1845 / 330 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

unabwendbar. Ueber den augeblih gemachten Vorschlag, die Frage an eine dritte Macht zum Schiedsspruche zu verweisen, \o wie über den angeblichen Plan, die Bewohner des Oregon-Gebiets nah Ver- lauf einer Anzahl von Jahren selbst entscheiden zu lassen, werden in den mit dem „Great Western““ eingetroffen Berichten keine weitere Aufklärungen gegeben.

Eisenbahnen.

Am 21. November , Vormittags, traf die Lokomotive „Niclot““ mit 3 N von Grabow in Ludwigslust ein, Dies is die erste vollendete Stre>e der Hamburg-Berliner Eisenbahn.

Handels - und Börsen - Nachrichten.

- Frankfurt a. d. O., 23. Nov, Die jeßt beendigte Messe is größtentheils zur Befriedigung der Verkäufer ausgefallen und kann im Ver- hältniß zu den früheren Martini-Messen nit als eine ungünstigere bezeich- net werden.

Es sind bis zum 17. November circa 68,028 Ctr. vereinsländische und im freien Verkehr befindlihe und 8162 Ctr. ausländische Waarcn eingegan- gen, im Ganzen also 76,190 Ctr., ein Quantum, welches den Eingang zur vorigen Martini-Messe um mehr als 1000 Ctr, übersteigt, Meßfremde wa- ren bis zum 17, November circa 9546 angelangt.

Für Tuche war der Markt ungewöhnlich \{hle<t , feine Sorte wurden wenig gekauft und die gekauften, in Folge der sinkenden Wollpreise, mit

edrü>ten Preisen bezahlt, Bessere Preise, obgleich beschränkten Absay, Diden die miitelfeinen und ordinairen Tuche, Von den auswärtigen Käu- fern hatten si< nur wenige aus Bayern und Frankfurt a. M. eingefunden, und der Absay fürs Juland litt ges dur< den allgemeinen Geld- mangel und die nur mittelmäßige Aerndte.

Die wollenen und halbwollenen Zeugwaaren, auch die baumwollenen Stoffe gewannen einen guten Absay, so weit sie aus vereinsländischen Fa- brifaten bestanden; insbesondere wurden sächsishe wollene und schlesische und berliner baumwollene Zeuge gesucht, während nach ausländischen Ma- nufakturwaaren der Begehr feblte: Bunte Leinwand wurde rasch und zu guten Preisen verkauft; bei der weißen waren die Preise weniger gut, aber doch ziemlich befriedigend. Seideñne und halbseidene Stoffe hatten einen

eringeren Absaß als früher, während das Geschäft in furzen, in Eisen-, Stable und Messing-, ín Holz-, Porzellan- und Glaswaaren lebendig war und den Verkäufern nicht zur Klage Veranlassung bot.

Auch in Betreff der Rohprodukte stand die Messe den früheren kaum nah, nur einige Preiserniedrigungen fanden statt, die aber auf den Unisay keinen besonderen Einfluß übten.

In bedeutender Menge waren Ochsen -- und Kuhhäute vorhanden und wurden zu den gewöhnlichen Preisen bezahlt. Roßhäute und Kalbfelle hatten Nachfrage, waren aber in geringer Zahl angekommenz dessenunge- achtet wurden die Kalbfelle billiger als in der leyten Messe verkauft. Ham- mel- und Schaffelle waren zahlrei< am Playe und erhielten, je nach der Qualität, 55— 70 Rthlr. pro 100 Stü>, d. h. weniger als sonst, was in den niedrigeren Wollpreisen scinen Grund hatte. Unbedeutend waren die Geschäfte in Bo>k- und Ziegenfellenz nach Hasenfellen zeigte sih ebenfalls wenig Begehr, und die geringe herbeigeführte Quantität wurde mit Verlust verkauft, Der Verkehr in allen anderen Rauchwaaren war bedeutend, und E “E am Playe befindlihen Sorten wurden größtentheils verTaust.

An Pferde - und Kuhhagren mochten 250 bis 200 Centner angelangt sein, die bei starkem Begehr erhöhte Preise erhielten, während von Schweince- borsten nur die besseren Sorten rasch, aber zu mäßigeren Preisen, als in

p

[1166]

Bekanntmachungen.

[945] P r0,(0:1 a mia

Auf den provinziellen Staatsschulden - Etats der Kö- niglichen Regierungen zu Bromberg und Posen stehen für die Grundbesißer und Einwohner der Kreise Gne- sen, Powidz, Wongrowiec , Bomst, Buk, Fraustadt, Kosten, Posen, Schrimm, Meseriß, Obornik, Samter, Czarnikau, Chodziesen und Schroda verschiedene For- derungen, im Betrage von 14,740 Tblr. 21 Sgr. 10 Pf. und 18,027 Thlr, 4 Sgr. 1 Pf., verzeichnet, welche aus

gene und Vol. Hypothekenbuchs

Allgemeiner Nothwendiger

Stadtgericht zu Berlin, den 4, November 1845,

Das Hartwighsche in der Kronenstraße Nr. 75 bele-

AV. Nr. 1090, des stadtgericht!ichen

Grundstü erihtlich abcesdvi u 8470 Thlr, 24 Sgr

1 Pf., soll’ Éheilung balber / t 9 am 23, Juni 1846, Vormitt, 11 Uhr,

an der Gerichtsstelle subhastirt werden.

pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

1486

der vorigen Messe, verkauft worden sind, die geringeren dagegen unverkauft blieben. Eben so erhielten Federn und Daunen nicht die Preise in guten Messen, fanden aber, und zwar insbesondere die ungerissenen, zum größten Theile Käufer. Der Umsay in Federposen nimmt ab, do< waren viel- hier, und gute Sorten wurden, wenn auch zu niedrigen Preisen, abgeseßt.

n Wachs waren nur etwa 450 500 Centner vorhanden, ein gerin- geres Quantum, als bei dieser Messe gewöhnlich ist; es fehlte aber dennoch an Käufern, und mit der Waare is nit geräumt worden. Dagegen fand der reichlich etnge Honig raschen Absaz.

