1845 / 222 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

erreichten; auf diesem niedri en Standpunkt beharrien sie jedoch nicht lange, gaLO Köln-Minden Gebe sich gestern wieder bis 1073 %, erlitten dann eine eve E is MAE e E Dan Pamte E u M X 0e! macht; Nieders - Märkische en durch mehrfache Ankäufe gestern m auf 110 % und schlossen heute dazu Brief 109% % bezahlt und Géld, N z __ Nächstdem müssen wir Köln - Minden - Thüringer erwähnen, welche bei iemlich lebhaftem Verkehr am Dienstag bis 104 bezahlt wurden, dann dis gf % varlirten und sich heute wieder bis 1045 % erholten, wozu Brief bleibt. s Potaham» Magdeburg wurden bei dem Mangel an Verkauf von 1154 auf 1165 % getrieben, wozu Geld. bleibt. - In Berlin -Hamburger wurde Mehreres à 116 und 115% % gemacht, Sächsisch-Schlesische behaupteten sich so ziemlich auf ihrem leßten Stand- punkt von 111% %, und wurde für Kleinigkeiten auch 1115 % bezahlt. ___ Für Sächslsch - Bayerische war in den leßten Tagen mehrfahe Nach- frage und heute 97 zu bedingen. Von Chat Mi wurden eínige Posten a 1015 und 3 gekauft, zu welchem leßteren Course heute anzukommen war, 1015 war indeß auch Geld. Friedrih-Wilhelm-Nordbahn \{chwankten bis vorgestern zwischen 985 a 99 a_985, zogen seitdem an und wurden heute bis 992 bezahlt, j Ludwigshafen - Bexbach uüterlagen dem Einfluß der niedrigeren Noti- rung von Frankfurt a. M., und man konnte heute a 1093 kaufen, nachdem

"man anfangs dieser Woche 110 vergeblich geboten.

Zit Halle-Thüringer ging etwas a 109 um.

Bergisch-Märkische 107 und 106 verkaust,. bleiben 107 Br., 106% G,

Von Rheinischen Stamm-Prioritäts-Actien wurden einige fleine Postcn a 1063 a 106 gekauft, } : :

M O erschlesishe von 1045 a 104 a 104% gemaht, blieb heute dazu Brief.

N Für Kosel-Oderberg (Wilhelmsbahn), welche fortwährend begehrt, fch- len Verkäufer, und wurde {on vor mehreren Tagen 113 vergebens geboten,

In Sagan - Glogait, welche seit längerer Zeit ganz unbeachtet geblie- ben, zeigte sich viel Leben, solche sind durh vielfahe Ankäufe von 97 auf 99. gestiegen, und blieben zu leßtem Course Käufer übrig.

Aachen - Maestricht bebaüdtetet sih so ziemlich unverändert auf 1082, Von österreichishen Bahnen verdienen nur Pesther eine Erwähnungz solche hielten sih bis gestern fast unverändert auf 1135, stiegen aber heute in Folge L O Es Notirung pr. Estafetite und bei sehr bedeutendem Umsay auf 1147. s

Das Gesch;ist in in- und ausländischen Fonds war von keinem großen Belang, doch haben die Course sämmtlich etwas angezogen, mit Ausnahme von 500 Fl, Partíale und Polnischen 300 Fl. Partiale, welche Iegtere heute resp. 86 und 1022 Br. bleiben.

Wechsel auf fast allen Pläßen war bei zum Theil bedeutend herabge- seßten Notirungen offerirt. j

Berlin, 9. Aug. Weizen hatte während der lehteren Tage der Woche einigen Pfo zu erhöhten Preisen, Vom Lager a 100 W. 86pfd, bunt. poln. a 475 Rthlr.; 60 W. 88pfd, gelb. s{les. a 55 Rthlr.; vom Wasser: einc Ladung 85pfd. bunt. poln. a 477 Rthlr. und eine andere 86pfd, bunt. poln. a 482 Rihlr. Gestern wie heute hatten wir von Ham- burg sehr animirende Berichte für Weizen und Roggen, welche hier jedoch ohne Einfluß blieben, wcil das Wetter seit einigen Tagen freundlicher is. Die Berichte aus London vom 4ten d. melden starke Zufuhr von englischem Weizen,“ welche zu leyteren Preisen nicht völlig placirt werden konnte. Das Wetter war freundlicher gewesen. Jn Bond-Waare ging zu vorigen Prei- sen nur Weniges um,

“Von Roggen am Markte sind einige Ladungen 82pfd, laut Con- noissement zu 332 Rthlr. an Detailleurs übergegangen, Auf Lieferung war der Verkehr niht von Umfang, pr. Aug., Aug. /Sept. 82pfd. auf 343 Rthlr. gehalten, 34 Rthlr, Geld, pr, Sept, /Oft. 82pfd, 342 Rthlr. bez. u. Br., 347 Rthlr. Geld, pr. Frühjahr 33% Rthlr. bez, u. Br.

‘Gerste, Häfer und Erbsen hatten in dieser Woche keinen Handel; dasselbe fönnen wir auch nur von Oelfrüchten sagen. Preise bleiben daher, wie zuleyt gemeldet, ganz nominell.

