4459 Morgen 41 R. Teiche und 2791 Morgen 8 []R. Forsten. Auch sind 114 00R. Land von dem Bauergute des Gottlob Martinasch Nr. 43 zu Daubiß dazu gekauft worden, deren Zu- schreibung jegt bewirkt wird; ausgeschlossen von dem Kaufe sind aber diejenigen Ländereien, welche der ver- storbene Gutsbesiger Hertel oder dessen Vorbesizer ver- fauft, vererbpachtet , vertausht oder auf andere Weise veräußert haben, jedo erhält Käufer die fortwährenden Abgaben und Erbpachtzinsen, welche von diesen Lände- reien vorbedungen worden sind. Es gehören zu diesen Gütern drei Vorwerke, eine Schäferei, eine rauerei, eine Mühle, eine Biegebi, ein bedeutender Torfstich, das Recht, jährlih drei Kram- und Vichmärkte zu hal- ten, und die sonstigen gutsherrlichen Gerechtsame. Die Gebäude auf dem einen Vorwerke, und namentlich das Wohnhaus, sind massiv, auf den anderen Vorwerken theils aus Fachwerk, theils von Holz, sämmtlich in gu- tem Zustande. Dasselbe is der Fall mit dem lebenden und todten Beilasse, Die Taxe üúd die Verkaufs-Be- dingungen können in unserer Registratur eingesehen werden, auh werden über die Bedingungen der Magí- strat zu Goerliß und dessen Bevollmächtigter, der Ju- stizrath* Ziekursch hierselbst, auf Erfordern die nöthige Auskunft geben. : ;

Nach der testamentarishen Bestimmung des verstor-

briefen oder Staats cheinen

sind, müssen, wenn sie

gen die übrigen Zwei

19,550 Thlr, auf den stehen bleiben können,

(1 8.)

[282]

[384]

[624 b] Die zu Johannís d. J. Westpreußischen Pfandbriefe

Sonntags ausgenommen, in meinem - Comtoir,

der Zinsen, enthalten muß.

E y E k L Er E f i E E

welchem die Güter gehört t unter 86,000 Thlr. ver- jedoch wird der Zuschlag sofort ‘im Ter- wenn das Meistgebot die Summe von 86,000 Thlr. erreicht oder überschreitet, i tangs - Termine Meistbietendbleibende hat in demselben den zehnten Theil seines Gebotes in inländischen Pfand-

und Kauflustige, welche nit als zahlungsfähig bekannt zum Bieten zugelassen werden jollen, - eine Caution von 8600 Thlr, oder Staatsshuldscheinen bestellen. Am Tage vor der Uebergabe muß Ein Drittheil des anzen Kaufpreises, jedoch unter Anrechnung der als aution deponirten Papiere, baar gezahlt werden, Drittheile einshließlich der zu übernehmenden Hypotheken-Schulden im Betrage von. Gütern zu 4 Prozent Zinsen

Glogau, den 27. Juni 1845. Königliches Ober-Landesgericht 1. Senat,

Nothwendiger Verkauf. Stadigeriht zu Berlin, den 26. Februar 1845, Das in der Stralauerstraße Nr.

stück des Böttchermeisters Adler, gerihtlich abgeschägt

zu 28,741 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., soll

am 7. Oktober 1845, T Ls 11 Uhr,

an der Gerichtsstelle subhastirt werden,

pothelenschein sind in der Registratur einzusehen.

Nothwendiger Verkauf.

Stadtgericht zu Berlin, den 3. April 1845.

Das bierfelbst in der Markgrafenstraße Nr. 43 bele- gene Grundstück der Gebrüder Schüß, shägt zu 23,333 Thlr. 9 Sgr. 2 Pf., am 11. November 1845, Vormittags 11Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

fällig gewesenen Zinsen der

werden gegen Einlieferung der desfallsigen Coupons vom 1. bis 16. August d. J,, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, Spandauer-Brücke Nr. 9, Den Coupons i} eín Verzeichniß beizufügen, welches Nummer und Namen des Guts, so wie den Betrag

Berlin, den 16. Juli 1845,

Ludwig Lessing, Kommerzienrath und West eéldiiber General- Landschafts- gent,

Oeffentliche Aufforderung und Edifktal- [379] Ladung.

