1845 / 235 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

b, länger in Dargo zu verweilen, und unternahm am 25, greifende Bewegung gegen die Schaaren Schamil's, der Höhen von Zentera verschanzt hatte. Nachdem die rus- sis<ên Truppen Schdäimnil aus dieser Stellung geworfen hatten, { auf. dem linken Ufer des Axai fort, indem sie be- den, Feind aus den starken, auf der gange ges errichteten Verhauen trieben hartnä>igén im. Walde bestandenen Gefe beim Dorfe Schaugal-Berda an. Hier matten : erationen des General - Majors Fteitag abzuwarten; r, von der Befestigung Gersel-Aul aus nah Mißkit einen Streifzug-zu ma-

es für unnü Juli eine an

sih auf den

n Ausdehüung| die- , und E

ten auf é E sle Halt,- um zu ra- © sten und die Op

dem befohlen wa

und weiter, dem Haupt-Detaschement eutgegen, glaublicher Schnelligkeit von verschiedenen Punkten n 74 Bataillonen, 13 Kanonen und 300 Kosaken die Ankunft er“ seine Stelling und vereinigte nahdem er einen Trupp Gebirgs- die ihm. den“Weg- hatten streitig. machen wollen, zerstreut vereinigten Detashemeuts bei der Die genaueren Nachrichten, sowohl über „als ‘über die späteren Operationen bis zur Ankunft der russischen Truppen in dex Befestigung Gersel-Aul, sollen zemzu erwartenden Berichte mitgetheilt wer- g obiger Nachrichten schließt mit folgenden f

hen, und der mit un eineTrüppénmacht von 72 zusammengebraht hattez Als der Ober - Befehlshaber Grettæg s bei Mißkit erführ, verli si< am 31. Juli wit demselben, Bewohner, Am 1. August langte1s die Befestigung Gersel-Aul an, die-:Ciunahme von Dargo

nach dem Eintreffen der in kur Die: Veröffentlichun Bemerkungen : Also seinem - Ausrüd>eu

hat in einem- Zeitraum von se<s Wochen seit das Haupt - Detaschement der aktiven Truppen, seinen Weg: dur< Tschirkei im Lande der nicht unterworfenen Ge- t rgsbewohner verfolgend, Salatawia, l durchzogen, ist durch bis dahin deu Russen meist unzugänglihe Ge- genden gedrungen -und- hat, nahdem es alle ihm von der wilden Ge- birgsnatur, dem rauhen Klima, unwegsamenu feltèn Feide entgegengestellten Hinderui die. Schaaren der Gebirgs= Bewohner gel Sih der Herrschaft Schamil?s, zerstört; die Gränzen des uns unterworfenen Gebiets: betreten. Zeugtisse -des- General-Adjutanten Grafen Truppen diesen bes<werlihen Zug mit uners unwaudélbarem Eifer vollführt und mitten unter s{<weren Entbeh= fahren sih immer des Namens russischer

Gumbet, Andia und*Ztschkeria

Wäldern und einem verzwei- überwältigt, einigemal agen und Dargo den bei Gersel - Aul wiederum Nach dem Woronzoff haben unsere hütterlicher Festigkeit und

rungen, Mühsalen und Ge Soldaten werth gezeigt.“ :

Die neurussishe Quarantaine ist, bis zum Erlasse allgemeiner Verordnungei über die Organisation des Handels ¿ -der- Zoll Aemter sttüste. des Schwarzen: Meeres, einstweilen

schen Küstenlinie und. dem Chef der ersten

der Bezirks=Schule des Kinder von - Edelleuten,. , „nah Beendigung Ausbildung in das und nah erfolg- foffshe Universität en Aeltern zurü= Dienst: zu treten.

Errichtung eines etersburg für blos externe Schüler vom Kaiser genehmigt | und- der Etat. desselben bestätigt. Dieses Gymua- siurt, ‘vou welchem fürs erste- nur die vier untersten Klassen eröffnet werden, ' soll ‘bis zu seiner vollständigen Organisation von- einem Jn- spektor, unter: Aussicht des Direktors der Schulen des- Gouvernements von St4 Peteröburg, verwaltet werden.

Frankrei q.

Paris ; 20, August. ‘Der Herzog von Nemours hat den zu seiner Begrüßung spanischerseits ihm'entgegengesandten Herrn Alcantara Man spricht von glänzenden Festen, die den Prinzen bei seiñém-Besuche în Pampelona erwarten. j

Bei bem :großen Balle, welher dem- Herzoge von Nemours- im Thedciter: von! Bordeaux gegeben: wurde, ist es-zu ernsten Unordnun- gen gekommen ;' die Eingänge wurden vom Pöbel. gesprengt, und sehr Die: Dragoner wolltèn das Volk zu- rü>treiben, aber die- Nationalgarde widerseßte sich ihnen ; auf dem Plaie_ vok dem: Theater wurden von - den versammelten Masseu die Marseillaise und die -Parisienne gesungen.

Wie! es'heißt; hat der Herzog von Montpensier seinen Plan, Kon- stantinòpel“ zu besuchen, aufgegeben, und zwar, wie der Commerce wissen will: aus ‘folgenden Gründen: geh Prinz unter: seinem Gefolge einige eingeborene algierische Of habe/ dié’ er dem Sultan: vorstellen wollte, habe ex queinèy: wisse lassen , : daß di gierung niht zu

und Quärantaiínen an der O dom’ Chef der ts<ernomori Abtheilung dieser Linie un Von “den ausgezeichnetsien Schülern tseriiomorischen Kosakenheeres sollen fünf só’-wie auch ‘von Stabs - Offizieren dieses H des“ Kursus in dieser Schule, - zu ihrer wetteren harkoffs<e Gouvernements= Gymnasium eintreten reiher Vollendung des Gymnastal -Kursus die har beziehen dürfen, die übrigen Schüler aber zu ihr ázihidt werdên, um ihrer Herkunft gemäß in den “Auf Beschluß ‘des Minister -Comité's- is die Sten ‘Gÿmnasiüms. in St-P

tergeordnet.

empfängen.

Viele drangen in den Saal.

