1845 / 219 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ssion des Königreichs, Geheimeraty und die Rechnungslegung für 1844 erfolgte, ontroleur des Königreichs, Graf Grabo shäftsführung der Tilgungs- Demzufolge hatte die die Depots und die Kasse ufenden Bankbillets , eiuer vorgelegte Bank - Rechnung Gewinn von 404,157 Rub. Ebenso hatte die Kom- daß die zur Tilgung der Landes\chulden von zahlenden Gelder diesem Jn-

Die Tilgungs=Kommission

uttgs - Kontmi

zuerst der General -C einen Vortrag, in

Kommission in Bezu Kommission die der Bauk, i genauen Prüfung unterworfen und die

sih daraus ergebenden en ri{htig befunden.

welchem er .die Ge

auf die Bank si er, das Jnventarium, so wie den Betrag der umla

von 1843 und den 9% Kop. Silber voll mission sich überzeugt, der Finanz-Kommission stitut aufs pünklichste ü erhielt von der Bank zur Vernichtung :

An- Partial-Obligationen zu 300 Fl. der An= leihe von 42 Millionen Fl, f Dergleichen zu 500 Fl. der Auleihe vou 150

illionen An Certisikatén Litt. B. tififate Litt. A

an die Bank zu berwiesen worden.

462,465 R. 1,192,515 » .… 1,963,645 » 50 Kop, 1,304,606 » 25 Zusammen für 4,923,231 R. /75K.S.

bligationen aus 0z. e... . 15,381,450 »

f, Geheime Rath Tymowski,

und Coupons der Cer=

Und von den gegen 4 proz. O dem Umlauf gezogenen Spr

Hierauf ergriff der das Wort und sprach zu

¡Meine Herren! Jn dem Au shäftsführung der Ban überflüssig sein, sich ü welche uns von der Re gedenken, daß all unse merksamkeit geleitet ward, welche dessen Regierung vorschreibt. des hier anwesenden Ober-Direktors d ere das allgemeine Beste be male an diesem Orte als unsere Dankbarkcit öffentli Geschäften der Ban tige Operation an sten Ukas vom J ligationen ge Austausch war auf den aber in einigen Monate nen Jahres, beendigt, und die neuen Auslande fortwährend gefücht. im verflossenen Jahr, die Bank, konnte, dieser dem Handel Verminderung des Diskonto? und ablaufenden Cou häuser beim Diskonti einen gewissen Nuzen -geb unterlag der Zinsfuß im Lande werblichen Anla die Bank stets chenden Behörden Hülfe wo nur imme tenden Vorschriften \shüssen auf niederg

Präses der Ban r Versammlung :

, wo wir zur Verlesung der Ge- ossenen Jahre 1844 schreiten, würde es Attribution und Vorschrift rtheilt wordenz aber es ist n von der genauen und uns die Weis heilnahme un es Schaßes erleuchtete n Maßregeln. geseßten begrüßend,

f im verfl zu verbreiten, ie unzeitig, zu gewissenhaften Auf- heit des Geseßgebers und ¡brochene Fürsorge unsund unterstüßte Jhn zum ersten- freut es uns, ihm fen, Außer den gewöhnlichen serem Jnstitute eine wih- lung die durch Allerhöch- chselung der 5proz, Schaz-Ob- - Der leyte Termin zu diesem ; die ganze Operatión wurde Oktober des verslosse- ationen sind sowohl im Ju- als Diskonto vermehrte sich Erweiterung is, welche der Kapitalien egeben hat,

unseren Vor ch- ausdrüdcke E war îm verflossenen Jah vertraut, da dur ihre Vermitte ahr 1844 verfügte Auswe ausgeführt wurde 1. Mai 1847 bestimmt ih schon am 410.

gen“ 4proz.

was die Folge der der Sicherheit nüglichen Hülfe der ausgeloosten öffentlichen Papiere aus der Konkurrenz einiger Handels- he bei Sicherheit der Fonds ßigem Gesuch von Kapitalien Die Gesuche zu ge- ehr beschränkt, obgleich der Landesfabriken wa- stüßungen herbei- und die verpflich- Der Umsay von Vor- und aufgeschüttetes Getraide ver- was mau größteutheils den im Lande erlittencn Verluste, dem gen, bci niedrigen Preisen der Landes - Er- auk dem Bergbau geleisteten haß-Behörde, schon Rest Termin- Zahlun- der Bank untergeordnete Kaual und Wasser-Verbindungen reine Gewinn beim Bank- ,000 Silber - Rubel mehr Diescs bei fortwährend genauer sultat möge als Beweis dienen er Theile des Justituts, welchem

pons entstand

Bei gleichmá s Ee j exflossenen Jahre den über die Wohlfahrt und mit Geldunter er Sicherheit u

gen waxen im 9

zu leisten, x die Rülssicht d dies zu thun erl, elegte Papiere

“gen Geld-Vorräthen ín was und den Uebersch zeugnisse, zuschreiben kann. D Vorschüsse sind, in Folge einer zu einem beträchtlihen Theil a gen verabredct. von Augustowo isst übergeben worden, Umsay des Jahres als in den zwei vor Berechnung der sich von dem aufrichtige wir vorzustehen die

ie von der B Uebereinkunft getragen und für den

mit der S

Der bisher der der Kommission Der in den Schaß fließende 1844 ergab beinahe um 4100 hergegangenen Jahren. eren Aktiva erreichte Re n Eifer und Bemühen all Ehre haben,“

Frankrei.