Rüböl hat zu Mitte dex Woche ‘in Folge ansehulicher Verkäufe noch

Eee N

er Beschädigung cines n 6 wöchentli am. 20, Januar 1846, Vormíttags 14 Nhr, | nem doppelten Verzeichnisse cinzureichen , ch schädigung eines Menschen zu 6 wöche icher in, Tüée und Hy- ] außer den Nummern der Quittungsbogen,

Strafvollstrekung dadurch entzogen, daß er vor Ab- | pothekenschein sind in der Registratur einzusehen. marische Betrag der mit denselben eingehe

Gefängnißstrafe verurtheilt worden und hat sih der

fassung des Erkenntnisses einen Wanderpaß für das d Inland auf ein Jahr nachgesucht und crhalten hat, | [588] Not welcher ihm zunähst nah Stettin visirt worden ist, Stadtgerich

näher ‘beschriebenen Kayser vigiliren, ihn im Betre- geschäßt zu 21691

zu feßen. Wir versichern die sofortige Erstattung der

willfährigkeit. Das hier

Allgemeiuer

j 587 Nothwendiger Verkauf. p . Bekanntmachungen. |! /Slavihiidi 1B Vin R tdts, an unsere Hauptkasse hierselbst, [803] S Wb: f. Das hierselbst in der Köthenerstraße Nr, 31 belegene | bei Vermeidung der in dem $. 11, des Statuts ange- Der Tischlergeselle Julius Ferdinand Kayser | Grundstück des Glasermeistérs Johann Gottlicb Hute, | deuteten Nachtheile, zu zahlen und dabei die úber die ist in erster Jnstanz wegen versuchter \s{werer körperli- } gerichtlih abgeshäßt zu 12874 Thlr. 25 Sgr., soll früheren Einschüsse sprechenden Quittungsbogen mit ci-

an der Gerichtsstelle subhastirt werde

1036

etwas im Werthe nachgegeben, heutige Schlußpreise sind loco 13% Rihlr.

bezahlt und Br., & Rihlr. Geld; pr. Aug 135 Rthlr. Br., 5 Rihlr. Geld ;

Aug. /Sept. u. Sept. r. 135 Rthlr. Br., zu 135, Rihlr. verk., 135 R Geld; pr. Oft. /Nov.- 13% Rihlr. Br., 13/7 Rihlr, Geld, Nov. / Dez, 13 Rihlr, bez, u, Br., Dez. /Febr, 13 Rthlr. Br., 12% Rihlr. Geld. Leinöl loco 115 a 5 Rihlr, ebenso auf Lieferung bei sehr stillem Geschäft. : Mohnöl 13 a 127 Rihlr, almöl 40x Rihlr. anföl 133 Rthlr. Südscethran 9% a 9 Rihlr, i ‘Kleesaaten ohne Handel, wie ohne Preisveränderung. Î Spiritus pr. 10,800 % loco, Fastage } ee. mit 165 Rthlr. bei kleinen Posten zum nöthigsten Bedarf gekaust; Fastage zu bezahlen, selbst bei fleinen Partieen ohne Käufer und zu 16 Rihlr. vergeblich erlassen,

Auswärtige Börsen.

t Amsterdam, 6. Aug. Niederl. wirkl. Sch. 644. 59% Span. 24. 3% do. 393. Ausg. —. Pass. 65. ZinsI. 7. Preuss. Pr. Sch. —. Pol. 875. 4% Russ. Hope 947.

Antwerpen, 5. Aug. Zinsl. —. Neue Anl. 23.

Frankfurt a. M., 7. Aug. 5% Met. 1153 G. Bank - Actien P+ ult, 1993. Bair. Bánk-Actien 752 Br. Hope 92% G. Sliegl. 903 G. Int. 627. Poln. 300 Fl. 1027 Br. do. 500 Fl. 86%.

Hamb urg, S. Aug. Bank-Actien 1650. Engl. Rnss.- 114.

London, 5. Aug. Cons. 3% 983. Belg. 100. Neue Anl. 263. Pas sìve 65. Ausg. Sch. 15%, 25% Holl. 622. 4% do. 995. Neue Port. 643. Engl. Russ, 118. Bras. 887. Chili 102. Columb. —. Mex. 36. Peru 365.

Paris, 5. Aug. B% Rente fin cour. 122. 25. 3% do. fin cour. 83. 95. Neapl. 101. 75. 5% Span. Rente 367. Pass. —. Í

Wien, 6. Aug. 5% Met. 114. 4% do. 102. 3% do. 784. Bank- Actien 1633. Anl. de 1834 1594. de 1839 1295. Nordb. 2113. ‘Gloggn. 157%, Mail. 1385. Liv. 1264. Pesth. 113%, Budw. 932.

Bekanntmachung, :

die Stiftung eines Trauer-Denkmals in Kyribß

betreffend. ;

Jm Verfolg unserer Bekanntmachung und Bíüite vom 24, Januar c. zeigen wir hierdurch pflichtshuldig an, daß der Wunsch der hiesigen Eíin- wohner, den bciden als Opfer fremder Gewaltherrschaft gefallenen Bürgern, Kämmerer Schulz und Kaufmann Kersten, ein Trauer-Denkfmal zu errichten, die erfreulihste Theilnahme und Unterstüßung in allen Provinzen des Staats und selbst im Auslande gefunden hat. Außer den Gnadcngeschen- ken Sr, Majestät des Königs und der Königlichen Prinzen: und bat den Beiträgen Seitens mehrerer Behörden, ho gestellter Beamten und vieler Privat - Personen dürfen wir uns des Absayecs von zweitausend Exemplaren der die Gräuelthat der Franzosen beschreibenden Doenk- schrift des Ober - Predigers, Dr, Bauer, und fernerwciter Subscriptions- Anmeldungen von Zweihundert Exemplaren erfreuen, welche leytere wir erst nach Vollendung der hon dadurch nöthig gewordenen 2ten Auflage der Denkschrist zu effektuiren vermögen, Diese wird bedeutend vermehrt und durch dieselbe die ganze unglü E Begebcnheit um. so treuer dargestellt werden, als dem Verfasser erst nah dem Erscheinen der 1sten Auflage. das Tagebuch eines damals in Kyriy lebenden, in die Sache mit verwickelt ge- wesenen höheren Beamten und mehrere andcre schäßenswerthe Materialien zugegangen sind... Durchdrungen von den“ Gefühlen des tiefsten Dankes, wird es uns eine heilige Pflicht sein, die Mittel, welche uns die hingebende Vaterlandsliebe willig gewährt hat, gewissenhaft zu verwenden und allen Deutschen ein würdiges Erinnerungszeichen an die Zeit. hmachvoller Unter- johung zu schaffen. Jndem wir uns aber den speziellen Nachweis darüber noch vorbehalten müssen, bitten vir alle diejenigen Behörden und Prívat- Personen, bei welchen Subscriptfonen auf die Denkschrift entweder schon angemeldet sein oder noch erfolgen sollten, uns baldigst -und spätestens bis zum

