1845 / 314 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

werde, an das Beispiel: „Es ziehe Jemand einen Wesel, 6 Mo- nat nah Ausstellung zahlbar ; nah 3 Tagen käme der Se unter Sekuritäts - Protest zurü>. Habe nun der Aussteller versprochen, in 3 Tagen zu bezahlen? Mit wel<hem Grunde könne man das Versprehen des Ausstellers shärfen? Deun der Abgeordnete wolle den Aussteller halten, nicht zum Verfalltage, sondern in 3 Tagen zu bezahlen,“ Der Aeußerung des Abgeordneten Poppe, daß es ah Scitens des Jnhabers um Familienglü> handle, wurde von dem Abgeordneten Sachhße entgegnet, bei dem Jnhaber sei ni<t von Vernichtung seiner Foderung die Rede, sondern nur da- von, daß er bis zum Verfalltage warten müsse. Die Kammer nahm endlich den vorgeschlagenen Zusa gegen 16 Stimmen an.

Rußland und Polen.

t. Petersburg, 4. Nov. Se. Majestät der Kaiser hat dem i rief Awino den Weißen Adler-Orden und dem Vice- Admiral Chrustshoff, Chef des Generalstabs der Flotte und der Häfen des Schwarzen Meeres, den St. Annen-Orden erster Klasse verliehen.

Ju der Gesellschaft für Geschichte und lterthumskunde der Osfsee-Provinzen zu Riga hat am 22ften v. M. der Landrath Sam= son von Himmelstiern eine bereits im Jahre 1831 begonnene, bis zum gegenwärtigen Augenbli>e fortgeführte und ergänzte und nun- mehr der Gesellschaft es biftorische Einkeitung zu den Pri- vilegien der liefländischen Ritterschaft vorgelesen, we e bei der zur Redaction der Provinzial -Geseße nieder eseßten Kommission in der ¿weiten Abtheilung der Kaiserlihen Kanzlei den Codifications- Versuhen zu Grunde gelegt worden i. Der Verfasser be=- antwortet in diesem wichtigen E e zur Geschichte der Privilegien der liefländischen Ritterschaft folgende vier von ein- ander getrennte Fragen: 1) Welche Rechte und Verfassungen der Rittershäft waren, als Uebertraguug aus der Zeit der Erz= bishöse und Ordensmeister, in der allgemeinen Anerkennung des Un= terwerfungs - Vertrages von 1561 begriffen? 2) Welche Rechte und Freiheiten wurden außerdem in gèdahtem Unterwerfuztgs - Ver= trage ausdrü>li< bedungen? 3) Welche Rechte und Freiheiten spridt die Capitulation von 1740 namentli< aus? 4) Welche

résamkeit haben diese in der Capitulation bewilligten Rechte und Freiheiten egenwärtig noh, da Peter L seine und sei ner Reiche Hoheit und Rechte n dem Konfirmatorium vom #2. Oktober 1710 ausdrü>li< vorbehalten hat? Sodann geht der Verfasser die einzelnen Unterwerfungs - Verträge nah ihren be- sonderen Punkten mit einer Ausführlichkeit, Genauigkeit und Gründ- lichkeit dur, die de Arbeit den Werth eines vo ändigen Abxisses des liefländischen

Ein Nordwest - Sturm, welcher in der Naht vom 23. auf den 24. Oktober zu Riga wüthete, hat in der Bolderaa bedeutenden Schaden angerichtet. Vier auf der Rhede liegende englische Swiffe, nämlih „the Dibdin“’, Capitain Wm. Hoggon, die Barke „the Bri tish Union“, Capitain Th. Storm, die Brigg „the Arethusa““, Capi- tain H. M. Juntosh, und die Bri g „the Uncertain“’, Capitain K. M. Lennan, wurden an der Westküste des Hafens auf den Strand ge trieben und ein fünftes, leihfalls auf der Rhede liegend, entmastet. Die Befaßungen der vier iffe sind gerettet, theils dur< den Loot- sen - Commandeur, Herrn Girard, und das Lootsen - Amt, vermittels} des Rettungsbootes, theils dur< Fischerleute aus v g p und von zweien hat si< die Mannschaft in ihren eigenen Böten an das Land begeben.

Frankrei.

Paris, 6. Nov. Der König hat seinem neugebornen Enkel, dem Sohn des Prinzen von Joinville, den Titel eines Herzogs vou Penthièvre verliehen. Gestern um 5 Uhr Nachmittags wurde der junge Prinz in der Kapelle von St. Cloud von dem Erzbischof von Paris getauft und erhielt die Namen Philipp Johann Maria. Der König und die Königin der Franzosen, der König und die Königin der Bel- gier, die Herzogin von Orleans, der Graf von Paris und die ande- ren Prinzen und Prinzessinnen, der Prinz und die Prinzessin vou Salerno und die beiden foburgishen Prinzen waren dabei zugegen, Der Herzog von Panthièvre is der zehnte Enkel Ludwig Philipp's.

Aus Toulon wird als unverbürgte Nachricht mitgetheilt, daß der nah Algerien mit dem Dampfschiffe „Meteor“ am 2, Oktober von dort abgegangene Oberst-Lieutenant Folß vom Generalstabe dem Mar- \{<all Bugeaud das Portefeuille des Kriegs - Ministeriums anbieten solle. „Man würde müde werden“, sagt der Constitutionnel, „venn man von allen Ungewißheiten und von allen escheiterten. Plä- nen des Kabinets in Betreff des Kriegs-Ministeriums eriht erstatten wollte. Die Herren Schneider, Dode de la Brunerie, Schramm, Laplace, Rohault-de-Fleury, von Lascours sind vorges lageu, geprüft, ersuht worden, Jeyt spriht man von Herrn Moline de Saint= Yon, seßigem Direktor des Personals und der Militair - Operationen im Kriegs-Ministerium, der, wie es heißt, unter den Befehlen des Marschalls Soult Minister werden würde. Man spricht ebenfalls von Herrn Matineau-Deschenes, jeßt General-Secretair des nämli- chen Ministeriums, den man zum Unter - Staats =- Secretair ernennen würde. Wir werden vielleicht au noch die Kandidatur der Herren Büreau-Chefs auftauchen sehen. Das Publikum et diese lächer- liche Geschichte der Shwächen des Kabinets zum Erbarmeu,“/