Zwei -Kommissioneu, die eine vom K önen Künste, werdén g des Beethoven-Mo- w sind Mitglieder die=

Juli eröffnen dem Mi= Supplementar = Kredit und Couriere und einen anderen he Sendungen.

ys die am 24, Zuli d s und seines General der andere aber der Ex- Hauptbauten der Stadt ch wieder in Bewegung, um die bei des Generals

sind nicht uur d

Paris, 4, Aug. vatorium, die ande sih nah Bonn begeben, um numents zugegen zu sein, ser Kommi

re von der Akademie der \ch bei der Einweihun

Halev9 und Onslo

j: önigliche Verordnun vister der auswärtigen

von 500,000 Fr.

gen vom 27, Angelegenheiten einen ür Reisekosten für außerordentli Man meldet der Algérie aus Dell Ankunft des General-Gouverneur von dem ein Theil na pedition folgen soll,

seßte sich der Marsch Ain=el-Arba lagernde ung zu diesem neuen ngriffe der Beù-= vorzüglich die Weigerung der Amraua bloße Nahriht von der. Ankunft des ten der Stämme me vorgerufen haben. kabylishes Dorf auf einem das Meer Hotels und Kaffee n Stadt em

r zurückehren, Nach Besichtigung der

u erreiden. ie fortwäh= Uagenun, sondern en _Zellat zu--bezahlen; Die rschalls soll bereits von Sei- her Verständigung her= chts Anderes als ein großes liberragenden Felsen. und das Dorf ist schnell érie behaup- lgier verlassen audstrih zwi= gänzliche Man= zwingen, sehr Zwar stehe den würden sich aber sser=- und vegeta-

ch dem Gebrauch der Bäder Paris fommen und hier sei-

Salem und

hrfache Versuche Bisher war Dell Jebt eut= stehen Straßen , au einer lebendige tet, daß Abd el K und sich mit etw hen Algier und Marokko ebensmitteln , mei bald au die Franzosen hie wohl hüten, si tionslose Wüste

Don Carlos wird, wie es hei von Greoulx mit seiner Gemah nen Aufenthalt nehmen,

Die Junauguration der Statue des im Monat Oktober, am J

Während der A des Königs der Belgi Stelle in Paris vertreten.

__ Die Wittwe des Genera Redacteur des J welhè Thiers in seiner , Gatten gerichtet hat.

Die Gazette de Lyon beri Lyon si in einem Dor

{luß über ihre

porgewachsen. ader endlih das Territorium von a 100 Reitern auf einen neutralen L zurückgezogen habe. Blatt, werde ihn d zu verlassen. folgung zu, sie szeit in eine wa

se unwirthlihe Gegen r das Recht der Ver ch in dieser Jahre

au wagen.

Herzogs vou Orleans wird Zuges nah dem Bibau, er-

Gesandten ogier seine

ahrestage des

bwesenheit des er, wird der Le

Fürsten von Ligne, gationsrath Firmín R

ls Lajolai ournal des Déba „Geschichte des

s weist in einem Brief an den shuldigungen zurü, gegen ihren

ts die An Kaiserreichs“

chtet, daß 120 bis 130 Seiden- fe bei der Stadt ver Differenzen mit den

arbeiter von

H sammelt hât- ten, um einen Be

Fabrifherren

1026

Muley Abd el Rhaman soll damit umgehen, auf den Rath Frankreichs eine regelmäßige stehende Armee vou 30,000 Maun zu organisiren, S

Die französischen Renten hatten heute an der Börse eine sehr gute Haltung; sie nahmen abermals einen merklichen Aufschwung ; namentlich war die 5proz. Rente gegen baar stark begehrt. Jn spa- nischen prros ist das Geschäft fortwährend null, Ju Eisenbahn= Actien | 122 Fr, 25 Cz 3prozz 83 Fr. 95 C.; Neapel 102 Fr.; span. aft, R. 363 3proz, span. 38z 3proz. inl, 295, # au compt., 29% pr. Ende August; pass. Sch. 63.

(D. A. Z.) Der periodischen Presse in Frankrei scheint eine durchgreifende Revolutiou bevorzustehen. Die alten Säulen des Journalismus beginnen zu wanken, die Theilnahme, das Vertrauen des Publikums wendet sih von ihnen ab und neuen abenteuerlihen Unternehrungen zu, die niht nur in ihren Versprehungen, sondern au in der Form, welche die Erfüllung derselben annehmen soll, dem excentrishen Geshmadcke der heutigen Franzosen huldigen, Pomphafte Prospekte kündigen die bevorstehende Geburt der Semaine, des Universel, des Esprit public, der Gazette du Commerce und des Progrès an. Der leßtgenannte erregt die ganz besondere Aufmerksamkeit des Publikums durch das Versprechen, Hexr von Lamartine selbst werde Direktor und Redacteur sein, Herr von Lamartine, dessen klangvollem Auftreten , sei es in der Presse oder auf der Tribüne, jedesmal ‘ein lautes Echo durh ganz Frankreich folgte. Die Presse erwartet von diesem Ereignisse eine Wiederbe= lebung der fast ents{hlummertey oder wenigsteus einförmig gewordenen Polemik und spricht sich zu leich durch die Behauptung selbst Muth ein, sie habe die drohende Gefahr nicht zu fürchten uud fönne durch den Kampf, welcher den alten Journalen mit den Neulingen bevor- stehe, nur gewinnen. Wie wenig aufrichtig diese Worte gemeint sind, geht aber daraus hervor, daß sie die Ankömmlinge schon vor ihrer Geburt durch Verdächtigungen zu ersticken sucht, die Actiouaire warnt und über die Grundlage spottet, auf welcher man die neuen Journal- Gebäude érrichten wolle, nämlich die Hoffnung auf 40,000 Abonneuten und 1,100,000 Fr, Einuahme für Annoucen. Der Co mmerce, der, vor Ffaum einem Jahr in der Versteigerung für 367,000 Fr. verkauft, die so= genannte „junge Linke“ repräsentirte, ist kürzlih sür 100,000 Fr. aus- geboten worden, ohne einen Käufer zu finden. Man hat daher einen neuen Versteigerungs - Termin festgeseßt und den Anbietungspreis bis auf 10,000 Fr. verringert. Freilih hat das Journal allen seinen Besißern, von Laffitte und Aguado bis auf Mauguin und Louís Bonaparte stets erheblihen Schaden gebracht ; die Herren Guillemot, Lesseps und Scheffer sind anerkannt tüchtige und geschickte Redaktoren, dennoch betrug der jährliche Verlust durhshnittlich 10,000 Fr. Aehu= lih geht es dem Courrier français uud dem National; ja selbst die geleseusteu Blätter müssen von Zeit zu Zeit einen enornien Aufwand machen, um das Interesse des Publikums von neuem an- zuregen.