Als Schekib gehört, da

Dexrn von Bour= eser Schritt von der ottomanishen Re= i; indem der Sultan diese Spahis nur als französische Offiziere empfangen könne und dies als eine politische Anerkennung "der-franzöfischen-Rechte-auf-Algier-gelten würde. Diese Naqhricht habe „Baron von Bourqueney sofort dem Herzog Montpen- zu Verschiebung: seiner Reise nah Koustan-

<er aufhält, macht, von Eu, obgleich die

enehmigen se

sier mitgetheilt, - um-ihn tinopel zu: bewegen, .Herr-Guizot, der si<- fortwährend in Val =- Ri wie verläutet, häufige Bésuhe im-Schlosse die mfsteriellei Blätter veröffentlichten Bülletíns nichts davon \, Herr von Batante besörgt unterdessen die laufénden Geschäf Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, als: interimistisher Minister nur unterzeihnet. Herrn Guizot abgesandt, worin ihm lib stattet wird. Der König erhält ebenfalls jeden

rend Herr Duchatel ine Dépesche wird täglich an er dié s{<webeuden Geichiifte Bericht er

Durch Königliche: Verordnun dér--Mariñè stattgefunden; Vicê= ziveite! Section" dèr- Vice - Admiral ‘Massiéu

g ‘haben méhrere Beförderungen in Admiral Baro# Lamarant s in die übergegangen, Vice= Admiralitäts- Raths; e-Admirals und Ca-

und Contré-Adinirale de Clerval zum ‘Mitglied bès CöntrézAdmiral ‘de Mogés zum Rang éines Vic pitain Deloffre zum Contre-Admiral erhoben w der -leßterèn Zeit war in mehreren die französische- Regierung beabsichtige, \hen Meere in ‘Besiß zu nehmen. findêt inan jeßt indem Journal la gut üunterrichtet* gilt, nachstehende zuverlässiger ‘Quelle „„Atrchiméde“, in wen fehren wird, treff der. in Vorsch wir gut.beugachrichtig den Plan,- eine i troß:der ¡Tebhaftei: Dar jénen- Méeren :befehligenden Cöntre nen einém: solhén Entschlusse nur ün tet dét Arsichte#,! wélhé wir bér ben, in der si{< Frankreich befindet, im Jnteresse unserer Marine und unsere Insel Basilan scheint uns in der That siben, die wünschenswerth wären, Alle Mittheilungen, die

Blättern- die Rede davon, die Jnsel Basilau im hinesi- In Bezug: auf diesen Gegenstand Flotte, welches für vollkommen ¡Wir ‘glauben aus. Korkinandänt dées nesischen Mééren zurü dmirál Cecille ti Beseßuug ber Jusel Básilan. Wenn ätte: die frauzösische Regierung dieser entfernten Jnsel zu errich des unsere Schiffs -Stationen in Admirals, - verzichtet, Wir kön= scheiifen, üungeah=< die Nöthivendigkeit aufgestellt ha- seine übersecishen Besißungen s Handels zu vermehren. Die Feine der Bedingungen zu be=- um eine solhe Unternehmung zu ver- uns zugekommen sind, lassen uns

Erklärungen :

zu wissen, däß Herr Paris; n“’Tagèn nah ‘dén {en än den

séten Béifall

1090

feinen Zweisel über die Ungesundheit jener weit entfernten Gegend ; und E Jnsel Basilan einen großen und siheren-Hafen hat, der zur Gründung einer Niederlassung vollkommen geeignet wäre, so halten wir doch dafür-, daß die Schwierigkeiten eines jolhen Unter- nehmens sehr groß sind; au< sind wir der Meinung, daß ‘die Vorthéêile,/ welhe uns eine Haudels - Niederlassung oder ein mili= tairiser stenauf der Jusel Basila#. darbieten könnte, For \{<wa< Wären im Verhältnhß zu den Opfein aller

t welche das Unternehmen fosten würde: As England den Frieden mit China unterzeichnete, wehte gleichzeitig seine Flägge auf der Jnsel Hong- Kong, an der Mündung des Flusses von Kanton. Ungeachtet der ganz besonderen Geschi>lichkeit der Engländer zum Kolonisiren, ungeachtet aller Vortheile, welche sie aus dem Opium= haiidel und der Nähe Jndieûs ziehen! können, ‘scheint! ihre Niéder= lassung Hong- Kong nicht so bald zu einem besonders gedeihlichen Ziüstänbe “gelangen zu sollen Krankheit sichen ünaufhörli< die weiße Bevölkerung mit einer furhtbaren Sterblichkeit heim. Man hat uns versichert, daß die aus einem ganzen Regimente bestehende Garnison, unt ‘beständig vollzählig ‘erhalten zu werten, in weniger als drei Jahren hâkte--ganz ‘erneuert werden müssen.“ i

Der elektrische Telegraph hat sih auf ter Eisenbahn von Paris nach Rouen so trefflich erprobt; daß man ihn auf allen großen Bahnen des Landes einsühren will.

y Der Minister des Unterrichts hat deên jeßt in Deuts{hland rei=

fenden Herrn Trousseaun, Professor der medizinishen Fakultät von Paris , beauftragt, die wichtigsten Bäder und einige Kaltwasser= Badeanstalten daselbst genau zu prüfen und einen Bericht über deren Heilwirkungen zu entwerfen. Î

Der Courierwehsel zwischen dem Ministerium des Junern und dem Schlosse von Eu is seit einigen Tagen ungewöhnlich lebhaft.

Herr Cunin Gridaine, der Minister des Handels, ist vóm Bade Vichy ‘in Paris wieder eiugetroffen.

Eine Deputation der Zuhörer der Vorträge im College de France hat den Herren Quinet, Michelet und Mií>iewicz jedem eine densel- bèn zu Ehren gefertigte Medaille überreicht.

Dem Constitutionnel zufolge, macht ein bevorstehendes Duell zwischen zwei Generalen des afrikanishen Heeres viel Aufsehen in Algier, Der Anlaß. dazu schreibt sih von zwei Jahren herz da in- dessen einer von ibnen damals no< Oberst war, so mußte der Zwei= kampf auf die Zeit verschoben werden, wo er zum General-Major befördert war. Der Kriegs-Minister, heißt es, hat seine Zustimmung dazu gegeben; der Zweikampf wird zu Pferde stattfinden und nah Abfeuern der Pistolen mit dem Säbel fortgeseßt werden. Die beiden Generale sind Boutgon und Bourjolly. |

Seguier zu Paris und Jobard zu Brüssel bewerben \si< gegen- wärtig bei den verschiedeuen Regierungen um Ersindungs=Patente sür ein neues System von Eisenbahnen; es wird versichert, dasselbe werde eine völlige Revolution im Bau der Schienenwege und in der An- wendung der Lokomotive hervorbringen.

Herr Saint - Marc Girardin i zum Staatsrathe im gewöhn- lihén Dienste ernannt worden. „Die Opposition des Herrn Girar= din“, sagt die Quotidienne, „hat uicht lange gedauert.‘

Die Anzahl der Zimmermeister, welhe dem Tarife der Gesellen beigetreten sind, beträgt jeßt {hon 222. In Angers ist der Arbeits= stillstand der Zimmergesellen ebenfalls durch die bewilligte Lohnerhö=- hung beigelegt worden.