Es hat sich durch die neuerlich vorgewesene, nothwen- dige Subhastation des Ritterguts Grödel die Unzuläng- lihfeit des Vermögens des zeitherigen Besizers dessel- ben, des Herrn Hofrath Hans Augast von Wolfersdorf, zu Befriedigung sciner Gläubiger ergeben, und es is daher mit Eróffaung des Konkurs - Prozesses zu dessen Vermögen zu verfahren gewesen,

Da der dermalige Aufenthalt des benannten Herrn Hofrath von Wolfersdorf allhier nicht bckannt is, so wird derselbe Amts wegen hierdurch edictaliter geladen, binnen drei sächsischen Fristen, längstens

den 17, Scptember 1845,

bei Verlust der Rechtswohlthat der Güter - Abtretung und bei Vermeidung der in dem erneuerten Banque- routier - Mandat vom 20. Dezember 1766 sonst festge- seßten Strafen in Person an Jae er Amtsstelle zu er- scheinen und den Aktiv - und Pa sobestand seines Ver- mögens, wie er denselben, da nöthig, eidlich hekräftigen könnte, anzuzeigen,

Zugleich werden aber auch sämmtliche bekannte und unbekannte Gläubiger des ernannteu-Herrn Hofrath von Wolfersdorf hierdurch vorgeladen, :

den 17, September 1845,

welcher zum Anmeldungs - Termine anberaumt worden ist, zu rechter früher Gerichtszeit in Person oder durch gehörig legitimirto Bevollmächtigte an Amtsstelle allhier zu erscheinen, ihre Ansprüche unter der Verwarnung, daß sie unterbleibenden Falls von diesem Kreditwesen damit werden ausgeschlossen und beziehendlih der Rechtswohl- that der Wiedereinseßzung in den vorigen Stand für verlustig geachtet werden, gehörig anzumelden und zu bescheinigen, mit dem bestellten Herrn Konkurs - Vertre- ter, so wie unter sich selb|, wegen des Vorzugsrechts binnen 6 Wochen rechtlich zu verfahren , und

den 13. Oktober 1845

der Bekanntmachung eines Práklusiv - Bescheids wegen der außengebliebenen Gläubiger, wozu sub poena pu- blicati vorgeladen wird, sich zu versehen, hierauf

den 10. November 1845

zu Pflegung der Güte in Person oder durch ausrei- chend, namentlih au zu Abschließung eines Vergleichs, legitimirte Bevollmächtigte anderweit an hiesiger Amts- stelle sih einzufinden, und, wo möglich, einen Vergleich zu treffen zu suchen, wobei diejenigen, welche sih über die Annahme von VLergleihs-Vorschlägen entweder gar nicht oder nicht deutli erklären, als dem Beschluß der Mehrzahl der Gläubiger beistimmend werden erachtet werden, beim Entstehen eines Vergleichs aber den 10, Dezember 1845

der Inrotulation und Versendung der Akten nach recht- lichem Erkenntniß und s d

Der im Bie-

als Caution zu erlegen,

in Pfandbriefeu

woge-

Löwcner.

12 belegene Grund-

axe und Hy-

erichtlih abge- oll

Taxe und Hy-

RT'ADAO

gezahlt,

S H D as r; E E E E S E I

den 22, Januar 1846

der Eröffnung und Bekanntmachung cines lofald Erkenntnisses, welches hinsichtlich der Außenbleib Mittags 12 Uhr für publizirt würde era ter gewärtig zu sein. ; :

Auswärtige Gläubiger haben übrigens zu An aller in diesem Kreditwesen fünftig etwa zu erlas Verfügungen Bevollmächtigte im hiesigen Orte stellen.

Hain, den 8. April 1845.

Königl, Sächs. Justiz-Amt daselbst.

(L. S.) Heinrich Leopold Bötl

624]

| Zur Anmeldung und Rechtfertigung aller A und Forderungen an den Kaufmann Schumann hit über dessen Vermögen der Konkursprozeß eröffne zur Erklärung über die Aktivmasse und- die zut berung derselben getroffenen oder zu treffende! regeln, ist ein Termin auf den 26, August t dosegt, zu welchem die Gläubiger des 2c. S bei Strafe, hinsichtlich des ersten Gegenstant( Ausschließung von der Masse, hinsichtlich des der stillshweigenden Genchmigung, Morgens 9} Gericht zu clb, hierdurch geladen werden,

Streliß, den 13. Juni 1845, Großherzogl. Stadtgericht.