An Wolle sind 4— 5000 Ctr. zu Markte gekommen, und das gesammte Quantum is, mit Ausnahme weniger ganz ordinairer Sorten und schlechter Wäschen, verkauft. Der Preis erhielt sich jedo nicht auf der Höhe, den er in den vorhergehenden Messen haite, sondern ist bei feinen Wollen bis zu 10 Rthlr,, bei mittel und o1dinairen bis zu 8 Rthlr. pro Cir. gefallen.

Der Pferdemarkt war mít eiwa 1200 Pferden beseßt, also mit circa 400 Stü> weniger, wie in der vorigen Martini - Messe. Von diesen 1200 bestand 7 in Luxus-, #7 in guten Zug-, Reit- und Wagenpferden und 7 in gewöhnlihen. Der Äbsab, welcher nah Bayern, Sachsen, Böhmen und Polen státtfand, war nicht bedeutend und die Preise der besseren Pferde hoh, während diejenigen für die gewöhnlihe Sorte billig genannt wer- den fonnten.

Amsterdam, 22, Nov. Die Cours-Verbesserung der holländischen Staats-Papiere von voriger Woche hat nicht Stand gebalten und änderte sih seit verwichenen E sih neuerdings einstellender Knappheit des Geldes und demnächstigem Steigen des Zinscourses in eine Flauheit, o- durch die Course täglih mehr Le L wurden, Der Umsay war im Ganzen nicht sehr bedeutend und fand am meisten in Integralen statt, welche von 60% % allmälig bis 60 % e lde Gi sind; wichtiger noch stellt sih die Preis - Differenz von 4 proz. wirkliher Schuld heraus, indem dafür vorigen Sonnabend 97 % angelegt wurde und an gestrigem besonders gedrü>tem Markte nur 955% zu bedingen warenz 32 proz. Syndikat-Obli- gationen dagegen waren anfangs etwas in Frage und stellten sih von 913 % auf 915 %z gestern konnte man jedo zu dem ersten Cours ankommen, Der Abrechnungs-Termin für die Geschäfte in Actien der Handels-Maat- schappy führte darin etwas Lebhaftigkeit herbei; deren Cours blieb vorigen Sonnabend 1583 %, stieg aber nah dem Reskontro bis 1615 %, wurde in- dessen gleichfalls durch das allgemeine Weichen betheiligt und endigte gestern mit 159%. Von fremden Staatspapieren gingen alte russische 9proz. Obligationen bei Hope und Comp. von 107 auf 1055 %, 4 proz. Certifikate bei denselben von 925 bis 917 % herunter; in 5proz. wiener Metalliques wurden nur wenige Posten zu 109% % geschlossen, so auch in preußischen Prämien- scheinen zu 153 Fl. Spanische Ardoin - Obligationen hielten sich mehrere Tage auf 245 %, zuleßt konnte man zu 24% % fkaufcn, deren Coupons standen auf 24% %. Portugiesische schwankten zwischen 587 und 594 % mit den Berichten von ausländischen Märkten z gestern war einige Frage und wurde 585 % angelegt. Jn Utrecht- Arnheimer Eisenbahn-Actien war täg- lih mäßiger Umsaß, deren Cours hob si erst von 117% bis 1185 %, ging dann aber wieder um 1% niedriger. Für Geld wird bei Anleihen 9% und bei Prolongations-Geschästen 54 % Zinsen geru bewilligt ; - Dis- konto bei der Bank steht 5%.

Mit dem Getraidehandel ging es diese Woche ziemli still, vornehm- lih mit Weizer, wovon gestern gar kein Geschäft zu Stande kam; Noggen wurde dagegen hin und ' wieder partieweise abgenommen, Die zuleyt be- zahlten Preise sind: für 127pfd. weißbunten polnischen Weizen 360 Fl.,, 130pfd, bunten dito 375 Fl., 130pfd. alten rheinischen 355 Fl. ; für 121pfd. alten preußishen Roggen 275 Fl., 120pfd. jährigen dito 268 Fl. z 108pfd. feine dänische Gerste 150 Fl., 112, 113pfd. dito 186 Fl,

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 22. Nov. Niederl, wirkl. Sch. 60#. 3% do. 38: Ausg. —. Pass. —. ins. —, Prenss. Pr. Sch. —. 4% Russ. Hope 917. E- Antwerpen, 2l. Nov. Zinsl. —.

5% Span. 24. Pol. —,

Neue Anl. 237.

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Berlin, Freitag den 28 N o vember

——_————————

Abonnement beträgt : 2 thlr. für î F

- 1 Iahr. Theilen der Monarchie S áe Preiserhöhung. sertions- Gebühr für den m ciner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

Frankfurt a. M., 23. Nov. 5% Met. 1125 Br. Bank-,, Bair. Bank - Actien —. 8D Stiegl. 897 B, Br. do. 500 Fl. Br.

S Pank - Actien 1620. Engl. Russ. 1(

Belg. 95. Neue Anl,

4% do. 933.

Columb. —, Mex.

5% Rente fin cour. 117. 40. 3% di fin A

Hope 907 Be. Alle Post-Anstalten des In- und Auslandes neh auf dieses Blatt die Expedition der Allg. Preuß.

L . g Friedrihsstraße Ur. 72.

Poln. 300 Fl. Hamburg, 24. Nov. London, 21. Nor. Cons. 3% 954.