Heute hat vor dem Zuchttribunal bas gerichtliche. Verfahren ge- gen 15 Zimmergesellen begonnen, die angeschuldigt sind, in eine Coalition getreten zu sein, um Lohnerhöhung zu erlangen.

Aus Rouen wird von der zerstörenden Wirkung eines Wirbel=- windes berichtet, der, verbunden mit einer Wasserhose, am 19. August über das Thal von Mouville hinfuhrz mehrere Fabrikgebäude, in wel- chen gerade viele Arbeiter beisammen waren, wurden umgerissen ; unter den Trümmern hat man 30 Leichen und an 400 Verwundete hervorgezogenz der Schaden wird zu 600,000 Fr. angegeben. Die ganze furtbare Natur=Erscheinung hattê nur zwei Minuten gedauert.

Die Journale Globe und Epoque, das lebtere no<h erst im Werden, follten fi<, nah einem von den industriellen Unternehmern ausgegangenen Vorschlag, mit der Presse verschmelzen. Der Ver- waltungs-Rath der Actiougire dieses Journals, von Herrn Emil Gi- rardin zusammenberufen, hat aber die Vereinigung abgelehnt.

General Delarue ist an Bord der Daupf-Korvetté „„Titan“ von Tanger zu Port Vendres angekommen.

In der Renten - Notirung zeigte si< heute kaum eine Verände- rung von 40 Centimes; die Tendenz war etwas weichend; Eisenbahn- Actien hielten si begehrt; die Speculation in diesen Papieren ist im Zunehmen, 5proz, 121, 90; 3proz, 84, 40; ueap. 101, 40; 3proz. span.- 38/3; passive 7.

x Paris, 19, Aug. Die Beschreibung des Marschall Bugeaud von den beiden Strafen la crapaudine und la barre (s. París im gestrigen Blatt) stimmt vollkommen überein mit der, welhe-die Ga= zette des Tribuneaux hier zuerst davon gegeben hatte, Beide Strafen wurden nah dem Eingeständnisse des Marschalls manchmal au: unverbesserlichen und- gefährlichen Subjekten angewendet, ebeu so

die Strafe des ;/Silo“ als Disziplinar-Strafe , dagegen is ihm der clou au rouge und’au bleu gänzli< unbekannt. Lebteres begréist |

sih, da biése erst neuüerli< in Afrika eingeführte Tortur noch nicht in den brei Provinzen ins Werk geseßt worden i, Aber wenn sie au<h der Marschall niht kennt, weil er no< niht davou unterrihtet wurde, so ist darum ihr Bestehen niht minder gewiß. - Silo, Barre und Crapaudine wurden, dem- Marschall zufolge, nur’ vor längerer Zeit und ausnahmsweise angewendet, und zwar nur bei den Straf --Corps. Jn Afrifa, sagt er, seien sie unumgänglich nothwendig, und wie streng. sie au wären, so sei do< niemals das Leben der Soldaten dadur in Gefahr gekommen. Auch ‘in diesen Punkten \{eint der Matschall von seinen Untergebetién micht voll= ständig unterrichtet worden zu sein. Denn im Jahre 1844 ‘êrst ge- shah es, daß iu Folge solcher „außerreglementarishen““ Stra- fen dem Soldat ODrouillet ein Arm abgenommen werden mußte ¡und der Soldat Pellegonou an den Folgeu der noth- wes gewordenen Amputation der beiden - Hände - starb. Es handelt sih hier um bestimmte, mit Namen genannte Jndividuen, und ‘eine’ strenge Untersu<huug wird herausstellen, daß man dem Mar- s{äll von Seitên dér unter ihm kommandirenden Générale und Stäbs- Offiziere die volle Wahrheit nicht énthüllt hat. Auffallènd bleibt aber diese Unkentituiß des Marschalls immer, wenu man erwägt, daß erst fürzlih ein. Sergeant und ein Korporal des Bataillons von Afrifa vor das Kriegsgericht zu Oran gestellt worden sind, als beschuldigt, dur Auwendung der Crapaudine - Strafe deu Tod. eines ihrer Sol= daten verursacht zu haben. Der die Unterdivision von Oran koni- mandirende General selbst veranlaßte die Verseßung ‘dieser beiz den Leute in Anklagestand. Das E verhandelté“ die Sache bei vers{hlossenen Thüren, das Urtheil i hier nicht bekannt

gfveien, aber jedenfalls, sollte man glauben , müßte der Marschall ugeaud doch etwas von dieser Sache gehört haben, Jn Betre}ff der Folgen der Disziplinarstrafeu beschränkt si< dieser grau zu

sagen, er habe die Ertheilung derselben auf eine barbarishe Weise, wodurch die Gesundheit der Soldaten gefährdet werden könnte, ver- boten. Allein dié mit allen Nebénumständen öffentlich angeführten

Thatsachen stellt der Marshall Bugeaud niht in Abrede. weiß man aber dur< die Aussagen ‘vieler O ten, welche lange in Afrika gedient haben, daß ‘in zeit in den Silos eine unerträglihe Glut herrscht, dagegen den darin eingesperrten Soldaten bas Ferner ist es ein offéibárér Jrrthum des M en Soldaten det daß auth Söldàl, von der Linien - ünd leiten

, ja sogar N nommen werd

fiziere uny ¿Mebe llégende Gildenthalle und die Kirhe St, Lawrence Jetwry der heißen die. aus Port Republicaïn vom 13. Juli melden den Si E Truppe übér díe- Domnünikaner D vie

hte auf der ganzen Jusel, : Selgien.

fürst von Hessen, inkognito als n d., von Deutschland komment, auch der Kurprinz- aumbitrg auf

Die größte Anarchie

Leib reicht. daß Silo, Crapaudine und Barre nur ge corps ‘angewendet worden scien. Män weiß, den Afrifanisden Jägern , vom Fuhrwesen, von den Arbeiter- Compagnieen Krankenwärter, die aus der Elite der Armee ge erlitten haben, allerdings nur ausnahmsweise, während z. B. der E; ist für die Soldaten der Bataillone von der Fremden-Legion, so wie der Straf-Compagunieen: Und do, es feinesweges gn guten Gefängnissen in Afrika. Division Algier, und zwä i Ketten - Sträflinge und ein Militair - Arbeitshaus für Ketten - Sträflinge; i ager des Feigenbaumes und zu Mostaganem, in d ilippeville, El-Aruh, Biskra uud all Straäfhäuser und Gefängnisse. -- Zu Algier: und S gute Gefängnisse, Duer@ und Koleahß sind seit aht 4 hren besehj