Aus Algier werden offizielle Nathrichten bis. zum 30. Oktober veröffentliht; es war aber nichts Entscheidendes vorgefallen, Mar- {hall Bugeaud lagerte am 26. Oktober bej Ain - Tukería zwischen Teniet und Tíaret. Der Moniteur algerien enthält nachstehende Mittheilungen: „Von der westlichen Gränze der Provinz Oran ist feine Meldung von erheblichem Belan hierhergelangt. Geueral- Lieutenant Lamoricière stand am 24. Oktober zu Sidi - Bel - Abbes, gerüstet, den Unternehmungen des Feindes zwischen dem Wed - Me- erra und dem Jsser zu begegnen. Er hatte zu Tlemsen den Ge- neral Cavaignac zurü>gelassen, der sich nah Sebdu wenden sollte. Die von dem Obersten Gery befehligte Kolonne zog am 21sten von Maskara aus; am 22sten um 7 Uhr Morgens überfielt sie ín einer für unzugänglih gehaltenen Gegend se<shundert Zelte der empör- ten Beni-Gugran. Am 23sten fie Oberst Gery bei Ardschel-Beida aaf eine zahlreihe Saar feindlichen GTußvolks ; diese, unterstügt vou etwa 800 Reitern, suchte ihm den Durchmarsch streitig: zu machen und * warf sich auf seine aus zwei Bataillonen bestehende Nahhut. Die Erbitterung der Araber und die Schwierigkeit des Terrains, wo díe Kavallerie nit ins Treffen gesührt werden Fonnte, war so groß, daß Mann gegen Mann gefochten wurde; die beiden Bataillone der Nachhut machten endlich, mit gefälltem Bajonette vordringend, dem Kampf eiu Ende. Der Berlust des Feindes konnte nicht genau exmittelt werden, soll jedoch bedeutend gewesen sein; der unsrige belicf si< auf 5 Todte, und 39 Ver= wundete, Oberst St, Arnaud. ging am 2osten au der Spiße der Kolonne vou Orleansville gor, um die Bewegung der Kolonne von Mostaganewm zu i E Der Marschall Bugeaud: hielt am 26sten

' zu Ain-Tukeria, Osten der Provinz: Oran hatte der Auf- stand. feine Fortschritte gemacht; die Beni-Uraghs hatten alle Auf- rei n dés Scheriffs abgewiesen und sind treu gedlieben, so wie au die Stämme des Wareuseris, Die Subdiviskonen von Orleans- ville, Milianah und Tittery und die östlihen Bezirke der Provinz Algier erfreuen si< fortwährend der größten Ruhe. Der Kreis von Dellys is in einer befriedigenden politischen Lage. Aus Dschidschelly

taatsre<ts für die jüngste Vergangenheit beilegen.

1420

wird vom 25sten berihtet} däß | die dortigen Zustände vortrefflich waren; ei ria hatten um die Borpelien her zu streifen auf- ehört, und die Märkte waren im Ueberfluß mit Getraide, Vieh, Geslü el, Eiern und Früchten versehen.“ i : Die rance enthält ein Schreiben aus Londón, worin es heißt, daß Erb ley von Lord Aberdeen den Auftrag erhalten hätte, an den König die Frage zu stellen, ob es wirkli, wie das Journal des Débats in kriegerishem Anfluge angedeutet, Frankreichs Ab- sicht sei, den Dg nah Marokko berzuführen, oder ob jene Aeuße- rungen blos zur Beshwichtigung der öffentlihen Meinung dienen sollten, Lord Cowley, der alle wichtige Fragen unmittelbar mit dem Könige verhandle, hätte zu gleicher Zeit im Namen seines Kabinets erklärt, wie unangenehm für Engländ eine neue Verwidelung zwisdhen Franfen> und Marokko sein werde. Auf diese Vorstellungen hin hätte Lord Aberdeen r die beruhigendsten Versicherungen erhalten. Jn Folge dessen habe denn England die Een Weisungen nah Gibraltar und au an seine Agentez in Marokko gesandt, während das Peuyngi des Débats seitdem niht mehr vom Krieg gegen Marokko spreche und Marschall Bugeaud vom Könige eigenhändig ersuht worden sei, in seinen Proclamationen auf einen solchen Krieg feine Anspielung zu machen. i Hinskchtlih der Freilassung der italienischen Flüchtlinge , die jeßt au Marseille eingetioffen, sagt das Journal des Débats, daß der römische Geschäftsträger zu Florenz, Monsignore Saceoni, zwar sein Möglichstes gethan hâbe, um die Abreise der Flüchtlinge nah Grankreih zu verhindern. Wie verlautet, hätten auch die toskanischen Minister, mit Ausnahme des Finanz - Ministers Cjampini und des Geheim - Secretairs des Großherzogs, Pilauler, die Forderungen Sacconi?s unterstüßt. Der Großherzog habe aber erwiedert, daß er die zwishen dem Befehlshaber der tosfanishen Truppen und den Insurgenten geschlossene Capitulation achten müsse und \si< nicht von den Grundsäßen der Gerechtigkeit und Mäßigung entfernen dürfe. Der gelungeue Versu<h Waghoru's, die ostiudishe Post früher dur< Deutschland als dur Fran reich nah London zu schaffen, wird noch immer in allen hiesigen Blättern sehr ernsthaft besprochen. „Die Sade is hohwichtig“/, sagt das Journal des Débats, „denn es handelt s< darum, ob raukreih den Transit aus Indien behal= ten oder ihn zu Gunsten Deutschlands verlieren soll, Daß England und Deutschland in ihrem Interesse den Plan des Herrn Waghorn auf alle Weise begünstigen, dazu haben sie ein unbestreit- bares Re<ht. Aber unser Recht, unser Interesse is nicht weniger klor: wir müssen nämlih Alles aufbieten, um den Vortheil zu behaupten, dessen wix wir uns bisher erfreut. haben. Die Mittel zum Er lg sind in unseren Händen: wir dürfen sie nur anwenden. Die Eisenbahnlinie, welche Marseille mit Calais oder Boulogne verbindet, muß eifrig betrieben und mögli bald fertig hergestellt werden; der Handels-Minister muß die Quarantaine- Geseße einer Prüfung unterziehen und alle unnöthige Hemmungen des Verkehr entfernen ; der Finanz-Minister muß den Dampfbootdiénst auf dem Mittelländishen Meer auf einey bessereu Fuß bringen. Durch Beachtung dieser drei Vorschläge werden wir die Gesahr beshwören, womit uns Waghorn's Versuche bedrohen.“