Ausg. Sch. 164. 25% Hol. 595.

Engl. Russ. 111. Bras. S1. Chili 98. Paris, 21. Nov.

% Span. Rente 375.

Wien, 22. Nov.

men Sestellung an, für Berlin

5% Met. 112. 4% do. 10L. 3% ao, Actien 1600. Aul. de 1834 161. de 1839 1285. Nordb. 196. Mail. 119%. Liv. 117%. Pesth. 108%. -Budw. 87.

¿ 330.

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In halt.

Meteorologische Beobachtungen.

Nachmittags

1845.

vêmber der An Arbeit is die wird mittlerweile,

steinernen Elbbrüde Kammer begann in ihrer Si des durch außerord zweiten Kammer (vergl. Nr. genommenen Entwurfs zum Gewerbe-

Die außerordentliche Deputation der ersten von der jenseitigen Deputation anerka fe unterliegenden Syste Steuersäßen ausgesprochen bemerkte Bürger ur< das Geseh

k erfennen würde zu wissen, t treten können.

fang gemahl worden, für den Verkehr außer der Schiffbrü>k <te Fähre unterh

Bis zur Vollendung dieser aller Art gesperrt; leßterer < die unterhalb der alten. Die erste vom 24, November die Berathung endeputationen geprüften und von ff. der Allg. Pr. Ztg.) an- und Personalsteuer - Geseßes. Kammer hatte sih für die auch nnte Vorzüglichkeit des dem ms der Klassifizirung nah un=- Allgemeine Berathung fand meister Wehner, daß die ihnen gewordenen Erleichte- n, daß es aber deshalb von seß hon vom nächsten Minister von barung beider hebliche Arbeiten bezüg- nung bevorständen, daß jedo<, wenn tfe künftigen Monats

6 bis 7 Rthlr. an Agio. Man dür wurf benußen, die Gehalte herabzuse lege feinen großen Grund auf die F Last sehr gering sein werde, jenige abre<ne, was sehen. und daher nicht her Grund ändern solle

fe also niht jeden Geseh -Ent- Criegern: ortdauer der Befreiung, weil die wenn man von dem Einkommen das= als Aequivalent für den Dienstaufwand anzu- zu besteuern sei, Er sehe aber nicht ein, wel= zur Aenderung jebt vorliege, da das Gesebß doch nur das was in der Ausführung si< niht bewährt habe, und das

jener Befreiung nicht der F gönne man den Offizieren diese „Die Steuerpflicht der da der Staat mit der e Wäre noh res integra vorhanden, Beamten glei< nur so viel Gehalt nung der Personal-Steuer zu bekommen hätten. Wo aber eine Befreiung einmal vorhanden, da Ueberhaupt habe man Und wenn man sie mit \o gereiche ihnen daß sie viele junge Leute \o Civil-Staatsdienste verwendet Posern erklärte si< für die Deputation, um aben, als wenn er den in der zweiten Kam- von Welk sprach daß die zweite Kammer hinsichtlich Geistlichen ,

Quellwärme 7!

338,/81’’’Par. 338,/79'’’Par. |338,74'’Par. Flusswärme 3

1,6° R.!4- 0,4° R. 1,0° R.|— 0,2° R.

tlicher Theil. land. Berlin. Prof. Wach +., utsche Bundesstaaten, igen, Königreih Sachsen. Dic dresdener Elbbrü 1gs-Verhandlungen, Großherzogthum Baden. Die Stände- Deputation aus Mannheim. Großhe rmeister von Fritsh +, <werin. Ernennung, Petitionen ríner Eisenbahn. Fürstenthum Niederkunft. abinet und dic Oppesition, Marolka- ie Haupt - Parteien, Ver- (Frankreichs Beziehungen zu Ma- lichkeit der Streitkräfte in Algerien.) Die Presse über die Jrländische Universitä- tandard und die Anti-Corn-law-

Luftwärme ..., Thaupunkt .…. .|—

Dunstsättigung . Königreich Bayern.

Gehalts - Zu-

Ausdünstung () de. Land-

Niederschlag () Würmewechy| eutlihe Zwisch

Wolkenzug « « « Tagesmittel: 338,78" Par... +0,6° R... +0,2° R... 95 pCi,

Königliche Schauspiele. Donnerstag, 27. Nov. Jm Opernhause, 136ste Abon Vorstellung : Carlo Broschi. p Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlide haus-Preisen verkauft. Im Schauspielhause, 17te französische Abonnements-Voj 1) La première représentation de: L’image, vaudeville y ar Scribe. 2) La prenmière représentation ( vislon du ‘Tasse, scène épisodique en vers, par AÁ,| 3) La première représentation de la reprise de: (| drame-vaudeville en 2 actes, par Scribe. Freitag, 28. Nov. Jm Schauspielhause. 4196\te Abon Vorstellung. Zum erstenmale: Jeanne und Jeanneton , Us , in Deutsche überseßt von?

ar. Ober- erzogthum Med>lenburg- hider den Bau der Lübe>- Schwe pohenzollern-Sigmaringen.

all, Vielmehr scheine es, Sreiheit,“ Prinz Johann: Staatsdiener an sih sei etwas Zweifelhaftes, hme, was er mit der anderen gebe. so würde er eher vorschlagen, den als sie nah Abrech=