Br ä, 20. Ag. R en reisend, ist am 47te Vorgestern la dem Namen einés Grafen Zhéveningen hier än uid sehte ohne Verweilen gland fort. 6s is gégenwärtig die Rede von gishe Sthifffahrt auf die Höhe Folge des mit den deutschen Z Fertragés in Aussicht gestellt is. Einerseit tößen s{iffbarén Kánal, ‘der, angelegt, si ‘bis der S (Häfen von Blänkenberghe und , Von der anderen Seite sollte der Kanal de mit dem Dender bei Termonde ern mit dem offenen Meere in des Kanals von Jemmappes d eine ununterbrohene See- des Kohlen = Magazins von Mons herstellen, Provinzen mit Steinkohlen versehen hat dieser Tage eine Abänderung von an vorschlägt, den Kanal von dem Kanal von Terneuzen zuzu= e in einer kleinen Ent

Mitregent einer Rü>reise éine Reise nah

eingetroffen.

gewöhnliche Gefängni zwei wihtigen Plänen, welthe zu bringen beitragen sollen, die Staaten abges{hlosse- s händelt es \si< von dem Hafen von Antwerpeit ge- thleuse ‘von Heyst zwischen dem der Küste von Seelatid

Man findet [gier selbst, zivei Arbêitshäy Zuchthaus; zu Schershe n dex Division Oran y

ollvereins=-

Sig, im L sion Konstantine zu Ph von Terneuzèt die verbinden, das Herz von Berührung bringen und vermit- ur< das Denderthal nah Ter= Communication bis zu dem Mittel-

die Türken benußt werben. Tenées und Orleansville seit mehr als drei Ja man hatte also volle Zeit, dort solhe zu bauen. zu Oran, Mers el Kebir, Mostaganem rühren no<h von d der Türken und der no< früheren Herrschaft der Spauier he zu Biskra und Bona bestehen dergleihen, Philippeville und @ siud auch son seit 1838 besebt, so daß man nicht sageu ly, habe no<h feine Gefängnisse dort errichten können. dazu viel eher entkommen, da die Y immer ofen is, Ein únternehmeuder Söldat kanú leiht, w der Boden allzu hart i, eine Art Sty graben und mit Hülfe dieser heraussteigen;z nur der f daß der Gefangene na>t in den Silo geste> wird, hält jj zurü. Auch erscheint die Nothwendigkeit derartiger Disziplj h für die Soldaten der Bataillone von Afrika: und der Fremd feineôweges so bestimmt erwiesen, da der Oberst Marengo, de beitshäujer der Verurtheilten iîn Algerien unter seiner Ausss niht solche ‘Mittel’ anzuwenden“ braucht. | Militair-Sträflinge arbeiten am Hafen von Algier, bauen tp St. Ferdinand, Säinte Amelie, Maelma, Fuká, Mered, urid der Trappisten - Niederlassung, an der Schiffastraße, sind (nd so zerstreut, wie die Soldaten der anderen Corps, ohne darm

reglementarishen Disziplinarstrafen unterworfen zu sein. Gi dem Obersten, dur< Humanität sie zu moralisiren und i die Liebe zum Guten wieder empfänglih zu machen. Bein

Regiment der Fremden - Legion zu Bona waren ‘die außer tärishen Strafen au<h in Gebrâuth, Senilhes und Oberst-Lieutenant Mac M dieses Regiments kamen, abgeschafft. wird noh<h der Sto> an rischem Maße.

wodurch die im n_von Holland gel fönnten. Allein dieser Pla Wichtigkeit erlitten, da m anstatt nah Zelzaede hin, , jenen bei der Maison roug ju leßtgenannteu eiumünden sammt dem Denderthal m in Verbindung zu seßen iten, die si< an den Kanäle tlih Brügge, Ostende, Furtes, Nieuport und Kiñnern näher zu rüd>en. Bei der anhaltend regnihten Witterun auf eine gute Aerudte tägli< meh n Steigen. Unter diesen Umständen ung den von den Kammern im A rf uicht bestätigen werde, infuhr fremden Getraides n Klässen äuf die unnatürli

fernung von

fann der Gefangene n e Weise das

zu lassen und auf dies e -mit der Hauptstadt der beiden

und außer derselben sämmtliche Flüssen befinden, selbst Dünkirchen

g verdüstern s\< die Aus= , und die Getraidepreise erwartet man, daß die pril angenommenen Geseßz= denn dur< Erhöhung der Zölle auf würden die Lebenöbedürfnisse der <ste Weise vertheuert werden.

Schweden und Vorwegen.

Sé, Majestät der König hat den n, zum Lieutenant in der Sweg- Herzog “von Ostgothland, zum lèr- Regiment ernannt.

gierende Fürst von Reuß - Lobenstein, nigen Tagen auf dem Dampfboote

fenleiter in die Seli

n und dei drei

Díe unter ‘ihm’

5to>holm, 15. Aug.

inzen , Herzog von Schone Jarde Und dén Erbprinzen,

éütenánt n ersten Leibgrenäd 5e. Durchlaucht, der re d LXXIL, hiod“’ hier angekommen.

S panien. Die Regierun

würden aber bur! ahon, als diese an dil Bei den eingebornen î gewendet und manchmal in wahrhast

Man berichtet, daß der Commandeur eind Bataillone in Uniform auf öffentlichem Plaße, in Gegenwart h sammelten Garnison, selbst den Sto> ergriff und handhabt, wie er sagte, der dazu. bestellte Shaush auf Muselmänner nit Dieser Auftritt wieder der Parade ließ er wegen der geringsten An Soldaten Tausende von Sto>shlägen in Dosen von 200, M selbst 500 auf einmal - verabreichen. dienstunfähig, und ‘die Militair - Aerzte wendeten sich endli

die Oberbehörde, damit sie solhen Barbareien ein Ziel seße | Thatsachen muß man kennen, um über den Bericht des Mui Bugeaud ein Urtheil zu fällen. Auch ist es sicher nicht der n shèn Unterordnung gemäß, daß der Marschall seinen vom thl tirten Bericht shou am 10ten im Moniteur Algerien wis er seinem Vorgeseßten, dem Krit(-M riter melt«t G ür seine in w Wi ction ertheilt wid,

ist vor ei

) Madrid, 13, Aug. i, die zu einer Vereinbarur nen, Der Finanz - Minist ten eine Verfügung über die éjeß vom 3. April d. üter der Weltgeistlichkeit

ist, söndêrn au diesenigen Güt mern wegen nit géleisteter lesen wurdén, sollen soögleih der gésehte Kommission der Aussteuer des ¡é in der Hauptstadt eines jeden b:

Diözesan- Kommissionen zurü>kgege

Regelu vorgeschrieben, nah denen de jsiellenden Güter abgeschäßt werden auf Rechnung der Summe geschrieben, e der Geistlichkeit und für die Kosten des Kult a

Diese Maßre i Gesehes i

g fährt fort, Schritte 1g mît dem päpstlihen Stuhle füh- t unter dem 1sten an die Jn- rt und Weise gerichtet, wie die orgeschriebene Zurücgabe der vollzogen werden soll. Nicht , welche veräußert, jebo<

der ersten Frist nicht keit dur) die in Madrid Klerus und des Kultus \{<öflihen Sprengels beste- Zugleich wer- rx Ertrag der einzelnen ll / und dieser Betrag Staat zum us beizutrg-

olte sich fast jeden A

genug loéschlage. huldigungen den eint

Viele wurden daduid

ben werden. lichen ließ, also cher, als ster, zugekommen sein ko1 des Berichtes aufnehmen dürste, worin ihm Kammer gesprochenen Worte èine förmliche Le zu erwarten.