x Pariís, 3. Aug. Morgen oder übermorgen werten die Zimmer - Meister und Gesellen eine neue Zusammenkunft haben, - in welher man zur endlichen Verständigung über den nun acht Wothen währenden Zwiespalt zu gelangen hofft, Es scheint, daß die ver= mittelnde Zusprache des Polizei-Präfekten nicht ohne Einfluß auf die Arbeiter geblieben ist, Er hat die Geselleu wit väterliher Güte, | aber auch mit entschiedenem Ernste auf die Folgen ihres ‘längeren Beharrens auf dem betretenen Wege aufmerksam gemacht; wie er genau von allen ihren Schritten unterrichtet sei, gern anerkenne, daß

sie bisher nichts gethan, wodurch die materielle Ordnung hätte ge=

stört werden fönnen, daß. sie aber, falls sie das Sÿstem der Eiu- s{hüchterung durch Drohungen gegen ihre zur Arbeit geneigten :Ka- meradeu fortsebten und in afudares Coalition behärrten, uoth- wendig das shärfste Einschreiten der Behörde gegen sie endlich herbeiführen würden. Er gab ihnen ferner zu bedenken, daß sie nun den Meistern zeigen wollten, wie sie ‘derselben entbehren tönnten ; dies müsse nothwendig am Ende die Meister veranlassen, auf Mittel zu denken, ihrer niht mehr zu bedürfen. Sie wüßten, wélche Fort- schritte die Mechanik gemacht, wie man eine Menge Dinge jebt mit Maschinen machen könne, welche früher nur der Mensch selbst mit eigener Haud zu Stande bringen konnte. Sie sollten auf England hinblickden, wo bereits auch ein großer Theil der Arbeiten ihres Ge= werks durch Maschinen und von eben #0 guter Qualität verrichtet werde, Schon fange man auch in Frankreich an, zu dem gleichen Ausfunstsmittel zu greifen. Dadurch aber würden voraussichtlih viele Arbeiter entbehrlich werden: diese sollten also nicht noch selbst durch eigene Schuld dazu beitragen, den Meistern ihrê Entfernung wün= shenswerth zu machen, Diese und noch andere Betrachtungen , die er ihnen zu Gemüthe führte, sollte man allerdings sür „geeignet hal- ten, ihre Hartuäckigkeit zu ershüttern, ihuen über die sie bedrohende größere Gefahr die Augen zu öffnen.

Großbritanicu und Irland.

___ London, 2, Aus. Der Anschluß von Texas an die Ver- einigten Staaten giebt den Blätteru zu mannigfaheu Erörterungen über die Politik des englischen Kabinets in dieser Frage Veranlassung, Daß derselbe bereits als cine vollendete Thatsache betrachtet werden müsse „gegen welche jeder Widerstand vergeblich und au unstatthaft wäre, darüber is man ziemli einig, und nur die Gründe dieser Thatsache erfahren je nah deu Partei-Ansichten eine verschiedene Auf- fassung und Auslegung, Die whiggistische Moruing Chronicle sieht darin eiue Niederlage der auswärtigen Tory-Politik und ergeht sich in bitteren Bemerkungen darüber. „Der Würfel ist geworfeu““, schreibt dies Blatt, „und wir müssen dem Anschluß von Texas mit allen seinen Folgen ruhig zusehen; wir müssen die Ausdehnung einer rivalen Seemacht rings um den mexikanischen Meerbusen, die Annäherung ‘derselben Macht an das unermeßlihe Gebiet und an die Küste des Stillen Oceans dulden, wir müssen endlih ohnmächtig dabei stehen, wenn jebt der Sklaverei und dem Sklavenhaudel ein unberehenbarer An- stoß gegeben wird. So wie wir Fraufreich mit seinem Schuß - Tarif jährlih größere Fortschritte am Mittelländischen Meere machen sehen, um unserem Handel einen Hafen nah dem auderen zu verschließen, so finden wir die Vereinigten Staaten in der neuen Welt, wie sie ihr Prohibitiv - Zoll - System , das auch unsere Schöpfung is, über Küsten ausdehnen, welche unserem Einfluß offen und unserem Han= del am meisten geneigt waren. Wenn es eine eitle Ehre wäre, die wir verlören, oder das Oleihgewiht an Mat oder irgend einer von jenen veralteten Vorzügen, die unser Zeitalter uiht mehr achtet, so würden wir nihts sagen, aber wir verlieren Haudel, Gewinn, Eíu- fluß, Schifffahrt, kurz materielle Güter, die zu erhalten uns die Ge- s{icklihfcit, und die zu vertheidigen uns der Muth fehlt.“ Die Times betrachtet das Ereigniß ruhiger und mag wohl die Ansichteu der Regierung darüber offenbare „Der Anschluß, Pat die Tímes, „ist von verschiedenen Seiten bereits als ein Tr umph über die je oe hde Einmischungs - Politik verkündet worden. Diejenigen, welche so sprechen, ffnd offenbar mit jener Art von Vermittelung unbekannt, die sich hinläuglich belohnt sieht, wenn sie Feinde versöhut uud Streitende ahtbar macht, weun sie Freiheit dex Wahl denjeni= gen sichert, welche überwältigenden Einflüssen ausgesebt sind, und: mit

Ruhe die erfüllt, welhe dur hestige Leidenschaften durch drückende Verlegenheiten gequält waren. E gewesen, dem Schwachen Rathschl en und auf einen mächtigen Nah i zwei Jahrhunderte werden vielleicht

zu einem unabhängigen Reiche daß die merkwürdige Veruuschung g von Verantwortlichkeit und Unvergnt

nicht - das 5

ien, oder des Geseßes, wel rhalb des Munizipalrat sieäts-Prüfungsgeseßes keine Rede sein alishe Partei macht keine übertricbene Forderu 18 der personifizirteu Mäßigung. Wenn mau genießen läßt, wenn man ihr be nah Belieben ieren fortfahren darf, i iberalen zu theilen; sie will n, unter der Bedingung, daß sie Herr bleibe.“ ti wird von seinem Korre Krone hat endlih auf die Wir verlangten ein liber gegenwärtigen Majorität. net, sie hat si also gegen uns erklärt, llfommen berechtigt, gehandelt? Die uiht vier Zah te das Ministerium Notho hier allgemeine Verwunder ist es niht. Man fragt si, die sich so entschieden gegen da Systems verhüllte S gt und warum ein, Herrn Vandeweyer, Wir haben nun also von Hoffschmidt für (l diesen Personen t angehört, weil sie nämlih bisher zu angenommen auch, da aliómus in die Waags jer als uichts; deun He Talent ist, kennt unsere le sehr, daß er allein g n, ohne zu zertrümmer gender Vorstellung Herrn Vandeweyer - die Liedts und d'Huart q hat sich mit ebung ausgesproche i, für die Se. ihre Gouverneurposteu be dornigen Lage zu helfeu. , wieder ein gemischtes K des Herru Rogier (der au gewählt wurde) ließ mehr ine Mitwirkung bei der e Hälfte liberalen Ka beshwichtigt sein würd Herrn Rogier lau mühte man sich vie Combination hín gen hätte genügen fön