Die Geldkrisis macht si au< in den Provinzen sehr fühlbar. -

Zu Nantes ist das Geld sehr selten, und zu Lyon steht das baare

Geld so hoh, daß mehrere Fabriken ihre Arbeiten beschräufen müssen. ,

Lille {ließt man nur Geldgeschäfte auf furze Zeit ab. Die Banf zu Havre hat ihr Diskonto auch erhöht, und zu Marseille wie zu Rouen haben Zahlungs-Einstellungen in Folge dessen stattgefunden.

Der Constitutionnel erwähnt, in Bezug auf die Mißhellig- feiten mit der Pforte wegen der Libanon-Zustände, eines Schreibens des Paters Fr. de Ploughe, Oberen der Kapuziner in Syrien, der die Einzelnheiten des Mordes des Paters Charles erzählt, Es heißt darin, daß. der Häuptling Hammedabor Machet mit seinen Leuten das Kloster angegriffen, Der Missionair er riff die Flucht, wurde aber verfolgt, ereilt und niedergehauen. ar- an seiner Leiche ließen die Verfolger ihre Wuth aus, die sie é unmens<hli<he Weise verstümmelten, „Jn dessen Folge “, sagt der Constitutionnel, „verlangte unser Konsul - von den türkischen Autoritäten, daß erstens dem Hauptanreger dieses Mordes der Prozeß gemacht werde, und daß zweitens der zu seiner Aburtheilung eingeseßte Gerichts- hof mit Unparteilichkeit darüber richten solle. Die englishen Jour- nale haben dies als eine Anmaßuug bezeichnen wollen, vorgebend, je=- ner Todtschlag sei ein bloßes Kriegs-Ereigniß, sür das es ungerecht sei, einen Druseu-Höuptling verantwortli<h zu macheu; und die Ein- sebung eines besonderen Gerichtêhofes für eine Rechtsverlezung erklärt. Der Ausgang dieser Geschichte bewies, daß unser Konsul guten Grund hatte, si< nicht auf die Unparteilichkeit der Richter von Beirut zu verlassen. (Es war erwiesen, daß der Mord des Pater Charles nit ein Kriegszufall war, und daß, da er französischer Unterthan, unser Konsul ein unbestreitbares Recht hatte, sih in den Prozeß zu mischen. Die türkische Regierung konute nicht klarer erweisen, wie gering sie unsere Forderungen achte, als indem sie den Mörder des Pa- ters ungestraft ausgehen ließ. Die Mittheilungen des Obe- ren der Kapuziner seßen außer allen Zweifel, wie übel gestimmt die Muhamedaner gegen die Christen im Libanon sud. Eine

ewisse Stelle des Schreibens des Paters de - Ploughe möchte die nnahme rechtfertigen, daß die Drusen sowohl wie die Muhamedaner und Gögenanbeter bei ihren Angriffen, die so unheilvoll für die Katholiken gewesen, die protestantischeu Prediger schonen. Wir hören jevt, daß die amerifanishen Missionaire gegen den Beschluß Schekib Efendis, die Austreibung der Europäer aus ihren- Niederlassungen in den Bergen betreffend, protestirt haben.“

Der Courrier français bemerkt: „Es giebt Personen, die mit Recht der Ansicht sind, daß das Mandat eines Deputirten mit industriellen Speculationen unverträglich sei, die es s< zur Ehre aurehnen, sé< von der Agiotage fern zu halten, und die nit wol- len, daß ihr bfentliher Charakter, selbst indirekterweise , durch die Berührung mit den Geldleuten befle>t werde. Herr Billault hat nämlich eben gegen einen Mißbrauch seines Namens protestirt, indem eine Eisenbahn-Gesellschaft ihn als thren Rechtsanwalt öffentlich auf- geführt hatte. Er erklärt, daß, obgleih er als Rechtskundiger der Gesellschaft vorkommenden Falles seinen Rath nicht versagen werde, er in keiner Weise zu der Gesellschaft gehöre, no< seinen Namen für ihre Prospekte, Anzeigen und Ausschreibungen hergeben wolle. Séhließglich sagt er: „,, Jh gehöre zu denen, welche den täglich mehr in Schwung kommenden Mißbrauch politischer Namen als in- dustrielle Lo>schilder bebaueru, und ih halte dafür, daß Männer der Politik nichts Besseres zu thuu haben, als. weder nah. no<h- fern sich bei dergleichen Dingen zu betheiligen,‘ i :

Der Contre-Admiral de la Noque, der die Station an der West- Ffüste von Afrifa befehligen soll, ist nah: Lorient abgegangen, wo er seine Flagge auf dem Dampfschiff „Caraïbe“: aufpflanzen- wirb.

<: zu Avignon is das Jesuitenhaus und Noviziat aufgelöst worden, Ende Oktober begabeu si< 18 Ordenswitglieder nad Ge- nua; drei sind zurlüi>geblieben, um ihre Angelegenheiten au ordnen.

Es soll von. der Regierung beabsichtigt sein, 60 neue Wechsel- Agenteu zu- ernennen.

ex. Courrier frangais ist von dem; Advokaten: Benazet, Sohn- des vormaligen Pächters“ der aufgehobeuen Spielbanken- in Frankrei, angekauft worden. Die Haupt - Redaction dieses Blattes

is Herrn Durrieu, vormaligem Redacteur der Revue des Mondes und der Gazette du Commeree, anvertraut. Die Zahlungen der Liquidation fanden. heute einige Schwiet man spra< von mehreren Spekulanten, die ihre Verbindlihkeitey eingehalten; die Lage der londoner Börse erregte Besorgniß; sols kamen $ pro Cent weichend (zu 963); die Notirung der Rente ist um 20 Centimes zurü>gegangen; alle Gattungen g bahn=Actien waren ausgeboten; die Preise sind gefallen.