Wiê dieser

el, die offenbar nur die Vollziehung eines beste- das zur Befriedigung und Entschädigung der dienen soll, wird von dieser mit lautem Bei- ten Partei dagegen mit ungemessenem Wider- sagt heuté der Heraldo, runde zugeführt, in den, Nation zu stürzen beab-

Großbritanien und Irland.

Zu der bevorstehenden Parlamel in Southwark habe si" Sir William Molesworth und Ml Kandidaten gemeldet; Jener, ein früheres Mitglied des Unte der radifalen Partei angehörend und besonders entschiedener Gequ Getraidegeseße, Dieser, bisher unbekauut und besonders als jeder Verbindung des Staates mit der Kirche auftretend. / Es soll eine neue Dampsfschifffahrts-Verbindung zwischen W und Konstantinopel errichtet und drei große Schiffe zu diesen nacheinande?“auf-den-Stapel-gebracht werden, “Eines ders (4 „„Levantine“’, dürfte bereits in zwei Mouaten vollendet sein, p zur Ausrüstung der beiden audèren w um den Dienst sofort anzutreten. “0 Die Berichte über das Wettér lauten no< immer ind nit befriedigend, do< giebt man \i niß in Betreff der Aerndte hin, i Fonds hinweiseud, bemerkliÞh macht. Jn den Fabrik-Distriftet mittlerweile große Thätigkeit, und das E daß z. B. nah dem Leeds Mercury Huller Dods keine Schiffe mehr zugelasseu werden konnten, 1 in Ladung liegenben Schiffe allen Raum in Anspruch nahmet, Der ín Brighton \eit einiger Zeit errihtete Wellenbredt! endli, nahbèêm er sieben Monate lang dem s{le<testen Wes derstanden, dén heftigen Windstößen am 9ten d. M. erliegen Zwei Abtheilungen desselben waren gegen einander gestoßen, u t lang Widerstaud geleistet, wurden sie zule}! \# das Ufer geworsen. M) < erhalten zu sein, Durch einen soi enbrecher Tages vorher von GläumngE Man wird ‘sich aber erinnern, ® französishe Admiral Baudin vor kurzem eigens na< Englatd } men war, um das System dieses Shüß-Apparates in Augen} nehmen, wel<es er in einigen Häfen seines Bezirks einzufll nwendung in den minder heftig des Mittelmeeres von bedeuteudem Vortheil seiu, j Eine sehr bedeutende - Feuersbrunst ist hier gestern Aldermanbury, dem bekannten Depot in Manchester, ausgébrochen. Sie begann in der Herren Bradbury, Greatorex und Comp. endete mit ‘der’ gänzlichen Zerstötun barten Waarenlager der Herrén Culluin, Broom und CoitÞ,/ und Comp., Olivex ub Déar und N, Stone mehr oder ! ‘theils dur Feuer, theils dur< Wasser, be Schaden wird nah dem Globe auf 1 , St. da: gerade während der leßten Wochen die Vorräthe in den r bedeutend vermehrt worden waren; war in drei verschiedenen Assekuranz - Compagnieen versi wie 68 scheiñt, nmi<t vollständig. Ehe kurze Zeit hakte mät

London, 19. Aug. von der movderir aufgenommen.

1 Diese Anordnun uns um einen S

un Schritt näher dem die Régierung uns und die

führen jeßt dieselben Parteimenschen, welche Verpflichtung äuferlegten, die unver- zurückzugeben, „uni eine Handlung eine von der Revolution geschla- Jn sämmtlichen Blättern der moderirten sterium als das unfähigste und s{hmäh- jemals die Geshide Spauiens gelenkt hätte, tei ‘mit Recht darauf hinweist,. daß ja die e ihrer Abstimniungén ‘iù den Cortes den sten Befugnisse ertheilten und sie also auf ne Báhñ leiteten, so weiß der Heraldo réuudé nur dur< die Behauptung zu rechtfertigen, erblendung der Minister niht voraussehen können, unstreitig, von den im Herbste zusammentretenden Verantwortunggezogeu zu werden, und suchen en päpstlihen Stuhl zu einigen um, auf diese sich stüßend, mit erhobenem Cortes ‘auftreten zu könnén. ; durch welches die Regierung .den von mir hen Reskripten das Exequatur ertheilt, heißt der Gläubigen zu be- ihtung der spanischen Der Papst hat dem Erz- für die Verwaltung des erledig- den von Sevilla für die des

fine solche Sprache irte den Ministe 1Güter der Weltgeistlichk etttigfeit zu vollziehen und Wuudé zu heilen.

ird nan zwel Böte M : i E wird das d

ermglige Mini

< im Allgemeinen keit V

Gegénpar wie derx Globe, auf den Sl E

Sin le unbeshränkte rportgeschäft ist þ dn ihnen einge!

in voriger Woge 1 geshläge

“di-streuger anuähernde Schritte d 1 zu bewegen , t: dem Dokumente, 2 erwähnten päpstli h, es geshéhe, um die Gemütber

weil jene Réskripte keine die Einr : Verfügungen enthielten. antíago aufgetragen, Bisthums Oviedo und gten Bisthums Guadix Sorge zu tragen. al-Köommandant- von Mal d wnerhörtes Schreden-System

dèm sie eine Zeit l lich zerstört und ihre Trümmer au Abtheilung scheint glüdli Zufall war dieser: Well Beschlag belegt worden.

aga, Carminero, der in jener eiuführte, is endlih- abberu- Marechal de Camp, Don Francisco Fulgosio, ber 1-Don Carlos diente, erseht die hier in Madrid in strenger «zu verhörèn hat, ist ebenfalls

dachte; -auch- dürfte dessen

Vebéreinkun

von Waaréên aus den F "Der St

den größen LA bald nah 8 derselben, na{hbenm dit 2

È von Bergara den abs=Offizier, welcher Generale Crespo u. A

hen Schriftsteller Corradi und Perez Câlvo, denten na< Cadix abgeführt wor- gestern wieder hier eingetroffen und beginnen fs neue den Kampf mit den Machthabern des haben jedo für jeßt als Grundsay angenom- {en Presse nichts als ein verahten-