[623 b] T Mehrere Ritter - und Landgüter, aut! höfe und Mühlen, in den Provinzen Brant Pommern, Schlesien und Posen belegen, sind zw kauf gestellt. Den Herren Käufern ertheilt auf portofreie Anfragen nähere Auskunft der Agent H, L, Beuthner in Letshin im Oderb

Alle meine verehrten Gönner und geliebten die zu meiner Jubelfeier mich mit Glüdwunshf beehrt und erfreut haben, bitte ih angelegentlV vier Güte und wohlthuenden Liebe auch n°0 freundlihe Erlaubniß hinzuzufügen , _Jhnen roßen, shönen, reichen Verein hiermit öffentli" ebendigsten, innigsten Dank für den mir A Hochgenuß in wahrhafter Rührung aussprechen | fen, Kyriß, den 15, Juli 1845,

Doktor Bal!

[622b] j /

j h pr Kenntnisse,

genden komischen Partieen

as Abonnement beträgt: 2 Üithlr. sür 7 Iahr. 4 Klhlr. - $5 Iahr. S Kthlr. - 1 Iohr. allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. serlions -Gebühr für den m ciner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

Preuß

Allgemeine

é 198.

——————————————

Inhalt. tlicher Theil. and. Provinz Schlesien. Höhe der Oder, Rhein-Provinz, omban, Aerndte. Dr. Meigen +4, tsche' Bundesstaaten. Königreich Bayern. ónigs in Brückenau, Großherzogthum Baden, n Rotteck +. Herzogthum Nassau, Die Kurgäste in Ems. erzogthum Holstein. Grönlandsfahrer, Freie Stadt Bre- en, Grönslandsfahrer von der Weser. ¿land und Polen. St, Petersburg. Gesandtenwechsel in rsien, Beförderungen, Bülletin a::s dem Kaukasus. nkreich. Pairs-Kammer, Die Interpellationen über das Ver- hren des Oberst En, Annahme von Geseh - Entwürfen. aris, Trauer - Feierlichkeiten, Don Carlos und seine Familie. kunst des Grafen Bresson. Entschcidung der Professoren des Col- ge de France. Bezeichnung des Vorgangs in der Dahara. Maß: du zur Entwaffnung der cingeborenen Vollsstämme in Algerien. rmisctes. ßbritanien und JFrland, London. Eisenbahnen in Judien, artei-Umzüge in Jrland, jemark. Kopenhagen. Abrcise der hohen Herrschaften. weiz. Kanton Zürich, Namen der Tagsazungs-Gesandten. nien. Schreiben aus Madrid, (Vorschuß-Kontrakte ; Bestrebungen s französischen Botschafters in Barcclona in Betreff der Vermáählungs- ige; Ernennungen.) bien. Belgrad. Ankunst des Fürstcn.- Die amnestirten Bul- jen, Rekrutirung. Bergbau. Handels- und Gewerb-Schule. ey über das Gerichts - Verfahren. ldau und Wallachei. Bucharest, Verein zur Verbreitung

Konstantinopel. Aufenthalt des Großsürsten Konstantin, ennungen, Convention zwischen Maroniten und Drusen. bahnen. Florenz. Genchmigung - dex Eisenbahn von Florenz d anoja, von Reden: Die Eisenbahnen Deutschlands,

s s$- und Börsen-Nachrichteu. Berlin, Marktbericht, —- p31 ge zöstädtisches Theater. (Herr Nestroy. ff's Expedition, (Zweiter Artikel.)

Amtlicher Theil.

e, Majestät der König haben Allergnädigst geruht : Lon nachbenannten Königlich dänishen Militairs und Beam- 01s : l, Dem Ober-Hofmarschall von Levetau, den Rothen Adler-Orden erster Klasse.

I Dem General-Major und General-Adjutanten von Ewald, un

Dem Kammerherrn Grafen Molk,

Rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit dem Stern in Brillanten.

l, Dem General - Major und General - Quartiermeister von (Steinmann, j den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse.