X Paris, 6. Nov. Das Dampfschiff „Chimere“, dus

19ten von Dschemma Gasauat wieder nah Oran zurückgekomn hatte im Vorbeifahren vor dem Cap Noe eine beträchtliche ] Araber an den Strand gedrängt wahrgenommen. Seitdem hat erfahren, daß diese: Leute, von dem Expeditions-Corps des G von Lamoricière an das Meérésufer zurü>gedrängt, um Begtat gebeten und die Erlaubniß erhalten hatten, vorläufig auf ihrem biete zu bleiben. Je nah ihrem weiteren Verhalten soll spä Entscheidung über sie gefaßt werden. Die Araber der“ Umgeh

‘von Dschemma Gasauat erscheinen dort auf dem Markte, um Shla

zum Verkauf auszubieten, Aber ihre Schritte werden \s<harf üb Die Araber des Dorfes, dessen Moschee von den französischen Trupp litairish beseßt werden mußte, verlangen wieder in den Besitz ihrer Ÿ geseßt zu werden. Die arabischen Reiter, welhe bei der Koloui General Lamoricière si befinden, und die übèr Land die leßten Dej der Armee nah Oran brachten, kündeteu an, der Feind hai Brü>e über die Tafna in Brand geste>t. Fortwährend komn Oran neue Truppen an, was nicht wenig dazu beiträgt, den und die moralishe Kraft der europäischen Bevölkerung wied heben, während der Eindru> auf die Eingebornen der entgegengß ist, Der Plaß-Gouverneur von Oran, Mareqhal de Camp F hat aus diesen Truppen eine Kolonne von 1500 Mann gebildet, wel<her er am 26. Oktober ausgerüd>dt ist, um si< dew C Lieutenant Lamoricière zu Sidi Bel Abbes anzuschließen. Mai Bugeaud hatte si bereits mit dem General Le ays de Bourjil Verbindung geseßt und den Chefs verschiedener Kolonnen Wi geshi>t, na< welchen sie im Einklange mit ihm gegen den ( mächtigen Stamm der Flittas, die bei dem jüngsten Aufstank wieder betheiligt haben, operiren sollen. Der General Bay und der Oberst Tartas, die am 27. Oktober zu Mostaganey befanden, zogen alle Abtheilungen der Subdivision zusammen, Araber waren überall vers<hwunden, und man glaubte, bei A der von Algier heranrü>enden Kolonne werde mau des ganzen ÿ wieder Meister werden.

Maù erfährt nun au< Näheres über die Seodung ded jeßt zum Oberst-Lieutenant beförderten Bataillons-Chefs Thom Konstantine na Tunis. Ein Offizier Abd el Kader's, Namens Bel| hatte nah vergeblihen Versuchen, auch die Bewohner der Y Konstantine zum Aufstande aufzumwiegeln , fich auf das tunesise biet flühten müssen, von wo er jedo no< immer geheime Uni mit der Provinz Konstantine zu unterhalten suhte. Allen nah gen Folgen vorzubeugen, wurde daher der genannte Bataillons: Thomas an den Bey von Tunis gesendet, um von dessen ( Schritte gegen Abd el Kader's Agenten hervorzurufen. Ani August Abends traf der Offizier in Tunis ein. Am /? schon wurde er von- dem französischen General - Konsul { vou Lagaa dem Bey als Abgesandter FSranfrei<s vorg und unverzüglih begannen . die Unterhandlungen, welche Tage lang dauerten. Der Ausgang derselben war vollkomma friedigend für Frankreih. Der Bey versprach dem französischen gesandten, alle angemessenen Maßregeln zu treffen, um Bel A verhindern, irgend etwas gegen Franfreih zu versuchen, und lid selben bedeuten, sobald er sih irgend eine feindselige Handlung 4 Granfkreih beigehen lasse, werde er aufhören, ihn als seinen betraten, und ihn unverzüglih aus feinen Staaten entférnen,

Während im Westen ein allgemeiner Aufstand- der - Arabe höchste Krastanstrengung nöthig macht, ist die Provinz Konsu ruhig, unt» in. der Sub = Division Bona nehmen die Kolonisiru Arbeiten einen lebhaften Ausshwung. Man baut an der Straße Bona nah dem See Fegtara, und die Austro>nung der Sümpst Karesas soll nächstens beginnen, au<h zu Gründun einiger land schaftlicher Niederlassungen geschritten werden. És fehlt nur ai nöthigen Zahl von Arbeitern und Kapitalien, soust ginge mai shueller vorwärts. z :

Aus Tanger hat man auch neuere Nathrithten bis zum A, tober, Die Rundschreiben Abd el Kader?s waren in Marokko so verbreitet, wie in Algerien, und der Fanatismus der Marcll dadur no< mehr gesteigert worden, so daß. der Kaiser in der ji liheu Unmöglichkeit sich befand, etwas gegen Abd el Kader zu ternehmen. Er ließ dur ägyptische Offiziere ein regeln

Truppen-Corps bilden und auf europäische Weise unterrichten.

sagte, von, Gibraltar aus suche man Abd el Kader zu: bestimme einige Zeit! das: Riff, die marokfanishe Provinz, wo ex fich jejt seiner Deira befindet, zu verlassen und in den Theil der Sahan zu werfen, der weder Frankrei no< Marokko gehört. Man wil Srankreih jeden Grund zum Einrücken ín Marokko. nehmen.

Großbritanien und Irland.