15. Septèmber d. J, mit Nachricht gefälligst zu verschen, damit wir dadurch in den Stand ge- ¿4

zu vermerken ist, Eines von diesen

entanten der lehteren,

Berlin, den 5, August 1845, sauerstraßen - Ecke belegene Grundstück des Particulier | 11. September c. ab.

Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. Johann Caspar Anacker , : v, Schroetter, 22908 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf. Sli Se Mrelbung, am 27, Januar 1846,

Der Tis rene Julius Ferdinand Kayser | gan der Gerichtsstelle t, aus Oranienburg gebürtig, seit seiner pothekenschein sind in der Negistratur ein

ist 23 P a Kindheit in Berlin, hier heimatlih und evangelischer

Religion. Er is 5 Fuß 2 Zoll groß , kleiner Statur, hat blonde Haare, graue Augen Ss gute Zähne. “Ni d lol tee Kríminalgerichtliche Bekanntmachung. Der hinter den Bäergesellen Gottlieb Wurstje aus Breslau unterm 28. März 41845 erlassene Ste- bríef wird als erledigt hierdurch zurückgenommen, Berlin, den 34. Juli 1845, . Königliches Kriminalgericht hiesiger Residenz. ; « Schroetter,

[804] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 25. Juli 1845. Das hierselbst

hasfaschen Erben unter einander am 47. März 1846, Vormittags 11 Uhr, auf dieselbe

pothoferschein find in ver Regiseente eintre 9" | in ben Tagen VOM I. bis incl. den 10.

[253] Nothwenviger Verkauf. September d. Ÿ., Ausschuß des Soun- Giabigerid zu Berlin, den 24. Februar 1845. tags, Vormittags zwischen 9 bis 4 Uhr, entweder

Herrn Gebrüder Veit | die vierteEin- zahlung mit

Das in der Cöthenerstraße Nr. 13 bel. f j Í Grundstü, gerichtlich abgesthäht zu 48 cie Thlr t See | an die

: “ams! Ortober 1845, Vormittags 11 Uhr, & Co. in Berlin, Neue Promenade

| zehn: Prozent

an der Gerichtsstelle subhastirt werden. xe und Hy- Nr. 10, vothetens@eht inv l ber Registratur einzusehen, Y oder é

8 oitlem pte mit dem i erbau begonncn wer- E den soll, macht bedeu- 4 gehändigt werden,

tende Zahlungen noth- Glogau, den 1. Angust 1845,

wendig, weshalb wir mit ¿Die Direction der Niedershlesischen Zweigbahu-

I jg Beziehung auf $. 8, un- scres m: 8, November Gesellfchaft, v. J. Allerhöchst bestä- tigten Statuts die Actio-

n der Zimmerstraße Nr. 9 belegene | naire unserer Gesellschast hierdurch auffordern: j Krakau - Ober lef che dagta pribis abgesdáse je 1020 Tile: 1 Ser | ZEHN Prozent vesBetrages einer je- | (90u) e O Bata eZehufs der Auseinandersepzung der O den Actie als sechsten Einschuß Vierte Einzahlung von zehn Prozent,

E T 9 Se Dia O NEE R rakfau - Oberschlesischen Eisenbahn Rid hi durch aufgefordert, auf den Betrag ihrer Quit-

*tungsbogen

A V S E R L

set werden , die Stärke der zweiten Auflage zu bestimmen, ferner an die geehrten Buchhandlungen des Jr- und Auslandes, die Güte gehabt haben, sich mit dem Debit mehrerwähnter De, besassen, die Bitte: uns ebenfalls bis zum : r 15, September c. die Erfolge ihrer Bémühungen, mit der Abrechnung und vertrauen endlich allen den verehrten Zeitungs - unserer Bekannimarhung vom 24. Januar c., eine vergönnten, daß sie au die dadurch noch mehr zum wärms __ Kyrig, am 6, August 1845.

Der Magístrat,

Brunner.

ärtige ‘fostenfrei ausnehen L enwärtige kostenfrei aufnehmen » A Danke derpslichten werden, B

Abonnement beträgk: 9 fithlr. sür £ Iahr.

4 Ülhlr. - 4 Iahr. ,

8 fdie. - 1 Iahr.

rlions-Gebühr sür den

n einer Zeile des Allg. L F Anzeigers 2 Sgr.

llen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.

Allgemeine

P ° P Alle Post-Anslalten des In- und Auslandes nehmen Sestellung : aus dieses Slalt an, sür Berlin die Erpedilion der Allg. Preuß, Zeitung : | + Friecdrichs strafe Ur. 72,

Meteorologische Beobachtungen.

Nachmittags

¿ 222.