. Dem Obersten Nachtigall, Dem Oberst-Lieutenant und Flügel-Adjutanten Bruhn, Dem Capitain und Flügel-Adjutanten Jrminger, Dem Capitain und Flügel-Adjutanten Gensmardck, Dem Capitain und Flügel-Adjutanten La Cour, ' Dem Marine-Lieutenant Swensen, Capitain des Sthiffes

Aegir“‘, Dem 9 arine-Lieutenant Lütken, Capt. des Schiffes „Geiser““, zu Pferde von Seestädt,

, Dem Lieutenant in der Leibgarde e Dem Capitain Falbe, Dem Hof=-Jnspektor, Etatsrath Schönberg, : Dem Etatsrath Magnusen und «Dem Justizrath Th omsen, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse.

+ Dem Hof-Secretair Sall 9, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse, o

, Dem Ceremonienmeister, Grafen Ahlefeldt-Laurvig, Dem Stallmeister von Haxthausen, Dem Stallmeister und Kammerherrn von Röpstorff, und Dem Kammerjunker von Plessen,

Ankunft des Hermann

Herr Walther.) von Midden-

ische Zeitung.

aus dieses

nehmen Slatt an,

Zeitung :

Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes Seftellung

ür Serlin die Expedition der Allg. Preuf,

Friedrichs straße Ur. 72,

Den Ober - Landesgerichts - Rath Dr. von Schlieckmann Stettin zum Vice-Präsidenten des Ober-Landesgerichts zu Naumburg;

Den Stadtgerichts-Rath M ilew s ki zu Königsberg in Pr. zum Ober - Landesgerichts - Rathe bei dem Ober = Landesgericht zu Rati- bor; so wie

Den beim Finanz - Ministerium beschäftigten bisherigen Wasser= Bau-Juspektor Len be zum Regierungs- und Baurath zu ernennen; und

Dem Ober=Landesgerichts«Salarien-Kassen-Controlleur Pfeil in Stettin den Charakter als ‘Rechnungs-Rath zu verleihen,

_ Bei der heute beendigten Ziehung der lsten Klasse 92ster Kö- nigl. Klassen = Lotterie fiel der Hauptgewinn von 5000 Rthlr. auf Nr. 24,432; 1 Gewinn von 1000 Rthlr. auf Nr. 61,862; 1 Ge= winn von 200 Rthlr. auf Nr. 84,150; und 3 Gewinne zu 100 Rthlr. fielen auf Nr. 364. 20,133 und 64,325,

Berlin, den 18. Juli 1845, Königl, General-Lotterie-Direction.

Angekommen: Der Kaiserl. russische Wirkliche Geheime Rath und Senator Kotschube9, von ‘Stettin.

F e

Uichtamtlicher Theil.

Inland.

Provinz Schlesien. Die Oder hatte am 15. Juli bei Breslau eine Höhe von 16 Guß 4 Zoll am Ober- und von 4 Fuß 5 Zoll am Unter - Pegel erreiht; das Wasser war seit dem 13ten um resp. 1 Fuß und 9 Zoll gestiegen.

/ Nhein-Provinz. Die Arbeiten am kölner Dom werden mit regem Eifer betrieben. Das Nord - Portal is {hon bis zu den Stürzen der Thüren gediehen, und bald wird sich der Bogen darüber wölben. Mit der nämlichen Thätigkeit arbeitet man am Süd=Por= tale; die Ausmalung der Spandrillen im Chor wird wahrscheinlich

noch diesen Sommer vollendet. In Köln wurde am 10. Juli schon

der erste diesjährige Roggen eingefahren. Ueberhaupt fällt in den Rheingegenden die Getraide - Aerndte äußerst günstig aus, und einen eben so reihen Segen erwartet man von der Weinlese. Am 11. Juli starb in Stolberg der berühmte Entomolog Dr. J. W, Meigen, im 82sten Lebensjahre. In Bonn wurden am 10, Juli die beiden Partituren von Beethovens weiter Messe und neunter Symphonie in dem Sodel des Postaments der aufzustellenden Bildsäule einge= mauert,

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Bayern. Se. Majestät der König kam am 10. Juli Vormittags aus Aschaffenburg nah Kissingen, speiste bei der Königin von Württemberg und traf Abends in Brückenau ein, wo Höchstderselbe, eben so wie in Kissingen, mit großem Jubel empfan= gen wurde. Jhre Königl. Hoheiten der Kronprinz und die Kron- prinzessin beabsichtigten, in dieser Woche die Sommer -= Residenz Nymphenburg zu beziehen,

Großherzogthum Baden. Am 12. Juli starb in Frei- burg Dr. Hermann von Rotteck, Sohn des bekannten Karl von Rotteck und Privat-Dozent an der dortigen Hochschule.