London , 5. Nov. Jhre Majestät die Königin hat der l Shee, Wittwe des Sir Archer Shee, in Erwägung der ausgezel ten Leistungen ihres Gatten als Künstler und seiner 14 Jahre | durh als Präsident der Königlichen Akademie geleisteten Dienslt, jährlihe Pension von 200 Pfd. St, verliehen. /

‘Ueber den gegenwärtigen Stand des englis<en Handels, mentli< in Manchester, schreibt das monatlih erscheinende Tri

Circular unter Anderem Folgendes: „Jw Manchester haben |

gesunde Aussehen des Marktes und die Thätigkeit der Ges welche bei dem Schlusse “des Monats September herrschend wt im Monate Oktober eine plöblihe Reaction erlitten. Kaufleute gabrifherren scheinen gleich sehr von Erstaunen darüber ergriffen, do< seinen die Ursachen davon , dere

Der Antrieb; welcher auf den Garnmarkt wirkte und die ki

Nachfrage der Käufer für die deuts<hen Märkte herbei indem diese, fast ohne alle Rücksicht, wo nur Fon und wie au<h die damals herrschenden Preise sein mod Geschäfte eingingeu, blos um derx - erwarteten Erhöhung

herrshenden hohen Preise hervorrief, wurde dur die sehr p

Eingangszolles des deutschen Zoll - Vereins noch zuvorzukom Diese Anlagen auf Speculation trieben díe Preise ver Garne ihren natürlihen Stand in die Höhe und gewährten in Fällen dem Fabrikherrn eine verführerisdhe Aufmunterung, lieber G Garne o aufen, als dieselben zu Geweben au verarbeiten.

neueren Nachrichten aus Deutschland theilen. jebo< die Thatsache

daß die Tarif-Säße des Zoll-Vereins, so weit sie baumwollene O1

betreffen, unverändert bleiben würden; sie brachten daher cine: plóf

Reaction gegen jene Nachfrage hervor, welcher auch: ein Sinken n

Preisen folgte. Olaihwltig mit diesem wichtigeu Ereigniß, dessen Eins der Ge

allein schon den Gan schäfte ernsthaft gestört und auf die P! eingewirkt haben müßte, verbreitete h die Nachricht von: der ausge" ten Kraukheit in den Kartoffel -Fekdern von Jrland, von der We scheinlihkeit einer Theuerung dieser Wurzeln in England und der ®

shem Getraide z nothwèndig wäre, Brodstoff für die sind diese les

heit großer Einfuhr vont ausländi isen, indem dieses unabwendbar hteten Mangel an vegetabilischer yölferung dieser Länder traurigen Erscheinunge1 gebeutet worden, Getraide - Geseßen zu treffen zu dienen, msigkeit verbreiteten haben, dur< welche die ren Verbrau ausgese he jegt über dem Ma Verhältnisse im Kerne gesund roßhändler w waren nie weniger mit ihre Politik gewesen ist, Wir vermuthen auch en der Erfahrung zu tief keunen ion so sehr über die N wendigkeit, große. Opfer Herzog von Wellington hat an e Befehlshaber sind, einen Befehl jeshrieben wird, unter welhen Um ngen sfe fortan ermächtigt find, , Unterofsizieren und Soldaten Url et, Am Schlusse spricht der Feldm < Fünstig bezügli ifen und genau an d

Nah und zu de>en. Ohne Zwei uf das höchste für politische reisen für wichtige in gen als Rechtfer= - werden, daß diese ¿u den Ursachen Manufakturen für den Tro6b dieser Gedrüdtheit, t, glauben wir d orräthe sind ni<t ler in dem inneren Han= da es in der lebten bestehenden Bedürf= daß unsere Fabrikherren die gelernt häben, um die P dáß dâdurch die herbeigeführt würde.“

die Generale, welche Be- erlassen, worin ihnen g ständen und mit welhen Be hnen untergebenen Offí- aubs - Bewilligungen zu er- arschall die Erwartu der Urlaubs = Erthe ie jeßt gegebenen

den Aenderun fann nit bezweifelt Gerüchte auch Arbeiten in den t worden sind.

le die Kleinhän Waaren verse die gerade

ahfrage auszudehnen G zu bringen,

die Generale

Be ‘ag beshrä Weisungen

Belgien.

Die Abgeordneten der Handels - Kammern ern wieder versammelt schaft, welche unter de der Ausfu soll, vorz allein endlich sind, wi von der Wichtigkeit und Nüglichkeit der egenseitige Zugeständuisse über die sten Einwürfe angeregt ausgearbeitet worden, Diese Angelegenheit wird worüber die Kammern fih n werden.

es Dampfschiffdieustes halten und die Kon- dabei nicht fürchten, meint die enlosen Vertrauen egierung mit der n möge. Jn dem | lossenen Vertrage fschiffdienstes zwischen den beiden die dazu dienenden pendance weist darauf hin, wie age der Handels =- Beziehungen zu en mit anderen Ländern zu erwei-

< Paris abgereist, Seine hren ein Bankett, woran 70

Brüssel, 7. Nov.

estern und gest agen der Gesell zur Begünstigung

isse gebildet werden

lange Sihungen aus, glieder der Versammlun [saft dur<drungen war fte gemacht worden, welche an und der Entwurf hat zulegt, ustimmige Zustimmung erl Í sten Fragen bilden, sfion auszusprehen habe inführung ein rpen für gewi

- Um die Prüfung m Shúhe der Re- hr der National - Jndustrie - Er- Die Prüsung füllte e es s<eint, da alle

ngs die mei

eine der er er nâhsten Se Obgleids M jen New - York und Antwe nz von Hamburg épendance do<, daß ber hingeben folle, amerifanischen deshal hen Belgien und Nord = le Wahrscheinlichkeit eines D eru shon vorgesehen und B fe aufgenommen. wendig bei der bedenklichen L ri es sei, die Ver 1nd zu erleichtern. Victor Considérant is wieder na nde und Verehrer gaben ihm nen Theil nahmen,

und Bremen man si keinem sor und daß die belgische

Unterhandlungen tret erifa eben abges<

estimmungen für

weiz. Die Neue aus Luzern Kasimir Pfy zu Herrn Dr.