hes die Ernen hs gestattet,

Man sieht, die ngen, sie ist der sie in- Frieden alle , unsere constitu= wenn sie das Land st sie sehr erbötig, die söhnung, Trans= Demselben l geschrieben :

die Politik Europas Feit zu ertheil

Erkenntniß führen, gemaht“werden müssen, gierung und Anarchie,

keit, weldhe

daß Texas den ausehnlihe Käufe zu steigende Preisen statt. 5proz. zu verstümmeln, anden ausehnlihe Käufe « proz. : / G E 5 C; man irrthümlih Föderalismus nennt , ihrer Weise daß innere Streitigkeiten der Staatey griffe von außen den Gedanken hätten cs und selbst ; exiko und Wes die Entdeckungen. eines zufj at sich wenigstens die europäische Pos daß sie dazu beitrug,” den Anshli# hervortreten zu lassen. Gut oder. , es is wenigstens cin Aft des Staatez i denn die beiden Vorschläge h wurden dem versammelten

indemittel ist, einander und die An D zum Heile- aller Parteien ein unabhängi ges Reich zwischen den Vereinigten Staaten,

zu gründenz aber dies können nur Zeitalters fein. sofern verdient gemadht,

Texas als einen freien Aft weise oder thöriht t das Gebot von Umständen, abhängigkeit und des Anschlusses : 1 l zugleich vorgelegt, -der erstere auf das Wort Mexifko's untér ty rantie der europäischen Vermittler. als sehr einfa angesehen werden. Staat, unabhängig der Th binden, mit wem es will, E ten Staaten bevöl ache Vortheile.

spondenten in Brüsse schläge der Opposition geant- abinet und die Auslösung ne wäßlt eiù flerifalishes Verfassungsmäßig war ne aber recht, hat sie und wir werden dics= (So "lange

Hat die Kro Zukunft wird es lehren, zu warten brauchen, Das Geschehene hat je= ng und Besorgniß erregt. Mau

warum der Ausspruch der Wäh= asfe eines gemisch= ärten, nit berüd-

re darauf

Die Frage kann ohue Texas fann als unab at nah und durch Anerkennung, s s ist hauptsächlih von Einwanderer g fert, und für die Vereinigung erö So weit ist die Sache klar, aber\ at das Anschluß - Projekt so lange gegen das Immoralität aukämpfen müssen? warum habenui d rechtlihe Männer in den Vereinigten Staatz Die Frage ist nicht so einfach, früheren Geschichte bringen z des ganzen Dramas betrachten. Staaten \chickten unter cinem Vertrage mit Mexiko der gewissenlosesten Einwanderer nach Texas. hat ihren Vertrag nicht. halten können, wenigsten nit mit Betrug und Beleidigungy gten den Unwillen jedes guten öderal-Regierung dagegen sah denselben y sie sah voraus, daß die nene Bevöl / g und ihren Gesehe sj und Rebell'on, dir Mexiko voraus und gab eil daß die leßtere das Cudziel eines n ausgebreiteten Planes sei. Jeßt hün {luß, und deshalb le

kanischen Freistaaten arbeitete ( Man vermuthet, daß die stand eifriger diplomati

s unter der M ystem des Rüdschritts erkl mit Ausnahme des gar nicht zu Flassifiziren= hes Kabinet gewählt worden 7 Minister, ih sollte sagen 8, wenn einea Staatsmann zählen fönnte, und níht der Ma= Niemanden gehörte. Gewicht seines sagen? Nichts, auch ein Mann zu wenig, und ih wird aunfämpfeu at König Leo

fragt man, h urtheil seiner parteiische un verurtheilt ?

dung mit der als das Finale

ß Herr Vandeweyer ale würfe, was will das rr Vandeweyecr, weuu er parlamentarische Lage gen alle seine Kollege n. Wie es scheint, h en und mit Hülfe Sir R Selbstverleugnung erlangt, zu sich nicht bereit finden ließen, Der den Mangel Gouverneure viel gethau, uud die halten wollten, Schon hatte man abinet- zu bilden.

man muß sie inß man muß den

Die mexikanisd rung, sagt man, Vercinigten und die Umstände bundenen Einwanderung erre der Union. munterte sie sogar z; Texas nicht der mexi gen würde z sie sah die Einwanderung tion und Unabhängigkeit von undeutlih zu verstehen, der Gränzen der Union das Endziel dieses Plan selben das Siegel der Jmmoralität a Der Gesandte der nordanmieri im Ministerium des Auswärtigen. shlußfrage jeßt der Gegen handlungeu it. Jn einer vor Ausschusses der hiesigen Centra theilte der Herzog von Moute dem sardinischen Ge mit, daß die \sardi der Gesellschaft, eine Eisenbahn bauen, vernommen habe, haft zur Abreise nah \ließlihe Konzession für Gesandtschaft iu Loudon Behörden versehen werde. die einzige Eisenbahn sei, ausländische Gesellschaft den Bau der Eiseubahne Jtalien selbs zu überneh daß die möglichst rasche Vollend neru der Jusel Sardinien. dring

Hecelgien. Auf die Angriffe der Oppositions -Fh erwiedert E meren de Brie) 2 berale Partei zu der Behauptun n Antheil an rechtmäßigem Einflus ugelegenheiten? Man erinnere h zen Landes seit dew 10, Juni 9 sich nah Herrn Nothomb's Ausf den? An Männer der welche den meisten Halt den vernünftigen Theil dei tät zurüzustoßen. Dieß s. w, wurden der Reil Is Unsererseils den Weg gelegt Haben wir gesa die doh siherlich nicht zu i gschaften überließe, l , daß, als die ufforderung

nun um jedeu ohne der Krone aus stark daran gear= Der politishe Er= zwei Orten, zu Brüssel und Anutwer- bleibenden Minister glauben, Bildung eines zur Hälfte oter binets erlange, die öffentliche die in der That, sowohl zu t als Kabinetê-Kandidaten zu l und eifrig, den ehrenwerthen einzuzichen, die zurNoth seiuen nen. Aber troß der s{önsten Er dachte mit Recht, daß seine de, was sie nah einem Tage, fordern berechtigt war, und er und seine Freunde ihrer eten der Regierungs= selten und fast unsfind- daß die Herren Gouverneure , von Muelenaere, ngige Männer aus- wenn sie ihnen ange- en, daß diese Herren fast

tinister, und bei weitem we- Da uun also Herr Rogier alle tnisterium einzutreten, denn ernsts g niht ge=

kanishen Regierun

es sei der An weun man se

noch über di tng \{hnell el wie zuAntwerpen, huen sien. Auch be euDeputirten in eine n Anfordexun prehungen lei

altenen Versammlung des provisy l-Cisenbahn=-Gesellshaft sür Sa feltre in Folge einer Tages zug gehabten Unterredung der Di ung mit Befriedigung das Vos durch die ganze Jusel Sard und daß, sobakd die Deputation der