Indessen gehe das

Geseß - Entwur mittelbaren nicht statt. Steuerpflichtigen die d rungen mit vielem Dan besonderem Junteresse sei, ahre ab werde in Kraf es<au entgegnete darauf, Kammern über das lih der Ausführung spätestens das Geseß bis Mi die Regierung dessen Einführun ermöglihen hoffe, daß für diesmal einen Monat hinausgeschoben ntlih die zweite Kammer die Pe und Unter-Lieutenants abgelehnt, und nur om Unteroffizier abwärts beibehalten. Die hatte sih jedo< au< für Beibehal- t der Subaltern-Offiziere und gegen Es entspann sh hierüber r von Nostiß=Wall- zweiten Kammer über diese Paragra- tiefsten und ershütterndsten Eindru> s wegen, das man den Subaltern- sondern wegen der Art und Weise, gen Seiten über das Offizier-Corps im Corps glaube Anspru<h auf Achtung diese Achtung mit vollem Recht. ubaltern - Offiziere der Armee si das Opfer zu bringen, wenn zum Wohle des Vaterlandes Fern sei es von ihm, durch

he Gesandtschaft, Lamartine über d stes. Schreiben aus Paris. (fo; der Scherif Bu Masaz Unzulä oßbritanien und Jrland. Veziehungen zu Amerika ín der Oregonfrage. „Bill, Prisengelder. Der lgien, Brüssel, Schluß der Adreß - Diskussion. Kopenhagen. Ausbruch des Helkla, hweiz, Kanton St, Gallen,- Die Bisthums echenland. Schreiben aus München, indien und C uhe in Sind. Nachrichten aus Hongkong. ¡dels- umd Börsen-Nachrichten. Berlin, Börse,

Symphoníe- Soireen der Königl. Kapelle,

Anfang halb 7 Uhr. inen Hand ne

zu geben,

ob das Ge Herr Staats- daß nah erfolgter Verein Geseß allerdings no<h er s - Verord

jeßt niht mehr an. habe man au keinen Grund, sie aufzuheben. die Wirksamkeit der Offiziere untershäßt. dem s{häßbaren Stande der das nur zur Ehre, da es bekannt sei, weit heranbildeten, daß sie später im werden könnten.“ von

nicht den Anschein zu h mer gefallenen Aeußerungen beistimme Deputation mit dem Bemerken, der Amts - Wohnungen der diener au< eine Ausnahme von der Gleichheit Königl. Kommissar von Ehrenstein:

möglich, ein Steuergeseß ohne Ausnahm in Frage, ob die Ausnahme ausreichend motivirt sei. Die vorlie- gende sei es mehr, als manche andere. Die bei niht oder uur sehr wenig interessirt, denn was nah Abrechnung des Dienstaufwandes von dem Ge= halte eines Subaltern-Offiziers übrig bleibe, jeft abgebe.‘“’ Referent: „Der Antrag der nesweges konsequent, da er die Personalsteuerfreiheit der aktiven Mi- litairs vom Unteroffizier abwärts nachlasse. vor dem Geseße nicht her, Staaten gegen si<h und

andere Weise veranlassen.

geben, sondern nur das alte revid dringende Veranlassung niht abgehen, lih.“ Herr Staats-Minister von Z

en 1 acte,

Schullehrer verglichen, -Angelegenheit, (Vermischtes.)

lzung im Pendschab,

an die Regierung hon vom näch= könnte die Noth- erste Hebe =- Ter- werden müsse. rsonal-Steuer-

en Jahre wendigkeit eintreten , min vielleiht um Zu $. 12 hat bekan Greiheit der aftiven die der aktiven Militairs v Deputation der ersten Ka tung der Personal-Steuer-Freihei den Beschluß der zweiten Kamme eine längere Disfu wiß: „Die Verha phen hätten auf die Armee den gemacht, nicht des kleinen Opfer Offizieren zumuthe, dabei von eini

2 Abth., von Scribe und Warner Hierauf: Zwei Geare-Bilder.

Sonnabend, 29. Nov. Jm Schauspielhause. 197\e Abon Vorstellung : Die Marquise von Villette.

Königsstädtisches Theater. Donnerstag, 27. Nov. Der ewige Jude, dramatisches (|

in 5 Abtheilungen, von Karlschmidt. Freitag, 28. Nov,

statuirt habe. „Im Allgemeinen sei es nicht en zu haben, nur das komme

Amtlich ex Theil. Steuer selbs sei da- es sei zweifelhaft, ob

Berlin, den 26. November. gliche Hoheit der Großherzog von Sach sen-

von Weimar hier eingetroffen und im Königlichen Schlosse

Stadt und Land, oder: Onkel 6; aus Ober-Oesterreih. Posse mit Gesang in 3 Akten, von Kaiser. (Herr Franz Wallner aus Wien, Sebastian Hoi Gastrolle.) Sonnabend, 29. Nov. (Jtalienishe Opern-Vorstellung).l d’amore. Komische Oper in 2 Akten, Musik von Donizel Anfang halb 7 Uhr.

ssion. Herr Staats-Ministe ndlungen der ein steuerpflihtiges Ob- zweiten Kammer sei kei- wie man sich Allgemeinen Er stelle also die Gleichheit habe das Beispiel aller constitutionellen müsse nothwendig eine Ausgleichung auf wolle man nicht ein neues Geseß von dessen Bestimmungen ohne und eine solche fehle hier gänz= „Die Frage sei mate- Aber es sei der

Das Offizier -

es verdiene Zu erwähnen habe er, daß reibens bereit erflärt s-Regierung und Stände dasselbe für nothwendig und zwe>mäßig

Verantwortlicher Redacteur Dr. J, W. Zinkeisen, Gedru>t in der De>erschen Geheimen Ober - Hofbuchdrul

Ulichtamtlicher Theil.

erachteten.

Verkauf. holung rechtlihen Erkenntnisses, und

riedrihs\tadt verzeichnete 5 n Zed Oschay, den 13, November 1845,

Taxe und Hy-

riell sehr unbedeutend, wie s<hon erwähnt wor Grund nicht abzusehen, und nur in diesem eine da doch diese Ausnahme 40 Jahre 1834, mit ständischer Zustimmung bestanden hab aber, au<h na< der Ansicht des jenseitigen Refe den Anlaß niht abgegangen werden solle.