9. August.

336,18''’Par. 339/74’’’Par. '335,02’"Par. -.. -+ 11/,2° R. +- 17,4° R. +- 13,5° R. Thanpunkt + 9,0° R. 4+ 8,8° R.+ 8,79 R, Dunsitsättigung .

Quellwärme T Flusswärme I) Bodenwärme ]ß; Ausdünstung () j Niederschlag 6

Tagesmittel: 335,65" Par... +14,0° R... +8,8°R... 69 np

' Königliche Schauspiele.- | Montag, 11. Aug, Jm Schauspielhause. 128ste Abo di : Vas Vena: Oberförster Wallh i

Dienstag, 12. Aug. Jm Opernhause. Mik: aufgehoben i 5 2 N aer Divertissement,

Vorstellung : Die Jäger. Gastrolle.)

nement : Die Kreuzfahrer. Diana, als Gastrolle.) Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellun haus-Preisen verkauft. i i

Die resp. Jnhaber von abonnirten und reservirten den ersucht, ihre Billets bis Montag, den 11ten d., Mittagé l nah welcher Zeit dieselben anderweit verf!

ielhause, 129te Abm ethoven. Hierauf üg

g werden Billets zu den gewöhnli

abholen zu lassen, den müssen. Mittwoch, 13. Aug. Im Schau Vorstellung: Symphonie, von L. v. Königsftädtisches Theater. 4 Zum d ine Gattin n Schauspiel in 3 Akten, nach dem Franzö jen, von W. F Siu zum erstenmale: Die weiblihe Schildwache. Liedei 1 Akt, nah Lemoine, von. W. Friedrich. im ersten Stück: Emilie, im zweiten: Rose, als Gastrollen, Dienstag, 12. Aug. Zn ebener Erde und erster Sto, Lokal -Posse mit Gesang in 3 Akte Herr Lang, vom Königl, Hof-Theater zu Mi

Montag, 11. Aug.

(Dlle. Julie H

Launen des Glücks.

oh. Nestroy. ( Damian Stugl, als Gastrolle.)

Inhalt.

licher Theil. : l

nd. Schreiben aus Krefeld. (Neise Jhrer Majestäten.) Pro- ; Mengen: Ostsee-Temperatur, Provinz Sachsen, Exzesse SHalberstadt.

che Bundesstaaten, Köuigreich Hannover. Die hanno- he Bibel - Gesellschaft. Königreich Württemberg, Schluß Landlages, Artillerie - Auêrüstung von Ulm, Kurhessen, nft der Herzogin von Cambridge in Numpenheim, Groß- zogthum Hessen. Besuch des Erzherzogs Friedrich - von Oester- ) bei Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Wilhelm von Preußen Mainz. Freie Stadt Frankfurt, Ankunft der Königin und Kronprinzen von Württemberg. Freie Stadt Hamburg: Nachricht von der Arbeiter-Ausweisung ungegründet, Briefe aus uttgart. (Die Abstimmung über das Gesammt-Budgetz bevorste- de Reise des Kronprinzen.) und Frankfurt a, M. C(Arkunst Herrschaften.)

aud und Polen. St, etersburg. Nachrichten vom kaukasi- 1 Kriegêschauplay. Warschau. Bedingungen der Bank-Darlehen Privatgüter. Ernennung.

reih. Paris, Hofnachribt. Beseitigung der Mißhelligkeiten Mexiko, Der Brand im Marine - Arsenal zu Toulon. Ver- htes, Schreiben aus Paris. (Näheres über die Feuersbrunst ín

britanien und Jrlaud. Unterhaus. Lord Nussell über die iten der diesjährigen Fiomer1s 1 Seisian. London. Der Köô- der Niedeilande,

en Zeitungen.

ermischtes, Die Lotterie - Anzeigen in eng- Brüssel. Hofnachrichten. Ordens - Verleihungen.

homb und die fatholishe Partei. Bewerbung um Gouverneur- 1, Die Zucker-Frage. Fortschritte des Kommunismus, Ge- js-Konkurrenz. Vermischtes.

Kanton Waadt. Die Proclamation des Staatsraths, ton Basel, Herstellung der Nuhe. :

Madrid, Verhafiungen. Vershwörung in Granada. -- fehr der Minister, Schreiben aus Paris, (Neise der Königin.)

Partburg. Künstliche Steine, -— Die Gewehr-Fabrifk zu Gardone,

I Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W, Zinkeis en,

Gedrudt in der Dedckershen Geheimen Ober -Hofbuchdrudai

Anzeiger.

vom 5, bis 15. September d, J., von 8 Uhr Y bís 1 Uhr Mittags, entweder in Breslau an dit Rendanten der Oberschlesischen “Eisenbahn, m mon, auf dem Oberschlesischen Bahnhofe, odn fau an den Büreau-Vorsteher Herrn Simson, Krakau-Oberschlesishen Bahnhofe, zu leisten. voit 10 pCt., ‘wird auf den reslau durh den Haupt -Ren Herrn Simon, in Krakau durch den Büreau - Ve Herrn Simson, bescheinigt, und haben die Acti die nah den Nummern geordneten Quittungôbe ein beizulegendes Verzeichniß derselben mit der J Auf jeden Quittungsbogen wert Zinsen vom 1. April bis 15, September, 5; 9 zu 4 pCt., mithin Sehzehn ein hal6 Silbergrost Abrechnung gebracht, wonach auf jeden Quittuth

Neun Thaler dreizehn ein| Silbergroschen |

cinzuzahlen sind. s

Wir verweisen übrigens die Herren Actiön! sichtlich der Folgen ‘der Nichteinzahlun des Gesellschasts-Statuts, welcher be /