Turin bereit sei, um die definitive u

diese Eisenbahn zu empfangen, sie “gern mit Schreiben an , Der Herzog bemerkte zugleich, dis welche die sardinische Regierung a überlassen werde, indem sie beschlosse| n in ihren Staaten auf dem Festlantt Zum Schlusse zeigte der Hey ung der Eisenbahu vo end gewünscht werde.

gestern abgeh stete ex Widerstand.

ung nihts von dem erlangen wür der des 10, Juni, dies ein néues U i gegeben haben, alt zu widerstehen Deun man darf uicht vergessen, diesem Falle sind. Die Herre ch sehr geshickt für unabhä zu widerstehen wüßten, 1 scheint zu verge

schäftsträg

sche Regier billiger Weise z

nterpfand, welches Dieser Muth, , is heutzutage sehr

einem Anerbi

n ‘d’Huart d u, s, w. lassen si , die der Gewalt n wird, aber mar ven Emolumente haben, wie die Unkosten und Kopfzerbrechens, tetungen, in ein aufgewärmtes Y anderswohin seine Zuflucht zu nehmeu, sollte nun einmal der liberalen Meinun sih demuach an Herrn Vandeweyer ; habe dur seine leßte Broschüre eine die i9u der liberalen Partei genehm u bewegen, uud es gelang. Die Herren genz Lebterex war abinet aufgefordert, in, und am Mitt- Auf allen Gesichtern aber liest man : nicht lange dauern fgun,“

S ch weiz. und Neserve is aufs Piquet gestellt wexer Strafe aufgefordert, ih uicht sondern auf den ersteu Wink augen= Manu hat in lebter Zeit allerlei gestreut, ohne daß die Regierung

{loß man sich, W Genugthuun an wandte Jaubte vermuthlich, er opularität erlaugt, # würde, man suchte ihn z unps und- M vorher von

Brússel, gegen das neue Ministerium les: „Was berechtigt die li verweigere ihr den gebührende die Leituug der öffentlihen A was vor den Augen des gan ist, Au wen wandte man um ein neues Kabinet zu bil jenigen Elemente dieser Partei, sten dazu geeignet wären, hne. die alte Majori von Haussy, Líedts u. sterium aufgefordert, ein Hinderniß iu gs zu entsprechen ?

alou gingen ihm soglei entge Ersterem zum Eintritt ins K traf Herr Vandeweyer in Brüssel e x Alles abgemacht,

Sache is ein Scherz, der-

haben und am be zu sammeln, o Dolez, Leclerxcq, zum Eintritt ins Mini ehrenwerthen Männern dem Vertrauen des Könîi gehe zu weit

ilizpflichtige bei Kanton zu entfernen, Altdorf zu exscheinen e beunruhigende Gerüchte aus fiudet, denselben entgegenz

Türkei,

Konstautinuo el, 23. Juli. Berichte des Untere Ausführung ertheilt, neuen Unterrichts-S

19; 2) die niederen und Das Conseil hat b wesen in seinen Details aus

, indem man ihnen,

Seite gehören, das loyale Ermessen uns zu geben für gut befänden? Dolez, Leclercq 1c. nicht auf die ch gegen eine noch aus gten? Jst es unsere Schuld, on der Majorität oder vond Lächerliche streifenden Forderungen man sich nicht das Änse , die wir allein um desm«llen fgenöthigt hätte, den man nicht

so verständig sci, arum wollte man sih beklagt und der liberalen Me chtmäßigem Einfluß auf di n, so können wir mit gut euch angeboten,

tet nun wiederum

Der Sultan hat die drei er- its - Conseils genehmigt uud den Befehl zu Diese Berichte umfassen : 1) den Gruud- ystems und die Administratiou des Schul- 9) die höheren Klassen der Elementar= lan für das höhere gearbeitct und eingereiht, er der Universität ganz nah den {on früher it der Universität werden zwei Schulen ver- ür Lehrer und Professoren,

st es niht wahr an sie gerihtete A gedehntere Transaction kei wenn feiner diesex Versuch.) er Opposition die übertrichäth aus? Alles, was wir v

hen gebe, uns

wollten, wir au

N! A ereits auch den P edingun

f t die Errichtu: ilteu Jdeen.

1) zur Bildung f lche wieder in zwei Klassen das diplomatische

en zu wollen ten, weil man si cinem Sieg sich brüste, bescheiden oder vielmehr Sieger zu benehmen. ‘W Wenn jebt die Opposition Ton behauptet, man räume den Autheil an re gelegenheiten ei Antheil wurde Darauf entgeg1 lih, es steht dem Journ Opposition der Heuhelci gung seiuer Partei zu pr ist, #0 wollen wir es ihn politischen Gegnern Pert verweigert, die Regierungsgewalt nung ihrer Grundsäße, und von Haussy ten sich deshalb

und daß many exrungen, genug, daß nl sich als Verbündeter, nh auf dies Alles nicht eiu in heuhlerish-schme1! inung nicht den ihr geb e Leitung der öffentli Fug antworteu! L warum habt ihr ihn nicht gew das Journal de Liége:; „9 al de Bruxelles sehr shóönu, die N angeblidjen M weiß, was H sie besteht darin, daß mán anbietet und ihnen doch mit Ehren, nämlich ohne V Die Herren Dolez, aus dem Spiel) 1 eines Ministeriums zu efoppteu spielen lassen homb nicht gufgeben wollte, w& len Partei zumuthete,_ ldeu, aber uuter der L eseßes über die Theilung

2) für die Pforteu= zerfällt: a) für das admi= Fah. Diíe Schüler der lehtereu Französischeu auch. das Englische erlernen, soll auf dem Plaße der Tschebetshe-Kaserne iesen aus Rumelicu entfalten dort die Ver- open große Thätigkeit.