Steuer-Freiheit des Militairs vom der Militairpflicht angeführt, Willkür eintretenden Stellvert Punkt lasse si< niht durhseben.“ wurde hierauf gegen 6 Stimmen wurden $$.. 1 —16 mit den von der und den von der Deputation vorges!

\{lußnahme irgendwie ein- er si<h, wenn das Deputations-Gutachten der zweiten Kammer angenommen werden da gedachter ‘“ vonBiedermann: sters sei ihm höchst erfreulich,

zweiten Kammer und bestätigte Vermuthung ausspre<hen wollen, Lieutenants sih auf Befragen gewiß für A1 Er glaube gern, daß die Lieutenants keine Ka- um auskommen könnten,

seine Aeußerung auf die Berathung und Be wirken zu wollen, do<h abgelehnt und der Befchlu sollte, noh Erläuterungen vorbehalten, jebt stehe, niht ausführbar sei. nung des Herrn Mini für den Beschluß der

Inland.

Die Akademie der Künste, so wie alle nde der Kunst, beklagen den Verlust des am 25sten d. M. hier Jahren verstorbenen, als Geschichtsmaler gekannten und geshäßten Professors desselben wurde heute Morgen nah 11 em Hall:schen Thore zur Erde bestattet, zuvor im Hause und am reihges<müd>- ine würdige Rede gehalten hatte.

gefolgt von der Minister und Notabili= von den zu Fuß fol- Greunden, zeigte, wie

warum man gerade jeßt in diesem Punkte he Gleichheit herbeiführen wolle, zwar seit dem Jahre e, von dem bisherigen renten ohne dringen- Habe man Unteroffiziere abwärts den Zwang so passe dies nicht auf die aus freier Gleichheit bis in den äußersten Der Anirag der zweiten Kammer Im Uebrigen aber zweiten Kammer beschlossenen nderungen einstim-

J Berlin, 27. Nov. vermeintli

. ' Anzeiger. den 13. Juni 1846 des Aktenschlusses zum Behuf der Abfassung oder Ein-

lang, und dem Alter von erst 5 i ühmlihst und allgemei <, Die irdische Hülle

auf dem Kirchhofe vor d dem der Prediger Jonas Sarge des Verstorbenen e Der von Trauer= Equipagen des K

[949 b] Freitag, den 28. November 41845,

Im Konzertsaale denn er stimme

habe eben die nunmehr daß die Majorität der

“d 27. i 1846 i: T en Juni ifhebung jener Freiheit

der Eröffnung desselben gewärtig zu sein.

Königl. Schauspielhai

Konzert

gegeben von

Mr. Lisa B. Cristi

aussprechen würde.

pitalien sammeln, fa Klassen seien in derselben La Lieutenants viele Jahre früh von Besoldung. Der historische

aber manche Beamten-= ge und nicht frei. Auch gelangten die als andere Beamte, in den Genuß für ihre Befreiung sei unge-

Marschällen umgebene Leichenwagen, öniglihen Hauses, , fast jeder Kunst und Wissenschaft, en Mitgliedern der Akademieen und vielen

Das Königliche Landgericht, Wilde,

abgelehnt.

agenen Abä

[948 b] Deutsche

der von der vormaligen Herzoglih Warschauschen Re- gierung in den Monaten Juli, August und September 1808 eröffneten Staats-Anleihe und den darüber theil- weise ausgefertigten Staats - Obligationen herrühren und von der vormaligen hiesigen Liquidations-Kommis- sion in Folge der Allerhöchsten Kabinets - Ordre vom 4. Juli 1822 (Geseß-Sammlung Nr. 737) festgeseßt, “4n Ansehung welcher jedoch die einzelnen Betheiligten und die Beträge ihrer Forderungen unbekannt sind. Da es jet, Behufs der Abtragung dieser Kapitalien, auf die Ermittelung der Betheiligten und die Feststel- lung ihrer Forderungen ankommt, so werden alle die-

[14165]

jenigen, welche aus der die erwähnten Forderungen be- treffenden Festseßbungs-Dekreten der vormaligen biesigen Posten an Liquidations - Kommission und aus den darauf gegrün- 1) 600 Mfsl. an

deten von den Königl. Regierungen zu Bromberg und osen ausgestellten Provinzial - Schuldverschreibungen nsprüche an die Staatskasse herleiten, hierdur< öffent-

lich aufgefordert, ihre Ansprüche binnen 6 Monaten,

spätestens aber in dem auf

den 22, April 1846, Vormittags um 11 Uhr,

vor dem Deputirten, Herrn Ober -Landesgerichts - Nath von Rohr, in dem Jnstructions-Zimmer des unterzeich- neten Ober - Landesgerichts anstehenden Termine anzu- melden, E ihre Ansprüche aus den gedachten Sesisepungs.- efreten , Anerkenntnissen und Provinzial-

chuldverschreibungen erlöshen und sie mit denselben werden präkludirt werden.