15, auf 60 Tage 313; 5proz. baar

t worden wart R A „Blatt gau

„em Geschrei der Stillschweigen roz, baar 3

brannten Waarenl entgegenzus

TO91

z Paríés, 18. Ang. ‘Ein Sthréiben âis S. Sebastian vom táten giebt über den Aufenthalt der Königin Fsabella VOR Spanten daselb interessanté Details. Man ersiéht daraus, mit wel hohem Rethtè die Bewohner der Provinz Guípuzcóa in det Rufe der Gastlihkeit stehen, wie fie alle Erwartungen, welche der Hof sich vou der Aufuahme unter ¿ihnen gemacht hatte, weit übertreffen, ‘und wie etflärlih es daher ist, das die erlauhtèn Besucherinnen déFf Provimzén an dent Aufènthälte unker ihren éinfathen, treuberzigen Bewohnera ein befonderes Gefallen finden. A 11ten Nachmittags hatten die E en und ‘die Jufankin eine Barké bestiegen, um den Fluß Utrumea hinaufzufahren dis zu einem s{<önen Landhause, das einein Herrin Mendizabal, Gftundbesißèr zit S. Sebastian (nit zu verwechseln mit dem ehemaligen Minister), gehört, Die Lage dieses Landhauses ist ausnebmend {ön, und man genießt von dort aus eine der reizendsten Aussihtéñ dieses herrlihèn Landes. Kaum aber war die Barke eiue kurze Stre>e von S, Sebastian eutfernt,; als sie egen des allzu niedrigen Wasserstandes auf den Stränd lief und dort siben blieb, Sie würde dânn von einem Du end Báuern, die von ihren Feldärbeiten wég herbeieilten und in den Luß wadeten, wieder flott gemacht, Die Königinnen und die Infantin, welche wohl sahen, daß von einer Gefahr auch îm Enkferntesten niht die Rede sein Fonnute, schienen si an diesem kleinen Unfalle ihrer Reise zu Wasser sehr zu erlustigen. - Aber dadurh war do längere Zeit verloren worden, da die Matrosen zuerst vergeblihe Anstrengungen gemacht hatten, durch ihre eigene Kraft die Barke wjeder aus dem Sande los zu machen und die vorgerü>te Stunde erläubté daher niht mehr, bis zu dem no< weit entfernten Landgute zu gelaugen, das man hatte besuchen wollen. Die Königin Isabella aber sprah nun den Wunsch aus, in eiue andere zunächstliegende- Meierei zu gehen uud diese in Augenschein zu-neh= men. Als der Graf von Villafratica de Gaytan, Generäl-Deputirter der Provinz, welcher die Königinnen gewissermaßen als Ehren-Kavalier im Namen der Provinz überallhin begleitet, der Königin bemerkte, daß man nirgends vorbereitet sei, ihr einen angemessenen Enipfang zn bereiten, entgegnete die Königin, das sei ihr gerade ré<t, das wolle sie eben, denn sie wünsche das ganze Jnnere des Hâuswesens der Landleute in seiner vollen Einfachheit zu sehen und wo mögli sie sogar beim Abend- essen zu überrashen, Man stieg also ans Land und trat in einen am Ufer des Flusses liegenden Bauernhof ein. Die Leute des Hauses geriethen dur< das unerwartete Erscheinen einer so großen Anzahl, wie sie wohl sahen, vornehmer Personen in ihrer Mitte în nicht ge- ringé Verwirrung und fast Bestürzung, und obgleich die Königin, um sie zu beruhigen, aufs freundlid)ste und herablassendste ihnen zuüsprach, so gelang dies doch erst dann, als der Graf von Villafranca ihnen in basfisher Sprache sagte, wer die Besucherinnen seien und warum sie gekommen. Er erklärte ihnen, daß die Königin das ganze Haus und alle landwirthschaftlichen Einxichtungen desselben zu sehen wünshte. Nun führte der Besizer des Meierhofés die hohen Gäste zuerst ‘in den Stall, um ihnen seine Kühe zu zeigen. Die Kötiigin und ihre Schwester, die Jufantiù, zeigten darüber die größte Freude, und da sle das Verlangen äußerten, frische Milch zu trinken, \0 machte si ‘die Hausfrau sogleih daran, eine Kuh zu mel- féèn. Vom Ställe ging es nun în die Schlafgemächer, in die Küche, in die Scheune, wo überall neue Gegenstände, darunter vorzüglich au die Ad>erbauwetkzeuge, die Wißbegierde der Besucherinnen anz regten, die si< über Alles Aufklärung geben ließen, Nachdém der Meier ihnen Alles gezeigt , - ihre Neugierde befriedigt hatte und sie sich zum Weggehen ansi>ten, bat er ih no< die Gnade aus, sie mit dem landesüblihea Getränke aus seinem Keller, mit Obst= wein, bewirthen zu dürfen. Dieses Anerbieten wurde angenom= men, und die Königin Jsabella ukd ihre Schwester tranken davon mit wahrer Herzenslust; er mundete ihnen vortrefflih. Beide Prinzessinnen hüpften und spraugen vor Freude, als sie aus dem Hofe, wo sie sh so sehr vergnügt hatten, wieder ins Freie Ffamen und wollten no< weiter zu Fuße gehen. Aber die Nacht bräâch bereits an, und bie Königin Christine, fürchtend, sie möchten si< zu sehr er- müden, suchte sie zu vermögen, ihre Barke wieder zu besteigen, was ihr nur mit Mühe gelang: so sehr gefiel ihnen diese Landpartie. Erst nah zehn Uhr Abends kam die gähze Gesellschast wieder im Palaste zu S. Sebastian an.

Seit die erlauchten Gäste in der Provinz Guipuzcoa ih befin- dén, gehen sie übérall hin ohne irgend eine militairische Begleitung, ausgenommen in Fällen, wobei das übliche Hof-Ceremoniell es erfor= dert, Bei ihren Ausflügen in die Umgegend lassen sie si< nur von Bewohnern des Landes selbst begleiten, und besonders befindet si der genannte Graf von Villafranca immer an ihrèr Seite. Will die Köni- gin einen etwas weiteren Ausflug machen, so läßt sie ihn kommen und sagt ihm mit ‘zutrauliher Huld: „Wir möchten heute da- oder dorthin gebei; Du gehst ‘mit uns, uicht wahr?“ „Sicher, Señora““, ist dann die géwöhnlihe Antwort, und die Königin erwiedert ihm: „Komm zu der oder der Stunde und hole uns ab.“ (Jch brauche faum éêrst hier zu bemerken, daß nah spanischer Sitte die Mitglieder des Königlichen Hauses jeden ihrer Uñterthanen mit „Du“ anreden.)