Seit der großen Feuersbrunst hat si bemächtigt, da noch immer an verschiede- tadt täglih Feuer ausbriht und Niemaud daran ngelegt wird; wenigstens ist gewiß, ulischeu Quartier stattgeh uverneurs angelegt wurde.

ten der türfisheu Bevölkerung so ßen so sehr eine Megzelei oder eine große Mannschaften zusammenge- nery der Häuser dur eiue

U wüsseu ueb| dem Üniversitäts-G

3s-Kommissi

Smyrna, 19, Juli, fieberhafte Unruße en der S Gs es abs Vier Woche im Frä ldaten des Go üdchte über b er Art und lie

alle Sprigen - und Ge 'gonsutate fd f |

e zu en su enchmen al Pp de l’Orient, welhes ffch und unwürdige Verfahren des Gouverneurs oxte vorzustellen, findet hier allgemeinen Bei= men nah wird derselbe abberufen wexden,

anzukflagen und wit derx

ahlen! Weun es uicht abte Brand von

Vorgestern wa-

anuehmen zu können. - (Herrn Liedts lassen wir , die Zusammenschun fic die Rolle der

Politik des Herrn Not ihnen shmachvolleu Abfall von beauftragte sie, ein uenes Kabinet zu bi gung, daß von einer Aufhebung des G

Das treff deute, bete

V Efendi dex Dem Verneh

1027

Der Sultan hat ein Dampfboot mit 500 Säden Mehl, 200 Zelten ‘und 750,009 Silber-Piastern abgeschickt, auch ist der dea Wie- deraufbau der Stadt betreffende Ferman hier angekommen, Die Straßen sollen eine bedeutende Breite erhalten, s{nurgerade gebaut und die Häuser mit steinernen Façaden verseheu werden,

Das französische Marine-Lazareth is noþ immer mit den Kranu- fen des österreihishen Hospitals und mit mehr als 200 Familien angefüllt, die ohne Unterschied des Glaubens und Vaterlandes alle Hülfe und Unterstüßung enipfangen, deren sie n ihrer ungliickli{hen Lage bcdürfen, Die Bevölkerung lagert unter freiem Himmel zum Theil în den Gärten, zum Theil üter Zelten, Man érxichtet ge- genwärtig Baracken, um im Winter alle dur den Brand obdahslos Gewordenen aufzunehmen.

Aufforderung und Bitte an unsere Mitbürger.

Der märkische Central- Verein gegen das Branutweintrinken weiß, nach- dem cr die Billigung und Bestätigung der betreffenden Behörden etlangt hat, seine öffentliche Wirksamkeit uicht besser zu begiunen, als indem er, voll Vertrauen auf den crnsten und guten Sinn sciner Mitbürger, an diese ins- B sich wendct, mit der Aufforderung und Bitte, seiner Thätigkeit ihre

heilnahme und Mitwirkung nicht zu versagen,

Die Vecrderblichkeit des Branntweingenusscs, über welhe man ver einem Jahrzehend noch iín seltsamer Verblendung hinwegsah, is immer mehr zum allgemeinen Bewußtsein gekommen, und wenn man früher rathlos dem immer mehr um sich greifenden Verderben zusah, ohne Mittel ersinnen zu können, wie ihm zu steuern, so hat sich in den Enthalisamkei!s - Vereinen jeßt ein Mittel geboten, über dessen Erfolge schon kein Zweifel mehr ob- walten fann. i j j

Wir haben nicht nöthig, auf ferne und fremde Länder hinzuweisen, wo Millionen zu ihrem Heile jenem Genusse entsagt haben, wir können bei vynferem Vaterlande stehen bleiben. Um davon zu jchweigen, was in einzel- nen Orten und'Gegenden die Hunderte von Enthaltsamkeits- Vereinen gewirkt haben, dic unser Vaterland zählt, wem wäre es nicht zu Ohren gekommen, daß vor nicht so langer Zeit in Oberschlesien eine Bevölkerung von mehreren Hunderttausenden si in der Frist weniger Monate diescs Feindes wie im Sturme entledigt hat, eine Bevölkerung, die wie faum cine andere jeucm Genusse ergeben war und nicht glaubte, ohne ihn bestehen zu fônuen,

Mit dem Aufhören des Branutwein-Genusses sind die bis dahin herr- schenden Laster und Unsitten geschwunden und dagegen O:dnung, Zucht, Eintracht, Fleiß, Sparsamkeit und in Folge dessen cin verhältnis mäßiger Wohlstand eingekehrt, y “DA

In der Bekämpfung der Lastcr sollten wir unseren Biüdern des römisch- fatholishen Bekeuntuisses nicht nachstehen wollen, und do wie wenig ist bis jeyt gerade bei uns für die Enthaltsamkeitssache geschehen. Man möge sih nit täuschen“ und sprechen, daß in unserer Provinz das Laster noch lange nicht jene bedrohliche Höhe erreicht habe, nur dem oberslächlichen Blicke kaun es entgehen, wie weit es verbreitet is, wie tiefe Wurzeln es geschlagen hat, welche verderbliche Folgen es nach si zicht. Wer mit dem Zustande un*eres Volkes vertraut ist, wird die Behauptung nicht zu gewagt sinden, daß es der hauptsächlichste Grund is der Verarmung in Stadt und Land, daß der größte Theil des unter uns herrschendcn leiblichen und sittlichen Elendes auf seine Rechnung kommt. Die bedenklichen Zustände der Volksklassen, die von ihrer Hände Arbeit leben, haben in neuerer Zeit mit vollem Rechte die allgemeine Aufmerksamkeit auf sih gezogen. Vereine haben sih zur Ab- hülfe dieses Nothstandcs gebildet, die den nur zu billigenden G.und- say an die Spiye stellen, weniger durch äußere Unterstüßung als durh Hebung der geistigen Kraft des Voltes wvüfken zu wollen, Der Genuß des Branntweins, der das Mark unseres Volkes aussaugt und tödtet, der alle geistige Kraft lähmt und niederdrückt, der die sittliche Erhebung unmöglich macht, der is es, dem sie zunächst werden entgegen treten müssen. : / : : y

Wir wenden uns demnach au all Wohlgesinnten insgesammt, insbe- sondere an alle Geistlichen und Lehxer, an“allc Fabrifherren, Meister, Herr- schaften und Alle, welche Arbeiter bei sich beschäftigen, mit der dringenden Aufforderung, auf die Verbanuung des Branntweins als Genußmittel ihre vereinte Thätigkeit zu rihten, um unser Volk von einem so großen Uebel u befreien.