„Zahlt ein Actionair den geforderten Bett # ahlungstage ($, 43.) M ür jeden Actien-Betrq/} g cintritt, in

auf welchem, auch der sum- nden Zahlung Toebal 4 j f Is Dns

wendiger Verkauf. zurückbehalten, ‘das zweite quittirt sofort zurückgegeben. j zu Berlin, den 30. Mai 1845. Die Rückgabe der Quittungsbogen selb, auf welchen Er i} aber noch nicht zurückgekehrt, obgleich der Paß Das hierselbst in der Charlottenstraße Nr. 19 und | ‘von cinem Directions-Mit liede, dem Haupt-Rendanten längst abgelaufen ist. Schüyenstraßen - Ecke bclegene, auf den Namen des Meyer und dem Controleur Giesel quittirt werden

Alle Civil- und Militair-Behörden des Jn- und Aus- Spcisewirths Johann Conrad Ludwig Ellermann im | wird, erfolgt durch die Herren Gebrüder Veit &€ Co. landes werden dienstergebenst ersucht, auf den unten Hypothekenbuche cingetragene Grundstü, gerihtlih ab- | în Betreff der bei denselben cingereichten Quittungsbo- hlr. 21 Sgr. 10 Pf., soll gen vom 22. bis einschließlich. den 29, September, bei tungsfall zu verhaften, am Orte seiner Verhaftung zu- | am 23. Januar 1846, Vormittags 11 Uhr, | unserer Hauptkasse aber 3 Tage nach der Einlieferung, rüczubehalten und uns Behufs der weiteren Veranlas- | an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- e Retradition der Jnt!erims-Quittung an den Prä- sung schleunigst von seinex Festnehmung in Kenntniß | pothekenschein sind in der Registratur einzusehen,

Die Einzahlun tungsbogen , in

einzurcichen.

Die auf die bisherigen Einschüsse i C dadur veranlaßten baaren Auslagen und den vercehr- [589] . Nothwendiger Verkauf, sind mit 7 Sgr. 6 Pf. in Anrechnung zu bringen, mit-

lichen Behörden des Auslandes eine gleiche Rechts- Stadtgericht zu Berlin, den 31. Mai 1845. hin nur 9 Thlr, 22 Sgr. 6 Pf. auf jeden Quittungs- selbst in der Hirschelstraße Nr, 14 und Des- | bogen einzuzahlen, Die fernere Verzinsung läuft vom

fallenden Zinsen

lungs-Termíns volle Einzahlungen auf die Actien an- Bormittags 11 Uhr, | zunehmen. Diejenigen Actionaire, welche eine solche zu {ubhastirt werden. Taxe und Hy- | machen beabsichtigen, haben dies auf den Verzeichnissen zusehen. zu vermeifen und außer dem Einschusse vou 55 Thlr.

cine Zinövergütung von 15 Sgr. 10 Pf. pro Quit- tungsbogen zu erlegen. Demnächst sollen ihnen zu der L oben angegebènen Zeit und an den bestimmten Orten - Zweigbahn. Znterims-Actien, späterhin aber in cinem noch beson- Der Umstand daß noch - ders bcfannt zu machenden Termine - gegen Rückgabe 8 der legteren förmliche Actien nebst Coupons und Divi= dendenscheinen, erstere vom 1, Juli c. ab laufend, aus-

E abgeshägt zu Wir sind übzigens bereit, während dieses Einzah- oll

testens am leyten so verfällt derselbe Thlr, bei welchem der Verzu | ventionalstrafe von Zwei Thalern. Erfol! | dann binnen 4 Wochen nicht dic Einzah ausgeschriebenen Actien-Betrages und dert

Conventionalstrafe, so wird die Nummer N fenden Quittungsbogens durch eine zwei sertion in die $. 22. bestimmten Zeitungen M bekannt gemacht und cíne neue 414 tägige d des Actien-Betrages und der Conb

gesept; nah deren fruchtlosem Ablath aber des Quittungsbogens aller R mer der Gesellschaft verlustig, und 0 Stelle des amortisirien Quittungsbogens dann ein neuer unter derselben Nummer au} und zum Besten der Gesellschaft an der M Börse verkauft,

Breslau und Krakau, den 7, August 181.1

Direktorium der Krakau - Oberschlesischen Eise Gesellschaft.

Eisenbahn.

T Æ Zwei Rittergüter, in der besten ommerns, sollen möglichst bald aus freier Hand) lligen- Bedingungen verkaust werden. K werden ersucht, ihre Adressen unter „, Intelligenz-Comtoir in Stettin franco

aus, Yfundigen wierigen Ausgabe der Restauration zu unterziehen.

Amtlicher Theil.

Das 24ste Stük der Geseh -Sammlung, welches heute ausge- vird, enthält : unter 2601, Das Allerhöchste Privilegium für die Ausstellung auf

den Jnhaber lautender demminer Kreis - Obligationen zum R Betrage von 35,000 Thalern, Vom 22. Juni d. J.;

Die Allerhöchste Kabinets - Ordre vom 11. Juli d. J, die Anlage einer Eisenbahn von dem Lipperheider Bahn- hofe nah Ruhrort betreffend ; desgleichen

Die von demselben Tage, betreffend die Wiederherstellung der beim Brande des Gerichtögebäudes zu Medebach vernichteten Grundakten und Dokumente; ferner

Das Geseß, betreffend die Ablösung der Dienste in den- jeuigen Theilen der Provinz Sachsen , in welchen die Ablösungs - Ordnung vom 7. Juni 1821 gilt, Vom 18ten desselben Monats; und

Die Allerhöchste Kabinets - Ordre von demselben Tage, in Betreff der Stempel - Steuer für die Errichtung von Fideiklommiß- und Familien=-Stiftungen.