Am 12ten fand in Gegenwart der beiden Königinnen, der Ju- fantin' und vor einer unzähligen Masse vou Zuschauern, welhe am Ufer der Hafenbucht Plaß genommen hatte, ein großes Wettrudern auf der Bai statt, Dieses Schäuspiel gewährte den reizendsten An= bli>d, Neun Schaluppen aus den Häfen von Fuentarabia, Passages, S. Sebastian, Orio, Zarauz, Guetaría, Zumaya, Deva und Motriéo nahmen daran Theil und bildeten drei Abtheilungen. "Jede Scha- luppe’ trug Flaggen und Wimpel von besonderer Farbe, so daß man sie’ au< aus der Ferne genau unterscheiden und wissen konnte, welhem Hafen einë jede angehörte. ‘Ein Preis von 1000 Realeú war für jede Schaluppe der drei Abtheilungen ausgeseßt, die i der fürzesteu Beit die voraus bestimmte Stre>e zurü>legen würde. Sie mußten nach einer von- Osten nah Westen längs der Bucht gezogeuen Linie fahren und wieder auf ihren vorigen Standpunkt zurü>kommen. Die Schà= luppen von Guétaria, Zumaya und S. Sebastian gewanuen dië drei Preise. Diese drei stritten \si< dann um den Hauptpreis “von 10,000 Realen dur< eine neue Wettfahrt, und diesmal ging die S@häluppe von S, Sebastian als Siegerin aus dem Kampfe hervor.

Bei dem Besuche Jhrer Majestäten und Königl. Hoheit in der Kaserne des Jufanterje - Regiments Mallorca waren außer den Ge- neralen Narvaez, Concha und Barrenechea au auf besondere Einla= dung die Könsuln der auswärtigen Mächte, alle Beamten und eine große Zahl von Personen von Auszeichnung zugegen. Nah Besich= tigung der inneren Einrichtung verfügten si die Herrschaften in einen der Höfe unter ein dort aufgeshlagenes Zelt, wo Erfrishungen bereit standen. Zur allgemeinen Ueberraschung war dieser Hos in einen herrlichen Garten mit prächtigen Decorationen umgewandelt und reich beleuhtet; Besondere Freude schien der Königin eine von den Ojsfi= zieren dcs Regiments ihr überreihte Büchse mit Bonbons zu maíhen ; auf dem’ Deckel dexselben befand sih ein Portrait dèr Herzogin von Neindurs.

Am 13ten beganilen die Stiergefehte. "Am A14ten ging eine Abtheilung Hallebardiere mit einem Convoi von Effekten na< Santa Agueda ‘ab, wo die Königin Bäder nehmen wird. Der Präfekt des französishen Gränz=Departements der Nieder-Pyrenäen, Herr Azevedo, und ‘der Unter-Präfekt von Bayonne, Herr Le Roy, waren zu San Sebastian angekömmen, um die Königin zu bekompliméntiten. Auch

E Le T M S P E E M "ijk R ern E Ee i

schof von Pampeloua, n und sogleih am Hofe

Man wußte no< nicht la Concha und Cotone

Mousiguote Andriani, war empfangen worden,

neuè Nachrichten aus Bäre - wer an die Ste r daselbst treten w

Griechenlan d, Als Kolettis

dort einge-

eloná vom 13ten. lle der Generale Manuel dée

2 Athen , 10. Aug. der zu ernennenden Senatoren {ön, folglih bin ih nit me Umwsturze des Reiches beigetrag mge, der ibm au

Der Marin sucht ebenfalls u eine von ihm vorgeshla

Speromilius B N Londos Sfavellàs soll und Theothokys will in hat 15 Tage Arrest in sind nah Aufhebung de

dem Metäxas die Liste , antwortete diésér denn i< will ‘ni< soglêih. zum Kö- ng erthéilte.

glei<h Anhänger Kölettis?, er König wéigert,

Ah, séhr

j en haben.“ < die gewünshte Entlas}u e- Minister, Kanäris, ‘v6 Entlassung na, ene Maßregel anzunehmen. nah der r dis verwie Sthicfsal bevo eir, an niht als Señatôren Anetotis: Folge seines Streites mit Grivas, ün r Kammern 12 Tage Arrest zuertheilt,

Türkei,

pel, 6. Aug. Die Pforte hat den stehende Note übecsan e und Capitaine osmanischer Han- ,„_in denen sie sich befinden, füx die Fährzeugs ohne Wissen des Eíigen- terthanen befreundeter Mächte Geld ing des Schiffes aufnehmen.

sen ünd dem Herr

ein gleides Chrestibes

Konstantino

Repräsen- n der befreundet ey

| en Mächte nah geschieht zuweilen, daß Patron e in den verschiedenen Häfen i}=-dès von ihnen befehligten , von den handeltreibenden Un pCt. monatlí{< und mit Verpfändu ‘ursachen den Eigenthümern sie sich durch die bald ange hren Gläubigern als einmal den Capitainen zu kontrahiren; aber troy

bracht, daß diese Mißbräuch demnach bewogen, ihnen

zu máchen. daß den Capitainen, wel fünftig dergleihen gegeben an Ew. Excellenz das

thanen, welche bisher d liehen haben, innerhalb ihre Forderu Termins wir erloschen sein.

uleihen verur meist sehen wachsenen Juntere zu übexlassen, von Handels\{hi}ff}en verb ihrer Verwarnungen hat sie in e vou Zeit zu Zeit si< erneuern, dur< geeignete Maßregeln defini es kein anderes Mittel, e íîn dieser Weise Deshalb beeilt sich Ansinneñ zu stellen, daß alle én Befehlshabern osmanischer zweier Mönate ihre Rehuun Denn nah A

ssen verpflichtet, ihre Marine-Kanzlei hat mehr solche Anleihen Erfahrung ge- und sieht sich tiv ein Ende als zuú verhindern, ufnehmen wollen, die hohe Pforte, betréffenden Unter- Fahrzeuge Geld ge- ereíht und lauf dieses ng solher Schulden ur Kenntniß der zu , ist diese Note an Ew,

ierzu giebt

ngen flüssig gemacht haben müssen. <suhungsre<t um Wiedercrstattu sofort diese Maßregcl z thanen zu bringen

Mit der Bitte, ihrer Legation gehörenden Unter Excellenz gerihtet worden,““

Handels- und Börsen- llachrichten.