; aeaatus des zu bekämpfenden Verderbens, Unkenntniß der Wirksam- keit der Enthaltsamkeits -Vereine is es, was die Kräfte des Widerstandes gegen dasselbe s{chwächt und zurückhält. ß | i

Unsere Aufgabe ist es daher, durch Verbreitung geeigneter Schriften die Verderblichkeit des Branntweins und die Nothwendigkeit seiner Berban- nung ín das Licht zu seyen, um da, wo noch feine Euthaltsamkeits-Vexreine bestehen, deren Bildung zu veranlassen,

Um solche Schriften, deren wir in großer Zahl bedürfen, zu beschaffen, bedürfen wir der Beihülfe, und dahcr wenden wir uns an alle Freunde unserer Sache mit der Bitte, uns mít Geldbeiträgen zu unteistügen.

Jeder Einzelne der Unterzeichneten ist bereit, dergleichen Beiträge in Empfang zu nehmen, und soll über deren Verwendung Rechnung abgelegt werden.

So möge denn dieser Aufruf bei denen, welche cinen wahrhasten Schmerz über den gesunkenen Zustand unseres Volkes empfinden , nicht unbegchtet verhallen, mögen insbesondere auch díe öffentlihen Blätter unsercx Provinz ihre Geneigtheit für diese Sache dadur an den Tag legen, daß sie dicse Aufforderung zu möglich allgemeiner Kenutniß des Publikums bringen, :

Schließlich bemerken wir , daß der Central-Verein bereit und durch die ihm bewilligte Portofreiheit im Stande is, mit Rath uud That denen gern zu dienen, welche in unserer Provinz neve Vereine zu begründen willens wären, und bittet, in allen diesen Angelegenhciten sich an ihn in brüderlichen! Vertrauen zu wenden,

Berlin, im Juli 1845. E j i

Der Central -Vercin gegen das Branntweintrinfen in der Provinz i Brandenburg, 5

Hassenpfiug, Horn, Köppel, Geheimer Ober - Tribu- Ober-Wegebau-Juspcek- Gcheimer Kalkulator,

nals - Rath, Köthner- tor zu Potsdam, am Französische Straße

Straße Nr. 9, Kanal Nr. 10, Nr. 23.

Liebetrut, Picper, a oe

Pastor zu Wittbrieyen Regierungs - Assessor, Hülfsprediger zuSt.Elisa- bei Beelitz, Asfkauischer Plaß Nr, 5, bctb, Znvafkid.Str.Nr,17, Salin, Schede, J. Schmidt, Prediger imMagdalenen- Regierungs - Nath, Kanzlei - Vorsteher, Stist,chem.Pulvermühle. Hirschel-Straße: Nr. 17. Mohreu-Straße Nr. 59, Baron von Scld, Souchon, : Feldstraße Nr. 10, Prediger, Jerusalemer-Str, Nr, 45,

Eiscubahnen.

XX Königreich Sachsen. Ju der lebten General - Ver- samwluug der Sächsisch - Bayerischen Eisenbahn = Gesellschast wurden befauntlih die zu Aufbringung des ferner nöthigen Anlage - Kapitals vou der Regierung dargeboteuen Zugestäudnisse angenommeu, die Gegenleistung aber, welhe in der Abkürzung der Rückstellungszeit vou 25 auf 15 Jahre -bestand, abgelehat. Die in dessen Verfolg anderweit gepflogenen Verhandlungen haben zu feinem dem Unter, nehmen günstigeren Resultate gesührt; die Regierung ijt, glaubwür= digem Vernehmen nah, nit geneigt, si zu weiteren Kouzessiouen zu verstehen, und hat daher bis auf Weiteres die desfallsigen Auträge ganz abgelehnt. Jedenfalls wird nuumehr diese Angelegenheit erst beim nächsten Landtage zur definitiven Entscheidung kommen, bis dg- hin aber die Besorgniß, daß die Fortstellung des Baues eine Untex= brehung efleiden föuute, leiht von nachtheiligem Einfluß auf den Stand der Actien sein.

Venedig, 29. Juli. Jn der General - Versammlung der Actionaire der Lombardish-Venetianischen Serdinaudsbahn am 24, Juli wurde der Vorschlag, den Weiterbau dieser Bahu dem Staate zu übexlassen , indem allein auf diese Weise das großaxtige Werk geför=

dert werden löune, fast einstimmig augeuommen und sofort eine Kom- ssion ernannt, wle mit der Regierung iu Unterhandlung treten soll.

Handels - uud Hörsen- Uachrichten,

fe vom Getraide. 7. August S

5 Sgr. 5 Pf, 1 Rihlr’ 13 Sár. hlr, 1 Sgr. 2 Pf.,

ßer) 2 Nthlr 28 Sgr. 10

2 Pf; E á 13 Sgr. 2 Pf. (s{lechte Sorte

Marfktprei Zu Lande: Weizen 2 Rihlr. 1 Rihlr. 15 Sgr. 7 1 Nihlr. 5S Eingegangen

au 2 Nihlr, 4 ) 26 Sgr. 5 Pf;

auch 2 Nthlr, Roggen 1 Rihlr, 14 Sgr. Pf, auh 25 Sgr. Eingegangen

r. 5 Pf. ; Hafer 1 Rt ind 52 Wispel.