Herzogthum Nassau. Jm Bade Ems verweilen bereits viele der angesehensten englishen Familien, welche die Ankunft der Königin Victoria am Rhein abwarten. Die daselbst anwesenden rus- sischen Großen glaubten den Geburtstag ihres Kaisers und der Kai- serin (7. und 13, Juli) auf keine würdigere und den erhabenen Ge- sinnungen dieses Herrscherpaares entsprehendere Weise feiern zu kön- nen, als durch eine unter sih veranstaltete Kellekte zum Besten des dortigen Armen-Hospitals, damit einer noch größeren Zahl Bedürf- tiger zum Gebrauche der emser Heilquellen verholfen werde. Es famen 1850 Fl, zusammen.

Herzogthum Holstein. Außer dem gestern erwähnten Grönlandsfahrer haben auch 6 andere ans Holstein einen reichen

Berlin, Sonnabend den l9w Juli

an E O Freie Stadt Bremen. mit 4 Wallfishen und 4000 Robben

richt,

1845.

daß 16 andere, die von der Weser ebenfalls na

schen Gewässern sich begeben, zusammenZ5,00

fische

St.

her Staa

Gene

befördert worden. «

Der Russische Invalide bringt Kriegsshauplaß im Kaukasus, zung Udatschnoje im Kyrk-Passe mit „Ausnahme des Berichts über

gefangen haben.

Ein bremer Grönlan zurückgekehrt ist, bringt die Nach- ch den grönländi= bben und 8 Wall

0 Ro

E

Rußland und Polen.

t. Petersburg, 12. Juli. bei der russischen Gesandtschaft

dsfahrer, der

Se. Majestät haben den bis- 1 in Konstantinopel angest tsrath Fürst Dolgoruky zum Gesandten und bevollm Minister am persischen Hofe an die Stel dort abberufenen Grafen Medem ernannt, des Ministeriums der auswärtigen Angeleg

Der Kurator des Lehr-Bezirks von K

ellten

ächtigten # súd von

ral-Majors, Parensof und Kor sakoff 1., zu General-Lieutenants

vom ein Gefe

russischen Truppen si am 17, Juni des Antschim

die

ten, nur Märsche und Manöver gem

theilu ist,

wenig Jnteresse haben würde. russisher Seite nur 17 Mann verw Feind, gegen 3000 Maun stark,

Operationen in jener Gegend sehr wichtigen Position eldet werden, der mit dem Terrain n

ng für denjenigen,

griff die Flucht.

Pairs- Kammer. von der Moskwa fahren des Oberst Pelissier

selbe,

neuesten Nummer, die uns zugekommen,

unerh

gegen macht

den Kriegs-Minister,

cht, durch eier-Gebirg

deren nähere

F rankreich.

Sibung vom brachte heute, der Akhb

„welches in Algier erscheint,

örten, beispiellosen Vorgang. Ein franzö

unglüdcklihe gefangene Araber einer Grausamkeit esen Vorfall ersuche ih ollen; ih verlange sie

, die wirklih unerklärlih wäre.

sowohl als Offizier der Armee, wie als Pair

wegung.) Jh weiß wohl, daß

auszu

Frankreih zusteht ;

Aber

es, daß solhe Vorgänge wi die Regierung jede Solidari Welchen Vorgang meinen es handelt sich um weit

habe, als das Ret, welch und davon will ich

die Würde der Armee, wie die Ehre

üben

Sie?) Ernsteres;

Ich rede

der mit Vorbedacht verübt wurde, an Arab

hatten und denen eine Vorgang nicht genau berichtet worden, der Schilderung zu widersprechen, getragen, wovor Gott behüte, ten und Kriegs - Minister, ten wolle. ) Da denn einige meiner Kollegen uicht

denn 2 um

gen von dem Journal des Débats wi

Akhb

Wenn er

so ersuche ih anzugeben, (Herr von Boissy:

was es sih hier handelt, so will

ar vorlesen, Nachdem der Redner diese

wie bereits erwähnt, zur Sprache. „Ein Journal“,

Ueber di Erklärungen geben zu w

ih hier

der Re derlegt werden, oder da tät zurücweist. (Marquis

Vertheidigung niht möglich so ersuche ih die

Der das

11. Juli.

ar, erzählt

wieder ein Bülletin vom aus dem Läger unweit der

Verschan- 20, Juni datirt, wel

hes indeß, welches die es, einer für ; bemähtig-

Mit-

iht genau bekannt In jenem Gefecht wurden auf undet und keiner getödtet; der ergriff nah faum begonnenem An-