Berlin, den 12. August 1845. Debits-Comtoir der Geseß-Sammlung.

———

Berlin, Dienstag den 12a August | 1845.

Vichtamtlicher Theil.

Iul and.

feld, 8. Aug. Na um 8 Uhr die P mmen hatte, pfboot gegen 93 fortgeseßt,

XX Kre gestern Morgen Truppen abgeno folge das Dam rich ununterbro den Schiffe erfolgte. geruhten die Allerhöchst fleine, aber aus ten Kunstschule

chdem Se. Majestät der König arade der in Wesel garúisonirenden bestiegen Jhre Majestäten neb und wurde die Reise bis Emme= stellung der Bel,örden auf | ande in Kleve angekommen, asten auf dem Rathhause eine zwar Ausstellung aus der in Kleve etablir= suhen und besihtigten so-= Demnächst faud die Vor= ward nah eingenommenem Dejeuner dern nah Krefêld angetreten. Alle waren festlich geschmüdckt, e zahlreich versammelten (105 Uhr Abents) erleuhteten Krefeld einge= Ein Fadelzug frohen Tag beschließen. Die

wo die Vor Von dort zu L en Herrsch gezeichnete Kunst- des Malers Koekock- dann das Schloß und die Park- stellung der Behörden statt und die Reise über Goch und Gel Städte und Orte, welche berühr und mit freudi Einwohner das sind Jhre Majest troffen ‘und von

t wurden,

gem Jubelruf begrüßten di geliebte Königépaar. âten in unserem festlich

den Behörden empfange von etwa 2000 Persouen wird den Abreise is auf morgeu früh 8 Uhr au

n worden.

achriht aus dem Ostseebade st, bei einer Luftwärme von während ein Gewitter in- der Strand entlang sich cin bel entwidelte, die Temperatur der See der Atmosphäre hatte uicht die

Jm - Gegentheil das Thermometer diesseits der Düne auf 15°,

rovinz Preußen. erg besagt, daß am 6. Augu nd OSO. - Wind, chtung ausfstieg und den

Réaumur. u léßteren Himmelsri ziemlih bedeutende von 14 ° plöglih auf 8 ° blunc attgefunden, 7ten früh 65 L R. gestiegen gleichzeitig die Tempera er, welhe in der N versihern, daß die V seewärts erstreckt ha war fast gänzlih ausgeb in der Richtung NO. allerdings, daß, währen verharrte und später sogar d nicht unbedeutender Wellensch

tur der See nur Glunderfang ausgezogen waren, rsheinung si tief schr reihe Beute starke Strömung Auffallend war

aht auf den erbreitung dieser sonderbaren E Die. in diesen Tagen sonst lieben, und sie wollen eine nach SW. bemerkt haben. Wind bei OSO. (also vom L urch S. nach SSW. lag am Strande beme

ging, dennoch ein rft wurde,

Provinz Sachsen. Morgens ein Gottesdienst der k deu, in dessen Folge beklagenswerthe lan Ronge hielt den Gottes unter Zustimmung der Betheiligten: und der Gebrauch eingeräumte Mart gefaßt haben würde, Juteresse nehmen, ganzen Anzahl sich er seine Rede \{loß, welche gegen diesen Leßteren die Umstehen he vor weiteren Thä Als die aufgeregte Menge ihren atholifen bewohnte H gann, . reíc Der hinzu Orènuung wied denen dies begleite derliche gegen die Unruhestifter wird

Jn Halberstadt is aw Sten d. M. schen Dissidenten abgehalten wor= attgefunden-haben. Der Obschon die betreffendeu Behörden zum ahl der Dissidenten voll*ommen hen, die an der Sache , daß Ronge mit der. Díe Worte, mit denen atholifen zu. Aeußerungen, den in dem Grade reizten, tlichkeiten geshüßt werden Unwillen gegen das von zu beshädigen be= Masse nicht aus. jedo bald, die ‘rleßungen, von Das Erfor

ehemalige Kap

ini-Kirche die Z so war die Kirche doch und Neugierigen so überfüllt f den Domplaß begab.

veraulaßten einen K

ß er nur mit

aus richtete und díes hteu die polizeilichen Mittel gegen die

genen militairischen Hülfe gelang es erzustellen , ohne daß erheblihe Ve

t gewesen wäre, bekannt geworden.

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Hannover. Die Bibel - Gesellschaft für das Königreich hat ihren Bericht für das Jahr 1844 veröffentliht. Es wurden hiernah im vorigen Jahre von der Gesellschaft 3555 voll ständige Bibeln und 2277 neue Testamente verbreitet. Die Bibel= Gesellschaft hat seit ihrem Bestehen, seit dreißig Jahren, 77,708 voll=- ständige Bibeln und 27,453 neue Testamente, zusammen 105,461 Ab- drücke der Heiligen Schrist ausgegeben. Die Einnahme der Gesell= schaft in jenem Jahre betrug 3757 Rthlr., die Ausgabe 3138 Rthlr., es blieb demna für das Jahr 1845 in Kasse 619 Rthlr.