Herr Pfy

te Jakob Müller gegen R

i Ï estpr. Pfandbr.|3; Kanton Luzern. Grob Pon einem Privatschreiben g zur Verhaftun( einmal in Geschäften eine Gült verfanfen. nit brauchen fonnte, Byfte und droh

Zürtcher Zeitung theilt Folgendes über die Veran- er mit: „Jakob Müller Kasimir Pfyffer und wollte er wies ihn ab, weil er sene ist, Bei diesem Aulasse athsherr Leu und andere er alles Unglü>, welches über den Kanton dessen auh<h seine öfo-

rnsthaft, si aller hon in moralischer übrigens dem Jakob daran dachte Herr Pfyffer von diesem an und für < hen, um so weniger, als in Abrede stellen können. nte Herr Psyffffer den Mord aus-= von den bur Drohungen dem Staats- Was hätte Herr Pfy leiben niht unau rden, daß Herr Psyffer die Ab Nach der That hat er, flih Anzeige gemacht,“

gekommen sei Zerrüttung , te ihm darüber Vor Gedanken zu enthalte er. verwerflih wäre. hen Drohungen ernst Er war daher au nicht veraul n Vorgange Anzeig Müller die ganze Sa der Ermordung des R n<t wissen, ob wirkl it habe. D

ait eine Mittheil 1d thun sollen ? wie vie fann daher gesagt we ders gefannt habe? !

enen Drohungen wir

d #

fe und ermahnte ihu e n, indem so etwas

athsherrn Leu kon i< Jakob Müller enno< hat Herr ihm ausgestoßenen ung machen lassen. le Drohungen b

wie shon erwähnt, Schließlich bemerkt

1421

das genannte Blatt, daß, wenn alle derartigen Drohungen in E füllung gehen sollten, feine einzige politische Notabilität welcher Pat- tei sie angehören möge, mehr leben wre f Ta

Kanton Vasel. Der Kleine Rath hat n bisher nit erlaubten Theater - Vorstellun y ) sen, daß, ris 9, Boe an, ñ agen dergleihen Vorstellunge nden sollenz die Kasse darf {e- doch nicht vor fünf Uhr - eósfnet wetden, und die c fouführe SLT müsse# zuvor dém Stad +Rathé oder der von diesent zu bezeichnenden Behörde zur Genehmigung vorgelegt werden.

…_ Kantoùu Wäáadt. Der Staats-Rath hât in \einéêr heutigen Sizung 43 Geistliche, welche si , weigerten, gewisse Hl au 0 Maßregeln von der Kanzel zu verkündigen, auf einen Mouat bis ein Jáhr von ihrêèm Amte suspéndirt.

Eisenbahnen.

Auf die vérsciedetien übereinstimmenden Gerüchte hiñ, däß bin nen furzem die württembergischen Landstände wegen dor Eisenbahn- Konzession an die Engländer, Ogle und Comp., außerordentliherweise einberufen werdeu sollten, haben endli die beiden Abgeordnêten der Stadt Ulm eine Anfrage án den ständischen Ausschuß ergehen lassen, worauf eine ganz verneinénde Antwort fam. „Es is detinah ge- gewiß“, bemerkt ein öffentliches Blatt, „daß der Staat, der uun im Besthe ber erforderlichen Geldmittel ist, die Staatsbahn erbaut, und auh anzunehmen, dáß an éine Konzessionirung von Zweigbahnen gar nicht zu denken i, ehe die Hauptbahn befahren werden fann und sich ais ertragsfähig herausstellt,‘

——_

Handels- und Börsen - Nachrichten.

Marktpreise vom Getraibe, Berlin, den 10, November 1845, j

c : Weizen 3 Rthîr, 6 Sgr., auch 2 Rihlr. 24 Sgr.z; Roggen 2 Rihlr. 3 Sgr, 7 Pf., auch 2 Rthlr,; große Gerste 1 Rthlr, 18 Sgr., au 1 Rthkr. 14 Sgr. 5 Pf.; le Gerste 4 Rihlr, 19 Sgr. 2 Pf. ,; auch 1 Rthlr. 13 Sgr. 2 Pf. ; Hafer 1 Rihlr. 8 Sgr. 5 s., au 1 Rihlr. 3 Sgr. 4 Pf.; Erbsen 2 Rihlr. 18 S r.; Linsen 3 Nihlr, 22 Sgr. 10 Pf. Vi tagen find 85 Wispel 12 Stheffel, :

u Wasser: Weizen 3 Nthlr, 6 Sgr., auch 3 Réthlr. 1 Sgr, 2 Pf. 3 Noggen 2 Rthlr, 3 Sgr. 7 Pf., auh 2 Rihlr, z große Gerste 4 Rihlr, 18 Sgr.; Hafer 1 Rthlx. 4 Sgr. 7 Pf,, auch 1 Rthlr, 3 Sgr. 6 Pf, Eingegangen sind 259 Wispel. 23 Scheffel,

i Sonnabend, den 8. November 1845, / Das Scho Stroh 9 Nthlr, 15 Sgr,, auch 9 Rihlr, Der Centuer Heu | 1 Rihlr, 5 Sgr., au< 20 Sgr.

Berliner Börse. Den 11. November 1845.

Pr. Cour. Brief. | Geld.

Pr. Cóóur.

Fond. S _vrief_| G14 | Gew

Aclien. |S

St. Scbuld-Sch, 98% | [Brl.Potd.Bisenb. Prämien - Scheine do. do. Prior.ÓbI. d. Seeh. à S0. T. 864 | [Mgd. Lpz. Eivenb. Kur- u. Neumärk. de. do. Prior. Obl. Schuldverscbr.| 98 Brel. Anh. abgest. Verliver Stadt- do. do. Prior. Obl. Obligationen 981 Düss.Elb. Eizenb. Dáuz,. do. in Th. do. do. Prior.OÖbt. Rhein. Eisenb. do. do. Prior.Obl. do.v.Staat garán(.|( UVb.-Schles.E.L.A do, Prior. do. Lt. B.