Bromberg, den 12, August 1845, Königl, Ober - Landesgericht, 1. Abtheilung.

ingleichen

worden ist,

Die unbekannten Real-Prätendenten des sub hasta gestellten, Schönhauser Allee Nr. 147 belegenen , dem

aufmann Julius Leopold Wohlbrü> zugehörigen, Vol. IL No. 32, des stadtgerichtlichen Hypothekenbuchs von den Niedershönhausener Fn verzeichneten, von dem Stellmachermeister Zimmermann efauften Grundstü>s werden unter der Warnung der Präklusion auf den 28, pen 1846, Vormittags 11 Uhr, vor dem Herrn Kammergerichts-Assesor Röf}el bierdur öffentlich vorgeladen, tir Citi sel E - Berlin, den 6, Oktober 1845,

Königl, Stadtgericht hiesiger Residenz. Abtheilung für Kredit -, Subhast. - und Nathlaßsachen,

etwa zustehenden

ren Ri

Ediktal-Ladung,

Auf Antrag der Besigerinnen des Ritterguts Dahlen, Frau Augusten verw. wirklichen Geheimenräthin Gräfin von Bünau, geb. Gräfin von Hopfgarten Excellenz, in- gleichen Frau Augusten verw. Gräfin von Bünau, geb. Gräfin von Einsiedel, und in Gemäßheit der von dem Königl. Hohen Appellationsgeriht zu Dresden an das unterzeichnete Königl, Landgericht diesfalls ergangenen Verordnung vom 9, Juni d. J, folgender auf dem Rittergute Dahlen annoch haftenden

guter unverbotener Reichsmünze für

Henriette Jda von Wolfersdorf, Burkersroda , mit Konsens vom 7, August 1680,

2) 1300 Msl., als 1000 Mfsl, zur Ausstattung und 300 Mfl. zum Hochzeit- und Schmuckgeld sür Ma- rie Sophie von Döring, des von Karl August und Hans Au ust von Dö- ring am 30. September 1682 ab eschlossenen Ver- glei<hs am 23, Oktober 1689 K

mit Erlassung von Ediftalien nah Maßgabe des Man=- dats vom 13, November 1779, die Ediftal - Citationen in Civilsachen außerhalb des Konkurses betr,, und des Geseßes vom 27, Oktober 1834 zu verfahren,

Es werden daher alle diejenigen, welche als Erben oder aus irgend einem vorstehend unter 1, und 2. verzeichneten Posten Ansprüche zu haben vermeinen, andurh öffentlih und peremtoris< 4089] pee unter dem Präjudiz [ \prüche dur Präklusion, so wie des Verlustes der ihnen Aeheéwohlthat der Wiedereinsezung den 26, Mai 1846,

halb anberaumten Anmeldungs- tnd Liquidations - Termine, in Person und, soweit nötbig, det, oder, so viel die auswärtigen Jn- durch hierorts wohnhafte und gericht- ph a sie eumähtigte, an Gerichtsstelle allhier anzu 0 i Ä

darzulegen, iee verwandt ihre persönliche Jdentität

iltnisse, auf die hre Ansprüche begründen, gen nachzuweisen, leytere selbst, welcher Gattung lie and sein Niger i und Prsouid Ju bescheini en, über de- gkeit un rioritat be d

geordneten Kontradiktor und a Ra e E

chen rehtli< zu verfahren, zu beschließen und sodann

in den vorigen S

als in dem des

gehörig bevormun teressenten betrit,

mig angenommen, worauf geheime Sißung eintrat

Bei der zweiten Kammer ging am 24, der mit der Prüfung des Antrags des Abg. legung einer auf Oeffentlichkeit und zeß mit Staatsanwaltschaft gebauten S tragten Deputation ein. Leßtere beantr angerathen, dem Verlan ten niht Folge zu gebe Grundsaß nicht allein de mit Staatsanwaltschaft, #\

, da sein eigener Sohn Lieute- von Heiniß bemerkte, es sei wohl möglich, daß nah weiten Kammer gefallenen Aeußerungen viele Lieutenants habe einen und wo Gehalt und Aufwand so stimme er für die Befreiung. von Wabdorf: errn Ministers habe gewiß lebhaften Anklang men stimme er seiner Ansicht über das Of= Deputation hervorgehoben, n keinem Verhältnisse stehe

man si gedrungen fühlte, noh den Verstorbenen dur diese äuße- | nügend. Er spreche hier ganz uünparteiisch

Beweise der Pietät zu eh

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Bayern. Se. Majestät der Kö:ig hat mit scht auf die jeßigen hohen Lebens 0vember an gerechnet für die Da tjoldeten Staatsdienern , Offizieren und Militair - Beamten eine ge werde, die je na< der Besoldung (von 400 bis 1000

Violoncellistin aus Py

Unter gefälliger Mitwirkung der Königl. H oldine Tuczek, errn Kranuse, dec Kön Schauspielerin Fräulein Charlotte vou Konzertmeister Herren Ge Ganz, der Königl. Kammermusiker Herra bel und Richter und des Pianisten HerrnB Theil,

. Trio vonBeethoven, vorgetr. vond

November der Bericht Schäffer, wegen Vor= ndlichkeit nebst Anklage-Pro- traf-Prozeß-Ordnung, beauf= agt, nahdem sie der Kammer gen nah Einführung von Geshwornengerih= die Regierung zu bitten: 1) einen auf den r Mündlichkeit und des Anklage - Prozesses < der Oeffentlichkeit gebauten Ent-=

nant sei.“

den in der z die Befreiung niht mehr wünschten , allein die erste Kammer anderen Gesihtspunkt festzuhalten, im Widerspruch ständen, „Die Aeußerung des H gefunden, und vollkom sizier «Corps bei.

Donau- Handels - Gesellschaft.

Actien-Zeichnungen werden angenommen im Comtoir des Herrn Wilhelm Beer, Heilige Geist-Str, Nr. 4, Im Namen des Comités der Vorsißende Friedrich Harkort.

sängerin Mlle. Le Hof-Opernsängers

mittelpreise verfügt, daß vom uer von 5 Monaten den min-

Mit Recht habe die

wie der Gehalt der Subaltern «Offiziere i ondern au

ist wegen Löschung

geb. Freiin von eben erschienen;

nd

das Lyp

wozu bei Confirmation

onsens gegeben von

sonstigen Rechtsgrunde an die [1464]

1 Thlr. von: des Verlustes ihrer An-

ren v. Auber, Becthoven,

chini, Spontini, VVeber ete. v. Grünbaum. kompl. 8 Thlr. Berlioz.

aftlihen und sonstigen Ver- 4 mains 1 Thlr.