Königreich Württemberg. Am 6. August wurde der Landtag unter den üblichen Feierlihfeiten, jedo im Abwesenheit des Königs, dur dén Minister des Jnnern mit einer Rede geschlo en, aus welcher die Zusriedenheit der Regierung über die endliche L Al der Eisenbahnfrage und die Bereitwilligkeit der Stände, den Eisen- bahnbau zu fördern, hervorleuhtete. An dem nämlichen Tage starb zu Stuttgart der Staatsrath und Konsistorialrath a. D. von Mohl, Mitglied der Kammer der Standesherren, im 80sten Jahre. Die Mitglieder der für die Artillerie - Ausrüstung der. Bundesfestung Ulm ernannten Kommission werden zu Ende dieses Monats daselbst ein= tressfen, Zum Direktor der Kommission is der Kaiserl. österreichische Major von Weil ernannt, demselben sind von Seiten Bayerns der Major Schnibtlein, von Württemberg der Major von Heim beigege= ben. Es is vorerst keine Rede davon , die Werke zu armiren, son= dern uur die nothwendigen Vorbereitungen zu treffen, und diese wer= dén möglichst beschleunigt, da in diesem Jahre noch die Wilhelmsveste sturmfrei werdèn soll,

Kurhessen. Jhre Königl. Hoheit die Herzogin von Cam- bridge is in Begleitung der Prinzessin Maria „- ihrer Tochter, auf Schloß Rumpenaheim eingetroffen.

Großherzogthum Hessen. Mainz, 7. Aug. (M. Z.) Se. Kaiserl. Hoheit der Erzherzog Friedrih von Oesterrei, der sich im syrishen Kriege, namentlich bei der Einnahme von St. Jean d'Acre, rühmlih ausgezeichnet, stattete heute Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Wilhelm von Preußen, Gouverneur der Bundesfestung, einen Besuch ab, worauf Se. Königl. Hoheit dem erlauchten Mit- gliede des Kaiserl. Hauses die gesammte Garnison der Bundesfestung in großer Parade vorführte. Nach der Parade wurden im Kom- mandantur -= Gebäude, wo Se. Kaiserl. Hoheit abgestiegen war, die Generale und Staks - Offiziere der Bundes - Garnison vorgestellt, worauf der Erzherzog die Festungswerke und den Dom in Augen= shein nahm. Auch Se. Durchlaucht der Fürst Staats-Kanzler von Metteruih, der diesen Morgen um 411 Uhr hier eingetroffen und im Gasthof zum „Europäischeu Hofe“ abgestiegen war, stattete Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Wilhelm von Preußen einen Besuch ab. Später fand bei Höchsidemselben große Mittagstafel statt, zu welcher _auch die Autoritäten des geistlihen wie des Civilstandes zu- gezogen zu werden die Ehre hatten. Abends werden sh Se. Kaiserl. Hoheit, so wie der Fürst von Metternih, auf der Eisenbahn nah Srankfurt begeben.

Freie Stadt Fraufkfurt. Am 7. August trafen in Franksurt ein: Jhre Majestät die Königin und Zhre K. Hoheiten der Kronprinz und die Prinzessinnen Katharine und Auguste von Württemberg und Se. K. Hoheit der Großherzog von Sachsen- Weimar, cben so auh Se. Kaiserl. Hoheit der Erzherzog Friedrich von Oesterreih und Fürst Metternich nebst Gemahlin, welche am fol- genden Morgen sich zu einem Besuch nah Homburg begaben.

Freie Stadt Hamburg. Die in mehreren Blättern ent- haltene Nachricht, daß die fremden Arbeiter, welche bci den Neubauten seit dem Braude von 1842 beschäftigt gewesen, jeßt, da man ihrer niht mehr bedürfe, plößlich in ihre Heimat gewiesen seien, wird von

Die Wartburg.

Vir Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach, ersüllt von der ho-

tlihen Bedeutung der Wartburg, hat seit einigen - Jahren ächtlihe Summen auf deren Wiederherstellung verwendet. Zu- für das sogenannte hohe Haus, den ehemaligen Palast der Landgra- #1 massives Gebäude von drei Stoweken und umfangreihen Sou- Nachdem durch alle E. agen hindurch Ankermauern errichtet wor- bei dem fortschreitenden Bau die Festigkeit des Gebäudes nicht zu en, gingen die Bemühungen vor Allem dahin, dasselbe in seinen eín-

heilen von späteren Verunstaltungen und Verideckungen zu säubern und prünglichen \ck{;önen Verhältnisse wieder hervortreten zu lassen. Es n m e:sten Stockwerke, welches dice zum Theil gewölbten, auf Säulen tilihen Kapitälern ruhenden Gemächer der Landgräfinnen, namenilich ligen Elisabeth, enthält, die reihgeschmückten Bogengänge der Gal- he im Laufe der Jahrhunderte vermauert waren, wiederhergestellt, man’ zwischen den Fenstern ein hohes, säulenverziertes Kamin ent-

18 diesen Kêmnaten führt eine steinerne Treppe in das zweite werk mit den Zimmern der Landgrafen , einem Speisesaalc , dessen auf zwei Säulen ruht, und einer gewölbten Kapelle. Hier sind durch nâßig angeordnete Arbeiten zwei Fenster, der Treppe und des land- en Gemachs, urspränglih Bogenfeuster, ferner von der langen Gallc-

peisesaales und des Zimmers die alten Bogengänge wieder

otschein gekommen und ihre Herstellung zum Theil vollendet, - Das t Stockwerk umfaßt den großen Rittersaal, wo der Streit der Minne- stattfand; ein Raun, der bekanntli gegenwärtig nicht mchr so hoch 18 - ursprünglich, Von der Gallerie desselben sind jeyt die nah dem Burghofe zu, ebenfalls von ihrer Verdeckung nd geöffnet, so daß sich die reizenden Formen dieses “gen Baues, im byzantinischen Styl, immer mehr und mehr i lassèn. Als daher Se. Majestät der König von Preußen bei der en Durchreise nah dem Rheine, der Einladung Sr, Königl. Hoheit

uscc roßherzogs folgend, den Abend auf der Wart urg zubrahte, sprach einz Majestät mit bedeutungsvollen Aeußerungen über die geschichtliche Wich- dieses Schlosses die freudigste Theilnahme an der Wiederherstellung