B 12] E14

Dée D

|

ao

1811111

wo

Grossb. Pos. do. do. do. Ostpr. Pfäudbr. |:

Pomm. do. Kur- u. Neum. da. Seblesische do. |& B.-S1.E.Li. A. u.B. do.v.Staat g.Lt. B. àgd.-Malbst.Eb B Br.-Schw.-Frb.E Gold al marco. Ido. do. Prior.Obl Friedrichsd'or. 7 Be Honun-Köluer Bsb. And.Gldw. à 6 Th.|—- H [Niedersch.Mk.v.e, Disconts. 5 do. Priorität

21 |- ES

41 STETTS E ns

D Sl LE

lmnani El S! No

Sm >| mr aon elaa lz

n

Per. Ediizs

W eceNsel O ours. Thlr. zu 30 Sgr. Brief. | Geld.

Kúrz s 140 2 nt. | 1397 ' Kurze 1517 1515 2 m. 1505 | 1497 3 Mi. 6 24t G 2 Mi. 7945 Wien in. X ade g é lei. 150 Fi. 2 me. 1031 Augsburg 2 Me as 102 2 m 992 | 991, 7 Leipzig m Courant im 14 T. Fuss, 100 Thule. _ E 994 Z U 2 Mt. 56 20 3 Woch 1067

Allgemeiner

angeseßten Liquidations-Termine vor dem Stadtgerichte | richtlicher Vollmacht versehen sein müssen

Sckanntmachungen.

hwendiger Verkauf.

zu Berlín, den 3. Novenber 1845. am Enkeplag Nr, 2 belegene, im vpothefenbuche Vol. 25, > des Kammergerichts - Kauzlisten geschäßt zu 12665 Thlr, 7 Sgr.

, Vormittags 11 Uhr, hörszimmer Nr, 30, subhastirt thekenschein sind in der Regi-

hierselbst speziell und glaubhaft

der in termino

Morgens 10 Uhr, Auswärtige Kre

"er, gerihtlih ab : soll Schulden h 2. Juni 1846 ! Gerichtsstelle, Ver

kulirt werden.

Auzeig

r. Teßmann, die produzirten Urkunden

dem Aufenthalte nach

unbekannte Gläubiger, < Schroeder

, wird hierdurch öffent- Kaufmanns Naciläß! des unlängst verstorbenen Weiß- 9w sen. hierselbst is d ren eröffnet, weshalb a No. 15. hi

as ordnungsmäßige [le diejenigen, welche an das dazu. gehörige, an erselbst belegene Haus c. P: nde Forderungen und An- sh berechtigt halten, hier- n, solche in einem der auf ovember und den 9, De- - Jedesmal Morgens 10 Uhr,

hiermit resp evung in den vorigen Stand' öffentlich und peremto- | mine nit er geladen, daß sie len pro praeclusis diejenigen, so zwar erschienen, je- unfz reo Apríl: 1846, 41) ob sie den vorseienden Vergleich annehmen wollen,

nit ro consentienti-

die Publication

gend einem

1 Vörmíttags U nbe au ‘Und 25. N terstube in

¡ember d. S Perfon: oder dur

zum Vergleiche berechtigt“ und von Ausländern mit ge- | des Präklusiv - Bescheids in dem betreffenden Termine,

hiesigem Rathhause in der Rich- oder nicht deutlich erklären, d Bevollmälhtigte, welhe | bus gehalten R nit minder so

Auswärtige Börsen.

Niederl. wiekl, Séb, 604. B66 Span. 24:

terdam, 7. Nor. —: Preuás. Pr, Sch. —. Póôl. —,

f Loy Sah Pass, T2

ntwerpen, 6. Nov. Zinsl. —. rankfurt a, -Actien 737 Br.

Nêue Anl. 234;

6% Met. 11214 &. Bauk - 4 904 De. Stex: $9 Br, Hj. Br.

5 G.

65. 3% do. fa cour. 82. 20.

101 3% do. 764. Bank- Nordb. 197%, Gioggi. 1352,

Polu. 300 FPL

äris, 6; Nov. 6% Rente fn cour. 117. Span. Rente 36. ¿ fen, 7, Nov. 6% Met, HI15. 4% do. 34 1607. de 1839 130. « Pésth, 108%, Budw,

isché Séöbächtutgén.

Mail. 1Í81,

__Meteoróolo

Worgeus | Nachmittags 6 Uhr. [ 2 Uke. i

333/52""’Par.|333,11’’’Par, ¿|+ 4/8° R. 4+ 9,4° R. + 25° R. + 5,59 R.

E GQüellwätihe 7,7® R. Flüsswärme 3,29 R. Bodenwüäime 3,9® K. Auádüiistong 0;004” Kk. Niedétséblug 0;604”’Rù. Würméwéchsét +-10;0°

+ 9,1° K. ‘.. +3,7° R... 81 pci. $0.

334,03"'Þas.

Thäupunkt ..., Dunstsättigung p

Tagesmittel: 333,55" Par... +6,3*R

gliche S

m Opétrnsßise.

Mittwoh, 12, Nov. * Vorstellung : fang 6 Uhr. Zu dieser Vér haus-Preisen verkauft _ Die Opern Kontrakte an di haus - Abonnement übertragen.

189sté Sthauspielhaus=- Abonnements Crelinger - Lad Mae beth.) An

stellung werden Biliets zu den gewöhnlichen Opern

At: gegen wtrd bás Schä S acbeth, i däs Byéïnhaus

se. 131ste Abonñements- Norma.) Anfang halb

Anweisungen zu dieser Vorstellung wer- ireau im Schauspielhause die Bi j woch, den 12ten d. M., Mittags 12 sodann nicht abgeb griffen, anderweit aud Parterre- Preisen zu haben. ents-Vorstellung.:

haus=Abonnemeénts sind na eut Tägé nicht zu der Vorstellung: M

Im Opéernháu (Dlle. Jenúiy Lind :

gültig; da

Untér Abgabe der Billet= den vom Billet - Verkaufs den erhöhten Preisen bis Mitt < dieser Set wird über die

ets mit einbe sind zur Op den erhöhten Operuhaus- 12te französische Abonnem 2) Bruiïs et Palaprat.