Fürst Ver-

sagte der in seiner einen in unserer Kriegsgeschichte

sischer Oberst hätte stch

schuldig

ge-

von Frankreih. (Be=

fein einem

Pair

es

von Boi

ern,

war. Wenn

sih aber

anderes Recht

von

jest Gebrauch maden. ierung, fordert zum wenigsten

\sy:

nit von einer Razziaz cs handelt sich um einen Mord,

die- sich geflüchtet

jener

Regierung, wirklich zu=

den Conseils-Präsiden=-

welhes Verfahren er cinhal=- Welcheu Vorgang meinen Sie zu wissen scheinen;

ih den diesen Mor=

ederholten Artikel des

Lesung beendet hatte,

ließ sich der Marschall Soult folgendermaßen vernehmen :

Berichte, welche dem mir so sehr widersprechend, ritigungen zu verlangen,

Diejenigen,

Kriegs - Ministerium zug daß ich mich beeile

„Die

ekommen sind, schienen n mußte, neue Benach= welhe das Journal des

Débats mitgetheilt, und die so eben hier verlesen worden, waren anders zu meiner Kenntniß gekommen, als dur die Veröffent--

nicht

lihung, welhe mehrere Journale ihnen nachrichtigungen, die bercits verlangt wor tails mittheilen zu fönnen.

mißbilligt ihn die Regierung bouchage: Regierung ihn laut mißbilligt

an dec

n General-Gouverneur

ihm weitere Ia forderte, um zu be

den, um de Was aber den Vorgang laut. (Allgemeiner Beifall, Vicomte Wenn er stattgefunden hat !) Ih wiederhole, daß die , und sie hat bereits in diesem Sinne von Algerien geschrieben,

stimmen,

gegeben. Jch erwarte die Be= r Kammer mehr De= an sih anbelangt, so

Due

indem sie von welhe Folge

, den St. Johanniter-Orden, Fang an Robben gethan, jedo im Ganzen nur zwei Wallfische er- | der Sache zu geben sein wird.“ (Allgemeine Zustimmung.) Graf leihen ; ferner beutet, Montalembert: Das Wort „„Mißbilligung““, dessen sich der Con-

a

“Königsstädtisches Theater. Herr Nestroy. Herr Walther.

von den Freunden der heiteren Muse mit Spannung erwarteter,

allen ein licber Gast, betrat Hcrr Nestroy am 17, Juli von 1 das Theater der Königsstadt, auf dem er im vorigen Sommer einen sen Rollen - Cyklus mit so glänzeudem Erfolge durchgeführt. Er de- e dieômal in feincr bekannten Posse „Eulensviegel“. Da wir sowohl über diese, wie über die Auffassung des Naturburschen Nazi, itseren Gast, im vorigen Jahre (vgl. Nr, 237 d. Allg, Pr. Ztg.)

,Welteren qusgesprochcn haben, so bleibt uns nur zu bemerken übrig, le Fomische Wirkung wiederum eine cbcn so unwiderstehliche war wie früher f dem ortrag des überaus launigenTunierlieds zu Ehren der, Spechtelber- n“ jhren Höhepunkt erreichte, so daß natürlich Wiederholung und Heivorruf ngelten, Der Gast wurde allseitig durch das Künstlerpaar Gro -

7 (Eulenspiegel und Dorothee) auf das wadckerste unterstüßt. Erfreu- , f®, wahrzunehmen, daß die Leistungen des Herrn Grobecer mit jeder an Fluß und Rundung zunehmen; möge er also dersclben nur recht

eue lernen, Beide wurden vorzugsweise mitgerufen, obwohl eine c timmen anch die angenehme Herausforderung „Alle“ in Aner- g des gelungenen Zusammenspiels erschallen ließ. Von den hervor- ) sind die Auffassungen der Cordula durch Gat und des Mehlwurm dur Herrn Hänsel als wohlgelun- ditt De) neu war das originelle, durch Herrn Reußler entworfezae 1d des bespizten Amtsvogt Specht, Vou den eigentlichen Liebhaber-

(

e

läßt sich nicht viel sa j iß, i j gen, da dieselben, wie man weiß, in den meisten r Posa ziemlich \ubordinirter Art sind, 9 N