Die Flauheit, welche eisterte, hielt bis he Rückgang der Course, als

Berlin, 23. Aug. Woche unserer Börse bem sowohl einen weiteren tion im Geschäft zu m

Jn Berlin- estempelle 12634 en 1185 Br., 1187 heute etwas verkauft 1 viel Käufer, während es an Abgebern G. Düsseldorf - Elberfelder 402 Br. nische Actien notiren wir 982 % a 1155 % häufig offerirt und Litt. welche von 1137 auf 112 % Ordres und stiegen bis 1432 Mit Prämíe pr, September wurde gehr nah Schweidniy - Freiburger avon zum Verkauf kam, a 116 % offerirt, gsbogen sind weiter zurü>gegangen. Köln-Minden Niederschlesish-

sich bereits in der vorigent ute an, und wir haben auch eine völlige Stagna-

Anhalter kein Umsay, sind a 145 % Litt. B. von 119 a 118 % G, Berlin - Stettiner von 1293 vurde, gewichen ; do

zu habenz bereits ab- gemacht, schlie- a 1285 %, wozu < zeigen sich auf läugere Sichten Magdeburg - Halberstädter , vhne Umgang.

a 126% bez.;

Auch: Rhei- Oberschlesische Litt. A. 109% % etwas bezahlt. Kiel-Altona, < in Folge starker

z nominell.

zurügingen , erholten s auf welchem Cours sie sih behaupteten. %, auh 115% 13 % Actien ließ nah, und sih aber feine Käufer: fauden,

1145 oder 12

Br. Mehreres d blieben sie heute

Auch unsere Quittun von 1075 a 10685 %, Märk, von 410924 a 10 dam-Magdeb, begehrt von 115 a 115 1105 % bez, u. Brief. Risa 1004 %

wozu heute Brief und Geld- blieb. schlossen 109 bez, u. G L % % bezahlt, Sächsisch - Bayerische 9 Wilh. Nordbahn bis 985 % gewiche 3, schließen 4034 % Brief u, Geld, « Halle- Thüringer 1085 2 n, wozu Geld blieb. Jn fungen statt ; Pesther gín- n und schließen 1141 a%% verkauft, wurden heute bis Mailänder 1393 % bez. Livorno

Fl, Partial 85 Rihlr. G, erdam sehr offfferírt,

5 % gewichen, P Sächsisch - Schlesische i 6; % Brief. e Brief, Friedr. Minden-Thüringer 1035 a 4 Ludwigshafen -Berbach 10923 % h stricht bis 106 % géwi fanden mehrfache Schwan haben sih wieder gehobe s Nordbahn a 222 % Glogguiyer 163 % Br.

023 % be

Aachen-Mae Oesterreichischen Bahnen gen bis 1132 % zurü, Kaiser Ferdinand 225 % bezahlt. 126% Br, ohue Umsay,

Fonds unverändert, aber sehr fest; poln, 500

Wechsel im Allgemeinen flau, besonders Ams

Berliu, 23, Aug. Das Getraide von geringem Umfange, und am wenig den, Der Grund hierzu liegt aber wo England vom 15ten bis 1 regnichtien Wetters, jedesmal cine Preis melden, weil die Zufuhren darin, daß unsere Lager fa fuhren meist aus den nicht Eine Ladun

geschäft war im Laufe dieser Woche sten ist in Weizen gehandelt wor- hl’ nicht allein in den Berichten aus ungeachtet unbeständigen und selbst gung von 4 a 2 Rthlr. r Begehr, sondern auch sind und unsere geringen g nicht gesunden polnischen bunter 864pfd. poln, holte 54 Rthlr. Wir weißbunt. 86 /88pfd, polu, 98 Réhlr., gelb. schles. 86./88pfd, —98 Rthlr.

nisse über den Ausfall der Kartoffel- Frankreich, in Verbindung mit Berichten von daher, die dortigen auch auf unjere vom Boden 36 4 pfd. is sogar bis 40 Rihlr. derselben wurde dazu vergeblich die Zufuhren blieben sehr klein. Die Aug. /Sept. 36 Rihlr. zu 3572 Rihlr. verkauft; pr. Früh- 94 Rthlr, verkauft, doch. so eher zu lassen als

roße, erreichte 30 Rihlr, H afex loco ren, Licf, pr. Sept. /Okt., 48psd, 18%, Rt

ühjahr 48pfd. 19 Nthlr, Br., 185 Rihlr, —38 Rihlr.

Sten d, welche,

rößer waren als de gänzlich geräumt beliebten und häufi Sorten bestehen. notiren dergl. Waare 86/88pfd. 92—954 Nihlr., weiß. 86./88pfd. poln. 55— 92—954 Rihlrx., weiß. 86 /88pfd. schles. 55 Die Verminderun Aerndtéè in Holland, besserem Wetter, haben, nach den leßteren edrü>t und üben nun ihre Rückwirfkun e aus, Anfangs der Woche holte 82 pfd. {<wed. 37 Rthlr., und für 85

50—52 Rthir.,

elgien und t

Getraidepreise

Roggenprei Rthlr., 83 pfd, angelegt worden, heut am Schlusse

und 1—15 Nthlr. weniger geboten werden z Terminpreise schließen: Aug. 82 þfd. Br.; pr, Sept. / Okt. 35% Rihlr, Br., jahr k. J, 82 pfd. mit 3

Gerste, 76psd. 19 21 Rthlr. zu not 185 Nthlr. bez. u. Gel G. Futter-Erbsen 36 z

Von Oelsaaten wurde Wititerrübsen in loco mit 83 R Sommersaat auf Lief, fr. hier mit 70 Rihir, bez. ten aber nit mehr zu holén sein, da dér ewichen i, Die Ankündigungen davon pr, Aug. und zur vermuthlihen Versendung oder Lager i bisher - mit 135 Nthlr, ver- /Sept., Sept. /QOk- t. /Nov, 135

15% Be

37—36% Rihlr. ;

thl Diese Preise crth des Rüböls überstiegen den Con- mtionsbedarf , î nur wenig ers empfangen wörden; loco wie pr. Aug gebli<h vfférirt, kaum 137 Rthlr. zu bediugen ; p tober 137 Nihlr. bez. u, Br., 13% Rihlr. Gld. ; Br., 13 Rihlr. Gld. ; pr. Nov. /Dez. 13 r. Dez.—Febr. 125 Rthlr, Br., 125 a 5 Rthlr, Gld. Leinöl waren wieder iéf. 117 Nihlr. Mohnöl 121 413 Rihlr. Palmöl 11 a 103 N Südseethran 9

aathandel ruht no< gänzli.

Nihlr. Br., 13 N ld.z pr, Febr,—Apr Zufuhren in der Nähe, loco wie anföl 12a1 tblr, Br., mit

veifauft, 83 Rk