Zu Wasser: Weizen (wei 4 Sgr. 10 Pf. und 1 Riblr, 9 Pf., anch 1 Rthlr, 13 Sgr. 5 Pf.; Erbsen 1 Rihlr, sind 308 Wispel,

. 9 Sgr. 10 Pf,

den 6, August 1845, . 20 Sgr., auh 25 Sgr, und 20

Das Scho Siroh 8 Rthk Hcu 1 Nthlr, 5 Sgr,,

Branntwein - Die Preise von Kartoffel - Spiritus w am 5. August 165 Rihlr. Haus geliefert) pr. 200 Korn - Spiritus: ohne Geschäft. Berlin, den 7, August 1845, Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin,

9d.) Ein Beschluß des jonischen teinkfohlen auf den jouischen Jriseln und Holzkohlen bisher aus hit werden mußten uud da- halonia maten hiervon cine Aus- Feiterung bedient,

au 8 Nihls, Preise.

aren am 2. uid am 7. August 162 Quart à 54

Der Centner

August 16; R Rthlr, (frei 7% oder 10,800 % nah Tralles,

(Oesterr. Llo Parlaments e1klärt die Einfuhr von S für frei, was um so wichtiger ist, Griechenland, überhaupt vom her schr theuer waren. nahme, insofern man sih dort häâufi welche jedes Jahr abgeschnitten und Ein anderer Parlaments- Kraft tretende Abänderungen Leucbithurm- Gebühren,

legten und ohne irgend ei (Gebühren befreit ; fünftig irgêud ciner der jonischen

Cephalonia.

Auslande, eingefü Zante und Cep g der Nebstöcke als in Bündelu verkauft Beschluß euthält eini im Tarif sür die Bisher waren diejenigen ne Handels. Operation wieder absege sollen jedoch alle Schiffe, welche in der Inseln Auker werfen, diese Gebühren entrichten.

mit dem 4, August in anitäts-, Hafen- und welche nur an- lten, vou jenen

Berlinér Börse.

Den S. August 1845. Pr, Cour, Pr. Cour. Brief. | Geld | Gem,

Actien. [8

Bel. Poisd,Eiseub. do. do. Prior. Obl. Mgd. Lpz. Bisenb. do. do. Prior.Obl, Hel, Anb. Eisenb. do. do. Prior-Obl. Düss.Rlhb, Eisenb. do. do. Prior.Obl. Rhein, Bisenb. da, do. Prioer-ObI. 7% [du.v.Staal garant. |: Ob.-Schles.E L.A

St. Sckuld-Sch, |: l’rämiev- Scheine d. Seeh. a Ü T.|- Kur- u. Neumärk. Schuldeerrachr.|Z:;

Obligationen Danz. do, in Th Weéatpr. Pfandbr |32

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Ostpr. Piandbe. |:

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99% 1B.-SUE.Lt. A. u.B.

AMagd.-Halbst.Eb. 7 IBr.-Schw.-lFrb.E. do. do. Prior. Obl. Bonu-Köluer Esh. Niecdersch. Mk. v.e.

Kuer- u. Neum. do. |: Schlesische do. |: i do.v.Staat g.Lt. B.|3!

Gold al marco, Friedrichsd’or. And.Gldm.à 5 Th.|-

ma | {mj 0j =| ckA

Auswärtige Börsen. Niederl. wirkl, Sch, 61.47. ZinsI. 736. Preuss. Pr. Sch, —. Pol. —.

5. Aug. 5% Mei. LI53 6, Uope 92; G. do. 500 FI. 867. Bank - Actien 1650. Engl. Russ. 114. Ard, 267. Pass. 6%.

Amsterdam, 4. Aus. 5% Span. 235. 3% do. 392. 4% Russ. Hope 947. Frankfurt a. M., Bair. Bank-Actien 752 Br. Poln. 300 Fl. 102% e. Hamburg, 6. Aug. London, 2. Aug.

Bank - Actien P: ult. Süegl. 903 6.

Cons. 3% 983. Bras. 89, Mex, 5% Met. 113”. 1695. de 1839 1292.

Budw, 932.

. Jm gestrigen Blatte der Allg, P 9, i} zu lesen: französi

do. T8. Bank-

Wien, 4. Aug. Nordb. 2103. Gloggn. 157%.

Actien 1635. Anl. de 1834

Mail. 138. Lis. 1251. Pesth. 1124,

Berichtigung

S, 1022, Sp. 2, che Quadrat-

Meteorologische Beobachtungen.

Nach einmaliger Beobach tung.

Nachmittags 7. August.

Luftdruck... .. [331/,82’’'Par. 332,46"’’Par. …. .|+ 12,9° R'+4- 16,8° R. Thaupunkt .…. .|-þ+ 10,6° R

Dunstsättigung H

‘332/,67'""Par.| Quellwärme T7T,7° R. +- 13/,3° R.! Flusswärme 16,0° R. -+ 9,2° R.! Bodenwärme 15,9° R. Ausdünstung 0,010’ Rh. Niederschlag 0,119’ Rh. Wüärmewechsel -{-17,g9® + 10,7° R.

T2 pCt. W.

. -+- 14,3 R... +9,g°

Königliche Schauspiele. Jm Opernhause, : Wilhelm Tell, oftheater zu W ang 6 Uhr.

g werden Villets zu den gewöhnlichen Operu=

Tagesmittel: 332,32" Par..

127ste Schauspielhaus= (Herr Genast, Regisseur eimar: Wilhelm Tell, als erste

Sonnabend, 9, Aug. Abonnements=- Vorstellun vom Großherzo Gastrolle.) An Zu dieser Vorstellun haus-Preisen verkguft. Die Opernhaus-Abounements sind ua $. VU. der Kontrakte an diesem Tage nicht gültig; dagegen wixd das haus-Abounement zu der Vorstellung: Wilhelm Tell, iu das O

Jm Opernhause.

bestebeuden

übertragen.

Sonntag, 10. Aug. 95ste Abonuements-

: Der Freimaurer, Lustspiel in 1 Aft, von Koßebue. (Neu

Vorstellung fang halb 7 Uhr

iustudirt.) Hierauf: Robert uud Bertrand. An eigstudirt,) Hierauf g wexden Billets zu deu gewöhnlichen Opern-

Im Königl, Schloßtheater zu Charlottenburg : Tartüffe, halb 7 Uhr. i Billets für die Vorstellungen des Köuigl, Scha

tteuburg sind bis zum Tage der Ul : Billet-Berkaufs-Büreau des Schauspielhauses zu Berlin und Abends

j loß-Theater zu Charlottenbur M M 11, Aug. Jm Scha1 Vorstelluug: Die Jägex. Gastrolle.) _

Zu dieser Verstelluù haus-Preisen verkauft.

uspiels zu Char- Vorstellung, Mittag i

an der Kasse zu haben. e Abounenmeuts-

ijpielhause, 1 (Herr Genast : Oberförster Warbexger, als.