Schließlich haben wir des Gastspiels des Herrn Emil Walther zu erwähnen, eines jungen, aus Dresden gebürtigen Schauspiclers, der zuleyt beim Stadt-Theater zu Köln engagirt war und nunmehr , da cr in einigen jugendlichen Rollen verschiedenartiger Gattung unverkennbare Talentproben abgelegt und vom hiesigen Publifum mit Theilnahme begrüßt worden, für jenes in der Königsstadt genommen is. Wir befreundeten uns insbesondere mit seiner Leistung als „Graf von Jrun“, indem cr hier jencs richtige Maß zu treffen verstand, welches wahrgenommen scin will, damit das Bild eines fastifianiscben Edclmannes, der sich aus dem Schlamme augcnblick- licher Versunkenheit dur sein besseres Jch langsam wieder emporhebt und zu einem sittlichen Charakter aufshwingt, ohne grelle Uebergänge und in lebenswahren Tinten vor unsere Blicke trete, u,

von Middendorf’s Expedition. Zweiter Artikel. (Vergl. Nr. 192 der Allg. Pr. 3.)

Am 3, Oktober (fährt Herr von Middendo1fff in seinem Bericht fort) kehrten wir zum Tu ur - Ausflusse zurtick, Die Tungusen brachen in ihre Zobelgebirge auf; wir verfolgten den Tugur gegen Süden. Indessen reih- ten sich die Tage zu einem schönen Spätherbste, Die Nattfröste waren unbedeutend, und nur am Morgen des 2. Oktober fiel das Thermometer bis auf —6° R, Am 14, Oktober erreichten wir am Tugur die Gegend Burukan, wo ih wieder auf russischem Territorium ein fremdes Volk, die Nigidahler, traf, Sie betrachten sich schon als chincsishe Schüplinge, ohne jedoch Abgaben zu zahlen oder irgend eine Verfassung zu haben, Dieses

aus nzun shwachen Stämmen bestehende tungusische Völfkchen fiel gleich

den Giläfen durch seine Ansässigkeit in festen vorzugsweise kleidet,

darin Seide Fäden

Die Anwesenheit eines mit fri

kfuten fernen sere

als:

die Gegend blos als Marschroute mit dem Pcilkomp

Peil - Aufnahmen ward. deutlihe Ansicht der Ursprünge aller großen

zu Fischern gestempelt hat. haben eine

erhandelte ih von ihnen solche,

Wohnungen auf, Ihre Weiber, in Fischhäute ge- große Vorliebe zu ausgenähten

cine bewundernswürdige Fertigkeit. Neben Sti

Stickereien und b

welche sie

esißen

ckereien mit Mandschu- die mit den emailleartig glänzenden

(tela elastica) der Hauptschlagadern des Elenn ausgeführt sind. s

benfgten wir, um auf seinen Thieren isolirten Bergkegel zu machen, Von ihm g le

Tugur, Nimilän , Bureja, Silimdschi,

s gewannen wir

chen Rennthieren herangezogenen Ja- einen Absteher zu einem welher der Grähzstein für un-

cine

r entspringenden Flüsse, Von nun an ward

bei häufig mit der Kette verifizirtem Schritte - unserer Rennthiere ,

genommen, Da unsere bisherigen Erfahrungen,” no mir zu Ohren kam, den wahren Thatbestand fo weni über die Gränze übereinstimmen licß, so beschloß vorrückend, mich an die südlichste Verbreitung dex untcrthänigen Tungusen zu halten. s den Tugur, überschritten den Nimilän (lm fortwährend die Hauptrihtung SW. Am

legenh

zusehen. den Ufern,

drusse schend

Dem

eit, eine Brutstelle des Ketà - Lachscs n Tausende von Fischen lagen, die nachdem gesättigt; Tausende \{chwärmten, dem , im Wasser herum; die Tungusen spießten

ih nunmehr, w

tit eigenen Augen Luft verpestend ,

nahen Ende sie, ihre übersaiten

ch mehr aber das, g mit unseren Begriffen

asse und nach der Uhr,

auf- was

estlich

Rußland zinspsflichtig- zufolge verließen wir nunmehr ele der Karten) und verfolgten Nimilän hatte ih endlich“ Ge-

an- an

ïe hon Raben, Adler und Bären zum Ueber- entgegen-

unde