Um das Werk weiter zu fördern, hat der Erbgroßherzog jeyt Gelehrten, Herrn von Quast, in Berlin beauftragt, si

I I T E Ta R Az

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Künstliche S

Es i gegenwärtig viel von einer ueuen wenn die Ausführung im Gcosßen Man hat nämlich in Augsburg nach cht, fünstlihe Steine zu fertigen, besten Sandsteine gleihko 1: men. so würden sie wenigstens , als die gebrannten Mauer- ge Brennmaterial erspart, dessen Diíe neuen Steine, weiche vor sach- und Feuerprobe ausgehalten, as Lehm oder Thon und dem sie können gleich

Augsburg, im Juli. Eistudung dic Roe, die, ichtigkeit erlangen wird. suchen die Entdeckung gema welche an Güte und Dauer dem hierzu die Hülfe des um ein Drittel - wohl ziegeln, und es würde eine sehr große Men steigende Preise sehr rrückend sind. kundigen Männern die Wasser - bestehen der Masse nah aus Flußsaud, etw Cement, in welhem das Beheimniß des E; dem Lehm in beliebige Formen ge

gel:ngt, ent- schiedene W f vielen Ver

Feuers nicht ersorderlich ist , feiler zu stehen fommen

1 finders l'egtz ¡chlagen werden.

Die Gewehr- Fabrik zu Gardoue.

ie Bibliotheca Jtaliana enthält cinen ausführlihen Artikel über abrif zu Gardone unweit Breëciq, dem wir Nachstehendes ent-

Das Trompiathal erstreckt ih über einen Flähenraum von 18 ital, Quadrat-Meilen, endet ungefähr 5 (itäl.) Meilen nördlich von Brescia und wird der Länge nach von der Mella durhschuitten. führt durch das malerische Gebirge längs dem Fluss, barsten Ebenen neb| reizenden Weingeländen wechseln u denen nur wenig Gras und Kartoffeln abgewonuen wer- gegen hat die Natur einen unsbäßbaren Reichthum an ebirgen niedergelegt, welche den nördlichen Theil dcs Tha- Das Trompiathal ist ungefähr mit 417,000 Seelen in ud mehr als 30 Dorfschaften bevölkert; Gardone mit sich größtentheils mit der Gewehr-Fabrication es Thales und liegt ungefähr 9 (ital.) Mci- des mit ewigem Schnee bedeckten Guglielmo- n Fabriken waren {hon in älteren Zeiten be- züge versahen sih die Piemonteser in Brescia

Eine bequeme Chaussee und díe frucht- it rauhen unbe-. bauten Streen, den können. Eisene1z in den G les umgürten,

19 Gemeinden u etwa 1800 Einwohnern, welche beschäftigen, der Hauptort d len von Brescia, am Fuße Berges, Die hier bestehende rühmt, Während der Kreuz

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mit den ihnen nöthigen Waffen, welche nur im Trompiathale verfertigt werden fonnten, Die Arsenale zu Dresden, Turin, Venedig u. a. haben sehr viele Muster von den in früheren Jahrhunderten hier geschmiedeten Ge- wehren aufzuweisen, welhe noch heute die größte Aufmerksamkeit erregen. In den Jahren 1793 und 1794 bestellte die sardinische Regierung 6000 Musketen, und ín den Jahren 1794 bis 1797 nahm Spanien seine Zu- flut Zu diesen Fabriten, aus welchèn cs 150,000 Flinten bezog, deren jede mit 6 Goltstücken bezahlt wurde. Die späteren Kriege verschafften tine ‘außerordentlih große Beschäftigung, und man kann annehmen, daß jäh:lih 40,000 Gewehre geliefert wurden, während noch außerdem eine be- deutende Menge verschiedener anderer Waffen über Venedig, Triest, Livorno und Genua nah dem Auslande, besonders nach der Levante, Spanien und Afrika, gingen. Mit der Herstellung des Friedens nahm zwar die außerge- wöhnliche Thätigkeit ab, allein die österreichishe Regierung hörte nie auf, die Fabríca:ion im Trompiathale aufs kräftigste zu unterstüßen, indem sie bestimmte, daß jährliÞ 6000 Gewehre für die Armee hier verfertigt werden sollen. Durch ein Delret vom 13. August 1829 wurden die Arbeiter von Gar- done vom Mi:litairdienste frêigesprochen, welches Privilegium auch Kaiser Ferdi- nand bestätigte, Zu verschicdenen Epochen wurden in der neuesten Zeit bedeutende Aufträge dec sicilianischen und toskanischen Regierunz und verschiedener anderer Staaten vollzogen. Jn Gärdone bestehen gegenwärtig 14 Schmieden, in welchen die Läufe verfertigt werden, die man in eigenen Wekstätten dann besonders zurichtet. "Die Kaiserliche Fabrik zu Gardone zählt, ohne die hier beschâf- tizten Weiber und Kinder, 180 Arbeiter. Zeder Lauf wird sorgfältig von einem Capitain geprüft und dann nah Brescia zur weiteren Verarbeitung

ebratt. Von den erwähnten 14 Schmieden zu Gardone gehören 6 den Cabrik - Znhabern C. Paris, 3 den Gebrüde:n Beretta, 2 den Gebrüdern Franzini und 1 dem Haufe Esmutti, Das in der Kaiserl, Fabrif verarbei- tete Eisen kommt größtentheils aus dem Bezirk Gravedone in der Provinz Como; das ‘im Thale Trompia gewonnene Material wird blos zu Privat- Arbeiten verwendet, Leider enthält der vorstchende Bericht nichts Näheres über den jeßigen Umfang der Fabrication,