Im Opernhause.

verabfolgt. Villets, die reserviïten In demselben Büreau ünd Amphitheater-Billets zu spielhause,

er „Norma“

Jm Schau 1) Les Duels. Freitag, 14. Nov. Vorstellung : Der Roman. Anfang halb 7 Uhr. Zu dieser Vorstellun hans=Preisen verkauft, / Im Schauspielhause: 13te frauzs Zn Folge mehrfacher Anfra Königl. Schauspiele veranla disponiblen Raum im Opernhau tetes, außer dem bereits besteh niht für Balkon-Pläße und Lo ertheilt werden kann, zweiten und dritten vom 5: Dezember v. fo Fföñnen aus gleihen Grün oder zu eïter Reihe von Darstellungen gewöhnlihen Tagespreis Best btere finden nur, infof zeigte Vorstellungen eneral - Jntendantiüt, en nit entspréchen, bleiben unberüd> läße im Konzertsaale des Königl. rigen Symphonie-Soiréen der polizei - Jnspektor Her

132ste Abonnemeunts« Hierauf : Die unterbrochene Hochzeit.

g werden Billets zu den gewöhnlichen Dpern-

Abonnementé-Vorstellung, eht sih die General-Jntendantur t, bekannt zu maqen, daß, um den zu beshränken, für leß- tères Abonnement, auch gen des ersten Ranges férnerweit méhr d für Logen des

Bekanntmachung

se niht mehr endeñ, ein wei

ausgenommen für die Tribüne ú Ranges, die seto< laut der im Ganzen vermiethe einem Cyklus von Gastrollen, auf eine bestimmte Zeit ge-- ellungen nicht berüd>sihtigt es bekannt gemadt, ei den Bestellungs-

werden, \o für bereits 6 Büreaus, nit bei der Billets, die dem Vorstehend

Die Uobersiht der P spielhauses bei den diesjáh Kapelle wird bei dem K im Schauspielhause, à 25 Sgr. verka

Königsstädtisches Theater. (Italienische Opern - Vorstellung.) Zum

1: Laicia di Lammérmoor.

fffentli<h an

önigl. Haus rm Harke,

Mittwoch, erstenmale in dieser Saiïsor Musik von Donizetti,

Anfang halb 7 Uhr.

Donnerstag, in 5 Abtheilunge

13. Nov. Der ewigé Jude, dramatisches Gemälde n, von Karlschmidt,

Freitag, 14, Nov. Der ewige Jude.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W, Zinkeisen,

Gedruckt in der De>erschen Geheimen Ober - Hofbuchdru>erei.

——————

E V. Müttags 12 Uhr, in contumaciam dex Nichterschieneiten Le p3íg, den 28, Oktöbèr 1845, Das Stadt Dr. Winter,

, erscheinen, l -, Unter Deduction der | mit dem Curátor litis oder dem verpflichteten Anwalte etwanigen Vorzugsrechte , anzumelden, bei Vermeidung | des Gemeinschuldners die Güte pflegen unß wo möglich den 19. Dezember d. J,, gleichfalls | einen Afford treffen, in dessen'Entstehu zu erkennenden Präklusion, en, vom Terimíne an gerechnet, ihre ditoren haben ‘zugleich procuratores .| Beibringung des erforderlichen Beweises nnd ad AÁcta zu bestellen, widrigenfalls sie zu den ferneren ung der darauf Bezitg habenden Urkunden in der Ur- Verhandlungen- niht weiter zugezogen, viclmehr an die rift, au Detuction der Priíorítät, Beschlüsse der Mehrheit der rshienenen werden vin- | Curator litis oder dem vérpslichteten : meinschuldners, wekcher binnen anderwe Datum Greifswald, den 23, Oktober 1845. ihr Vorbringen bei Strafe des Eûtgest Direftor und Assessores des Stadtgerichts. Ueberführung si ean und zu antworten, auch S.) D ei Strafe de3 Atierkenninisses zu rekognoszíren hat, so wie der Priorität halber untex sich, A A e “uen rehtli< verfahren, mit der Qua- u dem Vermögen des hiesigen Bürgers und | druplif beschkießen un i

, y blesige gs den siebenzehnten Juni 1846

; ; e, Dheilian o S Ï der Jnrotulation der Aften, unier der Firma :- Gräfe ülter; den ersten Juli 1846

auf beshehene Anzeige seiner Jusolvenz: von uns der , i ay y Konkurs-Prozeß erbffnet worden ist , L ets alle be- | aber der Publication eines Präflusiv-Bescheids gewärtig fannte und unbekannte Gläubiger des Gemeinschuldners sein: sollen, . bei Verlust der Rechtswohlthat der Wieder- Diejenigen, welche in dem vorgedachten ersten Ter- scheinen oder nicht gehörig. liquidiren , sol-

gericht zu Leipzig.

tg binnen 6 Ta- Stadir., R. d, K, S, C, V.

orderungen mít

üidírent, mit dem nwwalte des Ge- iten' 6 Tagen auf ändnisses und der

en des weil. Kammer- Registrators sind, Behufs endlicher definitiver

Philipp Pincus hierselb zu aten von heute an zu beschas- etwanigen Widerspruchs ‘gegen erehnungen ratione ihres an- noch mit 27 Thlr. N ad depositum Großherzoglicher Justiz-Kanzlei gekommen ipiendìi und gegen die Auflösung des Debitwè- gehöriger Beschaffung ihrer Erblegití- sub praejudicio pro ohl, nivendungen gegen die Ri nungen ausges.

Jn dem Debitwes, Delagarde hierselb Beendigung desselben,

1) die Erben des teil, der binnen drei Mon fenden Angabe ihres die ausgemachten B

daß sie mit keit der ge-

Debitwesens auf sté weiter keine werden, aufgefordert, au welche als Erben des weil. Kauf- Johann Daniel Delagärde zu Berli:t, rü- den Erblasser ängemeldete#- uttd Zinfent und Kosten mit 308 Thlr, depositum Großherzogliher Ju- menen Forderung aus der des-

dachten Berech bei Auflösung des Rücksicht wird genommen 2) alle diejenigen;

inclusive der leihfalls ad stiz- Kanzlei gekom