Musikhandlung. unter sich binnen 6 Wo- i

wurf einer Straf-Prozeß-Ordnung, der Reform des in Sachsen beste am nächsten Landtage den lage aber zugleich

und zwar wegen der Dringlichkeit henden Strafverfahrens längstens Ständen vorzulegen; 2) mit dieser Vor= die eines Gesebß - Entwurfs über Zurücknahme un d

Aber noh ein anderer Grund sei vorhanden, systems seien alle Gehalte vermin-

hlt würden und das

ren Gebrüder Ganz und Herrn Ri

. Arie aus Semiramis von Rossini, "Wi gen von Herrn Krause.

. Prière et Boléro von Jacques 00

vorgetr. von Mute. Lisa (r

. Fantaisiíie de Ca

vorgetr. von Herrn

. PAmor funesto, Romanze von D

mit Begleitung des Violoncello vont

Mlle. Tuczek und Lisa Cristiani Zter Theil.

Trio de Violoncello,

ment de Guillaume Tell, vorgetr. 6 0

Mr. Lisa Cristianl1 -

Herren Ganz und Griebel. . Lieder von Mendelssohn-Bartholdy, vont Mlle. Leopoldine Tuczek. Declamation, Schau spielhass und dramatisches Gedicht von Saphir, Eine! spielerin, von Fräulein Charlotte v « Una furtiva lagrima (Elisir d'Am

öl.) in 25, 20, 18 und 15 pCt, bestehen soll, Königreich Sachsen.

zu ihrem Aufwande, Mit Einführung des neuen Münz dert worden, weil sie nur im 14 Thalerfuße beza Ein Lieutenant erhalte 240 Rthlr., verliere also

T EEAE i S UE B

Literarische Anzeigen.

Bei August Hirschwald in Berlin îst so

Mit dem Legen eines hölzernen baren Ueberganges über die dresdener Elbbrüde ist am 25, No-

Agio wegfalle.

rice von Th. ku

E e De EE 5

Werk einen so ursprünglihen Humo < ein Zaubermittel, gewiß jedem Hypo- Schon nach den ersten Wöohlbehagen über die e den munter komischen öreude, dur das trau- bis zu dem ausgelassenen Treiben des Volkslebens stigen Tanzes,, überall mit dem wahrsten Ausdru> oh frohe Menschen giebt, wird man heutige Versammlung, von der seligen Harmonie dieses ewíg frischen

dung, hat besonders in diese dergelegt, daß er mit ihm, wi chonder die verlorene Heiterkeit wie Takten des Allegro verbreitete sich ein allgemeines Versammlung und mit fröhliher Spannung folgte si Ergüssen, die sih von den zartesten Regungen der liche Gefühl der Liebe, und dem Taumel des lu steigerte, So lang es n mit Freuden lauschen und, wie die ten Beifall ausbrechen, doch Geistes durchdrungen bleiben. Den Beschluß machte die Ouvertüre zur Leonore von Beethoven. Unter den vier Ouvertüren zu der Oper, die wir als „Fidelio“ selbs diese für die bedeutendste gehalten und nur au nicht an den Anfang der Oper geseßt. Schmerz der Leonore, „die den le in die Stürme ihres Kampfes un l dervereinigung und berührt die höhere Seite des men es mit dem Ewigen in Verbindung tritt, War Vater neigt, uns dem Gefühl des Wohlbehagens ganz dahin der Schluß das BVewußtsein der Kun erst dann in der höchsten Potenz herv y endlichen Vorstellungen erhebt und die Fesseln sei vergessen sucht. / i Die Ausführung unter der einsichtsvollen Leitung des Herrn Kapell- ebendig, nüanzirt und ohne Uebertrei- ung und nur den Wunsch t derselben Liebe zur Auf- 12,

fen, überall auf das bestimmteste ausgesprochen , gelangen vollkommen zum Bewußtsein des Hörers, und leicht verfolgt er sie dur< alle Momente der Entwickelung, Wie von einem freien Standpunkte, Reichthum derselben mit Leichtigkeit übersehen, schen in ihr Getümmel hineinziehen, so daß die Fassungskrasft

Alle vier Säße sind in dieser Beziehung gleich, auch das erste Allegro, die Menuett und das Finale vielleicht zu schnell vor- über gerauscht sein, als daß er sih der Einzelnheiten re<ht bewußt worden dahin fließenden Andante ihm gewiß auch diese

e Symphonie-Soireen der Königlichen Kapelle.

Die Symphonie - Soireen sind in diesem Winter aus dem Saale der onzertsaal des Königlihen Schauspielhauses ver- Wenn dieser Taush dem Interesse der Wittwenkasse und Theil des Publikums erwünscht sein mußte, Verlust jener Fülle und Feinheit der Resonanz, aal vor allen anderen für die Aufführung solcher Kunst Denn die Symphonieen verlangen bei der Manní instrumentalen Klänge die höchste Gunst der Umgebung, Aeußerungen ihre intensive Wirkung und die Pianos der den materiellen Juhalt der Töne gleichsam ver- zu lebendigen Wesen umzuwandeln scheint. Da jedoch dieser fühlbar ward, so hatte man die doppelte zu vermissen und diese Kunstwerke immer mehr ms betrachten zu können, das durch gesteigerte wie sehr si< der Geshma>k an dieser reinsten und Gattung der Musik verbreitet, : : fer tritt das persönliche Juteresse an den ausführenden Künstlern zu- Nebenzwe>e der Schaulust find verbannt, und der reine Juhalt shwisterung mit der Poesie in sih selber eschlossener und darum vollendeter Form othwendigkeit durchdringen sich hier wie Natur, und wie dort aus einem Keim die mannigfachsten inem Grundgeseye si< entwi>eln, so kann auch hier der t der Formen bis zu den zum Grunde lie- durchdringen und den Prozeß verfolgen, it der Jdee die Fülle der Erscheinungen

168Das Fieber an sich

fann er den ganzen dergeben würde,

während uns die Beethoven- zuweilen unterliegt. und sollte Jemanden.

g-Akademie in den K

u 0. . 7 höse Fieber: Physiologische, pathologische und therapeutische Untersuchungen

so befürchteten der den erste- werke geeignet

gfaltigkeit und solcher Musik

Dr. Heiutitk Heidenhain, wo nicht in lau-

prakt. Arzt etc., Kommunal-Arzt in Marienwerder.

Maschinen-Velin, Peceis 1 Thlr. 25 Ser.

wäre, so sind im ruh zum vollständigen Genu j ; Der Symphonie Mozart's folgte die Ouvertüre zur Olympia von Spontini, ein majestätisches Werk voll orientalisher Pracht, Wie sih im Leben der Komponist immer nah außen zu bethätigen strebte, so herrscht auch ín seinen Werken jener Drang vor, und entbehren sie daher jener tief innerlihen Entwi>elung der deutshen Meister, so sind doch die Gedanken, pyramidalisch aufgebaut, von so fernigem Junhalt und so dramatisch aus- geprägt, daß sie imponiren und hinreißen. Keiner hat es besser als Spon- tini verstanden, innere Macht der Leidenschaft mit äußerer Tongewalt zu verbinden , in dauernden Strömungen die Empfindungen herüber und hin- über zu jagen, maßlose Begierden der Herrschaft des Stolzes mit zarteren Stimmungen und dem wachsenden siegvollen Gefühl der jugendlichen Krast wechseln zu lassen, Zu dem Rejchthum markirter Rhythmen, der Konsequenz breiter Perioden fügt Spontini außerordentliche Beherrshung der Orchester- mittel, mit der er die Tiefe der Seele auf wunderbare h wühlen versteht. Obwohl daher dies Werk, ganz dem Charakter jener stol- zen Weltbeherrscher entsprechend, unseren wirkte es, da man es lange nicht gehört, vielleicht dur so lebendiger und wurde mit freudigem Beifall aufgenomn Der zweite Theil brachte uns die G-Dur Symphonie von Haydn, in das feurige Leben, von Spontini zu so tritt man bei Haydn zu dem freund- lichen Heerd des väterlichen Hauses in einen Kreis voll munteren Scherzes und Frohsinns, Hapdn, überhaupt der Meister naiver und heiterer Empfin-

7a E E E E Ss C A Le 2a, M4 E , >

| verlieren die

\! poetischen Hauch,

fennen, hat Beethoven s besonderen Gründen Sie führt uns ganz in den tiefen bten Stein der Hoffnung erbleichen sieht“, d den höchsten Jubel der endlihen Wie- {lichen Lebens, wo Haydn nur allzuge- 7 zugeben, \o brate st zurü>, deren eigenthümliche Kraft sih der Mensch über die ner begränzten Natur zu

< in dem neuen Saale de, nichts Gewohntes fmeingut des Publiku

Sa eben erschien die achte und letzte Lief. à

Berlioz. Die moderne Instrumen-

tation und Orchestration, enthalt. eine genaue Angabe des Umfangs, Mechanismus, Klangs- und Ausdruck - Charakters aller Instru- mente, nebst vielen Beisp, aus den P artitu-

Berlion, Gluck, H Mendelssohn, Meyerbeer, Mozart, Rossini, Aus dem Franz.

Donizetti, vorgetragen von Me.

® . 6 CristianI. . Des Knaben Berglied sür Bariton unl vorgelr. von den Herren Krauseu.Sec . La Musette, Air de Danse du 47ièmt vorgetragen von Mlle. Lisa Cristiao! Billets zum Konzert, Numerirte Plätze ? 15 Sgr., Billet d'Entrée 1 Thlr. sind im Schauspielhause beim Haus-Polizei-Inspekt®! Harcke, in der T. Trautwein schen Buö Musikhandlung (J. Guttentag), Breitestr. No in der VVohnung der Konzertgeberin, Li zwei Treppen, von 10 bis 5 Uhr, zu habeo Abends an der Kasse: Numerirte Plätze Billet d’Entrée 1 Thlr. 15 Sgr. Kassen-Erösfnung 6 Uhr, Anfang!

siwerkes, das ohne díe Ver sten Zwe> findet, wird ín

en eer geboten. Freiheit und ortrílt, wenn

eise zu durch-

altungen nach e

Yende n vo malhematischen Geseßen

der Künstler aus der Einhe

Diese Betrachtungen {rief die erste der ritte gehörten Symphonieen in Es-

pfindungen ferner liegt, so

n der Vielhei den Gegensaß, um

meister Taubert war vortrefflich, bung der Tempi licß sie den Eindru> der Vollend urü>, daß die Königliche Kapelle sich immer mi ührung dieser Meisterwerke verbinden möge.

lio Le Carnaval romain, Ouverture carac- téristique p. POrchestre 3 Thlr., p. Piano à

Wird man von Mozart hinaus

estern in der zweiten diesjäh- fernen Leidenschaften fortgerissen ,

r von Mozart recht leben- ie einfachsten Orchestermittel sind zur Anwendung e die Mittel ist auch die Form, Die Hauptgedan-

——. D ————

34 Linden, Schlesinger.a Buch- a,.

ÿt, und einfach wi